Home About us Products Services Contact us Bookmark
:: wikimiki.org ::
Amatol

Amatol

Amatol ist ein Sprengstoff.

Amatol x/y

militärische Sprengstoffe, Deutschland WK II; gießbare Gemische, i.a. aus x % TNT und y % Ammoniumnitrat (in USA waren x und y vertauscht)

Amatol 39

(Buchstaben und Zahlen) Ersatzsprengstoffe, Deutschland WK II; gießbare Gemische Zusammensetzung: 35-45 % Ammoniumnitrat, 5-15 % Hexogen und 50 % TNT bzw. Dinitrobenzol /32/

Amatol 40

militärischer Sprengstoff, Deutschland WK II; Sprengkopf der V 1-Raketen; Zusammensetzung: 50 % Dinitroanisol bzw. Dinitrobenzol, 35 % Ammoniumnitrat, 15 % Hexogen /33/

Amatol 41

militärischer Sprengstoff, Deutschland WK II; Zusammensetzung: 52 % Ammoniumnitrat, 6 % Calciumnitrat, 30 % >PH-Salz, 10 % Hexogen, 2 % Montanwachs /33/

Fp. x/y/z (Buchstaben) (Füllpulver)

militärische Sprengstoffmischungen, Deutschland ab 1888 die erste Zahl bezeichnet den TNT-Gehalt in %, die zweite Zahl (wenn kein zusätzlicher Buchstabe folgt) den Ammoniumnitratgehalt in %, weitere Zahlen mit Buchstaben den Gehalt an weiteren Zuschlagstoffen; Die Buchstaben haben folgende Bedeutung: C = Kalium­nitrat K = Kaliumammoniumnitrat N bzw. Na = Natriumnitrat Ns = Natriumnitrat und Steinsalz S = Steinsalz ST = Stuck Fp. 40/60 militärischer Sprengstoff, Deutschland WK II; Zusammensetzung: 40 % TNT, 60 % Ammoniumnitrat Fp. 50/50 militärischer Sprengstoff, Deutschland WK II; Zusammensetzung: 50 % TNT, 50 % Ammoniumnitrat Fp. 60/40 militärischer Sprengstoff, Deutschland WK II; Zusammensetzung: 60 % TNT, 40 % Ammoniumnitrat Fp. 02 Deutschland, ab 1902; Füllpulver 02, Sprengmunition 02; Deckname für TNT /32,33/ Fp. 88 Deutschland, ab 1888; Füllpulver 88, Sprengmunition 88; Deckname für Pikrinsäure Fp. 5 militärischer Sprengstoff, Deutschland WK II; Zusammensetzung: 95 % TNT, 5 % Wachs Fp. 10 militärischer Sprengstoff, Deutschland WK II; Zusammensetzung: 90 % TNT, 10 % Wachs Fp. 15 militärischer Sprengstoff, Deutschland WK II; Zusammensetzung: 85 % TNT, 15 % Wachs Fp. 20 militärischer Sprengstoff, Deutschland WK II; Zusammensetzung: 80 % TNT, 20 % Wachs Kategorie:Sprengstoff

Sprengstoff

Ein Sprengstoff ist ein chemischer Stoff oder eine Mischung chemischer Stoffe, die unter bestimmten Bedingungen sehr schnell reagieren und dabei eine relativ große Energiemenge in Form von Hitze und einer Druckwelle freisetzen können (Explosion oder Detonation). Diese gehören zusammen mit den Initialsprengstoffen, Treib- und Schießstoffen (Schwarzpulver und Schießpulver oder Treibladungspulver), Zündmitteln und pyrotechnischen Erzeugnissen zu den Explosivstoffen. Die Geschwindigkeit, mit der sich die Reaktion im Sprengstoff ausbreitet, bestimmt die Brisanz des Sprengstoffes. Moderne Sprengstoffe basieren meist auf energetischen Verbindungen, welche die chemischen Elemente Kohlenstoff (C), Wasserstoff (H), Stickstoff (N) und Sauerstoff (O) enthalten. Bei der Explosion verbindet sich der ursprünglich am Stickstoff schwach gebundene Sauerstoff mit dem Kohlenstoff zu CO und CO2 sowie mit dem Wasserstoff zu Wasserdampf, während der Stickstoff das sehr stabile Stickstoffmolekül N2 bildet. Bei dieser Umsetzung werden große Energiemengen freigesetzt. Sprengstoffen werden auch Sauerstoffträger zugesetzt, einerseits um die Sauerstoffbilanz zu verbessern, andererseits um Hochleistungssprengstoffe zu strecken und auf diese Weise hohen Bedarf zu decken. So wurden in Deutschland gegen Ende des 2. Weltkrieges in militärisch verwendeten Sprengmitteln die Anteile an Hochleistungssprengstoffen immer weiter gesenkt und durch alle verfügbaren Salpeter sowie sauerstoffarmen Ersatzsprengstoffe ersetzt. Kurz vor Kriegsende wurden dann sogar alkalichloridhaltige Wettersprengstoffe zur Füllung von Munition verwendet. Sowohl die zivilen als auch militärischen Sprengstoffe enthalten mitunter noch Metalle wie Aluminium oder Zink. Während feingepulvertes Aluminium durch höhere Temperatur die Gasschlagwirkung steigert, dienen Aluminium- oder Zinkgrieß in Fla-Munition zur Erhöhung der Brandwirkung im Ziel. Zur Initiierung von Sprengstoffen werden Sprengzünder verwendet. Es gibt elektrische, nichtelektrische und elektronische Zündsysteme. Weltweit führender Hersteller von Zündsystemen für den zivilen Bereich ist der Orica Konzern mit Sitz in Melbourne, Australien. Daneben werden gelegentlich noch Sprengkapseln eingesetzt, die mittels Sicherheitszündschnur oder Sprengschnur gezündet werden. Wenn die Hauptladung aus einem sehr unempfindlichen Sprengstoff besteht, so ist zwischen Sprengzünder und Hauptladung noch eine zusätzliche Verstärkungsladung (Booster, Schlagverstärker) erforderlich.

