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| Anaheim |
AnaheimAnaheim ist eine Stadt im kalifornischen Orange County, etwa 60 Kilometer südöstlich von Los Angeles gelegen. Im Jahr 2004 betrug die Einwohnerzahl 333.776. Die Stadt entstand 1870 aus einer 1857 von deutschen Einwanderen gegründeten Siedlung. Ein größerer Teil dieser ersten Siedler stammte aus der Umgebung von Rothenburg ob der Tauber. Der Namensbestandteil "heim" deutet noch heute auf die deutsche Herkunft der Gründer hin, "Ana" bezieht sich hingegen auf den nahegelegenen Santa-Ana-Fluss.
Die bekannteste Sehenswürdigkeit Anaheims ist der 1955 von Walt Disney gegründete Vergnügungspark Disneyland, der seit seiner Eröffnung bereits über 500 Millionen Besucher zählte. Über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist auch das NHL-Team Mighty Ducks of Anaheim.
Außerdem war Anaheim der Austragungsort der Badminton-Weltmeisterschaft 2005.
Söhne und Töchter der Stadt
- Jeff Buckley, Sänger und Gitarrist
- Tim Buckley, Sänger und Gitarrist
- Mark St. John, Rockmusiker
- Elizabeth Ryan, Tennisspielerin
- Gwen Stefani, Sängerin
- Milo Ventimiglia, Schauspieler
Weblink
- [http://www.anaheim.net Internetseite der Stadt]
Kategorie:Ort in Kalifornien
ja:アナハイム
Kalifornien
Kalifornien (englisch California) ist ein US-Bundesstaat im Westen der USA, der an den Pazifischen Ozean, Oregon, Nevada, Arizona und den mexikanischen Staat Baja California auf der Halbinsel Niederkalifornien grenzt.
__TOC__
Der Name Kalifornien
Der Name Kalifornien hat einen mythischen Ursprung. 1510 veröffentlichte der Spanier Montalvo einen Roman, in dem eine Insel voller Gold namens Kalifornien vorkommt, bewohnt von wunderschönen Amazonen, die von Königin Califia beherrscht werden. Als Cortes' Soldaten 1535 nach Baja California kamen, glaubten sie, es sei eine Insel, und benannten sie nach Montalvos Buch.
Städte
Die Hauptstadt Kaliforniens ist seit 1854 Sacramento. Die bedeutendesten Städte sind Los Angeles, die zweitgrößte Stadt der USA und mit dem umliegenden Ballungsraum eine der größten Metropolregionen der Erde, und San Francisco, das Zentrum des Ballungsgebietes San Francisco Bay Area um die Bucht von San Francisco, die San Francisco Bay.
Weitere wichtige Städte sind San Diego, San Jose, Oakland, Santa Barbara, Ventura, Anaheim, Santa Ana, Newport Beach und San Bernardino.
Geographie
Kalifornien liegt an der Nahtstelle zweier tektonischer Platten, der so genannten San-Andreas-Verwerfung, weshalb es in der gesamten Region häufig zu Erdbeben kommt.
Zwei mächtige Gebirgszüge durchziehen Kalifornien von Nordosten nach Südwesten: das Küstengebirge im Westen und die Sierra Nevada im Osten. Dadurch wird das Land in sechs physisch unterschiedliche Teile aufgeteilt:
- Zwischen den beiden Gebirgszügen liegt das Sacramento- und San Joaquinbecken, das nach seinen beiden Hauptflüssen benannt ist und zwischen 35° und 40°40' nördlicher Breite liegt; das Gebiet ist etwa 77.000 km² groß
- Der Küstenstrich umfaßt etwa 109.000 km²; die in den Küstenketten entspringenden Flüsse sind kurz und meist auch nur zur Regenzeit vorhanden: am bedeutendsten ist der bei Monterey mündende Salinas, der Gayama (oder auch Santa Maria) und der Santa Ana
- Das etwa 100.000 km² große Gebiet der Sierra Nevada im Osten des Staates, das nach Westen zu allmählich und nach Osten zu steil abfällt
- Das etwa 20.000 km² umfassende Flussbecken des Klamath, nördlich des 41. Breitengrads gelegen, das rauh und von tiefen Canyons durchzogen ist
- Das Gebiet des großen, zwischen dem Columbia, dem Colorado und der Sierra Nevada liegenden Beckens auf der Ostseite, dessen kalifornischer Teil etwa 50.000 km² groß ist; es stellt eine ausgedörrte, wildzerklüftete Hochebene dar, in der im County Inyo das Todestal (Death valley) liegt.
- An der südwestlichen Grenze die Coloradowüste, die etwa 39.000 km² umfasst und der Rest einer ursprünglichen Meeresbucht ist, die jetzt bis zu 100 m unter dem Meeresspiegel liegt.
Der Tularesee liegt im Sacramento- und San Joaquin-Becken, das er gleichzeitig im Süden abschließt. Zur Regenzeit ist er etwa 150 km lang, jedoch so flach, dass man ihn überall durchwaten kann.
Kalifornien ist auch bekannt als der Fruchtgarten Amerikas, dessen Klima ideal für den Anbau von Trauben, Orangen, Zitronen und Avocados ist.
Der höchste Berg der USA außerhalb Alaskas, der Mt. Whitney (4.418 m), liegt in Kalifornien. Am Fuß des Berges befindet sich der Ort Lone Pine, in dem jährlich ein bekanntes Filmfestspiel stattfindet. In etwa 170 Kilometer Entfernung befindet sich das Wüstengebiet Death Valley (Tal des Todes), das seinen Namen in der Zeit der ersten Siedler an der Westküste bekommen hat, die nicht selten die Qualen von Hitze und Durst erleben mussten, wenn sie das "Tal des Todes" durchquerten. Es gibt zahlreiche Naturparks und Strände unterschiedlichster Beschaffenheit. Zu den bekanntesten Parks zählt der Yosemite-Nationalpark.
Nahe dem Yosemite-Park befindet sich das Wintersportgebiet Mammoth Mountain. Es entstand aus riesigen Vulkankratern, wodurch sich zahllose heiße und auch kalte Quellen und Geysire betrachten lassen. Nicht weit entfernt von Mt. Whitney gibt es einige salzhaltige Seen, unter anderem den Mono Lake.
Geschichte
Nach Landungen von Juan Rodríguez Cabrillo im Jahre 1542 und Sir Francis Drake im Jahre 1579 (er erhob im Namen der englischen Krone Anspruch auf das Gebiet Kaliforniens, das er "Nova Albion" nannte) verloren die europäischen Kolonialmächte das Gebiet des heutigen US-Bundesstaates Kalifornien wieder weitestgehend aus den Augen. Danach war Kalifornien als Oberkalifornien (Alta California) der Nordteil der spanischen Kolonie Kalifornien (die als Teil Neuspaniens verwaltet wurde), wurde aber erst viel später als der Südteil besiedelt. Erst ab dem Jahre 1769 wurden unter der Leitung des Paters Junipero Serra die ersten der 21 spanischen Missionsstationen von Franziskanermönchen erbaut.
Mit den Missionaren kamen auch die ersten der wenigen spanischen Siedler ins Land. Trotz einiger Erfolge beim Aufbau der Missionsstationen und der Christianisierung der Indianer blieb das Land eine verschlafene Provinz Spanisch-Amerikas. Mit der Unabhängigkeit Mexikos wurde das Land dann ein Teil Mexikos.
1812 wurde im heutigen Sonoma County im nördlichen Kalifornien mit Fort Ross ein russischer Stützpunkt als Fortsetzung und Abrundung der russischen Besitzungen in Alaska errichtet.
Erst Johann August Sutter brachte nach seiner Ankunft im Jahre 1839 Dynamik in die Entwicklung des Landes. Zu diesem Zeitpunkt zählte das Land ganze 30.000 Indianer und 5.000 Europäer als Einwohner. Sutter erhielt die Bewilligung, eine Niederlassung zu bauen, der er den Namen "Nueva Helvecia" gab. Schnell wurde daraus eine florierende Kolonie mit 20.000 Stück Vieh, drei Pferdemühlen, zwei Wassermühlen, einer Sägemühle, einer Gerberei und über 50 Häusern. Sutter herrschte wie ein kleiner "Kaiser" über sein kleines "Imperium", das auf Landwirtschaft, Rinderzucht, Holzhandel und Jagd aufgebaut war. 1841 erwarb er Fort Ross von Russland.
Während des Mexikanisch-Amerikanischen Krieges proklamierte eine spanisch-oberkalifornische Junta in Monterrey 1846 die Unabhängigkeit von Mexiko. Doch noch während um die Frage des Anschlusses an die USA oder einen europäischen Staat gestritten wurden, riefen US-amerikanische Siedler eine Gegenrepublik aus, die mit Hilfe 1846 eingedrungener US-Truppen das ganze Land unterwarf.
Doch im Jahre 1848, das Land war gerade durch den Vertrag von Guadalupe Hidalgo den Mexikanern genommen worden, ereignete sich ein Goldfund. Sutter versuchte, dies geheim zu halten, doch die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Sofort machte sich ein Treck von Glücksrittern auf den Weg und überschwemmte das Land. Es trat ein völliges Chaos im Lande ein, in dem jetzt nur noch das Recht des Stärkeren galt. Sutters Arbeiter liefen ihm weg, die Glücksritter vergriffen sich an seinem Gut. Hunderttausende durchwühlten die Erde, das Tal des Sacramento war zum "goldenen" Westen geworden. Alle Versuche Sutters, seine rechtmäßigen Ansprüche auf das Land geltend zu machen, scheiterten. Letztendlich erkannte die Regierung die unrechtmäßigen Zustände an, da so die USA plötzlich zu einem wichtigen Goldexportland geworden waren. Die Indianer wurden fast völlig ausgerottet, und Sutter verließ 1865 verbittert das Land, ohne seine Ansprüche durchgesetzt zu haben, lediglich eine kleine Rente von 285 $ im Jahr wurde ihm gewährt. Sutter verstarb 1880 fast völlig verarmt.
