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| Albert Lavignac |
Albert LavignacAlexandre Jean Albert Lavignac ( - 21. Januar 1846 in Paris; † 28. Mai 1916 ebd.) war ein französischer Musikwissenschaftler und Komponist.
Lavignac studierte bei Antoine François Marmontel, François Benoist und Ambroise Thomas am Conservatoire de Paris, wo er später als Professor für Harmonielehre wirkte. Zu seinen Schülern zählten u.a. Vincent d'Indy, Philipp Jarnach, Gabriel Pierné, Amédée Henri Gustave Noël Gastoué und Florent Schmitt. Bekannt wurde er vor allem durch seine musiktheoretischen Schriften. Seine Kompositionen hingegen sind weitgehend vergessen, lediglich sein Galop Marche für Klavier zu acht Händen wird häufig aufgeführt.
Schriften
- Cours complet théoretique et pratique de dictée musicale (1882)
- École de la pédale (1889)
- La musique et les musiciens (1895)
- Le voyage artistique à Bayreuth (1897)
- Encyclopédie de la musique et dictionnaire du conservatoire (Herausgabe ab 1913)
Lavignac, Albert
Lavignac, Albert
Lavignac, Albert
Lavignac, Albert
21. Januar
Der 21. Januar (in Österreich: 21. Jänner) ist der 21. Tag des Gregorianischen Kalenders.
Ereignisse
- 1216 - Erste urkundliche Erwähnung von Schönfeld
- 1276 - Innozenz V. wird als Nachfolger von Papst Gregor X. gewählt.
- 1643 - Abel Tasman entdeckt Tonga.
- 1720 - Schweden und Preußen unterzeichnen den Frieden von Stockholm.
- 1793 - Der französische König Ludwig XVI. wird in Paris guillotiniert.
- 1899 - Der Autobauer Opel (heute bei General Motors) nimmt seine Tätigkeit auf.
- 1904 - Uraufführung der Oper Jenufa
- 1924 - UdSSR. Tod Lenins (Wladimir Iljitsch Uljanow)
- 1925 - Die Republik Albanien wird ausgerufen.
- 1950 - Gründung der "Deutschen Reichspartei (DRP) durch Fusion der DKP-DRP mit der NDP.
- 1954 - Das erste atomgetriebene U-Boot, die "Nautilus", läuft in der USA vom Stapel.
- 1960 - Japan und die USA unterzeichnen einen Sicherheitsvertrag, der den USA weiterhin die Möglichkeit gibt, Truppen in Japan zu stationieren.
- 1997 - Deutschland und Tschechien unterzeichnen die deutsch-tschechische Aussöhnungserklärung.
- 1999 - Version 2.2 des Betriebssystem-Kernels Linux wird freigegeben.
- 2000 - Quito, Ecuador. Demonstrierende Indios sperren sämtliche Zufahrtsstraßen. Es kommt zum Putsch und Staatspräsident Jamil Mahuad Witt wird abgesetzt.
- 2002 - Bundespräsident Johannes Rau trifft zu einem offiziellen Besuch in Südafrika ein
- 2002 - Estland. Siim Kallas wird neuer Regierungschef.
- 2004 - Das Auswärtige Amt finanziert zwei Justizaufbauprojekte des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht (Heidelberg) in Afghanistan.
Wirtschaft
- 1976 - Die ersten beiden Flüge der Concorde starten zeitgleich in London und Paris.
Wissenschaft und Technik
Kultur
- 1801 - Uraufführung der Oper Le Grand Deuil von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris.
- 1841 - Uraufführung der komischen Oper Le Guittarero von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris.
- 1904 - Uraufführung der Oper Jenufa von Leoš Janáček in Brünn, (Brno)
- 1908 - Uraufführung der Operette Der Mann mit den drei Frauen von Franz Lehár am Theater an der Wien in Wien.
- 1920 - Uraufführung der Oper Der Schatzgräber von Franz Schreker in Frankfurt am Main.
- 1980 - Die Chinesische Mauer wird unter Denkmalschutz gestellt
Religion
- 1998 - Papst Johannes Paul II. besucht Kuba
Katastrophen
- 1917 - Ein Erdbeben unbekannter Stärke auf Bali, Indonesien fordert etwa 15.000 Todesopfer.
- 1980 - Nähe Teheran, Iran. Absturz einer iranischen Verkehrsmaschine. 128 Tote.
Sport
- Ereignisse aus dem Bereich Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 2001 - Jutta Kleinschmidt gewinnt als erste Frau die Rallye Paris-Dakar.
- 2005 - Der Fußballschiedsrichter Robert Hoyzer legt sein Amt nieder nachdem Vorwürfe bekannt werde, er habe den Ausgang von ihm geleiteter Fußballspiele beeinflusst, um bei Fußballwetten Gewinne zu erreichen.
Geboren
Robert Hoyzer
- 1277 - Galeazzo I. Visconti, Regent von Mailand von 1322 bis 1328
- 1338 - Karl V., der Weise, König von Frankreich
- 1489 - Sebastian Münster, deutscher Kosmograph und Hebraist († 1552)
- 1673 - Johann Georg Fischer, deutscher Baumeister des Barock
- 1675 - Franziska Sibylla Augusta, Regentin von Baden
- 1732 - Friedrich Eugen (Herzog von Württemberg), Herzog von Württemberg
- 1754 - Johann Kaspar Riesbeck, Jurist, deutscher Schriftsteller, Schauspieler und Illuminat
- 1756 - Claude Chauveau-Lagarde, französischer Advokat
- 1763 - Augustin Robespierre, französischer Politiker
- 1784 - Georg Moller, deutscher Architekt und Stadtplaner
- 1794 - Adolf Ludwig Follen, deutscher Burschenschafter, Schriftsteller und Verleger
- 1800 - Theodor Fliedner, Begründer der evangelischen Diakonissenbewegung
- 1802 - Adolphe Monod, Schweizer reformierter Erweckungsprediger
- 1804 - Moritz von Schwind, deutsch-österreichischer Maler
- 1810 - Pierre Louis Charles Achille de Failly, französischer General
- 1811 - Roderich Benedix, deutscher Schauspieler, Theaterleiter und Stückeschreiber
- 1815 - Elisabeth Koch, Nonne und Ordensgründerin
- 1820 - Egide Walschaerts, belgischer Maschinenbau Ingenieur
- 1821 - John Cabell Breckinridge, US-amerikanischer General und Staatsmann
- 1823 - Imre Madách, ungarischer Dichter
- 1824 - Thomas Jonathan Jackson, Südstaaten-Kommandeur im amerikanischen Bürgerkrieg
- 1826 - Carl Johann Bogislaw Lüdecke, deutscher Architekt
- 1829 - Oskar II., König von Schweden und König von Norwegen
- 1829 - Paul Leopold Haffner, Theologe
- 1843 - Émile Levassor, französischer Automobilpionier und Rennfahrer
- 1845 - Harriet Backer, norwegische Malerin
- 1846 - Albert Lavignac französischer Musikwissenschaftler und Komponist
- 1850 - Paul Vinzenz Busch, deutscher Zirkusdirektor
- 1855 - John Moses Browning, US-amerikanischer Erfinder
- 1855 - Rudolf Cronau, Journalist und Maler
- 1858 - André Antoine, französischer Theaterdirektor und Filmregisseur
- 1867 - Ludwig Thoma, deutscher Schriftsteller
- 1868 - Felix Hoffmann, deutscher Chemiker
- 1874 - Johannes Warns, evangelischer Theologe
- 1878 - Egon Friedell, österreichischer Schriftsteller
- 1882 - Pawel Florenski, russischer Religionsphilosoph, Theologe
- 1883 - Michail Fabianowitsch Gnessin, russischer Komponist
- 1885 - Umberto Nobile, italienischer Luftschiffkonstrukteur und -pionier
- 1887 - Wolfgang Köhler, Mitbegründer der Gestaltpsychologie bzw. der Gestalttheorie
- 1889 - Edith Mary Tolkien, Ehefrau von J. R. R. Tolkien
- 1889 - Hermann Glöckner, deutscher Maler
- 1895 - Cristóbal Balenciaga, spanischer Modedesigner der Haute Couture
- 1896 - Artur Anders, deutscher Politiker und MdB
- 1896 - Paula Hitler, Schwester von Adolf Hitler
- 1900 - Bernhard Rensch, deutscher Evolutionsbiologe
- 1900 - Werner Schwarz, deutscher Politiker und Bundesminister
- 1901 - Ricardo Zamora, spanischer Fußballspieler
- 1903 - John Carew Eccles, australischer Physiologe und Nobelpreisträger
- 1905 - Christian Dior, französischer Modeschöpfer
- 1905 - Wanda Wasilewska, polnische und sowjetische Schriftstellerin.
