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Ann Veneman
Ann Margaret Veneman ( - 29. Juni 1949) ist eine US-amerikanische Politikerin und amtierende Direktorin des UN-Kinderhilfswerks Unicef.
Familie und Schule
Ann Veneman wuchs auf einer Pfirsichfarm in Modesto, Kalifornien auf. Sie war Rechtsanwältin, graduierte als Bachelor in Politikwissenschaften an der Universität Davis, Kalifornien, als Magister in Öffentlicher Ordnung an der Universität Berkeley, Kalifornien und promovierte in Rechtswissenschaften am Hastings College of Law in San Francisco.
Karriere
Veneman trat 1986 in den Auslandsdienst des Landwirtschaftsministeriums ein und war Hilfssachbearbeiterin bis 1989. Von 1989 bis 1991 war sie Landwirtschafts-Unterstaatssekretärin für internationale Angelegenheiten und Handelsprogramme. Unter Präsident George H. W. Bush war sie von 1991 bis 1993 Parlamentarische Staatssekretärin. Sie war aktiv beteiligt an den GATT-Verhandlungen in Uruguay, der NAFTA und dem Freihandelsabkommen zwischen den USA und Kanada.
Von 1995 bis 1999 leitete Veneman das Kalifornische Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft (California Department of Food and Agriculture, CDFA). In dieser Funktion entwickelte sie landwirtschaftliche Programme für den größten landwirtschaftliche Produkte erzeugenden Staat der USA.
Sie wurde von Präsident George W. Bush zur Landwirtschaftsministerin der USA ernannt und vom Senat einstimmig bestätigt. Sie trat ihr Amt am 21. Januar 2001, dem Tag der Amtseinführung des Präsidenten, an. Veneman war der 27. Landwirtschaftsminister und die erste Frau auf diesem Posten.
Während ihrer Amtszeit begann die BSE-epidemie, woraufhin ihr Miniterium die Schlachtung von nicht mehr lauffähigen Tieren verbot und die Zahl der BSE-Tests von ca. 20.000 auf etwa 200.000 erhöhte. Die Bauern kritisierten an ihrer Amtszeit vorallendigen die zurückhaltende Informierng nach Bekanntwerden der Seuche und eine allgemein enge Zusammenarbeit mit Großkonzernen. So hat sie zum Beispiel Handelsbeschränkungen ausser Kraft gesetzt und die Erschliessung neuer Märkte erleichtert: (she) "played a key role in eliminating trade barriers and expanding opportunities for American farmers through new export markets. She has worked closely with U.S. Trade Representative Robert Zoellick, helping lead to the successful launch of a new round of trade negotiations for the World Trade Organization" schrieb Meatnews.
Am 15. November 2004 kündigte sie an, als Landwirtschaftsministerin zurücktreten, ihr Nachfolger wurde Mike Johanns.
Im Mai 2005 trat Veneman für eine Amtszeit von fünf Jahren das Amt der Direktorin des UN-Kinderhilfswerks Unicef an und übernahm damit die Nachfolge von Carol Bellamy, die diesen Posten zehn Jahre lang innehatte.
Engagement
In ihrer Freizeit engagiert sie sich als Vorstandsmitglied der Close-Up-Stiftung, einer unabhängigen Organisation für staatsbürgerliche Bildung mit Sitz in Washington D.C..
Veneman, Ann
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29. JuniDer 29. Juni ist der 180. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 181. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 185 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1312 - Heinrich VII. wird zum römisch-deutschen Kaiser gekrönt. Es ist die erste Kaiserkrönung seit dem Untergang der Staufer.
- 1613 - Das erste Globe Theatre, eine Bühne für Shakespeares Stücke, brennt bis auf die Grundmauern nieder.
- 1926 - Arthur Meighen wird zum 2. Mal kanadischer Premierminister.
- 1952 - Island. Ásgeir Ásgeirsson wird neuer Staatspräsident.
- 1966 - In Argentinien nimmt General Juan Carlos Onganía die schlechte Wirtschaftslage zum Anlass, sich an die Macht zu putschen und den amtierende Präsidenten Arturo Umberto Illía abzusetzen.
- 1976 - Die Seychellen werden von Großbritannien in die Unabhängigkeit entlassen.
- 1982 - In Genf beginnen die Strategic Arms Reduction Talks (START-Verhandlungen) zur Limitierung und Reduzierung strategisch-interkontinentaler Atomwaffen, die auf Vorschlöag der USA die SALT-Verhandlungen mit der Sowjetunion fortsetzen sollen.
- 1990 - Auf der internationalen Ozonschichtschutz-Konferenz in London wird beschlossen, die Herstellung von FCKW bis zum Jahr 2000 zu stoppen.
- 1992 - Algerien. Staatschef Mohammed Boudiaf wird in Annaba von einem Offizier erschossen.
- 1995 - Im Deutschen Bundestag wird mit Zweidrittelmehrheit ein neues Abtreibungsrecht verabschiedet, das einen Schwangerschaftsabbruch innerhalb der ersten drei Monate für jenen Fall zulässt, in dem sich die Schwangere vorher beraten ließ.
- 1996 - Island. Ólafur Ragnar Grimsson wird neuer Staatspräsident.
- 1998 - Dänemark. Ein verschärftes Ausländergesetz tritt in Kraft.
- 1999 - Abdullah Öcalan, der Gründer und Chef der Arbeiterpartei Kurdistans, wird von einem türkischen Staatssicherheitsgericht zum Tode verurteilt.
- 2001 - Australien. Peter Hollingworth wird Generalgouverneur.
- 2004 - Gründung der Partei Freiheitlich Liberale Partei Deutschlands in Leipzig.
Wirtschaft
Wissenschaft und Technik
Kultur
- 1846 - Uraufführung der Oper L'Âme en peine von Friedrich von Flotow an der Grand Opéra Paris.
- 1951 - In Bayreuth werden die ersten Richard-Wagner-Festspiele nach dem Krieg feierlich eröffnet.
Religion
- 1031 - Der Benediktinermönch Bardo wird Erzbischof von Mainz.
Katastrophen
- 1864 - Bei Kanadas bisher schwerstem Eisenbahnunglück bei St-Hilaire sterben 99 Menschen.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 2002 - Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Ray Mercer im Trump Taj Mahal, Atlantic City, durch technischen KO.
- 2005 - Mit 4:1 gewinnt Brasilien den Konföderationen-Pokal gegen Argentinien in Deutschland. Deutschland gewinnt das "kleine" Finale gegen Mexiko mit 4:3 n.V. in Leipzig.
