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AnlasserDer Anlasser oder Starter ist ein Teil an einer Verbrennungskraftmaschine und wurde von Citroën im Jahre 1919 in den Automobilbau eingeführt.
1919
Ehe der Motor seine eigentliche Arbeit beginnen kann, muss ein Ansaug- sowie ein Verdichtungstakt ausgelöst werden, also z.B. durch Handkurbeln oder Anrollen. Der Anlasser ist ein Elektromotor oder Druckluftmotor, der diese Arbeit übernimmt.
Der Starter hat ein kleines Zahnrad, das so genannte Starterritzel, das auf der Starterwelle axial verschiebbar ist.
Das Ritzel wird durch einen Elektromagneten zunächst in die Verzahnung auf dem Schwungrad in Eingriff gebracht (eingespurt) und erst danach wird der Strom für den Anlassermotor durch einen Kontaktschalter an dem Einschiebemagneten eingeschaltet. Weil Anlasser Reihenschlussmotoren sind, weisen diese bei kleinen Drehzahlen das größte Drehmoment auf, was für den Startvorgang günstig ist. Ferner ist das Ritzel mit einem Freilauf ausgerüstet. Dieser verhindert das Hochlaufen des Anlassers, wenn bei eingespurten Anlasserritzel der gestartete Verbrennungsmotor schneller als der Anlasser laufen sollte.
Andere Modelle - insbesondere für Verbrennungsmotoren mit großem Hubraum - kuppeln eine Schwungmasse auf das Motorzahnrad. Die Schwungmasse wird durch einen Anlassmotor auf Drehzahl gebracht. Wird ein Elektromotor verwendet, treten dabei keine den Fahrzeugakku belastenden Stromspitzen auf.
Eine weitere Methode ist die Einspeisung von Druckluft direkt in die Zylinder des Verbrennungsmotors, so dass dabei zwei oder mehr Zylinder des anzulassenden Motors als Anlasser dienen. Dies wird bei sehr großen Motoren verwendet, wobei es immer eine autarke Hilfsenergieanlage zur Bereitstellung der Druckluft gibt. Diese Methode wird bei Lokomotiv-, Schiffs- und Standdieseln (z. B. für große Notstromaggregate) verwendet.
Es gibt Überlegungen zu Modellen von Anlassern, die gleichzeitig als Lichtmaschine arbeiteten, nur einmal als Motor, das andere Mal als Generator (Dynastart). Dieser so genannte Kurbelwellen-Startgenerator, kurz KSG, wird die Zukunft neuer Automobile sein. Diese Lösung war schon zu Zeiten der Gleichstrom-Lichtmaschinen bei Motorrollern und bei einigen Kleinwagen der 60er Jahre (z.B. BMW Isetta) gebräuchlich.
Kategorie:Verbrennungsmotor
VerbrennungskraftmaschineDie Verbrennungskraftmaschine ist eine Wärmekraftmaschine (Thermische Fluidenergiemaschine), die durch innere Verbrennung von Treibstoff mechanische Arbeit verrichtet.
Dabei wird chemische Energie (Kraftstoff-Luft-Gemisch) über thermische Energie (Wärme) und potentielle Energie (Druck) in mechanische Energie (Bewegung) umgewandelt.
Alle Verbrennungskraftmaschinen arbeiten nach einem gemeinsamen Prinzip: 1. Ansaugen - 2. Verdichten - 3. Arbeiten - 4. Ausstoßen
Diese vier Schritte werden bei Turbomaschinen kontinuierlich durchlaufen, die Druckverhältnisse sind konstant. Bei Verbrennungsmotoren herrschen, je nach Arbeitschritt, verschiedene Drücke an der Ansaug bzw. Ausstoßseite, deren Wert sich abhängig von der Drehzahl der Maschine periodisch ändert. Man spricht bei Verbrennungsmotoren von vier Arbeitstakten.
Beispiele von Verbrennungskraftmaschinen
Strömungsmaschinen (Turbomaschinen)
- Gasturbine
- Strahltriebwerk
Kolbenmaschinen
- Verbrennungsmotoren
- Hubkolbenmotoren
- Kreiskolbenmotoren
Siehe auch: Kraftmaschine, Fluidenergiemaschine
kategorie:Kraftmaschine
1919
Politik
- Während der Friedensverhandlungen in Versailles tritt der englische Delegierte Keynes aus Empörung über die Höhe der Reparationsforderungen an Deutschland zurück
- 1. Januar: Die Tschechoslowakei besetzt Preßburg, Ungarn
- 1. Januar: Die bereits am 25. Dezember 1918 proklamierte Sowjetrepublik Weißrussland wird gegründet
- 1. Januar: Gustave Ador wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Der Achtstundentag tritt als Folge des Stinnes-Legien-Abkommens im Deutschen Reich in Kraft
- 1. Januar: Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und Leo Jogiches gründen die KPD als selbständige Partei
- 4. Januar: Parade der Eisernen Garde vor Gustav Noske und Friedrich Ebert in Berlin
- 15. Januar: Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht werden von Soldaten der Garde-Schützen-Kavallerie-Division in Berlin ermordet; ihre Leichen im Landwehrkanal versenkt
- 19. Januar: Wahlen zur Nationalversammlung in Deutschland. Zum ersten Mal sind Frauen stimmberechtigt und auch wählbar
- 23. Januar: Beginn des Polnisch-Tschechoslowakischen Grenzkrieges um das Olsa-Gebiet
- 6. Februar: Eröffnung der Weimarer Nationalversammlung durch Friedrich Ebert
- 11. Februar: Friedrich Ebert wird von der Nationalversammlung zum ersten Reichspräsident der Weimarer Republik gewählt und bleibt dies bis 1925
- 21. Februar Der bayrische Ministerpräsident Kurt Eisner wird ermordet
- 6. März: Das Gesetz über die Bildung einer vorläufigen Reichswehr tritt in Kraft
- 21. März: Gründung der Ungarischen Räterepublik
- 13. April: Bildung der zweiten kommunistischen Münchner Räterepublik
- 14. April: Der Vollzugsrat der Betriebs- und Soldatenräte ruft in München zur Bewaffnung auf
- 2. Mai: Reichswehrtruppen des Obersten von Epp besetzen nach heftigen Kämpfen gegen Kommunisten und Anarchisten München
- 7. Juni: Arbeiteraufstand auf Malta
- 22. Juni: Jens Olivur Lisberg hisst die erste Flagge der Färöer
- 23. Juni: Schlacht von Wenden
- 23. Juni–1. Juli: Sülzeunruhen in Hamburg. In ihrer Folge besetzen Reichswehr und Freikorps die Stadt
- 28. Juni: Unterzeichnung des Versailler Vertrages
- 1. August: Auflösung der Ungarischen Räterepublik
- 10. August: Vertrag von Rawalpindi. Afghanistan wird unabhängig von Großbritannien
- 11. August: Die Weimarer Nationalversammlung gibt Deutschland eine demokratisch-parlamentarische Verfassung
- 17. August: Beginn des ersten polnischen Korfanty-Aufstandes in Oberschlesien
- 4. September -Beginn des Sivas Kongress in der Türkei
- 10. September: Annahme des Friedensvertrags von Saint-Germain-en-Laye durch die österreichische Nationalversammlung. Dadurch wird Südtirol italienisch
- Rote Garden besetzen den Münchner Hauptbahnhof
- Max Brauer (SPD) wird unter dem liberalen Oberbürgermeister Bernhard Schnackenburg Bürgermeister von Altona
- November: Der Berliner Stadtkommandant Otto Wels bildete Soldatenwehren zum Schutz vor Plünderungen und Bürgerkrieg in Berlin
Wissenschaft und Technik
Luftfahrt
- Gründung der IATA
- Februar: Erstflug der Farman F.60 Goliath
- März: Erstflug der De Havilland DH 16
- Juni: Erstflug der Junkers F13
- 14./15. Juni: Erster Nonstop-Flug über den Atlantik durch John Alcock und Arthur Whitten-Brown
- 7. September: Die Koninklijke Luchtvaart Maatschappij: KLM wird gegründet und ist somit die älteste noch existierende Fluggesellschaft der Welt
- Oktober: Erstflug der Fokker F II
- Dezember: Erstflug der Handley Page W.8
Wissenschaft
- Ernest Rutherford wandelt künstlich Stickstoff in Sauerstoff um: 147N + 42He → 178O + 11H
- Francis William Aston entdeckt, dass Isotopie eine über das ganze Periodensystem verbreitete Erscheinung ist
- Arthur Eddington beobachtet während einer Sonnenfinsternis in Brasilien am 29. Mai, dass das Schwerefeld der Sonne Licht genau so ablenkt, wie es die allgemeine Relativitätstheorie vorhersagt
Chemie
- Ernst Späth gelingt die Strukturaufklärung und Synthese des Meskalins
Kultur
- 21. Februar: Uraufführung der Oper Absalom i Eteri von Sacharij Paliaschwili in Tiflis
- 18. März: Uraufführung der Oper Gaudeamus von Engelbert Humperdinck in Darmstadt
- 10. April: Uraufführung der musikalischen Komödie Masques et bergamasques von Gabriel Fauré in Monte Carlo
- 16. April: Uraufführung der Oper Don Ranudo de Colibrados von Othmar Schoeck in Zürich
- 6. Oktober: Uraufführung der Operette Apple Blossoms von Fritz Kreisler am Globe Theatre in New York
- 21. Oktober: Uraufführung der Oper Fennimore und Gerda von Frederick Delius am Opernhaus in Frankfurt am Main
- Die Künstlervereinigung „Die Kugel“ wird in Magdeburg gegründet
Katastrophen
- Ende der Influenza-Pandemie („Spanische Grippe“), die 1918 begonnen hatte
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 18. März: Gründung des Fußballclubs FC Valencia
- 1. Januar: Karl Otto Dehnert, Bürgermeister von Wuppertal († 2004)
- 1. Januar: Jerome David Salinger, US-amerikanischer Schriftsteller
- 2. Januar: Josef Moser (Bautenminister), Bautenminister († 2003))
