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Andy WarholAndy Warhol, Geburtsname Andrew Warhola, ( - 6. August 1928 in Pittsburgh; † 22. Februar 1987 in New York City) war ein US-amerikanischer Künstler, Filmemacher, Verleger sowie Mitbegründer und bedeutender Vertreter der amerikanischen Pop-Art.
Leben
Warhol war der jüngste von drei Söhnen einer armen Bauernfamilie. Seine Eltern Ondrej (Andrew) Warhola (1888-1942) und Julia Warhola, geborene Zavacky (1892-1972), waren ruthenische US-Immigranten aus dem Dorf Miková bei Medzilaborce (Karpaten) im Norden der Slowakei.
Andy Warhol kokettierte gern mit seinem Geburtsdatum und „verjüngte“ sich gelegentlich auf den Jahrgang 1930, manchmal sogar auf 1933, weshalb in Biografien oft unterschiedlichste Angaben zu finden sind; er bekannte sich jedoch zu seinem Geburtsort Pittsburgh.
Im Alter von 8 Jahren erlitt Warhol eine Art Nervenzusammenbruch, gepaart mit einer seltenen Pigmentstörung, so dass man ihn lange für einen Albino hielt. Das bettlägerige Kind entwickelte schnell eine Leidenschaft für Comics, TV-Serien und Kinofilme, begann zu zeichnen und Papierfiguren auszuschneiden. In dieser Zeit entstand eine intensive Bindung Warhols zu seiner Mutter Julia.
1945 studierte Warhol Gebrauchsgrafik am Carnegie Institute of Technology, der heutigen Carnegie Mellon University, und machte seinen Abschluss in Malerei und Design. Nach Ende des Studiums zog er mit seinem Kommilitonen, dem Künstler Philip Pearlstein, nach New York.
Anfang der 50er lebte Warhol quasi „von der Hand im Mund”, machte Gelegenheitsjobs als Grafiker bei Werbeagenturen oder verkaufte Obst und Gemüse auf der Straße. In dieser Zeit entwickelte er seine Technik des drop and dripping, einer Methode, die seine späteren Siebdrucke vorwegnahm: Mit Tinte und Tusche gezeichnetete Motive von Engeln, Putten, Schmetterlingen oder Katzen wurden mit einem Blatt Löschpapier kopiert und auf ein neues Blatt übertragen. So entstanden in Zusammenarbeit mit der Designerin Suzie Frankfurt vielfältige geistreiche Beiträge für Zeitschriften, Magazine, Grußkarten und Werbegeschenke sowie humorvolle Kochbücher („Wild Raspberries”, 1959). Auf sogenannten "Colouring Partys" lud er Freunde und Gäste ein, welche dazu beitrugen, seine Arbeiten farbig auszumalen (was bereits auf die spätere serielle „fabrikartige” Produktionsweise seiner Werke und Filme durch Mitarbeiter hindeutet).
Obwohl Warhol als Werbegrafiker überaus erfolgreich war, wählte er dennoch bald den künstlerischen Weg und suchte neue Ideen für seine Bilder auf Leinwand und fixierte sich hierbei auf triviale Sujets; Hollywoodstars, Comic- und Cartoon-Motive, wie Micky Maus, Popeye oder Superman, welche er anfangs per Hand und später mittels Siebdruck anfertigte und vervielfältigte. Mit diesen der Werbeszene entnommenen Abbildungen distanzierte er sich bewusst vom Abstrakten Expressionismus eines Cy Twombly oder den Action Paintings eines Jackson Pollock. Resigniert musste er allerdings bald feststellen, das sein Künsterkollege Roy Lichtenstein das Terrain bereits mit ähnlichen Motiven bestritt. Kurzerhand konzipierte Warhol mit seinem Talent zur Improvisation eine Schaufensterkollektion aus den "abgelegten" Werken für das Kaufhaus Bonwitt Teller in der New Yorker 5th Avenue.
Anfang der 60er, machte er sich mit dem Siebdruck vertraut und begann intensiv Bilder aus Flugblättern, Kinoheften, Zeitschriften wie Life oder dem Time-Magazine auszuschneiden und zu sammeln, um sie für seine Bilder zu verwenden. Eines der bekanntesten Werke aus dieser Zeit dürfte wohl die Abbildung eines Kinostandbildes aus dem Film Niagara mit Marilyn Monroe sein, das Warhol über Jahre hinweg in unzähligen Variationen verarbeitete. Unzählige „Elvise”, „James Deans” und „Liz Taylors” sollten folgen. Diese Arbeiten wurden teilweise nur auf Anweisung Warhols von seinem jungen Mitarbeiter, dem Künstler Gerard Malanga angefertigt.
Überdies kolportierte er die Beerdigung John F. Kennedys in einer Bildserie. Warhol verwendete alles, was er irgendwie als "glamourös" oder zumindest für interessant befand oder reflektierte in seinen Bildern und Objekten Konsum- und Supermarktartikel.
Bereits zu diesem Zeitpunkt fixierte sich Andy Warhol zunehmend auf seine zweite Leidenschaft: Den Film. Mittels einer billigen Bolex-Kleinfilmkamera begann er Mitte der 60er sporadisch Aufnahmen von Besuchern, Künstlerfreunden und anderen Prominenten (z.B. Mick Jagger, Bob Dylan, Marcel Duchamp und Salvador Dali) seines stets offenen Ateliers und Studios, der Factory, zu machen.
Zusammen mit seinem Assistenten Malanga, dem Fotografen Billy Name und anderen Protagonisten drehte Warhol unzählige Filme in Massenproduktion. Die ersten Filme waren zunächst stumm, in schwarz-weiß gehalten, ohne plausible Handlung und meistens monotone und serielle Belichtungen von Menschen mit teilweise belanglosen Ereignissen (Screenshots). Gegen Ende der 60er setzte Warhol vermehrt auf das Filmgeschäft, drehte in Farbe und Spielfilmlänge. Er fungierte allerdings nur noch als Produzent, während er die Regie zunehmend seinem Mitarbeiter Paul Morrissey überließ. Überdies versuchte er sich mit der Rockgruppe Velvet Underground als Musikproduzent und evozierte öffentliches Aufsehen mit der Band durch diverse Multimedia-Happenings wie das Exploding Plastic Inevitable.
Nach einem Attentat durch die radikale Frauenrechtlerin Valerie Solanas am 3. Juni 1968, bei dem Warhol durch zahlreiche Schusswunden lebensgefährlich verletzt wurde und längere Krankenhausaufenthalte verbringen musste (was für den Phobiker und Hypochonder Warhol wohl ein persönlicher Horror gewesen sein mag), änderte sich sowohl sein offener Umgang mit den Factory- Mitarbeitern und -Besuchern als auch das Werk des Künstlers; er konzentrierte sich wieder verstärkt auf seine Bilder und Siebdrucke, ließ sein Atelier von Kameras überwachen und überließ das Geschäftliche zunehmend seinen Angestellten. So setzte er alsbald den jungen Aufsteiger Frederick „Fred” Hughes in den Führungsstab seiner Kunstmaschinerie, während sich Morrissey weiterhin um die Filmproduktion kümmerte. Narzisstisch wie Warhol gewesen sein mag, ließ er seine Schussverletzungen von dem amerikanischen Starfotografen Richard Avedon ablichten. Die Factory verwandelte sich letztlich von der angesagten „Szenelocation” in ein normales Bürohaus. Nachdem durch das Attentat sein eigenes "Partyrefugium" zerstört worden war, stürzte sich Warhol selbst in den frühen 70ern in die Partyszene und zählte bald zu den Stammgästen des Studio 54, einer der damals meist frequentierten Diskotheken New Yorks. 1972 stirbt seine geliebte Mutter Julia; ein erneuter Anlass für den Künstler sich in einer Siebdruck-Serie mit dem Thema Tod auseinanderzusetzen („Skulls”, „Shadows” etc.).
Mit den fortschreitenden 70ern begann Warhol (in seinem Sinne) aus Kunst schließlich Kommerz zu produzieren: Er porträtierte wie am Fließband jeden, der ihm das entsprechende Honorar bezahlte. Er bemalte Fahrzeuge von Autofirmen wie BMW oder Mercedes und war stets gern gesehener Gast in Video- und TV-Produktionen. Seine (meist prominenten und zahlungskräftigen) „Kunden” lichtete er in seinen Sessions (Sitzungen) mit der Polaroidkamera ab, die er anschließend zur Belichtung der Druckschablonen für seine Siebdrucke gab. Zunehmend konzentrierte er sich überdies auf die Kolportage, machte unendliche Tonbandaufnahmen und lichtete hemmungs- und wahllos Stars und Sternchen der New Yorker Szene für seine Zeitschrift Interview ab. Gern und schonungslos kompromittierten er und seine Mitarbeiter ihre oft alkoholisierten oder drogenberauschten „Interviewpartner” mit den Artikeln und Fotografien ihrer Zeitschrift.
