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AnthologyUnter dem Titel Anthology veröffentlichten die Beatles in den Jahren 1995 bis 2003 einen umfassenden Rückblick auf ihr künstlerisches Schaffen. Es erschienen drei Doppel-Alben, eine Video-Box und ein Buch.
Die Musik-Alben
Bei der Arbeit an den Anthology-Alben wollten die verbliebenen drei Beatles John Lennon mit einbeziehen. Als ihnen dann Yoko Ono drei frühere Demo-Aufnahmen Lennons der Titel Grow Old With Me, Real Love und Free As A Bird anvertraute, überarbeiteten sie diese in Zusammenarbeit mit Jeff Lynne digital und fügten neu eingespielte Gesangs- und Instrumentaltracks dazu. Die drei Songs stammen aus den Jahren 1977 bis 1980, in denen Lennon viel am Piano in seinem Dakota-Apartment in New York komponierte.
Die drei Doppel-Alben enthalten Aufnahmen früher Auftritte, Demos, Studio-Outtakes und unveröffentlichte Titel aus den Jahren 1958 bis 1970 und vermitteln so einerseits einen Eindruck über die musikalische Entwicklung der Gruppe, gewähren andererseits einen Einblick in die Studioarbeit der Beatles.
Alle drei Alben wurden sowohl als CD als auch auf Vinyl veröffentlicht.
Anthology 1
Anthology 1 wurde im November 1995 veröffentlicht.
Eröffnet wird das Album mit dem Song Free As Bird, der zuvor bereits als Single erschienen war und als erster neuer Beatles-Song seit 25 Jahren vermarktet wurde.
Die Titel des Albums decken die frühen Jahre der Beatles ab, angefangen mit Bandaufnahmen der Quarry Men aus dem Jahr 1958, geht die musikalische Zeitreise weiter mit den ersten Studioaufnahmen in Hamburg unter der Regie von Bert Kaempfert im Jahr 1961, den Demo-Aufnahmen für das Vorspielen bei Decca aus dem Jahr 1962, den ersten Aufnahmen unter der Regie von George Martin bis zu den Aufnahmen für ihr drittes Studioalbum Beatles For Sale aus dem Jahr 1964.
Anthology 2
Anthology 2 erschien im März 1996.
Wie der Vorgänger beginnt auch dieses Album mit einem neuen Beatles-Song: Real Love. Wie zuvor bei Free As A Bird hatten Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr in Zusammenarbeit mit Lynne eine Demo-Version eines alten Lennon-Songs überarbeitet. Anschließend führt das Album durch die musikalische Arbeit der Beatles während der Jahre 1965 bis 1968, u.a. mit Aufnahmen aus den Sessions für Help! und Rubber Soul und Revolver. Ein Höhepunkt sind die verschiedenen Takes aus den Aufnahmesession für den Titel Strawberry Fields Forever, die einen faszinierenden Einblick in die Entstehung des Titels geben.
Anthology 3
Anthology 3 erschien im Oktober 1996. Obwohl ursprünglich geplant war, eine weitere neue Single zu veröffentlichen, kam es nicht dazu. Es hieß, es sei kein brauchbares Material aus dem Nachlass Lennons mehr vorhanden. So kommt es, dass ein unveröffentlichtes Instrumentalstück aus dem Jahr 1968 von George Martin das Album eröffnet.
Der dritte Teil der Anthology führt durch die letzten Schaffensjahre der Beatles und bringt Aufnahmen der Band aus den Jahren 1968 bis 1970. Es beginnt mit Aufnahmen aus den Sessions für das sogenannte White Album und endet mit Titeln aus den letzten gemeinsamen Studioarbeiten für das Album Abbey Road aus dem Januar 1970.
Exkurs: Free As A Bird
In dem Video zu "Free As A Bird" gibt es viele Andeutungen auf Songs und die Geschichte der Beatles, z.B.
- zu Beginn des Songs ist ein Vogelflattern wie in "Across The Universe" zu hören
- es sind Kinderbilder der Beatles zu sehen
- die Liverpooler Docks in Erinnerung an John Lennons Vater
- Die Hafenarbeiter: "They Run And Hide Their Heads" von "Rain"
- ein Auftritt der Beatles im Cavern Club
- Strawberry Fields von "Strawberry Fields Forever"
- rennende Kinder von "Lady Madonna" ("See How They Run")
- ein Lieferwagen mit der Aufschrift "Egg. Co." und ein Eiermann von "I Am The Walrus"
- zwei Männer, die wie Beamte aussehen von "Taxman", streifen das Bild
- das "Poppy Girl" von "Penny Lane"
- der Friseur hat ein Foto der Beatles im Schaufenster von "Penny Lane"
- zwei Frauen verlassen einen Laden, eine von ihnen ist "Polythene Pam"
- ein Junge flüstert seiner Freundin etwas ins Ohr von "Do You Want To Know A Secret?"
- zwei Menschen sitzen im Auto von "Why Don't We Do It In The Road?"
- das Anthology-Cover in einem Schaufenster
- eine Geburtstagstorte von "Birthday" mit der Zahl 64 von "When I'm Sixty-Four"
- ein Schild mit der Aufschrift "Dr. Robert" von "Dr. Robert"
- eine Menschenmenge "A Crowd Of People Stood And Stared" von "A Day In The Life"
- ein Feuerwehrauto von "Penny Lane" ("He Likes To Keep His Fire Engine Clean")
- "Pretty Little Policeman In A Row" von "I Am The Walrus"
- ein Drachen (engl. kite) von "Being For The Benefit Of Mr. Kite"
- jemand verschwindet über eine Leiter in einem Fenster von "She Came In Through The Bathroom Window."
- eine große Sonnenblume "Everyone Smiles As You Drift Past The Flowers, That Grows So Incredibly High," von "Lucy In The Sky With Diamonds"
- Kinder mit Schweinemasken von "Piggies"
- ein Schriftsteller arbeitend am Schreibtisch von "Paperback Writer"
- die Uhr zeigt 10:09 Uhr, "One After 909"
- grüne Äpfel in einer Obstschale als Symbol für ihr Plattenlabel "Apple"
- im Fernsehen laufen die Beatles bei der "Ed Sullivan Show"
- eine Zeitung mit der Überschrift "4,000 Holes Found In Blackburn, Lancashire" von "A Day In The Life"
- ein Portrait der Queen von "Her Majesty"
- ein Mann repariert ein Dach von "Fixing A Hole"
- ein "Blue Meanie" von "Yellow Submarine" guckt aus einem Loch in der Straße "Sleeps In A Hole In The Road" von "Mean Mr. Mustard"
- auf der linken Straßenseite wird eine Bulldogge spazieren geführt von "Hey Bulldog"
- ein "Newspaper Taxi" von "Lucy In The Sky With Diamonds" kommt die Straße herauf
- eine Frau verschwindet mit dem Taxi "She's Leaving Home"
- John Lennon und Yoko Ono tanzen den Walzer zu "I Me Mine"
- der Bus der "Magical Mystery Tour" am Ende der Straße
- ein Elefant von "Bungalow Bill"
- alle möglichen Personen des "Sgt. Pepper"-Covers z.B. Maharishi Maresh Yogi von "Sexy Sady"
- ein Grabstein mit der Aufschrift "Eleanor Rigby" von "Eleanor Rigby"
- "Father McKenzie Wiping The Dirt From His Hands As He Walks From The Grave" von "Eleanor Rigby"
- Paul McCartney auf einem kleinen Hügel von "The Fool On The Hill"
- ein Mädchen allein mit einem Koffer von "She's Leaving Home"
- dahinter zu sehen: "The Long And Winding Road"
- der Fußgängerüberweg vom "Abbey Road"-Cover
- eine Politesse an der linken Seite der Straße von "Lovely Rita"
- der Vorhang fällt - "The End"
Kategorie:Album (The Beatles)
The Beatles
The Beatles waren eine britische Musikgruppe aus Liverpool. Die Gruppe gilt als die erfolgreichste und einflussreichste Band des 20. Jahrhunderts. Ihre aktive Zeit waren die 60er Jahre, bevor sie sich im Jahr 1970 trennte. Die Beatles entwickelten sich aus den Vorläufergruppen The Quarry Men (1957), Johnny And The Moondogs (1959) und The Silver Beatles (1960). Unter dem Namen „Beat Brothers“ – vorgeschlagen vom Produzenten Bert Kaempfert – machten die Beatles als Begleitband von Tony Sheridan im Jahr 1961 in Hamburg ihre ersten Plattenaufnahmen. Ihre Karriere begann 1962 mit der Veröffentlichung ihrer ersten Single Love Me Do und dauerte bis zum 10. April 1970, als Paul McCartney in einer Pressemitteilung die Trennung offiziell bekannt gab.
Allgemein
Die vier Bandmitglieder der Gruppe – oft als „Fab Four“ oder (wegen ihrer Frisur in den Anfangsjahren) scherzhaft als „Pilzköpfe“ bezeichnet – waren:
- John Lennon (John Winston Lennon, später John Ono Lennon, - 9. Oktober 1940 in Liverpool), Gesang, Rhythmusgitarre, Keyboards und Mundharmonika. Am † 8. Dezember 1980 wurde John Lennon von dem geistig verwirrten Attentäter Mark David Chapman in New York vor dem Dakota Building, in dem Lennon mit seiner Frau ein Apartment bewohnte, erschossen.
- Paul McCartney, (James Paul McCartney, - 18. Juni 1942 in Liverpool), Gesang, Bass-Gitarre, Gitarre und Keyboards
- George Harrison ( - 25. Februar 1943 in Liverpool, † 29. November 2001 in Los Angeles an Krebs), Gesang, Leadgitarre und Sitar
- Ringo Starr (Richard Starkey, - 7. Juli 1940 in Liverpool), Schlagzeug und Gesang ab August 1962 an Stelle von Pete Best
Zeitweilig wirkten in der Gruppe mit:
- Stuart („Stu“) Sutcliffe, Bass bis 1960 ( - 23. Juni 1940 in Edinburgh, † 10. April 1962 in Hamburg an einem Blutgerinnsel im Gehirn)
- Randolph Peter („Pete“) Best, Schlagzeug bis 1962 ( - 24. November 1941 in Madras)
John Lennon und Paul McCartney waren die musikalischen Köpfe der Beatles. Sie komponierten die meisten Lieder der Band, darunter zahlreiche Hits wie Yesterday, Let It Be, I Want To Hold Your Hand, A Hard Day's Night, She Loves You, Help!, Michelle, Yellow Submarine, Lucy in the Sky with Diamonds (das nach einem selbstgemalten Bild von John Lennons Sohn Julian, der sagte, das sei seine Schulkameradin Lucy am Himmel mit Diamanten, benannt wurde), Hey Jude und I am the Walrus.
Während der aktiven Zeit der Band veröffentlichen John Lennon und Paul McCartney ihre Songs stets unter dem Copyright von „Lennon-McCartney“ (Ausnahme ist "Please Please Me", ihre erste Schallplatte, auf der als Autoren McCartney-Lennon genannt sind). Das hatten sie zu Beginn ihrer kompositorischen Tätigkeit so abgesprochen und galt auch für Lieder, die einer der beiden alleine schrieb. Grundlage für diese Vereinbarung war der Umstand, dass Lennon/McCartney kurz nach Gründung der Band ihre Songs tatsächlich gemeinsam schrieben und es sich um echte Gemeinschaftskompositionen handelte.
