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| Ache |
AcheAche, aus dem keltischen, urverwandt mit lateinisch Aqua und niederdeutsch Aa ist ein Flussname, der im Alpenraum häufig auftaucht. Der Name kommt oft auch in Zusammensetzungen wie Salzach vor.
Flüsse mit dem Namen Ache sind
- die Bregenzer Ache
- die Brixenthaler Ache zum Inn
- die Fieberbrunner Ache
- die Kitzbühler Ache
- die Reither Ache
- die Tiroler Ache (auch Großache) zum Chiemsee im südlichen Bayern
- die Weißache bei Kufstein
- die Krimmler Ache im Pinzgau
Siehe auch
- Ach (Begriffsklärung)
Liste der Gewässer mit AaAa, im Alpenraum Ache (althochdeutsch Aha, vgl. schwedisch Å, dänisch Aa, "Wasser, Fluss", verwandt mit dem lateinischen aqua) ist der Name zahlreicher Flüsse oder Bäche im deutsch-niederländischen Sprachraum.
Die Bezeichnung Aa kommt auch in Zusammensetzungen vor, z. B. Fulda (Fuld-aha), Nidda (Nid-aha), Salzach (Salzaha) usw.
Deutschland
- die Ahauser Aa ist der Quellfluss der Alstätter Aa im nordwestlichen Nordrhein-Westfalen
- die Alstätter Aa ist der Quellfluss des Burser Beeks (Deutschland und Niederlande)
- die Bevergerner Aa ist ein Nebenfluss der Ems in Nordrhein-Westfalen
- die Große Aa ist ein Nebenfluss der Ems im westlichen Niedersachsen
- die Ibbenbürener Aa ist der Quellfluss der Speller Aa im nördlichen Nordrhein-Westfalen
- die Münstersche Aa ist ein Nebenfluss der Ems im nordwestlichen Nordrhein-Westfalen
- die Speller Aa ist ein Nebenfluss der Großen Aa in Nordrhein-Westfalen & Niedersachsen
- die Steinfurter Aa ist ein Nebenfluss der Vechte im nordwestlichen Nordrhein-Westfalen
- die Westfälische Aa ist ein Nebenfluss der Werre im mittleren Norden von Nordrhein-Westfalen
- die Wilde Aa ist der Quellfluss der Aar in Nordrhein-Westfalen und Hessen
Deutschland-Niederlande
- die Bocholter Aa - ein Nebenfluss der "Oude Ijssel" (Deutschland und Niederlande)
- die Grenzaa - ein Fluss auf Deutsch-Niederländischer Grenze (Niedergrafschaft Bentheim)
- die Westerwoldse Aa - ein Fluss aus dem Bourtanger Moor, der ebenfalls teilweise die Deutsch-Niederländische Grenze bildet, mündet nach 60 km in den Dollart
Frankreich
- die Französische Aa im nördlichen Frankreich, entspringt im Departement Pas-de-Calais, bei Artois nahe Bourthes und ist ab St. Omer kanalisiert, mündet nach 82 km unterhalb von Gravelines in die Nordsee
Schweiz
- die Sarner Aa im Kanton Obwalden, Zufluss des Vierwaldstädtersees
- die Engelberger Aa im Kanton Nidwalden (und der Obwaldner Exklave Engelberg), Zufluss des Vierwaldstädtersees
- die Mönchaltorfer Aa im Kanton Zürich, Zufluss des Greifensees
Lettland & Litauen
Zwei Flüsse, die in den Rigaischen Meerbusen münden:
- Kurländische Aa ist der deutsche Name der Lielupe. Sie geht aus der Vereinigung von Muse und Memele hervor
- Livländische Aa ist der deutsche Name der Gauja
Niederlande
- die Aa, ein Quell- bzw. Nebenfluss, der sich mit der Dommel zur Dieze vereinigt
Niederlande-Belgien
- die Aa oder Weerijs, in Antwerpen und Nordbrabant; vereinigt sich zur Mark bei Breda, (= brede oder breite Aa).
