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| Agrargeografie |
AgrargeografieAgrargeografie bzw. -graphie bezeichnet den Zweig der Geographie, der sich mit der durch die Landwirtschaft gestaltete Erdoberfläche beschäftigt.
Hierbei liegt der Schwerpunkt der wissenschaftlichen Tätigkeit darin, die Wechselwirkungen zwischen dem landwirtschaftlich tätigen Menschen und der Natur zu erforschen. Die Agrargeographie ist somit eine Teildisziplin der Kulturgeografie.
Weiterhin wird erforscht, wie ein Naturraum ökonomisch genutzt werden kann und welche ergänzenden Maßnahmen zu einer wirtschaftlichen Ausnutzung getätigt werden müssen. Insofern finden sich gerade in der Agrargeografie auch viele Berührungspunkte zur Entwicklungszusammenarbeit.
Kategorie:Geographischer Begriff
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Einführende Literatur:
Sick, Wolf-Dieter, Agrargeographie, Braunschweig, Westermann 1983, ISBN 3-14-160299-9
Otremba, E., Allgemeine Agrar- und Industriegeographie, Stuttgart 1960
Arbold, Adolf, Allgemeine Agrargeographie, Klett-Perthes, ISBN 3-623-00846-x
GeographieDie Geographie (auch: Geografie, griechisch Γεωγραφια geographia; gaia – Erde; gráphein – kritzeln, schreiben, zeichnen), vor allem in Deutschland umgangssprachlich auch Erdkunde genannt, untersucht die Beschaffenheit der Erdoberfläche und deren Auswirkungen auf den Menschen und bildet so eine Nahtstelle zwischen den Natur- und den Sozialwissenschaften. Dabei werden sowohl die Topographie der Landschaft als auch wirtschaftliche Faktoren (z. B. Lagerstätten, Wasserhaushalt) und die Stadtentwicklung ins Kalkül gezogen. Dort, wo diese Untersuchungen vom Menschen aus gesehen werden, bildet sich eine Überschneidung zur Ethnologie (Völkerkunde).
Geographie ist also die Lehre von der Umwelt des Menschen und vom wechselseitigen Beziehungsgefüge Mensch - Umwelt in räumlicher Sicht.
Die Definition, was Geographie ist, gestaltet sich entsprechend obiger Kurzbeschreibung problematisch und ist historischen und politischen Veränderungen unterworfen. Der Begriff Geographie wurde erstmals von dem griechischen Gelehrten Eratosthenes verwendet.
Geschichte
Die Bedeutung geographischen Wissens wurde erstmals in der Antike von den Griechen erkannt. Deren Erkenntnisse nutzten die Römer weiter. Während des europäischen Mittelalters geriet die Geographie, wie andere Wissenschaftszweige auch, wieder in Vergessenheit. Lediglich aus dem Kaiserreich China und dem aufstrebenden Orient kamen neue Impulse.
In den Anfängen der heutigen wissenschaftlichen Geographie im 19. Jahrhundert war deren Ziel im Wesentlichen die Entdeckung, Erkundung bisher unbekannter Regionen der Erde (terra incognita); sie hatte sich die Auffüllung und Entdeckung der "weißen Flecke" auf der Landkarte zur Aufgabe gemacht. Die damalige Geographie kann daher als eine Wissenschaft "vom wo" umschrieben werden. Die Geographie muss man bis in das 19. Jahrhundert hinein als eine Wissenschaft beschreiben, die Tatsachen sammelte und zum Beispiel in Form von Bildern, Karten und Berichten dokumentierte. Sie war also rein deskriptiv (beschreibend). Geographie ist die Wissenschaft der räumlichen Strukturen und der raumzeitlichen Prozesse.
"Unschuldig" war die Geographie damit nie. Die seitens der Staaten geförderte Geographie (Universitäten, Expeditionen) stand immer im Kontext der Geschichte. Für den Kolonialismus beispielsweise waren die deskriptiven Ergebnisse seitens der Geographen unabdingbar und sind in diesem Sinne Produkte desselben.
Siehe auch: Liste der Entdecker
Einteilung
Physische Geographie
Die Physische Geographie beschäftigt sich in erster Linie mit den natürlichen Bestandteilen und Strukturen der Erdoberfläche. Dabei wird die Tätigkeit des Menschen zur Erklärung der Landschaftsgenese tendenziell ausgeklammert:
Teilgebiete sind
- Geomorphologie,
- Klimageographie,
- Bodengeographie,
- Vegetationsgeographie, Biogeographie und
- Hydrogeographie.