Auswahl an Sprengstoffen

Energetische Verbindungen für Sprengstoffe von praktischer Bedeutung


- Ammoniumpikrat
- Trinitrotoluol (TNT, Fp.02)
- Trinitrophenol (Pikrinsäure, Granatfüllung 88)
- Tetryl (N-Methyl-N,2,4,6-tetranitroanilin)
- Ethylenglykoldinitrat (Nitroglykol)
- Diethylenglykoldinitrat (Diglykoldinitrat)
- Triethylenglykoldinitrat (Triglykoldinitrat)
- Glycerintrinitrat (Nitroglycerin)
- Nitropenta (PETN)
- Cellulosenitrat
- Nitroguanidin
- Ethylendinitramin (EDNA, PH-Salz)
- Hexogen (RDX)
- Oktogen (HMX)
- Hexanitrostilben (HNS)
- Pikrylaminodinitropyridin (PYX)
- Nitrotriazolon (NTO)
- Hexanitrohexaazaisowurtzitan (HNIW oder CL20)
- Triaminotrinitrobenzol (TATB)

Energetische Verbindungen für Sprengstoffe von geringerer Bedeutung


- Trinitrobenzol (TNB)
- Trinitro-m-xylol
- Trinitro-m-kresol
- Trinitroanisol
- Trinitroanilin (Pikramid)
- Hexanitrodiphenylamin (Hexamin)
- Methylnitrat
- Nitromethan
- Tetranitromethan

Energetische Verbindungen für Ersatzsprengstoffe


- Dinitrobenzol (DNB)
- Dinitrotoluol (DNT)
- Dinitroanisol
- Dinitronaphtalin
- Trinitronaphtalin
- Methylammoniumnitrat (MAN-Salz)
- Tetramethylammoniumnitrat (TETRA-Salz)
- Guanidinnitrat

Sauerstoffträger für Sprengstoffe


- Ammoniumnitrat (Ammonsalpeter)
- Kaliumnitrat (Kalisalpeter)
- Natriumnitrat (Natronsalpeter)
- Bariumnitrat (Barytsalpeter)
- Calciumnitrat (Kalksalpeter)
- Kalkammonsalpeter (Mischung aus Kalk und Ammonsalpeter)
- Alkalichlorate
- Alkaliperchlorate
- Ammoniumperchlorat
- Distickstofftetroxid (in Panclastit)
- flüssige Luft oder Sauerstoff (in Oxyliquit)

Energetische Stoffe im experimentellen Stadium


- Diaminodinitroethylen (DADE oder FOX-7)
- Trinitroazetidin (TNAZ)
- Octanitrocuban
- poröses Silizium: ein erst 2001 durch Zufall an der TU München entdeckter Sprengstoff mit extrem schneller (500 Milliardstel Sekunde) und heftiger Reaktion. Anwendung für Airbags geplant.

