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| Albert Leo Schlageter (Segelschulschiff) |
Albert Leo Schlageter (Segelschulschiff)]]Das Schiff Albert Leo Schlageter ist eine Dreimastbark und war ein Segelschulschiff der deutschen Kriegsmarine.
Geschichte
Sie wurde nach dem NSDAP- und SA-Mitglied Albert Leo Schlageter benannt und lief am 30. Oktober 1937 bei Blohm & Voss in Hamburg vom Stapel. Ab Kriegsbeginn war die Schlageter stationäres Büroschiff der Kriegsmarine und wurde erst wieder 1944 seefahrend in Dienst gestellt.
Am 14. November 1944 geriet sie in eine sowjetische Minensperre vor Sassnitz, wurde nach Swinemünde geschleppt und gelangte über Kiel nach Flensburg. Dort wurde das Schiff von den Alliierten beschlagnahmt.
Von den USA wurde das Schiff 1948 an Brasilien verkauft, dort diente es der brasilianischen Marine unter dem Namen "Guanabara" als Segelschulschiff.
Weiterverkauft wurde es 1961 an Portugal und ist dort seitdem als Segelschulschiff "Sagres" (II) im Dienst der Marine. Umbenannt wurde es nach der Stadt Sagres.
Technische Daten
- Wasserverdrängung: 1634 Tonnen
- Länge: 70 m
- Breite: 12 m
- Tiefgang: 4,60 m
- Besatzung: 290 Mann
- Segelfläche: 1975 m²
Schwesterschiffe
- Gorch Fock (I)
- Horst Wessel
- Herbert Norkus
- Mircea
- Gorch Fock (II)
Kategorie:Schulschiff
Kategorie:Segelschiff
Bark (Schiff)
Die Bark ist ein Segelschiffstyp mit ursprünglich drei, in Weiterentwicklungen auch vier bis fünf Masten, der an den vorderen Masten Rahsegel trägt, am letzten Mast dagegen Gaffelsegel. Die Bark war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Hochseefrachtschiff weit verbreitet.
Der Begriff "Bark" im engeren Sinne benennt einen Dreimaster. Eine Bark mit einer größeren Anzahl an Masten heißt dann Viermastbark beziehungsweise Fünfmastbark. Eine zweimastige Variante bezeichnet man dagegen als Schonerbrigg oder Brigantine.
Ein Segelschiff mit Rahsegeln an allen drei Masten nennt man Vollschiff.
Bei der Bark heißen die Masten, von vorne nach achtern: Fockmast, Großmast und zuletzt Besanmast. Die Viermastbark hat an dritter Position den Kreuzmast. Bei der Fünfmastbark gibt es verschiedene Systeme:
Fockmast, Großmast, Mittelmast, Kreuzmast, Besanmast; (bei der København üblich)
Fockmast, Großmast, Mittelmast, Achtermast, Besanmast; (bei der Potosí üblich)
Manche Marineautoren sagen, bei der "Potosí" sei auch die Bezeichnung LAEISZ-Mast für den vierten Mast in Gebrauch gewesen. Barken mit mehr als fünf Masten gab es nicht, wohl aber Schonerbarken.
Unterscheide: Barke
Bekannte Vertreter des Schiffstyps "Bark"
- Bark
- Gorch Fock, Segelschulschiff der Deutschen Marine, Heimathafen Kiel, Deutschland
- Statsraad Lehmkuhl, Heimathafen Bergen, Norwegen
- Alexander von Humboldt, Heimathafen Bremerhaven, Deutschland, auf dem Rumpf eines sehr alten Feuerschiffes neu aufgebaut
- Rickmer Rickmers, 1896 als Vollschiff gebaut, 1904 nach Kreuzmastbruch zur Bark umgetakelt, war als Sagres I portugiesisches Segelschulschiff, heute Museumsschiff, Heimathafen Hamburg, Deutschland
- Seute Deern, Heimathafen Bremerhaven, Deutschland ehemaliges Segelschulschiff, heute Museumsschiff.
- Viermastbark
- Krusenstern, 1926 als frachtfahrendes Schulschiff "Padua" gebaut, Flying P-Liner, Heimathafen Kaliningrad
- Pamir, Flying P-Liner, 1957 gekentert
- Passat, Flying P-Liner, Heimathafen Travemünde
- Peking, Museumsschiff am South Street Seaport von New York
- Pommern, Flying P-Liner, Museumsschiff in Mariehamn
- Sedow, (russ. СЕДОВ), 1921 als "Magdalene Vinnen (II)" gebaut, Heimathafen: 1946 Kaliningrad, seit 1991 Murmansk
- Kaiwo Maru I, 1930 als Schulschiff gebaut, 1989 durch Kaiwo Maru II ersetzt, Japan
- Nippon Maru I, 1930 als Schulschiff gebaut, 1984 durch Nippon Maru II ersetzt, Japan
- Fünfmastbark (es gab nur sechs Schiffe dieses Typs)
- France I, 3.784 BRT, 1890 in Glasgow für A.-D. Bordes & Fils gebaut, erste Fünfmastbark, 1901 gesunken
- Maria Rickmers, 3.822 BRT, Auxiliarbark, 1891/92 bei Russell & Co., P. Glasgow, gebaut, auf der Jungfernheimreise verschollen
- Potosí, 4.027 BRT, Flying P-Liner (F. Laeisz), 1895 gebaut, 1925 nach Brand versenkt
- R. C. Rickmers, 5.548 BRT, Auxiliarbark, 1906 gebaut, 1917 unter brit. Flagge versenkt
- France II, 5.633 BRT, 1911 gebaut, größtes Segelschiff der Welt, 1922 gestrandet
- København, 3.901 BRT, 1921 gebaut, dänisches Auxiliarsegelschulschiff, nach dem 22. Dezember 1928 verschollen
Benennung der Takelage einer Bark
(siehe auch [http://en.wikipedia.org/wiki/Standing_rig_of_a_barque englischer Artikel zum Barkrigg])
1928
Kategorie:Segelschiffstyp
SegelschulschiffSchulschiff ist die Bezeichnung für einen Schiffstyp, der zu Ausbildungszwecken für angehende Offiziere der Marine oder Handelsschifffahrt unterhalten wird. Schulschiffe sind in der Regel Segelschiffe (Großsegler), auf denen praktische Seemannschaft erlernt werden soll.
Schulschiffe der Marine
Bei der Marine werden auf einem derartigen Schiff neben einer Stammmannschaft aus Berufs- und Zeitsoldaten eine bestimmte Anzahl von Kadetten zusammengestellt, die dann im Rahmen von Auslandsreisen mit dem Schulschiff zum einen in den üblichen militärischen Fächern ausgebildet werden, zum anderen aber auch zu repräsentativen Zwecken in quasi diplomatischer Mission unterwegs sind.
Die Bundesmarine unterhielt bis 1990 zwei derartige Schiffe: Das Segelschulschiff "Gorch Fock", das immer noch aktiv ist und das Schulschiff "Deutschland", das bis 1990 seinen Dienst versah und 1994 in Indien verschrottet wurde.
Segelschulschiffe
Segelschulschiffe sind von Kriegs- und Handelsmarinen, aber auch von Vereinen und Organisationen in Fahrt gehaltene Großsegler zur Ausbildung des seemännischen Nachwuchses. Es handelt sich entweder um speziell für Ausbildungszwecke konzipierte Schiffe (z.B. die “Gorch Fock” (II) der Bundesmarine der BRD) oder um umgebaute Frachtsegler (z.B. die “Krusenstern” der UdSSR). Im Deutschen Reich unterhielt der Deutsche Schulschiff-Verein Bremen von 1900 bis 1925 drei eigene Segelschulschiffe. Zivile Segelschulschiffe wurden bis nach dem Zweiten Weltkrieg meist auch zu Frachtfahrten eingesetzt. Heute nehmen einige zivile Segelschulschiffe auch zahlende Passagiere zur Finanzierung des Unterhalts des Schiffs mit auf Fahrt.
Bekannte deutsche und ausländische Segelschulschiffe
- Admiral von Trotha (Deutsches Reich, Wrack)
- Albert Leo Schlageter (Deutsches Reich)
- Alexander von Humboldt (Deutschland)
- Almirante Saldanha (Argentinien)
- Amerigo Vespucci (Italien)
- Ares (Griechenland)
- Aspirante (Uruguay)
- Assen (Bulgarien
- Cristoforo Colombo (Italien)
- Dar Mlodziezy (Polen)
- Dar Pomorza (Polen)
- Deutschland (Deutsches Reich)
- Don Juan de Austria (Spanien)
- Eagle (USA)
- Esmeralda (Chile)
- Galatea (Spanien)
- Gorch Fock (I) (Deutsches Reich)
- Gorch Fock (II) (BRD)
- Greif (BRD)
- Grossherzog Friedrich August (Deutsches Reich)
- Grossherzogin Elisabeth (Deutsches Reich)
- Guanabara (Brasilien)
- Herbert Norkus (Deutsches Reich)
- Horst Wessel (Deutsches Reich)
- Jadran (Jugoslawien)
- Juan Sebastián de Elcano (Spanien)
- København (Dänemark)
- Krusenstern ex Padua, Kaliningrad (Russland)
- Mircea (Rumänien)
- Niobe (Deutsches Reich)
- Pamir (BRD)
- Passat (BRD) (Portugal)
- Presidente Sarmiento (Argentinien)
- Prinzess Eitel Friedrich (Deutsches Reich)
- Roald Amundsen (D) www.sailtraining.de
- Sagres (I)
- Sagres (II) (Portugal)
- Schulschiff Deutschland (Bremen-Vegesack)
- Sedow (UdSSR/Russland)
- Simeon (Bulgarien)
- Suomen Joutsen (Finnland)
- Urania (Niederlande)
- Venture (Kanada)
- Wilhelm Pieck (DDR)
Schulschiffe der Handelsschifffahrt
Deutsche Schulschiffe
In der Handelsschifffahrt sind Schulschiffe heute nur noch vereinzelt in Gebrauch, da im Alltag an Bord die "praktische" Seemannschaft kaum noch benötigt wird.
