:: wikimiki.org ::
| Aluminiumchlorid |
Aluminiumchlorid
Aluminiumchlorid (Summenformel: AlCl3) bildet farblose, hexagonale Kristalle, hat eine relative Molekülmasse von 133,34 u, eine Dichte von 2,44 g/cm3 und einen Schmelzpunkt von 190 °C.
Es ist in vielen organischen Lösungsmitteln löslich. Das meist durch Verunreinigungen mit Eisenchloriden hellgelbe Pulver wirkt stark hygroskopisch. In feuchter Luft tritt es stark rauchend in Erscheinung.
In Lösungsmitteln, flüssiger Phase sowie im Dampfzustand tritt Aluminiumchlorid in einer dimeren Form als Cl2AlCl2AlCl2 auf, in dem das Aluminiumatom vielfach koordiniert ist (analog zum Aluminiumbromid). Im festen Zustand ist im Aluminiumchlorid das Aluminium 6-fach durch Cl- koordiniert.
Reaktionsverhalten
In stark exothermer Reaktion kommt Aluminiumchlorid in Wasser in Lösung, wobei eine Hydrolyse in Chloridionen und Aluminiumhexaquoionen erfolgt:
Diese Hexaquoionen gehen schließlich in stark sauerer Reaktion in eine Hydroxyverbindung über:
Synthese
Wasserhaltiges Aluminiumchlorid (in rhombischen Kristallen auftretendes Hexahydrat AlCl3 • 6H2O) entsteht durch Auflösen von Aluminium in Chlorwasserstoffsäure.
Die Herstellung von wasserfreiem Aluminiumchlorid erfolgt durch überleiten von Chlor über Kohlenstoff und Aluminiumoxid bei etwa 800°C oder direkt aus den Elementen:
beziehungsweise :
Verwendung
Das Hexahydrat des Aluminiumchlorids findet aufgrund seiner stark adstringierenden Wirkung in der Textil- und Seifenindustrie Verwendung, wo es unter anderem der Herstellung von antiseptischen Mitteln oder Deodoranten dient. Weiterhin wirkt es als starke Lewis-Säure sowie in der organischen Synthese als Katalysator bei Dehydrierungen, Polymerisationen und Friedel-Crafts-Reaktionen (Friedel-Crafts-Alkylierung, Friedel-Crafts-Acylierung). Außerdem wird es als Halogenüberträger und Kondensationsmittel verwendet. Im Bereich der Wasserchemie findet es als Primärflockungs- und Fällungsmittel (z.B. für Phosphate in Kläranlagen) Anwendung.
Zudem kann Aluminiumchlorid in bestimmten Konzentrationen durch lokales Auftragen gegen übermäßiges Schwitzen benutzt werden.
Besonderheit
Aluminiumchlorid wird als der Grenzfall zwischen Molekül und Ion angesehen, es hat eine delta-EN von 1,5 (1,7? je nach PSE). Damit sollte es sich eigentlich um eine polare Atombindung handeln.
Wiki-/Weblinks
Siehe auch:
- Chemikalienliste
- WikiProjekt Chemikalien
- Portal:Chemie
Kategorie:Chemische Verbindung
ja:塩化アルミニウム
Dichte
Die Dichte, Formelzeichen: ρ (griechisch: rho), ist eine physikalische Eigenschaft eines Materials. Sie ist über das Verhältnis der Masse m eines Körpers zu seinem Volumen V definiert:
:
in Worten:
:
Der Kehrwert der Dichte wirdspezifisches Volumen genannt und spielt vor allem in der Thermodynamik der Gase und Dämpfe eine Rolle.
Die Dichte sollte nicht mit dem spezifischen Gewicht verwechselt werden, denn diese ist zwar sehr ähnlich zur Dichte, unterscheidet sich aber in einem Punkt: Während bei der Dichte das Volumen im Verhältnis zur Masse steht, geschieht dies beim spezifischen Gewicht mit dem Volumen und der Gewichtskraft.
Das Verhältnis der Dichte eines Stoffes zur Dichte im Normzustand wird als Relative Dichte bezeichnet.
Bei porösen Stoffen wird zudem zwischen der Rohdichte (Hohlräume inklusive) und der Reindichte (Volumen ohne Hohlräume) unterschieden.
Einheit
Die abgeleitete SI-Einheit der Dichte ist Kilogramm pro Kubikmeter (kg/m3). Weit verbreitet und besonders bei Feststoffen gebräuchlich ist zudem die Angabe in g/cm3. Weitere in Spezialfällen genutzte Einheiten sind Gramm pro Liter (g/l) und Gramm pro Kubikdezimeter (g/dm3). Hierbei gilt:
1.000 kg/m3 = 1 kg/dm3 = 1 kg/l oder 1 g/cm3 = 1 g/ml. Alle diese Größen stellen die Bezugsdichte von Wasser dar.
Wasser hat als Bezugspunkt bei einer Temperatur von 3,98 °C seine größte Dichte (Dichteanomalie) mit 1.000 kg/m3, was einem g/cm3 entspricht. Ein Liter ist definiert als das Volumen, das genau ein Kilogramm Wasser bei seiner höchsten Dichte (bei 3,98 °C ≈ 4 °C) bei Normaldruck einnimmt. Die Abweichung von 1 dm³ ist so gering, dass man im Normalfall 1 l und 1 dm3 als gleich ansehen kann.
Für Feststoffe wird die Dichte üblicherweise in g/cm³ bei 20 °C angegeben und für gasförmige Stoffe in g/l bei 0 °C und einem Luftdruck von 1.013,25 hPa = 101.325 Pa
(Normalbedingungen).
Beispiel
Die Dichte von Kupfer bestimmt man experimentell wie folgt:
Die Stoffprobe wiegt z.B. 35 g. Nun füllt man ein Reagenzglas teilweise mit Wasser; nehmen wir beispielsweise 16 ml. Jetzt lässt man den Stoff eintauchen und liest den Füllstand 17,7 ml des Wasserspiegels ab. Die Differenz der beiden Füllmengen beträgt 1,7 ml. Also kann für die Dichte von Kupfer die Näherung
:
ermittelt werden.
Eigenschaften
Die Dichte von Flüssigkeiten hängt deutlich von der Temperatur ab, bei Gasen zusätzlich vom Druck. Ein Beispiel hierfür ist die Temperaturabhängigkeit der Luftdichte im unteren Abschnitt. Die Dichte von hygroskopischen Stoffen wie zum Beispiel Holz ist zudem von der Luftfeuchte (Wirkung auf Holzfeuchte) abhängig. Um deren Messergebnisse vergleichen zu können, bezieht man sich auf ein sogenanntes Normalklima.
Körper in einer Flüssigkeit, die eine geringere Dichte als diese haben, steigen entsprechend dem archimedischen Prinzip nach oben (Auftrieb), bis sie irgendwann einen Gleichgewichtszustand erreichen (schwimmen). Körper mit größerer Dichte sinken entsprechend nach unten bzw. haben einen höheren Tiefgang als Körper mit geringeren Dichten. Insbesondere kann daher das weniger dichte Eis auf dem Wasser schwimmen und verdrängt dabei genau das Volumen an Wasser, das die gleiche Masse wie das Eis hat.
In Gasen gilt entsprechendes. Ein mit Helium gefülltes Luftschiff schwebt in der Luft, da das Helium bei gleichem Druck und gleicher Temperatur eine geringere Dichte als Luft hat.
Die dichteste auf der Erde natürlich vorkommende Substanz ist Iridium mit etwa 22.650 kg/m3. Neutronensterne dagegen können eine Dichte von etwa 1014 kg/m3 haben.
Tabellenwerte
Tabellenwerte zur Dichte verschiedene Stoffe sind in folgenden Artikeln zu finden:
- Liste der Dichte fester Stoffe
- Liste der Dichte von Flüssigkeiten
- Liste der Dichte gasförmiger Stoffe
Temperaturabhängigkeit der Luftdichte
Die Wirkung der Temperatur auf die Luftdichte, die Schallgeschwindigkeit und die Schallkennimpedanz ist in folgender Tabelle dargestellt. Der Luftdruck hat auf die Schallgeschwindigkeit keinen Einfluss, auch wenn diese Fehlangabe in vielen Büchern zu finden ist.
Größen:
- (theta) = Temperatur in °C
- ρ (rho) = Luftdichte oder Dichte der Luft in kg/m3
- c = Schallgeschwindigkeit in m/s
- Z = Schallkennimpedanz in N·s/m3
Messmethoden
Von einem Körper mit exakt bekannter Geometrie kann die Dichte mittels Masse und berechnetem Volumen bestimmt werden.
Nach dem Prinzip von Archimedes erfährt ein Körper in der Umgebung einer Flüssigkeit genau so viel Auftriebskraft, wie die von seinem Volumen verdrängte Flüssigkeit an Gewichtskraft ausüben würde. Alle direkten Dichtemessverfahren beruhen noch heute auf diesem Prinzip und können auch auf die Dichtebestimmung von Gasen übertragen werden. Bei bekannter Dichte der Flüssigkeit, lässt sich auch das Volumen des eingetauchten Festkörpers bestimmen und schließlich auch dessen Dichte bestimmen.
Beispiel für die Bestimmung der Dichte eines Festkörpers:
Das Gewicht des Festkörpers wird an Luft gemessen. Eigentlich müsste man die Messung im Vakuum durchführen, da der Festkörper auch in Luft einen gewissen Auftrieb erfährt.
Man erhält .
Anschließend wird der Festkörper in Wasser eingetaucht und gewogen. Er scheint leichter zu sein als an der Luft. Man erhält . Nach dem Prinzip von Archimedes ist die Masse des verdrängten Wassers . Das Volumen des verdrängten Wassers ist gleich dem Volumen des Festkörpers . Es ist bekannt, dass für die Dichte des Wassers gilt. Durch Einsetzen und Umformen erhält man folglich: .
