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| Anselm Kiefer |
Anselm KieferAnselm Kiefer ( - 8. März 1945 in Donaueschingen) ist ein deutscher Maler und Bildhauer. Er lebte zunächst in Rastatt und studierte dann Bildende Kunst in Freiburg im Breisgau, in Karlsruhe bei Horst Antes, sowie in Düsseldorf bei Joseph Beuys. 1969 präsentierte er seine erste Einzelausstellung mit der Bilderserie "Besetzungen" in Karlsruhe.
Kiefer zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten, aber auch umstrittensten deutschen Künstlern nach dem Zweiten Weltkrieg. Bekannt wurde er vor allem durch seine Materialbilder. In seinem gesamten Schaffen setzt sich Kiefer mit der Vergangenheit auseinander und berührt Tabu- und Reizthemen der jüngeren Geschichte. So wird insbesondere das Thema der NS-Herrschaft in seinen Werken reflektiert; für das Bild Margarethe (Ölfarben und Stroh auf Leinwand) etwa ließ er sich von Paul Celans wohl bekanntestem Gedicht Todesfuge inspirieren. Jahrzehntelang gepflegte kontroverse Diskussionen in den Medien über den Wert seines künstlerischen Schaffens waren die Folge.
In seiner Düsseldorfer Zeit orientierte sich Kiefers stilistisch an Georg Baselitz. Dick aufgetragene Farbschichten bearbeitete er mit Feuer oder Äxten und kombinierte sie mit Glas, Holz und Pflanzenteilen. In den 70er Jahren beschäftigte er sich insbesondere mit deutscher Mythologie, und im folgenden Jahrzehnt setzte er sich mit der jüdischen Mystik, der Kabbala, auseinander. Auf ausgedehnten Reisen durch Europa, die USA und den Mittleren Osten wurde er mit weiteren Einflüssen konfrontiert, unter denen beeindruckende Kunstwerke entstanden. Neben Gemälden schuf Kiefer Aquarelle, Holzschnitte und übermalte Fotos und Bücher.
Seine Werke zeichnen sich durch einen dumpfen, fast schon depressiv wirkenden, zerstörerischen Duktus aus. In den meisten seiner Arbeiten verwendet Kiefer eine (Farb-)Photographie als Ausgangsfläche, um sie dann mit Erde und anderen Rohmaterialien der Natur zu 'bearbeiten'. Gleichfalls charakteristisch für ihn ist es, dass man in (fast) allen seinen Gemälden Schriftzüge bzw. Namen von Menschen, Sagengestalten oder geschichtsträchtigen Orten findet. All dies sind verschlüsselte Siglen, durch die Kiefer die Vergangenheit aufzuarbeiten sucht. Daher wird er oft auch mit einer als Neuer Symbolismus bezeichneten Stilrichtung in Verbindung gebracht.
1999 wurde Anselm Kiefer der Praemium Imperiale der Japan Art Association für sein Lebenswerk verliehen. In der Begründung der Preisvergabe heißt es: "Eine komplexe kritische Beschäftigung mit der Geschichte durchzieht Anselm Kiefers Arbeit. Seine Bilder sowie die Skulpturen von Georg Baselitz verursachten bei der Biennale von Venedig im Jahre 1980 einen Aufruhr: die Betrachter mußten entscheiden, ob die scheinbar nationalsozialistischen Motive ironisch gemeint waren oder ob damit faschistoide Ideen transportiert werden sollten. Kiefer arbeitete in der Überzeugung, daß die Kunst einer traumatisierten Nation und einer irritierten, geteilten Welt Heilung bringen könnte. Auf riesigen Leinwänden erschuf er epische Bilder, die die Geschichte der deutschen Kultur mit Hilfe von Darstellungen von Figuren wie Richard Wagner oder Goethe aufriefen, und setzte so die Tradition der Geschichtmalerei als Mittel zur Ansprache an die Welt fort. Nur wenige zeitgenössische Künstler haben einen so ausgeprägten Sinn für die Verpflichtung der Kunst zur Beschäftigung mit der Vergangenheit und ethischen Fragen der Gegenwart, und sind in der Lage die Möglichkeit auszudrücken, Schuld durch menschliche Anstrengung zu tilgen."
Der Bauunternehmer und Kunstmäzen Hans Grothe will in einem noch zu errichtenden Anselm-Kiefer-Museum nahe dem Berliner Kurfürstendamm ab 2007 30 bis 50 Werke des seit 1992 in Barjac in den französischen Cevennen lebenden Künstlers präsentieren.
Werke (Auswahl)
- 1974, Malerei der verbrannten Erde
- 1976, Hermannsschlacht
- 1981, Margarethe
- 1982, Märkischer Sand (Stedelijk Museum, Amsterdam)
- 1989, Zweistromland
- 1992, Öko-Nischen (Museum Ludwig, Köln)
- 1999, Luzerner Sex museum
- 2003, Bühnenbild und Kostüme für Ödipus in Kolonos von Sophokles am Wiener Burgtheater (Regie Klaus Michael Grüber)
- 2003, Bühnenbild und Kostüme für Elektra von Richard Strauss am Teatro San Carlo in Neapel (Regie Grüber)
Weblinks
-
- http://www.ibiblio.org/wm/paint/auth/kiefer/
- http://www.bad-bad.de/burda-museum/kiefer.htm
- http://www.zeit.de/2005/10/Interv_AnselmKiefer "Der Mensch ist böse" Interview in der Zeit
- http://www.praemiumimperiale.org/eg/laureates/kiefer_summary.html Praemium Imperiale der Japan Art Association
Kiefer, Anselm
Kiefer, Anselm
Kiefer, Anselm
Kiefer, Anselm
Kiefer, Anselm
ja:アンゼルム・キーファー
8. März
Der 8. März ist der 67. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 68. in Schaltjahren) - somit bleiben 298 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1701 - Ein in Hamburg geschlossener Hausvertrag besiegelt die dritte Hauptlandesteilung von Mecklenburg in die (Teil-) Herzogtümer Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz.
- 1821 - Mit einem Aufruf von Fürst Alexandros Ypsilanti an das griechische Volk, sich gegen das Osmanische Reich zu erheben, beginnt der griechische Unabhängigkeitskampf.
- 1914 - In Deutschland finden anlässlich des Internationalen Frauentags Demonstrationen für die Einführung des Wahlrechts für Frauen statt.
- 1917 - Beginn der Februarrevolution in Russland.
- 1921 - Französische und belgische Truppen besetzen die Städte Duisburg und Düsseldorf als Pfand zur Sicherung der Reparationszahlungen.
- 1947 - Gründung des Demokratischen Frauenbundes in Berlin
- 1950 - Die Sowjetunion gibt bekannt, eine Atombombe zu besitzen.
- 1951 - Das Bundeskriminalamt wird mit dem "Gesetz über die Einrichtung eines Bundeskriminalpolizeiamtes" ins Leben gerufen, um Straftäter zu bekämpfen, die sich international oder über das Gebiet eines Landes hinaus betätigen oder voraussichtlich betätigen werden.
- 1963 - In Syrien kommt die sozialistische Bath-Partei durch einen Staatsstreich an die Macht.
- 1965 - Mit der Landung der ersten US-Kampftruppen Dan Nang in Vietnam ein treten die USA in den Vietnamkrieg ein.
- 1974 - Mit den Stimmen der unionsregierten Länder wird der Deutsch-Tschechoslowakische Normalisierungsvertrag im Deutsche Bundestag abgelehnt.
