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| Andreas Baader |
Andreas BaaderBernd Andreas Baader ( - 6. Mai 1943 in München; † 18. Oktober 1977 in Stuttgart) war einer der führenden Köpfe der linksextremistischen Roten Armee Fraktion, auch bekannt als Baader-Meinhof-Gruppe.
Nach einer Jugend ohne den 1945 im Krieg vermissten Vater, dem Historiker Dr. Berndt Phillipp Baader, hatte Baader bereits eine lange Strafakte, als er aus München nach Berlin kam und in die radikale Szene eintauchte. Von seiner zeitweiligen Lebensgefährtin vor seinem Abtauchen in den Untergrund, der Malerin Ellinor Michel, mit der er eine Tochter namens Suse hatte, wurde er als gewalttätig und provokativ beschrieben.
Zusammen mit Fritz Teufel, Renate Sami, Ulli Fischer, Heinz Brodemann, Gerd Mehrer, Ulrike Meinhof, Michael Baumann, Horst Mahler, Theo Berger, Günther Maschke, Hanz Holzbauer, Gudrun Ensslin, Siegfried Hecker gehörte der Schulabbrecher Andreas Baader mit zum Redaktionskollektiv 883 (Nr. 65), das Gegenblatt zum Blatt "Rote Presse Korrespondenz".
Baader wurde 1968 nach zwei Kaufhausbrandstiftungen mit politischem Hintergrund zusammen mit Gudrun Ensslin zu drei Jahren Haft verurteilt. Während einer von Ulrike Meinhof veranlassten und von seinem Anwalt Horst Mahler unterstützten Ausführung in das Berliner Zentralinstitut für Soziale Fragen gelang ihm mit Hilfe von Gudrun Ensslin, Irene Goergens, Ingrid Schubert und einem nie identifizierten vierten Mann unter Einsatz von Schusswaffen am Spätvormittag des 14. Mai 1970 die Flucht, welche mittlerweile als Geburtsstunde der RAF gilt. Zurück blieben der schwer verletzte Institutsangestellte Georg Linke, der später seinen Verletzungen erlag, sowie ein leicht verletzter Justizhauptwachtmeister.
Durch Anschläge sowie mehrere Banküberfälle gehörte er zu den meistgesuchten Terroristen Deutschlands. Zusammen mit Jan-Carl Raspe und Holger Meins wurde er am 1. Juni 1972 in Frankfurt am Main nach einem Schusswechsel verhaftet und am 28. April 1977 nach fast zweijähriger Verhandlung (Verhandlungsbeginn war am 21. Mai 1975) und 192 Verhandlungstagen in einem eigens dafür für zwölf Millionen DM (6,14 Millionen Euro) errichteten gepanzerten Zweckbau direkt neben dem Gelände der Haftanstalt Stuttgart-Stammheim zu lebenslanger Haft verurteilt.
Am 18. Oktober 1977 erschoss sich Andreas Baader im Alter von 34 Jahren bei einer kollektiven Suizidaktion im Hochsicherheitstrakt des Gefängnisses Stuttgart-Stammheim, gemeinsam mit den inhaftierten RAF-Terroristen Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe. Irmgard Möller überlebte schwer verletzt.
Da die Untersuchungen zu Baaders, Ensslins und Raspes Todesumständen von Widersprüchen und Justizfehlern überschattet waren, wird die Selbstmordversion von einigen Seiten angezweifelt. So wird vor allem von der überlebenden Irmgard Möller bis heute die Version von einer staatlichen Mordaktion vertreten.
Andreas Baader wurde zusammen mit Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe auf dem Dornhaldenfriedhof in Stuttgart beigesetzt.
Im Jahre 2002 wurde der Film "Baader" produziert (Regie: Christopher Roth), der in popkultureller Stilisierung die Zeit zwischen 1967 und 1972 in Baaders Lebenslauf interpretiert.
Siehe auch
- Deutscher Herbst
- Hanns-Martin Schleyer
Weblinks
-
- "[http://www.taz.de/pt/2005/01/22/a0305.nf/text Wie es Andreas Baader gelang, seine kriminelle Hochstaplerexistenz in eine politische Mission umzuwidmen]" - Auszug (22. Januar 2005) aus "Rudi Dutschke, Andreas Baader und die RAF" (ISBN 3936096546)
- [http://www.free.de/dada/dada-p/P0000921.HTM Agit 883]
- "[http://www.rafinfo.de/bio/a-f/baader.php]"- Biographie u.a. Foto der Grabstelle
Baader, Andreas
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6. MaiDer 6. Mai ist der 126. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 127. in Schaltjahren) - somit verbleiben 239 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1233 – Waldemar II. (Dänemark) wird auf Lyö gefangen genommen. Damit bricht die dänische Großmachtstellung zusammen.
- 1527 – Sacco di Roma, Plünderung Roms durch deutsche Truppen, markiert das Ende der italienischen Renaissance.
- 1622 – Schlacht bei Wimpfen. Zwischen den siegreichen Ligatruppen unter Tilly und González Hernandez de Córdoba und den pfälzischen Truppen unter Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach
- 1682 – Ludwig XIV. verlegt seinen Hof nach Versailles.
- 1840 – Großbritannien. Die erste Briefmarke wird benutzt.
- 1882 – Lord Frederick Cavendish wird im Phoenix-Park von Dublin von einer irischen Untergrundgruppe ermordet.
- 1889 – Der Eiffelturm wird zur Pariser Weltausstellung offiziell eröffnet.
- 1910 – George V. wird König von Großbritannien und Nordirland.
- 1954 – In Paraguay beginnt mit einen Putsch die 35 Jahre dauernde Diktatur Alfredo Stroessners.
- 1974 – Willy Brandt tritt wegen der Affäre um den Agenten Günter Guillaume zurück.
- 1994 – Die offizielle Eröffnung des Eurotunnels zwischen Großbritannien und Frankreich erfolgt durch Königin Elisabeth II. und den französischen Präsidenten François Mitterrand.
- 1997 – Israel. Staatspräsident Ezer Weizmann und Palästinenserführer Jassir Arafat treffen sich in Eres zu Gesprächen.
- 2002 – Frankreich. Staatspräsident Jacques Chirac ernennt Jean-Pierre Raffarin zum Ministerpräsidenten
- 2002 – Marc Ravalomanana wird Staatspräsident in Madagaskar
Wirtschaft
- 1946 – Camille Gutt, Belgien, wird erster Direktor des IWF (Internationaler Währungsfond)
Wissenschaft, Technik
- 1745 – Dorothea Christiane Erxleben besteht ihre "Doktorprüfung" und wird zur ersten Ärztin Deutschlands.
- 1955 – Der Franzose Jean Boulet erreicht mit einem Hubschrauber SE 3130 "Alouette II" die neue Weltrekordhöhe von 8.209 m.
- 2001 – Dennis Tito, der erste Weltraumtourist, landet nach einem neuntägigen Weltraumflug wieder in Kasachstan auf der Erde.
Kultur
- 1857 – Uraufführung der Oper Erzsébet von Ferenc Erkel in Budapest.
Religion
- 1542 – Francisco de Xavier y Jassu trifft in Goa ein und beginnt mit der Missionierung in Indien.
Katastrophen
- 1930 – Erdbeben der Stärke 7,2 im Iran, etwa 2.500 Tote
- 1937 – Das Luftschiff LZ129 Hindenburg geht bei der Landung in Lakehurst in Flammen auf. Von den 97 Personen an Bord sterben 36.
