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Alberta (Kanada)
Alberta (benannt nach Prinzessin Louise Caroline Alberta, Tochter von Königin Viktoria) ist die westlichste der Prärieprovinzen Kanadas. Sie grenzt im Westen an British Columbia, im Osten an Saskatchewan, im Norden an die Nordwest Territorien und im Süden an die USA.
Die Prärie dominiert Albertas Landschaft und dehnt sich im Osten bis nach Manitoba aus.
An der Westgrenze der Provinz dominieren hingegen die östlichen Ausläufer der Rocky Mountains.
Die Hauptstadt ist Edmonton, die größte Stadt Calgary.
Andere größere Städte und Orte sind Banff, Camrose, Fort McMurray,
Grande Prairie, Jasper, Lethbridge, Lloydminster, Medicine Hat
und Red Deer.
Besonderheiten
Alberta wird auch das Land der Cowboys genannt. Nirgends in Kanada (neben B.C.) gibt es so viele Working und Guest Ranches wie hier. Auf diesen Ranches kann man sich so richtig nach Lust und Laune als Cowboy fühlen und den Reiz der Wildnis geniessen.
Jährlich findet auch die [http://www.calgarystampede.com Calgary Stampede] statt, es ist das größte Rodeo weltweit seiner Art.
Bevölkerung
Albertas Bevölkerung wächst wegen anhaltender Einwanderung rasant. Die Bevölkerungsdichte liegt bei etwa vier Einwohnern pro Quadratkilometer. Ca. 85 Prozent der Bevölkerung sprechen Englisch als Muttersprache, ca. 5 Prozent Französisch.
Etwa 70 000 Bürger Albertas sind Indianer. Mehrheitlich sind dies Cree und Blackfeet (Siksika).
Dazu kommt eine größere Anzahl Métis. Ihnen wurde 1990 vom obersten Gerichtshof Kanadas ein in acht Siedlungen aufgeteiltes Schutzgebiet von 500 000 Hektar Land zugesprochen. Die Provinz ist eines der Zentren der Hutterer in Kanada.
Größte Städte
Ölvorkommen
Alberta besitzt reiche Ölvorkommen, insbesondere wird Ölsand abgebaut.
[http://www.uni-kassel.de/fb10/frieden/themen/oel/kanada.html]
Weblinks
- [http://www.gov.ab.ca/home Regierung von Alberta] (engl.)
- [http://www.albertacentennial.ca/history/default.aspx Geschichte von Alberta] ist eine Seite der Regierung von Alberta zum 100. Jahrestag der Provinzgründung (engl.)
Siehe auch
- Ort in Alberta
Kategorie:Kanada
Kategorie:Kanadische Provinzen und Territorien
ja:アルバータ州
ko:앨버타 주
simple:Alberta
zh-min-nan:Alberta
Viktoria (Vereinigtes Königreich)
Victoria von Hannover (alternative deutsche Schreibweise Viktoria) ( - 24. Mai 1819 im Kensington Palace, London; † 22. Januar 1901 in Osborne House, Isle of Wight) war von 1837 bis 1901 Königin von Großbritannien und Irland sowie 1877 bis 1901 Kaiserin von Indien.
Victoria war eine der mächtigsten Frauen der Geschichte. Als konstitutionelle Monarchin war sie pro Forma Herrscherin über mehr als ein Fünftel der Erde und ein Drittel der Weltbevölkerung. Victoria wurde aufgrund ihrer langen Regierungszeit sogar Namensgeberin für das Viktorianische Zeitalter.
Leben
Sie wurde als Alexandrina Victoria am 24. Mai 1819 im Kensington Palace geboren. Bis zum Alter von drei Jahren sprach sie nur deutsch, ihre Muttersprache.
Ihr Vater war Edward von Kent (1767–1820), der vierte Sohn Georgs III. von Großbritannien (1738–1820), ihre Mutter Victoria von Sachsen-Coburg-Saalfeld (1786–1861).
Sir Sidney Lee, der offizielle Biograph schrieb, dass vor Viktoria ein Schwachsinniger, ein Wüstling und ein Narr auf dem englischen Thron gesessen hätten .
Victoria folgte ihrem Onkel Wilhelm IV. (1765–1837) auf den Thron. Sie war seit 1840 mit ihrem Cousin mütterlicherseits Albert von Sachsen-Coburg und Gotha (1819–1861) vermählt, der sie geschickt beraten und begleitet hat, und mit dem sie insgesamt neun Kinder hatte. Die Ehe war eine Liebesheirat und von großer Zuneigung geprägt.
Albert von Sachsen-Coburg und Gotha
Als Albert nur 42jährig an Typhus oder einem Krebsleiden starb, begann für Victoria eine fast unablässige Trauerzeit und sie trug bis an ihr Lebensende nur noch Witwentracht, als Ausdruck ihrer tiefen Trauer und Wertschätzung für ihren früh verstorbenen Ehemann. Sie zog sich zunächst völlig aus der Öffentlichkeit zurück und begab sich in die Einsamkeit von Schloss Balmoral, das Albert einst eigens für die junge Familie entworfen hatte. Sie war für weit über ein Jahr völlig aus der Öffentlichkeit verschwunden, ihre Rückkehr nach London musste von den Regierungsmitgliedern regelrecht erbettelt werden. Wann immer sie in den folgenden Jahrzehnten ihren Willen politisch gegen den jeweiligen Premierminister durchsetzten wollte, drohte sie unverblümt mit ihrer Abdankung, nicht ohne den Hinweis, dass ihr dies leichtfalle, weil diese Krone eine "Dornenkrone" für sie sei. So setzte sie sich fast immer durch. In den Jahrzehnten ihrer Witwenschaft konnte sie politisch damit stets einen emotionalen Vorteil verbuchen und wurde für viele Engländer zu einer etwas wunderlichen Einsiedlerin im Witwenkleid; eine entrückte Gestalt - ehrfurchtgebietend und fast unwirklich über ein Imperium von weltumspannenden Dimensionen scheinbar gebietend.
Während ihrer Regierungszeit erlebten die Ober- und Mittelschichten Englands eine beispiellose wirtschaftliche Blütezeit und das British Empire stand auf dem Höhepunkt seiner Macht. Victoria handhabte die konstitutionelle Monarchie sehr eigenwillig und selbstbewusst, obwohl bereits sie bei der Parlamentseröffnung die vorgeschriebene Rede des jeweiligen Premierministers verlesen musste - ein "Staatstheater", bei dem sie sich zumeist vom Lordkanzler vertreten ließ. Außenminister Palmerston (1784-1865) und Premierminister Gladstone (1809-1898) stand sie - vorsichtig formuliert - reserviert gegenüber, erkannte aber später Palmerstons Leistungen in dessen Zeit als Premierminister an. Umgekehrt wandelte sich ihre anfängliche Skepsis bezüglich Disraeli (1804-1881), der ihre Erhebung zur Kaiserin von Indien veranlasste, zu späterer Freundschaft. Während ihrer Ehe stand sie in allen Entscheidungen, auch politisch, stark unter dem Einfluss ihres Prinzgemahls Albert von Sachsen-Coburg-Gotha.
Victoria starb am 22. Januar 1901 in Osborne House, auf der Isle of Wight, das ihr Mann Jahrzehnte vorher als Familien-Sommersitz gebaut hatte.
Sie wurde nicht wie andere englische Monarchen in der Sankt-Georgs-Kapelle auf Schloss Windsor, sondern im Mausoleum von Frogmore bei Windsor beigesetzt, das sie für sich und ihren 1861 verstorbenen Gatten in dessen neo-raffaelitischem Lieblingsstil hatte errichten lassen.
Bluterkrankheit
Sie war Trägerin der Erbkrankheit Hämophilie, die sie an ihre Nachkommenschaft weitergab. Es gibt verschiedene Theorien, die ihre Trägerschaft zu ergründen versuchen. Von der Forschung wird als am wahrscheinlichsten angenommen, dass eine durch das bei der Zeugung schon hohe Lebensalter ihres Vaters verursachte Mutation dessen Erbgutes die Ursache war. Möglich ist auch die Vererbung über die maternelle Abstammungslinie Victorias. Die Krankheit, die bei Frauen nicht zum Ausbruch kommt, hätte sich somit über mehrere Generationen von Tochter zu Tochter vererbt. Spekulationen, dass der Herzog von Kent nicht ihr wirklicher Vater war, sondern ein an Hämophilie erkrankter Liebhaber der Mutter, sind daher abwegig. Ihr jüngster Sohn Leopold Georg hatte die Bluterkrankheit von ihr geerbt und war von Geburt an ein Sorgenkind. Er starb als Folge dieser Krankheit nur 31-jährig nach einem Sturz (siehe Hämophilie#Geschichte)
Kinder
# Victoria Adelheid ("Vicky") ( - 21. November 1840 - † 5. August 1901), Princess Royal, (als Gemahlin Friedrichs III. (1831-1888) preußische Königin und deutsche Kaiserin)
# Albert Edward ("Bertie") ( - 9. November 1841 - † 6. Mai 1910), Prinz von Wales bzw. britischer König
# Alice Mathilde von Hessen und bei Rhein ( - 25. April 1843 - † 14. Dezember 1878), Gemahlin von Ludwig IV. von Hessen (1837-1892)
# Alfred Ernst ("Affie") ( - 6. August 1844 - † 30. Juli 1900), Herzog von Edinburgh und Sachsen-Coburg-Gotha
# Helena Augusta ("Lenchen") ( - 25. Mai 1846 - † 9. Juni 1923), Gemahlin von Christian von Schleswig-Holstein (1831-1917)
# Louise Caroline ( - 18. März 1848 - † 3. Dezember 1939), Gemahlin von John Campbell, Herzog von Argyll (1845-1914)
# Arthur Wilhelm ( - 1. Mai 1850 - † 16. Januar 1942), Herzog von Connaught
# Leopold Georg ( - 7. April 1853 - † 28. März 1884), Herzog von Albany
# Beatrice Mary ( - 14. April 1857 - † 26. Oktober 1944), Gemahlin von Heinrich Moritz von Battenberg (1858-1896)
Literatur
- Sidney Lee: Queen Victoria : a biography. – London : Smith, Elder, & Co., 1902
- Josephine M. Guy: The Victorian age. An anthology of sources and documents. Routledge, London 2002, ISBN 0-415-27114-2
- Kurt Tetzeli von Rosador [Hrsg.]: Queen Victoria - Ein biographisches Lesebuch - Herausgegeben von Kurt Tetzeli von Rosador und Arndt Mersmann. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2000, ISBN 3-423-12846-1
- Carolly Erickson: Königin Victoria. Eine Biographie. Piper: München, Zürich 2001, ISBN 3-492-23286-8
- Karl Heinz Wocker: Königin Victoria. Die Geschichte eines Zeitalters. Heyne Biographien: München 1989, ISBN 3-453-55072-2
Weblinks
Kategorie:Frau
Victoria
Victoria
Victoria
Kategorie:Geboren 1819
Kategorie:Gestorben 1901
ja:ヴィクトリア (イギリス女王)
ko:영국의 빅토리아 여왕
simple:Victoria of the United Kingdom
PrärieprovinzAls Prärieprovinzen wird ein Teil Kanadas bezeichnet. Das Gebiet zählt zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Regionen der Welt, dort wird vor allem Getreide angepflanzt und Rinderherden gehalten. Zu den Prärieprovinz werden folgende Provinzen Kanadas gezählt:
- Alberta
- Saskatchewan
- Manitoba
Kategorie:Kanada
Kanada
Kanada (engl./frz.: Canada) ist ein Staat in Nordamerika. Der einzige unabhängige Nachbarstaat sind die USA, mit denen Kanada rege Wirtschaftsbeziehungen pflegt. Ferner grenzt Kanada an das zu Dänemark gehörende Grönland und an das zu Frankreich gehörende St. Pierre und Miquelon. Kanada ist ein Flächenstaat, dessen Bevölkerung zum Großteil auf wenige städtische Zentren konzentriert ist. Um die ethnische, sprachliche und kulturelle Vielfalt der einzelnen Bevölkerungsgruppen zu gewährleisten, ist Kanada politisch als Föderation organisiert; ein Mosaik der Kulturen ist (im Gegensatz zum Modell des Schmelztiegels) politisch gewollt. Die Unabhängigkeitsbestrebungen Québecs, die Rechte der französischsprachigen Bevölkerungsgruppe und die Rechte der indianischen Völker prägen zentrale Konfliktlinien innerhalb der kanadischen Gesellschaft.