- 9. Januar: Hans Lebert, österreichischer Schriftsteller und Opernsänger († 1993)
- 12. Januar: Hans Richter (Schauspieler), Schauspieler
- 13. Januar: Ludwig Janda, ehemaliger deutscher Fußballspieler († 1981)
- 15. Januar: Heinz Bethge, deutscher Physiker († 2001)
- 18. Januar: Anton Turek, deutscher Fußballspieler, († 1984)
- 22. Januar: Victor Futter, US-amerikanischer Anwalt und Professor († 2005)
- 23. Januar: Hans Hass, Biologe und Ichthyologe
- 26. Januar: Bill Nicholson, britischer Fußballspieler († 2004)
- 27. Januar: David Seville, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber († 1972)
- 29. Januar: Konrad Hesse, deutscher Rechtswissenschaftler, Richter am Bundesverfassungsgericht († 2005)
- 31. Januar: Hans Katzer, deutscher Politiker († 1996)
- 1. Februar: Eugen Stadelmann, österreichischer Lehrer und Heimatdichter († 1998)
- 2. Februar: Lisa Della Casa, Schweizer Opern- und Operettensängerin
- 4. Februar: Widukind Lenz, deutscher Humangenetiker († 1995)
- 5. Februar: Robert R. Merhige Jr., US-amerikanischer Jurist und Bundesrichter († 2005)
- 8. Februar: Leopold Neumer, deutscher und österreichischer Fußballspieler († 1990)
- 11. Februar: Gretchen Frazer, ehemalige US-amerikanische Skifahrerin († 1994)
- 12. Februar: Ernst-Joachim Gießmann, Minister für Hoch- und Fachschulwesen der DDR († 2004)
- 13. Februar: Willi Bars, deutscher Fußballspieler
- 13. Februar: Tennessee Ernie Ford, US-amerikanischer Country- und Gospel-Sänger († 1991)
- 17. Februar: Kathleen Freeman, US-amerikanische Schauspielerin († 2001)
- 17. Februar: Joseph Hunt, US-amerikanischer Tennisspieler († 1945)
- 18. Februar: Jack Palance, US-amerikanischer Schauspieler
- 20. Februar: Jesco von Puttkamer (Publizist), deutscher Politiker und Diplomat († 1987)
- 22. Februar: Henri Arnoldus, niederländerischer Autor († 2002)
- 26. Februar: Mason Adams, US-amerikanischer Schauspieler († 2005)
- 27. Februar: Roman Haubenstock-Ramati, Komponist († 1994)
- 1. März: Ludwig Volkholz, Politiker († 1994)
- 2. März: Tibor Flórián, ungarischer Schachspieler, Problemkomponist, Autor und Funktionär († 1990)
- 2. März: Jennifer Jones, US-amerikanische Schauspielerin
- 3. März: Hannelore Schmidt, Ehefrau von Helmut Schmidt
- 7. März: Juanita Kidd Stout, Richterin († 1998)
- 12. März: Christian Broda, österreichischer Politiker († 1987)
- 17. März: Nat King Cole, US-amerikanischer Sänger und Jazz-Musiker († 1965)
- 19. März: Josef Stingl, deutscher Politiker († 2004)
- 19. März: José Alí Lebrún Moratinos, Erzbischof von Caracas und Kardinal († 2001)
- 19. März: Peter Abrahams, südafrikanischer Schriftsteller
- 19. März: Lennie Tristano, US-amerikanischer Jazzmusiker (Pianist und Komponist) († 1978)
- 20. März: Gerhard Barkhorn, deutscher Jagdflieger im 2. Weltkrieg († 1983)
- 20. März: Ernst Topitsch, österreichischer Philosoph und Soziologe († 2003)
- 24. März: Robert Heilbroner, US-amerikanischer Volkswirtschaftler († 2005)
- 29. März: Robert Lowry (Schriftsteller), Schriftsteller († 1994)
- 29. März: Eileen Heckart, US-amerikanische Schauspielerin († 2001)
- 1. April: Joseph Edward Murray, US-amerikanischer Chirurg
- 2. April: Delfo Cabrera, argentinischer Marathonläufer († 1981)
- 3. April: Reno Nonsens, deutscher Satiriker und Theaterleiter († 2001)
- 9. April: John Presper Eckert, US-amerikanischer Computerpionier († 1995)
- 10. April: Richard Bergmann, österreichischer Tischtennisspieler († 1970)
- 13. April: Howard Keel, US-amerikanischer Schauspieler und Musical-Darsteller († 2004)
- 14. April: Raúl Francesco Primatesta, Erzbischof von Córdoba und Kardinal
- 14. April: Karel Berman, tschechischer Komponist und Opernsänger († 1985)
- 16. April: Liesel Christ, Frankfurter Volksschauspielerin († 1996)
- 16. April: Merce Cunningham, US-amerikanischer Tänzer und Choreograf
- 18. April: John Taras, Choreograf und Ballettmeister († 2004)
- 21. April: Michael Thomas Mann, deutscher Musiker und Literaturwissenschaftler († 1977)
- 21. April: Licio Gelli, Gründer der Geheimloge Propaganda Due
- 21. April: Don Cornell, US-amerikanischer Sänger der 1940er und 1950er († 2004)
- 23. April: Silja Walter, Benediktinerin und Schriftstellerin
- 23. April: Yoshitaro Nomura, japanischer Filmregisseur († 2005)
- 24. April: César Manrique, Künstler, Architekt, Bildhauer und Umweltschützer von Lanzarote († 1992)
- 24. April: Axel von dem Bussche, Offizier des Heeres während des 2. Weltkrieges († 1993)
- 24. April: Wolfgang Panofsky, US-amerikanischer Teilchenphysiker
- 25. April: Heinz Wunderlich, deutscher Organist und Komponist
- 29. April: Alla Rakha, indischer Musiker (Tabla) († 2000)
- 1. Mai: John Meredyth Lucas, US-amerikanischer Drehbuchautor, Filmregisseur und Filmproduzent († 2002)
- 3. Mai: Pete Seeger, US-amerikanischer Folk-Musiker
- 5. Mai: Georgios Papadopoulos, griechischer Offizier und Politiker († 1999)
- 8. Mai: Lex Barker, US-amerikanischer Schauspieler († 1973)
- 8. Mai: Leon Festinger, US-amerikanischer Sozialpsychologe († 1989)
- 10. Mai: Daniel Bell (Soziologe), US-amerikanischer Soziologe
- 11. Mai: Dan O'Herlihy, irischer Schauspieler († 2005)
- 11. Mai: John Michael Hayes, US-amerikanischer Drehbuchautor
- 15. Mai: Eckhard Reith, ehemaliges CDU-Bundestagsmitglied
- 16. Mai: Albert Osswald, Ministerpräsident des Landes Hessen († 1996)
- 16. Mai: Liberace, US-amerikanischer Entertainer († 1987)
- 18. Mai: Margot Fonteyn de Arias, britische Tänzerin († 1991)
- 26. Mai: Rubén González, kubanischer Pianist († 2003)
- 30. Mai: Benno Hoffmann, deutscher Ballettmeister und Schauspieler († 2005)
- 3. Juni: Hans Reiser (Schauspieler), deutscher Schauspieler († 1992)
- 4. Juni: Fedora Barbieri, italienische Opernsängerin (Mezzosopran) († 2003)
- 8. Juni: Grete Wurm, deutsche Schauspielerin († 2002)
- 8. Juni: Erwin Lehn, deutscher Orchesterleiter
- 9. Juni: Gerd Oswald, deutscher Filmregisseur, Filmproduzent, Schauspieler und Drehbuchautor († 1989)
- 9. Juni: Isaak Boleslawski, sowjetischer Schachspieler († 1977)
- 12. Juni: Uta Hagen, deutsch-amerikanische Bühnenschauspielerin († 2004)
- 15. Juni: Phaolo-Giuse Pham Dinh Tung, Erzbischof von Hanoi und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 15. Juni: Alberto Sordi, italienischer Filmschauspieler († 2003)
- 19. Juni: Mario Revollo Bravo, Erzbischof von Bogotá und Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1995)
- 19. Juni: Pauline Kael, Filmkritikerin († 2001)
- 19. Juni: Louis Jourdan, französischer Schauspieler
- 21. Juni: Paolo Soleri, italienischer Architekt
- 23. Juni: Gerda Gmelin, deutsche Schauspielerin († 2003)
- 23. Juni: Hermann Gmeiner, Gründer der SOS-Kinderdörfer († 1986)
- 24. Juni: Eugen Oker, deutscher Schriftsteller und Spielekritiker
- 29. Juni: Ernesto Corripio y Ahumada, römisch-katholischer Erzbischof und Kardinal
- 29. Juni: Slim Pickens, US-amerikanischer Filmschauspieler († 1983)
- 1. Juli: Hans Bender (Schriftsteller), deutscher Schriftsteller
- 2. Juli: Albert Batteux, französischer Fußballtrainer und Fußballspieler († 2003)
- 6. Juli: Oswaldo Guayasamín, ecuadorianischer Maler und Bildhauer († 1999)
- 8. Juli: Walter Scheel, deutscher Politiker, 1974–1979 Bundespräsident der BRD
- 13. Juli: David Nillo, US-amerikanischer Tänzer, Choreograf und Arrangeur († 2005)
- 16. Juli: Hermine Braunsteiner-Ryan, Aufseherin in den KZs Ravensbrück und Majdanek († 1999)
- 16. Juli: Edith Schneider, Schauspielerin und Synchronsprecheirn
- 16. Juli: Choi Kyu-ha, südkoreanischer Premierminister und Präsident
- 18. Juli: Josef Müller (CDU), deutscher Politiker († 1997)
- 19. Juli: Robert Pinget, Schweizer Schriftsteller († 1997)
- 20. Juli: Edmund Hillary, Bergsteiger, Expeditionsleiter
- 24. Juli: Ferdi Kübler, Schweizer Radrennfahrer
- 26. Juli: James Lovelock, Chemiker, Mediziner, Biophysiker und Erfinder
- 26. Juli: Elinborg Lützen, erste färöische Grafikerin († 1995)
- 26. Juli: Angelo Felici, Kardinal
- 31. Juli: William F. Quinn, erster Gouverneur von Hawaii
- 31. Juli: Primo Levi, italienischer Schriftsteller und Chemiker († 1987)
- 4. August: Emmy Lopes Dias, niederländische Schauspielerin († 2005)
- 6. August: Pauline Betz, ehemalige Tennisspielerin
- 8. August: Dino De Laurentiis, italienischer Filmproduzent
- 9. August: Joop den Uyl, niederländischer Politiker († 1987)
- 11. August: Ginette Neveu, französische Violinistin († 1949)
- 13. August: George Shearing, Jazzpianist
