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American Quarter Horse

American Quarter Horse

Das American Quarter Horse ist die am weitesten verbreitete Pferderasse der Welt.

Exterieur

Kurzer edler Keilkopf mit kleinem Maul, kleinen beweglichen Ohren und großen Augen, ausgeprägte Ganaschen- und Stirnmuskeln, breite Stirn; mittellanger Hals mit langer Oberlinie und kurzer Unterlinie, leicht im Genick mit ausreichender Ganaschenfreiheit, im Rechteckformat stehend mit guter Sattellage; ausgeprägte schräge Schulter, tief in den Rücken reichender Widerrist, mittellanger Rücken mit kräftiger Lendenpartie, lange, schräge, gut bemuskelte Kruppe mit tief angesetztem Schweif, viel Gurttiefe, kräftige Brust mit guter Bemuskelung; Fundament korrekt und zum Pferd passend, kurze Röhrbeine, ausgeprägte Gelenke, harte mittelgroße Hufe, gut bemuskelter Unterarm und Schenkel. Alle Farben kommen vor, seit 2004 können auch gescheckt geborene Quarter Horses bei der AQHA registriert werden, vorausgesetzt beide Elternteile sind registrierte Quarter Horses, nachgewiesen durch eine Genotypisierung beider Eltern und des Fohlens. Ist ein Elternteil ein Paint Horse, so kann das Fohlen nur bei der APHA als Paint Horse registriert werden. Ausgedehnte Abzeichen gelten jedoch nach wie vor als unerwünscht und nicht charakteristisch für die Rasse.

Interieur

Intelligentes, sehr freundliches Wesen, sensibel, aber überaus nervenstark leicht trainierbar

Zuchtgeschichte

Pferde waren auf dem amerikanischen Kontinent ausgestorben, bevor die Konquistadoren sie wieder importierten. Die Spanier und Portugiesen brachten Araber, Berber und andalusische Pferde ins heutige Mexiko. Mit den großen Siedlerströmen im 17. und 18. Jahrhundert trafen auch deren typische Pferderassen ein: Irische Ponys, englische Vollblüter, aber auch Percherons und andere. Aus der Kombination dieser Rassen und den Abkömmlingen der spanischen Pferde entstand das American Quarter Horse, eine in Typ und Charakter unverwechselbare Pferderasse. Der Name leitet sich von den Quarter Mile Races ab, die gegen Ende des 18. Jahrhunderts in den Städten der Südstaaten populär waren. Dabei handelte es sich um Rennen, bei denen einfach die Hauptstraße über eine etwa 440 yards (ca. 400 m) lange Strecke abgesperrt wurde und zwei Pferde gegeneinander antraten (Match Race). Bei der Eroberung des Westens spielte das American Quarter Horse eine wesentliche Rolle. Nur die härtesten und leistungsfähigsten Tiere bestanden im täglichen Kampf ums Überleben. Sie waren unerlässliche Partner der Cowboys, zogen aber auch den Pflug des Farmers oder am Sonntag die Kutsche zur Kirche, um anschließend ausgespannt zu werden und ein Rennen zu laufen. Diese Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit wurde zu einem wesentlichen Merkmal, das die Rasse bis heute beibehalten hat. Das klassische, muskulöse aber schnelle und wendige Quarter Horse wird heute als "stock type" bezeichnet. Seine spätere Spezialisierung hat zu mehr oder weniger deutlich davon abweichenden Typen geführt. Sie werden nach den entsprechenden Turnierdisziplinen des Westernreitens benannt. Der "Halter"-Typ ist gewissermaßen der Bodybuilder unter den Quarter-Horses, die ohnehin ausgeprägte Bemuskelung wird hier extrem. "Pleasure"-Pferde sind leichter, tendieren vom Typ her gelegentlich einen Tick Richtung Araber (Kopf). Rein auf Leistung und weniger auf Aussehen gezüchtet sind die Pferde für die Rinderarbeit, deren "Cow Sense" ihnen ermöglicht, nahezu selbständig mit Rindern zu arbeiten und Reining-Pferde, die relativ klein und leicht und dadurch extrem wendig sind. Eine spezielle Linie stellen die Renn-Quarter dar: noch heute sind die Rennen über Kurzstrecken die höchstdotierten in den USA. Hier wurde sehr stark Vollblut eingekreuzt, die einzige Einkreuzung, die auch heute noch erlaubt ist. Tiere aus solchen Kreuzungen werden in ein sogenanntes Appendix-Register des Zuchtbuchs eingetragen und können sich durch Turnier- oder Rennerfolge vollständige AQHA-Papiere verdienen. Das American Quarter Horse ist mit über 4,5 Millionen registrierten Pferden die zahlenmäßig größte Pferderasse der Welt.