- 1994 - Antigua und Barbuda. Lester Bryant Bird wird Premierminister.
- 1995 - In Kasachstan werden das Parlament und die Regierung aufgelöst, nachdem das Oberste Verfassungsgericht die Wahlen von 1994 für ungültig erklärt hat.
- 1999 - In Guinea ernennt Staatspräsident Lansana Conté den Präsidenten des Obersten Gerichtshofes, Lamine Sidimè vom „Parti de l’unité et du progrès“ (PUP), zum neuen Regierungschef.
- 2005 - Der Rat der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria beschließt die Umbenennung der Stadt in Tshwane.
Kultur
- 1812 - Uraufführung der Operette Feodore von Conradin Kreutzer in Stuttgart.
- 1827 - Uraufführung der Oper Gli Arabi nelle Gallie ossia Il Trionfo della fede (Die Araber in Gallien oder Der Triumph der Treue) von Giovanni Pacini am Teatro alla Scala di Milano in Mailand.
- 1854 - Die Oper "La Punizione" von Giovanni Pacini wird im Teatro La Fenice in Venedig uraufgeführt.
- 1892 - Uraufführung der Oper Heilmar der Narr von Wilhelm Kienzl in München.
- 1902 - Die "Sinfonie Nr. 2 in D-Dur"von Jean Sibelius wird mit dem Komponisten am Dirigentenpult in Helsinki uraufgeführt.
- 1957 - Das Drama "Die Geschichte der Simone Machard" von Bertolt Brecht wird posthum in Frankfurt am Main uraufgeführt.
- 1957 - Wolfgang Staudtes Verfilmung von Heinrich Manns Roman "Der Untertan" läuft in München an.
- 1970 - Das eine Minute dauernde Stück "Breath (Beckett)|" von Samuel Beckett wird in Oxford uraufgeführt.
- 1979 - Uraufführung der Kammeroper Jakob Lenz von Wolfgang Rihm an der Staatsoper in Hamburg.
Religion
- 1909 - Das in Ungarn bestehende Verbot von Mischehen wird von Papst Pius X. aufgehoben.
Katastrophen
- 1908- Bei einem Brand in der Collingwood Elementary School in Cleveland kommen 173 Kinder und zwei Lehrer ums Leben.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1971 - Der Boxer Joe Frazier verteidigt seinen Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Muhammad Ali im Madison Square Garden, New York City, durch einen Sieg nach Punkten.
- 1997 - Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Calvin Jones in Köln, durch KO.
- 2003 - Wladimir Klitschko verliert seinen Boxkampf gegen Corrie Sanders in der Preussag Arena, Hannover, durch technischen KO.
- 2005 - Die nur als Ersatz für die erkrankte Martina Glagow zur Biathlon-WM in Hochfilzen gefahrene Andrea Henkel feiert nach ihrem Olympiasieg von 2002 ihren zweiten großen Sieg und wird Weltmeisterin über die 15-km-Strecke.
Geboren
- 1491 - Il Rosso Fiorentino, italienischer Maler
- 1607 - Johann Rist, Dichter und evangelisch-lutherischer Prediger
- 1714 - Carl Philipp Emanuel Bach, deutscher Komponist
- 1761 - Jan Graf Potocki, polnischer Romancier, Historiker und Ethnologe
- 1788 - Antoine César Becquerel, französischer Physiker
- 1824 - Friedrich Wilhelm Dörpfeld, deutscher Pädagoge (Herbartianer)
- 1827 - Wilhelm Heinrich Immanuel Bleek, deutscher Sprachwissenschaftler
- 1839 - James Mason Crafts, amerikanischer Chemiker
- 1847 - Carl von Bach, deutscher Maschineningenieur
- 1876 - Franco Alfano, italienischer Komponist
- 1879 - Otto Hahn, deutscher Physiker, Chemiker und Nobelpreisträger
- 1886 - Edward Calvin Kendall, amerikanischer Biochemiker
- 1890 - Johannes Albers, deutscher Politiker
- 1890 - Oswald von Nell-Breuning, deutscher katholischer Theologe
- 1891 - Sam Jaffe, US-amerikanischer Schauspieler
- 1894 - Wäinö Aaltonen finnischer Bildhauer († 30. Mai 1966)
- 1897 - Herbert Otto Gille, deutscher General der Waffen-SS
- 1898 - Karl Weber, deutscher Politiker
- 1900 - Howard Hathaway Aiken, US-amerikanischer Computerpionier
- 1900 - Otto Peltzer, deutscher Leichtathlet und Trainer
- 1901 - Wilhelm Pleyer, sudetendeutscher Journalist und Schriftsteller
- 1903 - Robert Uhrig, deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus
- 1904 - Hans Tschiggfrey, österreichischer Politiker
- 1904 - Victor de Kowa, deutscher Schauspieler
- 1904 - Nikos Skalkottas, griechischer Komponist
- 1907 - Konstantin Karamanlis, griechischer Politiker
- 1916 - Peter Gingold, deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus
- 1917 - Dick Hyman, US-amerikanischer Komponist
- 1921 - Cyd Charisse, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 1922 - Heinar Kipphardt, deutscher Dramatiker
- 1923 - Ruprecht Essberger, deutscher Regisseur
- 1923 - Walter Jens, deutscher Literaturhistoriker, Kritiker und Schriftsteller
- 1923 - Kurt Wilhelm, deutscher Regisseur und Autor
- 1927 - Harry Thürk, deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor
- 1930 - Lonny Kellner, deutsche Schauspielerin (Witwe von Peter Frankenfeld)
- 1931 - Neil Postman, US-amerikanischer Medienwissenschaftler
- 1932 - Erling Blöndal Bengtsson, dänischer Cellist
- 1934 - Christian Wolff, US-amerikanischer Komponist französischer Herkunft
- 1934 - Kurt Mahr, deutscher Schriftsteller
- 1937 - Juvénal Habyarimana, Präsident von Rwanda
- 1937 - Richard Fariña, amerikanischer Schriftsteller und Musiker
- 1938 - Lew De Witt, US-amerikanischer Musiker
- 1940 - Manfred Manglitz, deutscher Fußballspieler
- 1940 - Peter Baumbach, deutscher Architekt und Professor der Kunsthochschule
- 1941 - Wilfrid Fox Napier, Erzbischof von Durban und Kardinal
- 1942 - Ralph Ellis, britischer Sänger
- 1942 - Ann Elizabeth Packer, britische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1943 - Franz Steinegger, schweizerischer Jurist und Politiker
- 1943 - Reinhold Huhn, Soldat der Grenztruppen der DDR
- 1944 - Keef Hartley, britischer Musiker
- 1945 - Anselm Kiefer, deutscher Maler und Bildhauer
- 1945 - Mickey Dolenz, US-amerikanischer Musiker
- 1947 - Michael Allsup, britischer Musiker