Geographie
Québec
Kanada ist mit einer Fläche von 9.984.670 Quadratkilometern nach Russland das zweitgrößte Land der Erde. Davon sind 9.093.507 km² Landmasse und 891.163 km² Wasserfläche. Die größte Nord-Süd-Ausdehnung über Landfläche beträgt 4.634 Kilometer von Kap Columbia auf den Ellesmere-Inseln, Nunavut nach Mittelinsel auf dem Eriesee in Ontario, die größte Ost-West-Entfernung beträgt 5.514 Kilometer von Kap Spear in Neufundland und Labrador bis zur Grenze des Yukon-Territoriums mit Alaska.
Die Gesamtlänge der Grenze zwischen Kanada und den USA beträgt 8.890 Kilometer. Kanada hat mit 202.080 Kilometern die längste Küstenlinie der Welt.
Es grenzt an die USA (im Süden und im Westen (Alaska)), den Pazifischen Ozean, das Nordpolarmeer, Grönland (Seegrenze) und den Atlantischen Ozean. Die größte Insel ist die Baffininsel. Der Osten des Landes wird vom Sankt-Lorenz-Strom dominiert, der Norden von der Hudson Bay. In Mittelkanada schließen sich – als nördliche Fortsetzung des US-amerikanischen „Mittleren Westen“ – weitläufige Ebenen an. Westlich davon liegen die Rocky Mountains und die Pazifikküste. Die größte Stadt ist Toronto, gefolgt von Montréal, Vancouver und Calgary.
Der Nordteil wird vom kanadisch-arktischen Archipel geprägt. Die nördlichste Halbinsel ist Boothia.
Klima
Kanada umfasst unterschiedliche Klimazonen (vom Polarklima bis zum gemäßigten Klima). Hauptsächlich bestimmt jedoch das Boreale Klima mit langen kalten Wintern (bis zu –35 °C) und kurzen heißen Sommern (bis zu 35 °C) den überwiegenden Teil Kanadas. Aufgrund der Größe des Landes ist das Klima in den einzelnen Bundesstaaten sehr unterschiedlich. So wurden z.B. im Winter 2004 / 2005 Temperaturen von -58 °C in Burwash Landing / Yukon Territory gemessen.
An der Westküste findet man angenehmes Seeklima mit hohen Niederschlägen, da sich die feuchte vom Ozean kommende Luft am Westrand des Küstengebirges abregnet. Die Jahreszeiten sind in den Provinzen Quebec und Ontario am deutlichsten zu entdecken. Hier gibt es kalte Winter, angenehme Frühjahre und Herbstmonate und von Juli bis September den oft sehr schwül-heißen Sommer mit Durchschnittstemperaturen um 25 °C.
Bevölkerung
Die Bevölkerung Kanadas beträgt geschätzte 32 Millionen. Der letzte Census-Report von 2001 gibt die kanadische Bevölkerung mit 30.007.094 an. Das ergibt eine Bevölkerungsdichte von ca. 3,2 Einwohner/km², welche damit eine der geringsten der Welt ist.
Der Großteil der Bevölkerung lebt in den Provinzen Québec und Ontario entlang des Sankt-Lorenz-Stromes, d. h. rund um Toronto, Montréal, Québec, Ottawa, London und Hamilton.
11,4 Millionen leben in Ontario, 7,2 Millionen in Québec, 3,9 Millionen in British Columbia und 3 Millionen in Alberta. Die restlichen Provinzen und Territorien haben jeweils weniger als 1 Million Einwohner, wobei Nunavut mit knapp 27.000 Einwohnern das bevölkerungsärmste Territorium Kanadas ist.
Sprachen
Landessprachen sind Englisch und Französisch. In Nunavut ist auch Inuktitut Amtssprache.
Alle Provinzen mit Ausnahme von Québec (frz.) und Neubraunschweig (bilingual engl./frz.) sind englischsprachig, im Volksmund auch genannt English Canada. Alle Regionen haben nicht-englischsprachige Minderheiten, in der Hauptsache Nachkommen der ursprünglichen Bewohner, Inuit (im Norden) und Indianervölker (siehe auch Indianer Nordamerikas). In Neuschottland gibt es eine Minderheit, die Schottisches Gälisch spricht.
Demographische Struktur und Entwicklung
Schottisches Gälisch
Kanada ist ein klassisches Einwandererland. Große Einwanderergruppen kamen in der Vergangenheit aus dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Deutschland, der Ukraine, Polen und aus den USA. Heutzutage wächst die Bedeutung der Einwanderer aus Fernost, vor allem aus der Volksrepublik China.
Die Geburtenrate betrug 2003 10,99 Geburten pro 1000 Einwohner, die Sterberate 7,61 Todesfälle pro 1000 Einwohner. Das Bevölkerungswachstum betrug 0,94 %.
Die durchschnittliche Lebenserwartung in Kanada liegt bei 73,6 Jahren. 26 % der Kanadier sind 19 Jahre oder jünger, 13 % 65 Jahre oder älter. Das mittlere Alter der erwerbsfähigen Bevölkerung liegt bei 42 Jahren, die Schätzung für 2011 bei 43,7.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Kanadas
Der erste Versuch einer europäischen Besiedlung erfolgte durch die Wikinger unter Leif Eriksson um 1000. Die Siedlung hatte jedoch nicht lange Bestand. Die erste dauerhafte Siedlung gründeten, mit Québec, die Franzosen 1608. Nach mehreren Kriegen zwischen Frankreich und England fielen alle nordamerikanischen Kolonien 1763 an die englische Krone.
1812 bis 1814 kam es zwischen den unabhängigen USA und Großbritanniens verbliebenen Kolonien in Kanada zu einem Krieg. 1867 erhielten die britischen Kolonien eine Verfassung und eine gewisse Eigenständigkeit gegenüber Großbritannien.
Formal erhielt Kanada erst 1982 die vollständige Unabhängigkeit.
Politik
Kanada ist eine Föderation mit zehn Provinzen und drei von der Regierung verwalteten Territorien.
Kanada ist eine repräsentative parlamentarische Demokratie mit einer symbolischen konstitutionellen Monarchie innerhalb des Britischen Commonwealth of Nations.
Das symbolische Staatsoberhaupt ist die britische Königin Elizabeth II., sie wird durch einen Generalgouverneur vertreten.
Der Premierminister ist der liberale Paul Martin.
Das Parlament besteht aus dem demokratisch gewählten Unterhaus und dem Senat, dessen Mitglieder ernannt werden. Die Legislaturperiode dauert fünf Jahre, aber der Premierminister kann das Unterhaus vorzeitig auflösen und Neuwahlen ausrufen.
Außenpolitik
Militär
Hauptartikel: Kanadische Streitkräfte
Provinzen und Territorien
Kanadische Streitkräfte
Hauptartikel: Provinzen und Territorien Kanadas
Kanada ist in 10 Provinzen und 3 Territorien gegliedert. Das sind von West nach Ost:
- Yukon-Territorium (Whitehorse), Territorium
- Nordwest-Territorien (engl. Northwest Territories, fr. Territoires du Nord-Ouest, Yellowknife), Territorium
- Nunavut (Iqaluit), Territorium
- Britisch-Kolumbien (engl. British Columbia, fr. Colombie-Britannique, Victoria)
- Alberta (Edmonton)
- Saskatchewan (Regina)
- Manitoba (Winnipeg)
- Ontario (Toronto)
- Québec (Québec)
- Neubraunschweig (engl. New Brunswick, fr. Nouveau-Brunswick, Fredericton)
- Prinz-Eduard-Insel (engl. Prince Edward Island, fr. Île-du-Prince-Édouard, Charlottetown)
- Neuschottland (engl. Nova Scotia, fr. Nouvelle-Écosse, Halifax)
- Neufundland und Labrador (engl. Newfoundland and Labrador, fr. Terre-Neuve-et-Labrador, Saint John's)
Der Unterschied zwischen kanadischen Provinzen und Territorien besteht darin, dass die Bundesregierung eine direktere Macht auf die Territorien ausübt, während die Provinzen durch eigene Provinzregierungen verwaltet werden.