- 1907 - Dixie Dean, englischer Fussballspieler
- 1908 - Bengt Strömgren, Ein Bruce-Medailliengewinner
- 1908 - Else Moshammer, deutsche Schneiderin und Philanthropin
- 1909 - Fritz Polcar, österreichischer Politiker
- 1912 - Konrad Bloch, deutsch-US-amerikanischer Biochemiker, Nobelpreisträger
- 1915 - Josef Oberhauser, Mitglied der SS-Totenkopfverbände
- 1922 - Paul Scofield, britischer Schauspieler
- 1924 - Benny Hill, britischer Komiker
- 1924 - Friedrich Feustel, Bankier und Förderer der Bayreuther Festspiele
- 1924 - Telly Savalas, US-amerikanischer Schauspieler
- 1925 - Charles Aidman, US-amerikanischer Schauspieler
- 1926 - Truck Branss, deutscher Rundfunk- und Fernsehregisseur
- 1928 - Heinrich Franke, deutscher Politiker
- 1929 - Bibi Johns, schwedische Schlagersängerin
- 1930 - Günter Lamprecht, deutscher Schauspieler
- 1931 - Anatol Herzfeld, deutscher Bildhauer
- 1934 - Franz Böhmert, Sportfunktionär
- 1938 - Wolfman Jack, amerikanischer DJ
- 1939 - Anna Polony, polnische Schauspielerin
- 1939 - Friedel Lutz, deutscher Fußballspieler
- 1939 - Heinz Hornig, deutscher Fußballspieler
- 1940 - Eberhard Weber, deutscher Musiker
- 1940 - Jack Nicklaus, US-amerikanischer Golfer
- 1941 - Plácido Domingo, spanischer Opern-Sänger (Tenor)
- 1941 - Richie Havens, US-amerikanischer Folk-Sänger
- 1942 - Edwin Starr, US-amerikanischer Sänger
- 1942 - Freddy Breck, deutscher Schlagersänger
- 1942 - Mac Davis, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1944 - Hasso Plattner, deutscher Manager
- 1944 - Joe Frazier, US-Boxer
- 1945 - Chris Britton, britischer Musiker
- 1945 - Kristian Schultze, deutscher Musiker
- 1945 - Martin Shaw, britischer Schauspieler
- 1945 - Peter Lauster, deutscher Psychologe
- 1946 - Johnny Oates, US-amerikanischer Baseballspieler
- 1947 - Michel Jonasz, französischer Sänger und Songschreiber
- 1947 - Pye Hastings, britischer Musiker
- 1949 - Kristín Marja Baldursdóttir, isländische Schriftstellerin
- 1950 - Agnes van Ardenne, niederländische Politikerin
- 1950 - Marion Becker, ehemalige deutsche Leichtathletin
- 1950 - Silke Maier-Witt, Krankenschwester, Psychologin, RAF-Terroristin und Friedensfachkraft
- 1951 - Jeff Koons, US-amerikanischer Künstler
- 1952 - Billy Ocean, Musiker aus Trinidad
- 1952 - Werner Grissmann, österreichischer Schirennläufer
- 1953 - Paul Allen, mit Bill Gates Mitbegründer des Unternehmens "Microsoft"
- 1954 - Thomas de Maizière, deutscher Politiker
- 1955 - Jeff Koons, amerikanischer Künstler
- 1955 - Nikolina Schtereva, bulgarische Leichtathletin und Olympionikin
- 1956 - Geena Davis, US-amerikanische Schauspielerin
- 1956 - Jürgen Kehrer, deutscher Krimi-Schriftsteller
- 1959 - Günter Nooke, DDR-Oppositioneller und deutscher Politiker
- 1959 - Oskar Roehler, deutscher Filmregisseur
- 1960 - Jacek Wójcicki, polnischer Sänger und Schauspieler
- 1961 - Cornelia Pröll, österreichische Skirennläuferin
- 1961 - Manfred Müller, deutscher Lokalpolitiker im Kreis Paderborn
- 1962 - Marie Trintignant, französische Schauspielerin
- 1962 - Peter Lohmeyer, deutscher Schauspieler
- 1963 - Detlef Schrempf, deutscher Basketballer in der NBA
- 1963 - Hakeem Olajuwon, US-amerikanischer Basketballspieler
- 1964 - Marianne Tritz, deutsche Politikerin
- 1970 - Michael Jakosits, deutscher Sportler
- 1972 - Sabina Valbusa, italienische Skilangläuferin
- 1974 - Kim Schmitz, Hacker und Unternehmer
- 1976 - Emma Bunton, britische Sängerin
- 1977 - Phil Neville, englischer Fußballspieler
- 1977 - Ralf Schmitt, deutscher Fußballspieler
- 1981 - Dany Heatley, Eishockeyspieler
- 1981 - Marko Babic, kroatischer Fußballspieler
- 1982 - Simon Rolfes, deutscher Fußballspieler
- 1983 - Moritz Volz, deutscher Fußballspieler
- 2004 - Ingrid Alexandra von Norwegen, Thronfolgerin von Norwegen
Gestorben
- 917 - Erchanger, Herzog von Schwaben
- 1118 - Paschalis II., Papst
- 1354 - Balduin von Luxemburg, war Erzbischof von Trier
- 1519 - Vasco Núñez de Balboa, spanischer Entdecker
- 1609 - Joseph Justus Scaliger, französischer Philosoph und Naturwissenschaftler
- 1628 - Gregor Aichinger, deutscher Komponist
- 1773 - Alexis Piron, französischer Jurist und Schriftsteller
- 1774 - Mustafa III., Sultan des Osmanischen Reiches (1757 bis 1774)
- 1775 - Jemeljan Iwanowitsch Pugatschow, russischer Don-Kosake und Anführer des Bauernaufstands
- 1789 - Abdülhamid I., Sultan des Osmanischen Reiches
- 1789 - Paul Heinrich Dietrich von Holbach, in Paris lebender deutschstämmiger Baron
- 1793 - Ludwig XVI. (Frankreich), König von Frankreich von 1774 bis 1792
- 1814 - Henri Bernardin de Saint-Pierre, französischer Schriftsteller
- 1815 - Matthias Claudius, deutscher Schriftsteller
- 1831 - Ludwig Achim von Arnim, deutscher Dichter
- 1848 - John Vincent, britischer General
- 1851 - Albert Lortzing, deutscher Komponist
- 1856 - Benedictus Gotthelf Teubner, Buchhändler, Verlagsgründer
- 1860 - Ludwig Benjamin Henz, deutscher Eisenbahningenieur
- 1861 - Ernst Friedrich August Rietschel, deutscher Bildhauer des Spätklassizismus
- 1872 - Franz Grillparzer, österreichischer Schriftsteller
- 1881 - Wilhelm Matthias Naeff, Schweizer Politiker
- 1883 - Karl von Preußen, Sohn Friedrich Wilhelms III. und Königin Luise
- 1891 - Calixa Lavallée. kanadischer Komponist
- 1894 - Carl Johann Bogislaw Lüdecke, deutscher Architekt
- 1901 - Elisha Gray, US-amerikanischer Lehrer, Erfinder und Unternehmer
- 1918 - Emil Jellinek, deutscher Geschäftsmann und Konsul
- 1922 - Marie Ennemond Camille Jordan, französischer Mathematiker
- 1924 - Lenin, russischer Politiker, Kopf der Oktoberrevolution
- 1926 - Camillo Golgi, italienischer Mediziner und Physiologe
- 1931 - Felix Michailowitsch Blumenfeld, russischer Komponist
- 1932 - Lytton Strachey, englischer Schriftsteller
- 1933 - George A. Moore, irischer Schriftsteller ("Confessions of a Young Man")
- 1934 - Paul Ludwig Troost, deutscher Architekt
- 1938 - Georges Méliès, ursprünglich Magier und Regisseur
- 1948 - Ermanno Wolf-Ferrari, deutsch-italienischer Komponist
