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Actinoide

Actinoide

Die 14 radioaktiven Elemente, die im Periodensystem auf Actinium folgen werden als Actinoide bezeichnet. Das sind: das Thorium (Ordnungszahl 90), das Protactinium (Element 91), das Uran (92) und die Transurane Neptunium (93), Plutonium (94), Americium (95), Curium (96), Berkelium (97), Californium (98), Einsteinium (99), Fermium (100), Mendelevium (101), Nobelium (102) und Lawrencium (103). Die frühere Bezeichnung Actinide entspricht nicht dem Vorschlag der Nomenklaturkomission, da nach diesem die Endung -id für binäre Verbindungen wie z.B. Chloride reserviert ist. Alle Actinoide bilden dreifach geladene Ionen, sie werden wie das Actinium auch zur III. Nebengruppe des Periodensystems gerechnet. Die Actinoide gehören wie die Lanthanoide zu den inneren Übergangselementen oder f-Block-Elementen, da in diesen Reihen die f-Unterschalen mit Elektronen gefüllt werden. Alle Actinoide sind radioaktiv. Kategorie:Stoffgruppe ja:アクチノイド ko:악티늄 계열 th:แอกทิไนด์

Chemisches Element

Stoffe, die ausschließlich aus Atomen mit gleicher Anzahl an Protonen im Kern (Kernladungszahl) bestehen, bezeichnet man als chemische Elemente. Sie treten im Universum mit einer bestimmten Elementhäufigkeit auf. Im Gegensatz zu den Elementen stehen die Verbindungen und die Stoffgemische. Früher war die Definition dieses Begriffs intuitiver, aber unpräziser: Robert Boyle definierte ein chemisches Element als einen Reinstoff, der mit chemischen Methoden nicht weiter zerlegt werden kann. Diese Definition hat den Nachteil, dass man nie sicher sein kann, ob man die chemischen Methoden völlig ausgeschöpft hat. Hätte man es z. B. im Labor nicht geschafft, Wasser zu zerlegen, so hätte man es als Element einordnen müssen. Der heutige Element-Begriff, der für die Stoffe eine Einteilung nach ihren Bestandteilen, den Atomen, vornimmt, ist abstrakter, dafür aber präzise. Seine praktische Bedeutung liegt darin, dass er Atome mit gleichem chemischen Verhalten (dem Verhalten bei chemischen Reaktionen) zusammenfasst. Das physikalische Verhalten von Atomen ein und desselben Elements kann dabei durchaus unterschiedlich sein, z. B. können die Atome eines Elements sich in der Masse unterscheiden (Isotope) und bei nuklearen Reaktionen unterschiedlich verhalten. Nach der Kernladungszahl (auch Ordnungszahl) ihrer Atome ordnet man die Elemente im Periodensystem der Elemente (PSE) an. Dieses System wurde vom russischen Gelehrten Dmitri Iwanowitsch Mendelejew zeitgleich mit dem deutschen Lothar Meyer 1869 begründet.

Kernladungszahl und Masse

Die Erklärungen dafür, dass die Massezahl nicht genau dem Vielfachen der Masse des Wasserstoffatoms entspricht, sind:
- Protonen und Neutronen, die den Hauptanteil der Masse bilden, sind fast, jedoch nicht genau, gleich schwer.
- Natürliche Elemente bestehen aus einer Mischung von Atomen mit unterschiedlicher Neutronenzahl. Eine Atomart überwiegt meist bei weitem, diese bestimmt dann die Massenzahl (Ausnahme Chlor Cl mit der 35,5-fachen Masse)
- Das natürliche Mischverhältnis ist bei einem Element meist gleich (Ausnahme ist Blei, das unterschiedliche durchschnittliche Atommassen zeigt, wenn man es aus verschiedenen Lagerstätten gewinnt)
- Bei sehr genauen Messungen zeigt sich die Bindungsenergie als Massendefekt, so dass die Kernmasse stets minimal kleiner ist als die Summe der Massen der Protonen und Neutronen.

Rein- und Mischelemente

Der Kern des Wasserstoffs besteht fast immer aus nur einem Proton. Wasserstoff mit einem Proton und einem Neutron im Kern (Deuterium) tritt in natürlichem Wasserstoff mit einem Anteil von 0,015 % auf. Der Heliumkern besteht aus zwei Protonen und zwei Neutronen. Es existieren aber auch Helium-Atome, die zwei Protonen, aber nur ein Neutron, enthalten. Diese treten in natürlichem Helium jedoch nur mit einem Anteil von 0,000137 % auf. Chlor (17 Protonen) besteht aus einer Mischung aus Atomen mit 18 Neutronen (75,8 %) und 20 Neutronen (24,2 %). Chemische Elemente, die nur aus einer Atomart bestehen, heißen Reinelemente, wenn sie dagegen aus zwei oder mehr Atomarten bestehen, heißen sie Mischelemente. Atome des gleichen Elements mit unterschiedlicher Neutronenzahl nennt man Isotope.

Chemische Verbindungen

Chemische Elemente können, bis auf wenige Ausnahmen, chemische Verbindungen eingehen. Dabei sind mehrere der elementaren Atome zu Molekülen zusammengeschlossen. Natürliche oder künstliche Stoffe sind entweder Elemente oder Verbindungen. Gewöhnliches Wasser H2O ist eine Verbindung aus den Elementen Wasserstoff H (2 Atome pro Molekül) und Sauerstoff (1 Atom pro Molekül). Metalle wie Eisen Fe oder Kupfer Cu sind dagegen stets Elemente. Elemente können auch eine Verbindung mit sich selbst eingehen. Bei vielen Gasen wie Chlor Cl oder Fluor F verbinden sich zwei Atome desselben Elements zu einem Molekül, also Cl2 bzw. F2.

Die Entstehung von Elementen

Bereits beim Urknall entstanden die leichten Elemente Wasserstoff (ca. 75%) und Helium (ca. 25%), zusammen mit geringen Mengen Lithium und Beryllium. Schwerere Elemente entstehen im Universum durch Kernreaktionen in den Sternen (meist durch Kernfusion). Am Anfang steht der Wasserstoff mit einem Atomgewicht von ca. 1,0 (ein Proton). In Hauptreihen-Sternen, wie auch unserer Sonne, verschmilzt unter hoher Temperatur (mehrere Millionen C°) und hohem Druck Wasserstoff zu Helium. (Atomgewicht ca. 4,0) Dabei verschmelzen 4 Wasserstoffatomkerne über mehrere Zwischenstufen zu einem Heliumatomkern. Dieser ist ein wenig leichter als die vier Protonen zusammen, die Massendifferenz wird als Energie in Form von (Gamma-)Strahlung frei. Die Fusion geht auf diese Art (Atome mit geringerer Protonenzahl und Atomgewicht verschmelzen zu höheren unter Abgabe von Energie) in den meisten Sternen bis zum Kohlenstoff, in massereichen bis zum Eisen weiter. Die Energieausbeute wird dabei immer geringer. Eisen ist der am dichtesten gepackte Atomkern, bei Fusionsreaktionen darüber hinaus wird Energie verbraucht anstatt freigesetzt. Sterne sind auf Energiegewinnung aus Kernfusion angewiesen, um ihren Gravitationskollaps aufzuhalten, daher können derartige Reaktionen nicht in nennenswertem Umfang stattfinden. Elemente schwerer als Eisen entstehen in Sternen am Ende ihrer Lebensdauer. Dabei fangen Atomkerne Neutronen ein und werden so in Elemente höherer Ordnungszahl umgewandelt. Dies geschieht im sogenannten s-Prozess (bei massearmen Sternen) oder im r-Prozess (bei massereichen Sternen während einer Supernova). Ein Stern verliert am Ende seiner Lebensdauer große Mengen Material (kontinuierlich durch Sonnenwind oder explosiv in einer Supernova), dadurch gelangen die entstandenen Elemente zurück in das interstellare Medium. Jüngere Sternensysteme enthalten daher bereits von Anfang an auch geringe Mengen schwererer Elemente, die z.B. Planeten wie in unserem Sonnensystem bilden können.

Liste chemischer Elemente

A Actinium - Aluminium - Americium - Antimon - Argon - Arsen - Astat B Barium - Berkelium - Beryllium - Bismut - Blei - Bohrium - Bor - Brom C Cadmium - Cäsium - Calcium - Californium - Cer - Chlor - Chrom - Curium D Darmstadtium - Dubnium - Dysprosium E Einsteinium - Eisen - Erbium - Europium F Fermium - Fluor - Francium G Gadolinium - Gallium - Germanium - Gold H Hafnium - Hassium - Helium - Holmium I Indium - Iod - Iridium J Jod siehe Iod K Kalium - Kobalt - Kohlenstoff - Krypton - Kupfer L Lanthan - Lawrencium - Lithium - Lutetium M Magnesium - Mangan - Meitnerium - Mendelevium - Molybdän N Natrium - Neodym - Neon - Neptunium - Nickel - Niob - Nobelium O Osmium P Palladium - Phosphor - Platin - Plutonium - Polonium - Praseodym - Promethium - Protactinium Q Quecksilber R Radium - Radon - Rhenium - Rhodium - Roentgenium - Rubidium - Ruthenium - Rutherfordium S Samarium - Sauerstoff - Scandium - Schwefel - Seaborgium - Selen - Silber - Silizium - Stickstoff - Strontium T Tantal - Technetium - Tellur - Terbium - Thallium - Thorium - Thulium - Titan U Unnilpentium (
- ) - Unnilquadium (
- ) - Ununoctium - Ununhexium - Ununquadium - Ununbium - Ununtrium - Ununpentium - Ununseptium - Ununnilium (
- ) - Uran V Vanadium W Wasserstoff - Wolfram X Xenon Y Ytterbium - Yttrium Z Zink - Zinn - Zirkonium
- veralteter Name

weitere Darstellungsformen


- Sortierung nach Symbol
- Liste der chemischen Elemente nach der Ordnungszahl
- Periodensystem
- Periodensystem mit Elektronenkonfiguration

Literatur


- Lucien F. Trueb: Die chemischen Elemente. Ein Streifzug durch das Periodensystem. S. Hirzel Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 3-7776-1356-8

Weblinks


- [http://www.chemieseite.de/ www.chemieseite.de] enthält ausführliche Beschreibungen der Hauptelemente.
- [http://chemlab.pc.maricopa.edu/periodic/lyrics.html] Lied der chemischen Elemente Kategorie:Chemie

Siehe auch


- Elektronegativitäten der Elemente,
- Elementnamensgebungskontroverse,
- Systematische Elementnamen,
- Verdampfungswärme der chemischen Elemente
- Nebulium
- Kalzium ist ein Computerprogramm für das Betriebssystem Linux, das sehr viele Informationen zum Periodensystem und den Elementen bietet.
- Phlogiston
- Nukleosynthese ja:元素 ko:화학 원소 ms:Unsur kimia simple:Element th:ธาตุเคมี

Actinium

Actinium (latinisiert von griechisch ακτίνα, aktína Strahl) ist ein radioaktives chemisches Element. Actinium ist das erste Element der so genannten Aktiniden (früher Aktinoiden). Es ist ein Metall. Das chemische Verhalten von Actinium ähnelt sehr dem Lanthan. Actinium ist in allen 10 bekannten Verbindungen +3-wertig. Bekannt sind 26 Isotope, wovon nur zwei natürlich vorkommen. Das langlebigste Isotop 227 (Halbwertszeit 21,8 Jahren) ist ein alpha- und beta-Strahler. Actinium-227 ist ein Zerfallsprodukt von Uran-235 und es kommt zu einem kleinen Teil in Uranerzen vor. Immerhin lassen sich wägbare Actinium-227 gewinnen. Im Prinzip läßt sich dieses Element recht gut studieren. Da unter in den radioaktiven Zerfallsprodukten einige gamma-Strahler sind, sind aber aufwendige Strahlenschutzvorkehrungen nötig. Das Metall ist ein silberweiß glänzend, relativ weich und sehr reaktionsfähig. Von Luft und Wasser wird es angegriffen. Das Ac(III)-Ion ist farblos.