- 1947 - Randy Meisner, US-amerikanischer Musiker
- 1948 - Peggy March, US-amerikanische Sängerin
- 1949 - Antonello Venditti, italienischer Liedermacher
- 1949 - Dave Lambert, britischer Musiker
- 1949 - Teofilo Cubillas, peruanischer Fußballspieler
- 1954 - Rainer Wend, deutscher Politiker
- 1955 - Thomas Bellut, deutscher Journalist
- 1956 - Jeff Allen, britischer Musiker
- 1957 - Axel A. Weber, Präsident der Deutschen Bundesbank
- 1957 - Herbert Pöck, österreichischer Eishockeyspieler und -trainer
- 1957 - Kathleen Gertrud Ferrier, niederländische Politikerin
- 1958 - Pauline Murray, britische Sängerin
- 1958 - Gary Numan, britischer Musiker
- 1958 - Erwin Skamrahl, deutscher Leichtathlet
- 1960 - Birgit Lechtermann, deutsche TV-Moderatorin
- 1961 - Roland Bless, deutscher Musiker und Schlagzeuger
- 1968 - Wolfram Köhler, deutscher Politiker
- 1974 - Christiane Paul, deutsche Filmschauspielerin
- 1976 - Freddie Prinze jr., US-amerikanischer Schauspieler
- 1977 - James Van der Beek, US-amerikanischer Schauspieler
- 1978 - Mohammed Bouyeri, verurteilter Mörder an Theo van Gogh
- 1979 - Quincy Detenamo, nauruischer Gewichtheber
- 1981 - Timo Boll, deutscher Tischtennisspieler
Gestorben
- 865 - Rudolf von Fulda, Geschichtsschreiber und Theologe
- 1144 - Coelestin II., Papst
- 1593 - Paul Luther, Mediziner und Sohn Luthers
- 1663 - Hans Christoffer von Königsmarck, Heerführer in schwedischen Diensten
- 1672 - Daniel von Plessen, deutscher Landrat von Mecklenburg
- 1715 - Lips Tullian, Anführer einer sächsischen Räuberbande
- 1724 - Enrico Zuccalli, Schweizer Architekt, Baumeister
- 1749 - Nicolas Frèret, französischer Gelehrter
- 1796 - William Chambers, englischer Architekt
- 1807 - Carl Friedrich Cramer, deutscher Altphilologie und Linguist
- 1817 - Anna Maria Lenngren, schwedische Schriftstellerin
- 1841 - Christoph August Tiedge, deutscher Dichter
- 1844 - Jean-Baptiste Bernadotte, französischer General und König von Schweden und Norwegen
- 1869 - Hector Berlioz, französischer Komponist und Musikkritiker
- 1874 - Millard Fillmore, 13. Präsident der USA
- 1880 - Friedrich Harkort, deutscher Unternehmer und Politiker
- 1889 - Anton Romako, österreichischer Maler
- 1889 - John Ericsson, schwedischer Ingenieur
- 1890 - Hermann Conradi, deutscher Schriftsteller
- 1892 - Benno Adam, deutscher Tiermaler
- 1897 - Friedrich Emil Rittershaus, deutscher Dichter
- 1909 - Leon Théry, französischer Rennfahrer
- 1917 - Ferdinand Graf von Zeppelin, deutscher General und Luftschiffkonstrukteur
- 1918 - Georg Langerhans, Bürgermeister von Köpenick
- 1923 - Johannes Diderik van der Waals, niederländischer Physiker
- 1930 - William H. Taft, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
- 1930 - William Howard Taft, US-amerikanischer Politiker, 27. Präsident der USA (1909-1913)
- 1937 - Laura Schradin, erste Landtagsabgeordnete im württembergischen Landtag
- 1941 - Sherwood Anderson, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1942 - José Raúl Capablanca, kubanischer Schachspieler
- 1957 - Othmar Schoeck, Schweizer Komponist und Dirigent
- 1961 - Sir Thomas Beecham, britischer Dirigent
- 1963 - Johannes Albers, deutscher Politiker
- 1964 - Próspero López Buchardo, argentinischer Komponist
- 1964 - Ludwig Finckh, deutscher Schriftsteller und Lyriker
- 1971 - Hans Bruns, Autor einer deutschsprachigen Bibelübersetzung
- 1971 - Harold Lloyd, US-amerikanischer Schauspieler
- 1972 - Erich von dem Bach-Zelewski, SS-Obergruppenführer
- 1973 - Ron McKernan, US-amerikanischer Musiker
- 1975 - George Stevens, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1975 - Joseph Bech, Luxemburger Staatsmann und Politiker
- 1980 - István Arató, ungarischer Komponist
- 1980 - Max Miedinger, Schweizer Grafiker und Typograf
- 1983 - William Walton, englischer Komponist und Dirigent
- 1984 - Klaus Schmid-Burgk, deutscher Politiker und MdB
- 1986 - Hubert Fichte, deutscher Schriftsteller
- 1989 - Stuart Hamblen, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1991 - Dezider Kardoš, tschechischer Komponist
- 1992 - Hubert Doppmeier, deutscher Politiker und MdB
- 1993 - Anna Oppermann, deutsche bildende Künstlerin
- 1993 - Billy Eckstine, US-amerikanischer Jazzsänger
- 1995 - Stephan László, österreichischer Bischof
- 1995 - Ingo Schwichtenberg, Schlagzeuger der deutschen Band Helloween
- 1999 - Joe DiMaggio, US-amerikanischer Baseball-Spieler
- 2002 - Winnie Markus, deutsche Filmschauspielerin
- 2003 - Adam Faith, britischer Pop-Sänger
- 2004 - Abu Abbas, palästinensischer Terrorist
- 2004 - Herbert Viefhues, deutscher Mediziner und Pionier der Bioethik
- 2004 - Jan Lichardus, deutsch/slowakischer Vorgeschichtsforscher
- 2004 - Muhammad Zaidan, Gründer und Führer der Palästinensischen Befreiungsfront (PLF)
- 2004 - Robert Pastorelli, US-amerikanischer Schauspieler
- 2005 - Brigitte Mira, deutsche Schauspielerin, Kabarettistin und Chanson-Sängerin
Feier- und Gedenktage
- Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden (kurz: Internationaler Frauentag)
- Kirchliche Gedenktage:
- Hl. Johannes von Gott, Ordensgründer (katholisch)
- Hl. Thomas von Aquin, Mönch, Kirchenlehrer (evangelisch)
Siehe auch
- 7. März - 9. März
- 8. Februar - 8. April
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0308
ja:3月8日
ko:3월 8일
simple:March 8
th:8 มีนาคม
1945
2. Februar: Mühlviertler Hasenjagd
Politik
- 1. Januar: Eduard von Steiger wird Bundespräsident der Schweiz
- 16. Januar: Schwerer Luftangriff der britischen Luftwaffe auf Magdeburg: 90 % der Magdeburger Altstadt versinkt in Schutt und Asche
- 24. Januar: In Aachen erscheint mit den Aachener Nachrichten die erste deutsche Nachkriegszeitung