Geboren
- 1516 - Rembert Dodoens, flämischer Botaniker und Physiker
- 1596 - Go-Mizunoo, 108. Kaiser von Japan
- 1638 - Heinrich Meibom, deutscher Mediziner
- 1746 - Joachim Heinrich Campe, deutscher Schriftsteller, Sprachforscher und Pädagoge
- 1782 - Hans Christian Lyngbye, dänischer Pfarrer, Botaniker und Herausgeber des ersten Buchs in färöischer Sprache
Hans Christian Lyngbye
- 1793 - Josef Ressel, österreichischer Forstbeamter und Entwickler der Schiffsschraube
- 1798 - Giacomo Leopardi, italienischer Dichter
- 1798 - Willibald Alexis, deutscher Schriftsteller
- 1805 - Charles-Laure-Hugues-Théobald de Choiseul-Praslin, französischer Adliger
- 1818 - Angelo Secchi, italienischer Astronom
- 1847 - Paul Flechsig, deutscher Psychiater und Hirnforscher
- 1850 - Jacob Adolf Hägg, schwedischer Komponist
- 1852 - Robert Kidston, schottischer Botaniker
- 1864 - Anton Beer-Walbrunn, deutscher Komponist
- 1868 - George Ellery Hale, US-amerikanischer Astronom
- 1880 - Ludwig Beck, deutscher General und Widerstandskämpfer
- 1881 - Curt Sachs, deutsch-US-amerikanischer Musiktheoretiker
- 1881 - Louis Trousselier, französischer Radrennfahrer
- 1882 - Franz Seldte, NSDAP-Politiker und Reichsarbeitsminister
- 1886 - George Frederick Boyle, australischer Komponist
- 1886 - Ada Sari, polnische Opernsängerin
- 1886 - Robert Schuman, französischer Politiker
- 1896 - Hermann Lindrath, deutscher Politiker und Bundesminister
- 1897 - Ottmar Gerster, deutscher Komponist
- 1900 - Antoine de Saint-Exupéry, französischer Schriftsteller und Flieger
- 1900 - Richard Oelze, deutscher Maler
- 1902 - Carl-Heinz Schroth, österreichischer Schauspieler
- 1904 - Witold Hurewicz, polnischer Mathematiker
- 1908 - Leroy Anderson, US-amerikanischer Komponist
- 1910 - Frank Loesser, US-amerikanischer Komponist
- 1914 - Rafael Kubelik, tschechischer Dirigent
- 1919 - Slim Pickens, amerikanischer Schauspieler
- 1919 - Ernesto Corripio y Ahumada, emeritierter Erzbischof von Mexiko-Stadt und ein Kardinal
- 1920 - Juan Blanco, kubanischer Komponist
- 1921 - Harry Schell, US-amerikanischer Rennfahrer
- 1921 - Reinhard Mohn, deutscher Unternehmer
- 1922 - Paul Flora, österreichischer Zeichner, Karikaturist, Grafiker und Illustrator
- 1923 - Wen-chung Chou, US-amerikanischer Komponist
- 1925 - Wladimir Pawlowitsch Sagorowski, sowjetischer Historiker und Fernschachweltmeister
- 1927 - Henry Jaeger, deutscher Schriftsteller
- 1929 - June Carter Cash, US-amerikanische Sängerin, Ehefrau von Johnny Cash
- 1930 - Oriana Fallaci, italienische Widerstandskämpferin und Schriftstellerin
- 1930 - Ernst Albrecht (Niedersachsen), deutscher CDU-Politiker, Ministerpräsident von Niedersachsen
- 1932 - Ror Wolf, deutscher Schriftsteller
- 1933 - Peter Kafka, deutscher Physiker
- 1935 - Leonard Lee, US-amerikanischer Songschreiber und Sänger
- 1938 - Billy Storm, US-amerikanischer Sänger
- 1941 - Stokely Carmichael, Bürgerrechtler und Revolutionär Guineas
- 1942 - Gilberto Gil, brasilianischer Musiker und Politiker
Gilberto Gil
- 1945 - Chandrika Bandaranaike Kumaratunga, Präsidentin von Sri Lanka
- 1945 - Johnnie Richardson, US-amerikanischer Sänger
- 1945 - Little Eva, US-amerikanische Sängerin
- 1946 - Egon von Fürstenberg, schweizerischer Modedesigner
- 1946 - Ernesto Pérez Balladares, Staatspräsident von Panama
- 1946 - Gitte Haenning, dänische Schlagersängerin
Gitte Haenning
- 1947 - Peter Frankenberg, Geograph, Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg seit 2001
- 1948 - Ian Paice, englischer Schlagzeuger der Gruppe Deep Purple
- 1949 - Ann Veneman, US-amerikanische Politikerin
- 1950 - Gerald Thalheim, deutscher SPD-Politiker
- 1951 - Albrecht Riermeier, deutscher Komponist, Musiker
- 1951 - Don Rosa, US-amerikanischer Texter und Zeichner von Comics
- 1954 - Marcello Viotti, italienischer Dirigent
- 1954 - Beat Tschümperlin, schweizerischer Politiker
- 1954 - Leslie G. Hunt, deutsch-US-amerikanischer Maler und Radierer
- 1955 - Fritz Kuhn, deutscher Politiker und MdB
- 1956 - Pedro Santana Lopes, portugiesischer Politiker, Ministerpräsident
- 1958 - Dieter Althaus, Ministerpräsident des Freistaates Thüringen
- 1958 - Ralf Rangnick, Trainer in der Fußball-Bundesliga
- 1958 - Rosa Mota, ehemalige portugiesische Leichtathletin
- 1963 - Anne-Sophie Mutter, erste Violine unter Herbert von Karajan bei den Berliner Philharmonikern
- 1964 - Stedman Pearson, britischer Sänger
- 1967 - Hildegard Müller, deutsche Politikerin
- 1970 - Melanie Paschke, deutsche Leichtathletin
- 1977 - Jens Matthies, deutscher Fußballspieler
Gestorben
- 1022 - Notker III., Benediktiner-Mönch und Leiter der Klosterschule in St. Gallen
- 1536 - Bernhard III. von Baden, Markgraf von Baden-Baden
- 1567 - Konrad von Boyneburg, deutscher Anführer der Landsknechte unter Kaiser Karl V.
- 1729 - Edward Taylor, amerikanischer Dichter
- 1742 - Joseph Emanuel Fischer von Erlach, österreichischer Architekt
- 1779 - Anton Raphael Mengs, böhmischer Maler
- 1831 - Heinrich Friedrich Karl Freiherr vom Stein, preußischer Politiker
- 1831 - Wassili Michailowitsch Golownin, russischer Marineoffizier und Wissenschaftler
- 1840 - Lucien Bonaparte, Drittgeborener der Brüder Bonaparte
- 1852 - Henry Clay, US-amerikanischer Außenminister
- 1860 - Thomas Addison, englischer Mediziner
- 1861 - Elizabeth Barrett Browning, britische Dichterin
- 1875 - Ferdinand I., Kaiser von Österreich, König von Ungarn
- 1878 - Angelo Secchi, italienischer Astronom und Jesuitenpater
- 1890 - Alexander Parkes, britischer Chemiker
- 1893 - Johann Anton Friedrich Baudri, Weihbischof und Generalvikar in Köln
Johann Anton Friedrich Baudri
- 1895 - Thomas Henry Huxley, britischer Biologe, Bildungsorganisator
- 1906 - Albert Sorel, französischer Schriftsteller
- 1907 - Siegfried Czapski, deutscher Physiker, Optiker, Unternehmer
- 1918 - Adrien Lachenal, Schweizer Politiker und Bundesrat
- 1921 - Jennie Churchill, US-amerikanisch-englische Philanthropin und Autorin
- 1923 - Fritz Mauthner, deutscher Philosoph und Schriftsteller
- 1940 - Paul Klee, Schweizer Maler der abstrakten Malerei
- 1941 - Ignacy Jan Paderewski, polnischer Pianist und Politiker
- 1945 - Anton Graf von Arco auf Valley, deutscher Adeliger, Jurist und Attentäter
- 1950 - Melitta Bentz, deutsche Erfinderin des Kaffeefilters (1908)
- 1955 - Ernst Legal, deutscher Schauspieler
- 1957 - Malcolm Lowry, britischer Schriftsteller
- 1958 - Karl Arnold, deutscher Politiker, Ministerpräsident NRW