Literatur


- Hardy Oelke, Das Quarter Horse, ISBN 3-89118-030-6

Siehe auch

Liste der Pferderassen

Weblinks


- [http://www.dqha.de Homepage der Deutschen Quarter Horse Association DQHA]
- [http://www.aqha.com Homepage der American Quarter Horse Association AQHA (englisch)]
- [http://www.aqha.at Homepage der Austrian Quarter Horse Association AQHA] Kategorie:Pferderasse

Exterieur (Pferd)

Als Exterieur bezeichnet man das äußere Erscheinungsbild eines Pferdes. Exterieur und Interieur bestimmen über die Verwendbarkeit des einzelnen Tieres, und über sie wird in der Rassebeschreibung auch der Verwendungszweck der Rasse festgelegt. Das Exterieur enthält folgende Merkmale:

Allgemeines

Der Begriff trocken im Bereich Kopf und Beine wird beim Pferd synonym zu gut konturiert als Gegensatz zu schwammig verwendet. Auf den Körper verwendet deutet er auf ein durchtrainiertes Pferd mit nur sehr dünner Fettschicht hin. Vollblüter zum Beispiel haben eine Veranlagung zum trockenen Körperbau, während Kaltblüter eher die Veranlagung zum schwammigen Körperbau haben, dabei aber durchaus einen trockenen Kopf aufweisen können. Bild:Pferd_MKL1888.png

Kopf

Im wesentlichen werden fünf Kopfformen unterschieden:
- Gerader Kopf: er entspricht dem heutigen Schönheitsideal am ehesten, Ober- und Unterlinie haben nur einen geringen Winkel
- Keilkopf: Ober- und Unterlinie bilden einen größeren Winkel, der Kopf wirkt daher von der Seite betrachtet keilförmig
- Ramsnase: aufgewölbte Nasenpartie, Stirn gerade
- Ramskopf: aufgewölbte Oberlinie, häufig bei Barockpferden
- Hechtkopf: abwärts gewölbte Oberlinie, vor allem beim europäischen Araber Showpferd anzutreffen Die Leistungsfähigkeit oder Eignung des Pferdes wird durch dieses Merkmal nicht beeinflusst. Nur ein zu stark herausgezüchteter Hechtkopf bietet dem Gebiss nicht mehr genügend Platz, weshalb in diesem Fall die Ernährung angepasst werden muss. Der Abrieb der Zähne bei normaler Fütterung, würde hier zu einem vorzeitigen Verschleiß der Zähne führen. Daher ist diese Kopfform in ihrer extremen Form auch nur bei Showpferden, nicht aber bei Rennpferden anzutreffen.

Ganaschen

Ganaschen nennt man den halbrunden hinteren Bereich des Unterkiefers. Eine zu enge Stellung der Ganaschen macht es dem Pferd schwer bis unmöglich die bei der Dressur geforderte Haltung anzunehmen. Daher ist die Ganaschenweite mitentscheidend für die Eignung zum Reitsport.

Hals

Fürs Reiten ist ein Hals gefragt, der sich leicht aufwölbt und in Anlehnung an den Zügel seinen höchsten Punkt im Genick hat. Weiterhin soll die Oberlinie des Halses gut bemuskelt sein (Trainingsfrage) und der Hals eine hinreichende Länge aufweisen. Ist der Hals zu lang und stark gewölbt, kann es dazu kommen, dass der höchste Punkt hinter dem Genick liegt. Dies wird als Schwanenhals bezeichnet und ist fürs Reiten nicht erwünscht, da das Pferd sich hierdurch leicht dem Zügel entzieht. Ebenso ist ein zu tief angesetzter steiler Hals (Hirschhals) unerwünscht, da er dem Pferd auf Grund falscher Bemuskelung (Unter- statt Oberlinie des Halses) die korrekte Haltung sehr erschwert oder sogar unmöglich macht.

Rumpf

Man unterscheidet zwische Quadrat-, Längsrechteck- und Hochrechteckpferden. Gemessen wird dabei jeweils das Verhältnis von Widerristhöhe (Stockmass) zu Rumpflänge (Bug bis Sitzbeinhöcker). Als Arbeitspferde, die den ganzen Tag eingesetzt werden sollen, werden dabei eher Quadratpferde bevorzugt, weshalb diese auch meist beim Westernreiten anzutreffen sind, während in der Dressur auf Grund der besseren Rückenfreiheit das Längsrechteckpferd bevorzugt wird.

Widerrist

Der Widerrist des Pferdes entscheidet wesentlich über die Lage des Sattels und ist daher von großer Bedeutung für Reitpferde. Ein zu flacher Widerrist macht die Lage des Sattels unstabil. Er muss in diesem Falle eventuell mit einem Schweifriemen am Vorwärtsrutschen gehindert werden. Ein zu hoher Widerrist birgt die Gefahr in sich, dass der Sattel zu weit nach hinten rutscht. Er muss in diesem Falle mittels Vorderzeug fixiert werden.

