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Ann-Elen Skjelbreid

Ann-Elen Skjelbreid

Ann-Elen Skjelbreid (
- 13. September 1971 in Bergen) ist eine norwegische Biathletin. Sie ist die Schwester von Liv Grete Poirée. Ann-Elen Skjelbreid gewann bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano Bronze und 2002 in Salt Lake City Silber mit der Staffel. Bei der WM 1996 in Ruhpolding gewann sie Silber über 7,5 km, bei der WM 1995 in Antholz gewann sie Bronze und 1997 in Osrblie Silber mit der Staffel. Im Weltcup musste sie sich bisher (Stand Februar 2005) mit sechs zweiten Plätzen zufrieden geben. Sie ist verheiratet mit Egil Gjelland und im Oktober 2004 wurde ihre gemeinsame Tochter Kristi geboren. Skjelbreid, Ann-Elen Skjelbreid, Ann-Elen Skjelbreid, Ann-Elen Skjelbreid, Ann-Elen

13. September

Der 13. September ist der 256. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 257. in Schaltjahren). Somit verbleiben noch 109 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 81 - Domitian wird nach dem Tod seines Bruders Titus römischer Kaiser.
- 604 - Sabinianus erhält die Zustimmung von Kaiser Phokas und wird offiziell Papst.
- 1189 - Richard Löwenherz wird in der Westminster Abbey als Richard I. zum König von England gekrönt.
- 1276 - Johannes XXI. wird vom Konklave zum Papst gewählt
- 1683 - Das polnische Entsatzheer unter Jan III. Sobieski schlägt während der zweiten türkischen Belagerung Wiens die türkischen Truppen in die Flucht.
- 1745 - Franz I. Stephan wird Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.
- 1759 - Die Briten besiegen in der Schlacht auf der Abraham-Ebene die Franzosen und sichern damit die Eroberung von Québec und Französisch-Kanada.
- 1891 - Anlässlich der internationalen Elektrizitätsausstellung in Frankfurt am Main erfolgt die erste Fernübertragung elektrischer Energie mit Drehstrom über eine Entfernung von 176 km bei einer Spannung von 10.000 Volt.
- 1899 - In New York City wird Henry Bliss das erste US-amerikanische Todesopfer bei einem Autounfall.
- 1906 - Erster Luftkampf über Europa
- 1920 - Der Roman In Stahlgewittern von Ernst Jünger wird veröffentlicht.
- 1922 - In Al 'Aziziyah in Libyen wird die Rekordtemperatur von +58 °C gemessen.
- 1923 - In Madrid (Spanien) findet unter General Miguel Primo de Rivera ein Staatsstreich statt.
- 1933 - Mit der Parole „Kampf gegen Hunger und Kälte“ eröffnet Reichskanzler Adolf Hitler eine Propagandakampagne für das neue Winterhilfswerk zur Unterstützung Arbeitsloser.
- 1940 - Deutsche Bomben beschädigen den Buckingham Palast.
- 1950 - In Deutschland wird die erste Volkszählung durchgeführt: Es werden 47,3 Mio. Menschen ermittelt.
- 1951 - Das Düsseldorfer Schauspielhaus wird unter der künstlerischen Leitung und Geschäftsführung von Gustaf Gründgens eröffnet.
- 1955 - In Moskau enden Verhandlungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Sowjetunion mit einer Vereinbarung über die Rückführung der letzten 9.628 deutschen Kriegsgefangenen und der Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen.
- 1959 - Die russische Raumsonde Lunik 2 schlägt als erster künstlicher Flugkörper auf dem Mond auf.
- 1968 - Albanien verlässt den Warschauer Pakt.
- 1971 - Heinrich Böll wird Präsident des internationalen P.E.N.-Clubs.
- 1972 - Als Folge des Attentats bei den Olympischen Spielen in München wird in Deutschland als Sondereinheit zur Terrorismusbekämpfung die GSG 9) gegründet.
- 1973 - General Augusto Pinochet übernimmt nach dem Putsch gegen Salvador Allende in Chile die Macht.
- 1974 - Überfall auf die franzsösiche Botschaft in Den Haag durch Mitglieder der Japanischen Roten Armee
- 1979 - Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Sri Lanka
- 1979 - Der erste bundesdeutsche Prozess gegen Neonazis endet mit der Verurteilung von sechs rechtsradikalen Straftätern zu Freiheitsstrafen zwischen vier und elf Jahren. Unter den Verurteilten ist der frühere Bundeswehr-Leutnant Michael Kühnen.
- 1988 - Der Bundesrat der Schweiz lehnt den Beitritt zur Europäischen Gemeinschaft (EG) ab.
- 1990 - Die Bundesrepublik und die UdSSR unterzeichnen einen Zusammenarbeits- und Nichtangriffsvertrag. Für den Abzug der Roten Armee aus der DDR bis 1994 erhält die UdSSR 13 Milliarden DM (6,6 Milliarden Euro).
- 1993 - Abkommen Oslo I wird von Yitzhak Rabin und Yassir Arafat in Washington (D.C.) unterzeichnet.
- 2005 - Der Münchner Olympiaturm muss wegen einer Bombendrohung evakuiert werden. Bei der Bombe handelt es sich um eine Attrappe.