- 1962 - Wilhelm Börger, SS-Brigadeführer und Ministerialdirektor
- 1964 - Eric Dolphy, US-amerikanischer Jazzmusiker
- 1967 - Jayne Mansfield, US-amerikanische Schauspielerin
- 1969 - Shorty Long, US-amerikanischer Sänger
- 1970 - Stefan Andres, deutscher Schriftsteller
- 1971 - Georgi Dobrowolski, sowjetischer Kosmonaut
- 1972 - Boby Lapointe, französischer Sänger
- 1974 - Immanuel Baumann, Bessarabiendeutscher Geistlicher
- 1975 - Hans Furler, deutscher Politiker
- 1975 - Oskar Rümmele, deutscher Politiker
- 1975 - Tim Buckley, US-amerikanischer Sänger
- 1978 - Bob Crane, US-amerikanischer Schauspieler
- 1979 - Lowell George, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1982 - Henry King, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1990 - Irving Wallace, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1993 - Erich Deuser, Psysiotherapeut der deutschen Fußballnationalmannschaft
- 1994 - Jack Unterweger, österreichischer Krimineller und Schriftsteller
- 1995 - Lana Turner, US-amerikanische Schauspielerin
- 1995 - Sicco Mansholt, niederländischer Landwirt und Politiker
- 1998 - Horst Jankowski, deutscher Jazzpianist und Bandleader
- 2000 - Vittorio Gassman, italienischer Schauspieler
- 2001 - Silvio Angelo Pio Oddi, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 2002 - Alfred Dregger, deutscher Politiker und MdB
- 2002 - Ole-Johan Dahl, norwegischer Informatiker
- 2002 - Rosemary Clooney, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 2003 - Katharine Hepburn, US-amerikanische Schauspielerin
- 2003 - Oswald Malura, deutscher Maler
Feier- und Gedenktage
- Hochfest der Apostel Petrus und Paulus
Siehe auch
- 28. Juni - 30. Juni
- 29. Mai - 29. Juli
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0629
ja:6月29日
ko:6월 29일
simple:June 29
th:29 มิถุนายน
1949
- In Afghanistan erklären die Afghanen die Durand-Linie für ungültig, als der Staat Pakistan entstand und fordern ihre besetzten Gebiete zurück
- In Berlin wird von Herta Heuwer am 4. September die Currywurst erfunden
Politik
- 1. Januar: Ernst Nobs wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Die vom Wirtschaftsrat erlassene Kraftfahrzeug-Benutzungsverordnung tritt in Kraft, womit Ausflugs- und Vergnügungsfahrten verboten sind
- 1. Januar: Österreich erhält von Großbritannien die Kontrolle über die Grenze zu Italien zurück
- 1. Januar: Juan Manuel Gálvez tritt sein Amt als Staatspräsident von Honduras an
- 1. Januar: Indien und Pakistan vereinbaren einen Waffenstillstand zur Beilegung des Konflikt über Kaschmir
- 1. Januar: Thailand wird Mitglied in der UNESCO
- 2. Januar: Die neue Regierung von Südkorea wird von den USA anerkannt
- 3. Januar: Dreimächtenote an die Sowjetunion wegen Rückführung deutscher Kriegsgefangener
- 25. Januar: Wahlen zur ersten Knesset
- 28. Januar: Schweiz wird Mitglied in der UNESCO
- 14. Februar: David Ben Gurion wird erster Ministerpräsident Israels
- 24. Februar: Waffenstillstandsabkommen zwischen Israel und Ägypten nach dem israelischen Unabhängigkeitskrieg (23. März mit dem Libanon, 3. April mit Transjordanien, 20. Juli mit Syrien)
- 4. April: Gründung der NATO
- 8. April: Durch den Beitritt der französischen Besatzungszone wird die Bizone zur Trizone
- 16. April: Chaim Weizmann wird zum Staatspräsidenten Israels gewählt
- 23. April: Die deutsche Kommune Selfkant wird als Ausgleich für die im 2. Weltkrieg erlittenen Schäden unter niederländische Verwaltung gestellt
- 5. Mai: Gründung des Europarates
- 8. Mai: Costa Rica. Neue Verfassung, Abschaffung des Militärs
- 9. Mai: Rainer III. wird Fürst von Monaco
- 11. Mai: Israel wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 12. Mai: Die Sowjetunion hebt die Berlin-Blockade auf
- 23. Mai: Gründung der Bundesrepublik Deutschland und Verkündung des Grundgesetzes durch den Parlamentarischen Rat
- 27. Juni: Myanmar wird Mitglied in der UNESCO
- 6. Juli: Monaco wird Mitglied in der UNESCO
- 8. August: Bhutan erhält die Unabhängigkeit von Großbritannien
- 29. August: Die Sowjetunion zündet ihre erste Atombombe
- 7. September: Gründung der Deutschen Bundesbahn
- 12. September: Theodor Heuss wird erster Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland
- 14. September: Pakistan wird Mitglied in der UNESCO
- 15. September: Konrad Adenauer wird erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland
- 16. September: Israel wird Mitglied in der UNESCO
- 30. September: Im Westteil Berlins landet das letzte Versorgungsflugzeug im Rahmen der Berliner Luftbrücke
- 1. Oktober: Gründung der Volksrepublik China
- 7. Oktober: Gründung der DDR. Erster Ministerpräsident: Otto Grotewohl
- 14. November: Sri Lanka wird Mitglied in der UNESCO
- 26. November: Indien konstituiert sich als Republik.
- In Deutschland wird die Todesstrafe nicht wieder eingeführt
- Verbot des Ku Klux Klan
- Einrichtung einer Beobachtergruppe der Vereinten Nationen im Grenzgebiet von Jammu und Kashmir (Indien/Pakistan)
Wissenschaft und Technik
- 27. April: Harald E. Thompson erreichte mit seinem Hubschrauber Sikorsky S-52 den Geschwindigkeitsweltrekord von 208,5 km/h
- 21. Mai: Capt. H. D. Gaddis erreichte mit seiner Sikorsky S-52 eine Weltrekord-Höhe von 6.468 m
Kultur
- 30. April: Uraufführung der Oper Il Dottor Antonio von Franco Alfano am Teatro dell'Opera in Rom
- 25. Juni: Uraufführung der Oper Das verzauberte Ich von Ottmar Gerster in Wuppertal
- 28. August: In der Frankfurter Paulskirche wird die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung gegründet
- 8. September: Uraufführung der Operette Abschiedswalzer von Ludwig Schmidseder in Wien
- 31. Oktober: Uraufführung der Oper Regina von Marc Blitzstein in New York
- Erstmalige Vergabe des Hansischer Goethe-Preis
Katastrophen
- 12. Juli: Simi Mountains, Kalifornien, USA. Absturz eines Flugzeugs der Standard Airlines
- 5. August: Erdbeben der Stärke 6,8 in Ambato, Ecuador
- 1. November: Washington D. C., USA. Ein P-38 Kampfflugzeug stieß über dem Flughafen mit einem DC-4 Verkehrsflugzeug zusammen. 55 Tote
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 10. Februar: Philadelphia, Pennsylvania: Basketballspieler Joe Fulks erzielt mit 63 Punkten gegen die Indiana Jets einen neuen NBA-Rekord
- 10. Oktober: Josef „Sepp“ Herberger wird Fußballtrainer der deutschen Nationalelf
- 12. November: In München wird der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) neu gegründet. Ihm gehören die drei Landesverbände aus der Bundesrepublik (3 Westzonen) an. Vorsitzender wird Max Danz.
