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Anthony Minghella

Anthony Minghella

Anthony Minghella (
- 6. Januar 1954 auf der Isle of Wight, England) ist ein englischer Regisseur und Drehbuchautor. Der Sohn italienischer Eltern, die eine Eisfabrik betrieben, studierte in Hull und hat dort auch selber Vorlesungen gehalten. Seit 1981 ist er als Autor tätig. Er wurde mit Theaterstücken, Rundfunkhörspielen, der Fernsehserie Inspector Morse, vielen Drehbüchern für Film und Fernsehen bekannt. 1984 erhielt er den Londoner Kritikerpreis als vielversprechendster junger Dramatiker und 1986 den Kritikerpreis für sein Stück Made in Bangkok als bestes Stück der Saison. Er erhielt 1997 den Oscar für Der englische Patient für die beste Regie.

Filmographie


- 1991Wie verrückt und aus tiefstem Herzen (True Madly Deeply)
- 1993Mr. Wonderful
- 1996Der englische Patient (The English Patient)
- 1999Der talentierte Mr. Ripley (The Talented Mr. Ripley)
- 2003Unterwegs nach Cold Mountain (Cold Mountain)

Weblinks


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- [http://www.djfl.de/entertainment/stars/a/anthony_minghella.html Biographie] Minghella, Anthony Minghella, Anthony Minghella, Anthony Minghella, Anthony Minghella, Anthony ja:アンソニー・ミンゲラ

6. Januar

Der 6. Januar (in Österreich: 6. Jänner) ist der 6. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit verbleiben noch 359 (in Schaltjahren 360) Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1389 - In Köln wird die Alte Universität zu Köln mit einem Gottesdienst im Dom feierlich eröffnet.
- 1453 - Österreich wird Erzherzogtum.
- 1866 - Zum ersten Mal findet das "Dreikönigstreffen" der süddeutschen Liberalen statt.
- 1907 - Maria Montessori eröffnet ihre erste Schule und Kindertagesstätte in Rom (Casa dei Bambini in San Lorenzo).
- 1912 - New Mexico wird der 47. US-Bundesstaat.
- 1919 - Ein Putschversuch montenegrinischer Bauern auf die Hauptstadt Cetinje um die serbische Besatzung zu vertreiben scheitert am serbischen Weihnachtsabend.
- 1929 - Das Königreich Jugoslawien wird ausgerufen
- 1935 - Mao Tse-tung wird auf dem "Langen Marsch" während einer Ruhepause zum Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) gewählt.
- 1950 - Großbritannien nimmt diplomatische Beziehungen zur Volksrepublik China auf.
- 1965 - Hindi wird offizielle Staatssprache Indiens.
- 1976 - In Portugal einigen sich die drei großen Parteien des Landes, Sozialisten, Kommunisten und die liberale Demokratische Volkspartei, auf die Grundsätze einer Bodenreform.
- 1986 - Beginn der 2. Republik Liberia
- 1991 - Guatemala. Jorge Serrano Elías wird Staats- und Regierungspräsident.
- 1992 - Georgien. Staatspräsident Swiad Gamsachurdia wird gestürzt.
- 2001 - Parlamentswahlen in Thailand

Wirtschaft


- 1926 - Aus dem Zusammenschluss der "Aero Lloyd AG" und "Junkers Luftverkehr" entsteht die "Lufthansa AG".
- 2002 - Argentinien wertet seinen Peso um 40 Prozent ab.

Wissenschaft und Technik


- 1962 Die französische Werft Chantiers de l'Atlantique liefert das längste Passagierschiff der Welt, die S/S France an die Reederei Compagnie Générale Transatlantique ab.

Kultur


- 1840 - Uraufführung der Oper Le Drapier von Fromental Halévy in Paris.
- 1930 - Uraufführung der komischen Oper Le Roi d'Yvetot von Jacques Ibert an der Opéra-Comique in Paris.

Religion


- 1468 - Papst Nikolaus V. gestattet die Verehrung des Augsburger Bischofs Simpert als Heiligen.
- 1485 - Papst Innozenz VIII. erhebt den 1136 gestorbenen Markgraf Leopold III. von Österreich zum Heiligen.

Katastrophen


- 1928 - London, England. Die Themse tritt durch eine Sturmflut über die Ufer, 14 Menschen sterben.

