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AnglikanerDie Anglikanische Kirche (von lat.: anglicanus = englisch), mit offiziellem Namen Anglikanische Kirchengemeinschaft (englisch Anglican Communion) ist eine weltweite Kirchengemeinschaft, die in ihrer Tradition evangelische und römisch-katholische Glaubenselemente vereinigt, wobei die römisch-katholische Tradition in der Liturgie etwas vorherrscht und die evangelische in der Theologie. Sie hat ca. 50.767.000 Mitglieder.
Sprachgebrauch
Der offizielle Name ist Anglican Communion. Die Church of England ist die Mutterkirche der anglikanische Kirche. Die einzelnen Kirchen der Anglikanischen Kirchengemeinschaft Communion bezeichnen sich gewöhnlich als "Kirche von x" (z.B. Church of England) oder "Episkopalkirche von x" (z.B. Episcopal Church of Scotland), es sind aber auch andere Namen möglich.
Verbreitung
Die anglikanische Kirche ist, nach der römisch-katholischen und der orthodoxen Kirche, die drittgrößte christliche Kirche. Sie ist besonders in englischsprachigen Gebieten und in Gebieten des Commonwealth of Nations vertreten.
Weltweit gibt es etwa 75 Millionen anglikanische Christen, davon etwa 42 Millionen in Großbritannien und Nordirland.
Organisation
Die Kirchen der Anglikanischen Gemeinschaft
Die Anglikanische Kirchengemeinschaft besteht aus 38 selbständigen Landeskirchen, beziehungsweise Provinzen, die jeweils einem Primas unterstehen.
- Anglican Church in Aotearoa, New Zealand and Polynesia
- Anglican Church of Australia
- Anglican Church of Bermuda
- Anglican Church of Canada
- Anglican Church of Kenya
- Anglican Church of Korea
- Anglican Church of Papua New Guinea
- Chung Hua Sheng Kung Hui (China)
- Church in Wales
- Church of Bangladesh
- Church of Ceylon
- Church of England
- Church of Ireland
- Church of Nigeria
- Church of North India
- Church of Pakistan
- Church of South India
- Church of the Province of Burundi
- Church of the Province of Central Africa
- Church of the Province of Congo
- Church of the Province of Melanesia
- Church of the Province of Myanmar
- Church of the Province of Rwanda
- Church of the Province of South East Asia
- Church of the Province of Southern Africa
- Church of the Province of Tanzania
- Church of the Province of the Indian Ocean
- Church of the Province of the West Indies
- Church of the Province of Uganda
- Church of the Province of West Africa
- Episcopal Church in Jerusalem and the Middle East
- Episcopal Church in the USA
- Episcopal Church of Cuba
- Episcopal Church of the Sudan
- Hong Kong Sheng Kung Hui (Hong Kong)
- Iglesia Anglicana de la Region Central America
- Iglesia Anglicana del Cono Sud de las Americas
- Iglesia Anglicana de México
- Igreja Episcopal do Brasil
- Lusitanische Kirche von Portugal
- Nippon Sei Ko Kai (Japan)
- Philippine Episcopal Church
- Philippine Independent Church
- Scottish Episcopal Church
- Spanish Reformed Episcopal Church
In den USA hat die Episcopal Church USA zahlreiche Gemeinden, die sich in 10 Provinzen aufgliedern, unter der Jurisdiktion des Presiding Bischofs der Episkopalkirche. Die Unabhängigkeit der US Kirche von der englischen folgte auf dem US-amerikanischen Unabhängigkeitskrieg einerseits, weil der König nicht mehr als weltliche Oberhaupt der Kirche gelten sollte, und andererseits, weil es notwendig und erwünscht war, eigene Bischöfe zu haben, anstatt wie bisher unter der Aufsicht von Bischöfen in England zu bleiben. In den USA gehört die Episkopalkirche zu den ältesten Kirchen, ist heute aber viel kleiner (nur etwa 1-2% der Bevölkerung) als etwa die Baptisten, Methodisten oder Katholiken.
1980 wurde durch eine Union der Diözese von Gibraltar und der Jurisdiktion of North and Central Europe (FULHAM) die Diözese von Europa ("Diocese [of Gibraltar] in Europe") gegründet, die seither für die Gemeinden in Europa außerhalb Großbritanniens und Irlands zuständig ist. In Deutschland gibt es 33 anglikanische Gemeinden, davon 22 Standortpfarreien. Für Skandinavien und Deutschland zuständig ist der "Venerable" David Ratcliff mit Wohnsitz in Stockholm. Die anglikanische Kirche in der Schweiz gehört ebenfalls zur Diözese von Europa. Sie hat acht Standortpfarreien in größeren Städten und einige weitere Gemeinden, die von dort betreut werden.
Seit 1999 existiert eine Arbeitsgemeinschaft der Anglikanisch-Episkopalischen Kirchen in Deutschland (CAECG), die gemeinsam ihre Missionstätigkeit in Deutschland koordinieren. Anglikanische Gemeinden existieren beispielsweise in Berlin, Freiburg im Breisgau, Düsseldorf, Bonn/Köln, Hamburg, Stuttgart und Leipzig. Episkopal-Gemeinden existieren beispielsweise in Augsburg, Baden-Baden, Frankfurt am Main, Ingolstadt, Karlsruhe, Wiesbaden, München und Nürnberg. Die Verbreitung ist nahezu identisch mit der ehemaligen britischen beziehungsweise US-amerikanischen Besatzungszone in Deutschland.
- [http://www.anglican.org/domain/admin/countries.html Übersicht der Kirchen nach Mitgliedern und Diözesen]
Leitung der Kirchengemeinschaft
Rechtlich gesehen, ist das oberste Gremium die Lambeth Conference, eine Konferenz der Bischöfe aller Kirchen der Anglikanischen Kirchengemeinschaft.
Oberster geistlicher Leiter der Kirche ist der Primas der Church of England, also der Erzbischof von Canterbury (gegenwärtig Rowan Williams) als Primus inter Pares. Er besitzt kein Weisungsrecht gegenüber den übrigen Kirchen der Kirchengemeinschaft.
Er beruft die Treffen der Primaten der Anglikanischen Kirche ein und leitet sie. Diese Treffen haben ebenfalls kein Weisungsrecht gegenüber den einzelnen Kirchen. Gewöhnlich wird dabei ein gemeinsamer Pastoralbrief herausgegeben.
Der Anglikanische Beratende Versammlung trifft etwa alle drei Jahre zusammen und hat in erster Linie koordinierende Funktionen. Sie setzt sich aus Delegationen aller Anglikanischen Kirchen zusammen, wobei jede Kirche einen Bischof, einen Priester und einen Laien stellt.
Aufbau einer anglikanischen Kirche/Kirchenprovinz
Eine anglikanische Kirche oder Kirchenprovinz hat an ihrer Spitze für gewöhnlich als höchste gesetzgebende Instanz die Provinzsynode, die sich aus den Bischöfen, Klerusvertretern und Laienvertretern zusammensetzt. Die Synode tagt stets zu bestimmten Zeiten, wird jedoch ständig durch das Provinzbüro aufrecht erhalten. In diesem Provinzbüro werden alle laufenden Angelegenheiten der Kirche bearbeitet. Angefangen von den Finanzen, bis hin zur Klerikerausbildung. An seiner Spitze steht ein/e Generalsekretär/in.
Jeder anglikanischen Kirche steht ein Primas vor. Dieser kann der Bischof eines bestimmten Sitzes sein, so wie für England in Canterbury, ist aber für gewöhnlich nicht daran gebunden. Der Erzbischof ist dann, wie in den meisten Kirchen der anglikanischen Gemeinschaft, einer der Bischöfe der Provinz, welcher auf der Provinzsynode gewählt wurde und den Titel Primas/Erzbischof von .... (Name der entsprechenden Landeskirche) trägt. In einigen Landeskirchen ist seine Amtszeit beschränkt (beispielsweise Tansania).
Aufbau einer anglikanischen Diözese
Jeder Diözese steht ein Bischof vor, welchem, ist die Diözese von entsprechender Größe, Suffraganbischöfe beigeordnet sind. Diese entsprechen den Katholischen Weihbischöfen, besitzen aber im Gegensatz zu diesen einen eigenen Bezirk innerhalb der Diözese, bleiben aber in jedem Fall dem Diözesanbischof untergeordnet.
- [http://www.ucl.ac.uk/~ucgbmxd/success1.htm Sukzessionsliste der anglikanschen Bischofe]
Der Diözesanbischof besitzt eine Kathedrale, an welcher es den Kathedralklerus gibt. Diese unterstehen dem Dean (Dekan) oder Provost (Propst) und unterteilen sich in Residenzkanoniker, Honorarkanoniker (Praebendare) und Niedere Kanoniker.
Große Diözesen besitzen einen oder mehrere Regionalbischöfe. Sie entsprechen einem katholischen Weihbischof und sind zumeist gleichzeitig Archidiakon.
Der Diözesanklerus besteht aus Pfarrern, Hilfspfarrern und Vikaren. Mehrere Pfarrkirchen sind in Dekanaten zusammengefasst, so wie dies auch in der Katholischen Kirche der Fall ist. Besonders große Diözesen sind zudem noch in Archidiakonate unterteilt. Ihre Leiter nennen sich Archdiacon (Erzdiakon) und sind oftmals mit den Suffraganbischöfen identisch. Diese Archidiakonate entsprechen den Regionen in großen Katholischen Diözesen.
