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Antennengewinn

Antennengewinn

Der Antennengewinn gibt an, wieviel Leistung eine Antenne in ihrer Hauptrichtung, bezogen auf eine Vergleichsantenne, abgibt oder empfängt. Der Antennengewinn resultiert aus einer Reduzierung der Leistung in anderen Richtungen, die Gesamtleistung bleibt unverändert. Beispielsweise genügt es für den UKW-Radioempfang, wenn die Rundfunkanstalten das Signal in Vorwärtsrichtung ausstrahlen und die Strahlung nach oben zum Himmel dämpfen. Die Einheit für das logarithmische Leistungs-Verhältnis von Antenne und Referenzantenne ist das Dezibel. Wählt man als Referenz einen Isotropstrahler, spricht man von dBi (isotrop) oder von dBd, wenn die Referenzantenne ein λ/2-Dipol ist.

Beispiele

Der Antennengewinn eines λ/2-Dipols, bezogen auf einen Isotropstrahler, ist 2,2 dBi und 0, bezogen auf sich selbst.
- λ/2-Dipol: 2,2 dBi bzw. 0 dBd
  - Wellenwiderstand 73 Ω;
- Marconi-Antenne:
  - Wellenwiderstnad: 36 Ω;
- Faltdipol: ca. 3,7 dBi bzw. 1,5 dBd
  - Wellenwiderstand 240 Ω
- Beverage-Langdrahtantenne (L= 5..10
- λ): ca. 7-9,5 dBi bzw 5-7 dBd
- Yagi-Antenne: ca. 9 dBi bzw. 7 dBd
- Parabolantennen: von 20 dB bis weit über 70 dB

Siehe auch


- http://www.funkschau.de/heftarchiv/pdf/2000/fs13/f0013055.pdf Kategorie:Funktechnik

Antenne (Technik)

Eine Antenne (von lateinisch antenna oder antemna – „Segelstange, Rahe“) sendet oder empfängt elektromagnetische Wellen.

Geschichte

Erstmals bemerkte Luigi Galvani im 18. Jahrhundert, dass Froschschenkel bei Gewitter oder in der Nähe einer Elektrisiermaschine zuckten, wenn sie mit einem kurzen Stück Draht verbunden wurden. Systematische Untersuchungen gehen zurück auf den deutschen Physiker Heinrich Hertz, aufbauend auf den theoretischen Grundlagen des Engländers James Clerk Maxwell. Dem Italiener Guglielmo Marconi gelang 1896 erstmalig die drahtlose Telegraphie.

Prinzip

Die Ausstrahlung elektromagnetischer Wellen ist mit der Beschleunigung von Ladungen verbunden, die ein wechselndes Dipolfeld erzeugen. Eine einfache Dipolantenne kann man sich als entarteten Schwingkreis aus Kondensator und Spule vorstellen: die Kondensatorplatten werden auseinander gezogen, um 180° zueinander verdreht und zu einem Leiter geformt; die Leiter übernehmen gleichzeitig die Funktion der Spule. Die Anordnung nennt man Hertzschen Dipol, wenn sie viel kleiner ist als die Wellenlänge λ der anregenden Wechselspannung. Sie ist für theoretische Überlegungen wichtig, da sich jede Antenne in kleine strahlende hertzsche Dipole zerlegen läßt. Wird der Kreis schnell genug angeregt, bilden sich geschlossene elektrische (E) Feldlinien, die das Sytem mit Lichtgeschwindigkeit verlassen. Die senkrecht zum E-Feld verlaufenden Magnetfelder bilden geschlossene Kreise um den Leiter. Im Nahfeld nimmt die Feldstärke proportional zur dritten Potenz der Entfernung r ab. Im Fernfeld verringert sie sich lediglich proportional 1/r und ist deshalb auch in großen Entfernungen nachweisbar (sonst wären Sterne unsichtbar). Die elektromagnetischen Felder sind polarisiert. Das Empfangssignal nimmt ab, wenn Empfangs- und Sendeantenne nicht parallel zueinander ausgerichtet sind. Eine Antenne hat einen hohen Wirkungsgrad, wenn sie auf die Wellenlänge abgestimmt ist, die sie empfangen oder senden soll. Eine stehende Welle kann sich dann ausbreiten, wenn die Antenne eine vielfache Länge von λ/2 besitzt. Die Stromknoten liegen an den offenen Enden einer Antenne. Bei einer symmetrischen Antenne befindet sich ein Spannungsknoten in der Mitte, an dem die Antenne niederohmig gespeist werden kann.