1854 wurde Sacramento zur Hauptstadt von Kalifornien ernannt.
Bevölkerung
Kalifornien ist mit 35.484.453 Einwohnern (Stand: 2003) der bevölkerungsreichste und flächenmäßig der drittgrößte Bundesstaat der USA. Die Bevölkerungsstruktur setzt sich wie folgt zusammen: 46,7 % Weiße, 32,4 % Hispanics, 10,9 % Asiaten, 6,7 % Schwarze und Afro-Amerikaner, 1,0 % Indianer, 0,3 % Hawaiianer. Es gibt 11.502.870 Haushalte. Das Pro-Kopf-Einkommen beträgt 29.707 US-Dollar (Stand: 2002).
Größte Städte (Einwohner 1. Juli 2004)
- Los Angeles - 3.845.541 - (17.542.279 im Ballungsraum)
- San Diego - 1.263.756
- San Jose - 904.522
- San Francisco - 744.230
- Long Beach - 476.564
- Fresno - 457.719
- Sacramento - 454.330
- Oakland - 397.976
- Santa Ana - 342.715
- Anaheim - 333.776
- Riverside - 288.384
- Bakersfield - 283.936
- Stockton - 279.888
- Modesto - 206.769
- Chula Vista - 204.879
- Fremont - 202.373
- Glendale - 201.326
- San Bernardino - 198.406
- Huntington Beach - 195.305
- Oxnard - 183.587
- Irvine - 178.317
- Ontario - 170.057
- Oceanside - 167.438
- Garden Grove - 167.347
- Moreno Valley - 166.290
- Santa Clarita - 164.800
- Rancho Cucamonga - 159.346
- Fontana - 158.715
- Pomona - 155.448
- Santa Rosa - 153.636
- Salinas - 148.183
- Corona - 145.398
- Pasadena - 144.068
- Torrance - 142.841
- Hayward - 140.795
- Escondido - 135.462
- Orange - 133.819
- Fullerton - 133.439
- Palmdale - 131.153
- Lancaster - 128.928
- Sunnyvale - 128.012
- Thousand Oaks - 125.054
- Concord - 124.328
- El Monte - 122.123
- Simi Valley - 118.893
- Vallejo - 118.349
- Inglewood - 115.313
- Costa Mesa - 110.411
- Downey - 110.318
- West Covina - 108.668
- Norwalk - 106.683
- Visalia - 104.655
- Burbank - 104.114
- San Buenaventura - 104.068
- Santa Clara - 104.001
- Fairfield - 103.949
- Roseville - 103.609
- Richmond - 102.318
- Berkeley - 101.517
- Antioch - 100.923
- Elk Grove - 100.760
- Daly City - 100.620
Politik
Gouverneur des Bundesstaates ist seit 2003 der aus Österreich stammende Filmschauspieler Arnold Schwarzenegger, der der Republikanischen Partei angehört.
Wirtschaft
Republikanischen Partei)]]
Republikanischen Partei
Mit 14% des jährlich erwirtschafteten Bruttoinlandprodukts (gross domestic product) der USA stellt Kalifornien einen der wichtigsten Wirtschaftsstandorte des Landes dar. Als von den USA losgelöster Einzelstaat wäre Kalifornien weltweit die sechstgrößte Wirtschaftsmacht (2003) noch vor Kanada. Insbesondere der für die industrielle Landwirtschaft wetterbegünstigte Süden und das dortige Einzugsgebiet billiger mexikanischer Landarbeiter verhilft Kalifornien zu diesem Wohlstand.
Große Anstrengungen erfordert jedoch die Wasserversorgung. Gewaltigen Stauseen an den Flüssen im Nachbarstaat Arizona, den Kanalbauten (mit Längen wie zwischen Hamburg und München) von Nord nach Süd und den Aquädukten von den östlich der Sierra Nevada (USA) gelegenen Seen und Schmelzwasser liefernden Bergschneegletschern kommt hier große Bedeutung zu. Da die Nachbarstaaten (Arizona, Nevada) ebenfalls von den ihnen zustehenden Naturressourcen schöpfen wollen, gerät die Landwirtschaft zunehmend unter Druck. Naturschutzauflagen vergrößern diesen weiter.
Siehe auch
- Nordkalifornien, Südkalifornien
- Universitäten in Kalifornien
- Liste der Städte in Kalifornien
- Liste der Countys in Kalifornien
- Liste der Gouverneure von Kalifornien
Weblinks
- [http://www.ca.gov/state/portal/myca_homepage.jsp Offizielle Seite Kaliforniens]
Kategorie:US-Bundesstaat
ja:カリフォルニア州
ko:캘리포니아 주
simple:California
th:มลรัฐแคลิฟอร์เนีย
Orange County (Kalifornien)
Orange County ist ein Bezirk des US-amerikanischen Bundesstaates Kalifornien. Mit 2.846.289 Einwohnern (2000) ist es das zweitgrößte County Kaliforniens und das fünftgrößte der USA. Die Fläche beträgt 2.455 km². Davon entfallen 411 km² auf Wasserflächen (16,74%) und 2.044 km² auf Landflächen (83,26%). Im Nordosten grenzt Orange County an das Los Angeles County und wird deshalb auch dem Großraum Los Angeles zugerechnet. Weitere benachbarte Counties sind San Bernardino, Riverside und San Diego.
Der Name des Countys bezieht sich auf die Orangenplantagen, die dort früher in großer Zahl vorhanden waren. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war der Anbau von Zitrusfrüchten ein wichtiger Wirtschaftszweig, der inzwischen jedoch stark an Bedeutung verloren hat. Heute spielen die Luftfahrtindustrie sowie der Tourismus eine weitaus größere Rolle. Der Verwaltungssitz des Countys liegt in Santa Ana.
Orange County ist als Ferienziel bekannt, da es neben vielen Stränden an der Pazifikküste auch mehrere große Freizeitparks bietet. Dazu zählen unter anderem Disneyland in Anaheim sowie Knott's Berry Farm im benachbarten Buena Park.
Bekanntheit erreichte Orange County außerdem durch einen 2002 von MTV produzierten Film mit dem Titel Nix wie raus aus Orange County und einer auch international sehr erfolgreichen Fernsehserie mit Namen The O.C. (deutscher Titel: O.C., California).
Die bekannten Punkbands Bad Religion, Social Distortion und The Offspring stammen aus Orange County. Weitere bekannte Bands sind unter anderem No Doubt, Rage Against The Machine und Atreyu.
Wichtige Städte in Orange County
- Anaheim
- Fullerton
- Huntington Beach
- Irvine
- Newport Beach
- Laguna Beach
- Orange
- Santa Ana
Links
- [http://www.oc.ca.gov/ Offizielle Internetpräsenz des Countys]
Kategorie:County in den USA
ja:オレンジ郡 (カリフォルニア州)
Los Angeles
Los Angeles ist eine Stadt im US-Bundesstaat Kalifornien in den USA. Sie liegt am Pazifischen Ozean und dem Fluss Los Angeles. Mit vollem Namen heißt die Stadt eigentlich: El Pueblo de Nuestra Señora la Reina de los Angeles del Río de Porciúncula. Die häufig (auch umgangssprachlich) verwendete Abkürzung lautet „L.A.“.
Los Angeles ist Hauptstadt des Los Angeles County und mit 3.877.129 Einwohnern in der eigentlichen Stadt nach New York die zweitgrößte Stadt der USA. Mit einer Einwohnerzahl von 17.542.279 im Ballungsgebiet gehört die Stadt zu den größten Metropolregionen der Welt. (Stand jeweils 1. Januar 2005)
Die Stadt ist das Wirtschafts- Geschäfts- und Kulturzentrum Kaliforniens mit zahlreichen Universitäten, Hochschulen, Forschungsinstituten, Theater und Museen. Los Angeles ist weltgrößter Standort für die Flugzeug- und Raumfahrtindustrie und bekannt wegen der dort ansässigen Film- und Fernsehindustrie (Hollywood) und Musikszene.
Geografie
Geografische Lage
Der Stadtkern und die Vororte von Los Angeles liegen in einer hügeligen Küstenregion durchschnittlich 32 Meter über dem Meeresspiegel. Im Westen und Süden grenzt die Stadt an den Pazifischen Ozean. Im Osten und Norden ist sie von Gebirgsketten umgeben. Ebenfalls im Norden der Stadt liegt das San Fernando Valley, in dem ein Drittel der Bewohner überwiegend in Einfamilienhäusern lebt.
Das Tal ist durch den Griffith Park und die Santa Monica Mountains von Hollywood und der Innenstadt abgeschnitten. Das über 1.290,6 Quadratkilometer verteilte Stadtgebiet von Los Angeles (71 Kilometer in Nord-Süd-Richtung und 47 Kilometer in Ost-West-Richtung) ist durch ein System von Schnellstraßen (Freeways, Stahl- und Betonkonstruktionen) miteinander verbunden. Die Auto- (größte Kraftfahrzeugdichte der Welt) und Industrieabgase sind zu einem drängenden Umweltproblem (Smog) geworden. Los Angeles hat eines der größten Smogprobleme in den USA.
Die Stadt wird manchmal als horizontal city bezeichnet, da sie relativ wenige Wolkenkratzer besitzt und das gesamte Stadtgebiet sehr weitläufig ist. Hohe Grundstückspreise führen im Zentrum von Los Angeles trotzdem dazu, dass Hochhäuser sich dort inzwischen auch durchsetzen. Die geografischen Koordinaten sind 34,11 Grad nördliche Breite und 118,41 Grad westliche Länge.
Die Metropolregion Los Angeles hat eine Fläche von 87.972 Quadratkilometer, was etwas größer als Österreich ist. In ihr befinden sich 173 selbständige Städte. Sie umfasst die Counties Los Angeles, San Bernardino, Riverside, Ventura und Orange.