Gewinnung und Darstellung

Da in Uranerzen nur wenig Actinium vorhanden ist, spielt diese Quelle keine Rolle für die Gewinnung. Technisch wird Actinium-227 durch Bestrahlung von Radium-226 mit Neutronen in Kernreaktoren hergestellt. Durch den schnellen Zerfall des Actinium wurden bisher nur geringe Mengen hergestellt. Die erste künstliche Herstellung von Actinium wurde im Argonne National Laboratory in Chicago durchgeführt.

Verwendung

Actinium wird zur Erzeugung von Neutronen eingesetzt, die bei Aktivierungsanalysen eine Rolle spielen. Außerdem wird es für die thermoionische Energieumwandlung genutzt. Der Zerfall des Ac-227 ist dual, während der größte Teil unter Emission von beta-Teilchen in Th-227 übergeht zerfällt ca. 1% durch alpha-Emission zu Fr-223. Eine Lösung von Ac-227 ist daher als Quelle für das kurzlebige Fr-223 verwendbar, letzteres kann dann regelmäßig abgetrennt und untersucht werden.

Weblinks


- [http://iaeand.iaea.or.at/wallet/zz/z089.html Nuclear Wallet Card – Z(89)] Kategorie:Chemisches Element Kategorie:Gruppe-3-Element Kategorie:Periode-7-Element Kategorie:Actinoid ja:アクチニウム ko:악티늄 th:แอกทิเนียม

Thorium

Thorium ist ein chemisches Element benannt nach Thor. Reines Thorium ist ein silberweißes Metall, welches an der Luft stabil ist und seinen Glanz für einige Monate behält. Ist es mit seinem Oxid verschmutzt, läuft es langsam an der Luft an und wird grau und schließlich schwarz. Die physikalischen Eigenschaften von Thorium hängen stark von seiner Verschmutzung durch sein Oxid ab. Die reinsten Sorten enthalten oft einige zehntel Prozent Thoriumoxid. Es ist aber auch hochreines Thorium verfügbar. Reines Thorium ist weich, sehr dehnbar, kann kalt gewalzt und gezogen werden. Thorium ist dimorph. Bei über 1400 Grad Celsius wandelt es sich von einer kubisch flächenzentrierten zu einer kubisch raumzentrierten Struktur um. Thoriumoxid hat mit 3300 Grad Celsius von allen Metalloxiden den höchsten Schmelzpunkt. Nur einige wenige Metalle, wie Wolfram, und einige Verbindungen, wie Tantalcarbid, besitzen höhere Schmelzpunkte. Von Wasser wird Thorium langsam angegriffen, aber es löst sich in den meisten Säuren außer Salzsäure kaum auf. Pulverförmiges Thorium ist sehr leicht entzündlich. Thorium verbrennt an der Luft, wenn es erhitzt wird mit weißer helleuchtender Flamme. Thorium wird in Form seines Oxides für die Herstellung von Glühstrümpfen verwendet. Glühstrümpfe stellt man her, indem man Stoffgewebe mit einer Lösung aus 99 % Thoriumnitrat und 1 % Cernitrat tränkt und dann anzündet. Hierbei bleibt eine zerbrechliche Struktur zurück, die im Gaslicht ein weißes Licht abgibt. Thorium ist wie Uran schwach radioaktiv und gilt als weniger giftig, da weniger Folgeprodukte entstehen.

Historische Bezeichnungen

"Thorium-G"

Bei der in Stanley Kubricks Film Dr. Seltsam oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben erwähnten "Cobalt-Thorium-G"-Bombe – der "Weltvernichtungsmaschine" – handelt es sich in erster Linie um eine Kobaltbombe. Verwendet man im Bombendesign Thorium (mglw. anstelle von Uran in der Fissionsstufe oder im Mantel), so entsteht bei der Detonation u.a. radioaktives, hoch giftiges und langlebiges Protactinium-231, was das Verseuchungspotenzial des Fallouts beträchtlich steigern würde. Die Halbwertszeit von Protactinium-231 (32760 Jahre) weicht allerdings von der im Film genannten (93,7 bzw. 100 Jahre) ab.

"Thorium-X"

Unter der Bezeichnung Thorium-X wurden v.a. in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts verschiedene Lösungen gehandelt, die Thorium- und andere radioaktive Isotope enthielten. In den USA kam z.B. eine Tinktur dieses Namens bis etwa 1960 in der Radiotherapie von Hautkrankheiten zur Anwendung. In Deutschland gab es um 1930 Badezusätze und Ekzemsalben der Marke "Thorium-X", die wegen der offenkundigen Gesundheitsgefahren allerdings kurz darauf aus dem Handel genommen wurden.

Weblinks


- [http://iaeand.iaea.or.at/wallet/zz/z090.html Nuclear Wallet Card – Z(90)] Kategorie:Chemisches Element Kategorie:Actinoid Kategorie:Periode-7-Element ja:トリウム th:ทอเรียม

Uran

Uran ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol U und der Ordnungszahl 92. Natururan ist das schwerste in der Natur vorkommende Element. Es besteht weltweit zu 0,711 % aus dem Isotop 235U und zu 99,3 % aus dem 238U.

Geschichte

Uran wurde 1789 von dem deutschen, in Berlin lebenden Chemie-Professor und Apotheker Martin Heinrich Klaproth (1743 bis 1817) aus dem Mineral Pechblende isoliert. Es ist nach dem Planeten Uranus benannt, der acht Jahre zuvor (1781) von Friedrich Wilhelm Herschel (1738 bis 1822) entdeckt worden war. Am 24. September 1789 gab er die Entdeckung in einer Ansprache vor der Preußischen Akademie der Wissenschaften bekannt. Zuerst wurde seine Entdeckung Uranit genannt, 1790 dann in Uranium umbenannt. Klaproth hatte seine Entdeckung beim Analysieren des Erzes aus dem Bergwerk „George Wagsfort“ in Wittigsthal bei Johanngeorgenstadt in Sachsen gemacht. Er behandelte das Erz mit Säure und erwärmte es stark. Das Ergebnis bestand in einem schwarzen Pulver, das er Uran nannte. Klaproth hatte tatsächlich ein neues Element identifiziert, aber was er gewonnen hatte, war nicht das Element Uran selbst, sondern ein Oxid. Erst fünfzig Jahre später im Jahre 1841 gelang es dem Franzosen Eugène Peligot, reines Uranmetall zu gewinnen. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Uran zusammen mit anderen Mineralien in Joachimsthal sowie in einigen Minen in Cornwall (England) gewonnen. Abgesehen vom Wert, den es für Chemiker hatte, wurde Uran im ganzen 19. Jahrhundert nur zum Färben von Glas und Keramik verwendet. Uranverbindungen wurden in der Glasherstellung eingesetzt, um Vasen und Dekorationsstücken aber auch alltägliche Gebrauchsgegenstände wie Schüsseln, Gläser etc. eine gelbgrüne Farbe (Annagrün) zu geben. Glashersteller aus Joachimsthal (Böhmen) benutzten diese Technik bereits 1826. Die Verwendung von Uran zur Glasfärbung wurde bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts fortgeführt, erst dann wurde es durch andere, weniger bedenkliche farbgebende Mineralien ersetzt. Keramische Glasuren von Orange bis leuchtend Rot wurden für Geschirr bis hin zum architektonischen Beiwerk verwendet. Die gesundheitlichen Risiken durch die Verwendung bzw. das Sammeln von Uranglas und Keramiken mit Uranglasur sind bis heute Streitpunkt von Sammlern und Wissenschaft. Dass Uran radioaktiv ist, wurde 1896 zuerst von Henri Becquerel festgestellt, der die volle Tragweite seiner Entdeckung jedoch nicht erkannte. Eine seiner Schülerinnen interpretierte seine Ergebnisse jedoch richtig und gab dem neuen Phänomen den Namen Radioaktivität. Die Schülerin hieß Marie Curie. Zusammen mit ihrem Mann Pierre Curie entdeckte sie 1898 zwei weitere neue Elemente, das Radium und das Polonium.

Vorkommen

Mineralische Vorkommen

Polonium Uran kommt in der Natur nicht als reines Metall vor, sondern in Form von über 200 Uranmineralen. Uraninit (Pechblende) und Coffinit (USiO4) sind die wichtigsten lagerstättenbildenenden Minerale. In Deutschland wurde Uran in der Sächsischen Schweiz (Königstein) untertage durch Laugung, in Dresden (Coschütz-Gittersee) und im Erzgebirge (Schlema, Schneeberg) sowie in Ostthüringen ( Ronneburg) untertage als Pechblende durch die SDAG Wismut abgebaut. Diese Abbaugebiete wurden nach 1990 geschlossen, da sie unwirtschaftlich waren und auch der Bedarf an Uran zurückging. Letzteres geschah auf Grund der geänderten politischen Weltlage (geringere Bedeutung von strategischen Atomwaffen) und des Ausstiegs aus der Kernenergie. SDAG Wismut Die Weltproduktion von Uran betrug im Jahr 2001 45.103 Tonnen, wovon 34 % in Kanada gewonnen wurde. Weitere große Förderländer sind Australien, Niger, Namibia, Usbekistan, Kasachstan, Russland, die USA, Südafrika und Gabun. Aufgrund der intensiven Forschung nach Lagerstätten seit den 1960er Jahren hat sich bis heute ein Überangebot auf dem Weltmarkt entwickelt, der das sechsfache des Weltjahresverbrauchs beträgt. Der Weltmarktpreis für Uran liegt deshalb auf relativ niedrigem Niveau. Die größten Uranreserven nach Angaben der IAEA gibt es in den USA, Niger, Australien, Kasachstan, Südafrika, Kanada, Brasilien, Russland, Ukraine und Usbekistan.