Um in die Reihen des Klerus der Anglikanischen Kirche aufgenommen zu werden, bewirbt man sich beim Bischof einer Diözese. Dieser wird diese Bewerbung an ein Nationales Kirchenministerium (Selection Conferences) weiterleiten, welches den Bewerber auf seine Eignung im Geistlichen, Geistigen, Gesundheitlichen und Familiären prüft. Ist dies geschehen, so sendet es ein Gutachten an den jeweiligen Bischof, in welchem es den Bewerber empfiehlt, bedingt empfiehlt oder ablehnt. Zugleich macht es auch Vorschläge zur Ausbildung, welche von einem normalen Hochschulstudium bis zu regionalen Kursen reichen. Hat der Bewerber die Zustimmung des Bischofs erhalten, so untersteht er fortan einem Diözesandirektor für die Ausbildung, mit welchem er sich in allen Bereichen seines Lebens auseinanderzusetzen hat, da er zum Schluss des Studiums ein Zeugnis zu dessen Eignung abgeben muss. Ist dieses positiv ausgefallen, so steht der Weihe des Bewerbers, oder der Bewerberin, nichts mehr im Wege.
Lehre
In der anglikanischen Lehre gibt es ein weites Spektrum zwischen der High Church (Anglo-Katholizismus), die in Liturgie und Lehre den anderen katholischen Kirchen nahe steht und der Low Church, die dem Protestantismus, insbesondere dem Calvinismus nahe steht.
Theologisch sind innerhalb der anglikanischen Kirche sehr liberale wie auch streng evangelikale und konservativ anglo-katholische Richtungen vertreten.
Dieses sehr weite Meinungsspektrum wird teilweise als Stärke der Anglikaner betrachtet, die somit ein weites Spektrum des heutigen Christentums ohne Kirchenspaltung in einer Kirche umfassen können. Teilweise wird aber auch kritisiert, dass die Kirche so für nichts mehr steht und der Beliebigkeit zu viel Raum gibt.
Was unterscheidet die Anglikanischen Kirchen nun von der Römisch-Katholischen Kirche?
In konservativen Richtungen der Highchurch:
- kein Primat in Leitung, Glaubens- und Sittenlehre
- kein Zölibat für den Klerus
In liberalen Richtungen der Lowchurch:
- Frauenordination
- es gibt kein Purgatorium (Fegfeuer)
- Brot und Wein sind nur symbolisch und wandeln sich nicht in Leib und Blut Christi
- es gibt keinen Primat in Leitung, Glaubens- und Morallehre
- man glaubt nicht an die leibhafte Aufnahme Mariens in den Himmel
- es gibt keinen Zölibat für den Klerus
- die Ehe kann aufgelöst werden, damit ist eine Wiederverheiratung möglich
- Abtreibung und Invitrobefruchtung werden liberaler gesehen
- gleichgeschlechtliche Paare können zusammenleben/heiraten
Gottesdienst und Praxis
Der Gottesdienst der anglikanischen Kirche ist liturgisch ähnlich aufgebaut wie der der katholischen Kirchen. Er ist im "Book of Common Prayer" niedergelegt, von dem die einzelnen Gliedkirchen eigene Ausgaben haben.
Liturgie
Die Liturgie der anglikanischen Kirche ist im Book of Common Prayer festgelegt. Insbesondere die Liturgien der Eucharistiefeiern zeigen die Zughörigkeit des Anglikanismus zur Katholischen Kirche. Sie wurden allerdings, anders als in der römisch-katholischen Kirche schon seit der Reformationszeit in der jeweiligen Landessprache abgehalten.
Gebet
Das Stundengebet, in der anglikanischen Kirche als Daily Office bezeichnet, ist eine wichtige Tradition der anglikanischen Kirche. Insbesondere das Morgen- und Abendgebet sind zum Volksgebet geworden und werden in vielen Kirchen täglich gebetet.
Die anglikanische Kirche kennt auch die Rosenkranztradition, wobei der Aufbau des Rosenkranzes und die Gebet sich von denen der katholischen Kirche unterscheiden und weniger auf Maria, dafür stärker auf Jesus Christus ausgerichtet sind.
Orden
Wie die katholische Kirche, so kennt auch die anglikanische Kirche Männer- und Frauenorden. Die meisten zur Reformationszeit bereits bestehenden katholischen Orden haben anglikanische Entsprechungen. Diese leben nach den Evangelischen Räten und in Gemeinschaft, sind entweder kontemplativ oder aktiv in Erziehung, oder Pflege tätig. Siehe Anglikanische Orden.
Geschichte
Die Kirche von England datiert ihre Geschichte zurück bis in römische Zeiten. Während keltische Stämme in Irland den christlichen Glauben auch nach dem Einfall von Angeln, Sachsen, Juten, und Dänen behielten, verfiel England erst einmal einige Jahrhunderte dem heidnischen Glauben. Mit der Mission von Augustinus von Canterbury an den Hof von Kent im Jahr 698 kam erneut aus Rom die christliche Religion nach England. Diese Missionstätigkeit ergänzte sich mit einer Mission durch irische Mönche (siehe Columban).
Die Bistümer in England waren in zwei Kirchenprovinzen aufgeteilt, die von York und von Canterbury. Als unter Heinrich VIII. Streitigkeiten zwischen dem englischen Thron und dem Amtsnachfolger von Petrus in Rom über die Rechtmäßigkeit der königlichen Ehen aufkamen, erklärten die Bischöfe Englands, dass sie in Heinrich, und nicht im Papst, das Oberhaupt der englischen Kirche sahen. Somit ergab sich die Chance, dass in den Kirchenprovinzen von York und Canterbury Ideen der Reformation in der Praxis umgesetzt werden konnten.
Unter Heinrich VIII. änderte sich für die englische Kirche zunächst sehr wenig. Nur der Gebrauch der lateinischen Sprache wurde zugunsten der englischen aufgegeben. Mit Edward VI. wurde jedoch das erste Book of Common Prayer am Pfingstfest 1549 eingeführt, unter maßgeblicher Arbeit von Thomas Cranmer, Erzbischof von Canterbury. Damit wurde auch eine Tradition eingeleitet, nachder sich der Anglikanismus vorrangig durch eine episkopale Kirchenordnung und eine einheitliche gottesdienstliche Praxis definiert.
Nach einer kurzen Zwischenepisode unter der römisch-katholischen Monarchin Maria, setzte sich die Reformbewegung der englischen Kirche unter Elisabeth I. und den ersten beiden Stuart-Königen fort. Es entwickelte sich ein sich vertiefender Streit zwischen Puritanern, die eine stärker reformiert orientierte Theologie verfolgten, und Theologen wie Lancelot Andrewes, die eine katholischere Position einnahmen. Dieser Streit artete in dem englischen Bürgerkrieg aus. Nach der Restauration der Stuarts, unter Karl II. wurden diese Streitigkeiten mit einem neuen Book of Common Prayer (1661) beigelegt. Dies ist auch heute noch die offizielle Version, die in England neben dem Book of Alternative Services Anwendung findet.
Nach der amerikanischen Revolution bildete sich auch in den USA eine weitere anglikanische Kirche, die nunmehr auch neben der nichtetablierten episkopalen Kirche Schottlands existierte. Es folgten auch in anderen Ländern weitere Kirchen, die aber alle zusammen im sog. Anglikanischen Kommunion eine Kirchengemeinschaft pflegen.
Im 19. Jahrhundert, unter dem Einfluß der romantischen Bewegung, fand eine neue Hinwendung zu liturgischer Tradition statt. Diese Bewegung fand ihren Ausgang in Oxford und wurde unterstützt von John Henry Newman. Siehe auch Anglokatholizismus, High Church, Low Church.
In der 2. Hälfte des 20. Jhts. fand in vielen anglikanischen Kirchen eine liturgische Reformbewegung statt, die zu neuen Books of Common Prayer führten, die enger an altkirchlichen Liturgien angelehnt waren, jedoch eine modernere Sprache und Theologie enthielten. Parallel dazu wurde die Priesterschaft auch für Frauen geöffnet. Seit den späten 80er Jahren wurden auch die erste Bischöfinnen in apostolischer Nachfolge geweiht.
Ökumene
Die Anglikanische Kirchengemeinschaft ist Mitglied im Ökumenischen Rat der Kirchen. Sie steht darüber hinaus in Kirchengemeinschaft mit den Altkatholischen Kirchen und der indischen Mar Thoma Kirche.
Kontroversen
Frauenordination
Uneinigkeit über die Zulassung von Frauen zu den Weihen hat zu Zerwürfnissen innerhalb der Anglikanischen Kirche geführt. Während manche Bischöfe, Priester und Gläubige sich wegen dieses Themas abgespalten haben oder zum römisch-katholischen oder zur orthodoxen Kirche übergetreten sind, hat diese Entwicklung den Anglikanismus andererseits für Menschen attraktiver gemacht, die aus diesem Grund von den anderen beiden katholischen Konfessionen übergetreten sind, oder für Anglikaner, die sonst der Kirche den Rücken gekehrt hätten.
Da die Anglikanische Kommunion nur die allgemein verbindlichen Regelungen kennt, die im Lambeth Quadrilateral enthalten sind, gibt es keine solche Regelung für die Frauenordination. So gibt es Kirchenprovinzen ohne jegliche Frauenordination, doch auch andere mit Zulassung nur zur Diakonenweihe, nur zu Diakonat und Priestertum und andere mit Zulassung zu Diakonat, Priestertum und Bischofsamt.
Die ökumenischen Beziehungen zur römisch-katholischen und orthodoxen Kirche - vor allem letztere waren zwischenzeitlich recht eng gewesen - sind durch die Weigerung der beiden Kirchen, Frauen zu Priestern zu weihen, merklich abgekühlt. Mit der Orthodoxen Kirche wäre eine Abendmahlsgemeinschaftserklärung möglich gewesen, wenn die Frauenordination nicht beschlossen worden wäre, oder wenn die Orthodoxen diesen Schritt ebenfalls mitgemacht hätten.