Antennenparameter

Verschiedene Parameter charakterisieren eine Antenne. Der Wellenwiderstand auch Strahlungswiderstand ist die Impedanz einer Antenne. Maßeinheit: Ohm Ein λ/2-Dipol hat eine Impedanz von 73 Ohm, die Impedanz von professionellen Antennen ist immer 50 Ω. Der Wirkungsgrad gibt an, welchen Anteil der aufgenommenen Leistung die Antenne als elektromagnetische Strahlung abgibt. Zum Testen einer Sendeanlage dient eine sogenannte künstliche Antenne mit dem Wirkungsgrad η von 0. Maßeinheit: % Der Antennengewinn gibt an, wieviel Leistung eine Antenne in ihrer Hauptrichtung, bezogen auf eine Vergleichsantenne, abgibt oder empfängt. Maßeinheit: dBd bzw. dBi der Öffnungswinkel ist der Winkel der Vorzugskeule im Richtdiagramm einer Antenne, bei dem das Signal auf die Hälfte abfällt. Maßeinheit: ° Die Bandbreite gibt den Frequenzbereich maximaler Empfindlichkeit der Antenne an, meist bezogen auf einen Abfall von 3dB. Bandbreite und Öffnungswinkel können zusammengefasst werden zu einem 3 dimensionalen Bereich im Wellenvektor-Raum, k-Raum, Fourier-Raum (oder wie er auch gerade genannt wird) in dem die Impedanz der Antenne dem Empfänger / Sender angepasst ist. Bei einem Flugzeug oder Auto müssen viele Bereich dieses k-Raums den verschiedenen Instrumenten (Abstandsradar, Bodenradar, Mobiltelefon, AM-Radio, FM-Radio, GPS, Funk-Bojen, Sprechfunk, Satelliten-Internet) zugeordnet werden. Man hat dann die Wahl zwischen:
- Ein Menschen kann mit einem Auge in verschiedene Richtungen gucken und verschiedene Farbe (Frequenzen) sehen
- Ein Insekt braucht für jede Richtung ein eigenes Auge, welches nur eine Farbe sieht.

Antennen-Bauformen

Grundsätzlich ist eine Empfangsantenne auch zum Senden geeignet und umgekehrt (Reziprozitätsgesetz). Die Bauform verhindert meist einen wechselseitigen Einsatz, beispielsweise durch die begrenzte elektrische Belastbarkeit oder die Verschaltung elektrischer Vorverstärker. Da sich die Größe der Antennenelemente an der der Wellenlänge orientiert, ist die Frequenz ein wichtiges Kriterium für den Aufbau einer Antenne. Die Auswahl sortiert die Antennen nach ihrem Bauprinzip :

Dipolantennen
- Einfache Dipolantennen
  - T-Antenne
  - L-Antenne
  - Marconi-Antenne
  - Faltdipol
  - Schlitzantenne
  - Patchantenne
  - Schmetterlingsantenne
  - Fraktalantenne
  - logarithmisch periodische Antenne (LPA) [http://www.itnu.de/radargrundlagen/antennen/at12-de.html]


- Mehrfach-Dipolantennen
  - Yagi-Antenne (eigentlich Yagi-Uda-Antenne)
  - Quadantenne
  - Reusenantenne
  - phasengespeiste Antennen-Arrays (Gruppenantenne)
  - Langdrahtantenne, Länge größer λ/2
  - Beverage-Antenne
  - Bodendipol
  - Schrägdrahtantenne

Spiegelantennen
- Parabolantenne
- Offsetparabolantenne
- Cassegrain-Antenne
- Gregory-Antenne
- große Hornantenne (eine Begrenzungswand ist ein Spiegelsegment)

magnetische Antennen (magnetischer Loop)
- Ferritantenne
- Isotronantenne
- Rahmenantenne

Sonstige Antennen:
HB9CV-Antenne, Backfireantenne, Vorhangantenne, Delta-Loop, Slooper

Weitere Bauformen:

- Wendelantenne
- Mastantenne
- Schirmantenne
- Alexanderson-Antenne
- Richtstrahlantenne
- Schwundmindernde Antenne
- Wullenweber-Kreisantennenanlage
- Sendeantenne