- 1976 – Erdbeben der Stärke 6,5 in Friaul, Italien, etwa 1.000 Tote
- 1999 – Ein Erdbeben der Stärke 6,2 im Iran, 26 Tote
- 2000 – Erdbeben in der Provinz Cankiri, Türkei, 2 Tote
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1954 – Roger Bannister, britischer Medizinstudent läuft in Oxford als erster Mensch die englische Meile (1609,35 Meter) unter 4 Minuten (3:59,4 min)
- 1994 – Lennox Lewis gewinnt seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Phil Jackson im Convention Center, Atlantic City, New Jersey, durch technischen K.O..
Geboren
- 973 – Heinrich II., der Heilige, deutscher König
- 1501 – Marcellus II., Papst
- 1574 – Innozenz X., Papst
- 1696 – Johann Andreas von Franken-Siersdorf, Generalvikar in Köln
- 1728 – Johann Andreas Stein, deutscher Klavierbauer
- 1756 – André Masséna, kämpfte unter Napoleon
- 1758 – Maximilien de Robespierre, französischer Revolutionär
- 1769 – Ferdinand III., Großherzog von Toskana
- 1781 – Karl Christian Friedrich Krause, deutscher Rechtsphilosoph
- 1785 – Arvid August Afzelius, schwedischer Volksliedsammer
- 1786 – Ludwig Börne, deutscher Schriftsteller
- 1815 – Eugène Labiche, französischer Schriftsteller
- 1823 – Wilhelm Heinrich Riehl, deutscher Journalist, Novellist und Kulturhistoriker
- 1836 – Max von Eyth, deutscher Ingenieur und Schriftsteller
- 1854 – Jean Bungartz, deutscher Tiermaler und Autor verschiedener Bücher
- 1856 – Robert Edwin Peary, US-amerikanischer Ingenieur und Polarforscher
- 1856 – Sigmund Freud, Neurologe aus Österreich
- 1861 – Rabindranath Tagore, indischer Philosoph (Literaturnobelpreis 1913)
- 1866 – Jóannes Patursson, färöischer Dichter und Politiker
- 1870 – Safvet-beg Bašagić, bosnischer Schriftsteller und Politiker
- 1871 – Christian Morgenstern, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 1871 – Victor Grignard, französischer Chemiker, Nobelpreis 1912
- 1876 – Paul Silverberg deutscher Industrieller
- 1878 - Harry Farjeon, englischer Komponist
- 1880 – Ernst Ludwig Kirchner, deutscher Maler des Expressionismus
- 1882 – Kronprinz Wilhelm von Preußen
- 1887 – Michael Browne, irisch-stämmiger Kardinal, Chef des Dominikaner-Ordens
- 1890 – Friedrich Oehlkers, deutscher Botaniker
- 1893 – Wilhelm Kohlhoff, deutscher Maler und Graphiker
- 1893 – Hinrich Wilhelm Kopf, deutscher Politiker, Ministerpräsident Niedersachsens
- 1898 – Konrad Henlein, sudetendeutscher Nazi-Funktionär
- 1901 – Fritz Levy, der letzte Jude von Jever
- 1902 – Max Ophüls, deutscher Filmregisseur
- 1904 – Max Mallowan, war britischer Archäologe
- 1905 – René Dreyfus, französischer Autorennfahrer
- 1906 – André Weil, französischer Mathematiker
- 1907 – Yasushi Inoue, japanischer Schriftsteller
- 1908 – Necil Kâzım Akses, türkischer Komponist
- 1911 – Walter Müller, österreichischer Schauspieler
- 1912 – Ellen Müller-Preis, erfolgreiche österreichische Florettfechterin
- 1913 – Carmen Cavallaro, US-amerikanischer Musikerin
- 1913 – Stewart Granger, britischer Schauspieler
- 1915 – Orson Welles, US-amerikanischer Regisseur und Schauspieler
- 1921 – Erich Fried, österreichischer Lyriker, Übersetzer und Essayist
- 1925 – Hanns Dieter Hüsch, deutscher Solokabarettist
- 1932 – Johannes Gross, Publizist, Korrespondent, Chefredakteur und Herausgeber
- 1934 – Hennes Junkermann, deutscher Radsportler und Radtrainer
- 1934 – Oskar Gottlieb Blarr, deutscher Organist und Komponist
- 1937 – Rubin Carter, US-amerikanischer Mittelgewichts-Boxer
- 1939 – Herbie Cox, US-amerikanischer Sänger
- 1941 – Ivica Osim, bosnischer Fußballspieler und Fußballtrainer
- 1942 – Amadeus August, deutscher Schauspieler
- 1942 – Ariel Dorfman, argentinischer Schriftsteller
- 1942 – Colin Earl, britischer Musiker
- 1943 – Andreas Baader, deutscher Terrorist (Rote Armee Fraktion)
- 1943 – Wolfgang Reinhardt, deutscher Leichtathlet
- 1945 – Bob Seger, US-amerikanischer Musiker
- 1945 – Jimmie Dale Gilmore, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1946 – Heinz Eggert, deutscher Politiker und TV-Moderator
- 1949 – Peter Sellin, deutscher Politiker, MdB
- 1950 – Samuel K. Doe, Präsident Liberias
- 1951 – Davey Johnstone, britischer Musiker
- 1952 – Herbert Rusche, deutscher Politiker und Schwulenaktivist
- 1953 – Paul Rübig, Mitglied des Europäischen Parlaments
- 1953 – Tony Blair, britischer Politiker und Premierminister
- 1957 – Gabriele Fograscher, deutsche Politikerin und MdB
- 1960 – Anne Parillaud, französische Filmschauspielerin
- 1960 – Larry Steinbachek, britischer Musiker
- 1961 – George Clooney, US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Produzent und Regisseur
- 1962 – Mario Kummer, deutscher Radsportler
- 1972 – Naoko Takahashi, japanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
Gestorben
- 1190 – Friedrich von Hausen, mittelhochdeutscher Dichter von Minne- und Kreuzzugsliedern
- 1475 – Dieric Bouts, niederländischer Maler
- 1527 – Charles de Bourbon-Montpensier, französischer Heerführer, Herzog von Bourbon-Montpensier
- 1579 – François de Montmorency, Gouverneur von Paris und Marschall von Frankreich
- 1638 – Cornelius Jansen, niederländischer Theologe
- 1708 – François de Montmorency-Laval, erster katholischer Bischof in Kanada
- 1796 – Adolph Knigge, deutscher Schriftsteller
- 1801 – Franz Troglauer, Räuberhauptmann und Wilderer in Nordbayern
- 1814 – Georg Joseph Vogler, deutscher Komponist, Organist, Priester, Musikpädagoge und Musiktheoretiker
- 1855 – Alexander von Soiron, Politiker und Abgeordneter in der Frankfurter Nationalversammlung
- 1859 – Alexander von Humboldt, deutscher Naturforscher und Entdecker
- 1862 – Henry David Thoreau, US-amerikanischer Schriftsteller und Philosoph
- 1864 – Ludolph Christian Treviranus, deutscher Botaniker
- 1877 – Johan Ludvig Runeberg, finnischer Schriftsteller
- 1878 – François Benoist, französischer Komponist
- 1880 – Friedrich Bayer, Gründer der Farbenfabrik Friedrich Bayer, der heutigen Bayer AG
- 1892 – Ernest Guiraud, französischer Komponist
- 1894 – Arnold Bürkli, Schweizer Bauingenieur
- 1899 – Philipp Krementz, Erzbischof des Erzbistums Köln
- 1904 – Franz von Lenbach, deutscher Maler
