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| Albrecht II. (HRR) |
Albrecht II. (HRR)Albrecht II. von Habsburg ( - 16. August 1397 in Wien, † 27. Oktober 1439 in Neszmély nahe Esztergom) war ein deutscher Fürst und von 1438 bis 1439 Römischer König sowie auch König von Ungarn und Böhmen und bereits seit 1404 als Albrecht V. Herzog von Österreich.
Leben
Er war der Sohn Herzog Albrechts IV. von Österreich († 1404) und der Herzogin Johanna von Baiern-Straubing.
Während seiner Minderjährigkeit verwalteten seine drei Oheime, zuerst Wilhelm der Artige (bis 1405), dann Herzog Leopold der Dicke und zuletzt Ernst der Eiserne von Steiermark, unter fortwährenden Streitigkeiten seine Erblande. Erst der plötzliche Tod Leopolds ermöglichte seinen Regierungsantritt 1411. Seine Erzieher waren Andreas Blank, späterer Bischof von Freising, und Reinprecht von Walse.
Im Jahre 1421 heiratete er Elisabeth von Böhmen, die Tochter Kaiser Sigismunds.
Er unterstützte Kaiser Sigismund in seinem Kampf gegen die Hussiten, was die österreichischen Länder in diese Auseinandersetzungen mit hineinzog. Vor allem die Gebiete nördlich der Donau wurden bis in die 1430er Jahre von marodierenden Kampfverbänden heimgesucht. Auch versuchte er dem Hussitismus durch die kirchentreue Melker Reform zu begegnen. 1423 wurde er zur Belohnung mit Mähren belehnt. Juden und Ketzer verfolgte er mit fanatischem Hass. Die großangelegte Vertreibung und Ermordung der Wiener Juden 1420/21 ging nicht zuletzt auf seine Initiative zurück. Sigismund designierte Albrecht II. zu seinem Nachfolger.
Kaiser Sigismund starb 1437 und Albrecht wurde am 1. Januar 1438 als König von Ungarn gekrönt. Er wurde sechs Monate später ebenfalls als König von Böhmen gekrönt, konnte aber das Land nicht in Besitz nehmen. Die Böhmen und deren polnische Verbündete bekriegten ihn in der Zeit, als er am 18. März 1438 in Frankfurt am Main zum deutschen König erwählt wurde. Er berief einen Reichstag ein und schloss sich der kurfürstlichen Neutralität im Streit zwischen dem Papst und dem Basler Konzil an. Doch hinderten ihn Türkenkriege und Unruhen in Ungarn, sich um Reichsangelegenheiten zu kümmern.
Als "Dreifachkönig" nahm er bereits eine ähnliche Stellung ein, wie sie die Habsburger in späterer Zeit innehatten; bei ihm war sie jedoch lediglich von den Luxemburgern geerbt und daher vorerst noch ephemer. Immerhin begann mit ihm die über Jahrhunderte dauernde Regierungszeit des Heiligen Römischen Reiches durch die Habsburger.
Albrecht II. starb 1439 zu Neszmély (auch Langendorf) und wurde in Stuhlweissenburg (Székesfehérvár) begraben.
Nachkommen
- Anna von Österreich ( - 1432; † 1462) ∞ Wilhelm III., Herzog von Sachsen
- Georg ( - 1435; † 1435)
- Elisabeth ( - 1437; † 1505) ∞ Kasimir Andreas IV., König von Polen
- Ladislaus Postumus ( - 1440; † 1457), König von Ungarn und Böhmen
Literatur
- Kurz, Österreich unter König Albrecht II. Wien, l835.
- Bernd Schneidmüller/Stefan Weinfurter (Hrsg.): Die deutschen Herrscher des Mittelalters, Historische Porträts von Heinrich I. bis Maximilian I., Verlag C.H. Beck : München 2003, 624 S., 5. Abb., 3 Karten und 7 Stammtafeln.
Weblinks
- [http://www.genealogie-mittelalter.de/deutschland_koenige_2/albrecht_2_deutscher_koenig_1439_habsburger/albrecht_2_deutscher_koenig_1439.html genealogie-mittelalter.de]
Kategorie:Mann
Kategorie:Habsburger
Kategorie:König (HRR)
Kategorie:Herzog (Österreich)
Kategorie:Geboren 1397
Kategorie:Gestorben 1439
ja:アルブレヒト2世 (神聖ローマ皇帝)
Habsburg
Die Habsburger sind eine europäische Dynastie.
Geschichte
Frühe Habsburger
Rekonstruktion
Die Rekonstruktion der früheren Generationen lässt sich einerseits nur auf Grund genealogischer Aufzeichnungen, die 1160 erstellt worden sind, und anderseits von einem gefälschten Testamentes eines Werner I. ( - 1030; †1096). Gefälscht daher, weil das Testament auf 1027 datiert ist; jedoch vermutlich um 1085 geschrieben wurde. Habsburgische Stammbaumforscher arbeiteten schon um 1500 komplette Stammbäume von ihrem Geschlecht aus; diese zeigten, dass römische Adlige, Priamos von Troja (Sohn Jupiters) oder König Artus ihre direkten Vorfahren seien. Daher sind derartige Angaben äusserster Vorsicht zu genießen.
Stammväter
Guntram der Reiche (†973) soll nach den 1160 erstellten Stammbäumen der Acta Murensia der Stammvater sein. Eine andere Quelle erwähnt einen Guntram, der Graf am Oberrhein gewesen sein soll. Wenn es die gleiche Person ist, dann könnten die Habsburger aus einem elsässischen Herzogsgeschlecht mit Besitz im Elsass und im Breisgau kommen.
Von Guntram dem Reichen ist dokumentiert, dass er einen Sohn namens Lanzelin oder Kanzelin, Graf von Altenburg (im heutigen Kanton Aargau), hat. Er wird mit einem Landolt, Graf im Thurgau, in Verbindung gesetzt. In neuerer Zeit wird jedoch immer mehr gezweifelt, ob diese diesselben Personen seien.
Um 1020 gründete der Enkel Guntrams Radbot ( - 985; †1045) das Benediktinerkloster Muri, sein Bruder Rudolf das im Oberelsass befindende Kloster Ottmarsheim. Als Herrschaftsmittelpunkt wurde um 1020 von Radbot oder von einem Werner I. ( - 1030; †1096) die Burg Habsburg, welche sich in der heutigen Gemeinde Habsburg AG befindet, errichtet. Die Habsburger hatten auch weitere Burgen errichtet. Otto, Graf von Habsburg (†1111) war der erste der Familie, der sich von Habsburg nannte. Im 11. und 12. Jahrhundert bauten die Habsburger ihre Territorien aus. Sie erwarben Vogteien und Grafschaftsrechten. Sie wurden so Landgrafen im Oberelsass und Vögte des Strassburger Hochstifts und beanspruchten das Erbe der Kyburger, so dass sie Ländereien im Zürigau, Schwyz, Unterwalden, Aargau oder Uri erobern konnten.
Linienteilung und Aufstieg zum König
Die erste Hausteilung fand im frühen 13. Jahrhundert statt. Albrecht IV. war der Begründer der älteren Linie und Rudolf III. der der Habsburg-Laufenburgischen Linie. Durch die Konkurrenz entstand eine räumliche Trennung. Obwohl Rudolf III. nicht zu einer Nebenrolle verdammt wurde, gelang es ihm nicht, ein eigenes Herrschaftszentrum in der Innerschweiz aufzubauen. Spätere Versuche wurden häufig von der älteren Linie vermasselt.
Der Sohn Albrecht IV., Rudolf IV. dagegen konnte sein Reich systematisch aufbauen. Er konnte seine Herrschaft auf den Schwarzwald ausbauen. Durch das Kyburger Erbe konnte er zudem die Ost- und Nordostschweiz für sich beanspruchen. Er wurde zu einem mächtigen Herren in Südschwaben. Seine Ernennung zum römisch-deutschen König 1273 als Rudolf I. besiegelte seinen Erfolg.
Nach der Wahl Rudolfs I. zum römisch-deutschen König etablierten sie mit dem Erwerb der Herzogtümer Österreich und Steiermark eine bedeutende Hausmacht. Mit weiteren Gebietszuwächsen im Osten und dem Verlust der althabsburgerischen Besitzungen in der Schweiz im 14. und 15. Jahrhundert, verlagerte sich das Machtzentrum endgültig in das österreichische Gebiet.
Die Habsburg selbst ging 1415 an die Eidgenossen. Dennoch blieben ihre Beziehungen zu ihrem früheren Kernland eng. Dies zeigte sich unter anderem am Kloster Muri und an der Abtei Königsfelden.
Europäische Großmacht
Das Fürstenhaus Habsburg war für mehrere Jahrhunderte das dominierende Adelsgeschlecht in Mitteleuropa; es stellte von 1282-1453 die Herzöge und von 1453-1780 die Erzherzöge von Österreich.
Die Nichtberücksichtigung im Kreis der Kurfürsten in der Goldenen Bulle veranlasste Herzog Rudolf IV. 1358/59 zu einer Fälschung, dem Privilegium Maius, in dem er den Erzherzogstitel, der später für die Habsburger charakteristisch wurde, für sich beanspruchte.