Im letzten Schritt erhält man somit für die Dichte des Festkörpers:
Dichten von Flüssigkeiten werden mit einem Aräometer gemessen. Dichten von Festkörpern werden z. B. mit einem Pyknometer gemessen oder über indirekte Bestimmungsverfahren, wie der Isotopenmethode ermittelt. Der Biegeschwinger ermöglicht es mit Hilfe eines mit Messflüssigkeit gefüllten U-Rohres, die Dichte von flüssigen Reinstoffen und binären Mischungen exakt zu ermitteln.
Die Dichte von Holz kann man mit einem Resistographen bestimmen.
Beispiele
Wasser
Wasser hat eine sehr seltene Eigenschaft, indem es bei 3,98 °C die größte Dichte besitzt (Anomalie des Wassers). Es dehnt sich beim weiteren Abkühlen aus, die abnehmende Dichte bewirkt eine Volumenausdehnung. Hierdurch treten Frostschäden beispielsweise bedingt durch die Frostverwitterung auf. Bei zugefrorenen Seen befindet sich so auch das 3,98 °C warme Wasser am Seeboden, während kälteres Wasser mit geringerer Dichte nach oben steigt. Dies verhindert das Zufrieren von Gewässern bis auf den Grund und ermöglicht es erst den Lebewesen in Seen und Meeren zu überleben.
Atmosphäre
In der Atmosphäre steigen erwärmte und damit weniger dichte Luftschichten vom Boden auf (Konvektion). Sie kühlen dabei jedoch ab, wobei Wasserdampf kondensieren kann und sich daraufhin Wolken ausbilden. Entsprechend sinken kühlere Luftschichten wieder ab.
Abgeleitete Bezeichnungen
In Analogie werden auch andere Größen pro Raumeinheit als Dichten bezeichnet, zum Beispiel die Teilchendichte, die Ladungsdichte oder die Wahrscheinlichkeitsdichte.
Teilweise wird der Begriff Dichte auch für Größen pro Flächeneinheit verwendet (Stromdichte, Strahlungsstromdichte, elektrische und magnetische Flussdichte).
Eine spezifische Dichte ist API-Grade für Rohöl.
Weitere Analogien (neben den schon genannten):
- Darrdichte
- Fülldichte
- Klopfdichte
- Längendichte
- Pressdichte
- Relative Dichte
- Schüttdichte
- Sinterdichte
- Stopfdichte
Weblinks
- [http://www.sengpielaudio.com/Rechner-dichteeinheiten.htm Umrechnung von allen Dichte-Einheiten]
- [http://www.engnetglobal.com/tips/convert.asp?catid=9 Umrechnung von Dichte-Einheiten - auch amerikanische und englische Größen]
- [http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Dichte Mineralienatlas - Dichte]
- [http://www.physik.uni-muenchen.de/leifiphysik/web_ph08/m11_dichte.htm Versuche und Aufgaben zur Dichte]
Kategorie:Werkstoffeigenschaft
Kategorie:Physikalische Größe
Kategorie:Mineralogie
ms:Ketumpatan
ja:密度
Schmelzpunkt
Als Schmelzpunkt oder Schmelztemperatur bezeichnet man die Temperatur, bei der ein Stoff schmilzt, das heißt vom festen in den flüssigen Aggregatzustand übergeht. Der Schmelzpunkt ist abhängig vom Stoff, im Gegensatz zum Siedepunkt aber nur sehr wenig vom Druck. Für reine Stoffe ist er identisch mit dem Gefrierpunkt und bleibt während des gesamten Schmelzvorganges konstant. Durch Unreinheiten, Lösungsmittelreste etc. wird der Schmelzpunkt in der Regel erniedrigt.
Amorphe Werkstoffe besitzen keinen Schmelzpunkt, sondern einen Schmelzbereich oder eine Übergangstemperatur wie z. B. Gläser und einige Kunststoffe. Auch die Bestimmung eines Erweichungspunktes ist möglich.
Druckabhängigkeit
Der Schmelzpunkt hängt zwar vom Druck ab, allerdings nur geringfügig: Um den Schmelzpunkt um lediglich 1 K zu ändern, muss der Druck durchschnittlich um etwa 100 atm erhöht werden. Daraus folgt, dass sich Änderungen des Atmosphärendrucks - die merkliche Änderungen des Siedepunkts bewirken können - praktisch nicht auf den Schmelzpunkt auswirken.
Für das Schmelzen gilt wie für andere Phasenumwandlungen die Clausius-Clapeyronsche Gleichung, die in guter Näherung für das Schmelzen bei verschiedenen Drücken folgende Temperaturänderung ΔT ergibt:
Dabei ist TM der Schmelzpunkt, ΔV die Volumenänderung beim Schmelzen, Δp die Differenz der betrachteten Drücke, und HM die Schmelzenthalpie.
Da aber die Volumenänderungen ΔV beim Schmelzen relativ klein sind, ist auch die Druckabhängigkeit des Schmelzpunktes relativ klein. Beispielsweise ändert sich bei einer Erhöhung des Drucks um 100 Atm der Schmelzpunkt von Eis um -0.76 K - Eis schmilzt also unter Druck leichter - , während sich der Schmelzpunkt von Tetrachlorkohlenstoff um +3.7 K erhöht. Die Tatsache, dass sich der Schmelzpunkt von Eis oder beispielsweise auch von Bismut bei Druckerhöhung erniedrigt, folgt daraus, dass ihr Volumen beim Schmelzen verringert wird: Dann ist in der obigen Gleichung ΔV und ΔT negativ.
Bedeutung
Der Schmelzpunkt von Wasser hat große Bedeutung in der Biologie und für das Wetter. Die Bestimmung des Schmelzpunkts einer Substanz ist auch von großer Bedeutung in der qualitativen Analytik, einschließlich der Identitätsprüfung, da viele Substanzen über ihren Schmelzpunkt identifiziert werden können. Flüssige Substanzen oder solche mit niedrigem Schmelzpunkt werden dazu in leicht kristallisierende Derivate umgewandelt: Alkohole können beispielsweise durch die Messung der Schmelzpunkte ihrer Ester der Nitrobenzoesäure oder der Dinitrobenzoesäure identifiziert werden.
Die Schmelzpunkterniedrigung durch gelöste Substanzen ist der Grund, warum Eis durch Salz geschmolzen werden kann.
Bestimmung
Eine ungefähre Messung ist natürlich einfach mit einem Thermometer durch Aufschmelzen der Probe und Ablesen der Schmelztemperatur möglich.
Für die exakte Messung des Schmelzpunktes stehen unterschiedliche Methoden zur Verfügung:
- Apparatur nach Thiele
- Heiztischapparatur nach Kofler, Tottoli
- Dynamische Differenzkalorimetrie (DSC)
Siehe auch
Phasendiagramm, molare Schmelzpunkterniedrigung, Siedetemperatur
Kategorie:Schwellenwert (Temperatur)
Kategorie:Physikalische Chemie
Kategorie:Werkstoffeigenschaft
ja:融点
ko:녹는점
th:จุดหลอมเหลว
EisenchloridEisenchlorid ist das Salz aus Eisen und dem Chlor. Es gibt zwei Eisenchloride:
- Eisen(II)chlorid
- Eisen(III)chlorid
LösungsmittelUnter einem Lösungsmittel (oft auch als Lösemittel bezeichnet) versteht man eine Flüssigkeit, die Gase, andere Flüssigkeiten oder Feststoffe lösen kann, ohne dass es dabei zu chemischen Reaktionen zwischen gelöstem Stoff und lösender Flüssigkeit kommt.
Lösungsmittelhaltig, lösungsmittelfrei
Häufig wird der Begriff Lösungsmittel eingeschränkt auf Stoffe, die unangenehme Gerüche, Gesundheits- und Umweltschäden verursachen können.
In diesem Sinne bezeichnet lösungsmittelfrei dann Farben, Klebstoffe, Lacke oder Lasuren, die in Wasser gelöst sind, während der Begriff lösungsmittelhaltig Produkte bezeichnet, die synthetische Substanzen wie Aceton, Ether, Tetrachlorkohlenstoff, Benzin oder Benzol enthalten.
Netgut
Chemie
Polare Stoffe lösen sich gut in polaren Lösungsmitteln (z. B. Salze in Wasser). Unpolare Stoffe lösen sich gut in unpolaren Lösungsmitteln (z. B. unpolare organische Stoffe in Benzol oder Ether).
Lösungsmittel werden meist nach ihren physikalischen Eigenschaften in Klassen eingeteilt. Solche Einteilungskriterien sind z.B.:
- Siedepunkt
- Flammpunkt
- Flüchtigkeit
- Viskosität
- Polarität
Tabelle mit Lösungsmitteln und ihren Daten:
Anwendung
Lösungsmittel sind unterschiedlich stark wassergefährdend, feuergefährlich und gesundheitsschädlich.
Beim ökologischen Bauen wird ein großes Gewicht auf die Art der verwendeten Lösungsmitteln gelegt. Oft gibt es bei Verbraucherprodukten lösemittelfreie bzw. -arme Alternativen.
Bei offener Anwendung verdampft der größte Teil der Lösungsmittel in die Umgebungsluft. Beim Einsatz in geschlossenen Systemen wird die überwiegende Menge zurückgewonnen.
Kohlenwasserstoffe aus Lösungsmitteln wirken in Bodennähe als Vorläufersubstanzen für die Ozonbildung und sind so mitverursachend für den Sommersmog.
Kategorie:Werkzeug der Chemie
Kategorie: Umwelt
Aluminiumbromid
Aluminiumbromid, Summenformel AlBr3.
Eigenschaften
Aluminiumbromid ist in Benzol und vielen organischen Lösungsmitteln löslich. Es bildet farblose rhombische und an feuchter Luft rauchende Kristalle.
Die relative Molekülmasse MR beträgt 266,71, seine Dichte 2,64. Es hat einen Schmelzpunkt von 97,5 °C und einen Siedepunkt von 263,3 °C.
Im festen Zustand bildet Aluminiumbromid Al2Br6 Moleküle aus, wobei zwei Br--Ionen als Brückenliganden auftreten, welches dazu führt, dass das Aluminiumatom ein vollständiges Elektronenoktett erreicht.