Im Laufe der Jahre schrieben beide ihre Lieder zunehmend getrennt. Dabei ist musikwissenschaftlich umstritten, ob John Lennon oder Paul McCartney den größeren kreativen Beitrag zum musikalischen Gesamtwerk der Beatles geleistet hat. In der wissenschaftlichen Literatur wird heute überwiegend die Auffassung vertreten, dass John Lennon die kreativere und innovativere musikalische Kraft war. Dies werde insbesondere an seinem Hang zu ausgefallenen Arrangements und harmonischen Finessen deutlich. Paul McCartney wird heute zumeist als die im melodiösen Bereich führende Kraft der Beatles angesehen und gilt damit als in gleicher Weise genial wie sein musikalischer Partner.
Dass die beiden "Stars" der Beatles auch enge Freunde waren, beweist die Tatsache, dass Paul bei Johns erster Hochzeit mit Cynthia Powell deren Trauzeuge war.
Doch obwohl die Einflüsse auf die Beatles-Musik von Paul McCartney und John Lennon von außen betrachtet hervorragend waren, so ist die Bedeutung von George Harrison und Ringo Starr nicht zu unterschätzen. Die enorme Wirkung der Beatles ist nicht nur durch die Qualität der Songs oder durch die Leistungen einzelner zu erklären, sondern konnte nur durch das Zusammenspiel von vier hochbegabten Musikern geschehen, die auch für ihren anarchischen Humor und ihre sympathische Ausstrahlung berühmt geworden sind.
Als Songwriter für die Beatles betätigte sich auch George Harrison. Dabei stand er angesichts der musikalischen „Übermacht“ von Lennon/McCartney immer im Schatten dieses Songwriter-Duos. Dennoch entwickelte Harrison – vor allem in der Spätzeit der Beatles – beachtliche kompositorische Fähigkeiten. Mit Liedern wie While My Guitar Gently Weeps, Here Comes The Sun und Something fand er weltweite Anerkennung als Komponist. Zudem gilt er als derjenige Beatle, der am meisten Zeit und Arbeit in die Suche nach neuen Klangdimensionen steckte. So führte er neben neuen Aufnahmetechniken auch das indisch-mystische Element in die Musik der Beatles ein.
Der oft in den Hintergrund gedrängte Ringo Starr schrieb auch einige Lieder, wie zum Beispiel Octopus's Garden. Er war es auch, der Yellow Submarine und With A Little Help From My Friends sang, weltweit bekannte Songs der Beatles.
Die Beatles trennten sich offiziell im Jahr 1970, als Band waren sie bereits in den späten 1960er Jahren auseinandergebrochen. Die Gründe waren vielfältig: Es gab Eifersüchteleien, musikalische Differenzen und finanzielle Auseinandersetzungen. Seit Anfang 1969 kursierten Trennungsgerüchte, die durch zahlreiche Prozesse, die die vier Beatles gegeneinander führten, genährt wurden. Dennoch rauften sie sich in der zweiten Jahreshälfte 1969 zusammen und vollendeten ihr letztes gemeinsames Projekt: Das Album „Abbey Road“. Es wurde ein riesiger kommerzieller und musikalischer Erfolg. Das Album „Abbey Road“ belegt, dass die Beatles in ihrer Endphase – trotz ihrer tiefgehenden Meinungsverschiedenheiten und der gegeneinander gerichteten gerichtlichen Auseinandersetzungen – eine musikalische Abgeklärtheit, Reife und Professionalität erreicht hatten, die sie von anderen Pop-Musikern ihrer Zeit abhob.
1969]
Rekorde in der Musik
Die Beatles haben während ihrer musikalischen Karriere eine beachtliche Anzahl von Rekorden aufgestellt, von denen einige bis heute Bestand haben. Einige dieser herausragenden Leistungen sollen hier nun beschrieben werden.
Obwohl sie nur über einen Zeitraum von acht Jahren Plattenaufnahmen machten, sind die Beatles die Gruppe mit den meistverkauften Tonträgern der Welt. Laut Angaben ihrer Plattenfirma EMI beläuft sich die Menge der verkauften Einheiten auf ca. 1,3 Milliarden. (Im Jahre 2005 wurde dieser Rekord von der Rockgruppe Queen gebrochen)
Die Beatles haben mehr Multi-Platin-Auszeichnungen erhalten als jeder andere Künstler (13 in den USA).
Die Beatles hatten mehr Nr.-1-Singles als alle anderen Gruppen oder Sänger (22 in den USA, 23 in Australien, 23 in den Niederlanden, 22 in Kanada, 21 in Norwegen, 18 in Schweden, 11 in Deutschland). Einen weiteren Nr.1-Hit verhinderten die Beatles kurioserweise selber, da sie „Penny Lane“ und „Strawberry Fields Forever“ als „Doppel-A“-Single veröffentlichten. Das führte dazu, dass die Verkaufszahlen und das Spielen im Radio zwischen den zwei Songs geteilt wurden und nicht zusammen gezählt werden konnten. Sie kamen deshalb nur auf Platz 2 mit den Singles.
Die Beatles hatten mehr Nr.-1-Alben als andere Einzelkünstler und Gruppen (19 in den USA und 15 in Großbritannien).
Die Beatles verbrachten die meisten gezählten Wochen auf Platz 1 in den Album-Charts (132 in den USA und 174 in Großbritannien).
Die erfolgreichste erste Woche von Verkäufen für ein Doppel-Album erzielten die Beatles mit „The Beatles Anthology Volume 1“. Im Zeitraum vom 21. November bis 28 November 1995 wurde das Album 855.473 mal in den USA verkauft.
Lennon und McCartney sind die bisher erfolgreichsten Komponisten der Pop-Geschichte mit 28 Nr.-1-Singles in den USA für McCartney, und 21 für Lennon (19 Titel wurden gemeinsam geschrieben). Lennon war verantwortlich für 21 Nr.1-Singles in Großbritannien, und McCartney erzielte dort 23 Erfolge (18 Titel wurden gemeinsam geschrieben).
Während der ersten April-Woche 1964 hielten die Beatles die ersten fünf Plätze auf dem „Billboard Singles Chart“. Niemandem sonst war etwas Derartiges zuvor gelungen, und es dürfte schwer sein, diese Leistung zu wiederholen. Die fraglichen Titel waren „Can't Buy Me Love“, „Twist And Shout“, „She Loves You“, „I Want To Hold Your Hand“ und „Please Please Me“.
In der Woche des 11. April 1964 hielten die Beatles vierzehn Plätze im „Billboard Hot 100“. Vor den Beatles war neun die höchste Anzahl von Titeln eines Interpreten in den „Hot 100“ auf einmal (Elvis Presley, 19. Dezember 1956).
Die Beatles waren die einzigen, die sich selbst zweimal auf dem ersten Platz der US-„Billboard Hot 100“ ablösten. Dieses Kunststück gelang ihnen Anfang des Jahres 1964. Dem Titel I Want to Hold Your Hand folgte She Loves You und nach dieser Single kam Can't Buy Me Love auf Platz 1. Boyz II Men und Elvis Presley gelang es jeweils einmal, sich selbst direkt mit einem eigenen Titel von Platz 1 abzulösen, aber lediglich den Beatles gelang ein „Three-Peat“.
Die Beatles waren die ersten, die einen Song während einer weltweiten Fernsehübertragung aufgenommen haben. Diese fand unter der Beteiligung von 26 Ländern am 25. Juni 1967 statt und hatte in aller Welt 600 Millionen Zuschauer. Jedes Land lieferte einen Beitrag, so konnte man zum Beispiel eine Geburt in Mexiko miterleben. Und man war dabei, als in England der Song der Beatles "All you need is love" live aufgenommen wurde, und zwar im Studio 1 der Abbey Road Studios. Viele Freunde der Beatles sangen am Ende des Songs mit, als dieser langsam ausgeblendet wurde, z. B. Mick Jagger, Keith Richards, Marianne Faithfull, Eric Clapton und Keith Moon.
In den USA sind sie am 14. Juni 2005 zum sechsten Mal mit einem Diamond Award ausgezeichnet worden, den die Recording Industry Association of America RIAA für mehr als zehn Millionen in den USA verkaufte Alben verleiht. Die im Jahr 2000 erschienene Greatest-Hits-Compilation "1" hatte diese imposante Zahl vor kurzem überschritten. Das in den USA bestverkaufte Beatles-Album ist noch immer das 1968 erschienene "The Beatles – White Album". Insgesamt belaufen sich die Beatles-Verkäufe in den USA auf 168 Millionen Alben (Stand 2005).
RIAA
Musikalische Bedeutung
Die Beatles sind die wichtigste Pop-Band der 1960er Jahre und haben nahezu alle Genres der Pop-/Rock-Musik nachhaltig beeinflusst. Bis zum Jahr 2003 hatten sie ca. 1,3 Milliarden Tonträger verkauft. Anfänglich standen sie namengebend für die Musikrichtung des Beats. Dies war ein Gitarren-lastiger Musikstil, der sich durch den schnellen 4/4-Takt und eingängige Melodien auszeichnete. Seine Bedeutung liegt darin, dass er zum ersten Mal einen eigenständigen Rockstil in Großbritannien etablierte und damit eine musikalische Unabhängigkeit von den US-Vorbildern ermöglichte.
Ab 1964 begannen die Beatles sich musikalisch radikal weiterzuentwickeln und mit anderen Musikstilen zu experimentieren. So zeigt das Album „Beatles For Sale“ deutliche Einflüsse aus der Folk- und Country-Musik. Das folgende Album „Help!“ enthält erstmals Gastmusiker, und zwar - wie nachfolgend regelmäßig - aus dem klassischen Bereich: unter anderem ist mit der Ballade Yesterday ein Stück zu hören, in dem der Sänger (McCartney) neben seiner Akustikgitarre nur von einem Streichquartett begleitet wird. Auf dem 1965 veröffentlichten Album „Rubber Soul“ wurden erstmals indische Einflüsse hörbar. Das '66er Album „Revolver“ beeindruckte durch ein breites Panoptikum unterschiedlichster Pop-Derivate. Darin zeigte sich eine wesentliche Stärke der Beatles: Sie vermochten unterschiedliche Geschmäcker zu bedienen, ohne dabei ihren eigenen Charakter zu verlieren. Mit dem '67er Album „Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band“ schließlich legten sie das erste Konzeptalbum der Popgeschichte vor, das auch von „Pet Sounds“ der Beach Boys inspiriert ist und Brian Wilson in die Depression trieb. Sgt. Pepper war auch die erste Platte in der Popgeschichte, auf deren Cover die Songtexte abgedruckt waren. Mit der Doppel-LP „The Beatles“, wegen des Covers gemeinhin „White Album“, das „Weiße Album“, genannt, demonstrierten die Beatles noch einmal ihr gesamtes songwriterisches Spektrum, u. a. mit „Helter Skelter“, einem der ersten Hardrock-Stücke der Rock-Geschichte. Mit dem letzten eingespielten Album „Abbey Road“ lieferten sie Ansätze, die eindeutig in Richtung Artrock gingen.
Die Beatles lösten sich in ihren Kompositionen auch erfolgreich vom Dur-Moll-Schema der europäischen Musik und verwendeten in ihren Songs ausgefallene Skalen wie z. B. die Kirchentonart Mixolydisch (Beispiel: Norwegian Wood).
Bedeutung für die Pop-Kultur
Mixolydisch
Bis zu den Beatles hatten lediglich Frank Sinatra in den 40ern sowie in den 50ern Elvis Presley eine ähnliche Welle der Begeisterung und fanatischen Verehrung losgetreten. Dabei nahmen die Beatles gegenüber den Rolling Stones die Rolle der „braven Jungs“ ein und blieben auch textlich noch recht lange dem harmlosen Schlager treu. Doch im Rahmen der geistigen und gesellschaftlichen Veränderungen der späten 60er Jahre änderten die Beatles ihren Stil. Ab 1965 wurden die Texte, inspiriert durch Bob Dylan, allmählich tiefgründiger und persönlicher. Songwriting und Arrangements wurden zunehmend komplexer.