Provinzen ohne Frauenordination
Central Africa, Jerusalem and the Middle East, Korea, Melanesia, Nigeria, Papua New Guinea, South East Asia, Tanzania
Provinzen mit Zulassung der Frauen zum Diakonat
Indian Ocean, Southern Cone, Congo, Pakistan
Provinzen mit Zulassung der Frauen zu Diakonat und Priestertum
Australia, Burundi, England (am 11. Juli 2005 beschloss die Synode von York die Zulassung zum Bischofsamt), Hong Kong, Kenia, Rwanda, South India, Uganda, Wales, West Africa, West Indies
Provinzen mit Zulassung von Frauen zum Diakonen-, Priester- und Bischofsamt
Aotearoa and Polynesia (bereits geweiht), Bangladesh, Brazil, Canada (bereits geweiht), Central America, Ireland, Japan, Mexico, North India, Philippines, Scottland, Southern Africa, Sudan, USA (bereits geweiht)
Homosexualität
Die weltweite Anglikanische Kirchengemeinschaft befindet sich seit der Bischofsweihe von Gene Robinson am 2. November 2003 in New Hampshire (USA) in einer Krise, die die Kirche zu spalten droht. Da Robinson seine Beziehungen zu seinem gleichgeschlechtlichen Partner nicht verheimlicht, wurde mit seiner Weihe deutlich, dass es zum Thema Homosexualität innerhalb der Anglikanischen Kommunion keinen Konsens mehr gibt. Konservative Geistliche und Mitglieder (vor allem aus Asien und Afrika, aber auch aus den Teilen Europas und Nordamerikas, wo auch die Frauenweihe noch als kontrovers gilt) sehen diesen Schritt als unvereinbar mit der bislang vertretenen Lehre der Kirche und als Bruch der Kommunion. Die Befürworter der Weihe (vor allem aus Nordamerika, Schottland, Neuseeland und Südafrika) betonen einerseits die anglikanische Tradition, dass die Ortskirche ihre Angelegenheiten vor Ort regeln darf, andererseits vertreten sie die Auffassung, dass homosexuelle und heterosexuelle Christen gleich würdig sind, Leitungsämter der Kirche auszufüllen. Nicht nur der Vollzug der Bischofsweihe hat zu Kontroversen geführt, sondern auch die parallel verlaufende Entscheidung der kanadischen Diözese von New Westminster, Riten für die Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften zu entwickeln. Nach diesen Schritten hat sich ein Teil der Kirchengemeinschaft eindeutig von der Episcopal Church in the USA und der Anglican Church of Canada distanziert und auch die Kommunionsgemeinschaft gelöst; auch die orthodoxen Kirchen und der Vatikan zeigten ihr Missfallen. Die Scottish Episcopal Church und die Metropolitan Community Church haben die Entscheidungen der nordamerikanischen Kirchen begrüßt.
Weblinks
- [http://www.anglicancommunion.org Anglican Communion]
- [http://www.anglican.org Zugang zu allen Anglikanischen Kirchen weltweit]
- [http://www.anglikaner-in-deutschland.de Arbeitsgemeinschaft der Anglikanischen und Episkopalkirchen in Deutschland]
- [http://www.episcopalchurch.org/europe Episcopal Church USA in Europa]
- [http://www.christchurchvienna.org Anglikanische Kirche in Österreich]
- [http://www.anglican.ch/index.html Anglikanische Kirche in der Schweiz]
Siehe auch
Unabhängige Kirchen anglikanischen Ursprungs
- Anglican Church in America
- Sydney Anglicans
- African Orthodox Church
- African Orthodox Church of the West
- African Orthodox Episcopal Church
- American Episcopal Church
- Anglican Catholic Church of Canada
- Anglican Mission in America
- Anglican Province of Christ the King
- [http://www.iccec.org Charismatic Episcopal Church]
- [http://www.cekid.privat.t-online.de Charismatisch Episkopale Kirche in Deutschland]
- Communion of Evangelical Episcopal Churches
- Church of England in South Africa
- Episcopal Missionary Church
- United Episcopal Church of North America
- Free Church of England
- Free Church of Scotland
- Free Protestant Episcopal Church
- [http://www.recus.org Reformed Episcopal Church]
- Southern Episcopal Church
- [http://www.rekd.de Reformierte Episkopalkirche in Deutschland]
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ja:聖公会
Latein
Als Latein bzw. Lateinisch (lat. lingua Latina: „lateinische Sprache“) bezeichnet man die Sprache, die ursprünglich vom Volksstamm der Latiner gesprochen wurde, der Bewohner von Latium mit Rom als Zentrum.
Innerhalb der indogermanischen Sprachen gehört Latein zur Gruppe der italischen Sprachen. Es bildete die Grundlage für alle heutigen romanischen Sprachen.
Entwicklung
romanischen Sprachen
Ursprünglich in Rom und dem umliegenden Gebiet (Latium) gesprochen, wurde Latein später an humanistischen Gymnasien unterrichtet. Neben Griechisch war Latein die Amtssprache des römischen Reiches. Wegen der kulturellen Überlegenheit des Ostens verlor es dabei zeitweise in Nordafrika und selbst in Rom seine Vorrangstellung. So war die Liturgiesprache der römischen Christen bis um 300 das Griechische. In dieser Zeit drangen viele griechische Lehnwörter ins Lateinische ein.
Während der Spätantike begannen sich verschiedene Volkssprachen, aus denen im Mittelalter die romanischen Sprachen entstehen sollten, phonetisch und grammatikalisch von der lateinischen Hochsprache wegzuentwickeln. Doch noch im 6. Jahrhundert entstanden hochsprachliche lateinische Werke. Im Oströmischen Reich war Latein bis ins frühe 7. Jahrhundert neben Griechisch eine der beiden Amtssprachen.
Im Westen übernahmen die Germanen mit den Grundelementen der spätrömischen Verwaltung auch die lateinische Sprache, die in der Administration bis in die frühe Neuzeit vorherrschend blieb. Seit der Völkerwanderung und der Christianisierung der (zunächst zumeist arianischen) Germanenvölker wurde Latein im Westen des früheren Römischen Reiches und in den römisch-katholischen Folgestaaten die Sprache des Klerus (Kirchenlatein), der Rechtswissenschaft (Glossatoren) und der sich bildenden Hochschulen (studia generalia). Es bildete somit die Schriftsprache, vor allem für das kirchliche und weltliche Urkundenwesen (Diplomatik) im frühen Europa.
In völkerrechtlichen Verträgen (z. B. im Westfälischen Frieden von 1648) dominierte Latein bis in das 17. Jahrhundert hinein. Es bildet noch bis ins 20. Jahrhundert den Affixvorrat für die Fachterminologie in den Wissenschaften und verliert durch die fortschreitende Absorption in die englische und andere Sprachen lediglich an direkter, nicht jedoch an indirekter Bedeutung. Es wird noch an vielen Schulen unterrichtet.
Antike
Antike Schreibweise
Die lateinische Sprache wurde ursprünglich als scriptio continua, d. h. als zusammenhängender Fluss von Zeichen ohne Zwischenräume geschrieben. Auch Satzzeichen und Kleinbuchstaben wurden in der Antike nicht verwendet. Auf Wachstafeln war nämlich wenig Platz zum Schreiben, und Papyrus war teuer. Die antiken lateinischen Texte sind für uns heute daher schwer zu lesen.
Vergleiche folgendes Beispiel:
Alte Schreibweise:
AVREAPRIMASATAESTAETASQVAEVINDICENVLLO
SPONTESVASINELEGEFIDEMRECTVMQVECOLEBAT
POENAMETVSQVEABERANTNECVERBAMINANTIAFIXO
AERELEGEBANTVRNECSVPPLEXTVRBATIMEBAT
IVDICISORASVISEDERANTSINEVINDICETVTI
NONDVMCAESASVISPEREGRINVMVTVISERETORBEM
MONTIBVSINLIQVIDASPINVSDESCENDERATVNDAS
NVLLAQVEMORTALESPRAETERSVALITORANORANT
NONDVMPRAECIPITESCINGEBANTOPPIDAFOSSAE
NONTVBADIRECTINONAERISCORNVAFLEXI
NONGALEAENONENSISERANTSINEMILITISVSV
MOLLIASECVRAEPERAGEBANTOTIAGENTES
Heutige Schreibweise:
Aurea prima sata est aetas, quae vindice nullo,
sponte sua, sine lege fidem rectumque colebat.
poena metusque aberant nec verba minantia fixo
aere legebantur, nec supplex turba timebat
iudicis ora sui, sed erant sine vindice tuti.
nondum caesa suis, peregrinum ut viseret orbem,
montibus in liquidas pinus descenderat undas,
nullaque mortales praeter sua litora norant.
nondum praecipites cingebant oppida fossae,
non tuba directi, non aeris cornua flexi,
non galeae, non ensis erant: sine militis usu
mollia securae peragebant otia gentes.
Auszug aus Ovids Metamorphosen: Die Schöpfung (Das goldene Zeitalter)
Details zu den verwendeten Buchstaben finden sich in dem Artikel Lateinisches Alphabet. Siehe zu diesem Thema auch: Paläografie (dort Lateinische Paläografie), Capitalis, Versalschrift und Majuskel.
Antike Aussprache
Auf die antike Aussprache der lateinischen Sprache wird im Artikel Lateinische Aussprache eingegangen.