- 1950 - George Orwell, britischer Schriftsteller und Essayist
- 1954 - Billy Jenkins, Kunstschütze, Lassowerfer (Trick-Roper) und Greifvogeldresseur
- 1955 - Archie Hahn, US-amerikanischer Leichtathlet
- 1957 - Adolf Ahrens, deutscher Politiker und MdB
- 1958 - Josef Brönner, deutscher Politiker
- 1959 - Cecil B. DeMille, US-amerikanischer Regisseur
- 1961 - Blaise Cendrars, schweizerisch-französischer Schriftsteller
- 1961 - Heinrich Studer, schweizerischer Verleger
- 1961 - Heinrich Wienken, von 1951 bis 1957 Bischof des Bistums Meißen
- 1961 - John J. Becker, US-amerikanischer Komponist
- 1963 - Franz Jung, deutscher Schriftsteller, Ökonom und Politiker
- 1964 - Josef Baumgartner, deutscher Politiker
- 1968 - Georg Dertinger, Minister für Auswärtige Angelegenheiten der DDR
- 1969 - Giovanni Comisso, italienischer Schriftsteller
- 1979 - Hermann Gösmann, 6. Präsident des DFB
- 1984 - Jackie Wilson, US-amerikanischer Sänger
- 1985 - Josef Dahmen, deutscher Schauspieler
- 1988 - Werner Nachmann, Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland
- 1989 - Billy Tipton, transsexuelle(r) US-amerikanische(r) Jazz-Musikerin/-er
- 1989 - Harald Zusanek, österreichischer Schriftsteller
- 1990 - Wilhelm Flitner, Pädagoge
- 1992 - Edmund Collein, deutscher Architekt
- 1992 - Champion Jack Dupree, US-amerikanischer Blues-Sänger
- 1993 - Leo Löwenthal, Soziologe
- 1996 - Gerry Mulligan, US-amerikanischer Jazzmusiker und Komponist
- 1997 - Hans Egon Holthusen, deutscher Schriftsteller
- 1997 - Ernst von Khuon, deutscher TV-Journalist
- 1997 - Colonel Tom Parker, Manager von Elvis Presley
- 1998 - Jack Lord, US-amerikanischer Schauspieler (Hawaii 5-0)
- 1999 - Jacques Chailley, französischer Musikwissenschaftler und Komponist
- 1999 - Susan Strasberg, US-amerikanische Schauspielerin
- 2001 - Sandy Baron, US-amerikanischer Schauspieler
- 2001 - Ludwig Engelhardt, deutscher Bildhauer
- 2002 - Peggy Lee, US-amerikanische Sängerin
- 2003 - Ulrich Berger, deutscher Politiker, MdB und Gewerkschafter
- 2005 - Parveen Babi, indische Schauspielerin
- 2005 - René Bardet, Schweizer Musiker und Pressesprecher des Schweizer Fernsehens
- 2005 - Maria Milde, deutsche Schauspielerin
- 2005 - Theun de Vries, niederländischer Schriftsteller
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage:
- Hl. Meinrad von Einsiedeln (katholisch)
- Hl. Agnes von Rom (katholisch, anglikanisch, orthodox) - siehe auch: Sankt Agnes
- Namenstage: Agnes, Hartmut, Ines, Klara, Meinrad, Valerian
Siehe auch
- 20. Januar - 22. Januar
- 21. Dezember - 21. Februar
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0121
ja:1月21日
ko:1월 21일
simple:January 21
th:21 มกราคม
Paris
Paris (dt. [], frz. []) ist die Hauptstadt Frankreichs und der Region Île-de-France. Der Fluss Seine teilt die Stadt in einen nördlichen Teil (rive droite „rechtes Seineufer“) und einen südlichen Teil (rive gauche „linkes Seineufer“). Paris hat im separat verwalteten Stadtgebiet offiziell 2.138.551 Einwohner, in der Agglomeration leben 11.564.680 Menschen (Stand jeweils 1. Januar 2005).
Die außerhalb der Ringautobahn (französisch boulevard périphérique, umschließt die 20 arrondissements) liegenden Ortschaften der Banlieue sind selbständig verwaltet und zählen dadurch nicht zur Stadt Paris im verwaltungsrechtlichen Sinne. Paris ist eine der bedeutendsten Weltstädte und das überragende politische, wirtschaftliche sowie kulturelle Zentrum eines zentralistisch organisierten Landes und sein größter Verkehrsknotenpunkt (unter anderem mit drei Flughäfen und sechs Kopfbahnhöfen). Paris ist auch UN-Stadt (UNESCO).
Geografie
Geografische Lage
UNESCO
UNESCO]
Die Stadt liegt im Zentrum des Pariser Beckens durchschnittlich 65 Meter über dem Meeresspiegel. Sie ist umgeben von großen Wäldern, die der Bevölkerung als Naherholungsgebiete dienen.
Das Stadtgebiet hat eine Fläche von 105,4 Quadratkilometern. Die höchste natürliche Erhebung innerhalb der Stadtgrenzen ist der Hügel Butte Montmartre mit einer Höhe von 129 Metern.
Stadtgliederung
Im Jahre 1790 wurde Paris Verwaltungssitz des Départements Seine (75). Seit der Neugliederung der Départements der Île-de-France im Jahre 1968 ist Paris gleichzeitig Stadt und Département.
Die Stadt ist in 20 nummerierte Gebiete aufgeteilt, die Arrondissements genannt werden und die Postleitzahlen 75001 bis 75020 tragen. Jedes Arrondissement besteht aus vier Quartiers. Die Arrondissements von Paris sind:
Louvre, Bourse, Temple, l'Hôtel de Ville, Panthéon, Luxembourg, Palais Bourbon, l'Élysée, l'Opéra, l'Entrepôt, Popincourt, Reuilly, Gobelins, l'Observatoire, Vaugirard, Passy, Batignolles-Monceaux, Butte-Montmartre, Buttes-Chaumont und Ménilmontant.
Klima
Paris befindet sich in der gemäßigten Klimazone. Die Jahresmitteltemperatur beträgt 10,6 Grad Celsius und die durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge 639 Millimeter.
Der wärmste Monat ist der Juli mit 18,4 Grad Celsius im Mittel, der kälteste der Januar mit durchschnittlich 3,4 Grad Celsius. Der meiste Niederschlag fällt im Monat Juni mit 65 Millimeter im Mittel, der wenigste im Februar und April mit jeweils durchschnittlich 45 Millimeter.
Geschichte
April]]
Die Stadt entwickelte sich seit Mitte des 3. Jahrhunderts v. Chr. aus der keltischen Siedlung Lutuhezi des Stammes der Parisier auf der Seine-Insel, die heute Île de la Cité heißt. Der erste Bestandteil des Namens stammt von der keltischen Wurzel luta „Sumpf“, so dass der gesamte keltisch-römische Name Lutetia Parisiorum, also „Sumpfebene der Parisier“ bedeutet. Der Hinweis auf den Sumpf ging im Laufe der Zeit verloren.
Nach der Eroberung der Siedlung durch die Römer im Jahr 52 v. Chr. brannten die Parisii ihr Inselfort nieder und überließen es den Römern. Diese bauten die Stadt als Lutetia wieder auf und dehnten die nunmehr befestigte Stadt auf das linke Seineufer aus. Dort entstanden Thermen, ein Forum und ein Amphitheater. Die Stadt wurde im römischen Reich als Civitas Parisiorum oder Parisia bekannt, blieb aber im besetzten Gallien zunächst recht unbedeutend.