Nach der Wahl Kaiser Albrechts II. 1438 stellten die Habsburger im Spätmittelalter - mit Ausnahme Kaiser Karls VII. (1742-1745) - alle Kaiser des Heiligen Römischen Reiches bis zu dessen Ende 1806.
Glückliche Familienverbindungen und unvorhersehbare Todesfälle brachten den Habsburgern im 16. Jahrhundert das Herzogtum Burgund und die Kronen Spaniens, Böhmens und Ungarns. Mit den Nachfolgern Kaiser Karl V. teilten sich die Habsburger in eine spanische und in eine deutsche Linie. Nach dem Erlöschen der spanischen Linie, konnten die österreichischen Habsburger nur einen kleinen Teil des spanischen Erbes gewinnen. 1740 starb auch die österreichische Linie und somit die Dynastie im Mannesstamm aus. Durch die Ehe der Erbtochter Maria Theresia mit Franz Stephan von Lothringen nannte sich die Dynastie nun Habsburg-Lothringen. Diese Linie regierte von 1765 bis 1806 das Heilige Römische Reich.
1804 errichtete Kaiser Franz II. (I.) das österreichische Kaisertum bzw. ab 1867 die Österreichisch-Ungarischen Monarchie, das mit dem Rücktritt Kaiser Karls I. 1918 endete.
Österreichisches Kaiserreich
1804 begründete Franz (II.)/(I.) das Kaisertum Österreich als eine Reaktion auf den Zerfallsprozess (Rheinbund) des 'Heiligen Römischen Reiches Deutschen Nation' im Zuge der napoleonischen Expansion und zum Erhalt der Kaiserwürde.
Habsburger nach 1918
Familienoberhaupt ist seit dem 20. November 1930 Otto von Habsburg ( - 1912), der älteste Sohn von Kaiser Karl I. (1887-1922).
Genealogie
Vorfahren
Habsburgische Stammbaumforscher arbeiteten schon um 1500 komplette Stammbäume von ihrem Geschlecht aus; diese zeigten, dass römische Adlige, Priamos von Troja (Sohn Jupiters) oder König Artus ihre direkten Vorfahren seien. Daher sind diese Angaben mit Vorsicht zu genießen. Historisch fundierte Ergebnisse über die Stammbaumverhältnisse sind nicht vorhanden. Einzig die Namen lassen sich belegen.
- Guntram der Reiche (†973; nicht verifizierbar)
- Lanzelin von Altenburg (†991, erwarb gewaltsam Ländereien, worauf die Burg Habsburg gebaut wurde)
- Radbot ( - 985; †1045, mutmaßlicher Erbauer der Burg Habsburg); Gattin war Ita von Lothringen
- Werner I. ( - 1030; †1096)
- Otto, Graf von Habsburg (†1111, nannte sich um 1100 zum ersten Mal als von Habsburg)
Herzöge von Österreich
siehe dazu die Liste der Markgrafen und Herzöge von Österreich im Mittelalter sowie die Listen der Habsburgischen Nebenlinien in Innerösterreich und Tirol.
Römisch-deutsche Kaiser und Könige aus dem Haus Habsburg
- Rudolf I., König 1273, † 1291
- Albrecht I., König 1298, † 1308
- Friedrich der Schöne, König 1314, † 1330
- Albrecht II., König 1438, † 1439
- Friedrich III., König 1440, Kaiser 1452, † 1493
- Maximilian I., König 1486, Kaiser 1508, † 1519
- Karl V., König 1519, Kaiser 1520, abgedankt 1556, † 1558
- Ferdinand I., König 1531, Kaiser 1556, † 1564
- Maximilian II., König 1562, Kaiser 1564, † 1576
- Rudolf II., König 1575, Kaiser 1576, † 1612
- Matthias, König u. Kaiser 1612, † 1619
- Ferdinand II., König u. Kaiser 1619, † 1637
- Ferdinand III., König 1636, Kaiser 1637, † 1657
- Ferdinand IV., König 1653, † 1654
- Leopold I., König u. Kaiser 1658, † 1705
- Joseph I., König 1690, Kaiser 1705, † 1711
- Karl VI., König u. Kaiser 1711, † 1740
Römisch-deutsche Kaiser und Könige aus dem Haus Habsburg-Lothringen
- Franz I. Stephan, König u. Kaiser 1745, † 1765
- Joseph II., König 1764, Kaiser 1765, † 1790
- Leopold II., König u. Kaiser 1790, † 1792
- Franz II., König u. Kaiser 1792, abgedankt 1806, † 1835
Österreichische Kaiser aus dem Haus Habsburg-Lothringen
- Franz I., Kaiser 1804 - 1835
- Ferdinand I., Kaiser 1835 - 1848 (abgedankt, † 1875)
- Franz Joseph I., Kaiser 1848 - 1916
- Karl I. Kaiser 1916 - 1918 (abgedankt, † 1922)
Könige von Spanien aus dem Haus Habsburg (Casa de Austria)
- Philipp I. 1504-1506 (König von Kastilien)
- Karl I. war Karl V. (HRR) 1516-1556
- Philipp II. 1556-1598
- Philipp III. 1598-1621
- Philipp IV. 1621-1665
- Karl II. 1665-1700
Die spanischen Habsburger als Könige von Portugal
- Philipp I. (Filipe I.) war Philipp II. (Spanien) 1556-1598
- Philipp II. (Filipe II.) war Philipp III. (Spanien) 1598-1621
- Philipp III. (Filipe III.) war Philipp IV. (Spanien) 1621-1640
Großherzöge der Toskana aus dem Haus Habsburg-Lothringen
- Franz Stephan 1737-1765
- Leopold I. war Leopold II. (HRR) 1765-1790
- Ferdinand III. 1790-1800, 1814-1824
- Leopold II. 1824-1849, 1849-1859
- Ferdinand IV. 1859
Herzöge von Modena aus dem Haus Habsburg-Lothringen
- Franz IV. 1814-1831, 1831-1846
- Franz V. 1846-1848, 1849-1859
Herzogin von Parma aus dem Haus Habsburg-Lothringen
- Maria Louise 1814-1847
Kaiser von Mexiko aus dem Haus Habsburg-Lothringen bzw. Habsburg-Iturbide
- Maximilian von Mexiko (1864-1867)
Literatur
- Die Habsburger. Ein biographisches Lexikon, Brigitte Hamann (Hrsg), Wien/München 1996 (3.Auflage).
- Die Habsburger. Eine Europäische Familiengeschichte, Brigitte Vacha (Hrsg.), Graz/Wien/Köln 1992.
- Richard Reifenscheid: Die Habsburger in Lebensbildern. Von Rudolf I. bis Karl I., Wien 1990 (4. Auflage).
- Karl Vocelka/Lyenne Heller: Die Lebenswelt der Habsburger, Kultur- und Mentalitätsgeschichte einer Familie, Graz/Wien/Köln 1997.
- Karl Vocelka/Lyenne Heller: Die private Welt der Habsburger. Leben und Alltag einer Familie, Graz/Wien/Köln 1998.
- Adam Wandruszka: Das Haus Habsburg. Die Geschichte einer europäischen Dynastie, Wien 1989 (7.Auflage).
Weblinks
- [http://www.dhs.ch/externe/protect/textes/d/D19506.html Artikel Habsburg, von] im Historischen Lexikon der Schweiz
- [http://otto.twschwarzer.de/ „Erzherzog Dr. Otto von Habsburg“ (Autorisierte Ehrenseite)]
-
- [http://www.bus-ab-brugg.ch/touristik/habsburg/habsburggeschichte/fruehe-habsburger.html Die frühen Habsburger]
- [http://www.chh.de.free.fr/archiv/Sonstiges/habsburg.php Stammbaum der Habsburger (bis Maria Theresia)]
Siehe auch
- Liste der römisch-deutschen Herrscher
- Stammtafel der Habsburger
- Kaiser von Österreich
- Liste der ungarischen Herrscher
- Liste der Herzöge und Könige von Böhmen
- Liste der Herrscher Spaniens
- Liste der Herrscher der Toskana
- Liste der Herrscher von Parma
- Genealogisches Handbuch des Adels
- Österreichische Kaiserhymnen
- Habsburg (Burg), die Burg der Habsburger in der Gemeinde Habsburg, Schweiz
- Habsburg-Laufenburg, eine Seitenlinie im 13. und 14. Jahrhundert.
- Habsburger Lippe
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ja:ハプスブルク家
16. AugustDer 16. August ist der 228. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 229. in Schaltjahren) – somit bleiben noch 137 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
Schaltjahren
- 1809 - Auf Initiative Wilhelm von Humboldts wird die Berliner Humboldt-Universität gegründet.
- 1896 - Am Klondike River in Kanadas Yukon-Territorium wird Gold gefunden, die Nachricht löst einen Goldrausch aus.
- 1908 – Nach seiner Begnadigung durch Kaiser Wilhelm II. wird der als „Hauptmann von Köpenick“ bekannt gewordene Wilhelm Voigt aus der Haft entlassen.
