:: wikimiki.org ::
| Amalie Elisabeth |
Amalie ElisabethAmalie Elisabeth von Hanau-Münzenberg ( - 29. Januar 1602 in Hanau; † 8. August 1651 in Kassel) regierte als Landgräfin das Besitztum Hessen-Kassel von 1637 bis 1650. Sie agierte geschickt mit den Kriegsparteien im Dreißigjährigen Krieg.
Die Tochter von Philipp Ludwig II., Graf von Hanau–Münzenberg, heiratete 1619 den späteren Landgrafen Wilhelm V. von Hessen-Kassel. Ihr Mann wurde nach der von den Ständen herbeigeführten Abdankung seines Vaters, Landgraf Moritz, Regent von Hessen-Kassel. Das Land war durch das Missmanagement seines Vaters faktisch bankrott. Deshalb musste Wilhelm V. 1627 zu Gunsten seiner Vettern in Hessen-Darmstadt auf Oberhessen verzichten. Wilhelm schloss sich im Dreißigjährigen Krieg der protestantischen Seite an. Nach dem Sieg der kaiserlichen und spanischen Truppen 1634 in der Schlacht bei Nördlingen über die Schweden kam ihm sein mächtigster Verbündeter abhanden. Wilhelm V. liierte sich deshalb mit Frankreich, was Strafaktionen des Kaisers Ferdinand II. auslöste. Der unbotmäßige Landesherr musste sich deshalb mit dem Rest seiner von ihm gut geführten Truppen auf Besitzungen in Friesland zurückziehen. Landgraf Wilhelm V. verstarb dort im Jahr 1637.
Nachfolger auf seinem Sessel wurde sein acht Jahre alter Sohn Wilhelm VI.. Die Mutter Amalie Elisabeth führte als Vormund an seiner Stelle die Staatsgeschäfte. In ihrer Amtszeit, die bis 1650 dauern sollte, entpuppte sich Amalie Elisabeth als eine geschickte und energische Regentin. Es gelang ihr, dem Sohn die Landgrafschaft zu erhalten, ja sogar Terrain hinzu zu gewinnen.
Nach dem Tode Wilhelms V., einer von drei Fürsten, die sich dem Prager Frieden von 1635 verweigert hatten, hoffte der habsburgische Kaiser Ferdinand III., dass die Witwe einlenken würde. Dem war nicht so. Die begeisterte Calvinistin versuchte sich als unabhängige Verbündete mit Frankreich zu profilieren. Ihr Mann hatte ihr mit der nach Friesland geretteten Armee ein wertvolles Machtinstrument hinterlassen. Amalie Elisabeth schloss daher zunächst nur einen Waffenstillstand mit dem Kaiser. Wie sie richtig vermutet hatte, bot ihr Kardinal Richelieu sogar günstigere Bedingungen als ihrem Gatten, was sie zu Bündnisverträgen mit dem König von Frankreich und dem Herzog von Braunschweig-Lüneburg in den Jahren 1639 und 1640 motivierte. Mit dem Kaiser wurde sie vertragsbrüchig. Hessen-Kassel wurde zu einer Führungsmacht im deutschen protestantischen Lager.
Auch mit den Verwandten in Hessen-Darmstadt legte sie sich an. Durch Rechtsgutachten ließ sie belegen, dass der 1627 geschlossene Vertrag über Oberhessen nichtig sei. Am 6. März 1645 rückten Kasseler Truppen in Oberhessen ein. Es begann der „Hessenkrieg“. Die Armee des Landgrafen Georg II. war den kampferfahrenen Angreifern unterlegen. Der Einigungs- und Friedensvertrag zwischen beiden Teilen Hessens von 1648 wurde im Westfälischen Frieden bestätigt. Hessen-Kassel erhielt ein Viertel von Oberhessen mit Marburg sowie die vom Landgrafen Georg II. bislang eroberten Gebiete zurück.
Die Abtei Hersfeld und Teile der Grafschaft Schaumburg gehörten fortan zum Herrschaftsbereich von Amalie Elisabeth und sie gewann eine Anwartschaft auf Hanau. Von Schweden und Frankreich unterstützt, erhielt Hessen-Kassel für sein Heer von etwa 20.000 Mann im Westfälischen Frieden eine Kriegsentschädigung von einer halben Million Taler. In Hessen-Kassel wurden Reformierte und Lutheraner gleichgestellt.
Am 25. September 1650 übergab Landgräfin Amalie Elisabeth die Amtsgeschäfte an ihren Sohn Wilhelm VI. Ihre Kinder konnte sie durch eine erfolgreiche Heiratspolitik in bedeutsamen Herrscherhäusern unterbringen. Amalie Elisabeth ist durch ihre Tochter Charlotte (1627–1686), die mit Karl Ludwig, Kurfürst von der Pfalz, vermählt war, Großmutter der Liselotte von der Pfalz.
Friedrich von Schiller billigte der Landgräfin Weisheit, Standhaftigkeit, Verstand und Mut zu. Als eine der wenigen Frauen ist sie mit einer Büste in der von König Ludwig I. von Bayern in Auftrag gegebenen Walhalla vertreten.
Weblinks
[http://grebenstein.topcities.com/landgrafen.htm Hessische Grafen]
Amalie Elisabeth
Amalie Elisabeth
Amalie Elisabeth
Amalie Elisabeth
Amalie Elisabeth
29. Januar
Der 29. Januar (in Österreich: 29. Jänner) ist der 29. Tag des Gregorianischen Kalenders.
Ereignisse
- 1728 - Uraufführung von Die Bettleroper, ein komisches Singspiel von John Gay im Lincoln's Inn Fields Theatre in London.
- 1887 - Carl Friedrich Benz erhält das erste Patent auf ein benzinbetriebenes Kraftfahrzeug.
- 1906 - Dänemark. König Christian IX. stirbt im Alter von 88 Jahren.
- 1919 - Den Frauen in Deutschland ist erstmalig die Teilnahme an einer Wahl zum deutschen Reichstag erlaubt.
- 1930 - Das Deutsche Reich vergibt das Zündwarenmonopol auf 53 Jahre an den schwedischen Industriellen Ivar Kreuger
- 1938 - Der deutsche Chemiker Paul Schlack entdeckt das Polyamid 6, aus dem die synthetische Textilfaser Perlon entwickelt wird.
- 1939 - Karl Bode erreicht mit seinem Hubschrauber 3.427 m Höhe. - Weltrekord
- 1942 - Ecuador verliert fast die Hälfte seines Landes an Peru. (Protokoll von Rio de Janeiro)
- 1954 - Der britische Außenminister Robert Anthony Eden unterbreitet auf einer alliierten Außenministerkonferenz den Eden-Plan zur Wiedervereinigung Deutschlands
- 1955 - Mehrere deutsche Politiker verabschieden anlässlich des westdeutschen NATO-Beitritts in der Frankfurter Paulskirche das Deutsche Manifest aus Sorge um die in weite Ferne rückende deutsche Wiedervereinigung
- 1957 - Luftverkehrsabkommen zwischen Deutschland und Schweden
- 1963 - Kuwait. Erste Wahlen zur Nationalversammlung
- 1972 - das Kernkraftwerk in Stade geht ans Netz
- 1981 - Spanien. Ministerpräsident Adolfo Suárez tritt zurück
- 1986 - Yoweri Kaguta Museveni wird Staatsprädident von Uganda
- 1989 - Bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus schaffen die rechtsextremen "Republikaner" den Einzug ins Parlament.
- 1990 - Kanada. Ramon J. Jnatyshyn wird neuer Generalgouverneur.
- 1998 - Kanada, Japan, Russland, USA sowie die Mitgliedsstaaten der europäischen ESA schließen den Vertrag über den Bau der internationalen Raumstation ISS.