Geologie
Orange
Am Ostrand der Metropolregion verläuft die San-Andreas-Verwerfung. Die daraus resultierende Erdbebengefahr erklärt die strengen Bauvorschriften, die im gesamten südkalifornischen Erdbebengebiet angewandt werden. Seit 1800 wurde Los Angeles von neun großen Erdbeben mit einer Intensität von sechs und höher auf der Richterskala und Tausenden von kleineren Beben erschüttert. Zahlreiche Gebäude sind erdbebensicher gebaut, was die Anzahl an Todesopfern bei Beben wesentlich verringert.
Bis zum Jahre 1958 bestand zudem eine gesetzliche Vorschrift, wonach die Obergrenze für Gebäude 45 Meter beziehungsweise 14 Stockwerke nicht übersteigen durfte. Eine Ausnahme war nur das Rathaus von 1928 mit 138 Metern. Erdbebensichere Konstruktionen machten das Gesetz dann später überflüssig. Die Gefährdung durch Erdbeben, die Abkehr von dichter Bebauung und die Festlegung eines Leitbildes, wonach Los Angeles eher eine Art "City in the Garden" werden sollte, standen als Idee hinter dieser Vorschrift. Auch dies ist eine Erklärung für die Ausdehnung der Stadt.
Stadtgliederung
1928
Los Angeles gliedert sich in 15 Bezirke (Districts).
Klima
1928
Die Stadt liegt in der gemäßigten Klimazone. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 16,5 Grad Celsius und die jährliche Niederschlagsmenge 295 Millimeter im Mittel. Der wärmste Monat ist der August mit durchschnittlich 20,8 Grad Celsius und der kälteste der Januar mit 12,5 Grad Celsius im Mittel. Fast der gesamte Jahresniederschlag fällt in der Zeit von November bis April. Zwischen Mai und Oktober ist es überwiegend trocken.
Im Sommer herrschen in Los Angeles tagsüber meist Temperaturen um die 20 bis 28 Grad Celsius.
Ohne die Lage an der Pazifikküste wäre es noch wärmer, da der Wind vom Meer die Temperaturen abschwächt. Im Winter dagegen ist es etwas kälter, wobei die Temperaturen fast nie unter 15 Grad Celsius sinken. Nachts sinkt die Temperatur durchschnittlich immer um circa zehn Grad Celsius ab. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei 50 bis 75 Prozent.
Alle zwei bis drei Jahre kommt es zu einer Hitzewelle, bei der die Temperaturen über 40 Grad Celsius steigen. Dies ist durch die aus den östlich von Los Angeles gelegenen Wüstenregionen kommenden Winde zu erklären, die über die Santa-Ana-Berge nach Los Angeles kommen. Sie werden auch Santa-Ana-Wind genannt.
Geschichte
Stadtgründung
Santa-Ana-Wind
Am 4. September 1781 wurde die Gemeinde Los Angeles von dem spanischen Gouverneur Kaliforniens, Felipe de Neve, mit 44 Siedlern auf dem Gebiet der Tongvá Indianer gegründet. Damals wurde dort noch hauptsächlich Viehzucht betrieben.
Der Name Los Angeles kommt aus dem Spanischen und bedeutet „die Engel“. Er stellt eine Verkürzung des ursprünglichen Ortsnamens El Pueblo de Nuestra Señora la Reina de los Ángeles de Porciuncula (zu deutsch: „Die Stadt unserer lieben Frau, der Königin der Engel von Portiuncula“) dar.
Im Jahr 1835 wurde Los Angeles zur Stadt und gleichzeitig zur Hauptstadt von Mexikos nördlichster Region Alta California erhoben. Die Bevölkerung wuchs bis 1836 bis auf 2.228 Einwohner an, um danach wieder vorübergehend zurückzugehen. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war Los Angeles eine mexikanische Gemeinde, die sich vorwiegend aus amerikanischen Siedlern, armen chinesischen Arbeitern und einigen wenigen wohlhabenden mexikanischen Großgrundbesitzern zusammensetzte. Während des Mexikanisch-Amerikanischen Krieges zwischen 1846 und 1848 wurde Alta California und damit auch Los Angeles von US-amerikanischen Soldaten besetzt und den USA angegliedert.
Industrialisierung
Der Ort erhielt am 4. April 1850 Stadtrecht im Rahmen der Gründung des Staates Kalifornien durch die USA; er hatte damals 1.610 Einwohner. Nach der Anbindung an die Union Pacific Railroad im Jahre 1876 und an die Eisenbahnlinie nach Santa Fe im Jahre 1885 sowie dem Beginn der Förderung von Kohle 1890 und Erdöl 1892 setzte das Wachstum der Stadt ein. Zu dieser Zeit wurden Bewässerungstechniken erprobt und für die Region geeignete Anbauprodukte entdeckt. Die Stadt war damals ein Synonym für gute Gesundheit, eine saubere Umwelt, reichlich Sonne und endlose Zitrusplantagen.
Die größte Zuwanderergruppe waren Flüchtlinge aus dem Mittleren Westen, die aus Staaten wie Iowa und Indiana kamen und als neue politische Herrscherklasse die alte mexikanische Elite ablösten. Schon bald wurden die alten Großfarmen parzelliert und wuchs die Bevölkerung. Im Jahre 1900 hatte die Stadt 100.000 Einwohner, bis 1910 verdreifachte sich diese Zahl.
Von 1899 bis 1914 wurde ein großer Hafen gebaut. Als die örtlichen Wasservorräte für Los Angeles nicht mehr ausreichten, wurde 1913 im Norden ein Aquädukt errichtet.
Nach der Eingemeindung zahlreicher Nachbargemeinden umschloss das Stadtgebiet von Los Angeles auch mehrere Städte wie Wilmington (1909), San Pedro (1909), Hollywood (1910), Sawtelle (1922), Hyde Park (1923), Eagle Rock (1923), Venice (1925), Watts (1926), Barnes City (1927) und Tujunga (1932). Santa Monica, Beverly Hills und San Fernando, die im allgemeinen als wirtschaftliche und kulturelle Teile von Los Angeles betrachtet werden, konnten verwaltungsmäßig aber ihre Selbständigkeit bis heute bewahren.
Wirtschaftszentrum
San Fernando
1932 war Los Angeles Austragungsort der Olympischen Sommerspiele. Bereits Mitte des 20. Jahrhunderts war das kleine Vorstadthaus mit Swimming Pool und Doppelgarage zum dauerhaften Symbol der Stadt geworden. Auch die ab 1910 stark aufstrebende Filmindustrie lockte viele Neuankömmlinge nach Los Angeles, doch der wahre Boom kam erst nach dem 2. Weltkrieg mit der Luft- und Raumfahrtindustrie, deren Betriebe sich durch den Krieg zahlreich ansiedelten.
1960 wurde das erste Bürohochhaus in die ehemals niedrige Silhouette der Stadt gebaut, deren höchstes Bauwerk bis dahin die City Hall von 1928 war. Im August 1965 kam es zu schweren Ausschreitungen, bei denen 34 Menschen ums Leben kamen. 1984 war Los Angeles zum zweiten mal Austragungsort der Olympischen Sommerspiele.
Die Unruhen in Los Angeles im April 1992 stellten einen der größten Aufstände in der Geschichte der USA dar. Ausgelöst wurden sie, als vier Polizisten mit weißer Hautfarbe, die den Schwarzen Rodney King misshandelt hatten, freigesprochen wurden. Oft vereinfachend als Rassenunruhen bezeichnet, in deren Folge 58 Menschen den Tod fanden und die öffentliche Ordnung in einigen Stadtteilen völlig zusammenbrach, handelte es sich gleichzeitig um eine unkoordinierte Rebellion der gesamten Unterschicht.
Zwischen Ende Oktober und Anfang November 1993 vernichteten Brände im Stadtbereich von Los Angeles tausende Hektar bebauten Landes. Im Januar 1994 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 6,7 auf der Richterskala die Stadt. 57 Menschen kamen dabei ums Leben, wichtige Verkehrsverbindungen und mehrere tausend Gebäude wurden beschädigt oder zerstört.
Mit dem Ende des Kalten Krieges wurde ein wichtiger Wirtschaftszweig der Stadt, die Luft- und Raumfahrtindustrie, hart getroffen. Arbeitslosigkeit, eine wachsende Kriminalität und rassistische Ausschreitungen sind nur einige Probleme, mit denen Los Angeles heute zu kämpfen hat.
Einwohnerentwicklung
Kalten Krieges
Die Bevölkerungsexplosion im 20. Jahrhundert - 1900 hatte die Stadt erst 100.000 Einwohner - traf Los Angeles gänzlich unvorbereitet. Die Einwohner verteilten sich auf ein großes Gebiet, und diverse Flachbauten (Handelsgebäude, Einkaufszentren) wurden errichtet. Die Einwohnerzahl von Los Angeles nimmt auch heute kontinuierlich zu; eine bedeutende Rolle spielt dabei auch die Zuwanderung aus Lateinamerika (insbesondere aus Mexiko) und Asien. Mehr als ein Drittel der Bevölkerung von Los Angeles wurde außerhalb der USA geboren.
Los Angeles beherbergt Menschen aus insgesamt 140 Ländern, diese sprechen 224 verschiedene
Sprachen und leben überwiegend in den Stadtvierteln "Little Tokyo", "Chinatown", "Koreatown", "Little India" (Artesia), "Little Armenia", "Thai Town", "Historic Filipinotown" und "Little Ethiopia". Die etwa zwei Millionen Lateinamerikaner (Latinos) machen rund die Hälfte der Gesamtbevölkerung von Los Angeles aus. In wenigen Jahren werden mehr Einwohner in Los Angeles Spanisch sprechen als Englisch. Die Latinos stellen etwa 45 Prozent der Familienhaushalte. Sie haben eine wesentlich höhere Geburtenrate als die Englisch sprechenden Bewohner der Stadt.