In den 80ern arbeitete Warhol mit befreundeten Künstlern, wie Keith Haring, Jean-Michel Basquiat oder Francesco Clemente zusammen. In dieser Phase entstanden einige gemeinsame Gemälde; jeder Künstler arbeitete hierbei in seiner eigenen Technik.
Eine seiner letzten großformatigen Arbeiten sollte die Auseinandersetzung mit Leonardo da Vincis Abendmahl werden.
Am Morgen des 22. Februar 1987 verstarb Warhol überraschend und unter bis heute ungeklärten Umständen an den Komplikationen einer Gallenblasenoperation im New York Hospital. Den Obduktionsberichten zufolge soll er im Schlaf einen Herzinfarkt oder einen Lungen-Stillstand erlitten haben. Er wurde im engsten Familienkreis in seinem Geburtsort Pittsburgh beigesetzt.
Mit einer Messe in der St. Patrick's Cathedral wurde dem Künstler unter Teilnahme von über 2000 Trauergästen gedacht.
Testamentarisch wurde Fred Hughes als Nachlassverwalter Warhols bestimmt. Als Haupterben seines Vermögens (das New York Magazine schätzte es damals auf über 100 Millionen US-Dollar) hatte der Künstler, neben Familienmitgliedern, die Gründung der Stiftung Andy Warhol Foundation for Visual Arts bestimmt.
Stiftung ein Porträt des Präsidenten (14. Juni 1977)]]
Betrachtungen zur Person
Andy Warhol war eine introvertierte, scheue und undurchsichtige Persönlichkeit. Er zeigte sich in den 60ern zumeist mit weissblond gefärbter Perücke und dunkler Sonnenbrille. Warhol gab nur wenig von sich preis, war wortkarg und stilisierte sich selbst zur Sphinx und Ikone der New Yorker Kunstszene. In Interviews und Gesprächen entzog er sich geschickt den Erwartungen zu seiner Person und übte sich konsequent darin, den Mythos „Andy Warhol“ aufzubauen. Manchmal sandte er sogar Doppelgänger zu Presseterminen und Vernissagen. Er hatte eine sehr enge Bindung zu seiner Mutter, war religiös (er ging jeden Sonntag in den katholischen Gottesdienst) und neigte zu einer fast zwanghaften Kauf- und Sammelwut, die sich sowohl in seiner Arbeit wie in seinem Privatleben widerspiegelte. Obwohl der Künstler lebenslang unter der Angst litt wieder zu verarmen, gab es kaum einen Flohmarkt in New York, der von ihm verschont wurde und auf dem er nicht wenigstens einen Gegenstand kaufen „mußte”, wie er es einmal in seinen Aufzeichnungen schilderte. Unzählige von ihm als Zeitkapseln bezeichnete Kisten wurden später in seinem Nachlaß gefunden, darin fanden sich auch so triviale Dinge wie Einkaufstüten, Servietten aus Hotelrestaurants, Kaugummipackungen und viele andere Alltagsgegenstände. Warhols geräumiges Privathaus war indes eine einzige Ansammlung von Kunstwerken historischer und zeitgenössischer Künstlerkollegen (Lichtenstein, Rauschenberg, Twombly), wertvollen Möbeln, Unmengen von Nippesgegenständen und Kitschobjekten (z.B. Micky Mouse Figuren), edlem und billigstem Porzellan, Fundsachen, Kaugummiautomaten und vielem anderen mehr. Die Versteigerung seines Nachlasses soll, Presseartikeln zufolge, fast um die 900 Millionen US-Dollar erzielt haben.
In seinen, 1989 posthum von seiner Sekretärin und engsten Vertrauten Pat Hackett veröffentlichten Tagebuchaufzeichnungen, erfährt man mehr über den Menschen Andy Warhol und seine wahre Persönlichkeit. Interpretiert man das Buch, muß Warhol in den ausgehenden 80ern wohl zunehmend unter Ängsten, Krankheiten (u.a. die Folgen des Attentats) und daraus widerum resultierender Hypochondrie sowie zunehmender Vereinsamung bedingt durch gescheiterterte (homosexuelle) Beziehungen gelitten haben.
Den deutlichsten Einschnitt in seinem Leben stellte aber vermutlich das Attentat durch Valerie Solanas dar.
Werk
Warhols Beitrag zur Etablierung der Pop-Art in der bildnerischen, darstellenden wie kinematografischen Kunst in den 1960er Jahren ist bedeutend. Seine Karriere begann bereits in den 1950er Jahren als Illustrator für Mode-, Hochglanz- und Lifestylemagazine und entwickelte sich rasant. Schon 1952 hatte er seine erste wichtige Einzelausstellung und stellte 1956 im Museum of Modern Art in New York aus.
Andy Warhols Werk ist eine maschinelle Persiflage auf die Konsumgesellschaft und teilweise durchzogen von schwärmerischen und homoerotischen Anspielungen (die frühen Grafiken und späteren Filme).
Warhols Bildwerke leben von einer experimentellen und grell-luminiszenten Farbgebung (meist mittels Acrylfarben), bei der er bewußt auf generativ bedingte Verfremdung setzte und auch stoisch Fehler beim Kopieren von Vorlagen akzeptierte oder die Herstellung der Siebdrucke seinen Mitarbeitern überließ. Viele Arbeiten stammen noch nicht einmal aus seiner Hand. Oft amüsierte er sich bei Galerie- oder Museumsbesuchen über Fälschungen seiner eigenen Werke. Seine Arbeit ist von Originalität, subtilem Humor aber auch Zynismus geprägt; seien es seine "Do-It-Yourself"-Bilder zum Selbstausmalen, Camouflagemuster, Inversionen oder die Bildreihe Electric Chair (elektrischer Stuhl), von der er selbst sagte, er fertige sie in jeder Farbe solange sie nur zu den Gardinen passe...
Warhols Kunst war stets geprägt durch die serielle Reproduktion, bzw. Reproduzierbarkeit von Bildgegenständen, Alltäglichem, Trivialem und Banalem. Stets von der Idee des „Kopierens” und der konsequenten Abfolge fasziniert (u.a. durch seine Filmleidenschaft), versuchte Warhol zunächst Bilder aus Kinomagazinen per Hand abzuzeichnen. In der Folge machte er sich schließlich mit der Methode der Serigrafie (dem Siebdruck) vertraut und begann normale alltägliche, gegenwärtige und vertraute Motive aus sämtlichen Medien (Zeitungen, Magazine) zu filtern und umzusetzen. Aus diesem Grunde wurde Warhol oft mit dem Vorwurf des Plagiats bezichtigt. Er wählte bevorzugt grelle Acrylfarben und starke Farbkontraste für seine Bilder (z.B. Marilyn, Elvis, Liz). Ab den 70ern suchte Warhol verstärkt nach neuen Techniken und Ausdrucksformen (z.B. die "Piss Paintings", mit Urin per Oxidation auf Kupferfarbe „gemalte” Bilder. In seinen späteren Arbeiten verwendete er u.a. auch Diamantstaub in seinen Arbeiten. (z.B. die Porträtserie von Joseph Beuys).
Vorrangig sind seine Porträts bekannter Persönlichkeiten (Marilyn Monroe, Elvis Presley, Liz Taylor, Mao und vielen anderen mehr. Er interessierte sich indes auch für die Ästhetik der Ware und der Konsumgesellschaft, wobei Konsum von ihm positiv gesehen wurde. Umstritten ist, ob dies eine Variante der Überidentifikation darstellte, wie auch viele seiner Statements. Er liebte die Künstlichkeit und raffinierte Kolportagen und schaffte es (als gelernter Grafiker) geschickt, sich selbst als Image/Marke zu erfinden und zu feiern. Sein Werk folgt dem beständigen Versuch, die Grenzen zwischen Kunst und Kommerz, also kommerziell angewandter Kunst (Werbung, Design) und bildender Kunst (Hochkultur) aufzuheben. Er vertrat gerne das Ideal einer Business-Kunst.