Sprengstoffarten

Technisch verwendete Sprengstoffe sind in der Regel Stoffgemische aus energetischen chemischen Verbindungen, Bindemitteln, Plastikatoren und anderen Zusatzstoffen. Sie werden in folgende Gruppen eingeteilt:
- Sprengpulver (zu Sprengzwecken verwendeter Schießstoff)
- Chloratsprengstoffe
- Dynamite
- Gelatinöse Sprengstoffe
- Pulverförmige Sprengstoffe
- ANFO (Ammonium Nitrate Fuel Oil)
- Sprengschlämme
- Emulsionssprengstoffe
- Wettersprengstoffe
- Oxyliquite
- Hochbrisanzsprengstoffe
- Formbare Sprengstoffe (Plastiksprengstoff)
- Polymergebundene Sprengstoffe (PBX)
- zweibasige Flüssigsprengstoffe Schwarzpulver (ältester bekannter Explosivstoff) ist kein Sprengstoff, sondern den Schießstoffen zuzuordnen. Dennoch wurde es in Form von Sprengpulvern zur Gewinnung wertvoller Werksteine wie Marmor oder Granit verwendet. Der Grund war, dass es keine zerschmetternde, sondern schiebende Wirkung hat und die Steine auf diese Weise schonender losgebrochen werden. Nach dem Aufkommen von Sägemethoden verliert dieses Verfahren jedoch zunehmend an Bedeutung. Chloratsprengstoffe bestehen aus Alkali- und Erdalkalichloraten in Verbindung mit organischen Substanzen wie Wachsen, Ölen, Holzmehl oder Ersatzspprengstoffen (Dinitroaromate). Nach ihrer Entwicklung am Ende des 19. Jahrhunderts wurden sie häufig verwendet, kamen jedoch wegen der hohen Reibeempfindlichkeit außer Gebrauch. Zu Dynamiten gehört sowohl das von Alfred Nobel entwickelte Kieselgurdynamit als auch die aus Sprenggelatine entwickelten "Gelatine-Dynamite" . Gelatinöse Sprengstoffe bestehen aus Sprengölen wie Glycerintrinitrat, Ethylenglykoldinitrat oder Diethylenglykoldinitrat bzw. deren Gemischen die zur Verringerung der Schlagempfindlichkeit mit 6 bis 8% Cellulosenitrat oder Kollodiumwolle gelatiniert sind. Pulverförmige ANC-Sprengstoffe (Ammonium Nitrate/Carbone) sind besonders sicher, da sie eine Verstärkerladung (Booster) zum Zünden benötigen. Sie bestehen aus Ammonsalpeter und Kohlenstoffträgern wie Kohlepulver, Naphtalin oder Holzmehl. Die Ammonale enthalten zusätzlich Aluminiumpulver. ANFO (Ammonium Nitrate/Fuel Oil) bestehen im einfachsten Fall aus 94,5 % Ammonsalpeter und 5,5% Heizöl. Zu Sprengschlämmen zählen heute vor allem Mischungen aus konzentrierten wässrigen Ammoniumnitratlösungen mit niedrigem Anteil an brisanten Explosivstoffen, welche sich durch besonders hohe Verarbeitungs- und Transportsicherheit auszeichnen. Emulsionssprengstoffe bestehen aus konzentrierten wässrigen Ammoniumnitratlösungen mit darin emulgiertem Mineralöl. Im Kohlebergbau werden untertage spezielle "Wettersprengstoffe" eingesetzt, deren Explosionstemperatur aufgrund von Zusätzen von Alkalichloriden nicht ausreicht, um Staub- oder Methangasexplosionen ("schlagende Wetter") auszulösen. Oxyliquite bestehen aus saugfähigen Materialien wie Holz- oder Korkmehl, die kurz vor der Verwendung in flüssige Luft oder flüssigen Sauerstoff getaucht werden. Da diese wieder verdunsten, muss kurz darauf gezündet werden. Aus diesem Grund sind Oxyliquite für groß angelegte Sprengungen nicht geeignet. Ihr Vorteil besteht darin, dass nicht gezündete Ladungen nach Verdunsten des Oxidators absolut ungefährlich sind. Zu den ältesten militärischen Sprengstoffen zählte die Pikrinsäure, die später weitgehend durch das TNT ersetzt wurde. Moderne Sprengstoffe enthalten oft noch das brisantere Hexogen, Ethylendinitramin oder Nitropenta. Die militärisch verwendeten formbaren Plastiksprengstoffe wie zum Beispiel C4 oder Semtex enthalten Nitropenta, Hexogen und Plastifizierungsmittel. Sie werden vornehmlich für Pionierzwecke verwendet, sind jedoch auch bei Terroristen beliebt, da sie leicht in unauffällige Form zu bringen sind.

Polymergebundene Sprengstoffe (PBX)

Panclastit besteht aus 70% Distickstofftetroxid und 30% Nitrobenzol, die erst kurz vor der Verwendung gemischt werden. Eine ähnliche Mischung aus 86,5% Tetranitromethan und 13,5% Toluol erreicht eine Detonationsgeschwindigkeit von 9300 m/Sek.