52 v. Chr.
Im 5. Jahrhundert wurde die römische Herrschaft durch die Merowinger beendet. Im Jahre 508 ist Paris Hauptstadt des Merowingerreiches unter Chlodwig I. (466-511) geworden. Danach wurde sie unter einem seiner Söhne zu einem fränkischen Teilkönigreich Paris. Während der Karolingerherrschaft überfielen die Normannen wiederholt die Stadt. Die Kapetinger machten Paris zur Hauptstadt Frankreichs. Philipp II. Augustus (1165-1223) ließ die Stadt befestigen. 1190 wurden eine Mauer am rechten Ufer der Seine und im Jahre 1210 ein Wall am linken Ufer errichtet. Zu jener Zeit gab es am rechten Seineufer zahlreiche Händler. Auf Veranlassung Philipp II. entstand am westlichen Stadtrand der Louvre.
1181 ist die erste überdachte Markthalle eröffnet worden und 1301 ist auf der Île de la Cité ein Königspalast gebaut worden. Die Sorbonne im Süden von Paris hat sich aus mehreren kleinen Schulen entwickelt. Karl V. (1338-1380) ließ am linken Seineufer die Mauer zum Schutz der Stadt vor den Engländern erneuern. 1370 ist auf seine Veranlassung am rechten Ufer, wo heute die grands boulevards verlaufen, ebenfalls eine Mauer errichtet worden. Während des Hundertjährigen Krieges war Paris von 1420 bis 1436 von englischen Streitkräften besetzt.
1436]
Während der Hugenottenkriege zwischen 1562 und 1598 blieb die Stadt in katholischem Besitz. In der Bartholomäusnacht am 24. August 1572 sind in Paris Tausende von Hugenotten ermordet worden. Auf Veranlassung Ludwig XIV. (1638-1715) sind Straßenbeleuchtungen angebracht, die Wasserversorgung modernisiert und die Krankenhäuser Invalides und Salpêtrière erbaut worden. Er ließ die Stadtmauern von Paris abtragen und an deren Stelle die „Großen Boulevards“ errichten. Die Residenz des Königs wurde nach Versailles verlegt. Dennoch blieb Paris das politische Zentrum Frankreichs, was auf seine hohe Bevölkerungszahl und seine führende wirtschaftliche Rolle im Land zurückzuführen war.
Als im Jahre 1789 die Französische Revolution ausbrach, war es die Bevölkerung von Paris, die den Weg zur Abschaffung der Monarchie und zur Einführung der ersten französischen Republik ebnete. 1844 ist zu Verteidigungszwecken an Stelle des heutigen Boulevard Périphérique eine neue Stadtbefestigung errichtet worden. Diese hatte eine Länge von 39 Kilometern und ist mit ihren 94 Bastionen und 16 Forts die größte Befestigungsanlage der Welt gewesen.
Paris war in den Jahren 1855, 1867, 1878, 1889, 1900 und 1937 Veranstaltungsort von sechs Weltausstellungen, welche die kulturelle und politische Bedeutung der Stadt unterstrichen. Nach dem Niedergang des 2. Kaiserreiches und der Einnahme der Stadt durch deutsche Truppen erhob sich 1871 die so genannte Pariser Kommune, die sich aus Arbeitern, Handwerkern und Kleinbürgern zusammensetzte, gegen die konservative provisorische Regierung der Republik. Paris erlebte zwischen 1871 und 1914 eine Blütezeit in der belle époque. Am Gare de Lyon, der Pont Alexandre III. und den U-Bahnstationen ist der Stil dieser Zeit beispielhaft zu erkennen.
1921 hatte Paris mit knapp drei Millionen die höchste Einwohnerzahl seiner Geschichte erreicht. Der städtische Wohnungsbau konnte mit der Nachfrage nicht mehr Schritt halten. Während des 2. Weltkrieges war die Stadt zwischen 1940 und 1945 von der deutschen Wehrmacht besetzt. 1968 kam es in der Stadt zu Studentenrevolten und Massenstreiks.
Im Verlauf des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Paris zu einer multikulturellen, kosmopolitischen Stadt. Kamen anfangs noch Italiener, so gibt es mittlerweile eine kulturelle Vielfalt, die in einigen Gegenden die Quartiers dominiert. Sehr bekannt sind vor allem das ostasiatisch-chinesisch geprägte 13. Arrondissement und das afrikanisch-maghrebinisch geprägte 18. Arrondissement. Darüber hinaus gibt es auch jüdisch, japanisch und tamilisch dominierte Viertel.
2005 kommt es zu großen Ausschreitungen von Randalierern in den Vorstädten von Paris, die sich zu einem Flächenbrand über ganz Frankreich ausweiteten.
Einwohnerentwicklung
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1784 handelt es sich um Schätzungen, von 1790 bis 1999 um Volkszählungsergebnisse und 2005 um eine Berechnung.
Ausschreitungen
Politik
Städtepartnerschaften
Paris unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften. In Klammern das Jahr der Etablierung.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Siehe auch: Sehenswürdigkeiten in Paris
Theater
Sehenswürdigkeiten in Paris
Die wichtigsten Musical- und Theaterensembles des Landes haben ihren Sitz in Paris.
Die Comédie-Française oder Théâtre français ist ein Nationaltheater mit vorwiegend klasssischem Repertoire in der Tradition von Molière. Es entstand 1680; berühmte Schauspieler waren unter anderem Sarah Bernhardt und Jean-Louis Barrault. Weitere Theater sind das Moulin Rouge, das Théâtre des Bouffes-Parisiens, das Théâtre des Champs-Elysées und das Théâtre Feydeau.
Museen
Die Vielzahl bedeutender Museen in Paris ist einzigartig.
Der 1793 eröffnete Louvre mit über 30000 Exponaten von der Antike bis zum Ende des 19. Jhds zählt zu größten und wichtigsten Museen der Welt.
In einem ehemaligen Bahnhof am linken Seineufer befindet sich seit 1986 das Musée d'Orsay, welches gemalte und plastische Werke von Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum ersten Weltkrieg beherbergt.
Das 1977 eröffnete Centre National d’Art et de Culture Georges-Pompidou (Centre Pompidou) ist eine der touristischen Hauptattraktionen der Stadt.
Im Jahre 1985 ist das Picasso-Museum, das die weltweit größte Sammlung von Werken des Künstlers beherbergt, eröffnet worden. Es ist im Hôtel Salé untergebracht. Anfang des Jahres 1997 öffnete das Musée de la Musique seine Tore für die interessierte Öffentlichkeit.
Bauwerke
- Straßen und Plätze
Die Avenue des Champs-Élysées ist die wahrscheinlich berühmteste Straße der Welt. Der 71 Meter breite Boulevard bildet das Rückgrat einer einzigartigen südöstlich-nordwestlichen Sichtachse, die beim Louvre und den Tuilerien beginnt, der Place de la Concorde und den Arc de Triomphe umfasst und bis zur Grande Arche im neuen westlichen Stadtteil La Défense reicht.
Der Place de la Concorde ist der größte und letzte der Königsplätze von Paris. Ab 1755 errichtet, war während der Revolutionszeit auf dem in Place de la Révolution umbenannten Platz die Guillotine aufgestellt. Seit 1836 wird der Platz vom Obelisk von Luxor dominiert. Neben dem 23 Meter hohen Obelisken befinden sich zwei aufwändig gestaltete Brunnen.
Der Place des Vosges ist ein unter Heinrich IV. angelegter quadratischer Platz im Distrikt Marais. Der Platz bietet heute ein einzigartig geschlossenes Ensemble von Bauten des frühen 17. Jahrhunderts. Das Ensemble der Place Vendôme wurde für den „Sonnenkönig“ Ludwig XIV. zwischen 1690 und 1720 erbaut. Der von einem geschlossen erhalten gebliebenen, harmonisch angeordneten Palais umfasste Platz wird heute von einer 44 Meter hohen Triumphsäule dominiert, die Napoléon Bonaparte 1806 errichten ließ.