Rund 400.000 Menschen mit dunkler und sehr dunkler Hautfarbe (Black people) leben in Los Angeles. Die Arbeitslosigkeit unter den Erwerbsfähigen Schwarzen ist hoch, was in besonderem Maße zur Verschärfung der sozialen Spannung in Los Angeles beiträgt. Eine schnell zunehmende Bevölkerungsgruppe bilden die Asiaten und Zuwanderer von den Pazifischen Inseln. Sie haben wie die Schwarzen einen Anteil von rund zehn Prozent an der Gesamtbevölkerung der Stadt. Dabei handelt es sich überwiegend um Japaner, Chinesen, Koreaner, Vietnamesen, Thais und Filipinos. Die Indianer spielen nur eine untergeordnete Rolle im Leben der Stadt. Ihre Anzahl wird auf etwas mehr als 100.000 geschätzt. 30 Prozent der Einwohner von Los Angeles gehören der weißen Bevölkerungsgruppe (ohne Latinos) an.
Die eigentliche Stadt Los Angeles hat gegenwärtig 3.877.129 Einwohner. Diese leben auf einer Fläche von 1.290,6 Quadratkilometer. Die Bevölkerungsdichte beträgt 3.004 Einwohner pro Quadratkilometer. In Berlin sind es zum Vergleich 3.800. Im Los Angeles County, dem engeren Verdichtungsraum der Stadt, leben 10.179.716 Menschen auf einer Fläche von 10.517 Quadratkilometern, was etwas kleiner als die Bodenfläche des Bundeslandes Oberösterreich ist. Die Bevölkerungsdichte beträgt 968 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Metropolregion Los Angeles, der erweiterte Verdichtungsraum der Stadt, beherbergt 17.542.279 Menschen verschiedener ethnischer und wirtschaftlicher Herkunft (Stand 1. Januar 2005). Diese leben auf einer Fläche von 87.972 Quadratkilometer, was etwas größer als die Bodenfläche von Österreich ist. Die Bevölkerungsdichte beträgt 199 Einwohner pro Quadratkilometer.
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen der eigentlichen Stadt nach dem jeweiligen Gebietsstand. Von 1800 bis 2000 handelt es sich um Volkszählungsergebnisse und 2005 um eine Berechnung.
Österreich
Politik
Österreich
Antonio Villaraigosa ist der Bürgermeister von Los Angeles. Er übernahm am 1. Juni 2005 das Amt von seinem Vorgänger James Hahn und ist damit der erste hispanische Bürgermeister von Los Angeles seit den frühen 1870er Jahren. Als bis dahin letzter Latino-Bürgermeister der Stadt war Cristóbal Aguilar im Jahre 1872 aus dem Amt geschieden.
Villaraigosas politisches Programm beinhaltet die Einführung von Mindestlöhnen, von denen die Menschen tatsächlich leben können (living wage), den Bau von mehr Sozialwohnungen, die Anlage neuer öffentliche Grünflächen und eine wirksame zivile Kontrolle über die Polizei. Letztere ist für ihre rassistischen Übergriffe und Gewaltanwendung bekannt.
Während seiner politischen Laufbahn, zunächst Organisator für die Lehrergewerkschaft in Los Angeles, später als Mitglied und demokratischer Fraktionsführer des Staatssenates von Kalifornien, kandidierte Villaraigosa bereits 2001 für das Bürgermeisteramt, verlor aber gegen James Hahn.
Letzterer war während seiner Amtszeit zwischen 2001 und 2005 unter anderem mit der Modernisierung des Los Angeles International Airport wie auch mit den wirtschaftlichen Problemen der Stadtteile Hollywood und San Fernando Valley beschäftigt. Hahn ist Mitglied der Demokratischen Partei.
Dem Stadtrat (City Council) von Los Angeles gehören 15 District Councilmembers an. Er gliedert sich regional nach den Districts der Stadt. Stadtrats- und Bürgermeisterwahlen finden im allgemeinen alle vier Jahre statt.
Städtepartnerschaften
Los Angeles unterhält Partnerschaften mit folgenden Städten:
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Theater
Hollywood]
Am 23. Oktober 2003 eröffnete wurde die von Frank Gehry entworfene "Walt Disney Concert Hall" eröffnet. In dem Gebäude sind die Los Angeles Philharmoniker unter der Leitung von Esa-Pekka Salonen und die LA Master Choräle beheimatet. Der Bau der Konzerthalle ist auf eine Öffentlich-Private Partnerschafts-Initiative zwischen Lillian Disney (1899-1997), weiteren Mitgliedern der Disney-Familie sowie Sponsoren und dem Regierungsbezirk von Los Angeles zurückzuführen.
Im Theater District am Broadway befinden sich zahlreiche große Filmtheater. Das 1893 erbaute "Bradbury Building" mit seinem sonnendurchfluteten Atrium, stilvollen schmiedeeisernen Balkonen war in dem Film Blade Runner zu sehen, genau wie das benachbarte Kino "Million Dollar Theater" aus dem Jahre 1918, das inzwischen einen allgemein zugänglichen Kirchengemeindesaal beherbergt.
Das noch extravagantere "Los Angeles Theater" wurde 1931 in nur 90 Tagen für die Uraufführung von Charlie Chaplins Lichter der Großstadt fertig gestellt und lädt jedes Jahr im Juni anlässlich des Filmfestivals Last Remaining Seats Cineasten in seinen Vorführsaal. Zu den regelmäßig genutzten Traditionskinos gehört das "Orpheum", ein prachtvolles Beispiel der Neo-Renaissance mit ausladenden Treppen und prunkvollen Kronleuchtern.
In der Hügellandschaft außerhalb der Stadt liegt das "Hollywood Bowl", ein natürliches Amphitheater. Das Philharmonische Orchester von Los Angeles und das Hollywood Bowl Orchestra haben dort ihren Sitz.
Die Beatles, Frank Sinatra und Michail Barischnikow sind nur einige der legendären Künstler, welche dort aufgetreten sind. Diverse Konzerte finden dort in den Sommermonaten statt und der Zutritt auf das Gelände ist täglich über das ganze Jahr kostenfrei möglich.
Museen
Michail Barischnikow
Zu den zahlreichen Museen der Stadt gehören das History Center of the California Historical Society, das Armand Hammer Museum of Art and Cultural Center und das Southwest Museum mit einer Sammlung indianischer Ausstellungsstücke.
Am California Plaza, an der Grand Avenue, steht das 1986 eröffnete Museum of Contemporary Art. Der Komplex ist ein verspieltes Arrangement aus rötlichen, geometrischen Blöcken und ein Entwurf des Architekten Isozaki Arata, der ihn als "kleines Dorf im Tal der Wolkenkratzer" bezeichnete. Es beherbergt eine eindrucksvolle Sammlung von Gemälden und Skulpturen von Franz Kline, Mark Rothko, Robert Rauschenberg, Claes Oldenburg und Antoni Tapies.
Kunstkenner besuchen das in Santa Monica gelegene "Santa Monica Museum of Art" in der Michigan Ave., da hier sehr viel zeitgenössische Kunst gezeigt wird. Besonders empfehlenswert ist das Getty Center in Brentwood, einem Distrikt von West Los Angeles in den Santa Monica Mountains.
Das Getty Center beherbergt seit dem Jahre 1997 das J. Paul Getty Museum und weitere wissenschaftliche Einrichtungen, wie das Getty Conservation Institute, das auf dem Gebiet der Restaurierung tätig ist und das Getty Leadership Institute, das sich um die Aus- und Fortbildung von Führungspersonal für Museen kümmert.
Entworfen wurde der Gebäudekomplex von dem US-amerikanischen Architekten Richard Meier, der bereits Mitte der 1980er Jahre mit dem Entwurf beauftragt wurde. Die Bauarbeiten begannen im Jahre 1991 und dauerten bis 1997.
Im J. Paul Getty Museum hat der Milliardär Jean Paul Getty etwa 50.000 Kunstschätze zusammengetragen und der allgemeinen Öffentlichkeit kostenlos zugänglich gemacht. Die Auswahl konzentriert sich dabei auf klassische Kunstwerke wie Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen, Manuskripte und Photographien.
Bauwerke
Jean Paul Getty
Das bekannte Civic Center beherbergt verschiedene Regierungsgebäude (einschließlich dem Rathaus von Los Angeles) sowie das Music Center for the Performing Arts mit der Konzerthalle Dorothy Chandler Pavilion, dem Ahmanson Theater und dem Mark Taper Forum.
Im September 2002 wurde im Zentrum der Stadt die Kathedrale "Our Lady of the Angels" eingeweiht; der als postmoderne Interpretation einer spanischen Missionsstation gestaltete Kirchenbau mit einem 40 Meter hohen Glockenturm ist Teil eines Kulturareals, das die Innenstadt neu beleben soll. Interessant sind auch der Farmers Market, Chinatown, Little Tokyo sowie das nahe gelegene Culver City. In dem Vorort Inglewood befindet sich das Great Western Forum.
Für Filminteressierte einen Besuch wert sind die Universal Studios in Universal City, die Warner Brothers Studios in Burbank und CBS Television City in Hollywood. Das Hollywoodschild liegt im Norden der Stadt und ist vom Griffith Observatorium gut zu sehen.
Weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten sind unter anderem das berühmte Westin Bonaventure Hotel und der Library Tower (310 Meter), das höchste Gebäude der USA westlich des Mississippis, Staples Center, City Hall (alle in Downtown), die einzigartigen Watts Towers, die La Brea Tar Pits, das Capitol Records Building und das Grauman's Chinese Theater, beide in Hollywood.
Das Getty Center, Dodger Stadium in Elysian Park oder Mount Wilson bieten bei gutem Wetter atemberaubende Aussichten über das Stadtgebiet. Das Encounter Restaurant am internationalen Flughafen LAX gilt unter Angelenos als das heimliche Wahrzeichen der Stadt.
Weit verstreut über das Stadtgebiet finden sich ferner die sogenannten concept houses, darunter Pierre Koenigs stahl house, auch bekannt als Case Study House No. 22. Dieses kann man ebenso besichtigen, wie Charles und Ray Eames Haus in Santa Monica.