Die bekanntesten deutschen Segelschulschiffe waren die Pamir und die Passat. Nachdem die Pamir 1957 in einem Sturm im Südatlantik unterging, wurde die Passat nicht mehr für die seemännische Ausbildung eingesetzt. 1959 wurde die Passat vor dem Abwracken gerettet und in Travemünde aufgelegt, wo sie besichtigt werden kann.
Das "Schulschiff Deutschland" der Handelsschifffahrt wurde bis vor kurzem als Wohn- und Ausbildungsplatz für die Seemannsschule in Bremen eingestzt. Nachdem sie hierfür nicht mehr benötigt wurde, kann sie heute in Bremen-Vegesack besichtigt werden.
Das letzte deutsche Segelschulschiff der Handelsschiffahrt ist die Ketsch "Seute Deern" (nicht zu verwechseln mit dem Museumsschiff Seute Deern in Bremerhaven). Nachdem es für angehende Kapitäne keine Pflicht mehr war, auf einem Segelschiff zu lernen, wird sie seit 1972 vom Verein Clipper DJS für Jugendsegelfahrten eingesetzt.
Schulschiffe anderer Nationen
In vielen Staaten wird in der zivilien und militärischen Seefahrt nach wie vor wird an der Tradition der Segelschulschiffe festgehalten. So wurden in den 80er- und 90er-Jahren des letztes Jahrhunderts auf der Danziger Werft sechs weitestgehend identische Schulschiffe gebaut, die auch heute noch im Einsatz sind. Es handelte sich dabei um die Schiffe Dar Mlodziezy (Polen), Mir, Nadesha und Pallada (alle Russland) sowie Chersones und Druzhba (alle Ukraine) Die in Deutschland bekanntesten Schiff dieser Serie sind die Chersones und die Mir, auf denen auch die Möglichkeit besteht, als Mitsegler (Trainee) an Reisen teizunehmen.
Weitere bekannte Segelschulschiffe sind z.B. die russischen Viermastbarken Kruzenshtern und Sedov, welche ebenfalls, wie die meisten von der Handelsmarine betriebenen Segelschulschiffe, Trainees an Bord nehmen. Keine Mitsegelmöglichkeiten bestehen i.d.R. auf allen Segelschulschiffen, die von den Kriegsmarinen ihren jeweiligen Eignerstaaten betrieben werden. Beispiele hierfür sind die protugiesische Sagres oder die für die US Coast Guard fahrende Eagle.
Weblinks
- [http://www.esys.org/gofo/gorch_09.html| Deutsche Segelschulschiffe]
!Kategorie: Segelschiffstyp
Kriegsmarine
Kriegsmarine war die offizielle Bezeichnung der deutschen Marine unter nationalsozialistischer Herrschaft, seit die "Reichsmarine" des Deutschen Reiches am 1. Juni 1935 umbenannt worden war. Sie führte ab diesem Tag die Hakenkreuzflagge mit dem Eisernen Kreuz im linken Obereck.
Geschichte
Deutschland durfte nach den Bestimmungen des Versailler Vertrages nur eine recht kleine Reichswehr unterhalten. Nach der "Machtergreifung" der Nationalsozialisten 1933 begann bald die Wiederaufrüstung Deutschlands. Das Flottenabkommen mit Großbritannien vom 18. Juni 1935 erlaubte den Aufbau einer Flotte von 35 % der britischen Überwassertonnage und 45 % der Tonnage bei den U-Booten. Die Kriegsmarine sollte nach dem so genannten Z-Plan bis 1947 eine große Zahl neuer Schiffe erhalten, darunter Flugzeugträger, Schlachtschiffe, eine große Zahl von Kreuzern, U-Booten und anderen leichten Seestreitkräften.
Erstmals kam die Kriegsmarine im Spanischen Bürgerkrieg zum Einsatz. Sie beteiligte sich zusammen mit Seestreitkräften Großbritanniens, Italiens und Frankreichs an der internationalen Seeblockade zur Durchsetzung eines Waffenembargos gegen Spanien, wobei ihr ein Küstenbereich im Mittelmeer etwa zwischen Almería und Valencia zugewiesen war. Faktisch diente dieser Einsatz der Unterstützung der putschenden spanischen Nationalisten unter Franco. Am 29. Mai 1937 wurde das Panzerschiff Deutschland vor Ibiza bombardiert und beschädigt.
Zwar wuchs die Personalstärke bis Kriegsbeginn 1939 von 15.000 auf über 78.000 Mann an. Jedoch war von den umfangreichen materiellen Plänen bei Kriegsbeginn noch zu wenig umgesetzt, als dass die Kriegsmarine für den Zweiten Weltkrieg vorbereitet gewesen wäre. Ihr Oberbefehlshaber, Großadmiral Erich Raeder notierte am 3. September 1939 im Kriegstagebuch der Seekriegsleitung:
:"Die Überwasserstreitkräfte sind aber noch so gering an Zahl und Stärke gegenüber der englischen Flotte, daß sie - vollen Einsatz vorausgesetzt - nur zeigen können, daß sie mit Anstand zu sterben verstehen und damit die Grundlage für einen späteren Wiederaufbau zu schaffen gewillt sind."
Gleichwohl war die Kriegsmarine von der ersten Minute an am Krieg beteiligt. Es war das Linienschiff Schleswig-Holstein, das am 1. September 1939 um 4.45 Uhr in Danzig das Feuer auf die Westerplatte eröffnete. Damit begann der Zweite Weltkrieg in Europa.
Auf Grund der Unterlegenheit bei den größeren Kampfschiffen, deutlich sichtbar durch frühe Verluste („Graf Spee“ 1939, „Blücher“ 1940, „Bismarck“ 1941), verlegte sich die Kriegsmarine mehr und mehr auf den Krieg mit U-Booten, maßgeblich forciert durch deren Befehlshaber, Admiral Karl Dönitz. Daneben machte die Küstenkriegführung mit kleinen Fahrzeugen wie Minensuchbooten und Schnellbooten einen Großteil der deutschen Marineaktivitäten im Zweiten Weltkrieg aus.
Trotz anfänglicher Erfolge, die Großbritannien zeitweise in eine Versorgungskrise brachten, gelang es nicht, den Gegner mit U-Booten in die Knie zu zwingen. Wie im Ersten Weltkrieg beherrschten die Alliierten die See und schnitten Deutschland vom Seehandel und von der überseeischen Versorgung ab. Der damit verbundene Mangel an Ressourcen für die Kriegführung war einer der Gründe dafür, dass der Krieg nicht zu gewinnen war.
In den letzten Kriegswochen, und zum Teil über das Kriegsende hinaus, beteiligte sich die Marine maßgeblich an der Rückführung deutscher Truppen und ziviler Flüchtlinge über die Ostsee. Zusammen mit der Handelsmarine und unter erheblichen Verlusten (z. B. Versenkung der „Wilhelm Gustloff“) gelang es, über zwei Millionen Menschen vor der Roten Armee zu retten, die größte Evakuierung in der Geschichte der Menschheit. Die Durchführung des Stichwort Regenbogen wurde von Dönitz zwar verboten, trotzdem versenkten viele der U-Boote sich selbst.
Nach Kriegsende wurden Teile der Kriegsmarine unter alliierter Kontrolle weiterhin eingesetzt, um die Seeminen an den deutschen Küsten räumen zu lassen. Diese Deutsche Minenräumverwaltung bestand bis Ende 1947 und hatte mit bis zu 300 Fahrzeugen 27.000 Mann zeitweise einen größeren Umfang als die Reichsmarine vor 1935. Neben sowjetischen Protesten war es vor allem der Zusammenhalt und Korpsgeist dieser ehemaligen Kriegsmarineteile, die die Alliierten 1947 zur Auflösung dieser letzten Reste der Kriegsmarine veranlassten.
Oberbefehlshaber der Kriegsmarine
- 1928 bis 30. Januar 1943 Großadmiral Erich Raeder (als Kriegsverbrecher zu Haft in Spandau verurteilt)
- 30. Januar 1943 bis 30. April 1945 Großadmiral Karl Dönitz (als Kriegsverbrecher zu Haft in Spandau verurteilt)
- 1. Mai - 23. Mai 1945 Generaladmiral Hans-Georg von Friedeburg (Freitod)
- 23. Mai - 22. Juni 1945 Generaladmiral Walter Warzecha (von den Alliierten mit der Wahrnehmung beauftragt)
Siehe auch
- Deutsche Marine (Geschichte)
- Kommando der Kleinkampfverbände der Kriegsmarine
- Liste deutscher U-Boote (bis 1945)
Literatur
- Erich Gröner & Dieter Jung: Die Schiffe der deutschen Kriegsmarine und Luftwaffe 1939-1945 und ihr Verbleib, Bernard & Graefe Verlag, ISBN 3-76376-215-9
- Siegfried Breyer & Ulrich Erfrath: Die Deutsche Kriegsmarine 1939-1945, 4 Bände, Podzun-Pallas Verlag, ISBN 3-893-50699-3
- Cajus Bekker: Verdammte See, Ullstein Verlag, ISBN 3-548-03057-2
Weblinks
- [http://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/chronik.htm/ Chronik des Seekrieges 1939 - 1945] bei der Württembergischen Landesbibliothek, Bibliothek für Zeitgeschichte
- [http://www.superborg.de/ Das Archiv für technische Dokumente 1900 - 1945 (enthält das Verzeichnis der Vorschriften der Kriegsmarine)]
Kategorie:Wehrmacht
Kategorie:Deutsche Marine
Kategorie:Zweiter Weltkrieg
ja:ドイツ海軍
Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei
Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei - kurz NSDAP - war von 1933 bis 1945 die allein herrschende Partei in Deutschland.