In seinen „Factory“ genannten Ateliers, verschiedenen in New York gelegenen Fabrikhallen, arbeitete er ab den 60er Jahren an unterschiedlichsten Projekten. Die Factorys waren quasi Warhols Experimentierfeld: Atelier, Filmstudio und „Partylocation“ mit anschließendem „Wohnort“ für die Protagonisten zugleich bildeten sie den Pool der kreativen Szene New Yorks. Stars wie Bob Dylan, Mick Jagger oder Jim Morrison fanden sich hier ein; Künstlerkollegen wie Salvador Dali oder Marcel Duchamp machten ihre Aufwartung.
Warhol spezialisierte sich anfangs auf die Serigrafie (Siebdruck). Ausgangsmaterial hierfür waren meistens Bilder aus den Medien, wie beispielsweise das Lifemagazin oder Film-, Post- und Autogrammkarten. Später verwendete er bevorzugt eigene Polaroidaufnahmen für seine Arbeiten. Viele von Warhols Bildern wurden aber nicht nur von ihm selbst, sondern auch von seinen Assistenten wie z. B. Gerard Malanga ausgeführt. Berühmt sind beispielsweise die dreidimensionalen Brillo-Boxen (Siebdrucke eines Waschmittels auf Holzkisten), die Campbell-Suppendosen, unzählige Marilyn Monroe-Porträts (teilweise negativ angefertigt) oder die in der Tradition eines Memento Mori angefertigten Serien von Autounfällen, Schädeln oder elektrischen Stühlen. Bevorzugt wählte er 100 x 100 cm große Leinwände für seine Werke. Indes wandte sich der besessene Kinofan Warhol auf seiner Suche nach neuem Material zunehmend auch der eigenen Filmproduktion zu. Wohl auch inspiriert durch Filmemacher wie Jonas Mekas erstand er billige Bolex-16mm-Kamera und begann Mitarbeiter seiner Factory, Prominente und Unbekannte in allen erdenklichen Situationen zu filmen. Bekannt aus der Zeit der 60er sind eine unzählige Reihe von Underground-Filmen wie etwa ein 8 Stunden langes Porträt des Empire State Buildings in einer einzigen Kameraeinstellung, den 45 Minuten lang einen Pilz essenden Pop-Art Künstler Robert Indiana oder unzählige sogenannte Screen Tests (zusammen mit Malanga). Mit der von ihm geförderten und anfangs auch produzierten Rockgruppe Velvet Underground, bestehend aus (Lou Reed, John Cale, Sterling Morrison und Maureen Tucker, sowie (anfangs) der deutschstämmigen Sängerin Nico) konzipierte er die, für damalige Zeiten prätenziösen wie skandalösen Multimedia-Happenings („Exploding Plastic Inevitable“).
Diese Performances betäubten das Publikum einerseits durch den ohrenbetäubenden Verstärkerlärm Velvet Undergrounds, Filmprojektionen und intensiven Licht- und Stroboskopeffekten andererseits schockierten sie durch ihre sexuellen Provokationen der tanzenden Akteure (zumeist Gerard Malanga und die Schauspielerinnen Mary Woronov und Edie Sedgwick).
Nach einem Attentat durch die Frauenrechtlerin Valerie Solanas 1968, bei dem Warhol durch zahlreiche Pistolenschüsse lebensgefährlich verletzt wurde, ließ es der Künstler ruhiger angehen: Die „Factory“ wandelte sich zum schlichten Bürohaus, er selbst sah sich zunehmend als Filmproduzent und überließ die handwerkliche Ausführung von Arbeiten seinen Adlaten.
In den 70er Jahren war er begeisterter Besucher der New Yorker Party- und Glamour-Szene z.B. das Studio 54, wo er zunehmend Prominente auf Polaroidaufnahmen portraitierte. Bekannt aus dieser Zeit sind seine Filme mit Junkies, die an Pornographie grenzen (Flesh, Trash, Blue Movie), deren Regie er allerdings zunehmend Paul Morrissey überließ.
Camp-Filme wie der Western Lonesome Cowboys oder die Horror-Filme Flesh for Frankenstein/Andy Warhols Frankenstein und Blood for Dracula/Andy Warhols Dracula entstanden also weitgehend unter der Regie von Paul Morrissey, der Schauspieler Joe Dallesandro gehörte dabei fast immer zur Besetzung. Sie überzeichneten und überschritten die jeweiligen Genres, im Fall von Lonesome Cowboys z.B. durch improvisiertes Spiel und homosexuelle Cowboys, im Fall von Blood for Dracula durch Udo Kier als schwächlichem Graf Dracula, der auf der Suche nach einer Jungfrau eher Mitleid erregte als Angst einflösste.
Das weltweit bekannte Zungenlogo, Markenzeichen der Rolling Stones ist entgegen vieler landläufiger Meinungen nicht von Andy Warhol, sondern von John Pasch designed.
In den 80ern verband ihn eine Freundschaft mit dem jungen Graffiti-Künstler und Maler Jean-Michel Basquiat, mit dem er auch zusammenarbeitete.
Sein Einfluss auf Kunst und Popkultur der 90er und der Jahrtausendwende ist weitreichend. Künstler und Künstlerinnen wie z. B. Jeff Koons, Mariko Mori, Res Ingold (Ingold Airlines), oder auch die Literaten der Popliteratur können in Selbstbespiegelung und postmodern-leichter Weltsicht als seine Nachfolger betrachtet werden.
Popliteratur
Werke (Auswahl)
- 1963, „White Car Crash 19 Times“
- 1964, „Marilyn“
- 1964, „Flowers“
- 1964, „Campbell Soup“
- 1964, „Jackie“, Triptychon, Museum Ludwig, Köln
- 1972, „Mao“
- 1975, „Mick Jagger“, Neue Galerie – Sammlung Ludwig, Aachen
- 1980, „Holstentor“, Lübeck, [http://www.museen-sh.de/ml/einzBild600.php?titel=Andy%20Warhol%3A%20Holstentor&w=600&h=512&bild=../eingabe/bilder/data/600/72/L1.jpg©right=Kunsthalle%20St.%20Annen – Kunsthalle St. Annen]
- 1987, „Joseph Beuys“, Galerie Bernd Klüser, München
- „Thirty Are Better Than One“ (Eine Verfremdung von Leonardo da Vincis Mona Lisa)
- „The Last Supper“ (Eine Verfremdung von Leonardo da Vincis Das Abendmahl)
In den 1980ern diverse Gemeinschaftsarbeiten mit den befreundeten Malern Jean-Michel Basquiat und Francesco Clemente
Literatur
- «Warhol» von David Bourdon, 1989, DuMont Köln, ISBN 3770123387 (deutsch)
- «Andy Warhol – Das Tagebuch» (The Andy Warhol Diaries) von Pat Hackett, 1989, Droemer Knaur, ISBN 3-426-26429-3 (deutsch)
- «Die Philosophie des Andy Warhol von A bis B und zurück» von Andy Warhol, Neuauflage 1991, Droemer Knaur (vergriffen)
- «Andy Warhol Superstar» von Isabelle Dufresne (Ultra Violet), ISBN 3785705352
- «The Velvet Years. Warhols’s Factory 1965-67» von Stephen Shore (Fotos) und Lynne Tillman (Text) 1995 by Pavilion Books ISBN 1857933230 (englisch)
Filmographie / Videographie (Auswahl)
- Sleep (1963), (Produzent und Regie)
- Empire (Film), (1964), (Produzent und Regie)
- 13 Most Beautiful Women / 13 Most Beautiful Boys (1965), (Produzent und Regie)
- The Kitchen (1965), (Produzent und Regie)
- Beauty #2 (1965), (Produzent und Regie)
- Bike Boy (1966), (Produzent und Regie)
- Chelsea Girls (1966/67), (Produzent und Regie)
- Flesh (1968) (Produzent)
- - (Four Stars) (1967), (Produzent, Regie und Drehbuch)
- Blue Movie (1968) (Regie, Drehbuch und Kamera)
- Lonesome Cowboys, (1968) (Produzent und Regie)
- Trash (1970), (Produzent)
- Women in Revolt (1970), (Produzent, Regie und Drehbuch)
- Andy Warhol's Frankenstein (1974), (Produzent)
- Andy Warhol's Bad (1976), (Produzent)
- Cocaine Cowboys (1979), (Darsteller)
Anmerkung zu Filmen und Videos:
Warhol hat (zusammen mit Gerard Malanga und Paul Morrissey) eine unzählige Reihe von Filmen mit meist experimentellem Charakter produziert, die teilweise chronologisch nicht mehr erfaßbar sind; so dauerte beispielsweise der Film - (Four Stars) circa 24 Stunden, wurde nur ein einziges Mal aufgeführt und anschließend in unterschiedliche Einzelfilme zerschnitten. Manche Filme wurden teilweise für Warhols Exploding Plastic Inevitable Happeningshows verwendet.
