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AdLib

AdLib

AdLib, Inc. war ein Hersteller von Soundkarten und anderer Computerhardware. Der Name leitete sich vom lateinischen "Ad Libitum" ab, was ungefähr übersetzt soviel wie "nach Belieben" bedeutet. AdLib war auch der Name der Produktreihe. Die AdLib war eine der ersten populären Soundkarten für kompatible IBM-PCs und bot somit erstmals auch auf PCs Klangqualität, wie man sie von Heimcomputern gewohnt war – ohne Soundkarte hatten PCs nur den sehr beschränkten PC Speaker aufzuweisen. Die Soundkarte nutzte den Yamaha YM3812 Sound Chip. Die Adlib war eine reine Synthesizer-Karte ohne die direkte Möglichkeit, Samples (digitalisierte Klänge) abzuspielen - was findige Programmierer aber trotzdem schafften. Sie ist eine reine Musikkarte, eine Aufnahmefunktion ist nicht vorhanden. Die AdLib-Soundkarte wurde ab ca. 1990 allerdings relativ schnell durch die Soundblaster-Soundkarte von Creative Labs verdrängt, die zur AdLib-Karte kompatibel war, aber deren Fähigkeiten um Sampling sowohl in Wiedergabe als auch Aufnahme erweiterte. Nach dem Fehlschlag des Nachfolgers „AdLib Gold“ Anfang der 90er Jahre, vor allem durch fehlende Kompatibilität und mangelnder 16-bit-Fähigkeit im Vergleich zum Soundblaster, wurde die Firma zahlungsunfähig.

Weblinks


- [http://www.crossfire-designs.de/?what=articles&name=showarticle.htm&article=soundcards&page=6 Informationen und Hörbeispiele zur AdLib-Soundkarte] Kategorie:Hardwarehersteller

Soundkarte

Eine Soundkarte (auch Sound-Karte) ist ein Teil der Hardware eines Computers. Die Soundkarte verarbeitet akustische Signale analog und digital. Der Anschluss erfolgt intern über den PCI-Bus oder extern über die USB-Schnittstelle, im professionellen Bereich auch über FireWire. Aufgaben der Soundkarten sind:
- Aufzeichnung von Tonsignalen
- Synthese von Tonsignalen
- Mischung und Bearbeitung von Tonsignalen
- Wiedergabe von Tonsignalen Soundkarten wurden im PC-Bereich ab ca. 1989/90 populär, als mit den AdLib und Soundblaster-Karten sich erstmals ein über den simplen PC Speaker (den eingebauten Lautsprecher) hinausgehender Standard entwickelte. Holten die ersten Modelle noch die bereits im Heimcomputer-Bereich vollzogene Entwicklung im PC-Bereich nach, so gingen die klanglichen Fähigkeiten der PC-Soundkarten bald über die der Heimcomputer hinaus. Dies war ein wesentlicher Faktor beim Zusammenbruch des Heimcomputer-Marktes und der Übernahme der Marktposition "Spielcomputer" durch die vorher fast nur als Bürorechner dienenden PCs. Basis einer Soundkarte ist heute ein A/D-Wandler-Chip, welcher analoge Audiosignale am Eingang der Soundkarte digitalisiert und digitale Audiosignale am Ausgang der Soundkarte wieder in analoge Audiosignale umwandelt. Ein- und Ausgänge existieren in unterschiedlichen Ausführungen: Es gibt analoge Ein-/Ausgänge in Form von Klinkensteckern oder Cinchbuchsen, aber auch digitale in optischer oder coaxialer Form im S/PDIF-Format oder im AES/EBU-Format als XLR-Stecker. Qualitativ unterscheiden sich Wandlerkarten durch die mögliche Bit-Auflösung Wortbreite (z.B. 16 bit oder 24 bit), maximale Abtastrate (z.B. 44, 96 oder 192 kHz), Rauschverhalten, Frequenzgang und der maximalen Anzahl der Kanäle. Zudem unterstützen viele Soundkarten verschiedene Soundausgabecodes wie EAX, DTS-ES, oder ASIO. Normale Soundkarten verfügen zudem im gegensatz zu den Onboard-Varianten über einen Beschleunigerchip, der der CPU einiges an Rechenleistung abnimmt. Professionelle Karten, mit der Möglichkeit zur Aufnahme, werden auch als Recordingkarte bezeichnet. Mit diesen hat man häufig auch die Möglichkeit, mehrere Kanäle getrennt aufzunehmen, was beispielsweise bei Schlagzeugaufnahmen sinnvoll ist. Ferner können professionelle Wandlerkarten full-duplex arbeiten. D.h. gleichzeitig wiedergeben und aufnehmen. Meist ist auf Soundkarten auch noch eine MIDI-Schnitstelle und ein so genannter Gameport für den Anschluss eines Joysticks vorhanden. Bis etwa Ende der 1990er Jahre enthielten die Karten oft auch noch einen FM-Synthesizer-Chip, der das Abspielen von elektronischer Musik durch Klangsynthese und ohne die Nutzung von Samples (digitalisierten Klängen) ermöglichte. Der nächste die Klangqualität verbessernde Schritt war die Implementierung einer einheitlichen Schnittstelle zur Erweiterung der Soundkarte mittels Wavetable. Auf Grund stetig steigender Rechenleistung wurden jedoch sowohl FM-Synthesizer-Chip als auch Wavetable-Erweiterungs-Option schließlich unnötig. Dem begrenzten Platz auf einem Slotblech wird bei manchen Modellen mit zusätzlichen Kabelpeitschen (einem speziellen Kabel mit vielen Anschlussmöglichkeiten, das den Joystick-Port belegt) oder einer Break-Out-Box (einem Zusatzmodul in Form eines Einschubs für einen 5 1/4-Zoll-Schacht) begegnet. Soundkarten können auch in das Mainboard integriert werden. Außerdem gibt es externe Soundmodule. Diese haben den Vorteil, dass sie den störenden elektromagnetischen Feldern im Innern des Rechnergehäuses entzogen sind. Wichtige Soundkarten- und chiphersteller:
- Creative Labs
- Guillemont
- Realtek
- Via-Technology
- Yamaha