Rücken

Der Rücken soll kräftig sein und frei schwingen können, um das Gewicht des Reiters gut aufnehmen zu können. Ein zu kurzer Rücken kann das Pferd leicht fest machen, was es für die Dressur unbrauchbar macht. Ein zu langer Rücken erschwert es dem Pferd hinreichend weit unterzutreten, um das Gewicht auf die Hinterhand zu bekommen. In der Dressur ist ein nicht zu langes Rechteckpferd gewünscht, das einerseits die nötige Freiheit im Rücken hat, andererseits nicht zu lang ist. Fehler im Rücken sind der Senkrücken, ein nach unten gewölbter Rücken, der das Reiten unmöglich macht, und der Karpfenrücken, eine Aufwölbung des Rückens, die dem Pferd die notwendige Flexibilität nimmt und es damit ebenfalls fürs Reiten unbrauchbar macht. Auch vor der Kutsche sind Senk- und Karpfenrücken nicht brauchbar, da der nach hinten gerichtete Druck des Geschirrs hier nicht korrekt auf die Hinterhand übertragen werden kann.

Kruppe

Auch die Kruppe ist ein entscheidendes Merkmal für die Verwendbarkeit eines Pferdes. Eine sehr gerade flache Kruppe, wie sie häufig bei Rennpferden anzutreffen ist, ist für einen flachen schnellen Galopp zwar zuträglich, ist gleichzeitig aber hinderlich für eine hohe Tragfähigkeit und kann auch ein gutes Untertreten in der Versammlung behindern. Eine steil abfallende Kruppe ist dagegen gut für die Tragfähigkeit und für schwere Kaltblüter auch durchaus gewünscht, aber hinderlich für Dressur und Rennsport. In Dressur- und Springsport ist die schräge gut gerundete Kruppe erwünscht, die bei guter Tragfähigkeit auch einen optimalen Bewegungsspielraum bietet.

Beine

Vorderbeine

Wesentliches Merkmal beim Vorderbein ist die korrekte Stellung. Wenn man ein Lot vom Ellbogengelenk aus fällt, sollte dieses von der Seite gesehen durch das Vorderfußwurzelgelenk und durch das Fesselgelenk verlaufen. Von vorne gesehen sollen die Gelenke ebenfalls genau übereinander stehen. Folgende Fehlstellungen können dabei auftreten:
- bodenweit: von vorne gesehen verläuft die Linie durch die Gelenke nicht senkrecht nach unten, sondern nach außen
- bodeneng: von vorne gesehen verläuft die Linie durch die Gelenke nicht senkrecht nach unten, sondern nach innen
- vorbiegig: von der Seite gesehen verläuft das Lot durchs Ellbogengelenk hinter dem Vorderfußwurzelgelenk
- rückbiegig: von der Seite gesehen verläuft das Lot durchs Ellbogengelenk vor dem Vorderfußwurzelgelenk Alle Fehlstellungen führen zu einer Mehrbelastung der Gelenke und sollten daher, wenn sie vorhanden sind, möglichst gering sein.

Röhrbein

Die Stärke des Röhrbeins wird gern als Indikator für die Springtauglichkeit genommen, da ein zu schwaches Röhrbein den starken Belastungen der Landung nicht lange gewachsen ist.

Hinterbeine

Wesentliches Merkmal beim Hinterbein ist, wie beim Vorderbein, die korrekte Stellung. Wenn man ein Lot vom Hüftgelenk aus fällt, sollte dieses von der Seite gesehen durch das Sprunggelenk und durch das Fesselgelenk verlaufen. Von hinten gesehen sollen auch hier die Gelenke genau übereinander stehen. Folgende Fehlstellungen können dabei auftreten:
- fassbeinig: von hinten gesehen verläuft die Linie durch die Gelenke nicht senkrecht nach unten, sondern, meist O-förmig, nach innen
- kuhhessig: von hinten gesehen verläuft die Linie durch die Gelenke nicht senkrecht nach unten, sondern, meist X-förmig, nach außen
- vorständig: von der Seite gesehen verläuft das Lot durchs Hüftgelenk hinter Sprung- und Fesselgelenk
- rückständig: von der Seite gesehen verläuft das Lot durchs Hüftgelenk vor Sprung und Fesselgelenk
- säbelbeinig: von der Seite gesehen verläuft das Lot durchs Hüftgelenk vor dem Sprunggelenk und durchs Fesselgelenk Alle Fehlstellungen führen zu einer Mehrbelastung der Gelenke und sollten daher, wenn sie vorhanden sind, möglichst gering sein. Eine leicht säbelbeinige Haltung kommt bei vielen Gebirgspferden vor und wird hier auf Grund der höheren Trittsicherheit in unsicherem Gelände toleriert und sogar in die Rassebeschreibung mit aufgenommen.