- 1910 – Carl Ferdinand Otto Ludwig Udo III. von Alvensleben, Rittergutsbesitzer
- 1910 – Eduard VII., König von England
- 1919 – Lyman Frank Baum, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1930 - Alexander Pawlowitsch Kutepow, General im russischen Bürgerkrieg
- 1931 – Hermann Anschütz-Kaempfe, deutscher Wissenschaftler und Erfinder des Kreiselkompass
- 1949 – Maurice Maeterlinck, belgischer Schriftsteller
- 1951 – Hans Andrias Djurhuus, färöischer Dichter
- 1952 – Maria Montessori, italienische Ärztin, Reformpädagogin, Philosophin und Philanthropin
- 1954 – Peter Lorson, katholischer Theologe, Jesuit, Schriftsteller
- 1956 – Karl Schworm, Autor und Heimatdichter
- 1960 – Paul Abraham, ungarischer Komponist
- 1964 – Heinrich Ehmsen, deutscher Maler und Grafiker
- 1965 – Rudolf-Ernst Heiland, deutscher Politiker
- 1968 – Thomas Alder, deutscher Filmschauspieler
- 1969 – Don Drummond, jamaikanischer Musiker
- 1971 – Helene Weigel, deutsche Schauspielerin
- 1978 – Heinrich Luhmann, deutscher Pädagoge und Heimatdichter
- 1983 – Kai Winding, US-amerikanischer Jazzposaunist
- 1990 – Irmtraud Morgner, in Berlin; ost-deutsche Autorin, Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste der DDR 1975 ( - 22. August 1933)
- 1991 – Wilfrid Hyde-White, in Woodland Hills, Kalifornien; britischer Schauspieler ( - 12. Mai 1903)
- 1992 – Marlene Dietrich, deutsch-US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 1993 – Ann Todd, in London; britische Schauspielerin ( - 24. Januar 1909)
- 1998 – Chatichai Junhavan, zwischen 1988 und 1991 Premierminister von Thailand
- 1998 – Erich Mende, deutscher Jurist und Politiker (MdB und Bundesminister)
- 1999 – Kaii Higashiyama, japanischer Landschaftsmaler
- 2002 – Pim Fortuyn, niederländischer Politiker und Publizist
- 2004 – Barney Kessel, US-amerikanischer Jazz-Gitarrist
- 2004 – Philip Kapleau, US-amerikanischer Zen-Mönch
- 2004 – Robert Gratzer, österreichischer Schriftsteller, Journalist, Dramaturg und Verleger
- 2005 – Jost Gross, Schweizer Politiker und Nationalrat, SP
- 2005 – Joe Grant, US-amerikanischer Comic-Autor
Feier- und Gedenktage
- 1527 – katholisch, Karl V. verwüstet Rom. Obwohl die aus der Schweiz stammenden Soldaten damals noch nicht für den äußeren Schutz des Vatikans verantwortlich sind, gelingt es ihnen mit dem Papst in die uneinnehmbare Engelsburg zu fliehen. 147 der insgesamt 180 Männer sterben. Seither ist der 6. Mai ein Gedenktag und der traditionelle Termin für die Vereidigung der neuen Rekruten für die Schweizergarde.
Siehe auch
- 5. Mai – 7. Mai
- 6. April – 6. Juni
- Mai – Historische Jahrestage – Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel – Wikipedia:Formatvorlage Tag
0506
ja:5月6日
ko:5월 6일
simple:May 6
th:6 พฤษภาคม
1943
Politik
- 1. Januar: Enrico Celio wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Die erste Panzerarmee an der Ostfront beginnt mit ihrem Rückzug aus dem Kaukasus
- 1. Januar: auf Vorschlag des Deutschen Normenausschusses beginnt die Woche in Deutschland jeweils sonntags um 0.00 Uhr und endet am darauf folgenden Samstag um 24.00 Uhr. Erst 1976 wird der Wochenbeginn auf „Montag“ umgestellt
- 14. Januar: Casablanca-Konferenz. Westalliierte Kriegsziele: „Bedingungslose Kapitulation Deutschlands, Italiens und Japans.“
- 2. Februar: Die deutsche 6. Armee kapituliert in Stalingrad. Rund 90.000 Soldaten gehen in sowjetische Gefangenschaft
- 18. Februar – NS-Propagandaminister Joseph Goebbels fordert in einer Rede im Berliner Sportpalast den „totalen Krieg“ (siehe: Sportpalastrede)
- 22. Februar: Sophie ( - 1921) und Hans Scholl ( - 1918) sowie ihr Freund Christoph Probst werden als Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ hingerichtet
- 27. Februar: Beginn des Rosenstraße-Protests gegen die Deportation von Juden aus Berlin
- 19. April: Der Aufstand im Warschauer Ghetto bricht aus
- 13. Mai: Kapitualtion der deutschen Truppen in Tunesien
- 17. Mai: Bei britischen Bombenangriffen auf mehrere Talsperren im Sauerland werden die Edertalsperre und die Möhnetalsperre zerstört. Es sind über 1600 Tote zu beklagen
- 10. Juli: Landung der Alliierten auf Sizilien
- 27. Juli: Britischer Bombenangriff auf Hamburg (Operation Gomorrha), 35.000 Menschen sterben daraufhin im Feuersturm
- 1. August: Bei einem amerikanischen Luftangriff auf die Ölfelder von Ploesti in Rumänien werden 53 von 177 eingesetzten Bombern abgeschossen
- 17. August: Bei einem Luftangriff auf Regensburg und Schweinfurt erleidet die USAAF schwere Verluste (siehe auch Operation Double Strike)
- in der Nacht zum 18. August bombardiert die Royal Air Force die Deutsche Raketen-Versuchsanstalt in Peenemünde
- 8. September: Beginn der Deutschen Besatzung in Albanien
- 14. Oktober: erneut erleiden amerikanische Bomber bei einem Angriff auf Schweinfurt hohe Verluste
- 22. Oktober: Britischer Bombenangriff auf Kassel. Die Stadt wird größtenteils zerstört, tausende Menschen sterben im Bombenhagel oder sterben durch Panik oder Luftmangel in Bunkern. Noch Tage danach stehen hohe Rauchwolken über der Stadt
- 22. November: Libanon wird unabhängig
- 28. November-1. Dezember: Konferenz von Teheran über die Neuordnung Europas nach der Beendigung des 2. Weltkrieges
Wissenschaft und Technik
- 16. April: Zufallsentdeckung der Psychoaktivität des LSD-25 durch Dr. Albert Hofmann
- 19. April: Nachweis psychoaktiver LSD-Wirkungen durch Selbstversuch von Dr. A. Hofmann
Kultur
- 20. Februar: Uraufführung der Oper Die Kluge von Carl Orff in Frankfurt am Main
- 1. April: Uraufführung der Oper Das Schloss Dürande von Othmar Schoeck an der Staatsoper in Berlin
- 10. Oktober: Uraufführung der komischen Oper Barbe-bleue von Jacques Ibert
Katastrophen
- 10. September: Erdbeben der Stärke 7,4 in Tottori, Japan, 1.190 Tote
- 26. November: Erdbeben der Stärke 7,6 in der Türkei, ca. 4.000 Tote
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
1. Halbjahr
- 1. Januar: Mohamed Mahmoud Ould Louly, ehemaliger Präsident von Mauretanien
- 1. Januar: Allan Starski, polnischer Szenenbildner
- 2. Januar: Barış Manço, türkischer Sänger, Komponist und Fernsehproduzent († 1999)