- 14. August: Ingrid Leodolter, österreichische Politikerin und Gesundheitsministerin (1971–1979) († 1986)
- 21. August: Tommy Reilly, kanadischer Musiker († 2000)
- 24. August: Egon Hartmann, deutscher Architekt und Stadtplaner
- 24. August: Niels Viggo Bentzon, ein dänischer Komponist und Pianist († 2000)
- 24. August: Benny Moré, kubanischer Sänger († 1963)
- 25. August: George Wallace, Gouverneur von Alabama († 1998)
- 28. August: Godfrey Hounsfield, englischer Elektrotechniker († 2004)
- 29. August: János Rácz, Mathematiker, Lehrer, Author († 2005)
- 30. August: Wolfgang Wagner, deutscher Regisseur und Festspielleiter
- 30. August: Jiří Orten, tschechischer Dichter († 1941)
- 2. September: Karl-Ernst Maedel, Journalist († 2004)
- 2. September: Lance Macklin, Rennfahrer († 2002)
- 4. September: Howard Morris, US-amerikanischer Komiker († 2005)
- 5. September: Albert Häberling, Schweizer Komponist und Dirigent
- 6. September: Trudi Gerster, Märchenfee der deutsche Sprache|deutschsprachigen Schweiz
- 7. September: Michael Guttenbrunner, österreichischer Dichter und Schriftsteller († 2004)
- 7. September: Andreas Maurer (Politiker), österreichischer Politiker und Landeshauptmann von Niederösterreich
- 8. September: Maria Lassnig, Künstlerin
- 11. September: Ota Šik, tschechisch-Schweizer Wirtschaftswissenschaftler und Maler († 2004)
- 15. September: Fausto Coppi, italienischer Radrennfahrer († 1960)
- 16. September: Sven-Erik Bäck, schwedischer Komponist († 1994)
- 17. September: Horst Krüger, deutscher Schriftsteller († 1999)
- 18. September: Marga Petersen, deutsche Leichtathletin und Olympiateilnehmerin († 2002)
- 19. September: Alberic Schotte, belgischer Radrennfahrer († 2004)
- 19. September: Juan Barjola, spanischer Maler († 2004)
- 22. September: Franz Peter Wirth, deutscher Regisseur († 1999)
- 23. September: Heinz Kreutzmann, deutscher Politiker
- 24. September: Václav Nelhýbel, US-amerikanischer Komponist und Professor
- 27. September: James Hardy Wilkinson, Mathematiker († 1986)
- 28. September: Helmut Pigge, Philosoph, Dramaturg und Spielleiter
- 29. September: Margot Hielscher, deutsche Sängerin und Filmschauspielerin
- 1. Oktober: Hans Schiefele, deutscher Journalist und Sportfunktionär († 2005)
- 2. Oktober: Alfred Mallwitz, deutscher Bauforscher und Architekt und Archäologe († 1986)
- 3. Oktober: Jean Lefebvre, französischer Schauspieler († 2004)
- 3. Oktober: James M. Buchanan, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften
- 7. Oktober: Annemarie Renger, deutsche Politikerin
- 11. Oktober: Art Blakey, US-amerikanischer Schlagzeuger († 1990)
- 12. Oktober: Gerhard Kienbaum, deutscher Politiker († 1998)
- 13. Oktober: Hans Hermann Groër, römisch-katholischer Bischof, Kardinal († 2003)
- 17. Oktober: Zhao Ziyang, Politiker der Volksrepublik China († 2005)
- 18. Oktober: Pierre Trudeau, kanadischer Politiker (Ministerpräsident) († 2000)
- 18. Oktober: Anita O'Day, US-amerikanische Jazzsängerin
- 22. Oktober: Doris Lessing, britische Schriftstellerin
- 22. Oktober: Walter Bauer, deutscher Politiker
- 23. Oktober: Manolis Andronikos, griechischer Archäologe († 1992)
- 25. Oktober: Beate Uhse, deutsche Pilotin und Günderin des gleichnamigen Sex-Shops († 2001)
- 26. Oktober: Mohammad Reza Pahlavi, Schah von Persien († 1980)
- 28. Oktober: Johannes Braun, deutscher Bischof der Apostolischen Administratur Magdeburg († 2004)
- 28. Oktober: Bernhard Wicki, österreichischer Schauspieler und Filmregisseur († 2000)
- 29. Oktober: Alexandre Hay, Schweizer Anwalt († 1991)
- 1. November: Hermann Bondi, britischer Mathematiker und Kosmologe († 2005)
- 3. November: Joachim Seyppel, deutscher Schriftsteller und Literaturwissenschaftler
- 5. November: Félix Gaillard, ehemaliger französischer Premierminister († 1970)
- 6. November: Emil Bücherl, deutscher Wissenschaftler und Herzchirurg († 2001)
- 7. November: Helmuth Hoffmann, deutscher Tischtennisspieler
- 9. November: Werner Eberlein, deutscher Kommunist und Politbüro-Mitglied († 2002)
- 10. November: Kurt Schmücker, deutscher Politiker († 1996)
- 10. November: Willi-Peter Sick, deutscher Politiker und MdB
- 10. November: Rudi Adams, deutscher Politiker und MdB
- 10. November: Michail Timofejewitsch Kalaschnikow, russischer Erfinder
- 11. November: Wolfgang Döring, deutscher Politiker († 1963)
- 14. November: Lisa Otto, deutsche Opern-Sopranistin
- 14. November: Günther Eckerland, deutscher Politiker
- 14. November: Veronica Lake, Hollywood-Schauspielerin († 1973)
- 14. November: Ludwig Mecklinger, Minister für Gesundheitswesen der DDR († 1994)
- 14. November: Stephan Koren, österreichischer Politiker († 1988)
- 16. November: Gemini Ganesan, indischer Schauspieler († 2005)
- 16. November: Christoph Probst, Mitglied der Weißen Rose († 1943)
- 20. November: Alan Brown, Formel-1-Rennfahrer († 2004)
- 20. November: Henryk Tomaszewski (Schauspieler), polnischer Schauspieler und Pantomime († 2001)
- 23. November: Jupp Schlaf, deutscher Tischtennisfunktionär und -spieler († 1989)
- 24. November: David Kossoff, Schauspieler († 2005)
- 26. November: Marie Schlei, deutsche Politikerin († 1983)
- 26. November: Ryszard Kaczorowski, letzter Staatspräsident von Polen im Exil
- 26. November: Vera Salvequart, Personal des Konzentrationslagers Ravensbrück († 1947)
- 27. November: Siegfried Naumann, schwedischer Komponist und Professor († 2001)
- 28. November: José María Pinilla Fábrega, 34. Staatspräsident von Panama († 1979)
- 29. November: Adolf Brockhoff, katholischer Priester († 1997)
- 3. Dezember: Hans Bunge, deutscher Dramaturg, Regisseur und Autor († 1990)
- 3. Dezember: Helmut Wunderlich, Minister für Allgemeinen Maschinenbau der DDR († 1994)
- 4. Dezember: Heinz Spundflasche, deutscher Fußballspieler († 1972)
- 4. Dezember: Inder Kumar Gujral, Premierminister von Indien
- 5. Dezember: Hennes Weisweiler, deutscher Fußballtrainer († 1983)
- 6. Dezember: Gideon Klein, Komponist († 1945)
- 8. Dezember: Mieczysław Weinberg, russischer Komponist polnischer Abstammung († 1996)
- 9. Dezember: Ilse Decho, deutsche Glas- und Porzellangestalterin († 1978)
- 10. Dezember: Alexander Courage, US-amerikanischer Komponist, vor allem von TV- und Filmmusik
- 11. Dezember: Jockel Fuchs, deutscher Politiker und Oberbürgermeister von Mainz († 2002)
- 12. Dezember: Fritz Muliar, österreichischer Kammerschauspieler und Regisseur
- 12. Dezember: Hermann Neuberger, Präsident des deutscher Fußball-Bund|Deutschen Fußball-Bundes († 1992)
- 13. Dezember: Hans-Joachim Marseille, deutscher Jagdflieger, Hauptmann und Fliegerass im 2. Weltkrieg († 1942)
- 14. Dezember: Agnes Fink, deutsch-Schweizer Schauspielerin († 1994)
- 14. Dezember: Alfred Fischer (Richter), Richter am Bundesverwaltungsgericht († 2004)
- 15. Dezember: Gustav Niermann, deutscher Politiker († 1989)
- 17. Dezember: Tomáš Špidlík, Kardinal
- 19. Dezember: Edda Seippel, deutsche Schauspielerin († 1993)
- 19. Dezember: Giancarlo De Carlo, italienischer Architekt († 2005)
- 21. Dezember: Ove Sprogøe, dänischer Schauspieler, bekannt durch die Rolle des Egon Olsen († 2004)
- 21. Dezember: Ivan Blatný, tschechischer Dichter und Schriftsteller († 1990)
- 22. Dezember: Gerd Pfeiffer, Von 1977 bis 1987 Präsident des Bundesgerichtshofs
- 23. Dezember: Ludwig Poullain, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV)
- 24. Dezember: Pierre Soulages, französischer Maler und Grafiker
- 4. Januar: Georg von Hertling, deutscher Reichskanzler ( - 1843)
- 6. Januar: Theodore Roosevelt, Vizepräsident der USA ( - 1858)
- 8. Januar: Peter Altenberg, österreichischer Schriftsteller ( - 1859)
- 15. Januar: Rosa Luxemburg, Politikerin ( - 1871)
- 15. Januar: Karl Liebknecht, Politiker ( - 1871)
- 22. Januar: Carl Larsson, Künstler und gilt als bekanntester Maler Schwedens ( - 1853)
- 29. Januar: Franz Mehring, marxistischer Publizist und Politiker ( - 1846)
- 2. Februar: Xavier Leroux, französischer Komponist ( - 1863)
- 17. Februar: Wilfrid Laurier, kanadischer Premierminister ( - 1841)
- 21. Februar: Kurt Eisner deutscher Politiker und Schriftsteller ( - 1867)
- 22. Februar: Perito Moreno, argentinischer Geograph, Anthropologe und Entdecker ( - 1852)
- 25. März: Kraftmaschine, die zum Bewegen und Antreiben von mechanischen Geräten Verwendung findet. Er wandelt Energieformen wie thermische oder elektrische Energie in mechanische Energie bzw. Arbeit um.