Wirtschaft
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) betrug im Jahr 2003 preisbereinigt 756,25 Mrd. Euro gegenüber 727,42 Mrd. Euro im Jahr 2002. Damit ist Kanada gemessen am BIP pro Kopf mit 23.909 Euro an achter Stelle in der Welt. Real wuchs das BIP im Jahr 2003 um 2,2 %, ein Jahr zuvor waren es noch 3,4 %. Die Inflationsrate betrug 2003 2,6 %.
Kanada ist Mitglied im NAFTA (North-American Free Trade Agreement) zwischen Kanada, den USA und Mexiko.
Kultur
Das heutige Kanada wird überwiegend durch die europäischen Einflüsse der Pioniere, Forscher, Händler und Fischer aus Großbritannien, Frankreich und Irland geprägt, die ab 1497 den nördlichen Teil des Kontinents erforscht und bald besiedelt haben. Viele ihrer Traditionen bleiben weiterhin Teil von Kanada, etwa ihre Nahrung, Sprache, Erzählungen, Geschichte, Feiertage und Sport. Viele Kanadier können ihre Wurzeln zurück zu diesen Ländern verfolgen und sind stolz auf ihre Herkunft.
Kanada und Großbritannien teilen eine gemeinsame Geschichte und arbeiten durch viele Organisationen wie den Commonwealth, die G-8 und die NATO zusammen. Die beiden Länder teilen das gleiche Staatsoberhaupt und zählen zu den ältesten parlamentarischen Demokratien in der Welt. Großbritannien ist Kanadas drittgrößter Handelspartner und nach den USA auf Platz zwei der ausländischen Touristen, die Kanada besuchen.
Vielfältig sind die kulturellen Überlieferungen der kanadischen Indianer oder der first nations, wie sie sich selbst nennen. Jedes Volk hat seine eigene Kultur, Sprache und Geschichte. Ihre Kultur wurde ausschließlich mündlich übertragen. Verschiedene Stämme schufen einzigartige Kunstwerke wie geflochtene Körbe, gemalte Abbildungen und geschnitzte Tier-Skulpturen. Eine besondere Rolle spielen die Inuit (auch Eskimos genannt) im Norden des Landes. Ihre Kultur ist in besonderem Maße von der Anpassung an die widrigen Klimaverhältnisse geprägt.
Viel dieses kulturellen Vermächtnis wird bis heute in Kanada gefeiert. Das Emblem der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver ist ein inukshuk (Steinmand'l) aus aufeinander gestapelten Steinen in menschlicher Form, als Symbol für die Inuitkultur.
Seit den 1990er Jahren sind in Kanada viele Asiaten, vorwiegend aus Hongkong, China und Korea, eingewandert. Insbesondere in Vancouver und Toronto bilden sie eine starke nationale Minderheit.
Kanada hat viele namhafte Künstler der Rock- und Popmusik hervorgebracht, z.B. Joni Mitchell, Bryan Adams, Michael Bublé, Leonard Cohen, Céline Dion, Shania Twain, Nelly Furtado, Avril Lavigne, Alanis Morissette, Nickelback, NoMeansNo, Rush, Simple Plan, Skye Sweetnam, Smashing Pumpkins, Sum 41 und Neil Young. Populäre Jazzmusiker sind u. a. Oscar Peterson und Diana Krall.
Zu den bekannten kanadischen Schauspielern gehören Keanu Reeves, Carrie-Anne Moss, Pamela Anderson, Jim Carrey, Michael J. Fox, William Shatner und Mike Myers.
Auf dem Gebiet der klassischen Musik ist der bekannteste Kanadier sicherlich Glenn Gould (1932–1982), der einer breiteren Öffentlichkeit als begnadeter Interpret vor allem der Werke Bachs bekannt ist. Berühmtheit erlangte der damals 22-Jährige im Jahr 1955 mit einer aufsehenerregenden Einspielung der Goldberg-Variationen.
Kanada verfügt über eine reiche, wenn auch junge literarische Tradition. Insbesondere seit den 1960er Jahren genießen Autoren wie Leonard Cohen, Margaret Atwood und Michael Ondaatje auch außerhalb ihrer Landesgrenzen erhebliche Bekanntheit.
Der eigentliche Nationalsport ist Lacrosse, jedoch ist in Kanada auch Eishockey sehr beliebt, was nicht nur den US-amerikanischen Mannschaften in der NHL beim Kampf um den begehrten Stanley Cup bestens bekannt sein dürfte, sondern auch weit über die Grenzen Kanadas hinaus. Außerdem erfreut sich auch Curling großer Beliebtheit.
Siehe auch: Kanadische Literatur, Liste kanadischer Schriftsteller
Umwelt
Der Kohlenstoffdioxidausstoß pro Kopf des Landes gehört zum weltweit höchsten, was an der wirtschaftlichen Ausrichtung und der Größe des Landes liegt. Zum einen wird dort viel geflogen, zum anderen baut die Wirtschaft vor allem auf Holzhandel und Fischfang auf.
Ein großes Problem stellt der Lachsfang auf dem Yukon River dar. In der Vergangenheit waren immer genügend große Lachsbestände vorhanden, mittlerweile musste jedoch der Lachsfang zum Teil schon saisonell verboten werden (Saison 2002). Schuld für das Fehlen der Fischzüge zu den Quellen des Yukon sind US-amerikanische Fischtrawler, welche vor der Mündung des Yukon River großzügig alles abfischen und somit die Rückwanderung und das Ablaichen der Lachse erschweren. Ein Einspruch der Kanadischen Regierung ist nicht zu erwarten, da gefürchtet wird, dass sonst die amerikanischen Kreuzfahrtschiffe auf dem Weg nach Alaska nicht mehr an der kanadischen Küste halt machen. Der Tourismus würde somit in den betroffenen Regionen stark geschädigt.
Ein noch nicht gelöster Konflikt zwischen Interessenvertretern von Naturschutz und Industrie ist die teilweise recht rabiate Tötung von Robben zur Fell- und Fleischgewinnung. Hier gerät Kanada einerseits unter den moralischen Druck der Weltöffentlichkeit, andererseits unter den Druck der neufundländischen Bevölkerung, für welche die Robbenjagd einen notwendigen Nebenverdienst darstellt.
In Kanada gibt es eine Reihe bekannter Nationalparks und Provinzparks (Provicial Parks, z. B. Algonquin Park, Ontario). Siehe Nationalparks in Kanada
Nach einer Studie der Simon Fraser Universität, die auf Betreiben der David Suzuki Foundation durchgeführt wurde, gehört Kanada zu jenen Industrienationen mit der schlechtesten Umweltschutz-Bilanz. So liegt Kanada auf dem 28. Platz von 30 untersuchten Staaten auf dem Gebiet der Ökonomischen Zusammenarbeit und Entwicklung. Auch teilt sich das Land den 30. Rang bei der Produktion von Atommüll und der Kohlenmonoxidemission. Außerdem nimmt man beim Wasserverbrauch den 29. Platz ein. Europäische Staaten wie Schweden, die Schweiz, Dänemark und Deutschland rangieren an der Spitze dieser Umweltbilanz, während Kanada, Belgien und die USA an derem unteren Ende stehen. „The ability of other high-income countries, such as Sweden, to achieve much lower levels of pollution shows it can be done,“ teilte einer der Wissenschaftler in einer Stellungsnahme dazu mit. „There's no excuse - all it requires is a strong commitment from government.“
Portal Kanada
In unserem Portal Kanada findet man weitere Artikel zu Kanada nach Themen sortiert. Auch aktuelle Nachrichten aus Kanada sowie Hinweise, wie man sich an der Arbeit im Wikipedia-Bereich Kanada engagieren kann, sind vorhanden.
Weblinks
- [http://www.canada.ca Offizielle Homepage von Kanada]
- [http://www.kanada.de Die Kanadische Botschaft in Deutschland]
- [http://www.travel-images.com/canada.html Kanada-Bilder]
- [http://www.kanada-studien.de/ Gesellschaft für Kanada-Studien]
- [http://www.weltkarte.com/nordamerika/landkarte-kanada.htm Landkarten und Stadtpläne von Kanada]
Kategorie:Staat
Kategorie:Monarchie
!
als:Kanada
ja:カナダ
ko:캐나다
ms:Kanada
simple:Canada
th:ประเทศแคนาดา
zh-min-nan:Canada
British Columbia
Britisch-Kolumbien (englisch British Columbia, französisch Colombie-Britannique, Abkürzung BC) ist die westlichste kanadische Provinz. Sie ist nach dem Fluss Columbia benannt und kam 1848 im Zuge des Oregon-Kompromisses, bei dem die Grenze zwischen den USA und dem damaligen Britisch-Nordamerika festgelegt wurde, endgültig zu Großbritannien. Es heißt, Königin Victoria habe den Namen persönlich ausgewählt.
Die Provinz grenzt im Westen an den Pazifischen Ozean, im Norden an Alaska (USA) und das Yukon-Territorium, im Osten an Alberta und im Süden an die USA. Der Kanadischen Föderation trat Britisch-Kolumbien am 20. Juli 1871 bei.
Britisch-Kolumbien verfügt über eine Gesamtfläche von 948.596 km² und hat ca. 4,2 Millionen Einwohner (Stand 1. Juli 2004). Etwa 165.000 Menschen sind indigener Herkunft. Jährlich wächst die Bevölkerung um etwa 40.000 Menschen durch Zuwanderung vor allem aus Asien und anderen Teilen Kanadas.
Die Hauptstadt Britisch-Kolumbiens ist Victoria auf Vancouver Island, die größte Stadt ist Vancouver im Südwesten der Provinz.
Größte Städte
¹ inklusive District Municipality
Siehe auch
- Liste der Gemeinden in Britisch-Kolumbien
Weblinks
- [http://www.gov.bc.ca Regierung von Britisch-Kolumbien (englisch)]
- [http://www.hickerphoto.com/british-columbia-pictures-cat.htm Fotos aus Britisch Kolumbien / Pictures of British Columbia]
Kategorie:Kanadische Provinzen und Territorien
ja:ブリティッシュコロンビア州
ko:브리티시컬럼비아 주
simple:British Columbia
zh-min-nan:British Columbia
Saskatchewan
Saskatchewan [] ist die mittlere der Prärieprovinzen Kanadas. Sie grenzt im Westen an Alberta, im Osten an Manitoba, im Norden an die Nordwest-Territorien und im Süden an die USA. Im Nordosten stößt sie außerdem an die Grenze des Nunavut-Territoriums.