- 1924 – In London wird der Dawes-Plan unterzeichnet, der die Reparationszahlungen des Deutschen Reichs auf eine neue Grundlage stellen sollte.
- 1945 - Polen tritt in Moskau der Sowjetunion etwa 46 Prozent seines früheren Staatsgebietes ab.
- 1946 – Von Vertretern der „kurdischen Intelligenz“ und dem städtischen Kleinbürgertum wird die Kurdische Demokratische Partei (KDP) gegründet. Molla Mustafa Barzani wird, trotz Abwesenheit, zum Vorsitzenden gewählt.
- 1960 – Zypern erlangt seine Unabhängigkeit von Großbritannien.
- 1984 – Bei der deutschen Lufthansa droht ein Arbeitskampf, nachdem der Vermittlungsversuch des ehemaligen „Superministers“ Karl Schiller von 80 Prozent der Belegschaft abgelehnt wurde. Die Lage gilt als kompliziert, da das Bodenpersonal, vertreten durch die ÖTV, eine diametrale Position zum fliegenden Personal, dargestellt von der DAG, einnimmt.
- 1986 – Salvador Jorge Blanco wird Staatspräsident der Dominikanischen Republik.
- 1996 – Leonel Fernández Reyna wird Staatspräsident der Dominikanischen Republik.
- 2000 – Hipólito Mejía wird Staatspräsident der Dominikanischen Republik.
Katastrophen
- 1906 – Ein Erdbeben der Stärke 8,2 erschüttert Valparaíso, Chile ca. 20.000 Tote
- 1976 – Ein Erdbeben der Stärke 7,9 fordert in Mindanao auf den Philippinen etwa 8.000 Menschenleben.
- 1987 – In Detroit im US-Bundesstaat Michigan stürzt ein Passagierflugzeug kurz nach dem Start auf eine belebte Straße. 156 Menschen sterben, ein Kind wird gerettet.
- 1991 – Imphal, Indien. Beim Anflug prallt eine aus Kalkutta kommende Boeing 737 der Indian Airlines gegen einen Hügel, weil der Pilot vom Landekurs abgewichen ist. Keiner der 69 Menschen überlebt.
- 2005 - Bei einem Flugzeugabsturz in Venezuela sind alle 160 Insassen des Passagierjets ums Leben gekommen. Der Fluggesellschaft West Caribbean Airlines zufolge zerschellte die McDonnell Douglas MD-82 in der Umgebung von Machiques im westvenezolanischen Staat Zulia.
Verbrechen
- 1988 – In Gladbeck beginnt in einer Filiale der Deutschen Bank eine Geiselnahme, die erst 54 Stunden später auf der Autobahn zwischen Köln und Frankfurt am Main beendet wird. Zwei Geiseln und ein Polizist sterben.
- 2005 – In Taizé wird der Klostergründer Frère Roger von einer - wahrscheinlich geistig gestörten - Frau beim Abendgebet durch 3 Messerstiche ermordet.
- 2005 - Der Computerwurm Zotob befällt den Fernsehrsender CNN. Es wird "live" übertragen.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1, siehe: Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1984 – Die 4. Skatweltmeisterschaft wird in der Dortmunder Westfalenhalle vom Schirmherr, NRW-Ministerpräsident Johannes Rau, eröffnet.
- 2004 – Michael Ballack löst Oliver Kahn als Kapitän der deutschen Fußballnationalmannschaft ab.
Kultur
- 1876 - Im Bayreuther Festspielhaus Uraufführung der Oper "Siegfried" von Richard Wagner
- 1977 – Im Landesmuseum in Hannover ausgestellte Bilder von Martin Luther und seiner Frau Katharina von Bora, gemalt von Lucas Cranach, fallen einem Säureattentat zum Opfer.
Wissenschaft
- 2004 – Die Raumsonde Cassini-Huygens entdeckt zwei Saturnmonde.
Geboren
- 1397 – Albrecht II., Römisch-deutscher König, König von Ungarn und Böhmen, Herzog von Österreich
- 1603 – Adam Olearius, Diplomat und Schriftsteller
- 1604 – Bernhard von Sachsen-Weimar, Feldherr
- 1645 – Jean de La Bruyère, französischer Schriftsteller
- 1650 – Vincenzo Coronelli, italienischer Kartograf und Globenbauer
- 1706 – Florian Bahr, deutscher Jesuit und China-Missionar
- 1761 – Jewstignei Ipatowitsch Fomin, russischer Komponist
- 1763 – Friedrich August, Herzog von York und Albany, Fürstbischof von Osnabrück und britischer Feldmarschall und Heerführer
- 1795 – Heinrich Marschner, deutscher Opernkomponist
- 1802 – Moritz Wilhelm Drobisch, deutscher Mathematiker und Philosoph
- 1815 – Johannes Bosco, italienischer Priester und Ordensgründer
- 1821 – Arthur Cayley, englischer Mathematiker
- 1832 – Wilhelm Wundt, deutscher Philosoph und Psychologe
- 1845 – Gabriel Lippmann, luxemburgischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1852 – Adolf Schlatter, evangelischer Schweizer Theologe
- 1858 – Arthur Achleitner, deutscher Schriftsteller
- 1863 – Gabriel Pierné , französischer Komponist
- 1865 – Ettore Tolomei, italienischer Nationalist
- 1865 – Denis Joseph Dougherty, Erzbischoff von Philadelphia
- 1866 – Rudolf Greinz, österreichischer Schriftsteller
- 1871 – Sachari Paliaschwili, georgischer Komponist
- 1872 – Siegmund von Hausegger, Komponist und Dirigent
- 1877 – Augusto Giacometti, Schweizer Maler
- 1884 – Hugo Gernsback, Verleger und Schriftsteller
- 1893 – Hans Koch, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer
- 1895 – Albert Cohen, schweizer Schriftsteller
- 1895 – Liane Haid, österreichische Schauspielerin und Sängerin
- 1896 – Tina Modotti, Schauspielerin und Fotografin
- 1902 – Georgette Heyer, britische Schriftstellerin
- 1904 – Wendell Meredith Stanley, US-amerikanischer Chemiker und Nobelpreisträger
- 1905 – Marian Rejewski, polnischer Mathematiker und Kryptologe
- 1906 – Franz Josef II., Fürst von Liechtenstein
- 1907 – Alexander Uriah Boscovich, israelischer Komponist
- 1911 – Ernst Friedrich Schumacher, britischer Ökonom
- 1913 – Menachem Begin, israelischer Politiker
- 1914 – Gudrun Genest, deutsche Schauspielerin
- 1914 – Pawel Stepanowitsch Kutachow, sowjetischer Pilot
- 1915 – Al Hibbler, US-amerikanischer Sänger
- 1916 – Kurt Fichtner, Minister für Erzbergbau und Metallurgie in der DDR
- 1920 – Charles Bukowski, US-amerikanischer Dichter und Schriftsteller
- 1921 – Max Thurian, schweizer Theologe
- 1924 – Ralf Bendix, deutscher Schlagersänger
- 1927 – Fess Parker, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1927 – Herbert Schäfer, deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer
- 1928 – Ara Güler, türkischer Fotograf
- 1929 – Bill Evans, US-amerikanischer Musiker
- 1929 – Helmut Rahn, deutscher Fußballspieler
- 1930 – Tony Trabert, ehemaliger US-amerikanischer Tennisspieler
- 1930 – Wolfgang Völz, deutscher Fernseh- und Filmschauspieler
- 1931 – Eydie Gormé, US-amerikanische Sängerin
- 1933 – Reiner Kunze, deutscher Schriftsteller
- 1934 – Gottfried Müller, Minister für Medienpolitik der DDR
- 1934 – Pierre Richard, französischer Schauspieler
- 1938 – Rocco Granata, italienischer Sänger
- 1940 – Bruce Beresford, australischer Filmregisseur
- 1942 – Barbara George, US-amerikanische Sängerin
- 1942 – Reinhard Klimmt, deutscher Politiker, Ministerpräsident im Saarland und Bundesminister
- 1944 – Bernd Zamulo, deutscher Musiker
- 1944 – Karin Schubert, deutsche Politikerin
- 1944 – Kevin Ayers, britischer Musiker
- 1944 – Shel Shapiro, britischer Musiker und Songschreiber
- 1945 – Gary Loizzo, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1945 – Gordon Fleet, australischer Musiker
- 1946 – Lesley Ann Warren, US-amerikanische Schauspielerin
- 1948 – Annemarie Huber-Hotz, schweizerische Bundeskanzlerin
- 1948 – Barry Hay, niederländischer Musiker und Sänger
- 1950 – Wiltrud Drexel, österreichische Skirennläuferin
- 1950 – Jack Unterweger, österreichischer Krimineller und Schriftsteller
- 1954 – James Cameron, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1958 – Angela Bassett, US-amerikanische Schauspielerin
- 1958 – Madonna, US-amerikanische Pop-Sängerin, Songschreiberin und Schauspielerin
- 1960 – Franz Welser-Möst, österreichischer Dirigent
- 1960 – Timothy Hutton, US-amerikanischer Schauspieler
- 1963 – Andreas Dresen, deutscher Filmregisseur
- 1968 – Mateja Svet, slowenische Skirennläuferin
- 1968 - Enrique Ortíz de Landázuri, spanischer Komponist und Sänger
- 1971 – Stefan Klos, deutscher Fußballspieler (Torwart)
- 1974 – Didier Cuche, Schweizer Skirennläufer
- 1974 – Krisztina Egerszegi, ungarische Schwimmerin
- 1980 – Robert Byron Hardy, Musiker
- 1981 – Roque Santa Cruz, Fußballspieler aus Paraguay
- 1982 – Julia Schruff, deutsche Tennisspielerin
- 1983 – Poom Jensen, Enkel des thailändischen Königs Rama IX.