Die Kenndaten bzw. Spezifikation von Motoren sollten mindestens die Leistung (Eingangs- oder Ausgangsleistung) und den Wirkungsgrad beinhalten. Darüberhinaus sind die maximale Drehzahl und die Drehzahl für maximales Drehmoment geeignete Kenngrößen, beim Elektromotor außerdem noch Nennspannung und Nennstrom.
Seit der Erfindung der Automobile werden aufgrund der hohen Energie-Speicherdichte der Kraftstoffe zumeist Verbrennungsmotoren eingesetzt, die fossile Brennstoffenergie in stetig wiederholten thermodynamischen Zyklen (Kreisprozessen) erst in Wärmeenergie und dann in mechanische Energie umwandeln. Hierbei wird unterschieden zwischen Hubkolbenmotoren (Otto- oder Dieselprozess) und Kreiskolbenmotoren (Wankelmotor). Heute übernehmen in den Automobilen eigene Motorsteuerungen die Regelung der Verbrennungsvorgänge.
Für die Zukunft rechnet man mit einem Wechsel der Energiequelle mobiler Motoren, um vor allen Dingen die Emissionswerte weiter zu reduzieren. Voraussetzung hierfür sind wiederum praktikable Verhältnisse von mitführbaren Energie-Mengen und ihren gespeicherten Gewichten. Alternativen stellen hier zum Beispiel Elektromotoren, Hybridantriebe oder Wasserstoffantriebe dar.
In allen Größen, von Spielzeugen bis Industrieanlagen, finden Elektromotoren für Gleichstrom und Wechselstrom Verwendung (elektrische Maschinen). Viele Elektromotoren - speziell solche mit Permanentmagneten - können auch als Generatoren arbeiten, wenn sie mechanisch angetrieben werden.
Für Generatoren, Elektromotoren sowie Transformatoren im Kilo- und Mega-Watt-Bereich wird verstärkt an der Anwendungsreife von Supraleitern geforscht.
Magnetschwebebahnen sind eine bekannte Anwendung der Linearmotoren.
Weitere Arten
- Dampfmaschine
- Elektromotor
- Zyklische Verbrennungskraftmaschine
- Ottomotor
- Dieselmotor
- Kreiskolbenmotor (Wankelmotor)
- Kugelkolbenmotor
- Glühkopfmotor
- Kontinuierliche Verbrennungskraftmaschine
- Raketentriebwerk
- Strahltriebwerk
- Staustrahltriebwerk
- Kolbenmaschine mit externer Verbrennung
- Stirlingmotor
- Vakuummotor
- Freikolbenmotor
- Druckluftmotor
- Hydraulikmotor
- Nanomotor
- Wasserkraftmaschine
Anwendung
Kraftfahrzeug, Schiffsmotor,
Kategorie:Antriebsart
!Motor
siehe auch:
Energie
ja:モーター
DruckluftmotorEin Gasexpansionsmotor ist eine Kolbenmaschine, die mit unter Druck stehendem Gas betrieben wird.
Der Arbeitsablauf entspricht dem eines Dampfmotors. Das Einlassventil öffnet sich und lässt unter Hochdruck stehendes Gas in den Expansionsraum (Zylinder). Nach Schließen des Einlassventils expandiert das Gas bis zum Expansionsendpunkt. Das Gas strömt durch das Auslassventil unter dem erforderlichen Restdruck aus. Der Motor kann als einfach wirkende Kolbenmaschine sowie als doppelt wirkende Maschine ausgeführt werden. Im niedrigen Leistungsbereich kommen jedoch auch Rotationskolben u.ä. zur Ausführung.
Gasexpansionsmotoren lassen sich als Druckregler einsetzen. Der Einsatzbereich für großen Gasexpansionsmotoren (>5 kW) ist die Energierückgewinnung bei der Gasentnahme aus Gaspipelines.
Häufigster Einsatz ist der von kleinen Gasexpansionsmotoren, die mit Druckluft betrieben werden und handgeführte Werkzeuge antreiben. Auch relativ häufig ist der Einsatz von Freikolbenmaschinen, die als Pumpe arbeiten.
Im Prinzip lässt sich der Gasexpansionsmotor auch als Fahrzeugantriebsquelle nutzen, jedoch ist die in Druckbehältern mitzuführende Energiemenge so klein und der Gesamtwirkungsgrad so gering, dass der Einsatz nicht wirtschaftlich ist. Trotz allem gibt es Versuche in dieser Richtung, etwa beim Aircar.
Siehe auch:
- Druckluftauto
Weblink
- [http://www.spilling.de/ Spilling GmbH] - Hersteller von Leistungsgasexpansionsmotoren
- [http://www.zeit-wissen.de/2005/03/a_druckluftauto Artikel in "Zeit-Wissen"]
Kategorie:Kraftmaschine
Zahnradleft
Als Zahnrad bezeichnet man ein Rad, dessen Umfang mit kleinen Erhöhungen und Vertiefungen versehen ist, den so genannten Zähnen und Zahnlücken. Die Form der Kraftübertragung ist eine formschlüssige Verbindung. Man unterscheidet verschiedene Grundformen von Zahnrädern: Zahnräder mit Evolventenverzahnung, Triebstockverzahnung oder Zykloidenverzahnung. Am weitesten verbreitet ist die Evolventenverzahnung.
Evolventenverzahnung
Die Zähne haben dabei eine solche Form, dass sie aneinander abrollen können. Um eine ruckfreie Drehung beider Zahnräder zu erreichen, müssen immer mindestens zwei Zähne in Eingriff stehen. Die Kurve einer Zahnform bezeichnet man als Evolvente.
Allgemeines
Zahnräder werden vor allem im Getriebe eingesetzt. Dazu werden sie auf Wellen oder Achsen gelagert bzw. so angebracht, dass ihre Zähne ineinander greifen und so die Drehbewegung des einen Zahnrades auf das andere übertragen werden kann. Dabei kehrt sich die Drehrichtung um, was ein gewünschter Effekt dieser Anordnung sein kann. Sind die Räder unterschiedlich groß, so kann entsprechend die Drehzahl erhöht bzw. verringert werden, wobei das Drehmoment vermindert bzw. erhöht wird. Auf diese Weise können Zahnräder auch der Übersetzung von Kräften und Geschwindigkeiten dienen.
Die Zahneingriffsfrequenz eines Zahnrades ergibt sich aus der Drehzahl mal Anzahl der Zähne.
Arten von Zahnrädern
Stirnräder
Das Stirnrad oder Zylinderrad ist ein einfaches Rad, das eine zylindrische Außenkontur hat und an seinem Umfang mit einer Verzahnung versehen ist. Die Achsen eines Stirnrades und seines Gegenrades (auch ein Stirnrad oder eine stirnverzahnte Welle) liegen parallel, es entsteht ein Stirnradgetriebe.
Die Verzahnung kann gerade sein, d.h. achsparallel, oder schräg ausgeführt (Schrägverzahnung). Die Größe der Verzahnung wird bestimmt als Modul. Das Gegenrad muss eine Verzahnung von gleichem Modul aufweisen.
Das Stirnrad dient der Übertragung von Drehmomenten. Die Aufnahme des Drehmomentes kann „von innen“, über den Sitz des Rades mittels der Mitnahme geschehen. Diese Mitnahme kann kraftschlüssig oder formschlüssig sein.