In Liedern wie „She Said, She Said“ verarbeiteten sie die ab 1966 gemachten Erfahrungen mit LSD. Sie beschäftigten sich mit indischer Spiritualität und bekannten sich 1967 zu dem Guru Maharishi Mahesh Yogi und seiner Meditationstechnik. Letztlich verstanden es die Beatles meisterhaft, sich den jeweiligen gesellschaftlichen Strömungen anzupassen, ohne sich zu sehr zu exponieren. So experimentierten sie zwar 1967 mit psychedelischen Elementen in der Musik, blieben dabei aber wesentlich gemäßigter als etwa Pink Floyd zur selben Zeit. Als Timothy Leary 1970 Governeur von Kalifornien werden wollte, war der Beatlessong „Come Together“ seine Wahlkampfhymne. Nicht zuletzt durch ihre Filme – insbesondere durch „Yellow Submarine“ (1968) – übten sie einen nachhaltigen Einfluss auf die Pop-Kultur aus und trugen zur Entwicklung des Musikvideos bei, da sie zeitweise kurze Filme speziell für ihre neuen Single-Erscheinungen drehten und diese an die Fernsehsender schickten. Ihre Clips für "Strawberry Fields" und "Penny Lane" waren somit quasi die ersten Musikvideos der Popgeschichte, in denen die Band nicht einfach ihren Song spielte, sondern in denen auch andere Dinge passierten. Allerdings waren sie damals noch auf Film aufgenommen und nicht auf Video.
McCartney behauptete später, sie hätten das deswegen erfunden, weil sie keine Lust mehr hatten in irgendwelchen TV-Studios live ihre songs zu spielen.
Singles
Die folgende Auflistung beschränkt sich auf die Singles, die in Großbritannien erschienen. Insbesondere in den USA wurde durch die dortigen Plattenfirmen eine Reihe von weiteren Titeln aus Alben ausgekoppelt, um zusätzliche Gewinne zu erzielen. Dabei handelte es sich stets um bereits bekannte Stücke, daher werden sie hier nicht gesondert benannt.
Als Kuriosum erwähnenswert ist die Single Komm Gib Mir Deine Hand/Sie Liebt Dich aus dem Februar 1964, die speziell für den deutschen Sprachraum eingespielt wurde.
- Love Me Do/P.S. I Love You (5. Oktober 1962)
- Please Please Me/Ask Me Why (12. Januar 1963)
- From Me To You/Thank You Girl (12. April 1963)
- She Loves You/I'll Get You (23. August 1963)
- I Want To Hold Your Hand/This Boy (29. November 1963)
- Can't Buy Me Love/You Can't Do That (20. März 1964)
- A Hard Day's Night/Things We Said Today (10. Juli 1964)
- I Feel Fine/She's A Woman (14. November 1964)
- Ticket To Ride/Yes It Is (9. April 1965)
- Help!/I'm Down (23. Juli 1965)
- We Can Work It Out/Day Tripper (3. Dezember 1965)
- Paperback Writer/Rain (10. Juni 1966)
- Yellow Submarine/Eleanor Rigby (5. August 1966)
- Penny Lane/Strawberry Fields Forever (17. Februar 1967)
- All You Need Is Love/Baby You're A Rich Man (7. Juli 1967)
- Hello Goodbye/I Am The Walrus (24. November 1967)
- Lady Madonna/The Inner Light (15. März 1968)
- Hey Jude/Revolution (30. August 1968)
- Get Back/Don't Let Me Down (11. April 1969)
- The Ballad Of John And Yoko/Old Brown Shoe (30. Mai 1969)
- Something/Come Together (31. Oktober 1969)
- Let It Be/You Know My Name (Look Up The Number) (6. März 1970)
- Free As A Bird/Christmas Time (Is Here Again) (GB – 12. Dezember 1995)
- Real Love/Baby's In Black (GB – 4. März 1996)
Von den bekanntesten Singles wurde 20 Jahre nach deren ersten Veröffentlichung eine Picture-Single herausgegeben. Außerdem sind die meistens Singles zusätzlich als Juke Box-Single in farbigem Vinyl erhältlich gewesen. Von der ersten Single Love Me Do bis zu Lady Madonna erschienen die Singles auf dem Parlophone-Label. Ab Hey Jude wurden die Platten der Beatles auf dem eigenen APPLE-Label veröffentlicht.
EPs
- My Bonnie (My Bonnie/ Why/ Cry For A Shadow/ The Saints) (GB – 12. Juli 1963)
- Twist And Shout (Twist And Shout/A Taste Of Honey/Do You Want To Know A Secret/There's A Place) (GB – 12. Juli 1963)
- The Beatles Hits (From Me To You/Thank You Girl/Please Please Me/Love Me Do) (GB - 6. September 1963)
- The Beatles No. 1 (I Saw Her Standing There/Misery/Anna (Go To Him)/Chains) (GB - 1. November 1963)
- All My Loving (All My Loving/Ask Me Why/Money/P.S. I Love You) (GB - 7. Februar 1964)
- Four By The Beatles (Roll Over Beethoven/All My Loving/This Boy/Please Mr. Postman) (USA – 11. Mai 1964)
- Long Tall Sally (Long Tall Sally/I Call Your Name/Slow Down/Matchbox) (GB – 19. Juni 1964)
- Extracts From The Film A Hard Day's Night (I Should Have Known Better/If I Fell/Tell Me Why/And I Love Her) (GB – 4. November 1964)
- Extracts From The Album A Hard Day's Night (Anytime At All/I'll Cry Instead/Things We Said Today/When I Get Home) (GB – 6. November 1964)
- 4 By The Beatles (Honey Don't/I'm A Loser/Mr. Moonlight/Everybody's Trying To Be My Baby) (USA – 1. Februar 1965)
- Beatles For Sale (No Reply/I'm A Loser/Rock And Roll Music/Eight Days A Week) (GB – 6. April 1965)
- Beatles For Sale No. 2 (I'll Follow The Sun/Baby's In Black/Words Of Love/I Don't Want To Spoil The Party) (GB – 4. Juni 1965)
- The Beatles Million Sellers (She Loves You/I Want To Hold Your Hand/Can't Buy Me Love/I Feel Fine) (GB – 6. Dezember 1965)
- Yesterday (Yesterday/Act Naturally/You Like Me Too Much/It's Only Love) (GB – 4. März 1966)
- Nowhere Man (Nowhere Man/Drive My Car/Michelle/You Won't See Me) (GB – 8. Juli 1966)
- Magical Mystery Tour (Magical Mystery Tour/Your Mother Should Know/I Am The Walrus/The Fool On The Hill/Flying/Blue Jay Way) (GB – 8. Dezember 1967) Doppel-EP
- Baby It's You (Baby It's You/I'll Follow The Sun/Devil In Her Heart/Boys) (GB – 2. Dezember 1994)
- Free As A Bird (Free As A Bird/I Saw Her Standing There (take 9)/This Boy (takes 12 and 13)/Christmas Time (Is Here Again)) (GB – 12. Dezember 1995)
- Real Love (Real Love/Baby's In Black (Hollywood Bowl)/Yellow Submarine (alternate version)/Here, There and Everywhere (takes 7 and 13)) (GB – 5. März 1996)
Alben
Die jeweils wichtigsten bzw. bekanntesten aber nicht unbedingt als Singles erschienenen Songs sind unter „Hits“ aufgeführt.
Neben den Originalalben erschienen bei Odeon, Parlophone sowie unter dem Beatles-eigenen Schallplattenlabel Apple auch diverse Zusammenstellungen:
- The Beatles Beat, enthält frühe Hits (1964)
- A Collection Of Oldies ... but Goldies (1966)
- The Beatles / 1962-1966, inoffiziell auch als „rotes Album“ bekannt (1973)
- The Beatles / 1967-1970, inoffiziell auch als „blaues Album“ bekannt (1973)
- The Beatles „Love Songs“, enthält Liebeslieder und Balladen (1977)
- The Beatles „Rarities“, enthält u. a. zwei deutschsprachige Liedversionen (1978)
- Past Masters Volume One und Two, enthalten alle Titel, die nicht auf den 13 regulären Alben erschienen waren (1988)
- Live at the BBC, Doppel-Album enthält Studio-Live-Aufnahmen für die BBC zu Beginn der 60er Jahre (1994)
- The Beatles "1", enthält alle Nummer-1-Hits der Gruppe in verschiedenen Ländern (2000)
Außerdem wurden einige ihrer Alben neu digital abgemischt und auf CD veröffentlicht:
(Teilweise mit leicht geänderten Titellisten)
- Yellow Submarine (1999)
- Let It Be ... Naked (2003)
In den Jahren 1995-1996 erschienen die drei „Anthology“-Alben, die einen ausführlichen Blick auf die Entstehungswege zahlreicher Beatles-Kompositionen ermöglichen.
Filme
- A Hard Day's Night (1964).
- Help! (1965)
- Magical Mystery Tour (1967)
- Yellow Submarine (1968)
- Let It Be (1970) – Ausgezeichnet mit einem Oscar in der Kategorie Original Song Score
United Artists war für den Kinovertrieb dieser Filme zuständig. Die Soundtracks wurden vom Tochterunternehmen United Artists Records auf den Markt gebracht.
Entwicklung
Die Beatles traten nicht aus dem Nichts auf die Bühne, sondern entwickelten sich aus einer Reihe von Vorläuferbands um John Lennon, der eine Schülerband mit wechselnder Besetzung und wechselndem Namen leitete: Diese Schülerband aus Liverpool war The Quarry Men, die Skiffle-Musik und Rock 'n' Roll spielte. Sie war zunächst benannt nach der „Quarry Bank High School“, auf welche die Mitglieder gingen. Gründer und Bandleader war der Gitarrist John Lennon. Die Mitglieder der Quarry Men wechselten ständig, was nicht unwesentlich am exzentrisch-strengen Bandleader Lennon lag. Zwei weitere Musiker setzten sich jedoch durch, es waren die Gitarristen Paul McCartney und George Harrison. Die Band wurde dann in Johnny And The Moondogs umgetauft, später in The Silver Beetles, als eine Anlehnung an die damals bekannte Band von Buddy Holly, die sich „Crickets“, also Heuschrecken nannten.
-
- Schließlich kam Lennon die Idee, das Wort Käfer (Beetle) mit dem musikalischen Schlag (Beat) zu verbinden.