Sport


- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1958 - Helmut Recknagel gewinnt als erster deutscher Skispringer die Internationale Vierschanzentournee
- 1960 - Max Bolkart gewinnt als erster westdeutscher Skispringer die Internationale Vierschanzentournee
- 1996 - Jens Weißflog gewinnt die Vierschanzentourne zum 4. Mal - Rekord
- 2002 - Sven Hannawald gewinnt das letzte Skispringen der Vierschanzen-Tournee und hat damit als erster Skispringer alle vier Springen hintereinander gewonnen.

Geboren

Sven Hannawald
- 1256 - Gertrud von Helfta, Zisterzienserin im Kloster Helfta bei Eisleben
- 1329 - Ulman Stromer, deutscher Kaufmann im Mittelalter
- 1367 - Richard II., König von England
- 1412 - Jeanne d’Arc, französische Nationalheldin und Heilige der katholischen Kirche
- 1485 - Wilhelm Werner von Zimmern, deutscher Historiker und Jurist
- 1486 - Martin Agricola, deutscher Musiktheoretiker und Komponist
- 1488 - Helius Eobanus Hessus, evangelischer Humanist
- 1525 - Caspar Peucer, ein deutscher Humanist
- 1578 - Melchior Goldast, Humanist
- 1582 - Jaroslav Borsita Graf von Martinitz, kaiserlicher Statthalter
- 1587 - Gaspar de Guzmán, Conde de Olivares, spanischer Premierminister zur Zeit Philipps IV.
- 1614 - Erzherzog Leopold Wilhelm, Statthalter der spanischen Niederlande und Feldherr
- 1617 - Christoffer von Gabel, Händler und Statthalter von König Frederik III. von Dänemark
- 1619 - Gebhard von Alvensleben, deutscher Historiker
- 1655 - Eleonore von Pfalz-Neuburg, Frau von Kaiser Leopold I. Kaiserin des Heiligen römisches Reiches
- 1655 - Jakob I. Bernoulli, Schweizer Mathematiker und Physiker
- 1663 - Heinrich Anselm von Ziegler und Kliphausen, deutscher Schriftsteller
- 1673 - James Brydges, 1. Duke of Chandos, britischer Edelmann, Bauherr und Mäzen
- 1699 - Philipp Friedrich Hiller, deutscher Pfarrer und Kirchenlieddichter
- 1702 - José de Nebra, spanischer Komponist
- 1714 - Percivall Pott, britischer Chirurg
- 1722 - Andrea Gioanetti, Kardinal der römisch katholischen Kirche
- 1730 - Thomas Chittenden, US-amerikanischer Politiker und 1. Gouverneur von Vermont
- 1731 - Ludwig Eugen, Herzog von Württemberg
- 1745 - Jacques Étienne Montgolfier, französischer Miterfinder des Heißluftballons
- 1761 - Kaspar Maria von Sternberg, böhmischer Theologe und Naturforscher
- 1773 - Bonifaz Kaspar von Urban, Erzbischof von Bamberg
- 1776 - Ferdinand von Schill, preußischer Offizier
- 1784 - Carl Friedrich Mosch, Autor
- 1785 - Karl Friedrich von Rumohr, Kunsthistoriker, Schriftsteller und Gastrosoph
- 1797 - Edward Turner Bennett, englischer Zoologe und Schriftsteller
- 1798 - Melchior von Diepenbrock, Kardinal und Fürstbischof von Breslau
- 1804 - Anna Plochl, Gräfin von Meran
- 1807 - Josef Maximilian Petzval, slowakischer Mathematiker und Physiker
- 1807 - Ludwig Erk, deutscher Volksliedforscher und Volksliedsammler
- 1812 - Karl Etzel, deutscher Eisenbahningenieur und Architekt
- 1813 - Paulus Melchers, Erzbischof von Köln und Kardinal
- 1815 - Julius Pintsch, deutscher Unternehmer
- 1822 - Heinrich Schliemann, deutscher Archäologe
- 1830 - Alfred Hegar, deutscher Arzt und Gynäkologe
- 1832 - Gustave Doré, französischer Maler und Graphiker
- 1832 - Lodovico Jacobini, Kardinal und päpstlicher Staatssekretär
- 1833 - Karl Heinrich von Bötticher, deutscher Beamter und Politiker
- 1835 - Martin Kähler, deutscher protestantischer Theologe
- 1838 - Max Bruch, deutscher Komponist und Dirigent