Die Aufnahme und auch Weitergabe des Drehmomentes kann, beispielsweise durch ein weiteres Zahnrad am Umfang erfolgen. In diesem Fall hat die Bohrung des Stirnrades eine reine Lagerungsfunktion. Diese Verwendung ist gelegentlich bei Rennmotoren oder bei Zwischenrädern zu finden.
:::bild:stirnraeder.JPG
Kegelräder
Hauptartikel: Kegelradgetriebe
Die Achsen stehen in einem Winkel (meist 90°) zueinander, müssen sich aber schneiden. Die Grundformen sind Kegel, deren Spitzen zusammenfallen. Man unterscheidet geradverzahnte (Bild) und bogenverzahnte Kegelräder.
:::bild:kegelraeder.JPG
Schraubenräder
Schraubräder sind Schrägstirnräder, die auf sich kreuzenden Achsen sitzen. Normalerweise beträgt der Achswinkel 90°. Beim Abwälzen berühren sich Schraubräder jeweils nur in einem Punkt. Schraubräder können deshalb nur kleine Kräfte übertragen und werden vor allem für Steuerungszwecke verwendet.
Kronräder
bild:kegelraeder.JPG
Kron- oder Kronenräder sind Zahnräder, deren Lauffläche nicht wie bei den Stirnrädern die Stirnseite ist, sondern die Radfläche. Das Bild zeigt rechts ein Kronrad, dass ein Spindelrad (oben) antreibt.
Beide Zahnräder sind gleichzeitig auch Kammräder], da die Zähne einzeln eingefügt wurden.
Schnecke
Kammräder
Eine besonders häufig angewandte Form ist die Schnecke und das Schneckenrad, die zusammen das Schneckengetriebe bilden. Die beiden Achsen liegen hierbei windschief im Winkel von 90° zueinander. Die Schnecke ist quasi ein einzähniges Zahnrad, wobei der Zahn spiralförmig um den Zylinder gewunden ist. Sie sind daher einer Schraube sehr ähnlich, wobei eine Windung einem Zahn entspricht. Das bedeutet, dass eine Umdrehung der Schneckenachse einer Teilumdrehung von 360°/x entspricht. Daraus resultiert auch das Übersetzungsverhältnis von x:1.
Häufig werden Schneckengetriebe selbsthemmend ausgelegt, d.h. der Antrieb für die Übertragung einer Drehbewegung kann nur von der Schnecke auf das Zahnrad erfolgen, aber nicht umgekehrt. Ein Drehmoment welches vom Zahnrad auf die Schnecke wirkt, wird durch Reibungskräfte blockiert. In dieser Form werden Schneckengetriebe beispielsweise am Hebeseil von Kränen eingesetzt, so dass bei Ausfall des Antriebs die Last gehalten wird.
Sonderformen
Zahnräder sind im allgemeinen kreisrund, es gibt jedoch auch Ausnahmen.
Zahnstangen
Zahnstangen sind gerade Stangen. Sie ermöglichen eine Umwandlung einer Rotation in eine lineare Bewegung und umgekehrt. Die Bewegungsfreiheit ist jedoch eingeschränkt, da die Stange in der Länge begrenzt ist und somit nur eine abwechselnde Bewegung in die zwei entgegengesetzten Richtungen längs zur Stange zulässt. Eine Anwendung ist die Zahnradbahn.
:::bild:zahnstange.JPG
Elliptische Zahnräder
Dabei müssen beide Räder zueinander genau abgestimmt werden, damit die beiden Wellen einen konstanten Abstand während der ganzen Drehung haben. Der Sinn ist der, dass sich während einer Umdrehung das Übersetzungsverhältnis ändert. Der Drehmittelpunkt der beiden Räder liegt jeweils genau in der Mitte der beiden Brennpunkte. Ist nur ein Rad elliptisch, so muss ein Rad auf einer Schwingachse laufen. Verwendet wurden solche Zahnräder bei Webmaschinen zum Festschlagen der Gewebe
Bestimmungsgrößen von Geradstirnrädern
Webmaschine
Zwei Durchmesser sind für die Bestimmung eines Zahnrades mit geraden Flanken wichtig: der Außen- und der Arbeitsdurchmesser. Der Außendurchmesser bestimt den Platzbedarf des Zahnrades. Der Arbeitsdurchmesser bestimmt den Abstand der Zahnradachsen. In der Fachliteratur wird der Außendurchmesser als Kopfkreis-Durchmesser und der Arbeitsdurchmesser als Teilkreis-Durchmesser bezeichnet. Der Teilkreis wird in technischen Zeichnungen mit strichpunktierter Linie dargestellt.
Die Teilung p des Zahnrads ergibt sich aus der Breite eines Zahns plus der Weite einer Lücke am Teilkreisdurchmesser. Der Modul m ist das Verhältnis der Teilung p zur Zahl Pi, m = p/π.
Der Durchmesser des Teilkreises ergibt sich aus dem Produkt von Modul und Zähnezahl z, d = m · z.
Rad und Gegenrad müssen immer den gleichen Modul besitzen. Die Kopfhöhe der Zähne ist gleich dem Modul, hk = m. Die Fußhöhe ist gleich dem Modul plus Spiel; üblich sind 25% vom Modul Spiel, hf = 1,25 · m. Der Kopfkreisdurchmesser dk ist gleich dk = m · (z + 2). Der Fußkreisdurchmesser df ist df = m · (z - 2.5).
Der Achsabstand a zweier Geradstirnrädern 1 und 2 lässt sich mit den folgenden beiden Formeln berechnen:
:
:
Der Modul bei Stirnrädern ist gemäß DIN 780-1 zu wählen.
Prüfen von Zahnrädern
Allgemeines
Die Prüfung von Zahnrädern ist sehr umfangreich und richtet sich nach der Art des Zahnrades.
Bei der Zahnradprüfung werden die verschiedenen Bestimmungsgrößen von Zahnrädern mittels konventioneller Längen- und Winkelmessverfahren) und spezieller Zahnradmessverfahren ermittelt.
Prüfen von Kegelrädern
Die Prüfung von Kegelrädern erfolgt hauptsächlich durch Laufprüfung.
Unter Verwendung einer Laufprüfmaschine wird das zu prüfende Kegelrad mit einem Meisterrad in Eingriff gebracht und bei Sollachsabstand, Sollachswinkel und Solldrehzahl abgewälzt. Es wird eigentlich die spätere Funktion im Getriebe simuliert.
Die Qualität des Kegelrades wird durch das entstandene Tragbild, die Geräuschentwicklung während der Laufprüfung und dem Verdrehflankenspiel beurteilt.
Ergänzende Prüfungen sind weiterhin die Rundlaufprüfung durch Rundlaufprüfgeräte und die Zahndickenprüfung mit Zahndickenmessgeräten.
Die rasante Entwicklung der Prüfmethoden ist auch bei der Kegelradprüfung erkennbar.
Die Verwendung von Koordinatenmessgeräten hat inzwischen auch auf die Kegelradprüfung grossen Einfluss.
Mit entsprechender Software wird die Topografie des Kegelrades ermittelt,das Tragbild und Verdrehflankenspiel berechnet und simuliert. Korrekturwerte werden direkt an die Verzahnmaschine weitergeleitet.
Prüfen von Stirnrädern
Grundlage für die Prüfung von Stirnrädern ist die DIN 3960/3961.
Abhängig von den Qualitätsansprüchen gibt es unterschiedliche Prüfverfahren. Bei der Zweiflankenwälzprüfung wird der Prüfling mit einem beweglich gelagerten Lehrzahnrad spielfrei in Eingriff gebracht und abgewälzt.
Die entstehenden Achsabstandsänderungen werden registriert und als Zweiflankenwälzabweichung und Zweiflankenwälzsprung ausgewertet. Dabei werden nur Summenabweichungen ermittelt, d.h.
Fehlerursachen sind teilweise schwer erkennbar. Das Lehrzahnrad muss geometriebezogen mit dem Prüfling übereinstimmen. Für Zahnräder mit hohen Qualitätsanforderungen ist dieses Verfahren weniger geeignet. Die Wälzprüfung kann hervorragend in Fertigungsabläufe integriert werden.
Vergleichbar mit der Zweiflankenwälzprüfung ist das Verfahren der Einflankenwälzprüfung. Vorteilhaft bei diesem Prüfverfahren ist die Zuordnung der Abweichungen zur Rechts- bzw. Linksflanke.
Die Ermittlung der Einzelfehler eines Stirnrades ist die sicherste und genauste Methode zur Qualitätsbestimmung.
Mit Koordinatenmessmaschinen und entsprechender Software werden die Profil-, Flanken-, und Teilungsabweichungen sowie die Zahnweite ermittelt und im Messprotokoll ausgewertet. Dieser Messvorgang erfolgt automatisch. Dabei wird die Qualität des Zahnrades eindeutig definiert. Eine gezielte Korrektur der Bearbeitungsmaschine ist möglich.
Die Zahndickenprüfung erfolgt durch Zahnweitenbügelmeßschrauben.
Herstellung
Zahnweitenbügelmeßschrauben
Die Herstellung von Zahnrädern kann prinzipiell auf drei Arten erfolgen
- Urformend (Gießen, Sintern)
- Umformend (Schmieden, Pressen, Ziehen, Walzen, Stanzen)
- Spanend (s. u.)
Ur- und Umformende Verfahren werden meist für weniger stark belastete Zahnräder eingesetzt, diese Verfahren lassen sich häufig kostengünstig umsetzen (z. B. Gießen oder Ziehen von Kunststoffzahnrädern, Sintern oder Stanzen bei Metallzahnrädern, bei denen es nicht auf große Genauigkeit ankommt).