Überdies trat Warhol selbst in den 80ern in zahlreichen Fernseh-, Werbe- und Videospots auf (z.B. für die Computerfirma Apple; in einem Video der Band Curiosity Killed the Cat oder in der TV-Soap-Opera Love Boat.)
Diskographie
- The Velvet Underground & Nico, (Das legendäre „Bananenalbum“), Schallplatte 1967, remasterte CD Version 1996
- Lou Reed, John Cale: Songs for Drella. CD,WB 1990 (eine posthume musikalische Hommage an Andy Warhol)
Weblinks
-
- [http://www.warhol.org Das Andy Warhol Museum in Pittsburg] (englisch)
- [http://www.bad-bad.de/burda-museum/warhol.htm Biografie Andy Warhol]
- [http://www.artfacts.net/index.php/pageType/artistInfo/artist/328/lang/2 Aktuelle Ausstellungen mit Andy Warhol]
- [http://pro.corbis.com/creative/warhol/?linkid=150000 Bilder]
- [http://poster-art-gallery.com/pop-art/reproduction-andy-warhol.php Die Kunst des Andy Warhol] Poster, Reproduktionen, seine Philosophie und andere Informationsquellen]
- [http://www.warholstars.org Ausführliche Site über die meisten Akteure und Mitwirkenden aus Warhols Factory] (englisch)
- [http://www.joedallesandro.com/html/film_warhol_morrissey.htm Die Warhol/Morrissey-Filme] (englisch)
- [http://stores.ebay.de/Orig-Leinwand Auf den Spuren von Andy Warhol]
- [http://www.factorymade.org «Factory Made» – Website über die Factory] (englisch)
- [http://www.malarze.walhalla.pl/galeria.php5?art=70 Art Gallery – Andy Warhol]
Mitarbeiter, Protagonisten und „Superstars“ aus Warhols Umfeld (Auswahl)
- Paul America
- Brigid Polk alias Brigid Berlin
- Candy Darling
- „Baby“ Jane Holzer
- Gerard Malanga
- Paul Morrissey
- Nico
- Ondine
- Edie Sedgwick
- Ingrid Superstar
- International Velvet alias Susan Bottomly
- Lou Reed & Velvet Underground
- Mary Woronov
- Ultra Violet alias Isabelle Collin Dufresne
- Viva alias Susan Hoffman
- Chuck Wein
Warhol, Andy
Warhol, Andy
Warhol, Andy
Warhol, Andy
Warhol, Andy
Warhol, Andy
Warhol, Andy
Warhol, Andy
ja:アンディー・ウォーホル
simple:Andy Warhol
6. AugustDer 6. August ist der 218. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 219. in Schaltjahren) - somit bleiben 147 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1588 - Die zahlenmäßig überlegene spanische Armada wird von der englischen Flotte unter dem Oberkommando von Lord Charles Howard von Effingham besiegt.
- 1791 - Das Brandenburger Tor wird für den allgemeinen Verkehr freigegeben.
- 1806 - Franz II. legt den Titel Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation nieder. Das Reich hört damit nach 844 Jahren auf zu existieren.
- 1825 - Nach einer kurzdauernden Union mit Peru erklärt Revolutionsführer Simón Bolívar die völlige Unabhängigkeit Boliviens.
- 1849 - Friedensvertrag von Mailand zwischen Österreich und Sardinien-Piemont
- 1870 - Schlacht bei Wörth im Deutsch-Französischen Krieg mit über 20.000 Toten
- 1890 - In Auburn, New York, findet die erste Hinrichtung auf einem Elektrischen Stuhl statt.
- 1932 - Der Wellandkanal zwischen Eriesee und Ontariosee wird eröffnet.
- 1940 - Nach Lettland und Litauen wird nun auch Estland in eine Sowjetrepublik umgewandelt.
- 1945 - Das US-amerikanische Militär wirft über Hiroshima die erste je in einem Krieg eingesetzte Atombombe ab. Die Folge sind insgesamt 200.000 Tote.
- 1962 - Jamaika wird unabhängig.
Wirtschaft
Wissenschaft, Technik
Kultur
- 1932 - Die Filmfestspiele von Venedig werden erstmals veranstaltet.
- 1947 - Uraufführung der Oper Dantons Tod von Gottfried von Einem bei den Salzburger Festspielen.
- 1959 - "Der unsichtbare Dritte" von Alfred Hitchcock wird erstmalig aufgeführt.
- 1966 - Die Oper "Die Bassariden" von Hans Werner Henze wird bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt.
Religion
- 1492 - Nach dem Tod von Papst Innozenz VIII. beginnt im Vatikan das Konklave zur Wahl eines Nachfolgers.
1978 stirbt Papst Paul VI. Sein Nachfolger wird Johannes Paul I., der nur einen Monat lang die katholische Kirche leitet.
Katastrophen
- 1928 - Untergang des U-Bootes F 14 in der Adria nach einer Kollision mit dem Torpedobootzerstörer "Giuseppe Missori" (beide Italien). Die Rettung der eingeschlossenen Überlebenden scheitert, alle 21 Besatzungsmitglieder des U-Bootes kommen ums Leben.
- 1966 - Eine BAC 1-11 der Braniff International Airways, auf dem planmäßigen Flug nach Omaha, wird nahe Falls City, Nebraska, von starken Windböen erfasst; die rechte Tragfläche wird geknickt und der darin befindliche Treibstoff explodiert. Alle 42 Personen an Bord sterben.
- 1997 - Eine Boeing 747-300 der Korean Air stürzt beim Landeanflug auf Guam ab. 228 von 254 Insassen werden getötet.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1926 - Die US-Amerikanerin Gertrude Ederle durchschwimmt als erste Frau den Ärmelkanal und benötigt dazu 14 Stunden und 39 Minuten.
- 1966 - Cassius Clay verteidigt seinen Box-WM-Titel gegen Brian London durch KO.
- 1998 - Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Carlos Monroe in Marksville, USA, durch technischen KO
Geboren
- 1180 - Go-Toba, 82. Kaiser von Japan
- 1414 - Ladislaus, König von Neapel und Titularkönig von Jerusalem
- 1605 - Johann Philipp von Schönborn, Erzbischof des Bistums Mainz
- 1638 - Nicolas Malebranche, französischer Philosoph
- 1644 - Louise de La Vallière, Mätresse Ludwigs XIV.