- 2001 - Chile. Erneut Hausarrest für Ex-Diktator Augusto Pinochet Ugarte.
- 2002 - Albanien. Regierungschef Ilir Meta tritt rurück.
- 2002 - Japan. Außenministerin Makiko Tanaka wird entlassen, Nachfolgerin wird die bisherige Umweltministerin Yoriko Kawaguchi.
- 2004 - Taiwan. Ein Wal explodiert in der Stadt Tainan. Ein Gasstau im Inneren des Pottwales wird dafür verantwortlich gemacht.
Kultur
- 1770 - Uraufführung der komischen Oper Die Jagd von Johann Adam Hiller in Weimar.
- 1772 - Uraufführung der Oper La Fiera di Venezia von Antonio Salieri am Burgtheater in Wien.
- 1781 - Uraufführung der Oper Idomeneo von Wolfgang Amadeus Mozart in München.
- 1811 - Uraufführung der Oper Demophoon von Peter Joseph von Lindpaintner in München.
- 1896 - Uraufführung der Oper Kudrun von Hans Huber in Basel.
- 1899 - Uraufführung der Oper Ihre Exzellenz von Richard Heuberger am Theater an der Wien in Wien.
- 1956 - Das Bühnenstück Der Besuch der alten Dame von Friedrich Dürrenmatt wird in Zürich uraufgeführt.
- 1987 - Uraufführung der Oper Habemeajaja von Boris Blacher an der Akademie der Künste in Berlin.
Katastrophen
- 1966 - Bremen, Deutschland. Eine Convair CV-440 der deutschen Lufthansa verunglückt beim Landeanflug wegen Schlechtwetter und geringer Sichtweite. Alle 46 Menschen an Bord sterben.
- 1973 - Nikosia, Zypern. Eine Ilyushin der Egypt Air prallt beim Landeanflug gegen einen Berg. Alle 37 Menschen an Bord sterben.
Sport
- 1898: Gründung der Deutschen Sportbehörde für Athletik
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
- 1455 - Johannes Reuchlin, deutscher Philosoph und Humanist
- 1499 - Katharina von Bora, deutsche Reformatorin und Ehefrau von Martin Luther
- 1584 - Friedrich Heinrich (Oranien), Statthalter der Vereinigten Niederlande
- 1586 - Ludwig Friedrich von Württemberg-Mömpelgard,
- 1602 - Amalie Elisabeth, Landgräfin von Hessen
- 1632 - Johann Georg Graevius, deutscher klassischer Philologe und Textkritiker
- 1688 - Emanuel Swedenborg, schwedischer Wissenschaftler, Mystiker und Theologe
- 1715 - Georg Christoph Wagenseil, österreichischer Komponist
- 1717 - Jeffrey Amherst, britischer General, Eroberer von Montréal
- 1737 - Thomas Paine, US-amerikanischer Publizist und Politiker
- 1749 - Christian VII. (Dänemark), König von Dänemark und Norwegen
- 1756 - Henry Lee, US-amerikanischer Kavallerieoffizier, Generalmajor und Politiker
- 1761 - Albert Gallatin, US-amerikanischer Politiker und Diplomat
- 1763 - Johann Gottfried Seume, deutscher Schriftsteller und Dichter
- 1767 - Anne-Louis Girodet-Trioson, französischer Maler
- 1773 - Friedrich Mohs, deutscher Mineraloge
- 1780 - Marianne von der Mark,
- 1782 - Daniel-François-Esprit Auber, französischer Komponist
- 1810 - Ernst Eduard Kummer, deutscher Mathematiker
- 1829 - Tommaso Villa, italienischer Abgeordneter und Minister
- 1836 - Ferdinand Dessoir, deutscher Schauspieler
- 1838 - Edward Williams Morley, US-amerikanischer Wissenschaftler
- 1841 - Henry Morton Stanley, britisch-amerikanischer Journalist, Afrikaforscher und Buchautor
- 1842 - Alfred Friedrich Bluntschli, Schweizer Architekt
- 1843 - William McKinley, 25. Präsident der USA
- 1846 - Ella Adaïewsky, russische Pianistin und Komponistin
- 1851 - Richard Reverdy, deutscher Baumanager und Beamter
- 1856 - Aleksander Brückner, polnischer Slawist
- 1860 - Anton Tschechow, russischer Dramatiker
- 1862 - Frederick Delius, englischer Komponist
- 1865 - Carl Sartorius, deutscher Jurist
- 1866 - Romain Rolland, französischer Schriftsteller (Literaturnobelpreis 1915)
- 1867 - Elisabeth Büchsel, deutsche Malerin
- 1867 - Vicente Blasco Ibánez, spanischer Schriftsteller
- 1868 - Albin Egger-Lienz, österreichischer Maler
- 1873 - Luigi Amadeo von Savoyen, italienischer Marineoffizier und Forschungsreisender
- 1874 - Björg Thorlaksdottir, isländische Philologin und Philosophin, gest. 1934
- 1874 - John D. Rockefeller II., Philanthrop
- 1876 - Ludolf Nielsen, dänischer Komponist
- 1877 - Georges Catroux, französischer General und Diplomat
- 1877 - Hugo Obermaier, Archäologe
- 1880 - Philibert Jacques Melotte, britischer Astronom
- 1880 - W. C. Fields, US-amerikanischer Schauspieler
- 1881 - Alice Catherine Evans, us-amerikanische Mikrobiologin, gest. 1975
- 1887 - August Wilhelm von Preußen, preußischer Prinz
- 1889 - Leadbelly, US-amerikanischer Bluesmusiker
- 1889 - Rudolf Mauersberger, deutscher Komponist, Kreuzkantor
- 1891 - Archie Mayo, Bühnen- und Filmschauspieler
- 1893 - Marţian Negrea, rumänischer Komponist
- 1898 - Angel Ortíz de Villajos Cano, spanischer Musiker und Komponist
- 1899 - Heinrich Blücher, Autodidakt und Philosoph
- 1899 - Gerhard Moritz Graubner, deutscher Architekt
- 1901 - Heinrich Anacker, schweizerisch-deutscher Schriftsteller
- 1901 - Mary Eaton, US-amerikanische Schaspielerin
- 1903 - Bernhard Reismann, deutscher Politiker
- 1904 - Arnold Gehlen, deutscher Philosoph und Soziologe
- 1905 - Barnett Newman, US-amerikanischer Maler
- 1906 - Heinrich Bredt, deutscher Arzt
- 1911 - Peter von Siemens, deutscher Industrieller
- 1913 - Peter von Zahn, deutscher Rundfunk- und Fernsehjournalist
- 1915 - Victor Mature, US-amerikanischer Filmdarsteller
- 1918 - John Forsythe, US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler
- 1919 - Konrad Hesse, deutscher Richter am Bundesverfassungsgericht
- 1923 - Paddy Chayefsky, US-amerikanischer Autor
- 1924 - Luigi Nono, italienischer Avantgarde-Komponist
- 1926 - Abdus Salam, pakistanischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1926 - Ernst Träger, deutscher Richter am Bundesverfassungsgericht
- 1926 - Ivo Robic, kroatischer Schlagersänger
- 1930 - Derek Bailey, englischer Gitarrist und Improvisationskünstler
- 1931 - Ferenc Mádl, ungarischer Jurist und Staatsoberhaupt
- 1932 - José Ayala Lasso, ecuadorianischer Politiker
- 1933 - Frank Virtue, US-amerikanischer Musiker
- 1933 - Sacha Distel, französischer Chansonnier und Komponist
- 1934 - Kassian Lauterer, Abt von Wettingen-Mehrerau
- 1937 - Bobby Scott, US-amerikanischer Musiker
- 1937 - Jeff Cylme, britischer Musiker
- 1938 - James Jamerson, US-amerikanischer Bassist
- 1939 - Germaine Greer, australische Intellektuelle, Autorin und Publizistin