Literatur
Mit Antiker Literatur des Lateinischen beschäftigt sich u. a. der Artikel Lateinische Literatur.
Gegenwart
Auch heute ist Latein noch an vielen Gymnasien aller Fachrichtungen zu finden. Etwa ein Drittel aller Gymnasiasten im deutschen Sprachraum lernt Latein als erste, zweite oder dritte Fremdsprache. An humanistischen Gymnasien wird dem Lateinischen, neben dem Griechischen, noch eine herausgehobene Bedeutung zugemessen, was früher auf eine aktive Beherrschung des Lateinischen zielte.
Tatsächlich werden auch heute noch für zahlreiche Studiengänge das Latinum oder Lateinkenntnisse gefordert, insbesondere in zahlreichen geisteswissenschaftlichen Fächern. Das Latinum ist als Studienvoraussetzung für die Fächer Medizin und Jura weitestgehend abgeschafft, häufig aber nicht in Fächern wie Anglistik, Philosophie oder sogar Musikwissenschaften.
Unabhängig von den Studienanforderungen wird von Befürwortern des Lateins betont, dass das Erlernen der lateinischen Sprache weiterhin Basis für die korrekte Verwendung von Fremdwörtern sei, das Erlernen anderer romanischer Sprachen wesentlich erleichtere und erhebliche Transfer-Effekte für die Denkschulung aufträten. Das Übersetzen lateinischer Texte fördere auf Grund der erheblichen Komplexität vieler lateinischer Sätze auch das logische Denken. Von den Gegnern ist hingegen zu hören, dass die Auseinandersetzung mit jeder Art von Grammatik, egal welcher Sprache, das strukturierte Denken fördere, und dass das Erlernen moderner romanischer Sprachen, welche im Gegensatz zu Latein noch gebraucht werden, mindestens ebenso gut dazu geeignet sei, die zahlreichen lateinischen Lehnwörter im Deutschen korrekt zu verwenden und andere romanische Sprachen zu erlernen. In der Tat sind viele gesamtromanische, also in allen romanischen Sprachen auftretende Wörter nicht im klassischen Latein vorhanden und müssen dann neu gelernt werden: guerra „Krieg“, testa „Kopf“, cavallo „Pferd“, mangiare/manger „essen“, andare - „gehen“ , boc(c)a/bouche „Mund“, blanco/blanc „weiß“, die Himmelsrichtungen etc. Viele dieser Wörter erklären sich nämlich aus dem umgangssprachlichen oder dem späten Latein oder stammen aus der Soldatensprache, also aus Varietäten, die nicht in der Schule gelehrt werden.
Aus deutschen und US-amerikanischen Untersuchungen geht hervor, dass zwischen absolviertem Lateinunterricht und der Beherrschung der englischen Sprache in Schrift und vor allem Wort eine signifikante Korrelation besteht. Ein kausaler Zusammenhang ist allerdings nicht nachgewiesen worden – möglicherweise macht eine hohe sprachliche Begabung eines Kindes die Wahl des als schwierig geltenden Latein wahrscheinlicher.
Da auch im modernen Lateinunterricht die Sprachproduktion eindeutig der Rezeption (Leseverstehen) untergeordnet ist, glauben viele, Latein falle Menschen mit ausgeprägter Begabung für Mathematik und formelle Denkvorgänge generell leichter als andere Fremdsprachen, wohingegen Menschen mit ausgeprägter Begabung für intuitives Erlernen von Sprachen andere Fremdsprachen leichter fänden. Dieser Zusammenhang lässt sich allerdings nicht häufig verifizieren: Die Erfahrung zeigt, dass die Schülerleistungen in Latein überwiegend Hand in Hand mit denen in der Muttersprache und anderen Fremdsprachen gehen.
Modernes Latein
Auch heute werden deutsch-lateinische Lexika aufgrund neulateinischen Wortgutes herausgegeben, z. B. das „lexicon auxiliare“ oder das vom Vatikan herausgegebene „lexicon recentis latinitatis“, welches erst im Jahre 2004 eine Neubearbeitung erfuhr.
Der finnische Rundfunksender YLE (Yleisradio) verbreitet Wochennachrichten in neulateinischer Sprache. Radio Bremen veröffentlicht regelmäßig die Nuntii Latini in schriftlicher und gesprochener Version. Seit April 2004 veröffentlicht auch die deutschsprachige Redaktion bei Radio Vatikan Nachrichten auf Lateinisch. Dabei handelt es sich um ursprünglich deutsche Meldungen. Gero P. Weishaupt übersetzt sie für die Redaktion ins Lateinische. Sehr beliebt ist auch die lateinische Fassung der Asterix-Comics, die der deutsche Altphilologe Graf v. Rothenburg (Rubricastellanus) verfasst hat.
Der Autor Nikolaus Groß, beruflich seit zehn Jahren Deutsch-Lektor in der südkoreanischen Hauptstadt, hat 2004 eine komplett latinisierte Übertragung von Patrick Süskinds Das Parfum im Brüsseler Verlag der Fundatio Melissa, einem überregionalen Verein zur Pflege des gesprochenen Lateins, veröffentlicht. Dem Buch ist mit dem „Glossarium Fragrantiae“ eine größere Liste aktualisierter Neuschöpfungen beigegeben. Vom selben Wortartisten existiert des weiteren ein Buch über den Baron Mynchusanus (Münchhausen). 2003 erschien bereits der erste Teil der Harry Potter-Bücher von J. K. Rowling auf Latein (Harrius Potter et Philosophi Lapis). Daneben gibt es noch viele weitere Übersetzungen „klassischer“ Werke ins Lateinische, so zum Beispiel Karl Mays Winnetou III, oder Der kleine Prinz (Regulus) von St. Exupéry.
Durch das Internet ist die Verfügbarkeit alter lateinischer Texte sowie das Entstehen neuer lateinischer Texte erheblich begünstigt worden. Inzwischen gibt es sogar lateinische Fassungen von Popsongs. Daneben entstehen auch neue Popsongs in lateinischer Sprache, etwa Cursum Perficio, gesungen von Enya, Liberatio, eines von vielen lateinischen Musikstücken der Gruppe „Krypteria“, oder bei Gruppen der Dark Wave bzw. Gothic (Jugendkultur). Roma Ryan hat neben Cursum Perficio für Enya noch weitere Songs in lateinischer Sprache verfasst. In Internetforen wie Grex Latine Loquentium kommunizieren Teilnehmer aus vielen Ländern ausschließlich in Latein.
In der klassischen beziehungsweise neoklassischen Musik findet Latein ebenfalls Verwendung. So hat etwa der niederländische Komponist Nicholas Lens auf seinem Werk Flamma Flamma ein lateinisches Libretto vertont, für sein Werk Terra Terra hat Lens selbst ein Libretto in lateinischer Sprache verfasst. Nicht zu vergessen sind auch die zahlreichen Vertonungen lateinischer Gedichte wie z. B. von Jan Novák. Carl Orff unterlegte mehreren seiner Vokal-Kompositionen Texte in Latein oder Griechisch. Igor Strawinski ließ das nach Sophokles von Jean Cocteau in französischen Versen verfasste Libretto zu „Ödipus Rex“ von Jean Daniélou ins Lateinische übersetzen.
Das Lehrbuch Lingua Latina per se illustrata des dänischen Autors Hans H. Ørberg hat die bisher hauptsächlich für den Unterricht in modernen Sprachen eingesetzte einsprachige Lehrmethode auf den altsprachlichen Unterricht übertragen. Das Lehrbuch erfreut sich in verschiedenen Ländern einer steigenden Beliebtheit.
Latein in den Wissenschaften
In der Biologie erfolgt die Namensbildung der wissenschaftlichen Namen lateinisch und griechisch, wobei neuere Vorschläge vorsehen, die Regeln nur aus der lateinischen Sprache zu entnehmen. In der Medizin sind die anatomischen Fachbegriffe lateinisch, für die einzelnen Organe wird zusätzlich auch latinisiertes Griechisch verwendet. Die Krankheitsbezeichnungen leiten sich aus dem Griechischen ab. Zahlreiche Sprichwörter haben einen lateinischen Ursprung und sind teilweise auch in der deutschen Übersetzung zu geflügelten Worten geworden. In den Rechtswissenschaften existieren verschiedene lateinische Lehrsätze und Fachbegriffe (Latein im Recht). Auch in der Geschichtswissenschaft spielt vor allem Latein weiterhin eine große Rolle. In der Meteorologie werden lateinische Begriffe in der Wolkenklassifikation eingesetzt.
Latein in der katholischen Kirche
Latein ist neben Italienisch die Amtssprache des Vatikanstaats. Die katholische Kirche veröffentlicht alle amtlichen Texte von weltkirchlicher Bedeutung in Latein. Das gilt für die liturgischen Bücher, den Katechismus, den Codex des kanonischen Rechts sowie die päpstlichen Rechtsvorschriften (canones, decretales) und Rundschreiben (Enzykliken).
Bis zum zweiten Vatikanischen Konzil (1962–1965) war Latein die offizielle Gottesdienstsprache und ist dies (laut Sacrosanctum Concilium) offiziell noch heute, wobei andere Sprachen jedoch gleichfalls erlaubt sind. Tatsächlich werden nur noch sehr wenige Gottesdienste in Latein gehalten. Der gegenwärtig amtierende Papst Benedikt XVI. bevorzugt bei seinen Messen aber das Lateinische vor dem Italienischen.
