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| Angebot |
AngebotDer Begriff Angebot bezeichnet
- in der Volkswirtschaftslehre die Gesamtheit aller in einem bestimmten Markt zum Verkauf stehenden Güter, siehe Angebot (Volkswirtschaftslehre),
- im Einzelhandel die Marketing-Maßnahme, Güter zeitlich begrenzt zu besonderen Konditionen zum Verkauf zu stellen, siehe Sonderangebot,
- in der Betriebswirtschaftslehre die einseitig bindende Zusammenstellung von Gütern und Preisen, welche im gemäß § 145 BGB als Willenserklärung des Anbietenden zum Vertragsabschluss zu verstehen ist, siehe Kostenvoranschlag, Angebot (Willenserklärung).
Angebot (Volkswirtschaftslehre)Unter Angebot versteht man in der Volkswirtschaftslehre allgemein die Menge jeder Art von Gut oder Leistung, die ein einzelner wirtschaftlicher Akteur oder eine Mehrheit von Akteuren zu einem bestimmten Preis im Austausch gegen Geld oder andere Güter und Leistungen herzugeben interessiert und bereit ist.
Diese primäre Definition von Angebot setzt die Vorstellung der Homogenität des jeweils betrachteten Guts voraus, da nur so von verschiedenen Mengen eines Gutes die Rede sein kann und nur so das Angebot verschiedener Akteure mengenmäßig und in der nachgefragten Qualität zusammengefasst werden kann. In einem abgeleiteten Sinn spricht man auch von dem aggregierten (zusammengefassten) Angebot verschiedener Güter etwa eines ganzen Industriezweigs oder der gesamten Volkswirtschaft, die als Summe des preislich bewerteten Angebots der einzelnen Güter bestimmt wird. Entsprechend wird der diesem so bestimmten aggregierten Angebot zugeordnete Preis als mit der gegebenen Angebotsstruktur gewichtete Durchschnittspreis bestimmt.
Wirtschaftswissenschaftliche Darlegung
In den Wirtschaftswissenschaften geht man in der Regel davon aus, dass - ceteris paribus - ein systematischer Zusammenhang zwischen den Preisen und den angebotenen Gütermengen besteht. Dieser Zusammenhang wird in Angebotsfunktionen oder Angebotskurven, die jedem Preis die bei diesem Preis angebotene Gütermenge zuordnen, dargestellt. Dabei wird allgemein angenommen, dass bei steigendem Preis das Angebot zunimmt, die Angebotskurven verlaufen also steigend (Gesetz des Angebots). Während sich ein steigender Verlauf der Angebotskurven für das Güterangebot eines Unternehmens bei geeigneten Annahmen (insbesondere die Annahme sinkender Skalenerträge) aus der neoklassischen Theorie der Unternehmung herleiten lässt, folgt das steigende Angebot an Produktionsfaktoren (wie z.B. Arbeit) nicht aus der neoklassischen Theorie der Haushalte. Ob sich z.B. ein mit den Löhnen fallendes Arbeitsangebot auch empirisch beobachten lässt, ist umstritten.
Ökonomische Analyse des Angebotsbegriffs
Bei der ökonomischen Analyse ist zu beachten, dass mit steigendem Aggregationsgrad (d.h. je mehr individuelle Akteure und einzelne Güter zusammengefasst werden), die ceteris paribus Klausel immer problematischer wird, da eben nicht mehr davon ausgegangen werden kann, dass übrige Umstände (Einkommen, Angebotsstruktur) von den in einer aggregierten Angebotsfunktion oder -kurve darstellbaren
Änderungen von Preisen und Angebotsmengen unberührt bleiben. Diese Schwierigkeit umgehen Modelle eines allgemeinen Gleichgewichts.
Für einzelne Güter unterscheidet man das individuelle Angebot eines Gutes durch einen einzelnen Akteur vom Gesamtangebot, das durch die Addition des Angebots aller Anbieter des entsprechenden Gutes bestimmt wird.
Angebot und Preistheorie
In der neoklassischen Preistheorie wird angenommen, dass unter Wettbewerbsbedingungen (partialanalytisch) der aktuelle Preis eines Gutes durch die Schnittstelle der Gesamtangebots- und Gesamtnachfragekurve für dieses Gut bestimmt wird. In der allgemeinen Gleichgewichtsanalyse werden die Preise aller Güter durch die simultane Gleichsetzung des Gesamtangebots und der Gesamtnachfrage auf allen Märkten bestimmt.