Uran im Wasser

Uran tritt in der Natur überwiegend mit den Wertigkeiten +4 oder +6 auf. Vierwertige Uran-Minerale sind in Wasser unter normalen pH/EH-Bedingungen nahezu unlöslich. Das sechswertige Uran ist dagegen unter oxidierenden Bedingungen auch im Bereich neutraler pH-Werte gut löslich, weil es sehr stabile Komplexe bildet. Die wichtigsten Komplexe sind in der Wasserphase die Uranylcarbonatokomplexe UO_2(CO_3)_x^. Daneben treten je nach Wasserzusammensetzung auch Sulfonato-, Phosphato- und Nitratkomplexe auf. Als Folge dieser Komplexbildung ist Uran ein ubiquitäres Element in der Hydrosphäre. In der Erdkruste ist Uran mit einem Vorkommen von 4 mg/kg relativ häufig vertreten. Die Urankonzentration von ca. 3,3 µg/l in Meerwasser gegenüber den zum Teil deutlich geringeren Konzentrationen in den Flüssen - 0,03 µg/l im Amazonas bis 3,9 µg/l im Ganges - zeigt, dass Uran ein sehr mobiles Element ist, das im Meer angereichert wird. Deutsche Flüsse weisen in der Regel Uran-Konzentrationen zwischen ca. 1 und 3 µg/l auf. Die Quelle für das Uran liegt in dem geogenen Aufbau der durch die Flüsse entwässerten Gebiete, in uranhaltigen Phosphatdüngern und in besonderen Fällen im Uranbergbau (Zwickauer Mulde: ca. 10 µg/l) bzw. der Nutzung der Kernenergie begründet. Uran findet sich in Deutschland im unbeeinflussten Grundwasser in Konzentrationen von kleiner 1 bis über 100 µg pro Liter. Die regelmäßige Einnahme von Trinkwasser mit erhöhten Urangehalten kann zum Auftreten von Nierenkrebs führen. Aus diesem Grund empfiehlt die Weltgesundheitsbehörde (WHO) für Trinkwasser einen Grenzwert von 15 µg/L. Aus Uran entsteht ständig eine Reihe von kurzlebigen Tochternukliden, von denen einige sehr mobil sind wie das Edelgas Radon. Andere Tochternuklide neigen dazu, weniger mobil zu sein (Thorium, Radium, Polonium, Blei). Unter stark reduzierenden Bedingungen ist U(IV) die dominierende Spezies.

Gewinnung und Darstellung

Der Uranabbau kann zu schweren Schäden bei Mensch und Umwelt führen, da durch den Uranbergbau Uran und radioaktive Folgeprodukte (z.B. das Gas Radon) freigesetzt und aus dem Untergrund an die Oberfläche geholt werden. Der überwiegende Teil der radioaktiven Folgeprodukte wird auf Halden und in Absetzbecken abgelagert und stellt somit langfristig eine Gefährdung für die Umwelt dar. Während mittel- und hochradioaktive Abfälle aus dem Medizinbereich und der Kernenergietechnik mit großem technischen Aufwand in Endlagern entsorgt werden, verbleiben die Bergbaurückstände oft wenig geschützt an der Erdoberfläche. (Siehe auch [http://www.antenna.nl/wise/uranium/] [http://www.geo.tu-freiberg.de/umh/Uranium-links.htm]) Uran kommt auch im normalen Boden als Spurenelement vor. Die US-amerikanische Agency for Toxic Substances and Disease Registry (ATSDR) schätzt, dass sich in den obersten 33 Zentimetern Erdboden einer Fläche von einer Quadratmeile Land im Mittel ca. 4 Tonnen Uran befinden, also etwa anderthalb Tonnen pro Quadratkilometer.

Wirtschaftlich nutzbare Uranreserven

Die wirtschaftlich förderbaren Uranreserven (definiert durch den maximalen Förpderpreis pro Kilogramm) wurden von der Internationalen Atomenergie Organisation (IAEA) und der OECD Nuclear Energy Agency (NEA) im Jahr 1999 im so genannten "Red Book" ausgewiesen. Demnach sind - je nach Höhe der unterstellten Förderkosten - insgesamt noch zwischen 1,25 und 4 Millionen Tonnen Uran wirtschaftlich abbaubar. Dabei handelt es sich zum Teil um gesicherte, zum Teil aber nur um vermutete Uranvorkommen. Der derzeitige (2005) Uranbedarf für die weltweit über 440 Atomkraftwerke liegt bei rund 62.000 Tonnen pro Jahr. Allein die Europäische Union hat einen jährlichen Bedarf von etwa 20.000 Tonnen Uran. Nach diesen Zahlen wären die wirtschaftlich förderbaren Reserven in 18 bis 59 Jahre erschöpft. Werden die Atomkraftwerkskapazitäten noch weiter ausgebaut, so sind die Reserven entsprechend schneller verbraucht. Während die Atomindustrie davon ausgeht die verbeibenden Reserven mit Hilfe von Brütern in einem Brennstoffzyklus zukünftig besser nutzen zu können, wird dies von den Atomkraftgegnern als ineffizient und zu risikoreich angesehen.

Eigenschaften und Anwendung

Uran kommt in drei Modifikationen vor: α-Uran bei Temperaturen unter 688 °C, β-Uran im Temperaturbereich zwischen 688 und 776 °C und γ-Uran im Temperaturbereich zwischen 776 °C und seinem Schmelzpunkt. Uran ist ein sehr schweres, relativ weiches, silber-weißes Metall, welches in fein verteiltem Zustand selbstentzündlich ist. Die meisten Säuren lösen metallisches Uran auf, während es von Alkalien nicht angegriffen wird. An der Luft überzieht sich das Metall mit einer Oxidschicht. Uran-Verbindungen sind giftig. Die Toxizität wird v.a. durch deren Löslichkeit bestimmt. Die leichtlöslichen Uranyle sind am giftigsten, die schwerlöslichen Oxide sind weniger giftig. Natürliches Uran bzw. das am häufigsten vorkommende Isotop 238U hat eine Halbwertszeit von 4,47 Milliarden Jahren und ist wie die anderen natürlichen Isotope (234U und 235U) ein α-Strahler. Die spezifische Aktivität von 238U beträgt 12450 Bq/g. Das Uranisotop 235U wird in Atomkraftwerken zur Energiegewinnung genutzt, das Isotop 238U kann in Brutreaktoren eingesetzt werden, um Plutonium herzustellen. Plutonium Das Isotop 235U kommt in nur geringer Konzentration (etwa 0,72 %) im natürlichen Uran vor und wird durch Anreicherung konzentriert. Die übrig bleibende Fraktion wird auch abgereichertes Uran genannt.
Uran-235 ist neben Plutonium der wichtigste Spaltstoff für den Bau von Atombomben, Kernsprengsätzen und Zündsätzen für Wasserstoffbomben.
Aufgrund seiner hohen Dichte wird abgereichertes Uran (depleted uranium, DU) in einigen Ländern in Abschirmblechen in der Atomindustrie eingesetzt. Im Flugzeugmodell B-747 Jumbojet des Herstellers Boeing wurde es wegen der hohen Dichte als Gegengewicht im Heck eingesetzt. Einige Staaten (zum Beispiel USA, Russland) nutzen es auch als Projektilkernmaterial für panzerbrechende Munition (Uranmunition). Im großen Umfang wurde die DU-Munition erstmalig in den beiden Irak-Kriegen 1990 und 2003 und im Kosovo-Krieg 1999 seitens der USA zum Einsatz gebracht. Dementsprechend weisen diese Länder derzeitig viele Fundorte verschossener DU-Munition auf.
DU-Munition zerstäubt und verbrennt beim Aufprall teilweise; die entstehenden Stäube und Aerosole sind giftig und radioaktiv und führen durch Aufnahme in die Lunge zu Gesundheitsschäden bei Bevölkerung und Soldaten.
Abgereichertes Uran wird in amerikanischen Panzern (z.B. M1 Abrams) als Panzerung eingesetzt. Es handelt sich um eine Sandwichpanzerung mit einer Schicht Uran zwischen zwei Schichten Panzerstahl.

Isotope

Uran kommt in der Natur hauptsächlich in zwei Isotopen vor, U-238 (99,27 %) und U-235 (0,72 %). Mit angereichertem Uran wird Uran bezeichnet, dessen Anteil an (mit thermischen Neutronen spaltbarem) U-235 gegenüber dem (mit thermischen Neutronen nicht spaltbarem) U-238 durch Anreicherung erhöht wurde. Schwach angereichertes Uran (etwa 2-4 % U-235) wird in Kernkraftwerken, hoch angereichertes (typisch > 80 % U-235) zur Herstellung von Atomwaffen sowie zum Betrieb von Schiffsreaktoren verwendet. Die kritische Masse von U-235 beträgt etwa 49 kg. In natürlichem Uran finden sich die Isotope 234U, 235U und 238U. Wegen seiner relativ kurzen Halbwertszeit im Vergleich zu 238U ist 234U nur in Spuren vorhanden, liefert aber einen gleich großen Beitrag zur Radioaktivität wie 238U. Es entsteht aus 238U Bild:Pfeil mit alpha.png 234Th Bild:Pfeil mit beta-.png 234Pa Bild:Pfeil mit beta-.png 234U.