- 3. Januar: Reinhold Massag, deutscher Autor und Schauspieler († 1999)
- 3. Januar: Van Dyke Parks, US-amerikanischer Musiker, Komponist und Arrangeur
- 4. Januar: Emil Zopfi, Schweizer Autor
- 4. Januar: Egon Schultz, Unteroffizier der Grenztruppen der DDR († 1964)
- 5. Januar: Christine Wodetzky, deutsche Schauspielerin († 2004)
- 5. Januar: Günther Maria Halmer, deutscher Schauspieler
- 5. Januar: Ignace van Swieten, niederländischer Fußballschiedsrichter († 2005)
- 5. Januar: Ramón Sampedro, Tetraplegiker und Befürworter der Sterbehilfe († 1998)
- 7. Januar: Sadako Sasaki, Opfer des Abwurfs der Atombombe († 1955)
- 8. Januar: Lee Jackson, britischer Musiker
- 10. Januar: Jim Croce, US-amerikanischer Sänger und Songwriter († 1973)
- 11. Januar: Rémy Zaugg, Schweizer Künstler († 2005)
- 11. Januar: Eduardo Mendoza, spanischer Schriftsteller
- 11. Januar: Oscar Bronner, Zeitungsherausgeber und Maler
- 12. Januar: Brun-Otto Bryde, Richter am Bundesverfassungsgericht
- 13. Januar: Klaus-Peter Puls, deutscher Politiker
- 14. Januar: Mariss Jansons, lettischer, international Dirigent
- 14. Januar: Shannon Lucid, US-amerikanische Astronautin
- 16. Januar: Gavin Bryars, englischer Komponist und Kontrabassist
- 16. Januar: Ivar Combrinck, Synchronsprecher und Regisseur
- 17. Januar: Chris Montez, Sänger
- 17. Januar: Hans-Jürgen Krahl, Studentenaktivist der 68er-Bewegung († 1970)
- 17. Januar: Billy Harper, US-amerikaninischer Jazz Sayophonist
- 18. Januar: Dave Greenslade, britischer Keyboarder
- 19. Januar: Margriet von Oranien-Nassau, Prinzessin der Niederlande, Prinzessin von Oranien-Nassau, Prinzessin von Lippe-Biesterfeld
- 19. Januar: Janis Joplin, Sängerin, Rock- und Bluesmusikerin († 1970)
- 20. Januar: Einar Førde, norwegischer sozialdemokratischer Politiker und Journalist († 2004)
- 20. Januar: Rick Evans, US-amerikanischer Sänger und Gitarrist
- 21. Januar: Mirko Frýba, Psychoanalytiker, buddhistischer Mönch
- 22. Januar: Wilhelm Genazino, deutscher Schriftsteller
- 22. Januar: Michał Urbaniak, polnischer Jazz-Musiker
- 23. Januar: Gary Burton, ein Jazz-Vibraphonist
- 23. Januar: Gil Gerard, US-amerikanischer Schauspieler
- 24. Januar: Peter Struck, deutscher Politiker
- 25. Januar: Dagmar Berghoff, deutsche Hörfunk- und Fernsehmoderatorin
- 25. Januar: Norbert Königshofen, deutscher Politiker
- 25. Januar: Roy Black, deutscher Schlagersänger und Schauspieler († 1991)
- 26. Januar: Kazimiera Prunskienė, litauische Politikerin
- 28. Januar: Dick Taylor (Musiker), britischer Musiker und Mitglied der Urformation der Rolling Stones
- 28. Januar: Manfred Jendryschik, deutscher Erzähler, Lyriker, Essayist und Herausgeber
- 29. Januar: Bernd Schiphorst, deutscher Medienmanager
- 30. Januar: Wolfgang Spanier, deutscher Politiker und MdB
- 30. Januar: Günter Hirsch, Präsident des Bundesgerichtshofs
- 30. Januar: Marty Balin, US-amerikanischer Rockmusiker
- 2. Februar: Paul Friedhoff, deutscher Unternehmer und Politiker (FDP) und Mitglied des Bundestages
- 2. Februar: Wanda Rutkiewicz, polnische Bergsteigerin († 1992)
- 3. Februar: John Kornblum, US-Diplomat
- 4. Februar: Otto Lohmüller, deutscher Maler, Bildhauer und Autor von Pfadfinder-Abenteuerbüchern
- 4. Februar: Franz-Josef Kniola, deutscher Politiker
- 4. Februar: Ken Thompson, Informatiker
- 5. Februar: Ernst Hinsken, deutscher Politiker
- 5. Februar: Nolan Bushnell, Gründer der Computerfirma Atari
- 5. Februar: Michael Kenneth Mann, US-amerikanischer Regisseur, Produzent und Drehbuchautor
- 6. Februar: Fabian (Sänger), US-amerikanischer Sänger und Schauspieler
- 7. Februar: Peter Carey, australischer Schriftsteller
- 7. Februar: Margit Sponheimer, deutsche Schlagersängerin
- 7. Februar: Gareth Hunt, englischer Schauspieler
- 7. Februar: Finnbogi Ísakson, färöischer Journalist, Schriftsteller und Politiker († 2005)
- 9. Februar: Joseph E. Stiglitz, US-amerikanischer Ökonom
- 9. Februar: Joe Pesci, US-amerikanischer Schauspieler
- 11. Februar: Gerhard Glogowski, deutscher SPD-Politiker, Ministerpräsident von Niedersachsen
- 12. Februar: Rainer Eppelmann, deutscher Geistlicher und Politiker (CDU)
- 12. Februar: Samuel Karokikki, erfolgreicher Leichtathlet des Inselstaates Nauru
- 13. Februar: Friedrich Christian Delius, deutscher Schriftsteller
- 14. Februar: Klaus Lippold, deutscher Politiker
- 14. Februar: Maceo Parker, Funkmusiker
- 14. Februar: Ischa Meijer, niederländischer Journalist, Schriftsteller und Talkmaster († 1995)
- 15. Februar: Heinz-Josef Algermissen, Bischof von Fulda
- 15. Februar: Elke Heidenreich, deutsche Autorin, Kabarettistin, Moderatorin und Journalistin
- 16. Februar: Anthony Dowell, berühmter Ballett-Tänzer und Choreograph
- 17. Februar: Hans-Artur Bauckhage, deutscher Politiker
- 19. Februar: Robert Trivers, Biologe
- 19. Februar: Tim Hunt, britischer Biochemiker
- 20. Februar: Diana L. Paxson, US-amerikanische Schriftstellerin von historischen Fantasy-Romanen
- 21. Februar: Louis Jauffret, ehemaliger französischer Skirennläufer
- 21. Februar: Paul Kirchhof, ehemaliger Richter am Bundesverfassungsgericht
- 22. Februar: Horst Köhler, deutscher Politiker, Bundespräsident
- 22. Februar: Eduard Weniaminowitsch Limonow, russischer Autor und Politiker
- 23. Februar: Manfred Carstens, deutscher Politiker
- 23. Februar: Gerd Höfer, deutscher Politiker und MdB
- 23. Februar: Uwe Zerbe, deutscher Schauspieler
- 25. Februar: George Harrison, britischer Musiker (The Beatles) († 2001)
- 25. Februar: Uta Kron, deutscher Archäologe
- 25. Februar: Wolfgang Berghofer, deutscher FDJ-Funktionär und SED-Politiker
- 25. Februar: Gerhard Cromme, deutscher Manager
- 25. Februar: Pavel Dostál, tschechischer Politiker und Kulturminister († 2005)
- 25. Februar: Karl Heinz Däke, Vorsitzender des Bundes der Deutschen Steuerzahler
- 27. Februar: Carlos Parreira, brasilianischer Fußballtrainer
- 27. Februar: Tom Astor, deutscher Sänger, Komponist, Texter und Produzent
- 27. Februar: Morten Lauridsen, US-amerikanischer Komponist
- 27. Februar: Manfred Müller (Politiker), deutscher Politiker und MdB
- 1. März: Rashid Sunyaev, Astrophysiker
- 1. März: Franz Hohler, Schweizer Schriftsteller, Kabarettist und Liedermacher