- 1842 - Clarence King, US-amerikanischer Geologe
- 1850 - Eduard Bernstein, deutscher Theoretiker und Politiker
- 1850 - Xaver Scharwenka, Komponist und Pianist
- 1859 - Alfred-Henri-Marie Baudrillart, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1860 - Raoul Gunsbourg, rumänischer Operndirektor, Schriftsteller und Komponist
- 1861 - Victor Horta, belgischer Jugendstil-Architekt
- 1862 - August Oetker, deutscher Industrieller
- 1864 - Nikolai Jakowlewitsch Marr, russischer Sprachwissenschaftler
- 1865 - Siegmar von Schultze-Galléra, deutscher Schriftsteller und Heimatforscher
- 1870 - Eduard Stemplinger, deutscher Schriftsteller
- 1870 - Gustav Bauer, deutscher Politiker, Ministerpräsident und Reichskanzler
- 1872 - Alexander Nikolajewitsch Skrjabin, russischer Pianist und Komponist
- 1873 - Karl Straube, deutscher Organist
- 1874 - Fred Niblo, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1875 - Walther Schücking, Politiker und Völkerrechtler
- 1878 - Adeline Genée, dänische Ballett-Tänzerin
- 1878 - Carl Sandburg, US-amerikanischer Lyriker
- 1882 - Fan Noli, orthodoxer albanischer Bischof und Politiker
- 1882 - Ivan Olbracht, tschechischer Schriftsteller, Publizist, Journalist
- 1883 - Friedrich Pfister, deutscher Philologe
- 1883 - Khalil Gibran, libanesischer Künstler und Dichter
- 1891 - Adolf von Bomhard, SS-Gruppenführer, Befehlshaber der Ordnungspolizei in der Ukraine
- 1891 - Dai Jitao, chinesischer Politiker und Publizist
- 1891 - Fritz Imhoff, österreichischer Schauspieler und Sänger
- 1892 - Heinz Renner, deutscher Politiker
- 1892 - Leonid Iwanowitsch Kubbel, russischer Schachspieler
- 1892 - Ludwig Berger, deutscher Filmregisseur
- 1897 - Ferenc Szálasi, ungarischer faschistischer Parteiführer und Kriegsverbrecher
- 1897 - Heinz Meyer, deutscher Politiker
- 1898 - James Fitzmaurice, irischer Pilot
- 1899 - Heinrich Nordhoff, Generaldirektor von Volkswagen
- 1899 - Max Simon, SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS
- 1900 - Emmanuel d’Astier de la Vigerie, französischer Politiker, Mitglied der Résistance
- 1902 - Max Güde, deutscher Jurist, Generalbundesanwalt
- 1903 - Boris Blacher, deutscher Musikwissenschaftler und Komponist
- 1903 - Maurice Abravanel, US-amerikanischer Dirigent
- 1903 - Walter Nigg, Schweizer Theologe
- 1905 - Eric Frank Russell, britischer Schriftsteller
- 1905 - Otto Kuss, katholischer Theologe
- 1906 - G. Ledyard Stebbins, US-amerikanischer Biologe, Botaniker
- 1908 - Menachem Avidom, israelischer Komponist
- 1910 - Heinrich Krebs, Richter am deutschen Bundessozialgericht
- 1910 - Kurt Fischer, deutscher Politiker
- 1911 - Friedrich Hendrix, deutscher Leichtathlet
- 1913 - Edward Gierek, polnischer Politiker, PVAP-Chef 1970-80
- 1913 - Loretta Young, US-amerikanische Schauspielerin
- 1915 - Alan Watts, Anglikanischer Priester, Professor und Dekan
- 1915 - John Cunningham Lilly, US-amerikanischer Neurophysiologe
- 1915 - Peter Ahrweiler, deutscher Schauspieler und Theaterdirektor
- 1918 - Eugen Biser, katholischer Theologe und Religionsphilosoph
- 1920 - Henry Corden, kanadischer Schauspieler und Sprecher in Zeichentrickfilmen
- 1920 - John Maynard Smith, britischer Genetiker, Evolutionsbiologe
- 1920 - San Myung Mun, Gründer und Oberhaupt der Vereinigungskirche
- 1924 - Earl Scruggs, US-amerikanischer Musiker
- 1924 - Katy Jurado, mexikanische Schauspielerin
- 1925 - John De Lorean, US-amerikanischer Sportwagenbauer