- 1939 - Hans-Joachim Hecht, deutscher Schachspieler
- 1940 - Katharine Ross, US-amerikanische Schauspielerin und Kinderbuchautorin
- 1942 - Claudine Longet, französische Sängerin und Schauspielerin
- 1942 - Karen Susman, US-amerikanische Tennisspielerin
- 1943 - Mark Wynter, britischer Sänger
- 1944 - Andrew Loog Oldham, Musiker und Manager der Rolling Stones
- 1944 - Miloš Zeman, tschechischer Ministerpräsident
- 1945 - Manfred Lehmann, deutscher Schauspieler
- 1945 - Tom Selleck, US-amerikanischer Schauspieler
- 1946 - Günter Ohnemus, deutscher Schriftsteller und Übersetzer
- 1947 - David Byron, britischer Musiker (Uriah Heep)
- 1947 - Jochen Sanio, Präsident der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
- 1947 - Linda B. Buck, US-amerikanische Neurophysiologin
- 1948 - Guido Knopp, deutscher Historiker, Publizist und Moderator
- 1949 - Tommy Ramone, Schlagzeuger der Ramones
- 1949 - Vincent Klink, deutscher Koch
- 1950 - Jody Scheckter, Formel-1-Weltmeister 1979
- 1951 - Larry Schuba, deutscher Countrysänger & Bandleader von Western Union
- 1951 - Peter Cornelius, österreichischer Musiker
- 1952 - Peter Baumann, deutscher Rockmusiker
- 1952 - Tommy Ramone, US-amerikanischer Musiker
- 1954 - Oprah Winfrey, US-amerikanische Talkmasterin
- 1956 - Jan Jakub Kolski, polnischer Regisseur
- 1957 - Alexander Büchel, deutscher Musiker
- 1959 - Raimund Becker, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit
- 1962 - Olga Tokarczuk, polnische Schriftstellerin
- 1962 - Radovan Vlatkovic, kroatisch-französischer Hornist
- 1963 - Roddy Frame, britischer Musiker
- 1965 - Dominik Hašek, tschechischer NHL-Torhüter
- 1965 - Julia Stemberger, österreichische Schauspielerin
- 1966 - Romário, brasilianischer Fußballer
- 1967 - Khalid Skah, marokkanischer Leichtathlet
- 1968 - Edward Burns, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur
- 1968 - Susi Erdmann, deutsche Rodlerin und Bobpilotin
- 1969 - Lara Magoni, italienische Skirennläuferin
- 1970 - Heather Graham, US-amerikanische Schauspielerin
- 1978 - Martin Schmitt, deutscher Skispringer
- 1979 - Sarah Kuttner, deutsche Fernsehmoderatorin
- 1980 - Ivan Klasnić, kroatischer Fußballspieler
- 1980 - Jason James Richter, US-amerikanischer Schauspieler (Free Willy) und Musiker
- 1984 - Athina Onassis, Enkelin und Erbin des Vermögens von Aristoteles Onassis
- 1984 - Yukio Peters, nauruischer Gewichtheber
- 1990 - Jessica D. Stone, US-amerikanische Schauspielerin
Gestorben
- 969 - Peter I. (Bulgarien), Zar von Bulgarien
- 1430 - Andrei Rubljow, russischer Ikonenmaler
- 1696 - Iwan V., Zar von Russland von 1682 bis 1696
- 1706 - Johann Georg Aberle, bayerischer Soldat
- 1814 - Johann Gottlieb Fichte, deutscher Philosoph
- 1820 - Georg III., englischer König
- 1824 - Joachim Nettelbeck, war Seefahrer und Schriftsteller
- 1828 - Paul-François-Jean-Nicolas de Barras, französischer Politiker
- 1829 - Timothy Pickering, US-amerikanischer Außenminister
- 1838 - Sigismund August Wolfgang von Herder, deutscher Geologe und Mineraloge
- 1844 - Ernst I. (Sachsen-Coburg-Gotha), Herzog von Sachsen-Coburg-Saalfeld
- 1848 - Joseph Görres, deutscher Gymnasial- und Hochschullehrer und katholischer Publizist
- 1859 - William Cranch Bond, US-amerikanischer Astronom
- 1859 - William Hickling Prescott, US-amerikanischer Historiker
- 1860 - Ernst Moritz Arndt, deutscher Gelehrter und nationaler Dichter
- 1860 - Stéphanie de Beauharnais, Adoptivtochter von Napoléon Bonaparte
- 1881 - Nikolaus München, Kölner Dompropst
- 1882 - Alfred von Henikstein, österreichischer Feldmarschallleutnant
- 1885 - Franz Rieger, Orgelbaumeister und Firmengründer
- 1899 - Alfred Sisley, französischer Maler des Impressionismus
- 1905 - Hermann Landois, deutscher Zoologieprofessor
- 1906 - Christian IX. (Dänemark), König von Dänemark
- 1912 - Herman Bang, dänischer Schriftsteller
- 1919 - Franz Mehring, deutscher Politiker
- 1919 - Sven Richard Bergh, schwedischer Maler
- 1920 - Johann Desch, Mitbegründer der industriellen Bekleidungsfertigung
- 1928 - Douglas Haig, britischer Generalfeldmarschall
- 1934 - Fritz Haber, deutscher Chemiker und Pionier der chemischen Kriegsführung
- 1940 - Nedo Nadi, Säbel- und Florettfechter
- 1941 - Ioannis Metaxas, war General und Politiker in Griechenland
- 1945 - Hans Conrad Leipelt, deutscher Student und Mitglied der Weißen Rose
- 1946 - Harry Lloyd Hopkins, US-amerikanischer Politiker
- 1956 - Henry Louis Mencken, US-amerikanischer Publizist
- 1962 - Fritz Kreisler, österreichischer Komponist
- 1963 - Robert Frost, US-amerikanischer Dichter und und Pulitzerpreisträger
- 1964 - Alan Ladd, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 1966 - Josef Winckler, deutscher Schriftsteller
- 1968 - Tsuguharu Foujita, japanischer Maler und Grafiker
- 1969 - Allen Welsh Dulles, Direktor der CIA und ein Mitglied der Warren-Kommission
- 1970 - Wiktor Fjodorowitsch Bolchowitinow, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur
- 1974 - Klaus Dieter Arndt, deutscher Politiker und MdB
- 1976 - Jesse Fuller, US-amerikanischer Musiker
- 1979 - René Deltgen, luxemburgischer Schauspieler
- 1981 - Cozy Cole, US-amerikanischer Musiker
- 1982 - Hironori Otsuka, Begründer der Karate-Stilrichtung Wado-Ryu
- 1984 - Max Güde, deutscher Jurist und Politiker
- 1986 - Jörg Mauthe, österreichischer Journalist, Schriftsteller und Kulturpolitiker
- 1986 - Leif Erickson, US-amerikanischer Schauspieler
- 1991 - Yasushi Inoue, japanischer Schriftsteller
- 1992 - Willie Dixon, bedeutender US-amerikanischer Bluesmusiker
- 1993 - Walter Kolbenhoff, deutscher Schriftsteller, Journalist, Rundfunkredakteur
- 1994 - Ulrike Maier, österreichische Skirennläuferin
- 1998 - Bruno Goller, deutscher Maler
- 2000 - Hannes Schmidhauser, Schweizer Filmschauspieler, Drehbuchschreiber und Regisseur
- 2003 - Leslie A. Fiedler, US-amerikanischer Literaturwissenschaftler und Schriftsteller
- 2004 - Janet Frame, neuseeländische Schriftstellerin
- 2004 - O. W. Fischer, österreichischer Schauspieler
- 2004 - Walter Jansen, Weihbischof
- 2005 - Alois Derfler, österreichischer Bauernbundpräsident
- 2005 - Ephraim Kishon, ungarisch-israelischer Schriftsteller und Journalist