Anmerkungen


- Tscherenkow-Licht ist ein weiteres Beispiel für die Ausstrahlung elektromagnetischer Wellen. Ausgelöst wird sie durch Ladungsverschiebungen, die hochenergetische Partikel in Festkörpern oder Flüssigkeiten erzeugen. Die Anregungsfrequenzen sind so hoch, dass die Strahlung auch als sichtbares Licht ausgestrahlt wird.
- Nach dem Atommodell der klassischen Physik umkreisen negativ geladene Elektronen den Atomkern. Danach würde die Bahnbeschleunigung ein wechselndes Dipolfeld erzeugen, wodurch Atome ständig Energie in Form elektromagnetischer Wellen verlieren würden. Erst die Quantenmechanik fand mit der Einführung diskreter Energieniveaus eine Erklärung für die Stabilität von Atomen.
- Jede beschleunigte elektrische Ladung erzeugt elektromagnetische Strahlung: z.B. Synchrotronstrahlung, Röntgenröhre, Freie-Elektronen-Laser (FEL)

Bilder

Bild:Wurfantenne.jpg|Wurfantenne (zusammengerollter Faltdipol für UKW-Empfang). Bild:Zimmerantenne.jpg|Aktive Zimmerantenne für VHF- und UHF-Empfang Bild:20050609 1040 2804-800px--ultra-low-cost dvb-t schmetterlingsantenne.jpg|Selbstbau DVB-T Schmetterlingsantenne

Literatur


- Karl Rothammel, Antennenbuch, Frankh Verlag Stuttgart, 9. Auflage 1988, ISBN 3-440-05853-0
- Albrecht Hock, Arastou Tscharmi, Antennenpraxis Expert-Verlag, Dezember 1995, ISBN 3816911501
- Günther Grünbeck, Der Antennenbaukasten, Juli 2003, ISBN 3881803947
- Lothar Starke und Herbert Zwaraber, Praktischer Aufbau und Prüfung von Antennen- und Verteilanlagen, Hüthig Verlag, Juli 2002, ISBN 3778528971

Siehe auch


- Sendeantenne
- Antenna Diversity
- Papstfinger
- Rundfunk
- Kurzwellenrundfunk
- Stehwellenverhältnis
- EIRP Effective isotropic radiated power
- Frequenzbänder
- DVB-T, Schmetterlingsantenne
- Laser Communication Terminal (Optische Datenübertragung)

Weblink


- [http://www.wolfgang-rolke.de/antennas/ Breitbandantennen]
- [http://www.itnu.de/radargrundlagen/antennen/at01-de.html (Radar-) Antennentechnik] Kategorie:Funktechnik ja:空中線 ms:Antena

Isotropstrahler

Ein Isotropstrahler, auch Kugelstrahler genannt, ist ein Modell bzw. die theoretische Idealisierung eines Punktstrahlers, der isotrop, d. h. gleichmäßig in alle Raumrichtungen, sendet bzw. empfängt. Praktisch gibt es ihn noch nicht. Der dBi-Wert gibt den Antennengewinn einer Antenne an, bezogen auf den Isotropstrahler. Beispielsweise beträgt er für eine λ/2-Dipolantenne in Richtung senkrecht zur Antennenachse 2,2 dBi, für einen Hertzschen Dipol 1,8 dBi. Kategorie:Funktechnik

Dipolantenne

Eine Dipolantenne (Di, lat. zwei - Zweipolantenne), ist die Bezeichnung für zwei gleichlange gerade Metallstäbe, die bei Speisung mit einem hochfrequenten Wechselstrom elektromagnetische Wellen erzeugen und in den Raum abstrahlen. Die Stäbe befinden sich auf einer gemeinsamen Achse (kollinear) und werden normalerweise in der Mitte in einem definierten Zwischenraum gespeist. Der sog. Faltdipol ist eine spezielle Art des λ/2-Dipols, bei dem die Speisung in der Mitte zweier paralleler Drähte erfolgt, die an den Enden kurzgeschlossen sind. Seine Impedanz ist 4 mal höher als die des gestreckten Dipols. Die optimale Länge einer solchen Antenne ist in Resonanz die Hälfte der Wellenlänge des speisenden hochfrequenten Wechselstromes - der sogenannte Lambda/2 - Dipol. Eine Verkürzung oder Verlängerung der Stäbe hat somit eine Änderung der Resonanzfrequenz zur Folge. Die Impedanz eines idealen (theoretischen) Lamda/2-Dipols mit einem Leiterdurchmesser von 0 ist (73+j42,5) Ohm, seine Halbwertsbreite ist 78°. Das Richtdiagramm des elektrischen Feldes eines horizontalen Lambda/2 - Dipols ähnelt einer querliegenden Acht. Um den idealen Dipol resonant zu machen muss ein Verkürzungsfaktor von 0,96 angewandt werden. Das heißt ein λ/2 - Dipol ist eigentlich 0,48 λ lang. Wenn die Stärke der Dipolelemente > 0 ist sinkt der Verkürzungsfaktor in Abhängigkeit vom realen Durchmessers weiter ab. Das Prinzip der Dipolantenne geht auf den deutschen Physiker Heinrich Rudolf Hertz zurück, der als erster elektromagnetische Wellen experimentell nachweisen konnte. Sein Dipol, der wesentlich kleiner als λ/8 war, hat nur noch theoretische Bedeutung.