- 1651 - François Fénelon, franzsösicher Schriftsteller
- 1666 - Marie Sophie von der Pfalz, Königin von Portugal
- 1667 - Johann Bernoulli, schweizerischer Mathematiker
Johann Bernoulli
- 1697 - Karl VII. Albrecht, römisch-deutscher Kaiser
- 1766 - William Hyde Wollaston, englischer Arzt, Physiker und Chemiker
- 1751 – Karl Ludwig Nitzsch, Theologe
- 1789 - Friedrich List, deutscher Ökonom
- 1844 - Alfred, dritter Herzog von Sachsen-Coburg
- 1857 - Christian Wilhelm Allers, deutscher Maler, Zeichner und Illustrator
- 1857 - Ludwig von Höhnel, österreichischer Afrikaforscher
- 1859 - Arthur Berson, deutscher Meteorologe
- 1865 - Hannah Chaplin, britische Künstlerin, Mutter von Charlie Chaplin
- 1868 - Paul Claudel, französischer Dichter
- 1880 - Hans Moser, österreichischer Schauspieler
- 1881 - Alexander Fleming, britischer Bakteriologe (Entdecker des Penicillins und Nobelpreis für Medizin)
- 1890 - Emma Verona Johnston, bis 1. Dezember 2004 ältester Mensch der USA
- 1902 - Helmut Kraatz, Mediziner
- 1910 - Friedrich Schröder, schweizerischer Komponist
- 1911 - Lucille Ball, US-amerikanische Schauspielerin
- 1917 - Robert Mitchum, US-amerikanischer Schauspieler
- 1922 - Freddie Laker, britischer Unternehmer in der Luftverkehrsbranche
- 1923 - Ulrich Biesinger, deutscher Fußballspieler
- 1923 - Hans Jacobus, deutscher Journalist
- 1924 - Hans Neubert, deutscher Maler und Zeichner
- 1925 - Claus Hinrich Casdorff, deutscher Journalist
- 1926 - Christa Reinig, deutsche Schriftstellerin
- 1928 - Andy Warhol, als Andrew Warhola, US-amerikanischer Pop-Künstler
- 1929 - Kateb Yacine, algerischer Schriftsteller
- 1930 - Abbey Lincoln, US-amerikanische Jazzsängerin
- 1933 - Suchinda Kraprayoon, thailändischer Politiker und Premierminister
- 1934 - Piers Anthony, englischer Science-Fiction-Autor
- 1937 - Baden Powell de Aquino, brasilianischer Musiker
- 1937 - Charlie Haden, US-amerikanischer Jazz-Musiker
- 1939 - Mike Sarne, britischer Schauspieler und Sänger
- 1941 - Hubert Wipplinger, österreichischer Lobbyist
- 1942 - Evelyn Hamann, deutsche Schauspielerin
- 1943 - Johannes Siegrist, schweizerischer Medizinsoziologe
- 1946 - Roh Moo-hyun, südkoreanischer Präsident
- 1946 - Peter Simonischek, österreichischer Schauspieler
- 1947 - Oliver Tobias, schweizerischer Schauspieler
- 1948 - Allan Holdsworth, britischer Musiker
- 1948 - Nikolai Awilow, sowjetischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1952 - Christoph Biemann, deutscher Autor, Regisseur und Fernsehmoderator
- 1954 - Uwe Schulten-Baumer, deutscher Dressurreiter
- 1956 - Ulrike Mehl, SPD-MdB seit 1990
- 1960 - Rick Echolette, deutscher Musiker
- 1962 - Michelle Yeoh, hongkong-chinesische Schauspielerin
- 1964 - Anouschka Renzi, deutsche Schauspielerin
- 1965 - Yuki Kajiura, japanische Komponistin
- 1965 - Cherno Jobatey, deutscher TV-Moderator
- 1965 - Juliane Köhler, deutsche Schauspielerin
- 1965 - David Robinson, US-amerikanischer Basketball-Spieler
- 1967 - Marcel Wüst, deutscher Radrennfahrer
- 1968 - Lisa Boyle, US-amerikanische Schauspielerin
- 1969 - Elliott Smith, US-amerikanischer Liedermacher
- 1970 - M. Night Shyamalan, US-amerikanischer Drehbuchautor und Regisseur
- 1972 - Geri Halliwell, britische Popsängerin
- 1973 - Asia Carrera, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 1975 - Renate Götschl, österreichische Schirennläuferin
- 1975 - Giorgio Rocca, italienischer Skirennläufer
- 1979 - Daniel Ryland, amerikanischer Stabhochspringer
- 1980 - Roman Weidenfeller, deutscher Fußballtorhüter
Gestorben
- 258 - Sixtus II., in Rom; Papst ab 257 und Märtyrer
- 523 - Hormisdas, in Rom; Papst ab 514
- 966 - Berengar II., in Bamberg; italienischer Langobardenkönig
- 1195 - Heinrich der Löwe, Herzog von Sachsen und Bayern
- 1221 - Dominikus, Gründer des Predigerordens der Dominikaner
- 1235 - Jutta von Thüringen, Tochter von Landgraf Hermann I. von Thüringen
- 1328 - Galeazzo I. Visconti, Regent von Mailand von 1322 bis 1328
- 1458 - Alfonso Borgia, Papst von 1455 bis 1458
- 1458 - Kalixt III., Papst ab 1455
- 1548 - Georg Rhaw, deutscher Buchdrucker und Thomaskantor
- 1637 - Ben Jonson, britischer Dramatiker
- 1637 - Benjamin Jonson, englischer Bühnenautor und Dichter
- 1660 - Diego Rodríguez de Silva y Velázquez, spanischer Maler
- 1700 - Johann Beer, österreichischer Schriftsteller und Komponist
- 1746 - Christian VI., König von Dänemark und Norwegen
- 1796 - David Allen, britischer Maler und Zeichner
- 1816 - Andrea Cagnoli, italienischer Astronom
- 1886 - Katharina Weißgerber, deutsche Kriegsheldin
- 1890 - William Kemmler, US-amerikanischer Mörder
- 1891 - Henry Litolff, britischer Komponist
- 1893 - Jean-Jacques Challet-Venel, schweizerischer Politiker und Bundesrat
- 1904 - Eduard Hanslick, tschechischer Musikkritiker
- 1922 - Katharina Scheven, der ersten weiblichen Stadtverordneten in Dresden
- 1925 - Gregorio Ricci-Curbastro, italienischer Mathematiker
- 1925 - Hans Heinrich Julius Brendicke, Berliner Turnlehrer, Turnschriftsteller und Redakteur
- 1931 - Bix Beiderbecke, US-amerikanischer Jazz-Musiker und Kornettist
- 1935 - Karl Illner, österreichischer Pilot
- 1936 - Willi Ostermann, Kölner 'Liedermacher' und Karnevalist
- 1942 - Paul Corder, englischer Komponist
- 1942 - Valdemar Poulsen, dänischer Physiker und Ingenieur
- 1944 - Franciszek Brzeziński, polnischer Komponist
- 1955 - Dominikus Böhm, deutscher Architekt
- 1959 - Preston Sturges, US-amerikanischer Drehbuchautor und Regisseur
- 1959 - Salman Schocken, Verleger
- 1965 - Aksel Sandemose, dänisch-norwegischer Schriftsteller
- 1965 - Peter Ronnefeld, deutscher Komponist und Dirigent
- 1966 - Paul Myron Anthony Linebarger, US-amerikanischer Psychologe und Schriftsteller
- 1969 - Theodor W. Adorno, deutscher Soziologe, Philosoph, Musikwissenschaftler und Komponist
- 1970 - Albin Kitzinger, deutscher Fußballspieler
- 1973 - Fulgencio Batista, Staatspräsident und Diktator von Kuba
- 1974 - Gene Ammons, US-amerikanischer Tenorsaxophonist
- 1978 - Paul VI., Papst ab 1963
- 1983 - Klaus Nomi, deutscher Musiker
- 1985 - Johann Kurz, Rektor des Erzbischöflichen Seminars Hollabrunn
- 1986 - Manfred Hausmann, deutscher Schriftsteller
- 1989 - Anita-Elisabeth Veit, christliche Autorin und Ufologin
- 1992 - Heinrich Eckstein, deutscher Politiker und MdB
- 1997 - Elisabeth Höngen, deutsche Sängerin (Mezzosopran)
- 1997 - Jürgen Kuczynski, DDR-Historiker und -Wirtschaftswissenschaftler
- 1998 - André Weil, französischer Mathematiker
- 1999 - Hermann Blei, deutscher Strafrechtswissenschaftler
- 2000 - Joan Trimble, irische Komponistin
- 2001 - Jorge Amado, brasilianischer Schriftsteller
- 2002 - Edsger Wybe Dijkstra, niederländischer Computerpionier
- 2003 - Roberto Marinho, brasilianischer Verleger
- 2004 - Rick James, US-amerikanischer Musiker
- 2005 - Robin Cook, britischer Politiker
- 2005 - Ibrahim Ferrer, kubanischer Musiker
Feier- und Gedenktage
- Kath. und orth. Kirche: Verklärung des Herrn
- Unabhängigkeitstag Jamaikas
- Unabhängigkeitstag Boliviens
- Tag der Heimat: Bund der Vertriebenen (BdV)
Siehe auch
- 5. August - 7. August
- 6. Juli - 6. September
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
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Pittsburgh
Pittsburgh ist eine Stadt im Südwesten des amerikanischen Bundesstaates Pennsylvania.
- Einwohner: 322.450 (2004), metropolitan area: 2,4 Mio. (2000)
- Fläche: 151,1 km²
Geografie
Pennsylvania
Die Stadt liegt am Zusammenfluss der Flüsse Allegheny und Monongahela im Südwesten Pennsylvanias, die hier den Ohio River bilden. Durch Staumauern und Schleusen sind alle drei ganzjährig schiffbar. Wichtige Rohstoffe der Region sind Steinkohle (überwiegend historisch) und Erdgas.