Ähnliche Flussnamen
- Aabach
- Aar
- Aare
- Ache
- Ahr
Aa
Kategorie:Gewässer
Salzach
Die Salzach ist mit 225 Kilometern Länge der längste Nebenfluss des Inn. Sie entspringt in den Kitzbüheler Alpen am Salzachgeier in der Nähe von Krimml und mündet bei Haiming in den Inn.
Sie bildet auf ca. 59 km die Staatsgrenze zwischen Deutschland und Österreich und hat ein Einzugsgebiet von ca. 6.700 km². Grenzübergänge (Brücken) über die Salzach gibt es in Laufen/Oberndorf, Tittmoning/Tarsdorf und Burghausen/Ach.
Die Salzach verdankt wie auch Salzburg ihren Namen der Salzschifffahrt, die bis ins 18. Jahrhundert auf der Salzach betrieben wurde.
Noch 1791 hieß der Fluss (Hübner, 1791) Salza; noch ältere Bezeichnungen sind Iuarum, Viarum, Igonta.
Städte an der Salzach
- St. Johann im Pongau
- Bischofshofen
- Hallein
- Salzburg
- Burghausen
- Tittmoning
- Laufen (Salzach)
- Oberndorf bei Salzburg
Nebenflüsse (ab Ursprung)
Oberndorf bei Salzburg
Krimmler Ache, Obersulzbach, Dürrbach, Untersulzbach, Habach, Mühlbach, Hollersbach, Felberbach, Stubache, Kapruner Ache, Fuscher Ache, Rauriser Ache, Gasteiner Ache, Großarlbach, Kleinarl Bach, Fritzbach, Lammer, Almbach, Torrener Bach, Tauglbach, Königsseeache, Saalach
Freizeitaktivitäten an der Salzach
- Von Laufen über Tittmoning führt ein Uferweg bis nach Burghausen (insgesamt ca. 40 km), der sich auf der deutschen Seite sehr gut bewandern lässt.
- In Anlehnung an die Salzschifffahrt können sog. Plättenfahrten bei den lokalen Touristenbüros gebucht werden, die im Sommer mehrmals pro Monat stattfinden.
siehe auch: Salzachöfen
Weblinks
- [http://www.bayern.de/wwa-ts/daten/fliessgew_salzach.htm www.bayern.de / Salzach]
Kategorie:Fluss in Deutschland
Kategorie:Fluss in Bayern
Kategorie:Fluss in Österreich
Kategorie:Fluss in Salzburg
Bregenzer AcheDie Bregenzer Ache (auch Bregenzer Ach genannt) ist der wichtigste Fluss im nördlichen Teil Vorarlbergs. Sie entspringt an der Ostflanke der Mohnenfluh oberhalb von Schröcken im Lechquellengebirge in 2.400 Meter Höhe und entwässert mit ihren Zuflüssen den Nordteil des Lechquellengebirges, den Westteil der Allgäuer Alpen sowie große Teile des Bregenzerwaldgebirges in Richtung Nordwesten. Die Bregenzer Ache mündet bei Bregenz in den Bodensee. Das Einzugsgebiet der Bregenzer Ache ist in etwa deckungsgleich mit der Landschaft Bregenzerwald.
Der Fluss hat eine Länge von etwa 80 km. Von seinen zahlreichen Nebenflüssen sind die Rotach und die Weißach im Mittellauf bedeutsam. Ein Wehr bei der Weißach-Mündung dient zur Regulierung der Wassermenge für Freunde von Wildwasserpaddeln oder Kajak.
Der landschaftlich reizvolle Unterlauf der Bregenzer Ache ist wegen seiner Eignung für den Wildwassersport auch touristisch von Bedeutung und kann ganzjährig befahren werden. Anfänger dieser Sportarten können spezielle Kurse belegen; Unterkünfte, Park- und Campingplätze sind verfügbar. Der Oberlauf der Ache stellt ein heftiges Wildwasser dar und wäre daher für versierte Sportler noch interessanter. Durch den Bau von Wasserkraftwerken und Wasserableitungen ist er jedoch nur im Frühjahr, manchmal auch noch später nach starken Regenfällen befahrbar.