Synthese
Aluminiumbromid kann durch Überleiten von Bromdampf über ein gühendes Gemisch aus Kohlenstoff und Aluminiumoxid oder auch durch die direkte Einwirkung von Brom auf Aluminium synthetisiert werden.
Reaktionsverhalten
Aluminiumbromid reagiert unter Bildung einer stark saueren Lösung unter heftiger Reaktion mit Wasser. Hierbei werden die AL-Br Bindungen weitgehend hydrolysiert.
Aus der Lösung kristallisiert Aluminiumbromid als Hexahydrat AlBr3 · 6 H2O aus.
Verwendung
Die Hauptverwendung von Aluminiumbromid ist als Katalysator bei organischen Synthesen, wie beispielsweise der Polymerisation, der Friedel-Crafts-Reaktionen oder der Bromierung.
Wiki-/Weblinks
Siehe auch:
- Chemikalienliste
- WikiProjekt Chemikalien
- Portal:Chemie
Kategorie:Chemische Verbindung
ChloridEin Chlorid ist in der Anorganik ein Salz der Chlorwasserstoffsäure, besser bekannt als Salzsäure (chemische Formel: HCl). Ein Chlorid enthält in seinem Ionengitter einfach negativ geladene Chlor-Ionen Cl- (meist Chloridionen genannt).
In der Organik werden Derivate der verschiedensten Verbindungen als Chloride bezeichnet. So wird Methan, bei dem ein Wasserstoff-Atom gegen ein Chlor-Atom ausgetauscht (substituiert) wurde, Methylchlorid genannt. Hier liegt jedoch nicht wie bei den oben angesprochenen anorganischen Verbindungen Chlor als Chloridion vor, sondern ist kovalent mit dem Kohlenstoffatom verbunden.
Chlorid ist ebenso die Kurzbezeichnung für das Chloridion.
Eigenschaften
Anorganische Chloride
Chloride sind farblose oder farbige Salze, die in unterschiedlichsten Kristallstrukturen vorkommen können. Sie haben sehr hohe Schmelz- und Siedepunkte.
Als Schmelzen oder in Lösung leiten sie den elektrischen Strom. Chloride lösen sich in protischen und polaren Lösungsmitteln.
Darstellung
Anorganische Chloride
Chloride entstehen bei der Reaktion von Metallen mit elementarem Chlor oder mit Salzsäure.
Sie entstehen aber auch bei der Reaktion von Hydroxiden, Metalloxiden, Carbonaten und Hydrogencarbonaten mit Salzsäure.
Organische Chloride
Durch Substitutions- und Additionsreaktionen an Kohlenwasserstoffen sowie Carbonsäuren und ihren Derivaten können Chloride gewonnen werden.
Verwendung
- Kochsalz: Konservierungsmittel, Gewürz
Beispiele
Bekanntestes Beispiel für ein Chlorid ist das Natriumchlorid, besser bekannt als Kochsalz (chemische Formel: NaCl).
Wichtige Chloride sind
- Ammoniumchlorid - NH4Cl
- Blei(II)-chlorid - PbCl2
- Calciumchlorid - CaCl2
- Cäsiumchlorid - CsCl
- Eisen(II)-chlorid - FeCl2
- Eisen(III)-chlorid - FeCl3
- Kaliumchlorid - KCl
- Lithiumchlorid - LiCl
- Magnesiumchlorid - MgCl2
- Natriumchlorid - NaCl
- Quecksilber(I)-chlorid - Hg2Cl2
- Quecksilber(II)-chlorid - HgCl2
- Silberchlorid - AgCl
- Zinkchlorid - ZnCl2
Weblinks
- [http://www.med4you.at/laborbefunde/lbef2/lbef_chlorid.htm med4you: physiologische Bedeutung von Chlorid]
Weitere Informationen
Fluoride, Bromide, Iodide, Chlorate, Perchlorate
Elektrophile Substitution, Nukleophile Substitution, Elektrophile Addition, Nukleophile Addition
Kategorie:Stoffgruppe
ExothermExotherm nennt man in der Chemie solche chemischen Reaktionen, bei denen Wärme an die Umgebung abgegeben wird. Man nennt auch Reaktionen, bei denen Energie freigesetzt wird, exotherm (Wärme ist thermische Energie, die eine Systemgrenze überschreitet). Typische exotherme Reaktionen sind die Verbrennung fossiler oder nachwachsender Brennstoffe.
In der Kernphysik bezeichnet man eine Kernfusion oder eine Kernspaltung, die Energie in Form von Wärme abgibt, als exotherm. Eine klassische exotherme Kernfusion ist das Wasserstoffbrennen, wie es in der Sonne geschieht.
Siehe auch: endotherm, exergon
----
Unterscheide: ektotherm
:In der Biologie nennt man Poikilotherme (Wechselwarme) Pflanzen und Tiere auch ektotherm. Das sind Lebewesen, deren Körpertemparatur durch die Außentemperatur gesteuert wird. Dazu gehören hauptsächlich Reptilien, Insekten, n Amphibien, fast alle Fische und praktisch alle Pflanzen. Siehe dazu auch Thermoregulation.
Kategorie:Chemie
Kategorie:Thermodynamik
Kategorie:Ökologie
Kategorie:Physiologie
HydrolyseDie Hydrolyse ist die Spaltung einer chemischen Verbindung unter Anlagerung eines Wassermoleküls.
Dabei wird ein Wasserstoffatom an das eine "Spaltstück", der verbleibende Hydroxylrest an das andere gebunden. Die Umkehrung der Hydrolyse ist eine Kondensationsreaktion.
Durch Hydrolyse werden viele Biomoleküle (z.B. Proteine, Disaccharide, Polysaccharide oder Fette) im Stoffwechsel durch Enzyme in ihre Bausteine (Monomere) zerlegt.
Ein Beispiel ist die Hydrolyse eines Esters, die die Umkehrreaktion zur Veresterung darstellt.
Siehe auch: Aminolyse, Alkoholyse
Kategorie:Chemische Reaktion
Kategorie:Biochemische Reaktion
Kategorie:Bioenergie
ja:加水分解
ko:가수분해
Chlor
Chlor (von griechisch χλωρος (chlorós) = gelblich grün, wegen der gelbgrünen Farbe von Chlorgas) ist ein chemisches Element mit dem Symbol Cl und der Ordnungszahl 17. Chlor gehört zur Gruppe der Halogene, der 7. Hauptgruppe des Periodensystems der Elemente.
Geschichte
Chlor wurde 1774 von Carl Wilhelm Scheele entdeckt. Humphry Davy entdeckte, dass Chlor ein Element ist. Vorher wurde es für ein Oxid gehalten.
Vorkommen
Chlor existiert in der Natur, da es ein sehr reaktionsfreudiges Element ist, nicht in elementarer Form, sondern als Anion Cl- (Chlorid). Als Bestandteil von Salzen wie z. B. Natriumchlorid und Kaliumchlorid findet man es in vielen großen Salzlagerstätten auf der Welt. Chloride kommen zu ungefähr 0,05 % in der Erdkruste vor.
Gewinnung und Darstellung
Im großindustriellen Maßstab wird Chlor vorwiegend durch die sogennante Chloralkali-Elektrolyse einer Natriumchlorid-Lösung oder -Schmelze gewonnen:
:
:
Es fallen Natronlauge und Wasserstoff (beim Einsatz von NaCl-Lösung) bzw. Natrium (beim Einsatz von NaCl-Schmelze) als Kuppelprodukte an.
Als Ausgangsmaterial wird ebenso Salzsäure verwendet, die bei der Umsetzung von Chlor mit organischen Kohlenwasserstoffen entsteht. Diese kann mit Hilfe von elektrischem Strom wieder in Chlor umgewandelt werden:
:
Vor dem Aufkommen der Elektrolyseverfahren zur Chlorproduktion wurde auch die direkte Oxidation von Chlorwasserstoff mit Sauerstoff oder Luft nach dem sogennanten Deacon-Verfahren ausgeübt:
:
Die Durchführung dieser Gleichgewichtsreaktion wurde an Katalysatoren auf Basis CuCl2 durchgeführt. Aufgrund der extrem korrosiv wirkenden Reaktionsmischung ist die technische Durchführung jedoch mit großen Schwierigkeiten verbunden.
Das Produktionsvolumen von Chlor weltweit beträgt 2004 etwa 45 Millionen Tonnen.
Im Labor kann Chlor aus Salzsäure hergestellt werden:
- Reaktion von Kaliumpermanganat mit konzentrierter Salzsäure
- Reaktion von Braunstein mit konzentrierter Salzsäure
- Reaktion von Chlorkalk mit konzentrierter Salzsäure
Eigenschaften
Physikalische Eigenschaften
Das gelbgrüne Chlor ist unter Normalbedinungen (1013,25 hPa, 0 °C) gasförmig . Es riecht stechend und ist in der Gefahrstoffliste als giftig eingestuft. Chlor ist in Wasser relativ gut löslich: In einem Liter lösen sich bei 25 °C und Atmosphärendruck 0,0921 mol. Diese wässrige Lösung des Chlors nennt sich Chlorwasser (nicht etwa Salzsäure). Beim Abkühlen einer gesättigten Lösung auf 0 °C scheiden sich grünlich-gelbe Chlor-Klathrate der Zusammensetzung Cl2 · 2 H2O ab. Beim Erwärmen auf 9,6 °C zersetzen sich diese wieder.
Chemische Eigenschaften
Chlor eignet sich aufgrund seines hohen Normalpotenzials von 1,358 Volt besonders gut als Oxidationsmittel. Chlor brennt nicht, ist aber eines der reaktionsfähigsten Elemente im Periodensystem der Elemente. Es reagiert bereits bei Normaltemperatur mit zahlreichen Elementen, vielen organischen und anorganischen Verbindungen zum Teil sehr heftig unter starker Wärmeentwicklung.