Weblinks
- [http://www.vernunft-schweiz.ch/document.php?cid=5 Theorie von Angebot und Nachfrage]
Kategorie:Volkswirtschaftslehre
SonderangebotDas Sonderangebot nennt man den Verkauf eines Gegenstandes zu einem besonders günstigen Preis. Der Preis ist so günstig, dass der Verkäufer Verlust machen würde, wenn er alle seine Produkte an jeden Kunden zu diesem Preis abgeben würde. Daher gibt es das Produkt zu diesem Preis nur
- zu einer bestimmten Zeit (früher oft gezielt im Winterschlussverkauf oder Sommerschlussverkauf)
- für einen bestimmten Kundenkreis (z. B. Inhaber einer Kundenkarte)
- in Bindung an den Kauf anderer, normal- oder sogar hochpreisiger Produkte
- zu Zeiten geringer Nachfrage (z. B. Preisnachlässe in der happy hour, günstige Wochenendetickets bei Transportgesellschaften oder Regenschirme in einer Hitzeperiode)
- für verderbliche Waren kurz vor ihrem Verderb (z. B. Gemüse bei Ladenschluss am Samstag)
Mit Sonderangeboten selbst macht der Verkäufer zwar oft keinen Gewinn. Der Anbieter erhofft stattdessen, im Rahmen einer Mischkalkulation mit anderen, nicht reduzierten Waren Gewinn zu machen. Sonderangebote dienen dabei als Marketing-Instrument (Aufmerksamkeit für den Laden) oder als Möglichkeit, Platz im Lager zu schaffen (Ausräumen von Ladenhütern, saisonalen Produkten).
siehe auch:
- Rabatt
Kategorie:Einzelhandel
KostenvoranschlagEin Kostenvoranschlag ist eine kaufmännische Vorkalkulation, die einem rechtsverbindlichen Angebot vergleichbar ist. Ein Kostenvoranschlag dient einem Kunden dazu sich eine Vorstellung zu verschaffen, was ihn ein bestimmter Auftrag kosten würde. Für den Kunden sind Kostenvoranschläge unverbindlich.
Oftmals werden Kostenvoranschläge vom Kunden so bestellt, dass dieser verschiedene Optionen zu oder abwählen kann, um sie dem individuellen Finanzrahmen anpassen zu können und deren jeweilige wirtschaftliche Vertretbarkeit zu ermitteln. Kostenvoranschläge gibt es in der Technik, z.B. Bauwesen, KFZ-Instandsetzung oder Elektrotechnik, aber auch im Finanzwesen, z.B. bei Lebensversicherungen, und im medizinischen Bereich, z.B. für ärztliche und zahnärztliche Leistungen.
zahnärztliche
Hauptmerkmale eines Kostenvorschlags sind:
- eine Beschreibung zu Art und Umfang der angedachten Arbeiten
- die dafür nötige Arbeitszeit und die zugehörigen Arbeitskosten
- das dafür nötige Material und die zugehörigen Materialkosten
- der Erfüllungszeitraum, z.B. in Form einer Gültigkeitsdauer.
Für Kostenvoranschläge werden in Deutschland ohne besondere Vereinbarung keine Entgelt fällig, wobei jedoch der jeweilige Dienstleister durchaus bemüht sein wird für diese, teils sehr zeitintensive, Leistung ein Entgelt zu erzielen. Häufig werden diese Entgelte als Pauschalen in den jeweiligen AGB oder in entsprechenden Preislisten des Anbieters formuliert und bei Anforderung durch den Kunden gegengezeichnet. Oftmals besteht von Seiten des Anbieters die Möglichkeit, dass diese Entgelte bei Auftragserteilung zu Gunsten des Kunden verrechnet werden.
Sinnvoll ist die Vereinbarung eines Entgelts insbesondere, wenn im Kostenvoranschlag bereits einen Teil der angebotenen Leistung erfüllt wird. Beispielsweise kann bei der Reparatur eines Computers die Fehlersuche den Hauptteil der Arbeit ausmachen.