Katastrophen


- 1858 - Bei dem durch ein Feuer an Bord verursachten Untergang des deutschen Passagierdampfers „Austria“ sterben 471 Passagiere und Besatzungsmitglieder.
- 1939 - Der Minenkreuzer „La Tour D'Auvergne“ (Frankreich) sinkt nach der Explosion der an Bord lagernden Seeminen in Casablanca (Marokko). 215 Mann der 396 Mann starken Besatzung kommen ums Leben.
- 1997 - Namibia. Kollision einer Tupolew Tu-154 der Deutschen Luftwaffe mit einer Lockheed C-141 Starlifter der US-Luftwaffe über dem Atlantik, rund 120 km westlich von Namibia. Alle 24 Menschen an Bord der Tupolew und alle 9 der Starlifter starben.
- 1999 - In Moskau werden 130 Menschen bei der Explosion eines Hochhauses durch eine Bombe getötet.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 1475 - Cesare Borgia, italienischer Renaissanceherrscher
- 1669 - Johann Christopher Jauch, deutscher Theologe und Barockdichter
- 1682 - Theodor Christlieb Reinhold, deutscher Komponist
- 1693 - Joseph Emanuel Fischer von Erlach, österreichischer Architekt
- 1740 - Marc Antoine Berdolet, französischer Priester und Bischof
- 1750 - Friedrich Ludwig Sckell, deutscher Landschaftsgärtner Friedrich Ludwig Sckell
- 1755 - Oliver Evans, US-amerikanischer Erfinder
- 1775 - Laura Secord, kanadische Nationalheldin des Kriegs von 1812
- 1802 - Arnold Ruge, deutscher Schriftsteller
- 1813 - John Sedgwick, US-amerikanischer General der Nordstaaten
- 1813 - Valérie de Gasparin, Schweizer Schriftstellerin Valérie de Gasparin
- 1819 - Clara Schumann, deutsche Pianistin
- 1825 - Rudolf Henneberg, deutscher Maler
- 1830 - Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Autorin
- 1842 - Guglielmo Ciardi, italienischer Maler
- 1842 - Jan Maurycy Pawel Puzyna de Kosielsko, Kardinal und Bischof von Krakau
- 1863 - Arthur Henderson, britischer Politiker
- 1874 - Arnold Schönberg, österreichischer Komponist
- 1876 - Sherwod Anderson, US-amerikanischer Erzähler
- 1877 - Elisabeth Kuyper, deutsche Komponistin und Dirigentin
- 1877 - Wilhelm Filchner, deutscher Geophysiker und Forschungsreisender
- 1881 - Rudolf Samoilowitsch, russisch-sowjetischer Arktisforscher
- 1883 - August Zaleski, polnischer Diplomat und Politiker
- 1885 - Wilhelm Blaschke, österreichischer Mathematiker
- 1886 - Melli Beese, deutsche Pilotin und Flugzeugkonstrukteurin
- 1886 - Robert Robinson, britischer Chemiker, Nobelpreisträger 1947
- 1887 - Leopold Ruzicka, schweizerischer Chemiker, Nobelpreisträger 1939
- 1892 - Viktoria Luise von Preußen, Herzogin von Braunschweig-Lüneburg, deutsche Schriftstellerin
- 1894 - John Boynton Priestley, britischer Schriftsteller
- 1894 - Julian Tuwim, polnischer Lyriker
- 1895 - Morris Kirksey, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1898 - Roger Désormière, französischer Dirigent
- 1898 - Bernard Etté, deutscher Kapellmeister, Instrument Violine
- 1899 - Bolko von Richthofen, deutscher Historiker
- 1901 - Walter Menzel, deutscher Politiker der SPD
- 1903 - Claudette Colbert, US-amerikanische Schauspielerin
- 1904 - Richard Scheringer, deutscher Antifaschist
- 1911 - Bill Monroe, US-amerikanischer Musiker und Songschreiber
- 1916 - Dick Haymes, argentinischer Sänger
- 1916 - Roald Dahl, englischer Schriftsteller
- 1918 - Rosemary Kennedy, Angehörige des Kennedy-Clans, Schwester von John F. Kennedy
- 1922 - Charles Brown, US-amerikanischer Musiker
- 1925 - Amilcar Salomón Zorilla, peruanischer Maler
- 1925 - Mel Torme, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1929 - Nikolai Ghiaurov, bulgarisch-österreichischer Opernsänger
- 1931 - Marjorie Jackson, australische Leichtathletin und Gouverneurin von South Australia
- 1932 - Pedro Rubiano Sáenz, Erzbischof von Bogotá und Kardinal
- 1937 - Bertold Sommer, Richter am Bundesverfassungsgericht
- 1938 - John Smith, britischer Politiker, Vorsitzender der Labour Party
- 1939 - Dave Quincy, britischer Musiker
- 1939 - James Johnson, US-amerikanischer Sänger
- 1939 - Richard Kiel, US-amerikanischer Schauspieler
- 1939 - Arleen Augér, US-amerikanische Sopranistin
- 1940 - Kurt Faltlhauser, deutscher Politiker der CSU, bayerischer Finanzminister
- 1941 - Ahmet Necdet Sezer, Staatspräsident der Türkei
- 1941 - Bernd Lötsch, österreichischer Biologe
- 1941 - David Clayton-Thomas, britischer Musiker
- 1941 - Knut Kiesewetter, deutscher Musiker
- 1941 - Oscar Arias Sánchez, Politiker und Staatspräsident von Costa Rica
- 1941 - Tadao Ando, japanischer Architekt
- 1942 - Jan Kanty Pawluskiewicz, polnischer Komponist
- 1944 - Hartmut Schauerte, CDU-Politiker, Mitglied des Deutschen Bundestages
- 1944 - Jacqueline Bisset, britische Schauspielerin
- 1944 - Peter Cetera, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1945 - Alain Louvier, französischer Komponist
- 1945 - Gertrude Mongella, Präsidentin des afrikanischen Parlaments
- 1947 - Elfgard Schittenhelm, deutsche Leichtathletin
- 1949 - Itamar Assumpção, brasilianischer Sänger, Komponist, Arrangeur und Schauspieler
- 1950 - Włodzimierz Cimoszewicz, polnischer Politiker
- 1952 - Johanna Schaller, deutsche Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1952 - Randy Jones, US-amerikanischer Sänger
- 1953 - Günther Krause, deutscher CDU- Politiker, DDR-Staatssekretär, Bundesminister
- 1954 - Den Hegarty, britischer Sänger
- 1955 - Andreas Staier, deutscher Cembalist und Pianist
- 1958 - Robert Millar, schottischer Radrennfahrer
- 1958 - Peter Wirnsberger, österreichischer Skirennläufer
- 1960 - Kevin Carter, Südafrikanischer Fotojournalist
- 1961 - Dave Mustaine, amerikanischer Heavy-Metal-Musiker
- 1961 - Tom Holt, englischer Fantasy-Schriftsteller
- 1965 - Zak Starkey, britischer Musiker
- 1966 - Maria Furtwängler, deutsche Schauspielerin
- 1967 - Michael Johnson, US-amerikanischer Leichtathlet
- 1967 - Stephen Perkins, Schlagzeuger und Songschreiber
- 1968 - Emma Sjöberg, schwedisches Model
- 1971 - Antje Westermann, deutsche Schauspielerin
- 1971 - Goran Ivanisevic, kroatischer Tennisspieler
- 1971 - Stella McCartney, britische Modedesignerin
- 1973 - Christine Arron, französische Leichtathletin und Olympionikin
- 1976 - Reto von Arx, Schweizer Eishockeyspieler
- 1976 - Tami Kiuru, finnischer Skispringer
- 1977 - Fiona Apple, USA, Pop-Sängerin
- 1979 - Warteres Warteressowitsch Samurgaschew, russischer Ringer
- 1980 - Daisuke Matsuzaka, japanischer Baseballspieler