Weblinks


- [http://www.itse-guide.de/artikel/28 Soundkarte Grundlagen] ms:Kad bunyi

Heimcomputer

"Heimcomputer" war eine in den 1980er Jahren gebräuchliche Bezeichnung für Computer, die vor allem privat genutzt wurden. Obwohl Heimcomputer als persönliche Rechner der Definition eines Personal-Computers entsprachen und von den Herstellern teils auch als solche bezeichnet wurden, waren sie in Preis und Ausstattung vor allem auf den privaten Anwender und auf die Verwendung für Unterhaltungszwecke zugeschnitten. Der Begriff Heimcomputer wurde in den 1980er Jahren daher vorwiegend zur Unterscheidung vom teureren, vorwiegend geschäftlich eingesetzten Personal-Computer gebraucht. Die Entwicklung der Heimcomputer ging dabei einher mit der Entwicklung der Spielkonsolen und Computerspiele. Zu einigen Heimcomputermodellen gab es sogar technisch fast identische Geräte als Spielkonsole, welchen nur die Tastatur fehlte.

Die Anfänge

Die Anfänge der Heimcomputer liegen in den 1970er Jahren, als von einigen kalifornischen Firmen Bausätze für kleine Computer an Hobby-Elektronikbastler vertrieben wurden (zum Beispiel für den Altair 8800). Die drei ersten Computer für Heimanwender und Kleinbetriebe, die nicht als Bausatz vertrieben wurden, waren der TRS-80 von Radio Shack, einer Ladenkette für Radios und Fernseher in den USA, der Apple II und der Commodore PET 2001. Alle drei wurden im April 1977 auf der Consumer Electronics Show, einer Handelsmesse in Las Vegas vorgestellt. Als einer der ersten Heimcomputer kam 1980 der ZX-80 von Sinclair in den Handel, 1981, der Nachfolger ZX-81, bald darauf der ZX-Spectrum. Alle 3 basierten auf dem Z-80 Prozessor von Zilog. Ein weiterer früher Heimcomputer, aber mit dem 6502-Prozessor von Motorola war der VC20 von Commodore.