Mit Wasserstoff reagiert es explosionsartig in der so genannten Chlorknallgasreaktion, wenn zu Beginn eine Bestrahlung mit kurzwelligem Licht oder eine lokale Erwärmung stattfindet. Die zugeführte Energie bewirkt die Spaltung des Cl2-Moleküls:
:
:Ein Chlormolekül wird durch Energiezufuhr in zwei Chloratome (Radikale) gespalten.
Damit startet eine Radikalkettenreaktion:
:
:
Die Einwirkung von Chlor auf Elementwasserstoffe (EHn) führt zu einem teilweisen Wasserstoffentzug:
:
:Die Reaktion von Chlor und Methan bei 400 °C ergibt Chlorwasserstoff und Chlormethan sowie höher chloriertes Methan.
Ein Chlor/Stickstoff-Gemisch reagiert mit Ammoniak und Chloramin:
:
Im Vergleich dazu wird Ammoniak unter drastischen Bedingungen mit unverdünntem Chlor zu Stickstoff und Chlorwasserstoff umgesetzt:
:
Isotope
In der Natur kommen zwei stabile Isotope von Chlor vor: 35Cl, das ca. 75% ausmacht, und 37Cl.
Das natürlich vorkommende instabile Isotop 36Cl entsteht in der Atmosphäre bei der Wechselwirkung zwischen 36Ar und den Protonen der kosmischen Strahlung. Größere Mengen dieses Isotops entstanden auch bei der Bestrahlung von Meerwasser während der atmosphärischen Atomwaffenversuche zwischen 1952 und 1958. 36Cl besitzt eine Halbwertszeit von 301.000 Jahren und zerfällt unter β--Strahlung in 36Ar oder unter Elektroneneinfang in 36S.
Verwendung
Die hohe Oxidationsfreudigkeit von Chlor führte zum Einsatz von Chlor als Bleichmittel (beispielsweise Papierindustrie). In dieser Rolle wird es wegen seiner Umweltschädlichkeit immer mehr durch Wasserstoffperoxid ersetzt. Nicht wegzudenken ist Chlor wegen seiner Reaktionsfähigkeit in der chemischen Industrie, wo es in Endprodukten wie z. B. PVC, Bleichmittel und Salzsäure) anzutreffen ist. Chlor ist eine wichtige Grundchemikalie bei der Herstellung von Polyurethan und Polycarbonat.
Chlor wird als preiswertes Desinfektionsmittel für das Trinkwasser eingesetzt. Vorteilhaft gegenüber anderen Mitteln ist die so genannte Depot-Wirkung. D. h. nach der Zugabe im Wasserwerk wirkt es auch im Rohrleitungsnetz noch über längere Zeit desinfizierend.
Chlorgas wurde im ersten Weltkrieg in der Nähe der Stadt Ypern in Flandern als Kampfstoff eingesetzt, mit vielen Toten und zahlreichen, teilweise lebenslang, geschädigten Soldaten.
Biologische Bedeutung
Physiologisch besitzt Chlor in Form von Chlorid als Mineralstoff eine große Bedeutung. Aufgenommen wird es über die Nahrung überwiegend in Form von Kochsalz (Natriumchlorid). Tagtäglich nimmt man zwischen 3 und 12 g Chlorid zu sich. Die Ausscheidung erfolgt über Niere und Schweiß.
Chlorid ist notwendig zur Produktion von Magensäure und zur Aufrechterhaltung der Osmose im Organismus.
Nachweis
Die zu untersuchende Substanz in Wasser lösen und mit Salpetersäure ansäuern danach mit Silbernitrat fällen. Es entsteht ein weißer Niederschlag, was ein Anzeichen für Chloridionen darstellt.
Dieser muss sich bereits in verdünntem Ammoniakwasser wieder lösen.
Sicherheitshinweise
Gefährliche Reaktionen u.a. mit Ammoniak, Bromwasserstoff, Butadien, Butan, Buten, Ether, Kohlenoxid, Methan, Propan, Schwefeldioxid und Wasserstoff sind möglich.
Mit der Feuchtigkeit der Schleimhäute erfolgt Bildung von aktivem Sauerstoff und Salzsäure, die das Gewebe angreifen. Die Inhalation führt je nach Konzentration zu Reizung der Schleimhäute, Husten, bei längerer Einwirkung auch zu Bluthusten und Atemnot, sowie Erstickungserscheinungen. Bei Inhalation großer Mengen besteht Lebensgefahr. Flüssiges Chlor wirkt stark ätzend auf die Haut.
Gesundheitsgefährdung
Giftig beim Einatmen.
Das Gas wirkt sehr stark reizend auf die Atemwege, aber auch auf Augen, Haut und die Verdauungswege. Lungenschäden, bei chronischer Einwirkung auch Herz- und Kreislaufschäden sind auch nach anfänglicher Beschwerdefreiheit möglich. Flüssiges Chlor wirkt auf die Haut stark ätzend. Chlorwasser führt zu Reizungen und langwierigen Ekzemen (Perna-Krankheit, bei entsprechender Disposition Chlor-Akne).
Chlorkonzentrationen von etwa 0,5 % in der Atemluft sind für den Menschen tödlich. 0,001 % Chlor in der Atemluft haben bereits erste pathologische Wirkungen zur Folge.
Der maximale Arbeitsplatzgrenzwert in Deutschland (TRGS 900, Luftgrenzwert) liegt zur Zeit bei 0,5 ppm bzw. 1,5 mg pro Kubikmeter Luft.
Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln (bei der Wasserchlorung)
Behälter dicht geschlossen an einem gut gelüfteten Ort aufbewahren. Bei Betreten des Chlorgasraumes immer Fluchtfilter mitführen. Flaschen und Anlageteile vor offenen Flammen, Wärme und Sonneneinstrahlung sowie besonders vor Feuchtigkeit schützen. Festsitzende Armaturen nicht mit Gewalt öffnen, Ventile usw. nur ohne Hilfsmittel betätigen. Rohrleitungen oder festsitzende Ventile nicht auf Temperaturen über 50 °C erwärmen. Bei Chlorgasalarm Raum/Bereich nicht mehr betreten. Liegen unklare Verhältnisse vor, darf der Raum/Bereich nur mit umgebungsluftunabhängigen Atemschutzgerät und dichtschließenden Chemieschutzanzug betreten werden (Feuerwehr). Chlorgasflaschenwechsel darf nur unter Atemschutz (bei Chlorflaschen: Vollmaske mit Filter B2 Kennfarbe grau oder besser, bei Chlorfässern: umluftunabhängiges Atemschutzgerät) erfolgen, Schutzhandschuhe tragen. Der Filter wird bei einem Chlorgasausbruch nach ca. 30 Sekunden unwirksam, er wird nur als Fluchtfilter benutzt. Dichtigkeit der Armaturen nach jedem Chlorgasflaschenwechsel und sonst wöchentlich mit Prüfreagenz (Ammoniaklösung) kontrollieren (Bildung eines weißen Nebels bei Undichtigkeit). Chlorgasflaschen gegen Umstürzen sichern (Bügel oder Kette). Die Wasservorlage im Bodenablauf wöchentlich prüfen und ggf. auffüllen. Unbenutzte Flaschen sowie Flaschen für den Transport mit Ventilschutzmutter und Ventilschutzkappe sichern.
Erste Hilfe
Allgemein: Verunreinigte Kleidung sofort entfernen.
Nach Einatmen: Frischluft zuführen, ggf. Atemspende, Ruhe, Wärme, Atemwege freihalten. Falls vorhanden Beclometason-Spray (z.B. Ventolair) verabreichen. Keinen Alkohol zuführen. Schnellstmöglicher Transport zum Arzt auch bei momentaner Beschwerdefreiheit in halbsitzender Haltung.
Nach Hautkontakt: Sofort mit Seife und viel Wasser waschen und steril verbinden (Brandwundentuch). Sofortiger Transport zum Arzt.
Nach Augenkontakt: Mit Augendusche oder unter fließendem Wasser 10 bis 15 Minuten bei gut geöffneten Lidspalt spülen. Danach Verletzten sofort augenärztlich behandeln lassen.
Verbindungen
- Chlorwasserstoff
- Hypochlorige Säure
- Kaliumchlorid
- Natriumchlorid
- Lithiumchlorid
- Natriumhypochlorit
- Fluorchlorkohlenwasserstoff
- Chlororganische Verbindungen
Weblinks
- [http://www.m-ww.de/gesund_leben/ernaehrung/mineral_spuren/chlor.html Speziell physiologische Infos bei medicine worldwide]
- [http://www.seilnacht.tuttlingen.com/Lexikon/17Chlor.htm Detaillierter Lexikoneintrag für Chlor]
- [http://archiv.greenpeace.de/GP_DOK_3P/CHLOR/SEITEN/C03HI04.HTM Artikel zur Chlorchemie bei Greenpeace]
- [http://www.basf.de/basf/img/position/chlor_d.pdf Chlorchemie bei BASF (PDF)]
Kategorie:Chemisches Element
Kategorie:Halogen
Kategorie:Periode-3-Element
Kategorie:Chemiewaffe
Kategorie:Gift
ja:塩素
ko:염소 (원소)
th:คลอรีน
Aluminiumoxid
Aluminiumoxid (Summenformel Al2O3), auch Tonerde genannt, ist eine der Sauerstoffverbindungen des chemischen Elements Aluminium.
Die wichtigsten Modifikationen des Aluminiumoxides sind:
- das kubische γ-Al2O3
- der rhombische Korund (α-Al2O3)
Vorkommen
α-Al2O3 kommt als Mineral (Korund) auch in der Natur vor.
Gewinnung und Darstellung
Aus Bauxit wird Aluminiumhydroxid (ATH) durch Aufschliessen in Natronlauge gewonnen (Bayer-Verfahren).
Durch Entziehen des Wassers, z.B. durch Sintern oder Kalzinieren erhält man Aluminiumoxid.
Eine weitere Darstellung von Aluminiumoxid kann durch vorsichtiges Dehydrieren von Hydrargillit oder Böhmit erfolgen.