Gestorben


- 81 - Titus, römischer Kaiser
- 407 - Johannes Chrysostomos, Kirchenlehrer in Konstantinopel
- 1213 - Peter II., König von Aragonien
- 1248 - Kunhut aus Schwaben, böhmische Königin
- 1352 - Alberto II. della Scala, Mitregent seines Onkels Cangrande I. della Scala über Verona
- 1565 - Guillaume Farel, Reformator der romanischen Schweiz
- 1592 - Michel de Montaigne, französischer Schriftsteller
- 1598 - Philipp II., König von Spanien
- 1617 - Julius Echter von Mespelbrunn, Fürstbischof von Würzburg und Herzog in Franken
- 1632 - Leopold V., Bischof von Passau und Straßburg, Regent von Tirol
- 1650 - Ferdinand von Bayern, Erzbischof des Erzbistums Köln
- 1664 - Johann Jacob von Königsegg-Rothenfels, Domherr in Köln
- 1705 - Emmerich Thököly, Fürst von Siebenbürgen
- 1735 - Ferdinand Albrecht II., Herzog von Braunschweig
- 1759 - James Wolfe, britischer General
- 1794 - Jean-Pierre Claris de Florian, französischer Dichter
- 1806 - Charles James Fox, englischer Staatsmann und Redner
- 1808 - Katharina Elisabeth Goethe, Dichtermutter
- 1847 - Nicolas-Charles Oudinot, Marschall von Frankreich
- 1851 - Franz Raveaux, deutschen Revolutionäre der Märzrevolution
- 1871 - İbrahim Şinasi, türkischer Dichter, Schriftsteller
- 1872 - Ludwig Andreas Feuerbach, deutscher Philosoph
- 1881 - Ambrose Everett Burnside, General der Unionsarmee im Amerikanischen Bürgerkrieg
- 1885 - Friedrich Kiel, deutscher Komponist der Spätromantik und ein Musikpädagoge
- 1894 - Emmanuel Chabrier, französischer Komponist und Pianist
- 1906 - Albrecht von Preußen, preußischer Generalfeldmarschall und Regent des Herzogtums Braunschweig
- 1908 - Edmund Kretschmer, deutscher Komponist
- 1912 - Nogi Maresuke, General in der kaiserlichen Armee Japans
- 1914 - Robert Hope-Jones, bedeutender Erfinder im Bereich Orgelbau.
- 1924 - Pekka Juhani Hannikainen, finnischer Komponist
- 1928 - Italo Svevo, italienischer Schriftsteller
- 1946 - Amon Göth, KZ-Aufseher
- 1948 - Paul Wegener, deutscher Schauspieler
- 1949 - Schack August Steenberg Krogh, dänischer Arzt und Zoologe
- 1957 - Wilhelm Diess, bayerischer Erzähler, Jurist und Theaterdirektor
- 1961 - Fritz Mühlenweg, deutscher Schriftsteller
- 1970 - Emanuel Goldberg, russisch-jüdischer Feinmechaniker
- 1973 - Betty Field, US-amerikanische Schauspielerin
- 1973 - Max Fechner, Minister für Justiz der DDR
- 1977 - Kai Rosenberg, dänischer Komponist
- 1977 - Leopold Stokowski, US-amerikanischer Dirigent
- 1977 - Steve Biko, südafrikanischer Bürgerrechtler
- 1980 - Joseph Suder, deutscher Komponist und Dirigent
- 1985 - Benno Sterzenbach, deutscher Theater- und Film-Schauspieler
- 1987 - Mervyn LeRoy, US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent
- 1991 - Joe Pasternak, US-amerikanischer Filmproduzent
- 1991 - Metin Oktay, türkischer Fußballspieler
- 1993 - Christoph Delz, Schweizer Komponist und Pianist
- 1995 - Fritz Bennewitz, deutscher Theaterregisseur
- 1996 - Tupac Shakur, US-amerikanischer Rapper und Schauspieler
- 1998 - Alois Grillmeier, deutscher katholischer Theologe
- 1999 - Benjamin Bloom, US-amerikanischer Universitätsprofessor
- 2000 - Rolf Kauka, deutscher Comic-Künstler und Verleger (Vater von Fix und Foxi)
- 2001 - Carl Malsch, deutscher evangelischer Pastor
- 2001 - Charles Regnier, deutscher Schauspieler
- 2001 - Dorothy McGuire, US-amerikanische Schauspielerin
- 2001 - Jaroslav Drobny, tschechoslowakischer Tennis- und Eishockeyspieler
- 2004 - Erwin Weiss, österreichischer Komponist
- 2005 - Toni Fritsch, österreichischer Fußballer

Feier- und Gedenktage


- Johannes Chrysostomos, Bischof und Kirchenlehrer

Siehe auch

:12. September - 14. September :13. August - 13. Oktober :Historische Jahrestage - Zeitskala :Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0913 ja:9月13日 ko:9월 13일 simple:September 13 th:13 กันยายน

1971

Ereignisse

Jahreswidmungen


- 1971 ist „Internationales Jahr zur Bekämpfung des Rassismus und der Rassendiskriminierung“
- Der Wanderfalke (lat. Falco peregrinus) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)

Januar bis Dezember


- 1. Januar: Rudolf Gnägi wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Königin Elisabeth II. verleiht der Schriftstellerin Agatha Christie den Titel Dame Commander of the British Empire
- 1. Januar: Verbot der Zigarettenwerbung im Fernsehen der Vereinigten Staaten
- 2. Januar: Die Zigarettenwerbung wird in den USA jetzt auch im Rundfunk verboten
- 4. Februar: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Zypern. In Kraft seit dem 5. Februar 1972
- 15. Januar: Der Assuan-Staudamm wird in Ägypten eingeweiht
- 1. Februar: New York: Konzert für Bangladesh
- 7. Februar: in der Schweiz Einführung des aktiven und passiven Wahlrechts für Frauen
- 12. Februar: Rahmenabkommen über Entwicklungshilfe zwischen Deutschland und Ruanda
- 12. März: Das Militär putscht unter Führung von General Tagmac und Nihat Erim in der Türkei erneut. Linke Parteien und Organisationen werden verboten. Mehrere tausend Menschen werden verhaftet und eingesperrt
- 14. März: Berlin: Bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus von Berlin kann die SPD ihre absolute Mehrheit knapp behaupten
- 18. März: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Island
- 26. März: Unabhängigkeit von Bangladesch
- 19. April: Die Sowjetunion startet mit der Saljut 1 die erste Raumstation
- 3. Mai: DDR: Walter Ulbricht tritt als Erster Sekretär des Zentralkomitees der SED zurück. Sein Nachfolger wird Erich Honecker
- 13. Juni Veröffentlichung der Pentagon-Papiere
- 11. August: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und der Schweiz
- 15. August: Bahrain erhält seine Unabhängigkeit
- 1. September: Das Bundesausbildungsförderungsgesetz tritt in Westdeutschland in Kraft
- 3. September: Katar wird unabhängig
- 21. September: Katar, Bhutan und Bahrain werden Mitglieder der Vereinten Nationen
- 7. Oktober: Oman wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 21. Oktober: Der Kongostaat wird umbenannt in Zaire
- 22. Oktober: Der Polizist Norbert Schmidt wird in Hamburg von der RAF erschossen
- 28. Oktober: In Woomera startet Großbritannien erfolgreich den bis heute einzigen Satelliten mit einer britischen Trägerrakete und zwar den Testsatelliten Prospero
- 2. Dezember: Kulturabkommen zwischen Deutschland und El Salvador. In Kraft seit dem 30. Juni 1972
- 2. Dezember: Vereinigte Arabische Emirate. Unabhängigkeit und Gründung aus den Emiraten Abu Dhabi, Dubai, Sharjah, Ajman, Umm al-Qaiwain und Fujairah
- 9. Dezember: Vereinigte Arabische Emirate werden Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 14. Dezember: Zusammenschluss der Gemeinden Baesweiler, Oidtweiler, Setterich und Puffendorf
- 17. Dezember: Bangladesch wird endgültig unabhängig von Pakistan
- 20. Dezember: Ärzte ohne Grenzen wird gegründet
- Heinrich Böll wird für vier Jahre zum Präsidenten des internationalen Pen Club gewählt
- Greenpeace wird in Kanada als Ableger des „Don't Make a Wave Committee“ gegründet
- Im Vereinigten Königreich wird das erste Frauenhaus Europas gegründet
- Die Vereinigten Arabischen Emirate werden gegründet
- Nach der ersten am Menschen gemachten Aufnahme beginnt der Siegeszug der Computertomografie
- Im Juni wird der Europäische Metallgewerkschaftsbund gegründet

Kultur


- 17. Mai: Uraufführung der musikalischen Show Der langwierige Weg in die Wohnung der Natascha Ungeheuer von Hans Werner Henze in Rom
- 23. Mai: Uraufführung der Oper Der Besuch der alten Dame von Gottfried von Einem an der Wiener Staatsoper
- 8. September: Uraufführung des Theaterstückes Mass von Leonard Bernstein im Kennedy Center in Washington (D.C.)
- 10. September: Uraufführung der Oper Beatrix Cenci von Alberto Ginastera im John F. Kennedy Center in Washington (D.C.)