Mathematische Geographie
Siehe Geodäsie, Kartografie
Anthropogeographie
Die Anthropogeographie (Geographie des Menschen; auch Humangeographie oder Kulturgeographie) beschäftigt sich mit dem Einfluss des Menschen auf den geographischen Raum, wie auch mit dem Einfluss des Raums auf den Menschen beispielsweise im Zusammenhang mit der räumlichen Verteilung von Bevölkerung oder von Wirtschaftsgütern.
Teilgebiete der Anthropogeographie sind unter anderem:
- die Politische Geographie, Historische Geographie,
- Wirtschaftsgeographie, Industriegeographie, Agrargeographie
- Bevölkerungsgeographie, Sozialgeographie,
- Siedlungsgeographie, Geographie des ländlichen Raums,
- Stadtgeographie,
- Kulturgeographie,
- Verkehrsgeographie, Dienstleistungsgeographie,
- Wahrnehmungsgeographie und
- Religionsgeographie
- Geographie der Freizeit und des Tourismus.
Der Anthropogeographie nahe stehen Raumordnung und Raumplanung. Begründer der Anthropogeographie war Alexander von Humboldt, der die wechselseitigen Beziehungen zwischen Mensch und Natur erstmals erkannte.
Zitate
- Es ist nichts, was den geschulten Verstand mehr kultiviert und bildet, als Geographie. - Immanuel Kant
- Geographie ist die Mutter der Wissenschaften! - Immanuel Kant
- Without Geography we are nowhere. - ([http://www.metskers.com Metsker Maps of Seattle])
- "Geography is what geographers do!"
- "Krieg ist Gottes Weg, den Amerikanern Geografie beizubringen."
Siehe auch
Portal:Geographie – Geowissenschaften – Länder der Welt –
Liste geographischer Namen in mehreren Sprachen
Weblinks
- [http://www.gender-arbeit-geographie.de Arbeitsgruppe Gender Arbeit Geographie] Bietet Informationen zur Geschlechterforschung in der Geographie, Newsletter: feministisches Geo-RundMail
- [http://www.geoportal.de geoportal.de] Bietet tagesaktuelle Nachrichten, ein Diskussionsforum, Literaturtipps und vieles mehr für geographische Themen
- [http://www.geographie-diplom.de Das Portal der erdwissenschaftlichen Intelligenz]
- [http://www.geographie.de Deutsche Gesellschaft für Geographie]
- [http://www.geographie.de/dvag/ Deutscher Verband für angewandte Geographie]
- [http://www.erdkunde-wissen.de Erdkunde-Portal]
- [http://www.geoworld.de Geographisches Informationssystem] inkl. Literatur-, Adress- und Linksuche sowie Web-Mapping-Anwendung
- [http://www.mygeo.info Geographisches Portal www.mygeo.info] mit [http://dict.mygeo.info Online Wörterbuch Deutsch Englisch]
- [http://www.geosciences-forum.com/ Geosciences-Forum: Geographie]
- [http://www.gfe-berlin.de Gesellschaft für Erdkunde]
- [http://www.uni-graz.at/geowww Institut für Geographie und Raumforschung der Universität Graz] inkl. Geographie Magazin, europaweitem Veranstaltungskalender u. v. m
- [http://www.kartenmeister.com/ Kartenmeister Datenbank]
- [http://www.kritische-geographie.at Kritische Geographie] inkl. Download-Material
- [http://www.critical-geography.de.vu www.critical-geography.de.vu - Die Seite des offenen AK Kritische Geographie] von Studis für Studis
!Geographie
Kategorie:Geowissenschaft
Kategorie:Sozialwissenschaft
Kategorie:Erde
als:Geografie
ja:地理学
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simple:Geography
th:ภูมิศาสตร์
LandwirtschaftLandwirtschaft ist der Prozess, durch den gezielten Anbau von Pflanzen (Ackerbau, Gartenbau, Obstbau, Weinbau, nicht jedoch Forstwirtschaft) und durch die Nutzung und Zucht von domestizierten Tieren (Viehzucht) Nahrungsmittel, Futter, Fasern und andere gewünschte Rohstoffe zu produzieren. Sie dient der Ernährung der Menschheit und ist heute vorwiegend auf Erzielung von Profit ausgerichtet.