- 1925 - Regina von Habsburg, Tochter von Georg III. Herzog von Sachsen-Meinigen
- 1926 - Pat Flaherty, Autorennfahrer
- 1926 - Walter Sedlmayr, deutscher Schauspieler
- 1927 - Alfred Sirven, französischer Topmanager
- 1928 - Astrid Gehlhoff-Claes, deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin
- 1929 - Babrak Karmal, afghanischer Politiker
- 1929 - Dietrich Knothe, deutscher Dirigent
- 1929 - Wilbert Harrison, US-amerikanischer Musiker
- 1931 - Capucine, französische Filmschauspielerin
- 1931 - E. L. Doctorow, US-amerikanischer Autor und Herausgeber
- 1932 - José Saraiva Martins, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1932 - Max Streibl, bayerischer Politiker
- 1933 - Emil Steinberger, Schweizer Kabarettist, Schriftsteller, Regisseur und Schauspieler
- 1936 - Darlene Hard, US-amerikanische Tennisspielerin
- 1936 - Julio María Sanguinetti, Journalist und Staatspräsident von Uruguay
- 1937 - Doris Troy, US-amerikanische Soul-Sängerin
- 1937 - Harri Holkeri, finnischer Politiker und Ministerpräsident
- 1937 - Nino Tempo, US-amerikanischer Pop-Musiker
- 1937 - Paolo Conte, italienischer Chansonsänger, Jazzmusiker und Komponist
- 1938 - Adriano Celentano, italienischer Sänger, Schauspieler und TV-Moderator
- 1938 - Elizabeth Teissier, französische Astrologin
- 1938 - Jozef Golonka, ehemaliger slowakischer Eishockeyspieler und -trainer
- 1938 - Karl-Heinz Kunde, ehemaliger deutscher Radrennfahrer
- 1939 - Waleri Lobanowski, sowjetischer und ukrainischer Fußball-Trainer
- 1940 - Van McCoy, US-amerikanischer Musiker und Produzent
- 1941 - Philippe Busquin, belgischer Politiker und EU-Kommissar
- 1941 - Tamara Lund, finnische Sopranistin und Schauspielerin
- 1942 - Bernd Neumann, deutscher Politiker und MdB
- 1942 - Hilmar Kabas, österreichischer Politiker
- 1944 - Alan Stivell, bretonischer Musiker und Sänger
- 1944 - Rolf Zinkernagel, Schweizer Immunologe, Professor, Nobelpreisträger
- 1944 - Van McCoy, US-amerikanischer Musikproduzent, Songwriter und Musiker
- 1945 - Roger Spottiswoode, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1946 - Syd Barrett, britischer Gitarrist, Sänger und Songschreiber
- 1951 - Kim Wilson, US-amerikanischer Bluesrocksänger und -mundharmonikaspieler
- 1953 - Malcolm Young, australischer Musiker
- 1953 - Manfred Kaltz, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 1953 - Thomas Mirow, deutscher Politiker
- 1954 - Anthony Minghella, britischer Regisseur
- 1954 - Hans Robert Hiegel, Architekt
- 1954 - Martin Hein, deutscher Theologe und Bischof
- 1954 - Ulrich van Suntum, deutscher Volkswirt
- 1955 - Annette Fugmann-Heesing, deutsche Politikerin und MdL
- 1955 - Constanze Engelbrecht, deutsche Schauspielerin
- 1955 - Rowan Atkinson, britischer Komiker und Schauspieler
- 1961 - Toru Tanabe, japanischer Opernsänger und Schauspieler
- 1962 - Daniel Mahrer, Schweizer Skirennläufer
- 1964 - Henry Maske, deutscher Boxsportler
- 1965 - Christine Wachtel, deutsche Leichtathletin
- 1968 - John Singleton, US-amerikanischer Regisseur
- 1969 - Norman Reedus, US-amerikanischer Schauspieler
- 1969 - Stephan Harlander, deutscher Basketballtrainer
- 1971 - Daniel Poznanski, deutscher Jurist und Vorsitzender des VJFM
- 1974 - Nicole DeHuff, US-amerikanische Schauspielerin
- 1976 - David Di Michele, italienischer Fußballspieler
- 1980 - Mihael Mikić, kroatischer Fußballspieler
- 1989 - Max Pirkis, britischer Schauspieler