Katastrophen


- 2. Januar: Beim Zusammenbruch einer Tribüne in Glasgow während des Fußball-Lokalderbys zwischen den Rangers und Celtic sterben 66 Menschen
- 2. Januar: Tripolis, Libyen. Absturz einer Comet 4 der Egypt Air beim Landeanflug. Alle 16 Personen an Bord starben
- 23. Januar: Süd-Korea. Entführung einer Fokker F-27 der Korean Air Lines. Der Entführer wollte die Maschine nach Nord-Korea umleiten. Die süd-koreanische Luftwaffe zwang die Turboprop zur Bruchlandung. Der Entführer tötete sich selbst mittels einer Handgranate. 2 Menschen starben, 58 wurden gerettet
- 9. Februar: Entgleisung eines TEE bei Aitrang im Allgäu, 29 Tote
- 18. März: Bei einem Bergrutsch am Chungar in Peru stürzen große Gesteinsmassen in den See Yanahuani und töten 200 Personen
- 12. Mai: Erdbeben in der Südwest-Türkei und Burdur, 70 Tote
- 22. Mai: Erdbeben bei Bingöl, Anatolien, Türkei, etwa 1.000 Tote
- 27. Mai: Bei einem tragischen Zugunglück in Radevormwald kommen 46 Menschen, darunter 41 Schüler ums Leben
- 7. Juni: New Haven, Connecticut, USA. Absturz einer Convair CV-580 der Allegheny Airlines etwa 2 km vor der Landebahn. Absturzursache war ein Unwetter. 28 der 31 Personen starben
- 29. Juni: Karaganda, UdSSR: Bei der missglückten Landung der Sojus 11 kommt die dreiköpfige Besatzung, darunter der Kommandant Georgi Dobrowolski, ums Leben
- 21. Juli: Zugunglück bei Badenweiler, 23 Tote, 120 Verletzte
- 30. Juli: Morioka, Japan. Kollision einer japanischen Boeing 727 und einem Kampfjet North American F-86. Alle 162 Menschen starben
- 21. August: Kopenhagen, Dänemark. Eine Iljuschin Il-18 stürzte beim Landeanflug ins Meer. 28 Menschen starben, 3 konnten gerettet werden
- 4. September: Juneau, Alaska, USA. Eine Boeing 727 der Alaska Airlines prallte während einer Instrumentenlandung gegen einen Berg, während auf dem Flughafen Juneau ein starker Schneesturm herrschte. Alle 109 Menschen an Bord starben
- 6. September: Bei Hamburg muss eine BAC One Eleven der Paninternational Airlines eine Notlandung auf der Autobahn nach Ausfall der Triebwerke machen. 22 von 121 Insassen kommen ums Leben
- 2. Oktober: Nähe Kanegam, Belgien. Eine Vickers Vanguard der BEA (British European Airways), auf dem planmäßigen Flug von London, Großbritannien, nach Salzburg, Österreich, stürzte ab. Grund war ein technischer Defekt, verursacht durch Rostschäden. Alle 63 Personen an Bord starben
- 10. November: Unglück beim Bau der Südbrücke in Koblenz bei dem 13 Arbeiter sterben
- 24. Dezember: Puerta Inca, Peru. Eine Lockheed L-188 Electra der Lineas Aeras Nacionales wurde von einem Blitz getroffen, fing Feuer und stürzte ab. 91 von 92 Menschen an Bord starben

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 8. März: Joe Frazier gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Muhammad Ali im Madison Square Garden, New York, USA, durch Sieg nach Punkten
- 6. Juni: Horst-Gregorio Canellas enthüllt, dass Spiele im Abstiegskampf und während der Fußballsaison durch Geldzahlungen beeinflusst waren. Der erste Bundesligaskandal bricht sich Bahn
- 6. Juli: Eddy Merckx gewinnt zum drittenmal hintereinander die Tour de France
- 15. August: Jackie Stewart wird Formel 1- Weltmeister