1. Halbjahr
- 23. November: Reinhard Lohölter, Dekanatsleiter und Tischtennisspieler
- 1. Januar: Uschi Reich, Filmproduzentin
- 1. Januar: Pablo Escobar, kolumbianischer Politiker und Drogenhändler († 1993)
- 1. Januar: Borys Tarasjuk, ukrainischer Diplomat und Politiker, Außenminister der Ukraine
- 5. Januar: Erich Buck, deutscher Eiskunstläufer
- 5. Januar: Klaus-Dieter Bieler, deutscher Leichtathlet
- 5. Januar: Gerd Puls, deutscher Schriftsteller, Maler und Grafiker
- 8. Januar: Walter Witzel, deutscher Politiker und MdL
- 9. Januar: Mary Roos, deutsche Schlagersängerin
- 10. Januar: George Foreman, Schwergewichts-Profiboxer und christlicher Geistlicher
- 10. Januar: Linda Lovelace, US-amerikanische Pornodarstellerinn († 2002)
- 11. Januar: Hermann Korte, deutscher Germanist
- 11. Januar: Helmut Zenker, österreichischer Schriftsteller und Drehbuchautor († 2003)
- 12. Januar: Ottmar Hitzfeld, ehemaliger deutscher Fußballer und heutiger Trainer
- 12. Januar: Murakami Haruki, japanischer Autor
- 12. Januar: Paul Barresi, US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur
- 13. Januar: Klaus Brandner, deutscher Politiker
- 14. Januar: Christoph Haas, Kapellmeister
- 14. Januar: Lawrence Kasdan, US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler
- 15. Januar: Götz Kauffmann, österreichischer Schauspieler, Kabarettist und Buchautor
- 16. Januar: Amama Mbabazi, ugandischer Politiker
- 17. Januar: Anita Borg, Informatikerin und Frauenenrechtlerin († 2003)
- 17. Januar: Heini Hemmi, Schweizer Skirennläufer
- 17. Januar: Gyude Bryant, Übergangspräsident von Liberia
- 17. Januar: Andy Kaufman, US-amerikanischer Entertainer und Schauspieler († 1984)
- 18. Januar: Philippe Starck, französischer Designer und Architekt
- 19. Januar: Robert Palmer, britischer Musiker († 2003)
- 19. Januar: Dennis Taylor, professioneller Snooker-Spieler
- 20. Januar: Göran Persson, schwedischer sozialdemokratischer Politiker, Premierminister
- 21. Januar: Kristín Marja Baldursdóttir, isländische Schriftstellerin
- 22. Januar: Steve Perry, US-amerikanischer Sänger
- 24. Januar: Nikolaus Brender, Journalist, Chefredakteur des ZDF
- 24. Januar: John Belushi, US-amerikanischer Sänger und Schauspieler († 1982)
- 25. Januar: Paul M. Nurse, britischer Mediziner
- 26. Januar: David Strathairn, US-amerikanischer Schauspieler
- 27. Januar: Per Røntved, ehemaliger dänischer Fußballnationalspieler
- 28. Januar: Gregg Popovich, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 29. Januar: Vincent Klink, deutscher Koch
- 29. Januar: Tommy Ramone, Schlagzeuger der Ramones
- 31. Januar: Maria Rauch-Kallat, österreichische Politikerin
- 31. Januar: Ken Wilber, US-amerikanischer Philosoph und interdisziplinärer Denker
- 2. Februar: Lilo Friedrich, deutsche Politikerin
- 2. Februar: Brent Spiner, US-amerikanischer Schauspieler
- 3. Februar: Hennie Kuiper, niederländischer Radrennfahrer
- 4. Februar: Helmut Heiderich, deutscher Politiker
- 5. Februar: Kurt Beck, deutscher Politiker
- 5. Februar: Manuel Orantes, ehemaliger spanischer Tennisspieler
- 6. Februar: Karin Roth, deutsche Politikerin
- 6. Februar: Michael Fuchs, deutscher Politiker, MdB
- 6. Februar: Jim Sheridan, irischer Regisseur und Drehbuchautor
- 7. Februar: Alan Lancaster, britischer Bassist, Sänger und Gründungsmitglied der Rockgruppe Status Quo
- 9. Februar: Konrad Elmer, evangelischer Pfarrer und Gründungsmitglied der SDP in der DDR
- 12. Februar: Barbara Honigmann, deutsche Schriftstellerin und Malerin
- 13. Februar: Judy Dyble, britische Folkrocksängerin
- 13. Februar: Peter Kern, österreichischer Schauspieler, Regisseur, Produzent und Autor
- 16. Februar: Michael D. Eschner, spiritueller Berater, Buch- und Softwareautor
- 17. Februar: Anne Lonnberg, US-amerikanische Schauspielerin
- 17. Februar: Doyle Bramhall, US-amerikanischer Bluesrockgitarrist, -sänger und -schlagzeuger
- 18. Februar: Gary Ridgway, US-amerikanischer Serienmörder
- 19. Februar: Eddie Hardin, britischer Rockmusiker
- 19. Februar: Günther Sare, († 1985)
- 20. Februar: Stefan Waggershausen, deutscher Sänger, Komponist und Autor
- 20. Februar: Bernhard Suttner, österreichischer Politiker
- 20. Februar: Ivana Trump, tschechisch-US-amerikanisches Model
- 21. Februar: Ronnie Hellström, schwedischer Fußball-Torwart
- 22. Februar: Joachim Witt, deutscher Musiker
- 22. Februar: Amin Maalouf, französischsprachiger Schriftsteller libanesischer Herkunft
- 22. Februar: Manfred Deix, österreichischer Karikaturist und Cartoonist
- 23. Februar: Hans Hollenstein, Schweizer Politiker (CVP)
- 24. Februar: Thomas Weisbecker, Mitglied der „Bewegung 2. Juni“ († 1972)
- 25. Februar: Irma Krauß, deutsche Schriftstellerin
- 25. Februar: Ireen Sheer, deutsch-englische Schlagersängerin
- 25. Februar: Ric Flair, Wrestler
- 26. Februar: Emma Kirkby, englische Sopranistin
- 28. Februar: Jenny Lamy, australische Leichtathletin und Olympionikin
- 1. März: Swen Schulz, deutscher Politiker und MdB
- 2. März: Isabelle Mir, französische Skirennläuferin
- 2. März: Eddie Money, Rockmusiker
- 2. März: Gates McFadden, US-amerikanische Schauspielerin
- 3. März: Roberta Alexander, US-amerikanische Sopranistin
- 4. März: Winfried Wolf, deutscher Politiker, MdB
- 5. März: Franz Josef Jung, deutscher Politiker
- 5. März: Bernard Arnault, französischer Unternehmer und Milliardär
- 6. März: Schaukat Aziz, Premier- und Finanzminister von Pakistan
- 7. März: Wolfgang Reitzle, Vorstandsvorsitzender der Linde AG
- 8. März: Antonello Venditti, italienischer (Liedermachern)
- 8. März: Teófilo Cubillas, peruanischer Fußballspieler
- 12. März: Reinhard Weis, deutscher Politiker und MdB
- 12. März: Rob Cohen, US-amerikanischer Regisseur
- 13. März: Jürgen Banscherus, deutscher Schriftsteller
- 13. März: Jutta Braband, Vertreterin der Bürgerrechtsbewegung der DDR
- 17. März: Hartmut Briesenick, deutsche Leichtathletin
- 17. März: Patrick Duffy, US-amerikanischer Fernsehschauspieler
- 18. März: Jacques Secretin, französischer Tischtennisspieler
- 18. März: Alex Higgins, Snookerspieler
- 18. März: Rodrigo Rato, spanischer Politiker; Direktor des IWF
- 20. März: Josip Bozanić, Erzbischof von Zagreb und Kardinal
- 21. März: Slavoj Žižek, Philosophieprofessor, Psychoanalytiker und Kulturkritiker
- 23. März: Trevor Jones, Filmkomponist und Arrangeur
- 23. März: Max Stadler, Richter, Politiker
- 24. März: Erwin Kremers, deutscher Fußballspieler
- 24. März: Helmut Kremers, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 24. März: Ruud Krol, ehemaliger niederländischer Fußballspieler
- 26. März: Uwe Beckmeyer, deutscher Politiker
- 26. März: Patrick Süskind, deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor
- 26. März: Bärbel Dieckmann, Oberbürgermeisterin von Bonn
- 27. März: John Lagrand, niederländischer Musiker († 2005)
- 28. März: Peter Alltschekow, deutscher Politiker
- 28. März: Ernst Diehl, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 29. März: Christoph Leitl, österreichischer Unternehmer und Politiker