Geschichte
Die NSDAP ging aus der Deutschen Arbeiterpartei (DAP) durch deren Umbenennung am 24. Februar 1920 hervor. An diesem Tag veröffentlichte sie auch ihr 25-Punkte-Programm. Bis zum Jahr 1923 konnte sie vor allem in Bayern größeren Anhang gewinnen und nahm am 9. November 1923 die durch Ruhrkampf und Inflation desolate Lage im Deutschen Reich zum Anlass für den Hitler-Putsch.
Nach dem Scheitern des Putsches wurde die Partei verboten, das gesamte Parteivermögen konfisziert, die Geschäftsstelle in München geschlossen und der Österreicher Hitler zu Festungshaft verurteilt, was die NSDAP veranlasste, für die Reichstagswahlen 1924 Wahlbündnisse mit der Deutschvölkischen Freiheitspartei einzugehen.
Deutschvölkischen Freiheitspartei im Parteibuch der NSDAP]]
Nach seiner Entlassung aus der Festungshaft im Dezember 1924 löste Adolf Hitler die NSDAP aus dem Bündnis und begann mit der Reorganisation zu einer Führerpartei mit dem Ziel einer legalen Machtübernahme. In der Zeit bis zu den Reichstagswahlen 1928 war die NSDAP nur eine von mehreren "völkischen" Parteien, zeigte aber spätestens bei der Reichstagswahl ihre herausragende Stellung innerhalb dieses politischen Spektrums. 1929 erlangte die Partei durch gemeinsame Agitation mit der DNVP und dem Stahlhelm im Rahmen der Kampagne gegen den Young-Plan reichsweite Aufmerksamkeit. Die vielgelesenen Zeitungen des deutschnationalen Großverlegers Alfred Hugenberg machten die NSDAP und besonders Adolf Hitler überall im Reich bekannt, obwohl die Kampagne selbst im Dezember 1929 mit nur 15% Zustimmung scheiterte. Finanziert wurden diese und die folgenden Agitationen und Wahlkämpfe weniger durch Spenden aus Hochfinanz und Großindustrie, die vom "Sozialismus" im Parteinamen abgeschreckt wurde und lieber DVP und DNVP unterstützten (einzelne nationalsozialistische Schwerindustrielle wie Fritz Thyssen und Emil Kirdorf waren da eine Ausnahme). Wichtiger waren Zuwendungen der mittelständischen Industrie, vor allem aber die vergleichsweise hohen Mitgliedsbeiträge (ein Finanzierungsinstrument, das die Nazis von der SPD übernommen hatten, sowie die Eintrittsgelder zu Veranstaltungen mit Hitler oder Goebbels, für die bis zu eine Mark verlangt wurde - bei durchschnittlichen Monatseinkommen um die hundert Reichsmark eine erkleckliche Summe.
Nach dem verheerend schlechten Ergebnis bei den Reichstagswahlen 1928, als sich die NSDAP mit 2,6 % der Stimmen begnügen musste, erging die Weisung an alle Parteigliederungen, in ihrer Propaganda den Antisemitismus zurückzuschrauben, der vor allem auf bürgerlichen Kreisen abschreckend wirkte. Von nun an setzte die NSDAP zentral auf andere Themen wie die Außenpolitik, woraufhin ihre Stimmenanteile bei den Landtagswahlen 1929 und 1930 auf über 10% stiegen (zum Beispiel in Sachsen mit 14,4%) an. Die nationalsozialistischen Politiker gingen von dem Versuch ab, vor allem die Arbeiterschaft für sich zu gewinnen, was zur Abspaltung eines "linken" Flügels führte, zu dem u.a. Otto Strasser gehörte. Die NSDAP erhielt aber immer mehr Unterstützung von Bauern (die Agrarpreise waren seit 1928 zusehends verfallen), Handwerkern und Einzelhändlern (Angst vor der Konkurrenz durch "jüdisch" geführte Kaufhauskonzerne), sowie aus den Reihen der Studenten- und Beamtenschaft (Furcht vor einer drohenden "Proletarisierung" des akademischen Bürgertums). So konnte die NSDAP die Weltwirtschaftskrise, deren Auswirkungen im Deutschen Reich besonders spürbar wurden, zur Gewinnung einer Massenbasis in denjenigen Wählerschichten nutzen, die vorher für die DNVP oder eine der sonstigen nationalen Kleinparteien gestimmt hatten oder enttäuscht von den "bürgerlichen" Parteien (DVP und DDP) seit Jahren ins Nichtwählerlager gewechselt waren.
Die Auflösung des Reichstags durch Reichspräsident Paul von Hindenburg gemäß Artikel 25 der Verfassung kam den Nationalsozialisten daher sehr gelegen. Bei den Reichstagswahlen am 14. September 1930 wurde die NSDAP mit lediglich
18,3% der abgegebenen Stimmen zweitstärkste Partei hinter der SPD. Bereits im Januar 1930 trat die NSDAP in Thüringen (siehe: Baum-Frick-Regierung) und im weiteren Verlauf des Jahres dann in Braunschweig in Koalitionsregierungen ein - allerdings ohne großen Erfolg. Trotz der Regierungsbeteiligungen wurde sie weiterhin als Opposition gegen das "System" wahrgenommen. Die Forderungen der noch vom nostalgisch verklärten Kaiserreich geprägten Eliten in der Wirtschaft (Forderungen nach Abbau des Sozialstaates durch den Reichsverband der Deutschen Industrie), im Militär (Forderung nach Wiederaufrüstung und erneutem Bedeutungsgewinn) sowie in der Beamten- und Richterschaft (Absicherung ihrer Position in einem starken nationalen und autoritären Staat) liefen auf die Beseitigung des "Gewerkschaftsstaates" und damit letztlich der demokratischen Weimarer Republik hinaus. Das versprach ihnen Adolf Hitler und er und seine Partei wurden deshalb für die Erreichung dieser Ziele der extrem "national" gesonnenen Teile der Eliten immer mehr zu einer möglichen politischen Alternative.
1932 schaffte Hindenburg seine Wiederwahl zum Reichspräsidenten erst im 2. Wahlgang gegenüber Hitler, bei den Landtagswahlen in Preußen, Bayern, Württemberg und anderen Reichsländern erzielte die Partei deutliche Erfolge und wurde bei den Reichstagswahlen am 31. Juli 1932 auch stärkste Partei im Reichstag.
Reichspräsident Hindenburg hegte eine tiefe persönliche Abneigung gegen den „böhmischen Gefreiten” Hitler, der außerdem nicht bereit war, sich mit weniger als der Reichskanzlerschaft zufrieden zu geben. Er übergab die Macht zunächst nacheinander an von Papen und von Schleicher, die Präsidialkabinette bildeten. Der zunehmende Druck aus Industrie- und Militärkreisen, vor allen Dingen aber aus den Kreisen der Landwirtschaft (Reichslandbund) sowie die rasante Destabilisierung der Weimarer Republik veranlassten ihn dennoch, Hitler zum Reichskanzler zu ernennen und ihn mit der Bildung einer Koalitionsregierung aus DNVP und NSDAP zu beauftragen. Am 30. Januar 1933 führte dies zur formal legalen "Machtübergabe" (später gerne nicht ganz korrekt als "Machtergreifung" der Nationalsozialisten bezeichnet). Hitler und die NSDAP agierten in den ersten Monaten des Jahres 1933 auf der Grundlage der durch Hindenburg übergebenen Macht. Auch in der letzten, nach dem Recht der Weimarer Republik abgehaltenen Wahl am 5. März 1933, deren Wahlkampf bereits durch Verbote und Repressalien der politischen Gegner gekennzeichnet war, erhielt die NSDAP mit etwa 44% nicht die absolute Mehrheit der Stimmen. Die Nationalsozialisten schafften es jedoch, in Koalition mit den bürgerlichen Parteien (siehe Tag von Potsdam), im Reichstag die nötige Zweidrittelmehrheit für die Verabschiedung des Ermächtigungsgesetzes am 24. März zu erlangen, das die Macht unter Ausschaltung des Parlaments auf Hitler übertrug und schließlich auch zum Verbot sämtlicher Parteien, außer der NSDAP, verwendet wurde. Von 1933 bis 1944 gab es die sog. Adolf-Hitler-Spende der deutschen Wirtschaft, die damit die NSDAP massiv unterstützte. Auch in Österreich wurde die NSDAP gegründet.
Im Oktober 1945 wurde die NSDAP und ihre Organisationen von den alliierten Siegermächten verboten. Die Partei wurde in den Nürnberger Prozessen zur verbrecherischen Organisation erklärt.
Vorsitzende
- Anton Drexler (24. Februar 1920 - 29. Juli 1921) danach Ehrenvorsitzender
- Adolf Hitler (29. Juli 1921 - 30. April 1945)
Struktur der NSDAP
Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei war pyramidenartig aufgebaut. An der Spitze stand der Vorsitzende; er war mit absoluter Macht ausgestattet und hatte die volle Befehlsgewalt. Alle anderen Parteiämter waren seiner Position untergeordnet und mussten sich nach seinen Weisungen richten. Unter dem Vorsitzenden Hitler waren die Reichsleiter, deren Zahl nach und nach auf 18 erhöht wurde. Im Dritten Reich hatten diese ähnlich grosse Macht wie Reichsminister, was zu von Hitler gewünschten Konkurrenzkämpfen führte.