Gestorben


- 1088 - Berengar von Tours, Dialektiker der Vorscholastik
- 1275 - Raimund von Peñafort, Dominikanermönch und Kanoniker in Spanien
- 1536 - Baldassare Peruzzi, italienischer Architekt und Maler
- 1537 - Alessandro de Medici, Duca della città di Penna und Herzog von Florenz
- 1542 - Bernard van Orley, niederländischer Maler
- 1598 - Fjodor I., Zar von Russland von 1584 bis 1598
- 1646 - Elias Holl, Baumeister des deutschen Frühbarock
- 1695 - Christian Albrecht, Fürstbischof von Lübeck sowie Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf
- 1711 - Philipp van Almonde, niederländischer Vizeadmiral
- 1738 - Jean Baptiste Labat, französischer Missionar und Reiseschriftsteller
- 1827 - Charlotte von Stein, Freundin von Schiller und Goethe
- 1829 - Josef Dobrovský, tschechischer Philologe und Slawist
- 1831 - Rodolphe Kreutzer, französischer Violinist, Lehrer, Dirigent und Komponist
- 1840 - Fanny Burney, englische Schriftstellerin
- 1841 - Benedikt Arnstein, Schriftsteller
- 1849 - Johann Caspar von Orelli, schweizerischer klassischer Philologe
- 1852 - Louis Braille, Erfinder der Blindenschrift (Brailleschrift)
- 1857 - Albert Schwegler, deutscher Theologe, Philosoph und Historiker
- 1860 - William Martin Leake, englischer Archäologe
- 1875 - Friedrich Wilhelm I., letzter Kurfürst und souveräner Landgraf von Hessen-Kassel
- 1876 - Bernardo de Sá Nogueira de Figueiredo, portugiesischer Politiker und Führer der Setembristen
- 1882 - Nathan Davis, englischer Afrikaforscher
- 1884 - Johann Gregor Mendel, österreichischer Augustinermönch und Genetiker
- 1918 - Georg Cantor, deutscher Mathematiker
- 1919 - Theodore Roosevelt, 26. Präsident der USA und Friedensnobelpreisträger
- 1920 - Hieronymous Georg Zeuthen, dänischer Professor der Mathematik
- 1934 - Herbert Chapman, englischer Fußballspieler und Trainer
- 1941 - Franz Hessel, deutscher Schriftsteller
- 1942 - Henri de Baillet-Latour, 3. Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC)
- 1942 - Tina Modotti, italienische Fotografin und Schauspielerin
- 1945 - Edith Frank, Mutter von Anne Frank im KZ Auschwitz
- 1945 - Wladimir Iwanowitsch Wernadski, russischer Geologe, Geochemiker und Mineraloge
- 1949 - Victor Fleming, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1955 - Gertrud Eysoldt, deutsche Schauspielerin und Regisseurin
- 1966 - Albrecht Brandi, deutscher Fregattenkapitän
- 1966 - Jean Lurat, französischer Maler
- 1968 - Karl Kobelt, schweizerischer Politiker, Bundesrat
- 1972 - Chen Yi, chinesischer Politiker
- 1977 - Johannes Lilje, deutscher Theologe, Kunsthistoriker und Landesbischof
- 1981 - Archibald J. Cronin, britischer Schriftsteller
- 1981 - Harold Clayton Urey, US-amerikanischer Chemiker
- 1985 - Wladimir Konstantinowitsch Kokkinaki, sowjetischer Testpilot
- 1989 - Edmund Leach, englischer Anthropologe und Elektrotechniker
- 1990 - Hans Jaray, Kammerschauspieler, Regisseur und Autor
- 1990 - Pawel Alexejewitsch Tscherenkow, russischer Physiker
- 1991 - Heinrich Dathe, deutscher Zoologe
- 1991 - Ahmed Adnan Saygun, türkischer Komponist
- 1992 - Isaac Asimov, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1993 - Dizzy Gillespie, US-amerikanischer Jazzmusiker, Komponist, Sänger und Bandleader
- 1993 - Elke Kast, deutsche Fernsehansagerin
- 1993 - Rudolf Chametowitsch Nurejew, Ballett-Tänzer des 20. Jahrhunderts
- 1993 - Rudolf Nurejew, russischer Tänzer und Choreograph
- 1996 - Kurt Schmücker, deutscher Politiker, Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit
- 1996 - Willy Czernik, deutscher Operetten- und Filmkomponist
- 1999 - Michel Petrucciani, französischer Jazzpianist
- 2000 - Don Martin, US-amerikanischer Cartoonist des MAD-Magazins
- 2002 - Fred Taylor, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 2002 - Sanya Dharmasakti, Thailändischer Politiker
- 2002 - Serge Brignoni, schweizerischer Maler
- 2004 - Pierre Charles, dominicanischer Politiker