Die Technik der ersten Jahre

Als Massenspeicher wurden außerhalb der USA vor allem handelsübliche Compact Cassetten (Audiokassetten) genutzt, teilweise mit speziellen einfachen Kassettenrekordern, den Datasetten, teilweise über gewöhnliche Musik-Kassettenrekorder. Diskettenlaufwerke, gewöhnlich im Format 5¼ Zoll, gab es meist als Zubehör, wobei diese oft den Preis des Grundgeräts erreichten oder übertrafen. In den USA waren sie dennoch verbreiteter als die langsamen und fehleranfälligen Datasetten. Als Bildschirm diente meist der Fernseher statt eines speziellen Computermonitors, weshalb auch von den meisten Heimcomputer-Modellen leicht unterschiedliche PAL- und NTSC-Modelle existierten, je nach der Fernsehnorm des Verkaufslandes. Die Heimcomputer waren meist mit einem Grafikchip und einem Soundchip bestückt und dadurch in der Lage, einfache Grafiken darzustellen sowie Klänge zu erzeugen. Die ersten Heimcomputer nutzten 8-Bit-Prozessoren, zum Beispiel den Z80 oder 6502-Derivate, gegen Mitte bis Ende der 80er Jahre wurden diese von 16-bit-Typen wie dem Motorola 68000 verdrängt. Die Grafik- und Soundfähigkeiten wurden komplexer und der Anschluss von Festplatten und anderer PC-Peripherie wurde möglich. Motorola 68000 Betriebssystem und BASIC als Programmiersprache waren oft im ROM gespeichert und bildeten eine Einheit, mussten also nicht beim Start geladen werden, weshalb die meisten Heimcomputer nach dem Einschalten innerhalb weniger Sekunden einsatzbereit sind. Mit MSX wurde der Versuch unternommen, Betriebssystem und BASIC zu standardisieren und einen Programmaustausch zwischen Computern unterschiedlicher Hersteller zu ermöglichen. Der MSX-Standard war unter anderem in Südamerika und Japan erfolgreich, konnte sich in Deutschland aber nicht durchsetzen.

Die 80er-Jahre

In den Jahren von 1977 bis 1980 beherrschte der Apple II den Markt der so genannten Mikrocomputer in den USA. Sowohl im Büroeinsatz als auch als Heimcomputer war er der führende "Personal Computer". Außerhalb der USA war der Markt für Mikrocomputer damals noch sehr klein, was auch mit den viel höheren Preisen für solche Geräte außerhalb der USA zusammenhing. IBM dagegen beherrschte den Markt der Großrechner und Abteilungsrechner; lange Zeit hatte die Unternehmensführung den neuen Markt der "Personal Computer" für nicht lukrativ gehalten und vernachlässigt. 1981 änderte sich dies: Innerhalb kürzester Zeit entwickelte IBM auf Grundlage von Standard-Elektronikelementen einen eigenen Personal Computer und warf diesen auf den Markt, den IBM-PC. Nachdem ein Vertrag mit dem damals führenden Anbieter von Mikrocomputer-Betriebssystemen Digital Research scheiterte, wurde auf ein Angebot von Microsoft zurückgegriffen, das MS-DOS. Die Marktposition von IBM sorgte dafür, dass sich der IBM-PC im Bürobereich schnell durchsetzte - viele Unternehmen wollten ihre Rechnersysteme aus einer Hand beziehen und bestellten ihre PCs daher bei demselben Anbieter, von dem auch ihre größeren Systeme kamen. Ende 1982 brachte Commodore den C64 als Nachfolger des VC20 auf den Markt. Aufgrund seines im Vergleich mit den "professionellen" Computern wie dem Apple II und dem IBM PC wesentlich günstigeren Preises wurde dieser "Brotkasten" schnell zum meistverkauften Homecomputer aller Zeiten. Apple konzentrierte sich mittlerweile nach einigen Misserfolgen mit neuen Modellen auf den avantgardistischen Apple Macintosh und errang mit diesem im High-End-Bereich und insbesondere beim Desktop Publishing eine führende Position. 1985 kam mit dem Commodore Amiga und dem Atari ST jedoch bereits eine neue Generation von Heimcomputern auf den Markt, die in der damaligen technologischen Spitzenklasse mitspielte. Beide verwendeten Prozessoren aus der Motorola 68xxx-Serie, die auch im Macintosh eingesetzt wurden, und boten bisher im Heimbereich unbekannte grafische Möglichkeiten. Prozessor- und Speicheraustattung konnten locker mit dem Spitzenmodell der IBM-PC-Serie, dem IBM AT, mithalten. Neu war auch die grafische Benutzeroberfläche. Beim Atari ST lehnte sich das "Look & Feel" stark an den Apple Macintosh an, der Amiga zeigte hier mehr Eigenständigkeit. Windows dagegen steckte damals noch in den Kinderschuhen; kein IBM-PC-Benutzer kam ohne DOS-Kenntnisse aus. Insbesondere der Atari ST erreichte aufgrund dieser Vorteile in Verbindung mit dem günstigen Preis in Europa bald hohe Verkaufszahlen und wurde auch im professionellen Bereich eingesetzt (Desktop Publishing, Buchhaltung, Sekretariat, Kassencomputer). Durch die eingebauten MIDI-Schnittstellen eroberte er sich aber vor allem eine führende Stellung im Musikbereich. Etwa zur selben Zeit erschienen auch der erste Archimedes-Computer des britischen Herstellers Acorn, der auf 32-Bit-RISC-Prozessoren beruhte und damit technologisch seiner Zeit weit voraus war. Er erreichte aber nie eine ausreichende Marktdurchdringung, das Software-Angebot blieb klein. Bereits 1990 musste der Hersteller aufgeben.