Der Pont Neuf (Neue Brücke) ist die älteste noch erhaltene Brücke über die Seine. Auf dem Place Igor Strawinsky neben dem Centre Pompidou sieht man den bekannten Strawinsky-Brunnen von Jean Tinguely und Niki de Saint Phalle.
- Weltliche Bauwerke
Niki de Saint Phalle]]
Das Wahrzeichen der Stadt ist der Eiffelturm, eine Stahlkonstruktion aus dem Jahre 1889, die für die Weltausstellung eigentlich nur temporär errichtet werden sollte. Der Triumphbogen wurde von 1806 (unter Napoléon) bis 1836 (unter Louis-Philippe) errichtet. Als Inspiration diente der allerdings deutlich kleinere Titusbogen in Rom. Das Hôtel de Ville ist das Ende des 19. Jahrhunderts errichtete neoklassizistische Rathaus von Paris.
Paris hat eine Reihe kunstgeschichtlich bedeutender Adelspaläste, ehemalige Stadtresidenzen bedeutender Adliger, Prälaten und Ministerialen. Erhalten sind zahlreiche Bauwerke aus dem späten 15. bis 18. Jahrhundert, insbesondere in den Distrikten Marais und St-Germain-des-Près.
Das Panthéon, errichtet von 1764 bis 1790, wechselte mehrmals seine Bestimmung: Als Kirche konstruiert, wurde der Kuppelbau nach der französischen Revolution 1789 zur nationalen Ruhmeshalle erklärt. Nach mehreren Umwidmungen im 19. Jahrhundert ist sie seit 1885 erneut Ruhmeshalle Frankreichs. Entsprechend illuster ist die Liste hier beigesetzten Personen: Voltaire, Victor Hugo, Émile Zola, Jean-Jacques Rousseau, Marie Curie. 1849 gelang dem Physiker Foucault mit dem nach ihm benannten Pendel hier der empirische Nachweis der Erdrotation. Das Pendel befindet sich heute in der Kapelle des Musée des arts et métiers. Im ausgehenden 19.Jahrhundert entstand auch der so typische Pariser Haussmann-Stil.
Die Sorbonne ist die älteste Universität nördlich der Alpen. Sie wurde im 13. Jahrhundert im Quartier Latin gegründet. An der Universität studierten und lehrten einige der bedeutendsten Philosophen des Mittelalters. Der heutige Bau der Sorbonne wurde 1885 bis 1901 errichtet.
Im seit Ende der 1950er Jahre im Westen von Paris entstandenen Büro- und Geschäftsviertel La Défense, in dem Wolkenkratzer dominieren, befindet sich als westliche Fortführung der berühmten Pariser Achse die so genannte Grande Arche. Der gigantische, 110 Meter hohe Kubus des dänischen Architekten Johann Otto von Spreckelsen wurde 1989 eingeweiht.
Der Elysée-Palast ist der Amtssitz des französischen Präsidenten.
Das [http://fr.wikipedia.org/wiki/Grand_Palais| Grand Palais] war Ausstellungshalle zur Weltausstellung vergleichbar mit dem Londoner Spiegelpalast. Im Unterschied dazu - er steht noch.
- Kirchen
Elysée-Palast]
Die ehemalige Abteikirche Saint-Denis nördlich von Paris war seit dem 8. Jahrhundert Grablege fast aller französischen Könige. Der 1147 begonnene Neubau der Klosterkirche markierte überdies den Beginn der Gotik. Die Kathedrale Notre-Dame de Paris gilt allgemein als der Inbegriff frühgotischer Baukunst. Sie wurde als Bischofskirche im 12. und 13. Jahrhundert auf der Île de la Cité erbaut und erreicht eine Höhe von 69 Metern. Die gotische Kirche Sainte-Chapelle, in einer kurzen Zeitspanne in den 1240er Jahren entstanden, liegt gegenüber von Notre-Dame auf der Île de la Cité. Sie diente dem König als Aufbewahrungsort für religiöse Reliquien.
Der Invalidendom wurde im 17. und 18. Jahrhundert errichtet. Die prächtige Kuppelkirche dient als Grabstätte bedeutender französischer Feldherren, darunter Napoléon, der 1840 hierher überführt wurde. Die zwischen 1876 und 1914 im Zuckerbäckerstil errichtete Kuppelkirche Sacré-Cœur befindet sich weithin sichtbar auf dem Hügel Montmartre.
Im Quartier Latin befinden sich St. Séverin-et-St-Nicolas, St. Julien-le-Pauvre und St. Etienne-du-Mont, im Marais Temple des Filles de la Visitation Sainte-Marie, St. Paul-et-St-Louis und St-Gervais-et-St-Protais sowie im Stadtteil St-Germain-des-Prés die Kirchen St. Germain-des-Prés und St. Sulpice. Weitere bedeutende Kirchen in Paris sind St. Nicolas-des-Champs, St. Martin-des-Champs, St. Eustache, St. Germain-l'Auxerrois, St. Roch, Ste-Marie-Madeleine, Chapelle Expiatoire, St. Augustin und Ste-Trinité.
- Friedhöfe
Zu den bekanntesten religiösen Bauwerken zählen in Paris auch die neuen Friedhöfe, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts die alten ersetzten. Außerhalb der damaligen Grenzen der Hauptstadt wurden der Cimetière de Montmartre im Norden, der Cimetière du Père Lachaise im Osten, der Cimetière du Montparnasse im Süden, sowie im Zentrum der Stadt der Cimetière de Passy angelegt. Die Bekanntheit dieser Friedhöfe beruht im Wesentlichen darauf, dass hier eine große Anzahl von berühmten Persönlichkeiten beerdigt sind.
- Hotels
Paris ist bekannt für seine vornehmen und eleganten Hotels, die hauptsächlich um die „Tuilerien“ und die „Place Vendôme“ angesiedelt sind. Hier findet man beispielsweise das berühmte „Hotel Ritz“, das „George V“ oder aber das „Hotel Intercontinental“ mit seinem repräsentativen Patio.
Natürlich findet man aber Hotels und Unterkünfte in fast allen Preisklassen. Besonders reizvoll sind die kleinen Stadthotels mit dem berühmten Pariser Charme, auf die man oft ganz unverhofft trifft. Für all diejenigen, die für mehr als drei Monate nach Paris kommen, bietet sich die Anmietung eines „möblierten Appartements“ an.
Parks
Einer der bekanntesten städtischen Parks ist der Jardin du Luxembourg im VI. Arrondissement von Paris, im Quartier Latin. Er wurde im Jahre 1612 angelegt und beherbergt das Palais du Luxembourg, den Sitz des Senats, der zweiten Kammer der französischen Parlaments. Der Garten umfasst streng geometrisch angelegte Partien, aber auch freier gestaltete Zonen.
Weitere bedeutende Parks in Paris sind die Tuilerien, Bois de Boulogne, Bois de Vincennes, Jardin des Plantes, Parc des Buttes-Chaumont, Parc Montsouris, Parc de la Villette und Parc André Citroën.
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft
Parc André Citroën
Paris ist das bedeutendste Wirtschaftszentrum Frankreichs. In der Metropolregion Paris hat sich etwa ein Viertel der Produktionsbetriebe des Landes niedergelassen. Durch den riesigen Absatzmarkt, den die Stadt bietet, übt sie seit jeher große Anziehungskraft auf Hersteller von Konsumgütern aus. Paris ist bekannt für die Produktion von Luxusgütern (Haute Couture und Schmuck). Zu den wichtigsten Erzeugnissen der Stadt zählen chemische Produkte, Elektrogeräte, Kraftfahrzeuge und Maschinen.
Fast alle großen Dienstleistungsunternehmen Frankreichs, insbesondere Banken und Firmen des Finanzwesens, haben ihren Sitz in Paris. Seit den 1990er Jahren werden vermehrt Anstrengungen unternommen, multinationale Konzerne anzusiedeln. Die Stadt ist heute eine der wichtigsten Handelsmetropolen in Europa.
Ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist die Lage der Stadt inmitten einer der fruchtbarsten Agrarlandschaften in Europa. Die Landwirtschaft war deshalb schon in den früheren Jahrhunderten die bedeutendste Wirtschaftsgrundlage der Region und sicherte die Nahrungsmittelversorgung der Bevölkerung in der Stadt.
Verkehr
- Nahverkehr
Der Verkehr in Paris wird überwiegend über die U-Bahn (Métro) abgewickelt. Sie wird täglich von rund fünf Millionen Menschen genutzt und besteht aus 14 Linien mit einer Gesamtlänge von mehr als 200 Kilometern.
An das Métro-Netz angeschlossen sind die Schnellbahnen (RER, Réseau Express Régional), die Paris mit den Vororten verbinden.
Am 21. November 1853 fuhren in Paris die ersten Pferdestraßenbahnen, es waren die ersten in Europa. Mit der Elektrifizierung des Straßenbahnnetzes begann man am 6. November 1881. Der Betrieb wurde am 14. August 1938 eingestellt. Nach 54 Jahren Unterbrechung verkehrt seit dem 6. Juli 1992 wieder eine Straßenbahn durch die Vororte. Heute befahren zwei Linien ein 23 Kilometer langes Streckennetz, eine dritte nach Paris ist in Planung.
Trolleybusse fuhren zum ersten Mal während der Weltausstellung in Paris zwischen dem 15. April 1900 und dem 12. November 1900, ein weiteres Mal zwischen 1912 und 1914 sowie nach einer Unterbrechung durch den 1. Weltkrieg vom 7. April 1925 bis 8. Juli 1935. Nach einer siebeneinhalbjährigen Pause wurde der Betrieb noch während des 2. Weltkrieges am 18. Januar 1943 wieder aufgenommen und am 1. April 1966 dann endgültig eingestellt.
- Fernverkehr
1966
Paris besitzt den zweitgrößten Binnenhafen in Europa und ist Knotenpunkt des Eisenbahn- und Straßenverkehrsnetzes in Frankreich. Am Stadtrand befinden sich drei internationale Flughäfen. 48,3 Millionen Passagiere sind im Jahre 2003 auf dem Flughafen Charles de Gaulle abgefertigt worden – dies war die dritthöchste Zahl aller Flughäfen in Europa. Mit 23,1 Millionen Passagieren nimmt Orly den neunten Platz ein. Der dritte Flughafen ist Paris-Beauvais.
Wichtigste Eisenbahnverbindungen sind die Fernstrecken zu den Großstädten Frankreichs wie Marseille, Lyon, Bordeaux, Toulouse, Straßburg und Rennes, die zum Teil mit TGV-Zügen befahren werden. Außerdem gelten die Strecken des Eurostar nach London und des Thalys nach Köln und Amsterdam über Brüssel als bedeutende europäische Verbindungen. Die wichtigsten Personenbahnhöfe sind Gare d'Austerlitz, Gare de l'Est, Gare de Lyon, Gare Montparnasse, Gare du Nord und Gare Saint-Lazare. Dem Eisenbahngüterverkehr dienen die Rangierbahnhöfe Villeneuve-Saint-Georges, Le Bourget und Achères in den gleichnamigen politisch selbständigen Vororten, die durch die Große Ringbahn (Grande Ceinture) untereinander verbunden sind.
Medien
Die meisten französischen Fernseh- und Radiosender haben ihren Sitz in Paris.
Die Stadt ist Erscheinungsort international bedeutender Tageszeitungen („Le Figaro“, „Le Monde“, „Libération“) und bedeutendstes internationales Zentrum des Verlagswesens.
Bildung
Die Gegensätze zwischen Paris und dem Rest des Landes werden besonders im Bereich Bildung deutlich. Denn die angesehensten Bildungsstätten Frankreichs befinden sich überwiegend in Paris. Die 1257 gegründete Sorbonne ist die älteste Universität in Frankreich. Im Jahre 1968 wurde die Universität von Paris durch eine umfassende Reform in 13 unabhängige Teile aufgegliedert. Fünf von ihnen liegen außerhalb der Stadt.
Weitere höhere Bildungseinrichtungen sind das im Jahre 1530 eröffnete Collège de France, die École Polytechnique (eröffnet 1794), das Institut Catholique (eröffnet 1875) und die École du Louvre (eröffnet 1882). Auch die Elithochschule ENA ist in Paris vertreten.
Ludwig XI. legte den Grundstock für die größte öffentliche Bibliothek, die Bibliothèque Nationale, mit einem Bestand von mehr als zehn Millionen Bänden. Ende 1996 wude das neue Gebäude für die Nationalbibliothek von Präsident Jacques Chirac eingeweiht. Die berühmte Académie française ist 1635 gegründet worden. Seit dem Jahre 1803 gehört sie dem Institut de France an.
Persönlichkeiten
Paris war Geburts- und/oder Sterbeort zahlreicher bekannter Persönlichkeiten. Dazu gehören unter anderem der Schriftsteller Honoré de Balzac, der Komponist Georges Bizet, der Maler François Boucher, der Komponist Frédéric Chopin, der Metallbauingenieur Gustave Eiffel, der Architekt Charles Garnier, der deutsche Schriftsteller Heinrich Heine, der Schauspieler und Regisseur Mathieu Kassovitz, der US-amerikanische Sänger und Lyriker Jim Morrison (The Doors) sowie der irisch-englische Literat Oscar Wilde.
Siehe auch: Liste der Persönlichkeiten der Stadt Paris
Galerie
Image:Tour_eiffel_at_sunrise_from_the_trocadero.jpg|Eiffelturm bei Sonnenaufgang
Image:Palais garnier bs.jpg|Garnier-Oper
Bild:Louvre paris.gif|Der Louvre
Image:Place_de_la_Concorde_Luxor_obelisk_dsc00775.jpg|Obelisk aus dem Tempel von Luxor am Place de la Concorde
= Weblinks =
- Portal: Paris.
- [http://www.paris.fr/ Offizielle Paris-Seite]
- [http://www.parisinfo.com/ Pariser Fremdenverkehrsamt]
- [http://deutsch.pidf.com/ Offizielle Paris Ile-de-France-Seite]
- [http://www.paris-tourist.com/ Online-Reiseführer für Paris]
- [http://www.comedie-francaise.fr/ Nationaltheater Comédie Francaise]
- [http://www.zoomify.com/ Zoombares Satellitenbild (Flash benötigt)]
- [http://around.at/paris/ Private Seite über Paris]
- [http://www.parisbalades.com/Deutsch/default.htm/ Paris balades - Paris für Fußgänger (im Aufbau)]
- [http://www.reisefuehrer.cc/index.php/category/paris/ Sehenswürdigkeiten in Paris]
Kategorie:Ort in Île-de-France
Kategorie:Französisches Département
Kategorie:Hauptstadt in Europa
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28. MaiDer 28. Mai ist der 148. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 149. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 217 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 585 v. Chr. - Eine durch Thales vorhergesagte Sonnenfinsternis bewirkt der Überlieferung nach einen Waffenstillstand zwischen den Lydern und den Medern.
- 1830 - US-Präsident Jackson unterzeichnet den Indian Removal Act zur zwangsweisen Umsiedlung der Indianer Nordamerikas.
- 1871 - Der 72 Tage anhaltende Aufstand des "Nationalkomitee der Nationalgarde" und der mit ihr verbündeten Pariser Bevölkerung - der Pariser Kommune - der u.A. durch die Ablehnung der Waffenstillstandsbedingungen nach dem Deutsch-Französischen Krieg begonnen hat, endet nach sechswöchigem Beschuss von Paris und mit der "Blutwoche" vom 21.-28- Mai, in der bei Kämpfen und den darauf folgenden Massenexekutionen 20-30.000 Menschen ihr Leben verlieren.