Profit
Einordnung
Allgemein
Landwirtschaft beinhaltet dreierlei:
- Subsistenzwirtschaft: Hierbei produziert der Landwirt genug Nahrungsmittel für sich und seine Familie (jedoch nicht mehr).
- (generell in den sogenannten "entwickelten" Ländern und in anderen Ländern ebenfalls mehr und mehr) die Produktion eines finanziellen Einkommens durch Landkultivierung oder kommerzielle Viehzucht.
Neben Nahrungsmitteln und Futter nimmt die Produktion von anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen wie Zierpflanzen, Düngemittel, Leder, industriellen Chemikalien (Stärke, Ethanol, Farbstoffe und Plastik), Fasern (Baumwolle, Wolle, Hanf, Naturseide und Flachs), Kraftstoffen (Methan, Biodiesel, Biomasse) sowie zugelassenen medizinischen Wirkstoffen (Biopharmaceutica, legalen Drogen (Alkohol, Tabak) und verbotenen Drogen (Marihuana, Opium, Kokain) zu.
Auch die Produktion genetisch veränderter Pflanzen und Tiere steigt an.
Ökonomische Einordnung
In den Wirtschaftswissenschaften wird die Landwirtschaft als Primärsektor (auch: Urproduktion) bezeichnet. Die Betriebswirtschaftslehre bezieht sich in vielen Grundlagen auf die landwirtschaftliche Produktion.
Bedeutung in Deutschland
Im Jahr 2003 gab es in Deutschland ca. 420.700 landwirtschaftliche Betriebe ab 2 ha LF. Darin waren rund 1,3 Millionen Personen haupt- oder nebenberuflich beschäftigt, was 560.000 Vollzeitarbeitsplätzen entsprach.
Insgesamt wurden 17 Millionen ha (Hektar) Boden landwirtschaftlich genutzt (das sind ca. 49,3 Prozent der Gesamtfläche). Davon entfielen auf die Pflanzenproduktion rund 11,8 Millionen Hektar und auf Dauergrünland rund 5 Millionen Hektar. Im Vergleich dazu spielen Obstanlagen, Baumschulen und Weihnachtsbaumkulturen hinsichtlich des Flächenverbrauchs keine große Rolle. Deutschland war 2004 mit Waren im Wert von 13,8 Mrd. Dollar weltweit viertgrößter Exporteur von Agrarprodukten.
Rechtliche Einordnung
Der Begriff der Landwirtschaft wird in Deutschland grundlegend durch
§ 201 Baugesetzbuch(BauGB) geregelt.
Produktion
Bereiche
Baugesetzbuch
Baugesetzbuch
Generell kann die Landwirtschaft in zwei Produktionsrichtungen eingeteilt werden:
- Viehhaltung
- Pflanzenproduktion.
Welche dieser Formen lokal überwiegt, ist vom Standort abhängig: Auf leichten Standorten (schlechter Boden) ist die Viehhaltung konkurrenzkräftiger, während auf besseren Böden die Pflanzenproduktion wirtschaftlicher ist.
Unformatierten Text hier einfügenUnformatierten Text hier einfügenUnformatierten Text hier einfügen Ziele
- Ernährungssicherung durch die Erzeugung hochwertiger Lebensmittel,
- Schonung der natürlichen Ressourcen Boden, Wasser und Luft,
- infrastrukturelle, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Belebung der ländlichen Räume,
- Pflege der Kulturlandschaft und Erhalt der Artenvielfalt,
- in Zukunft möglicherweise vermehrt Erzeugung regenerativer Energien
Formen der Landwirtschaft
- historische Landwirtschaft
:bis zur Erfindung des mineralischen Düngers
- traditionelle Landwirtschaft
:bis ca. 1960
- moderne Landwirtschaft
:erzielt hohe Ernteerträge durch Züchtung spezieller Sorten (in einigen Staaten auch bereits unter Einsatz der Gentechnik), durch Monokultur, sowie den Einsatz von Futtermitteln, Kunstdünger (dessen Entwicklung maßgeblich zur Erholung der Wälder in Mitteleuropa beigetragen hat), Insektiziden, Fungiziden, Herbiziden und Wachstumsregulatoren (den so genannten Pflanzenschutzmitteln). Der intensive Einsatz der genannten Produktionsfaktoren dient der stetigen Ertragssteigerung, führt aber oft zu negativen Wechselwirkungen mit der Natur (Umweltschutz) und den erzeugten Lebensmitteln (Fragen zu Rückständen in Nahrungsmitteln).