Bevölkerung
15,2 Prozent der Bevölkerung Saskatchewans sind Indianer. Damit ist die Provinz die mit dem höchsten Anteil von Indianern an der Gesamtbevölkerung. Sie beherbergt daher auch Kanadas einzige indianische Universität, die First Nations University of Canada in Regina.
Geographie
Saskatchewan ist sehr vielseitig. In Zentral-Saskatchewan ist die Landschaft flach; es gibt hier viele Bauernhöfe. Im Süden befindet sich der Grassland-Nationalpark - ein Naturschutzgebiet, das das einzige Stück natürlicher Prärie in Saskatchewan schützt. Der wichtigste Fluss ist der Saskatchewan, nach dem die Provinz auch benannt ist. In der nördlichen Hälfte der Provinz gibt es viele Seen (Athabascasee, Creesee, Rentiersee, Wollastonsee). Nahe der Stadt Prince Albert liegt der Prinz-Albert-Nationalpark, in dem Seen und boreale Wälder zu genießen sind.
Größte Städte
(Stand: Volkszählung 2001)
- Saskatoon - 225.927
- Regina - 192.800
- Prince Albert - 34.291
- Moose Jaw - 32.131
- Yorkton - 15.107
- Swift Current - 14.821
- North Battleford - 13.692
- Estevan - 10.242
Weblinks
- [http://www.gov.sk.ca/ Offizielle Internetpräsenz der Regierung von Saskatchewan] (engl.)
Kategorie:Kanadische Provinzen und Territorien
ja:サスカチュワン州
ko:서스캐처원 주
simple:Saskatchewan
zh-min-nan:Saskatchewan
Nordwest-Territorien
Die Nordwest-Territorien oder Nordwest-Gebiete (engl. Northwest Territories, frz. Territoires du Nord-Ouest) liegen im Norden Kanadas. Sie grenzen im Westen an Yukon, im Osten an Nunavut und im Süden an die Provinzen Britisch-Kolumbien, Alberta und Saskatchewan. Die Gebiete der beiden letztgenannten Provinzen gehörten vor deren Gründung am 1. September 1905 ebenfalls zu den Nordwest-Territorien.
Größte Siedlungen (Stand: Volkszählung 2001)
- Yellowknife - 16.541
- Hay River - 3.510
- Inuvik - 2.894
- Fort Smith - 2.185
- Rae-Edzo - 1.552
- Fort Simpson - 1.163
Weblinks
- [http://www.gov.nt.ca Regierung der Nordwestgebiete] (engl.)
Kategorie:Kanada
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Kategorie:Kanadische Provinzen und Territorien
ja:ノースウェスト準州
ko:노스웨스트 준주
zh-min-nan:Sai-pak Léng-thó·
Prärie
Unter Prärie (frz. prairie, soviel wie Wiese) versteht man die nordamerikanische Ausprägung der Steppe, einer Vegetationszone im Mittleren Westen der USA und Kanada. Sie bildet die östliche Randzone der Plains. Oft werden die beiden Begriffe im deutschen Sprachraum synonym verwendet.
Die begrenzte Vegetation (Baumarmut, wenig dichte Gras- und Strauchlandschaft) geht auf die kontinentale Lage und den Regenschatten der Rocky Mountains und die damit verbundenen ariden Klimabedingungen (Wassermangel) zurück. Millionen von Bisons lebten auf den endlosen Wiesen der Prärie.
Bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts hatten die Weißen den Bison gezielt praktisch ausgerottet; dadurch waren die Indianer in ihrer herkömmlichen Kulturform als Prärie-Indianer ebenfalls zum Aussterben verurteilt.
Heute bilden die Prärien eine riesige landwirtschaftlich genutzte und künstlich bewässerte Anbaufläche für Weizen, Mais und andere Produkte.
Kategorie:Steppe
Kategorie:Region der USA
Kategorie:Gras
ja:プレーリー
Manitoba
Manitoba [] ist die östlichste der Prärieprovinzen Kanadas. Sie grenzt im Westen an Saskatchewan, im Osten an Ontario, im Norden an Nunavut und im Süden an die US-Bundesstaaten North Dakota und Minnesota.
Bevölkerung
Ethnische Zusammensetzung
Ursprünglich war Manitoba die Heimat von Algonkin-Völkern. Heute noch stellen die indigenen Einwohner (Indianer und Métis) etwa 10% der Bevölkerung.
Bei der europäischen Einwanderung dominierten lange die Briten. Heute hat Manitoba auch eine starke frankophone Gemeinde und zahlreiche andere ethnische Gruppen. Auch für die Ukrainer und Mennoniten ist die Provinz ein wichtiges kulturelles Zentrum.
Im Zensus von 1996 gaben 95.000 "kanadisch" als ethnische Herkunft an, 80.000 indigen (Inuit, Indianer und Métis), 78.000 deutsch, 64.000 englisch, 59.000 ukrainisch, 34.000 französisch, 24.000 schottisch, 23.000 filipinisch, 18.000 polnisch, 16.000 niederländisch, 14.000 irisch u.v.m.. Im Zensus, der auf Selbstzuordnung zu den einzelnen ethnischen Gruppen beruhte, gab kanadaweit etwa 2/3 der Bürger eine einlinige ethnische Herkunft an.
Sprachen
Im Zensus von 1996 gaben 813.000 als Muttersprache Englisch an, mit Abstand gefolgt von Deutsch (65.000), Französisch (48.000), Ukrainisch (31.000), Cree (24.000), Tagalog/Filipino (15.000) und Polnisch (11.000).
Migration
Die Provinz betreibt eine aktive Einwanderungspolitik und hat daher ein beständiges Bevölkerungswachstum. Insbesondere einige Kleinstädte, die im wesentlichen deutschsprachig sind, suchen sich in Deutschland Einwanderer.
Größte Städte (Stand: Volkszählung 2001)
- Winnipeg - 619.544
- Brandon - 39.716
- Thompson - 13.256
- Portage la Prairie - 12.976
- Springfield - 12.602
- Hanover - 10.789
- Saint Andrews - 10.695
Geographie
Einen großen Teil der Fläche nehmen Seen wie der Winnipeg-See ein. Landschaftlich dominieren im Süden hügeliges Ackerland, Wald und Seen im Norden.
Siehe auch
- Portal:Kanada
- WikiProjekt Kanada
Weblinks
- [http://www.gov.mb.ca/splash.html Offizielle Internetpräsenz der Regierung von Manitoba] (engl. oder frz.)
Kategorie:Kanadische Provinzen und Territorien
ja:マニトバ州
ko:매니토바 주
simple:Manitoba
zh-min-nan:Manitoba
Rocky MountainsDie Rocky Mountains [] (dt. "Felsengebirge"), umgangssprachlich auch Rockies genannt, sind ein ausgedehntes Faltengebirge im westlichen Nordamerika, in dem sich auch einige Vulkane befinden. Die felsigen Berge erstrecken sich über 4800 km von Mexiko, durch die kontinentalen Vereinigten Staaten bis nach Kanada und Alaska. Der höchste Berg ist der Mount Elbert in Colorado mit 4399 m über dem Meeresspiegel. Mount Robson (3954 m) ist die höchste Spitze der kanadischen Rockies. Sie beheimaten beliebte Nationalparks wie den Yellowstone-Nationalpark und Wintersportzentren.
Geologie
Wintersport
Die Rocky Mountains entstanden während der von Geologen "Laramidische Orogenese" genannten Periode, die vor etwa 70 Millionen Jahren begann und vor 30 Millionen Jahren endete. Nachdem die Berge etwa so hoch waren, wie der Himalaya heute ist, begannen sich Teile in Nordwestamerika zu strecken und große Teile im Südwesten der Gebirgshochebene brachen in Gebirgsketten und Täler auf. Dieses Gebiet wird heute die Basin and Range Province genannt.
Entdeckung
Am 24. Juli 1832 leitete Benjamin Bonneville den ersten Wagenzug über die Rocky Mountains, indem er Wyomings Nordpass nutzte.
Flüsse
Die Flüsse, die in den Rocky Mountains entspringen, münden schließlich in drei der fünf Ozeane der Welt: den Atlantischen Ozean, den Pazifischen Ozean und das Nordpolarmeer. Dazu gehören:
Tourismus und Industrie
Nordpolarmeer
Die wichtigste wirtschaftliche Nutzung erfolgt durch den Bergbau und durch den Tourismus.
Mit durchschnittlich vier Einwohnern pro Quadratkilometer ist die Bevölkerungsdichte der Rocky Mountains ziemlich niedrig und es gibt nur wenige Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern. Dennoch handelt es sich bei dem Gebirge um ein beliebtes Urlaubsziel für Menschen aus den gesamten Vereinigten Staaten, die entweder die Landschaft genießen oder sich sportlich betätigen möchten. Im Sommer sind die beliebtesten Attraktionen in den USA Pikes Peak, Royal Gorge, Rocky-Mountain-Nationalpark, Yellowstone-Nationalpark, Grand-Teton-Nationalpark und der Glacier-Nationalpark und in Kanada Waterton-Lakes-Nationalpark, Banff-Nationalpark, Jasper-Nationalpark, Yoho-Nationalpark, Kootenay-Nationalpark, Mount-Revelstoke-Nationalpark und Glacier-Nationalpark sowie der Mount-Robson-Provinzpark. Mount-Revelstoke-Nationalpark und Glacier-Nationalpark liegen westlich der Rocky Mountains in den Columbia Mountains, getrennt durch den breiten Rocky Mountain Trench, welcher vom Columbia River durchflossen wird. Im Winter dagegen ist Skisport der wichtigste Anziehungspunkt. Die wichtigsten Skigebiet sind Aspen, Vail, Keystone, Breckenridge, und Copper Mountain in Colorado; Alta and Snowbird in Utah; Sun Valley in Idaho; Big Mountain und Big Sky in Montana; Lake Louise und Sunshine Village in Alberta und Fernie in British Columbia. (Die angrenzenden Columbia Mountains in British Columbia und Idaho beinhalten wichtige Urlaubsorte wie Schweitzer, Panorama und Kicking Horse.)