- 1918 - Armenien erklärt sich zur unabhängigen Republik.
- 1918 - Gründung der unabhängigen Republik Aserbaidschan
- 1926 - Revolte von Gomes da Costa in Portugal
- 1932 - Die Fertigstellung des Abschlussdeichs macht die niederländische Zuidersee zum Binnengewässer.
- 1937 - Die Golden Gate Bridge in San Francisco wird für den Autoverkehr freigegeben.
- 1938 - Hitler befiehlt den Ausbau des vor 1937 begonnenen Westwalls zu Frankreich.
- 1940 - Belgien. Kapitulation von König Leopold III..
- 1961 - Der Observer veröffentlicht einen Aufruf, sich durch Briefe für die Freilassung politischer Gefangener einzusetzen - Amnesty International ist geboren.
- 1964 - In Alexandria wird auf der Gipfelkonferenz der Arabischen Liga die PLO ("Organisation zur Befreiung Palästinas") gegründet.
- 1979 - Der Beitrittsvertrag mit Griechenland zur europäischen Gemeinschaft (EG) wird unterzeichnet.
- 1983 - Die Grüne Partei der Schweiz wird gegründet.
- 1987 - Mathias Rust landet am Tag der Grenzstreitkräfte mit einer Cessna auf dem Roten Platz in Moskau.
- 1991 - Äthiopien. Sturz des kommunistischen Militärregimes.
- 1991 - Eritrea. Truppen der EPLF (Volksbefreiungsfront Eritrea) und der TPLF (Volksbefreiungsfront Tigray) marschieren in Addis Abeba ein und stürzen das kommunistische Militärregime.
- 1993- Edmund Stoiber wird Bayrischer Ministerpräsident
- 1993 - Monaco wird als 182. Mitglied in die Vereinten Nationen (UNO) aufgenommen. Ebenfalls aufgenommen werden Eritrea und Mazedonien
- 1999 - Dr. Rudolf Schuster wird Staatspräsident der Slowakei
Wirtschaft
- 1937 wird "Gesellschaft zur Vorbereitung des Deutschen Volkswagens mbH" gegründet. Daraus entstand dann der Volkswagen Konzern
- 1992 - Armenien tritt dem IWF bei.
Wissenschaft, Technik
- 2003 - München entscheidet sich als die erste Großstadt in Deutschland für die Ausrüstung der städtischen EDV mit Linux statt mit Windows.
Kultur
- 1608 - Uraufführung der Oper "Arianna" von Claudio Monteverdi in Mantua.
- 1904 - Die revidierte Fassung von Giacomo Puccinis Oper "Madame Butterfly" wird in Brescia uraufgeführt.
- 1905 - Uraufführung der Kinderoper "Der Schnee-Held" von César Cui in Jalta.
- 1920 - Uraufführung der Operette "Die blaue Mazur" von Franz Lehár am Theater an der Wien in Wien.
- 1934 - Uraufführung der Oper "Rolande et le mauvais garçon" von Henri Rabaud an der Grand Opéra Paris.
- 1938 - Uraufführung der Oper "Mathis der Maler" von Paul Hindemith am Stadttheater in Zürich.
Religion
- 2003 - Der erste Ökumenische Kirchentag, ein Laientreffen von Christen vor allem der beiden großen Konfessionen in Deutschland unter der Losung "Ihr sollt ein Segen sein", beginnt in Berlin.
Katastrophen
- 1977 - Ein Feuer im Beverly Hills Supper Club in Southgate, Kentucky fordert 165 Menschenleben.
- 1995 - Ein Erdbeben der Stärke 7,5 erschüttert die Stadt Neftegorsk auf Sachalin, Russland, ca. 2.000 Tote.
Sport
- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1966 - Der TSV 1860 München wird deutscher Fußballmeister.
- 1997 - Borussia Dortmund gewinnt das Endspiel der UEFA Champions League in München mit 3:1 Toren gegen die italienische Mannschaft von Juventus Turin.
Geboren
- 1371 - Johann ohne Furcht, Herzog von Burgund
- 1660 - Georg I., König von Großbritannien
- 1669 - Graf von Saint Germain, angeblich Sohn des Fürsten Franz II. Rákóczi.
- 1710 - Thomas Arne, britischer Komponist
- 1735 - François-Christophe Kellermann, französischer General
- 1738 - Joseph-Ignace Guillotin, französischer Arzt und Politiker
- 1759 - William Pitt der Jüngere, Premierminister von Großbritannien
- 1779 - Thomas Moore, irischer Schriftsteller
- 1786 - Louis McLane, US-amerikanischer Außenminister
- 1789 - Bernhard Ingemann, dänischer Schriftsteller
- 1807 - Louis Agassiz, US-amerikanischer Zoologe und Geologe
- 1818 - Pierre Gustave Toutant Beauregard, General der Konföderierten
- 1836 - Alexander Mitscherlich (Chemiker), deutscher Chemiker
- 1840 - Hans Makart, österreichischer Maler und Dekorationskünstler
- 1841 - Giovanni Sgambati, Pianist
- 1853 - Carl Larsson, schwedischer Maler
- 1854 - Germán Riesco Errázuriz, chilenischer Politiker
- 1862 - Theodor Fischer, deutscher Architekt und Stadtplaner
- 1867 - Reimmichl, bürgerlich: Sebastian Rieger, Tiroler Volksdichter
- 1879 - Milutin Milanković, serbischer Astrophysiker
- 1879 - Henri-Pierre Roché, französischer Schriftsteller
- 1881 - Augustin Bea, Jesuit, römisch-katholischer Kardinal
- 1884 - Edvard Beneš, Mitbegründer, Außenminister und Präsident der Tschechoslowakei
- 1886 - Jakob Fischbacher, deutscher Politiker
- 1886 - Karl Aloys Schenzinger, deutscher Autor von Romanen und Sachbüchern
- 1888 - Jakob Fischbacher, deutscher Politiker der Bayernpartei
- 1888 - James Francis Thorpe, erfolgreicher Fünfkämpfer und Zehnkämpfer
- 1889 - Richard Réti, berühmter Schachspieler
- 1892 - Josef Dietrich, SS-Oberstgruppenführer und Generaloberst der Waffen-SS
- 1893 - Mina Witkojc, niedersorbische Dichterin und Publizistin
- 1900 - Heinrich Müller, Chef der Gestapo im Reichssicherheitshauptamt
- 1906 - Wolf Albach-Retty, österreichischer Schauspieler
- 1908 - Ian Fleming, britischer Schriftsteller (James-Bond-Romane)
- 1910 - T-Bone Walker, US-amerikanischer Musiker
- 1911 - Fritz Hochwälder, Dramatiker
- 1912 - Patrick White, australischer Schiftsteller
- 1912 - Verena Loewensberg, Malerin
- 1915 - Wolfgang Schneiderhan, deutscher Geiger
- 1917 - Papa John Creach, US-amerikanischer Musiker
- 1918 - Marie-Luise Jahn, war Mitglied der Weißen Rose
- 1921 - Heinz Günther Konsalik, deutscher Schriftsteller
- 1923 - György Ligeti, ungarischer Komponist
- 1924 - Alfonso Prinz zu Hohenlohe, deutscher Adliger
- 1925 - Bülent Ecevit, türkischer Politiker, Regierungschef und Premierminister
- 1925 - Dietrich Fischer-Dieskau, deutscher Kammersänger (Bariton)
- 1926 - Gerhard Beil, SED-Funktionär und Minister für Außenwirtschaft der DDR
- 1929 - Horst Frank, deutscher Schauspieler
- 1930 - Frank Drake, US-amerikanischer Astronom und Astrophysiker
- 1931 - Carroll Baker, US-amerikanische Schauspielerin
- 1936 - Cathy Carr, US-amerikanische Sängerin
- 1938 - Jerry West, US-amerikanischer Basketballspieler
- 1939 - Prince Buster, jamaikanischer Musiker und Songschreiber
- 1940 - Wilfried Baasner, deutscher Schauspieler
- 1940 - Maeve Binchy, irische Schriftstellerin und Kolumnistin
- 1943 - Tony Mansield, britischer Musiker
- 1944 - Billy Vera, US-amerikanischer Sänger
- 1944 - Gladys Knight, US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin
- 1944 - Rudolph Giuliani, US-amerikanischer Politiker, Bürgermeister von New York City
- 1945 - John Fogerty, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1945 - Leo Pleysier, niederländischsprachiger Schriftsteller aus Belgien
- 1947 - Frangis Ali-Sade, aserbaidschanische Komponistin
- 1948 - Ray Laidlaw, britischer Musiker
- 1949 - Ernst Burgbacher, deutscher Politiker und Mitglied der FDP
- 1956 - Jerry Douglas, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1959 - Steve Strange, britischer Sänger und Songschreiber
- 1963 - Valerie Dore, italienische Sängerin
- 1967 - Omar Pedrini, italienischer Musiker
- 1968 - Kronprinz Frederik, dänischer Kronprinz
- 1968 - Kylie Minogue, australische Sängerin und Schauspielerin
- 1969 - Eric Fish, deutscher Sänger und Musiker
- 1971 - Ekaterina Gordeeva, russische Eiskunstläuferin
- 1971 - Isabelle Carré, französische Filmschauspielerin
- 1972 - Boris Palmer, deutscher Politiker und MdL
- 1972 - Michael Boogerd, niederländischer Radrennfahrer
- 1974 - Hans Jörg Butt, deutscher Fußballspieler
Gestorben
Hans Jörg Butt
- 1505 - Ascagnio Sforza, Erzbischof von Eger, Kardinal
- 1551 - Johannes Aal, Schweizer Theologe, Komponist und Dramatiker
- 1747 - Luc de Clapiers, französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller
- 1750 - Sakuramachi, 115. Kaiser von Japan
- 1787 - Leopold Mozart, Salzburger Geiger, Musikpädagoge, Komponist
- 1805 - Luigi Boccherini, italienischer Komponist und Cellist
- 1833 - Friedrich Haeffner, schwedischer Komponist
- 1836 - Anton Reicha, tschechischer Komponist
- 1849 - Anne Brontë, britische Schriftstellerin
- 1869 - Ernst Wilhelm Hengstenberg, deutscher protestantischer Theologe
- 1872 - Sophie von Österreich, Tochter von König Maximilian I. von Bayern
- 1890 - Victor Ernst Nessler, deutscher Komponist
- 1902 - Adolf Kussmaul, deutscher Arzt und medizinischer Forscher
- 1905 - Balduin Möllhausen, deutscher Reisender und Schriftsteller
- 1905 - Friedrich Junge, deutscher Biologe
- 1910 - Emil Zuckerkandl, österreichischer Mediziner
- 1912 - Paul Emile Lecoq de Boisbaudran, französischer Chemiker
- 1916 - Albert Lavignac, französischer Musikwissenschaftler und Komponist
- 1916 - Iwan Franko, ukrainischer Dichter und Schriftsteller
- 1918 - Richard Aßmann, deutscher Meteorologe
- 1933 - Marga von Etzdorf, deutsche Fliegerin
- 1936 - Bertha Pappenheim, Frauenrechtlerin und Sozialarbeiterin
- 1936 - Karl Litzmann, deutscher General der Infanterie im Ersten Weltkrieg
- 1937 - Alfred Adler, österreichischer Allgemeinmediziner und Sozialmediziner; Begründer der Individualpsychologie
- 1938 - Diedrich Speckmann, deutscher Schriftsteller
- 1940 - Väinö I., Prinz und Landgraf zu Hessen sowie zwei Monate lang König von Finnland
- 1970 - Iuliu Hossu, Bischof von Fagaras und Kardinal
- 1971 - Audie Murphy, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 1972 - Eduard VIII. König von Großbritannien
- 1974 - Hans Georg Wunderlich, deutscher Geologe
- 1976 - Steffan Danielsen, färöischer Maler
- 1981 - Mary Lou Williams, US-amerikanische Jazzpianistin
- 1989 - Erwin Welke, deutscher Politiker
- 1990 - Wilhelm Wagenfeld, deutscher Gebrauchs-Designer
- 2000 - Donald Watts Davies, Physiker
- 2001 - Tony Ashton, englischer Musiker
- 2003 - Alexander Heimann, Schweizer Krimiautor
- 2003 - Friedrich Baumschulte, deutscher Schauspieler
- 2003 - Ilya Prigogine, russisch-belgischer Chemiker, Nobelpreisträger
- 2004 - Jerzy Klempel, polnischer Handballspieler
- 2004 - Umberto Agnelli, italienischer Industrieller (Fiat)
Feier- und Gedenktage
- Nationalfeiertag in Aserbaidschan (Unabhängigkeitstag von 1918)
- Nationalfeiertag in Äthiopien (Tag der Revolution von 1991)
Siehe auch
- 27. Mai - 29. Mai
- 28. April - 28. Juni
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0528
ja:5月28日
ko:5월 28일
simple:May 28
th:28 พฤษภาคม
Frankreich
Frankreich (franz.: La France) ist ein demokratischer, noch immer stark zentralistischer Einheitsstaat im Westen Europas. Es grenzt an Belgien, Luxemburg, Deutschland, die Schweiz, Italien, Monaco, Spanien, Andorra, an den Atlantik mit dem Ärmelkanal und an das Mittelmeer. Neben dem Territorium in Europa gehören zu Frankreich Überseegebiete in der Karibik (u. a. Saint-Martin, das eine Landgrenze mit dem niederländischen Sint Marteen aufweist), Südamerika (Französisch-Guayana, das Landgrenzen zu Brasilien und Surinam hat), vor der Küste Nordamerikas, im Indischen Ozean und in Ozeanien.
Geographie
Hauptartikel: Geographie Frankreichs
Insgesamt hat das „französische Mutterland” in Europa eine Fläche von 543.965 km². Frankreichs Landschaftsbild prägen überwiegend Ebenen oder sanfte Hügel im Norden und Westen. Der Rest ist gebirgig, Hauptgebirge sind die Pyrenäen im Südwesten, das Zentralmassiv und die Alpen im Südosten. Der höchste Berg Frankreichs und höchster Berg Europas ist der Mont Blanc (4.808 Meter). Aufgrund seiner Form wird Frankreich auch als l'Hexagone (Sechseck) bezeichnet.
Mit Abstand wichtigste und größte Stadt in Frankreich ist die Hauptstadt Paris mit rund 12 Millionen Einwohnern im Großraum Paris (Region Île-de-France). Die Großräume um Marseille, Lille und Lyon haben ebenfalls mehr als eine Million Einwohner.
Siehe auch: Städte in Frankreich, Nationalparks in Frankreich
Geschichte
Nationalparks in Frankreich
Hauptartikel: Geschichte Frankreichs
Durch die Französische Revolution 1789 wurde die mehr als 1.200 Jahre währende Monarchie gestürzt. So begann eine Periode des Umbruchs, in der wechselnd republikanische, napoleonisch-imperiale und monarchistische Staatsformen herrschten. Seit der Niederlage Napoleons III. 1870 ist Frankreich endgültig Republik.
Im Ersten und Zweiten Weltkrieg war Frankreich einer der Hauptgegner Deutschlands. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor Frankreich seine größten Kolonien, Vietnam und Algerien, nach kriegerischen Auseinandersetzungen. Seit 1958 (Fünfte Republik) hat der Präsident umfassende Exekutivgewalt. Beim europäischen Einigungsprozess spielt Frankreich heute gemeinsam mit Deutschland eine tragende Rolle.
Politik
Politisches System
Frankreich ist eine zentralistisch organisierte Demokratie mit einem semi-präsidentiellen Regierungssystem. In der Verfassung der V. Republik nimmt der direkt durchs Volk gewählte Staatspräsident eine starke Stellung ein. Er ernennt den Premierminister und das Kabinett, hat gegenüber Gesetzbeschlüssen des Parlaments ein Veto-Recht und kann die Nati | | |