- 29. März: Michael Brecker, US-amerikanischer Tenorsaxophonist
- 30. März: Hans Zach, deutscher Eishockey-Trainer
- 30. März: José Natividad González Parás, Gouverneur des Bundesstaates Nuevo León in Mexiko
- 1. April: Gil Scott-Heron, US-amerikanischer Musiker
- 3. April: Richard Thompson, englischer Folkrocksänger und -gitarrist
- 4. April: Shing-Tung Yau, chinesischer Mathematiker
- 4. April: Abdullah Öcalan, kurdischer Terrorist
- 5. April: Judith A. Resnik, US-amerikanische Astronautin († 1986)
- 5. April: Martin Hellwig, deutscher Volkswirtschaftler
- 6. April: Horst Ludwig Störmer, deutscher Physiker
- 6. April: Brigitte Schwaiger, österreichische Schriftstellerin
- 7. April: Ernst Küchler, deutscher Politiker
- 7. April: Walentina Iwanowna Matwijenko, Gouverneurin von St. Petersburg
- 7. April: Evelyn Haas, Richterin am Bundesverfassungsgericht
- 8. April: John Madden, britischer Filmregisseur
- 10. April: Larry Wall, Erfinder der Programmiersprache Perl
- 11. April: Bernd Eichinger, deutscher Filmproduzent und Regisseur
- 12. April: Anke Eymer, deutsche Politikerin und MdB
- 12. April: Scott Turow, US-amerikanischer Jurist und Autor
- 14. April: Peter Bursch, deutscher Musiker und Autor
- 14. April: John Shea, US-amerikanischer Schauspieler
- 15. April: Matthias Wissmann, deutscher Politiker
- 15. April: Alla Borissowna Pugatschowa, russisch Sängerin und Komponistin
- 19. April: Joachim Sauer, deutscher Physikochemiker
- 19. April: Paloma Picasso, spanisch-französische Designerin
- 20. April: Toller Cranston, kanadischer Eiskunstläufer und Künstler
- 20. April: Alexander Nikoljewitsch Malzew, sowjetischer Eishockeyspieler
- 20. April: Jessica Lange, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 21. April: Frank Hofmann, deutscher Politiker
- 22. April: Spencer Haywood, US-amerikanischer Basketballspieler
- 23. April: John Miles, englischer Musiker und Komponist
- 28. April: Christian Neureuther, deutscher Skifahrer
- 28. April: Peter Reber, Schweizer Liedermacher und Sänger
- 29. April: Carlos Bianchi, argentinischer Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler
- 30. April: Karl Meiler, ehemaliger deutscher Tennisspieler
- 30. April: António Guterres, portugiesischer Politiker und Ministerpräsident
- 1. Mai: Lewis Perdue, US-amerikanischer Schriftsteller
- 2. Mai: Alfons Schuhbeck, Sternekoch und Buchautor
- 3. Mai: Hans Michelbach, deutscher Politiker
- 3. Mai: Rüdiger Veit, deutscher Politiker und MdB
- 4. Mai: Graham Swift, Schriftsteller
- 5. Mai: Klaus Ludwig, Autorennfahrer
- 5. Mai: Henning Höppner, deutscher Politiker
- 6. Mai: Peter Sellin, deutscher Politiker und MdB
- 7. Mai: Florian Gerster, deutscher Politiker
- 7. Mai: Lia Roberts, rumänische Politikerin und Präsidentschaftskandidatin, November 2004
- 7. Mai: Keith, US-amerikanischer Sänger
- 9. Mai: Peter Niehenke, Astrologe, Psychologe, Sexualtherapeut und FKK-Aktivist
- 9. Mai: Ibrahim Baré Maïnassara, nigerischer Politiker und Präsident des Landes († 1999)
- 9. Mai: Bob Margolin, US-amerikanischer Blues-Musiker
- 9. Mai: Billy Joel, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 12. Mai: Hans Leyendecker, deutscher Journalist
- 12. Mai: Harry Wijnvoord, niederländischer TV-Moderator
- 16. Mai: Karlheinz Hackl, österreichischer Schauspieler und Regisseur
- 17. Mai: Elke Leonhard, deutsche Politikerin
- 18. Mai: Rick Wakeman, britischer Musiker
- 18. Mai: Uschi Eid, deutsche Politikerin
- 19. Mai: Donald R. Haurin, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler
- 21. Mai: Arno, Musiker
- 22. Mai: Gila Altmann, deutscher Politiker und MdB
- 23. Mai: Sepp Trütsch, Moderator und Sänger aus Volksmusiksendungen
- 23. Mai: Alan García, Präsident Perus von 1985 bis 1990
- 24. Mai: Jim Broadbent, britischer Schauspieler
- 26. Mai: Ward Cunningham, Informatiker und Erfinder des Wiki-Konzeptes
- 26. Mai: Pam Grier, US-amerikanische Schauspielerin
- 26. Mai: Hank Williams Jr., US-amerikanischer Countrymusiker
- 28. Mai: Ernst Burgbacher, deutscher Politiker
- 29. Mai: Johann Krieger, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Ehingen
- 29. Mai: Francis Rossi, britischer Komponist, Sänger und Gitarrist
- 30. Mai: Hans Baumgartner, deutscher Leichtathlet
- 31. Mai: Ulrich Horstmann, deutscher Schriftsteller
- 31. Mai: Tom Berenger, US-amerikanischer Schauspieler
- 2. Juni: Neil Shicoff, US-amerikanischer Opernsänger
- 3. Juni: Philippe Djian, französischer Schriftsteller
- 4. Juni: Jan Gulbransson, deutscher Künstler und Comiczeichner
- 4. Juni: Rainer Ulrich, Fußballspieler und Fußballtrainer
- 6. Juni: Robert Englund, US-amerikanischer Schauspieler
- 8. Juni: Emanuel Ax, US-amerikanischer Pianist polnischer Herkunft
- 9. Juni: Hildegard Falck, deutsche Leichtathletin
- 10. Juni: Jan Brokken, niederländischer Schriftsteller
- 10. Juni: Simon Webb, Schachspieler aus Großbritannien († 2005)
- 12. Juni: Jens Böhrnsen, Bremer Politiker
- 12. Juni: Christoph Strässer, deutscher Politiker
- 13. Juni: Ulla Schmidt, deutsche Politikerin und Bundesministerin
- 14. Juni: Alan White, Schlagzeuger der Gruppe Yes
- 14. Juni: Harry Turtledove, US-amerikanischer Historiker und Roman-Schriftsteller
- 15. Juni: Simone Rethel, deutsche Schauspielerin
- 15. Juni: Elmar Hörig, deutscher Radiomoderator
- 16. Juni: Michael Cramer, deutscher Politiker
- 17. Juni: Philip Charles Lithman, britischer Rockgitarrist († 1987)
- 18. Juni: Jarosław Kaczyński, polnischer Politiker
- 18. Juni: Lech Kaczyński, polnischer Politiker und Mitbegründer der rechten Partei PiS
- 18. Juni: Jean-Philippe Maitre, Schweizer Politiker, Nationalratspräsident
- 20. Juni: Bernd Eilert, deutscher Schriftsteller
- 20. Juni: Alan Longmuir, Musiker
- 20. Juni: Lionel Richie, US-amerikanischer Sänger
- 21. Juni: Thomas Schmidt-Kowalski, deutscher Komponist
- 22. Juni: Peter Gauweiler, deutscher Politiker
- 22. Juni: Meryl Streep, US-amerikanische Schauspielerin
- 24. Juni: Ulrich Steinwedel, deutscher Richter am Bundessozialgericht
- 27. Juni: Rafael Chirbes, spanischer Schriftsteller
- 28. Juni: Peter Gruss, deutscher Biologe
- 29. Juni: Joan Clos, Bürgermeister Barcelonas seit 1997
- 29. Juni: Ann Veneman, US-amerikanische Politikerin
2. Halbjahr
- 1. Juli: John Farnham, englischer Sänger
- 1. Juli: Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Robert Bosch GmbH
- 2. Juli: Hanno Pöschl, österreichischer Schauspieler
- 4. Juli: Horst Seehofer, deutscher Politiker
- 4. Juli: Werner Seifert, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Börse AG
- 5. Juli: Sylvia Wetzel, buddhistische Feministin
- 8. Juli: Christina Heinich, deutsche Leichtathletin
- 8. Juli: Johannes Mötsch, deutscher Archivar und Historiker
- 8. Juli: Jochen-Konrad Fromme, deutscher Politiker
- 9. Juli: Rolf Büttner, deutscher Gewerkschafter
- 10. Juli: Ronnie James Dio, US-amerikanischer Rock-Sänger
- 11. Juli: Liona Boyd, Gitarristin
- 12. Juli: Susanne Jaffke, Mitglied der Volkskammer der DDR