- 2005 - Jean Hengen, Erzbischof von Luxemburg
- 2005 - Karen Lancaume, französische Schauspielerin
- 2005 - Karl Heinz Jacoby, Weihbischof von Trier
- 2005 - Toni Berger, deutscher Volksschauspieler
Feier- und Gedenktage
- Paula von Rom, Klostergründerin und Begleiterin des Hieronymus - katholischer Gedenktag (auch am 26. Januar)
- Valerius von Trier, zweiter Bischof von Trier - katholischer Gedenktag (orthodox am 10. November)
Siehe auch
:28. Januar - 30. Januar
:29. Dezember - 29. Februar
:Historische Jahrestage - Zeitskala
:Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0129
ja:1月29日
ko:1월 29일
simple:January 29
th:29 มกราคม
1602
Politik und Weltgeschehen
- Hispaniola, später Dominikanische Republik. Das Piratenzentrum Puerto Plata wird auf Geheiß des spanischen Königs zerstört
- Im dänischen Seeland beginnt man mit dem bis 1623 andauernden Bau des Schloß Frederiksburg
- 20. März: Gründung der Niederländischen Ostindien-Kompanie V. O. C
Kultur
- 5. Dezember: Uraufführung der Oper Eurydike von Giulio Caccini im Palazzo Pitti in Florenz
- Cornelius Becker veröffentlicht den „Psalter Dauids Gesangweis“
- 13. Januar: Wilhelm V., Landgraf von Hessen-Kassel. († 1637)
- 29. Januar: Amalie Elisabeth, Landgräfin von Hessen-Kassel. († 1651)
- 2. Mai: Athanasius Kircher, deutscher Gelehrter. († 1680)
- 26. Mai: Philippe de Champaigne, französischer Maler († 1674)
- 2. Juni: Rudolf Christian, Graf von Ostfriesland von 1625 bis 1628 († 1628)
- 14. Juli: Jules Mazarin, französischer Kardinal. († 1661)
- 20. November: Otto von Guericke, deutscher Physiker, Ingenieur und Politiker († 1686)
- Josephus Adjutus, Theologe († 1668)
- 3. Februar: Paul Melissus, neulateinischer humanistischer Schriftsteller ( - 1539)
- 12. April: Nikolaus von Reusner, Rechtswissenschaftler ( - 1545)
- 17. Mai: Jürgen von Farensbach, livländischer Feldherr ( - Mitte 16. Jh.)
- 31. Juli: Charles de Gontaut, duc de Biron, französischer Heerführer und Diplomat, Marschall von Frankreich ( - 1561)
- 12. September: Andreas von Rauchbar, Rechtsgelehrter; Doktor und Professor der Rechte in Wittenberg, kursächsischer Geheimrat und Vizekanzler und Erbherr auf Hemsendorff ( - 1559)
- 7. Oktober: Thomas Schweicker, armloser Kunstschreiber ( - 1540)
Sonstiges
Das Gründungsjahr der V.O.C. (s. oben) diente als Namensvorlage für das Computerspiel Anno 1602.
ko:1602년
Hanau
Hanau, Stadt im Rhein-Main-Gebiet. Oberzentrum, High-Tech-Standort und Sonderstatusstadt des Main-Kinzig-Kreises. Hanau ist mit etwa 89.000 Einwohnern die sechstgrößte Stadt Hessens.
Geografie
Geografische Lage
Die Stadt liegt an der Mündung der Kinzig in den Main, etwa 18 Kilometer östlich von Frankfurt am Main.
Nachbargemeinden und -kreise
Hanau grenzt im Norden an die Gemeinde Schöneck (Hessen) und die Stadt Bruchköbel, im Nordosten an die Gemeinden Erlensee und Rodenbach, im Südosten an die Gemeinde Kahl am Main (im bayrischenen Landkreis Aschaffenburg), im Süden an die Gemeinden Großkrotzenburg und Hainburg sowie die Stadt Obertshausen (beide Kreis Offenbach), sowie im Westen an die Städte Mühlheim am Main (Kreis Offenbach) und Maintal.
Stadtgliederung
Stadtteile: Innenstadt, Kesselstadt, Großauheim, Klein-Auheim, Mittelbuchen, Steinheim, Wolfgang. Bezirke ohne den juristischen Status Stadtteil: Lamboy, Wilhelmsbad, Hohe Tanne und Weststadt.
Geschichte
Erste urkundliche Erwähnung im Jahr am 20. März 1143 durch Dammo von Hagenowe. Am 2. Februar 1303 Verleihung des Markt- und Stadtrechts durch König Albrecht I. 1597 erlaubte Graf Philipp Ludwig II. calvinistischen Flüchtlingen, sich in Hanau niederzulassen. Die calvinistischen Flüchtlinge wiederum gründeten die Hanauer Neustadt, die erst im 19. Jahrhundert mit der Altstadt zu einem Gemeinwesen vereinigt wurde. Hanau war im 19. Jahrhundert ein Zentrum der demokratischen Bewegung in Deutschland. 1830 und 1848 gingen von hier wichtige revolutionäre Impulse aus (im Volksmund „Hanauer Krawalle“).
revolutionäreAm 2. April 1848 wurde in der Wallonischen Kirche der 1. Deutsche Turnertag veranstaltet und gleichzeitig der Deutsche Turnerbund gegründet. Festredner war Friedrich Ludwig Jahn, besser bekannt als Turnvater Jahn, der von der Bevölkerung mit Fackelumzug, Musik und Salutschüssen begrüßt wurde und während dieser Zeit bei seinem Freund August Schärttner weilte.
Ab 1910, einhergehend mit Hanaus Aufstieg als Industriestadt, wurde mit der Verlegung zweier preußischer Eisenbahn-Regimenter (2. Eisenbahn-Brigade) und einem Eisenbahn-Neben-Ersatz-Park nach hier, Hanaus wichtige Rolle als Garnisionsort unterstrichen. Eine ständige Garnison hatte Hanau bereits seit dem dreißigjährigen Krieg - bei Kriegsbeginn 1914 gab es neben den bereits erwähnten Eisenbahntruppen noch Infanterie, Kavallerie und die Pulverfabrik Wolfgang - zusammen rund 7.000 Militärs. Zwischen 1914 und 1918 wurden in Hanau rund 170.000 Rekruten aller Truppenteile ausgebildet und an die Fronten des Weltkrieges verschickt.
Von 1908 bis 1945 besaß Hanau eine eigene elektrische Straßenbahn. Der städtische Verkehrsbetrieb heißt bis heute Hanauer Straßenbahn AG.
Am 19. März 1945 wurde Hanau bei einem englischen Luftangriff fast völlig zerstört.
1974 werden Großauheim, Hohe Tanne, Klein-Auheim und Steinheim und Wolfgang, durch die Hessische Gebietsreform, Hanauer Stadtteile.
Am Morgen des 5. Oktober 1991 explodierte auf dem Gelände der Firma Heraeus Quarzglas ein Wasserstofftank. Durch die Druckwelle wurden im gesamten Stadtgebiet Fensterscheiben zerstört.
Hanau war bis Juni 2005 Kreisstadt des Main-Kinzig-Kreises. Am 10.10.2005 beauftragte die Stadtverordnetenversammlung den Magistrat, auf die baldmögliche Kreisfreiheit Hanaus hinzuwirken und hierzu entsprechende Verhandlungen mit dem Land Hessen und dem Main-Kinzig-Kreis aufzunehmen.
Gegenwart
Main-Kinzig-Kreis
Das Hanauer Stadtbild hatte sich nach dem zweiten Weltkrieg radikal verändert. Keine andere Stadt in Hessen wurde so stark zerstört. Nur sieben Häuser standen nach dem verhängnisvollen englischen Bombenangriff noch. In naher Zukunft wird das Stadtbild weiter verändert, z.B. soll der Freiheitsplatz, ehemals der Paradeplatz, komplett saniert und zu einer Flaniermeile umgewandelt werden.