Hufstellung

Die korrekte Hufstellung hat entscheidenden Anteil an der Belastung der Beugesehne in der Bewegung, weshalb ihr in jedem Fall eine hohe Bedeutung zukommt. Als Maß für die Hufstellung wird der Winkel zwischen Fessel und Röhrbein verwendet, statt von Hufstellung wird daher auch oft von Fesselstellung gesprochen. Normalerweise sollte der Winkel etwa 45 Grad betragen. Ist er geringer spricht man von einer weichen, ist er größer von einer harten Fesselung. Da das Fesselgelenk für das Pferd eine Art Stossdämpfer ist, ist das Pferd für den Reiter entsprechend der Fesselung weicher oder härter zu sitzen. Ist die gedachte Linie durch Fesselgelenk, Krongelenk und Huf im Fesselgelenk gebrochen, spricht man von einer bärentatzigen Hufstellung, die ein Pferd für jede Belastung untauglich macht, da hier die Beugesehne erheblich überstrapaziert wird.

Fell

Farben und Abzeichen

Farben und Abzeichen sind nur für Farbzuchten, wie Haflinger, Friese, Palomino, interessant, ein Rückschluss von der Farbe auf die Leistungsfähigkeit oder das Temperament, wie früher oftmals vorgenommen, ist nicht möglich. Nur die Albinofärbung kann ein Hinweis auf stärkere Anfälligkeit insbesondere für Hautkrankheiten sein und damit indirekt auf eine geringere Leistungsfähigkeit des Tieres hinweisen.

Langhaar

Wie die Färbung des Pferdes, so ist auch das Langhaar kein Merkmal für Leistungsfähigkeit. Nichtsdestoweniger wird in einigen Zuchten, wie Friese, Andalusier, großer Wert auf volles Langhaar gelegt, da solche Rassen auch als Showpferde eingesetzt werden. Kategorie:Pferd

Paint Horse

Das Paint Horse gehört zur Pferderasse der Quarter-Horses, ist aber gescheckt.

Exterieur

Das Exterieur des Paint Horses entspricht dem des American Quarter Horses. Paint Horses sind von der Abstammung her gesehen ebenfalls Quarter Horses, die jedoch gescheckt sind. Einfarbige Paint Horses werden als Breeding Stock bezeichnet und anders als gescheckte Paint Horses behandelt (siehe unten).

Interieur

Zuchtgeschichte

Breeding Stock

Breeding Stock Paint Horses sind einfarbige Paint Horses. Im Gegensatz zu den gescheckten werden einfarbige Fohlen einer Paint Horse Stute nicht als American Quarter Horse registriert, sondern als sogenannte Breeding Stocks. Diese BS Paint Horses sind nur in speziell ausgeschriebenen Breeding Stock Klassen bzw. entsprechend ausgeschriebenen Turnierklassen startberechtigt. Im Gegensatz zu gescheckten Paint Horses bekommen BS Paint Horses kein "Regular Paper", sondern ein "Breeding Stock Paper". Sie werden nicht in das Quarter Horse Zuchtbuch eingetragen, sondern werden in einem eigenen Zuchtbuch, der Breeding Stock Registry der APHA registriert.

Literatur

Siehe auch

Liste der Pferderassen

Weblinks


- [http://www.phcg.de Homepage des Paint Horse Club Germany PHCG]
- [http://www.apha.com Homepage der American Paint Horse Association APHA (englisch)] Kategorie:Pferderasse

Pferdezucht

Unter Pferdezucht versteht man die geplante und durchdachte Vermehrung von Pferden mit dem Ziel Gesundheit, Leistungsvermögen und -bereitschaft und bestimmte Rassemerkmale zu erhalten oder zu verbessern.

Allgemeines

Da als Zuchtpferde nur Tiere eingesetzt werden sollten, die dem Zuchtziel der jeweiligen Rasse möglichst gut entsprechen, muss zunächst eine Auswahl erfolgen. Auswahlkriterien können sein:
- Abstammung
- Exterieur/Interieur
- Eigenleistung
- Nachkommenleistung
- Gesundheit