Siehe auch: Lateinische Kirche
Referenzlisten
- Lateinische Präpositionen
- Liste lateinischer Ortsnamen
- Liste lateinischer Präfixe
- Liste lateinischer Redewendungen
- Liste lateinischer Suffixe
- Liste von lateinischen Palindromen
- Lateinische Zahlwörter
Siehe auch
- Grammatik des Lateinischen
- Lateinische Aussprache
- Lateinische Sprichwörter
- Küchenlatein
- Vulgärlatein
- Mittellatein
- Lateinische Literatur
- Sprachen im Römischen Reich
- Jägerlatein
- Panlatinismus
Weblinks
- [http://www.commtec.de/wb/ Wörterbuch Latein-Deutsch-Latein auxilium online (mit Download-Möglichkeit)]
- [http://www.latein-pagina.de/iexplorer/stil.htm Lateinische Stilblüten]
- [http://www.thelatinlibrary.com/ The Latin Library – klassische Texte im Original]
- [http://www.albertmartin.de/latein/ Latein-Deutsch-, Deutsch-Latein-Wörterbuch mit hilfreichen Extras]
- [http://www.radiobremen.de/online/latein/ Nuntii latini bei Radio Bremen]
- [http://www.latein-pagina.de/ Latein-Pagina]
- [http://www.antikeundeuropa.de/Alte_Sprachen_heute/alte_sprachen_heute.html Alte Sprachen heute]
- [http://www.fh-augsburg.de/~harsch/a_chron.html Sammlung lateinischer Texte/bibliotheca Augustana]
- [http://www.music.indiana.edu/tml/ Lateinische Musiktraktate im Original]
- [http://www.lateinservice.de/index.htm Die deutsche Latein-Seite]
- [http://www.alcuinus.net/GLL/ Grex Latine Loquentium (Internetforum in lateinischer Sprache)]
- [http://www.kreienbuehl.ch/lat/ Latein und Altgriechisch Site]
- [http://www.latein24.de/ Übersetzungen vieler klassischer lateinischer Texte bei Latein24.de]
Kategorie:Einzelsprache
-
als:Latein
ja:ラテン語
ko:라틴어
simple:Latin language
th:ภาษาละติน
zh-min-nan:Latin-gí
Evangelisch
Das Adjektiv evangelisch bedeutet (ursprünglich) "auf das Evangelium zurückgehend".
Im Gegensatz zu katholisch bezeichnet es damit, dass die Kirchen der Reformation nur die Bibel (sola scriptura) als Quelle akzeptieren, und nicht zusätzlich auch andere Überlieferungen wie die Apostolischen Väter.
Kategorie:Evangelische Kirche
LiturgieDer Begriff Liturgie (v. griech.: λειτουργια leitourgia öffentlicher Dienst aus λειτος leitos öffentlich von λαος laos Volk; und εργον érgon Werk, Dienst) bezeichnet den gestalteten Gottesdienst. Der liturgische Gottesdienstbegriff weist eine doppelte Dimension auf: er beschreibt - doppelter Genitiv - den Dienst von und für Gott. Insofern unterscheidet er sich vom eher deskriptiven Begriff der Kulthandlung. Liturgie umfasst das gesamte gottesdienstliche Geschehen: Wort und Gesang, Gestik, Bewegung und Gewänder, liturgische Geräte, Symbole und Symbolhandlungen. Der Begriff "Liturgie" ist enger zu fassen als "Gottesdienst". Liturgie ist nie privater Natur, sondern Feiern der Kirche, und daher zu unterscheiden von Versammlungen und privatem Gebet. Neben den sonn- und werktäglichen Gemeindeliturgien und den Kasualien (Taufe, Trauung und Bestattung) feiern Teile der Gemeinde, Gemeinschaften (z.B. Konvente) oder Gruppen weitere Liturgieformen wie das Stundengebet.
Christentum
Urchristentum
Aus dem Urchristentum sind noch keine Gottesdienstordnungen bekannt, da sich die Gestaltung der Feiern noch in der Entwicklung befanden und je nach Gemeinde auch unterschiedlich ausfielen. In jedem Fall war der frühchristliche Gottesdienst stark vom jüdischen Synagogen-Gottesdienst inspiriert und integrierte zentral die Lesung und Auslegung der kanonischen Schriften und das Brotbrechen. Wohl gab es auch einen Überlieferungsstrang der liturgischen Fußwaschung. Mittels der Literarkritik lassen sich in den neutestamentlichen Texten gebräuchliche liturgische Stilelemente herausarbeiten: so Christuslieder (Bsp. Phil 2,5-11) oder auch Elemente eines Glaubensbekenntnisses in 1. Korinther 15; ebenso zitiert Paulus in 1 Kor 11 tradierte Einsetzungsworte zum Herrenmahl. Auch die Offenbarung des Johannes scheint Lieder aus dem Gottesdienst zu zitieren, Lieder, die im Messias von G. F. Händel zum Klingen kommen - wie z.B. "würdig ist das Lamm, das ...". In den frühen Schriften der Kirchenväter (z.B. Justin der Märtyrer) finden sich dann zahlreiche Hinweise auf die Abläufe liturgischer Handlungen bzw. Handlungsanweisungen.
Orthodoxe Liturgien
Die Liturgien, die die verschiedenen orthodoxen Kirchen feiern, werden in unterschiedliche Liturgiefamilien unterteilt: Byzantinischer Ritus, Westsyrischer Ritus, Ostsyrischer Ritus, Alexandrinischer Ritus und Armenischer Ritus. Der im Westen bekannteste ostkirchliche Ritus dürfte der Byzantinische Ritus sein. Gebräuchlich sind hier vor allem die Liturgie des Hl. Johannes Chrysostomus, die Basiliusliturgie, die nur an zehn Tagen im Jahr gefeiert wird, sowie die Liturgie der Vorgeweihten Gaben (vorwiegend mittwochs und freitags in der Großen Fastenzeit).
Allen Ostriten gemeinsam ist, dass sie vor der Mitte des ersten Jahrtausends entstanden und seither so gut wie unverändert geblieben sind.
Die mit Rom unierten Ostkirchen feiern die Liturgie in ihrem ursprünglichen Ritus.
Katholische Liturgie
Behauptungen, die katholische Kirche verstünde unter Liturgie in erster Linie die Ordnung der Heiligen Messe, greifen zu kurz.
Auf dem II. Vatikanischen Konzil haben die Konzilsväter ausführlich zum Thema Liturgie Stellung bezogen und die Konstitution über die Heilige Liturgie Sacrosanctum Concilium verkündet. Dort schreiben sie: "In der Liturgie, besonders im heiligen Opfer der Eucharistie, vollzieht sich das Werk unserer Erlösung, und so trägt sie in höchstem Maße dazu bei, dass das Leben der Gläubigen Ausdruck und Offenbarung des Mysteriums Christi und des eigentlichen Wesens der wahren Kirche wird ..."
Demzufolge geht es im katholischen Liturgieverständnis in erster Linie nicht primär um die genaue Regelung einzelner Ritenabfolgen, sondern um einen Wesensvollzug der Kirche. Der Codex iuris canonici (CIC) formuliert dies auf folgende Weise: "Den Heiligungsdienst erfüllt die Kirche in besonderer Weise durch die heilige Liturgie, die als Ausübung des priesterlichen Dienstes Jesu Christi zu betrachten ist; darin wird die Heiligung der Menschen durch sinnenhafte Zeichen bezeichnet und in der diesen je eigenen Weise bewirkt sowie der mystische Leib Jesu Christi, von Haupt und Glieder, der unverbrüchliche amtliche Gottesdienst vollzogen." (CIC 1983, Can. 834 §1).
Andere offizielle Aussagen über die Liturgie der katholischen Kirche finden sich im Katechismus der Katholischen Kirche unter den Nummern 1066ff.
Zur katholischen Liturgie zählen auch die Liturgien der unterschiedlichen mit Rom verbundenen Ostkirchen.
Evangelische Liturgie
Für die Ev.-Lutherischen und die Ev.-Unierten Kirchen gibt es in Deutschland eine gemeinsame Gottesdienstordnung, die Agende genannt wird. In wesentlichen Zügen geht sie in ihrem Ablauf auf die römisch-katholische Liturgie zurück.
In einigen Freikirchen ist das Wort Liturgie verpönt, weil der Begriff zu sehr mit Tradition verbunden ist, aber die meisten von ihnen haben dennoch eine Ordnung für den Abendmahlsgottesdienst (mit wenigen Ausnahmen wie z.B. die Quäker).
Judentum
Das Judentum und die orthodoxen Kirchen verstehen unter Liturgie den ganzen gestalteten Gottesdienst, der im religiösen Leben und in der Theologie das Zentrum ist. Die jüdische Liturgie umfasst vor allem die Kantillation der Tora (siehe Teamim), Gesang und Gebet.
Moderne Krise und liturgische Erneuerung
Angesichts der zunehmenden Wertschätzung von Spontanität und Authentizität sprechen viele Wissenschaftler von einer Liturgieunfähigkeit des modernen Menschen. Andererseits entwickeln sich in vielen Lebensbereichen (Sportveranstaltungen; Medien) neue Gemeinschaftsrituale und Paraliturgien.
Allerdings gibt es auch eine liturgische Erneuerung und Wiederentdeckung. Dazu gehört beispielsweise die Berneuchener Bewegung ("Michaelsbrüder") oder auch die Gesänge von Taizé.
Heute sind in vielen Kirchen die Liturgien, zumindest teilweise, im Kirchengesangbuch aufgeführt. Die katholische Kirche kennt das Brevier für die täglichen Andachten, in den Anglikanischen Kirchen gibt es das Book of Common Prayer
Liturgiewissenschaft und Rubrizistik
Die Liturgik oder Liturgiewissenschaft ("scientia liturgica") hat als Ziel, die liturgischen Handlungen geistig zu durchdringen, ihren Ursprung, ihre Geschichte, ihre Ursachen und ihre Bedeutung darzulegen.