Feier- und Gedenktage


- Kirchliche Feiertage
  - Heilige Drei Könige in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt
  - in der armenischen Kirche, in Russland, Serbien, Bulgarien und anderen mehrheitlich orthodoxen Staaten mit julianischem Kalender: Heiligabend/Weihnachten (Geburt des Herrn)
- Kirchliche Gedenktage:
  - Erscheinung des Herrn, auch Epiphanias oder Dreikönigsfest (katholisch, evangelisch, anglikanisch, orthodox - mit unterschiedlichen Inhalten)
- Namenstage: Kaspar, Melchior, Balthasar

Siehe auch


- 5. Januar - 7. Januar
- 6. Dezember - 6. Februar
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0106 ja:1月6日 ko:1월 6일 simple:January 6

1954

Ereignisse

Politik


- 1. Januar: Rodolphe Rubattel wird Bundespräsident der Schweiz
- 25. Februar: Ghamal Abdel Nasser wird Präsident von Ägypten
- 1. März: Die USA zünden im Pazifik die bisher stärkste Wasserstoffbombe, 600-fache Stärke der Hiroshimabombe
- 13. März: die Viet Minh kämpfen bei Dien Bien Phu gegen die Franzosen
- 21. April: Russische Förderation wird Mitglied in der UNESCO
- 21. April: Im Grenzverkehr zwischen Deutschland und Frankreich wird kein Visum mehr benötigt
- 28. April: In Colombo (Sri Lanka) treffen die Ministerpräsidenten von Indien, Pakistan, Birma, Ceylon und Indonesien zu einer Asienkonferenz zusammen, auf der unter anderem die aktuelle Situation in Indochina beraten wird
- 12. Mai: Belarus und die Ukraine werden Mitglieder in der UNESCO
- 17. Mai: USA Der Supreme Court der Vereinigten Staaten von Amerika verbietet die Rassentrennung an öffentlichen Schulen
- 20. Mai: Chiang Kai-shek wird Präsident von Taiwan
- 29. Mai: Vom 29.-31. Mai findet die erste Bilderberg-Konferenz statt
- 20. Juli: Otto John, Präsident des Bundesverfassungsschutzes, setzt sich in die Deutsche Demokratische Republik ab
- 21. Juli: Auf der Genfer Konferenz wird nach dem Indochinakrieg die Teilung Vietnams beschlossen
- 22. Juli: Laos wird unabhängig
- 22. Juli: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und den USA
- 18. August: Offenbach am Main wird mit der Geburt ihres einhunderttausendsten Einwohners zur jüngsten Großstadt Hessens
- 30. August: Gründung der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG) scheitert an der Ablehnung des EVG-Vertrags durch die französische Nationalversammlung
- 2. Oktober: Auf der Londoner Außenministerkonferenz wird die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland und die Aufnahme in die Nato beschlossen
- 4. Oktober: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Österreich
- 23. Oktober: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Frankreich. In Kraft seit dem 28. Juli 1955
- 23. Oktober: Der Brüsseler Pakt wird erweitert und in die Westeuropäische Union (WEU) umgewandelt
- 31. Oktober: In Algerien startet die Nationale Befreiungsfront (Front de Libération Nationale) Aktionen gegen die französische Kolonialherrschaft und verlangt die Unabhängigkeit des Landes
- 1. November: Der Algerienkrieg bricht aus
- 24. November: Theodor Blank, Konrad Adenauers Beauftragter zur Wiederbewaffnung, wird in Augsburg von Protestierern niedergebrüllt
- 2. Dezember: Nach einer Außenministerkonferenz in Moskau wird angekündigt, dass der Ostblock militärisch kooperieren werde, wenn eine militärische Integration in Westeuropa und die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland erfolge
- 10. Dezember: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Spanien. In Kraft seit dem 14. März 1956
- 24. Dezember: Laos wird unabhängig