Weblinks
- [http://www.kajaktour.de/bregenzer.htm Kajaktouren an der Bregenzer Ache, mit Bildern]
Kategorie:Fluss in Österreich
Kategorie:Fluss in Vorarlberg
Kategorie:Nebenfluss des Rheins
als:Bregenzer Ach
Tiroler AcheDie Tiroler Achen ist ein Fluss, der in den Kitzbühler Alpen in Österreich als Zusammenfluss von Reither Ache, Kitzbühler Ache und Fieberbrunner Ache als Großache entspringt, in Bayern als Tiroler Ache weiterfließt und in den Chiemsee in Bayern mündet. (Die Schreibweise 'Tiroler Achen' stellt keinen Plural dar, sondern ist eine Eigenart der bairischen Sprache).
Der Fluss hat eine Länge von 79 km, wovon sich 24 km auf deutscher Seite im Landkreis Traunstein erstrecken.
Das Mündungsdelta in den Chiemsee ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
Die Tiroler Achen wurde in den 1970-ern durch Einleitung von Abwässern stark belastet, die zu einer als kritisch eingestuften Güteklasse führten, dies konnte jedoch durch ökologische Maßnahmen zu einem mäßig belastetem Fluss verbessert werden.
Weblinks
- [http://www.bayern.de/wwa-ts/daten/fliessgew_tiroler_ache.htm www.bayern.de / Tiroler Achen]
Kategorie:Fluss in Deutschland
Kategorie:Fluss in Bayern
Kategorie:Fluss in Österreich
Kategorie:Fluss in Tirol
Kategorie:Gewässer im Chiemgau
Bayern
Der Freistaat Bayern liegt im Süden und Südosten der Bundesrepublik Deutschland und ist das flächenmäßig größte Bundesland. Angrenzend sind (im Uhrzeigersinn) die Länder Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen und Sachsen. Im Osten grenzt Bayern an Tschechien, im Süden an Österreich und an den Bodensee.
Im Freistaat leben traditionell drei deutsche Volksstämme: die Franken (Ober-, Mittel- und Unterfranken), die Schwaben und die Baiern ("Altbayern").
Geschichte
Siehe die Hauptartikel Vorgeschichte Bayerns, Geschichte Bayerns und Königreich Bayern
Die Schreibweise des Landesnamens mit "y" geht auf eine Anordnung von König Ludwig I., König von Bayern vom 20. Oktober 1825 zurück, mit der die ursprüngliche Schreibweise "Baiern" abgelöst wurde. Er "importierte" das Y aus dem griechischen Alphabet, da sein zweiter Sohn, Otto I., König von Griechenland wurde und seinerseits die bayerischen Farben weiß-blau als griechische Nationalfarben etablierte.
Politik
Siehe den Hauptartikel Politisches System Bayerns.
Im Bayerischen Landtag sind derzeit drei Parteien vertreten. Nach den Wahlen vom 21. September 2003 ergab sich folgende Sitzverteilung (insges. 180 Sitze):
- CSU 124 Sitze
- SPD 41 Sitze
- Bündnis 90/Die Grünen 15 Sitze
Die Ergebnisse der Landtagswahl 2003 sahen wie folgt aus:
In Bayern regiert seit 1966 die CSU mit absoluter Mehrheit, seit den Landtagswahlen am 21. September 2003 sogar mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit der Abgeordneten.
Amtierender Ministerpräsident ist seit dem 17. Juni 1993 Dr. Edmund Stoiber (CSU).
Am 7. Oktober 2003 wurde Edmund Stoiber als Ministerpräsident vom Landtag wiedergewählt, am 14. Oktober das neue Kabinett von ihm ernannt und vom Landtag bestätigt.