Geschichte

Die ersten synthetischen Sprengstoffe waren Nitrozellulose und Glycerintrinitrat (fälschlicherweise fast ausschließlich als Nitroglycerin bekannt). Da ungenügend neutralisierte Nitrozellulose zur Selbstentzündung neigt und Glycerintrinitrat sehr erschütterungsempfindlich ist, war die Handhabung gefährlich. Alfred Nobel gelang es 1867, Nitroglycerin durch Aufsaugen in Kieselgur weniger erschütterungsempfindlich zu machen und so Dynamit herzustellen. Um die durch den Anteil von 25% inertem Kieselgur entstehende Leistungssenkung zu kompensieren, wurde durch Gelatinieren von Glycerintrinitrat mit 6 bis 8% Nitrozellulose die Sprenggelatine entwickelt, der stärkste gewerbliche Sprengstoff. Da auch die Sprenggelatine noch ziemlich schlagempfindlich und teuer war, wurden durch Zumischen von Holzmehl und Nitraten die sogenannten "Gelatine-Dynamite" entwickelt. Wegen der immer noch nicht ausreichenden Sicherheit wurden sie jedoch von Ammoniumnitrat-Sprengstoffen vom Typ ANC/ANFO verdrängt, die zu Sprengschlämmen und Emulsionssprengstoffen weiterentwickelt wurden. Zu den ältesten militärischen Brisanzsprengstoffen zählten die Pikrinsäure und das m-Trinitrokresol, deren Ausgangsstoffe aus Steinkohleteer gewonnen wurden. Diese hatten jedoch den großen Nachteil, dass sie an der Innenwandung der Granaten stoßempfindliche Schwermetallpikrate bildeten, die zu Rohrkrepierern führten. Aus diesem Grund wurden zunächst die Granaten vor dem Befüllen innen lackiert. Als die Erdöldestillation genügend Toluol bereitstellen konnte, verdrängte TNT seine Vorgänger als häufig genutzter, sehr handhabungssicherer, brisanter Militärsprengstoff. Moderne Sprengstoffe mit höherer Brisanz basieren oft auf Hexogen, Nitropenta oder Ethylendinitramin. Octogen galt bislang als das brisanteste Material, ist aber in der Herstellung aufwendig und sehr teuer. Es wird fast ausschließlich für Spezialladungen verwendet, zum Beispiel Hohlladungen, wenn hohe Brisanz gefragt ist.

Daten einiger ausgewählter Sprengstoffe

Parameter zur Charakterisierung von Sprengstoffen

Sauerstoffbilanz

Die Sauerstoffbilanz gibt die Sauerstoffmenge (in Massenprozent) eines Explosivstoffes an, die bei vollständiger Umsetzung frei wird. Ist zuwenig Sauerstoff vorhanden, wird die Bilanz negativ und es entstehen wegen der unvollständigen Verbrennung giftige Substanzen wie Kohlenmonoxid oder Blausäure. Bei militärischen Anwendungen von Sprengstoffen ist die Sauerstoffbilanz nebensächlich, bei Sprengstoffen für gewerbliche Zwecke sollte sie grundsätzlich positiv sein. Die Sauerstoffbilanz von Sprengstoffen, die in reiner Form eine negative Sauerstoffbilanz aufweisen, kann durch Zuschlag von Sauerstoffträgern (z.B. Ammoniumnitrat) beeinflusst werden.

Spezifisches Schwadenvolumen (Normalgasvolumen)

Gasvolumen unter Normalbedingungen, welches bei der vollständigen Umsetzung von 1 kg Explosivstoff entsteht.

Ladedichte

Verhältnis des Gewichts des Explosivstoffes zum Volumen des Explosionsraumes. Von der Ladedichte ist die Detonationsgeschwindigkeit abhängig.

Schlagempfindlichkeit

Die Empfindlichkeit von Sprengstoffen gegen mechanische Einwirkung (Schlag, Stoss) kann durch Zusatz von phlegmatisierenden Stoffen wie Paraffin herabgesetzt werden. Die Phlegmatisierung explosionsfähiger Gemische wird als Inertisierung bezeichnet. Desgleichen kann durch Zugabe sogenannter Sensibilisierer die Empfindlichkeit erhöht werden.

Nutzung

Zivile Sprengstoffe werden zum größten Teil zur Gewinnung von Gestein in Tagebauen (Steinbruch: Basalt, Granit, Diabas, Kalk etc.), zur Werksteingewinnung und im Bergbau (Steinkohle, Kali & Salz, Gips, Erzabbau etc.) eingesetzt. Daneben finden sie im Verkehrswegebau, im Tunnelbau, bei Abbruchsprengungen, in der Sprengseismik und in der Pyrotechnik (Feuerwerk) Verwendung. Die Produktion von gewerblichen Sprengstoffen in Deutschland betrug im Jahre 2004 rund 65.000 Tonnen. ANC-Sprengstoffe machten davon ca. 36.000 Tonnen aus, gelatinöse Sprengstoffe auf NG-Basis ca. 10.000 Tonnen, gepumpte und patronierte Emulsionssprengstoffe ca. 16.000 Tonnen. Die restliche Menge verteilt sich auf Wettersprengstoffe für den Steinkohlenbergbau und auf Schwarzpulver für die Werksteingewinnung. Führende Hersteller von industriellen Sprengstoffen in Deutschland sind Orica, Troisdorf und Wasag, Sythen. Militärische Sprengstoffe werden als Füllmittel für Granaten, Bomben, Minen, Gefechtsköpfe von Raketen und Torpedos sowie als Bestandteile von Treibsätzen verwendet. Weiterhin werden sie in verschiedenen pyrotechnischen Ladungen mitverwendet. Ein spezieller Punkt ist die Verwendung in Atomwaffen zur Einleitung einer Kettenreaktion. In Deutschland gibt es seit 1980 keine Produktionsstätte mehr für militärische Sprengstoffe. Für terroristische Zwecke werden sowohl militärische wie zivile Sprengstoffe als auch aus leicht zugänglichen Chemikalien herstellbare Stoffe und Gemische verwendet. Beispiele sind das Gemisch aus Puderzucker und einem chlorathaltigem Unkrautvernichter als auch Gemische auf Ammonsalpeterbasis.