- 27. Januar: Befreiung des KZ und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee
- 30. Januar: Durch ein sowjetisches U-Boot wird der Dampfer „Wilhelm Gustloff“ versenkt. Von ca. 10.000 Menschen (Flüchtlinge aus Ostpreussen) an Bord überlebten nur etwa 1.200 Menschen; es handelt sich um die größte Schiffskatastrophe der Weltgeschichte
- 4. Februar: 11. Februar: Konferenz von Jalta
- 12. Februar: Abkommen von Varkiza, Entwaffnung und Demobilisierung der Griechischen Volksbefreiungsarmee ELAS
- 4. April: Befreiung Ungarns durch sowjetische Truppen und Beginn der stalinistischen Zeit
- 20. April: Vorübergehende Schließung der Technischen Hochschule Berlin (Vorgänger der Technischen Universität)
- 25. April: Elbe Day, in Torgau feiern sowjetische und US-amerikanische Soldaten das erstmaliges Zusammentreffen ihrer Kampfverbände auf reichsdeutschem Boden
- 27. April: Befreiung des KZ-Kommandos Kaufering/Landsberg durch die amerikanische Armeeverbände und französische Truppen de Gaulles - 28. April: In der Penzberger Mordnacht ermorden NS-Schergen kurz vor Kriegsende 16 Zivilisten
- 30. April: Die Rote Armee hisst die sowjetische Fahne auf dem Reichstagsgebäude, Adolf Hitler, der Diktator des Dritten Reiches, begeht Selbstmord
- 5. Mai: Dänemark. Ende der Besetzung durch die Wehrmacht des Deutschen Reiches
- 5. Mai: Waffenstillstand und Befreiung der Niederlande
- 6. Mai: Der von Kurt Schumacher initiierte Ortsverein Hannover der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands wird ins Leben gerufen und ist erste Keimzelle für den Wiederaufbau der SPD
- 7. Mai: Um 2.41 Uhr unterzeichnet Generaloberst Alfred Jodl in Reims die Gesamtkapitulation der Wehrmacht des Deutschen Reiches
- 8. Mai: Norwegen. Ende der Besatzung durch deutsche Wehrmachtstruppen
- 8. Mai: Bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht; Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa
- 9. Mai: Um 0.01 Uhr tritt die Gesamtkapitulation der deutschen Wehrmacht in Kraft
- 9. Mai: Wilhelm Buhl wird Ministerpräsident in Dänemark
- 23. Mai: Verhaftung der Reichsregierung unter Großadmiral Karl Dönitz in Flensburg
- 24. Mai: Die fast ausschließlich deutschen Bewohner werden aus Frain an der Thaya (Vranov nad Dyjí) vertrieben
- 5. Juni: Der Alliierte Kontrollrat übernimmt die oberste Regierungsgewalt im besetzten Deutschen Reich
- 10. Juni: Marschall Schukow ordnet in seinem Befehl Nr. 2 in der sowjetischen Besatzungszone an, „die Bildung und Tätigkeit antifaschistischer Parteien zu erlauben“
- 11. Juni: Die „Gruppe Ulbricht“ gründet in Berlin die Kommunistische Partei Deutschlands neu
- 15. Juni: Neugründung der SPD in Berlin, eine zweite SPD-Keimzelle entsteht
- 21. Juni: Der tschechoslowakische Präsident Eduard Benes verfügt die Enteignung des Grundbesitzes der Sudetendeutschen (Benes-Dekrete)
- 1. Juli: Einrichtung der Volkspolizei in der sowjetischen Besatzungszone
- 16. Juli: beim Trinity-Test in New Mexico (USA) explodiert die erste Atombombe
- 17. Juli–2. August: Konferenz von Potsdam über das besiegte Deutschland
- 26. Juli: Winston Churchill, britischer Premierminister, gibt nach einer verlorenen Unterhauswahl seinen Rücktritt bekannt
- 27. Juli: Nach gewonnener Unterhauswahl übernimmt Clement Attlee das Amt des britischen Premiers von Winston Churchill
- 1. August: Die Frankfurter Rundschau erscheint als erste deutsche Lizenz-Zeitung nach dem Zweiten Weltkrieg
- 2. August: Polen. Potsdamer Abkommen
- 6. August: Abwurf der ersten offiziellen Atombombe über Hiroshima, etwa 200.000 Tote
- 9. August: Abwurf einer Atombombe über Nagasaki
- 15. August: Bedingungslose Kapitulation Japans durch Kaiser Hirohito
- 17. August: Indonesien wird unabhängig
- 26. September - Bei Göttingen wird das Aufnahmelager Friedland für Flüchtlinge und Vertriebene aus Ostdeutschland und Osteuropa geschaffen.
- 10. Oktober - Auf Anordnung des Alliierten Kontrollrats werden alle NS-Organisationen aufgelöst.
- 11. November - Das Großherzogtum Luxemburg erhält eine eigene Besatzungszone in Deutschland mit den Städten Bitburg und Merzig.
- 14. November: Eröffnung der Nürnberger Prozesse
- 27. Dezember: Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird gegründet
- Wiederaufnahme der Arbeit der Kommunalverbände in getrennter institutioneller Form (Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Deutscher Landkreistag)
Kultur
- 1. Februar: Uraufführung der Oper Lycksalighetens ö von Hilding Rosenberg an der Königlichen Oper in Stockholm
- 19. April: Uraufführung das Musical Carousel von Richard Rodgers am Majestic Theatre in New York
Katastrophen
- 12. Januar: Erdbeben der Stärke 7,1 in Mikawa, Japan, etwa 1.900 Tote
- 9. Februar: Das deutsche Passagierschiff „General von Steuben“ wird mit über 4000 Flüchtlingen an Bord vor der pommerschen Ostseeküste von einem sowjetischen U-Boot torpediert und sinkt. Etwa 3500 Tote
- 23. Februar: Zerstörung von Pforzheim
- 3. Mai: Die Versenkung der Cap Arcona, der Thielbek und der Deutschland durch britische Luftangriffe fordert ca. 7.000 Tote
- 28. Juli: New York, USA. Ein B-25 Bomber krachte in das Empire State Building zwischen dem 78. und 79. Stockwerk. 13 Tote, davon 10 Zivilisten
- 27. November: Erdbeben der Stärke 8,2 im Iran, etwa 4.000 Tote
- 15. Dezember: Zusammenstoß zwischen einer S-Bahn und einem Güterzug zwischen den Berliner Bahnhöfen Spindlersfeld und Betriebsbahnhof Schöneweide. 4 Tote, 9 Schwerverletzte. Der zuständige Fahrdienstleiter wird im Januar 1946 von der sowjetischen Besatzungsmacht zum Tode verurteilt und hingerichtet
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 4. November - Fußball: Die süddeutsche Oberliga nimmt ihren Spielbetrieb mit Punktspielen auf.