Weblinks


- [http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Uran Uran und Uranmineralien im Mineralienatlas WiKi]
- http://www.chemie-master.de/pse/pse.php?modul=U
- http://www.uniterra.de/rutherford/ele092.htm
- http://www.nndc.bnl.gov/wallet/zz/z092.html Nuclear Wallet Card - Z(92)
- http://atom.kaeri.re.kr/cgi-bin/nuclide?nuc=U Table of Nuclides 92-Uranium
- http://www.uxc.com/ Aktuelle Informationen zum Uranmarkt
- http://www.incomindios.ch/arbeitsgruppen/uran/index.html Informationen zu den Folgen des Uranabbaus Kategorie:Chemisches Element Kategorie:Actinoid Kategorie:Periode-7-Element Kategorie:Kernenergie Kategorie:Schwermetall Kategorie:Gift ja:ウラン th:ยูเรเนียม

Transurane

Die Transurane sind Elemente mit einer höheren Ordnungszahl als Uran. Alle Transurane sind radioaktiv mit Halbwertszeiten zwischen einigen 10.000 Jahren (selten) über Minuten bis zu Bruchteilen einer Sekunde (oft). Nach dem Uran mit der Ordnungszahl 92 beginnt die Reihe der Transurane mit dem Neptunium (Element 93). Neben dem für die Kernspaltung bedeutenden Element Plutonium (94) gehören auch Americium (95), Curium (96), Berkelium (97), Californium (98), Einsteinium (99), Fermium (100), Mendelevium (101) und Nobelium (102) sowie alle weiteren schwereren Elemente zu den Transuranen. Die hier namentlich genannten Transurane wurden in der Arbeitsgruppe um Glenn Theodore Seaborg hergestellt und charakterisiert; Seaborg erhielt dafür 1951 den Nobelpreis für Chemie. Bis einschließlich des Elements 103, des Lawrenciums, gehören sie zusammen mit dem Thorium (90), dem Protactinium (91) und dem Uran zur Gruppe der Actinoide. Aufgrund der geologisch gesehen kurzen Halbwertszeiten kommen Transurane in der Natur nicht oder nur in Spuren als Zwischenprodukte in den Zerfallsreaktionen des Urans (U-238 → U-239 → Np-239 → Pu-239) vor. Transurane lassen sich technisch aus Uran oder anderen Elementen mit hoher Ordnungszahl herstellen. Dazu werden solche Atomkerne mit Neutronen oder anderen Atomkernen beschossen; dabei auftretende Kernverschmelzungen ergeben Transurane. Siehe auch: Periodensystem Kategorie:Transuran Kategorie:Kernenergie ja:超ウラン元素

Neptunium

Neptunium ist ein chemisches Element. Es wurde benannt nach dem Planeten Neptun, der auf den Planeten Uranus folgt. Neptunium folgt im Periodensystem auf Uran, dann folgt Plutonium. Neptunium ist das erste der sogenannten Transurane, die in der Natur des Planeten Erde, bis auf Spuren von Plutonium, nicht mehr vorkommen. Neptuniummetall hat ein silbernes Aussehen, ist chemisch reaktiv und existiert in mindestens drei verschiedenen Modifikationen: alpha-Neptunium, orthorhombisch, Dichte 20,25 g/cm3, beta-Neptunium (über 280 °C), tetragonal, Dichte bei 313 °C, 19,36 g/cm3 und gamma-Neptunium (über 577 °C), kubisch, Dichte bei 600 °C, 18,0 g/cm3. Wie im Uran 235 und Plutonium 239 kann auch mit Neptunium 237 eine sich selbst aufrecht erhaltende Kettenreaktion erzeugt werden. Somit ist Neptunium 237 prinzipiell auch zum Bau von Atombomben geeignet. Die kritische Masse von Neptunium 237 beträgt für das reine Metall ohne Anwesenheit eines Moderators 88 Kilogramm. Neptunium-237 ist Ausgangspunkt der Neptunium-Reihe, einer Zerfallskette, die beim Isotop Wismut-209 (bzw. Thallium-205) endet und deren Zwischenprodukte auf der Erde nicht mehr vorkommen.

Literatur

Walter Seifritz: Nukleare Sprengkörper - Bedrohung oder Energieversorgung für die Menschheit?, Thiemig-Verlag, München 1984 Noch eimal für alle wichtigst. Isotop: Ordnungszahl: Schmelzpunkt: Siedepunkt: Oxidationszahlen: Dichte: Härte (Mohs): Elektronegativität: Atomradius: Elektronenkonfig.: natürl. Häufigkeit: [227] 89 1051 °C 3198 °C 3 10,07 g/cm³ keine Angaben 1,1 (Pauling) 187,8 pm [Rn]6d17s2 Ac-225 Spuren Ac-227 Spuren Ac-228 Spuren

Weblinks

Kategorie:Chemisches Element Kategorie:Actinoid Kategorie:Periode-7-Element ja:ネプツニウム th:เนปทูเนียม

Plutonium

Plutonium ist ein chemisches Element mit dem Symbol Pu und der Ordnungszahl 94. Im Periodensystem der Elemente gehört es zur Gruppe der Actinoiden. Es wurde nach dem Planeten Pluto benannt, der auf den Planeten Neptun folgt, und dieser wiederum folgt auf den Planeten Uranus. (Plutonium folgt im Periodensystem auf Neptunium, und dieses wiederum auf Uran).

Geschichte

Plutonium wurde am 23. Februar 1941 von den Amerikanern Glenn T. Seaborg, J. W. Kennedy, E. M. McMillan und A. C. Wahl entdeckt. Genauer gesagt, das Isotop Plutonium 238Pu, das sie durch den Beschuß von Uran 238U mit Deuterium aus einem Zyklotron herstellten. Sie benannten es nach dem äußersten Planeten Pluto, der wiederum nach dem gleichnamigen römischen Gott der Unterwelt benannt ist. So kam es, dass die 3 schwersten damals bekannten Elemente die Namen der drei äußersten Planeten erhielten. Die Entdeckung wurde während der Dauer des 2. Weltkrieges geheim gehalten. Die Atombombe, die die japanische Stadt Nagasaki zerstörte, enthielt Plutonium 239Pu als Spaltstoff. Auch in der Zeit um 1941 hatte in Deutschland Fritz G. Houtermans die Existenz von Transuranen in einem Geheimbericht "Zur Frage der Auslösung von Kern-Kettenreaktionen" theoretisch vorausgesagt. Im Rahmen des US-amerikanischen Manhattan-Projekts wurde Plutonium erstmals in größerem Maßstab hergestellt. Joseph Hamilton führte Plutonium-Verteilungsstudien an Versuchspersonen durch, die heute umstritten sind. Mit verfeinerter Spurenanalytik gelang es im Jahr 1971 geringste Spuren des langlebigsten Plutoniumisotops 244Pu in einigen Mineralien nachzuweisen.

Vorkommen

Plutonium kommt in der Natur sehr selten vor - in Uranvorkommen kann es durch Absorption natürlich freigesetzter Neutronen aus Uran entstehen, allerdings nur in winzigen Mengen. Aus der Entstehungszeit des Sonnensystems befinden sich noch winzigste Mengen Plutonium 244Pu in sehr seltenen Uranerzen. Diese Mengen sind so gering, dass sie erst nach der künstlichen Erzeugung des Plutoniums in Kernreaktoren im Jahr 1971 entdeckt wurden. Plutonium muss dennoch auch als natürliches Element gelten. Größere Plutoniummengen entstanden auf natürlichem Weg in dem Naturreaktor Oklo. Durch Atombombenexplosionen wurden seit dem Zweiten Weltkrieg etwa 20 t freigesetzt. Alle Atomkraftwerke der Welt haben bis heute etwa 2000 t Plutonium (hauptsächlich 239Pu) erzeugt, das sich größtenteils noch mit den hochradioaktiven Spaltprodukten zusammen in den abgebrannten Brennstäben befindet.

Gewinnung und Darstellung


- Plutonium 239Pu wird in Atomreaktoren künstlich hergestellt. Darin wird das natürlich vorkommende Uran 238U entsprechend der weiter unten im Text dargestellten Formel durch Neutronenbeschuss zu 239Pu umgewandelt. Die weitere Umwandlung in 240Pu ist für die Herstellung von Plutonium für Atomwaffen unerwünscht, denn die hohe spontane Spaltungsrate von 240Pu kann zur vorzeitigen Zündung führen. Die weitere Umwandlung wird daher durch spezielle Reaktorbauarten beziehungsweise die frühzeitige Entnahme des Plutoniums verhindert. Bei weapon grade Plutonium liegt der Anteil von 240Pu bei unter 7 %, bei supergrade Plutonium sogar noch deutlich darunter. Plutonium aus Reaktoren der Energiewirtschaft (reactor grade) wird nicht auf einen geringen Anteil von 240Pu hin optimiert, der Anteil von 240Pu liegt bei über 20 %.
- Zur Erzeugung von 238Pu wird Neptunium aus verbrauchten Brennstäben extrahiert. Das Neptunium aus Brennstäben besteht fast nur aus dem Isotop 237Np; aus dem Neptunium werden dann eigene Stäbe gefertigt, die in einem Kernreaktor der starken Neutronenstrahlung ausgesetzt werden, wodurch nach unten stehender Reaktion 238Pu entsteht.

Eigenschaften

Brennstäben Plutonium ist ein radioaktives, silbriges Metall, das an der Luft schnell eine dunkle Oxidschicht bildet. Chemisch vergleichbar ist das Element mit Blei. Mit erhitztem Wasser oder Säuren reagiert es unter Freisetzung von Wasserstoffgas. Plutonium ist wie andere Schwermetalle giftig. Die für einen Menschen tödliche Dosis liegt wahrscheinlich im zweistelligen Milligrammbereich, laut [http://www.fas.org/sgp/othergov/doe/lanl/pubs/00818013.pdf] beträgt die LD-50-Dosis für Hunde 0,32 mg/kg Körpergewicht. Viel gefährlicher als die chemische Wirkung ist aber seine Radioaktivität, die Krebs verursachen kann. Zur Entstehung von Krebs reicht vermutlich eine Menge in der Größenordnung einiger Mikrogramm. Aus dieser Abschätzung wurde das weit verbreitete Missverständniss über die besondere Gefährlichkeit von Plutonium abgeleitet. Da die ausgesendete α-Strahlung durch die Haut abgeschirmt wird, ist Plutonium nur bei Inkorporation (beispielsweise Inhalation von Plutonium enthaltendem Staub) gesundheitsschädlich - dies aufgrund der langen Verweildauer im Körper wesentlich mehr als bei anderen α-Strahlern.

Kristallisationsphasen

Bemerkenswert ist hier, dass die Dichte von Plutonium ab einer gewissen Temperatur aufwärts wieder zunimmt (Dichteanomalie). Auch beim Schmelzen wird die Dichte größer, was auch bei Wasser auftritt.

Isotope


- 238Pu: entsteht durch Einfang eines Neutrons durch das Uran-Isotop 235U. Dadurch entsteht ein 236U - Kern in einem angeregten Zustand, der eine Halbwertszeit von 120 ns hat und sich mit gewisser Wahrscheinlichkeit spaltet (siehe Kernspaltung). Angeregte 236U - Kerne können jedoch auch durch Emission von Gamma-Strahlung in den langlebigen Grundzustand übergehen. Durch weiteren Neutroneneinfang und β - Zerfall entsteht238Pu:
235U + n \rightarrow 236Um \rightarrow 236U + \gamma
236U + n \rightarrow 237Bild:Pfeil mit beta-.png 237Np
237Np + n \rightarrow 238Np Bild:Pfeil mit beta-.png 238Pu
- 239Pu: entsteht durch Einfangen eines Neutrons durch das Uran-Isotop 238U und einen anschließenden Beta-Zerfall:
238U + n \rightarrow 239Bild:Pfeil mit beta-.png 239Np Bild:Pfeil mit beta-.png 239Pu
- 240Pu: entsteht durch Einfangen eines Neutrons aus 239Pu. Ebenso können aus 239Pu die höheren Isotope 241Pu und 242Pu entstehen.