Die bekanntesten Hotels in Los Angeles sind das "Beverly Willshire Hotel", "The Beverly Hilton", das "Chateau Marmont" und das "Mondrian".
Parks
Pierre Koenig
Die Parks im Stadtgebiet von Los Angeles enthalten zahlreiche Freizeit- und Kultureinrichtungen. Im El Pueblo de Los Angeles State Historic Park liegt die 1822 fertiggestellte Plaza Church. Im Hancock Park stehen das George C. Page La Brea Discoveries Museum (Ausstellung von Tierskeletten) und das Los Angeles County Museum of Art mit seiner Kunstsammlung.
Im Griffith Park befinden sich das Gene Autry Western Heritage Museum, ein Observatorium und ein Planetarium und der Zoo von Los Angeles. Der Exposition Park beheimatet das Los Angeles Memorial Coliseum, ein Museum für Wissenschaft und Industrie sowie ein naturhistorisches Museum.
Im zentral gelegenen Elysian Park steht das Dodger Stadion (Chavez Ravine) und außerdem noch die L.A. Police Academy. Ebenfalls direkt im Zentrum von Los Angeles liegt der Echo Park. Dort diente sogar schon der bekannte Echo Park Lake als Kulisse im erfolgreichen Film Chinatown.
Nicht nur für Kinder interessant sind die Freizeitparks Disneyland und "Disney's California Adventure" mit dem 30 Meter hohen Grizzly Peak im nahegelegenen Anaheim. In der Nähe der Stadt gibt es noch den Angeles National Forest und die endlosen Pazifikstrände - die Küste von Los Angeles erstreckt sich über etwa 115 Kilometer - in Santa Monica oder auch Venice Beach.
Sport
Venice Beach
Zu den bekannten Sportvereinen der Stadt gehören die Anaheim Angels und die Los Angeles Dodgers in der Major League Baseball (MLB), die Los Angeles Galaxy in der Major League Soccer (MLS) sowie die Los Angeles Clippers und Los Angeles Lakers in der National Basketball Association (NBA). Weitere Sportvereine sind die USC Trojans und UCLA Bruins in der National Collegiate Athletic Association (NCAA) sowie die Los Angeles Kings und Mighty Ducks of Anaheim in der National Hockey League (NHL).
Die Los Angeles Lakers (ehemals Minneapolis Lakers) sind eines von 30 Teams der National Basketball Association (NBA). Die Mannschaft gewann insgesamt 14 Meistertitel, die zweitmeisten hinter den Boston Celtics (16). Seit den Gründungstagen der Liga gehörten die Lakers zur NBA, und ebenso zu den erfolgreichsten Teams.
Die Los Angeles Clippers sind eine Basketball-Mannschaft aus der US-amerikanischen Basketballliga NBA. Der 1970 unter dem Namen Buffalo Braves gegründete Klub war ursprünglich an der Ostküste der USA beheimatet. Man zog 1977 schließlich an die Westküste, und 1983 nach Los Angeles, da die Stadt (trotz der bereits dort existierenden Los Angeles Lakers einen größeren Markt bot.
Die Los Angeles Kings sind eine Eishockeymannschaft, die in der National Hockey League (NHL) spielt. Sie wurden 1967 gegründet und spielen seit 1999 im Staples Center (Kapazität 18.000), in dem auch die NBA-Mannschaften Los Angeles Clippers und Los Angeles Lakers ihre Heimspiele bestreiten.
1988 bis 1996 spielte Wayne Gretzky, einer der erfolgreichsten Eishockeyspieler überhaupt, bei den Kings.
Die Mighty Ducks of Anaheim (manchmal auch als Anaheim Mighty Ducks bezeichnet) sind ein Eishockeyclub, der in der höchsten amerikanischen Eishockeyliga NHL spielt. Eigentümer des Vereins ist der Milliardär Henry Samueli. Der Walt Disney-Konzern gründete die Mighty Ducks im Jahre 1992, durch Erwerb einer 50 Millionen Dollar teuren Lizenz bei der NHL.
Freizeit und Erholung
1992
Einer der beliebtesten Strände an der Pazifikküste von Los Angeles ist Venice Beach. Am Venice Boardwalk, der breiten Promenade, auch als Ocean Front Walk bekannt, treffen sich an Wochenenden (im Sommer täglich) zahlreiche Musiker, Maler und Artisten. Bei Nacht ist Venice Beach wegen der Straßenbanden und Dealer ein gefährlicher Ort. Der Aufenthalt am Strand ist nach Sonnenuntergang verboten.
Das an palmengesäumten Stränden und Hängen über dem Pazifik gelegene Santa Monica, unmittelbar nördlich von Venice, ist der älteste, größte und bekannteste Badeort der Metropole. In dem betont gesundheitsbewussten, liberalen Bezirk leben viele Schriftsteller und Rockstars. Der Ort ist aber auch bekannt wegen der strengen Mietpreiskontrollen und Bauvorschriften.
Bekannt ist auch die Strandkolonie von Malibu, die von zahlreichen Prominenten bewohnt wird. Surfrider Beach, südlich des Piers, ist seit den 1950er Jahren ein beliebter Surfertreffpunkt.
Ein großer Teil des "Malibu Creek State Park" an der Las Virgenes Road weiter nördlich, unweit des Mulholland Drive, gehörte den Studios der 20th-Century Fox. In den von immergrünem Gebüsch überwachsenen Hängen wurden viele Tarzan-Filme gedreht. Im Tausend Hektar großen Park befinden sich ein See, mehrere Wasserfälle und Wanderwege.
Entlang der Küste südlich von Los Angeles führt der Pacific Coast Highway vorbei an den Start- und Landebahnen des LAX-Flughafens zu einem Küstenstreifen mit mehreren Stränden der South Bay: Manhattan Beach, Hermosa Beach und Redondo Beach. In Long Beach ist den letzten Jahren viel investiert worden, wodurch unter anderem eine Reihe neuer Bürogebäude und Hotels entstand. Die größte Sehenswürdigkeit von Long Beach ist der Dampfer "Queen Mary", von den 1930er bis zu den 1960er Jahren das Flaggschiff der Cunard Line, ist es heute ein Hotel.
Kulinarische Spezialitäten
1960er
Los Angeles bietet eine große Auswahl an Restaurants und Lokalitäten. Zu den beliebten Speisen gehören die traditionelle amerikanische Küche mit viel Fleisch und Kartoffeln, koreanische Tempura-Gerichte, Sushi, japanische Gerichte mit Udon- und Sobanudeln, die köstlichen mexikanischen Enchilades und Tamales, pikante Burritos und Pastrami-Sandwiches.
Empfehlenswert sind auch die chinesischen Restaurants, wo dem Gast Abalonen, Krebse, Garnelen und Ente serviert wird. Gern gegessen werden auch "gedippte" Sandwiches mit reichlich Truthahn, Schweinefleisch, Rindfleisch oder Lamm sowie italienische Ossobuco und Risotto. Schmackhaft ist auch die Cajun-Küche. Dazu gehören Kartoffelsalat mit Früchten oder gumbo yaya mit Hühnchen, Garnelen und Würstchen.
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft
1960er
Die Stadt ist ein bedeutendes Produktions-, Handels-, Transport- und Finanzzentrum in den USA. Dort sind unter anderem die chemische Industrie, Elektronik-, Bekleidungs- und Nahrungsmittelindustrie, Metallverarbeitung, Bauwirtschaft und Verlage ansässig. Los Angeles ist weltgrößter Standort für die Flugzeug- und Raumfahrtindustrie sowie ein wichtiges Zentrum für Kino-, Radio-, Fernseh- und Musikproduktionen. Der Fremdenverkehr spielt ebenfalls eine wichtige Rolle für die Wirtschaft von Los Angeles.
Zahlreiche große Firmen und Gesellschaften sowie Forschungseinrichtungen und Banken haben in der Stadt ihren Hauptsitz. Dazu gehören bekannte Konzerne der Unterhaltungsindustrie wie 20th Century Fox, DreamWorks SKG, Paramount Pictures, The Walt Disney Company und Warner Brothers, die Academy of Motion Picture Arts and Sciences (bekannt durch die Oscar-Verleihung), der Spielwarenhersteller Mattel, die Hersteller von Computerspielen Activision und THQ, der Luft- und Raumfahrtkonzern Northrop Grumman, das Raumfahrt-Konsortium Sea Launch, der Öl- und Gaslieferant Unocal, die RAND Corporation (Denkfabrik für die US-Streitkräfte), die ICANN (Verwalter von Namen und Adressen im Internet), die Hotelkette Hilton und der Verlag TOKYOPOP.
Sorgen bereitet die große Luftverschmutzung - hohe Werte an Ozon-, Stickoxid- und Kohlenwasserstoff - in Los Angeles, verursacht durch die dort ansässige Industrie und den Autoverkehr. Da die Stadt von Gebirgsketten umgeben ist, wird der Luftaustausch mit dem weiten Umland gehemmt. Der Seewind erreicht lediglich das Becken von Los Angeles, ohne die Dunstglocke über der Stadt aufzulösen. Seit Anfang der 1980er Jahre werden Anstrengungen zur Lösung des Problems unternommen, mit nur bescheidenem Erfolg. Hauptgrund ist der nur schwach entwickelte öffentliche Verkehr.
Verkehr
Fernverkehr
1980er
Die Stadt verfügt über ein ausgedehntes Autobahnnetz und ist ein bedeutender Eisenbahnknotenpunkt (transkontinental und regional). Der Hafen Long Beach in der Bucht von San Pedro macht den größten Frachtumsatz der Pazifikküste innerhalb der USA.
Der Großraum Los Angeles besitzt zahlreiche Flughäfen. Der größte ist der Los Angeles International Airport (LAX), der im Westen des Stadtgebietes liegt. Dort werden jährlich rund 55 Millionen Passagiere abgefertigt; damit ist er der Flughafen mit dem weltweit fünftgrößten Passagieraufkommen (nach Atlanta, Chicago, London und Frankfurt).