Literatur (Auswahl)
- The Beatles: „The Beatles Anthology“ ISBN 3-5500-7132-9
- Andy Babiuk: „Der Beatles Sound“ ISBN 3-9322-7536-5
- Steve Turner: „A Hard Day's Write. The Beatles. Die Geschichte zu jedem Song.“ ISBN 3-9276-3810-2
- Hunter Davis: „A Hard Day's Night - The Beatles. Die einzige autorisierte Biographie. Update 2002“ - ISBN 3-8544-5089-3
- George Harrison: „I, Me, Mine“ ISBN 0-7538-1734-9
- George Martin: "Summer of Love - Wie Sgt Pepper entstand" ISBN 3-89487-271-3
- Rainer Moers, Claus-Dieter Meier, Matthias Bühring, Franz Budéus: „Die Beatles, Geschichte und Chronologie“ ISBN 3-88619-698-4
- Ian MacDonald: "The Revolution in the Head - The Beatles Records and the Sixties". ISBN 1844138283
Weblinks
- [http://www.thebeatles.com/ TheBeatles.com – Offizielle Webseite]
- [http://www.icce.rug.nl/~soundscapes/DATABASES/AWP/awp-notes_on.html Eine Analyse jedes Beatles-Songs von Alan W. Pollack (englisch)]
- [http://www.beatles-discography.com/ Komplette UK und US Diskografie]
- [http://home.att.net/~chuckayoub/the_beatles_lyrics.html Texte zu den Songs der Beatles]
- [http://www.geocities.com/penneylayne/lineups.html Komplette Bandbesetzungen der Beatles]
- [http://erdbeerfelder.de/ Deutsche Fanseite]
- [http://www.lunar-bay.de/beatles/bandg/teil01.htm Nacherzählung der Beatles-Anthologie in zwölf Teilen]
- [http://www.flensburg-online.de/beatles/ Die Beatles von A-Z mit Tageskalender]
- [http://www.beatlesmuseum.net Das Beatles Museum]
- [http://www.foren.de/system/user_macca.html Beatlesforum "Yellow Submarine"]
-
Beatles, The
Beatles, The
Beatles, The
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Yoko Ono
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Yoko Ono (jap. 小野 洋子 Ono Yōko, übersetzt: Kind des Ozeans; - 18. Februar 1933 in Tokio) ist eine japanisch-amerikanische Künstlerin der Fluxus-Bewegung, Filmemacherin, Komponistin experimentaler Musik und Sängerin. Sie hatte sich bereits in Künstlerkreisen einen Namen gemacht, als sie durch ihre Ehe mit John Lennon auch einem nicht kunstinteressierten Publikum bekannt wurde. Immer wieder hat Yoko Ono sich für Frieden und Menschenrechte eingesetzt.
Ihr Einfluss auf ihren dritten Ehemann John Lennon war so groß, dass Kritiker sogar behaupteten, sie habe die Beatles auseinander gebracht.
Leben
Am 18. Februar 1933 wird Yoko Ono als Tochter eines Bankiers in Tokio geboren.
Während ihres Studiums der Philosophie an der Gakushin Universität Tokio entschied sich 1952 ihre Familie in die USA auszuwandern. In New York führt sie noch im selben Jahr ihr Studium weiter und belegt jetzt auch das Fach Musik am Sarah Lawrence College. Nach drei Jahren bricht sie ihre Ausbildung ab und beginnt, sich in New Yorks Kunstzirkeln zu integrieren.
1957 heiratet sie den japanischen Komponisten Toshi Ichiyanagi und bringt sechs Jahre später ihre Tochter Kyoko zur Welt. Im darauffolgenden Jahr (1964) lässt sich Ono von ihrem Ehemann scheiden und geht noch im selben Jahr mit dem Schauspieler und Filmemacher Anthony Cox den Bund der Ehe ein.
1966 lernt sie auf einer ihrer Ausstellungen John Lennon kennen. Kurz darauf lassen sich beide von ihren damaligen Ehepartnern scheiden und heiraten am 20. März 1969 auf Gibraltar. Sechs Jahre später - am 9. Oktober 1975 - erblickt ihr Sohn Sean Taro Ono Lennon das Licht der Welt.
Am 8. Dezember 1980 wird ihr Gatte John erschossen.
Diskografie
Happenings
- Die berühmten Bed-Ins mit ihrem Ehemann John Lennon in Amsterdam (Hilton-Hotel), in Wien (Hotel Sacher) und in Kanada.
Filme
- Film No. 1 (Match) (1966)
- Film No. 4 (Bottoms) (1966)
- Two Vigins (1968)
- Film No. 5 (Smile)
- Rape (1969)
- Fly (1970)
- Apotheosis (1970)
- Freedom (1971)
- Imagine (1971)
- Imagine John Lennon (1988)
- Moonshot - The Spirit of '69 (1999)
- Gimme Some Truth (2000)
- The Beatles Revolution (2000)
- The Real Yoko Ono (2001)
- Kiss My Grits - The Herstory Of Women in Punk and Hardrock (2001)
Weblinks
- http://www.a-i-u.net/
- http://www.lennono.com/
- http://www.flensburg-online.de/beatles/john-lennon-yoko-ono-filme.html
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Ono, Yoko
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Ono, Yoko
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Ono, Yoko
ja:オノ・ヨーコ
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New York City
New York [] ist eine Stadt im US-Bundesstaat New York in den USA. Sie ist mit 8.108.040 Einwohnern auf 800,31 Quadratkilometern die größte Stadt des Landes. In der Agglomeration leben 22.313.756 Menschen (Stand jeweils 1. Januar 2005). Um sie vom Staat New York zu unterscheiden, wird sie New York City genannt. Der Spitzname der Stadt ist Big Apple (Großer Apfel).
New York besteht aus den Stadtteilen (boroughs) Manhattan, Bronx, Brooklyn, Queens und Staten Island. Die Metropolregion New York ist einer der bedeutendsten Wirtschaftsräume der Erde. Die Stadt besitzt viele architektonische Sehenswürdigkeiten, 500 Galerien, etwa 150 Museen, mehr als 100 Theater, sowie über 17.000 Restaurants.
Geografie
Geografische Lage
New York liegt an der Ostküste der USA in der New York Bay an der Mündung des Hudson River und East River durchschnittlich sechs Meter über dem Meeresspiegel, in direkter Nachbarschaft zu Jersey City. Die geografischen Koordinaten sind 40,46 Grad nördlicher Breite und 73,54 Grad westlicher Länge.
Das Stadtzentrum befindet sich auf der Insel Manhattan, die als spitze Felszunge zwischen Hudson und East River liegt. Von den Flussufern greift die Bebauung der Stadt mit einer Fülle von Vorstädten auf andere Großstädte über und reicht weit ins Land hinein. Sie schließt die Gemeinden Bronx, Brooklyn, Queens, Staten Island (ursprünglich: Richmond) und Manhattan zur Stadt New York zusammen. Das Stadtgebiet hat eine Fläche von 800,31 Quadratkilometer, die New York Metropolitan Area eine Ausdehnung von 27.084 Quadratkilometer.
Geologie
Das Gebiet um die Stadt New York ist Teil der Kontinentalplatte. Weiter ins Land hinein verwandelt sich die Landschaft allmählich in sanfte Hügel. Auf Long Island und entlang der Küste von New Jersey nach Süden befinden sich Sandstrände.
Die Küstenebene, in der New York liegt, reicht als Vorland der südlichen Appalachen bis Jacksonville. Sie besteht aus Sanden und Tonen, die hauptsächlich von Moränen und fluviatilen Ablagerungen stammen. Langgezogene Nehrungen und Haken sind den seichten, reichgegliederten Ästuaren (Delaware Bay) und den Flussmündungen vorgelagert; im Hinterland folgt ein breiter Gezeitenmarschgürtel. Etwa in der geografischen Breite von New York, in Long Island, taucht die Küstenebene unter den Meeresspiegel.
Stadtgliederung
Siehe auch: Administrative Gliederung von New York City
Das Stadtgebiet ist in fünf Gemeinden (boroughs) geteilt, von denen jede einem Kreis (County) des Staates New York entspricht. Jedes Borough untersteht einem Borough President.
Manhattan (New York County) hat 1.564.798 Einwohner (Stand 1. Juli 2003) und eine Landfläche von 59,5 Quadratkilometern. Die Gemeinde besteht hauptsächlich aus der Insel Manhattan Island, die vom Hudson River im Westen, vom East River im Osten und vom Harlem River im Nordosten umflossen wird sowie aus weiteren kleineren Inseln, darunter Roosevelt Island, Belmont Island, Governors Island und einem kleinen Stück vom Festland, Marble Hill. Marble Hill war bis zum Bau des Harlem River Ship Canal im 19. Jahrhundert noch Teil von Manhattan Island.
Brooklyn (Kings County) hat 2.472.523 Einwohner und ist damit die bevölkerungsreichste Gemeinde New Yorks. Sie liegt im Südosten der Stadt, am westlichen Ende Long Islands und hat eine Ausdehnung von 182,9 Quadratkilometern. Die Stadt Brooklyn wurde nach der niederländischen Stadt Breukelen benannt und 1898 nach New York City eingemeindet.
1898
Queens (Queens County) hat 2.225.486 Einwohner und ist mit einer Fläche von 282,9 Quadratkilometern der Größte der fünf Stadtteile von New York. Er liegt im Westen der Insel Long Island. Queens wurde am 1. November 1683 gegründet, als die Kolonie New York in Counties eingeteilt wurde. 1898 wurde der Stadtteil nach New York eingemeindet. Dort liegen auch zwei der größten Flughäfen New Yorks, der John F. Kennedy International Airport und der LaGuardia Airport.
Die Bronx (Bronx County) hat 1.363.198 Einwohner und eine Ausdehnung von 108,9 Quadratkilometern. Die früher eigenständige Stadt ist seit dem 1. Januar 1874 die nördlichste der fünf Gemeinden von New York. Sie wurde nach Jonas Broncks, einem Auswanderer aus Schweden und erstem Siedler in diesem Gebiet, benannt. Darauf geht auch die Tatsache zurück, dass bei diesem Stadtteil von New York City immer der Artikel voransteht, also "The Bronx". Zur damaligen Zeit wurde nämlich, um einen Besuch auf der Farm von Jonas Broncks anzukündigen, gesagt: "We are going to the Broncks". Heute wird der Name zwar anders geschrieben, aber das Voranstellen des Artikels wurde beibehalten. Außerdem ist die Bronx der einzige Stadtteil New Yorks, der auf dem Festland liegt.
Staten Island (Richmond County) hat 459.737 Einwohner und eine Landfläche von 151,5 Quadratkilometern. Sie liegt südwestlich der Insel Manhattan und westlich des auf Long Island gelegenen Stadtteils Brooklyn. Mit Brooklyn ist die Insel über die mautpflichtige Verrazano-Narrows-Brücke verbunden. Im Westen und Norden wird die Insel durch den schmalen Arthur Kill und den Kill van Kull vom Bundesstaat New Jersey getrennt. Nach New Jersey führen die Goethals Bridge, die Bayonne Bridge und die Outerbridge Crossing. Der höchste Punkt der Insel, der Todt Hill, ist auch zugleich der höchste Punkt der Stadt New York.
Klima
New Jersey
Die Stadt befindet sich in der gemäßigten Klimazone. Das Wetter von New York wird überwiegend von den kontinentalen Landmassen im Westen beeinflusst. Die Sommer sind im allgemeinen sehr heiß und die Winter sehr kalt.
Die Temperatur steigt im Juli und August oft über 30 Grad Celsius und kann im Januar unter -20 Grad Celsius fallen. Gelegentlich bringt Meeresluft (the Northeasters - der Nordostwind) Feuchtigkeit vom Atlantischen Ozean sowie starke Winde und heftige Regen- oder Schneefälle.
Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 12,5 Grad Celsius und die mittlere jährliche Niederschlagsmenge 1.071 Millimeter. Der wärmste Monat ist der Juli mit durchschnittlich 24,7 Grad Celsius und der kälteste der Januar mit -0,4 Grad Celsius im Mittel. Der meiste Niederschlag fällt im Monat Juli mit 104 Millimeter im Durchschnitt, der wenigste im Januar mit 81 Millimeter im Mittel.
Geschichte
17. Jahrhundert
Atlantischen Ozean
Erste Entdeckungsreisen in das Gebiet des heutigen New York fanden schon 1524 durch Giovanni da Verrazano und 1609 durch Henry Hudson statt. Ab 1610 begannen niederländische Kaufleute einen lukrativen Fellhandel mit den dort lebenden Indianern. Am 27. März 1614 erhielt die neugegründete Compagnie van Nieuwnederlant (Neuniederland-Kompanie) von den Generalstaaten ein Monopol für den Handel in dem Gebiet.