Der Bayerischen Staatsregierung gehören zurzeit folgende Mitglieder an:
- Edmund Stoiber (CSU), Ministerpräsident des Freistaates Bayern
- Günther Beckstein (CSU), Stellvertreter des Ministerpräsidenten und Staatsminister des Innern
- Erwin Huber (CSU), Leiter der Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Verwaltungsreform
- Eberhard Sinner (CSU), Staatsminister für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen
- Beate Merk (CSU), Staatsministerin der Justiz
- Thomas Goppel (CSU), Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst
- Siegfried Schneider (CSU), Staatsminister für Unterricht und Kultus
- Kurt Faltlhauser (CSU), Staatsminister der Finanzen
- Otto Wiesheu (CSU), Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
- Werner Schnappauf (CSU), Staatsminister für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
- Josef Miller (CSU), Staatsminister für Landwirtschaft und Forsten
- Christa Stewens (CSU), Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen
- Georg Schmid (CSU), Staatssekretär im Staatsministerium des Inneren
- Karl Freller (CSU), Staatssekretär im Staatsministerium für Unterricht und Kultus
- Franz Meyer (CSU), Staatssekretär im Staatsministerium der Finanzen
- Hans Spitzner (CSU), Staatssekretär im Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
- Emilia Müller (CSU), Staatssekretär im Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
- Jürgen Heike (CSU), Staatssekretär im Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen
Siehe auch: Wahlergebnisse und Staatsregierungen in Bayern seit 1945
Staatsaufbau
Grundlage der Landespolitik ist die am 2. Dezember 1946 beschlossene Bayerische Verfassung. Bayern ist demnach Freistaat (Republik) und Volksstaat (Demokratie). Seit dem 1. Januar 2000 existiert nach der Abschaffung des Senats ein parlamentarisches Einkammersystem. Die gesetzgebende Gewalt liegt beim Bayerischen Landtag, dessen Abgeordnete alle fünf Jahre (bis 1998: alle vier Jahre) gewählt werden.
Bis Ende 1999 existierte mit dem Senat eine zweite Kammer, mit der Vertreter sozialer und wirtschaftlicher Interessenverbände ein politisches Gegengewicht zum Landtag schaffen sollten. In einem Volksentscheid wurde am 8. Februar 1998 die Abschaffung dieser Kammer beschlossen.
Chef der Staatsregierung ist der Bayerische Ministerpräsident, der ihre Geschäfte leitet, die Richtlinien der Politik bestimmt, Bayern nach außen vertritt und die Staatsminister und -sekretäre ernennt.
Das oberste bayerische Gericht ist der Bayerische Verfassungsgerichtshof. Des weiteren gibt es noch diverse obere Landesgerichte (Bayer. Oberstes Landesgericht, Bayer. Verwaltungsgerichtshof, Landesarbeits-, Landessozialgericht) sowie die restliche Judikative. Am 20. Oktober 2004 beschloss der Bayerische Landtag die Auflösung des Bayerischen Obersten Landesgerichts mit Wirkung zum 1. Juli 2006.
Außer vom Landtag können in Bayern Gesetze und Verfassungsänderungen auch durch Volksbegehren und Volksentscheid beschlossen werden. Ein Volksentscheid ist außerdem zu jeder Änderung der Bayerischen Verfassung notwendig, auch wenn die Verfassungsänderung vom Landtag beschlossen wurde.
Siehe auch: Bayerischer Ministerpräsident, Gesetzgebungsverfahren in Bayern
Wahlrecht
Gesetzgebungsverfahren in Bayern]
Im Vergleich zu Wahlen auf Bundesebene weist das bayerische Wahlrecht mehrere Besonderheiten auf: Direktkandidaten, die in ihrem Wahlbezirk die Wahl gewonnen haben, können nur in den Landtag einziehen, wenn auch ihre Partei die Hürde von 5 Prozent erreicht hat.
Darüber hinaus ergibt sich die Sitzverteilung im Landtag aus der Summe der Erst- und Zweitstimmen. In anderen Bundesländern und bei Bundestagswahlen entscheidet die Erststimme über die Wahl des Direktkandidaten im Wahlbezirk und allein die Zweitstimme bestimmt die Zahl der Sitze im Parlament, was üblicherweise dazu führt, dass Erststimmen häufiger den großen Parteien mit aussichtsreichen Direktkandidaten gegeben werden. Wer nach Bayern umzieht und eine kleinere Partei wählt, sollte also bei Landtagswahlen darüber nachdenken, ihr auch die Erststimme zu geben, die im bayerischen System also nicht "verloren gehen" kann.
Eine weitere Besonderheit findet sich im Kommunalwahlrecht. Zum einen besitzt jeder Wähler genau so viele Stimmen wie Sitze zu vergeben sind; sind also im Gemeinderat bzw. Stadt- oder Kreistag z. B. 45 Sitze zu besetzten, so hat jeder Wähler 45 Stimmen. Desweiteren besteht die Möglichkeit des Kumulierens ("Häufeln", mehrere Stimmen können auf einen Kandidaten abgegeben werden) und des Panaschierens (Stimmen können auf Kandidaten verschiedener Listen verteilt werden).