Der Partei waren folgende Organisationen angegliedert:
- Bund Deutscher Mädel (BDM)
- Hitler-Jugend (HJ)
- NS-Deutscher Dozentenbund (NSDD) - (erst ab Juli 1944)
- NS-Deutscher Studentenbund (NSDStB)
- NS-Frauenschaft (NSF)
- Nationalsozialistisches Kraftfahrerkorps (NSKK)
- NSDAP/AO - Auslandsorganisation
- Schutzstaffel (SS)
- Sturmabteilung (SA)
Einige Organisationen hatten aber eine eigene Rechtspersönlichkeit und eigenes Vermögen. Sie waren auch der Partei angeschlossen:
- Beamtenbund
- Deutsche Arbeitsfront (DAF)
- NS-Deutscher Ärztebund (NSDÄB)
- Nationalsozialistischer Rechtswahrerbund (NSRB)
- NS-Kriegsopferversorgung (NSKOV)
- NS-Lehrerbund (NSLB)
- Nationalsozialistische Volkswohlfahrt (NSV)
- Reichsarbeitsdienst (RAD)
Bedeutende Mitglieder
Führende Parteimitglieder
- Adolf Hitler (1889 - 1945) - seit 1921 Vorsitzender der NSDAP, seit 1933 Reichskanzler und seit 1934 "Führer und Reichskanzler"
- Heinrich Himmler (1900 - 1945) - "Reichsführer" der SS ab 1929
- Joseph Goebbels (1897 - 1945) - seit 1933 "Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda", im April/Mai 1945 für zwei Tage Reichskanzler
- Rudolf Heß (1894 - 1987) - von 1933 bis 1941 "Stellvertreter des Führers" (in der Partei)
- Hermann Göring (1893 - 1946) - preußischer Ministerpräsident und preußischer Innenminister, Reichsluftfahrtminister, Reichsforst- und Reichsjägermeister, "Reichsmarschall"
- Joachim von Ribbentrop (1893 - 1946) - von 1938 bis 1945 deutscher Außenminister
- Martin Bormann (1900 - 1945) - Leiter der Parteikanzlei der NSDAP mit den Befugnissen eines Reichsministers
- Baldur von Schirach (1907 - 1974) - Reichsjugendführer der NSDAP
- Hans Frank (1900 - 1946) - ab Oktober 1939 Leiter des "Generalgouvernements"
- Ernst Röhm (1887 - 1934) - langjähriger Leiter der SA, ermordet im Röhm-Putsch
- Erich Ludendorff (1865-1937) - Chef der OHL im Ersten Weltkrieg, Anführer im Hitlerputsch, bis 1928 Reichstagsmitglied für die NSDAP, dann Zerwürfnis mit Hitler und Austritt
Weitere Mitglieder
- Albert Forster, Gauleiter und Reichsstatthalter in Danzig
- Reinhard Heydrich, Gauleiter und Reichsstadthalter in Prag
- Adolf Eichmann, Leiter des Referats Auswanderung und Räumung (verantwortlich für die Deportation und Ermordung von mehr als 4 Millionen Juden)
- Albert Speer, Reichsminister, Architekt
- Alfred Rosenberg, Beauftragter des Führers für die Überwachung der gesamten geistigen und weltanschaulichen Schulung und Erziehung der NSDAP
- Ernst Freiherr von Weizsäcker, Vater von Richard v. W., Staatssekretär im Auswärtigen Amt unter dem NS-Außenminister Joachim von Ribbentrop, auch Mitglied der SS
- Walter Schultze, Facharzt, Mitglied der SS und Reichsdozentenführer
- Hjalmar Schacht, Reichsbankpräsident und Reichswirtschaftsmisister im Deutschen Reich, führend beteiligt an der Einführung der Rentenmark 1924, 1931 eingetreten, Finanzgenie, Erfinder des "Mefo"-Wechsels, 1939 zurückgetreten
- Edmund Veesenmayer, deutscher Gesandter und Reichsbevollmächtigter für Ungarn
Siehe auch: Liste wichtiger Politiker und Funktionsträger der NSDAP
Liste wichtiger Politiker und Funktionsträger der NSDAP]]
Die NSDAP hatte zur Zeit der "Machtergreifung" 849.009 Mitglieder (parteieigene Statistik), bis 1945 wuchs diese Zahl auf 7,5 Millionen an. Anfangs (und immer wieder) wurde versucht, die "Märzgefallenen" (Opportunisten die sich nach der Machtergreifung, insbesondere nach dem Wahlsieg im März 1933 zur NSDAP bekannten) von der Partei fernzuhalten. Teilweise wurde jahrelang Aufnahmestops durchgehalten (zuletzt 1937). Der Bedarf nach neuen Mitgliedern war aber stets so groß, daß solche Maßnahmen nicht lange durchgehalten wurden, zumal mit ihnen ja auch ein "Transmissionsriemen" in die Gesellschaft aufgebaut wurde.
Entnazifizierung
Nach dem Krieg wurde in den einzelnen Besatzungszonen eine Entnazifizierung durchgeführt. Je nach Zone geschah dies unterschiedlich:
Die Russen gingen sehr radikal vor und ehemaligen NSDAP-Mitgliedern wurde zunächst verboten, öffentliche Ämter wahrzunehmen. Offiziell behielt auch die DDR diesen Kurs bei. Untersuchungen nach dem Ende der DDR zeigen jedoch, daß in der SED ein erheblicher Teil der Kader von der NSDAP übernommen worden war. Zeitweise betrug ihr Anteil rund 10 Prozent, bezogen auf alle NS-Organisationen rund 25 Prozent. Aufgrund der Überalterung der Funktionärs-Strukturen fanden sich im Jahr 1989 immer noch zahlreiche Ex-Nationalsozialisten als Funktionäre in der SED. Diese Informationen durften in der DDR jedoch nicht publiziert werden. Die DDR-Führung benutzte die NS-Verstrickungen zur Erpressung von Parteimitgliedern der SED und anderer Bürger.
Zudem wurde in der DDR, um die alten Anhänger des Nationalsozialismus einzubinden, die Blockpartei Nationaldemokratische Partei Deutschlands gegründet.
In der amerikanischen Zone wurde zunächst recht gründlich vorgegangen, als allerdings der Kalte Krieg ernsthaft begann, geriet die Entnazifizierung aus dem Blickfeld. Viele verurteilte Kriegsverbrecher wurden begnadigt und ein NSDAP-Parteibuch besessen zu haben, war kein Hinderungsgrund beim politischen Aufstieg. Der mangelnde kritische Umgang mit der Nazi-Vergangenheit in der Bundesrepublik war einer der Gründe für die 68er-Bewegung.
Es folgen einige Politiker oder Wirtschaftsführer, die nach dem Krieg trotz ihrer Mitgliedschaft in der NSDAP in höhere Positionen gelangten oder anderweitig Bekanntheit erlangten. Sie hatten in der Regel keine herausgehobene Rolle in der NSDAP gespielt.