In Hanau sind weltweit führende Unternehmen aus der Technologiebranche wie Heraeus oder VAC beheimatet, so wie auch die Dunlop-Reifenwerke. Bundesweit war Hanau in den 1980er Jahren als Standort der Nuklearindustrie und eines mittlerweile geschlossenen Brennelementewerks in die Schlagzeilen geraten. Auf dem ehemaligen Gelände der RWE Nukem ist ein Siemens-Technopark entstanden.
Hanau hat den nach Umschlagvolumen zweitgrößten Hafen Deutschlands an der Rhein-Main-Donau-Wasserstraße.
Hanau ist Schnittpunkt überregionaler Autobahnen (A 3, A 45, A 66) und ein Schienenverkehrsknoten. Der Hauptbahnhof ist ein ICE-Bahnhof. Die Entfernung zum Frankfurter Flughafen beträgt vom Stadtzentrum aus nur etwa 30km. Der Nahverkehr ist unter anderem über die S-Bahn Rhein-Main an das Netz des Rhein-Main-Verkehrsverbundes angeschlossen.
Hanau ist einer der größten U.S. Army Stützpunkte in Europa. Die Militärgemeinde in Hanau und der näheren Umgebung umfasst etwa 12.000 Personen. Ein Abzug der Truppen ist zwar im Gespräch, jedoch wird dieser nicht vor 2008 erwartet.
Hanau kämpft bis auf den heutigen Tag mit einer enormen kommunalen Verschuldung, die aber noch unter dem Bundesdurchschnitt liegt.
Der Golfplatz in Hanau an der Wilhelmsbader Kuranlage wurde 2004 in den Kreis der Leading Golf Courses of Germany (der besten Golfplätze Deutschlands) aufgenommen.
Seit seiner Vereidigung am 17. November 2003 ist Claus Kaminsky Oberbürgermeister von Hanau.
Sehenswürdigkeiten
Bekannte Sehenswürdigkeiten sind das Deutsche Goldschmiedehaus (ehemals Altstädter Rathaus), Schloss Philippsruhe und die historische Kuranlage Wilhelmsbad. Die Kuranlage ist eines der beliebtesten Naherholungsziele im Rhein Main Gebiet. Man findet in der Kuranlage einen weitläufigen Park in dem im Sommer tausende Menschen aus dem ganzen Rhein Main Gebiet verweilen.
Der Wildpark Alte Fasanerie im Ortsteil Klein Auheim ist ein traditionsreicher Wildpark. Er ist das Ziel vieler Menschen auf der Suche nach Erholung aus dem Rhein-Main-Gebiet.
Auf dem Marktplatz steht das Nationaldenkmal der Brüder Grimm, unmittelbar vor dem Neustädter Rathaus. In der Nähe befindet sich die Wallonisch-Niederländische Kirche, Gründungsort des Deutschen Turnerbundes.
Die Deutsche Märchenstraße beginnt in Hanau und endet in Bremen. Außerdem ist Hanau (Steinheim) der Ausgangspunkt der hessischen Apfelweinstraße.
Während der Adventszeit kann man am Marktplatz in Hanau neben einem Spaziergang auf dem Weihnachtsmarkt Hessens größten Adventskalender bestaunen: Die 24 Fenster des Neustädter Rathauses sind mit strahlenden Bildern von Künstlern geschmückt die sich den Stadtbewohnern erst nach und nach bis zum Heiligabend offenbaren. Mittwochs und Samstags findet auf dem Markplatz ein Wochenmarkt mit bäuerlichen Erzeugnissen aus der nahen Wetterau und dem Spessart statt.
Schloss Philipsruhe am Mainufer ist ein vollständig erhaltenes großes Schloss das heute besucht werden kann, des weiteren befindet sich dort auch ein Café und ein Standesamt.
Bild:HU-Neustaedter-Rathaus.jpg|Hanauer Rathaus (Neustädter Rathaus)
Bild:Schloss_Philippsruhe.jpg|Schloss Philippsruhe bei Hanau am Main
Bild:HU-Kuranlage-Wilhelmsbad.jpg|Historische Kuranlage Hanau-Wilhelmsbad
Image:Hanau_Schloss_Philippsruhe.jpg|Schloss Philippsruhe in Hanau
Image:Hanau_Philippsruhe_lion.jpg|Löwe bei Schloss Philippsruhe
Personen
Söhne und Töchter
Standesamt
Hanau ist Geburtsstadt folgender Personen:
- Johann Christian Hundeshagen (1783), Forstwissenschaftler
- Brüder Grimm, Jacob (1785) und Wilhelm Grimm (1786)
- Moritz Daniel Oppenheim (1800-1882), Maler
- Wilhelm Carl Heraeus (1827), Unternehmer
- Reinhard von Scheffer-Boyadel (1851), deutscher General
- Paul Hindemith (1895), Komponist
- Renate Schmidt (1943), SPD-Politikerin
- Harald Schmid (1957), Leichtathlet
- Rudi Völler (1960), ehemaliger Fußballprofi/Teamchef der Deutschen Fußballnationalmannschaft
- Dirk Raufeisen (1966), Jazzpianist
- Angelo Barletta (1977), Fußballprofi
Ehrenbürger
Angelo Barletta
- Wilhelm Carl Heraeus(1827 - 1904)
- Johann Heinrich Nickel (1828 - 1908)
- Dr. jur. Eugen Gebeschus (1855 - 1936)
- Fritz Canthal (1848 - 1922)
- Reinhard Scheer (1863 - 1928)
- Dr.Ing. h.c.Charles Engelhard (1867 - 1950)
- Heinrich Fischer (1895 - 1973)
- Hans Martin
- Rudi Völler
Im Jahre 1933 erhielt, wie in vielen anderen deutschen Städten auch, Adolf Hitler die Ehrenbürgerwürde von Hanau. Diese wurde ihm in der ersten Sitzung eines frei gewählten Stadtrates im Jahre 1946 wieder aberkannt.
Paul-Hindemith-Preis
Die Stadt Hanau ehrt Paul Hindemith seit dem Jahr 2000 mit dem Paul-Hindemith-Preis (bis 2004: Paul-Hindemith-Preis für Musik und Menschlichkeit der Stadt Hanau). Preisträger sind bisher:
- 2000 : der Jazzposaunist Albert Mangelsdorff
- 2002 : der Komponist Rolf Riehm
- 2004 : der Pianist und Dirigent Daniel Barenboim
Brüder-Grimm-Preis
Zum Gedenken an die Söhne der Stadt Brüder Grimm verleiht die Stadt seit 1983 den Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau.
Städtepartnerschaften
Städtepartnerschaften bestehen mit Dartford (Großbritannien), Tottori (Japan), Jaroslawl (Russland), Conflans-Sainte-Honorine (Frankreich), Francheville (Frankreich) und Doorn (Niederlande).
Städtefreundschaften bestehen zu Waltershausen (Thüringen) und Pays de Hanau / Hanauer Land (Frankreich).
Einwohner
(jeweils zum 31. Dezember)
- 1998 - 87.716
- 1999 - 87.809
- 2000 - 88.294
- 2001 - 88.801
- 2002 - 89.185
- 2003 - 88.897
- 2004 - 88.772
Sportvereine
Als größter Verein des Main-Kinzig-Kreises zählt die Turngemeinde 1837 Hanau e.V.
Hanau ist außerdem Heimat des ältesten Hessischen Fussballvereins, des 1. Hanauer FC 1893 e.V. und des
TSV Hanau 1860.
Im gleichen Jahr wie der TSV Hanau 1860 wurde auch der [http://www.tvkesselstadt.de TV Kesselstadt] gegründet.