Aluminium kann auch elektrolytisch oxidiert werden, siehe Eloxieren.
Eigenschaften
Das γ-Al2O3 ist ein hygroskopisches, farbloses, lockeres Pulver, das unlöslich ist in Wasser, in starken Basen oder Säuren aber gut löslich ist.
Bereits ab 800 °C geht das γ-Al2O3 in das in Säuren wie Basen im allgemeinen unlösliche α-Al2O3 über.
Mit verschiedenen Metalloxiden bildet Aluminiumoxid Aluminate.
γ-Al2O3 ist ein poröses Material, dessen Oberflächenstruktur stark von den Herstellungprozess, beziehungsweise dessen Temperatur, beeinflußt werden kann.
Verwendung
Das α-Al2O3 hat eine Mohs'sche Härte von 9 bis 9,5 und wird unter anderem zu Lagersteinen von Messinstrumenten und Uhren, sowie zu Schleifmitteln verarbeitet. Basis dafür ist häufig das als Nebenprodukt der Aluminothermie anfallende Alundum.
Kalzinierte Aluminiumoxide werden in der Keramik (z. B. in Zündkerzen, Waschbecken, Hotelgeschirr, Schußsicherer Bekleidung) oder im weitesten Sinn als Poliermittel (z.B. in Glaskeramikreinigern, Autopflegemitteln, Bremsbelägen, Zahnpasten) verwendet. Weiterhin dient gesintertes α-Al2O3 (Sinterkorund) als feuerfestes Material in Ofenauskleidungen oder Laborgeräten.
Mit Verunreinigungen durch geringe Mengen an Cr2O3 beziehungsweise TiO2 bildet der Korund die Edelsteine Rubin und Saphir.
γ-Al2O3 dient als Adsorbens und als Katalysatorträger, sowie als Katalysator selbst.
Neueste Sinterverfahren machen es möglich, Aluminiumoxid zur Herstellung extrem fester und bruchsicherer Gläser einzusetzen (Nature, Vol. 430, S. 761, 2004).
Siehe auch
- Korund
- Saphir
- Chemikalienliste
- WikiProjekt Chemikalien
- Portal:Chemie
Kategorie:Chemische Verbindung
Kategorie:Oxidkeramiken
ja:酸化アルミニウム
th:อะลูมิเนียม ออกไซด์
DeodorantEin Deodorant (latein.: Entriecher), auch Deo genannt, ist ein Kosmetikartikel, der unangenehme Körpergerüche verhindert, indem er die übermäßige Vermehrung von Hautbakterien hemmt bzw. diese abtötet. Antitranspirantien hingegen verringern die Schweißbildung, die, je nach Temperatur, bis zu 15 Liter täglich betragen kann.
Geschichte
Frühe Berichte über die Verwendung von Vorläufern de Deodorants stammen aus dem alten Ägypten, wo auch Duftbäder, die Entfernung von Körperhaaren und das Einreiben mit parfümierten Ölen praktiziert wurden. Die Ägypter benutzten Tschermigitt als Deodorant. Dieser Alaunschiefer, den bereits die Chinesen in unreiner Form kannten, enthielt Bitumen und wurde nicht nur zur Verbesserung des Körpergeruchs eingesetzt. Er soll auch bei der Behandlung von inneren Entzündungen, zur Blutstillung beim Rasieren und bei der Trinkwasserverbesserung eingesetzt worden sein.
Auch in der Antike wurden Parfüm-Öle benutzt, um den Körpergeruch zu überdecken. Im 18. Jahrhundert erfolgten zwei grundlegende Fortschritte zur Entwicklung des heutigen Deodorants: Während in Grasse die Kunst der Parfümproduktion verbessert wurde, entdeckte woanders die Schweißdrüsen bzw. deren Funktion. Da man nun wusste, dass die von den Schweißdrüse abgesonderten Sekrete Bakterien enthalten, die Feuchtigkeit und Wärme brauchen, konzentrierte man sich fortan auf Feuchtigkeitshemmer und Bakterizide zur kombinierten Anwendung.
Im 19. Jahrhundert wurde zuerst Ammoniaktinktur benutzt, die allerdings Hautreizungen verursachte. Der Erfinder des Deodorants Mum auf Basis von Zinksalbe ist unbekannt, da die Vermarktung zuerst über sein Kindermädchen und ab 1931 über die Firma Bristol Myers erfolgte und der Mann aus Philadelphia anonym blieb. Helen Barnett Diserens, die Erfinderin des Roll-On-Deos bei Mum, lies sich Ende der 1940er Jahre vom gerade erfundenen Kugelschreiber inspirieren. Einige Zeit davor hatte man bereits die Ammoniaktinktur durch Aluminiumchlorid ersetzt, das noch heute eingesetzt wird. Nachdem 1965 das Deospray erfunden wurde, das wegen der Verwendung von FCKW bald umstritten war, folgte die teilweise Rückbesinnung auf Roll-On und Alaunstein.
Inhaltsstoffe eines Deodorants
- Parfüm
- Geruchsabsorber
- Keimhemmende Mittel
- Enzyminhibitoren
- Lösungsmittel
- Stabilisatoren
- Konsistenzverbesserer
- Schaumverhinderer
- Farbstoffe
Produktformen eines Deodorants
- Deospray
- Deoroller
- Deostift
- Deopumpspray
- Deopuder
- Deocreme
- Deogel
Siehe auch
Körperpflege
Kategorie:Hygiene
Kategorie:Gegenstand
KatalysatorDer Katalysator (von der Katalyse, griechisch κατάλυσις, katálysis - die Auflösung mit lateinischer Endung) ist ein Stoff, der die Reaktionsgeschwindigkeit einer chemischen Reaktion beeinflusst, ohne dabei verbraucht zu werden. Dies geschieht durch Herauf- oder Herabsetzung der Aktivierungsenergie. Katalysatoren, die die Aktivierungsenergie herabsetzen, werden als positive Katalysatoren bezeichnet, solche, die die Aktivierungsenergie heraufsetzen, als negative Katalysatoren oder Inhibitoren.
Umgangssprachlich meint man mit Katalysator meist den Fahrzeugkatalysator, oft verkürzt als der Kat.
Wirkungsweise eines Katalysators:
- liegt nach einer Reaktion unverändert vor ||
- beschleunigt/ verlangsamt eine Reaktion (verändert die Reaktionsgeschiwindigkeit) ||
- erhöht/verringert die Aktivierungsenergie ||
- wirkt selektiv (bestimme Reaktionen haben bestimmte Katalysatoren)
Weitere Fachbegriffe zum Thema Katalysator: Katalyse, Autokatalyse, homogene Katalyse, heterogene Katalyse, Katalysatorgift und Biokatalysator.
Geschichte
Seit der Antike werden chemische Reaktionen mit Hilfe von Katalysatoren ausgeführt. Erst Jöns Jakob Berzelius kam 1835 zu der Erkenntnis, dass eine Vielzahl von Reaktionen nur dann erfolgte, wenn ein bestimmter Stoff zugegen war, der jedoch nicht verbraucht wurde. Seiner Meinung nach wurden diese Stoffe nicht umgesetzt, lieferten jedoch durch ihre Anwesenheit die Energie über ihre katalytische Kraft. Er bezeichnete diese Stoffe als Katalysatoren.
In der Folgezeit gelang es, tieferes Verständnis für die thermodynamischen Hintergründe der Katalyse zu gewinnen. Wilhelm Ostwald definierte den Katalysator wie folgt:
"Ein Katalysator ist ein Stoff, der die Geschwindigkeit einer chemischen Reaktion erhöht, ohne selbst dabei verbraucht zu werden und ohne die endgültige Lage des thermodynamischen Gleichgewichts dieser Reaktion zu verändern."
Für seine Arbeiten um die Katalyse erhielt Wilhelm Ostwald den Nobelpreis für Chemie.
Chemie
Die Wirkungsweise eines Katalysators beruht auf seiner Möglichkeit, den Mechanismus einer chemischen Reaktion derart zu verändern, dass die Aktivierungsenergie herabgesetzt wird. Man "geht einen anderen Weg" auf der Energie-Hyperpotentialfläche. Dieses geschieht über die Bildung einer reaktiven Zwischenverbindung (auch aktivierter Komplex) und die weitere Abreaktion zu den Endprodukten, wobei der eingesetzte Katalysator zurückgebildet wird. In der Praxis werden allerdings Katalysatoren durch Nebenreaktionen nach einiger Zeit des Gebrauchs unwirksam, da sie durch Nebenprodukte blockiert werden. Die folgende Grafik (Arrhenius-Diagramm) ergibt sich als Schnitt durch die Energie-Hyperpotentialfläche.
Bild:Katreak2.png
In der Grafik gibt die obere Kurve die Reaktion
wieder. Die Aktivierungsenergie wird mit bezeichnet. Die untere Kurve zeigt den Energieverlauf der durch katalysierten Reaktion. Hier wird über einen Übergangszustand (1. Maximum) ein Minimum erreicht, welches der Enthalpie der Verbindung entspricht.
Über einen weiteren Übergangszustand wird das Produkt erreicht, wobei der Katalysator zurückgebildet wird.
Die mit bezeichnete Aktivierungsenergie der katalysierten Reaktion ist deutlich geringer.
Als Beispiel kann die katalytische Verbrennung von Wasserstoff mit Sauerstoff angeführt werden. Diese Verbrennung ist thermodynamisch so günstig, dass sie prinzipiell "freiwillig" ablaufen sollte, jedoch aufgrund der bei Zimmertemperatur hohen Aktivierungsenergie so stark gehemmt ist, dass die Reaktionsgeschwindigkeit sehr gering ist. Die Anwesenheit eines Platinkatalysators kann diese Aktivierungsenergie derart erniedrigen, dass diese Reaktion dann hinreichend schnell auch bei niedrigeren Temperaturen abläuft. Eine Anwendung dafür war das döbereinersche Feuerzeug.