Long Beach (Daugherty Field), Orange County (John Wayne), Burbank (Bob Hope) und Ontario bedienen vor allem nationale Ziele und sind merklich kleiner. Santa Monica (Municipal), Torrance (Zampernini Field) und Van Nuys Airport bedienen den Privatflugverkehr.
Die Eisenbahngesellschaft Amtrak ist eine der bekanntesten in den USA. Die Züge dieser Gesellschaft verkehren von Los Angeles über Van Nuys nach Bakersfield. In Los Angeles besteht eine Umsteigemöglichkeit in den PACIFIC Surfliner, der von San Diego über Los Angeles nach San Luis Obispo fährt. Der Zugverkehr wird immer noch von schweren Dieselloks und Großraumwagen bewältigt. Im Gegensatz zu Europa und Japan, findet in den USA keine Weiterentwicklung in der Bahntechnik statt.
Da gegenwärtig sehr wenig in den Bahnverkehr investiert wird, fahren die Züge nur auf sehr wenigen Strecken mit hoher Geschwindigkeit. Im Durchschnitt liegt das Reisetempo zwischen 100 und 140 Kilometer pro Stunde, was natürlich mit ein Grund dafür ist, das die meisten Menschen per Auto und Flugzeug reisen. Überwiegend nutzen nur Touristen und Rentner die Züge.
Nahverkehr
Am 3. Juli 1874 fuhren die ersten Pferdestraßenbahnen in der Stadt. 1885 wurde das Straßenbahnsystem elektrifiziert und am 31. März 1963 der Betrieb eingestellt. Nach 27 Jahren Unterbrechung verkehrte am 14. Juli 1990 wieder eine Straßenbahn in Los Angeles. Heute befährt sie ein 89 Kilometer langes Netz. Die U-Bahn von Los Angeles eröffnete am 30. Januar 1993 ihren Betrieb. Sie verkehrt auf einem 28 Kilometer langen Streckenabschnitt.
1993
Trolleybusse verkehrten zwischen dem 11. September 1910 und 1915, in den Jahren 1922 und 1937 sowie vom 3. August 1947 bis 31. März 1963 in der Stadt. Omnibusse fahren zwischen fünf Uhr morgens und zwei Uhr nachts etwa alle 15 Minuten entlang der wichtigsten Haupstraßen, zusätzlich gibt es Express- und Nachtlinien. Fahrpläne befinden sich an zahlreichen Busterminals.
Insgesamt nutzen nur etwa zehn Prozent der Bewohner der Stadt die öffentlichen Verkehrsmittel. Neun von zehn Beschäftigten fahren mit dem eigenen Auto zur Arbeit. So hat Los Angeles auch die höchste Kraftfahrzeugdichte der Welt. Mehrspurige Autobahnen in den USA sind zu einem Symbol des Verkehrs im 20. Jahrhunderts geworden. Die individuelle Fortbewegung per Automobil und die dadurch erzeugte Luftverschmutzung (Smog) sind heute Probleme ersten Ranges.
In Los Angeles sind Millionen von Berufspendlern durchschnittlich gut eine Stunde pro Weg auf den Autobahnen unterwegs. Immense Verkehrsprobleme sind die Folge, deren Ursache in der weitläufigen Siedlungsstruktur liegen. Die kalifornische Metropole besaß noch in den 1920er Jahren das weltweit größte Schienennetz für den Nahverkehr. Aber bereits damals siedelte man dort nicht so kompakt wie in Europa.
In den nachfolgenden Jahrzehnten wurde die Bahn durch das Auto ersetzt. Um die Staus zu verringern, baute man die Autobahnen in den 1950er und 1960er Jahren bis auf fünfzehn Spuren aus. Seit den 1980er Jahren investierte die Stadt mehrere Milliarden Dollar in die Erneuerung des Schienennetzes - mit nur mäßigem Erfolg. Denn gegenwärtig ist die Zersiedelung des Stadtgebietes so weit fortgeschritten, dass Bahnhöfe zu Fuß kaum noch erreichbar sind.
Die Arbeiten für ein U-Bahnnetz wurden sogar eingestellt, da die Kosten an der erdbebengefährdeten Westküste zu hoch waren; der bereits gebaute Streckenabschnitt wird kaum genutzt. Das Busnetz der Stadt ist das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs, wird aber nur von den weniger Verdienenden benutzt. Schüler etwa werden mit dem Auto zur Schule gebracht. Mit dem Auto wird während der Hauptverkehrszeit nur mit einer Geschwindigkeit von 20-30km/h gefahren. Das wird von der Bevölkerung überwiegend akzeptiert, da die öffentlichen Verkehrsmittel in Los Angeles nur ein geringes Sozialprestige besitzen und das eigene Automobil ein Statussymbol ist.
Medien
Printmedien
Hauptverkehrszeit
Die wichtigsten in Los Angeles erscheinenden Printmedien sind die Los Angeles Times, La Opinión (spanischsprachige Tageszeitung), L.A. Weekly, L.A. City Beat, Los Angeles Business Journal, Los Angeles Daily Journal, Variety, Los Angeles Downtown News, Daily News, Daily Breeze und Long Beach Press-Telegram.
Die Los Angeles Times ist eine überregional erscheinende Tageszeitung mit Sitz in Los Angeles. Mit knapp einer Million verkaufter Exemplare pro Tag ist sie die zweitgrößte Tageszeitung der USA, nach der New York Times. Die erste Ausgabe erschien unter dem Namen Los Angeles Daily Times am 4. Dezember 1881. Das Projekt ging jedoch schnell in Konkurs. Unter dem legendären Verleger Harrison Gray Otis wurde das Blatt danach unter dem bis heute beibehaltenen Namen zum Erfolg geführt.
Die LA Times war zunächst eine streng konservative, republikanische Zeitung. Otis' Kampf gegen die Gewerkschaften führte am 1. Oktober 1910 zu einem Bombenattentat, bei dem 21 Menschen starben und das Redaktionsgebäude zerstört wurde. 1917 übernahm Otis' Schwiegersohn Harry Chandler die Führung der LA Times. Die Chandler-Dynastie führte die Times bis in die 1980er Jahre. In den 1960er-Jahren änderte sich auch die politische Ausrichtung der Zeitung hin zu einer liberaleren Haltung.
2000 wurde die LA Times von der Tribune Company übernommen, einem der größten amerikanischen Medienkonzerne. 1989 stellte die letzte Konkurrenz auf dem täglichen Markt, der Los Angeles Herald Examiner, sein Erscheinen ein. Dennoch hat die LA Times in den letzten Jahren mit einer rückläufigen Auflage zu kämpfen, ist jedoch weiterhin eine der angesehensten Zeitungen des Landes. Allein 2004 gewann das Blatt fünf Pulitzer-Preise und wurde damit lediglich von der New York Times übertroffen.
Filmindustrie
Pulitzer-Preis
Pulitzer-Preis
Hollywood ist nicht nur ein Vorort von Los Angeles, sondern ein Synonym für die US-amerikanische Filmindustrie. Der Ort, der am 1. Februar 1887 von der Familie Wilcox gegründet wurde, war einst der Standort einer der größten presbyterianischen Kirchen des Landes und lag noch um 1900 etwa 13 Kilometer von Los Angeles entfernt. Er begann seinen Aufstieg 1911, als David Horsley's Nestor Company hier das erste Filmstudio eröffnete. Es ist heute ein Museum und beherbergt eine Sammlung interessanter Erinnerungsstücke aus der Stummfilmzeit.
1911 übersiedelten 15 weitere, "Independents" genannte, Firmen von New York, dem damaligen Zentrum der Filmindustrie. Es gab mehrere Gründe für diesen Umzug. Die wichtigsten waren das geeignetere Klima und die längeren Tage (zu dieser Zeit hatte man noch kein adäquates Kunstlicht, man drehte also entweder im Freien oder in einem Studio mit Glasdach oder Ähnlichem). Mitentscheidend war zweifelsohne auch die große Entfernung zu New York, von wo aus die mächtige Motion Picture Patents Company (MPPC) alle ihr nicht angeschlossenen Firmen mit hohen Strafen und Lizenzgebühren bedrohte.
Der neue Industriezweig expandierte rasch und brachte schnellen Erfolg und Reichtum. Zahlreiche Regisseure und Produzenten, wie Cecil B. DeMille, Samuel Goldwyn, Jesse Lasky und Adolph Zukor hatten in Hollywood Büros eröffnet. Doch erst mit David Griffiths Stummfilmepos "Die Geburt einer Nation" von 1914 entwickelte sich die Filmproduktion zu einer eigenständigen Industrie mit entsprechender Technik und Spezialisierung. Zahlreiche kleinere Firmen gingen zu dieser Zeit in Konkurs oder wurden von den großen Studios übernommen, die in den 1930er Jahren beinahe ausnahmslos an neue Standorte weiter außerhalb wie Culver City, Burbank oder West Los Angeles umzogen. Von den großen Namen blieb nur Paramount Pictures in Hollywood.
Für den Niedergang der Studios in den 1950er Jahren waren neben der Kartellgesetzgebung der US-Regierung auch die sich erholende Filmindustrie im Ausland nach dem 2. Weltkrieg und natürlich das Fernsehen verantwortlich. Ein neuer Aufschwung begann erst in den 1970er und 1980er Jahren durch Regisseure wie Steven Spielberg und George Lucas. Sie entwickelten das Konzept des Blockbusters - eines teuer produzierten, mit zahlreichen Spezialeffekten ausgestatteten Monumentalfilms, der ein so breites Publikum wie möglich ansprechen sollte. Dank eines damals begonnenen Trends und der finanziellen Konsolidierung der US-amerikanischen Medienkonzerne ist Hollywood heute noch ein Symbol für den dauerhaften Erfolg der US-amerikanischen Filmindustrie und professionell produzierte, unterhaltsame Filme mit weltbekannten Schauspielern und Happy End.