Am 21. September 2003 wurde per Volksentscheid die Altersgrenze für das passive Wahlrecht von 21 auf 18 abgesenkt.
Daneben gibt es in Bayern zahlreiche direktdemokratische Elemente. Neben dem Volksentscheid auf Landesebene wurde am 1. Oktober 1995 durch eine Volksabstimmung die direkte Demokratie auf Kommunalebene eingeführt. Pro Jahr gibt es in Bayern rund 100 Volksabstimmungen.
Staatswappen, Flagge und Hymne
Hauptartikel: Bayerisches Staatswappen
Das bayerische Staatswappen besteht aus sechs heraldischen Komponenten:
Der goldene Löwe, ursprünglich mit der wittelsbachischen Pfalz am Rhein verbunden, steht heute für die Oberpfalz, der „fränkische Rechen“ für die drei fränkischen Bezirke, der blaue Panther für die Altbayern und die drei schwarzen Löwen für Schwaben.
Das weiß-blaue Herzschild deutet den Gesamtstaat Bayern an, die Volkskrone bezeichnet nach dem Wegfall der Königskrone die Volkssouveränität.
Der Freistaat Bayern besitzt zwei gleichgestellte Staatsflaggen: einmal die weiß-blau gerautete Flagge, zum anderen die Flagge mit horizontalen Streifen in den Farben Weiß und Blau.
Zur Hymne siehe: Bayernhymne
Verwaltungsgliederung
Regierungsbezirke
Nachstehend die Regierungsbezirke mit Amtlichem Gemeindeschlüssel (AGS) und Abkürzung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern:
Amtlichem Gemeindeschlüssel (AGS)
Landkreise
Die 7 Regierungsbezirke unterteilen sich in 71 Landkreise und 25 kreisfreie Städte:
kreisfreie Städte
Kreisfreie Städte
Städte und Gemeinden
Der Freistaat Bayern besteht aus 2.056 politisch selbständigen Städten und Gemeinden sowie 215 gemeindefreien Gebieten (letztere sind ausnahmslos unbewohnt und auf 44 der 71 Landkreise verteilt). Die Gemeinden verteilen sich wie folgt: 25 kreisfreie Städte und 2.031 kreisangehörige Gemeinden (davon 27 Große Kreisstädte, 262 sonstige Städte, 384 Märkte und 1.358 sonstige Gemeinden (Stand 1. Oktober 2004). Von den 2.031 kreisangehörigen Gemeinden sind 991 Mitgliedsgemeinden in 314 Verwaltungsgemeinschaften, und 1.040 Einheitsgemeinden, Stand 1. Januar 2005).
Änderungen seit dem 1. Januar 2005:
- Erhebung einer Gemeinde zum Markt am 17. September 2005
- Erhebung der Stadt Fürstenfeldbruck zur Großen Kreisstadt am 01. Januar 2006 (geplant)
Größte Städte
Siehe auch: Liste der Orte in Bayern, Große Kreisstadt
Regionen
Geografie
Große Kreisstadt
Bayern liegt in Süddeutschland und umfasst:
- die bayerischen Alpen im Süden
- das Alpenvorland bis zur Donau mit den 3 großen Seen Oberbayerns
- das ostbayerische Mittelgebirge und
- die Stufenlandschaft der Schwäbischen und Fränkischen Alb.
Die niedrigste Stelle von Bayern befindet sich mit 107 m in Kahl am Main (Unterfranken), die höchste auf dem Gipfel der Zugspitze (2.962 m ü. NN), dem höchsten Berg Deutschlands im Wettersteingebirge (Landkreis Garmisch-Partenkirchen).
Hauptfluss ist die Donau, die bei Passau nach Österreich übertritt. Ihre größeren Nebenflüsse sind (von Westen):
- Iller, Lech, Isar und Inn (fließen rechts zur Donau hin)
- Wörnitz, Altmühl, Naab und Regen (fließen links dagegen).