Bei Gleichgewichtsreaktionen verändert ein Katalysator Hin- und Rückreaktion auf die gleiche Weise, so dass die Lage des Gleichgewichts nicht verändert wird, das Gleichgewicht sich aber schneller einstellt.
Bedeutung der Katalysatoren
Gleichgewichtsreaktionen
Neben der Bedeutung von Katalysatoren in der chemischen Industrie sind sie für das Leben (Photosynthese, Atmung, Nahrungsmittelverwertung usw.) notwendig. Man spricht dabei anstatt von Katalysatoren von Enzymen.
Die Herabsetzung der Aktivierungsenergie durch positive Katalysatoren ist bei chemischen Reaktionen aber auch von großer kommerzieller Bedeutung. Hier begünstigt das Vorhandensein eines Stoffes (Katalysator) eine andere chemische Reaktion wesentlich, ohne dass der Stoff selbst dabei verbraucht wird. Ohne die Anwesenheit des Katalysators würde die jeweilige chemische Reaktion sehr viel langsamer erfolgen. Deshalb sind Katalysatoren heutzutage kaum noch aus der Chemietechnik wegzudenken. Derzeit wird geschätzt, dass etwa 80% aller chemischen Erzeugnisse eine katalytische Stufe in ihrer Wertschöpfungskette durchlaufen.
Entstehen bei Reaktionen mehrere Produkte, spielt die Selektivität eines Katalysators eine sehr wichtige Rolle. Dabei wird der Katalysator so gewählt, dass nur diejenige Reaktion beschleunigt wird, die das erwünschte Produkt erzielt. Verunreinigungen durch Nebenprodukte werden so weitgehend vermieden.
Aus der Sicht des Umweltschutzes wird durch den Einsatz von selektiven und aktiven Katalysatoren in der Regel Energie eingespart und die Menge an Nebenprodukten reduziert. Nicht minder bedeutsam für unsere Umwelt ist aber auch die Abgasnachbehandlung in der industriellen Produktion oder in Elektrizitätswerken. Im Falle der abgaskatalytischen Verfahren (z.B. in den PKW) werden unvermeidbare, gefährliche Substanzen in weniger gefährliche umgesetzt.
PKW
Beispiel: Im Autoabgaskatalysator reagiert das Atemgift Kohlenstoffmonoxid (CO) mit Sauerstoff (O2) zum Treibhausgas Kohlenstoffdioxid (CO2).
Auch die Inhibitoren haben in der chemischen Industrie eine gewisse Bedeutung erlangt, indem sie eingesetzt werden, wenn eine normalerweise explosionsartig verlaufende Reaktion industriell genutzt und kontrolliert werden muss (Beispiel: die Polymerisation von Metaldehyd aus Acetaldehyd) oder wenn ein bestimmtes Nebenprodukt ausgeschlossen werden soll. Auch im Bereich des Rostschutzes werden Inhibitoren eingesetzt.
Beispiele für Katalysatoren
Cereisen (Ammoniaksynthese),
Raney-Nickel,
Platin,
Rhodium,
Palladium,
Vanadiumpentoxid und
Samariumoxid katalysiert die Hydrierung und Dehydrierung von Ethanol.
Fahrzeugkatalysator: Bekanntestes Beispiel ist dieser Katalysator im Automobil zur Reduktion der Abgasemission, bei dem das ganze Gerät nach dem chemisch wirksamen Prinzip benannt ist.
Wichtige katalytische Verfahren
Siehe auch Katalyse, Autokatalyse, homogene Katalyse, heterogene Katalyse, Katalysatorgift, Biokatalysator, Enzyme
Kategorie:Umwelttechnik
Kategorie:Chemie
Kategorie:Technik
ja:触媒
ko:촉매
Friedel-Crafts-AlkylierungDie Friedel-Crafts-Alkylierung ist eine Reaktion in der Organischen Chemie, bei der in einem aromatischen Kohlenwasserstoff ein Wasserstoffatom gegen eine Alkylgruppe ausgetauscht (substituiert) wird (→ Alkylierung). Dabei entstehen Alkylaromaten.
:
:Ar steht für den Aromaten, R für die Alkylgruppe. In Klammern ist der verwendete Katalysator (hier: Aluminiumchlorid) genannt.
Klassifizierung
Die Friedel-Crafts-Alkylierung ist eine aromatische elektrophile Substitution (SE). Dabei greift eine Elektronen-arme Verbindung (Elektrophil) in Gestalt eines Kations oder Dipols eine aromatische Verbindung an und verursacht die Freisetzung eines Protons.
Als Alkylierungsreagenzien werden bei der Friedel-Crafts-Alkylierung Alkylhalogenide, Alkohole oder Alkene genutzt. Diese müssen vor der Alkylierungsreaktion durch Katalysatoren aktiviert werden.
Als Katalysatoren werden Lewis-Säuren verwendet, die aufgrund ihrer Elektronenaffinität das Alkylierungsreagenz "positivieren", das heißt einen Dipol erzeugen oder verstärken beziehungsweise ein Kation generieren.
:Bild:Alcl3kat.png
:Interaktion von Methylchlorid mit der Lewis-Säure Aluminiumchlorid.
Neben Aluminiumchlorid werden unter anderem Phosphorsäure, Schwefelsäure, Fluorwasserstoff und Quecksilber-II-sulfat als Katalysatoren verwendet.
Reaktionsablauf
Das Elektrophil greift am π-Elektronensystem des Aromaten an. Dabei wird vorübergehend die Aromatizität des Rings aufgehoben. Nach dem Abgang des Protons wird der aromatische Kern wieder hergestellt. Da eine bereits am Aromaten vorhandene Alkylgruppe den Ring gegenüber weiteren Substitutionsreaktionen aufgrund ihres induktiven Effektes (+I) aktiviert, isoliert man bei Alkylierungen nach Friedel-Crafts oft mehrfachsubstituierte Produkte. Um einfachsubstituierte Produkte zu erhalten, muss mit einem Überschuss des Aromaten gearbeitet werden, weshalb die Friedel-Crafts-Alkylierung für teure Benzolderivate nicht geeignet ist.
Mehrfachsubstitution
Polyalkylaromaten können durch einen Überschuss an Alkylierungsreagenz gewonnen werden. Im Fall von Benzol ist dabei zu beachten, dass durch das Einführen eines Alkylrestes in einen unsubstituierten Ring die Äquivalenz der Positionen am Ring abhanden kommt. Erstsubstituenten haben einen sogenannten dirigierenden Einfluss auf die Position der nachfolgenden Substitutionsreaktion. Man spricht von ortho-para- beziehungsweise meta-dirigierenden Substituenten (siehe dazu: Konstitution, Konstitutionsisomerie).
Wegen der durch jede neu hinzugefügte Alkylgruppe gesteigerten Affinität des Aromaten gegenüber Elektrophilen, ist es beispielsweise möglich, bei Hexamethylbenzol eine siebte Methylgruppe einzuführen. Die Reaktion endet dann mit einem relativ stabilen Phenoniumion.
:Bild:Friedelcraftsalkyl.png
:Reaktion von Hexamethylbenzol mit Methylchlorid zu einem Phenoniumkomplex (AlCl4- als Gegenion)
Transalkylierung
Die Friedel-Crafts-Alkylierung ist eine reversible Reaktion. Daher lassen sich Alkylreste von Alkylaromaten durch Erhitzen und unter Einfluss eines Katalysators auf andere Aromaten übertragen.
Kinetische und thermodynamische Kontrolle
Unter relativ milden Reaktionsbedingungen sind Alkylgruppen ortho- und para-dirigierend. Es entsteht das kinetisch-kontrollierte Endprodukt. Bei höherer Temperatur oder mit starken Lewis-Säuren entstehen bevorzugt die thermodynamisch stabileren meta-Produkte.
Weiterführende Informationen
Friedel-Crafts-Acylierung, Namensreaktionen, Reaktionsmechanismus
Weblinks
- [http://www.hschickor.de/friedel.htm Animation der Friedel-Crafts-Alkylierung auf www.hschikor.de]
- [http://www.vs-c.de/vsengine/vlu/vsc/de/ch/12/oc/vlu_organik/aromaten/reaktionen/reaktionen_aromaten.vlu/Page/vsc/de/ch/12/oc/aromaten/reaktionen/ar_se/fc_alkylierung/fc_alkylierung.vscml.html Ergänzende Informationen des Fachinformationszentrums Chemie in Berlin]
Kategorie:Namensreaktion
ja:フリーデル・クラフツ反応
HyperhidroseAls Hyperhidrose wird eine übermäßige Schweißproduktion bezeichnet, die generalisiert oder lokal auftreten kann. Das Gegenteil ist eine Anhidrose.
Definition
Was übermäßiges Schwitzen darstellt, ist von der subjektiven Definition abhängig. Für wissenschaftliche Zwecke wird als Hyperhidrose jedoch die Produktion von 100 mg Schweiß innerhalb von 5 Minuten in einer Achselhöhle definiert.
Örtlich begrenzt tritt die Hyperhidrose hauptsächlich zu 60% an den Handflächen oder Fußsohlen, zu 40% in den Achselhöhlen, zu 10% am Kopf, vornehmlich der Stirn und selten anderen Körperstellen auf. Die örtlich begrenzte Schweißneigung ist ein essentielles Problem, d.h. dass keine andere Ursache angegeben werden kann als eine Überaktivität der Schweißdrüsen des betroffenen Gebiets. Vermutet wird eine gesteigerte Erregbarkeit des Schweißzentrums im Hypothalamus.
Als nächtliche Hyperhidrosis bezeichnet man das extreme Schwitzen während des Schlafes. Manchmal ist dabei sowohl tagsüber wie auch nachts ein starkes Schwitzen zu verzeichnen (Hyperhidrosis), bei anderen Menschen ist das Problem auf die Nacht beschränkt. Medizinisch wird krankhaftes Schwitzen als lokale Hyperhidrose (ICD-10 R61.0) klassifiziert.