: - bäuerliche Landwirtschaft
: - industrielle Landwirtschaft
: - extensive Landwirtschaft
: - ökologische Landwirtschaft
::versucht, modernes Wissen zu nutzen und dabei die genannten negativen Wechselwirkungen zu vermeiden.
Die Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel führt seit Sommer 2003 einen auf mehrere Jahre ausgelegten Vergleich der beiden Produktionsformen durch, dessen Ergebnis in der aktuellen Diskussion hilfreich sein kann.
Methoden
Hinsichtlich der Produktionsmethoden wird heute unterschieden in (alphabetisch):
- Biologische Landwirtschaft (oder auch Ökologische Landwirtschaft), zu der auch die Unterform der auf den Lehren R. Steiners gründenden Biologisch-dynamischen Landwirtschaft zählt
- Konventionelle Landwirtschaft mit der Unterform der integrierten Landwirtschaft
- Permakultur
- Synergistische Landwirtschaft
Politik
Hauptartikel: Agrarpolitik
Politische Konfliktfelder
Die Landwirtschaft in Deutschland, Europa und weltweit befindet sich in einem tiefen Umbruch: Große Erfolge in der Produktivitätssteigerung auf der einen Seite stehen ungleicher Verteilung, Preisdumping, zahlreichen Betriebsaufgaben sowie ökologischen Problemen gegenüber. Die seit 1992 eingeleiteten Reformen der europäischen Agrarpolitik mit einem komplexen System von Ausgleichszahlungen konnten Fehlentwicklungen nicht verhindern. Die gegenwärtige Situation ist für die soziale Lage der landwirtschaftlichen Familien, für die Volkswirtschaft und für die ökologische Situation von Boden-, Gewässer- und Tierschutz mit hohen Belastungen verbunden. Die große Zahl der Betriebsaufgaben ist Zeugnis einer existenziellen Not. Die in der Öffentlichkeit heftig diskutierten Krankheiten bzw. Skandale – BSE-Krise, Maul- und Klauenseuche – sind keine Einzelphänomene, sondern sind teilweise Ausdruck von Strukturproblemen der Landwirtschaft in der Zerreißprobe zwischen ökonomischen und ökologischen Erfordernissen.
Zugleich ist die weltweite Krise der Landwirtschaft ein Kernproblem globaler Gerechtigkeit: Während auf den Weltmärkten ein Überschuss an Nahrungsmitteln herrscht, die Preise immer weiter fallen und subventionierte Überschussprodukte aus den USA und der EU die Eigenproduktion von Nahrungsmitteln in Entwicklungsländern zurückdrängen, ist es nicht gelungen, das Problem der Welternährung zu bewältigen. Der rapide Verlust an fruchtbarem Boden und der bedrohliche Rückgang der Verfügbarkeit von Wasser, das zu 70 % in der Landwirtschaft verbraucht wird, ist schon heute eine der primären Armutsursachen. Wirksame Armutsbekämpfung für die 800 Millionen hungernden Menschen ist nicht möglich ohne eine tiefgreifende Reform der globalen Agrarpolitik.
Die Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH, die heimische Agrarprodukte in den Medien bewirbt, ist bei den Landwirten weitgehend umstritten, da sie ihre Beiträge zwangsweise erhebt.
Geschichte
Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH]
Hauptartikel: Agrargeschichte
Der systematische Anbau von Pflanzen begann vermutlich vor rund 12.000 Jahren am Ende der letzten Eiszeit. Es ist wahrscheinlich, dass die Entwicklung nahezu gleichzeitig in Amerika, China und dem mittleren Osten einsetzte. Dabei werden die Veränderung des Klimas durch das Ende der Eiszeit, das Bevölkerungswachstum und die beginnende Sesshaftigkeit als sich begünstigende Faktoren angesehen.
Im 8. Jahrhundert wurde der Ackerbau auf die Dreifelderwirtschaft umgestellt. Die bis dahin verwendeten Ochsen wurden durch Pferde ersetzt, wodurch schwere Eisenpflüge eingesetzt werden konnten.
Durch die Entdeckung Amerikas 1492 entwickelte sich ein reger, weltweiter Austausch an Agrarprodukten, der für nahezu alle Völker einschneidende Änderungen bewirkte (Columbian Exchange).