Bildung
Blockbuster
Blockbuster
In Los Angeles haben unter anderem die University of Southern California (eröffnet 1880), die Woodbury University (1884), die Loyola Marymount University (1911), die University of California-Los Angeles (UCLA, 1919), die California State University (1947), die Northridge University (1958) und die Yeshiva University of Los Angeles (1977) ihren Sitz.
Die Universität von Südkalifornien (University of Southern California, USC) ist die älteste Privatuniversität in Südkalifornien. Die Universität wurde im Jahre 1880 gegründet. Man begann den Lehrbetrieb mit zehn Dozenten und 53 Studenten. Die erste Abschlußklasse im Jahre 1884 bestand aus drei Studenten, zwei Männern und einer Frau.
Das Lehrangebot der USC wurde stetig erweitert, in der Anfangszeit kam fast jedes Jahr eine neue Fakultät hinzu, so entstanden der Fachbereich Musik (1884), der Fachbereich Medizin (1885) und der Fachbereich Kunst (1887). Seit diesen Anfangsjahren ist die Universität stetig gewachsen. Es kamen zahlreiche Fachbereiche hinzu – die USC beschäftigt heute rund 3.000 Vollzeitlehrkräfte – und die Studentenzahlen stiegen auf heute etwa 32.000 Studenten.
Die University of California, Los Angeles (UCLA) wurde 1919 gegründet und ist der zweitälteste Campus der University of California. Die Universität befindet sich seit 1927 in Westwood, zuvor war ihr Sitz an der Vermont Avenue. Im Jahre 2003 waren etwa 37.000 Studierende an der Universität eingeschrieben. An den zwölf Fakultäten arbeiten mehr als 22.000 Angestellte. Die Anderson School of Management - eine der bekanntesten Business Schools in den USA - gehört ebenfalls zur UCLA. Sie befindet sich immer unter den Top10 der Rankings.
Sehenswürdigkeiten auf dem Campus sind vor allem die Royce Hall und der Franklin D. Murphy Sculputre Garden. Zur UCLA gehört das Hammer Museum in Westwood (vor allem Impressionismus unter andrem von Claude Monet) und das Fowler Museum auf dem Campus (Kunsthistorie aus aller Welt). Zur Zeit lehren fünf Nobelpreisträger an der UCLA. Das Maskottchen der Universität ist der "Bruin Bear". Zu den bekanntesten Absolventen gehört der Erfinder des TCP/IP, Jonathan Postel.
Weitere bekannte Bildungseinrichtungen im Stadtgebiet sind das Occidental College (eröffnet 1887) und das Mount Saint Mary’s College (1925). Im Jahre 1986 gab es in der öffentlichen Zentralbibliothek von Los Angeles (2,1 Millionen Bände) zwei Großbrände. Die Einrichtung wurde 1993 nach einem Umbau wiedereröffnet.
Persönlichkeiten
Die Stadt ist Geburtsort zahlreicher prominenter Persönlichkeiten. Dazu gehören unter anderem die Schauspielerinnen Bridget Fonda, Jodie Foster, Angelina Jolie, Marilyn Monroe und Gwyneth Paltrow, der Schauspieler Leonardo DiCaprio, der Schauspieler und Sänger David Faustino, der Produzent und Sänger Andre Young, der Basketballspieler Michael Cooper, der Tennispieler Darlene Hard, der Komponist John Cage, der Musiker James Hetfield, der Science-Fiction-Schriftsteller Larry Niven und der Bildhauer Isamu Noguchi.
Siehe auch: Liste der Söhne und Töchter der Stadt Los Angeles
Literatur
- Stefan Bratzel: Extreme der Mobilität. Entwicklung und Folgen der Verkehrspolitik in Los Angeles., Birkhäuser, Basel, 1995, ISBN 3764351861
- Mike Davis: City of Quartz. Ausgrabungen der Zukunft in Los Angeles. Berlin: Schwarze Risse, 1994. ISBN 3-924737-23-1
- Mike Davis: Ökologie der Angst, Piper, 2004, ISBN 349223819X
- Lung Ho Nu: Ballungsgebiete von Metropolen der Industriestaaten im Vergleich: London, Paris, Los Angeles, Tokyo, Minsk, 1992, ISBN 3880915806
- Roger Keil: Weltstadt. Stadt der Welt. Internationalisierung und lokale Politik in Los Angeles., Westf. Dampfboot, Mst., 2001, ISBN 392455076X
- Bernd-Peter Lange (Herausgeber), Hans-Peter. Rodenberg (Herausgeber): Die neuen Metropolen. Los Angeles - London., Argument Verlag, Hamburg, 1994, ISBN 3886197131
Weblinks
- [http://www.ci.la.ca.us The Official Web Site of The City of Los Angeles]
- [http://www.karl-heinz-herrmann.de/Bilder/Wallpaper/HTML/Los_Angeles.php Wallpaper of Los Angeles]
- [http://www.usa-sondershausen.de/los_angeles.php Tourisinformationen (dt.)]
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Kategorie:Ort in Kalifornien
Kategorie:Ort mit Seehafen
ja:ロサンゼルス
ko:로스앤젤레스
simple:Los Angeles, California
th:ลอสแองเจลีส
1870
Ereignisse
- 18. Juli: Das I. Vatikanische Konzil verkündet das Dogma von der Unfehlbarkeit des Papstes
- 19. Juli: Mit der Kriegserklärung Frankreichs an Preußen beginnt der Deutsch-Französische Krieg
- 4. August: 1. Schlacht im Deutsch-Französischen Krieg bei Wissembourg/Weissenburg, Nord-Elsass
- 6. August: Erstürmung der Spichener Höhen (Saarland) durch deutsche Truppen
- 18. August: Sturm auf St. Privat (Metz, Frankreich) der französischen Hauptarmee
- 1. September: Schlacht bei Sedan
- 2. September: Nach der Niederlage bei Sedan im Deutsch-Französischen Krieg kapituliert Frankreich; Treffen Otto von Bismarcks mit Napoleon III. in Donchery
- 3. September: Napoleon III. wird im Schloss Wilhelmshöhe in Kassel interniert
- 19. September: Beginn der Belagerung von Paris
- 20. September: Italienische Truppen besetzen Rom, die Hauptstadt des Kirchenstaates. Papst Pius IX. betrachtet sich im Vatikan als "Gefangener".
- 2. Oktober: Die Bewohner des Kirchenstaates haben der Vereinigung mit dem Königreich Italien zugestimmt; Unabhängigkeit Italiens; Rom wird an Stelle von Florenz Hauptstadt.
Politik
- 13. Juli: Die sog. "Emser Depesche" veranlasst Frankreich Preußen (und somit dem Schutz- und Trutzbündnis) den Krieg (Deutsch-Französischer Krieg) zu erklären.
- 15. Juli: Manitoba wird kanadische Provinz
Wirtschaft
- 26. Februar: Gründung der Commerzbank AG in Hamburg
- 9. April: In Berlin eröffnet die Deutsche Bank AG ihren Betrieb
- 25. Juni: Der erste Verkaufstag der „Korrespondenzkarten“ bringt in Berlin einen Absatz von 45.000 Stück dieser neuen Postkarten
Wissenschaft und Technik
- Troja wird wiederentdeckt und ausgegraben
- Washburn-Langford-Doane-Expedition durch das Gebiet des heutigen Yellowstone-Nationalparks, USA
- Erste Fahrversuche mit einem primitiven benzinbetriebenen Fahrzeug durch Siegfried Marcus
- 2. Januar: Ernst Barlach, deutscher Schriftsteller, Bildhauer und Zeichner († 1938)
- 6. Januar: Eduard Stemplinger, deutscher Schriftsteller († 1964)
- 6. Januar: Gustav Bauer, deutscher Politiker, Ministerpräsident und Reichskanzler († 1944)
- 8. Januar: Miguel Primo de Rivera, spanischer General und Diktator († 1930)
- 16. Januar: Wilhelm Normann, deutscher Chemiker († 1939)
- 22. Januar: Charles Tournemire, Komponist († 1939)
- 25. Januar: Helge von Koch, schwedischer Mathematiker († 1924)
- 2. Februar: Annette Kolb, deutsche Schriftstellerin († 1967)
- 7. Februar: Alfred Adler, österreichischer Psychologe und Nervenarzt († 1937)
- 12. Februar: Hugo Stinnes, deutscher Großindustrieller und Politiker († 1924)
- 13. Februar: Leopold Godowski, polnischer Pianist und Komponist († 1938)
- 24. Februar: Jules-Géraud Saliège, Erzbischof von Toulouse und Kardinal († 1956)
- 3. März: Géza Maróczy, ungarischer Schachspieler († 1951)
- 5. März: Frank Norris, US-amerikanischer Schriftsteller († 1902)
- 6. März: Oscar Straus, österreichischer Operettenkomponist († 1954)
- 12. März: Grigol Zereteli, georgischer Altphilologe und Stalin-Opfer († 1938)
- 13. März: Albert Meyer, Schweizer Politiker († 1953)
- 20. März: Ernst Lejeune, deutscher Kaufmann und Numismatiker († 1944)
- 20. März: Paul von Lettow-Vorbeck, preußischer Generalmajor und Schriftsteller († 1964)
- 31. März: George Holt Thomas, britischer Verleger und Luftfahrtpionier († 1929)
- 6. April: Oskar Vogt, deutscher Hirnforscher († 1959)
- 7. April: Gustav Landauer, Theoretiker und Aktivist des deutschen Anarchismus († 1919)
- 15. April: Mina Benson Hubbard, kanadische Forschungsreisende († 1956)
- 17. April: Max Berg, deutscher Architekt († 1947)
- 17. April: Rudolf Pöch, österreichischer Ethnograph, Anthropologe und Forscher († 1921)
- 22. April: Lenin, russischer Politiker, Kopf der Oktoberrevolution († 1924)
- 24. April: Otto Reutter, deutscher Komiker († 1931)
- 30. April: Franz Lehár, österreichischer Komponist ungarischer Herkunft († 1948)