Im Oktober 1618, zehn Monate nach Ablauf des Handelsmonopols, bewarb sich die Kompanie um eine neue Charter. Zu diesem Zeitpunkt wurde von den Generalstaaten aber bereits die Gründung einer neuen Kompanie, der Niederländischen Westindien-Kompanie (WIC) erwogen. Am 3. Juni 1621 erhielt die WIC von der Republik der Sieben Vereinigten Niederlande einen Freibrief für den alleinigen Handel in Amerika. Die Kolonisation begann 1624, als sich 30 niederländische Familien auf der Insel Manhattan und in der Gegend des Delaware ansiedelten.
1626 kaufte Peter Minuit den Eingeborenen, wahrscheinlich ein Zweig der Lenni-Lenape-Indianer, die die Insel „Manna-hatta“ nannten, das Eiland für 60 Gulden ab. Die neugegründete Siedlung erhielt den Namen Nieuw Amsterdam und wurde zur Hauptstadt der Kolonie Nieuw Nederland. In der Siedlung herrschten bald chaotische Verhältnisse. Unter der Herrschaft von korrupten Gouverneuren nahm die Kriminalität enorm zu.
1647 entschloss sich die Niederländische Westindien-Kompanie wieder für Ordnung zu sorgen. Diese Aufgabe sollte Petrus Stuyvesant übernehmen. Während seiner 17-jährigen Amtszeit als Gouverneur wurden das erste Krankenhaus, das erste Gefängnis und die erste Schule gebaut. Als Schutz vor Überfällen ließ er 1652 im Süden der Stadt quer über die Insel einen Wall aufschütten, der später der dort verlaufenden Straße ihren Namen gab, der Wall Street. Am 2. Februar 1653 erhielt Nieuw Amsterdam die Stadtrechte.
In einem Krieg zwischen England und den Niederlanden wurde Nieuw Nederland durch die Engländer geplündert, worauf der Gouverneur Petrus Stuyvesant die Stadt am 24. September 1664 abtrat. Nachdem die Kolonie dem Herzog von York, dem späteren König Jakob II., einem Bruder des Englischen Königs Karl II., zugesprochen worden war, wurde die Stadt zu Ehren des Herzogs in New York umbenannt. 1667 gaben die Niederländer alle Ansprüche auf die Kolonie im Frieden von Breda auf, in dem ihnen dafür die Rechte an Suriname zugesichert wurden. Im folgenden Dritten Englisch-Niederländischen Krieg nahmen die Niederländer 1673 die Kolonie kurzzeitig wieder ein, bevor sie das Land endgültig durch die Unterzeichnung des Vertrags von Westminster am 19. Februar 1674 abgeben mussten.
18. Jahrhundert
1674
Im 18. Jahrhundert war New York aktiv an der Unabhängigkeitsbewegung beteiligt. 1776 war sie für kurze Zeit das Hauptquartier George Washingtons, wurde dann aber von den Briten besetzt. Letztere verließen die Stadt erst 1783, nachdem die amerikanische Unabhängigkeit auch von europäischen Staaten einschließlich Großbritannien anerkannt wurde. Im gleichen Jahr zerstörte ein Feuer große Teile New Yorks. 1785 verwüstete eine weitere Brandkatastrophe weitere Bereiche der Stadt.
Von 1788 bis 1790 war New York Hauptstadt der USA. George Washington wurde hier 1789 als erster Präsident vereidigt. In den wirtschaftlich schwierigen Zeiten nach dem Krieg gründeten Wertpapierhändler am 17. Mai 1792 die New York Stock Exchange. 1797 wurde Albany anstelle von New York zur Hauptstadt des Bundesstaates New York bestimmt und ist es bis heute geblieben.
19. Jahrhundert
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wuchs die Stadt schneller als je zuvor. 1811 beschlossen die Stadtplaner, die ganze Insel Manhattan, von der nur die Südspitze bebaut war, mit einem rasterförmigen Straßennetz zu überziehen. Die einzige Ausnahme war und ist bis heute der Broadway.
Ein Wendepunkt in der Geschichte der Stadt war die Fertigstellung des Eriekanals 1825. Durch ihn wurde eine Verbindung zwischen New York, den Großen Seen und damit dem Mittleren Westen geschaffen. Über Nacht wurde die Stadt zum größten Warenumschlagsplatz an der amerikanischen Ostküste.
Mitte des 19. Jahrhunderts begannen die Planungen für einen großen Stadtpark, den so genannten Central Park. Die Bauarbeiten dafür begannen 1858 und waren 1866 größtenteils abgeschlossen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nahm der Strom der Einwanderer stetig zu. Iren, Italiener, Deutsche, alle kamen in der Hoffnung auf ein besseres Leben, doch die meisten verbrachten viele Jahre in Elendsquartieren (Slums) wie Five Points und der Bowery. Konflikte entluden sich teilweise gewaltsam wie in den Draft Riots, die die Stadt in das größte Chaos ihrer Geschichte stürzten. Durch das starke Wachstum musste die Verwaltung geändert werden.
1898 schlossen sich die fünf Stadtbezirke five boroughs - Manhattan, Brooklyn, Richmond (Staten Island), Queens und die Bronx - zu Greater New York zusammen. Die Bronx gehörte teilweise schon ab 1874 zum Stadtgebiet von New York. Brooklyn war vor dem Zusammenschluss bereits eine der größten Städte des Landes. Bis heute haben sich die einzelnen Stadtteile sowohl in der Verwaltung als auch im Selbstverständnis ihrer Bewohner eine gewisse Eigenständigkeit bewahrt. So ist beispielsweise Little Italy die Bezeichnung für einen Stadtteil, der in erster Linie von italienisch-stämmigen Amerikanern bewohnt wird.
20. Jahrhundert
1874
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Stadt zu einem Zentrum der Industrie und des Handels. In den "wilden Zwanzigern" geriet New York in einen Börsenrausch, der am 24. Oktober 1929, dem Schwarzen Donnerstag, ein jähes Ende fand. Die Wirtschaftskrise traf New York hart und die unfähige, korrupte Stadtregierung von Bürgermeister Jimmy Walker war total überfordert und die Stadt überschuldet.
Die Arbeitslosenquote stieg auf über 25 Prozent. Die Menschen verloren ihre Arbeit und ihre Wohnungen. Die Wende kam durch die von Bürgermeister Fiorello LaGuardia nach seiner Wahl 1933 aufgelegten Hilfs- und Bauprogramme. Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden auch die ersten Wolkenkratzer, zum Beispiel das Woolworth Building und vor allem später Empire State Building oder das Chrysler Building, die zum Sinnbild der Stadt wurden.
Nach dem Zweiten Weltkrieg ging es nach einer kurzen Phase des Optimismus schnell bergab. Die Mittelschicht zog in die Vororte und die Industrie wanderte ab. Wie viele andere US-Städte litt auch New York in den 1960er Jahren unter Rassenunruhen. In den 1970er Jahren nahm die Kriminalität überhand und 1975 musste die Stadt ihren Bankrott erklären. Edward I. Koch sanierte während seiner Amtszeit als Bürgermeister von New York (1978-1989) das städtische Budget. Im Wirtschaftsaufschwung der 1980er Jahre nahm die Wall Street wieder eine führende Rolle in der Finanzwelt ein. In den 1990er Jahren erzielte der populäre New Yorker Bürgermeister Rudolph Giuliani mit der sogenannten Nulltoleranzstrategie einigen Erfolg, die Kriminalitätsrate fiel drastisch, auch unter Beteiligung der zivilen Schutzorganisation Guardian Angels,und es wurde wieder chic, in der Stadt zu leben.
21. Jahrhundert
Guardian Angels
Im Spätsommer 2001 erlebte New York seinen schwärzesten Tag, als das World Trade Center bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 zerstört wurde. An Stelle des World Trade Centers wird der Freedom Tower - nach Vorlagen des amerikanisch-polnischen Architekten Daniel Libeskind - gebaut.
Der Stromausfall im Jahre 2003 legte große Teile des Amerikanischen Nordens inklusive New Yorks lahm. Der Parteitag der Republikaner fand 2004 ebenfalls in New York im Madison Square Garden statt.
Einwohnerentwicklung
Madison Square Garden
New York ist mit 8,1 Millionen Menschen eine der größten Städte der Welt. Die Einwohnerzahl hat sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts verdoppelt. Seit 1825 war die Stadt durch die Lage am Atlantischen Ozean und den Wasserweg des Hudson Rivers ins Inland der Anlaufpunkt für Einwanderer aus der ganzen Welt. Die weitere Entwicklung machte New York zur größten Industriestadt und zur Finanzmetropole.
Die bedeutendsten Institutionen sind hierbei die New York Stock Exchange (größte Börse der Welt) und zahlreiche Banken, auch aus dem Ausland, durch die sehr viele Arbeitsplätze (überwiegend für Spezialisten) entstanden sind. Andere Arbeitsplätze, vor allem Dienste in Kleinbetrieben, werden meist von Geringverdienern ausgefüllt.
Die Bevölkerung der Stadt teilt sich in verschiedene Schichten auf. Die Oberschicht lebt überwiegend etwas außerhalb der Stadt beziehungsweise in dem teuren Stadtteil Manhattan. Sozial schwache Menschen dagegen wohnen in verfallenden Häusern, die von den Eigentümern nicht mehr renoviert werden (Slums). Ein weiteres Kennzeichen von New York ist die Aufteilung in unterschiedliche Viertel(Ghettos), in denen Menschen mit verschiedenen Herkunftsländern oder Religionen voneinander getrennt sind (China Town, Little Italy, Harlem und andere).
In der Stadt New York leben 8.108.040 Einwohner auf einer Fläche von 800,31 Quadratkilometern. Die Bevölkerungsdichte beträgt 10.131 Einwohner pro Quadratkilometer. In der gesamten Agglomeration leben 22.313.756 Menschen auf einer Fläche von 27.084 Quadrakilometern, das ist etwas kleiner als die Bodenfläche des Bundeslandes Brandenburg. Die Bevölkerungsdichte der Metropolregion New York beträgt 824 Einwohner pro Quadratkilometer. Im dichtbesiedelten Nordrhein-Westfalen sind es zum Vergleich 530.
Nach Hautfarbe aufgeteilt ergibt sich folgendes Bild (Volkszählung 2000): Weiße (44,66%), Schwarze oder Afro-Amerikaner (26,59%), Asiaten (9,83%), Indianer (0,52%), Pazifische Insulaner (0,07%), Menschen anderer Hautfarbe (13,42%) und Mischlinge (4,92%). 26,98 Prozent der Bevölkerung sind Lateinamerikaner (Hispanics oder Latinos ). 35,9 Prozent der Einwohner sind in den USA geboren, 18,9 Prozent in Lateinamerika, 8,6 Prozent in Asien und 7,0 Prozent in Europa. Die größten ethnischen Gruppen in der Stadt sind: Afro-Amerikaner (11,5%), Puertoricaner (9,8%), Italianer (8,7%), Iren (5,3%), Menschen aus der Dominikanischen Republik (5,1%) und Chinesen (4,5%). New York ist auch die Stadt mit der größten jüdischen Gemeinde in den USA. Schätzungsweise 972.000 Menschen jüdischen Glaubens leben in der Stadt.
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1775 handelt es sich um Schätzungen, von 1790 bis 2000 um Volkszählungsergebnisse und 2005 um eine Berechnung.
Latino
Politik
Latino
Latino
Seit 1. Januar 2002 ist Michael Bloomberg der 108. Bürgermeister von New York. Er ist bekannt als Gründer des Informationsdienstleistungs-, Nachrichten- und Medienunternehmens Bloomberg L.P. mit Hauptsitz in New York. Im Jahre 2001 gewann er die Bürgermeisterwahl und trat die Nachfolge von Rudolph Giuliani an. Um nicht in den Vorwahlen antreten zu müssen wechselte der Demokrat Bloomberg vor der Wahl die Partei und trat den Republikanern bei. 2005 wurde er mit 58,5 Prozent der abgegebenen Stimmen wiedergewählt. Sein Herausforderer Fernando Ferrer von der Demokratischen Partei erhielt 38,7 Prozent. Bloombergs Amtszeit endet am 31. Dezember 2009.