Spaltbarkeit


- 238Pu: ist von thermischen (langsamen) Neutronen, z.B. in Kernreaktoren und Atombomben, nicht spaltbar. Wegen der relativ geringen Masse seiner Kerne ist seine Spontanspaltungsrate sehr gering.
- 239Pu: ist von thermischen Neutronen, z.B. in Kernreaktoren und Atombomben, leicht spaltbar. Wegen der relativ geringen Masse seiner Kerne ist seine Spontanspaltungsrate sehr gering.
- 240Pu: ist von thermischen Neutronen, z.B. in Kernreaktoren und Atombomben, nicht spaltbar. Wegen der höheren Masse seiner Kerne ist seine Spontanspaltungsrate höher als bei den leichten Isotopen.
- 241Pu: ist von thermischen Neutronen, z.B. in Kernreaktoren und Atombomben, sehr leicht spaltbar. Wegen der höheren Masse seiner Kerne ist seine Spontanspaltungsrate höher als bei den leichten Isotopen.

Verwendung


- 239Pu als Spaltstoff in Kernwaffen.
- 241Pu als Spaltstoff in besonders kleinen (leistungsschwachen) Kernwaffen.
- 239Pu reiche Plutonium Isotopengemische in MOX-Brennelementen für Kernkraftwerke.
- 238Pu in Verbindung mit Beryllium in Neutronenquellen .
- 238Pu gibt über mehrere Jahre ca. 450 Watt/Kilogramm Wärmeleistung ab. 238Pu wird deshalb in Radioisotopengeneratoren, (sogenannten "Plutonium-Batterien") für die Stromversorgung von Raumsonden (z.B. Cassini), die meistens ins äußere Sonnensystem fliegen verwendet. Früher wurden Radioisotopengeneratoren auch in Satelliten und Herzschrittmachern eingesetzt. Die US Regierung plant außerdem 238Pu herzustellen um es wahrscheinlich als Energiequelle in Radioisotopengeneratoren geheimer Spionagetechnik einzusetzen (siehe Weblinks).

Siehe auch


- Chemikalienliste
- WikiProjekt Elemente

Weblinks


- [http://periodic.lanl.gov/elements/94.html Los Alamos National Laboratory - Plutomium] (engl.)
- [http://www.webelements.com/webelements/elements/text/Pu/key.html WebElements.com - Plutonium] (engl.)
- [http://environmentalchemistry.com/yogi/periodic/Pu.html EnvironmentalChemistry.com - Plutomium] (engl.)
- [http://chemcases.com/nuclear/nc-04.htm Nuclear Chemistry: The Discovery and Isolation of Plutonium] (engl.)
- [http://www.kernenergie-wissen.de/plutonium.html Kernenergie-Wissen: Was ist Plutonium?]
- [http://www.kernchemie.de/Actinides/Plutonium/plutonium.html Plutonium - Element mit vielen Facetten]
- [http://www.ieer.org/fctsheet/pu-props.html Institut for Energy and Environmental research] (engl.)
- [http://www.plutoniumbatterie.de/ Anwendung von Plutonium in Radioisotopengeneratoren]
- [http://www.bernd-leitenberger.de/cassini-rtg.html Die Radioisotopenelemente an Bord von Cassini und Kernreaktoren in Satelliten.] (deutsch) Kategorie:Chemisches Element Kategorie:Actinoid Kategorie:Periode-7-Element Kategorie:Kernenergie Kategorie:Gift ja:プルトニウム ko:플루토늄 th:พลูโทเนียม

Americium

Americium ist ein chemisches Element des Periodensystems der Elemente. Es besitzt das Symbol Am. Die Ordnungszahl lautet 95. Es gehört zu Gruppe der Actiniden (7. Periode, f-Block). Neben Europium ist Americium das einzige nach einem Erdteil benannte Element.

Eigenschaften

Americium ist ein künstliches, radioaktives Element. Frisch hergestelltes Americium ist ein silberweißes Metall, welches jedoch bei Raumtemperatur langsam trüb wird. Es ist leicht verformbar.

Reaktionen

Americium ist ein sehr reaktionsfähiges Element, das schon mit Luftsauerstoff reagiert und sich gut in Säuren löst. Gegenüber Alkalien ist es stabil. Je nach Oxidationszahl variiert die Farbe von Americium in wässriger Lösung ebenso wie in festen Verbindungen: blassrot (+3, +4), goldbraun (+5, +6). Die Oxidationsstufe +3 ist die stabilste. Im Gegensatz zum homologen Europium - Americium hat eine zu Europium analoge Elektronenkonfiguration - kann Am3+ nicht zu Am2+ reduziert werden. Verbindungen mit Americium ab Oxidationszahl +4 aufwärts sind starke Oxidationsmittel, vergleichbar dem Permanganat-Ion MnO4- in saurer Lösung. Da Americium radioaktiv ist, sollten entsprechende Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.

Isotope

Von Americium sind Isotope mit Halbwertszeiten zwischen 20 Minuten und 7400 Jahren bekannt. Es gibt zwei langlebige Isotope mit der Massenzahl 241 und 243, die beide α-Strahler sind.

Vorkommen und Herstellung

Herstellung

Americium wird durch Neutronen-Einfang aus 239Pu gebildet:
- 23994Pu + 2n → 24194Pu + γ → 24195Am + β-
Die Halbwertszeit für den zweiten Schritt beträgt 14,4 Jahre.
- 23994Pu + 4n → 24394Pu + γ → 24395Am + β-
Die Halbwertszeit für den zweiten Schritt beträgt 4,956 Stunden.

Verwendung

Americium wird als Quelle für ionisierende Strahlung eingesetzt. Anwendungsgebiete sind die Fluoreszenzspektroskopie und Ionisationsrauchmelder.

Geschichte

Americium wurde 1944 von Glenn T. Seaborg, Ralph A. James, Stanley G. Thompson und Albert Ghiorso entdeckt. Sie isolierten es am metallurgischen Laboratorium der Universität von Chicago aus einer Plutonium-Probe, die im Reaktor mit Neutronen bestrahlt wurde (siehe Herstellung), ein bis dahin noch unbekanntes, α-Strahlen aussendendes langlebiges Nuklid.

Siehe auch


- Chemikalienliste
- WikiProjekt Elemente

Weblinks


- http://www.chemie-master.de/pse/pse.php?modul=Am
- [http://periodic.lanl.gov/elements/95.html Los Alamos National Laboratory - Americium] (engl.)
- [http://www.webelements.com/webelements/elements/text/Am/key.html WebElements.com - Americium] (engl.)
- [http://environmentalchemistry.com/yogi/periodic/Am.html EnvironmentalChemistry.com - Americium] (engl.) Kategorie:Chemisches Element Kategorie:Actinoid Kategorie:Periode-7-Element ja:アメリシウム th:อะเมริเซียม

Curium

Curium (Symbol Cm) ist ein chemisches Element des Periodensystems der Elemente. Es hat die Ordnungszahl 96. Das Element gehört zur Gruppe der Actiniden (7. Periode, f-Block). Curium wurde nach den Forschern Marie Curie und Pierre Curie benannt.

Eigenschaften

Curium ist ein künstliches, sehr stark radioaktives Metall. Es ist hart und hat ein silbrig-weißes Aussehen. Curium ähnelt sehr dem Gadolinium.

Isotope

Von Curium existieren nur Radionuklide und keine stabilen Isotope. Die längsten Halbwertszeiten haben 247Cm mit 16 Mio. Jahren und 248Cm mit 339.700 Jahren. Am schnellsten zerfällt 251Cm (t1/2 = 16,8 Minuten). Insgesamt sind 14 Isotope des Elements bekannt.

Reaktionen

Curium wird leicht von Sauerstoff angegriffen. Das Element dient als Ausgangsmaterial für die Erzeugung höherer Transurane. Mit Hilfe von 248Cm können Atome von Transactiniden erzeugt werden.

Verbindungen

Oxide


- CmO
- Cm2O3
- CmO2

Fluoride


- CmF4

Vorkommen

Curium kommt in der Natur nicht vor.

Herstellung

Curium fällt in geringen Mengen in Atomreaktoren an. Es steht heute lediglich in Mengen von wenigen 100 g zur Verfügung.

Verwendung

242Cm wird gelegentlich wegen der großen Wärmeentwicklung während des Zerfalls in thermoelektrischen Nuklid-Batterien eingesetzt. 244Cm diente als α-Strahlenquelle in dem von der Universität Mainz entwickelten α-Proton-Röntgenspektrometer (APXS), mit dem der Mars-Rover Sojourner 1997 auf der Oberfläche des Planeten Mars der Felsen Yogi chemisch analysierte.

Geschichte

Curium wurde im Sommer 1944 von Glenn T. Seaborg und seinen Mitarbeitern Ghiorso, James sowie Morgan als 96. Element des Periodensystems durch Beschuss von 239Pu mit α-Teilchen erzeugt:
239Pu + 4He → 242Cm + n
Mit Hilfe spezieller Ionenaustauschverfahren konnte es zweifelsfrei identifiziert werden. Nach Neptunium und Plutonium war es das dritte Transuranium-Element, das man seit 1940 entdeckt hatte. Im gleichen Jahr wurde auch das Americium entdeckt.

Siehe auch


- Chemikalienliste
- WikiProjekt Elemente

Weblinks


- http://www.chemie-master.de/pse/pse.php?modul=Cm
- [http://periodic.lanl.gov/elements/96.html Los Alamos National Laboratory - Curium] (engl.)
- [http://www.webelements.com/webelements/elements/text/Cm/key.html WebElements.com - Curium] (engl.)
- [http://environmentalchemistry.com/yogi/periodic/Cm.html EnvironmentalChemistry.com - Curium] (engl.) Kategorie:Chemisches Element Kategorie:ActinoidKategorie:Periode-7-Element ja:キュリウム th:คูเรียม

Berkelium

Berkelium, ein chemisches Element, ist ein Transuran. Berkelium wurde nach der Stadt Berkeley in Kalifornien benannt, wo es 1949 an der University of California gefunden wurde. Das Isotop Bk-249 läßt sich in entsprechend aufwendigen Anlagen durch sukzessiven Neutroneneinfang und nachfolgenden beta-Zerfall aus leichteren Transuranen in wägbaren Mengen (wenige mg) gewinnen und studieren. Es ist ein silberweißes Schwermetall und wie alle Actiniden sehr reaktionsfähig. In wässriger Lösung ist die dreiwertige Stufe am beständigsten, jedoch kennt man auch vierwertige und zweiwertige Verbindungen.

Weblinks

Kategorie:Chemisches Element Kategorie:Actinoid Kategorie:Periode-7-Element Kategorie:Transuran ja:バークリウム th:เบอร์คีเลียม

Californium

Eigenschaften

Californium ist ein synthetisches chemisches Element mit dem Symbol Cf und der Ordnungszahl 98. Im Periodensystem der Elemente gehört es zur Gruppe der Actinoiden. Californium wurde nach dem Staat bzw. der Universität von Kalifornien benannt. Das Element konnte in wägbaren Mengen (wenige Mikrogramm) als Metall gewonnen werden. Das siberglänzende Schwermetall ist wie alle Actiniden sehr reaktionsfähig. In wässriger Lösung ist es fast stets dreiwertig, aber auch die vierwertige und zweiwertige Stufe ist bekannt- 251Cf hat eine sehr kleine kritische Masse, dadurch wurden Spekulationen ausgelöst, dass es möglich wäre enorm kleine Atombomben zu bauen. Es dürfte jedoch sehr schwer sein Bomben mit einem Gewicht von unter 2 kg zu bauen, von den enormen Kosten ganz abgesehen. Laut Angabe der National Geographic Deutschland (Juli/2002) im Bericht über Atommüll, wird über einen Grammpreis von 62 Millionen € spekuliert.