Weblinks
- [http://www.hanau.de Webseite von Hanau]
- [http://www.museen-hanau.de/ Museen in Hanau]
- [http://www.bundeswahlleiter.de/bundestagswahl2005/strukturdaten/wahlkreise/l06/wk_181.html Link über Strukturdaten von Hanau]
- [http://www.karussell-wilhelmsbad.de/wilhelmsbad.htm Infoseite zur Kuranlage Wilhelmsbad]
Kategorie:Ort in Hessen
ja:ハーナウ
8. AugustDer 8. August ist der 220. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 221. in Schaltjahren) - somit bleiben 145 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 870 - Lothringen, das Mittelreich, wird nach dem Tod des kinderlosen Lothars II. im Vertrag von Mersen zwischen dem Westfrankenreich und dem Ostfrankenreich aufgeteilt.
- 1786 - Erstbesteigung des Mont Blanc durch Jacques Balmat und Michel Paccard.
- 1869 - August Bebel und Wilhelm Liebknecht gründen in Eisenach die Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP)
- 1918 - Den Alliierten gelingt es in der Panzerschlacht von Amiens, die deutsche Frontlinie zu durchbrechen ("Schwarzer Tag des deutschen Heeres")
- 1925 - Erste Tagung des Ku-Klux-Klans
- 1929 - Das deutsche Luftschiff Graf Zeppelin beginnt seine Weltumrundung.
- 1935 - Das deutsche Reichsinnenministerium löst alle Freimaurerlogen auf und zieht deren Vermögen ein.
- 1945 - Die Sowjetunion erklärt Japan den Krieg.
- 1945 - Die Besatzungsmächte beschließen das Internationale Militärtribunal bzw. die Nürnberger Prozesse.
- 1949 - Bhutan erhält die Unabhängigkeit von Großbritannien.
- 1963 - In Buckinghamshire, England überfällt eine Bande von insgesamt 15 Mitgliedern einen Postzug von Glasgow nach London und raubt £ 2,63 Mio. (15 Mio Deutsche Mark).
- 1967 - Gründung der ASEAN.
- 1974 - Der amerikanische Präsident Richard Nixon kündigt wegen der Watergate-Affäre seinen Rücktritt an.
- 1988 - Bei der gewaltsamen Niederschlagung von Studentenunruhen durch das Militär in Birma finden 3000 Menschen den Tod.
- 2003 - In Perl- Nennig im Saarland wird von dem Wetterdienst Meteomedia mit 40,3 °C die bislang höchste Temperatur in Deutschland gemessen. Der vorherige Hitzerekord seit Beginn der Aufzeichnungen vor 102 Jahren lag bei 40,2 °C und wurde am 27. Juli 1983 in Gärmersdorf in Bayern gemessen.
- 2003 - René R. Harris wird Staatspräsident, Regierungschef und Außenminister in einer Person in Nauru
Wirtschaft
Wissenschaft, Technik
- 1709 - Erfindung des Heißluftballons durch den brasilianischen Jesuitenpater Bartholomeu Lourenco de Gusmao.
Kultur
- 1828 - Uraufführung der Oper Gabriella di Vergy von Saverio Mercadante am Teatro San Carlos in Lissabon.
- 1840 - Uraufführung der Oper Bátori Mária von Ferenc Erkel in Budapest.
- 1856 - Uraufführung der Operette Deux Vieilles Gardes von Léo Delibes am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris.
Religion
Katastrophen
- 1922 - Strandung des Kreuzers "Raleigh" (Großbritannien) an der Küste von Labrador. 10 Tote
- 1975 - In der Volksrepublik China brechen 62 Staudämme, einschließlich des Banqiao-Staudammes. 231.000 Menschen sterben.
- 1991 - Um 18.00Uhr MESZ stürzt das bis heute höchste Bauwerk aller Zeiten, der 648 Meter hohe Sendemast des Langwellensenders in Konstantynow beim Austausch der Pardunen in der obersten Abspannebene ein.
- 2005 - Berlin, Deutschland. Bei einem Brand in einem überwiegend von Ausländern bewohnten Mehrfamilienhaus im Stadtteil Moabit kommen acht Menschen ums Leben. In Anbetracht der hohen Opferzahl sieht die Feuerwehr die Ereignisse in der Ufnaustraße 8 als zweitschwerste Brandkatastrophe in Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg an.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
- 1079 - Horikawa, 73. Kaiser von Japan
- 1632 - Johann Carl Loth, deutscher Maler
- 1646 - Godfrey Kneller, britischer Maler deutscher Herkunft
- 1661 - Johann Matthias von der Schulenburg, Reichsgraf, Erbherr auf Emden und Feldmarschall
- 1694 - Francis Hutcheson, irischer Philosoph
- 1732 - Johann Christoph Adelung, deutscher Bibliothekar und Sprachforscher
- 1772 - Wilhelm August Lampadius, deutscher Chemiker
- 1805 - Friedrich Wasman, deutscher Maler
- 1807 - Emilie Flygare-Carlén, schwedische Schriftstellerin
- 1809 - Alfred Tennyson, englischer Dichter
- 1820 - Julius Stern, deutscher Musikpädagoge, Dirigent und Komponist
- 1839 - Otto Finsch, deutscher Völkerkundler
- 1852 – Paul Leonhardt, Ehrenbürger von Wittenberg
- 1857 - Maurice Yvon, französischer Architekt
- 1857 - Cécile Chaminade, französische Komponistin und Pianistin
- 1861 - William Bateson, englischer Biologe
- 1865 - Robert Haab, schweizer Politiker (FDP), Bundesrat 1918-1929
- 1883 - Kenji Doihara, japanischer Meisterspion
- 1895 - Robert Holbrook Smith, Mitbegründer der Anonymen Alkoholiker
- 1897 - Wilhelm "Wiga" Gabriel, deutscher Komponist und Musikverleger
- 1883 - Emiliano Zapata, mexikanischer Revolutionär
- 1888 - Matthias Brauer, deutscher Rechtsextremist
- 1891 - Adolf Busch, schweizerisch-amerikanischer Geiger und Komponist
- 1893 - Ludwig Grote, deutscher Kunsthistoriker
- 1900 - Robert Siodmak, deutscher Regisseur
- 1900 - Victor Young, US-amerikanischer Bandleader
- 1901 - Ernest O. Lawrence, US-amerikanischer Physiker (Physiknobelpreis 1939)
- 1902 - Paul Dirac, britischer Physiker (Physiknobelpreis 1933)
- 1904 - István Szelényi, ungarischer Komponist
- 1904 - Achille Varzi, italienischer Rennfahrer
- 1905 - André Jolivet, französischer Komponist
- 1906 - Eberhard Brünen, deutscher Politiker und MdB
- 1907 - Benny Carter, US-amerikanischer Jazzmusiker
- 1910 - Sylvia Sidney, US-amerikanische Schauspielerin
- 1919 - Dino De Laurentiis, italienischer Filmproduzent
- 1921 - Webb Pierce, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1922 - Rory Calhoun, US-amerikanischer Schauspieler
- 1922 - Rudi Gernreich, österreichisch-amerikanischer Modeschöpfer
- 1922 - Esther Williams, US-amerikanische Schwimmerin und Schauspielerin
- 1923 - Jimmy Witherspoon, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1925 - Alija Izetbegović, bosnischer Politiker, Staatspräsident
- 1926 - Herbert H. Ágústsson, isländischer Komponist und Musiker
- 1926 - Conrad Hilton Jr., US-amerikanischer Unternehmer
- 1927 - Juri Kasakow, russischer Schriftsteller
- 1928 - Lubor Bárta, tschechischer Komponist
- 1928 - Martha Chase, US-amerikanische Forscherin