Vereinte Nationen
- Gründung der Vereinten Nationen am 26. Juni in San Francisco als Nachfolgeorganisation des Völkerbundes
- 24. Oktober: Argentinien, USA, Großbritannien, Türkei, Ukraine, Syrien, Saudi-Arabien, Neuseeland, Nicaragua, Paraguay, Philippinen, Polen, Sowjetunion, Kuba, Libanon, Luxemburg, Iran (Islamische Republik), Dominikanische Republik, El Salvador, Frankreich, Haiti, Brasilien, Chile, China, Dänemark, Argentinien, Belarus werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 25. Oktober: Griechenland wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 30. Oktober: Indien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 31. Oktober: Peru wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 1. November: Australien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 2. November: Liberia und Costa Rica werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 5. November: Kolumbien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 7. November: Südafrika und Mexiko werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 9. November: Kanada wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 13. November: Panama und Äthiopien werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 14. November: Bolivien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 15. November: Venezuela wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 21. November: Guatemala wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 27. November: Norwegen wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 29. November: Jugoslawien wird zur „Sozialistischen Föderativen Republik“
- 10. Dezember: Niederlande wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 17. Dezember: Honduras wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 18. Dezember: Uruguay wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 21. Dezember: Irak und Ecuador werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 27. Dezember
- : Belgien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- : Gründung des IWF (Internationaler Währungsfond)
Militärisch
- 2. Januar: Nürnberg wird in einem alliierten Luftangriff weitgehend, die historisch wertvolle Altstadt vollständig zerstört
- 16. Januar: Magdeburg durch Luftangriff schwer zerstört
- 30. Januar: Versenkung der Wilhelm Gustloff durch ein sowjetisches U-Boot, mehr als 9.000 Tote
- 13.–15. Februar: Luftangriff auf Dresden (min. 35.000 Tote)
- 23. Februar: Zerstörung Pforzheims durch Luftangriff
- 3. März: Alliierte Flugzeuge werfen versehentlich Bomben auf Basel und Zürich
- 16. März: Würzburg wird durch einen Luftangriff zu 75 % zerstört
- 18. März: Berlin: 1250 amerikanische Bomber fliegen einen Angriff
- 19. März: Zerstörung Hanaus durch britischen Luftangriff
- 16. April: Versenkung der Goya durch sowjetisches U-Boot, etwa 6.500 Tote
- 26. April: Letzter größerer deutscher Panzerangriff des 2. Weltkriegs: Bautzen wird zurückerobert
- 3. Mai: Versenkung der Cap Arcona, der Thielbek und der Deutschland durch britische Luftangriffe, etwa 7.000 Tote
- 4. Mai: Die 2. französische Panzerdivision unter General Leclerc erreicht Hitlers Berghof auf dem Obersalzberg in Berchtesgaden
- 14. Juni: Das Fraternisierungsverbot wird gelockert. Demzufolge erhalten britische Besatzungssoldaten in Deutschland die Erlaubnis, mit kleinen Kindern zu sprechen
- 6. August: Erster Atombombenabwurf Hiroshima
- 9. August: Zweiter Atombombenabwurf Nagasaki
- 17. August: Das (letzte) deutsche U-Boot U 977 erreicht auf der Flucht aus Deutschland Argentinien
Technik
- 24. Januar: In Peenemünde wird eine geflügelte Version der A4/V2-Rakete die A4b erstmals erfolgreich gestartet. Sie soll die doppelte Reichweite der A4 erreichen, stürzt allerdings wegen eines Flügelbruchs vorzeitig ab. Es kommt zu keinem weiteren Start dieses Flugkörpers mehr
- 1. März: Der Pilot des ersten senkrecht startenden bemannten Raketenflugzeugs, einer Natter von den Bachem-Werken kommt beim Start ums Leben
- 6. April: Das höchste Holzbauwerk aller Zeiten, der 190 Meter hohe Holzsendeturm des Senders Mühlacker, wird von der SS gesprengt
- 16. Juli: Erste Atombombentestexplosion bei Los Alamos: „Trinity-Test“, 20 Kilotonnen TNT
- Oktober: In der Nähe von Cuxhaven wird Vertretern der alliierten Besatzungsmächte an Hand von drei Versuchsstarts die Technik der „Vergeltungswaffe“ V2 demonstiert (Operation Backfire)
1. Halbjahr
- 1. Januar: Jacky Ickx, belgischer Formel-1- und Sportwagen-Rennfahrer
- 1. Januar: Rüdiger Safranski, deutscher Schriftsteller
- 3. Januar: Stephen Stills, amerikanischer Musiker
- 3. Januar: Frank Laufenberg, verheiratet mit Irene Laufenberg
- 3. Januar: Luigi Blau, österreichischer Architekt und Möbeldesigner
- 7. Januar: Dave Cousins, britischer Sänger und Songwriter
- 8. Januar: Heinrich-Wilhelm Ronsöhr, deutscher Politiker und MdB
- 8. Januar: Terry Sylvester, britischer Musiker
- 9. Januar: Levon Ter-Petrosyan, erste Präsident von Armenien
- 10. Januar: Rod Stewart, britischer Sänger aus Schottland
- 11. Januar: Christine Kaufmann, deutsche Filmschauspielerin
- 12. Januar: Maggie Bell, britische Sängerin
- 14. Januar: Hubertus Schmoldt, Vorsitzender der Gewerkschaft IG BCE
- 14. Januar: Anselm Grün, Benediktinermönch in der Abtei Münsterschwarzach bei Würzburg
- 15. Januar: Christian Anders, Schlagersänger
- 17. Januar: Ib Michael, dänischer Schriftsteller
- 17. Januar: William Hart, US-amerikanischer Sänger
- 18. Januar: Isabell Allende, Tochter von Salvador Allende
- 19. Januar: Rod Evans, britischer Sänger
- 20. Januar: Eric Stewart, britischer Sänger, Gitarrist und Songschreiber
- 21. Januar: Martin Shaw, britischer Schauspieler
- 22. Januar: Christoph Schönborn, österreichischer Bischof und Kardinal
- 23. Januar: Renate Kern, deutsche Schlagersängerin († 1991)
- 26. Januar: Peter Rauen, deutscher Politiker und MdB
- 26. Januar: Jacqueline du Pré, britische Violoncellistin
- 29. Januar: Manfred Lehmann, deutscher Schauspieler
- 29. Januar: Tom Selleck, US-amerikanischer Schauspieler
- 30. Januar: Steve Marriott, britischer Rockmusiker († 1991)
- 31. Januar: Matthias Beltz, deutscher Kabarettist und freier Autor († 2002)
- 1. Februar: Gerhard Welz, deutscher Fußballspieler
- 2. Februar: Robert Atzorn, deutscher Schauspieler
- 6. Februar: Bob Marley, jamaikanischer Musiker († 1981)
- 7. Februar: Fredric Kroll, amerikanischer Komponist und Schriftsteller
- 8. Februar: Erich Rutemöller, deutscher Fußballtrainer
- 8. Februar: Kinza Clodumar, nauruischer Politiker und Präsident
- 9. Februar: Mia Farrow, US-amerikanische Schauspielerin
- 10. Februar: Karin Radermacher, deutsche Politikerin und MdL
- 11. Februar: Ralph Doubell, australischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 12. Februar: Jann-Peter Jansen, deutscher Politiker und MdB