Geschichte
Die ersten europäischen Bauwerke entstanden im Zusammenhang mit den englischen und französischen Hegemonialbestrebungen in der Mitte des 18. Jahrhunderts während des Franzosen- und Indianerkriegs (Siebenjähriger Krieg) (1754-1763). Das französische Fort Duquesne wurde 1754 am Zusammenfluss von Allegheny und Monongahela errichtet, nachdem die Franzosen dort britische Soldaten vertrieben hatten, die mit dem Bau einer Befestigung begonnen hatten. Aufgrund seiner strategisch wichtigen Position spielte Fort Duquesne in diesem Krieg eine Schlüsselrolle und war mehrfach umkämpft. Nachdem die Franzosen noch 1754 einen ersten Angriff von britischen Soldaten unter George Washington und 1755 eine zweite großangelege Offensive in der Schlacht am Monongahela abwehren konnten, mussten sie das Fort 1758 räumen und zerstören, als eine englische Übermacht anrückte. Das Camp der Engländer wurde nach dem damaligen englischen Premierminister William Pitt Pittsburgh benannt und das Fort wiederaufgebaut als Fort Pitt. Während des Pontiac-Aufstands (1763-1764) widerstand das Fort erfolgreich einer Belagerung durch ein Indianerheer. Die Siedlung Pittsburgh wuchs schon bis 1816 zur Stadt. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Stadt zum größten Stahlerzeuger der USA. Die Dominanz der Stahlindustrie blieb bis zur Stahlkrise in den 1970er Jahren bestehen.
Politik
Städtepartnerschaften
Pittsburgh unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:
- Zagreb (Kroatien), seit 1980
- Dortmund (Deutschland), seit 2000 für 10 Jahre PiDo Projekt
Wirtschaft und Infrastruktur
Ansässige Unternehmen
Durch die reichen Steinkohlevorkommen in der Region und seine Schifffahrtsverbindungen konnte sich Pittsburgh zu dem Standort der US-Stahlindustrie entwickeln ("The Steel City"). Insbesondere die 1970er Jahre waren dann geprägt vom Niedergang dieser Industrie und Banken, Biotechnologie und Dienstleistungsgewerbe haben seither die Rolle als wichtigste Arbeitgeber übernommen. Bekannte, in Pittsburgh ansässige Firmen sind zum Beispiel Alcoa, Bayer Corporation, H.J. Heinz, Mellon Bank, PNC Bank, PPG Industries, US Airways, U.S. Steel.
Bildung
U.S. Steel
Pittsburgh beheimatet vier Universitäten, die University of Pittsburgh ("Pitt"), Carnegie Mellon University (CMU), Duquesne University und Robert Morris University. Pitt und CMU sind landesweit und international bekannt, Pitt zum Beispiel für das Medical Center UPMC und die Mannschaften im College Football und Basketball ("Pitt Panthers"), die CMU zum Beispiel für die School of Computer Science.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Sport
Pittsburgh ist in der National Football League durch die Steelers, im Major League Baseball durch die Pirates und in der National Hockey League durch die Penguins vertreten.
Persönlichkeiten
- George Romero, US-amerikanischer Filmregisseur.
Der gebürtige New Yorker studierte in Pittsburgh an der 88 Carnegie Mellon University. Seine Filme Die Nacht der lebenden Toten, Dawn of the Dead, Day of the Dead und Land of the Dead spielen in Pittsburgh oder in der Umgebung.
Söhne und Töchter der Stadt
- F. Murray Abraham, US-amerikanischer Schauspieler
- Kurt Angle, Freistilringer und Olympiasieger
- George Benson, Jazz-Gitarrist und Sänger
- Art Blakey, Jazz-Schlagzeuger
- Lewis H. Brereton, Militärperson
- Ray Brown, Jazz-Bassist
- Kenneth Burke, Schriftsteller, Philosoph, Literatur- und Kommunikationstheoretiker
- Mary Cassatt, Malerin
- Paul Chambers, US-amerikanischer Jazz-Bassist
- Kenny Clarke, Jazz-Schlagzeuger und Neuerer des Bebop-Schlagzeugstils
- Billy Eckstine, Jazzsänger und Bandleader, der auch Trompete, Posaune und Gitarre spielte
- Barbara Feldon, Schauspielerin
- Rita Gam, Schauspielerin
- Frank Gorshin, Schauspieler
- Charles Graner, Soldat im Irak-Krieg
- Martha Grimes, Schriftstellerin
- Henry John Heinz, Erfinder von Heinz Ketchup
- Henry John Heinz III, US-amerikanischer Senator
- Philip Showalter Hench, US-amerikanischer Arzt
- George Simon Kaufman, US-amerikanischer Autor
- Gene Kelly, Schauspieler und Tänzer
- James Benson Irwin, Astronaut und Pilot der Mondlandefähre auf der Apollo 15 Mission
- Dan Marino, NFL-Quarterback bei den Miami Dolphins
- Adolphe Menjou, US-amerikanischer Schauspieler
- Stewart O'Nan, amerikanischer Schriftsteller
- William Powell, Schauspieler
- Tom Regan, US-amerikanischer Philosoph und ein Aktivist in der Tierrechtsbewegung
- Tom Ridge, Politiker und Gründer des Heimatschutzministeriums
- Zelda Rubinstein, US-amerikanische Schauspielerin
- Charles Taze Russell, Gründer der Internationalen Bibelforscher
- Tom Savini, US-amerikanischer Make-Up- & Spezialeffekt-Künstler, Stuntman, Schauspieler und Regisseur
- David O. Selznick, US-amerikanischer Filmproduzent
- Clifford Shull, US-amerikanischer Physiker
- William Henry Singer, US-amerikanischer Kunstsammler und Maler
- Syreeta, US-amerikanische Soul-Sängerin und Songschreiberin
- Jack Twyman, ehemaliger US-amerikanischer Basketballspieler
- Andy Warhol, Pop-Art-Künstler
- Jeff "Tain" Watts, Jazz-Schlagzeuger
- Earl Wild, US-amerikanischer Pianist und Komponist
Weblinks
- http://www.city.pittsburgh.pa.us/ Die Stadt Pittsburgh
- http://www.visitpittsburgh.org/
- http://www.city.pittsburgh.pa.us/portal/tourism.html Tourismusseite
- http://www.pitt.edu/ Die Universität von Pittsburgh
- http://www.cmu.edu/ Carnegie Mellon University, sehr renommierte Technische Universität
- http://www.duq.edu/ Duquesne University, katholische Universität
Kategorie:Ort in Pennsylvania
tr;Pittsburgh
ja:ピッツバーグ
22. Februar
Der 22. Februar ist der 53. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit bleiben 312 Tage (in Schaltjahren 313 Tage) bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1142 - Das Kloster Roßleben (Thüringen) erhält Bestätigungsurkunde durch Papst Innozenz II. (siehe auch Klosterschule Roßleben)
- 1371 - Großbritannien. Robert Stuart wird König von Schottland.
- 1819 - USA. Spanien verkauft Florida an die USA.
- 1894 - Honduras. Policarpo Bonilla wird Staatspräsident.
- 1901 - Ausschluss des russischen Schriftstellers Leo Tolstoi aus der russisch-orthodoxen Kirche wegen "blasphemischer Äußerungen". Es kommt zu Menschenaufläufen und Demonstrationen für Tolstoi in Moskau und St. Petersburg.
- 1943 - Die Geschwister Hans und Sophie Scholl sowie Christoph Probst von der Widerstandsgruppe Weiße Rose werden von Roland Freisler zum Tode verurteilt und im Gefängnis München-Stadelheim hingerichtet.
- 1952 - Nicaragua wird Mitglied in der UNESCO.
- 1967 - Jamaika. Premierminister Alexander Bustamante tritt zurück.
- 1972 - Scheich Khalifa übernimmt die Staats- und Regierungsgewalt in Katar
- 1993 - Tschechien wird Mitglied in der UNESCO.
- 1995 - Burundi. Antoine Nduwayo wird neuer Staatspräsident.
- 1995 - Die Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei (FAP) wird rechtskräftig verboten.
- 1996 - Papst Johannes Paul II. gibt das Dekret Universi Dominici Gregis über die Papstwahl heraus.
- 1996 - Frankreich. Staatspräsident Jacques Chirac gibt die Abschaffung der Wehrpflicht bekannt.
- 1999 - Brüssel, Belgien. Über 10.000 Bauern demonstrieren gegen die geplante Agrarreform der EU.
- 2002 - Angola. UNITA-Führer Jonas Savimbi wird erschossen.
- 2003 - Ein Erdbeben der Stärke 5,5 nach Richter entlang des Rheins zwischen Basel und Freiburg mit Epizentrum bei Straßburg erschüttert die Rheinregion und richtet geringen Schaden im Elsass an.
- 2005 - George W. Bush besucht Deutschland.
Wirtschaft
Wissenschaft und Technik
Kultur
- 1607 - Uraufführung der Oper "L’Orfeo" (Orpheus) von Claudio Monteverdi im Palazzo ducale in Mantua.