Gestorben
- 1190 – Dedo V. der Feiste, Erbe mehrerer Markgrafen
- 1291 – Friedrich Tuta, Regent der Markgrafschaft Meißen
- 1327 – Rochus von Montpellier, französischer Heiliger
- 1339 – Azzo Visconti, italienischer (Mailändischer) Fürst
- 1358 – Albrecht II., Herzog von Österreich
- 1419 – Wenzel, römisch-deutscher König, König von Böhmen, Kurfürst von Brandenburg
- 1445 – Margaret Stuart, Tochter von Jakob I. (Schottland), Ehefrau von Ludwig XI. (Frankreich)
- 1518 – Loyset Compère, flämischer Komponist, Sänger und Kleriker
- 1532 – Johann von Sachsen, Kurfürst von Sachsen
- 1678 – Andrew Marvell, englischer Dichter und Politiker
- 1689 – Dorothea Sophie von Brandenburg, Kurfürstin von Brandenburg
- 1705 – Jakob Bernoulli, Schweizer Mathematiker und Physiker
- 1734 - Johann Georg Zimmermann, Postkommissar
- 1743 – Matthias Klotz, Begründer des Geigenbaus in Mittenwald
- 1746 – Giuseppe Gonzaga, spanischer Herzog von Guastalla
- 1748 – Pier Giuseppe Sandoni, italienischer Komponist
- 1765 – Tharsander, Pseudonym des Pfarrers Georg Wilhelm Wegener
- 1781 – Charles-François de Broglie, französischer Diplomat
- 1837 - Christian Ludwig Nitzsch, Biologe
- 1846 – Sylvain-Charles Valée, General und Marschall von Frankreich
- 1867 – Joseph Ambrosius Geritz, Bischof von Ermland
- 1893 – Jean-Martin Charcot, französischer Neurologe
- 1894 – Ludwig Knoop, Unternehmer
- 1895 – Mathieu Auguste Geffroy, französischer Geschichtsschreiber
- 1899 – Robert Wilhelm Bunsen, deutscher Chemiker
- 1900 – José Maria Eça de Queiroz, portugiesischer Schriftsteller
- 1910 – Pedro Montt Montt, chilenischer Politiker
- 1912 – Johann Martin Schleyer, deutscher katholischer Priester, Lyriker und Philanthrop
- 1916 – Umberto Boccioni, italienischer Maler und Bildhauer
- 1920 – Joseph Norman Lockyer, britischer Astrophysiker
- 1925 – Alfred Merz, österreichisch-deutscher Meereskundler
- 1938 – Andrej Hlinka, slowakischer Priester und Politiker
- 1938 – Robert Johnson, US-amerikanischer Bluesmusiker
- 1940 – Henri Desgrange, Chef der franz. Sportzeitung L'Auto und Begründer der Tour de France
- 1942 – Rudolf Greinz, österreichischer Schriftsteller
- 1945 – Nico Richter, niederländischer Komponist
- 1948 – Babe Ruth, deutschstämmiger amerikanischer Baseballspieler
- 1949 – Margaret Mitchell, US-amerikanische Journalistin und Schriftstellerin
- 1956 – Bela Lugosi, ungarisch-US-amerikanischer Schauspieler
- 1957 – Irving Langmuir, US-amerikanischer Chemiker, Physiker und Nobelpreisträger
- 1959 – Wanda Landowska, Cembalistin und Pianistin
- 1972 – Pierre Brasseur, französischer Schauspieler
- 1973 – Selman Abraham Waksman, US-amerikanischer Forscher
- 1975 – Friedrich Sämisch, deutscher Schachspieler
- 1977 – Elvis Presley, US-amerikanischer Rock'n'Roll-Sänger
- 1987 – Arthur Grundmann, deutscher Politiker (FDP), MdB
- 1993 – René Dreyfus, französischer Rennfahrer
- 1993 – Stewart Granger, US-amerikanischer Schauspieler
- 1997 – Nusrat Fateh Ali Khan, pakistanischer Musiker
- 2002 – Abu Nidal, palestinensischer Terrorist
- 2003 – Haroldo de Campos, brasilianischer Schriftsteller
- 2003 – Idi Amin, ugandischer Ex-Diktator
- 2004 – Burnu Acquanetta, US-amerikanische Schauspielerin
- 2004 – Carl Mydans, US-amerikanischer Fotograf
- 2004 – Ivan Hlinka, tschechischer Eishockeyspieler und Nationaltrainer
- 2004 – Robert Quiroga, US-amerikanischer Boxer
- 2005 – Alexander Gomelski, russischer Basketballtrainer
- 2005 – Eva Renzi, deutsche Schauspielerin
- 2005 – Frère Roger, Gründer des ökumenischen Männerordens von Taizé
Feier- und Gedenktage
- Gedenktag des Heiligen Stefan von Ungarn
- In Essen und Hildesheim: Gedenktag des Heiligen Bischofs Altfrid
Siehe auch
:15. August – 17. August
:16. Juli – 16. September
:Historische Jahrestage – Zeitskala
:Wikipedia:Glaskugel – Wikipedia:Formatvorlage Tag
0816
ja:8月16日
ko:8월 16일
simple:August 16
th:16 สิงหาคม
Wien
Wien ist die Bundeshauptstadt und zugleich ein Land der Republik Österreich. Wien hat 1.631.082 Einwohner, im Großraum Wien leben etwa 2 Millionen Menschen.
Die Wahrzeichen von Wien sind der Stephansdom und das Wiener Riesenrad im Prater.
Wien ist Sitz verschiedener internationaler Organisationen, wie der OPEC, der OSZE oder der internationalen Atomenergiebehörde IAEA, sowie dritte UNO-Stadt.
Die Innenstadt von Wien wurde im Dezember 2001 auf Antrag der Republik Österreich von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Geografie
Gliederung
Wien ist in 23 Bezirke unterteilt (siehe Wiener Gemeindebezirke)
Durch Wien fließt die Donau und der Fluss Wien. Die Stadt liegt 60 km vor der Grenze zur Slowakei und der slowakischen Hauptstadt Bratislava. (Wien und Bratislava sind die einander nächstliegenden Hauptstädte der Welt, wenn man vom Sonderfall Vatikan in Rom absieht.)
Von der gesamten Fläche Wiens ist ungefähr Hälfte Grünland, davon gehört im Westen ein großer Teil zum Wienerwald, während im Nordosten die unbebauten Flächen zum Marchfeld zählen und landwirtschaftlich genutzt werden. An den nordwestlichen Hängen befindet sich auch die Weinbauregion Wien.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Wiens
Erste Besiedelungen lassen sich bereits 2000 v. Chr. nachweisen. Die Kelten nannten die Stadt Vedunia, die Römer sprachen von Vindobona. Unter den Babenbergern erlebte Wien einen ersten Aufschwung, doch Weltgeltung verschaffte der Stadt erst die Herrschaft der Habsburger, die Wien als Hauptsitz auserwählten.
Tourismus
Dank zahlreicher Prunkbauten aus der Kaiserzeit, vielfältiger Kulturangebote, und nicht zuletzt auch dank des Rufes als Musikhauptstadt, den Wien aufgrund des Schaffens zahlreicher berühmter klassischer Musiker, wie Beethoven oder Mozart, erhielt, ist die Stadt weltweit bekannt und ein beliebtes Touristenziel. Fiaker kutschieren Gäste durch die zum Weltkulturerbe zählende Innenstadt, in dessen Zentrum sich der Stephansdom befindet. In direkter Umgebung finden sich hier auch die Staatsoper, die Kärntnerstraße, welche die am stärksten frequentierte Fußgängerzone Österreichs ist, sowie berühmte Konditoreien und Hotels und die prunkvolle Ringstraße, welche die Innenstadt umgibt.