- 1929 - José Luis Borau, spanischer Filmregisseur, Produzent und Schauspieler
- 1931 - Peter Fitz, deutscher Schauspieler
- 1932 - Mel Tillis, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1933 - Joe Tex, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1934 - Claudio Hummes, brasilianischer Geistlicher, Erzbischof von Sao Paulo
- 1937 - Dustin Hoffman, US-amerikanischer Schauspieler
- 1938 - Don Jacobucci, US-amerikanischer Sänger
- 1938 - Leonid Kutschma, 1994-2004 Präsident der Ukraine
- 1939 - Philip Balsley, US-amerikanischer Sänger
- 1940 - Just Jaeckin, französischer Filmregisseur
- 1941 - Renate Blank, deutsche Politikerin und MdB
- 1942 - Jay David, US-amerikanischer Musiker
- 1944 - Peter Weir, australischer Filmregisseur
- 1945 - Wolfgang Dreher, deutscher Richter am Bundessozialgericht
- 1948 - Swetlana Jewgenjewna Sawizkaja, russische Kosmonautin
- 1949 - Keith Carradine, amerikanischer Schauspieler
- 1950 - Jamie O'Hara, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 1951 - Lothar Alisch, DDR-Pfarrer und Dissident
- 1952 - Jostein Gaarder, norwegischer Schriftsteller (Sofies Welt)
- 1952 - Carsten Peter Thiede, deutscher Historiker und Papyrologe
- 1953 - Nigel Mansell, britischer Rennfahrer (Formel 1-Welmeister 1992)
- 1954 - Gerald Dellmann, deutscher Musiker
- 1955 - Herbert Prohaska, österreichischer (Team-)Fussballspieler
- 1956 - David Grant, britischer Sänger
- 1956 - Lena Stolze, deutsche Schauspielerin
- 1956 - Birgit Vanderbeke, deutsche Schriftstellerin
- 1960 - Ralf König, deutscher Comiczeichner
- 1961 - David Howell Evans, irischer Rockgitarrist (The Edge - U2)
- 1962 - Oliver Stokowski, deutscher Schauspieler
- 1963 - Gabriel Grüner, deutscher Journalist, 1999 im Kosovo ermordet
- 1964 - Jan Josef Liefers, deutscher Schauspieler
- 1966 - Jimmy Wales, Gründer der Wikipedia
- 1981 - Vanessa Amorosi, australische Popsängerin
- 1981 - Roger Federer, schweizer Tennisspieler
Gestorben
- 117 - Marcus Ulpius Trajan, römischer Kaiser (98-117)
- 498 - Ninken, 24. Kaiser von Japan ( - 449)
- 869 - Lothar II., fränkischer König
- 1504 - Hanns von Wulfestorff, Ritter, Lehensherr
- 1656 - Salomon Koninck, niederländischer Maler
- 1726 - Auguste Marie Johanna von Baden, Tochter des Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden-Baden
- 1759 - Carl Heinrich Graun, deutscher Komponist und Opernsänger
- 1796 - Franz Anton Maulpertsch, deutsch-österreichischer Maler
- 1824 - Friedrich August Wolf, deutscher Altphilologe und Altertumswissenschaftler
- 1827 - George Canning, britischer Politiker, Premierminister von Großbritannien
- 1828 - Nicholas-Louis Robert, Erfinder der Papiermaschine
- 1872 - Eberhard zu Stolberg-Wernigerode, Politiker und preußischer Staatsbeamter
- 1872 - Heinrich Abeken, deutscher Theologe und preußischer Beamter
- 1879 - Immanuel Hermann Fichte, deutscher Theologe und Philosoph
- 1881 - Pellegrino Matteucci, italienischer Afrikareisender
- 1896 - Friedrich Helbig, deutscher Jurist und Schriftsteller
- 1897 - Antonio Cánovas del Castillo, spanischer Politiker, Regierungschef
- 1897 - Jakob Burckhardt, schweizer Kunsthistoriker
- 1898 - Eugène Boudin, französischer Maler
- 1908 - Hermann Harry Schmitz, Autor und Vortragkünstler
- 1908 - Joseph Maria Olbrich, österreichischer Architekt
- 1913 - Hermann Harry Schmitz, satirisch-humoristischer Autor und Vortragskünstler erschießt sich in Bad Münster am Stein
- 1916 - Lily Amalie Braun, deutsche Schriftstellerin und Politikerin
- 1921 - Juhani Aho, finnischer Schriftsteller und Journalist
- 1924 - Otto Mayer, deutscher Jurist und Verwaltungsrechtswissenschaftler
- 1940 - Johnny Dodds, Jazz-Klarinettist
- 1944 - Albrecht von Hagen, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer
- 1944 - Erich Hoepner, deutscher General und Widerstandskämpfer
- 1944 - Erwin von Witzleben, deutscher General und Widerstandskämpfer
- 1944 - Friedrich Karl Klausing, Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944
- 1944 - Paul von Hase, deutscher Berufssoldat und Widerstandskämpfer
- 1944 - Peter Graf Yorck von Wartenburg , deutscher Jurist und Widerstandskämpfer
- 1944 - Robert Bernardis, österreichischer Wehrmacht-Offizier und Widerstandskämpfer
- 1944 - Matthias Brauer, deutscher SS-Obergruppenführer
- 1950 - Nikolai Jakowlewitsch Mjaskowski, russischer Komponist
- 1960 - Memphis Minnie, US-amerikanische Musikerin
- 1964 - Marie Baum, Sozialpolitikerin der Weimarer Republik
- 1964 - Rudolf Kohl, deutscher Politiker
- 1965 - Oskar Wackerzapp, deutscher Politiker
- 1967 - Jaromir Weinberger, tschechisch/US-amerikanischer Musikpädagoge und Komponist
- 1969 - Cecil Frank Powell, britischer Physiker (Physiknobelpreis 1950)
- 1969 - Otmar Freiherr von Verschuer, deutscher Mediziner und Humangenetiker
- 1969 - Russ Morgan, US-amerikanischer Bandleader
- 1971 - Joseph Santley, US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Produzent
- 1973 - Memphis Minnie, US-amerikanische Bluesmusikerin
- 1974 - Baldur von Schirach, deutscher Politiker und Reichsjugendführer
- 1975 - Julian Cannonball Adderley, US-amerikanischer Jazz-Saxophonist
- 1977 - Peter Altmeier, deutscher Politiker, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz
- 1978 - Hans Revenstorff, deutscher Politiker
- 1979 - Emil Belzner, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 1982 - Ferré Grignard, belgischer Sänger und Songschreiber
- 1984 - Werner Otto von Hentig, Diplomat
- 1985 - Louise Brooks, US-amerikanische Schauspielerin
- 1991 - Werner Holz, deutscher Maler
- 1996 - Nevill F. Mott, britischer Physiker (Physiknobelpreis 1977)
- 2003 - Antonis Samarakis, griechischer Schriftsteller
- 2003 - Hermann Oxfort, Berliner Bürgermeister und Justizsenator (FDP)
- 2004 - Andreas Matthae, deutscher Politiker
- 2004 - Annemarie Marks-Rocke, deutsche Schauspielerin
- 2004 - Eva Kemlein, deutsche Fotografin
- 2004 - Fay Wray, US-amerikanische Schauspielerin
- 2004 - Leon Golub, US-amerikanische Maler
- 2004 - Willibald Hilf, Intendant des Südwestfunks
- 2005 - Barbara Bel Geddes, US-amerikanische Schauspielerin
- 2005 - Ilse Werner, deutsche Schauspielerin
- 2005 - Ruprecht Essberger, deutscher Regisseur und Fernsehautor
Feiertage und Gedenktage
- Augsburger Friedensfest
- Fest des Heiligen Cyriak
- Gedenktag des Heiligen Dominikus
Siehe auch
- 7. August - 9. August
- 8. Juli - 8. September