- 1722 - Uraufführung der Oper "Griselda" von Giovanni Bononcini am King's Theatre in London.
- 1734 - Uraufführung der Oper "The tragedy of Chrononhotonthologos" von Henry Carey in London.
- 1825 - Uraufführung der Oper "Der Holzdieb" von Heinrich Marschner an der Hofoper in Dresden.
- 1929 - Uraufführung der Operette "Rosen aus Florida" von Leo Fall in Wien.
- 1936 - Uraufführung der Oper "Judith" von Natanael Berg am Kungliga Teatern in Stockholm.
- 1948 - Uraufführung des musikalischen Dramas "Die Nachtschwalbe" von Boris Blacher in Leipzig.
- 1998 - Der brasilianische Regisseur Walter Salles gewinnt den Goldenen Bären bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin.
Religion
- 1940 - Tenzin Gyatso wird im Alter von 4½ Jahren als der XIV. Dalai Lama inthronisiert.
Katastrophen
- 1890 - Der Walnut-Grove-Staudamm in Arizona, USA, bricht. Durch die Flutwelle kommen zwischen 50 und 150 Menschen um.
- 1960 - Schlagwetterexplosion auf dem Karl-Marx-Schacht I in Zwickau - 123 Tote.
- 2005 - Erdbeben der Stärke 6,4 mit Epizentrum in Sarand (Iran) - 420 Tote.
- 2005 - Nach anhaltenden Schneefällen sind bei mehreren Lawinen im pakistanischen und indischen Teils Kaschmirs sowie Afghanistan mehr als 1000 Menschen getötet worden.
Sport
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1997 - Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Troy Roberts in der Sporthalle Wandsbek, Hamburg, Deutschland, durch KO
Geboren
Deutschland
Deutschland
Deutschland
Deutschland
- 1161 - Innozenz III., Papst 1198-1216
- 1403 - Karl VII. (Frankreich), König von Frankreich
- 1440 - Ladislaus Postumus, Herzog von Österreich, König von Böhmen und als Ladislaus V. König von Ungarn
- 1455 - Johannes Reuchlin, deutscher Philosoph und Humanist
- 1567 - Erich Hedemann, deutscher Jurist
- 1645 - Johann Christoph Bach d. Ä., Onkel von Johann Sebastian Bach
- 1723 - Peter Anich, Pionier der Hochgebirgskartographie
- 1732 - George Washington, erster US-amerikanischer Präsident
- 1749 - Johann Nikolaus Forkel, deutscher Musiker und Musikhistoriker
- 1760 - Sophie von Sachsen-Hildburghausen, Herzogin von Sachsen-Coburg-Saalfeld
- 1761 - Erik Tulindberg, Komponist
- 1785 - Jean Peltier, französischer Physiker
- 1788 - Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph
- 1793 - Friedrich Harkort, deutscher Unternehmer und Politiker
- 1796 - Adolphe Quetelet, belgischer Mathematiker, Statistiker und Astronom
- 1810 - Frédéric Chopin, polnischer Komponist und Pianist
- 1817 - Carl Wilhelm Borchardt, deutscher Mathematiker
- 1817 - Ottilie Wildermuth, deutsche Schriftstellerin
- 1817 - Niels Wilhelm Gade, dänischer Komponist und Dirigent
- 1821 - Ludmilla Assing, deutsch-italienische Schriftstellerin
- 1822 - Adolf Kussmaul, deutscher Arzt und medizinischer Forscher
- 1840 - August Bebel, Führer der Arbeiterbewegung, sozialdemokratischer Politiker
- 1843 - Alexander Schnütgen, deutscher Theologe, Priester, Kunstsammler
- 1857 - Heinrich Rudolf Hertz, deutscher Physiker
- 1857 - Robert Baden-Powell, Gründer der Pfadfinderbewegung
- 1861 - Hans Schöttler, deutscher protestantischer Geistlicher
- 1861 - Marie von Miller, deutsche Malerin und die Ehefrau von Oskar von Miller
- 1864 - Jules Renard, französischer Schriftsteller
- 1865 - Otto Modersohn, deutscher Maler
- 1876 - Ita Wegman, Mitbegründerin der Anthroposophischen Medizin
- 1879 - Johannes Nicolaus Brønsted, dänischer Chemiker und Künstler
- 1882 - Eric Gill, britischer Bildhauer, Grafiker und Schriftentwerfer
- 1886 - Hugo Ball, Autor und Mitbegründer der Zürcher Dada-Bewegung
- 1887 - Savielly Tartakower, Schachspieler
- 1889 - Olave Baden-Powell, Mitbegründerin der Pfadfinderinnenbewegung
- 1893 - Lucien Buysse, belgischer Radrennfahrer
- 1900 - Luis Buñuel, spanischer Filmregisseur
- 1900 - Sean O'Faolain, irischer Schriftsteller
- 1902 - Fritz Straßmann, deutscher Chemiker
- 1903 - Frank Plumpton Ramsey, britischer Mathematiker und Logiker
- 1903 - Morley Callaghan, kanadischer Schriftsteller
- 1904 - Ernst Jakob Henne, deutscher Motorsportler († 2005)
- 1907 - Heinrich Schneider, deutscher Politiker im Saarland
- 1909 - Daniel Biasone, US-amerikanischer Unternehmer
- 1919 - Jiři Pauer, tschechischer Komponist
- 1921 - Giulietta Masina, italienische Schauspielerin
- 1921 - Jean-Bédel Bokassa, Präsident und später Kaiser der Zentralafrikanischen Republik
- 1922 - André Asriel, österreichisch-deutscher Komponist
- 1923 - Billy Mo, Jazz-Trompeter und Schlagersänger
- 1926 - Kenneth Williams, britischer Komiker
- 1927 - Florencio Campomanes, philippinischer Schachspieler und -funktionär
- 1932 - Edward Kennedy, US-amerikanischer Politiker
- 1933 - Peter Rohland, deutscher Liedermacher und Sänger
- 1936 - Ernie K-Doe, US-amerikanischer Sänger
- 1936 - Karin Dor, deutsche Schauspielerin
- 1936 - Martin Mußgnug, deutscher NPD-Politiker
- 1938 - Bobby Hendricks, US-amerikanischer Sänger
- 1941 - Rafael Hipólito Mejía Domínguez, Präsident der Dominikanischen Republik
- 1941 - Jürgen Nöldner, deutscher Fußballspieler (DFV)
- 1943 - Bill Barclay, britischer Musiker
- 1943 - Horst Köhler, deutscher Bundespräsident
- 1943 - Louise Lopez, US-amerikanische Sängerin
- 1944 - Jonathan Demme, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1945 - William Oliver Swofford, US-amerikanischer Sänger
- 1947 - Dieter Scholz, deutscher Politiker
- 1949 - Amin Maalouf, libanesisch-französischer Schriftsteller
- 1949 - Joachim Witt, deutscher Musiker
- 1949 - Manfred Deix, österreichischer Karikaturist und Cartoonist
- 1949 - Niki Lauda, österreichischer Pilot, Unternehmer und dreimaliger Formel 1-Weltmeister
- 1949 - Ray Dorey, britischer Musiker
- 1950 - Awn Shawkat Al-Khasawneh, jordanischer Diplomat und Jurist
- 1950 - Julius Erving, US-amerikanischer Basketballspieler der NBA
- 1950 - Miou-Miou, französische Filmschauspielerin
- 1952 - Thomas Wessinghage, deutscher Leichtathlet
- 1956 - Eva Bulling-Schröter, deutsche Politikerin und MdB
- 1959 - Kyle MacLachlan, US-amerikanischer Schauspieler
- 1964 - William Tanui, kenianischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1967 - Alf Poier, österreichischer Künstler und Stand-up Comedian
- 1968 - Bradley Nowell, Mitbegründer und Sänger/Gitarrist der US-amerikanischen Punk-Band Sublime
- 1968 - Jeri Ryan, US-amerikanische Schauspielerin
- 1970 - Wolfram Waibel junior, österreichischer Sportschütze
- 1972 - Claudia Pechstein, deutsche Eisschnellläuferin
- 1975 - Drew Barrymore, US-amerikanische Schauspielerin und Filmproduzentin
- 1975 - Thomas Meggle, deutscher Fußballspieler
- 1977 - Hakan Yakin, Schweizer Fußballspieler mit türkischer Herkunft
- 1981 - Jeanette Biedermann, deutsche Schauspielerin und Pop-Sängerin
- 1982 - Jenna Haze, US-amerikanische Pornodarstellerin
Gestorben
Jenna Haze
Jenna Haze
Jenna Haze († 1943)]]
Jenna Haze
- 606 - Sabinianus, Papst 604-606
- 1371 - David II. (Schottland), Sohn von Robert I. und dessen zweiter Gemahlin Elisabeth de Burgh