Rechtliches

Der Umgang, dazu gehören das Herstellen, Bearbeiten, Verarbeiten, Verwenden, Verbringen, der Transport und das Überlassen innerhalb der Betriebsstätte, das Wiedergewinnen und Vernichten; der Verkehr (Handel) und die Einfuhr werden aufgrund der möglichen Gefährdung im Sprengstoffrecht geregelt.

Literatur


- Der kleine Sprengmeister 2 (Programm eines unbekannten schweizerischen Autors)
- S.J. von Romocki: Geschichte der Explosivstoffe, Band 1. Sprengstoffchemie, Sprengtechnik und Torpedowesen.. Survival Press, Radolfzell, 1895, Reprint 2003 ISBN 3833007028
- S.J. von Romocki: Geschichte der Explosivstoffe, Band 2. Die rauchschwachen Pulver in ihrer Entwicklung bis zur Gegenwart Survival Press, Radolfzell, 1896, Reprint 2004 ISBN 393793300X
- Fritz Hahn: Waffen und Geheimwaffen des deutschen Heeres 1933-1945. Bernard & Graefe (1998) ISBN 3763759158

Weblinks


- [http://www.r-haas.de/v11.html Lexikon der deutschen Explosivmischungen]
- [http://www.av.fh-koeln.de/professoren/rieckmann/chemischeprozesstechnik/lab_explosives/explosives.html Explosives - Introduction]
- [http://www.lfas.bayern.de/vorschriften/gesetze/A-Z/sprengg.htm Bayerisches Landesamt für Arbeitsschutz, Arbeitsmedizin und Sicherheitstechnik - Sprengstoffgesetz]
- [http://home.feuerwerk.net/ home.feuerwerk.net]
- [http://www.ordnance.org/portal Beschreibung von Waffensystemen, engl.]
- [http://dc2.uni-bielefeld.de/dc2/kampfst/kampfst.htm Über die Leichtigkeit, Spreng- und Kampfstoffe herzustellen] ! Kategorie:Bergbau Kategorie:Waffe ja:火薬

Tnt

TNT bezeichnet
- einen Sprengstoff - siehe Trinitrotoluol
- als Firma einen Paketdienst - siehe TNT (Unternehmen)
- als französische Abkürzung für Télévision numérique terrestre (deutsch: digitales terrestrisches Fernsehen), siehe DVB-T
- einen Produktnamen des Herstellers MicroImages für eine GIS- und Fernerkundungssoftware
- die Abkürzung für das Template Numerical Toolkit
- eine norwegische Hard Rock Band, siehe TNT (Band)

Hexogen

Hexogen (auch Cyclotrimethylentrinitramin, Cyclonit und R.D.X. - Research Department eXplosive) ist ein hochbrisanter, giftiger Sprengstoff, der während des Zweiten Weltkriegs in großen Mengen hergestellt wurde und der immer noch eingesetzt wird. Der vollständige Name von Hexogen lautet Hexahydro-1,3,5-trinitro-1,3,5-triazin. Man gewinnt Hexogen durch Nitrierung von Hexamethylentetramin, einem Kondensationsprodukt aus Formalinlösung und Ammoniak (Salmiakgeist). Ammoniak

Struktur und Eigenschaften

Hexogen, (CH2-N-NO2)3, C3H6N6O6, Molmasse 222,117 g/mol Hexogen (Cyclotrimethylentrinitramin) ist ein farbloser, kristalliner Feststoff mit einer Dichte von 1,82 g/cm³ und einem Schmelzpunkt von 204 °C. Das Hexogen-Molekül hat eine ringförmige Struktur mit drei Stickstoffatomen (Triazinring), es ist also ein Heterocyclus. Der Dampfdruck bei 20°C ist 5,5 10-9 mbar. Die Löslichkeit in Wasser bei 20 °C beträgt 42 mg/L . Die im Hexogen vorhandenen Nitrogruppen (-NO2) treten in vielen Sprengstoffen auf, zum Beispiel auch im TNT oder - als Salpetersäureestergruppe (-O-NO2) - in der Schießbaumwolle und im Nitroglycerin. Hexogen hat eine Detonationsgeschwindigkeit von 8.500 m/s und etwa 150% der Kraft von TNT und ist der Hauptbestandteil der Plastiksprengstoffe C4 und Semtex. Seine Herstellung und Handhabung hat in der Vergangenheit bereits zu Umwelt- und Trinkwasservergiftungen geführt. Hexogen entsteht bei der Reaktion von Hexamethylentetramin mit Salpetersäure HNO3. Darstellung von Hexogen