Es ist nicht einfach zwischen einem noch normalen Schwitzen und einer deutlichen Beeinträchtigung von Krankheitswert zu unterscheiden. Als ein recht zuverlässiges Kriterium hierfür gilt, ob der Schlaf in seiner Qualität deutlich beeinträchtigt wird und man z.B. in der Nacht aufstehen muss, um Wäsche oder gar Bettlaken zu wechseln.
Ursachen
Häufig genug wird man keine wirklich medizinische Krankheitsursache finden. Die Ärzte sprechen dann auch von einer "idiopathischen" Ursache, d.h. es handelt sich um ein häufiges Phänomen und Problem, für das es aber keine eindeutige Erklärung bzw. Ursache von identifizierbarem Krankheitswert gibt.
Eine Ausnahme bildet die örtlich begrenzte Schweißbildung aufgrund gustatorischer Reize beim Frey-Syndrom, das aufgrund einer Fehlfunktion des Nervus auriculotemporalis zustande kommt und bei dem somit eine Ursache angegeben werden kann.
Das generalisierte übermäßige Schwitzen kann viele Ursachen haben:
- als endokrine Hyperhidrose
- im Klimakterium, auch als Wechseljahre bezeichnet,
- bei Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion),
- bei Phäochromozytom (seltener u.a. adrenalinproduzierender Tumor),
- bei anderen seltenen Hormonstörungen.
- als neurologische Hyperhidrose
- bei Schädigung des Sympathikus (Verletzungen, Halsmarkerkrankung, Halsrippe) oder des Schweißzentrums selbst
- psychische Probleme
- unerwünschte Arzneimittelwirkungen (Hormone, Parasympathomimetika, Kortikoiden, Beta-Blocker, Salicylsäure u.a.)
- andere wie Zuckerkrankheit, chronische Infekte, Malignome, Übergewicht
Es muss ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass die Schweißproduktion durch Stress zwar gesteigert werden kann, dass die lokale Hyperhydrose jedoch - sofern sie auch in der Nacht auftritt - keine psychische Ursache hat, sondern im Gegenteil teils große psychische Probleme verursacht und die Fähigkeit zu Sozialkontakten massiv einschränkt.
Bromhidrose
Bromhidrose bezeichnet übelriechenden Schweiß, im Gegensatz zum normalen Schweißgeruch der erst nach stundenlanger Zersetzung von an sich geruchlosem Schweiß auftritt.
Betroffene leiden oft unter einer milden Hyperhidrose, die jedoch nicht an sich besonderen Krankheitswert hat. Vielmehr tritt selbst bei geringem Schwitzen sehr schnell (bereits wenige Minuten nach dem Duschen u. Kleidungswechsel) ein übler Geruch auf. Ein großes Problem beim Umgang mit Bromhidrose bzw. deren Behandlung ist die subjektive Wahrnehmung und das temporäre oder situationsbezogene Auftreten des Geruchs. Durch den Ekel, der mit Körpergeruch verbunden ist, kommt es durch Bromhidrose häufig zu sozialer Ausgrenzung und hoher psychischer Belastung.
Therapie
Es gibt eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten, um übermäßiges Schwitzen zu reduzieren. Das Grundprinzip aller ist entweder das Deaktivieren der Schweißdrüsen oder das Verstopfen der Schweißkanäle.
- Operation (Endoskopische transthorakale Sympathektomie kurz: ETS): ETS gilt heute als einzige wirklich Erfolg versprechende Behandlungsmethode bei Hyperhidrosis, etwa der Achseln, der Hände oder des Gesichts. Hierbei werden Nervenganglien im Brustkorb verödet, zerschnitten oder abgeklemmt. Eine Folge ist das kompensatorische Schwitzen an anderen Körperstellen. Einige Behandelte finden das jedoch erträglicher, während andere das kompensatorische Schwitzen als schlimmer empfinden.
- Operation (Entfernung der Schweißdrüsen): Im Achselbereich kann durch Absaugen der Schweißdrüsen die Hyperhidrose beseitigt werden. Diese Wirkung lässt nach einigen Jahren nach, da sich die Schweißdrüsen neu bilden.
- Aluminiumchlorid-Hexahydrat-Lösung: Aluminiumchlorid wird in den meisten Antitranspirantien verwendet, aber Menschen, die an Hyperhidrose leiden, brauchen eine viel höhere Konzentration. Die Lösung dringt in die Schweißkanäle ein und sorgt hier für ein Absterben der Haut. Abgestorbene Hautschuppen verstopfen dann die Schweißkanäle für eine gewisse Zeit. Die Rezeptur "Aluminiumchlorid-Hexahydrat 20% + Glycerin 2% + Isopropanol 70% ad 100ml" als Roll-on ist in jeder Apotheke zu beziehen und kostet ca. 10€ oder per Internetbestellung unter odapharm.com ,sweatoff.com etc.. Die Lösung wird vor dem Schlafen auf die schwitzenden Körperstellen aufgetragen. Nach einer Woche täglichen Gebrauchs, ist es ausreichend die Behandlung 1-2 Mal pro Woche zu wiederholen. Nebenwirkungen sind Juckreiz bei sensibler Haut und Hautirritationen. Außerdem kann sich die Kleidung verfärben. Eine Aluminiumchloridlösung kann sehr wirksam sein, diese Wirkung wird bei einer Nutzung tagsüber stark herabgesetzt, da die Lösung schnell ausgeschwitzt wird.
- Glycopyrroniumbromid: In 0,5- bis 3-prozentiger Konzentration zum Auftragen auf die Haut, als Creme oder Roll-on in Apotheken erhältlich.
- Botulinumtoxin (Botox ®): Das Gift wird gespritzt, um die Schweißdrüsen für eine gewisse Zeit unfähig zu machen. Die Wirkung kann 4-9 Monate, je nach Körperregion, andauern. Mit richtiger Anästhesie sind ist das Spritzen fast schmerzlos.
- Iontophorese: Die Hände oder Füße werden in zwei Wannen mit Wasser gelegt. In jeder Wanne ist ein elektrischer Leiter. Die Hände bzw. Füße sind der elektrische Leiter, der den Stromkreis schließt. Wenn dann ein Schwachstrom angelegt wird, lagern sich Minerale aus dem Wasser in die Schweißdrüsen ein, blockieren die Kanäle und begrenzen so das Maß an freigegebenem Schweiß. Einige Patienten haben gute Ergebnisse erzielt, während andere keine Wirkung bemerkten. Die Prozedur ist bei einigen Patienten schmerzhaft, so dass man bei dann mit niedrigeren Spannungen beginnt, um die Patienten daran zu gewöhnen. Zur Unterstützung kann auch Glycopyrroniumbromid 0,05- oder 0,1-prozentig in der Iontophoresebehandlung genutzt werden.
- Tabletten: Es gibt mehrere Medikamente mit unterschiedlichem Erfolg. Die Klasse der Anticholinergika hat gezeigt, dass sie die Hyperhidrose reduziert. Nebenwirkungen können hierbei Schläfrigkeit und Mundtrockenheit sein.
- Ernährungsumstellung: Hyperhidrosis kann sich durch Fettleibigkeit verschlimmern, so dass Gewichtsverlust helfen kann. Jedoch schwitzen die meisten Leute mit Hyperhidrose aufgrund Fettleibigkeit nicht übertrieben.
- Meditation und Entspannung: Entspannungstechniken sind mit beschränktem Erfolg versucht worden.
- Hypnose: Hypnose ist mit beschränktem Erfolg verwendet worden.
Weblinks
- [http://www.lexikon-der-schoenheit.de/lexikon/H/hyperhidrose/ Lexikonartikel über Hyperhidrose und Behandlungsmöglichkeiten]
- [http://web4health.info/de/answers/sleep-hyper-hydrosis.htm Schwitzen in der Nacht]
- [http://www.hh-forum.de Forum für Betroffene]
- [http://www.hyperhidrosehilfe.de Großes Selbsthilfeforum sowie Tipps und weiterführende Links]
- [http://www.hyperhidrose.de Ausführliche Informationen]
Kategorie:Krankheit
Kategorie:Dermatologie
Ion (Chemie)
Ein Ion (von altgriechisch ἰόν: „sich fortbewegend“) ist ein elektrisch geladenes Atom oder Molekül. Entsprechend werden die Ionen Atomion und Molekülion genannt. Ionen sind durch Elektronenmangel positiv oder durch Elektronenüberschuss negativ geladen. Positiv geladene Ionen werden Kationen genannt, negativ geladene Anionen, da sie jeweils in einem elektrischen Feld zur Kathode (Minuspol) oder zur Anode (Pluspol) wandern.
Kennzeichnung
Ein Ion wird in der Chemie allgemein mit NiMen- (Nichtmetall-Ion) oder mit Men+ (Metall-Ion) gekennzeichnet.
Beispiele sind:
- Na+ - Natrium-Ion (n wird hier weggelassen, da n gleich eins ist)
- S2− - Sulfid-Ion
- NH4+ - Ammoniumion, ein Molekülion
Eigenschaften
Der Radius von Ionen unterscheidet sich von dem des entsprechenden Atoms. Der Kationenradius ist kleiner – aufgrund der Nichtbesetzung der äußeren Orbitale –, der der Anionen meistens größer, da die äußeren Orbitale mit Elektronen aufgefüllt und/oder weitere Orbitale neu besetzt werden.
Lösungen, die ionische Substanzen enthalten, Elektrolyte, leiten elektrischen Strom.
Abhängig vom Verhältnis Ladung/Radius wirken Ionen unterschiedlich polarisierend in chemische Bindungen.
Ionen unterschiedlicher Ladung bilden durch die Ionenbindung Salze.
Ein cyclisches Ion ist ein Ion, das in einer Ringstruktur aufgebaut ist.
Vorkommen
Ionen mit mehr als 3 Unter- oder Überschussladungen kommen in der Chemie nur selten vor. In der Physik werden mit Duoplasmatrons hochgeladene Ionen in Beschleunigern erzeugt, denen nahezu alle Elektronen fehlen. Hiermit kann der Atomkern studiert werden oder es können schwere Wasserstoff- oder Heliumartige ein- bzw. zwei-Elektronen-Systeme studiert werden.