- Walter Bartram, 1950-1951 Ministerpräsident von Schleswig Holstein
- Gerhard Beil, 1986-1990 Minister für Außenhandel der DDR
- Wernher von Braun, Leiter des US-amerikanischen Mondfahrt-Programms
- Karl Carstens, auch Mitglied der SA
- Hans Filbinger, 1966-1978 Ministerpräsident von Baden-Württemberg
- Friedrich Flick, Unternehmer
- Willy Fritsch
- Arnold Gehlen, konservativer Philosoph und Soziologe
- Hans-Dietrich Genscher, 1974-1992 Außenminister der BR Deutschland
- Heinrich Harrer, deutscher Forscher und Bergsteiger, sein Leben wurde im Film "Sieben Jahre in Tibet" verfilmt
- Walter Jens, linksliberaler Literaturhistoriker und Schriftsteller
- Herbert von Karajan, Dirigent
- Kurt Georg Kiesinger (bereits 1933 eingetreten), 1966 bis 1969 Bundeskanzler
- Hans Krüger
- Konrad Lorenz (1938 eingetreten), österreichischer Verhaltensforscher (Nobelpreis 1973)
- Friedrich Peter (auch SS-Mitglied), 1958 bis 1978 erster Parteiobmann der FPÖ
- Hans-Joachim Rehse
- Walter Scheel, 1974 bis 1979 Bundespräsident
- Oskar Schindler, durch seine Rettung von 1200 Juden bekannt gewordener Unternehmer
- Carl Schmitt, konservativer Staatsrechtler und Philosoph
- Hans Ernst Schneider (auch SS-Mitglied), unter dem Decknamen Hans Schwerte bis zu seiner Enttarnung 1995 ein angesehener Literaturwissenschaftler
- Franz Schönhuber (auch SS-Mitglied), Gründer der rechtsextremen Partei Die Republikaner
- Hanns-Martin Schleyer (auch SS-Mitglied), Manager, Arbeitgeberfunktionär und RAF-Opfer
- Gerhard Schröder (1941 wieder ausgetreten), 1953-1969 Bundesminister (nicht identisch mit Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder)
- Fritz Thyssen (bereits 1931 eingetreten), Unternehmer
- Kurt Waldheim (auch SA-Mitglied),1968-1970 Außenminister in Österreich, 1972-1981 4. Generalsekretär der Vereinten Nationen, 1986-1992 Bundespräsident in Österreich
Literatur
- Christine Arbogast: Herrschaftsinstanzen der württembergischen NSDAP. Funktion, Sozialprofil und Lebenswege einer regionalen NS-Elite 1920-1960. München et al. 1998, ISBN 3-486-56316-5. Kollektivbiographische Studie zu einem regionalen Funktionärskörper
- Ralf Balke: Hakenkreuz im Heiligen Land. Die NSDAP-Landesgruppe Palästina. Erfurt 2001, ISBN 3-89702-304-0. Die Arbeit beleuchtet die Tätigkeit der Auslandsorganisation der NSDAP anhand einer Fallstudie
- Wilfried Böhnke: Die NSDAP im Ruhrgebiet 1920-1933. Bonn 1974, ISBN 3-87831-166-4. Zur Frühgeschichte der NSDAP im westdeutschen Industrierevier
- Martin Broszat: Die Machtergreifung. Der Aufstieg der NSDAP und die Zerstörung der Weimarer Republik, 5. Auflage. München 1994, ISBN 3-423-04516-7. Gute Einführung in die Frühgeschichte der NSDAP
- Thomas Childers: The Nazi Voter. The Social Foundation of Fascism in Germany, 1919-1933, Chapel Hill 1983, ISBN 0-8078-4147-1. Grundlegende Arbeit zur sozialstrukturellen Entwicklung der NSDAP und ihrer Anhängerschaft bis zur Machtergreifung
- Ernst Deuerlein (Hg.): Der Aufstieg der NSDAP in Augenzeugenberichten, 4. Auflage. München 1980, ISBN 3-423-02701-0.Interessante Quellensammlung
- Peter Diehl-Thiele: Partei und Staat im Dritten Reich. Untersuchung zum Verhältnis von NSDAP und allgemeiner innerer Staatsverwaltung. München 1969. Klassische Studie über die Rolle der NSDAP im Einparteienstaat
- Jürgen W. Falter: Hitlers Wähler. München 1991, ISBN 3-406-35232-4. Die NSDAP als Volkspartei, die von allen Klassen und Schichten (nicht bloß vom bedrohten Mittelstand) gewählt wurde
- Dorothee Hochstetter: Motorisierung und "Volksgemeinschaft". Das Nationalsozialistische Kraftfahrerkorps (NSKK) 1931-1945. München et al. 2005, ISBN 3-486-57570-8. Neuere Studie eines bisher oft vernachlässigten NS-Verbandes, leider manchmal analytisch schwach
- Johnpeter Horst Grill: The Nazi-Movement in Baden. 1920-1945. Chapel Hill 1983, ISBN 0-8078-1472-5. Bedeutende englische Regionalstudie
- Wolfgang Horn: Der Marsch zur Machtergreifung. Die NSDAP bis 1933. Königstein/Ts. 1980, ISBN 3-7610-7234-1. Ältere Arbeit zur Geschichte der NSDAP mit einem Schwerpunkt auf der Herausbildung der charismatischen Herrschaft Hitlers innerhalb der NSDAP
- Peter Hüttenberger: Die Gauleiter. Eine Studie zum Wandel des Machtgefüges in der NSDAP. Stuttgart 1969. Wichtige Arbeit zur regionalen Machtverteilung in der NSDAP
- Werner Jochmann (Hg.): Nationalsozialismus und Revolution. Ursprung und Geschichte der NSDAP in Hamburg 1922-1933. Dokumente. Frankfurt a. M. 1963. Wichtige regionalhistorische Dokumentation mit vielen auch allgemein bedeutsamen Quellen zur Geschichte der NSDAP
- Olaf Kappelt : Die Entnazifizierung in der SBZ sowie die Rolle und der Einfluß ehemaliger Nationalsozialisten in der DDR als ein soziologisches Phänomen. Hamburg 1997, ISBN 3-86064-614-1. Detaillierte Untersuchung über ehemalige Mitglieder der NSDAP
- Michael H. Kater: The Nazi Party. A Social Profile of Members and Leaders, 1919-1945. Oxford 1983, ISBN 0-631-13313-5. Bedeutender Untersuchung der Sozialstruktur der Mitgliedschaft der NSDAP
- Robert M. W. Kempner (Hg.): Der verpasste Nazi-Stopp. Die NSDAP als staats- und republikfeindliche, hochverräterische Verbindung. Preußische Denkschrift von 1930. Berlin 1983. Kommentierte Dokumentation einer Behördendenkschrift über das Gefährdungspotential der NSDAP um 1930
- Ian Kershaw: Hitler. 1889 - 1936. Stuttgart 1998, ISBN 3-421-05131-3. Eine der derzeit maßgeblichen Biographien über Adolf Hitler, aber mit vielen Informationen zur NSDAP
- Ian Kershaw: Hitler. 1936 - 1945. Stuttgart 2000, ISBN 3-421-05132-1. Zweiter Teil der Hitler Biographie, ebenfalls ergiebig über die Entwicklung der NSDAP
- Ian Kershaw: Der NS-Staat. Geschichtsinterpretationen und Kontroversen im Überblick. Reinbek b. Hamburg 1999, ISBN 3-499-60796-4. Übersicht über den Forschungsstand und Interpretationen zum NS-Staat.
- Udo Kissenkoetter: Gregor Straßer und die NSDAP. Stuttgart 1978, ISBN 3-421-01881-2. Wichtige Arbeit über den bedeutendsten NS-Funktionär nach Hitler bis 1932
- Gerhard Kratzsch: Der Gauwirtschaftsapparat der NSDAP. Menschenführung, "Arisierung", Wehrwirtschaft im Gau Westfalen-Süd. Münster 1989, ISBN 3-402-06931-8. Wichtige Regionalstudie zur Wirtschaftspolitik der NSDAP
- Joachim Lilla: Die Stellvertretenden Gauleiter und die Vertretung der Gauleiter der NSDAP im "Dritten Reich". Koblenz 2003, ISBN 3-86509-020-6. Biographische Skizzen der Gau-Eliten aus der zweiten Reihe
- Peter Longerich: Hitlers Stellvertreter. Führung der Partei und Kontrolle des Staatsapparates durch den Stab Heß und die Partei-Kanzlei Bormann. München et al. 1992, ISBN 3-598-11081-2. Die wohl beste Arbeit zur inneren Struktur der Führungsspitze und -gremien der NSDAP
- Peter Longerich: Die braunen Bataillone. Geschichte der SA. München 1989, ISBN 3-406-33624-8. Gute Überblicksdarstellung zur Geschichte der Sturmabteilung
- Werner Maser: Der Sturm auf die Republik. Frühgeschichte der NSDAP. Berlin 1981, ISBN 3-548-34041-5. Problematische Studie, die sich stark auf Zeitzeugenaussagen von NS-Funktionären verläßt
- Horst Matzerath/Henry A. Turner jr.: Die Selbstfinanzierung der NSDAP 1930-1932. In: Geschichte und Gesellschaft 3 (1977), S. 59-92. Wichtiger Aufsatz zur Finanzverfassung der NSDAP bis 1933
- Donald McKale: The Nazi Party Courts. Hitler's Management of Conflict in his Movement, 1921-1945. Lawrence (Kan.) 1974, ISBN 0-7006-0122-8. Frühe Studie über die Herrschaftsausübung innerhalb der NSDAP
- Jeremy Noakes: The Nazi Party in Lower Saxony. 1921-1933. Oxford et al. 1971. Zur regionalen Entwicklung der NSDAP in einer agrarischen Gesellschaft
- Armin Nolzen: Die NSDAP, der Krieg und die deutsche Gesellschaft. In: Jörg Echternkamp (Hg.): Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg. Bd. 9/1: Die deutsche Kriegsgesellschaft 1939 bis 1945: Politisierung, Vernichtung, Überleben. Stuttgart 2004, S. 99-193, ISBN 3-421-06236-6. Zur Rolle der NSDAP bei der Aufrechterhaltung der zivilen Kriegsbereitschaft an der sogenannten "Heimatfront"
- Armin Nolzen: Funktionäre in einer faschistischen Partei. Die Kreisleiter der NSDAP 1932/33 bis 1944/45. In: Till Kössler/Helke Stadtland (Hg.): Vom Funktionieren der Funktionäre. Politische Interessenvertretung und gesellschaftliche Integration in Deutschland nach 1933, Essen 2004, S. 37-75, ISBN 3-89861-266-X. Guter Aufsatz zur Funktionärskaste der Kreisleiter
- Armin Nolzen: Charismatic Legitimation and Bureaucratic Rule. The NSDAP in the Third Reich, 1933-1945, in: German History (GH) 23 (2005), S. 494-518. Auseinandersetzung mit der These der charismatischen Herrschaft nach Max Weber
- Dietrich Orlow: The History of the Nazi Party. Vol. I: 1919-1933, Vol. II: 1933-1945. Pittsburgh 1969 u. 1973, ISBN 0-8229-3253-9. Der Klassiker der wissenschaftlichen Arbeiten über die NSDAP - auch heute noch unverzichtbar
- Kurt Pätzold/Manfred Weißbecker: Geschichte der NSDAP 1920 - 1945. Köln 2002, ISBN 3-89438-260-0. Trotz oft drastischer Sprache (Pätzold und Weißbecker können ihre Herkunft als Historiker aus der DDR nicht verleugnen) sind die Informationen meist zuverlässig
- Kurt Pätzold/Manfred Weissbecker: Rudolf Heß. Der Mann an Hitlers Seite. Leipzig 1999 Biographie des lange Zeit wichtigsten Mannes in der NSDAP nach Hitler, die jedoch Heß' Antisemitismus völlig ausblendet.