Siehe auch


- Antenne (Technik)
- Antennengewinn
- Richtantenne

Weblinks


- [http://www.itnu.de/radargrundlagen/antennen/at10-de.html Antennen-Dipol (Erklärung und graphische Darstellung)] Kategorie:Funktechnik

Marconi-Antenne

Eine Marconi-Antenne ist eine senkrecht montierte Stabantenne der Länge λ/4. Dabei bezeichnet λ die Wellenlänge, auf die die Antenne abgestimmt ist. Befindet sich der Fußpunkt nahe der Erdoberfläche, bilden Fußpunkt und Erde die Einspeisungspunkte. Die Erde dient als Spiegel und ergänzt die Antenne zu einem λ/2 Strahler. Soll eine Marconi-Antenne in größerem Abstand zur Erde betrieben werden, stellt man ihren Fußpunkt auf eine geerdete Platte oder 2 kreuzförmig angeordnete geerdete Stäbe (engl. ground plane). Mit 60 Ω ist der Wellenwiderstand halb so groß wie der eines λ/2 Strahlers. Marconi-Antennen, deren Fußpunkt nahe der Erdoberfläche liegen, werden in Form von selbststrahlenden Sendemasten als Sendeantenne für Mittelwellensender (meist kleinerer Leistung) und für Langwellensender verwendet. Marconi-Antennen, die in größerem Abstand zur Erde betrieben werden, werden insbesondere von CB- und Mobilfunkern verwendet. Kategorie:Funktechnik

Beverage-Antenne

Eine Beverage-Antenne ist eine Langdrahtantenne, die von einer Seite gespeist wird und deren Ende über einen Widerstand geerdet ist. Dadurch verschiebt sich die symmetrische Strahlungscharakteristik des Dipols in Richtung des geerdeten Antennenendes unter Verringerung der Rückwärtsstrahlung. Im Diagramm markiert die Pfeilspitze die geerdete Seite. Bei einer Länge, die 5-10 Mal so groß ist wie die Wellenlänge, ist ein Antennengewinn von 10 dBi erreichbar. Durch die seitliche Speisung ist die Antenne hochomig und erfordert einen Übertrager (Balun) zur Impedanzanpassung. Der Gesamtwirkungsgrad einer Beverage-Antenne ist mit 1% genauso schlecht wie der der symmetischen Bauform.