Rudolph Giuliani war der 107. Bürgermeister von New York vom 1. Januar 1994 bis 31. Dezember 2001 und bewährte sich durch umsichtiges Handeln nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 auf das World Trade Center in seiner Stadt. Im Wettbewerb um die Nachfolge des scheidenden Stadtoberhaupts Ed Koch unterlag Giuliani 1989 als Kandidat der Republikanischen Partei und der Liberalen Partei dem Demokraten David Dinkins, der als erster Schwarzer New Yorker Bürgermeister wurde.
Vier Jahre später kandidierte Giuliani erfolgreich gegen Amtsinhaber Dinkins in einer Wahl, die die Stadt nach ihren rassischen Gruppierungen teilte. Giuliani profitierte dabei auch von der Unterstützung des US-Präsidenten Bill Clinton zu Gunsten des Demokraten Dinkins. 1997 wurde Giuliani von den Wählern mit großer Mehrheit im Amt bestätigt. In seiner ersten Wahlperiode (1994-1997) ging Guiliani das Problem der Kriminalität durch eine strikte „Law and Order“-Politik an. Er führte eine offensive und erfolgreiche Polizeiüberwachung ein, die zu einer Abnahme der Fallzahlen in fast allen Verbrechenskategorien führte. Giuliani setzte in New York die sogenannte Nulltoleranzstrategie um.
Durch die wirkungsvolle Politik wandelte sich das Bild New Yorks in den Augen der Touristen und der Bürger. Der Eindruck einer verbrechensgeplagten Metropole, wie er in den Jahren vor seiner Amtszeit existierte, wich dem einer pulsierenden, sicheren Großstadt. Es gab weniger Graffiti in den U-Bahnen und einen Wirtschaftsaufschwung, weil sich die Leute auch nachts im Freien wieder sicher fühlten.
Kritiker bemängelten, dass die verstärkte Polizeipräsenz zu mehr Misstrauen bei den Schwarzen und anderen Minderheiten gegenüber den Ordnungshütern geführt habe. Zu den besser bekannten Zwischenfällen mit Polizeibrutalität während Giulianis Amtszeit zählen der Tod des unbewaffneten Amadou Diallo und die Gewaltanwendung in Polizeigewahrsam gegenüber Abner Louima.
Die Terroranschläge gegen Ende seiner zweiten Amtszeit (1998-2001) gaben Giuliani die Möglichkeit, Führungseigenschaften in einer nationalen Katastrophe zu zeigen. Er behielt nach dem Einsturz der beiden Türme des World Trade Centers 2001 Ruhe und Übersicht. Der Bürgermeister steuerte die notwendigen Maßnahmen der Stadtverwaltung wirkungsvoll und spendete den Hinterbliebenen der Opfer, besonders auch jenen der New Yorker Feuerwehr, Trost. In beiden Amtsperioden wurde über Giulianis Maßnahmen kontrovers diskutiert. Er schaffte es, in diesen acht Jahren die Kriminalitätsrate in der Stadt um etwa 57 Prozent zu verringern, senkte die lokalen Steuern um rund 2,3 Milliarden US-Dollar und bemühte sich um die Schaffung von Arbeitsplätzen.
Siehe auch: Liste der Bürgermeister der Stadt New York
Städtepartnerschaften
New York unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Überblick
Liste der Bürgermeister der Stadt New York
New York besitzt zahlreiche architektonische Sehenswürdigkeiten, 500 Galerien, etwa 150 Museen, mehr als 100 Theater, zahlreiche Kaufhäuser und über 17.000 Restaurants. Überwiegend beherrschen Wolkenkratzer das Stadtbild. Das im Jahre 1902 eröffnete dreieckige Flatiron Building war einer der ersten Wolkenkratzer in der Stadt. Weitere sind unter anderem das Woolworth Building von 1915, das im Art-Deco Stil erbaute Chrysler Building von 1930 und der 1939 fertiggestellte Gebäudekomplex des Rockefeller Centers mit dem NBC-Studio. Zu den meistbesuchten Monumenten der Welt zählt das Empire State Building von 1931. Etwa 3,5 Millionen Besucher blicken jedes Jahr von der Aussichtsplattform auf New York hinunter.
Zu den bekannten Kirchen in der Stadt gehören die 1879 fertig gestellte Saint Patrick’s Cathedral, die Cathedral Church of Saint John the Divine, Baubeginn war 1892, die Trinity Church im Herzen der Wall Street, St. John the Divine, die "United Synagogue of Conservative Judaism" und die "Armenian Apostolic Church of America Eastern Prelacy".
Das Wahrzeichen New Yorks ist die Freiheitsstatue aus dem Jahre 1886 auf Liberty Island, New Jersey, südlich von Manhattan. Weitere bedeutende Bauwerke sind der wichtigste Bahnhof von New York, der 1913 eröffnete Grand Central Terminal, die Brooklyn Bridge, sie verbindet Manhatten und Brooklyn, die weltbekannte Arena Madison Square Garden und die Carnegie Hall. Am East River in Manhattan liegt der Gebäudekomplex der Vereinten Nationen.
Zu den touristischen Attraktionen zählen Brooklyn Heights, ein altes Wohnviertel sowie Greenwich Village mit Triumphbogen und Jefferson Market Courthouse (heute Bibliothek), Ground Zero, der Platz an dem das ehemalige World Trade Center stand - es war bei seiner Fertigstellung im Jahre 1973 mit 419,7 Metern für kurze Zeit das höchste Gebäude der Welt - und Ellis Island, ein ehemaliger Ankunftspunkt für Einwanderer.
Bekannte Hotels sind unter anderem das Regent Wall Street in der Wall Street (eröffnet 1842), das Peninsula in der 5th Avenue & 55th Street (eröffnet 1900), The Plaza New York in der 5th Avenue & Central Park (eröffnet 1907), das Walldorf-Astoria in der Park Avenue (eröffnet 1930), das Carlyle in der 76th Street (eröffnet 1931) und das Four Seasons in der 57th Street (eröffnet 1993).
Theater
1993
1993
Das Zentrum des Theaterlebens in New York ist der Broadway mit Musicalaufführungen für jeden Geschmack. Unter dem Broadway versteht man das Theaterviertel am Times Square zwischen der 41ten und 53ten Straße und zwischen der Sixth und Ninth Avenue. In diesem Viertel gibt es etwa 40 große Theater und ungefähr 1500 off-Broadway und off-off-Broadway Aufführungen pro Jahr in kleineren Theatern.
Das erste Theater, welches vom vorherigen Theaterviertel am Herald Square zum Times Square umzog, war das Empire Theater. Charles Frohman ließ das Gebäude 1893 mit etwa 1000 Sitzplätzen erbauen. Es lag direkt gegenüber dem 1883 eröffneten Opernhaus der Metropolitan Opera, an dessem alten Standort zwischen der 39ten und 40ten Straße, Ecke Broadway.
Der Broadway erlebte zwischen den Jahren 1910 und 1930 eine Vielzahl von Theater-Neugründungen. Das älteste, ununterbrochen bespielte Theater aus dieser Zeit ist das am 2. November 1903 eröffnete Lyceum. Es hieß ursprünglich: New Lyceum Theatre, da das vorherige Lyceum Theater aus dem Jahre 1885 auf der 45ten Straße, Ecke Broadway, wegen des Neubaus abgerissen wurde. Es war auch das erste Theater, das elektrisches Licht im gesamten Gebäude hatte, eingebaut von Thomas Alva Edison.
In den 1980er Jahren gab es ein Theatersterben am Broadway, aber durch städtebauliche Maßnahmen, Einsparmaßnahmen und die Verpflichtung großer Namen ist die Krise heute überwunden. Im Jahr 1988 entschied die New York Landmarks Preservation Commission, den meisten historischen Theatergebäuden den Status historic sites zu verleihen. Große Broadwayerfolge waren Cats, 42nd Street, Les Misérables, Lion King und The Producers.
In der Nähe des Central Parks liegen unter anderem das Metropolitan Opera House MET, das Zuhause der Metropolitan Opera Company und des American Ballet Theatre, die Avery Fisher Hall und das New York State Theater, welches Aufführungen der New York City Opera und des New York City Ballets zeigt. Weitere Theater sind das Lincoln Center for Performing Arts, die Heimat des New York Philharmonic Orchestra, die Carnegie Hall und Radio City Music Hall mit jeweils wechselnden Aufführungen.
Museen
Radio City Music Hall
Radio City Music Hall
Zu den bekanntesten Museen in New York gehören das American Craft Museum, das American Museum of the Moving Image, das American Museum of Natural History (vom Dinosaurier bis zum Planetarium), das Brooklyn Museum und das Cooper Hewitt Museum.
Das American Museum of Natural History in Central Park West Ecke 79. Straße ist eines der größten Naturkundemuseen der Welt. Auf fünf Stockwerken wird nahezu die komplette Geschichte der Menschheit abgedeckt - von der Steinzeit bis ins Weltraumzeitalter. Die Sammlung ist derart umfangreich, dass ein Tag für den Besuch des Museums nicht ausreicht. Über 30 Millionen Muster und Exponate hält es für seine Besucher bereit. Das Museum verfügt über ein eigenes IMAX-Kino und eine eigene Subway Haltestelle.
Besonders Sehenswert ist das neue Rose Center for Earth and Space mit dem Hayden Planetarium und der 563 Karat schwere „Stern von Indien“, der größte jemals gefundene Saphir. Weitere bekannte Sehenswürdigkeiten sind ein lebensgroßer Blauwal, das 19,2 Meter lange einstämmige Zedern-Kriegskanu der Haida Indianer und viele Dinosaurierskelette, um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Vor dem Haupteingang in Richtung Central Park befindet sich ein Theodore Roosevelt-Denkmal.
Weitere bedeutende Museen sind das International Center of Photography, das Intrepid Sea-Air-Space Museum, das Metropolitan Museum of Art (vom altägyptischen Tempel bis zur modernen Kunst), das Museum of Modern Art (Museum für moderne Kunst mit wechselnden Ausstellungen), das National Museum of the American Indian und das New Museum of Contemporary Art. Von den Kunstmuseen sind das Metropolitan Museum of Art, (eröffnet 1880), das Museum of Modern Art (MoMA; eröffnet 1929), die Frick Collection (eröffnet 1935) und das Whitney Museum of American Art (eröffnet 1966) zu nennen. Das MoMA – das weltweit bedeutendste Museum für Gegenwartskunst – wurde 2004 nach umfangreichen Erweiterungen in einem neuen Gebäude wiedereröffnet.
Der Spiralbau des Solomon R. Guggenheim-Museum in 1071 Fifth Ave. wurde nach Plänen des berühmten Architekten Frank Lloyd Wright entworfen und ähnelt im Aufbau einem Schneckenhaus. Es ist sein einziges Gebäude in New York und wurde im Jahre 1959 eröffnet. Es beherbergt eine Sammlung zeitgenössischer Malerei und Bildhauerei, darunter Klassiker von Wassily Kandinsky, Pablo Picasso und Paul Klee.