Konsolidierung des Marktes

Der Markt für Heimcomputer war Ende der 1980er-Jahre in viele nicht zueinander kompatible Systeme zersplittert. Von Anfang bis etwa Mitte der 1990er Jahre folgte eine Konsolidierungsphase, nach der außer den unter Microsofts Windows-Betriebssystemen laufenden, zum IBM-PC kompatiblen Geräten keine Heimcomputer im engeren Sinne mehr angeboten wurden. Schon Ende der 80er verschwanden die älteren Systeme vom Markt, die noch auf einer 8-Bit-Architektur beruhten und den neuen 16-Bit Prozessoren mit ihrem größerem Adressraum unterlegen waren. Klare Sieger waren zunächst die Atari- und Amiga-Systeme. Den beteiligten Firmen unterliefen jedoch einige unternehmerische Fehler - unter anderem durch Vernachlässigung des US-Markts und erfolglose Konzentration auf den europäischen Markt -, die sie letztlich in die Verlustzone führten und eine Weiterentwicklung der Technologie verhinderten. Damit hatte sich der IBM-PC durchgesetzt, der
- vom Apple II Heimcomputer die Idee des offenen Systems übernommen hatte, d.h. man konnte diese Systeme dank vorhandener freier Slots durch Erweiterungskarten (z.B. Grafikkarten, Soundkarten) aufrüsten. Die Konkurrenzprodukte setzten dagegen meist auf Komplettsysteme mit nur wenigen Erweiterungsmöglichkeiten.
- dank offener technischer Spezifikationen von vielen Drittherstellern günstig und/oder besser nachgebaut wurde, wie schon vorher beim Apple II auch; im Gegensatz zum Apple II waren diese Nachbauten auch legal, was den Einsatz der Nachbauten auch in Unternehmen förderte.
- durch die Marktmacht von IBM schnell einen großen Marktanteil im Office-Anwendungsbereich erzielt hatte; dadurch waren viele Software-Hersteller daran interessiert, professionelle Software für dieses System anzubieten. Das breite Angebot von Anwendungen für Büro und Heim war auch schon beim Apple II Grundlage des Erfolgs gewesen. Nachdem Microsoft Anfang der 1990er nicht nur den Rückstand der Windows-Oberfläche gegenüber den Betriebssystemen der Atari- und Amiga-Systeme aufholen konnte, sondern gleichzeitig offensiv die Entwicklung von Spielen für das eigene Betriebssystem forcierte und Hardware-Hersteller bei der Entwicklung von Grafik- und Sounderweiterungen förderte, die die auf dem IBM-PC basierenden "Personal Computer" zu attraktiven Unterhaltungsgeräten machten, wurde Windows schnell zum beliebtesten Betriebssytem für Heimcomputer. Dadurch wiederum wurde die Marktmacht von Microsoft stark genug, dass auch die Versuche von IBM und anderen Hardware-Herstellern, durch die Entwicklung eigener Betriebssysteme unabhängiger zu werden, scheiterten; OS/2 und andere Neuentwicklungen erreichten nie den Heimcomputer-Markt, der mittlerweile ebenso bedeutend für die Weiterentwicklung des PC-Bereiches geworden war wie die Anwendung als Bürocomputer. Heute wird nur noch vom PC gesprochen, der beide Funktionen abdecken soll; die technische Weiterentwicklung orientiert sich aber (wie beim klassischen Heimcomputer) stärker an der Verbesserung der Unterhaltungsfunktionen als am Bedarf beim Einsatz in Unternehmen bzw. im Office-Bereich.