Siehe auch

symmetischen Bauform Kategorie:Funktechnik ja:ビバレージアンテナ

Yagi-Antenne

Eine Yagi-Antenne ist eine Richtantenne, die aus einem gespeisten Dipol, davor einer Reihe von Direktoren und einem oder mehreren Reflektoren hinter dem Dipol besteht, wobei die Reflektoren auch übereinander angeordnet werden können. Der gespeiste Dipol kann sowohl ein gestreckter Dipol als auch ein Faltdipol sein. Reflektor Die Yagi-Antenne wurde ab 1924 von den Japanern Hidetsugu Yagi und Shintaro Uda entwickelt. 1926 veröffentlichten sie die erste Beschreibung in einer japanischen Zeitschrift. Im Juni 1928 wurde in den USA ein englischer Artikel von Yagi veröffentlicht, so dass die Antenne von nun an seinen Namen trug. Der korrekte Name Yagi-Uda-Antenne wird nur selten verwendet. 1928 Der Dipol (1), im Bild rechts als Faltdipol ausgeführt, wird über die Zuleitung (4) gespeist. Der Dipol hat eine Länge von einer halben Wellenlänge (λ/2), bezogen auf die Ausbreitungsgeschwindigkeit in Metall. Sie ist etwas kleiner als λ/2 im Vakuum. Die Direktoren (3) sind etwas kürzer, die Reflektoren (2) etwas länger als der Dipol. Dipol, Reflektor und Direktoren sind galvanisch nicht gekoppelt. Sie können auf einem gemeinsamen leitenden Trägerstab montiert werden, weil in der Mitte der Dipole Spannungsknoten liegen und dort kein Strom fließt. Der Abstand von Reflektor(en) und Dipol beträgt ca. 0,15 λ, von Dipol und erstem Direktor ca. 0,1 λ. Mit einer dreielementigen Yagiantenne ist ein Antennengewinn von 4-5 dBd erreichbar, weitere Direktoren erhöhen ihn auf bis zu 20 dBd. Der aktive Dipol erregt die passiven (parasitären) Elemente, also den Reflektor und die Direktoren. Die parasitären Elemente wirken ebenfalls als Strahler, die allerdings phasenverschoben zum aktiven Dipol senden. Die Phasenverschiebung wird nicht nur durch die Elementposition auf dem Längsträger (dem sog. Boom), sondern auch durch die Elementlänge bestimmt. Durch die vom Dipol abweichende (resonante) Länge ergeben sich induktive bzw. kapazitive Verhaltensweisen, mit entsprechenden Phasenverschiebungen der Ströme in den Elementen. Das Fernfeld der Yagi entsteht letztlich aus der richtungsabhängigen und phasenabhängigen Überlagerung der Strahlungsanteile aller Elemente der Yagi-Uda-Antenne. In Richtung des Booms (vorwärts) überlagern sich die Feldanteile konstruktiv (ergänzend), rechts und links davon ist die Überlagerung dagegen mit steigendem Winkel schnell destruktiv (auslöschend) wodurch sich die gewünschte Vorzugsrichtung ergibt. Bild:Lang-yagi-70cm.JPG|70cm Lang-Yagi für das 70cm Amateurfunk Band. Bild:Yagip.jpg|Zwei Yagi-Hausantennen für den Fernsehempfang (Mitte). Der Reflektor der oberen Yagi-Antenne ist als Gitter ausgeführt. In der einschlägigen Fachliteratur finden sich verschiedenen Angaben für ein ´Optimaldesign´, die jeweils unterschiedliche Abstufungen der Elementlängen und Abstände vorschlagen. In Experimenten konnte hier nachgewiesen werden, dass geringe kontinuierliche Längen- und Abstandsvariationen zu höheren Gewinnen führen, als bei einfacher Ergänzung ´kurzer´ Antennen mit weiteren Elementen gleicher Länge und gleichem Abstand. Zurückgeführt wurde dies auf die Betrachtung der Yagi-Uda als ´Wellenleiterstruktur´, auf der sich (ausgehend vom gespeisten Dipolelement) eine Wanderwelle in Richtung Antennenspitze ausbreitet. Die Elementvariation soll hier laut Theorie einen verbesserten Übergang zum Freiraum herstellen. Yagi-Antennen können auch noch bei sehr hohen Frequenzen verwendet werden, so zum Beispiel für den Empfang von Meteosat (1690 MHz). Dort kommen Antennen mit bis zu 30 Elementen und Antennegewinnen von bis zu 16 dBd zum Einsatz. Amateurfunker verwenden oft eine drehbare Yagi aus drei oder mehr Elementen in den Wellenbereichen von 0,5 m bis 20 m. Yagi-Antennen für größere Wellenlängen sind selten, weil die Elemente dann sehr groß und schwer werden.

Siehe auch

Kategorie:Funktechnik ja:八木・宇田アンテナ

Parabolantenne

thumb Eine Parabolantenne (im Volksmund auch Schüssel genannt) nutzt das Prinzip aus, dass ein Reflektor, in Form eines Rotationsparaboloids, parallel auftreffende Strahlung an einem Punkt bündelt. Sie gehört damit zur Gruppe der Flächenstrahler.