- 2. März: Gabriele Gast, deutsch-deutsche Spionin
- 2. März: Peter Straub (Schriftsteller), Schriftsteller
- 3. März: Ivo Vajgl, slowenischer Politiker
- 4. März: Lucio Dalla, Cantautori rockorientierter Musik
- 5. März: Heide Knake-Werner, deutsche Politikerin
- 5. März: Alfred Hartenbach, deutscher Politiker
- 5. März: Christian Führer, evangelischer Pfarrer, einer der Initiatoren der Montagsdemonstrationen in Leipzig
- 5. März: Thomas Prinzhorn, österreichischer Industrieller und Politiker (FPÖ)
- 8. März: Lynn Redgrave, britische Schauspielerin
- 8. März: Franz Steinegger, Schweizer Jurist und Politiker
- 8. März: Reinhold Huhn, Soldat der Grenztruppen der DDR († 1962)
- 9. März: Wolf Singer, deutscher Hirnforscher
- 9. März: Jef Raskin, Mediendesigner und Philosoph († 2005)
- 9. März: Robert James Fischer, Schachspieler
- 12. März: Christean Wagner, hessischer CDU-Politiker und Landesminister
- 13. März: André Téchiné, französischer Drehbuchautor und Filmregisseur
- 14. März: Marie Hüllenkremer, deutsche Journalistin und Politikerin († 2004)
- 14. März: Brigitt Petry, deutsche Sängerin und Komponistin († 1971)
- 15. März: Frank Wiegand, deutscher Schwimmer
- 15. März: David Cronenberg, kanadischer Regisseur
- 16. März: Kirsten Dene, deutsche Schauspielerin
- 16. März: Ludwig Güttler, Trompeter
- 17. März: Bakili Muluzi, Präsident von Malawi von 1994 bis 2004
- 18. März: Monika Weber (Stadträtin), Schweizer Politikerin
- 19. März: Mario Monti, italienischer Politiker
- 19. März: Mario José Molina, mexikanischer Chemiker
- 20. März: Gerard Malanga, US-amerikanischer Schriftsteller, Fotograf und Filmemacher
- 22. März: Keith Relf, britischer Musiker († 1976)
- 22. März: George Benson, US-amerikanischer Jazz-Gitarrist und Sänger
- 22. März: Joseph Schwantner, US-amerikanischer Komponist
- 23. März: Detlef Dzembritzki, deutscher Politiker
- 23. März: Benjamin Joses Odoki, ugandischer Jurist und Oberster Richter Ugandas
- 25. März: Paul Michael Glaser, US-amerikanischer Schauspieler
- 26. März: Robert Woodward, US-amerikanischer Journalist und Reporter
- 29. März: John Major, britischer Politiker
- 29. März: Eric Idle, britischer Schauspieler, Filmproduzent, Regisseur, Komponist und Buchautor
- 31. März: Christopher Walken, US-amerikanischer Schauspieler
- 1. April: Alejandro Núñez Allauca, peruanischer Komponist
- 1. April: Mario Botta, Schweizer Architekt
- 2. April: Troels Kløvedal, dänischer Schriftsteller
- 3. April: Jean-Louis Tauran, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 3. April: Bernd Richter, Oberstudienrat und Politiker der ödp
- 4. April: Michael Schneider, deutscher Schriftsteller
- 6. April: Gerhard Steidele, deutscher Judoka
- 6. April: Eckart Klein, Jurist und Hochschullehrer
- 7. April: Joaquim Agostinho, portugiesischer Radrennfahrer († 1984)
- 8. April: Eberhard Vogel, ehemaliger Fußballspieler
- 9. April: Wolfgang Back, deutscher Moderator und TV-Redakteur
- 10. April: Andrzej Badeński, polnischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 10. April: Włodzimierz Schmidt, polnischer Schachspieler
- 10. April: Bo Hansson, schwedischer Keyboarder und Komponist
- 11. April: Poul Nielson, dänischer Politiker
- 12. April: Lothar Kobluhn, Fußballspieler
- 12. April: Michael Otto, Vorstandsvorsitzender des Otto-Versands
- 14. April: Ferfried Prinz von Hohenzollern, deutscher Adeliger und Rechtsanwalt
- 15. April: Mariann Fischer Boel, dänische Politikerin
- 16. April: Gerd Leo Kuck, deutscher Theaterintendant, Dramaturg und Regisseur
- 16. April: Dave Peverett, englischer Blues- und Hard Rock-Musiker († 2000)
- 17. April: Jürgen Dueball, deutscher Schach- und Bridgespieler († 2002)
- 17. April: James Curnow, US-amerikanischer Komponist und Professor
- 19. April: Gudrun Reinboth, deutsche Schriftstellerin
- 19. April: Claus Theo Gärtner, deutscher Schauspieler
- 20. April: John Eliot Gardiner, britischer Dirigent und Chorleiter
- 23. April: Hervé Villechaize, französischer Schauspieler († 1993)
- 25. April: Tony Christie, britischer Schlagersänger
- 26. April: Peter Zumthor, Architekt
- 26. April: Ina Albowitz, deutsche Politikerin
- 26. April: Gary Wright, US-amerikanischer Musiker
- 27. April: Helmut Marko, österreichischer Autorennfahrer
- 28. April: Jacques Dutronc, französischer Chansonnier und Schauspieler
- 29. April: Almuth Berger, deutsche Pfarrerin in der DDR
- 29. April: Margrit Spielmann, deutsche Politikerin
- 29. April: Ian Kershaw, englischer Historiker (Hitler-Biograf)
- 29. April: Klaus Grawe, Psychologischer Psychotherapeut († 2005)
- 30. April: David Zane Mairowitz, Europäisch-amerikanischer Schriftsteller
- 30. April: Frederick Chiluba, zweiter Präsident Sambias (1991: 2002)
- 1. Mai: Willi Kraus (Fußballspieler), ehemaliger Fußballspieler
- 1. Mai: Franziskus Eisenbach, Titularbischof von Sigo und Weihbischof emeritus von Mainz
- 2. Mai: Manfred Schnelldorfer, deutscher Eiskunstläufer und Olympiasieger
- 6. Mai: Wolfgang Reinhardt, deutscher Leichtathlet
- 6. Mai: Andreas Baader, deutscher Terrorist, Mitbegründer der RAF († 1977)
- 8. Mai: Pat Barker, englische Schriftstellerin und Historikerin
- 8. Mai: Tomas von Brömssen, schwedischer Schauspieler
- 9. Mai: Heinrich Traublinger, deutscher Politiker
- 9. Mai: Uwe Fenner, Internet-Unternehmer
- 9. Mai: Ove Grahn, schwedischer Fußballspieler
- 11. Mai: Nancy Greene, kanadische Skirennläuferin
- 11. Mai: Dieter Böhmdorfer, österreichischer Justizminister
- 14. Mai: Jack Bruce, britischer Rockmusiker
- 14. Mai: Ólafur Ragnar Grímsson, Präsident der Republik Island
- 16. Mai: Daniel Coats, US-amerikanischer Politiker
- 17. Mai: John Warren, australischer Fußballspieler († 2004)
- 18. Mai: Helmut Haussmann, deutscher Politiker
- 18. Mai: Willy Wimmer, deutscher Politiker und MdB
- 18. Mai: Gennadi Sosonko, niederländischer Schachspieler
- 22. Mai: Gesine Schwan, deutsche Politikwissenschaftlerin
- 22. Mai: Kurt Bendlin, deutscher Leichtathlet
- 22. Mai: Betty Williams, Friedensnobelpreisträgerin und Friedensaktivistin
- 24. Mai: Svend Auken, dänischer sozialdemokratischer Politiker