- 1512 - Amérigo Vespucci, italienischer Kaufmann und Seefahrer (Namensgeber Amerikas)
- 1550 - Francesco III. Gonzaga, ältester Sohn des Herzogs Federico II
- 1627 - Olivier van Noort, niederländischer Seefahrer
- 1629 - Hans Friedrich von Drachsdorf, Hofmarschall und Hauptmann
- 1671 - Adam Olearius, deutscher Schriftsteller und Diplomat
- 1721 - Johann Christoph Bach d.J., ältester Bruder des Johann Sebastian Bach
- 1780 - Francesco III. d'Este, Herzog von Reggio, Modena
- 1784 - Sophie Volland, Geliebte des französischen Philosophen Denis Diderot
- 1794 - Caspar Friedrich Wolff, deutscher Physiologe und Begründer der modernen Embryologie
- 1797 - Karl Friedrich Hieronymus Freiherr von Münchhausen, Baron Münchhausen
- 1804 - Joseph Benda, böhmisch-deutscher Musiker
- 1806 - James Barry, britischer Maler
- 1822 - Ali Pascha Tepelena, Großgrundbesitzer und osmanischer Pascha
- 1827 - Charles Wilson Pealé, US-amerikanischer Porträt- und Landschaftsmaler
- 1837 - Juri Fjodorowitsch Lisjanski, russischer Marineoffizier und Entdecker
- 1875 - Charles Lyell, britischer Geologe
- 1875 - Jean-Baptiste Camille Corot, französischer Landschaftsmaler
- 1890 - Carl Bloch, dänischer Maler
- 1900 - Ernst Christian Carl Kruse, war Arzt und Politiker
- 1903 - Hugo Wolf, österreichischer Komponist
- 1912 - Richard Andree, deutscher Geograph und Ethnograph
- 1913 - Ferdinand de Saussure, Schweizer Sprachwissenschaftler
- 1913 - Francisco Madero, mexikanischer Revolutionär, Staatsmann und Präsident
- 1919 - Christian Dietrich, von 1897 1919 Leiter des schwäbischen Altpietismus
- 1919 - Perito Moreno, argentinischer Geograph, Anthropologe und Entdecker
- 1939 - Antonio Machado, spanischer Lyriker
- 1943 - Christoph Probst, Mitglied der Weißen Rose
- 1943 - Hans Scholl, deutscher Widerstandskämpfer in der Zeit des Dritten Reiches
- 1943 - Sophie Scholl, deutsche Widerstandskämpferin im Dritten Reich
- 1953 - Albertine Assor, deutsche baptistische Diakonisse
- 1959 - Robert Noorduyn, Pilot und Flugzeugkonstrukteur
- 1967 - Fritz Erler, deutscher Politiker
- 1969 - Johannes Dieckmann, Präsident der DDR-Volkskammer
- 1971 - Rudolf Mauersberger, deutscher Komponist und Kreuzkantor
- 1975 - Adolf Hennecke, deutscher Bergmann
- 1976 - Michael Polanyi, ungarisch-britischer Chemiker und Philosoph
- 1978 - Harold Glen Borland, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1980 - Oskar Kokoschka, österreichischer Maler und Schriftsteller
- 1981 - Guy Butler, britischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1983 - Adrian Boult, englischer Dirigent
- 1983 - Romain Maes, belgischer Radrennfahrer
- 1985 - Efrem Zimbalist, US-amerikanischer Geigenvirtuose russischer Herkunft, Komponist, Dirigent und Musikpädagoge
- 1987 - Andy Warhol, Künstler der Pop-Art
- 1987 - Hildegard Domizlaff, deutsche Bildhauerin, Holzschnitt- und Schmuckkünstlerin
- 1989 - Otar Taktakischwili, georgischer Komponist
- 1989 - Sándor Márai, ungarischer Schriftsteller
- 1991 - Ladislav Fialka, tschechischer Mime und Clown
- 1992 - Tadeusz Lomnicki, polnischer Schauspieler
- 1994 - Hans Hürlimann, Schweizer Politiker
- 1994 - Lore Lorentz, deutsche Kaberettistin
- 2000 - Dieter Borkowski, deutscher Schriftsteller, Journalist und Historiker
- 2000 - Hubert Aratym, österreichischer Maler
- 2001 - Evelyn Holt, deutsche Schauspielerin
- 2002 - Barbara Valentin, deutsche Schauspielerin
- 2002 - Chuck Jones, US-amerikanischer Comiczeichner und Filmregisseur
- 2002 - Jonas Savimbi, angolanischer Politiker und Rebellenführer
- 2003 - Daniel Taradash, US-amerikanischer Autor
- 2003 - Kurt Gscheidle, deutscher Politiker
- 2004 - Rolf Gillhausen, deutscher Journalist
- 2005 - Simone Simon, französische Schauspielerin
- 2005 - Zdzislaw Beksinski, polnischer Maler und Grafiker
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage:
- Kathedra Petri (katholisch)
- Washingtons Geburtstag (USA) (wird allerdings seit der Reform immer am 3. Montag im Februar als President's Day gefeiert)
- Nordfriesischer Feiertag (Petritag)
- Thinking Day
Siehe auch
- 21. Februar - 23. Februar
- 22. Januar - 22. März
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0222
ja:2月22日
ko:2월 22일
simple:February 22
th:22 กุมภาพันธ์
1987
Jahreswidmungen
- 1987 ist „Internationales Jahr zur Beschaffung von Unterkünften für Obdachlose“
- Das Braunkehlchen (lat. Saxicola rubetra) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- 1. Januar: Pierre Aubert wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Radio Moskau sendet in Russland die Neujahrsansprache des US-Präsidenten Ronald Reagan an das sowjetische Volk
- 16. Januar: Michel Camdessus, Frankreich, wird Direktor des IWF (Internationaler Währungsfond)
- 25. Januar: Bei der Bundestagswahl in Deutschland wird die Regierungskoalition aus CDU/CSU und FDP in ihrem Amt bestätigt
- 23. Februar: Die Supernova 1987A wird entdeckt. Sie ist die erste Supernova seit 1604, die mit bloßem Auge beobachtet werden kann
- 12. März: Der EuGH verurteilt die Bundesrepublik Deutschland das Inverkehrbringen von Bier, das in einem anderen EG-Mitgliedstaat rechtmäßig gebraut wurde, zuzulassen, auch wenn dieses nicht dem deutschen Reinheitsgebot entspricht. (EuGH, Rs. 178/84; Klage der EG-Kommission vom 6. Juli 1984)
- 23. März: Willy Brandt gibt seinen vorzeitigen Rücktritt als SPD-Parteivorsitzender bekannt
- 26. März: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Bosnien und Herzegowina sowie zwischen Deutschland und Kroatien
- 8. April: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Venezuela. In Kraft seit dem 2. März 1988
- 20. April: Antrag der Türkei auf EG-Mitgliedschaft (Europäischer Rat bestätigt diesen Antrag aber erst 1997)
- 4. Mai: Papst Johannes Paul II. weilt in Augsburg, besucht die Basilika St. Ulrich und Afra zum Gebet und nimmt die Benediktion des Priesterseminars vor
- 5. Mai: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Uruguay
- 21. Mai: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Kenia. In Kraft seit dem 29. Juni 1988
- 28. Mai: Mathias Rust landet am Tag der Grenzstreitkräfte mit einer Cessna auf dem Roten Platz in Moskau, daraufhin werden einige altgediente, hohe Militärs vorzeitig pensioniert und die Perestrojka auch in der Armee vorgetrieben
- 2. Juni: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Bulgarien
- 3. Juni: Erster Staatsbesuch von Erich Honecker, (DDR), in den Niederlanden
- 19. Juni: Bei einem Bombenanschlag der ETA auf ein Kaufhaus in Barcelona kommen 18 Menschen ums Leben
- 22. Juni: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Uruguay. In Kraft seit dem 8. Mai 1989
- 1. Juli: Die Einheitliche Europäische Akte zur Schaffung des Europäischen Binnenmarkts tritt in Kraft
- 14. Juli: Der Antrag von Marokko auf Beitritt zur EG wird abgelehnt
- 28. August: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Benin. In Kraft seit dem 13. Mai 1988
- 31. August: Dschibuti wird Mi | | |