Ionisierte Edelgase können Ionenbindungen eingehen. Edelgas-Halogenid-Verbindungen werden in Excimerlasern verwendet.
Bei Molekülen mit zwei oder mehreren funktionellen Gruppen kann es vorkommen, dass sie an der einen Gruppe eine positive, an einer anderen eine negativ Ladung tragen (insgesamt ist das Molekül dann neutral). Solche polaren Moleküle werden auch als Zwitterionen bezeichnet.
Elektrolyte spielen eine große Rolle in Stoffwechselvorgängen und in Batterien.
Sternenmaterie liegt in ionisierten Zustand vor, geht hier aber wegen der hohen Temperatur keine chemische Bindung mehr ein. Diesen Zustand nennt man Plasma.
Kategorie:Elektrochemie
ja:イオン
ko:이온
ms:Ion
simple:Ion
Polare AtombindungPolare Atombindungen sind chemische Bindungen, bei denen die beteiligten Atome infolge ihrer unterschiedlichen Elektronegativität Teilladungen tragen.
Das Atom mit dem größeren EN-Wert zieht die bindenden Elektronen stärker zu sich heran als das Atom mit dem kleineren EN-Wert. Dadurch wird die Ladungsverteilung entlang der Atombindung unsymmetrisch. Das Atom des stärker elektronegativen Elements erhält eine negative Teilladung, das Atom des schwächer elektronegativen Elements eine positive Teilladung. Diese Teilladungen sind kleiner als die Ladungen von Ionen. Die polare Atombindung stellt einen Übergang von der reinen Atombindung zur Ionenbindung dar.
Die Polare Atombindung trifft auf, wenn die an einem Molekül beteiligten Atome eine delta-EN zwischen 0 und 1,7 haben. Diese Werte sollte man aber als Richtwerte ansehen, da es Grenzfälle gibt. Zum einen der Grenzfall zum Ion, das Aluminiumchlorid welches mit der delta-EN von 1,5 ein Molekül sein sollte, aber in Wasser als Ion nachweisbar ist.
Vorsicht ist bei Molekülen mit symmetrischen Aufbau geboten. Es kann vorkommen, dass ein Molekül, welches polare Atombindungen aufweist nach außenhin als elektrisch neutral erscheint. Dies kommt dadurch zustande, dass es durch den symmetrischen Aufbau zu einer Überlappung des positiven und negativen Ladungsschwerpunktes kommt. Dies ist zum Beispiel bei dem Kohlenstoffdioxid der Fall. Hier beträgt die delta-EN 1,0, aber weil es ein linearen Aufbau hat überlappen die Ladungschwerpunkte und das Molekül ist elektrisch neutral. Erkennbar ist das an dem niedrigen Siedepunkt.
Unpolare Atombindungen kommen nur zustande, wenn sich zwei Atome gleicher Elektronegativität miteinander verbinden. Dies ist stets bei Bindungen zwischen Atomen des gleichen Elements der Fall. Die C-H-Bindung ist nur sehr schwach polarisiert, deshalb weisen die Kohlenwasserstoff-Moleküle keine Teilladungen auf.
Die C-H Bindung mit seiner delta-EN von 0,4 stellt auch gleichzeitig die Grenze zwischen polarer und unpolarer Atombindung dar. An den Siedepunkten von organischen Substanzen kann man leicht herleiten, dass es ausschließlich Van-der-Waals-Kräfte zwischen dieser Bindung geben muss. Denn die Intermolekulare Kohäsion die durch Dipol-Dipol Wechselwirkungen auftreten würden, müssten einen im Vergleich zu Van-der-Waals-Kräften einen deutlich höheren Siedepunkt erwirken.
Kategorie:Chemische Bindung
ChemikalienlisteDie Chemikalienliste stellt eine alphabetisch sortierte Liste von Chemikalien dar. Befindet sich eine Chemikalie nicht in dieser Liste oder existiert kein Beitrag hierzu in der Wikipedia, so scheuen Sie sich nicht, diese hier einzutragen. Elemente sind fett gekennzeichnet.
Andere Beiträge zu Chemie bitte in die Themenliste Chemie eintragen:
Vorhandene Artikel nicht aus der Liste entfernen.
Siehe auch:
- Liste der organischen Verbindungen, sortiert nach der Anzahl der Kohlenstoffatome
- Liste der anorganischen Verbindungen
- Liste der Säuren
- Liste von Anionen
- Liste der Kohlenwasserstoffe
- WikiProjekt Elemente
- WikiProjekt Chemie
- Portal:Chemie
- Formatvorlage Chemikalien
Siehe auch:
- Portal:Chemie
- Liste der organischen Verbindungen (sortiert nach der Anzahl der Kohlenstoffatome)
- Liste der anorganischen Verbindungen
- Liste der Säuren
- Liste von Anionen
- WikiProjekt Chemikalien
[http://www.chemie-master.de/sdb/index.html Stoffdatenbank von chemie-master.de]
!Chemikalien
Chemikalien
ja:化合物一覧
ko:화합물일람
Portal:Chemie
----
Wenn Sie diese Seite bearbeiten wollen, wozu Sie natürlich herzlich eingeladen sind, versuchen Sie bitte, dabei folgende Tipps und Ziele zu beherzigen:
- Versuchen Sie, das optische Erscheinungsbild der Seite zu erhalten (oder auch zu verbessern, wenn Sie eine gute Idee haben).
- Diese Seite ist als Einstiegsseite gedacht, die einen Überblick über das WIKIPEDIA-Angebot zum Thema Chemie geben und die Orientierung erleichtern soll. Inhalte auf diese Seite sollten daher auf ganz elementare und grundlegende Verweise beschränkt werden. Sie soll weder das Stichwortverzeichnis noch die systematische Übersicht ersetzen.
- Tragen Sie Beiträge zu Chemikalien ausschließlich in die Chemikalienliste und Beiträge zu sonstigen Chemie bezogenen Themen ausschließlich in die Themenliste Chemie ein!
- Wenn Sie einen neuen Beitrag zu einem Thema verfasst oder einen bestehenden ganz grundlegend überarbeitet haben, zögern Sie nicht, ihn hier als NEUEN BEITRAG einzutragen (und zwar mit Angabe des Datums). Und zögern Sie auch nicht, ältere "neue Beiträge" zu löschen, wenn der Abschnitt "Neue Beiträge" eine Länge von - sagen wir - 5-10 Zeilen überschreitet.
----
Chemie
ja:Wikipedia:ウィキポータル 化学
Varmijsko-mazurské vojvodství
Varmijsko-mazurské vojvodství je vyšší územně samosprávný celek Polska, je jedním z 16 vojvodství. Vzniklo v roce 1999 na území dřívějších vojvodství: elblonského, olštýnského a části suvalského. Vojvodství leží na severovýchodě Polska, a především jeho jižní a východní hranice téměř přesně kopíruje východní a jižní hranici polské části bývalého Východního Pruska, s níž je území vojvodství do značné míry totožné. V rámci Polska sousedí s Podleským, Mazovským, Kujavsko-pomořským a Pomořským vojvodstvím; dále pak s Kaliningradskou oblastí Ruska.
Významná města
- Olsztyn
- Elbląg
- Ełk
- Bartoszyce
- Braniewo
- Działdowo
- Giżycko
- Iława
- Kętrzyn
- Lidzbark Warmiński
- Mrągowo
- Nidzica
- Morąg
- Olecko
- Ostróda
- Pisz
- Szczytno
Viz také
- Východní Prusko
- Varmie
Kategorie:Polská vojvodství
ja:ヴァルミア・マズールィ県
hotels Krakow wegetarianizm pociel niusy tekst
|
|
|
| :: RELATED NEWS :: |
Marrone
Il colore marrone è uno dei colori dello spettro che l'uomo riesce a vedere, ma non è un colore distinto dall'arancione, ma semplicemente un arancione meno luminoso. Il nome deriva dal nome delle castagne, che hanno appunto questo colore.
La composizione spettrale di un arancione e di un marrone può benissimo essere la stessa, ed entrambi questi colori possono avere sia uno spettro monocromat
|
|
Ottomilacentoventotto
Ottomilacentoventotto (8128) è il numero naturale dopo 8127 e prima del 8129.
Proprietà matematiche
- È un numero composto dai seguenti divisori: 1, 2, 4, 8, 16, 32, 64, 127, 254, 508, 1016, 2032 e 4064. Poiché la somma dei divisori è 8128, è un numero perfetto.
- È il quarto numero perfetto, segue il 496 e precede 33550336.
- Come ogni numero pe
|
Wikipedia:Pagine da cancellare/Progetto medicina2
Doppione concorrenziale del :Wikipedia:Progetto Medicina, forse creato per errore. --Fede (msg) 02:43, Lug 31, 2005 (CEST)
- +1 --Fede (msg) 02:43, Lug 31, 2005
|
Appeasement
Si dice appeasement la politica adottata da Inghilterra e Francia negli anni '30, con lo scopo di placare le mire espansionistiche di Hitler e conseguentemente scongiurare l'intervento militare contro la Germania.
Nel 1933 Hitler, già cancelliere, diventa Presidente della Repubblica di quella che fu la pseudonimo di CM Punk è un lottatore statunitense professionista di wrestling appartenente alle federazione indipendenti.
Giovane e carismatico, CM PUNK è anche stato campione del mondo della Ring of Honor. Tecnico e spettacolare, la sua finisher è la Pepsi Plunge, un pedigree dalla terza corda. CM Punk è senza dubbio uno dei prospetti più interessanti per il futuro del wrestling.
|
Yama
Presso la religione induista, Yama è il Deva della morte, la deità preposta al controllo e al trapasso delle anime da un mondo all'altro. Figlio di Surya (dio del Sole) e della dea Saranyu, viene chiamato anche Dharma (lett. Giustizia, poichè ha il compito di giudicare le destinazioni delle anime) e Kala (lett. Tempo, Y
|
|