Das Climax-Bergwerk nahe Leadville, Colorado war über 100 Jahre (1879-1986) lang der weltgrößte Hersteller von Molybdän. Molybdän wird als hitzeresistenter Stahl beispielsweise in Autos und Flugzeugen eingesetzt. Die Mine in Climax beschäftigte einst über 3.000 Arbeiter. Die Coeur d'Alene Mine in Nordidaho produziert Silber, Blei, und Zink. Kanadas größte Kohleminen sind im Crowsnest Coal Field in der Nähe von Sparwood und Elkford in British Columbia, darüber hinaus gibt es Kohleminen nahe Hinton in Alberta.
Klima
Das Klima der Rocky Mountains ist für das Bergland typisch. Die Durchschnittstemperatur beträgt rund 6 Grad Celsius. Mit 28 Grad Celsius ist der Juli der heißeste Monat, der Januar mit Minus 14 Grad Celsius der kälteste. Der Jahresniederschlag liegt bei schätzungsweise 36 cm.
Die Sommer in den Rockies sind mit 15 Grad Celsius und 15 cm Niederschlag warm und trocken. Der Winter ist dagegen sehr kalt und nass mit Minus 2 Grad Celsius und 29 cm Niederschlag.
Weblinks
- [http://wrgis.wr.usgs.gov/docs/parks/province/rockymtn.html U.S. Geological Survey website on the Rocky Mountains]
- [http://www.nationalparksgallery.com/parks/Rocky-Mountain-National-Park Bilder des Rocky Mountain National Park]
Kategorie: Gebirge in den USA
Kategorie:Gebirge in Amerika
Kategorie:Geographie (Nordamerika)
Kategorie:Geographie (Kanada)
Kategorie:Nordamerika
ja:ロッキー山脈
th:เทือกเขาร็อกกี
zh-min-nan:Rocky Soaⁿ-lêng
Calgary
Calgary (gälisch für Klares Wasser) ist die drittgrößte und am schnellsten wachsende Großstadt Kanadas und hat 956.078 Einwohner (2005).
Die Stadt liegt im Süden der westkanadischen Provinz Alberta. Etwa 80 Kilometer westlich von Calgary liegen die Rocky Mountains. Die Stadt wurde 1870 als Polizeiposten der Royal Canadian Mounted Police gegründet.
1988 war Calgary Gastgeber der Olympischen Winterspiele. Mit dem Calgary Stampede findet jährlich die größte Rodeoshow der Welt in Calgary statt.
Das OpenBSD-Projekt befindet sich wegen der liberalen Einstellung Kanadas gegenüber Kryptographiesoftware in Calgary.
Ein großer Wirtschaftsfaktor ist der internationale Flughafen am Stadtrand.
Söhne und Töchter der Stadt
- Allen Berg, Formel-1-Rennfahrer
- Paul Brandt, kanadischer Country-Sänger
- Elisha Cuthbert, kanadische Schauspielerin
- Trevor Ehrhardt, kanadischer Eishockeyspieler
- James Gosling, einer der Urväter der Programmiersprache Java
- Owen Hargreaves, kanadischer Fußballspieler mit englischem Pass
- Bret Hart, Wrestler
- Owen Hart, Wrestler
- Todd McFarlane, kanadisch-US-amerikanischer Comiczeichner
Weblinks
- http://www.calgary.ca/cweb/communities/community.asp?UserID=2&CommunityID=203
Kategorie:Ort in Alberta
ja:カルガリー
ko:캘거리
CamroseCamrose ist eine Stadt im Herzen von Alberta (Kanada) inmitten der landwirtschaftlich ergiebigsten Gebiete der Prärie. Es ist eine relativ kleine Stadt, die ursprünglich entlang einer Eisenbahnlinie gewachsen ist, und jetzt entlang des Highway 13 weiterwächst. Camrose ist eine landschaftlich reizvolle Stadt mit einer Vielzahl von Parkanlagen, weswegen sie auch Stadt der Rosen genannt wird. Camrose ist von einem bedächtigem Lebensstil geprägt, ein hoher Anteil der Einwohner sind Rentner.
Geografie
Die geografische Lage von Camrose ist ungefähr 90 km entfernt von Edmonton, der Hauptstadt von Alberta. Camrose ist eine kleine Stadt, die jedoch emsig entlang des Highways weiterwächst, der durch ihr Zentrum läuft. Camrose liegt in einer landschaftlichen Übergangsregion zwischen Prärie und Borealem Wald, die Aspen Parklands (Espen-Naturpark) genannt wird. Es ist ein wichtiges Zentrum für die kleinen landwirtschaftlichen Gemeinden der Umgebung. Durch die Stadt fließt der Fluss Stoney Creek in den Fluss Battle River.
Bevölkerung
Entsprechend der Volkszählung in Kanada 2001:
- Einwohner: 14.854 (8,2% Wachstum gegenüber 1996)
- Fläche: 25,85 km²
- Einwohnerdichte: 574,6 Einwohner/km²
- Durchschnittsalter: 39,7 (männlich: 37,7, weiblich: 41,7)
- Private Haushalte: 6.340
- Durchschnittseinkommen: 39.759 $CAN
Geschichte
Das Gebiet um Camrose wurde zuerst um ungefähr 1900 besiedelt. Zu jener Zeit war die nahegelegene Siedlung Wetaskiwin ein wichtiges Zentrum für die Pioniere - es war typischerweise der letzte Aufenthalt, bevor sie auf die Suche nach nahegelegenem Land loszogen. Das Gebiet auf dem später Camrose entstand war ungefähr eine Tagesreise entlang der Eisenbahnlinie von Wetaskiwin entfernt, was es zu einem beliebten Ort auf dem Weg der Pioniere machte. Schon bald kamen die ersten Geschäftsleute und Siedler, um dort zu bleiben. Die Siedler kamen hauptsächlich aus skandinavischen Ländern, z. B. Norwegen und Schweden, aber auch aus den USA. Zu dieser Zeit wurde der Ort Siedlung von Stoney Creek genannt. 1904 wurde die Postzustellung aufgenommen, die ersten Geschäfte eröffnet und der erste RCMP Polizeibeamte (Constable "Blue" Smith) nahm seinen Dienst auf.
Am 4. Mai 1905 wurde die Siedlung ein eigenständiges Dorf unter dem Namen Sparling, benannt nach Reverend Dr. Sparling. Weil der Name jedoch oft mit Sperling und Stirling verwechselt wurde, nannte der Gemeinderat den Ort 1906 nach Camrose um. Es gibt keine faktischen Belege für den Grund der Namenswahl, aber man nimmt allgemein an, dass es nach einem Ort in Südwales benannt wurde. Im Dezember 1906 wurde Camrose eine eigene Ortschaft.
1906 bekam Camrose seine erste Zeitung, die Camrose Mail, die 1908 vom Camrose Canadian abgelöst wurde, der bis heute existiert. 1907 errichtete die Stadt ihr erstes Verwaltungsgebäude, das auch die erste Polizeistation und Feuerwache beinhaltete. Im Oktober 1907 wurde Camrose durch die staatliche Telefongesellschaft von Alberta an das Telefonnetz angeschlossen und bis zum Jahr 1908 hatten ungefähr 50 Bewohner einen Telefonanschluss. 1911 wurde das erste Kraftwerk gebaut.
Von 1905 bis 1914 gab es in der Gegend von Camrose einen Bau von Eisenbahnlinien in größerem Ausmaß. Camrose wurde zu einem kleinen Eisenbahnknotenpunkt, da es an Bahnlinien lag die sowohl zu Edmonton und Calgary führten als auch zu vielen der kleineren Städte in der Mitte von Alberta, wie Vegreville, Stettler, Drumheller und Wetaskiwin. Um 1914 kamen täglich 12 Personenzüge durch Camrose. Zu jener Zeit war das Wachstum von Camrose stark mit der Eisenbahn verbunden.
Am 26. Juni 1913 wurde das erste Universitätsgebäude des Camrose Lutheran College eröffnet. Heute gibt es diese Universität immer noch unter dem Namen Augustana University College, sie ist jetzt eng mit der Universität von Alberta verbunden.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Marktplatz von Camrose in ein Ausbildungslager der Armee umgewandelt. Tausende kanadische junge Männer kamen nach Camrose um ihre Grundausbildung zu erhalten.
Am 1. Januar 1955 wurde Camrose zur Stadt. Bis 1958 wurde das alte Postgebäude in eine neue Stadthalle umgebaut. Weil Camrose aber die alte Stadthalle bereits 1954 an die kanadische Regierung verkauft hatte, musste der Stadtrat in den fast drei Jahren dazwischen in der Halle der örtlichen methodistischen Kirche tagen.
Camrose ist seitdem weiter gewachsen, auch nachdem die Bedeutung der Eisenbahn zurückging. Es erstreckt sich jetzt entlang des Highway 13 und wird immer mehr zu einem wichtigen Haltepunkt für Reisende. Seit der Einführung des Big Valley Jamboree Festes in Camrose orientiert es sich noch weiter in Richtung Tourismus und Fremdenverkehr.
Bildung
Universitäten
Die vorrangige Hochschule in Camrose ist das Augustana University College, die jüngste Erweiterung der Universität von Alberta. Gegründet als eine lutheranische Hochschule bietet das Augustana nun ein ähnliches Programm wie die Universität von Alberta. Des Weiteren gibt es in Camrose das Canadian Lutheran Bible College und das Gardner Bible College.
Andere
In Camrose gibt es sowohl eine öffentliche als auch eine katholische Schulbehörde. Die öffentliche Schulbehörde mit dem Namen Battle River Regional Division unterhält 37 Schulen in Camrose und Umgebung. Die katholische Schulbehörde unterhält eine Grundschule und eine Oberschule.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Parkanlagen
Camrose wird oft die "Stadt der Rosen" genannt aufgrund seiner Vielfalt von Parkanlagen, in denen es eine große Anzahl von Wildrosen gibt. Auch hat der lokale Rosenzüchter Jerry Twomey die wunderschöne Camrose Rose gezüchtet und patentiert, um seiner Geburtsstadt eine Ehre zu erweisen. Diese elegante Teerose rühmt sich ihrer opulenten rosafarbenen Blüten und sattem grünem Blattwerk, was sie zur atemberaubendsten Blume in den Rosenbeeten macht. Gezüchtet, um dem harten Klima in Alberta zu widerstehen, wurde die Camrose Rose 1995 in Camrose eingeführt. Sie kann beim Bill Fowler Zentrum besichtigt werden.
- Der Jubilee Park wird gerne von den Einwohnern genutzt, er ist in einem Tal gelegen und mit Grillanlagen, einem sich schlängelndem Bach und großen offenen Rasenanlagen ausgestattet.