Die Rubrizistik oder Zeremonienlehre zielt darauf ab, die äußeren Zeremonien und Riten darzulegen und die Regeln zu erklären, nach denen die liturgischen Handlungen geschehen sollen. Diese Regeln werden Rubriken genannt, weil sie in den liturgischen Büchern nach alter Tradition meist in rot geschrieben sind.
Siehe auch
- Liturgische Bewegung, Liturgiereform, Leiturgie, Liste liturgischer Bücher, Brevier (Liturgie)
- Ritual, Brauchtum,
Weblinks
- [http://www.erzabtei-beuron.de/schott/ Schott-Messbuch] (katholische Messe)
- [http://breviary.net/ katholisches Brevier in Englisch]
- [http://www.usc.urbe.it/html/php/rmartinez/lithor.html katholisches Brevier in Latein] (für Handhelds)
- [http://www.evangelischer-gottesdienst.de/ Evangelischer Gottesdienst]
- [http://www.hh.schule.de/lehrer/horstleps/orthbyz/zurliturgie.html Chrysostomos-Liturgie]
- [http://www.missionstclare.com/ Daily Office Online (englisch und spanisch)]
- [http://www.liberale-juden.de/de/bue_vorw_rayner.htm Jüdischer Gottesdienst]
- [http://www.liturgie.de/ Deutsches Liturgisches Institut]
Kategorie:Liturgie
ja:典礼
Church of EnglandDie Church of England ist die Mutterkirche der anglikanischen Weltkirchengemeinschaft, so dass sich ihre Geschichte weitestgehend mit derselben deckt und die letzte eigentliche Landeskirche in dieser, welche der Autorität des Staatsoberauptes untersteht (Staatskirche).
Sie erstreckt sich heute über das Gebiet Englands, also ohne Schottland und Wales, und ist noch immer eine Landeskirche im klassischen Sinne, da an ihrer Spitze der britische Monarch mit dem Titel Supreme Governor of the Church of England steht. Auch sind die beiden Erzbischöfe und 24 ältesten Bischofssitze Mitglied im House of Lords. Allerdings sind ihre Mitglieder heute nicht mehr die Mehrheit der Engländer, und sie kämpft mit weiterem Mitgliederschwund.
Kirchenintern präsidiert der Landeskirche der Erzbischof von Canterbury als Primas, der auch innerhalb der anglikanischen Weltkirchengemeinschaft einen Ehrenvorrang genießt. Die Church of England erstreckt sich über zwei Kirchenprovinzen, nämlich Canterbury und York, welche zusammen 43 Diözesen beherbergen
Kirchenprovinz Canterbury
Bath & Wells [http://bathwells.anglican.org/],
London,
Birmingham,
Norwich,
Oxford,
Bristol,
Canterbury,
Peterborugh,
Chelmsford,
Portsmouth,
Chichester,
Coventry,
Derby,
Salisbury,
Ely,
Truro,
Exeter,
Gloucester,
Guildford,
Hereford,
Leicester,
Lichfield,
Lincoln,
Worcester,
Winchester,
Rochester,
St Albans,
Southwark,
Bury Saint Edmunds & Ipswich,
Europe
Kirchenprovinz York
Liverpool,
Blackburn,
Manchester,
Bradford,
Newcastle upon Tyne,
Carlisle,
Chester,
Ripon & Leeds,
Sheffield,
Sodor & Man,
Durham,
Wakefield,
Southwell,
York
Eine Sonderstellung nimmt nur die Diözese von Europa ein.
Mit etwa 25.000.000 Gläubigen ist sie die größte anglikanische Kirche.
Weblinks
- [http://justus.anglican.org/resources/bcp/Latin1662/BCP_Latin1662.htm Book of Commun Prayer von 1662 (Latein)]
Kategorie:Anglikanische Kirche
ja:イギリス国教会
Englische Sprache
Die englische Sprache (Englisch) ist eine germanische Sprache. Sie gehört, wie auch das Deutsche und das Niederländische, dem westlichen Zweig der germanischen Sprachen an.
In einem eigenen Artikel gibt es mehr zur Geschichte der englischen Sprache.
Englisch ist heute die am weitesten verbreitete Sprache der Welt, während es sich bei Mandarin-Chinesisch um die meistgesprochene Sprache handelt.
Die englische Sprache wird in sehr vielen Ländern als erste Fremdsprache in den Schulen gelehrt (siehe Englisch (Schule)) und ist offizielle Sprache der meisten internationalen Organisationen. Viele dieser Organisationen haben daneben noch andere offizielle Sprachen. Englisch gilt als Weltsprache.
Heute wird Englisch weltweit von etwa 340 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen, das heißt, etwa 340 Millionen Menschen sind anglophon. Zählt man die Zweitsprachler hinzu, kommt man auf etwa 510 Millionen Sprecher.
Verbreitung
Amtssprache
Englisch ist Amtssprache in den folgenden Staaten, wobei die Zahlen die ungefähre Zahl der Muttersprachler angeben, soweit bekannt:
Englisch ist zudem Amtssprache bei der Europäischen Union, bei der Afrikanischen Union, der Organisation Amerikanischer Staaten und bei den Vereinten Nationen.
Sonstige Verwendung
Die englische Sprache dient zudem als Verkehrssprache in folgenden Ländern und Regionen:
- Gibraltar
- Hongkong
- Israel
- Malaysia
- St. Martin
- Somalia
- Zypern
Sprachwissenschaftliche Einordnung
Das Englische gehört zu den indogermanischen Sprachen, die ursprünglich sehr stark flektierende Merkmale aufwiesen.
Alle indogermanischen Sprachen weisen diese Charakteristik bis heute mehr oder minder auf.
Es besteht jedoch in allen diesen Sprachen eine Tendenz weg von flektierenden und hin zu isolierenden Formen.
Im Englischen ist diese Tendenz besonders ausgeprägt gewesen, so dass es sich im Laufe seiner Entwicklung im Wesen stark gewandelt hat.
Heute trägt die englische Sprache überwiegend isolierende Züge und ähnelt strukturell teilweise stärker isolierenden Sprachen wie dem Chinesischen als den genetisch eng verwandten Sprachen wie dem Deutschen.
Zudem hat sich die Sprache heute durch die weite Verbreitung in viele Dialekte aufgeteilt. Viele europäische Sprachen bilden auch völlig neue Begriffe auf Basis der englischen Sprache (Anglizismen). Auch in einigen Fachsprachen werden die Termini von Anglizismen geprägt, z.B. in den Bereichen Informatik und Wirtschaft.
Der Language Code ist en beziehungsweise eng (nach
ISO 639);
der Code für Altenglisch (etwa 450 bis 1100) ist ang
und der Code für Mittelenglisch (etwa 1100 bis 1500) ist enm.
Sprachvarianten der englischen Sprache
Durch die weltweite Verbreitung der englischen Sprache hat diese in verschiedenen Gegenden zahlreiche Varianten entwickelt.
Nach der bekanntesten und fremdartigsten Variante des Englischen spricht man oft auch von einer Pidginisierung, wenn eine Sprache sich durch ihre weite Verbreitung in mehrere Sprachen aufzuteilen beginnt, die untereinander kaum noch kompatibel sind.
Folgende Sprachvarianten werden unterschieden:
- Siehe auch: Internationale Klassifizierungen (Englische Sprache)
Eine Reihe von Pidginsprachen und Kreolsprachen haben sich auf englischem Substrat entwickelt.
Das Eindringen von Anglizismen in andere Sprachen wird manchmal mit abwertenden Namen wie "Denglisch" (Deutsch und Englisch) oder "Franglais" (Französisch und Englisch) versehen. Dabei handelt es sich nicht um Varianten des Englischen, sondern um Erscheinungen in anderen Sprachen.
- Siehe auch: Englische Sprache in anderen Sprachen
Der scherzhafte Begriff "Engrish" bezeichnet ebenfalls keine Variante der englischen Sprache, sondern bezieht sich auf das unbeholfene Englisch, das gelegentlich in asiatischen Ländern anzutreffen ist, hier insbesondere bei Japanern, die den Lateral "l", der im Japanischen nicht vorkommt, durch "r" ersetzen.
Ähnliche/Verwandte Wörter
Deutsch und Niederländisch
Überraschend sind die sehr zahlreichen englischen Wörter, bei denen die Verwandtschaft mit dem Deutschen und dem Niederländischen durch Bedeutungsverschiebung oder -verengung oft nicht ins Auge fällt.
Dänisch
Französisch
Textsammlungen
Beim Project Gutenberg stehen zahlreiche Texte frei zur Verfügung.