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0808
ja:8月8日
ko:8월 8일
ms:8 Ogos
simple:August 8
th:8 สิงหาคม
1651
Politik und Weltgeschehen
- 1. Januar: Karl II. wird zum König von Schottland gekrönt
- 1. Dezember: Die englische Navigationsakte tritt in Kraft. Sie reguliert Schifffahrt und Seehandel und schafft damit die Voraussetzung für Englands Aufstieg zur führenden See- und Handelsmacht
- Fertigstellung des Vier-Ströme-Brunnens
- Publikation der englischen Fassung des Leviathan von dem englischen Philosophen Thomas Hobbes
- Auf dem Rückmarsch vom Krieg in Holland gründet Fürstbischof Christoph Bernhard Graf von Galen die Junggesellenschützenschaft Wettringen
- 9. Januar: Petronio Franceschini, italienischer Komponist († 1681)
- 25. Februar: Quirinus Kuhlmann, deutscher Schriftsteller († 1689)
- 10. April: Ehrenfried Walther von Tschirnhaus, deutscher Naturwissenschaftler († 1708)
- 27. Mai: Louis-Antoine de Noailles, Kardinal und Erzbischof von Paris († 1729)
- 6. August: François de Salignac de la Mothe-Fénelon, Französischer Geistlicher und Schriftsteller († 1715)
- 13. August: Balthasar Permoser, Bildhauer († 1732)
- Engelbert Kaempfer
- Christian Vater
- 1. April: Johann von Hessen-Braubach, Landgraf und Soldat ( - 1609)
- 7. April: Lennart Torstensson, schwedischer Feldmarschall, Reichsrat und Generalgouverneur ( - 1603)
- 17. Juni: Francisco Piccolomini, Ordensgeneral ( - 1582)
- 17. Juli: Wilhelm Biener, war Jurist und Tiroler Kanzler ( - 1590)
- 8. August: Amalie Elisabeth, Landgräfin von Hessen-Kassel ( - 1602)
- 27. September: Maximilian I. (Bayern, Kurfürst), war seit 1597 Herzog und seit 1623 Kurfürst von Bayern ( - 1573)
- 6. Oktober: Heinrich Albert, Liederdichter und Komponist ( - 1604)
- 7. November: Hans Christoph von Ebeleben, deutscher Jurist und Verwaltungsbeamter ( - 1578)
- 26. November: Henry Ireton, General der Parlamentsarmeen im Englischen Bürgerkrieg ( - 1611)
- 15. Dezember: Virginia Centurione Bracelli, italienische Heilige ( - 1587)
ko:1651년
simple:1651
Kassel
Die Universitätsstadt Kassel (bis 1926 amtlich "Cassel") ist die einzige Großstadt in Nordhessen und nach Frankfurt am Main und Wiesbaden die drittgrößte Stadt des Bundeslandes Hessen (Deutschland).
Die Stadt ist Sitz des Regierungsbezirks Kassel und des Landkreises Kassel. Sie bildet eines der 9 Oberzentren des Landes Hessen.
International bekannt ist Kassel, das zu beiden Ufern des Fulda-Unterlaufs liegt, vor allem durch den Bergpark Wilhelmshöhe mit den Kasseler Wasserspielen im Habichtswald und die seit 1955 alle 4 bis 5 Jahre stattfindende Kunstausstellung documenta; aus diesem Grund nennt sich Kassel seit März 1999 documenta-Stadt.
Kassels Einwohnerzahl überschritt um das Jahr 1899 die 100.000-Grenze, wodurch sie zur Großstadt wurde; zur Zeit sind es 198.503 (August 2005).
siehe auch Portal:Kassel
Geografie
Kassel liegt 67,5 km nordwestlich des geografischen Mittelpunkts von Deutschland. Seit der Wiedervereinigung ist Kassel nach Erfurt und Göttingen die Großstadt, die diesem Mittelpunkt am nahesten liegt.
Die Stadt befindet sich in Nordhessen nahe der Grenze zu Niedersachsen im so genannten Kasseler Becken, das im geomorphologischen Sinn kein Becken ist sondern ein weit ausgedehnter "Talkessel", in dem sich insbesondere im Bereich der Karls- und Fuldaaue eine weitläufige Flussniederung der Fulda befindet.
In diesem Talkessel wird die Stadt von den etwas entfernten Langenbergen im Südwesten und dem Habichtswald im Westen (jeweils ein Bestandteil vom Naturpark Habichtswald) sowie von den südlichen Ausläufern des Reinhardswalds im Nordosten, dem Kaufunger Wald (ein Teil vom Naturpark Meißner-Kaufunger Wald) im Osten und der Söhre im Südosten und Süden eingerahmt. Diese fünf Mittelgebirge sind durch einige Höhenrücken miteinander verbunden, so dass der Kasseler Talkessel - abgesehen vom Flusstal der Fulda, das diesen von Süd nach Nord durchschneidet - rundum durch Bergzüge umrundet ist. An das Stadtgebiet grenzen die Mittelstadt Baunatal, die Kleinstadt Vellmar sowie die Gemeinden Niestetal, Fuldatal, Fuldabrück, Kaufungen und Lohfelden an.
Kassel ist verkehrsmäßig über 3 Autobahnen, 5 Bundesstraßen, durch einige Eisenbahn-Hauptverbindungen (darunter auch ICE-Strecken) und auch den wenige Kilometer entfernten Flughafen Kassel-Calden nicht nur an die deutsche Infrastruktur angebunden (siehe dazu hier).
Die nächsten Großstädte sind - per Luftlinie/Straße gemessen - Hannover (ca. 120/164 km nördlich) und Göttingen (ca. 40/55 km nordöstlich) in Niedersachsen, Erfurt (ca. 115/185 km östlich) in Thüringen, Frankfurt am Main (ca. 150/193 km südlich) in Hessen sowie Siegen (ca. 115/? km südwestlich), Dortmund (ca. 145/165 km westlich) und Paderborn (ca. 70/? km nordwestlich von Kassel) in Nordrhein-Westfalen.
Nordrhein-Westfalenn]]
Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen
Stadtbild
Das Bild der Kasseler Innenstadt, in der aufgrund der Gleichgültigkit im Umgang mit den Resten der Kulturgüter nach der Zerstörungen des 2. Weltkrieges nur noch wenige historische Gebäude erhalten sind (siehe dazu Geschichte), ist durch typische 50er-Jahre-Architektur geprägt.
Geschichte bei Nacht]]
Im Kontrast zu den oft dicht bebauten Stadtvierteln birgt Kassel viele Grünflächen, darunter den Bergpark Wilhelmshöhe im Habichtswald und die Karls- und Fuldaaue (siehe hierzu Gärten und Parks in Kassel. An vielen Stellen im Kasseler Stadtgebiet fallen zahlreiche Eichen auf, die durch den Künstler Joseph Beuys unter dem Motto 7.000 Eichen - Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung zwischen 1982 und '87 an Straßen und Plätzen angepflanzt wurden.
Kassel wird von der Fulda und den teils innerhalb des Stadtgebiets in diesen Fluss einmündenden Nebenflüssen und Bächen (darunter Ahne, Drusel (im Unterlauf "Kleine Fulda" genannt), Geile-Döll, Losse, Nieste und Wahle) durchflossen.
Kassels niedrigste Stelle befindet sich im nordöstlichen Fuldatal auf 132,90 m ü. NN (Flusspegel etwas nördlich der Grauen Katze); zieht man noch die etwas abseitige Exklave Kragenhof in diesem Tal mit in betracht, so befindet sich die niedrigste Stelle der Stadt nur wenige Meter unterhalb der Staustufe an der Stadtgrenze zu Fuldatal-Wahnhausen auf nur noch 131,40 m über dem Meeresspiegel. Die Innenstadt liegt am Königsplatz 163 m bzw. am | | |