- Der See Mirror Lake befindet sich im Zentrum der Stadt. Er ist Wohnstätte für eine Gruppe von Schwänen, die sich hier vor mehr als 20 Jahren angesiedelt haben. Der Mirror Lake Park ist der Mittelpunkt der städtischen Parkanlagen in Camrose. Am Ufer des Mirror Lake liegt das Bill Fowler Zentrum mit der Handelskammer und das Touristen Informationszentrum. Das Bill Fowler Zentrum zeichnet sich durch ein Wandbild aus, das in roten Ziegel gehauen ist. Das Bild zeigt viele der einheimischen Tierarten aus der Gegend um den Mirror Lake.
- Der Mirror Lake ist am Stoney Creek Fluss, der sich durch die Stadt schlängelt und ein Flusstal hat, in dem man von befestigten Wanderpfaden aus Tiere in der freien Wildbahn ansehen kann.
Sport and Erholung
Das hauptsächliche Stadion in Camrose ist die Max McLean Arena, in welcher die Eishockeyturniere Viking Cup und Camrose Kodiaks AJHL Games abgehalten werden. Camrose hat ein sehr gutes Schwimmbad und zahlreiche andere Sportanlagen.
Medien
In Camrose wird der Camrose Canadian vertrieben, eine kleine zweiwöchentliche Zeitung, die es seit 1908 gibt. Camrose hat ebenfalls einen eigenen lokalen Fernsehkanal, der hauptsächlich zu Werbezwecken genutzt wird.
Weblinks
- [http://www.camrose.com/ City of Camrose (engl.)]
- [http://www.gardnercollege.org/ Gardner Bible College]
- [http://www.clbi.edu/ Canadian Lutheran Bible College]
Kategorie:Ort in Alberta
LethbridgeLethbridge ist eine Stadt mit 77.000 Einwohnern in der kanadischen Provinz Alberta. Sie liegt nahe der Rocky Mountains am Oldman River, 210 Kilometer südöstlich von Calgary.
An der Stelle der heutigen Stadt wurde 1869 das Fort "Whoop-Up" errichtet, von wo aus US-Amerikaner illegalen Alkoholhandel mit den Indianern betrieben. Dies war einer der Gründe für die Schaffung North West Mounted Police im Jahr 1873.
1873
1870 fand am Oldman River die letzte Schlacht zwischen den Cree und den Blackfeet statt; 1871 schlossen diese beiden Indianernationen einen formellen Friedensvertrag. 1874 wurde eine Kohlenminenstadt mit dem Namen Coalbanks gegründet, die 1885 den Namen Lethbridge erhielt.
Zwischen 1907 und 1909 baute die Canadian Pacific Railway die "High-Level Bridge" über das "Oldman River Valley", heute noch die längste, ganz aus Stahl errichtete Eisenbahnbrücke der Welt. Die University of Lethbridge wurde 1967 eröffnet.
Weblinks
- [http://www.lethbridge.ca Website der Stadtverwaltung]
- [http://www.uleth.ca/ Universität von Lethbridge]
Kategorie:Ort in Alberta
Red DeerRed Deer ist eine Stadt in Alberta (Kanada). Sie liegt in den Parklands zwischen Calgary und Edmonton, am nördlichen Ende des Palliser-Dreiecks. Mit 72.691 Einwohnern (Stand 2003) ist sie hinter Calgary und Edmonton die drittgrößte Stadt der Provinz Alberta.
Wirtschaftliches Rückgrat der Stadt sind Erdölgewinnung und Agrarindustrie. Die Gegend um die Stadt ist wichtiges Zentrum für die petrochemische Industrie.
Weblinks
- http://www.city.red-deer.ab.ca - Offizielle Website der Stadt (auf englisch)
Kategorie:Ort in Alberta
RodeoRodeo ist eine traditionelle nordamerikanische Sportart, die von mexikanischen Vaqueros und amerikanischen Cowboys beeinflusst ist.
Beim Rodeo gibt es das Reiten auf halbwilden Pferden (bronc riding) und Bullen (bull riding), bei dem sich der Reiter möglichst lange auf dem Tier halten muss ohne abgeworfen zu werden. Beim steer wrestling oder bull dogging muss der Rodeoreiter einen Stier zu Boden werfen. Das Einfangen von Kälbern mit einem Lasso, bei dem es auf Geschicklichkeit ankommt, wird calf roping genannt. Das barrel racing ist ein Pferderennen um drei auf einem Dreieckskurs angeordnete Fässer gegen die Zeit. Ein Rodeo besteht noch aus anderen Disziplinen.
In den Vereinigten Staaten und Kanada werden zahlreiche Rodeos durchgeführt. Die Professional Rodeo Cowboys Association (PRCA), ein Verband professioneller Rodeoreiter, organisiert etwa 700 Rodeos pro Jahr. Auch Colleges und High Schools veranstalten Rodeos. Beim National Finals Rodeo, das jeden Dezember 10 Tage lang in Las Vegas ausgetragen wird, treffen die besten Wettkämpfer jeder Disziplin aufeinander.
Rodeo ist nicht nur für die Rodeoreiter gefährlich. Auch die Tiere können verletzt werden. Viele Diziplinen sind allerdings auf traditionelle Arbeiten eines Cowboys zurückzuführen, beispielsweise das Einreiten eines wilden Pferdes oder das Einfagen von Rindern.
Gegner von Rodeo meinen allerdings, dass Rodeo Tierquälerei ist. Den Tieren, die keinesfalls wild sind, sondern die eher das Leben von Zirkustieren führen und immer wieder eingesetzt werden, werden laut den Kritikern (z. B. www.anti-rodeo.org) durch Manipulationen (Flankengurt, Sporen, vereinzelt auch Elektroschocker), Stress, Leiden und Schmerzen zugefügt.
Weblinks
- [http://www.anti-rodeo.org/ European Anti-Rodeo Coalition(EARC)] (deutsch, englisch, französisch, spanisch, italienisch, tschechisch, polnisch)
- [http://www.prorodeo.org/ Professional Rodeo Cowboys Association (PRCA)] (englisch)
- [http://www.planetrodeo.com/ Beschreibung einzelner Disziplinen und Rodeoreiter] (englisch)
Kategorie:Sportart
Kategorie:USA
ja:ロデオ
Englische Sprache
Die englische Sprache (Englisch) ist eine germanische Sprache. Sie gehört, wie auch das Deutsche und das Niederländische, dem westlichen Zweig der germanischen Sprachen an.
In einem eigenen Artikel gibt es mehr zur Geschichte der englischen Sprache.
Englisch ist heute die am weitesten verbreitete Sprache der Welt, während es sich bei Mandarin-Chinesisch um die meistgesprochene Sprache handelt.
Die englische Sprache wird in sehr vielen Ländern als erste Fremdsprache in den Schulen gelehrt (siehe Englisch (Schule)) und ist offizielle Sprache der meisten internationalen Organisationen. Viele dieser Organisationen haben daneben noch andere offizielle Sprachen. Englisch gilt als Weltsprache.
Heute wird Englisch weltweit von etwa 340 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen, das heißt, etwa 340 Millionen Menschen sind anglophon. Zählt man die Zweitsprachler hinzu, kommt man auf etwa 510 Millionen Sprecher.
Verbreitung
Amtssprache
Englisch ist Amtssprache in den folgenden Staaten, wobei die Zahlen die ungefähre Zahl der Muttersprachler angeben, soweit bekannt:
Englisch ist zudem Amtssprache bei der Europäischen Union, bei der Afrikanischen Union, der Organisation Amerikanischer Staaten und bei den Vereinten Nationen.
Sonstige Verwendung
Die englische Sprache dient zudem als Verkehrssprache in folgenden Ländern und Regionen:
- Gibraltar
- Hongkong
- Israel
- Malaysia
- St. Martin
- Somalia
- Zypern
Sprachwissenschaftliche Einordnung
Das Englische gehört zu den indogermanischen Sprachen, die ursprünglich sehr stark flektierende Merkmale aufwiesen.
Alle indogermanischen Sprachen weisen diese Charakteristik bis heute mehr oder minder auf.
Es besteht jedoch in allen diesen Sprachen eine Tendenz weg von flektierenden und hin zu isolierenden Formen.
Im Englischen ist diese Tendenz besonders ausgeprägt gewesen, so dass es sich im Laufe seiner Entwicklung im Wesen stark gewandelt hat.
Heute trägt die englische Sprache überwiegend isolierende Züge und ähnelt strukturell teilweise stärker isolierenden Sprachen wie dem Chinesischen als den genetisch eng verwandten Sprachen wie dem Deutschen.
Zudem hat sich die Sprache heute durch die weite Verbreitung in viele Dialekte aufgeteilt. Viele europäische Sprachen bilden auch völlig neue Begriffe auf Basis der englischen Sprache (Anglizismen). Auch in einigen Fachsprachen werden die Termini von Anglizismen geprägt, z.B. in den Bereichen Informatik und Wirtschaft.
Der Language Code ist en beziehungsweise eng (nach
ISO 639);
der Code für Altenglisch (etwa 450 bis 1100) ist ang
und der Code für Mittelenglisch (etwa 1100 bis 1500) ist enm.
Sprachvarianten der englischen Sprache
Durch die weltweite Verbreitung der englischen Sprache hat diese in verschiedenen Gegenden zahlreiche Varianten entwickelt.
Nach der bekanntesten und fremdartigsten Variante des Englischen spricht man oft auch von einer Pidginisierung, wenn eine Sprache sich durch ihre weite Verbreitung in mehrere Sprachen aufzuteilen beginnt, die untereinander kaum noch kompatibel sind.
Folgende Sprachvarianten werden unterschieden:
- Siehe auch: Internationale Klassifizierungen (Englische Sprache)
Eine Reihe von Pidginsprachen und Kreolsprachen haben sich auf englischem Substrat entwickelt.
Das Eindringen von Anglizismen in andere Sprachen wird manchmal mit abwertenden Namen wie "Denglisch" (Deutsch und Englisch) oder "Franglais" (Französisch und Englisch) versehen. Dabei handelt es sich nicht um Varianten des Englischen, sondern um Erscheinungen in anderen Sprachen.