Viele Touristen kommen im Dezember, wenn die Stadt mit seinen Weihnachtsmärkten aufwarten kann. Aber die meisten der Wiener Sehenswürdigkeiten sind ganzjährig zu besuchen, wie etwa das Schloss Schönbrunn, der Prater oder die Opernhäuser und Museen. Bei U-Bahn-Bauarbeiten stieß man in der Innenstadt bereits mehrmals auf Relikte früherer Besiedelung, darunter die aus dem 13. Jahrhundert stammende Virgilkapelle unter dem Stephansplatz, welche nun ebenso wie die anderen Funde als Sehenswürdigkeiten in den U-Bahn-Stationen betrachtet werden können. Den größten Anteil an den Nächtigungen machen deutsche Touristen mit 1,8 Mio. aus, gefolgt von den Italienern (618.000), US-Amerikanern (586.000), Briten (373.000), Japanern (321.000), Spaniern (315.000), Schweizern (inkl. Liechtenstein, 282.000), Franzosen (inkl. Monaco, 241.000) und den Niederländern (153.000). Der Anteil osteuropäischer und amerikanischer Touristen ist stark gestiegen. 2004 konnte Wien 7,8 Mio. Übernachtungen verbuchen, wovon nur rund 1,26 Mio. auf Österreicher zurückzuführen sind.
Bevölkerung
Die meisten Menschen, mehr als zwei Millionen, bevölkerten Wien zu Zeiten der k.u.k.-Herrschaft kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Die lange Zeit als Hauptstadt eines Vielvölkerstaates war es auch, die Wien zu dem machte, was es auch heute noch ist: Ein Schmelztiegel von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion. Die Nachfahren der vielen Menschen, die damals aus allen möglichen Regionen des k.u.k. Herrschaftsgebietes in ihre Hauptstadt gezogen waren, leben heute als Wiener wie sie im Buche stehen in der Stadt, und nur noch ihre Nachnamen lassen auf ihre ursprüngliche Herkunft schließen (zum Beispiel Nowak, Dolezal ...). Sie gehören längst zu den so genannten Ur-Wienern, die im ursprünglichen Wiener Dialekt den Wiener Schmäh prägen. Neben dem ursprünglichen Wiener Dialekt hat sich auch ein gehobener Wiener Dialekt entwickelt, der die teils sehr alten Wiener Dialektausdrücke (z. B. Tröpferlbad für Dusche, Wuchtldrucker für Lügner..) immer mehr zurückdrängt.
Wien hat heute (2005) 1,63 Millionen Einwohner, wovon ca. 20 % noch über keine Österreichische Staatsbürgerschaft verfügen. Die größten Zuwanderergruppen stellen Menschen aus Ex-Jugoslawien und der Türkei dar. Weitere Herkunftsregionen sind die Länder Osteuropas. Von ca. 1920 bis in die 80er Jahre schrumpfte die Bevölkerung Wiens auf 1,5 Millionen Einwohner,seit 1993 steigt die Bevölkerungszahl jedoch stetig an. Seit 2000 wächst diese um etwa 20.000 pro Jahr an und wird laut der neuesten Presseinformation der Statistik Austria vom Oktober 2005 im Jahre 2050 wieder die 2-Millionen-Grenze durchbrechen. Dieses für Österreich einzigartige Wachstum ist vor allem auf den stetigen Zuzug aus dem In- und Ausland und die seit einigen Jahren steigenden Geburtenzahlen zurückzuführen.
Religionen
Die Stadt ist Sitz der römisch-katholischen Erzdiözese Wien; Erzbischof ist Christoph Kardinal Schönborn. Der evangelisch-lutherische Bischof von Österreich, der seinen Sitz in Wien hat, ist Herwig Sturm. Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien ist Ariel Muzicant, Oberrabiner Paul Chaim Eisenberg. Außerdem hat der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, Anas Schakfeh, hier seinen Sitz.
Anas Schakfeh
Die Religionszugehörigkeit der Wiener Wohnbevölkerung setzt sich laut Volkszählung 2001 wie folgt zusammen:
Kulinarische Spezialitäten
siehe Wiener Küche
Söhne und Töchter der Stadt
siehe Liste der Wiener Persönlichkeiten, Liste der Ehrenbürger von Wien
Kultur
Theater & Oper
Liste der Ehrenbürger von Wien
Kunst und Kultur können in Wien im Bereich von Theater, Oper oder auch Bildender Kunst auf eine sehr lange Tradition zurückblicken.
Neben dem Burgtheater, das zusammen mit seiner Zweitbühne, dem Akademietheater, als eines der wichtigsten Schauspielhäuser der Welt gilt, bieten auch noch das Volkstheater sowie das Theater in der Josefstadt Kunstgenuss. Daneben gibt es noch eine Vielzahl kleinerer Bühnen, die den Großen in puncto Qualität zuweilen um nichts nachstehen und sich oft moderneren, experimentellen Stücken oder dem Kabarett und der Kleinkunst verschrieben haben.
Auch Opernfreunde kommen in Wien auf ihre Kosten: Die Staatsoper und die Volksoper bieten für jeden Geschmack etwas, wobei sich letztere besonders der typisch wienerischen Operette, aber auch dem klassischen Musical verpflichtet fühlt.
Konzerte mit klassischer Musik finden unter anderem im bekannten Großen Saal des Wiener Musikvereins und im Wiener Konzerthaus statt.
Das Theater an der Wien glänzte in den letzten Jahren mit Musical-Uraufführungen. Mit Abstand am erfolgreichsten war Elisabeth, das danach in der ganzen Welt in mehreren Sprachen aufgeführt wurde. Ab 2006 wird es wieder ausschließlich als Opernhaus dienen.
Mit dem Haus der Musik hat Wien seit 2000 auch ein Klangmuseum für Kinder und Erwachsene. Das Marionettentheater Schloss Schönbrunn pflegt das kunstvolle Spiel mit kostbaren Marionetten in Opern und Theaterstücken für Erwachsene und Kinder.
siehe auch:
- Carltheater, Etablissement Ronacher, Kulisse Wien, Leopoldstädter Theater, Raimund Theater, Simpl, Theater am Kärntnertor, Theater an der Wien, Wiener Metropol, Wiener Theaterreform, Kategorie,Kabelwerk_Wien-Meidling
Museen
Kabelwerk_Wien-Meidling
In der Hofburg sind das Sisi-Museum, die Kaiserappartements und die Hofsilber- und Tafelkammer zu besichtigen, gleich gegenüber der Hofburg befinden sich das Kunsthistorische Museum, das über eine Vielzahl von Gemälden alter Meister verfügt, und das Naturhistorische Museum.
Daran schließt das Museumsquartier an, ein in den 1990er Jahren in den ehemaligen k. u. k. Hofstallungen errichteter Museumskomplex. Dieser beherbergt das Museum moderner Kunst -- Stiftung Ludwig, das Leopold-Museum, das hauptsächlich Werke des Wiener Secessionismus, der Wiener Moderne und des österreichischen Expressionismus zeigt, mehrere Hallen mit wechselnden Ausstellungen sowie das Tanzquartier Wien. Das Palais Liechtenstein zeigt eine der weltweit größten privaten Kunstsammlungen.
Darüber hinaus gibt es noch eine Vielzahl anderer Museen, vom Heeresgeschichtlichen Museum über das Technische Museum bis hin zum Wiener Uhrenmuseum und zum Bestattungsmuseum. Nicht zu vergessen sind die Wiener Bezirksmuseen, die einen Einblick in die Geschichte des jeweiligen Bezirks geben.
Architektur
Bestattungsmuseum
Bestattungsmuseum
Bestattungsmuseum
In Wien finden sich Bauwerke aller Stil-Epochen der Architektur, von der romanischen Ruprechtskirche über den gotischen Stephansdom, die barocke Karlskirche, die hochbarocke Jesuitenkirche und die Bauten des Klassizismus bis zur Moderne.
Der Jugendstil hat ebenfalls seine Spuren in Wien hinterlassen:
Die Secession, die Stadtbahnstation Karlsplatz und die Kirche am Steinhof von Otto Wagner oder das Looshaus von Adolf Loos zählen zu den weltweit bekanntesten Bauten dieser Epoche.
Eine der beliebtesten Touristenattraktionen stellt das Hundertwasserhaus von Friedensreich Hundertwasser dar, das als Gegenmodell zur nüchternen modernen Architektur gedacht ist.
Ebenfalls von Hundertwasser gestaltet wurde die Müllverbrennungsanlage Spittelau im Norden Wiens. Ein weiteres Beispiel außergewöhnlicher Architektur ist die Wotrubakirche (Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit) des Bildhauers Fritz Wotruba.
In den neu errichteten Stadtteilen nördlich der Donau rund um die Donau City und am Wienerberg findet sich schließlich auch moderne Architektur. Der 202 m hohe Millennium Tower am Handelskai ist seit 1999 das bisher höchste in Wien gebaute Hochhaus und Zeichen einer architektonischen Wende in Wien hin zu mehr Selbstbewusstsein, aber auch Konformität. In den letzten Jahren vollzieht die Stadt eine Kombination aus moderner Architektur mit alten Gebäuden und Wohnbau, wie unter anderem die Revitalisierung der Gasometer 2001, welche weltweites mediales Interesse auf Wien zog. Auffällig im Stadtbild sind auch die Wiener Flaktürme und die Wiener Hochquellenwasserleitung.
Sonstige Kultur
Zwischen Michaeler- und Josefsplatz liegt die Spanische Hofreitschule. Hier sind die Reitkünste der Hohen Schule zu sehen. Im Bereich des österreichischen Volkstanzes ist der
Wiener Kathreintanz die bedeutendste Veranstaltung.