Geschichte der Pferdezucht

Die Pferdezucht hat eine weit zurückreichende Historie und beginnt nach derzeitigem Wissensstand zwischen 5000 v. Chr. und 3000 v. Chr. etwa zeitgleich in verschiedenen Gebieten von Europa, Asien und Nordafrika. Da der Einsatz von Pferden vielfach die Beweglichkeit der Völker, die sie nutzten, steigerte, führte die Domestizierung gleichzeitig auch zu einer stärkeren Vermischung der Pferderassen untereinander, da der Mensch stets bemüht war, aus den im nun größeren Aktionskreis vorgefundenen Rassen das ihm jeweils am besten erscheinende Zuchtmaterial zu verwenden. Den genauen Domestikationszeitpunkt festzulegen ist außerordentlich schwierig, da es nur wenige Anhaltspunkte gibt, an denen ein domestiziertes Pferd von einem Wildpferd unterschieden werden kann. So ist man normalerweise auf den Fund von Gebrauchsgegenständen wie Trensen und Sätteln angewiesen. Haupteinsatzzwecke waren anfangs wohl der Transport von Lasten und die Fleischproduktion, aber bald kamen dann auch das Reiten und die Feldarbeit hinzu. Heute gibt es hunderte verschiedener Pferderassen, die mit dem Menschen nahezu alle Lebensräume erobert haben, wobei seit Mitte bis Ende des 20. Jahrhunderts ein Rückgang der Artenvielfalt zu beobachten ist, bedingt durch den Wegfall einer Reihe von Einsatzgebieten durch fortschreitende Industrialisierung. Letzte Untersuchungen, die auf der Auswertung der mitrochondialen DNA von heutigen Hauspferden und von Fossilien ausgestorbener Arten beruhen, deuten darauf hin, dass die Domestikation des Pferdes nicht an einem Ort, sondern unabhängig voneinander an mehreren Orten stattgefunden hat. Wesentliches Indiz hierfür ist die Breite der genetischen Variationen, die in beiden Testgruppen gleich groß ist. Bei nur einem Domestikationsort wäre bei den Hauspferden eine geringere genetische Variationsbreite zu erwarten gewesen. Zudem wurde bei diesen Tests festgestellt, dass einige der fossilen Funde näher mit heutigen Arten verwandt waren, als einige heutige Arten untereinander. Hieraus würde sich auch die starke Divergenz einiger heutiger Rassen, wie Ponys, Kaltblüter und Vollblüter erklären, da die Züchter zur unterschiedlichen Entwicklung der Rassen nicht nur den Domestikationszeitraum gehabt hätten, sondern auf das genetische Material bereits lange vorher existierender Arten zurückgreifen konnten. Durch den verhältnismäßig langen Generationenabstand des Pferdes sind für den Züchter meist Hengste, die eine ganze Zuchtlinie begründen können, interessanter als Stuten, die selten mehr als 6 Nachkommen haben und dadurch ihre Merkmale nicht im selben Maße weitervererben können. Bestes Beispiel hierfür ist die Zucht des englischen Vollblüters, bei der 95 % der Rasse auf lediglich einen Hengst zurückgeführt werden können. Der Fachbegriff für Deckhengste ist im Allgemeinen Beschäler oder Schälhengst, die auf einem Landesgestüt eingesetzten Hengste werden als Landbeschäler bezeichnet.

Zuchtverfahren

Einkreuzung

Zu Beginn der Pferdezucht kann man kaum von einer systematischen Zucht heutiger Form sprechen. Es wurden schlicht die zur Verfügung stehenden Tiere nach Gefallen miteinander gekreuzt. Gerne wurden Tiere die durch Handel oder Raubzüge aus entfernteren Gegenden kamen stark eingekreuzt, das Endprodukt war eher zufällig. Die Rassen entsprachen weitgehend den im jeweiligen Gebiet vorgefundenen Naturrassen.

Reinzucht

Beim Reinzuchtverfahren werden nur Tiere der gleichen Rasse miteinander angepaart. Man spricht in diesem Fall auch von einem geschlossenen Zuchtbuch. Rassen die nach diesem Verfahren gezüchtet werden, haben meist eine konsolidierte Population, das heißt die meisten Tiere sind sich bezüglich Aussehen und Charaktereigenschaften recht ähnlich und es gibt verhältnismäßig wenige extreme Ausnahmen. Bei der Reinzucht gilt es für die Züchter ein besonderes Augenmerk auf die Erhaltung der genetischen Vielfalt zu legen, da eine zu enge Blutführung auch zu nicht unerheblichen Gesundheitsproblemen führen kann. Die bekanntesten Rassen mit geschlossenen Zuchtbüchern sind der Vollblutaraber, das englische Vollblut und das Islandpferd. Auch einige Warmblutrassen wie die Holsteiner oder die Trakehner haben nahezu geschlossene Zuchtbücher.

Veredlung

Die Veredlung einer Rasse durch Einzucht einiger weniger Individuen mit gewünschten Eigenschaften ist Standard in der Pferdezucht. So wurden in vielen Rassen Araber, Vollblüter oder Trakehner zur Veredlung eingesetzt. Im Gegensatz zur Einkreuzung wird der Veredler gezielt anhand gewünschter Eigenschaften ausgesucht.