Nicht weit entfernt von Liberty Island mit der Freiheitsstatue liegt Ellis Island, einst die erste Kontrollstelle für über zwölf Millionen Einwanderer. Unter dem Namen Gibbert Island diente die Insel den Engländern als Straflager für Piraten. 1892 errichtete man dort einen Vorposten der Einwanderungsbehörde, der vor allem den gewaltigen Zustrom von Immigranten aus Süd- und Osteuropa bewältigen sollte. Als der Vorposten 1954 geschlossen wurde, stand auf der Insel, die durch Landaufschüttung vergrößert worden war, ein gewaltiger Komplex. In dem mit Türmen versehenen Zentralgebäude befindet sich heute das Ellis Island Immigration Museum.
Bauwerke
Freiheitsstatue und Liberty Island
Ellis Island Immigration Museum
Die Freiheitsstatue (Statue of Liberty), umgangssprachlich auch „Miss Liberty“ oder „Lady Liberty“ genannt, wurde am 28. Oktober 1886 vor dem New Yorker Hafen zur Begrüßung von Heimkehrern und Neuankömmlingen eingeweiht. Sie war ein Freundschaftsgeschenk Frankreichs an die USA und sollte ursprünglich zur Hundertjahrfeier der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776 vollendet werden. Sie steht auf Liberty Island und gehört zusammen mit Ellis Island zum Statue of Liberty National Monument.
Die Statue wurde von Frédéric Auguste Bartholdi entworfen, während Gustave Eiffel, der Konstrukteur des Eiffelturms, das massive Eisenskelett (127 Tonnen) konzipierte, welches die Kupferstatue (31 Tonnen) von innen stützt. In das Podest ist das Gedicht The New Colossus von Emma Lazarus, eine Anspielung auf den Koloss von Rhodos, eingraviert. Die Statue ist mit einer siebenstrahligen Krone geschmückt. Die Strahlen symbolisieren die sieben Meere und die Kontinente. Die 25 Fenster der Krone symbolisieren die 25 Edelsteine der Welt.
Die Freiheitsgöttin, für deren Gesicht übrigens Bartholdis Mutter als Modell diente, steht auf den zerbrochenen Ketten der Sklaverei und hält in der linken Hand die Unabhängigkeitserklärung mit dem historischen Datum JULY IV MDCCLXXVI (4. Juli 1776). Die Statue hat eine Höhe von 46,5 Meter ohne Sockel, mit Sockel sind es 102 Meter. Am 13. Juni 1927 wurde die amerikanische Fahne in der rechten Hand der Freiheitsstatue zum ersten Mal dargestellt.
Liberty Island (deutsch: „Freiheitsinsel“) ist eine kleine, unbewohnte Insel in der Upper New York Bay, der ursprüngliche Name lautete Bedloe's Island. Am 3. August 1956 benannte Eisenhower die Insel um. Sie gehört nicht, wie vielfach angenommmen, zum Bundesstaat New Jersey, sondern ist Territorium der Bundesregierung der USA und wird vom National Park Service gepflegt. Die Insel liegt 600 Meter entfernt vom Liberty State Park in Jersey City, New Jersey. Vom Battery Park in Manhattan ist die Insel 2,6 Kilometer entfernt. Obwohl die Insel nicht Territorium von New Jersey ist, befindet sie sich auf der Seite New Jerseys der Grenzlinie zwischen den Bundesstaaten New Jersey und New York. Die Entfernung von der nahe gelegenen Insel Ellis Island beträgt ungefähr 1,6 Kilometer.
Flatiron Building
Ellis Island
Das im Jahre 1902 fertiggestellte "Flatiron Building" in 175 5th Avenue war mit 91 Metern Höhe zwar nie das höchste Gebäude der Stadt, doch war es von Anfang an ein Touristenziel. Es wurde nach Plänen des Architekten Daniel Burnham gebaut. Der eigenwillige dreieckige Grundriss gab dem Gebäude den Namen "Flatiron Building" (= "Bügeleisen-Gebäude").
Die Form des ältesten noch erhaltenen Wolkenkratzers New Yorks hat zur Folge, dass starke Winde auf der Straße entstehen. Auf Grund seiner Größe fällt das Gebäude heute nicht mehr auf, obwohl es nach seinem Bau mit den zwanzig Stockwerken alles Umliegende überragte.
Chrysler Building
Eines der markantesten Bauwerke der Stadt ist das "Chrysler Building" in 405 Lexington Ave. Das Art-Deko Gebäude besitzt eine glänzende, abgesetzte Turmspitze aus rostfreiem Stahl mit Bögen und Dreiecksfenstern und hat einschließlich der Turmspitze eine Höhe von 343 Metern.
Es wurde vom Architekten William van Alen im Jahre 1930 im Auftrag des Automobilfabrikanten Walter Percy Chrysler (1875-1940) entworfen. Für ein Jahr war es das größte Gebäude der Welt, dann wurde das Empire State Building fertig gestellt.
Empire State Building
Das "Empire State Building" in 350 Fifth Ave. ist aus den Kinofilmen "King Kong" und "Schlaflos in Seattle" bekannt. Das Art-Deko Gebäude ragt 381 Meter, einschließlich der Antenne sogar 443,2 Meter, in den Himmel. Seit 1931 haben etwa 110 Millionen Besucher das herrliche Panorama der Stadt von der Besucherplattform im 85. Stock aus bewundert.
Zahlreiche Hochzeitspaare schließen auf dem Empire State Building den Bund fürs Leben. Im zweiten Stock des Gebäudes kann sich der Besucher im "New York Skyride", mit Hilfe der Simulation eines Hubschrauberfluges, auf eine virtuelle Reise durch die Wolkenkratzer-Schluchten von New York begeben. Zu besonderen Feiertagen und Anlässen erstrahlt die Fassade in verschiedenfarbigem Lichterglanz.
World Financial Center
Das "World Financial Center" in 200 Liberty Street befindet sich in Lower Manhattan, in Battery Park City, am Hudson River, in direkter Nachbarschaft zum finanziellen Zentrum der Metropole. Entworfen wurde dieser Komplex von Cesar Pelli & Associates. In den vier Türmen haben "American Express", "CIBC World Markets", "Dow Jones", "Merrill Lynch" und weitere bedeutende Firmen ihren Hauptsitz.
Metropole
Den Mittelpunkt bildet ein Wintergarten, in dem hohe Palmen aus der Sonora-Wüste in Arizona stehen. Des Weiteren befinden sich im Komplex Restaurants, Geschäfte und eine Piazza, die eine sehr schöne Aussicht zum Yachthafen am Hudson River eröffnet. Die verschiedenen kulturellen Veranstaltungen und Vorführungen sind kostenlos. Der Wintergarten und andere Teile wurden durch den Terroranschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Reparaturarbeiten im Wintergarten sind im September 2002 abgeschlossen worden.
Das frühere WTC bestand bis 2001 aus sechs einzelnen Gebäuden, die vom japanischen Architekten Yamasaki entworfen wurden. Fertig gestellt wurde es im Jahre 1973. Von der Erde, die für den Bau ausgehoben wurde, entstand "Battery Park City". Die Zwillingstürme waren 418 Meter hoch, die zweithöchsten Gebäude der USA. Insgesamt waren hier 1.200 Büros und Organisationen, Ticket Center und Börsen untergebracht.
Weitere Wolkenkratzer
Der Multimillionär Donald Trump ließ in 725 Fifth Avenue einen Büro- und Apartmentturm der Luxusklasse errichten. Der "Trump Tower" ist im Stil der Postmoderne erbaut. Über sechs Stockwerke hoch erstreckt sich das prunkvolle Atrium. In den unteren Stockwerken des Gebäudes befinden sich verschiedene Boutiquen, Juweliere und weitere exklusive Geschäfte für die gehobenen Ansprüche, in den oberen Etagen liegen die Apartments.
Trump Tower - im Hintergrund das Citicorp-Center]]
Das "UN-Hauptquartier" in der 1st Ave/46th Street besteht aus mehreren Gebäuden, Straßen und Parks. Im Jahre 1952 konnte die UNO den Hauptsitz beziehen, nachdem John D. Rockefeller II. (1874-1960) 8,5 Millionen US-Dollar für den Kauf des Grundstückes spendete und die USA zinsfrei Geld liehen. Die Verwaltung befindet sich im 39-stöckigen grünen Glashochhaus und im geschwungenen "General Assembly Building" sind der Saal der Vollversammlung und der Besuchereingang zu finden.
Kennzeichnend am Gebäude der "New York Life Insurance Company" in 51 Madison Ave. ist das goldene Pyramidendach. Der Architekt Cass Gilbert entwarf das neugotische Gebäude 1928.
Das "Paramount Building" in 1501 Broadway wurde im Jahre 1927 von Rapp & Rapp entworfen. Auffällig ist die nach oben gestufte Spitze, die eine Uhr und ein Globus krönen.
Das im internationalen Stil errichtete "Seagram Building" in 375 Park Ave. wurde 1958 eröffnet. Der Block aus bronzenem Glas und Stahl ist nach Plänen des Architekten Mies van der Rohe errichtet worden. Das Nobel-Restaurant "Four Seasons" befindet sich ebenfalls in diesem Gebäude.
Seit 1931 zählt das im Art-Deko Stil errichtete "Waldorf-Astoria" in 301 Park Avenue zu den großen Luxushotels in New York. Es ist noch vornehmer als das ursprüngliche Waldorf. In den Zwillingstürmen sind pompöse Zimmer für Wohlhabende und berühmte Persönlichkeiten vorgesehen. Die Lobby des Gebäudes ist mit Marmorsäulen, Bronze und Mahagoni ausgestattet.
Das "Woolworth Building" in 322 Broadway wurde 1913 vollendet und war bis 1930 das höchste Gebäude der Welt. Der vom Architekten Cass Gilbert entworfene elegante gotische Wolkenkratzer wird von einem Pyramidendach gekrönt und weist viele Tierornamente auf. Neben dem Hauptquartier der "F.W. Woolworth Company" befanden sich Geschäfte und ein Restaurant im Hochhaus.
Brooklyn Bridge
gotische
Die "Brooklyn Bridge" wurde 1883 vollendet und war zur damaligen Zeit die längste Hängebrücke der Welt. Der Ingenieur John August Roebling (1806-1869) konstruierte dieses Wunder der Technik, überlebte jedoch die Fertigstellung nicht. Sein Sohn vollendete das Werk. Um zu prüfen, ob die Brücke große Gewichte tragen kann, wurde der Zirkus Barnum mit zahlreichen Elefanten hinüber geschickt.
Vom höher gelegenen Gehweg ist die beeindruckende Skyline von Manhattan in der Ferne und die gotischen Bögen der Brückenpfeiler aus nächster Nähe zu sehen. Fast direkt unter der Brücke befindet sich das edle "River Café" im Stadtteil Brooklyn mit bezaubernder Aussicht. Der Anblick der Brücke ist zu jeder Tages- und Nachtzeit spektakulär.
Gebäude in SoHo
Brooklyn
Im Stadtviertel SoHo (South of Houston Street) befinden sich zahlreiche Galerien, Antiquitätengeschäfte, Cafés und Museen, zu denen die Außenstelle des "Guggenheim Museum", das "New Museum Of Contemporary Art" und das "Museum Of African Art" gehören.
Sehenswert sind die Lagerhäuser aus den Jahren 1860 bis 1890 mit ihren schön verzierten gußeisernen Fassaden. Das Viertel "Cast-Iron Historic District" wurde unter Denkmalschutz gestellt. Zahlreiche von diesen Gebäuden werden heute als Lofts oder Ateliers genutzt. SoHo hat sich in New York inzwischen zu einem angesagten Bezirk entwickelt. Es beherbergt die weltweit größte Ansammlung an Gusseisenarchitektur.