Siehe auch
- Englische Grammatik
- Ghoti
- Liste englischer Redensarten
- Englische Phonetik
- Englische Sprache in der Werbung
- Liste von Sprachen nach der Zahl ihrer Muttersprachler
- Chronologie englischsprachiger Medien
Literatur
- Wolfgang Viereck, Heinrich Ramisch, Karin Viereck: dtv Atlas Englische Sprache. dtv, 2002. ISBN 3423032391
- J. C. Wells: Accents of English. Volume I: An Introduction. Cambridge University Press, 1982. ISBN 0521297192
- J. C. Wells: Accents of English. Volume II: The British Isles. Cambridge University Press, 1982. ISBN 0521285402
- J. C. Wells: Accents of English. Volume III: Beyond the British Isles. Cambridge University Press, 1982. ISBN 0521285410
- Michael McCarthy, Felicity O'Dell: English Vocabulary in Use. upper-intermediate and advanced. Cambridge University Press, 1994
- Raymond Murphy: English Grammar in Use. Cambridge University Press, 1985
- Robert Phillipson: Linguistic Imperialism. Oxford University Press, 2000. ISBN 0194371468
Weblinks
- http://dict.leo.org/ – umfangreiches und ständig erweitertes Deutsch-Englisch und Englisch-Deutsch Online-Wörterbuch
- http://www.odge.de/ - Deutsch-Englisch und Englisch-Deutsch Wörterbuch mit über 420.000 Übersetzungen (auch ungewöhnliches)
- http://www.dict.cc/ – Deutsch-Englisch und Englisch-Deutsch Wörterbuch mit mittlerweile über 400.000 Übersetzungen
- http://www.dict.org/ – greift auf mehrere Wörterbücher zu, die das dict-Protokoll benutzen
- http://www.EnglishTensesWithCartoons.com Englishe Zeiten
- http://www.phon.ucl.ac.uk/home/estuary/index.html - Estuary English
- http://www.wordorigins.org/ – Die Herkunft einiger hundert englischer Wörter
- http://www.etymonline.com/ – Online Etymology Dictionary, Erklärungen zur Herkunft einiger tausend englischer Wörter
- http://www.englisch-hilfen.de/ – kostenlose Nachhilfe mit Erklärungen und Übungen
- http://www.ego4u.de/ – Englische Grammatik Online
- http://www.sprachschule-lbt.de/index.php?sprachschulen=englischkurse-5-spaltensystem&englisch-lernen=lernhilfen – kostenloses Grammatiksystem der englischen Sprache zum Selbstlernen
- http://www.quickdic.de/ – Wörterbuch zum Herunterladen
- http://www.phrasen.com/ – Wörterbuch der englischen Redewendungen
- http://www.urbandictionary.com - Slang Dictionary
- http://www.woerterbuch.info/ – Deutsch-Englisch Wörterbuch mit 600.000 Übersetzungen und 125.000 Synonymen
- http://www.alt-usage-english.org/audio_archive.shtml - Sprachfiles für Indisch-, Britisch-, Austrailienenglish und noch vieles mehr
Kategorie:Einzelsprache
Kategorie:Englische Sprache
Kategorie:Anglistik
als:Englische Sprache
ja:英語
ko:영어
ms:Bahasa Inggeris
simple:English language
th:ภาษาอังกฤษ
zh-min-nan:Eng-gí
Commonwealth
Das Commonwealth of Nations ist ein Staatenbund, der in erster Linie durch das Vereinigte Königreich und dessen ehemalige Kolonien gebildet wird.
Die Bezeichnung „Commonwealth“ (engl.: Gemeinwohl) meint einen freiwilligen Bund von unabhängigen, souveränen Staaten, die gemeinsame Ziele verwirklichen oder sich zu einer politischen Gemeinschaft oder gar einem übergeordneten Staat zusammenschließen.
Geschichte
Beim Commonwealth of Nations handelt es sich um einen Bund unabhängiger Staaten als Nachfolger des British Empire, welches nach dem Zweiten Weltkrieg weitgehend aufgespalten wurde. Zu dem Zerfall kam es einerseits durch aufkommende Unabhängigkeitsbewegungen in verschiedenen Gebieten (zum Beispiel in Indien unter dem Einfluss des Pazifisten Mahatma Gandhi) und andererseits aufgrund der beschränkten Mittel der britischen Regierung nach dem Krieg.
Commonwealth heute
Als Commonwealth Realms bezeichnet man die Staaten im Commonwealth, welche den britischen Monarchen als ihr Staatsoberhaupt anerkennen.
Heute leben 30% der Weltbevölkerung (1,7 Mrd. Menschen) in Mitgliedstaaten des Commonwealths: Indien ist das bevölkerungsreichste Mitglied mit über einer Milliarde Menschen. Auch Pakistan, Bangladesch und Nigeria haben jeweils eine Bevölkerung von mehr als 100 Millionen Menschen. Aber auch Staaten wie zum Beispiel die Inselkette Tuvalu, auf der nur etwa 11.000 Menschen leben, gehören dem Bund an.
In der Praxis sieht es so aus, dass die Staaten, wenn sie zu einer Republik werden, formell aus dem Bund austreten. Anschließend stellen sie einfach einen Antrag auf Wiederaufnahme, der automatisch gewährt wird. Die Republik Irland bewarb sich nach dem Austritt nicht um die Wiederaufnahme. Bis heute ist der Beitritt Irlands zum Commonwealth ein Thema in der irischen Politik.
Das Commonwealth Office in London ist die Zentrale des Staatenbundes. Ähnlich wie bei der UNO in New York entsendet jedes Mitgliedsland einen Vertreter dorthin, so dass ein ständiger Informationsaustausch stattfinden kann. Zusätzlich treffen sich die Staats- und Regierungschefs der Commonwealth-Länder einmal jährlich zu einem einwöchigen Gipfeltreffen. Hierbei werden wichtige politische und wirtschaftliche Fragen sowie die Weltlage diskutiert. Auch Sanktionen gegen einzelne Staaten, wie zuletzt 2002 gegen Simbabwe, werden hier beschlossen. Der Gipfel findet jedes Jahr in einem anderen Mitgliedsland statt und wird traditionell durch den britischen Monarchen, aktuell Königin Elisabeth II., als Oberhaupt des Commonwealths eröffnet.
Mitglieder
Königin Elisabeth II.
53 Staaten sind gegenwärtig Mitglieder im Commonwealth of Nations
(die Jahreszahlen zeigen das Beitrittsjahr)
- (1981)
- (1931)
- (1973)
- (1972)
- (1966)
- (1981)
- (1966)
- (1984)
- (1978)
- (1970, dann Austritt 1987 und Wiedereintritt 1997, Suspendierung von 2000 bis 2001)
- (1965)
- (1957)
- (1974)
- (1966)
- (1947)
- (1962)
- (1995)
- (1931)
- (1963)
- (1979)
- (1966)
- (1964)
- (1957)
- (1982)
- (1964)
- (1968)
- (1995)
- (1990)
- (1999)
- (1931)
- (1960, Suspendierung von 1995 bis 1999)
- (1947, Austritt 1972, Wiedereintritt 1989; Suspendierung 1999, aufgehoben 2004 da die Außenminister die loyale Haltung Pervez Musharrafs belohnen wollten)
- (1975)
- (1978)
- (1964)
- (1970)
- (1976)
- (1961)
- (1965)
- (1948)
- (1983)
- (1979)
- (1979)
- (1931, Austritt 1961, Wiedereintritt 1994)
- (1968)
- (1961)
- (1970)
- (1962)
- (1978)
- (1962)
- (1980)
- (1931)
- (1961)
Darunter: Commonwealth Realms
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Siehe auch: Commonwealth Realm
Ehemalige Mitglieder
- 20px Irland verließ den Bund 1949
- 20px Simbabwe (1980) am 6. Dezember 2003 ausgetreten, vorhergegangen war am 20. März 2002 eine Suspendierung
Siehe auch
- Frankophonie
- GUS
- CPLP
- Commonwealth (Begriffsklärung)
Literatur
- Nicholas Mansergh: Das Britische Commonwealth. Entstehung - Geschichte - Struktur. Zürich 1969
Weblinks
- http://www.thecommonwealth.org
Kategorie:Politische Organisation
ja:イギリス連邦
ko:영국 연방
ms:Negara-negara Komanwel
PrimasMit Primas (auch Primates mehrzahl Primaten) wird bezeichnet
- der Hauptbischof einer anglikanischen Landeskirche
- der Bischof des Hauptsitzes in einem Land, der ursprünglich mit besonderen Vorrechten ausgestattet war. Jetzt ist es nur noch ein besonderer Ehrentitel für die Inhaber bestimmter Erzbischofsitze. (Frankreich mit Lyon, Polen mit Warschau - Gnesen, Deutschland, Österreich mit Salzburg und Ungarn mit Esztergom - Budapest)
- der Generalobere der Benediktinerorden (sog. Abtprimas)
- der Primás ist der erste Geiger bei ungarischen Zigeunerkapellen
Primas ist nicht zu verwechseln mit dem Primat, das die Vorrangstellung des Papstes in der römisch-katholischen Kirche bezeichnet.
Anglican Church in Aotearoa, New Zealand and PolynesiaDie Anglican Church in Aotearoa, New Zealand & Polynesia ist ein Teil der Anglikanischen Kirchengemeinschaft und zählt 584.793 Mitglieder in 552 Pfarreien, die durch 822 Kleriker betreut werden. An der Spitze ihrer neun Diözesen steht der Primas von Auckland.
Nachdem man 1970 die Wiederverheiratung zugelassen hatte, kam es 1977 auch zur ersten Priesterweihe einer Frau und 1990 zur überhaupt ersten Bischofsweihe einer Frau im Anglikanischen Kirchenverbund.
Kategorie:Anglikanische Kirche
Anglican Church of AustraliaDie Anglican Church of Australia ist ein Teil der Anglikanischen Kirchengemeinschaft und hat 3.903.324 Mitglieder in 1.408 Pfarrgemeinden, welche von 3.693 Klerikern betreut werden.
Sie besteht aus 23 Diözesen in fünf Regionen (Provinzen), an deren Spitze der Erzbischof von Perth als Primas steht. Seit 1962 unabhängig von der Church of England, regelt die Nationale Generalsynode alle Belange dieser Kirche selbständig und der Staat hat nur ein geringes Mitspracherecht.