Geschichte

Californium ist ein Transuran und wurde zum ersten mal an der University of California in Berkeley von Stanley Thompson, Kenneth Street, Jr., Albert Ghiorso und Glenn T. Seaborg erzeugt. Es war das sechste Transuran das entdeckt wurde. Die Entdeckung wurde am 17. März 1950 bekanntgegeben. Um es zu produzieren wurde ein 242Cm Target mit in einem Zyklotron beschleunigten α-Teilchen einer Energie von 35 MeV beschossen. Dabei entsteht 245Cf und ein freies Neutron. : \mathrm+\mathrm\quad\rightarrow\quad\mathrm+\mathrm \;

Isotope

Von Californium gibt es 20 durchwegs radioaktive Isotope. Die langlebigsten dabei sind Cf-248 (Halbwertszeit 333,5 Tage), Cf-249 (351 Jahre), Cf-250 (13 Jahre), Cf-251 (898 Jahre) und Cf-252 (2,645 Jahre). Die Halbwertszeiten der restlichen Isotope liegen im Bereich von Millisekunden bis Stunden oder Tagen.

Vorkommen und Herstellung

Herstellung

Die Herstellung geschieht meist durch eine Kette von Neutroneneinfängen von Plutonium und Zerfälle in Kernreaktoren die über Berkelium zu den Californiumisotopen führen.

Verwendung

Am interessantesten ist das Isotop 252Cf. Dabei wird in allen Anwendungen 252Cf als Neutronenquelle verwendet (1 µg strahlt pro Minute 170 Millionen Neutronen ab). Es stehen dadurch mobile und tragbare Neutronenquellen zur Verfügung. Es wird verwendet in der
- Medizin zur Krebsbehandlung
- Industrie (Materialdiagnostik, "On the Spot" Aktivierungsanalyse)
- Zur Feuchtenmessung in Ölquellen
- Auffinden von Sprengstoffen.
- Anfahrquelle in Kernreaktoren

Siehe auch


- Chemikalienliste
- WikiProjekt Elemente

Weblinks


- http://atom.kaeri.re.kr/
- http://www.lenntech.com/deutsch/Data-PSE/Cf.htm Kategorie:Chemisches Element Kategorie:Actinoid Kategorie:Periode-7-Element Kategorie:Transuran ja:カリホルニウム th:แคลิฟอร์เนียม

Fermium

Fermium ist ein synthetisches chemisches Element, das die Ordnungszahl 100 hat. Es wurde nach Enrico Fermi benannt. Fermium wurde beim Test der ersten amerikanischen Wasserstoffbombe, Ivy Mike am 1. November 1952 entdeckt. Fermium ist das schwerste chemische Element, das durch Neutroneneinfang aufgebaut werden kann. Der Versuch, weitere Neutronen zu einem Fermium-Kern hinzuzufügen, führt zu einer Kernspaltung.

Weblinks

Kategorie:Chemisches Element Kategorie:Actinoid Kategorie:Periode-7-Element ja:フェルミウム th:เฟอร์เมียม

Nobelium

Nobelium ist ein relativ kurzlebiges radioaktives chemisches Element mit der Ordnungszahl 102. Es wurde nach Alfred Nobel benannt und gehört innerhalb der Reihe der Actinoiden zu den Transuranen. Es wurde 1957 erstmals hergestellt, in dem man Curiumatomkerne mit Kernen von Kohlenstoffatomen beschoss. In seinen Verbindungen tritt die Oxidationszahl +2 gegenüber +3 häufiger auf.

Weblinks

Kategorie:Chemisches Element Kategorie:Actinoid Kategorie:Periode-7-Element ja:ノーベリウム th:โนเบเลียม

Lawrencium

Lawrencium ist ein künstlich erzeugtes radioaktives chemisches Element. Es wurde 1961 erstmals entdeckt, als man Californium mit Bor-Kernen beschoss. Schmelzpunkt 1900 K . Dieses Element wurde nach Ernest Lawrence benannt. Er ist der Erfinder des Zyklotrons, einem Teilchenbeschleuniger, der eine wichtige Voraussetzung zur Entdeckung vieler Transuranium-Elemente war.

Eigenschaften

Lawrencium ist ein radioaktives, sehr kurzlebiges Metall. Es sind acht Radionuklide bekannt deren Halbwertszeiten zwischen wenigen Sekunden bis drei Minuten liegen. Die Elektronegativität des Elements nach Pauli beträgt 1,3, die Schmelztemperatur ist bei 1627° Celsius (1900 Kelvin) erreicht. Über weitere Eigenschaften des Elementes liegen keine Erkenntnisse vor, da die geringe Halbwertszeit empirische Studien fast unmöglich macht.

Weblinks

Kategorie:Chemisches Element Kategorie:Actinoid Kategorie:Periode-7-Element Kategorie:Übergangsmetall ja:ローレンシウム th:ลอเรนเซียม

Actinium

Actinium (latinisiert von griechisch ακτίνα, aktína Strahl) ist ein radioaktives chemisches Element. Actinium ist das erste Element der so genannten Aktiniden (früher Aktinoiden). Es ist ein Metall. Das chemische Verhalten von Actinium ähnelt sehr dem Lanthan. Actinium ist in allen 10 bekannten Verbindungen +3-wertig. Bekannt sind 26 Isotope, wovon nur zwei natürlich vorkommen. Das langlebigste Isotop 227 (Halbwertszeit 21,8 Jahren) ist ein alpha- und beta-Strahler. Actinium-227 ist ein Zerfallsprodukt von Uran-235 und es kommt zu einem kleinen Teil in Uranerzen vor. Immerhin lassen sich wägbare Actinium-227 gewinnen. Im Prinzip läßt sich dieses Element recht gut studieren. Da unter in den radioaktiven Zerfallsprodukten einige gamma-Strahler sind, sind aber aufwendige Strahlenschutzvorkehrungen nötig. Das Metall ist ein silberweiß glänzend, relativ weich und sehr reaktionsfähig. Von Luft und Wasser wird es angegriffen. Das Ac(III)-Ion ist farblos.

Gewinnung und Darstellung

Da in Uranerzen nur wenig Actinium vorhanden ist, spielt diese Quelle keine Rolle für die Gewinnung. Technisch wird Actinium-227 durch Bestrahlung von Radium-226 mit Neutronen in Kernreaktoren hergestellt. Durch den schnellen Zerfall des Actinium wurden bisher nur geringe Mengen hergestellt. Die erste künstliche Herstellung von Actinium wurde im Argonne National Laboratory in Chicago durchgeführt.

Verwendung

Actinium wird zur Erzeugung von Neutronen eingesetzt, die bei Aktivierungsanalysen eine Rolle spielen. Außerdem wird es für die thermoionische Energieumwandlung genutzt. Der Zerfall des Ac-227 ist dual, während der größte Teil unter Emission von beta-Teilchen in Th-227 übergeht zerfällt ca. 1% durch alpha-Emission zu Fr-223. Eine Lösung von Ac-227 ist daher als Quelle für das kurzlebige Fr-223 verwendbar, letzteres kann dann regelmäßig abgetrennt und untersucht werden.

Weblinks


- [http://iaeand.iaea.or.at/wallet/zz/z089.html Nuclear Wallet Card – Z(89)] Kategorie:Chemisches Element Kategorie:Gruppe-3-Element Kategorie:Periode-7-Element Kategorie:Actinoid ja:アクチニウム ko:악티늄 th:แอกทิเนียม

Lanthanoide

Die Lanthanoide (Lanthanähnliche) sind die 14 Elemente, die im Periodensystem auf Lanthan folgen. Das sind Cer, Praseodym, Neodym, Promethium, Samarium, Europium, Gadolinium, Terbium, Dysprosium, Holmium, Erbium, Thulium, Ytterbium und Lutetium. Alle Lanthanoide sind Metalle. Zusammen mit den Lanthanoiden bildet Lanthan die Elemente der Lanthanreihe. Die Lanthanoide (früher: Lanthanide) sind silbrig-glänzende, relativ weiche und reaktionsfreudige Metalle. An der Luft oxidieren sie schnell und werden matt. Im Wasser zersetzen sie sich mehr oder weniger schnell unter Freisetzung von Wasserstoffgas. Sie werden auch als Metalle der seltenen Erden bezeichnet. Dieser Name ist aber insofern verwirrend, weil die Elemente dieser Gruppe mit Ausnahme des instabilen Promethiums keineswegs so selten sind, wie es suggeriert wird. So ist beispielsweise Cer in der Natur häufiger als die Elemente Arsen oder Blei. Am Aufbau der Erdkruste sind sie zu 0,02 Gewichtsprozent beteiligt. Es handelt sich um insgesamt 14 Elemente der 6. Periode, die als Untergruppe der 3. Nebengruppe aufgefasst werden können. Aufgrund der ähnlichen Struktur der Valenzschale (gefülltes äußeres s-Orbital und ein Elektron in einem d-Orbital) verhalten sich die Lanthanoide chemisch wie die Elemente der 3. Gruppe der Periodensystems Scandium und Yttrium und bilden mit diesen zusammen die Gruppe der Seltenen Erden. Die Lanthanoide gehören wie die Actinoide zu den inneren Übergangselementen oder f-Block-Elementen, da in diesen Reihen die f-Orbitale mit Elektronen gefüllt werden. Beginnend bei Cer wird das 4f-Orbital nach und nach aufgefüllt. Es ist bei Lutetium schließlich mit 14 Elektronen vollständig besetzt. Da die 4f-Orbitale tief im Innern der Atome liegen, nehmen sie im Gegensatz zu den d-Orbitalen der übrigen Nebengruppenelemente wenig Einfluss auf das chemische Verhalten. Die Lanthanoiden-Elemente sind sich somit in ihren chemischen Eigenschaften relativ ähnlich. Sie gleichen sich so sehr, dass man sie bei der Entdeckung der Yttererde 1794 sogar für das Oxid ein und des selben Elements hielt. Das gleiche gilt für die zahlreichen Bestandteile der Ceriterde. Gemeinsam ist ihnen die Oxidationszahl +3. Daneben treten bei einigen Elementen noch die Oxidationszahlen +2 und +4 auf. Alle weisen die für Metalle typische dichteste Kugelpackung auf. Die Härte nimmt mit steigender Ordnungszahl zu.