Die in einem Kostenvoranschlag getroffenen Aussagen über den Gesamtpreis dürfen nur um wenige Prozent überschritten werden. Aus diesem Grund kann ein fehlerhaft erstellter Kostenvoranschlag durchaus auch zu massiven Einbußen für den Anbieter führen, da er sich hiermit zur Leistungserbringung zu den angeführten Konditionen verpflichtet hat. Ein für den Kunden ungünstiger Voranschlag wird ggf. dazu führen, dass der Kunde sich einen anderen, günstigeren Anbieter am Markt sucht. Ein Kostenvoranschlag ist somit einem rechtsverbindlichen Angebot vergleichbar, wie es etwa für die Einreichung bei einem Ausschreibungsverfahren (das in Form eines Wettbewerbs durchgeführt wird) benötigt wird.
Gute Unternehmer stellen dem Kostenvoranschlag, der eine Vorkalkulation darstellt, die so genannte Nachkalkulation gegenüber, um für zukünftige Angebote eine fundiertere und somit verbesserte kaufmännische Kalkulationsgrundlage zu erhalten.
Siehe auch: KFZ-Sachverständiger
Kategorie:Wirtschaft Windows InstallerThe Windows Installer (previously known as Microsoft Installer, codename Darwin) is an engine for the installation of programs on Microsoft Windows systems. The installation information, and often the files themselves, are packaged in installation packages, loosely relational databases structured as OLE Compound Storage Files and commonly known as "MSI files", from their default file extension (compare: .deb, RPM). Windows Installer is a significant improvement over its predecessor, Setup API: several new features, such as a GUI framework, the automatic generation of the uninstallation sequence and the powerful deploying capabilities, made Windows Installer a viable alternative to stand-alone executable installer frameworks such as older versions of InstallShield and WISE (later versions are based on Windows Installer).
Third parties are encouraged to use Windows Installer as the basis for installation frameworks, so that they synchronize correctly with other installers and keep the internal database of installed products consistent. Important features such as rollback and versioning (see DLL Hell) depend on a consistent internal database for reliable operation.
Logical structure of packages
A package describes the installation of a full product (Windows Installer does not handle dependencies between products) and is universally identified by a GUID. A product is made up of components, grouped into features.
Components
A component is the minimal part of a product—each component is treated by Windows Installer as a unit: the install developer cannot, for example, use a condition to specify to install just part of a component. Components can contain files, groups of files, directories, COM components, registry keys, shortcuts, and other data. The end user does not directly interact with components.
Components are identified globally by GUIDs, thus the same component can be shared among several features of the same package or multiple packages, ideally through the use of merge modules (although, for this to work correctly, different components should not share any sub-components).
Key paths
A key path is a specific file, registry key, or ODBC data source that the package author specifies as critical for a given component. Because a file is the most common type of key path, the term key file is commonly used. A component can contain at most one key path; if a component has no explicit key path, the component's destination directory is taken to be the key path. When an MSI-based application is launched, Windows Installer checks the existence of these critical files or registry keys (that is, the key paths). If there is a mismatch between the current system state and the value specified in the MSI package (e.g., a key file is missing), then the related component is re-installed. This process is also known as self-healing or self-repair. No two components should use the same key path.
Features
A feature is a hierarchical group of components—a feature can contain any number of components and other features (a feature contained in another feature is called a "subfeature"). Most installation programs display a "custom setup" dialog box at run time, from which the end user can select which features to install or remove.
The package author defines the product features. A word-processing program, for example, might provide features for the main program executable, the program's help files, and optional spelling checker and stationery modules.
Setup phases
Acquisition
In this phase, Windows Installer receives instructions, either from an user or an application, to install or uninstall features of a product. The requests cause the execution of sequences of actions, which query the installation database to build an internal script describing the execution phase in detail. The acquisition phase is sometimes called immediate mode.
Execution
In this phase, the script built in the previous phase is executed in the context of the privileged Windows Installer service (specifically, the LocalSystem account). The script must be executed by a privileged account because of the heterogeneity of the scenarios in which a setup operation is initiated—for example, elevated privileges are necessary to serve on-demand installation requests from non-privileged users. (In order to run with elevated privileges, however, the package must be deployed by a local administrator or advertised by a system administrator using Group Policy.) This phase is sometimes called deferred mode.