Spanende Verfahren kommen bei hochbelasteten Zahnrädern zum Einsatz, hier lassen sich auch größere Genauigkeiten erzielen (wichtig wenn es z. B. auf geräuscharmen Lauf oder kleines Verdrehflankenspiel ankommt).
Stanzen
Die wichtigsten spanenden Verfahren sind :
- mit geometrisch bestimmter Schneide
- Wälzhobeln
- Wälzfräsen, Profilfräsen
- Wälzstoßen
- Profilräumen
- Schaben
- mit geometrisch unbestimmter Schneide
- Wälz- oder Profilschleifen
- Honen
- Läppen
Beim Profilfräsen oder -schleifen hat schon die Werkzeugschneide die exakte Form der Zahnflanke. Bei Wälzverfahren wird ein Werkzeug mit zumeist gerader Schneide von der Herstellungsmaschine so geführt, dass es mit der herzustellenden Zahnflanke „abwälzt“. Der Materialabtrag erfolgt nur an einem Punkt bzw. auf einer Linie. Hier kann ein Werkzeug für viele verschiedene Verzahnungsgeometrien genutzt werden, die Kinematik und somit die Steuerung der Maschine ist aber relativ kompliziert. Beim Profilverfahren benötigt man eine große Anzahl verschiedener Werkzeuge oder muß die Schleifscheibe vor ihrem Einsatz erst in die Form der Zahnflanke bringen („abrichten“ der Schleifscheibe). Wälzverfahren können kontinuierlich erfolgen, d. h. das ganze Zahnrad kann in einer durchgehenden Bewegung gefertigt werden (z. B. durch einen schneckenförmigen Fräser). Profilverfahren arbeiten immer im Teilverfahren, es kann also nur jeweils eine Zahnlücke gefertigt werden, danach wird das Werkrad um eine Lücke weitergedreht.
Zahnräder werden nach dem Verzahnen i. d. R. gehärtet. Die Oberfläche wird dadurch verschleißfester und das Zahnrad kann höhere Belastungen ertragen. Allerdings entsteht beim Härten Härteverzug, deshalb müssen die Flanken nach dem Härten nachbearbeitet werden um die Verzahnungsqualität zu verbessern.
Eine weitere Bearbeitungsmöglichkeit ist das Erodieren.
Siehe auch
- Planetenradgetriebe
- Sperrklinke
- Der Hypoidantrieb ist ein spezielles Kegelradgetriebe.
- Als Zahnräder werden auch das Kettenblatt und die Ritzel eines Fahrrades bezeichnet, zu den Besonderheiten dieser Art der Kraftübertragung siehe Kettengetriebe
Kategorie:Getriebelehre
Kategorie:Zahnrad
Kategorie:Maschinenelement
ja:歯車
RitzelRitzel ist die Bezeichnung für das kleinere Zahnrad eines Zahnrad- oder eines Kettengetriebes.
Beim Fahrrad sind es die Zahnräder am Hinterrad, beim Motorrad ist es das vordere Zahnrad am Getriebe. Kettenblatt und Ritzel werden zur Kraftübertragung mit einer Kette verbunden.
Kategorie:Zahnrad
ReihenschlussmotorEin Allstrommotor ist ein Elektromotor, der mit Gleichstrom oder mit Wechselstrom läuft ohne Veränderungen am Motor vornehmen zu müssen. Er ist mit dem Gleichstromreihenschlussmotor bis auf Details identisch.
Der Motor besteht aus einem Stator, der wie jener des Gleichstrommotors ausgeprägte Pole besitzt, im Unterschied zu diesem aber als Blechpaket ausgeführt ist. Der Rotor ist dem des Gleichstrommotors identisch. Der Stator baut ein Magnetfeld auf, das den Rotor hinter sich herzieht oder vor sich herschiebt, je nachdem, wie die Pole eingestellt sind.
Dabei müssen die Spulen bei jeder halben Umdrehung umgepolt werden, Dazu ist ein Kommutator notwendig. Der Kommutatormotor erzeugt mit Gleichstrom ein zeitlich konstantes Drehmoment. Bei Betrieb mit sinusförmigem Wechselstrom folgt das Drehmoment einer Sinuskurve mit doppelter Netzfrequenz. Die Minima dieser Sinuskurve liegen leicht im Negativen.
Er besteht als Reihenschlußmotor aus einer Reihenschaltung von Rotorspulen und Statorspulen.
Einen Gleichstromnebenschlußmotor mit Wechselstrom zu betreiben, wäre unsinnig, da durch die Induktivität des Stators eine Phasendifferenz zwischen Stator- und Rotorstrom von 90° entstehen würde, die das erzeugte mittlere Moment zu Null machen würde.
Beim Allstrommotor sinkt der Erregerstrom mit ab, das führt zu einer Drehzahlsteigerung bei sinkendem Drehmoment. Er hat keine feste Grenzdrehzahl, wodurch größere Einheiten unbelastet bis zum Bersten des Ankers hochlaufen würden. Bei Ausführungen in der Leistungsklasse von Bruchteilen bis wenigen kW wird durch die hohen prozentualen Verluste des Motors ein Durchgehen verhindert.
Probleme
Die sinusförmige Umpolung des Statorfeldes induziert im Rotor eine Spannung, die an den Bürsten abfällt. Daher gibt es - im Unterschied zur Gleichstrommaschine - eine induzierte Wechselspannung an den Kohlebürsten, die zu einem ständigen Bürstenfeuer und einem hohen Verschleiß der Bürsten führt. Neben dem damit verbundenen Zwang zur Funkentstörung dieses Motors wird dadurch auch die Lebensdauer des Motors im Vergleich mit Drehfeldmaschinen stark reduziert.
Einsatz
Die fehlende Grenzdrehzahl ermöglicht Betriebsdrehzahlen im Bereich von 30.000 U/min, daher sind Allstrommotoren im Vergleich zu Drehfeldmotoren bei gleicher Leistung wesentlich kleiner, leichter und kostengünstiger. Ihre geringe Lebensdauer verbietet aber ihren Dauereinsatz. Daher sind diese Motoren in Haushaltsgeräten wie Staubsaugern und Mixern, sowie in handbedienten Werkzeugen wie Handkreissägen Bohrmaschinen und Winkelschleifern, aber auch als Anlassermotor von Verbrennungsmotoren zu finden.
Kategorie:Elektromotor
FreilaufFreilauf bezeichnet:
- ein Bauteil z.B. am Hinterrad eines Fahrrades, siehe Freilauf (Mechanik)
- einen Begriff für den freien Auslauf von, als Heimtier gehaltenen Tieren, siehe Freilauf (Haustier)
- einen Begriff aus der Chronobiologie und bedeutet die freie Äußerung eines endogenen Rhythmus ohne Synchronisation durch einen Zeitgeber, siehe Freilauf (Biologie)
StarterbatterieDie Starterbatterie (auch Autobatterie oder Fahrzeugbatterie, englischsprachiger Fachbegriff: SLI battery für Start, Light, Ignition) hat als Hauptaufgabe, beim Anlassen eines Kraftfahrzeugs den elektrischen Anlasser des Verbrennungsmotors anzutreiben. Außerdem versorgt sie alle weiteren elektrischen Verbraucher im Fahrzeug mit Strom - eine Aufgabe, die bei einer wachsenden Zahl von Komfortfunktionen im Auto immer bedeutender wird. Die Batterie wird während der Fahrt von einem Generator, der sogenannten Lichtmaschine, geladen.
Werden dagegen Batterien als Energiequelle für den Antrieb genutzt, beispielsweise bei Elektrofahrzeugen, so werden diese als Traktionsbatterien bezeichnet.
Eine besondere Anforderung an Starterbatterien ist die Hochstromfähigkeit, da zum Anlassen kurzzeitig ein sehr hoher Strom benötigt wird. Die Starterbatterie muss in der Lage sein, diesen auch im Winter bei sehr niedrigen Außentemperaturen zu liefern.
Die meisten Starterbatterien sind Bleiakkumulatoren, da diese die genannten Anforderungen in preiswerter Weise erfüllen.
Die tatsächliche Spannung des Bordnetzes von Kraftfahrzeugen liegt während der Fahrt über der Nennspannung der Batterie, da diese während der Fahrt geladen werden soll. Dennoch wird gewöhnlich die Nennspannung der Batterie als Spannung des Bordnetzes angegeben. Bei Pkw sind 12 Volt üblich, bei Lkw 24 Volt, bei älteren Pkw und Motorrädern waren/sind auch 6 Volt verbreitet.
Bei vielen Automobil-Herstellern laufen Versuche, das bisherige 12-Volt-Bordnetz langfristig mit höheren Spannungen zu betreiben (42-Volt-Bordnetz, mit 36-Volt-Batterie). Dadurch ist es möglich, die Leitungsquerschnitte zu verringern, da bei gleicher Leistung weniger Strom fließen würde, oder die übertragbare Leistung zu erhöhen. Weiterhin würden dadurch die Spannungsverluste an Kontakten sinken und damit die Störungssicherheit erhöht werden.
Siehe auch: Starthilfe, Themenliste Fahrzeugtechnik
Kategorie:Energiespeicher
Kategorie:Kraftfahrzeugtechnik
DruckluftAls Druckluft bezeichnet man komprimierte Luft.
Sie wird laienhaft auch als Pressluft bezeichnet.
Sie wird zu verschiedenen Zwecken verwendet:
- als Energieträger
- zur Reinigung
- als Atemluft
Entsprechend dem Verwendungszweck wird normale Luft mit Kompressoren auf einen höheren Druck gebracht und unterschiedlich behandelt.