Kreuzung

Bei der Kreuzung wird, wie zum Beispiel beim Aegidienberger, versucht die Eigenschaften zweier Rassen zusammenzuführen. Die beiden Ursprungsrassen werden im Zuchtverlauf immer wieder zur Blutauffrischung und Verfestigung der Zuchtrichtung eingekreuzt. Es können selbstverständlich auch mehr als zwei Rassen die Ausgangspunkte der Kreuzung bilden, die Ausgangsrassen sollten dann aber bereits eine hohe Ähnlichkeit aufweisen, um ein zu starkes Aufspalten der neuen Zuchtlinie zu vermeiden.

Zucht im 21. Jahrhundert

Die Zucht im 21. Jahrhundert ist großteils Privatengagement, da staatliche Institutionen die Kosten für eine reine Erhaltung nicht mehr tragen können. So gibt es zwar noch Staatsgestüte, aber der Großteil der Zuchttiere befindet sich in der Hand kleiner Privatzüchter, die sich den unterschiedlichsten Pferderassen verschrieben haben. Grundlagen für die Pferdezucht in Deutschland sind das Tierzuchtgesetz sowie die Verordnung über Leistungsprüfung und Zuchtwertfeststellung bei Pferden. Wie bei anderen Tierarten auch werden Pferde mittlerweile nicht mehr nur auf natürlichem Wege, also durch das Zusammenführen von Hengst und Stute, vermehrt, sondern auch hier haben künstliche Besamung und Embryotransfer Einzug gehalten. Eine Entwicklung die durchaus nicht unkritisch betrachtet wird. Zu den Vorteilen der künstlichen Besamung zählen sicherlich die geringere Belastung der Tiere, da Transportwege entfallen und die Risiken von Verletzungen und Krankheitsübertragung minimiert werden, sowie die Kostenvorteile für den Züchter. Auf der Nachteilsseite steht langfristig die Gefahr einer genetischen Verarmung, da gewisse offensiv vermarktete "Modehengste" ihre Erbanlagen nun überdurchschnittlich oft weitergeben können und die schlechteren Trächtigkeitserfolge bei Stuten. Siehe auch: Pferdesport, Zucht, Viehzucht

Weiterführende Weblinks


- [http://forum.europa.eu.int/irc/sanco/vets/info/data/semen/ms-sc-eq.html#GERMANY Liste der deutschen EU-Besamungsstationen]
- [http://forum.europa.eu.int/irc/sanco/vets/info/data/breeding/br-eq.html#GERMANY Liste deutscher Pferdezuchtverbände]
- [http://www.fn-dokr.de/isy.net/servlet/broadcast/ocd_ergebnisse.html OCD-Forschungsprojekt]

EU-Bestimmungen


- [http://europa.eu.int/smartapi/cgi/sga_doc?smartapi!celexapi!prod!CELEXnumdoc&lg=DE&numdoc=31990L0427&model=guichett Grundlegende Richtlinien]
- [http://europa.eu.int/smartapi/cgi/sga_doc?smartapi!celexapi!prod!CELEXnumdoc&lg=DE&numdoc=31992D0353&model=guichett Anerkennung von Zuchtorganisationen]
- [http://europa.eu.int/smartapi/cgi/sga_doc?smartapi!celexapi!prod!CELEXnumdoc&lg=DE&numdoc=31996D0078&model=guichett Eintragung in Zuchtbücher]

Literatur


- Michael Schäfer, Handbuch Pferdebeurteilung, Kosmos Verlag 2000, ISBN 3-440-07237-1
- Richtlinien für Reiten und Fahren, Bd.4, Haltung, Fütterung, Gesundheit und Zucht, Fn-Verlag 2005, ISBN 3-88542-284-0 Kategorie:Pferd

Liste der Pferderassen

Pferde kann man, gegliedert nach dem ursprünglichen Zuchtgebiet, in folgende Rassen einteilen (eine alphabetische Liste befindet sich unter Wikipedia:WikiProjekt Pferdesport/Rassen).

Europa

Warmblutrassen

Warmblutrassen
- Cavalli della Madonna, bzw. Einsiedler Pferd
- Deutsches Reitpferd
  - Bayerisches Warmblut
  - Brandenburger Warmblut
  - Hannoveraner
  - Hessisches Warmblut
  - Holsteiner
  - Mecklenburger Warmblut
  - Oldenburger
  - Rheinisches Warmblut
  - Sachsen-Anhaltiner Warmblut
  - Sächsisches Warmblut
  - Thüringer Warmblut
  - Trakehner
  - Warmblut des Zuchtverbandes für deutsche Pferde
  - Westfale
  - Württemberger Warmblut
  - Zweibrücker Warmblut
- British Sport Horse
- Calabreser
- Dänisches Warmblut
- Danubier
- Dutch Harness Horse oder Tuigpaard
- Frederiksborger
- Furioso
- Groninger
- Gelderländer
- Hackney (Pferd)
- Hrvatski Posavac
- Irish Sport Horse
- Kinsky-Pferd
- Kladruber
- Kleines deutsches Reitpferd
- KWPN (Koninklijk Warmbloed Paardenstamboek Nederland)
- Lettisches Warmblut
- Lipizzaner
- MaremmanoMaremmano
- Österreichisches Warmblut
- Polnisches Warmblut oder Wielkopolski
- Salerner
- Sardisches Pferd
- Schwedisches Warmblut
- Schweizer Warmblut
- Sella Italiano
- Selle Français oder Normanne
- Slowakisches Warmblut
- Tschechisches Warmblut
- Zangersheide