- 14. Februar: Uwe Göllner, deutscher Politiker und MdB
- 14. Februar: Hans Adam II., Regent von Liechtenstein
- 15. Februar: Douglas R. Hofstadter, Physiker, Informatiker, Kognitionswissenschaftler und Philosoph
- 19. Februar: Thomas Brasch, Autor, Dramatiker und Lyriker
- 20. Februar: Johannes Biebl, deutscher Rockmusiker
- 21. Februar: Walter Momper, deutscher Politiker
- 23. Februar: Georg Milbradt, Ministerpräsident des Freistaats Sachsen
- 24. Februar: Helmut Rauber, deutscher Politiker und MdB
- 27. Februar: Daniel Olbrychski, polnischer Schauspieler
- 4. März: Dieter Meier, Schweizer Künstler
- 5. März: Friedrich Bohl, deutscher Politiker
- 8. März: Anselm Kiefer, deutscher Maler und Bildhauer
- 13. März: Anatolij Timofejewitsch Fomenko, russischer Mathematiker und Dozent
- 14. März: Herman van Veen, niederländischer Sänger, Schriftsteller, Liedertexter und Liederkomponist
- 15. März: Volker Kröning, deutscher Politiker und MdB
- 16. März: Polo Hofer, schweizerischer Rock-Sänger
- 26. März: Michail Woronin, russischer Turner († 2004)
- 26. März: Joachim Hörster, deutscher Politiker und MdB
- 27. März: Harry Rowohlt, deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Rezitator
- 30. März: Eric Clapton, Rock- und Blues-Gitarrist
- 3. April: Petra Kappert, Professorin für Turkologie († 2004)
- 4. April: Daniel Cohn-Bendit, Publizist und Politiker
- 12. April: Sigrid Skarpelis-Sperk, deutscher Politiker und MdB
- 13. April: Lowell George, US-amerikanischer Rockmusiker (Little Feat)
- 14. April: Uwe Beyer, deutscher Leichtathlet († 1993)
- 14. April: Ritchie Blackmore, britischer Hardrock-Gitarrist/Deep Purple
- 20. April: Naftali Temu, kenianischer Leichtathlet und Langstreckenläufer († 2003)
- 25. April: Björn Ulvaeus, schwedischer Sänger, Mitglied der Gruppe ABBA
- 26. April: Winfried Glatzeder, deutscher Schauspieler
- 6. Mai: Jimmie Dale Gilmore, US-amerikanischer Country-Singer-Songwriter
- 8. Mai: Keith Jarrett, US-amerikanischer Jazz-Pianist
- 9. Mai: Gamal Al-Ghitani, ägyptischer Autor und Journalist
- 9. Mai: Jupp Heynckes, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 14. Mai: Wladislaw Ardzinba, abchasischer Politiker
- 16. Mai: Martha Beatriz Roque Cabello, kubanische Wirtschaftswissenschaftlerin
- 19. Mai: Pete Townshend, britischer Musiker und musikalischer Kopf der Rockband The Who
- 20. Mai: Anton Zeilinger, Professor, führte Experimente zur Quantenteleportation durch
- 21. Mai: Ernst Messerschmid, Physiker und Astronaut
- 24. Mai: Bärbel Bohley, Bürgerrechtlerin und Malerin
- 24. Mai: Priscilla Presley, amerikanische Schauspielerin
- 24. Mai: Driss Jettou, marokkanischer Politiker und Premierminister
- 25. Mai: Klaus Zaczyk, deutscher Fußballspieler
- 28. Mai: Leo Pleysier, niederländischsprachiger Schriftsteller aus Belgien
- 31. Mai: Rainer Werner Fassbinder, deutscher Regisseur, Filmproduzent und Bühnenautor († 1982)
- 31. Mai: Laurent Gbagbo, Präsident des afrikanischen Staates Côte d'Ivoire
- 2. Juni: Richard Long, britischer Künstler
- 3. Juni: Gerda Eichhorn, deutsche Politikerin
- 5. Juni: John Carlos, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 6. Juni: Theo Zwanziger, deutscher Sportfunktionär und Schatzmeister des DFB
- 7. Juni: Wolfgang Schüssel, österreichischer Bundeskanzler
- 9. Juni: Luis Ocaña, spanischer Profi-Radfahrer († 1994)
- 10. Juni: Kurt Neumann, deutscher Politiker
- 10. Juni: Regula Schmidt-Bott, deutscher Politiker und MdB
- 11. Juni: Ernst Bahr, deutscher Politiker und MdB
- 11. Juni: Roger Schawinski, Schweizer Medienpionier und Fernsehmoderator
- 14. Juni: Alfred Worm, österreichischer Journalist
- 14. Juni: Jörg Immendorff, deutscher Maler und Bildhauer
- 17. Juni: Ken Livingstone, Oberbürgermeister von London
- 17. Juni: Eddy Merckx, belgischer Radrennfahrer
- 19. Juni: Aung San Suu Kyi, Politikerin in Birma
- 21. Juni: Philippe Sarde, französischer Komponist
- 22. Juni: Rainer Brüderle, deutscher Politiker
- 25. Juni: Carly Simon, amerikanische Sängerin und Songschreiberin
- 29. Juni: Chandrika Bandaranaike Kumaratunga, Präsidentin von Sri Lanka
- 30. Juni: Sean Scully, irischer Maler und Grafiker
2. Halbjahr
- 2. Juli: Dieter Grasedieck, deutscher Politiker und MdB
- 7. Juli: Beatrix Philipp, deutsche Politikerin und MdB
- 8. Juli: Herbert Schirmer, war Minister für Kultur der DDR
- 8. Juli: Micheline Calmy-Rey, Schweizer Politikerin
- 9. Juli: Dean Koontz, US-amerikanischen Schriftsteller
- 12. Juli: Hans Jochen Henke, deutscher Politiker
- 12. Juli: Gerald Weiß, deutscher Politiker und MdB
- 14. Juli: Uwe Küster, deutscher Politiker und MdB
- 15. Juli: Jürgen Möllemann, deutscher Politiker († 2003)
- 19. Juli: Barbara Alms, Museumsleiterin
- 19. Juli: Christian Feest Ethnologe, Direktor des Völkerkundemuseums, Wien
- 23. Juli: Roland Ertl, Chef des Generalstabes des Österreichischen Bundesheeres
- 23. Juli: Herbert Frankenhauser, deutscher Politiker und MdB
- 30. Juli: Patrick Modiano, französischer Schriftsteller
- 7. August: Reinhard Rack, ÖVP-Politiker und Mitglied des Europäischen Parlaments
- 8. August: Wolfgang Dreher, deutscher Richter am Bundessozialgericht
- 12. August: Ute Mora, deutsche Schauspielerin († 2003)
- 12. August: Jean Nouvel, französischer Architekt
- 14. August: Steve Martin, US-amerikanischer Schriftsteller, Produzent, Schauspieler, Musiker und Komponist
- 14. August: Wim Wenders, deutscher Regisseur und Fotograf
- 15. August: Alain Juppé, französischer Politiker
- 23. August: Carmen-Maja Antoni, deutsche Schauspielerin
- 26. August: Suzette Pirsch, Künstlerin
- 27. August: Marianne Sägebrecht, deutsche Schauspielerin
- 31. August: Van Morrison, irischer Rocksänger und Songschreiber
- 31. August: Ernst-Reinhard Beck, deutscher Politiker und MdB
- 31. August: Itzhak Perlman, israelischer Musiker
- 8. September: Christiane Krüger, deutsche Schauspielerin
- 8. September: Vinko Puljić, Erzbischof von Sarajevo und Kardinal
- 9. September: Ingrid Matthäus-Maier, deutsche Politikerin
- 11. September: Franz Beckenbauer, deutscher Fußballnationalspieler
- 12. September: Norbert Berger, deutscher Sänger
- 13. September: Alain Louvier, französischer Komponist
- 13. September: Gertrude Mongella, erste Präsidentin des Afrikanischen Parlaments
- 14. September: Jürgen Koppelin, deutscher Politiker und MdB
- 14. September: Lutz Brockhaus, deutscher Bildhauer
- 15. September: Hans-Gert Pöttering, deutscher Politiker
- 17. September: Phil Jackson, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 22. September: Ursula Stenzel, Mitglied des Europäischen Parlaments
- 22. September: Klaus Reichenbach, Minister im Amt des Ministerpräsidenten der DDR
- 23. September: Igor Iwanow, Sekretär des Sicherheitsrats Russlands
- 26. September: Gal Costa, brasilianischer Sänger