Geboren


- 3. Januar: Tarek Al-Wazir, deutscher Politiker und MdL
- 5. Januar: Iou Kuroda, japanischer Manga-Zeichner
- 6. Januar: Daniel Poznanski, Dozent für Rechtskunde und Medienrecht
- 7. Januar: DJ Ötzi, österreichischer Schlagersänger
- 9. Januar: Ralf Zacherl, deutscher Sternekoch
- 9. Januar: Christoph Sieber (Windsurfer), erfolgreicher österreichischer Windsurfer
- 11. Januar: Mary J. Blige, Sängerin
- 12. Januar: David McAllister, deutscher Politiker
- 14. Januar: Thomas Hellriegel, deutscher Triathlet
- 14. Januar: Lasse Kjus, norwegischer Skirennläufer
- 16. Januar: Sergi Bruguera, ehemaliger spanischer Tennisprofi
- 17. Januar: Kid Rock, US-amerikanischer Musiker
- 18. Januar: Josep Guardiola, spanischer Fußball-Nationalspieler
- 20. Januar: Gary Barlow, britischer Sänger und Songwriter
- 20. Januar: Wakanohana Masaru, japanischer Sumo-ringer und 66. Yokozuna
- 21. Januar: Alan McManus, schottischer Snookerspieler
- 22. Januar: Sandra Speichert, deutsche Schauspielerin
- 25. Januar: Luca Badoer, italienischer Automobilrennfahrer
- 26. Januar: Rick Kavanian, deutscher Comedian
- 28. Januar: Miriam Smolka, deutsche Schauspielerin
- 28. Januar: Hartfrid Wolff, deutscher Politiker und MdB
- 29. Januar: Jörg Albertz, deutscher Fußballspieler
- 31. Januar: Matthias Berninger, deutscher Politiker
- 1. Februar: Zlatko Zahovič, slowenischer Fußballspieler
- 1. Februar: Michael C. Hall, US-amerikanischer Schauspieler
- 3. Februar: Sarah Kane, britische Regisseurin († 1999)
- 3. Februar: Andreas Daams, deutscher Komponist und Schriftsteller
- 4. Februar: Katja Mast, deutsche Politikerin
- 4. Februar: Yvonne Brunen, eine niederländische Radsportlerin
- 5. Februar: Terézia Mora, Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Übersetzerin
- 6. Februar: José María Jiménez, spanischer Radprofi († 2003)
- 8. Februar: Andrus Veerpalu, estnischer Skilangläufer
- 8. Februar: Dmitri Wladislawowitsch Neljubin, russischer Radsportler († 2005)
- 9. Februar: Rachael Beck, australische Schauspielerin und Sängerin
- 9. Februar: Hans Knauß, Schirennläufer
- 13. Februar: Mats Sundin, schwedischer Eishockeyspieler
- 15. Februar: Renée O'Connor, US-amerikanische Schauspielerin
- 17. Februar: Denise Richards, US-amerikanische Schauspielerin
- 20. Februar: Theresa Hübchen, deutsche Schauspielerin
- 20. Februar: Jari Litmanen, finnischer Fußballspieler
- 21. Februar: Klaus Müller, deutscher Politiker
- 22. Februar: Arnon Grünberg, holländischer Autor
- 23. Februar: André Stade, deutscher Schlagersänger
- 24. Februar: Pedro de la Rosa, Formel 1-Rennfahrer
- 24. Februar: Moses Pelham, kreativer Kopf und Begründer des Hip Hop-Labels 3p
- 25. Februar: Alexander Siedschlag, deutscher Politologe
- 25. Februar: Daniel Powter, kanadischer Popmusiker
- 25. Februar: Sean Astin, US-amerikanischer Schauspieler
- 26. Februar: Martin Sandberg, schwedischer Musikproduzent und Komponist von Popmusik
- 26. Februar: Erykah Badu, US-amerikanische Soul-Sängerin
- 27. Februar: Rozonda Thomas, US-amerikanische Sängerin
- 1. März: Tyler Hamilton, US-amerikanischer Profi-Radrennfahrer
- 3. März: Lothar Leder, deutscher Triathlet
- 6. März: Servais Knaven, niederländischer Radrennfahrer
- 7. März: Rachel Weisz, britische Schauspielerin
- 7. März: Thies Heinemann, deutscher Schachspieler
- 7. März: Peter Sarsgaard, US-amerikanischer Schauspieler
- 10. März: Timbaland, afroamerikanischer Hip Hop- und R'n'B: Musiker, -Produzent und Rapper
- 11. März: Steffen Wesemann, deutscher Radrennfahrer
- 11. März: Johnny Knoxville, US-amerikanischer Schauspieler
- 13. März: Annabeth Gish, US-amerikanische Schauspielerin
- 19. März: Barbara Morgenstern, deutsche Sängerin und Musikerin
- 19. März: Nadja Auermann, deutsches Fotomodell und Schauspielerin
- 20. März: Monique Kavelaars, kanadische Fechterin
- 21. März: Dirk von Lowtzow, Sänger und Gitarrist bei der deutschen Rockband Tocotronic
- 23. März: Karen McDougal, US-amerikanisches Playmate und Fotomodell
- 25. März: Stacy Dragila, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 27. März: David Coulthard, Formel-1-Rennfahrer
- 31. März: Pawel Wladimirowitsch Bure, professioneller Eishockeyspieler
- 31. März: Ewan McGregor, schottischer Schauspieler
- 2. April: Todd Woodbridge, australischer Tennisspieler
- 3. April: Picabo Street, Skiläuferin
- 4. April: Dietmar Kühbauer, österreichischer Profifußballspieler
- 9. April: Jacques Villeneuve, Formel 1-Rennfahrer und Formel-1-Weltmeister
- 10. April: Joey DeFrancesco, Jazzorganist
- 11. April: Oliver Riedel, deutscher Musiker
- 12. April: Christophe Moreau, französischer Radrennfahrer
- 12. April: Shannen Doherty, US-amerikanische Schauspielerin
- 12. April: Nicholas Brendon, US-amerikanischer Schauspieler
- 15. April: Sarah Young, Pornodarstellerin
- 16. April: Sven Fischer, deutscher Biathlet
- 16. April: Natallja Swerawa, weißrussische Tennisspielerin
- 17. April: David Wagner (Schriftsteller), deutscher Schriftsteller
- 21. April: Ekin Deligöz, deutsche Politikerin
- 21. April: Paul Heller, deutscher Jazz-Saxophonist
- 22. April: Marek Harloff, deutscher Schauspieler
- 22. April: Josia Thugwane, südafrikanischer Marathonläufer
- 28. April: Markus Beyer, deutscher Boxer
- 30. April: Simone Lang, deutsche Eiskunstläuferin
- 3. Mai: Bobby Cannavale, US-amerikanischer Schauspieler
- 4. Mai: Florian Illies, deutscher Journalist und Buchautor
- 6. Mai: Chris Shiflett, US-amerikanischer Gitarrist
- 7. Mai: Harald Christian Strand Nilsen, norwegischer Skirennläufer
- 7. Mai: Eagle-Eye Cherry, schwedischer Sänger
- 8. Mai: Radosław Gilewicz, polnischer Fußballspieler
- 10. Mai: Katja Woywood, deutsche Schauspielerin
- 10. Mai: Luan Krasniqi, deutscher Boxer
- 10. Mai: Tomasz Waldoch, polnischer Fußballspieler
- 10. Mai: Beat Zberg, Schweizer Radrennfahrer
- 14. Mai: Sofia Coppola, US-amerikanische Schauspielerin, Drehbuchautorin und Regisseurin
- 15. Mai: Zoubaier Baya, ehemaliger tunesischer Profi-Fußballer
- 16. Mai: David Boreanaz, Schauspieler
- 17. Mai: Máxima der Niederlande, Ehefrau von Kronprinz Willem-Alexander der Niederlande
- 21. Mai: Tatjana Gsell, B-Prominente
- 25. Mai: Stefano Baldini, italienischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 25. Mai: Georg Totschnig, österreichischer Radrennfahrer
- 26. Mai: Matt Stone, Schauspieler, Drehbuchautor, Produzent und Regisseur
- 26. Mai: Kylie Ireland, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 27. Mai: Paul Bettany, britischer Schauspieler
- 27. Mai: Lisa Lopes, US-amerikanische Rapperin († 2002)
- 28. Mai: Isabelle Carré, französische Filmschauspielerin
- 28. Mai: Jekaterina Alexandrowna Gordejewa, russische Eiskunstläuferin
- 28. Mai: Manuel Beltrán, spanischer Radrennfahrer
- 30. Mai: Anja Haas, österreichische Skirennläuferin
- 1. Juni: Jan Müller, deutscher Musiker
- 2. Juni: Patricia Pantel, deutsche TV-Reporterin und Moderatorin
- 2. Juni: Anthony Montgomery, US-amerikanischer Schauspieler
- 3. Juni: Peter Thorwarth, deutscher Filmregisseur
- 4. Juni: Noah Wyle, US-amerikanischer Schauspieler
- 5. Juni: Mark Wahlberg, US-amerikanischer Schauspieler, Model und Sänger
- 7. Juni: Toni Cottura, deutscher Musikproduzent, Rapper und Sänger
- 10. Juni: Joel Hailey, US-amerikanischer R&B-Künstler
- 12. Juni: Mark Henry, Wrestler
- 14. Juni: Marco Bülow, deutscher Politiker
- 15. Juni: Edwin Brienen, niederländischer Filmregisseur
- 16. Juni: Evelyn Großmann, deutsche Eiskunstläuferin
- 16. Juni: Tupac Shakur, US-amerikanischer Rapper († 1996)
- 17. Juni: Maike Schrader, deutsche Hockeyspielerin († 2004)
- 17. Juni: Leander Paes, indischer Tennisspieler
- 17. Juni: Bif Naked, kanadische Punkrock-Sängerin
- 18. Juni: Gabriele Rittig (Autorin), Kinder- und Jugendbuchautorin
- 22. Juni: Chodadad Azizi, Iranischer Fußballspieler
- 23. Juni: Enrique Romero, spanischer Fußballspieler
- 25. Juni: Jason Lewis, US-amerikanischer Schauspieler und Model