Iberische Pferderassen

Zangersheide 2005]]
- Altér Real
- Anglo-Luso
- Andalusier oder Raza Española
- Asturcon
- Baleare
- Burguete / Burgunder Kaltblut
- Garrano
- Iberian Sport Horse
- Kartäuser-Pferd oder Cartujano
- Lusitano
- Menorquin
- Pura Raza Española (PRE) oder Reiner Andalusier oder Reine Pferde spanischer Rasse
- Sorraia

schwere Warmblut- und leichte Kaltblutrassen


- Alt-Oldenburger / Ostfriesen
- Alt-Österreichisches Warmblut
- Alt-Württemberger
- Cleveland Bay
- Cob Normand
- Döle Traber
- Döle Pferd
- Finnischer Klepper
- Freiberger
- Irish Draught Horse
- Mérens oder Ariègeois
- Murgese
- Nonius
- Nordschwedisches Kaltblut
- Rottaler Pferd
- Schweres Warmblut
- Tori

Kaltblutrassen

Kaltblut]
- Abtenauer
- Altmärkisches Kaltblut
- Ardenner
- Belgischer Ardenner
- Auxois
- Boulonnais
- Brabanter oder Belgisches Kaltblut
- Bretone
- Clydesdale
- Comtois
- Italienisches Kaltblut
- Jütländer
- Mecklenburger Kaltblut
- Noriker oder Süddeutsches Kaltblut
- Cob Norman
- Percheron Percheron]
- Pinzgauer (Pferd)
- Poitevin
- Rheinisch-Westfälisches Kaltblut
- Sächsisch-Thüringisches Kaltblut
- Schleswiger Kaltblut
- Schwarzwälder Kaltblut
- Shire
- Suffolk Punch
- Trait Mulassier
- Trait du Nord

Vollblut- und arabische Rassen


- Anglo-Araber / AA
  - Anglo-Arabisches Vollblut / AAV
- Englisches Vollblut
- Irisches Vollblut
- Shagya-Araber

Pony- und Kleinpferderassen

Kleinpferd]
- Aegidienberger
- Albaner
- Arenberg-Nordkirchener Pony
- Arravani
- Aveglineser / Italienischer Haflinger
- Bardigiano
- Belgisches Reitpony
- Bosniake
- British Riding Pony
- British Spotted Pony
- Camargue-Pferd
- Cavallino di Monterufoli
- Connemara-Pony
- Dales-Pony
- Dartmoor-Pony
- Deutsches Reitpony
- Dülmener Wildpferd
- Exmoor Pony
- Färöerpony
- Fell Pony
- Fjord-Pferd/Norweger
- Gotland-Pony
- Haflinger
  - Arabo-Haflinger
- Highland-Pony
- Holländisches Reitpony und Holländisches Kleinpferd mit arabischem Blut
- Huzule
- Isländer
- Konik
- Landais Pony
- Lehmkuhlener Pony
- Lewitzer
- Liebenthaler Pferd
- New Forest-Pony
- M%C3%A9rens
- Pindos Pony
- Pottok Pony auch Potok, Pottoka oder Pottiok
- Schweike
- Senner (Pferd)
- Shetland Pony
  - Deutsches Classic Pony
  - Deutsches Part-Bred Shetland Pony
- Skyros Pony
- Tinker oder Gypsy Cob
- Welsh-Pony
  - Welsh Mountain Pony
  - Welsh B Pony
  - Welsh Pony im Cobtyp
  - Welsh Cob

sonstige Pferderassen


- Friese
- Irish Draught Horse und Irish Hunter
- Knabstrupper
- Leutstettener oder Sarvar
- Tarpan
- Traber

Russland und angrenzende Staaten

Warmblüter und Vollblüter


- Achal Tekkiner
- Anglo-Karatschaever / Anglo-Kabardiner
- Belorusse
- Budjonny
- Delibos
- Don-Pferd
- Kabardiner
- Karabagh
- Karachai
- Kisberer-Felver
- Mingrelian
- Orlow-Traber
- Russisch Trakehner
- Tersker
- Tschernomor-Pferd
- Ukrainer

Kaltblüter


- Russisches Kaltblut
- Sowjetisches Kaltblut
- Weißrussisches Kaltblut
- Wladimirer Kaltblut
- Woronesch-Pferd