Die 4 ersteren entspringen in den Alpen und sind wasserreicher. Der Inn führt (wegen des langen Oberlaufs) bei seiner Mündung in Passau meist etwas mehr Wasser als die Donau.
Das Klima geht vom Nordwesten (relativ ausgeglichen) nach Osten ins Kontinentalklima über. An etwa 100 Tagen sind die Temperaturen unter Null, die Westwinde bringen durchschnittlich 70 cm Regen, im Nordstau der Alpen lokal bis 180 cm. Die mittlere Sonnenscheindauer beträgt etwa 1600 bis 1900 Stunden.
Eigene Artikel existieren für: Seen in Bayern, Flüsse in Bayern und Landschaften in Bayern, Liste der Berge in Bayern
Wirtschaft
Bayern gilt als sehr wirtschaftsstarkes und reiches Bundesland, es hat sich in den letzten Jahrzehnten vom Agrar- zum Technologieland entwickelt. Die Arbeitslosenquote betrug im Juli 2004 6,5 Prozent.
Das Bundesland Bayern weist allerdings auch die größten wirtschaftlichen Unterschiede aller Bundesländer auf. So verteilt sich die Wirtschaftskraft vor allem auf die Regionen um München (mit Oberbayern und Augsburg), so wie auf die Region Nürnberg-Fürth-Erlangen, auf Unterfranken zwischen Würzburg und Aschaffenburg sowie die Region Regensburg. In Regionen wie in Oberfranken oder der nördlichen Oberpfalz geht die Wirtschaftskraft stark zurück. Diese Regionen weisen teilweise Arbeitslosenzahlen von über 10 Prozent auf. In den letzten Jahren konnten hier allerdings sehr gute Fortschritte bei der Verbesserung der Situation vorgewiesen werden.
An drei Standorten in Bayern befinden sich Atomkraftwerke, außerdem wird in Garching bei München ein Forschungsreaktor betrieben.
Kultur
Die Bayern können auf eine über 1000 Jahre alte Kultur- und Geistesgeschichte zurückblicken.
Laut Art. 3 der Verfassung des Freistaates Bayern ist Bayern ein Kulturstaat. Der Freistaat fördert in seinem Haushalt 2003 Kunst und Kultur mit jährlich über 500 Mio. €, zusätzlich kommen erhebliche Leistungen der bayerischen Kommunen und privater Träger hinzu.
Museen
Theater, Schauspiel und Oper
Bayern verfügt über vier staatliche und 18 kommunale Theater mit eigenen Ensembles sowie eine Vielzahl privater Bühnen und freier Gruppen. Als letzte große Neugründung ging 2004 aus den Städtischen Bühnen Nürnberg das Staatstheater Nürnberg hervor. Insgesamt gibt es 35 feste Schauspiel-, Opern- und Operettenbühnen, 41 Freilicht- und Festspielunternehmen und 17 Puppentheater mit mehr als 14.000 Vorstellungen und über 4,8 Millionen Zuschauern jährlich. Unter diesen Bühnen befinden sich so renommierte Häuser wie:
Musik
Operetten]
Bayern ist nicht nur das Land der traditionellen Volksmusik, der Jodler und Schuhplattler, sondern auch die Heimat so bekannter Komponisten wie
- Max Reger
- Carl Orff
- Richard Strauss
- Christoph Willibald Gluck
Zu den besten in Bayern beheimateten klassischen Orchestern zählen
- die Münchner Philharmoniker
- das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
- die Bamberger Symphoniker, Bayerische Staatsphilharmonie
- das Bayerisches Staatsorchester am Nationaltheater
- die Münchner Symphoniker
- das Münchner Kammerorchester
- die Nürnberger Philharmoniker am Staatstheater Nürnberg
- die Nürnberger Symphoniker
- die Hofer Symphoniker
- das Philharmonisches Orchester Bad Reichenhall
- und das Kammerorchester Schloss Werneck
Unter den Musikfestspielen herausragend sind die Richard-Wagner-Festspiele in Bayreuth und die Münchner Opernfestspiele.