Lanthanoiden-Kontraktion

Aufgrund der sogenannten Lanthanoiden-Kontraktion nimmt der Ionenradius innerhalb der Reihe von Cer (107 pm, 3+) bis Lutetium (85 pm, 3+) stetig ab. Dies lässt sich durch die unvollständige Abschirmung der zunehmenden Kernladung gegenüber den 4f-Valenzelektronen erklären, die obwohl sehr diffus und im Normalfall in relativ großer Entfernung vom Kern gelegen, stärker zum Kern hingezogen und damit kontrahiert werden. Aufgrund ihrer chemischen Ähnlichkeit kommen die Lanthanoiden in der Natur meist vergesellschaftet vor. Viele von ihnen können aus einem phosphathaltigen Silikat – dem so genannten Monazit – bzw. seiner sekundären Ablagerungen – den Monazitsanden – gewonnen werden. Kategorie:Stoffgruppe ja:ランタノイド ko:란타넘 계열 th:แลนทาไนด์

Kategorie:Stoffgruppe

Diese Kategorie enthält Artikel zu Stoffgruppen, wie z.B. Gruppen und Perioden des Periodensystems, aber auch Gruppen chemischer Verbindungen. Siehe auch: Biomolekülgruppe Kategorie:Chemie Kategorie:Biochemie

Worms (videojuego)

Worms es una serie de videojuegos del genero de estartegia militar por turnos. En estos juegos se enfrentan dos o más jugadores que controlan uno o varios personajes durante cierto tiempo, con el objetivo de eliminar los personajes de los adversarios. Entre sus predecesores se encuentran Scorched Earth y Gorillas, aunque parece inspirado en los Lemmings. En este caso, los personajes son representados por gusanos ("Worms" significa "gusanos", en inglés) en una isla que flota en una gran masa de agua con un ambiente caricaturesco.

Serie de videojuegos

La saga Worms con los juegos que comparten la misma mecánica, son los siguientes:
- Worms, el original
- Worms DC
- Worms 2
- Worms Armageddon
- Worms World Party
- Worms 3D, en ambiente 3D creado en 2003. También existen juegos derivados que aprovechan la popularidad dela franquicia, como Worms Pinball y Worms Blast. Estos videojuegos se han distribuido regularmente desde mediados de los años 1990, y están disponibles para las plataformas PC (sólo para el Sistema operativo Windows), Sega Dreamcast, Sega Genesis; diversas consolas de Nintendo (Nintendo 64, Nintendo Game Boy, Super Nintendo Entertainment System); de Sony (PlayStation y PlayStation 2), Microsoft (Xbox)... El juego fue inventado por Andy Davidson que vendió los derechos a la compañía desconocida Team 17, el juego lo creó en un principio para el ordenador Commodore Amiga. Fue programado en Blitz BASIC.

Mecánica del juego

Cada jugador controla un equipo compuesto por un número variable de gusanos que se encuentran diseminados en una isla rodeada de agua. En cada turno, el gusano tiene libertad de movimientos durante un tiempo limitado en el que puede utilizar diversas herramientas y armas para obtener mejores posiciones, dañar al adversario, abrirse camino... Un gusano muere cuando pierde todos sus puntos de vida o si cae al agua (es empujado fuera de la isla o cae por un agujero en el fondo del escenario). Existen más de cincuenta armas/herramientas distintas (la mayor parte de ellas pueden erosionar el terreno), pero se suele jugar con un arsenal más reducido. Muchas armas no existían en las primeras versiones y han evolucionado en los sucesivos juegos.

Arsenal

Las armas pueden clasificarse en:
- Herramientas
- De fuego
- De contacto
- Arrojadizas
  - De fragmentación
- Aéreas
- Especiales

Air Strike (Ataque aéreo)

El "air strike" es el ataque aéreo más sencillo. Cinco bombas caen desde un avión, describen un movimiento parabólico y explotan por contacto. Cada bomba produce hasta 30 puntos de daño. Las bombas sólo causan pequeñas explosiones, así que la erosión que provocan en el terreno es mínima.

Aqua Sheep (Oveja acuática)

La oveja acuática es una versión mejorada de la súper oveja. La única diferencia con ésta es que la oveja acuática puede entrar en el agua sin ahogarse. Viaja por el agua exactamente igual que por el aire.

Armageddon (Armagedón)

El armagedón es probablemente la más poderosa arma del juego. Es una lluvia de meteoritos que estallan por contacto con la fuerza de la dinamita (aproximadamente 70 puntos de daño). Caen aproximadamente dos meteoritos por segundo durante 30 segundos. Este ataque destruye gran parte del escenario, y mata a todos los gusanos menos los que se encuentran bien escondidos bajo tierra.

Banana Bomb (Bomba banana)

La bomba banana es una versión mucho más potente de la bomba de fragmentación. Tiene un temporizador de entre uno y cinco segundos, y que se inicia en el momento de lanzar la bomba. La fuerza de lanzamiento varía. Estalla con la fuerza de la dinamita, y salen disparados cinco fragmentos de plátano que estallan por contacto con la fuerza de la dinamita. Como ocurre con las demás armas de fragmentación, la bomba banana es más devastadora en espacios pequeños.

Baseball Bat (Bate de béisbol)

El bate de béisbol está diseñado para lanzar gusanos a grandes distancias hacia el agua o hacia minas. Es un arma de contacto, es decir, no se puede utilizar a gran distancia. Tiene un ángulo de lanzamiento variable de hasta unos 70º de la horizontal. El bate puede lanzar varios gusanos a la vez, en el caso de que se encuentren muy próximos entre sí. Aunque los gusanos no caigan al lugar esperado, pierden 30 puntos de vida más el daño por caída dependiendo de la trayectoria. El bate también se puede emplear para lanzar minas a otros gusanos, pero esto es muy arriesgado.

Battle Axe (Hacha de guerra)

El hacha de guerra reduce la salud de un gusano a la mitad (en algunas versiones de Worms Armageddon, a la cuarta parte). Es un arma de contacto. Si varios gusanos se encuentran muy juntos, todos ellos pueden perder la mitad de sus puntos de vida.

Bazooka

El bazooka es un arma de potencia variable que lanza un obús que explota por impacto. El viento afecta la trayectoria del obús, por lo que es posible que un gusano dispare hacia una dirección, y que el viento lleve el obús de vuelta por encima de su cabeza para que estalle detrás de él (o, si tiene mala suerte, que el viento le devuelva el obús, con el daño que eso supone). En las versiones más recientes, el bazooka produce hasta 45 puntos de daño, mientras que en las versiones anteriores (hasta Worms 2), el daño máximo es de 50.

Carpet Bomb (Bomba carpet)

Cloned Sheep

Concrete Donkey (Burro de hormigón)

El burro de hormigón es un arma muy poderosa capaz de destruir al gusano más fuerte aunque esté escondido bajo tierra. El burro cae del cielo y recorre el escenario de arriba abajo aplastando todo lo que encuentra hasta que se hunde en el agua. Todos los gusanos que se cruzan en su camino son aplastados una y otra vez hasta que se hunden en el agua con el burro. No sólo esto, sino que las vibraciones que provoca el burro son tan fuertes que los gusanos que se encuentran en las proximidades del burro también sufren daños. Las cajas y los barriles que haya en medio explotarán, aumentando el nivel de destrucción. A pesar de estar hecho de hormigón, el burro rebuzna como cualquier burro de carne y hueso. La ventaja del burro, aparte de su carnicería potencial, es su habilidad de matar gusanos que creen que están a salvo porque se encuentran escondidos bajo tierra. El burro puede echar a perder, por ello, la estrategia de un contrario que se refugia en el lado oscuro. Un gusano que reciba toda la fuerza destructiva del burro (esté en la franja que desaparecerá con su paso) podrá recibir 500 puntos de daño. El burro es tan potente que el jugador debería considerar la posibilidad de teletransportarse sólo para conseguirlo, porque nadie lo quiere en manos enemigas. En el universo Worms, el burro de hormigón es Dios, mientras que su contrapartida, el búfalo maloliente de las mentiras (Foul Smelling Buffalo of Lies) es Satán. El búfalo aún no ha llegado a aparecer en ninguna de las versiones de Worms.

Cluster Bomb (Bomba de fragmentación)

La bomba de fragmentación, o bomba cluster, es una bomba roja del mismo tamaño y peso que una granada sin estallar. Se puede poner el temporizador a entre 1 y 5 segundos (3 por defecto). Tan pronto como se lance la bomba, se activa el temporizador, y cuando se acabe el tiempo la bomba estalla liberando cinco bombas más pequeñas alrededor que explotan por contacto. Esto puede ser muy efectivo en espacios muy confinados, ya que todos los fragmentos explotan en el mismo sitio causando más de 100 puntos de daño, pero también puede ser efectivo si explota en el aire y esparce los fragmentos en un área considerable. La bomba banana es la versión mejorada.

Dragon Ball (Bola de Dragón)

Con este arma, el gusano lanza una bola de fuego hacia el enemigo, lanzándolo hacia atrás con una fuerza considerable. Hay que estar relativamente cerca del contrario, ya que la bola de fuego sólo recorre una distancia limitada. Produce 30 puntos de daño, y es un arma efectiva contra gusanos que están en el borde de un precipicio o si hay minas próximas. La bola dragón es un homenaje a la bola de fuego de Ryu en el juego de lucha Street Fighter II.

Dynamite (Dinamita)

La dinamita es exactamente eso en Worms: un cilindro rojo de dinamita que sólo se puede soltar, es decir, no se puede lanzar. Tiene un temporizador de cinco segundos que se activa en el momento de soltar la dinamita. Su explosión es muy potente: deja un gran hueco circular mayor que el de, por ejemplo, una granada, y puede causar hasta 70 u 80 puntos de daño a los gusanos que se encuentren más cerca, que además son catapultados fuera de la explosión. Esto puede provocar unas espectaculares muertes en el mar.

Earthquake (Terremoto)

Este arma crea un terremoto que agita las cosas. No es un arma directamente ofensiva, así que es útil cuando hay gusanos cerca del agua que podrían caer y ahogarse o minas que podrían desplazarse hacia un grupo de gusanos. loll

Fire Punch (Puño de fuego)

El puño de fuego es un ataque similar a la bola de dragón. El gusano se ata una cinta en la cabeza y salta hacia arriba, dañando lo que haya en su camino (en su caso, puede excavar un poco). Como ocurre con la bola dragón, este ataque no daña a tu gusano, aunque con matices: un puño de fuego puede ser peligroso cuando hay una mina encima del gusano. La posibilidad de excavar es útil si el gusano se halla encerrado. Este ataque es otro homenaje a un ataque de Ryu, de Street Fighter II. En ese juego, los auténticos nombres de los ataques son Fireball (bola de fuego) y Dragon Punch (puño de dragón), respectivamente.