Wirtschaft


- 1. Januar: Die deutsche Bahn schafft die 3. Klasse ab. Künftig gibt es nur noch die 1. und die 2. Allerdings wurde der Komfort nicht besser: Statt der Plastiksitze in der dritten Klasse entfernte die Bahn die Plüschsitze der bisherigen 1. Klasse. Die 2. und 3. wurden schlicht umbenannt und so zur 1. und 2
- Erstmals erreicht der Ernährungsstand der BRD wieder den Ernährungsstand Deutschlands aus der Vorkriegszeit. Allerdings hat sich das Essverhalten geändert: Es wird deutlich mehr Obst sowie weniger Fleisch gegessen und weniger Alkohol getrunken

Wissenschaft und Technik


- 21. Januar: Das erste atomgetriebene U-Boot, die „Nautilus“, wird von der US-Marine in Dienst gestellt
- 4. März: erste erfolgreiche Nierentransplantation am Brigham Hospital in Boston
- 26. August: O. B. I. Wester erreicht mit seinem Hubschrauber Sikorsky XH-39 den Geschwindigkeitsweltrekord von 251,7 km/h
- Einführung des Farbfernsehens mit der Fernsehnorm NTSC in den USA
- 18. Oktober: Texas Instruments kündigt das weltweit erste Transistorradio an
- 1954: Das erste Kernkraftwerk der Welt wird in Obninsk bei Moskau in Betrieb genommen

Kultur


- 1. April: Uraufführung der Oper The Tender Land von Aaron Copland in der City Centre Opera in New York
- 1. Mai: Pablo Picasso malt das Porträt Sylvette
- 23. Juni: Uraufführung der Oper Die Witwe von Ephesus von Hermann Reutter in Köln
- 5. Juli: Der Lastwagenfahrer Elvis Presley nimmt im „Sun Studio“ in Memphis (Tennessee) den alten Blues-Song „That's All Right, Mama“ auf und beginnt damit seine unvergleichliche Karriere als Rock'n'Roll-Star
- 17. August: Uraufführung der Oper Penelope von Rolf Liebermann bei den Salzburger Festspielen
- Veröffentlichung der Geschichte der O

Katastrophen


- 10. Januar: Explosion einer DH 106 Comet über Italien in der Luft, alle 35 Insassen kamen ums Leben. Während den Untersuchungen wurde die Comet nicht mehr verwendet. Kurz nachdem das Startverbot aufgehoben wurde, verunglückte am 8. April eine weitere Comet unter ähnlichen Umständen, dieses Mal waren 21 Todesopfer zu beklagen. Der Comet wurde die Betriebserlaubnis entzogen. Durch weitere Untersuchungen wurde Materialermüdung als Unglücksursache festgestellt, eine damals neue Erkenntnis
- 1. Februar: Hokkaidō, Japan. Eine C-46 der U.S. Air Force stürzte ab
- 8. April: Stromboli, Italien. Eine Comet der BOA zerbrach in der Luft. Es war der 3. Unfall ähnlicher Art innerhalb eines Jahres. 21 Tote
- 9. September: Erdbeben der Stärke 6,8 in Orleansville, Algerien etwa 1.250 Tote
- 26. September: Der Untergang des Fährschiffs Toyo Maru (Japan) fordert 1172 Menschenleben
- 31. Oktober: Atlantik. Ein Flugzeug der United States Navy verschwand auf dem Flug von New Jersey zu den Azoren. 42 Menschen sind ebenfalls verschollen beziehungsweise sind höchstwahrscheinlich tot
- 19. Dezember: Idlewild Airport, heute John F. Kennedy International Airport, New York, USA. Eine DC-6 der italienischen Fluggesellschaft Alitalia schoss im Nebel über die Rollbahn hinaus und fiel in das kalte Wasser der Jamaica Bay woraufhin sie explodierte. 26 Menschen starben, zwei wurden gerettet

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 23. April: Die NBA führt die Wurfuhr ein, Geburtsstunde des modernen Basketball
- 15. Juni: Gründung des Europäischen Fußballverbandes UEFA in Basel
- 4. Juli: Fußball-WM in der Schweiz: Die deutsche Nationalmannschaft (Trainer Sepp Herberger) wird mit einem 3:2 Final-Sieg über Ungarn im Wankdorfstadion in Bern erstmalig Weltmeister (siehe: Wunder von Bern)

weitere


- 19. Oktober: Herbert Tichy, Sepp Jöchler und Pasang Dawa Lama gelingt die Erstbesteigung des 8201 m hohen Cho Oyu
- 31. Juli Erstbesteigung des K2, des zweithöchsten Berges der Erde durch Achille Compagnoni und Nino Lacedelli