Siehe auch


- Liste der Heimcomputer
- Heimcomputer in Osteuropa

Weblinks


- [http://www.hchistory.de/ Heimcomputergeschichte]
- [http://www.8bit-museum.de Größtes deutsches virtuelles Computermuseum]
- http://www.homecomputermuseum.de
- [http://www.classic-computing.de Verein zum Erhalt klassischer Computer e.V.]
- [http://www.zock.com/ 8-Bit-Nirvana] 8-Bit-Community mit einer Ausstellung von Heimcomputern und Videospielen inkl. Forum und Flohmarkt

Yamaha Corporation

Yamaha Corporation ist eine japanische Firma mit Hauptsitz in Hamamatsu, die Musikinstrumente, HiFi-Geräte, Computerkomponenten, professionelle Audiolösungen und Elektronik herstellt.

Geschichte

Die Geschichte des japanischen Riesenkonzerns geht zurück bis ins Jahr 1887, als der Firmengründer Torakusu Yamaha, geboren 1851, sein erstes Harmonium reparierte und daraufhin Aufträge für weitere Harmonien bekam. In den folgenden Jahren folgten Klaviere, Flügel und zahlreiche andere Musikinstrumente. 1897 wurde Nippon Gakki gegründet mit Torakusa Yamaha als Präsident, welches heute noch eine Tochterfirma des Yamaha-Konzerns ist. 1983 stellte Yamaha den auf der FM-Synthese basierenden Synthesizer DX7 vor, von dem in etwa 160.000 Exemplare verkauft wurden und der die Klangwelt der 80er nachhaltig prägte. Der Musikinstrumenten- und Musikzubehörhersteller KORG wurde von Yamaha übernommen, bleibt aber als eigenständige Marke mit eigenen Produkten bestehen.

Produkte


- DX7
- SY77
- SY99
- Tyros-Serie
- PSR-Serie

Tochterunternehmen

Zu den Tochtergesellschaften der Yamaha Corporation gehören: Yamaha Fine Technologies Co., Ltd.
- Präzisionsmaschinen
- Roboter
- Messgeräte
- Metallbearbeitung
- Plastikbearbeitung Yamaha Livingtec Corporation
- Wohnungseinrichtung (Badezimmer, Küchen etc.) Yamaha Metanix Corporation
- Metallegierungen
- elektronische Bauteile Yamaha Motor Corporation, Ltd.
- Motorräder
- Boote
- Roboter

Weblinks


- [http://www.global.yamaha.com/ Internationale Website]
- [http://www.yamaha-europe.com/yamaha_europe/germany/ Deutsche Website]
- [http://www.yamaha.co.jp/pdf/cor/inf/his/cp01j.pdf Firmengeschichte chronologisch (pdf-Datei)] Kategorie:Instrumentenbauunternehmen Kategorie:Unternehmen (Japan) ja:ヤマハ