Wie in der Church of England, so besitzt auch die Church of Australia Diakoninnen (seit 1986) und Priesterinnen (seit 1992). Die Verteilung sah im Jahre 2002 wie folgt aus:
- 203 Diakone - 165 Diakoninnen
- 3057 Priester - 365 Priesterinnen
Es existieren 23 Diözesen:
- Die Provinz von New South Wales
- Armidale
- Bathurst
- Canberra & Goulburn
- Grafton
- Newcastle
- Riverina
- Sydney
- Die Provinz von Queensland
- Brisbane
- North Queensland
- The Northern Territory
- Rockhampton
- Die Provinz von South Australia
- Adelaide
- The Murray
- Willochra
- Die Provinz von Victoria
- Ballarat
- Bendigo
- Gippsland
- Melbourne
- Wangaratta
- Die Provinz von Western Australia
- Bunbury
- North West Australia
- Perth
- Extra Diözese
- Tasmanien
Kategorie:Anglikanische Kirche
Kategorie:Australien
Anglican Church of CanadaDie Anglican Church of Canada ist ein Teil der Anglikanischen Kirchengemeinschaft. Sie besteht aus 30 Diözesen in vier Kirchenprovinzen, an deren Spitze der Primas von British Columbia & the Yukon steht.
Ihre höchste Autorität findet die Kirche von Kanada, die heute über 800.000 Mitglieder zählt, in der Generalsynode, die alle drei Jahre für etwa neun Tage zusammentritt.
Weblinks
- [http://www.prayerbook.ca/bcp/bcp.htm Book of Common Prayer der Church of Canada]
Kategorie:Anglikanische Kirche
Anglican Church of Korea
Die Anglikanische Kirche von Korea ist ein Teil der Anglikanischen Kirchengemeinschaft und zählt etwa 50.000 Mitglieder. Sie besteht aus drei Diözesen und wurde 1993 durch den Erzbischof von Canterbury mit einem eigenen Primas mit Sitz in Seoul ausgestattet und damit in die Unabhängigkeit entlassen.
Kategorie:Anglikanische Kirche
Kategorie:Religion (Korea)
Anglican Church of Papua New GuineaDie Anglican Church of Papua New Guinea ist ein Teil der anglikanischen Kirchengemeinschaft und beschränkt sich auf die östliche Hälfte der Insel Neuguinea.
Sie zählt hier 166.046 Gläubige, was einen Anteil von 3,2% der Gesamtbevölkerung ausmacht. Die Kirche, an deren Spitze als Primas der Erzbischof von Papua-Neuguinea und Bischof von Aipo Rongo steht, gliedert sich in 5 Diözesen (Aipo Rongo, Dogura, Neuguinea Inseln, Popondota, Port Moresby) und zählte Anfang 2002 118 Gemeinden mit 173 Priestern.
Die Anglican Church of Papua New Guinea kennt keine Frauenordination.
Siehe auch: Evangelisch-Lutherische Kirche von Papua-Neuguinea
Kategorie:Anglikanische Kirche
Kategorie:Papua-Neuguinea
Kategorie:Kirchliche Organisation
Church in WalesDie Church in Wales (Kirche in Wales) ist ein Teil der anglikanischen Kirchengemeinschaft und gliedert sich in 6 Diözesen, an deren Spitze der Erzbischof von Wales als Primas steht, mit welchem jedoch anders als in England kein bestimmter Bischofssitz verbunden ist. Sie zählt etwa 120.000 Gläubige.
1920 durch das Britische Parlament für selbständig erklärt und ihres Status als Staatskirche entkleidet — daher auch der heutige Name Church in Wales statt Church of Wales —, unterstand sie bis dahin dem Primas von Canterbury. Zur Zeit trägt der Bischof von Llandlaff den Titel eines Erzbischofs von Wales und bildet mit den übrigen Bischöfen eine Synode, welche die höchste Instanz dieser Landeskirche bildet. Die Church in Wales ist durch Zugehörigkeit zur High Church des Anglo-Katholizismus gekennzeichnet.
Kategorie:Anglikanische Kirche
ja:ウェールズ聖公会
Church of CeylonDie Church of Ceylon ist ein Glied der anglikanischen Weltkirchengemeinschaft und gehörte bis 1970 der Church of Pakistan an. Sie beschränkt sich heute auf das Gebiet von Sri Lanka. Ihre beiden Diözesen (Colombo und Kurunagala) untersteht dem Erzbischof von Canterbury als Primas.
Das Gebiet der Church of Ceylon ist eines der ältesten Missionsgebiete der anglikanischen Kirche und gehen bis auf das Jahr 1796 zurück.
Kategorie:Anglikanische Kirche
Church of EnglandDie Church of England ist die Mutterkirche der anglikanischen Weltkirchengemeinschaft, so dass sich ihre Geschichte weitestgehend mit derselben deckt und die letzte eigentliche Landeskirche in dieser, welche der Autorität des Staatsoberauptes untersteht (Staatskirche).
Sie erstreckt sich heute über das Gebiet Englands, also ohne Schottland und Wales, und ist noch immer eine Landeskirche im klassischen Sinne, da an ihrer Spitze der britische Monarch mit dem Titel Supreme Governor of the Church of England steht. Auch sind die beiden Erzbischöfe und 24 ältesten Bischofssitze Mitglied im House of Lords. Allerdings sind ihre Mitglieder heute nicht mehr die Mehrheit der Engländer, und sie kämpft mit weiterem Mitgliederschwund.
Kirchenintern präsidiert der Landeskirche der Erzbischof von Canterbury als Primas, der auch innerhalb der anglikanischen Weltkirchengemeinschaft einen Ehrenvorrang genießt. Die Church of England erstreckt sich über zwei Kirchenprovinzen, nämlich Canterbury und York, welche zusammen 43 Diözesen beherbergen
Kirchenprovinz Canterbury
Bath & Wells [http://bathwells.anglican.org/],
London,
Birmingham,
Norwich,
Oxford,
Bristol,
Canterbury,
Peterborugh,
Chelmsford,
Portsmouth,
Chichester,
Coventry,
Derby,
Salisbury,
Ely,
Truro,
Exeter,
Gloucester,
Guildford,
Hereford,
Leicester,
Lichfield,
Lincoln,
Worcester,
Winchester,
Rochester,
St Albans,
Southwark,
Bury Saint Edmunds & Ipswich,
Europe
Kirchenprovinz York
Liverpool,
Blackburn,
Manchester,
Bradford,
Newcastle upon Tyne,
Carlisle,
Chester,
Ripon & Leeds,
Sheffield,
Sodor & Man,
Durham,
Wakefield,
Southwell,
York
Eine Sonderstellung nimmt nur die Diözese von Europa ein.
Mit etwa 25.000.000 Gläubigen ist sie die größte anglikanische Kirche.
Weblinks
- [http://justus.anglican.org/resources/bcp/Latin1662/BCP_Latin1662.htm Book of Commun Prayer von 1662 (Latein)]
Kategorie:Anglikanische Kirche
ja:イギリス国教会
Church of NigeriaDie Church of Nigeria ist ein Teil der anglikanischen Kirchengemeinschaft und in dieser nach der Church of England auch die größte. Die Church of Nigeria zählt heute etwa 15 Millionen Gläubige in 78 Diözesen und 10 Kirchenprovinzen.
Ihr Primas ist Peter Akinola.
Die Church of Nigeria steht innerhalb der anglikanischen Kirchengemeinschaft auf der konservativen Seite. Sie kennt keine Frauenordination.
Der Leiter der Kirche, Erzbischof Peter Akinola, hat vor kurzem angegeben, daß, wenn der in offener homosexueller Partnerschaft lebende Gene Robinson zum Bischof der Diözese von New Hampshire geweiht werden sollte, die Kirche von Nigeria Robinson nicht als Bischof anerkennen wird, und sich nicht mehr in Kommunion mit der Diözese von New Hampshire sieht. Das gleiche gelte für alle Diözesen der Episcopal Church, die diese Wahl unterstützen.
Weblinks
- [http://www.anglican-nig.org/ Homepage]
ja:ナイジェリア聖公会
Kategorie:Anglikanische Kirche
Kategorie:Christentum in Nigeria
Church of North IndiaDie Church of North India ist ein Glied der anglikanischen Kirchengemeinschaft, welches 1970 zu einer eigenständigen Kirchenprovinz wurde. An seiner Spitze steht als Primas ein Moderator, welcher ein Bischof der 26 Diözesen ist: Agra, Amritsar, Andamanen und Nikobaren, Barrackpore, Bhopal, Kalkutta, Chandigarh, Chotanagpur, Cuttack, Delhi, Durgapur, Eastern Himalayas, Gujarat, Jabalpur, Kolhapur, Lucknow, Marathwada, Mumbai, Nagpur, Nasik, North East Indien, Patna, Phulbani, Pune, Rajasthan und Sambalpur.
Doch besteht die Church of North India nicht nur aus Anglikanern, sondern auch aus Methodisten und Presbyterianer.
Gemeinsam mit der Church of Pakistan, der Church of Bangladesh und der Church of South India bildet sie eine der vier "vereinigten Kirchen" der anglikanischen Kirchengeimeinschaft.
Kategorie:Anglikanische Kirche
Church of South IndiaDie Church of South India ist ein Glied der anglikanischen Kirchengemeinschaft und seit 1947 selbständig. An ihrer Spitze steht als Primas ein Moderator, denn sie bildet gemeinsam mit der Church of Pakistan, Church of Bangladesh und der Church of North India eine der vier vereinigten Kirchen der Anglikaner.
Doch besteht die Church of South India nicht nur aus Anglikanern, welche lediglich 50.000 Gläubige in ihr ausmachen. Sie vereinigt in sich auch Methodisten (220.000) und Presbyterianer (290.000).
Die Church of South I | | |