- 15. Juli: Trevor Horn, britischer Musiker und Musikproduzent
- 15. Juli: Heinrich Peuckmann, deutscher Schriftsteller
- 15. Juli: Carl Bildt, schwedischer Politiker und Premierminister
- 15. Juli: Richard Russo, US-amerikanischer Schriftsteller
- 18. Juli: Jerzy Gorgoń, polnischer Fußballspieler
- 21. Juli: Ljudmila Smirnowa, russische Eiskunstläuferin
- 22. Juli: Lasse Virén, ehemaliger finnischer Leichtathlet
- 22. Juli: Alan Menken, US-amerikanischer Komponist
- 24. Juli: Joan Enric Vives i Sicília, Bischof von Urgell und Co-Fürst von Andorra
- 24. Juli: Josef Pirrung, Fußballspieler
- 26. Juli: Thaksin Shinawatra, Ministerpräsident von Thailand
- 26. Juli: Roger Meddows-Taylor, Schlagzeuger der Rockgruppe Queen
- 27. Juli: Bernt Jansen, deutscher Tischtennisspieler
- 29. Juli: Roland Schäfer, deutscher Verwaltungsjurist und Kommunalpolitiker
- 29. Juli: Ron Sommer, Manager
- 31. Juli: Bernd Ettel, deutscher Architekt
- 1. August: Kurmanbek Salijewitsch Bakijew, kirgisischer Präsident
- 3. August: Fritz Egner, deutscher Hörfunk- und Fernseh-Moderator
- 3. August: Christoph Geiser, Schweizer Schriftsteller
- 3. August: Waleri Iwanowitsch Wassiljew, sowjetischer Eishockeyspieler
- 5. August: Helga Seidler, deutsche Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 5. August: Rosi Mittermaier, deutsche Skirennläuferin und Olympiagewinnerin
- 6. August: Horst Wohlers, deutscher Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler
- 7. August: Walid Dschumblat, libanesischer Politiker
- 8. August: Werner Weinhold, DDR-Flüchtling, der zwei Grenzsoldaten erschoss
- 8. August: Keith Carradine, US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Sänger
- 12. August: Fernando Collor de Mello, Präsident Brasiliens zwischen 1990 und 1992
- 12. August: Mark Knopfler, schottischer Musiker (Dire Straits)
- 13. August: Bartholomäus Kalb, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages
- 14. August: Morten Olsen, dänischer Fußballspieler und Trainer
- 16. August: Klaus Ehl, deutscher Leichtathlet
- 17. August: Edgar Schneider, deutscher Fußballspieler
- 18. August: Martin Lamble, britischer Folkrockschlagzeuger († 1969)
- 20. August: Phil Lynott, Bassist und Sänger († 1986)
- 20. August: Hans-Heinrich Ehlen, deutscher Politiker
- 23. August: Shelley Long, US-amerikanische Schauspielerin
- 24. August: David Zwilling, österreichischer Skirennläufer
- 24. August: Natalja Lebedjewa, russische Leichtathletin und Olympionikin
- 24. August: Charles Rocket, US-amerikanischer Schauspieler († 2005)
- 25. August: Gene Simmons, Bassist der Hardrockgruppe Kiss
- 25. August: Rosemarie Will, deutsche Richterin und Professorin
- 25. August: Wolfgang Meckelburg, deutscher Politiker und MdB
- 25. August: Martin Amis, englischer Schriftsteller
- 25. August: John Savage, US-amerikanischer Filmschauspieler und Produzent
- 27. August: Istvan Kantor, Künstler, Musiker
- 28. August: Svetislav Pesic, Basketball-Spieler und -Trainer
- 28. August: Conny Torstensson, ehemaliger schwedischer Fußballspieler
- 29. August: Kurt Mehlhorn, deutscher Informatiker
- 29. August: Wolfgang Dziony, deutscher Musiker
- 30. August: Peter Maffay, gebürtig rumänischer Sänger
- 31. August: David Politzer, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger
- 31. August: Richard Gere, US-amerikanischer Schauspieler
- 2. September: Frank Ripploh, deutscher Schauspieler und Regisseur († 2002)
- 2. September: Hans-Hermann Hoppe, deutscher Volkswirt
- 2. September: Joachim Erwin, Oberbürgermeister von Düsseldorf
- 3. September: Volker Kauder, deutscher Politiker
- 3. September: José Pekerman, ehemaliger Fußballspieler
- 3. September: Petros VII., orthodoxer Patriarch von Alexandria († 2004)
- 5. September: Wolfgang Schuster, Stuttgarter Oberbürgermeister
- 6. September: Helmut Kuhne, deutscher Europaabgeordneter
- 7. September: Gloria Gaynor, US-amerikanische Disco-Sängerin
- 8. September: Barbara Kisseler, Staatssekretärin für Kultur bei der Berlienr Senatsverwaltung
- 9. September:
PolitikerAls Politiker bezeichnet man Personen, die politische Ämter innehaben oder sie anstreben. Meist werden sie dabei durch Parteien und Verbände unterstützt. Politiker agieren auf allen Ebenen eines Staates (Bund, Länder oder Gemeinden). Politische Ämter können Regierungsämter (z.B. Minister), das Abgeordnetenmandat in einem Parlament oder ein Amt in einer Partei (z.B. Parteivorsitzender) sein. Politiker haben das Ziel durch ihr Handeln Einfluss auf wichtige politische Entscheidungen zu nehmen. Hierzu können sie zum einen ihre durch politische Ämter gesicherten Rechte nutzen (Beispielsweise bei Abstimmungen im Parlament). Außerdem können sie durch Meinungsäußerung Einfluss nehmen.
Als Mitglied einer Partei vertritt ein Politiker deren Interessen. Es gibt jedoch auch Politiker, die sich keiner Partei anschließen (Parteilose), oder deren Aufgabe nicht die Interessenvertretung ihrer Partei ist (zum Beispiel Bundespräsident). Neben dem Berufspolitiker, der zum Beispiel als Abgeordneter, Staatssekretär oder Minister arbeitet gibt es noch den ehrenamtlich arbeitenden Politiker, der die Politik nur neben seinem Beruf ausübt.
Theorien zum politischen Handeln
Das Handeln von Politikern ist Gegenstand der Politikwissenschaft. Sie erklärt das Handeln der Politiker und den politischen Wettbewerb (Streben der Politiker nach Macht).
Ethische Ansätze zur Erklärung von Politikerhandeln
Grundsätzliche Bedeutung für die politische Motivation einzelner hat der Wunsch gute politische Entscheidungen herbeizuführen, um beispielsweise der eigenen Region oder dem ganzen Land zu helfen. Dies führt zu einem weiten und ganzheitlichen Denken und vollem Einsatz zum Wohle aller Bürger, wie es beispielsweise die Verantwortungsethik postuliert.
Oft werden diese langfristigen Ziele jedoch von den Wählern nicht als beste Wahl wahrgenommen, weswegen der politische Erfolg solcher Positionierungen begrenzt ist. Ferner gehen die Auffassungen darüber, was langfristig das "Wohl aller Bürger" bzw. "Wohl des Staatsvolkes" darstellt sowie auf welchem Weg dieses erreicht werden soll, auseinander. Auch dies trägt dazu bei, dass sich im politischen Wettbewerb nicht zwangsläufig das "beste" Modell durchsetzt.
Zweifelsohne lässt sich auch für Politiker, deren Handeln an heren Zielen orientiert ist, ein karrierebezogenes Politikerbild erklären: Die Überzeugung, selbst die richtigen Entscheidungen zu treffen, führt zu einem Streben nach Macht und Einfluss.
ökonomische Theorie der Politik
Einen weniger positiven Ansatz zur Erklärung des Handelns von Politikern mit wirtschaftlichen Grundsätzen liefert die ökonomische Theorie der Politik (ÖTP). Sie erklärt Strukturen und Verhalten überwiegend auf Basis neoklassischen Theorie. Grundsätzliche Annahme ist dabei, dass sich Politiker als rationale Nutzenmaximierer verhalten. Dies bedeutet im Wesentlichen, dass Politiker eine starke Wiederwahlorientierung haben und deswegen eine Politik betreiben, die bei den nächsten Wahlen zu einer Stimmenmaximierung führt.