- 26. Juni: Max Biaggi, italienischer Motorradfahrer
- 27. Juni: Sergio Claudio dos Santos, Fußballspieler
- 28. Juni: Fabien Barthez, Torwart der französischen Fußballnationalmannschaft
- 29. Juni: Anthony Hamilton (Snookerspieler), englischer Snookerspieler
- 1. Juli: Missy Elliott, US-amerikanische Rapperin, Sängerin und Produzentin
- 9. Juli: Andrea Philipp, deutsche Leichtathletin
- 9. Juli: Marc Andreessen, Gründer der Firma Netscape Communications Corporation
- 9. Juli: Melissa Morrison, US-amerikanische Leichtathletin und Olympionikin
- 10. Juli: Orlando Jordan, Wrestler
- 12. Juli: Kristi Yamaguchi, professionelle US-amerikanische Eiskunstläuferin
- 14. Juli: Nick McCabe, britischer Gitarrist
- 14. Juli: Ross Rebagliati, kanadischer Snowboarder
- 15. Juli: Christian Springer, deutscher Fußballspieler
- 16. Juli: Carlos Núñez, Celtic-Folk Musiker
- 16. Juli: Michael Jelden, deutscher Violinist, Geigenvirtuose und Sprachwissenschaftler
- 18. Juli: Daniela Wegert, deutsche Autorin im Bereich der Phantastik- und Horror-Literatur
- 18. Juli: Vasili Zeiher, deutscher Freistil-Ringer
- 18. Juli: Sarah McLeod, neuseeländische Schauspielerin
- 19. Juli: Cory Doctorow, Science-Fiction-Autor
- 19. Juli: Vitali Klitschko, ukrainischer Boxer
- 21. Juli: Klaus Graf (Rennfahrer), deutscher Profi-Rennfahrer
- 21. Juli: Charlotte Gainsbourg, französische Schauspielerin
- 23. Juli: Alexander Schur, deutscher Fußballspieler
- 23. Juli: Monika Kruse, erfolgreiche Techno-DJane, Musikproduzentin und Labelinhaberin
- 23. Juli: Alison Krauss, Sängerin und Fiddlespielerin
- 23. Juli: Nicola Ransom, Schauspielerin
- 26. Juli: Regy Clasen, deutsche Chanson-, Pop- und Soulsängerin und Liedermacherin
- 26. Juli: Julian Wolf, Mitentwickler der Neurolinguistischen Programmierung
- 29. Juli: Lisa Ekdahl, schwedische Jazz-Pop-Sängerin
- 30. Juli: Elvis Crespo, Musiker
- 30. Juli: Mzukisi Sikali, südafrikanischer Boxer († 2005)
- 2. August: Julie Parisien, US-amerikanischer Skirennläufer
- 5. August: Karina Krawczyk, deutsche Schauspielerin
- 9. August: Davide Rebellin, italienischer Radrennfahrer mit argentinischem Pass
- 10. August: Roy Keane, irischer Fußballspieler
- 12. August: Pete Sampras, US-amerikanischer Tennisspieler
- 13. August: Heike Makatsch, deutsche Schauspielerin
- 13. August: Moritz Bleibtreu, deutscher Schauspieler
- 16. August: Stefan Klos, deutscher Fußballspieler (Torwart)
- 18. August: Aphex Twin, britischer Musiker und DJ
- 18. August: Raoul Gehringer, österreichischer Komponist
- 18. August: Patrik Andersson, schwedischer Fußballspieler
- 19. August: Mary Joe Fernandez, US-amerikanische Tennisspielerin
- 25. August: Gilberto Simoni, italienischer Radrennfahrer
- 26. August: Charles Friedek, deutscher Leichtathlet
- 27. August: Ole Schröder, deutscher Politiker
- 29. August: Carla Gugino, US-amerikanische Schauspielerin
- 30. August: Martin Gerster, deutscher Politiker
- 1. September: Luci van Org, Dt. Moderatorin, Schauspielerin, Schriftstellerin und Sängerin
- 1. September: Helena af Sandeberg, schwedische Filmschauspielerin
- 1. September: Hakan Şükür, türkischer Fußballspieler
- 2. September: Kjetil André Aamodt, alpiner Skirennläufer aus Norwegen
- 2. September: Nicolette Krebitz, deutsche Schauspielerin
- 3. September: Angela Marquardt, deutsche Politikerin
- 4. September: Peggy Schwarz, deutsche Eiskunstläuferin
- 6. September: Dolores O'Riordan, irische Rock-Sängerin
- 8. September: Martin Freeman, englischer Schauspieler
- 8. September: David Arquette, US-amerikanischer Schauspieler und Musiker
- 9. September: Henry Thomas, US-amerikanischer Schauspieler
- 11. September: Richard Ashcroft, britischer Musiker
- 12. September: Chandra Sturrup, bahamaische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 12. September: Oskar Camenzind, Schweizer Profi-Radrennfahrer
- 13. September: Stella McCartney, britische Modedesignerin
- 13. September: Antje Westermann, deutsche Schauspielerin
- 13. September: Goran Ivanišević, kroatischer Tennisspieler
- 13. September: Ann-Elen Skjelbreid, norwegische Biathletin
- 13. September: Swetlana Gladischiwa, russische Skirennläuferin
- 15. September: Wayne Ferreira, südafrikanischer Tennisprofi
- 15. September: Josh Charles, US-amerikanischer Schauspieler
- 16. September: Annelise Coberger, neuseeländische Skirennläuferin
- 17. September: Sergej Barbarez, bosnischer Fußballspieler
- 17. September: Jens Voigt, deutschen Radrennfahrer
- 18. September: Anna Netrebko, russische Opernsängerin
- 18. September: Jada Pinkett Smith, US-amerikanische Schauspielerin
- 18. September: Lance Armstrong, US-amerikanischer Profi-Radrennfahrer
- 19. September: D-Flame, deutscher Rapper aus Frankfurt am Main
- 19. September: Fatmir Vata, Fußballspieler
- 20. September: Henrik Larsson, schwedischer Fußballspieler
- 21. September: Luke Wilson, Schauspieler
- 21. September: Alfonso Ribeiro, US-amerikanischer Schauspieler
- 22. September: Roy Präger, deutscher Fußballspieler
- 22. September: Chesney Hawkes, ein britischer Popsänger, Songschreiber und Filmdarsteller
- 22. September: Märtha Louise, Tochter von König Harald V. und Königin Sonja von Norwegen
- 25. September: Rico Lieder, deutscher Leichtathlet
- 25. September: Holger Haibach, deutscher Politiker
- 26. September: Anke Feller, deutsche Leichtathletin
- 29. September: Mackenzie Crook, britischer Schauspieler
- 30. September: Jenna Elfman, US-amerikanische Schauspielerin
- 2. Oktober: Xavier Naidoo, deutscher Soul-Sänger
- 10. Oktober: Markus Heitz, deutscher Fantasy- und Science-Fiction-Autor
- 10. Oktober: Jewgeni Igorewitsch Kissin, russischer Pianist
- 10. Oktober: Tiffany Mynx, US-amerikanische Pornodarstellerin und Stripperin
- 13. Oktober: Sacha Baron Cohen, englischer Komiker
- 13. Oktober: Pyrros Dimas, griechischer Gewichtheber
- 14. Oktober: Jochen Hippel, deutscher Musiker
- 15. Oktober: Andrew Cole, englischer Fußballspieler
- 15. Oktober: Niko Kovač, kroatischer Fußballspieler
- 18. Oktober: Hadschi Bankhofer, österreichischer Moderator und Journalist
- 20. Oktober: Dannii Minogue, australische Sängerin und Schauspielerin
- 20. Oktober: Snoop Dogg, Rapper und Schauspieler
- 22. Oktober: Amanda Coetzer, Tennisspielerin
- 23. Oktober: Christopher Horner, US-amerikanischer Profi-Radrennfahrer
- 29. Oktober: Lucio España, kolumbianischer Fußballspieler († 2005)
- 29. Oktober: Winona Ryder, US-amerikanische Schauspielerin
- 30. Oktober: Fredi Bobic, deutscher Fußballspieler
- 31. Oktober: Ian Walker, englischer Fußballspieler
- 1. November: Alexei Wladimirowitsch Tichonow, russischer Eiskunstläufer
- 3. November: Christian Dollberg, ArgentinierFußballspieler
- 3. November: Dwight Yorke, Fußballspieler aus Trinidad und Tobago
- 5. November: Timmo Niesner, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 5. November: Jonny Greenwood, Gitarrist der englischen Popgruppe Radiohead
- 5. November: Sergei Beresin, russischer Eishockeyspieler
- 5. November: Corin Nemec, US-amerikanischer Schauspieler
- 10. November: Warren G, US-amerikanischer Rapper
- 10. November: Big Punisher, US-amerikanischer Rapper († 2000)
- 13. November: Noah Hathaway, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 14. November: Chloe (Pornodarstellerin), US-amerikanische Pornodarstellerin
- 15. November: Michael Shawn Lewis, US-amerikanischer Musical-Darsteller
- 16. November: Tanja Damaske, deutsche Leichtathletin
- 16. November: Angelika Birck, österreichische Psychologin († 2004)
- 16. November: Alexander Wladimirowitsch Popow, russischer Schwimmer
- 17. November: Michael Adams, englischer Schachgroßmeister
- 18. November: Özlem Tekin, türkische Rocksängerin
- 18. November: Bobby Julich, US-amerikanischer Radrennfahrer
- 25. November: Luiz Filho Jairo, brasilianischer Fußballspieler
- 25. November: Christina Applegate, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 25. November: Dedrick Gobert, US-amerikanischer Sch