Spezifika

Flächenstrahler Diese Form erlaubt es, Strahlung, die auf eine große Fläche trifft, auf einen kleinen Punkt zu bündeln. Der Solarofen nutzt dieses Prinzip, um mit Hilfe des Sonnenlichts Speisen zu erwärmen. Zusätzlich fokussiert die Parabolantenne auch noch sehr gut. Typische Öffnungswinkel liegen im Bereich von wenigen Grad. In der Funkübertragung werden Parabolantennen hauptsächlich in der Mikrowellenübertragung verwendet. Durch die hohe Bündelung und die große Effizienz ist es hier möglich, die hohen Entfernungen zu geostationären Satelliten mit recht geringen Sendeleistungen (z. B. 50 Watt für Fernsehen) zu überbrücken. Zur Kommunikation mit erdnahen Satelliten verwendet man in der Regel Reflektoren mit Durchmessern von bis zu 10 Metern. Große Parabolantennen mit Durchmessern von bis zu 100 Metern findet man in den Bodenstationen zur Überwachung von Raumflugkörpern, bei Radioteleskopen und bei Radargeräten. Gelegentlich wird aus Konstruktions- und Kostengründen trotz Leistungseinbußen von der Parabelform abgewichen zugunsten einer sphärischen Bauweise.

Bauformen

Satelliten Man unterscheidet zwischen verschiedenen Bauformen Parabolscher Antennen (dh. Parabelartige Antennen):

Parabolantenne

Die Normalform der Parabolantenne besteht aus einem rotationssymmetrischen Gebilde, dessen Schnittbild eine Parabel ist. Der Erreger (Empfangs- oder Sendeteil) befindet sich in der Rotationsachse. Diese Bauform wird besonders bei großen Antennen angewandt.

Offsetparabolantenne

Erreger Bei der Normalform besteht das Problem, dass der Erreger genau zwischen dem Reflektor und dem Sender liegt. Somit wirft der Erreger einen "Schatten" auf den Reflektor. Dieser Bereich des Reflektors kann somit nicht mehr benutzt werden. Dieses Problem wird dadurch gelöst, dass der Erreger etwas verschoben wird. Dadurch verändert sich auch der Einfallswinkel. Durch den geänderten Einfallswinkel ist das Parabol der Welle gegenüber geneigt. Die dadurch resultierenden Phasenverschiebungen zwischen den unterschiedlichen Flächen des Parabols am Erreger haben einen geringeren Gewinn zur Folge Die typische Satellitenschüssel für den Heimgebrauch entspricht dieser Bauform, da auch witterungsbedingte Probleme wie anhaftender Schnee hier nicht oder kaum (nur im unteren Bereich) auftreten und es somit zu keinem Signaleinbruch und dadurch zu Empfangsproblemen kommt. (Man denke nur daran, dass viele Satellitenschüsseln an einer schwer erreichbaren Stelle z. B. auf dem Dach montiert sind.)

Cassegrainantenne

Bei Cassegrainantennen befindet sich an der Stelle des Erregers ein Subreflektor. Dieser Subreflektor ist hyperbolisch geformt und besitzt deshalb zwei Brennpunkte. Der eine Brennpunkt dieses Hyperbols fällt mit dem Brennpunkt des Parabols zusammen, der zweite Brennpunkt befindet sich an der Stelle, an der der Erreger sitzt, meist in einem Loch im Zentrum der Parabolfläche.

Gregoryantenne

Bei Gregoryantennen befindet sich, wie auch bei der Cassegrainantenne, ein Subreflektor. Dieser Subreflektor ist ellipsoid geformt und besitzt deshalb zwei Brennpunkte. Der eine Brennpunkt dieses Ellipsoids fällt mit dem Brennpunkt des Parabols zusammen, der zweite Brennpunkt befindet sich an der Stelle, an der der Erreger sitzt, meisst in einem Loch im Zentrum der Parabolfläche.

Siehe auch


- Parabolantenne (TV)

Weblinks


- [http://www.qsl.net/g3pho/casseg.pdf Berechnung des Cassegrain-Subreflektors (auf Englisch)] Kategorie:Funktechnik

Kategorie:Funktechnik

Kategorie:Nachrichtentechnik Kategorie:Leitungslose Telekommunikationsverfahren

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El Cajon
El Cajon (pronounced "el ka-HONE") is a city located in San Diego County, California. As of the 2000 census, the city had a total population of 94,869.

Geography

El Cajon is located at 32°47'54" North, 116°57'36" West (32.798300, -116.960055). According to the United States Census Bureau, the city has a total area of 37.7 km² (14.6 subatomic particles, which determines their electromagnetic interactions. Electrically charged matter is influenced by, and produces, electromagnetic fields. The interaction between charge and field is the source of one of the four fundamental forces, the
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