Hierzu lassen sich zwei wichtige Stränge unterscheiden:
(1) Orientierung an kurzfristigen Zielen:
Ein gemäß der ÖTP nutzenmaximierender Politiker wird bei seinen Entscheidungen berücksichtigen, dass der Wähler eher die Erreichung kurzfristiger Ziele als das Anstreben langfristiger Ziele honoriert, da der Wähler selbst eine starke Gegenwartspräferenz aufweist, was wiederum daran liegt, dass langfristig ausgerichtete Konzepte dem politisch und ökonomisch weniger gebildeten Wähler wegen der hohen Komplexität nicht vermittelbar sind. Auf Wiederwahl bedacht wird der Politiker daher vor kurzfristig schmerzhaften Maßnahmen zurückschrecken, auch wenn diese ökonomisch unbedingt nötig sind.
Beispiele für eine solche Politik sind die dauerhaft zu beobachtende Neuverschuldung reicher Industrienationen, fehlende Rücklagen im gesetzlichen Rentensystem, zyklische statt antizyklischer Wirtschaftspolitik oder fehlender Mut zu schmerzhaften aber notwendigen Reformen.
(2) Orientierung am Medianwähler:
Ein wichtiger Ansatz in diesem Zusammenhang ist das Medianwählermodell: Geht man bei Politikern vom Ziel der Stimmenmaximierung aus, so führt ein Politiker bzw. eine Partei genau diejenige Politik aus, die der Medianwähler wünscht. Dadurch werden von den großen Parteien politische Ränder und Problembereiche vernachlässigt.
Zudem können für den Bürger sichtbare, ökonomisch aber nicht zwangsläufig vernünftige Maßnahmen unterstellt werden, während möglicherweise wichtigeren Zielen, die jedoch nicht vom Wähler als solche erkannt werden, nicht nachgegangen wird. Vielmehr können dann individuell spürbare Maßnahmen bei wenig spürbaren Belastungen für den Wähler unterstellt werden.
Siehe auch
- Liste der Mitglieder des Schweizerischen Bundesrates
- Bundesregierung (Deutschland)
- Bundesregierung (Österreich)
- Liste der Bundestagsabgeordneten
- Liste der Politiker der DDR
- Hinterbänkler
Literatur
- Max Weber: Politik als Beruf. 1919. ISBN 315008833X) ([http://www.textlog.de/weber_politik_beruf.html Online Text])
- Niccolò Machiavelli: Der Fürst. 1513, ISBN 3150012198
- Hans Herbert von Arnim: Das System - Die Machenschaften der Macht, München, Droemer Knaur, 2001
- ders.: Fetter Bauch regiert nicht gern. Die politische Klasse - selbstbezogen und abgehoben, durchgesehene und mit einem aktuellen Vorwort versehene Taschenbuchausgabe, München: Droemer Knaur, 1999,
- ders.: Der Staat als Beute. Wie Politiker in eigener Sache Gesetze machen, München: Droemer Knaur, 1998.
- ders.: Diener vieler Herren. Die Doppel- und Dreifachversorgung von Politikern, München: Droemer Knaur, 1998.
Weblinks
- [http://www.rulers.org Verzeichnis von Staatsoberhäuptern und Regierungschefs] (Englisch)
!
Politiker
Politiker
Politiker
ja:政治家
Pfirsich
Der Pfirsich (Prunus persica) (Persischer Apfel) ist eine der wichtigsten Arten der Gattung Prunus und wurde nach Meinung von Experten vor mehr als tausend Jahren im Mittelmeerraum eingebürgert. Ursprungsland ist aber China wo seine Kultur schon 2000 v. Chr. bekannt war. Er gelangte dann über Persien nach Griechenland und in weiterer Folge durch die Römer nach Mitteleuropa. Er ist ein Steinobst und gehört zur Familie der Rosengewächse.
Pflanze
Der Pfirsichbaum ist ein bis zu 8 m hoher Baum, dessen rosarote Blüten zu Beginn des Frühjahrs – in wärmeren Gebieten schon im Spätwinter – übersät ist. Die schmalen, etwa 6 cm langen, mittelgrünen Blätter entwickeln sich erst später. Im Mittsommer folgen dann die mit samtigem Flaum bedeckten, fleischigen Früchte, die einen porigen, stark gefurchten Kern haben (die Früchte ohne den Flaum nennt man Nektarinen). Es gibt weiß- und gelbfleischige Sorten, und solche, die steinlösend ("Freestones") und nichtsteinlösend ("Klingstones") sind.
Saftreife, aromatische Pfirsiche lassen sich im Prinzip nur im eigenen Garten ernten. Die gekauften Pfirsiche werden in der Regel noch im harten Zustand vom Baum genommen, damit sie den Transport überstehen können. Solche Früchte reifen aber nicht vollkommen nach und das typische Pfirsicharoma fehlt ihnen daher.
Anbau
In Mitteleuropa wird der Pfirsich wegen seines Wärmebedürfnisses vor allem in Weinbaugebieten angebaut. Sind die Winter zu kalt, wird das Holz geschädigt und die frühe Blüte von Spätfrösten in Mitleidenschaft gezogen.
Vermehrt wird der Pfirsich vorwiegend durch die Okulation.
Geschichte
Okulation
Ursprünglich stammt der Pfirsich aus China, wo er seit etwa 2000 v. Chr. kultiviert wird. Mit Beginn des Handels mit dem chinesischen Reich wurde die Pflanze im Mittelmeerraum eingeführt.
Es gibt auch einige Beschreibungen zur arzeneilichen Verwendung des Pfirsichs. Beispielweise Hildegard von Bingen empfahl, die unreife Frucht samt Kerne, die Blätter, die Wurzel, das Harz und die Rinde zur äußerlichen Anwendung bei tränenden Augen, Kopfschmerzen und Gicht.
Die gummiähnliche Ausscheidung der Frucht wurden bis zu Herstellung synthetischen Klebers in manchen Gegenden als Klebstoff verwendet.
Inhaltsstoffe
Gicht
Gicht
Gicht
Quelle: EU Nährwertkennzeichnungsrichtlinie (EU NWKRL 90/496/EWG) & REWE Nährwerttabelle
Quelle: EU Nährwertkennzeichnungsrichtlinie (EU NWKRL 90/496/EWG)
Siehe auch: Nektarine
Kategorie:Rosengewächse
Kategorie:Obst
Kategorie:Baum
ja:モモ
simple:Peach
Kalifornien
Kalifornien (englisch California) ist ein US-Bundesstaat im Westen der USA, der an den Pazifischen Ozean, Oregon, Nevada, Arizona und den mexikanischen Staat Baja California auf der Halbinsel Niederkalifornien grenzt.
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Der Name Kalifornien
Der Name Kalifornien hat einen mythischen Ursprung. 1510 veröffentlichte der Spanier Montalvo einen Roman, in dem eine Insel voller Gold namens Kalifornien vorkommt, bewohnt von wunderschönen Amazonen, die von Königin Califia beherrscht werden. Als Cortes' Soldaten 1535 nach Baja California kamen, glaubten sie, es sei eine Insel, und benannten sie nach Montalvos Buch.
Städte
Die Hauptstadt Kaliforniens ist seit 1854 Sacramento. Die bedeutendesten Städte sind Los Angeles, die zweitgrößte Stadt der USA und mit dem umliegenden Ballungsraum eine der größten Metropolregionen der Erde, und San Francisco, das Zentrum des Ballungsgebietes San Francisco Bay Area um die Bucht von San Francisco, die San Francisco Bay.
Weitere wichtige Städte sind San Diego, San Jose, Oakland, Santa Barbara, Ventura, Anaheim, Santa Ana, Newport Beach und San Bernardino.
Geographie
Kalifornien liegt an der Nahtstelle zweier tektonischer Platten, der so genannten San-Andreas-Verwerfung, weshalb es in der gesamten Region häufig zu Erdbeben kommt.