- 28. September: Marielle Goitschel, französische Skirennläuferin
- 29. September: Michael Bella, deutscher Fußballspieler
- 29. September: Nadeschda Tschischowa, russische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 30. September: Ralph Siegel, deutscher Musiker, Komponist und Musikproduzent
- 1. Oktober: Donny Hathaway, US-amerikanischer Musiker († 1979)
- 2. Oktober: Martin Hellman, Kryptologe
- 2. Oktober: Don McLean, US-amerikanischer Sänger und Komponist
- 5. Oktober: Brian Connolly, Schottischer Sänger der Gruppe The Sweet († 1979)
- 7. Oktober: Manfred Ruge, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Erfurt
- 21. Oktober: Michael Kraus, deutscher Künstler und Grafiker aus Olpe/Biggesee († 1978)
- 22. Oktober: Detlef Pirsig, deutscher Fußballspieler
- 27. Oktober: Arild Andersen, norwegischer Jazz-Bassist
- 27. Oktober: Waltraud Klasnic, Landeshauptmann der Steiermark
- 27. Oktober: Luiz Inácio Lula da Silva, brasilianischer Politiker und Präsident
- 29. Oktober: Wilfried Lieck, erfolgreicher deutscher Tischtennisspieler
- 3. November: Gerd Müller, Deutscher Fußballspieler und Rekordtorschütze
- 6. November: Rita Pavone, italienische Schlagersängerin
- 9. November: Jos van Immerseel, belgischer Cembalist
- 11. November: Daniel Ortega, Präsident von Nicaragua
- 12. November: Neil Young, kanadischer Rockmusiker
- 15. November: Anni-Frid Lyngstad, schwedische Popsängerin, Mitglied der Popgruppe ABBA
- 20. November: Johnny Dyani, südafrikanischer Jazz-Bassist und -Komponist
- 21. November: Goldie Hawn, US-amerikanische Schauspielerin
- 23. November: Dennis Nilsen, bezeichnete sich selbst als „Englands größten Serienmörder“
- 28. November: Georg Volkert, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 30. November: Roger Glover, englischer Bassist und Musikproduzent
- 30. November: Radu Lupu, rumänischer Pianist
- 9. Dezember: Andrew Birkin, britischer Drehbuchautor und Regisseur
- 18. Dezember: Matthias Weisheit, deutscher Politiker († 2004)
- 20. Dezember: Peter Criss, US-amerikanischer Schlagzeuger
- 20. Dezember: Arno Schmidt (Bundestagsabgeordneter), war vom
- 22. Dezember: Konrad Beikircher, ist Kabarettist und Musiker
- 22. Dezember: Ursula Haubner, österreichische Politikerin und seit dem
- 24. Dezember: Lemmy Kilmister, britischer Rockmusiker
- 25. Dezember: Rick Berman, ist Produzent der Star Trek Serien und Filme
- 28. Dezember: Birendra, König von Nepal († 2001)
- 30. Dezember: Paola Cacchi, italienische Leichtathletin und Olympionikin
- 31. Dezember: Leonard Adleman, Professor für Computerwissenschaften und Molekularbiologie
- 5. Januar: Hans Christiansen, deutscher Maler und Kunsthandwerker ( - 1866)
- 5. Januar: Julius Leber, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer ( - 1891)
- 10. Januar: Rudolf Borchardt, deutscher Schriftsteller und Übersetzer ( - 1877)
- 22. Januar: Alfred Wolfenstein, expressionistischer Lyriker, Dramatiker und Übersetzer ( - 1888)
- 22. Januar: Else Lasker-Schüler, deutsche Dichterin ( - 1869)
- 23. Januar: Eugen Bolz, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer ( - 1881)
- 23. Januar: Reinhold Frank, deutscher Rechtsanwalt und Widerstandskämpfer ( - 1896)
- 23. Januar: Helmuth James Graf von Moltke, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer ( - 1907)
- 27. Januar: Gideon Klein, tschechischer Komponist und Pianist ( - 1919)
- 29. Januar: Hans Conrad Leipelt, Mitglied der Weißen Rose ( - 1921)
- 1. Februar: Johan Huizinga, niederländischer Kulturhistoriker ( - 1872)
- 2. Februar: Alfred Delp, deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus ( - 1907)
- 2. Februar: Carl Friedrich Goerdeler, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer ( - 1884)
- 2. Februar – Friedrich Schirmer, Bürgermeister von Bunzlau und Oberbürgermeister von Wittenberg ( - 1859)
- 3. Februar:
Malerei
Die Malerei zählt neben der Architektur, der Bildhauerei, der Graphik und der Zeichnung zu den klassischen Gattungen der Bildenden Kunst.
Vorgeschichte
Das älteste Zeugnis der Malerei sind die Höhlenmalereien mit Tierdarstellungen aus der letzten Eiszeit bzw. dem Jungpaläolithikum.
Malerei und Zeichnung, aber auch Relief und Plastik sind als künstlerische Ausdrucksformen aus der Zeit von vor 35.000 bis 10.000 Jahren bekannt. Europäische Höhlenmalerein sind vor allem aus Spanien und Frankreich bekannt. Die Wandbilder in der Höhle von Lascaux in Südfrankreich wurden 1940 entdeckt. Die Tiermotive, Rinder, Hirsche, Pferde und Stiere sind in beeindruckender Weise dargestellt und gehören zu den ältesten bekannten Malereien der Menschheit. Auch aus Afrika, Asien und Australien sind frühe Felsmalereien bekannt.
Altertum und Antike
Später begegnet uns die Malerei im Orient (ab 10.000 v. Chr.) und in Ägypten (ab 3.000 v. Chr.) als Wandmalerei, auf Kreta (2.000 v. Chr.) als Freskomalerei. Aus Griechenland sind neben den Malereien auf Krügen, Vasen und Tellern auch frühe Malereien auf Tontafeln,
also erste eigenständige Bildträger, bekannt. Auch zur römischen Zeit herrschten um 100 v. Chr. in der Malerei die Wandmalerei und die Bemalung von Vasen und Amphoren vor. Viel bedeutender als die Malerei sind im alten Griechenland und Rom allerdings die Skulptur und das Relief gewesen.
Mittelalter
Die Tafelmalerei als Malerei auf eigenständigem Maluntergrund wie Holztafel oder später Leinwand, entwickelte sich erst im Mittelalter. Die europäische Malerei war bis ins Mittelalter, den Auftraggebern entsprechend, fast ausschließlich religiös geprägt. Es kam zur Ausmalung von Kirchen und Klöstern und zur Ausschmückung von Kirchenchören und Andachtskapellen mit Altarbildern. Andere Sujets wie Portrait, Genrebilder, Landschaftsmalerei oder Stillleben kamen erst im späten Mittelalter und in der Renaissancemalerei hinzu.
Eine bedeutende Entwicklung nahm die Malerei in der Renaissance mit der nachhaltigen Weiterentwicklung der Techniken der Ölmalerei, der Zentralperspektive, der Darstellung allegorischer Motive der Antike und bei der Betonung individueller Charaktere in der Menschendarstellung unter Zuhilfenahme der Kenntnisse der Anatomie.
Jan van Eyck (um 1390-1441) schuf erstmals selbständige Bildnisse und Portraits; Albrecht Dürer (1471-1528) malte 1493 das erste bekannte autonome Selbstbildnis in Europa; Albrecht Altdorfer (um 1480-1538) machte als erster Maler die Landschaft zum Hauptthema.
Vor allem die italienische Malerei der Hochrenaissance in den Städten Florenz, Venedig und Rom brachte bedeutende realistische Werke der Maler Leonardo da Vinci (1452-1519), Michelangelo (1475-1564), Raffael (1483-1520) und Tizian (1477-1576) hervor, die in Perspektive, Form, Farbe, Ausdruckskraft und malerischer Brillanz beispielgebend sind und die bildende Kunst Europas bis heute nachhaltig beeinflusst haben.