- Gerhard Paul: Aufstand der Bilder. Die NS-Propaganda vor 1933, 2. Aufl. Bonn 1992, ISBN 3-8012-5015-6. Die bisher einzige neuere Forschungssynthese zur NS-Propaganda vor 1933
- Michael Rademacher: Handbuch der NSDAP-Gaue, 1928-1945. Die Amtsträger der NSDAP und ihrer Organisationen auf Gau- und Kreisebene in Deutschland und Österreich sowie in den Reichsgauen Danzig-Westpreußen, Sudetenland und Wartheland. Vechta 2000, ISBN 3-8311-0216-3. Unverzichtbares Nachschlagewerk zum NS-Funktionärspersonal in den Gauleitungen, jedoch mit überlieferungsbedingten Lücken
- Carl-Wilhelm Reibel: Das Fundament der Diktatur. Die NSDAP-Ortsgruppen 1932-1945. Paderborn et al. 2002, ISBN 3-506-77528-6. Wichtige neuere Darstellung zur Struktur der NSDAP auf der lokalen Ebene
- Mathias Rösch: Die Münchner NSDAP 1925-1933. Eine Untersuchung zur inneren Struktur der NSDAP in der Weimarer Republik. München et al. 2002, ISBN 3-486-56670-9. Faktenreiche Lokalstudie, die teilweise den argumentativen roten Faden vermissen läßt
- Detlef Schmiechen-Ackermann: Der "Blockwart". Die unteren Parteifunktionäre im nationalsozialistischen Terror- und Überwachungsapparat. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 48 (2000), H.4, S. 575-602. Wichtiger Aufsatz zur Rolle der untersten Funktionäre im Getriebe des NS-Staates
- Henry A. Turner: Die Großunternehmer und der Aufstieg Hitlers. Siedler, Berlin 1985, ISBN 3-88680-143-8 Die Arbeit räumt mit dem immer noch verbreiteten Mythos auf, die Großindustrie hätte den Aufstieg der NSDAP finanziert
- Albrecht Tyrell (Hg.): Führer befiehl ... Selbstzeugnisse aus der "Kampfzeit" der NSDAP. Düsseldorf 1969, ISBN 3-8112-0694-X. Ergiebige Quellensammlung
- Albrecht Tyrell: Vom "Trommler" zum "Führer". Der Wandel von Hitlers Selbstverständnis zwischen 1919 und 1924 und die Entwicklung der NSDAP. München 1975, ISBN 3-7705-1221-9. Wegweisende Studie zur Gründungsgeschichte der NSDAP
Weblinks
- [http://www.dhm.de/lemo/html/weimar/innenpolitik/nsdap/index.html Die NSDAP von 1920-1933]
- [http://www.dhm.de/lemo/html/weimar/verfassung/nsdap/ Neugründung der NSDAP 1924]
- [http://www.ns-archiv.de/nsdap/sozialisten/verlassen.shtml Erklärung des "linken" Flügels 1930]
- [http://www.dhm.de/lemo/html/nazi/innenpolitik/nsdap/ Die NSDAP von 1933-1945]
- [http://www.shoa.de/content/view/120/99/ Ausführlicher Artikel beim Ak Shoa.de]
- [http://www.shoa.de/reichsparteitage.html Reichsparteitage der NSDAP]
- http://www.geschi.de/artikel/nsdap1.shtml
- [http://www.documentarchiv.de/wr/1920/nsdap-programm.html Das Programm der NSDAP]
Siehe auch
- Vordenker des Nationalsozialismus
- Liste wichtiger Politiker und Funktionsträger der NSDAP
- :Kategorie:NSDAP-Mitglied
- Hilfskasse der NSDAP
- Reichsführerschule der NSDAP
- Zeit des Nationalsozialismus
- Wirtschaftspolitische Abteilung der NSDAP
Kategorie:Nationalsozialismus
Kategorie:Deutsche Partei (historisch)
ja:国家社会主義ドイツ労働者党
ko:국가사회주의 독일 노동자당
ms:Nazi
Albert Leo Schlageter
Albert Leo Schlageter ( - 12. August 1894 in Schönau im Schwarzwald (Baden), † 26. Mai 1923 auf der Golzheimer Heide bei Düsseldorf) war ein deutscher Freikorpskämpfer und eine der Märtyrerfiguren der Nationalsozialisten.
Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs machte er das Notabitur und meldete sich freiwillig zum Militär. Im Verlauf des Ersten Weltkriegs nahm er an verschiedenen Schlachten teil, etwa an der Flandernschlacht (1915), der Somme-Schlacht (1916) und der Schlacht um Verdun. Nach seiner Beförderung zum Leutnant nahm er an der Dritten Flandernschlacht (1917) teil.
Nach dem Krieg kämpfte er in Freikorps im Baltikum und in Oberschlesien. Ob Schlageter in die NSDAP eintrat ist heute sehr umstritten, wahrscheinlich fälschte die NSDAP nach seinem Tod Dokumente um ihn zu vereinnahmen. Während der Ruhrbesetzung leitete er einen Stoßtrupp der versuchte, die Ausplünderung des Reiches nach dem Frieden von 1918 zu beenden. Am 7. April wurde Schlageters Stoßtrupp nach Verrat aus den eigenen Reihen am 7.April 1923 verhaftet und von einem französischen Kriegsgericht am 7.Mai 1923 zum Tod verurteilt. Die Hinrichtung des gläubigen Katholiken erfolgte am Morgen des 26.Mai versehen mit den Sakramenten der Katholischen Kirche auf der Golzheimer Heide bei Düsseldorf.
Schlageter selbst schrieb am 8.Mai 1923 an seine Eltern :"Seit 1914 bis heute habe ich aus Liebe und reiner Treue meine ganze Kraft und Arbeit meiner deutschen Heimat geopfert. Wo sie in Not war, zog es mich hin, um zu helfen. Das letzte Mal hat mir gestern mein Todesurteil gebracht. (...) Kein wildes Abenteurerleben war mein Verlangen, nicht Bandenführer war ich, sondern in stiller Arbeit suchte ich meinem Vaterlande zu helfen. Ein gemeinsames Verbrechen oder gar einen Mord habe ich nicht begangen." In diesen Worten zeigt sich der ideologisch unverblendete Patriotismus der diese Generation auszeichnete.
Nach seinem Tod wurde er von Teilen des deutschen Volkes hochverehrt. Auch die KPD proklamierte 1923 für einige Zeit einen "nationalen Kurs" unter Hinweis auf ihn. Am 20. Juni 1923 würdigte Karl Radek, sowjetisches Präsidiumsmitglied der Komintern, diesen deutschen Patrioten als "mutigen Konterrevolutionär". Er beabsichtigte einen Brückenschlag zum rechten Radikalismus. In Deutschland erinnerten mehrere Denkmale an ihn, so der Schlageter-Stein in Weimar (bereits vor 1933) vom Wehrwolf in Halle errichtet und zum 10. Todestag (1933) ein Schlageter-Denkmal in der Golzheimer Heide, dem Ort seiner Hinrichtung.
Nach Schlageter wurden ein Segelschulschiff der deutschen Kriegsmarine sowie das Jagdgeschwader 26 der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg benannt.