- Siehe auch: Englische Sprache in anderen Sprachen
Der scherzhafte Begriff "Engrish" bezeichnet ebenfalls keine Variante der englischen Sprache, sondern bezieht sich auf das unbeholfene Englisch, das gelegentlich in asiatischen Ländern anzutreffen ist, hier insbesondere bei Japanern, die den Lateral "l", der im Japanischen nicht vorkommt, durch "r" ersetzen.
Ähnliche/Verwandte Wörter
Deutsch und Niederländisch
Überraschend sind die sehr zahlreichen englischen Wörter, bei denen die Verwandtschaft mit dem Deutschen und dem Niederländischen durch Bedeutungsverschiebung oder -verengung oft nicht ins Auge fällt.
Dänisch
Französisch
Textsammlungen
Beim Project Gutenberg stehen zahlreiche Texte frei zur Verfügung.
Siehe auch
- Englische Grammatik
- Ghoti
- Liste englischer Redensarten
- Englische Phonetik
- Englische Sprache in der Werbung
- Liste von Sprachen nach der Zahl ihrer Muttersprachler
- Chronologie englischsprachiger Medien
Literatur
- Wolfgang Viereck, Heinrich Ramisch, Karin Viereck: dtv Atlas Englische Sprache. dtv, 2002. ISBN 3423032391
- J. C. Wells: Accents of English. Volume I: An Introduction. Cambridge University Press, 1982. ISBN 0521297192
- J. C. Wells: Accents of English. Volume II: The British Isles. Cambridge University Press, 1982. ISBN 0521285402
- J. C. Wells: Accents of English. Volume III: Beyond the British Isles. Cambridge University Press, 1982. ISBN 0521285410
- Michael McCarthy, Felicity O'Dell: English Vocabulary in Use. upper-intermediate and advanced. Cambridge University Press, 1994
- Raymond Murphy: English Grammar in Use. Cambridge University Press, 1985
- Robert Phillipson: Linguistic Imperialism. Oxford University Press, 2000. ISBN 0194371468
Weblinks
- http://dict.leo.org/ – umfangreiches und ständig erweitertes Deutsch-Englisch und Englisch-Deutsch Online-Wörterbuch
- http://www.odge.de/ - Deutsch-Englisch und Englisch-Deutsch Wörterbuch mit über 420.000 Übersetzungen (auch ungewöhnliches)
- http://www.dict.cc/ – Deutsch-Englisch und Englisch-Deutsch Wörterbuch mit mittlerweile über 400.000 Übersetzungen
- http://www.dict.org/ – greift auf mehrere Wörterbücher zu, die das dict-Protokoll benutzen
- http://www.EnglishTensesWithCartoons.com Englishe Zeiten
- http://www.phon.ucl.ac.uk/home/estuary/index.html - Estuary English
- http://www.wordorigins.org/ – Die Herkunft einiger hundert englischer Wörter
- http://www.etymonline.com/ – Online Etymology Dictionary, Erklärungen zur Herkunft einiger tausend englischer Wörter
- http://www.englisch-hilfen.de/ – kostenlose Nachhilfe mit Erklärungen und Übungen
- http://www.ego4u.de/ – Englische Grammatik Online
- http://www.sprachschule-lbt.de/index.php?sprachschulen=englischkurse-5-spaltensystem&englisch-lernen=lernhilfen – kostenloses Grammatiksystem der englischen Sprache zum Selbstlernen
- http://www.quickdic.de/ – Wörterbuch zum Herunterladen
- http://www.phrasen.com/ – Wörterbuch der englischen Redewendungen
- http://www.urbandictionary.com - Slang Dictionary
- http://www.woerterbuch.info/ – Deutsch-Englisch Wörterbuch mit 600.000 Übersetzungen und 125.000 Synonymen
- http://www.alt-usage-english.org/audio_archive.shtml - Sprachfiles für Indisch-, Britisch-, Austrailienenglish und noch vieles mehr
Kategorie:Einzelsprache
Kategorie:Englische Sprache
Kategorie:Anglistik
als:Englische Sprache
ja:英語
ko:영어
ms:Bahasa Inggeris
simple:English language
th:ภาษาอังกฤษ
zh-min-nan:Eng-gí
Französische Sprache
Die französische Sprache (Französisch) gehört zur
romanischen Gruppe der indogermanischen Sprachen. Sie wird gegenwärtig von ca. 77 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen. Zählt man Zweitsprachler hinzu, kommt man auf ca. 130 Millionen Sprecher
(Stand für beide Zahlen 1999).
Der Language Code ist fr bzw. fra oder
fre (nach ISO 639); für Altfranzösisch (842 bis
ca. 1400) ist der Code fro und für Mittelfranzösisch
(ca. 1400 bis 1600) ist der code frm.
Geschichte der französischen Sprache
Die französische Sprache entwickelte sich nach dem Zerfall des Römischen Reiches aus dem Vulgärlatein der gallo-römischen Bevölkerung in der Nordhälfte des heutigen Frankreichs. Allerdings färbte die keltische Bevölkerung die neu entstehende Volkssprache vorwiegend im Klangbild. Einen stärkeren Einfluss übten die Germanen, insbesondere die Franken, aus. Sie eroberten das Gebiet in der Spätantike und prägten den französischen Wortschatz entscheidend mit. Dabei bildeten sich verschiedene Dialekte heraus, die als Langues d'oïl zusammengefasst werden. Die ersten Dokumente, die der französischen Sprache zugeordnet werden, sind die Straßburger Eide, die 842 sowohl auf Altfranzösisch als auch auf Althochdeutsch verfasst wurden.
Unter den Kapetingern kristallisiert sich Paris allmählich als politisches Zentrum Frankreichs heraus, wodurch der dortige Dialekt, das Franzische, zur Hochsprache reift. Aufgrund der zunehmend zentralistischen Politik werden die anderen Dialekte stark zurückgedrängt.
Nachdem 1066 Wilhelm der Eroberer den englischen Thron besteigt, wird das normannische Französisch für zwei Jahrhunderte die Sprache des englischen Adels. In dieser Zeit wurde die englische Sprache sehr stark vom Französischen beeinflusst.
Mit den Albigenserkreuzzügen erreicht Frankreich seine heutige Ausdehnung. Dabei werden die Langues d'oc (siehe unten) zugedrängt und unterdrückt.
Durch den Edikt von Villers-Cotterêts wird 1539 die Französische Sprache als Landessprache Frankreichs festgelegt.
Im Jahre 1634 gründete Kardinal Richelieu die Académie Française, die sich mit der "Vereinheitlichung und Pflege der französischen Sprache" beschäftigt.
Ab dem 17. Jahrhundert wird Französisch die lingua franca des europäischen Adels, zunächst in Mitteleuropa, im 18. und 19. Jahrhundert auch in Osteuropa (Polen, Russland, Rumänien). In dieser Zeit entwickelte sich Frankreich zu einer Kolonialmacht und legte damit den Grundstein für die heutige Verbreitung der französischen Sprache außerhalb Europas und der französischen Kreolsprachen. Das 1830 unabhängig gewordene Belgien erobert ebenfalls Kolonien, wo die französische Sprache eingeführt wird.
Im 18. Jahrhundert übernimmt das Französische als Sprache des Adels die Domäne der internationalen Beziehungen und der Diplomatie (zuvor: Latein). Als Großbritannien im 19. Jahrhundert zur herrschenden Kolonialmacht, und die USA im 20. Jahrhundert zur Weltmacht wurden, ändert sich die Sprachsituation zu Gunsten der englischen Sprache.
Mit der Dezentralisierung in den 1980er Jahren wird den Regionalsprachen sowie den Dialekten in Frankreich mehr Freiraum eingeräumt, wodurch sie eine Renaissance erfahren. 1994 wird in Frankreich das Loi Toubon erlassen, ein Gesetz, das den Schutz der französischen Sprache sichern soll.
Aussprache
Siehe: Aussprache der französischen Sprache
Verbreitung
Amtssprache
Französisch ist allein oder zusammen mit anderen Sprachen Amtssprache in folgenden Staaten (in Klammern die Anzahl der Muttersprachler)
Außerdem ist Französisch eine der Amtssprachen der Europäischen, der Afrikanischen Union, der Organisation Amerikanischer Staaten sowie der Vereinten Nationen.
Sonstige Verwendung
Französisch ist darüber hinaus Verkehrssprache in folgenden Ländern und Regionen:
- Algerien
- Andorra
- Dominica
- Kanalinseln (unter britischer Krone)
- Libanon
- Louisiana (USA)
- Marokko
- Mauretanien
- Tunesien
Zudem bildet Französisch die Grundlage verschiedener Terminologien, z.B. in der gastronomischen Fachsprache und im Ballett.
Sprachvarianten der französischen Sprache
Französisch ist eine indoeuropäische Sprache und gehört zu den galloromanischen Sprachen, die in zwei Gruppen geteilt werden: langues d'oïl im nördlichen Frankreich und Belgien und langues d'oc im Süden Frankreichs. Hierbei ist der Status, was dabei Dialekt und was eigenständige Sprachen ist, umstritten. Meistens spricht man von zwei Sprachen und deren jeweiligen Patois, den französischen Dialekten. Das Französische wird den langues d'oïl zugeordnet und geht auf eine Mundart aus dem Raum Ile de France zurück.
Sie grenzen sich von den langues d'oc ab, die südlich des Flusses Loire verbreitet sind und eine eigene Sprache darstellen. Die Unterscheidung bezieht sich auf die Verwendung des Wortes Ja - Oc im Süden und Oïl im Norden. Zudem ist bei den Langues d'oc, die zusammenfassend auch als Okzitanisch bezeichnet werden, der romanische Charakter stärker ausgeprägt.
Daneben gibt es das Franko-Provenzalische, was mitunter keiner der beiden anderen gallo-romanischen Sprachen zugeordnet wird. Da es allerdings keine Hochsprache entwickelt hat, wird es von manchen als Dialekt der langues d'oc angesehen.
Gallo-romanische Sprachen:
- langues d'oïl (Französisch)
- Gallo, Wallonisch, Picardisch
- Franko-Provenzalisch
- langues d'oc (Okzitanisch)
- Provenzalisch, Languedokisch, Gaskognisch
Aufgrund der internationalen Verbreitung gibt es auch landestypische Eigenheiten der französischen Sprache:
- Belgisches Französisch
- Schweizer Französisch
- Französisch in den USA
- Cajun
- Französisch in Louisiana
- Französisch in Neuengland
- Französisch in Kanada
- Kanadisches oder Quebecer Französisch
- Akadisches Französisch
- Neufundländisches Französisch
- Michif
- Jèrriais
- Französisch geprägte Kreolsprachen
Alle wichtigen Dinge zur Konjugation finden sich unter französische Konjugation
Objekt
Objektpronomen
Welches Objektpronomen ersetzt welches Objekt?