Das Gusseisen entdeckte man auf der Suche nach Möglichkeiten, Gebäude schnell und ohne großen Kostenaufwand zu konstruieren. So benutzte man anstelle von schwerem Mauerwerk Eisenträger zum Abstützen der Stockwerke und gewann dadurch Raum für größere Fenster und vor allem für Fassaden. Fast jede Idee eines Architekten ließ sich mit Gusseisen verwirklichen. Die Baumeister gestalteten SoHos Fabriken mit barocken Ballustraden und Renaissance-Säulen.
Kirchen
Renaissance
Auch die Religion spielt in der Architektur der Weltstadt New York eine große Rolle. In Uptown befinden sich der "Biblische Garten", verschiedene Skulpturen und vor allem die "Cathedral of St. John the Divine". Die unvollendete Kirche ist eine Mischung aus romanischen und gotischen Stilelementen.
Die Bauarbeiten begannen 1892, wurden bei Kriegsausbruch 1939 unterbrochen und Anfang der 1990er Jahre trotz zahlreicher Kontroversen und Geldsorgen sporadisch wieder aufgenommen. Erst zwei Drittel der Kathedrale sind fertiggestellt. Bei ihrer Vollendung, voraussichtlich im Jahre 2050, wird die St. John die größte Kirche der Welt sein - groß genug, um Notre-Dame de Paris und die Kathedrale von Chartres in sich aufzunehmen.
In Uptown steht auch die "Riverside Church" mit dem 120 Meter hohen Glockenturm. Die Konstruktionsarbeiten an der gotischen "St. Patrick's Cathedral" in Fifth Avenue and 50th Street wurden 1888 beendet. Ihr Erbauer James Renwick hat alle Details der gotischen Stilrichtung sorgfältig zusammengetragen.
Am westlichen Ende der Wall Street, am Broadway zwischen Rector und Church Street, steht die "Trinity Church" im neugotischen Stil, deren Friedhof vielen Koryphäen vergangener Tage als letzte Ruhestätte dient. 1846 nach Plänen des Architekten Richard Upjohn errichtet, war sie 50 Jahre lang das höchste Bauwerk der Stadt.
Grand Central Terminal
In E. 42nd St. Park Ave., im Zentrum von Midtown, wurde der "Grand Central Terminal" zwischen 1903 und 1913 von dem Architektenteam Warren & Wetmore aus Minnesota errichtet. Er erstrahlt als eines der bedeutendsten Wahrzeichen in Manhattan. Das Bauwerk verbindet einerseits die Romantik des Reisens und andererseits die Historie eines prächtigen Bahnhofsgebäudes aus der damaligen Zeit. Der "Grand Central Terminal" wurde lange nur zur Durchreise genutzt. Nach der umfangreichen Restaurierung reist man jedoch wieder extra zum Bahnhof. Das Gebäude präsentiert sich heute mit vielen exklusiven Geschäften und hervorragenden Restaurants.
Dank des Einsatzes berühmter Persönlichkeiten New Yorks wie Jacqueline Kennedy Onassis wurde der Bahnhof vor dem Abriss gerettet und als Wahrzeichen der Stadt ernannt. In den 1990er Jahren ist das Gebäude für 200 Millionen Dollar komplett renoviert worden und glänzt nun in voller Pracht. Die beeindruckende zwölfstöckige Bahnhofshalle ist 142 Meter lang, 50 Meter breit und 46 Meter hoch. An der Gewölbedecke funkeln über 2.500 Sterne in Tierkreiskonstellationen und die riesigen Fenster sorgen für sonnendurchflutete Hallen.
New York Public Library
Tierkreis
Die New York Public Library ist eine der führenden Bibliotheken der USA und eine der drei öffentlichen Bibliotheken in New York. Der Entwurf der New York Public Library in der Fifth Avenue, zwischen 40th und 42nd Sts., erfolgte 1897 von den Architekten Carrère & Hastings.
Im Beaux-Arts-Stil im Jahre 1911 errichtet, bietet die Bibliothek Platz für mehr als sieben Millionen Bände, 10.000 Zeitschriften. Ihr Status als einer der weltweit führenden Bibliotheken wird belegt durch den Besitz von beispielsweise einer Gutenberg-Bibel, einer Ausgabe der Philosophiae Naturalis Principia Mathematica und der handgeschriebenen Unabhängigkeitserklärung von Thomas Jefferson. Die ersten Bücher stammen von Johann Jakob Astor (1763-1848).
Dakota-Apartmenthaus
1848
Das Luxus-Apartmenthaus The Dakota (auch Dakota-Building genannt) an der Ecke 72nd Street und Central Park West wurde von Henry J. Hardenberg zwischen 1880 und 1884 entworfen und in einer damals noch ärmlichen Gegend gebaut. Es ist eines der wenigen noch erhaltenen Beispiele des neugotischen Baustiles in New York. Hardenbergh war auch der Architekt des berühmten New York Plaza Hotels. Bauherr des "Dakota" war Edward Severin Clark, der Inhaber des Singer Nähmaschinen-Konzerns, der jedoch die Fertigstellung nicht mehr erlebte.
Der Name soll angeblich während der Bauphase entstanden sein, weil das Grundstück damals so weit außerhalb des bebauten Stadtgebietes lag, dass man scherzhaft behauptete, es befände sich bereits im Stammesgebiet der Dakota, einem Indianervolk, dessen Siedlu
Hamburg
Die Freie und Hansestadt Hamburg (niederdeutsch Hamborg, lateinisch Hammonia) ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland und zweitgrößte Stadt Deutschlands sowie sechstgrößte der Europäischen Union.
Hamburg ist Mittelpunkt der Europäischen Metropolregion Hamburg, eine von insgesamt elf Europäischen Metropolregionen in Deutschland.
Geografie
Europäischen Metropolregionen
Hamburg liegt in Norddeutschland an der Mündung von Alster und Bille in die Elbe, die 110 km weiter nordwestlich in die Nordsee fließt. Der natürliche Tidehafen erstreckt sich über die ganze Breite der Elbe, hauptsächlich auf das Südufer der Norderelbe gegenüber den Stadtteilen St. Pauli und Altona. Die beiden Ufer sind durch Brücken im Osten sowie durch den Alten und Neuen Elbtunnel verbunden. Das Land südlich und nördlich des Flusses ist Geest, höher gelegene Flächen, die durch die Sand- und Geröllablagerungen der Gletscher während der Eiszeiten entstanden sind. Die unmittelbar am Fluss liegenden Marschen wurden auf beiden Seiten der Elbe über Jahrhunderte vom Flutwasser der Nordsee überschwemmt und dabei wurden Sand und Schlick abgeladen. Inzwischen ist die Elbe aber beidseitig eingedeicht. Alte Deichanlagen erinnern in den Außenorten noch an die Zeit, als bei Hochwasser ganze Viertel unter Wasser standen. Die Alster ist ein Fluss, der in der Stadtmitte aufgestaut wird, wodurch eine Art Binnensee in der Innenstadt entsteht. Dieser „See“ ist in zwei Teile geteilt, die jedoch miteinander verbunden sind – Binnen- und Außenalster. Sie werden durch zahlreiche Kanäle gespeist, die von großen Parkanlagen gesäumt sind. Die unzähligen Fleete, Flüsschen und Kanäle werden von mehr als 2.300 Brücken überspannt. Hamburg ist damit die brückenreichste Stadt Europas und hat mehr als Venedig (400) und Amsterdam (1.200) zusammen.
Eine Übersicht der geografischen und urbanen Merkmale findet sich auf dem Satellitenbild des Artikels TM_Hamburg.
Die heutigen Grenzen der Stadt Hamburg bestehen erst seit dem Groß-Hamburg-Gesetz, das mit Wirkung vom 1. April 1938 in Kraft trat. Die Stadt ist nach Berlin sowohl von der Fläche als auch von der Einwohnerzahl zweitgrößte Stadt Deutschlands.
Hamburg grenzt nördlich der Elbe an Schleswig-Holstein und südlich der Elbe an Niedersachsen. Die in der Elbemündung in der Nordsee gelegenen Inseln Neuwerk, Scharhörn und Nigehörn sowie der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer gehören auch zum Hamburger Stadtgebiet.
Flüsse
- Alster
- Bille
- Dove Elbe
- Düpenau
- Eilbek
- Elbe
- Este
- Flottbek
- Isebek
- Gose Elbe
- Wandse
Erhebungen
Höchste Erhebung ist mit 116,1 m ü. NN eine (namenlose) Erhebung in den Harburger Bergen.
Siehe Liste der Erhebungen in Hamburg.
Angrenzende Städte und Gemeinden
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Hamburg; sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Nordwesten genannt:
- in Schleswig-Holstein:
- im Kreis Pinneberg: Wedel, Appen, Pinneberg, Schenefeld, Halstenbek, Rellingen sowie Ellerbek und Bönningstedt (beide Amt Bönningstedt)
- im Kreis Segeberg: Norderstedt
- im Kreis Stormarn: Tangstedt, Jersbek (Amt Bargteheide-Land), Ammersbek, Ahrensburg, Stapelfeld (Amt Siek), Barsbüttel, Oststeinbek und Reinbek
- im Kreis Herzogtum Lauenburg: Wentorf bei Hamburg, Börnsen und Escheburg (beide Amt Hohe Elbgeest) und Geesthacht
- in Niedersachsen:
- im Landkreis Harburg: Drage (Samtgemeinde Elbmarsch), Winsen (Luhe), Stelle, Seevetal, Rosengarten und Neu Wulmstorf
- im Landkreis Stade: Buxtehude, Jork
Verwaltungsgliederung
Jork
Hauptartikel: Liste der Bezirke in Hamburg
Hamburg besteht heute aus sieben Bezirken:
- Mitte
- Altona
- Eimsbüttel
- Nord
- Wandsbek
- Bergedorf
- Harburg
Die Bezirke verfügen jeweils über ein eigenes Bezirksparlament, die Bezirksversammlungen. Diese Bezirksversammlungen haben rechtlich allerdings die Stellung von Verwaltungsausschüssen, mit sehr eingeschränkten Kompetenzen. Jeder Bezirk gliedert sich in mehrere Stadtteile, von denen es in ganz Hamburg insgesamt 104 gibt. Einige Stadtteile im so genannten Kernbereich des Bezirks werden direkt vom betreffenden Bezirksamt verwaltet, für die anderen Stadtteile des Bezirks gibt es jeweils ein eigenes Ortsamt. Insgesamt wurden 15 Ortsämter eingerichtet.
Klima
15 Ortsämter
Aufgrund der maritimen Einflüsse ist das Klima milder als im östlichen Hinterland.
Der wärmste Monat ist der Juli mit durchschnittlich 17,0 °C, der kälteste der Januar mit 0,0 °C. Temperaturen über 25 °C sind im Hochsommer keine Seltenheit. Seit den 1990er-Jahren des 20. Jahrhunderts wurden – möglicherweise im Zuge der globalen Erwärmung – auch Spitzentemperaturen von bis zu 37,3 °C (9. August 1992) gemessen.
Im Laufe eines Jahres fallen durchschnittlich 714 mm Niederschlag und an 52 Tagen im Jahr senken sich Nebelbänke über die Stadt; im Winterhalbjahr kann es sehr stürmisch werden. Das Klima ist ganzjährig humid. Frühjahr und Frühsommer sind die beste Reisezeit für einen Besuch Hamburgs, jedoch gehört regenfeste Kleidung ins Gepäck.
Bevölkerung
humid
Einwohnerentwicklung
Hauptartikel: Hamburg/Bevölkerung
Hamburg war im 17. Jahrhundert die größte Stadt Deutschlands, da sie vom Dreißigjährigen Krieg verschont geblieben war.
Seinen bislang höchsten Einwohnerstand mit 1,9 Millionen erreichte Hamburg im Jahre 1964. Stadtflucht und Suburbanisierung führten an | | |