Verwendung

Hexogen gilt als besonders starker und brisanter militärischer Explosivstoff und ist Bestandteil vieler verbreiteter Sprengstoffarten, zum Beispiel C4. Für die Verwendung wird es gewöhnlich gemischt mit anderen Sprengstoffen verwendet. Lagerung und Handhabung sind weitgehend unproblematisch, da Hexogen bei Raumtemperatur sehr stabil ist. Bei Feuer- oder Funkenkontakt brennt es gleichmäßig ab statt zu explodieren. Zur Zündung einer Hexogenladung ist ein Detonator erforderlich.

Historisches

Hexogen wurde in den 1890ern von dem Deutschen Hans Henning als Medizin angeboten. Seine explosiven Eigenschaften wurden erst 1920 entdeckt. Erst 1940 wurde eine effektive Herstellungsmethode entwickelt. Im Zweiten Weltkrieg wurde es häufig verwendet, oft in Mischungen mit TNT, beispielsweise "Torpex" (42 % TNT, 40 % RDX, 18 % Aluminium). Es war auch Bestandteil in einem der ersten Plastiksprengstoffe.

Weblinks


- [http://www.lfug.smul.sachsen.de/de/wu/umwelt/lfug/lfug-internet/abfall-altlasten_8452.html Toxikologische Bewertung von mit sprengstofftypischen Verbindungen (STV) kontaminierten Grundwasser] Forschungsbericht 1998 des Sächsischen Landesamtes für Umwelt und Geologie, Tabellarische Daten
- [http://dc2.uni-bielefeld.de/dc2/kampfst/kampfst.htm Herstellung] Kategorie:Chemische Verbindung Kategorie:Sprengstoff

Ammoniumnitrat

Ammoniumnitrat ist das Salz, das sich aus Ammoniak und Salpetersäure bildet.

Herstellung

Ammoniumnitrat (NH4NO3) entsteht durch Neutralisation von Ammoniak mit Salpetersäure.

Verwendung

Ammoniumnitrat ist der Hauptbestandteil vieler Düngemittel (Grünkorn) und gewerblicher Sprengstoffe.

Eigenschaften

Beim Erhitzen (T > 300°C) zerfällt Ammoniumnitrat gemäß der Gleichung \mathrm in Wasser und Lachgas. Durch starke Initialzündung beziehungsweise Erhitzen über 300°C zerfällt es folgendermaßen: \mathrm Durch Reaktion mit konzentrierter Schwefelsäure und anschließender Destillation lässt sich die Salpetersäure zurückgewinnen, welche die Ausgangssubstanz zur Herstellung vieler Explosivstoffe ist: \mathrm Die Chemikalie gilt als brandfördernd und kann beim Erhitzen explodieren. In der Bundesrepublik Deutschland ist der Umgang mit den durchsichtigen und farblosen Kristallen durch das Sprengstoffgesetz geregelt. In Düngemitteln darf Ammoniumnitrat wegen seiner latenten Gefahr nur in Mischungen verwendet werden. Image:Ammoniumnitratkristall001.jpg|Ammoniumnitrat-
ausblühung Image:Ammoniumnitratkristall002.jpg|Nahaufnahme 1 Image:Ammoniumnitratkristall003.jpg|Nahaufnahme 2

Katastrophen


- Bereits 1921 waren bei der Explosion des Oppauer Stickstoffwerkes in Oppau bei Ludwigshafen 561 Tote zu beklagen, als in einem Chemiewerk ein Silo mit Ammoniumnitrat explodierte.
- Am 16. April 1947 explodierten im Hafen von Texas City (Texas, USA) die mit Ammoniumnitrat beladenen Frachtschiffe Grandcamp (Frankreich) und Highflyer (USA). Es gab 486 Tote, über 100 Vermisste, 3000 Verletzte, Hunderte Obdachlose und 65 Millionen US-Dollar Schaden.
- Am 28. Juli 1947 explodierte im Hafen von Brest (Frankreich) der mit Ammoniumnitrat beladene Frachter Ocean Liberty (Norwegen): 21 Tote, über 100 Verletzte und 2 Millionen Pfund Sterling Schaden.
- Am 21. September 2001 starben bei einer Explosion in Toulouse 31 Menschen.
- Am 22. April 2004 ereignete sich im nordkoreanischen Ryongchŏn eine verheerende Explosion eines mit Ammoniumnitrat beladenen Zugwagons. 154 Menschen starben, nach Schätzungen wurden ca. 1200 Menschen verletzt und ca. 8000 Häuser zerstört oder beschädigt. Siehe Zugkatastrophe von Ryongchŏn