Veranstaltungen
- Wiener Festwochen - ein jährliches Festival mit Theater-, Musik- und anderen kulturellen Produktionen an verschiedenen Orten in der ganzen Stadt.
- Viennale - Das Vienna International Film Festival findet seit 1960 jedes Jahr im Oktober statt.
- Donauinselfest - 1983 zum ersten Mal auf der Donauinsel ausgetragenes Musikfestival. Bei freiem Eintritt besuchen mittlerweile jeden Sommer rund drei Million Menschen die auf mehreren Bühnen veranstalteten Konzerte. Das Donauinselfest ist somit Europas größtes Open-Air-Festival mit freiem Eintritt.
- Wiener Opernball - Einer der „gesellschaftlichen Höhepunkte“ im Wiener Fasching in der Wiener Oper.
- Life Ball - Die größte Aids-Benefiz-Veranstaltung in Europa. Er findet jährlich im Rathaus statt.
- Regenbogenparade - Seit 1996 alljährliche Ende Juni auf der Wiener Ringstraße (seit 1997 gegen die Fahrtrichtung, als Zeichen für andersrum) veranstaltete LesBiSchwule-Parade. Die Parade, sie ist die österreichische Variante des Christopher Street Days, hat sich über die Jahre zum Wirtschaftsfaktor der Stadt entwickelt und wird mittlerweile international beworben. 2001 fand Europride mit mehr als 150.000 TeilnehmerInnen statt.
- Rathausplatz - Auf dem Rathausplatz - zwischen Rathaus und Burgtheater - werden in den Sommermonaten Opern- und Konzertfilme auf einer Großleinwand vorgeführt. Der Eintritt ist kostenlos. Auf diversen Ständen werden kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt angeboten. Der Rathausplatz verwandelt sich dann in einen Treffpunkt für Kulturliebhaber, kulinarische Forscher und Nachtschwärmer, die die einzigartige Atmosphäre auf diesem Platz genießen.
Infrastruktur
Stadtplanung
Der Wiener Stadtentwicklungsplan (kurz STEP) wird von MA 18 (Magistratsabteilung 18) erstellt und legt die Richtlinien für die Stadtentwicklung in den nächsten Jahren fest und trägt somit maßgeblich zur städtischen Infrastruktur bei. Der Stadtentwicklungsplan 2005 befasst sich mit dem Zielgebiet Waterfront, einem Gebiet vom Donaukanal über den Praterstern, Nordbahnhof, Handelskai bis zur Alten Donau.
Verkehrsverbindungen
34 % aller zurückgelegten Wege finden in Wien mittels öffentlichem Verkehrsmittel statt, das ist europäischer Spitzenwert. Weitere 30 % aller zurückgelegten Wege werden zu Fuß bewältigt, und nur 36 % fahren mit dem eigenen Fahrzeug.
Zwölf Donaubrücken verbinden das Stadtgebiet, das durch Donau und Donaukanal geteilt wird.
Donaukanal
Wien hat ein großes Netz öffentlicher Verkehrsmittel. Dies beinhaltet die zur ÖBB gehörenden Schnellbahn, die Badner Bahn und das Netz der Wiener Linien (U-Bahn, Straßenbahn und Autobuslinien). Darüber hinaus fahren auch noch, vor allem in den Stadtrandzonen, private Busunternehmen in Tarifgemeinschaft mit den Wiener Linien. Gemeinsam mit den Bahn- und Buslinien im Umland bis etwa 50 km bildet das Wiener Verkehrsnetz den Verkehrsverbund Ostregion.
City Bike
Als Alternative zu den öffentlichen Verkehrsmitteln bietet im Zentrum von Wien das Citybike Mobilität mit dem Leihfahrrad. Nach der Registrierung via Internet oder direkt am Terminal bei einem der Standplätze kann u. a. mit der Maestro-Karte ein Fahrrad entliehen werden. Die Benützung ist für eine Stunde kostenlos.
Eisenbahn
Historisch bedingt (alle Verkehrsverbindungen orientierten sich nach der Haupt- und Residenzstadt der österreichisch-ungarischen Monarchie) hat Wien mehrere Kopfbahnhöfe:
- Wien Franz-Josefs-Bahnhof als Ausgangspunkt der Franz-Josefs-Bahn;
- Wien Südbahnhof (ehem. Südbahnhof u. Ostbahnhof) - Südbahn und Ostbahn;
- Wien Westbahnhof als Ausgangspunkt der Westbahn
und die Durchgangsbahnhöfe
- Wien Hütteldorf an der Westbahn;
- Wien Heiligenstadt an der Franz-Josefs-Bahn;
- Wien Nord (Praterstern) an der Nordbahn - der nahe gelegene Nordbahnhof wurde im 2. Weltkrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut, da durch den Zerfall der Donaumonarchie und den Eisernen Vorhang vor allem der internationale Personenverkehr auf der Nordbahn seine Bedeutung verloren hatte;
- Wien Meidling (Philadelphiabrücke) - Südbahn;
- Wien Mitte (Landstraße).
Daneben gibt es noch viele kleinere Bahnhöfe, die vor allem für den Personennahverkehr bedeutsam sind.
Zur Bündelung des Fernverkehrs ist ein Tunnel von der Südbahn zur Westbahn (Wildschweintunnel, da unter dem Lainzer Tiergarten verlaufend), im Bau. Etwas westlich des heutigen Südbahnhofs ist der Bahnhof Wien Europa Mitte in Planung, wodurch Wien erstmals einen Hauptbahnhof erhalten wird.
Der City Airport Train verbindet die Innenstadt mit dem Flughafen. Zudem gibt es noch zwei Parkeisenbahnen: die Liliputbahn Prater im Wiener Prater und die Donauparkbahn im Donaupark.
Straßenverbindungen
Donauparkbahn
Wie die Bahnlinien verlassen auch die alten Fernstraßen (später Bundesstraßen) sternförmig die Stadt. Teilweise sind sie immer noch nach den Fernzielen benannt (Prager Straße (B3), Brünner Straße (B7), Triester Straße (B17)).
Gleiches gilt auch für die Autobahnen: A1 Westautobahn, A22 Donauuferautobahn, A4 Ostautobahn und A2 Südautobahn verlassen die Stadt radial.
Eine ringförmige Verbindung im Süden zwischen A2, A4 und A22 bildet die A23 Wiener Südosttangente, zu deren Entlastung derzeit die S1 Wiener Südumfahrung gebaut wird. Diese soll östlich der Donau eine Fortsetzung in einem Autobahnring finden; die zur Verbindung notwendige Querung der Lobau und damit des Nationalparks Donau-Auen ist derzeit aus ökologischen Gründen umstritten.
West- und Südautobahn sind durch die außerhalb des Wiener Stadtgebietes verlaufende A21, der Wiener Außenringautobahn miteinander verbunden. Die A5, die zukünftige Nordautobahn, soll eine zusätzliche Verbindung zwischen Drasenhofen an der tschechischen Grenze werden.
Flughafen
Südöstlich von Wien befindet sich der internationale Flughafen Wien-Schwechat. Im Jahr 2004 wurden über 225.000 Flugbewegungen abgewickelt; 14,8 Millionen Passagiere frequentierten den Flughafen.
In letzter Zeit weichen Billigfluglinien auf den nahe gelegenen Flughafen in Pressburg (Bratislava) aus, wobei seit dem Jahr 2004 der Flughafen Wien-Schwechat mit dem Flughafen Pressburg kooperiert.
Durch den Rhein-Main-Donau-Kanal ist Wien durch eine Wasserstraße sowohl mit dem Hafen Rotterdam und den deutschen Industriegebieten als auch mit den Ländern Osteuropas bis zum Schwarzen Meer verbunden. Der geplante Donau-Oder-Kanal ist unvollendet geblieben.
- Die Personenschifffahrt auf der Donau hat fast nur mehr touristische Bedeutung, es gibt einen Tragflügelbootverkehr nach Bratislava und Budapest. Der Wiener Personenhafen liegt bei der Reichsbrücke; daneben gibt es Anlagestellen für Personenschiffe bei Nußdorf und am Donaukanal beim Schwedenplatz.
- Wesentlich bedeutender ist der Frachthafen in der Freudenau. 2003 wurden im Wiener Hafen 9 Mio. Tonnen Güter (vor allem Mineralölprodukte, landwirtschaftliche Produkte und Baustoffe) umgeschlagen und dazu 1.550 Schiffe abgefertigt.
Wasserversorgung
Hauptartikel: Wiener Wasserversorgung
Wien wird seit 1873 durch die erste und seit 1910 zusätzlich durch die zweite Wiener Hochquellenwasserleitung mit Wasser aus dem Rax-Schneeberg-Gebiet und dem Hochschwab-Gebiet versorgt. Sämtliche Abwässer werden durch die Wiener Kanalisation in die Hauptkläranlage in Simmering geleitet. Wasser aus einem Grundwasserwerk in der Lobau wird bei besonders hohem Wasserverbrauch in bestimmten Bezirken dem Hochquellwasser beigemengt.