Weblinks
-
- [http://www.reitergenosten.de Geschichte der deutschen Freikorps 1918-23 deutsch und englisch]
- http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/SchlageterAlbert/
Schlageter, Albert Leo
Schlageter, Albert Leo
Schlageter, Albert Leo
Schlageter, Albert Leo
Schlageter, Albert Leo
1937
- 21. März: Die gegen die kirchenfeindliche Haltung des Regimes in Deutschland gerichtete Enzyklika „Mit brennender Sorge“ Papst Pius XI. wird in allen deutschen katholischen Gemeinden verlesen
- 26. April: Das deutsche Flugzeuggeschwader Legion Condor zerstört im spanischen Bürgerkrieg die baskische Stadt Guernica
- 30. Juni: Die Bank von Frankreich verlässt den Goldstandard
- 7. Juli: Der „Zwischenfall an der Marco-Polo-Brücke“ in Peking – eine von Japan provozierte Schießerei zwischen chinesischen und japanischen Soldaten – löst den Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg aus
- 19. September: Landsberg am Lech wird zur „drittwichtigsten Stadt der Nationalsozialisten“, zu Landsberg „Stadt der Jugend“
- 13. Dezember (bis 7. Februar 1938): Japanische Besatzer begehen das „Massaker von Nanking“
Politik
- 1. Januar: Giuseppe Motta wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Um den Bedarf der Rüstungsindustrie zu decken, wird im Deutschen Reich die Verwendung von Edelstahl für andere Artikel verboten
- 1. Januar: In der Republik China wird General Chang Hsüeh-liang wegen angeblicher Anstiftung zum Aufstand in der Provinz Xian zu vier Jahren Gefängnis von einem Militärgericht verurteilt
- 1. Januar: Anastasio Somoza Garcia wird Präsident von Nicaragua
- 1. April: Das Groß-Hamburg-Gesetz tritt in Kraft
- 8. Juli: Saadabad-Abkommen zwischen der Türkei, dem Irak, dem Iran und Afghanistan, in dem auch ein koordiniertes Vorgehen bei der Bekämpfung der Kurden vereinbart wird
- 25. September: Italienischer Faschistenführer Mussolini auf Staatsbesuch in München
- 5. Oktober: US-Präsident Franklin D. Roosevelt hält in Chicago seine „Quarantänerede“, die sich gegen Diktaturen und Japan richtet. Roosevelt schlägt vor, Staaten mit expansiver Außenpolitik unter „Quarantäne“ zu stellen, sich gegen sie zu stellen und sie so einzudämmen
- 5. November: Hitler erklärt in einer geheimen Konferenz seine Absicht, Krieg zu führen (siehe Hoßbach-Protokoll)
- 29. Dezember: Proklamierung der Republik Irland
Wissenschaft und Technik
- 25. Juni: Ewald Rohlfs erreichte mit seinem Hubschrauber Focke-Wulf Fw 61 2.339 m Höhe: Weltrekord
- 25. Oktober: Hanna Reitsch flog mit ihrem Hubschrauber Focke-Wulf Fw 61 108,9 km: Weltrekord
Kultur
- 24. Februar: Uraufführung der Oper Lucrezia von Ottorino Respighi in Mailand
- 2. März: Uraufführung der Oper Massimilla Doni von Othmar Schoeck an der Staatsoper in Dresden
- 10. März: Uraufführung des musikalischen Dramas L'Aiglon von Arthur Honegger in Monte Carlo
- 25. März: Uraufführung der Operette Roxy und ihr Wunderteam von Paul Abraham in Wien
- 2. Juni: Uraufführung der Oper Lulu von Alban Berg
- 8. Juni: Uraufführung der Carmina Burana von Carl Orff an den Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main
- 24. Juni: Uraufführung der Oper Don Juan de Mañara von Eugène Goossens im Covent Garden in London
- 3. Oktober: Uraufführung der Operette Monika von Nico Dostal in Stuttgart
- 24. November: Uraufführung der Oper Tobias Wunderlich von Joseph Haas in Kassel
- 23. Dezember: Uraufführung der Operette Julia von Paul Abraham in Budapest
Katastrophen
- 18. März: Eine Erdgas-Explosion in einer Schule in New London, Texas, tötet 400 Menschen, zumeist Kinder
- 6. Mai: Das Luftschiff LZ129 Hindenburg geht bei der Landung in Lakehurst in Flammen auf, 36 Tote
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1. Januar: Abe Keiko, japanische Komponistin, Marimbaspielerin
- 2. Januar: Martin Lauer, deutscher Sportler und Schlagersänger
- 3. Januar: Zygmunt Konieczny, polnischer Komponist
- 4. Januar: John Gormann, ein britischer Musiker
- 4. Januar: Dyan Cannon, US-amerikanische Schauspielerin
- 6. Januar: Paolo Conte, Chansonsänger, Jazzmusiker und Komponist
- 6. Januar: Harri Holkeri, finnischer Politiker
- 6. Januar: Doris Troy, US-amerikanische Soul-Sängerin († 2004)
- 6. Januar: Nino Tempo, US-amerikanischer Pop-Musiker
- 7. Januar: Ali Soilih, komoranischer Präsident († 1978)
- 8. Januar: Shirley Bassey, britische Sängerin
- 9. Januar: Klaus Schlesinger, deutscher Schriftsteller und Journalist († 2001)
- 14. Januar: Horst Becking, deutscher Maler
- 14. Januar: Billie Jo Spears, US-amerikanische Country-Sängerin
- 15. Januar: Margaret O'Brien, US-amerikanische Schauspielerin
- 16. Januar: Klaus Ensikat, deutscher Grafiker und Illustrator
- 16. Januar: Francis Eugene George, Erzbischof von Chicago und Kardinal
- 16. Januar: Bob Bogle, US-amerikanischer Musiker
- 18. Januar: Dieter Lindner, deutscher Leichtathlet
- 18. Januar: John Hume, nordirischer Politiker, Friedensnobelpreisträger (1998)
- 18. Januar: Luzius Wildhaber, Schweizer Jurist
- 18. Januar: L. David Mech, Verhaltensforscher
- 19. Januar: Günter Litfin, Der erste Tote an der Berliner Mauer († 1961)
- 20. Januar: Regina Schmidt-Zadel, deutscher Politiker und MdB
- 23. Januar: Erwin Vetter, deutscher Politiker und MdL
- 25. Januar: Werner Schneyder, österreichischer Kabarettist
- 25. Januar: Ange-Félix Patassé, Präsident der Zentralafrikanischen Republik
- 28. Januar: Helmut F. Spinner, deutscher Philosoph, Wissenschaftstheoretiker und Soziologe
- 30. Januar: Vanessa Redgrave, britische Theater- und Filmschauspielerin
- 30. Januar: Boris Wassiljewitsch Spasski, russischer Schachspieler
- 31. Januar: Karin-Huberta Ritter, 1984 bis 1998 Richterin am deutschen Bundesgerichtshof
- 31. Januar: Willi Erdmann, Richter am Bundesgerichtshof
- 1. Februar: Audrys Juozas Bačkis, Erzbischof von Vilnius und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 2. Februar: Lea Ackermann, deutsche Ordensschwester
- 2. Februar: Magic Sam, US-amerikanischer Blues-Gitarrist und -Sänger († 1969)
- 3. Februar: Hubert Piske, deutscher Künstler und Lokalpolitiker
- 3. Februar: Jacques Barrot, französischer Politiker und EU-Kommissar
- 5. Februar: Joachim Schmettau, deutscher Bildhauer
- 6. Februar: Rudolf Heinz, deutscher Philosoph, Psychoanalytiker und Musikwissenschaftler
- 7. Februar: Doris Gercke, deutsche Krimi-Schriftstellerin
- 7. Februar: Paul Zanker, deutscher Archäologe
- 7. Februar: Wendelin Weingartner, österreichischer Politiker, Landeshauptmann von Tirol
- 8. Februar: Manfred Krug, deutscher Schauspieler und Sänger
- 8. Februar: Aivars Gipslis, lettischer Schach-Grossmeister († 2000)
- 9. Februar: Fritz Ewert, deutscher Fußballspieler († 1990)
- 11. Februar: Anders Bodelsen, dänischer Schriftsteller
- 11. Februar: Heidi Lambert-Lang, Richterin am Bundesgerichtshof
- 12. Februar: Hans Dieter Baroth, deutscher Schriftsteller
- 13. Februar: Gerhard Päselt, deutscher Politiker
- 13. Februar: Sigmund Jähn, erster Deutscher im All
- 15. Februar: Gretel Stadler, deutsche Künstlerin
- 16. Februar: Horst Peter, deutscher Politiker
- 16. Februar: Yuri Manin, Mathematiker und Direktor am Max-Planck-Institut für Mathematik in Bonn
- 17. Februar: Rita Süssmuth, deutsche Politikerin
- 17. Februar: Willi Koslowski, deutscher Fußballspieler
- 20. Februar: Nancy Wilson, US-amerikanische Sängerin
- 21. Februar: Ron Clarke, Mittel- und Langstreckenläufer
- 21. Februar: Harald V. (Norwegen), norwegischer König
- 24. Februar: Gunter Huonker, deutscher Politiker
- 26. Februar: Horst-Dieter Tietz, deutscher Rektor und Professor
- 1. März: Ottfried Hennig, deutscher Politiker († 1999)
- 1. März: Günther Bosch, deutsch-rumänischer Tennis-Trainer
- 2. März: Abd al-Aziz Bouteflika, seit 1999 algerischer Präsident
- 3. März: Bobby Driscoll, US-amerikanischer Schauspieler († 1968)
- 4. März: Barney Wilen, Franzose Jazzmusiker (Tenorsaxophon, Sopransaxophon)
- 5. März: Olusegun Obasanjo, nigerianischer Politiker (Staatspräsident)
- 5. März: Denny Crum, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 6. März: Ivan F. Boesky, Börsen-Spekulant
- 6. März: Hans-Dieter Grabe, deutscher Regisseur
- 6. März: Walentina Wladimirowna Tereschkowa, sowjetische Kosmonautin
- 6. März: Doug Dillard, US-amerikanischer Country-Sänger und Komponist
- 8. März: Juvénal Habyarimana, Präsident von Ruanda (1973–1994) († 1994)
- 16. März: Huschang Golschiri, Iranischer Schriftsteller († 2000)
- 16. März: Attilio Nicora, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 16. März: Amos Tversky, Psychologe († 1996)
- 18. März: Rudi Altig, deutscher Radrennfahrer
- 18. März: Mark Donohue, Formel-1-Rennfahrer († 1975)