Norwegen

Das Königreich Norwegen (norwegisch: Kongeriket Norge/Noreg) ist ein Land in Nordeuropa. Das skandinavische Land grenzt im Osten an Schweden und im Nordosten an Finnland und Russland. Die Wirtschaftszone Norwegens in der Nordsee grenzt im Süden an die Dänemarks und im Westen an jene Schottlands. Norwegens Staatsform entspricht einer parlamentarischen Monarchie (Königreich mit parlamentarischer Legislative) und ist als Zentralstaat organisiert.

Geographie

Zentralstaat Hauptartikel: Geographie Norwegens Die Geographie Norwegens ist von Gebirgsketten und kargen Hochebenen, den Fjells geprägt. Das "Land der Trolle und Fjorde" macht seinem Namen alle Ehre: Die etwa 20.000 km lange Atlantikküste wird unzählige Male von den schmalen und tiefen Buchten unterbrochen, die Meerwasser bis weit ins Landesinnere bringen. Die charaktervolle Landschaft lädt Naturliebhaber und Romantiker ein, ebenfalls an die kleinen Fabelwesen zu glauben, die jeder Norweger als Trolle kennt. Im Landesinneren gestalten hohe Wasserfälle und fischreiche Flüsse die Oberflächenstruktur. Die Bevölkerung ist nicht nur in den größten Städten konzentriert, sondern über das Land ausgebreitet - von Süd nach Nord nimmt die Bevölkerungsdichte allerdings ab. Außer Oslo hat Norwegen drei Städte mit über 100.000 Einwohnern, nämlich Bergen, Trondheim und Stavanger. Norwegen besitzt fünf überseeische Regionen:
- Svalbard (Spitzbergen und Bäreninsel) im Nordatlantik und Nordpolarmeer
- Jan Mayen im Nordatlantik
- Bouvetinsel im Südpolarmeer
- Peter-I.-Insel im Südpolarmeer
- Königin-Maud-Land in der Antarktis Siehe auch: Liste der Städte in Norwegen, Nationalparks in Norwegen

Bevölkerung

Nationalparks in Norwegen

Einwohnerzahl

Im Herbst 2004 ist die Zahl der Norweger auf über 4,6 Mio. gestiegen und sie steigt um ca. 30.000 Menschen jedes Jahr. Viele davon sind zugewanderte Flüchtlinge oder Einwanderer. Norwegen hat außerdem eine höhere Geburtenrate als andere Länder Europas.

Zusammensetzung

92,1 % der Bevölkerung sind Norweger, dazu zählen auch die Minderheiten der ca. 40.000 Saami (Lappen) und ca. 10.000 Finnen (Kvener). Am 1. Januar 2005 wohnten 364.981 Ausländer in Norwegen; ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung betrug 7,9%. Die nicht-norwegische Bevölkerung verteilt sich nach den folgenden Herkunftsländern: Pakistan (26.950), 0,6 %; Schweden (22.859), 0,5 %; Dänemark (19.197), 0,4 %; Irak (18.369), 0,4 %; Vietnam (17.864), 0,4 %; Somalia (16.765), 0,4 %; Bosnien (14.641), 0,3 %; Iran (13.983), 0,3 %; Türkei (13.504), 0,3 %; Serbien (12.455), 0,3 %. (Stand jeweils: 1. Januar 2005) 75 % der Norweger leben in Städten.

Größte Kommunen

Religion

Es gibt eine amtlich Evangelisch-lutherische Staatskirche: die protestantische, basierend auf der evangelisch-lutherischen Religion. Oberhaupt der protestantischen Staatskirche ist der König. Alle Einwohner Norwegens haben das Recht, ihre Religion frei auszuüben. Rund 10% nehmen regelmäßig an Gottesdiensten oder anderen religiösen Veranstaltungen teil. Verteilung nach Religionen:
- Mitglieder der lutherischen Staatskirche: 85,7 %
- andere Protestanten: 3,5 %
- Katholiken: 1,0  %
- Moslems: 1,7 %
- Buddhisten: 0,2 %
- ohne Religion: 5,6 % Stand: 1. Januar 2004