Yamaha YM3812

Der Yamaha YM3812 auch bekannt als OPL2 (OPL ist eine Abkürzung für FM Operator Type-L) ist ein Soundchip bzw. integrierter Schaltkreis, hergestellt von der Yamaha Corporation und ist bekannt für seine weite Verbreitung in Soundkarten für den IBM-PC, z. B. AdLib und Soundblaster. Er ist abwärtskompatibel zum OPL1 alias YM3526, dem er sehr ähnlich ist. Eigentlich wurden nur drei neue Wellenformen hinzugefügt. Eine erweiterte Version des OPL2, der OPL3 alias YMF262, fand seinen Einsatz ab der Soundblaster Pro 2.0 und weitere Verbreitung in deren Nachfolgern wie der Soundblaster 16. Die Schaltung hatte 244 verschiedene Register zum Beschreiben. Sie kann 9-stimmigen Sound ausgeben, jede Stimme („Kanal“) erzeugt durch zwei Oszillatoren. Jeder Oszillator kann Sinuskurven produzieren, welche in drei andere Wellenformen verwandelt werden können – der negative Anteil der Schwingung kann stummgeschaltet oder invertiert und auch Pseudo-Sägezahnschwingungen (1/4 Sinusschwingung aufwärts mit stummen Bereichen dazwischen) konnten erzeugt werden. Diese ungewöhnliche Art, Wellenformen zu erzeugen geben dem YM3812 einen charakteristischen Klang. Jeder der Wellen-Generatoren hat seinen eigenen ADSR-Hüllkurvengenerator. Seine Hauptfunktion, Töne zu erzeugen, ist die frequenzmodulierte Synthese – wobei pro Kanal einer der beiden Oszillatoren den anderen moduliert. Es folgt eine Übersicht der Register eines Kanals: Für den gesamten Kanal:
- Hauptfrequenz (10 bits)
- Octave (3 bits)
- Note an/aus
- Synthese-Modus (FM oder einfach additiv)
- Rückkopplung (0-7, wobei sich der Modulator selbst moduliert) Für jeden der beiden Oszillatoren:
- Frequenz-Faktor (kann auf 1/2, 1 bis 10, 12 oder 15 gesetzt werden)
- Wellenform (Sinus, Halbsinus, Sinus-Betrag oder Säge-Sinus)
- Lautstärke (0-63)
- Attack, Decay, Sustain, Release (je 4 bit, logarithmisch)
- Tremolo (an oder aus)
- Vibrato (an oder aus)
- Sustain (an oder aus)
- Hüllkurven-Skalierung pro Taste (an oder aus)
- Lautstärke-Skalierung pro Taste (0-3) Einige Parameter können auch für den gesamten Chip eingestellt werden:
- Vibrato depth
- Tremolo depth
- Schlagzeug-Modus (benutzt drei Kanäle, um fünf Schlagzeugtöne zu erzeugen, seltsam)
- Zusammengesetzter Sinus-Modus (wurde nie benutzt und funktioniert nicht auf dem OPL3)

Weblinks


- [http://www.shipbrook.com/jeff/sb.html Programming the AdLib/Sound Blaster FM Music Chips]
- [http://tenacity.hispeed.com/aomit/oplx/opl2.htm OPL2 Programmierinformationen] Kategorie:Hardware Kategorie:Elektroakustik Kategorie:Yamaha

Creative Labs

Creative Labs ist ein namhafter Hardware-Hersteller in der Unterhaltungsindustrie. Das Unternehmen entwickelt Sound-Systeme für PCs und Konsolen. Bekannt wurde Creative Labs vor allem als Hersteller der SoundkarteSoundblaster“, mit der frühzeitig ein Quasi-Standard geschaffen wurde. Die Marke Creative Labs ist die US-amerikanische Tocher des Unternehmens Creative Technology Limited mit Sitz in Singapur, welches von Sim Wong Hoo am 1. Juli 1981 gegründet wurde und weltweit mehr als 400 Angestellte beschäftigt. In den vergangenen Jahren hat Creative sein Geschäft diversifiziert. Dies geschah aus der Notwendigkeit heraus, dass Soundkarten, und insbesondere die Soundblaster-Serie, heute nur mehr von Sound-Enthusiasten und PC-Spielern (wegen der guten Mehrkanalfähigkeit) gekauft werden, für den Otto Normalverbraucher reichen die Onboardsoundchips auf den Mainboards aus. Deshalb produziert Creative Labs inzwischen auch MP3-Player, Portable Media Center, Grafikkarten, LCD-Monitore und Eingabegeräte wie Tastaturen und Mäuse und Webcams.
Das lukrativeste Segment dürften dabei die Zen und MuVo² Festplatten-MP3-Player sein, die als Konkurrent zu Apples iPod antreten. Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2001/2002 ca. 806 Mio. US-Dollar.