Energieträger
Die Druckluft wird zum Antrieb von Zylindern oder Turbinen verwendet, die beim Entspannen der Luft die Energie in Linearbewegung oder Drehbewegung umwandelt.
Allgemein ist diese Anwendung unter der Bezeichnung Pneumatik bekannt.
Reinigung
Beim Entspannen der Luft in einer Düse wird ein schneller Luftstrom erzeugt, der zum Wegblasen von Schmutz verwendet werden kann. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Druckluft den Kompressor mit einem Ölnebel verläßt und deshalb für hochreine Anwendungen ohne aufwändige Filterung nicht geeignet ist.
(Außer man verwendet einen ölfrei verdichtenden Kompressor!)
Luft wird in Druckluftflaschen unter einem höheren Druck zur Platzverringerung gespeichert und bei Bedarf über Druckminderventile zur Atmung verwendet.
Während der Druckluft beim Antrieb von Druckluftgeräten auch etwas Öl als Schmierstoff beigemischt werden kann, muss sie für die beiden anderen Verwendungszwecke fettfrei sein. Zunehmend werden jedoch ölfreie Anwendungen eingesetzt, ermöglicht durch die Verwendung neuartiger Werkstoffe. In der Nahrungsmittelindustrie z.B. darf nur ölfreie Druckluft zum Einsatz kommen.
Auch die Verwendungsdrücke sind verschieden.
Als Energieträger oder zur Reinigung hat Druckluft meist einen Druck bis ca. 10 - 15 bar. Als Atemluft steht sie in den Flaschen unter 200 - 300 bar.
Kühlung
In vielen technischen Prozessen wird Druckluft zur Kühlung verwendet.
Siehe auch: Atemschutzkompressor, Atemschutzgerät, Lungenautomat, Presslufthammer
Kategorie:Gastechnik
Kategorie:Tauchen
Notstromaggregat:Notstromgenerator
Lichtmaschinethumb
Als Lichtmaschine (kurz auch: LiMa) bezeichnet man beim Automobil den Stromerzeuger, der die elektrischen Geräte an Bord eines Autos mit Strom versorgt und die Autobatterie auflädt. Es handelt sich um einen elektrischen Generator.
Mechanischer Antrieb
Die Lichtmaschine wird mit einem Riementrieb (z.B. Keil- oder Keilflachriemen) vom laufenden Motor als Nebenaggregat mit angetrieben. Nur bei sich drehender Lichtmaschine kann ein Strom an die Autobatterie und den angeschlossenen Verbrauchern bereitgestellt werden. Die bereitzustellende elektrische Leistung folgt synchron mit der erforderlichen Leistung. Sie ist gleich der bereitzustellenden mechanischen Leistung und wirkt als bremsendes Drehmoment auf den Motor.
Bei kleinen Lichtmaschinen-Drehzahlen (Motor im Leerlauf) ist die elektrisch abgebbare Leistung begrenzt, d.h. kleiner als die theoretisch mögliche Leistung. Wird mehr elektrische Leistung gefordert, muss der Bleiakku den Differenzstrom bereitstellen.
Arten von Lichtmaschinen
Gleichstromgenerator
Bis in die 1970er Jahre waren Lichtmaschinen als Gleichstromgeneratoren verbaut. Der Nachteil dieser Ausführung ist, erst bei höherer Drehzahl nennenswerten elektrischen Strom zu produzieren. Das führte vor allem im winterlichen Betrieb in der Stadt häufig wegen der niedrigen Drehzahlen der Lichtmaschine, voller Wagenbeleuchtung und der elektrisch heizbaren Heckscheibe zu entladenen Starterakkus. Darüber hinaus wurden die elektrischen Verbraucher im Auto über die Jahre immer vielfältiger und brauchten mehr elektrischen Strom.
Drehstromgenerator
Seit den 1970er Jahren werden Drehstromgeneratoren verwendet, die schon bei der Leerlaufdrehzahl des Motors einen nennenswerten elektrischen Strom liefern und wesentlich kleiner als die Gleichstromlichtmaschine gebaut werden können. Der erzeugte 3-Phasen-Drehstrom wird durch Hochleistungs-Halbleiterdioden in Gleichstrom umgewandelt. Die so genannte Diodenplatte ist in die Lichtmaschine integriert.
Aktuelle Drehstromlichtmaschinen sind durch Hauptstromzenerdioden vor gefährlichen Überspannungen intern geschützt und damit für einen Betrieb ohne Batterie geeignet.
Bleiakku als Referenz
Im Gegensatz zu den Gleichstromlichtmaschinen mussten früher Drehstromlichtmaschinen immer an eine Batterie angeschlossen sein. Diese Drehstromlichtmaschinen benötigten den Bleiakku immer als Referenz einer stabilen Spannung mit geringem
Abgabeleistung
Die mögliche Abgabeleistung der Lichtmaschinen von üblichen PKW liegt bei 2 bis 3 kW. Bei 14 Volt Bordspannung fließt somit ein elektrischer Strom von bis zu (I=P/U = 3000W/14V) 215 Ampere.
Regler
Da die Spannung eines Generators stark mit der Drehzahl und der angeschalteten Last schwankt und diese Schwankungen beispielsweise zu starken Helligkeitsschwankungen der Scheinwerfer oder zu unzureichender oder zu starker Ladung der Batterie führen würden, ist es notwendig, diese Schwankungen mit einem Generatorregler auszugleichen.
Dazu wird bei Drehstrom-Lichtmaschinen das elektrisch erzeugte Magnetfeld des Lichtmaschinen-Rotors durch einen üblicherweise auf der Antriebsseite entgegengesetzten Seite angebauter integrierter Schaltkreis, den elektronischen Laderegler, beeinflusst.
Durch diesen Laderegler wird sowohl der maximal mögliche Ladestrom als auch die Maximalspannung limitiert.
Der so genannte Erregerstrom wird über Schleifringe dem Rotor-Elektromagnet zugeführt. Das sich drehende Magnetfeld induziert im außenliegenden Stator einen 3-Phasen-Drehstrom.
Die gleichgerichtete Ist-Spannung wird mit einer reglerinternen stabilen Referenzspannung verglichen und entsprechend die Stärke des Magnetfeldes durch mehr oder weniger Stromfluss nachgeregelt.
Elektromechanische Regler für Gleichstrom-Lichtmaschinen beeinflussen das Magnetfeld des Stators und sind in Neukonstruktionen nicht mehr gebräuchlich.
Kategorie:Elektrische Maschinen
Kategorie:Kraftfahrzeugtechnik
Kategorie:Fahrzeugbeleuchtung
Kurbelwellen-StartgeneratorDer Kurbelwellen-Startgenerator (KSG) ist eine Drehstrom-Asynchronmaschine die sowohl als Anlasser wie auch als Lichtmaschine (Generator) arbeitet. Das Anlasser-Lichtmaschinen-Teil ist in den Motor-Getriebe-Block integriert. Er sitzt zwischen Motor und Getriebe direkt auf der Kurbelwelle.
Gegenüber den gebräuchlichen Konstruktionen mit separatem Anlasser und gesonderter Lichtmaschine ergeben sich drei direkte Vorteile:
Leisestart:
Beim Anlassen muss kein mechanisches Teil (Anlasserritzel) mehr einspuren. Damit entfallen die typischen Anlassgeräusche.
Schnellstart:
Der KSG bringt den Motor schnell auf hohe Drehzahl und verringert damit die Emissionen in der Startphase – eine Ergänzung für künftige Konzepte weiterer Schadstoffreduzierungen.
Wirtschaftlichkeit:
Der KSG arbeitet mit einem höheren Wirkungsgrad, ermöglicht einen problemlosen Stop-Start-Betrieb des Motors und erbringt eine höhere Generatorleistung. Der Wirkungsgrad heutiger Lichtmaschinen von bestenfalls 65 Prozent kann bis auf 90 Prozent verbessert werden. Die Weiterentwicklung führt zum Hybridfahrzeug (hybrid: von zweierlei Herkunft).
Beim Hybridfahrzeug unterstützt der Startergenerator den Automotor beim Anfahren und beim Beschleunigen. Die dafür benötigte Energie bezieht er aus der Batterie, beim Bremsen kann ein Teil davon zurückgewonnen werden. Dank des Hybridbetriebs kann für die gleiche Leistung ein kleinerer Automotor verwendet werden. Versuche haben ergeben, dass im Stadtverkehr über 30 Prozent Benzin eingespart werden können.
Um die für einen wirtschaftlichen Betrieb notwendigen 42 Volt Bordspannung einzuführen, sehen viele Autohersteller für eine Übergangsphase kombinierte Zweispannungs-Bordnetze vor. Komponenten mit kleinem Stromverbrauch, wie Beleuchtung und Zündelektronik, werden weiterhin mit 14 Volt (12V-Autobatterie) versorgt, die größeren Verbraucher mit 42 Volt. Das 14-Volt- Netz wird vom Generator über einen Gleichspannungswandler versorgt.
Im Regelfall ist eine 12V Batterie und eine 42V (36V) Batterie in das Bordnetz integriert. Über einen in der Leistungselektronik integrierten DCDC Wandler, der im Betrieb die 12V Spannung aus den 42V (36V) generiert kann die 36V (42V) Batterie geladen werden (Starthilfe/"JumpStart").
Kategorie:Verbrennungsmotor
BMW IsettaDie BMW Isetta ist ein Rollermobil des Automobilherstellers BMW der 1950er Jahre. Im Volksmund wurde die Isetta auch Knutschkugel genannt.