Gesundheit, Soziales und Bildung

Sprachen

Norwegisch ist eine nordgermanische Sprache, z. T. stark geprägt vom Niederdeutschen. Die Schriftsprache teilt sich in zwei Varianten: Etwa 85-90 % der Einheimischen schreiben Bokmål (wörtlich: 'Buch-Sprache'). Das Bokmål ist sowohl vom Dänischen als auch von den verschiedenen Mundarten beeinflusst. Etwa 10-15 % schreiben Nynorsk ('Neu-Norwegisch'). Das Nynorsk, das bis 1929 als Landsmål bekannt war und 1885 als zweite offizielle Schriftsprache anerkannt wurde, ist eine künstliche, von Ivar Aasen aus den Dialekten des westlichen Teils des Landes geformte Sprache und wird heute vor allem an der Westküste, in der Fjordregion und in Telemark verwendet. Als gesprochene Sprache spielen heute Dialekte immer noch eine große Rolle.In der Schule müssen norwegische Schüler sowohl Bokmål als auch Nynorsk lernen. Zu den verschiedenen Sprachen siehe ausführlich Norwegische Sprache. Neben Norwegisch werden vor allem im Norden des Landes von den nationalen Minderheiten noch Samisch und Finnisch gesprochen. Norweger lernen wahlfrei Deutsch oder Französisch (die Mehrheit Deutsch) und obligatorisch Englisch als Fremdsprachen in der Schule. Deutsch war traditionell (bis etwa 1950) die erste Fremdsprache in Norwegen (wie auch im restlichen Skandinavien). Heute ist Englisch der Verbreitung nach die erste Fremdsprache, vor Deutsch als zweiter Fremdsprache und Französisch als dritter Fremdsprache. Englisch, Deutsch und Französisch haben einen offiziellen Status als Primärfremdsprachen.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Norwegens Die menschliche Besiedlung Norwegens begann nach der letzten Eiszeit etwa im 8. Jahrtausend v. Chr., als Jäger und Sammler dem schmelzenden Eis nach Norden folgten. Die bisher ältesten Funde menschlicher Besiedlung sind rund 10.300 Jahre alt. Sie wurden bei Tunnelarbeiten unweit des Nordkaps gefunden. Der steinzeitlichen Megalithkultur Skandinaviens folgten in der Bronze- und Eisenzeit germanische Einflüsse. In der Zeit der Wikinger (800-1050) wurde Norwegen durch König Harald Hårfagre um das Jahr 900 geeint. In dieser Zeit erfolgte von Norwegen aus die Besiedlung Islands, der Färöer und Grönlands. Einige erreichten sogar Neufundland im heutigen Amerika. Aber auch die Normandie in Frankreich wurde von den 'Nordmännern' besiedelt. Normandie Ab 1380 in Personalunion mit Dänemark, trat Norwegen 1397 der Kalmarer Union bei und wurde darin ein relativ unbedeutendes Mitglied. Das Kalmarer Reich hielt formell bis 1523 (Ausscheiden Schwedens), mit Dänemark jedoch bis 1814. Wegen politischer Unterstützung Frankreichs musste Dänemark Norwegen nach den Napoleonischen Kriegen im Frieden von Kiel an den König von Schweden abtreten. Die Übergabe geschah allerdings nicht direkt, weshalb Norwegen für kurze Zeit unabhängig war und sich am 17. Mai 1814 in Eidsvoll seine Verfassung gab, die mit leichten Änderungen bis heute gültig ist. Der 17. Mai ist seitdem Nationalfeiertag. Es folgten 91 Jahre einer Personalunion mit Schweden, bevor sie nach einer Volksabstimmung am 13. August 1905, in der sich eine überwältigende Mehrheit der männlichen Norweger für die Beendigung der Zwangs-Union aussprachen, aufgelöst wurde. Neuer König wurde Prinz Carl aus dem Hause Glücksburg als Haakon VII. Im Ersten Weltkrieg erklärte Norwegen zusammen mit Dänemark und Schweden seine Neutralität. 1920 trat das Land dem Völkerbund bei. Im Zweiten Weltkrieg, im April 1940, wurde das neutrale Norwegen von Deutschland im Rahmen der Operation Weserübung besetzt. Als Reichskommissar für das besetzte Norwegen wurde Josef Terboven ernannt. Militärisch wurde die Okkupation mit den strategisch wichtigen Häfen an der norwegischen Küste und besonders auch mit dem Hafen Narvik zum Nachschub von Eisenerz aus dem schwedischen Kiruna und einer bevorstehenden englischen Landung begründet. Die Bedeutung Narviks für die deutsche Kriegswirtschaft ist jedoch umstritten, denn das Dritte Reich war weniger auf die schwedischen Eisenerzlieferungen angewiesen als gemeinhin angenommen. Vielmehr galt es, durch die Besetzung des Hafens England von seinen schwedischen Erzzufuhren abzuschneiden. Dies findet seine Bestätigung in der Anweisung Hitlers, die Hafenanlagen für den Gegner und damit zwangsläufig auch für Deutschland unbrauchbar zu machen. Von größerer Bedeutung waren die norwegischen Rohstoffe für die deutsche Kriegswirtschaft, was die Besetzung des Landes vor dem Hintergrund der Schaffung eines "Europäischen Großwirtschaftsraumes" unter deutscher Hegemonie erforderlich machte. Als Hauptrohstoffe seien Eisenerz, Schwefelkies, Molybdän und Aluminium genannt. Gerade der Ausbau der Aluminiumindustrie wurde im "Leichtmetallausbau Norwegen" besonders gefördert. Es handelte sich hierbei um ein gigantisches Investitionsprojekt, durch das die Aluminiumproduktion verachtfacht werden sollte ("Koppenberg-Plan") und an dem auch die deutsche Großindustrie (IG-Farben) aktiv beteiligt war. Letztendlich führte der Kriegsverlauf bereits 1943 zu einer weitgehenden Einstellung der Vorhaben. Norwegen leistete zwar sechs Wochen lang militärischen Widerstand, war aber der deutschen Marine unterlegen. Außerdem gab es auch norwegische Nationalsozialisten (unter ihnen Vidkun Quisling), die sich mit den Deutschen verbündeten und dadurch schließlich an die Macht kamen. Da der größte Teil der norwegischen Bevölkerung ihnen aber ablehnend gegenüberstand, erlangten Widerstandsorganisationen einen hohen Stellenwert. In der Folge kam es immer wieder zu Gefechten der deutschen Truppen mit Großbritannien. Beim Rückzug der deutschen Truppen wandten diese die Politik der verbrannten Erde an. Viele Orte und Anlagen in Nord-Norwegen wurden vollständig niedergebrannt. Die moderne Geschichte seit 1969 ist geprägt von Wachstum und Reichtum durch das Erdöl. Siehe auch: Norwegische Kolonien

Politik

Verfassung

Norwegische Kolonien Das norwegische Grundgesetz vom 17. Mai 1814 ist von der französischen Verfassung Ende des 18. Jahrhunderts inspiriert. Das Prinzip der Gewaltenteilung von Montesquieu war wesentliches Vorbild. Trotz dieses liberalen Einflusses waren Juden und Jesuiten im Reich bis in die 1850er Jahre illegale Minderheiten. Die in der Verfassung festgeschriebene Gewaltenteilung führte zu mehreren Machtproben zwischen der Regierungsbürokratie (Exekutive), die wesentlich vom schwedischen Königshaus kontrolliert wurde, und dem Storting (der norwegischen Nationalversammlung; Legislative). Die Krone versuchte, ihre Privilegien als Exekutivmacht auszubauen und das Storting unter Berufung auf die Verfassung weitgehend von den Regierungsgeschäften auszuschließen. Der Konflikt spitzte sich weiter zu, als sich im Zuge der Industrialisierung die Klassenunterschiede zwischen der beamteten Machtelite und dem aufsteigenden Bürgertum auch in Norwegen verschärften. In der Gesellschaft wuchs die Ablehnung des königlichen Beamtenstaates. In der Kommunalpolitik war der nationale Regierungsapparat bereits 1837 durch die Einführung der lokalen Selbstverwaltung praktisch entmachtet. Entsprechend energisch bemühte sich der schwedische Adel um die Wahrung seines Einflusses auf nationaler Ebene. Die Spannungen eskalierten bis 1884, dem Jahr, das in Norwegen die Einführung des Parlamentarismus markiert. Der bürgerlich-liberale Stortings-Abgeordnete Johan Sverdrup setzte gegen den Widerstand des Königs Oskar II. von Norwegen das staatsrechtliche Prinzip durch, dass eine Regierung für den eigenen Machterhalt die Unterstützung des Storting benötigt. Durch diese Abhängigkeit war die durch die Gewaltenteilung festgeschriebene politische Souveränität der Monarchie zugunsten einer Stärkung des Parlaments faktisch aufgehoben. Der König musste Sverdrup als neuen Ministerpräsidenten mit der Regierungsbildung beauftragen. In Norwegen gilt das Prinzip des Parlamentarismus. Das Parlament, das aus 165 Abgeordneten besteht, besitzt die Macht. Alle vier Jahre werden neue Repräsentanten gewählt (bis 1936 jedes dritte). Das Parlament (Stortinget, buchstäblich übersetzt "Das große Thing") besteht aus zwei Teilen, Odelstinget und Lagtinget. Der Unterschied ist aber nicht sehr deutlich, so dass man es als Einkammer-System bezeichnen kann. Zudem gibt es die gemeindliche Selbstverwaltung. Die 437 norwegischen Kommunen wählen auch jedes vierte Jahr ihre Repräsentanten für die lokale Verwaltung. Norwegen ist jedoch ein Zentralstaat, in dem die lokalen Behörden immer mehr an Einfluss verloren haben. Traditionell ist aber das Prinzip von lokaler Macht wichtig. In Norwegen haben Große Koalitionen keine Tradition. Minderheiten mit Unterstützung des Parlamentes sind häufiger. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es nur zweimal eine M