Rollback
In case any script action fails, or the operation is cancelled by the user, all the actions performed until that point are rolled back, restoring the system to its original state. This mechanism can lead to the surprising situation whereby a failed uninstall leads to the application being re-installed.
Other features
Advertisement
Windows Installer can advertise a product rather than actually installing it. The product will appear installed to the user, but it will not actually be installed until it is run for the first time (by means of a Start menu shortcut, by opening a document that the product is configured to handle, or by invoking an advertised COM class).
Installation on demand
Similar to advertisement, it consists in the installation of features as soon as the user tries to use them.
Miscellaneous
Windows Installer allows applications to run directly from a network share, without the need for a local copy (run from source); it can repair broken installations by restoring damaged or deleted files and registry entries; it can resolve component identifiers into paths, allowing applications to avoid hard-coded file paths; and it natively supports patches and other customizations of packages through manipulations (transforms) of a package's relational database.
It is also unique among installation software frameworks for Windows in that it is highly transparent. The full API and all command-line options are documented; packages are freely viewable and editable, both with free tools and programmatically (as opposed to the proprietary and even weakly encrypted packages of InstallShield); and the format for file archives is the well documented Microsoft Cabinet.
Diagnostic Logging
Windows Installer supports detailed logging as a powerful diagnostic tool. Logging can be enabled in the following four ways:
- Command-line: If installing an MSI package from the command-line, the /L switch can be used to enable logging. For example, the following command installs Package.msi and outputs verbose logging to c:\Package.log:
::msiexec /i Package.msi /l - v c:\package.log
- Windows Registry: The following registry value can be used to enable verbose logging:
::Key: HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\Installer
::Value Name: Logging
::Type: REG_SZ
::Data: voicewarmup
The resulting log is named MSI###.log (where "###" is a unique random identifier) and is placed in the system's Temp directory.
- Group Policy: The following Group Policy setting can be used to manage logging on multiple systems:
::Computer Configuration -> Administrative Templates -> Windows Components -> Windows Installer -> Logging.
- Windows Installer API: If installing an MSI package programmatically, the MsiEnableLog function call can be used to create a log file and determine the logging level for the life of the calling process.
Although verbose logs are very useful for diagnosing Windows Installer problems, they can be very long and difficult to read without practice. A quick way to find the location of a problem in the log is to open it in a text editor (such as Notepad) and search for the phrase "Return Value 3". This entry commonly appears in logs close to the point where a critical error has occurred. The Windows Installer SDK provides a tool called WiLogUtl, which parses and annotates Windows Installer log files.
External links
Information and tools from Microsoft
- [http://www.microsoft.com/windows2000/community/centers/management/msi_faq.mspx The Microsoft MSI] FAQ
- [http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=en&FamilyID=E96F8ABC-62C3-4CC3-93AD-BFC98E3AE4A3 The MSI SDK]
- [http://msdn.microsoft.com/library/default.asp?url=/library/en-us/msi/setup/windows_installer_start_page.asp Windows installer start page]
- [http://msdn.microsoft.com/library/default.asp?url=/library/en-us/msi/setup/other_sources_of_windows_installer_information.asp Other sources of windows installer information]
- [http://www.microsoft.com/msdownload/platformsdk/sdkupdate/downlevel.htm Get the latest version] of the MS Windows SDKs including the MSI SDK
Tools for creating MSI files from other vendors
- http://www.installaware.com/
- http://www.installsite.org/pages/en/msi/authoring.htm
- http://www.masaieditor.com/
- http://www.wininstall.com/msipak.asp
- http://sourceforge.net/projects/wix/
- http://sourceforge.net/projects/msi2xml/
- http://www.advancedinstaller.com/
- http://dennisbareis.id.au/makemsi.htm
- http://www.installshield.com
- http://www.wise.com
Community sites
- [http://www.installworld.com/ InstallWorld]
- [http://www.installsite.org InstallSite]
- [http://windowsinstaller.org MSI Community Wiki]
- [http://www.appdeploy.com/ appdeploy.com]
- [http://www.appdeploy.com/packages/index.asp appdeploy.com's Package Knowledge Base]
- [http://www.dawnstar.com.au/wpshelp WPS for Newbies]
- [http://community.installshield.com InstallShield Community]
Category:Microsoft software
Category:Package_management_systems
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