Aktuelle Diskussion
Erneuerbare Energieträger
Die landwirtschaftliche Produktion von Erneuerbaren Energieträgern kann nicht mehr leisten als den durch die Sonne gegebenen Energieeintrag. Solange die Nicht-Bilanzierung der Nutzung von fossilen Brennstoffen in unseren Wirtschaftssystemen anhält, kann jede Form der landwirtschaftlichen Produktion von regenerativen Energieträgern (unabhängig von ihrer Nachhaltigkeit) nicht mit der Nutzung der fossilen Energiegewinnung konkurrieren.
Das Prinzip der Nachhaltigkeit ist in Deutschland gesetzlich festgeschrieben.
Siehe auch
Portal:Land- und Forstwirtschaft, Agrarpolitik, Forstwirtschaft, Landwirt, Leibgedinge, Erzeugergemeinschaft, Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, FAO, Haupterwerbsbetrieb, Nebenerwerbsbetrieb, Zuerwerbsbetrieb
Weblinks
- [http://www.zbmed.de/bonn_service.html Fachinformationszentrum: Bereichsbibliothek für Ernährung, Umwelt und Agrarwissenschaften, Bonn]
- [http://www.destatis.de/themen/d/thm_land.php Statistiken zur Landwirtschaft in Deutschland]
- [http://www.verbraucherministerium.de/index-0005BCF0323B1050A9746521C0A8D816.html Ernährungs- und agrarpolitischer Bericht 2005 der Bundesregierung]
- [http://www.situationsbericht.de Situationsbericht des Deutschen Bauernverbandes]
- [http://www.cma.de/wissen_100489.php Materialien zum Thema Landwirtschaft der CMA]
- [http://www.kritischer-agrarbericht.de/index.php?id=79 "Kritischer Agrarbericht" des AgrarBündnis e.V.]
- [http://www.agrar.de/infothek Infothek - Suchmaschine zum Thema Landwirtschaft]
- [http://www.landtreff.de Forum für die Landwirtschaft]
- [http://www.datenmatrix.de/cgi-local/hdbg-bildarchiv/bildarchiv.cgi?action=projektbilder&id=-lf-&templ=04_01_projekte_bilder&start=0&proseite=10 Dokumentation zur Geschichte der Landwirtschaft in Bayern aus dem Archivbestand des Hauses der Bayerischen Geschichte]
!Landwirtschaft
Kategorie:Umwelt- und Naturschutz
ja:農業
ko:농업
simple:Agriculture
KulturgeografieDie Kulturgeographie auch -grafie ist ein Teilbereich der Anthropogeografie und somit der übergeordneten Geografie. Sie beschäftigt sich mit den räumlichen Auswirkungen kulturbezogener Aspekte des Menschen.
Die theoretischen und methodischen Konzepte in der deutschsprachigen Kuturgeografie waren in den letzten Jahren eher diffus. Je nach Institut vermischten sich Aspekte der Sozialgeografie mit stark länder- und regionsbezogenen Themenschwerpunkten. Dies liegt zu einem nicht geringen Teil an der schwierigen Definition des Begriffes Kultur.
In der aktuellen Entwicklung richtet man sich an den Konzepten aus dem angelsächsischen Raum aus. Dort wurde mit der Theorie des cultural turn eine stärkere Konzentration auf kulturelle Fragestellungen in Bezug zu gruppenspezifischen Abgrenzungen verfolgt. Mit der "new cultural geography" hat sich in England und vor allem in den USA eine teilweise den etablierten Methoden kritisch gegenüberstehende Richtung entwickelt, deren Kulturbezug sich auf bis auf die Definition und (räumliche) Untersuchung von Subkulturen herunterbrechen kann. Unter dem Begriff der Neuen Kulturgeographie werden diese Konzepte in der deutschsprachigen Kulturgeographie diskutiert.
Literatur
- Kulturgeographie. Spektrum Akademischer Verlag, 10/2003. ISBN 3827413931.
- Neue Kulturgeographie. Petermanns Geographische Mitteilungen, 2/2003. ISBN 3-623-08102-7. Themenheft PGM.
Siehe auch
- englischsprachiger Wikipedia-Artikel: cultural turn
- Ewald Banse
Weblinks
- http://www.ifl-leipzig.com/index.php?id=116 Zusammenfassung der Tagung "Neue Kulturgeographie in Deutschland. Themen, Methoden, Perspektiven" am Leibnitz Institut für Länderkunde e. V. (29.-31. Januar 2004)
Kategorie:Humangeographie
Entwicklungszusammenarbeit Begriffsdeutung
Entwicklungszusammenabrbeit (EZ) beschreibt den Ressourcentransfer eines oder mehrerer Geberländer hin zu einem Empfängerland. Die EZ soll dabei dem Empfängerland zusätzliche Ressourcen zur Verfügung stellen, d.h. Ressourcen, die über diejenigen hinausgehen, die es selbst beschaffen kann.