Münchner Opernfestspiele
Küche
Durch das Nebeneinander der drei bayerischen Stämme Altbaiern, Franken und Schwaben ist die bayerische Küche sehr vielfältig. Auch wenn die bayerische Küche deutlich mehr bietet als deftige und rustikale Spezialitäten, so sind es dennoch besonders diese Gerichte, die weit über die bayerischen Landesgrenzen hinweg bekannt geworden sind:
- Schweinsbraten, Schweinshaxe, Kalbshaxenbraten, Spanferkelbraten
- Semmelknödel, Kartoffelknödel, Leberknödel
- Sauerkraut, Kohlroulade, Krautwickel, Krautspätzle, Krautkrapfen
- Leberknödelsuppe, Leberspätzlesuppe, Speckknödelsuppe, Pfannkuchensuppe
- Weißwurst, Wollwurst, Stockwurst, Regensburger (Wurst), Nürnberger Rostbratwurst
- Apfelstrudel, Topfenstrudel, Kaiserschmarrn, Dampfnudeln, Rohrnudeln, Schmalznudeln, Bayerisch Creme
- Bayrischer Kartoffelsalat, Bayrischer Wurstsalat
- Obazda oder fränkisch: Grupfter
- Leberkäse, Leberkässemmel
Religion, Stämme und Sprache
Leberkässemmel
- röm.-katholisch 58,50% Stand 2003 (1950 71,9 %)
- evangelisch 23 % (1950 26,8 %)
- andere Konfessionen und Religionen etwa 4 %
Jüdische Gemeinden gab es bis zum 19. Jahrhundert vor allem in ländlichen Gebieten Frankens und Schwabens sowie den freien Reichsstädten wie z. B. Nürnberg und Regensburg. Im wittelsbachischen Altbayern gab es so gut wie keine Juden; seit der Judenemanzipation zunehmend in bayerischen Städten. Von fast 200 jüdischen Gemeinden existieren heute in Bayern noch bzw. wieder 12 Gemeinden.
Das bayerische Volk setzt sich aus vier staatlich anerkannten Stämmen zusammen: Zu den drei alten Stämmen, den Altbayern, Franken und Schwaben, kamen nach 1945 über zwei Millionen Flüchtlinge und Heimatvertriebene, vor allem Sudetendeutsche.
Auch Sinti und Roma haben eine sehr lange Tradition in Bayern. Daneben sind auch Jenische in Bayern beheimatet.
Gesprochen werden mehrere Dialekte aus drei großen Dialektfamilien:
- Bairisch im Großteil des Landes (Nord- und Mittelbairisch, am Rand zu Tirol auch Südbairisch)
- Fränkisch von etwa 3 Millionen im nördlichen und westlichen Landesteil
- Alemannisch von 2 Millionen Schwaben im Westen
Ferner gibt es kleinere Gebiete, in denen Südostthüringisch sowie hessische Mundarten gesprochen werden. Sudetendeutsche Mundarten konnten sich nur in einzelnen Gemeinden, wo Sudetendeutsche angesiedelt wurden, vorübergehend halten.
siehe: Dialekte in Bayern, Liste bayerischer Klöster
Literatur
- Max Spindler (Hg.): Handbuch der bayerischen Geschichte, München, 1971-1975 (4 Bände)
- Max Spindler (Hg.), Gertrud Diepolder: Bayerischer Geschichtsatlas, München, 1969
- Wilhelm Volkert, Richard Bauer: Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte: 1799-1980, München, 1983 ISBN 3-406-09669-7
Siehe auch: Portal:Bayern
Weblinks
- [http://www.bayern.de/ Bayerische Staatsregierung]
- [http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/ Bayerische Landesbibliothek Online]
- [http://www.digitalis.uni-koeln.de/Merianb/merianb_index.html Topographia Bavariae] Kupfertafeln von Matthäus Merian 1622
- [http://www.geschichte.hdbg.de Geschichte Bayerns (Haus der Bayerischen Geschichte)]
- [http://www.bayernviewer.de/ Bayern Viewer: Luftbilder und Karten flächendeckend]
- [http://www.bis.bayern.de/ Detaillierte Karten flächendeckend]
-
als:Bayern
ja:バイエルン州
ko:바이에른 주
simple:Bavaria
Weißache
Die Weißache ist ein Flusslauf im Söllandl, ein Tal zwischen Kaisergebirge und der Hohen Salve. Sie entspringt auf ca. 1.600 m NN am Zinsbergund im Weißachergraben und mündet bei Kufstein/Endach in den Inn.