Ponys und Kleinpferde


- Baschkire / Bashkir Curly / Curly Horse
- Kaspisches Kleinpferd
- Konik

Südamerika


- Argentinisches Reitpferd
- Azteke (Pferd)
- Brasilianisches Warmblut
- Caballo de Paso
- Campolina
- Chilean Corralero
- Criollo
- Falabella oder Miniature Horses
- Mangalarga Marchador
- Paso Fino
- Paso Iberoamericano
- Paso Peruano

Nordamerika


- American Cream Draft Horse
- American Cream Horse
- American Quarter Horse
- American Saddlebred
- American Standardbred
- American Warmblood
- Appaloosa
- Appaloosa Sport Horse
- Ara-Appaloosa
- Brindle Horse
- Canadian Cutting Horse
- Canadian Horse
- Canadian Sport Horse
- Colorado Ranger
- Missouri Foxtrotter
- Morgan
- Mustang
- Paint Horse
- Palomino
- Tennessee Walking Horse

Pony- und Kleinpferderassen


- American Miniature Horse
- American Paint Pony
- American Shetland Pony
- American Walking Pony
- Assateague-Pony
- Cayuse Indianer Pony
- Galiceno Pony
- Polo Pony
- Pony of the Americas
- Quarter Pony
- Rocky Mountain Pony

Afrika


- Abessiner
- Basuto Pony
- Boerperd oder Burenpferd
- Caspian Pony
- Dongolavi oder Kordofani (Western Sudan Pony)
- Namibia Wüstenpferde

arabische Pferderassen


- Araber-Berber
- Asil Araber / rein ägyptischer Vollblutaraber
- Berber
- Vollblutaraber oder Arabisches Vollblut
  - Arabisches Partbred

Indien, Asien, Pazifik


- Australian Stock Horse
- Australian Warmblood
- Australisches Pony
- Ban-ei
- Batak Pony oder Deli Pony
- Brumby
- Cheju Pony
- China Pony
- Indianbred
- Kathiawari
- Mongolisches Pferd
- Przewalski-Pferd (mongolisches Wildpferd)
- Sumba-Pony
- Riwoche-Pony
- Waler

Verwandte Themen


- Pferd
- Wildpferde, Halbwilde Pferde, Hauspferd
- Gangpferde, Westernpferde, Barockpferde
- Farbzuchten
  - Pintos
    - Araberpinto
    - Barockpinto
    - Pinto Hunter
    - Pinto Pony
    - Stocktyp Pinto
  - Palomino
  - Cremello / Albino / Perlino
  - Buckskin / Falbe
- Maultier, Maulesel
- Karossierpferd

Weblinks


- [http://www.genres.de/tgrdeu/ Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland]
- [http://www.pferde-pferderassen.de Pferderassen - Infoportal]
- [http://www.welt-der-pferde.de/rassen.htm Rasseportraits] Pferderassen

Neovitalismus

Vitalismus

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Doctor universalis
, um 1475]] Albertus Magnus (auch dt.: Albert der Große, in der Zeit: Albert der Deutsche, Albert von Lauingen, oft auch fälschlich: Albert von Bollstädt) (
- um 1200 in Lauingen an der Donau; † 15. November 1280 in
Joe Camel
Joe Camel war ein Cartoon-Maskottchen für Camel-Zigaretten von 1987 bis Juli 1997. Der Cartoon selbst sowie die „coole“ und lustige Ausstrahlung wurden schnell kritisiert, da diese Werbung offenbar speziell Kinder ansprechen sollte.
Joe Camel wurde 1987 vom "R.J. Reynolds Tobacco
HMS Belfast
Die HMS Belfast ist ein britisches Kriegsschiff, das heute als Museum auf der Themse in London verankert ist. Die HMS Belfast war der größte leichte Kreuzer der Royal Navy im Zweiten Weltkrieg. Sie wurde unter anderem zur Begleitung arktischer Konvois und bei der Landung in der Normandie eingesetzt und spielte eine wichtige Rolle bei der Versenkung des deutschen Schlachtschiffs <
Underwriter
Ein Underwriter ist ein Mitarbeiter eines Erst- oder Rückversicherers, der für seine Versicherungsgesellschaft Risiken zeichnet. Dieser Vorgang wird Underwriting genannt. Im standardisierten Privatkundengeschäft (Massengeschäft) wird selten von Underwriting gesprochen, gleichwohl findet hier derselbe Vorgang statt. Die Funktion eines Underwriters übernimmt hier der jeweilige <
Julien Lamettrie
Julien Offray de La Mettrie (
- 25. Dezember 1709 in Saint-Malo; † 11. November 1751 in Potsdam) war ein französischer Arzt und Philosoph.

Biographie

Der junge La Mettrie studiert Medizin und promoviert. Anschließend prakt
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