Allgemeine Situation
Im 2. Weltkrieg war die Produktion von Personenkraftwagen in den meisten Betrieben auf die Herstellung kriegswichtiger Materialien umgestellt worden. Es gab in dieser Zeit eigentlich nur ein Fahrzeug, welches den Fortschritt jener Jahre nicht verpasste: Der von Ferdinand Porsche entwickelte Käfer von Volkswagen.
Die Spuren der Zeit machten gerade vor den Automobilfabriken keinen Halt. Bomben zerstörten gerade sie gründlich, und was sie ließen, beschlagnahmten die Besatzungstruppen. Auch BMW, die während des Krieges überwiegend Flugzeugmotoren gebaut hatten, hatte seine Fertigungsstätten verloren.
Nach dem Krieg baute BMW als Erstes Motorräder und begann erst nach der Währungsreform (1948) damit, Automobile zu planen: Das erste von BMW entwickelte Auto war eine Fehlentscheidung namens Barockengel, bei welchem der Fehler darin bestand, dass dieser über 15.000 DM kostete, während das Durchschnittsgehalt der Deutschen 1948 bei 350 DM lag.
Weitere Entwicklung
Es gab Arbeit genug in Deutschland, jedoch zu wenig Arbeitskräfte. Man konnte zu Wohlstand kommen. Mit dem Wohlstand wuchsen die Bedürfnisse: Wer sich ein Moped leisten konnte, wandte sich bald dem Klein(st)wagen zu. Dieser wurde bald zum Statussymbol.
BMW erkannte dies, wenn auch erst in den Fünfzigern, als sich das deutsche Volk allmählich der Ruinen der Zeit entledigt hatte. BMW hatte damals jedoch nur Motorräder und Luxuswagen im Angebot.
Von Italien aus kam gefahrdrohend die Konkurrenz: Motorroller, Lambretta und Vespa beispielsweise, welche den Markt für sich beanspruchten. Auch BMW hatte einen Motorroller entwickelt. Dieser fand jedoch keine Resonanz, denn er galt als veraltet und unmodern. Doch von der Technik profitierten nun andere Pläne: Die Entwicklung eines Kleinstautos, das aber auch schon mehrere Konkurrenten (z.B. Goggomobil, Messerschmitt Kabinenroller) im Angebot hatten.
Bedeutung der Isetta für BMW
Messerschmitt KabinenrollerDerweilen ergab es sich, dass in Italien Renzo Rivolta, der Firmenchef des Motorradherstellers Iso Rivolta, ein Rollermobil in ungewöhnlicher Form konstruierte: Die ISO-Isetta, welche 1954 vorgestellt wurde. Wie bei einem Kühlschrank (schliesslich soll die Firma, früher ISO-Thermos benannt, damals solche gebaut haben...) klappte man bei diesem Gefährt die Fronttür auf. Das Lenkrad klappte mit ihr nach vorne und bot einen guten Einstieg in einen beträchtlichen Innenraum.
In Deutschland drohte BMW der Konkurs. Man konnte sich nicht mehr mit der Planung und Neukonstruktion eines Kleinstwagens beschäftigen. Es gab allerdings eine andere Möglichkeit: Den Lizenzbau.
BMW schickte seine Leute aus. Diese entdeckten auf dem Turiner Autosalon die Isetta und erkannten darin die Chance für BMW. Man wurde mit ISO handelseinig, holte sich eine Isetta ins Werk und optimierte die Konstruktion. Die Isetta bekam einen Einzylindermotor von BMW und signalisierte dem Käufer so die gewohnte BMW-Qualität. Dies sollte sich als Erfolg erweisen.
Die Isetta konnte die Finanzkrise bei BMW zwar nicht abwenden, bedeutete aber immerhin einen Zeitgewinn. Am 5. März 1955 wurde sie der Öffentlichkeit zu einem Preis von 2.580 DM vorgestellt. Die Fachpresse zeigte sich beeindruckt.
Die simple Bauweise der Isetta wurde zum Erfolg. Zwischen 1955 und 1962 wurden 161.728 Motocoupés verkauft. Diese Zahl wurde nur vom Goggomobil der Firma Glas aus Dingolfing übertroffen.
Geschichte
In den ersten beiden Jahren und noch eine kurze Zeit nach Baubeginn der Export-Isetta wurde die Standardversion der Isetta gebaut. Ab 1957 kam die Exportversion auf den Markt, die beileibe nicht für den Export allein gedacht war. Sie unterschied sich insbesondere durch eine Schiebefensterkonstruktion an den Seiten (anstelle kuppelförmiger feststehender Seitenscheiben plus kleiner Dreieckfenster zum öffnen) und eine kleinere Sicherheitsglas-Heckscheibe (anstelle der bei der Standard-Isetta verwendeten kuppelförmigen Plexiglas-Panorama-Heckscheibe). Beim Fahrgestell imponierte bei der Export-Isetta insbesondere die Verwendung von hydraulischen Stossdämpfern auch an der Vorderachse anstelle der bei der Standard-Isetta dort verwendeten Reibungs-Stossdämpfer.
BMW hatte sich von ISO das Recht zum Export nach Skandinavien, Österreich und in die Schweiz gesichert, während die Benelux-Staaten, Spanien und Frankreich von einem spanischen (baugleich mit ISO Italien) bzw. einem französischen Lizenznehmer von ISO (der die VELAM-Isetta als selbsttragende Konstruktion entwickelte) beliefert wurden. Zusätzlich entstand in Brighton ein Lizenzbau der BMW-Isetta als "Isetta of Great Britain", wo auch Rechtslenkerversionen und Dreiradversionen regulär angeboten wurden, ausserdem belieferte Brighton dann den skandinavischen Markt, Australien und Neuseeland. In Brasilien wurde die ROMI-Isetta ab 1956 anfangs als Lizenzbau direkt von ISO Italien, später (ab 1959) dann in der BMW-Form in direkter Lizenz von BMW gebaut.
Auch auf den Exportmärkten wurde die Isetta zum Erfolg. Beispielsweise gab es ein US-Modell mit vergrösserten Sealed-beam-Scheinwerfern und grösseren Rückleuchten sowie ein Tropenmodell mit regulierbarem Lufteinlass durch die Fronttür. Auch wurde eine Cabrio-Version angeboten, bei dem anstelle der Plexiglasscheibe der Standardversion ein Faltverdeck heruntergeklappt werden konnte (die Cabrio-Version der Export-Isetta hatte dann eine im hinteren Teil verkürzte und veränderte Blechdachkonstruktion für das gleichgross gebliebene Heck-Faltverdeck). Das aus der Cabrio-Isetta abgeleitete Pick-Up-Modell (mit anstelle des Heck-Verdecks einsetzbarem Lastenaufbau) kam auf dem Markt jedoch nicht an.
1957 kam eine vierrädrige Version (BMW 600) auf den Markt, die zusätzlich zur Fronttür über eine Seitentür rechts und eine Rücksitzbank verfügte. In der Fronttür wurde auch das Reserverad untergebracht. Er verfügte über einen 2-Zylinder-Boxer-Motor mit 585 cm³ und brachte 19,5 PS auf die Straße. Die Hinterachse war mit normaler Spurbreite und als Schräglenker-Achse ausgebildet und gab dem BMW 600 dadurch eine hervorragende Strassenlage.
Während der ganzen Baujahre konzentrierte man sich bei der Isetta im wesentlich auf den Abbau von Schwachstellen und die Fertigungserleichterung. Die wesentlichen Elemente blieben jedoch die ganzen Jahre über dieselben.
Die Technik
1957
Den Einzylinder-Viertakt-Motor gab es anfänglich mit 12 PS (250 cm³), später dann mit 300 cm³ mit 13 PS. Die Isetta besaß einen Rückwärtsgang (was bei Kleinstwagen nicht selbstverständlich war) und vier Vorwärtsgänge. Aufgrund der geringen Spurbreite der Hinterachse von nur 50 cm konnte man eine starre Hinterachswelle verwenden und sparte dafür das Differential. Karosserie und Fahrgestell konnten bei der Isetta und auch beim BMW 600 getrennt werden.
Der Innenraum
Schlicht sah es auch im Inneren der Isetta aus, die mit einer durchgehenden Sitzbank ausgestattet war, hinter der das Reserverad untergebracht war. Schalthebel, Handbremse (ab 1956) und Betätigungshebel (für Choke und später auch Heizung) befanden sich an der linken Außenwand. Daneben gab es noch ein kleines Armaturenbrett Zwischen der ausklappbaren Lenksäule und der Tür. Eine Heizung wurde in den ersten beiden Baujahren nicht serienmäßig angeboten. Die Innenverkleidungen bestanden aus bedruckter Pappe, an wenigen Ausschnitten mittels Keder optisch geschönt.
Da ein zweiter Ausstieg von der Zulassungsvorschrift her erforderlich war, besass die Isetta von Anfang an (übrigens auch schon die ISO-Isetta) ein Faltverdeck serienmässig. Erst beim BMW 600 war wegen der serienmässigen rechten Seitentür ein Faltverdeck nicht von vornherein vorhanden, konnte aber als Sonderausstattung (Schiebedach, z.B. von Fa. GOLDE) bestellt werden.
Verbrauch
Der Tank der Isetta fasst 13 Liter Benzin, davon 3 Liter Reserve (Umstellbarer Benzinhahn). Dies reichte für bis zu vierhundert Kilometer Fahrt. Bei entsprechender Fahrweise oder verschlissenen Kolbenringen kann der Verbrauch aber auch in den Bereich um 5 Liter je 100km ansteigen.
Die Fertigung der BMW-Isetta wurde 1962 eingestellt.
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