- 24. Mai: Gerd Gies, Ministerpräsident Sachsen-Anhalt
- 25. Mai: Jessi Colter, US-amerikanische Country-Sängerin
- 26. Mai: Erica Terpstra, niederländische Schwimmerin, Staatssekretärin und Parlamentsabgeordnete
- 27. Mai: Cilla Black, britische Sängerin und Fernsehunterhalterin
- 29. Mai: Klaus Haupt, deutscher Politiker
- 31. Mai: Antje Vollmer, deutsche Politikerin, Vizepräsidentin des deutschen Bundestages
- 2. Juni: Blinky Palermo, deutscher Maler († 1977)
- 2. Juni: Crescenzio Sepe, Kardinal
- 2. Juni: Graham Bonney, Schlagersänger
- 3. Juni: Dieter Kottysch, deutscher Mittelgewichtsboxer
- 3. Juni: Billy Cunningham, US-amerikanischer Basketballspieler und -trainer
- 6. Juni: Klaus Mangold, deutscher Manager
- 6. Juni: Hans Peter Duerr, Dt. Ethnologe und Kulturgeschichtsforscher
- 8. Juni: Herbert Schmalstieg, amtierender Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover
- 8. Juni: Roger Fouts, Psychologe, Anthropologe und Verhaltensforscher
- 9. Juni: Kenny Barron, US-amerikanischer Jazz-Pianist
- 9. Juni: Joe Haldeman, US-amerikanischer Science-Fiction-Autor
- 10. Juni: Charles Saatchi, britischer Kunstsammler, Gründer der Saatchi Gallery
- 10. Juni: Volker Wahl, deutscher Archivar und Historiker
- 11. Juni: Walter Zuber, deutscher Politiker
- 11. Juni: Johann Kurzbauer, österreichischer Politiker
- 13. Juni: Malcolm McDowell, englischer Schauspieler
- 14. Juni: Piet Keizer, niederländischer Fußballspieler
- 14. Juni: Frank Costello, und mächtiger Gangsterboss in New York († 1973)
- 15. Juni: Poul Nyrup Rasmussen, dänischer Politiker
- 16. Juni: Alfred Grimm, deutscher Objektkünstler, Maler und Zeichner
- 17. Juni: Burt Rutan, Luft- und Raumfahrtingenieur, Unternehmer
- 17. Juni: Fritz Teufel, Spaß-Revoluzzer während der Studentenbewegung in Berlin
- 18. Juni: Klaus-Peter Köhler, deutscher Politiker
- 18. Juni: William Calley, US-amerikanischer Offizier
- 20. Juni: Ursula Engelen-Kefer, Stellvertretende Vorsitzende des DGB
- 22. Juni: Marita Lange, deutsche Leichtathletin
- 23. Juni: Vinton G. Cerf, Informatiker, gilt als einer der Väter des Internets
- 23. Juni: James Levine, US-amerikanischer Dirigent und Pianist
- 26. Juni: Georgie Fame, britischer R&B-Musiker
- 26. Juni: Donald Johanson, Paläoanthropologe, Entdecker von Lucy
- 27. Juni: Kira von Preußen, Tochter von Louis Ferdinand von Preußen und Großfürstin Kira Kirillowna († 2004)
- 28. Juni: Klaus von Klitzing, deutscher Physiker
- 29. Juni: Little Eva, US-amerikanische Sängerin († 2003)
- 30. Juni: Hartmann von der Tann, deutscher Journalist
2. Halbjahr
- 1. Juli: Martin Lüttge, deutscher Schauspieler und Regisseur
- 4. Juli: Heide Simonis, deutsche Politikerin
- 4. Juli: Christoph Zöpel, deutscher Politiker
- 4. Juli: Conny Bauer, deutscher Posaunist
- 5. Juli: Robbie Robertson, kanadischer Rockmusiker
- 6. Juli: Hans-Jürgen Papier, deutscher Präsident des Bundesverfassungsgerichts
- 7. Juli: Heribert Aigner, österreichischer Althistoriker
- 10. Juli: Nasr Hamid Abu Zaid, ägyptischer Denker und islamischen Gelehrten
- 10. Juli: Chris Lohner, österreichische Schauspielerin, Moderatorin und Autorin
- 10. Juli: Arthur Ashe, US-amerikanischer Tennispieler († 1993)
- 11. Juli: Rolf Stommelen, deutscher Formel-1-Rennfahrer († 1983)
- 11. Juli: Karin Ugowski, deutsche Schauspielerin
- 11. Juli: Tommy Vance, Radiomoderator († 2005)
- 12. Juli: Christine McVie, britische Musikerin, Sängerin und Songschreiberin
- 14. Juli: Eldbjørg Løwer, norwegische Politikerin der Venstre
- 15. Juli: Jocelyn Bell Burnell, britische Radioastronomin
- 15. Juli: Franz Schuster, deutscher Politiker
- 15. Juli: Frank Glaubrecht, deutscher Synchronsprecher und Schauspieler
- 16. Juli: Ulf Göpfert, deutscher Maler und Grafiker
- 16. Juli: Patricia Churchland, kanadische Philosophin
- 16. Juli: Reinaldo Arenas, schwuler kubanischer Schriftsteller († 1990)
- 17. Juli: Joseph Nanven Garba, nigerianischer Politiker († 2002)
- 19. Juli: Ursula Seiler-Albring, deutsche Politikerin und MdB
- 23. Juli: Irina Liebmann, deutsche Schriftstellerin
- 23. Juli: Tony Joe White, Gitarrist und Sänger
- 24. Juli: Loni von Friedl, österreichische Schauspielerin
- 24. Juli: Ljudmila Iwanowna Bragina, russische Leichtathletin
- 25. Juli: Erika Steinbach, deutsche Politikerin
- 26. Juli: Mick Jagger, britischer Rockmusiker
- 28. Juli: Bill Bradley, US-amerikanischer Basketballspieler und Politiker
- 29. Juli: Ingrid Krämer-Gulbin, deutsche Wasserspringerin
- 29. Juli: Michael Holm, deutscher Musiker, Texter und Produzent
- 30. Juli: Giovanni Goria, italienischer Politiker und Ministerpräsident († 1994)
- 1. August: Angela Schmid, deutsche Politikerin, MdB
- 2. August: Max Wright, US-amerikanischer Schauspieler
- 3. August: Steven Millhauser, US-amerikanischer Schriftsteller
- 5. August: Sammi Smith, US-amerikanische Sängerin († 2005)
- 6. August: Helmut Pfleger, deutscher Schachspieler
- 6. August: Jonathan Postel, Internet-Pionier († 1998)
- 6. August: Johannes Siegrist, Schweizer Medizinsoziologe mit Lehrstuhl in Düsseldorf
- 7. August: Franz Josef Wagner, deutscher Boulevardjournalist
- 9. August: Lubomir Kavalek, US-amerikanischer Schachgroßmeister
- 11. August: Pervez Musharraf, Präsident Pakistans
- 12. August: Herta Däubler-Gmelin, deutsche Politikerin
- 12. August: Christoph Grimm, deutscher Politiker
- 13. August: Paul Alger, deutscher Fußballspieler
- 17. August: Robert De Niro, US-amerik. Schauspieler und Produzent
- 18. August: Carl Wayne, britischer Sänger und Schauspieler († 2004)
- 18. August: Manuela (Sängerin), deutsche Schlagersängerin († 2001)
- 18. August: Karin Burneleit, ehemalige DDR-Deutsche Leichtathletin
- 18. August: Gianni Rivera, italienischer Fußballspieler
- 21. August: Perry Christie, Premierminister der Bahamas
- 22. August: Nahas Angula, namibischer Politiker
- 23. August: Raúl Cubas Grau, Staatspräsident von Paraguay
- 24. August: John Cipollina, US-amerikanischer Rockmusiker, Gitarrist († 1989)
- 25. August: Niles Eldredge, Biologe
- 26. August: Angelika Mechtel, deutsche Schriftstellerin († 2000)
- 27. August: Wolfgang Nordwig, Stabhochspringer und Olympiasieger