Literatur


- Richard Escales: Ammonsalpetersprengstoffe. Survival Press, 1909, Reprint 2002, ISBN 3831135630

Wiki/Weblinks


- Chemiekatastrophe
- http://www.wortlastig.de/text/oppau.htm
- http://chembel.de/Firmen/Bergchemie/vfeuerwasser.htm
- http://www.seilnacht.com/Chemie/ch_ammn.htm Kategorie:Ammoniakverbindung Kategorie:Nitrat ja:硝酸アンモニウム

Hexogen

Hexogen (auch Cyclotrimethylentrinitramin, Cyclonit und R.D.X. - Research Department eXplosive) ist ein hochbrisanter, giftiger Sprengstoff, der während des Zweiten Weltkriegs in großen Mengen hergestellt wurde und der immer noch eingesetzt wird. Der vollständige Name von Hexogen lautet Hexahydro-1,3,5-trinitro-1,3,5-triazin. Man gewinnt Hexogen durch Nitrierung von Hexamethylentetramin, einem Kondensationsprodukt aus Formalinlösung und Ammoniak (Salmiakgeist). Ammoniak

Struktur und Eigenschaften

Hexogen, (CH2-N-NO2)3, C3H6N6O6, Molmasse 222,117 g/mol Hexogen (Cyclotrimethylentrinitramin) ist ein farbloser, kristalliner Feststoff mit einer Dichte von 1,82 g/cm³ und einem Schmelzpunkt von 204 °C. Das Hexogen-Molekül hat eine ringförmige Struktur mit drei Stickstoffatomen (Triazinring), es ist also ein Heterocyclus. Der Dampfdruck bei 20°C ist 5,5 10-9 mbar. Die Löslichkeit in Wasser bei 20 °C beträgt 42 mg/L . Die im Hexogen vorhandenen Nitrogruppen (-NO2) treten in vielen Sprengstoffen auf, zum Beispiel auch im TNT oder - als Salpetersäureestergruppe (-O-NO2) - in der Schießbaumwolle und im Nitroglycerin. Hexogen hat eine Detonationsgeschwindigkeit von 8.500 m/s und etwa 150% der Kraft von TNT und ist der Hauptbestandteil der Plastiksprengstoffe C4 und Semtex. Seine Herstellung und Handhabung hat in der Vergangenheit bereits zu Umwelt- und Trinkwasservergiftungen geführt. Hexogen entsteht bei der Reaktion von Hexamethylentetramin mit Salpetersäure HNO3. Darstellung von Hexogen

Verwendung

Hexogen gilt als besonders starker und brisanter militärischer Explosivstoff und ist Bestandteil vieler verbreiteter Sprengstoffarten, zum Beispiel C4. Für die Verwendung wird es gewöhnlich gemischt mit anderen Sprengstoffen verwendet. Lagerung und Handhabung sind weitgehend unproblematisch, da Hexogen bei Raumtemperatur sehr stabil ist. Bei Feuer- oder Funkenkontakt brennt es gleichmäßig ab statt zu explodieren. Zur Zündung einer Hexogenladung ist ein Detonator erforderlich.

Historisches

Hexogen wurde in den 1890ern von dem Deutschen Hans Henning als Medizin angeboten. Seine explosiven Eigenschaften wurden erst 1920 entdeckt. Erst 1940 wurde eine effektive Herstellungsmethode entwickelt. Im Zweiten Weltkrieg wurde es häufig verwendet, oft in Mischungen mit TNT, beispielsweise "Torpex" (42 % TNT, 40 % RDX, 18 % Aluminium). Es war auch Bestandteil in einem der ersten Plastiksprengstoffe.

Weblinks


- [http://www.lfug.smul.sachsen.de/de/wu/umwelt/lfug/lfug-internet/abfall-altlasten_8452.html Toxikologische Bewertung von mit sprengstofftypischen Verbindungen (STV) kontaminierten Grundwasser] Forschungsbericht 1998 des Sächsischen Landesamtes für Umwelt und Geologie, Tabellarische Daten
- [http://dc2.uni-bielefeld.de/dc2/kampfst/kampfst.htm Herstellung] Kategorie:Chemische Verbindung Kategorie:Sprengstoff

Pikrinsäure

Pikrinsäure, Summenformel C6H3N3O7, ist der Trivialname für 2,4,6-Trinitro-phenol. Ihre Salze heißen Pikrate.