Energieversorgung
Für die Stromleitungen Wiens ist die Wien-Energie zuständig, ein Tochterunternehmen der Wiener Stadtwerke, welche zur Gänze der Stadt Wien gehören. Der Strommarkt selbst ist liberalisiert, der Wettbewerb jedoch nur im Großkundenbereich ausgeprägt. Wien Energie ist der wichtigste Stromlieferant Wiens.
Bildung
In Wien befinden sich 283 Volksschulen (davon sind 217 öffentliche Schulen), 120 Hauptschulen (davon 96 öffentliche), 46 Sonderschulen (40 öffentliche) und 95 Allgemeinbildende höhere Schulen (67 öffentliche).
Weiters befinden sich in Wien eine Vielzahl von
- Berufsschulen (28 davon 25 öffentliche)
zum Beispiel:
: - [http://www.bs-evt.at BS Elektrotechnik]
: - [http://gastgewerbe.at BS Gastgewerbe]
: - [http://www.wiener-berufsschulen.at/hpgen/projects/BK/index.php BS für Bürokaufleute]
- Technische und Gewerbliche mittlere und höhere Schulen (22 davon 11 öffentliche)
zum Beispiel:
: - [http://www.htl-tex.ac.at HBLVA Textilindustrie]
: - [http://www.graphische.at Höhere Graphische BLVA]
: - [http://www.hblva17.magnet.at HBLVA Chemische Industrie]
: - [http://www.tgm.ac.at Technologisches Gewerbemuseum (TGM)]
- Wirtschaftsberufliche mittlere und höhere Schulen (21 davon 8 öffentliche)
zum Beispiel:
: - [http://www.hbla9.at/michelbeuern.htm HBLA für Mode und wirtschaftliche Berufe]
: - [http://www.die-herbststrasse.at HBLA für Mode]
: - [http://www.tourismusschule.at HBLA Tourismusschule]
- Kaufmännische mittlere und höhere Schulen (16 davon 6 öffentliche)
zum Beispiel:
: - [http://www.ibc.ac.at BHAK BHAS Hetzendorf]
: - [http://www.bhakwien22.at BHAK BHAS Polgarstrasse]
näheres siehe [http://www.bmbwk.gv.at/schulen/index.xml Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur]
Universitäten
- Akademie der bildenden Künste Wien
- Medizinische Universität Wien
- Technische Universität Wien
- Universität Wien
- Universität für angewandte Kunst
- Universität für Bodenkultur Wien
- Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
- Veterinärmedizinische Universität Wien
- Wirtschaftsuniversität Wien
Fachhochschulen
- Fachhochschule Technikum Wien, Wien
- Fachhochschul-Campus Wien, Wien
- Fachhochschule des Berufsförderungsinstituts Wien, Wien
- Fachhochschule der Wirtschaft Wien, Wien
- Sales Manager Akademie Wien, Wien
Wirtschaft
In Wien waren laut Volkszählung 2001 821.458 Personen in 87.691 Unternehmen beschäftigt. Der Bezirk mit den meisten Arbeitsplätzen ist zugleich auch der kleinste, nämlich der 1. Bezirk. Wien genießt international den guten Ruf der hohen Lebensqualität, niedriger Kriminalitätsraten und als „Sprungbrett in den Osten“, da die Stadt und seine Unternehmen schon lange gute Beziehungen zu den MOEL pflegen und daher über reichlich Erfahrung verfügen. Dies wird darin sichtbar, dass viele internationale Konzerne ihre Osteuropa-Zentrale in Wien ansiedeln. Beispiele dafür wären u.a. Heineken oder die HypoVereinsbank.
Freizeit
Nachtleben
HypoVereinsbank
In den 1980er-Jahren entwickelte sich zunächst im Grätzl rund um den Schwedenplatz und die Ruprechtskirche eine rege Beislszene, die scherzhaft Bermudadreieck genannt wird (weil so mancher nach einer langen Nacht dort verschollen sein soll). In den folgenden Jahren dehnte sich die Lokalszene an beiden Ufern des Donaukanals aus.
Nahe der Haltestelle Schottenring, ebenfalls am Donaukanalufer, befindet sich schon seit 1994 das Flex - einer der größten Clubs in Wien. Dort finden fast täglich Abendveranstaltungen und Auftritte von lokal sowie international renommierten DJs, oder auch von (alternativen) Bands statt. Sehr bekannt und beliebt ist dort auch der wöchentlich stattfindende Dub Club. Mit großen Acts - vor allem aus der Ragga/Reggae/Dancehall-Szene - kann auch das WUK nahe dem Währinger Gürtel aufwarten, wo unter anderem der House-Club H.A.P.P.Y stattfindet. Vor allem in den Sommermonaten ist das MQ - Museumsquartier ein beliebter Treffpunkt, wo mehrere Lokale Gastgärten unter freiem Himmel betreiben.
Mit der Schließung des alten allgemeinen Krankenhauses (Altes AKH) wurde ein großes Areal frei, in dem sich einige Uni-Institute, Geschäfte und Lokale ansiedelten und auch für eine Belebung der umliegenden Bezirke sorgten.
In den 1990er Jahren schließlich wurde die Sanierung des Gürtels in Angriff genommen, sodass sich etliche In-Lokale auf der ehemaligen Bordellmeile ansiedelten.
Einen weiteren Schwerpunkt des Nachtlebens bildet im Sommer die Copa Cagrana auf der Donauinsel bei der Reichsbrücke mit zahlreichen Open-Air-Lokalen. Ebenfalls eine seit einigen Jahren neu belebte Gegend ist das Freihausviertel im vierten Bezirk, das nicht nur abends, sondern, wegen seiner Nähe zum Naschmarkt, auch untertags gut frequentiert ist. Zusätzlich entstanden seit dem Ende der 90er Jahre zahlreiche Großraum-Diskotheken am Stadtrand, unter anderem in Donaustadt.
Online-Veranstaltungsprogramme bieten die Websites der Stadtzeitung „Der Falter“ (siehe Weblinks).
Essen und Trinken
Essen
An belebten Straßenecken kann man im Winter an kleinen Ständen Maroni, Kartoffelpuffer oder auch geröstete Mandeln kaufen. Auch Würstel freuen sich großer Beliebtheit und können fast überall erworben werden. Das in Deutschland als Wiener bekannte Würstchen wird in Wien allerdings Frankfurter genannt. Beliebter sind an Wiens Wüstelstanden allerdings andere Würste wie die Burenwurst oder Käsekrainer. Das österreichische Pendant zum Hot Dog ist der Bosner, welcher mit einer Bratwurst gefüllt ist.
Bekannt ist Wien auch für seine Schnitzel. Hierbei handelt es sich um ein paniertes Kalbsschnitzel, dass sehr flach geklopft wird (die Poren schließen sich beim Braten schneller). Für ungefähr 14 € kann man es fast in jedem Lokal mit wienerischer Küche bekommen, allerdings sollte man darauf achten, dass es sich nicht um ein Schweinsschnitzel Wiener-Art handelt. Empfehlenswert ist das Restaurant Figlmüller (Bäckerstraße 6), dass für seine großen Schnitzel bekannt ist. Allerdings ist es immer sehr gut besucht und wer es lieber etwas ruhiger mag, sollte sich ein anderes Lokal suchen.
Bosner]
Der Naschmarkt ist ein Markt, mit festen Ständen, auf dem man Obst, Gemüse, Gewürze, Fisch, Fleich und vieles mehr kaufen kann. Der Markt ist einen Besuch wert. In der Innenstadt gibt es Spezialitätengeschäfte wie Julius Meinl.
Trinken
Wien ist weltweit die einzige Metropole mit eigenem Weinanbaugebiet. Dieser Wein wird in Wien in kleinen Lokalen (Heurigen) ausgeschenkt, die sich vor allem in den Weinbaugebieten Döblings (Grinzing, Neustift am Walde, Nußdorf (Wien), Salmannsdorf, Sievering) und Floridsdorfs (Stammersdorf, Strebersdorf) konzentrieren. Der Wein wird oftmals auch als Gespritzter (Schorle) getrunken. Neben dem Wein spielt das Bier die wichtigste Rolle. Hauptanbieter ist die einzige große Brauerei Wiens, die Ottakringer Brauerei. Daneben gibt es auch mehr als zehn kleine Gasthausbrauereien.
Wiener Kaffeehaus
Ottakringer Brauerei
Eine weitere Besonderheit der Wiener Kultur stellt das Wiener Kaffeehaus dar, in dem neben einer Vielzahl von Kaffeespezialitäten auch kleine Speisen serviert werden. Viele Besucher nutzen die Möglichkeit, während ihres Besuchs stundenlang die meist reichlich vorhandenen Zeitungen zu lesen. Neben vielen neueren chromblitzenden, Espresso genannten Kaffeebars italienischen Stils existieren noch viele „echte“ Wiener Kaffeehäuser, die in Angebot, Ausstattung und Stil den ursprünglichen Charme dieser Institution bewahrt haben.