- 19. März: Egon Krenz, Für wenige Wochen SED-Generalsekretär und Staatsratsvorsitzender der DDR
- 19. März: Niele Toroni, Schweizer Maler, der als Vertreter der analytischen Malerei gilt
- 20. März: Lois Lowry, Autorin zahlreicher Kinder- und Jugendbücher
- 20. März: Jerry Reed, Country-Musiker, Songwriter und Schauspieler
- 20. März: Helmut Recknagel, deutscher Skispringer
- 21. März: Werner Quintens, belgischer Priester († 2005)
- 21. März: Anton Pfeifer, deutscher Politiker
- 21. März: Fred Akuffo, ehemaliger Staatschef von Ghana († 1979)
- 22. März: Armin Hary, deutscher Leichtathlet, zweifacher Olympiasieger, zweifacher Europameister
- 22. März: Peter Vogel, deutscher Schauspieler († 1978)
- 22. März: Angelo Badalamenti, italienischer Komponist
- 22. März: Winfried Böhm, Professor em. für Pädagogik
- 23. März: Ibrahim Abouleish, ägyptischer Chemiker und Entwicklungshelfer
- 23. März: Robert Charles Gallo, US-amerikanischer Mikrobiologe
- 24. März: Peter Matic, österreichischer Schauspieler
- 24. März: Billy Stewart, US-amerikanischer Sänger und Keyborder († 1970)
- 26. März: Albert Brülls, deutscher Fußballspieler († 2004)
- 26. März: Ahmad Qurai, Regierungschef der Palästinensischen Autonomiegebiete
- 27. März: Johnny Copeland, US-amerikanischer Bluesmusiker († 1997)
- 30. März: Warren Beatty, US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent
- 31. März: Sid Ahmed Ghozali, algerischer Politiker
- 31. März: Hartmut Lange, deutscher Schriftsteller
- 31. März: Willem Duyn, niederländischer Rocksänger († 2004)
- 1. April: Sylvia Rafael, israelische Agentin († 2005)
- 1. April: Yılmaz Güney, kurdischer Schauspieler und Regisseur († 1984)
- 4. April: Thomas Mauch, deutscher Kameramann
- 4. April: Lajos Portisch, ungarischer Schachspieler
- 5. April: Colin Powell, US-amerikanischer Politiker, Außenminister der USA
- 6. April: Karsten Friedrich Hoppenstedt, deutscher Europaabgeordneter
- 6. April: Richard Heß, deutscher Künstler
- 6. April: Merle Haggard, US-amerikanischer Country-Musiker
- 6. April: Billy Dee Williams, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 8. April: Seymour Hersh, US-amerikanischer Enthüllungsjournalist
- 10. April: Wolfgang Jehn, deutscher Komponist
- 10. April: Reinhard Brandt, deutscher Philosoph
- 11. April: Wolfgang Lüder, Berliner Bürgermeister und Wirtschaftssenator
- 11. April: Gertrud Zelinsky, deutsche Schriftstellerin
- 11. April: Gerd Osenberg, deutscher Sporttrainer
- 13. April: Berge Furre, norwegischer Politiker, Historiker und Theologe
- 15. April: Bob Luman, US-amerikanischer Country-Sänger († 1978)
- 17. April: Ferdinand Piëch, Aufsichtsratsvorsitzender des VW-Konzerns
- 18. April: Barbara Bredow, deutsche Künstlerin
- 18. April: Robert Hooks, US-amerikanischer Schauspieler
- 20. April: Jiří Dienstbier, tschechischer Politiker und Journalist
- 22. April: Jack Nicholson, US-amerikanischer Schauspieler
- 24. April: Joe Henderson, US-amerikanischer Jazz-Musiker (Tenorsaxophonist) († 2001)
- 25. April: Wolfgang Zapf, deutscher Soziologe
- 26. April: Hannelies Taschau, deutsche Schriftstellerin
- 27. April: Sandy Dennis, US-amerikanische Schauspielerin († 1992)
- 28. April: Saddam Hussein, irakischer Präsident von 1979 bis 2003
- 29. April: Donald Arthur, Synchronsprecher
- 2. Mai: Gisela Elsner, deutsche Schriftstellerin († 1992)
- 2. Mai: Thomas Billhardt, deutscher Fotograf und Publizist
- 3. Mai: Hans Cieslarczyk, deutscher Fußballspieler
- 4. Mai: Dick Dale, Sänger, Pionier des Surf Rock
- 5. Mai: Rubin Carter, berühmter Mittelgewichts-Boxer der 1960er Jahre
- 5. Mai: Tran Duc Luong, Präsident Vietnams
- 7. Mai: Marco Augusto Quiroa, guatemaltekischer Maler und Schriftsteller († 2004)
- 8. Mai: Thomas Pynchon, US-amerikanischer Schriftsteller
- 10. Mai: Tamara Press, sowjetische Kugelstoßerin und Diskuswerferin
- 11. Mai: Dieter Grimm, deutscher Rechtswissenschaftler und Richter am Bundesverfassungsgericht
- 13. Mai: Gottfried Jäger, deutscher Fotograf und Fototheoretiker
- 13. Mai: Norbert Faustenhammer, österreichischer Jurist und Diplomat
- 13. Mai: Roger Zelazny, US-amerikanischer Schriftsteller († 1995)
- 14. Mai: Heribert Hellenbroich, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz und des BND
- 14. Mai: Burkhard Jähnke, Vizepräsident des Bundesgerichtshofs
- 15. Mai: Trini Lopez, lateinamerikanischer Sänger
- 15. Mai: Madeleine Albright, US-amerikanische Politikerin
- 18. Mai: Jacques Santer, luxemburgischer Politiker und Premierminister
- 20. Mai: Franz Steinkühler, deutscher Gewerkschafter, Vorsitzender der IG Metall
- 20. Mai: Hanna Krall, polnische Schriftstellerin und Journalistin
- 20. Mai: Peter von Matt, Schweizer Germanist
- 21. Mai: Hans Peter Schmitz, deutscher Politiker und MdB
- 23. Mai: Rupert Scholz, deutscher Politiker
- 24. Mai: Maryvonne Dupureur, französische Leichtathletin und Olympionikin
- 24. Mai: Charly Antolini, Schweizer Jazz-Drummer
- 24. Mai: Archie Shepp, US-amerikanischer Jazzmusiker, Komponist, Literatur- und Theaterwissenschaftler
- 25. Mai: Klaus Brunnstein, Informatiker
- 29. Mai: Alwin Schockemöhle, deutscher Springreiter
- 29. Mai: Alois Kothgasser, Erzbischof von Salzburg
- 1. Juni: Morgan Freeman, US-amerikanischer Schauspieler
- 2. Juni: Rosalyn Higgins, Mitglied des Internationalen Gerichtshofes
- 4. Juni: Freddy Fender, US-amerikanischer Country-Sänger
- 7. Juni: Roberto Blanco, deutscher Schlagersänger
- 7. Juni: Claus Peymann, deutscher Theaterregisseur und Intendant
- 7. Juni: Hannjost Lixfeld, deutscher Volkskundler
- 7. Juni: Neeme Järvi, estnischer Dirigent
- 8. Juni: Bruce McCandless, US-amerikanischer Astronaut
- 9. Juni: Harald Rosenthal, deutscher Meeresbiologe und Fischereiwissenschaftler
- 11. Juni: David Bryant Mumford, englischer Mathematiker
- 12. Juni: Christian Thiel, deutscher Philosoph
- 12. Juni: Antal Festetics, österreichischer Zoologe
- 12. Juni: Wladimir Igorewitsch Arnold, russischer Mathematiker
- 13. Juni: Erich Ribbeck, deutscher Fußballtrainer und -spieler
- 14. Juni: Hans-Ulrich Klose, deutscher Politiker
- 15. Juni: Herbert Feuerstein, deutscher Kabarettist und Entertainer
- 15. Juni: Waylon Jennings, US-amerikanischer Country-Musiker († 2002)
- 16. Juni: Simeon Sakskoburggotski, letzter bulgarischer Zar
- 16. Juni: Hannelore Mensch, Ministerin für Arbeit und Löhne der DDR
- 17. Juni: Samuel H. Goldstein, Schweizer Physiker
- 20. Juni: Adolf J. Schwab, Professor der Elektrotechnik
- 20. Juni: Jerry Keller, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 23. Juni: Martti Ahtisaari, finnischer Diplomat und Politiker
- 25. Juni: Obuchi Keizō, 84. japanischer Premierminister († 2000)
- 25. Juni: Karin Graßhof, war Richterin am Bundesverfassungsgericht
- 26. Juni: Robert C. Richardson, US-amerikanischer Physiker
- 27. Juni: Alexander Heimann, Schweizer Krimiautor († 2003)
- 28. Juni: Juan José Saer, argentinischer Schriftsteller. († 2005)
- 30. Juni: Andrew Hill, US-amerikanischer Jazz-Pianist
- 30. Juni: Ludwig Scholz, deutscher Politiker († 2005)
- 1. Juli: Claus-Wilhelm Canaris, deutscher Zivilrechtler und Rechtsphilosoph
- 3. Juli: Tom Stoppard, britischer Dramatiker
- 4. Juli: Wolf von Lojewski, deutscher Fernseh-Journalist
- 4. Juli: Sonja Haraldsen, Frau des norwegischen Königs Harald V
- 5. Juli: Anke Fuchs, deutsche Politikerin
- 6. Juli: Wladimir Dawidowitsch Aschkenasi, russischer Pianist und Dirigent
- 6. Juli: Ned Beatty, US-amerikanischer Schauspieler
- 7. Juli: Tung Chee-hwa, chinesischer Geschäftsmann und Politiker
- 8. Juli: Otto Forster, deutscher Mathematiker
- 8. Juli: Shinji Nagashima, japanischer Manga-Zeichner († 2005)
- 9. Juli: David Hockney, britischer Künstler
- 9. Juli: Peter Beil, deutscher Schlagersänger, Trompeter, Komponist und Bandleader
- 10. Juli: Kurt Bartsch, deutscher Lyriker und Prosaautor
- 12. Juli: Raymond Ceulemans, belgischer Billardspieler
- 12. Juli: Ernst Wendt, deutscher Theaterregisseur († 1986)
- 12. Juli: Lionel Jospin, französischer Premierminister
- 12. Juli: Bill Cosby, US-amerikanischer Schauspieler
- 13. Juli: Ilse Brusis, deutsche Politikerin
- 14. Juli: Claude Bloodgood, US-amerikanischer Mörder und Schachspieler († 2001)
- 15. Juli: Robert Wohlleben, deutscher Lyriker, Essayist, Übersetzer und Verleger
- 17. Juli: Andreas von Bülow, deutscher Politiker
- 17. Juli: Willi Dungl, österreichischer Wellness-Guru († 2002)
- 18. Juli: Dion DiMucci, US-amerikanischer Popsänger
- 18. Juli: Hunter S. Thompson, US-amerikanischer Schriftsteller und Reporter († 2005)
- 19. Juli: George Hamilton IV, US-amerikanischer Country-Sänger
- 21. Juli: Walter Link, deutscher Politiker
- 22. Juli: Otfried Hofius, deutscher Theologe und Professo | | |