Im 17. Jahrhundert malten zahlreiche niederländische Maler Stillleben;
Jan Vermeer (1632-1675) war zur selben Zeit ein Meister der Vedutenmalerei (Ansicht von Delft, 1661).
Eine Sonderstellung nimmt der Barockmaler Rembrandt (1606-1669) und seine in psychologischer Ausdrucksform, Lichtführung und Farbgebung einzigartige Malerei ein, die bis heute als unübertroffen gilt.
Neuzeit
RembrandtMit dem Aufkommen der Fotografie sah sich die Malerei mit neuen Herausforderungen und Aufgaben konfrontiert, die nicht ohne Einfluss auf ihre Entwicklung im 19. Jahrhundert blieb. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden die Bilder überwiegend in Künstlerateliers. Das Braith-Mali-Museum in Biberach an der Riß beherbegt solche Originalateliers. Diese Arbeitsweise gilt auch für die Gegenwart. Mit den französischen Malern des Impressionismus beginnt allerdings die Freilichtmalerei. Zu dieser Richtung gehören Camille Pissarro (1830-1903), Èdouard Manet (1832-1883), Edgar Degas (1834-1917), Paul Cézanne (1839-1906), Alfred Sisley (1839-1899), Claude Monet (1840-1926), Berthe Morisot (1841-1895) und Pierre-Auguste Renoir (1841-1919). Paul Cézanne kann schon, wie in gewissem Maße auch Vincent van Gogh und Edvard Munch, als Wegbereiter der Moderne bezeichnet werden. Gerade Cézannes Werke markieren den Übergang, löst er sich doch zunehmend von der Wiedergabe der Realität und wendet sich dem Gegenstand der Malerei, Form und Farbe, zu.
Wichtige Stilrichtungen der modernen Malerei der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind der Kubismus, der Dadaismus und der Surrealismus. Nationale Besonderheiten sind der Expressionismus (Deutschland), der Futurismus (Italien), der Kubo-Futurismus und der Suprematismus (Russland) sowie der Vortizismus (England). Ein wichtiges Merkmal für die Kunst dier Moderne ist die Abstrakte Malerei, die sich innerhalb unterschiedlicher Stilrichtungen entwickelte. Weitere wichtige Stilrichtungen des 20. Jahrhunderts sind er Tachismus und weitgehend nach 1950 das Informel. Das American Abstract Painting und die Minimal-Art müssen als originär US-Amerikanische Kunstrichtungen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts angesehen werden. Die von Großbritannien ausgehende Pop Art erlebte insbesondere in den USA ihre Höhepunkte. Parallel entwickelten sich Fluxus, Happening und Performance. Neben all diesen Strömungen entwickelte sich auch ein moderner Realismus, für den beispielhaft der Fotorealismus steht.
Vielfach wurde schon voreilig das Ende der Malerei ausgerufen. Das geschah z. B. angesichts von Minimal Art und Konzeptkunst, bis schließlich die „ Neuen Wilden“ bzw. „Jungen Wilden“ in den 1980ern die Kunstszene eroberten und noch einmal eine Renaissance der Malerei einleiteten, z.B. mit den berühmten, kommerziell sehr erfolgreichen postmodernen Realisten ("Kapitalistischer Realismus") und Ironikern Gerhard Richter und Sigmar Polke. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts behauptet sich die Malerei neben vielen anderen Kunstformen (einschließlich digitaler Medien, Rauminstallation, Videokunst) - bedingt auch durch einen Kunstmarkt, der weiterhin nach (repräsentativen) handwerklich hergestellten Tafelbildern für seine Kunden verlangt - weiterhin als zeitgenössisches künstlerisches Medium. Sie steht für eine Nachfrage nach vermeintlicher "Authentizität" und der Figur des Künstler-Genies.
Der Malerei haben sich weiterhin viele junge - eher wieder realistisch, gegenständlich malende - Künstler verschrieben (siehe: Neue Leipziger Schule).
Legendäre Maler wie Kasimir Malewitsch, Pablo Picasso (1881-1973), Piet Mondrian (1872-1944) haben die Malerei des 20. Jahrhunderts künstlerisch entscheidend geprägt.
Bedeutende Maler nach 1945 sind neben vielen anderen: Andy Warhol, Robert Rauschenberg, Frank Stella, Barnett Newman, Jasper Johns, Asger Jorn, Georg Baselitz, Jörg Immendorff, Sigmar Polke, Gerhard Richter,Takat,Wolf Vostell
Siehe auch
- Abstrakte Malerei, Harmonie (Malerei)
- Kategorien:
- Techniken der Malerei
- Stilrichtungen in der Malerei
- Artikel über Maler (und die alphabetische Liste von Malern)
- Artikel über Gemälde
- :Kategorie:Bildende Kunst
!
Kategorie:Kunst (Beruf)
Kategorie:Bildende Kunst
ja:絵画
ko:회화
ms:Lukisan
Freiburg im Breisgau
Freiburg im Breisgau ist nach Stuttgart, Mannheim und Karlsruhe die viertgrößte Stadt in Baden-Württemberg und südlichste Großstadt Deutschlands.
Allgemeines
Die kreisfreie Stadt im gleichnamigen Regierungsbezirk ist Sitz des Regionalverbands Südlicher Oberrhein und des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald, von dem sie nahezu ganz umgeben ist. Die nächstgelegenen Großstädte sind Mulhouse (dt. Mülhausen), Basel etwa 60 km südlich und Zürich etwa 86 km südöstlich, Strasbourg (dt. Straßburg) etwa 85 km und Karlsruhe etwa 140 km nördlich sowie Stuttgart, etwa 200 km nordöstlich von Freiburg.
Die Einwohnerzahl der Stadt Freiburg im Breisgau überschritt Anfang der 1930er Jahre die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Heute leben rund 210.000 Menschen in der Stadt, darunter etwa 30.000 Studentinnen und Studenten der Albert-Ludwigs-Universität, der Fachhochschulen und der Pädagogischen Hochschule.
Geografie
Pädagogischen Hochschule
Pädagogischen Hochschule
Pädagogischen Hochschule
Pädagogischen Hochschule
Freiburg liegt an der Grenze zwischen Schwarzwald und Oberrheingraben. Die Verwerfung verläuft mitten durch das Stadtgebiet. Die östlichen Stadtteile liegen in einem Verbindungstal zum Zartener Becken beziehungsweise schon im Schwarzwald selbst (Kappel, Günterstal). Mit dem südöstlich gelegenen Schauinsland gehört der Gipfel eines der höchsten Berge des Schwarzwaldes zum Freiburger Stadtgebiet. Damit ist Freiburg unter den deutschen Städten die mit dem größten Höhenunterschied innerhalb des Stadtgebiets (mehr als 1000 Meter). Die westlichen Stadtteile liegen weitgehend auf einem Schwemmkegel, der während der letzten Eiszeit entstand. Im Süden liegt der Schönberg, der zur Vorbergzone zählt, einem Teil des alten Gebirges, der beim Einbrechen des Oberrheingrabens nur teilweise abgerutscht ist. Durch Freiburg fließt die Dreisam.
An die ehemalige Stadtmauer erinnert der Straßenname "Auf den Zinnen". Etwa zweihundert Meter nördlich davon verläuft der 48. nördliche Breitengrad. Die Stelle ist auf beiden Seiten der Nord-Süd-Durchgangsstraße (die hier Habsburgerstraße heißt) durch eine Schrift in Pflaster | | |