French Sheep Strike (Ataque del ganado francés)

El ataque del ganado francés es uno de los ataques más destructivos y extraños que hay en Worms. Suenen las primeras notas del himno nacional francés, mientras que caen ovejas del cielo, botan de un lugar a otro a medida que van destruyendo el escenario, y acaban explotando. La mejor defensa contra el ataque del ganado francés es esconderse bajo tierra.

Grenade (Granada)

La granada es una de las armas explosivas más simples de Worms. El jugador pone el temporizador a entre uno y cinco segundos, elige entre granadas que botan mucho o poco, apunta y dispara. Se activa el temporizador en el momento de lanzar la granada, y cuando llegue a cero, la granada explota y crea un hueco alrededor. Si cae al agua antes de que el temporizador llegue a cero, la granada se hunde y no tiene ningún efecto.

Handgun (Escopeta)

Un pequeño revólver que hace poco daño. Tiene dos disparos, y cada uno causa hasta 25 puntos de daño. Puede servir para acabar con dos gusanos muy debilitados.

Holy Hand Grenade (Granada Holy Hand)

La granada Holy Hand (sería "Sagrada Granada de Mano", pero fue traducida así) es una versión más potente de la granada. Se distingue en que no estallará a menos que se estabilice en un sitio, y no se puede regular el temporizador, que es de 3 segundos. Además, es más pesado que la granada, así que no se podrá lanzar tan lejos ni podrá botar tanto como la granada. La granada Holy Hand causa un daño significativo y normalmente matará a los gusanos más próximos. Su onda expansiva causará daños a otros gusanos más alejados, y podrá tirar gusanos desde lo alto de un precipicio, o fuera de la pantalla, si éstos se encuentran mal situados. Antes de explotar, la granada Holy Hand deja una estela de vapor morado, y un coro de ángeles canta el aleluya. El nombre y aspecto de este arma hace referencia a la Holy Hand Grenade of Antioch en la película de los Monty Python Monty Python and the Holy Grail.

Homing Cluster Bomb (misil homing cluster)

Homing Missile (misil dirigido)

El misil homing es un arma teledirigida con la fuerza del bazooka. Sin embargo, no es un arma muy fiable, ya que requiere una trayectoria más o menos despejada hacia el objetivo o estallará contra lo que se encuentre en su camino. De forma limitada, se puede ajustar el ángulo de tiro así como la fuerza del disparo para controlar mejor la trayectoria del misil. Este misil sigue su trayectoria bajo el agua, pero si se hunde demasiado saldrá de la pantalla y se perderá.

Homing Pigeon (paloma dirigida)

La paloma dirigida es un arma que permite dar en el blanco a una cierta distancia. Primero se elige el objetivo y lanzas la paloma, que vuela por el mapa hasta explotar en el objetivo. No obstante, la paloma es notoriamente estupida y a menudo vuela dando tumbos por el mapa, lo que a veces causa que se choque con otros elementos del mapa y explote antes de llegar al objetivo. Por eso, es aconsejable usar este arma sólo si entre el lugar del lanzamiento y el objetivo hay un buen espacio libre La explosion de la paloma dirigida hace un daño moderado.

Kamikaze

Kamikaze, como su propio nombre indica, se basa en destruir al propio gusano con el que se está jugando, para hacer daño a nuestro objetivo. Cuando un gusano usa el kamikaze, este mismo gusano es lanzado horizontalmente hacia el lado al que miraba durante una corta distancia. Todo lo que encuentre en su camino es destruido (mapa, objetos) y los gusanos que se encuentren en su camino recibirán un daño moderado. Aunque es un arma a usar en momentos finales del juego, también puede ser muy útil si se coloca en un sitio oportuno, como por ejemplo, a la altura de un puente, donde haya un montón de gusanos encima, haciéndoles caer al agua.

Land Mine (mina de tierra)

Las minas de tierra son armas que se depositan en el terreno, en el sitio justo donde estaba el gusano. No pueden ser lanzadas y tienen un contador de tres segundos que se activa cuando un gusano está cerca de ellas, incluso nuestro propio gusano. Así que si es puesta con el gusano en el terreno, la mina se activará automáticamente. En cambio, si se lanza desde una cuerda o la cuerda de puenting, puede que caiga en un sitio en el que no haya ningún gusano y no se active, pasando el turno al siguiente jugador y quedando ahí la mina, que sería activada cuando cualquier gusano estuviera cerca de ella. En el caso de ser lanzada desde alguna de las cuerdas, hay que decir que la trayectoria de la mina no se verá modificada por la inercia del movimiento del gusano en la cuerda, cayendo siempre justo debajo de donde se encontraba el gusano en el momento de ser lanzada. La explosión de la mina hace un daño moderado-alto.

Longbow (arco)

El arco es un arma que hace poco daño a un enemigo. Sus ventajas son que es posible disparar dos veces en el turno, por lo que es posible alcanzar dos objetivos diferentes, y que no produce ninguna explosión por lo que es más seguro que otras armas en situaciones con peligro de daños colaterales. Entre sus desventajas se encuentra que no es posible apuntar hacia abajo y que las flechas se ven afectadas por el viento. Cada flecha hace 15 puntos de daño.

Mad Cows (vacas locas)

Las Vacas Locas son tres seguras vaquillas, cada una armada con dinamita, que explorarán cuando alcancen cualquier obstáculo. Hay que tener cuidado cuando se lanzan cerca de cualquier barrera puesto que el daño es bastante grande por vaca. Entre las vacas hay un pequeño retardo y, si el lanzador es dañado mientras las lanza, las siguientes no serán enviadas. Este arma es una referencia a la epidemia de Vacas locas en Inglaterra, uno de los focos de atención mediática en el momento de desarrollo del Worms 2.

Magic Bullet (bala mágica)

Las bala mágica es una super-arma que rara vez está disponible en el juego. Se trata de una de las armas más poderosas y precisas deljuego. Una bala mágica puede ser disparada a prácticamente cualquier objeto del mundo y encontrará el camino a dicho ojetivo rodeando esquinas, a través de túneles, etc. Ocasionalmente, puede falla y explotar contra algún impedimento, pero usualmente sólo sucede cuando hay poco espacio para la maniobra. La explosión causada es muy poderosa. Por eso no debe ser usada de cerca.

Mail Strike (Misil Correo)

El Misil Correo funciona básicamente igual que el Ataque aéreo, pudiendo elegirse la dirección del bombardeo (desde la derecha o desde la izquedad) de forma similar al Ataque aéreo. Sin embargo, el Ataque Correo no deja cajar pequeñas bombas normales sino cinco cartas bombas con una potencia entre la granada y la dinamita. Estas cartas bombas sufren los efectos del viento y planean a derecha e izquierda de manera aparentemente aleatoria. Esto significa que el ataque correo es un arma muy imprecisa pero muy útil para bombardear una área muy ámplia. 'Mail Strike' posiblemente es un juego de palabras con 'postal strikes'.

MB Bomb (Bomba MB)

La Bomba MB es un tipo de proyectil aéreo; en este caso, un gran globo lleno de explosivos es liberado. Este arma es muy sensible al viento.

Mine Strike

Ming Vase (Vasija Ming)

La Vasija Ming es un poderoso arma de fragmentación que se deja caer habitualmente mediante la cuerda nija o el pack cohete. La Vasija Ming explota en cinco pedazos, cada uno de los cuales tiene una carga con el poder explosivo y propulsivo de la dinamita. Ocasionalmente, se puede usar la Vasija Ming cercano a un gusano que puede ser impulsado al aire por la primera onda expansiva y seguidamente por uno de los fragmentos que lo enviarán lejos de la tierra. Trágico final para el que use la Vasija Ming en un área reducida como un túnel o puente, aunque es posible si el jugador evacúa el área rápidamente. La vasija influje una candidad de daño enfermiza.

Minigun (Mini-pistola)

Un arma automátic estilo metralleta. Dispara montones de balas durante un par de segundos. Útil para golpear a través de un pequeño terreno para alcanzar al enemigo.

Mole Bomb

Mole Strike (Ataque topo)

Cuando es usado, topos caen del cielo en un área específica y comienzan a cabar en un ángulo en cuanto tocan la tierra hasta que alcanzan el agua. Si en el camino encuentran una "caverna" y caen explotan en lugar de seguir cabando. Algunos consideran al ataque topo como juego oscuro mientras que otros lo consideran extremadamente efectivo contra los jugadores oscuros porque tienden a abrir túneles.

Mortar (Mortero)

Nuclear Bomb (Bomba Nuclear)

Se trata de un arma especial de Worms 2. Cuando se activa, todo el mundo tiembra drásticamente mientra que suena el Himno Nacional Francés. El agua se vuelve blanca y la tierra se empieza a hundir lentamente, ahogando a los gusanos cercanos a zonas bajas del terreno. Después de unos segundos, los temblores desaparecen, el agua vuelve a su color normal y la tierra deja de hundirse. Este arma es una referencia política a las pruebas de armas nucleares realizadas por Francia en el momento de desarrollo del Worms 2. Las pruebas se realizaban bajo el agua y producían el mismo efecto blanqueador que se muestra en el juego.

Nuclear Test (Prueba Nuclear)

La prueba nuclear se inicia con bocinazos de alarma. A partir de entonces, en cada turno, el agua sube significativamente y todos los gusanos pierden 2 puntos de salud debido a las radiaciones nucleares. La pérdida de puntos puede detenerse curando la radiación con el pack de salud pero no hay forma de evitar el peligro debido a la subida de las aguas.

Old Woman (Ancianita)

Arma consistente en una ancianita que se pasea por el escenario durante cinco segundos y luego explota.

Prod (Pinchazo)

El Pinchazo se usa para empujar a un enemigo al borde, normalmente para enviarlo al agua. También puede usarse para que caiga encima de otro enemigo debilitado o activar minas cercanas. La víctima no tiene que estar pegada al borde, basta con que esté suficientemente cerca para funcionar. La principal ventaja del pinchazo es que no tiene peligro de daños colaterales. En contra tiene que, si se está visiblemente encima de la víctima, se puede pinchar al aire y perder el turno. Esta es la forma más sarcástica de matar a un enemigo y está considerado justicia poética si se cruza emdio mapa para pinchar a tu oponente fuera en lugar de mandarle tu última Granada Holly Hand. Ayuda: Si hay un conjunto de worms alineadaos con una pequeña distancia entre ellos, es posible pinchar al primero de ellos y obtener un efecto en cadena que afecte a todo el conjunto y envíe a todos ellos al agua (o donde estubiera planeado).

Salvation Army

Scales of Justice (Balanza de la Justicia)

La Balanza de la Justicia redistribuye todos los puntos de vida de forma equitativa, primero entre todos los equipos y después entre todos los miembros de un equipo. Cuando se usa, va acompañada de una risa explosiva y comentarios cortantes como "X iguala la puntuación", "Igualando Stevens" o "X lo llama igualar".

Sheep (Oveja)

La Oveja es un arma apropiada para causar un daño importante. Cuando es lanzada, la oveja salta en la dirección del lanzador y, cuando este lo indica o transcurren