Die Begriffe Entwicklungshilfe, EZ und Ressourcentransfer werden oft synonym verwendent. Aufgrund des teilweise als diskriminierend oder als Etikettenschwindel empfundenen Begriffs Entwicklungshilfe gibt es die Tendenz, ihn durch die Begriffe EZ und Ressourcentransfer zu ersetzen. Auch Entwicklungspolitik (EP) und EZ werden teilweise synonym verwendet. Überwiegend wird EP aber weiter gefasst als Gesamtheit aller Maßnahmen mit der eine normativ bestimmte Entwicklung in den Entwicklungsländern angestebt wird. EP umfasst somit auch Maßnahmen im Bereich des internationalen Handels- und Währungssystems.
Motive und Kritik
Für die Existenz von EZ können politsche, ökonomische und ethische Motive angeführt werden. Politische Motive umfassen insbesondere aussenpolitische Überlegungen. Hinter den ökonomischen Motiven stehen die Sicherung von Rohstoffen und die Erschließung neuer Absatzmärkte. Zusammen kann hinter diesen beiden Motiven eine zweckrationale Begründung für EZ hinsichtlich der Schaffung stabiler internationaler Rahmenbedingungen ausgemacht werden. Die ethischen Motive sind vornehmlich in den normativen Überlegungen hinsichtlich der Schaffung von Frieden und Gerechtigkeit begründet. Insebsondere während der Anfänge der EZ spielten politische und ökonomische Motive jedoch eine bedeutende Rolle bei der Auswahl von EZ Projekten (siehe Entwicklungspolitik).
Arten von EZ
Träger
Die EZ kann unterschieden werden nach öffentlicher EZ und nichtstaatlicher EZ. Öffentliche EZ (ÖEZ) meint dabei Leistungen die von Regierungen erbracht werden. Nichtstaatliche EZ wird dagegen von Nichtregierungsorganisationen (NROs) geleistet.
Die Leistungen können weiter unterschieden werden in bilaterale EZ und multilaterale EZ. Bilaterale EZ meint dabei den direkten Ressourcentransfer von einem Staat hin zu einem Anderen. Bei der multilateralen EZ führt der Weg über internationale oder regionale Organisationen der EZ. Die wichtigsten internationalen Institutionen sind dabei die International Development Association (IDA) der Weltbankgruppe, sowie zahlreiche Organisationen der 88United Nations99, insbesondere das United Nations Development Programme (UNDP) sowie der [United Nations Children's Fund[UNICEF]] (UNICEF). Wichtige regionale Institutionen sind die Asiatische Entwicklungsbank (ADB), die Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB), die Interamerikanische Entwicklungsbank (IDB), sowie die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD). Die EU hat als bedeutendes Instrument der EZ den Europäischen Entwicklungsfonds (EEF) ins Leben gerufen.
Aktivitätsbereiche
Man unterscheidet folgende Aktivitätsbereiche:
- technische Zusammenarbeit (TZ)
- finanzielle Zusammenarbeit (FZ)
- personelle Zusammenarbeit (PZ)
Formen
In der EZ wird zwischen Projekthilfe und Programmhilfe (nicht projektgebundener Hilfe) unterschieden:
- In der Projekthilfe werden konkrete Hilfen (Kapitalgüter, technische oder personelle Leistungen) in einem abgeschlossenen Rahmen (räumlich, zeitlich) geleistet.
- Die Programmhilfe besteht dagegen in einer Geldsumme, die zugunsten einer ganzen Volkswirtschaft oder eines Sektors eingesetzt wird. Catégorie:Montagne de la Nouvelle-ZélandeNouvelle-Zelande
Nouvelle-Zelande
Catégorie:Géographie de la Nouvelle-Zélande
tapety wygaszacze gry tekst eurotax Doda i Virgin opisy gg
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Bártfai járás
A Bártfai járás (Okres Bardejov) Szlovákia Eperjesi kerületének közigazgatási egysége. Területe 937 km², lakosainak száma 75 793 (2001), székhelye Bártfa (Bardejov). A járás területe teljes egészében az egykori Sáros vármegye területe volt.
A Bártfai járás települései
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