Dieses "de" kann auch ein Teilungsartikel sein.
Welches Objektpronomen steht in welcher Reihenfolge im Satz?
wobei
- [se] für ein eventuelles Reflexivpronomen steht,
Wo stehen die Objektpronomen im Satz?
- Objektpronomen stehen immer vor dem konjugierten Verb.
- Ausnahme bei Infinitivkonstruktionen: Objektpronomen stehen dann vor dem handlungstragenden Infinitiv
Beispiele
Modus Indicatif :
Modus Subjonctif :
Dieses Modus existiert nicht im Deutschen. Er ist mit Konstruktionen mit "que" zu verwenden.
Modus Conditionnel :
Dieses Modus drückt die Bedingung aus.
Außerdem hat die französische Sprache das Modus Impératif, das in Présent und Passé geteilt ist. Diese Teilung gilt auch für die Moden Participe und Infinitif.
Konnektoren
cause (Ursache)
conjonctions:
parce que
puisque,
pour la simple et bonne raison que,
comme,
étant donné que,
du fait que,
attendu que,
considérant que,
vu que,
soit parce que,
sous prétexte que,
ce n'est pas parce que,
car,
en effet,
tellement,
tant,
d'autant plus que,
d'autant moins que,
d'autant mieux que,
surtout que,
à présent que,
maintenant que,
dès l'instant où,
dès lors que,
du moment que
prépositions:
à cause de,
grâce à,
avec,
étant donné,
du fait,
à la lumière de,
attendu que,
eu égard à,
vu,
à la suite de,
par suite de,
sous,
à,
pour,
par,
de,
à force de,
faute de,
par manque de,
à defaut de,
sous prétexte que,
sous couleur de,
sous couvert de
conséquence (Folge)
conjonctions:
si bien que,
de telle manière que,
de telle façon que,
de telle sorte que,
en sorte que,
tel +Nomen +que,
verbe +tellement,
verbe +tant,
si +Adj. +que,
au point que,
tant et si bien que,
tant et tant que,
à telle enseigne que,
pour que,
il s'en faut de ... que,
sans que,
donc,
partant,
par conséquant,
en conséquence,
c'est pourquoi,
voilà pourquoi,
de ce fait,
c'est pour cela que,
alors,
depuis lors,
dès lors,
de cette manière,
ainsi,
aussi,
du coup,
d'où,
de là
but (Ziel)
conjonctions:
pour,
afin de,
pour que,
afin que,
si...c'est pour que,
de manière à,
de façon à,
de manière que,
de façon que,
de sorte que,
de manière à ce que,
de façon à ce que,
de telle manière que,
de telle façon que,
de telle sorte que,
pour ne pas,
afin de ne pas,
de peur de,
de crainte de,
il faut que,
il suffit de
prépositions:
dans le but de,
en vue de,
à dessein de,
histoire de,
question de,
affaire de,
dans/avec l'intention de,
dans la perspective de,
dans le souci de,
avec l'idée de,
dans/avec l'espoir de,
avec l'arrière-pensée de,
dans le seul but de,
à seule fin de,
en vue de,
en perspective de,
dans un souci de
condition (Bedingung)
conjonctions:
à condition que,
à la seule condition que,
à une seule contition, c'est que...,
sous la condition que,
pourvu que,
pour peu que,
si tant est que,
pour autant que,
dans la mesure où
prépositions:
à,
à condition de,
faute de,
à defaut de,
à moins de,
quitte à,
au risque de,
avec,
en das de,
sans,
en l'absence de,
sauf,
sous réserve de
hypothèse (Annahme)
conjonctions:
à supposer que,
en supposant que,
supposé,
une supposition,
en admettant que,
au cas où,
dans le cas où,
pour le cas où,
dans l'hypothèse où,
des fois que,
suivant que,
selon que,
soit que,
...,autrement,
...,sans cela/quoi,
...,faute de quoi,
à moins que
opposition (Gegensatz)
adverbes:
au contraire,
à l'opposé,
inversement,
en revanche,
par contre,
à la place
prépositions:
contrairement à,
au contraire de,
contre,
à l'encontre de,
à/au rebours de,
à l'opposé de,
à l'inverse de,
au détriment de,
face à,
en face de,
à côté de,
auprès de,
au lieu de,
à la place de,
loin de
conjonctions:
et,
alors que,
tandis que,
alors même que,
pendant que,
tandis que,
cependant que,
là où,
autant...autant...,
au lieu que
concession (Einschränkung)
adverbes:
pourtant,
cependant,
nonobstant,
néanmoins,
toutefois,
seulement,
malheureusement,
quand même,
tout de même,
malgré tout
coordonnants:
mais,
or,
et
prépositions:
malgré,
sans,
en dépit de,
au mépris de,
nonobstant,
avec,
pour,
sans,
au risque de,
quitte à
conjonctions:
bien que,
quoique,
sans que,
encore que,
même si,
quand bien même,
tout/pour/si/aussi/quelque +Adj. +que +Subj.,
quoi que ce soit,
quoi qu'il arrive/advienne,
où que,
quel que soit
comparaison (Vergleich)
conjonctions:
comme,
comme pour,
comme quand,
comme lorsque,
aussi +Adj./Adv. +que...,
autant +de +Nominalgruppe +que...,
rien ne...tant que,
ainsi que,
au même titre que,
de même que,
tel que,
tel...,tel...,
autant...,autant...,
plus...que,
rien de plus +Adj...que de +Inf.,
davantage,
meilleur que,
mieux que,
pire que,
pis que,
plutôt que,
à mesure que,
au fur et à mesure que,
tant que,
plus...,plus...,
moins...,moins...,
d'autant plus/moins/mieux...que...
prépositions:
comme,
de,
en
Französische Wendungen im deutschen Sprachgebrauch
- à - je, zu (je), für (je); vor Preisangaben von Waren.
- à bas [a'ba] - "nieder mit".
- a condition - bedingungsweise (Lieferung).
- à deux mains - mit beiden Händen
- à discretion - nach Belieben.
- à fonds perdu - auf Verlustkonto, nichtrückzahlbar.
- à jour - "bis zu dem Tage", auf dem laufenden.
- à la ... - nach Art von ...
- à la bonne heure - ["zur guten Stunde"], sehr gut!, bravo!, ausgezeichnet!
- à la carte [-'kart] - nach der (Speise-)Karte, nach Wahl
- à la mode - nach der Mode, modisch
- à la suite[-'syit] - im Gefolge
- à propos - nebenher bemerkt
- à quatre - zu vieren
- à tout prix - um jeden Preis
- comme il faut - wie es sich gehört
- déjà-vu
- jour-fix
- peut-à-peut
- vis-à-vis
Sprachregulierung
Die Französische Sprache wird reguliert durch:
- Académie française
- Loi Toubon - Gesetz zum Schutz der französischen Sprache
Siehe auch
- Frankophonie
- Sprachen in Frankreich
- Französische Rechtschreibreform
- Französischunterricht
- Argot
- Verlan
- Gérondif
- Gallizismus
Weblinks
- [http://www.academie-francaise.fr/ L'académie française]
- [http://sf.gidoo.de/de/service/rectifications-orthographiques.html Informationen zu den orthografischen Korrekturen (rectifications orthographiques)]
- [http://www.russki-mat.net/frz/Argot.htm Wörterbuch der französischen Umgangssprache]
- [http://www.sprachurlaub.de/service/franzoesisch-lernen.htm Vollständige franzöische Grammatik - sehr anschaulich]
- [http://www.verben.info/ Französische Verben online üben]
-
Kategorie:Indogermanisch
Kategorie:Romanische Sprache
Kategorie:Einzelsprache
Kategorie:Schweizer Sprache
als:Französische Sprache
ja:フランス語
ko:프랑스어
simple:French language
th:ภาษาฝรั่งเศส
zh-min-nan:Hoat-gí
Cree
Die Cree (Eigenbezeichnung Inutsch, deutsch auch: Kri, französisch (in Kanada): Cri) sind ein Indianervolk Nordamerikas. Ihr Stammesgebiet erstreckt sich von den Rocky Mountains bis zum Atlantischen Ozean über Teile der Vereinigten Staaten und Kanadas, wo die Cree heute die größte Indianernation bilden.
Sie gehören der Algonkin-Sprachgruppe an.
Ihrer Sprache ist der Name Kanada entnommen. Der Cree-Sprache verwandt ist das Michif der Métis.
Weissagung der Cree
"Erst wenn der letzte Baum gerodet ist,
der letzte Fluss vergiftet,
der letzte Fisch gefangen,
werdet Ihr feststellen,
dass man Geld nicht essen kann!"
Siehe auch
- Liste nordamerikanischer Indianerstämme
- Cree-Schrift
Literatur
- Dörrenbächer, Peter: James Bay - Institutionalisierung einer Region. Wasserkraftnutzung in Nord-Quebec und die Entstehung regionaler Selbstverwaltungsstrukturen der Cree-Indianer. Saarbrücken: Fachrichtung Geographie der Universität des Saarlandes, 2003. (Saarbrücker geographische Arbeiten; 48) - ISBN 3-924525-48-X
Kategorie:Nordamerikanische Ethnie Kategorie:Kanada
MétisDie Métis sind eine Ethnie in Kanada.
Die Métis sind Nachfahren europäischer Pelzhändler – insbesondere aus Frankreich, England und Schottland – und Frauen indianischer Abstammung, insbesondere der Ethnien der Cree, Anishinabe und Saulteaux.
Die Entwicklung der Métis fand sukzessive im Zeitraum zwischen dem 17. Jahrhundert und dem späteren 19. Jahrhundert statt.
Seit 1982 sind die Métis als indigenes Volk in Kanada anerkannt. Sie sprechen Französisch und Michif, eine Art Kreolsprache. Diese geht aber offenbar nicht auf ein Pidgin zurück, sondern hat sich aus Cree und Französisch entwickelt – das Nominalsystem ist französisch, das Verbalsystem ist Cree.
International bekannt wurden sie durch Louis Riel (1844-1885), der 1869 am Red River, dem heutigen | | |