- 27. August: Tuesday Weld, US-amerikanische Schauspielerin
- 30. August: Jean-Claude Killy, französischer Skirennfahrer
- 30. August: Robert Crumb, Künstler, Illustrator und Comic-Künstler
- 1. September: Gerhard Aigner, deutscher Fußballfunktionär
- 2. September: Hans-Ulrich Grapenthin, Fußballspieler
- 3. September: Dagmar Schipanski, deutsche Wissenschaftlerin und Politikerin
- 3. September: Dieter Mietz, deutscher Fußballspieler
- 3. September: Heinz Dieter Paul, deutscher Komponist und Dirigent
- 3. September: Moritz Suter, Schweizer Unternehmer und Pilot
- 5. September: Aloys Lenz (Hessen), deutscher Politiker, MdL
- 6. September: Roger Waters, britischer Musiker und Gründungsmitglied der Rockgruppe Pink Floyd
- 7. September: Lena Valaitis, litauisch-deutsche Schlagersängerin
- 9. September: Erika Lotz, deutsche Politikerin und MdB
- 9. September: Peter Dreßen, deutscher Politiker und MdB
- 9. September: Jürgen Gosch, deutscher Theaterregisseur
- 10. September: Horst-Dieter Höttges, deutscher Fußballspieler
- 11. September: Vitaly Komar, US-amerikanischer Künstler
- 11. September: Mickey Hart, US-amerikanischer Schlagzeuger und Perkussionist
- 12. September: Kurt Demmler, deut
München
München ist die Landeshauptstadt des Freistaates Bayern. Nach Berlin und Hamburg ist München die drittgrößte Großstadt Deutschlands und gilt als eines der wichtigsten Wirtschafts-, Verkehrs- und Kulturzentren der Bundesrepublik.
Geografie
Deutschland)]]
München ist eine der flächengrößten Städte Deutschlands. München bildet eines der 23 Oberzentren des Freistaates Bayern.
Höchster Punkt der Stadt ist der Warnberg mit 579 m über NN, der tiefste Punkt liegt mit 482 m über NN im nördlichen Schwarzhölzl im Stadtteil Feldmoching.
Die Isar durchfließt das Stadtgebiet auf einer Länge von 13,7 km von Südwest nach Nordost. Bekannte Flussinseln sind die Museumsinsel mit dem Deutschen Museum und die in unmittelbarer Nähe gelegene Praterinsel. Im weiteren Umland liegen zahlreiche große Seen, wie z. B. der Ammersee, Wörthsee oder der Starnberger See. Weitere Fließgewässer sind die Würm, die, aus dem Starnberger See kommend, den Westen Münchens durchfließt, der Hachinger Bach, der im Südosten bei Perlach in das Stadtgebiet eintritt und nördlich von Neuperlach versickert, sowie etliche von der Isar abzweigende Stadtbäche wie der Eisbach, der Auer Mühlbach, der unmittelbar nach seiner Ableitung aus dem Isarkanal als erstes den Münchner Tierpark Hellabrunn durchfließt, sowie der Brunnbach. Die Stadtbäche wurden größtenteils entlang der Isar angelegt, einige durchfließen auch die Innenstadt, wobei die Bäche im Zentrum heute größtenteils unterirdisch durch Röhren geführt werden oder seit dem Bau von S- und U-Bahnlinien teilweise trockengelegt wurden. Seen im Münchener Stadtgebiet sind der Kleinhesseloher See im Englischen Garten, der See im Olympiagelände sowie der Lerchenauer, Fasanerie- und Feldmochinger See, allesamt im Norden von München.
Ausdehnung
Die Gesamtfläche der Stadt München beträgt 31.043 ha; München ist damit nach Berlin, Hamburg, Köln, Dresden und Bremen die flächenmäßig sechstgrößte Großstadt Deutschlands. Von den gut 310 km² entfallen 44 % auf Gebäude und zugehörige Freiflächen, 16,9 % auf Landwirtschaftsflächen, 16,5 % auf Verkehrsflächen, 14,7 % auf Erholungsflächen, 4,4 % auf Waldflächen, 1,2 % auf Wasserflächen und weitere 2,2 % auf Flächen anderer Nutzung. Die Grenze der Stadt umfasst 117,4 km. Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets beträgt von Nord nach Süd 20,9 km und von Ost nach West 26,8 km. (Stand 31. Dezember 2000)
Bezirke und Nachbargemeinden
2000
Mit der Neugliederung des Stadtgebiets im Jahr 1992 wurde die Zahl der Stadtbezirke in München von 41 auf 25 verringert. Sie heißen (in alphabetischer Reihenfolge): Allach-Untermenzing (23), Altstadt-Lehel (1), Aubing-Lochhausen-Langwied (22), Au-Haidhausen (5), Berg am Laim (14), Bogenhausen (13), Feldmoching-Hasenbergl (24), Hadern (20), Laim (25), Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt (2), Maxvorstadt (3), Milbertshofen-Am Hart (11), Moosach (10), Neuhausen-Nymphenburg (9), Obergiesing (17), Pasing-Obermenzing (21), Ramersdorf-Perlach (16), Schwabing-Freimann (12), Schwabing-West (4), Schwanthalerhöhe (8), Sendling (6), Sendling-Westpark (7), Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln (19), Trudering-Riem (15) und Untergiesing-Harlaching (18).
Im Bereich des Bezirks 22 entsteht derzeit der neue Stadtteil Freiham.
Folgende Gemeinden und gemeindefreien Gebiete grenzen an die Stadt München (sie werden nach dem Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt):
Oberschleißheim, Garching, Ismaning, Unterföhring, Aschheim, Feldkirchen, Haar, Putzbrunn, Neubiberg, Unterhaching, Perlacher Forst, Oberhaching, Grünwald, Pullach, Forstenrieder Park, Neuried, Planegg und Gräfelfing (alle Landkreis München), Germering, Puchheim und Gröbenzell (alle Landkreis Fürstenfeldbruck) sowie Karlsfeld (Landkreis Dachau)
Landkreis Dachau
Klima
Die Stadt München liegt im Übergangsbereich zwischen dem feuchten atlantischen und dem trockenen kontinentalen Klima. Weitere wesentliche wetterbestimmende Faktoren sind die Alpen als mitteleuropäische und die Donau als regionale Wetterscheide. Aufgrund dieser Konstellation ist das Wetter relativ wechselhaft. Der Föhn bringt das ganze Jahr hindurch aus südlicher Richtung unregelmäßig warme, trockene Luftströmungen nach München. Damit verbunden ist eine sehr gute Fernsicht - und insbesondere auch der berühmte bayerisch-blaue Himmel - so dass auch die Bayerischen Alpen sehr deutlich zu sehen sind. Die bisher höchste offiziell vom Deutschen Wetterdienst gemessene Temperatur in der offiziellen DWD-Wetterstation in München-Nymphenburg war 37,2 Grad Celsius im Juli 1983. München wurde auch schon durch seine Lage im gewitterintensivsten Bundesland Bayern von heftigen Unwettern betroffen. Am bemerkenswertesten ist hier das Hagelunwetter vom 12. Juli 1984, bei dem Schäden in Höhe von umgerechnet 1,5 Mrd. Euro entstanden. München ist durch die Nähe zu den Alpen auch die schneereichste Großstadt Deutschlands.