- 5. Mai: Erdmann Graeser, deutscher Schriftsteller († 1937)
- 9. Mai: Hans Baluschek, deutscher Maler, Graphiker und Schriftsteller († 1935)
- 10. Mai: Franz Xaver Müller, österreichischer Komponist, Priester und Domkapellmeister († 1948)
- 24. Mai: Jan Christiaan Smuts, südafrikanischer Staatsmann und Soldat († 1950)
- 13. Juni: Jules Bordet, belgischer Biologe und Immunologe († 1961)
- 14. Juni: Sophie von Preußen, Ehefrau von Konstantin I. von Griechenland († 1932)
- 21. Juni: Clara Immerwahr, zweite Frau mit Doktorwürde in Deutschland († 1915)
- 1. Juli: Léonard Misonne, Fotograf († 1905)
- 8. Juli: Gertrud Grunow, deutsche Opernsängerin und Pianistin († 1944)
- 21. Juli: Emil Orlik, böhmischer Maler, Grafiker und Kunsthandwerker († 1932)
- 2. August: Marianne Weber, deutsche Frauenrechtlerin, Soziologin und Rechtshistorikerin († 1954)
- 7. August: Gustav Krupp von Bohlen und Halbach, Leiter des Krupp-Konzerns († 1950)
- 12. August: Karl Denke, deutscher Serienmörder († 1924)
- 30. August: Lawr Georgijewitsch Kornilow, russischer General († 1918)
- 31. August: Maria Montessori, italienische Ärztin, Philosophin und Philanthropin († 1952)
- 19. September: Willem Jan Aalders, niederländischer Theologe († 19. März 1945)
- 22. September: Iwan Alexejewitsch Bunin, russischer Schriftsteller, Nobelpreisträger († 1953)
- 23. September: Georg Langerhans, Bürgermeister von Köpenick († 1918)
- 26. September: Christian X. (Dänemark), König von Dänemark († 1947)
- 28. September: Florent Schmitt, französischer Komponist († 1958)
- 30. September: Jean-Baptiste Perrin, französischer Physiker († 1942)
- 2. Oktober: Johannes Baptista Sproll, Bischof und Gegner des Nationalsozialismus († 1949)
- 10. Oktober: Josephine Siebe, Redakteurin, Kinderbuchautorin († 1941)
- 2. November: Gustav Ricker, Wissenschaftler und Arzt († 1948)
- 6. November: Herbert Louis Samuel, britischer Politiker und Diplomat († 1963)
- 21. November: Alexander Berkman, litauischer Anarchist und Schriftsteller († 1936)
- 21. November: Sigfrid Edström, schwedischer Unternehmer und Sportfunktionär († 1964)
- 22. November: Howard Brockway US-amerikanischer Komponist († 1951)
- 25. November: Maurice Denis, französischer Maler des Symbolismus († 1943)
- 27. November: Juho Kusti Paasikivi, finnischer Politiker und Staatspräsident († 1956)
- 30. November: Gertrud Eysoldt, deutsche Schauspielerin und Regisseurin († 1955)
- 5. Dezember: Vítězslav Novák, tschechischer Komponist († 1949)
- 10. Dezember: Adolf Loos, österreichischer Architekt und Architekturtheoretiker († 1933)
- 14. Dezember: Karl Renner, österreichischer Bundeskanzler und Bundespräsident († 1950)
- 15. Dezember: Alexander Lion, Arzt, Pfadfinder († 1962)
- 15. Dezember: Josef Hoffmann, österreichischer Architekt und Designer († 1956)
- 18. Dezember: Hector Hugh Munro, britischer Schriftsteller († 1916)
- 28. Dezember: Charles Bennett, britischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1949)
- 30. Dezember: Josef Müller, Schweizer Spitalpfarrer und Sammler von Volkssagen († 1929)
- 9. Januar: George De Lacy Evans, britischer General ( - 1787)
- 10. Januar: Heinrich Gottlieb Kühn, Arkanist und Direktor der Königlichen Porzellanmanufaktur ( - 1788)
- 25. Januar: Victor de Broglie, französischer Staatsmann und Diplomat ( - 1785)
- 25. Januar: Victor de Broglie, Französischer Staatsmann und Diplomat ( - 1785)
- 1. Februar: Auguste Regnaud de Saint-Jean d'Angely, französischer General, Marschall von Frankreich ( - 1794)
- 25. Februar: Henrik Hertz, dänischer Schriftsteller ( - 1798)
- 1. März: Francisco Solano López, Präsident Paraguays ( - 1827)
- 9. März: Theodore Labarre, französischer Harfenvirtuose und Komponist ( - 1805)
- 15. März: Matthäus Friedrich Chemnitz, schrieb den Text für das Schleswig-Holstein-Lied ( - 1815)
- 29. März: Paul Émile Botta, französischer Archäologe und Konsul ( - 1802)
- 2. April: Patrick Gass, US-amerikanischer Soldat und Entdecker ( - 1771)
- 5. April: Heinrich Gustav Magnus, deutscher Physiker und Chemiker ( - 1802)
- 7. April: Claude Félix Abel Niepce de Saint-Victor, französischer Chemiker, Erfinder und Fotograf ( - 1805)
- 8. April: Charles Auguste de Bériot, belgischer Violinist, Violinpädagoge und Komponist ( - 1802)
- 11. April: Justo José de Urquiza, Präsident Argentiniens 1856–1864 ( - 1801)
- 16. April: Maria-Carolina von Bourbon-Sizilien, älteste Tochter König Franz I. von Neapel ( - 1798)
- 1. Mai: Gabriel Lamé, französischer Mathematiker und Physiker ( - 1795)
- 15. Mai: Harro Paul Harring, Revolutionär, Dichter und Maler ( - 1798)
- 30. Mai: Charles Duncan Cameron, englischer Offizier und Konsul in Abessinien
- 9. Juni: Charles Dickens, englischer Schriftsteller ( - 1812)
- 18. Juni: Karl Eduard Vehse, deutscher Geschichtsschreiber ( - 1802)
- 20. Juni: Jules de Goncourt, französischer Schriftsteller ( - 1830)
- 22. Juli: Josef Strauß, österreichischer Komponist und Dirigent ( - 1827)
- 14. August: David Glasgow Farragut, bekannter US-amerikanischen Marineoffiziere ( - 1801)
- 21. August: Gustav von Struve, deutscher Politiker, Rechtsanwalt, Publizist und Revolutionär von 1848/49 ( - 1805)
- 1. September: Charles Joseph Flahaut, französischer General und Politiker ( - 1785)
- 11. September: Joseph Anton von Maffei, deutscher Industrieller, Eisenbahnfabrikant ( - 1790)
- 12. September: Carl August von Steinheil, deutscher Physiker ( - 1801)
- 20. September: John Brinckman, plattdeutscher Schriftsteller ( - 1814)
- 23. September: Prosper Mérimée, französischer Schriftsteller ( - 1803)
- 6. Oktober: Johann Andreas Schubert, er war Architekt ( - 1808)
- 12. Oktober: Robert Edward Lee, General der US-Armee und im Sezessionskrieg ( - 1807)
- 20. Oktober: Michael William Balfe, irischer Komponist und Sänger ( - 1808)
- 24. Oktober: Antonius Maria Claret, heiliger spanischer Bischof und Ordensgründer ( - 1807)
- 29. Oktober: Frédéric Bazille, französischer Maler ( - 1841)
- 1. November: Frederick Chamier, englischer Schriftsteller ( - 1796)
- 24. November: Comte de Lautréamont, französischer Schriftsteller des 19. Jahrhunderts ( - 1846)
- 24. November: Isidore Ducasse, war französischer Dichter ( - 1846)
- 5. Dezember: Alexandre Dumas, französischer Schriftsteller ( - 1802)
- 12. Dezember: August von Voit, deutscher Architekt ( - 1801)
Staatsoberhäupter
Europa
- Portugal: Ludwig I., König von Portugal, (1861–1889)
- Schweiz: Jakob Dubs, Bundespräsident der Schweiz, (1870)
ko:1870년
simple:1870
1857
- 9. Januar: Erdbeben unbekannter Stärke in Fort Tejon, Kalifornien, USA. 1 Toter
- um 1857 wurde ein fast 4.000 km langes Seekabel von Amerika nach England verlegt
Politik
- 1. Januar: Constant Fornerod wird Bundespräsident der Schweiz
- Ende der Präsidentschaft (1853–1857) von Franklin Pierce ( - 23. November 1804: † 8. Oktober 1869): vierzehnter Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
- Beginn der Präsidentschaft (1857–1861) von James Buchanan ( - 23. April 1791: † 1. Juni, 1868): Fünfzehnter Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika)
- Dänische Bücher und der Gebrauch der dänischen Sprache sind wieder in Skåneland erlaubt: 199 Jahre nach Anfang der schwedischen Okkupation
Kultur
- 9. April: Uraufführung der Operette Le Docteur Miracle (Der Wunderdoktor) von Georges Bizet am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris
- 30. April: Uraufführung der Operette Dragonette von Jacques Offenbach am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris
- 6. Mai: Uraufführung der Oper Erzsébet von Ferenc Erkel in Budapest
- 20. August: Der französische Dichter Charles Baudelaire wird wegen „Beleidigung der öffentlichen Moral und der guten Sitten“ zu einer Geldstrafe verurteilt
- 3. Oktober: Uraufführung der Oper Maître Griffard von Léo Delibes am Théâtre-Lyrique in Paris
- 27. Dezember: Uraufführung der Oper Pianella von Friedrich von Flotow in Schwerin
Wirtschaft
- 20. Februar: Gründung der Reederei Norddeutscher Lloyd in Bremen
- 17. Januar: Wilhelm Kienzl, österreichischer Komponist († 1941)
- 23. Januar: Andrija Mohorovicic, kroatischer Geophysiker († 1936)
- 11. Februar: Georg Wertheim, Kaufmann († 1939)
- 12. Februar: | | |