Die Ache durchfließt folgende Gemeinden flussabwärts:
Ellmau
Scheffau
Söll
Schwoich
Kufstein
Vor der Abzweigung der Eiberg-Bundesstraße nach Schwoich wird der Bach geteilt und ein großer Teil wird unter dem Berg Kufsteiner Wald in ein Fernheizwerk im Süden Kufsteins gepumpt und dient da als Kühlwasser, bevor es danach wieder natürlich in den Inn fließt. Zwischen dem Schwoicher Ortsteil Egerbach und dem Kufsteiner Stadtteil Endach durchfließt der Rest der Weißache eine ca. 800m lange Schlucht, bevor sie aus dem Tal austritt und nordwestlich in Richtung Inn weiterfließt. Dort mündet dann auch der 2. Teil der Ache rund 2 km nach dem Fernheizwerk.
2005 wurden in Kufstein zahlreiche Maßnahmen zur Ufersicherung eingeleitet. Der Bach grub sich in den letzten Jahren immer tiefer, weshalb das Ufer abrutschen könnte.
2005
Kategorie:Fluss in Österreich
Kategorie:Fluss in Tirol
Krimmler AcheDas Krimmler Achental ist ein Seitental des Salzachtales im Pinzgau (Land Salzburg, Österreich).
Es beginnt über Krimml mit den Krimmler Wasserfällen und reicht bis zum Talschluss am Krimmlerkees auf einer Höhe von 1804 m über NN.
Im oberen Ostwinkel der Krimmler Ache befindet sich die Warnsdorfer Hütte und im Mittelteil des Tales das Krimmler Tauernhaus. Vom Krimmler Tauernhaus aus geht das Rainbachtal auf welches bereits zu den Zillertaler Alpen gehört.
Geschichte
Die ersten Wanderwege wurden am 21. August 1879 durch den Österreichischen Alpenverein angelegt.
Früher gab es an beiden Übergängen ins Ahrntal Grenzkontrollen (Birnlücke 2.671 m und Krimmler Tauern 2.634 m) an der Grenze nach Südtirol, Italien.
Siehe auch: Ache
Kategorie:Geographie (Österreich)
AchDas Wort Ach bezeichnet
- einen Begriff aus der ägyptischen Mythologie, siehe Ach (Ägyptische Mythologie)
- einen Seufzer oder Ausruf, der schmerzliche oder gemischte Gefühle andeutet (auch als Hauptwort, zum Beispiel in all mein Weh und Ach), siehe Interjektion
- einen Nebenflusses der Donau (auch Friedberger Ach), siehe Ach (Donau)
- einen Namensbestandteil eines Nebenflusses der Schussen, siehe Wolfegger Ach
- die Katastralgemeinde Ach (Gemeinde Hochburg-Ach) in Oberösterreich
Ach ist darüber hinaus der Name oder ein Namensbestandteil einiger anderer kleinerer Flüsse und Bäche.
- Ach, ein Fluss in Oberösterreich
- Ach, Fluss zur Ammer und durch den Staffelsee
- Ach, ein Bach im Alb-Donau-Kreis (Baden-Württemberg)
- den Psychologen Narziss Ach (1871-1946)
Siehe auch:
- -ach (Ortsnamenendung)
- Aach
- Ache
Kategorie:Familienname
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სელჩუკთა სახელმწიფო
სელჩუკები, იგივე თურქ-სელჩუკები, ოღუზთა თურქული ტომის ერთ-ერთი შტო იყო, რომლებიც თავდაპირველად ცხოვრობდნენ მდინარე სირდარიის აუზში, შუა აზიაში.
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სელჩუკიდები
სელჩუკიდები - ოღუზთა თურქული დინასტიის სულთანები. სახელი მომდინარეობს ტომის მეთაურის სელჩუკის (თურქულად - Selçuk, არაბულად - Saljūq, სპარსულად- Saljūqiyān) სახელისაგან, რომელიც ცხოვრობდა X-XI საუკუნეების მიჯნაზე. სელჩუკიდები მართავდნენ სხვად
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