Eine Auswertung der Wetterstatistiken hat ergeben, dass der südliche Teil der Stadt am sonnigsten ist. Der nördliche hat mehr Nebel. Der westliche ist trockener als der östliche. Dies ist grundsätzlich auch eine Folge der Höhenunterschiede innerhalb der Stadt, die ein entsprechendes Kleinklima generieren, sowie eine Trennung der Stadt in Ost-/Westrichtung durch die Isar.
Bevölkerung
München hat ca. 1,28 Millionen Einwohner, die Arbeitslosenzahl liegt bei etwa 82.000 (Stand Mitte 2005). Der Ausländeranteil liegt derzeit bei etwa 23 % (293.386 in absoluten Zahlen, Stand 31. Dezember 2004). Die größten Gruppen darunter stellten Türken (43.110), Kroaten (25.104), Serben (24.086) und Griechen (22.781) dar.
Geschichte
Isar
Hauptartikel: Geschichte Münchens
München wurde 1158 zum ersten Mal als Villa Munichen urkundlich erwähnt, nachdem der Herzog von Bayern und Sachsen Heinrich der Löwe nahe dieser schon bestehenden Mönchssiedlung am Platz der heutigen Ludwigsbrücke bei den Isarinseln eine Brücke über die Isar errichtet hatte. Durch einen Gewaltstreich hatte Heinrich dabei die bestehende Brücke des Bischofs von Freising bei Unterföhring zerstört, um selbst vom reichen Salzhandel zu profitieren. Mit der Brücke, und damit dem Salzhandel, erhielt München durch einen Schiedsspruch das Markt-, Münz- und Zollrecht von Kaiser Friedrich Barbarossa zugesprochen.
Bereits knapp zwanzig Jahre später, im Jahre 1175, wurde München der Stadtstatus gewährt und die erste Befestigungsanlage errichtet.
Als Heinrich 1180 vom Kaiser geächtet wurde, fiel Bayern an die Wittelsbacher und München an den Bischof von Freising. 1240 kam auch München in wittelsbachischen Besitz und wurde bereits 1255 nach der ersten Landesteilung herzogliche Residenz.
Seit 1314 war Herzog Ludwig IV. deutscher König, seit 1328 auch Kaiser und München wurde als seine Residenz durch einen zweiten Mauerring erheblich erweitert. Seit dieser Zeit sind die Farben Münchens die Farben des alten Reiches: Schwarz und Gold.
Seit dem Ende des 14. Jahrhunderts kam es wiederholt zu Aufständen der Bürgerschaft gegen die Herzöge, die daraufhin ihren Regierungssitz vom Alten Hof in die neue Residenz am Stadtrand verlegten. 1442 wurden die jüdischen Bürger aus der Stadt vertrieben.
Nachdem München in der Spätgotik eine neue kulturelle Blütezeit erlebt hatte, wurde die Stadt 1506 mit der Wiedervereinigung des Landes Hauptstadt von ganz Bayern.
Danach ging der Einfluss der Bürgerschaft mehr und mehr zurück, die Wittelsbacher bestimmten fortan die Entwicklung der Stadt. München wurde ein Zentrum der Renaissance aber auch der Gegenreformation. Unter Herzog Maximilian I. von Bayern
wurde München 1623 kurfürstliche Residenzstadt, musste aber 1632 die Besatzung schwedischer Truppen erdulden. München musste ein hohes Lösegeld bezahlen und Geiseln stellen um seiner Zerstörung zu entgehen.
Nachdem der Dreißigjährige Krieg 1648 beendet war öffnete sich die Stadt dem italienischen Barock.
1704 kam München im Spanischen Erbfolgekrieg für mehrere Jahre unter habsburgische Besatzung, da sich Kurfürst Maximilian II. mit Frankreich verbündet hatte. Ein Aufstand der Bürger und Bauern wurde in der Sendlinger Mordweihnacht blutig beendet.
Nach der Kaiserkrönung von Kurfürst Karl VII. Albrecht besetzten habsburgische Truppen 1742 erneut die Stadt.
Obwohl München bereits 1328 kaiserliche Residenzstadt war, begann der Aufstieg zur Großstadt erst 450 Jahre später. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wuchs München rapide, was 1806 noch beschleunigt wurde, als München die Hauptstadt des napoleonischen Königreichs Bayern wurde. Hatte München 1700 gerade einmal 24.000 Einwohner, so verdoppelte sich die Bewohnerzahl bald alle 30 Jahre, so dass 1871 170.000 Menschen in München lebten und 1933 840.000.
1933
Unter der Regierung von Ludwig I., König von Bayern (1825–1848) wurde München zu einer weithin bekannten Kunststadt. Die Klassizisten Leo Klenze und Friedrich von Gärtner gestalteten die Ludwigstraße, den Königsplatz und die Residenz.
Max II. (1848 - 1864) förderte insbesondere die Geisteswissenschaften, trat aber ebenfalls als Bauherr hervor, im neuen an die englische Gotik erinnernden "Maximilianstil", entstanden unter anderem die Bauten an der Maximilianstraße, heute eine der exklusivsten Einkaufstraßen des Kontinents.
Unter seinem Bruder Prinzregent Luitpold (1886–1912) erlebte München einen gewaltigen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung. Es entstanden unter anderem die Prinzregentenstraße und das Prinzregententheater. Schwabing erlebte um die Jahrhundertwende
eine Blüte als Künstlerviertel, in dem zahlreiche bedeutende Literaten und Maler der Zeit verkehrten. 1896 wurde die Münchner Kulturzeitschrift Jugend erstmals herausgegeben, die namensgebend für den Jugendstil wurde. In seiner Erzählung Gladius Dei hat Thomas Mann für diese Epoche das geflügelte Wort "München leuchtet" geprägt.
Nach dem Ersten Weltkrieg scheiterte1919 kurz nach dem Ende der Monarchie auch in München die kommunistische Revolution (siehe: Münchner Räterepublik) und in den folgenden Jahren wurde München zunehmend die „Hauptstadt der Bewegung“ Hitlers. 1923 scheiterte der Hitlerputsch vor der Feldherrnhalle, 1933 wurde auch München gleichgeschaltet. 1938 wurde das Münchner Abkommen abgeschlossen. Bezahlt hatte die Stadt so wie die meisten deutschen Großstädte mit umfangreichen Zerstörungen durch Flächenbombardements der Alliierten im Zweiten Weltkrieg.
Zweiten Weltkrieg
Nach dem weitgehend am historischen Stadtbild orientierten Wiederaufbau entwickelte sich München nach dem Zweiten Weltkrieg zum High-Tech-Standort, außerdem siedelten sich zahlreiche Unternehmen der Dienstleistungsbranche an, so zum Beispiel Medien, Versicherungen und Banken. Auch der Tourismus erlebte in der an bedeutenden Museen (z. B. Alte, Neue und Pinakothek der Moderne, Deutsches Museum) und Sehenswürdigkeiten reichen Stadt einen Aufschwung. Im Jahre 1972 war München Gastgeber der XX. Olympischen Sommerspiele, die durch ein Attentat palästinensischer Terroristen überschattet wurden. Für die Spiele wurde die Stadt mit einer zusätzlichen U-Bahn-Linie ausgestattet.
Im Jahre 1992 wurde der vor den Toren Münchens gelegene neue Flughafen eröffnet, der alte Flu | | |