Zwei mächtige Gebirgszüge durchziehen Kalifornien von Nordosten nach Südwesten: das Küstengebirge im Westen und die Sierra Nevada im Osten. Dadurch wird das Land in sechs physisch unterschiedliche Teile aufgeteilt:
- Zwischen den beiden Gebirgszügen liegt das Sacramento- und San Joaquinbecken, das nach seinen beiden Hauptflüssen benannt ist und zwischen 35° und 40°40' nördlicher Breite liegt; das Gebiet ist etwa 77.000 km² groß
- Der Küstenstrich umfaßt etwa 109.000 km²; die in den Küstenketten entspringenden Flüsse sind kurz und meist auch nur zur Regenzeit vorhanden: am bedeutendsten ist der bei Monterey mündende Salinas, der Gayama (oder auch Santa Maria) und der Santa Ana
- Das etwa 100.000 km² große Gebiet der Sierra Nevada im Osten des Staates, das nach Westen zu allmählich und nach Osten zu steil abfällt
- Das etwa 20.000 km² umfassende Flussbecken des Klamath, nördlich des 41. Breitengrads gelegen, das rauh und von tiefen Canyons durchzogen ist
- Das Gebiet des großen, zwischen dem Columbia, dem Colorado und der Sierra Nevada liegenden Beckens auf der Ostseite, dessen kalifornischer Teil etwa 50.000 km² groß ist; es stellt eine ausgedörrte, wildzerklüftete Hochebene dar, in der im County Inyo das Todestal (Death valley) liegt.
- An der südwestlichen Grenze die Coloradowüste, die etwa 39.000 km² umfasst und der Rest einer ursprünglichen Meeresbucht ist, die jetzt bis zu 100 m unter dem Meeresspiegel liegt.
Der Tularesee liegt im Sacramento- und San Joaquin-Becken, das er gleichzeitig im Süden abschließt. Zur Regenzeit ist er etwa 150 km lang, jedoch so flach, dass man ihn überall durchwaten kann.
Kalifornien ist auch bekannt als der Fruchtgarten Amerikas, dessen Klima ideal für den Anbau von Trauben, Orangen, Zitronen und Avocados ist.
Der höchste Berg der USA außerhalb Alaskas, der Mt. Whitney (4.418 m), liegt in Kalifornien. Am Fuß des Berges befindet sich der Ort Lone Pine, in dem jährlich ein bekanntes Filmfestspiel stattfindet. In etwa 170 Kilometer Entfernung befindet sich das Wüstengebiet Death Valley (Tal des Todes), das seinen Namen in der Zeit der ersten Siedler an der Westküste bekommen hat, die nicht selten die Qualen von Hitze und Durst erleben mussten, wenn sie das "Tal des Todes" durchquerten. Es gibt zahlreiche Naturparks und Strände unterschiedlichster Beschaffenheit. Zu den bekanntesten Parks zählt der Yosemite-Nationalpark.
Nahe dem Yosemite-Park befindet sich das Wintersportgebiet Mammoth Mountain. Es entstand aus riesigen Vulkankratern, wodurch sich zahllose heiße und auch kalte Quellen und Geysire betrachten lassen. Nicht weit entfernt von Mt. Whitney gibt es einige salzhaltige Seen, unter anderem den Mono Lake.
Geschichte
Nach Landungen von Juan Rodríguez Cabrillo im Jahre 1542 und Sir Francis Drake im Jahre 1579 (er erhob im Namen der englischen Krone Anspruch auf das Gebiet Kaliforniens, das er "Nova Albion" nannte) verloren die europäischen Kolonialmächte das Gebiet des heutigen US-Bundesstaates Kalifornien wieder weitestgehend aus den Augen. Danach war Kalifornien als Oberkalifornien (Alta California) der Nordteil der spanischen Kolonie Kalifornien (die als Teil Neuspaniens verwaltet wurde), wurde aber erst viel später als der Südteil besiedelt. Erst ab dem Jahre 1769 wurden unter der Leitung des Paters Junipero Serra die ersten der 21 spanischen Missionsstationen von Franziskanermönchen erbaut.
Mit den Missionaren kamen auch die ersten der wenigen spanischen Siedler ins Land. Trotz einiger Erfolge beim Aufbau der Missionsstationen und der Christianisierung der Indianer blieb das Land eine verschlafene Provinz Spanisch-Amerikas. Mit der Unabhängigkeit Mexikos wurde das Land dann ein Teil Mexikos.
1812 wurde im heutigen Sonoma County im nördlichen Kalifornien mit Fort Ross ein russischer Stützpunkt als Fortsetzung und Abrundung der russischen Besitzungen in Alaska errichtet.
Erst Johann August Sutter brachte nach seiner Ankunft im Jahre 1839 Dynamik in die Entwicklung des Landes. Zu diesem Zeitpunkt zählte das Land ganze 30.000 Indianer und 5.000 Europäer als Einwohner. Sutter erhielt die Bewilligung, eine Niederlassung zu bauen, der er den Namen "Nueva Helvecia" gab. Schnell wurde daraus eine florierende Kolonie mit 20.000 Stück Vieh, drei Pferdemühlen, zwei Wassermühlen, einer Sägemühle, einer Gerberei und über 50 Häusern. Sutter herrschte wie ein kleiner "Kaiser" über sein kleines "Imperium", das auf Landwirtschaft, Rinderzucht, Holzhandel und Jagd aufgebaut war. 1841 erwarb er Fort Ross von Russland.
Während des Mexikanisch-Amerikanischen Krieges proklamierte eine spanisch-oberkalifornische Junta in Monterrey 1846 die Unabhängigkeit von Mexiko. Doch noch während um die Frage des Anschlusses an die USA oder einen europäischen Staat gestritten wurden, riefen US-amerikanische Siedler eine Gegenrepublik aus, die mit Hilfe 1846 eingedrungener US-Truppen das ganze Land unterwarf.
Doch im Jahre 1848, das Land war gerade durch den Vertrag von Guadalupe Hidalgo den Mexikanern genommen worden, ereignete sich ein Goldfund. Sutter versuchte, dies geheim zu halten, doch die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Sofort machte sich ein Treck von Glücksrittern auf den Weg und überschwemmte das Land. Es trat ein völliges Chaos im Lande ein, in dem jetzt nur noch das Recht des Stärkeren galt. Sutters Arbeiter liefen ihm weg, die Glücksritter vergriffen sich an seinem Gut. Hunderttausende durchwühlten die Erde, das Tal des Sacramento war zum "goldenen" Westen geworden. Alle Versuche Sutters, seine rechtmäßigen Ansprüche auf das Land geltend zu machen, scheiterten. Letztendlich erkannte die Regierung die unrechtmäßigen Zustände an, da so die USA plötzlich zu einem wichtigen Goldexportland geworden waren. Die Indianer wurden fast völlig ausgerottet, und Sutter verließ 1865 verbittert das Land, ohne seine Ansprüche durchgesetzt zu haben, lediglich eine kleine Rente von 285 $ im Jahr wurde ihm gewährt. Sutter verstarb 1880 fast völlig verarmt.
1854 wurde Sacramento zur Hauptstadt von Kalifornien ernannt.
Bevölkerung
Kalifornien ist mit 35.484.453 Einwohnern (Stand: 2003) der bevölkerungsreichste und flächenmäßig der drittgrößte Bundesstaat der USA. Die Bevölkerungsstruktur setzt sich wie folgt zusammen: 46,7 % Weiße, 32,4 % Hispanics, 10,9 % Asiaten, 6,7 % Schwarze und Afro-Amerikaner, 1,0 % Indianer, 0,3 % Hawaiianer. Es gibt 11.502.870 Haushalte. Das Pro-Kopf-Einkommen beträgt 29.707 US-Dollar (Stand: 2002).
Größte Städte (Einwohner 1. Juli 2004)
- Los Angeles - 3.845.541 - (17.542.279 im Ballungsraum)
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