Eigenschaften

Pikrinsäure, bildet gelbe, stark bitter schmeckende Kristalle, die nur schwer in kaltem Wasser, besser löslich in siedendem Wasser und leicht löslich in Ethanol und Benzol sind. Bedingt durch die Häufung elektronenziehender Substituenten ist die Pikrinsäure mit ihrer Hydroxygruppe eine starke Säure (pKs 1,02). Pikrinsäure ist giftig, auf der Haut kann sie starke allergische Reaktionen hervorrufen. Die Kontamination mit Stäuben oder Dämpfen ist zu vermeiden. An der Luft verbrennt Pikrinsäure mit starker Rauchentwicklung, bei sehr raschem Erhitzen oder einer Initialzündung erfolgt eine Explosion, bei der die Detonationsgeschwindigkeit etwa 7.100 m/s beträgt und damit circa 10 % stärker ist als die von TNT (2,4,6-Trinitro-toluol). Deswegen wird Pikrinsäure meist als Suspension in Wasser gelagert. Gegenüber Metallen verhält sich die Pikrinsäure äußerst aggressiv und bildet mit diesen hochexplosive (Schwer)-Metallpikrate.

Herstellung

Die Pikrinsäure wird aus Phenol durch Überführung in Phenol-2,4-disulfonsäure und der Behandlung mit Salpetersäure hergestellt. Alternativ bietet sich die Darstellung aus Chlorbenzen über 2,4-Dinitro-Chlorbenzen, 2,4-Dinitrophenol und dessen erneute Nitrierung an. Früher wurde Pikrinsäure aus Akaroidharz hergestelt.

Verwendung

Primär dient die Pikrinsäure der Farbstoffindustrie zur Herstellung von Pikraminsäure. Ein weiteres Einsatzgebiet ist die organische Analytik zum Nachweis von Alkaloiden und Kreatinin. Die Verwendung von Pikrinsäure als Füllmaterial für Granaten (wie im ersten Weltkrieg) oder allgemein als Explosivstoff wurde wegen der unkontrollierten Bildung von hochexplosiven Schwermetallpikraten eingestellt, die Pikrinsäure wurde hier durch TNT ersetzt. Pikrinsäure war so zum Beispiel für die katastrophale Halifax-Explosion im Jahre 1917 verantwortlich. Des weiteren war die Verwendung von Pikrinsäure zur Anfärbung von Backwaren im ausgehenden 19. Jahrhundert weit verbreitet, was nach einer Häufung von Vergiftungsfällen jedoch unterbunden wurde.

Weblinks


- [http://lambdasyn.science-hosting.de/synfiles/pikrinsaeure.htm Synthese von Pikrinsäure] Kategorie:Chemische Verbindung Kategorie:Gift ja:ピクリン酸

Kategorie:Sprengstoff

Sprengstoffe Für Feuerwerk gibt es die :Kategorie:Pyrotechnik Kategorie:Bergbau Kategorie:Explosionswaffe Kategorie:Waffentechnik

Moresco

Moresco to miejscowość i gmina we Włoszech, w regionie Marche, w prowincji Ascoli Piceno. Wg danych na rok 2004 gminę zamieszkują 604 osoby, 100,7 os./km². Źródło danych: [http://www.istat.it Istituto Nazionale di Statistica] Kategoria:Miejscowości WłochKategoria:Prowincja Ascoli Piceno

Pozycjonowanie godwka NLP spielautomaten rozstpy










































:: RELATED NEWS ::
Gran Premio de Canadá de 1970
Resultados del Gran Premio de Canadá de Fórmula 1 de 1970, disputado en Mont-Tremblant el 20 de septiembre de 1970.

Resultados

Notas


- Vuelta más rápida: Clay Regazzoni 1'32.200 Categoría:Gran Premio de Canadá
Ovocélula
El óvulo es el gameto femenino (célula sexual femenina), una célula haploide producida por el ovario portadora del material genético y capaz de ser fecundado por un espermatozoide, formando un cigoto. El
Archivo de la jerga
El Archivo de la jerga es un glosario de argot de hacker. El archivo original era una colección de argot de hacker de culturas técnicas incluyendo el laboratorio de inteligencia artificial (IA) del MIT, el laboratorio de IA de Stanford (SAIL) y otras de las comunidades de inteligencia artificial/programación en Lisp/PDP-10 de la antigua
Andrés García
Andrés García (24 de mayo de 1941, Santo Domingo, República Dominicana) es un actor dominicano de la televisión mexicana. Hijo de padres españoles, se mudó con ellos a


Sergio Kleiner
Sergio Kleiner (23 de marzo, de 1936, Buenos Aires, Argentina) es un actor argentino de la televisión y el cine mexicano. Inició su carrera en la actuación en la película de fantasía Fando y Lis (1967)
Ignacio Aldecoa
Ignacio Aldecoa. Escritor español (Vitoria, 1925 - Madrid, 1969). Sus primeros libros fueron de poesía. Su obra narrativa se inscribe dentro de la corriente neorrealista iniciada en España en la década de los cincuenta. Considerado uno de los mejores cuentistas españoles del siglo
All Rights Reserved 2005 wikimiki.org