Weblinks


- http://de.europe.creative.com/ – offizielle deutsche Webseite
- http://at.europe.creative.com/ - für die österreicher (Teilweise andere Verfügbarkeit von Prodkten und im Shop gelten andere Preise) Kategorie:Hardwarehersteller Kategorie:Unternehmen (Singapur) ja:クリエイティブテクノロジー

1990er

Ereignisse


- 1990: Namibia wird unabhängig, erster Präsident ist Sam Nujoma (SWAPO)
- 1990: Wiedervereinigung Deutschlands
- 1991: 2. Golfkrieg: Der Irak überfällt Kuwait; alliierte Kräfte unter der Führung der USA befreien den Golfstaat
- 19911995: Zerfall Jugoslawiens. Der durch Unabhängigkeitserklärungen der Teilrepubliken Slowenien, Kroatien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina und der damit verbundenen Problematik der ethnischen Vielfalt in den neu gebildeten Nationalstaaten aufbrechende Balkankonflikt zieht eine Reihe von Bürgerkriegen nach sich
- 1991: Mit der Unabhängigkeitserklärung der baltischen Staaten wird der Zerfall der Sowjetunion eingeleitet. Die Auflösung des „Ostblocks“ setzt sich fort
- 19921995: UNOSOM-Einsätze in Somalia (UNOSOM I, UNOSOM II, Schlacht von Mogadischu am 3. Oktober 1993)
- 1993: Die Tschechoslowakei löst sich auf. Die Nachfolgestaaten Slowakei (Slowakische Republik) und Tschechien (Tschechische Republik) entstehen.
- 1993: Auf das World Trade Center wird von islamistischen Terroristen ein erster Terroranschlag verübt
- 1993: Eritrea wird als letztes afrikanisches Land unabhängig
- 1994: Krieg in Ruanda
- 1994: Nach dem Ende der Apartheid wird Nelson Mandela zum ersten schwarzen Präsidenten Südafrikas gewählt
- 1995: Friedensabkommen von Oslo zwischen Israel und der PLO
- 1998: Regierungswechsel in Deutschland. Ende der 16 Jahre dauernden Ära Kohl. Neuer Bundeskanzler ist Gerhard Schröder
- 1999: Kosovo-Krieg. NATO fliegt Luftangriffe auf die Bundesrepublik Jugoslawien
- 1999: Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung Euro (€) als Buchgeld

Kulturgeschichte


- 1990 findet das größte Rockkonzert in Berlin seit Öffnung der Mauer statt: Pink FloydThe Wall
- Generation X
- Das Internet wird populär
- Mobiltelefone finden weite Verbreitung
- Achtziger-Revival (ab 1998) in Deutschland, unter anderem ausgelöst durch das Comeback von Modern Talking
- bedeutende Musikrichtungen: Hip Hop, Techno, Grunge, Jungle, Drum'n'Bass, Eurodance

Persönlichkeiten (Auswahl)

ja:1990年代 ko:1990년대 simple:1990s zh-min-nan:1990 nî-tāi

Michael Boogerd

Michael Anthonie Boogerd (Gravenhage 28 maggio 1972) è un ciclista professionista olandese. Nel 1990 disputa le prime gare come juniores e passa al professionismo nel 1994.
Ha vinto due titoli nazionali di ciclismo su strada. Ha gareggiato per le squadre:
- Word Perfect (1994)
- Novell (1995)
- Rabobank (1996-2005)

Attività

Campionati

Classiche

Gare a tappe

Note: tra parentesi le vittorie di tappa.

Collegamenti esterni


- [http://www.michaelboogerd.nl/ Michael Boogerd] Boogerd, Michael Boogerd, Michael

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