Wiener Parks und Grünanlagen
Zeitung
Wien besitzt viele unterschiedliche Parkanlagen und ist eine der grünsten Städte der Welt. Die bekanntesten Wiener Parks und Grünanlagen sind der Stadtpark, die zu der Hofburg gehörenden Burggarten und Volksgarten, der Schlosspark vom Schloss Belvedere mit dem botanischen Garten, der Donaupark, der Schönbrunner Schlosspark, der Prater, der Augarten, der Rathauspark, der Lainzer Tiergarten, der Dehnepark, der Resselpark, der Votivpark, der Kurpark Oberlaa, der Auer-Welsbach-Park, der Türkenschanzpark, Laaer Berg mit dem Böhmischen Prater und die Ausläufer des Wienerwaldes, die bis in die Außenbezirke reichen. Kleinere Parks, von den Wienern Beserlparks genannt, gibt es im gesamten Stadtgebiet. Des Weiteren sind in Wien mehrere Parks zu finden, in welchen sich öffentliche Freibäder befinden.
Sowohl sehenswert als auch grün sind die Wiener Friedhöfe, die auch als Erholunsgsorte gelten und zum spazieren einladen. Der Zentralfriedhof ist nicht nur für die Ehrengräber berühmt. Es befinden sich dort auch ein evangelischer Friedhof, der neuer und alte jüdische Friedhof, eine islamische Abteilung, eine syrisch-orthodoxe Abteilung, eine moslemisch-ägyptische Abteilung, eine koptisch-orthodoxe Abteilung, eine griechisch-orthodoxe Abteilung, eine russisch-orthodoxe Abteilung eine rumänisch-orthodoxe Abteilung, eine serbisch-orthodoxe Abteilung sowie Grabstätten der Anatomie. Auch der St. Marxer Friedhof ist ein beliebtes Areal für Spaziergänge. Er ist nicht nur der älteste Friedhof Wiens (Biedermeierfriedhof, 18. Jahrhundert) sondern beherbergt unter anderem auch die Gräber von Wolfgang Amadeus Mozart und Josef Madersperger.
Sport
- Fußball: Wiener Sportclub (gegründet 1883 in Dornbach), Rapid Wien (gegründet 1899, Rekordtitelträger Österreichs), Austria Wien (gegründet 1911), First Vienna FC 1894 (ältester Fußballklub Österreichs)
- Eishockey: Vienna Capitals, Vienna Flyers, EHV Sabres (Dameneishockey)
- American Football:Danube Dragons, Chrysler Vikings, Vienna Knights
- Fechten: Wiener Sportclub (Fechtsektion – 1886 gegründet und Wiens ältester noch aktiver Fechtclub)
- Baseball: WBV Homerunners
- Radsport: Zahlreiche Mountainbikestrecken rund um Wien
- Rudern: 11 Rudervereine, an der Alten Donau und an der Donau
Politik
Wien gilt als Hochburg der Sozialdemokratie in Österreich. Seit der Gründung der Republik wird die Stadt (mit Ausnahme von sehr kurzen Perioden) von der sozialdemokratischen Partei mit absoluter Mehrheit regiert. Amtierender Bürgermeister ist Michael Häupl. Ausdruck der sozialdemokratischen Politik sind auch die in großer Zahl von der öffentlichen Hand erschaffenen Gemeindebauten. Verwaltet wird die Stadt durch eine Vielzahl von Magistratsabteilungen (Ämter), welchen jeweils genau festgelegte Aufgabenbereiche zugeteilt sind.
Prozentueller Stimmenanteil der Parteien und Sitzverteilung
Bei der Gemeinderatswahl vom 23. Oktober 2005 lautete die Stimmen- bzw. die Sitzverteilung im Gemeinderat (100 Sitze sind zu vergeben) wie folgt:
- SPÖ 49,09 % (55 Sitze)
- ÖVP 18,77 % (18 Sitze)
- FPÖ 14,83 % (13 Sitze)
- Die Grünen 14,63 % (14 Sitze)
- KPÖ 1,47 %
- BZÖ 1,15 %
- WiF 0,04 %
- SLP 0,02 %
Bei den parallel abgehaltenen Bezirksvertretungswahlen konnte sich die SPÖ in 16, die ÖVP in fünf und die Grünen in zwei Bezirken durchsetzen. Die Grünen stellen wie bisher im 7. Bezirk und erstmals auch im 8. Bezirk den Bezirksvorsteher. Die Wahlbeteiligung erreichte nur 60,81 % (nach 66,58% 2001) bei der Gemeinderatswahl und 58,5 Prozent bei den Bezirksvertretungswahlen. Erstmals waren 16- und 17-Jährige stimmberechtigt.
Siehe auch: Liste der österreichischen Landeshauptleute, Wahlen in Österreich
Internationale Organisationen mit Sitz in Wien
- IPI - Internationales Presseinstitut
- OPEC - Organisation Erdölexportierender Staaten
- OSZE - Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa
- UNO
: - IAEA - Internationale Atomenergiebehörde
: - UNDCP - Internationales Drogenkontrollprogramm
: - UNIDO - Organisation für industrielle Entwicklung
: - UNODC - Internationales Drogenkontrollprogramm
Partnerstädte
Wien unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:
- Zagreb (Kroatien), seit 1994
Außerdem bestehen Partnerschaften zwischen einzelnen Wiener Bezirken und folgenden japanischen Städten/Bezirken:
- Döbling (Wien 19) mit Setagaya (Tokyo) seit 1985
- Floridsdorf (Wien 21) mit Katsushika (Tokyo) seit 1987
- Innere Stadt (Wien 1) mit Taitō (Tokyo) seit 1989
- Meidling (Wien 12) mit Gifu (Gifu) seit 1992
- Hernals (Wien 17) mit Fuchū (Tokyo) seit 1992
- Alsergrund (Wien 9) mit Takarazuka (Hyōgo) seit 1994
- Hietzing (Wien 13) mit Habikino (Ōsaka) seit 1995
- Donaustadt (Wien 22) mit Arakawa (Tokyo) seit 1996
Die Josefstadt (Wien 8) bildet gemeinsam mit den gleichnamigen Bezirken Józsefváros in Budapest und Timişoara den Bund der Josefstädte.
Weiters bestehen folgende Partnerschaften zwischen Wiener Bezirken und chinesischen Bundesländern (Provinzen), Städten und Bezirken.
- Innere Stadt (Wien 1) - Shapingba (Chongqing)
- Mariahilf (Wien 6) - Nankai (Tianjin)
- Alsergrund (Wien 9) - Dongcheng (Peking)
- Simmering (Wien 11) - Chaoyang (Peking)
- Donaustadt (Wien 22) - Luwan (Shanghai)
- Liesing (Wien 23) - Fangshan (Peking)
Literatur
- Alexander Glück, Marcello La Speranza, Peter Ryborz: Unter Wien - Auf den Spuren des Dritten Mannes durch Kanäle, Grüfte und Kasematten, Christoph Links Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-86153-238-7
Siehe auch
- Portal:Wien
- Liste der größten Städte der EU
Weblinks
Allgemein
- [http://www.wien.gv.at/ Offizielle Website der Hauptstadt]
- [http://www.natur-wien.at/ Website über die Natur der Hauptstadt]
Sehenswürdigkeiten und Tourismus
- [http://www.wien.info/ Wiener Tourismusverband]
- [http://www.cityreview.at/wien/wien/sehenswuerdigkeiten/ Sehenswürdigkeiten Wien]
- [http://www.vienna.com/ Online-Führer durch Wien]
- [http://vienna.openguides.org/ OpenGuide Vienna]
- [http://www.wien-konkret.at/ Informationen und Ratgeber zu Wien]
- [http://www.your-friend.info/ Audio Stadtführer zum download]
Veranstaltungen und Zeitungen
- [http://www.falter.at Der Falter: Stadtzeitung Wien] Politik, Kultur und Veranstaltungsprogramm (siehe auch Falter (Zeitung))
- [http://www.hauptstadt.at www.hauptstadt.at - Programmübersicht von Wien]
Fotos aus Wien
- [http://www.foto-julius.at/ind_wien.html Wien Bilder allgemein]
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27. OktoberDer 27. Oktober ist der 300. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 301. in Schaltjahren) - somit bleiben 65 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 312 - Konstantin siegt in der Schlacht bei der Milvischen Brücke, sein Rivale Maxentius ertrinkt im Tiber.
- 1492 - Christoph Kolumbus entdeckt Kuba.
- 1934 - Der Marsch von 100.000 Kommunisten unter Führung Mao Tse-tungs durch China beginnt (Langer Marsch).
- 1947 - Das Großherzogtum Luxemburg wird Mitglied in der UNESCO.
- 1954 - In Oberhausen beginnen die ersten Westdeutschen Kulturfilmtage, die späteren Kurzfilmtage.
- 1958 - General Muhammad Ayub Khan verhängt den Belagerungszustand über Pakistan und errichtet eine Militärdiktatur.
- 1960 - Die Côte d'Ivoire wird Mitglied in der UNESCO.
- 1961 - Mauretanien und die Mongolei werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 1964 - Malawi wird Mitglied in der UNESCO.
- 1966 - Die Vereinten Nationen entziehen Südafrika das Mandat über | | |