Geboren


- 1. Januar: Claudia Nell-Paul, deutsche Politikerin
- 1. Januar: Trutz Graf Kerssenbrock, deutscher Politiker
- 4. Januar: Oleg Iwanowitsch Romanzew, russischer Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler
- 5. Januar: Pamela Sue Martin, US-amerikanische Schauspielerin
- 6. Januar: Martin Hein, deutscher Theologe und Bischof der evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck
- 6. Januar: Anthony Minghella, englischer Regisseur
- 11. Januar: Barbara Prammer, Politikerin
- 12. Januar: Andreas Franz, deutscher Schriftsteller
- 12. Januar: Klaus-Peter Wolf, deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor
- 12. Januar: Johannes Gerlach, deutscher Strahlenphysiker und Politiker der SPD
- 12. Januar: Mojo Mendiola, Musik-Journalist und Impresario, Autor, Fotograf und Maler
- 13. Januar: Alexander Thieme, deutscher Leichtathlet
- 16. Januar: Reinhold Fanz, Fußballtrainer
- 18. Januar: Kurt Albert, Bergsteiger
- 19. Januar: Joachim Deckarm, deutscher Leichtathlet und Handballspieler
- 19. Januar: Cindy Sherman, Fotografin
- 19. Januar: Evelyne Gebhardt, Mitglied des Europaparlaments
- 21. Januar: Thomas de Maizière, deutscher Politiker
- 22. Januar: Bernd Heynemann, deutscher Politiker und ehemaliger Fußballschiedsrichter
- 22. Januar: Peter Pilz, österreichischer Politiker
- 23. Januar: Rüdiger Schnuphase, deutscher Fußballspieler
- 25. Januar: David Grossman, isrealischer Schriftsteller
- 29. Januar: Oprah Winfrey, US-amerikanischer Talk-Show-Host
- 30. Januar: Jochen Kowalski, deutscher Sänger
- 1. Februar: Carlo Conti, Schweizer Politiker
- 1. Februar: Christoph Böhr, stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU
- 2. Februar: Hansi Hinterseer, österreichischer Skirennläufer und Sänger
- 5. Februar: Cliff Martinez, US-amerikanischer Filmkomponist
- 7. Februar: Dieter Bohlen, deutscher Musiker, Musikproduzent und Komponist
- 8. Februar: Jochen Schroeder, deutscher Schauspieler und Sänger
- 9. Februar: Ulrich Walter, Astronaut, Physiker
- 10. Februar: Liane Deicke, deutsche Politikerin
- 10. Februar: Peter Ramsauer, deutscher Politiker
- 12. Februar: Phil Zimmermann, Kryptologe
- 13. Februar: Hannes Steinert, deutscher Maler
- 14. Februar: Vladimir Drinfeld, Mathematiker
- 15. Februar: Matt Groening, US-amerikanischer Trickfilmzeichner
- 16. Februar: Isolde Kunkel-Weber, deutsche Gewerkschafterin (ver.di)
- 16. Februar: Klaus-Werner Jonas, deutscher Politiker
- 16. Februar: Iain M. Banks, schottischer Schriftsteller
- 17. Februar: Lou Ann Barton, US-amerikanische Bluessängerin
- 17. Februar: Rene Russo, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 18. Februar: Sigisbert Dolinschek, österreichischer Politiker
- 18. Februar: John Travolta, US-amerikanischer Schauspieler, Tänzer, Produzent und Autor
- 20. Februar: Patty Hearst, Enkeltochter des US-amerikanischen Medienmoguls William Randolph Hearst
- 21. Februar: Ivo Van Damme, belgischer Leichtathlet († 1976)
- 23. Februar: Wiktor Juschtschenko, ukrainischer Politiker, Präsident der Ukraine
- 24. Februar: Katharina Landgraf, deutscher Politiker und MdB
- 26. Februar: Arndt Ellmer, deutscher Science-Fiction-Schriftsteller
- 26. Februar: Wolf Rüdiger Marunde, deutscher Zeichner und Cartoonist
- 26. Februar: Recep Tayyip Erdoğan, Ministerpräsident der Türkei
- 26. Februar: Leon de Winter, niederländischer Schriftsteller
- 26. Februar: Ernst August Prinz von Hannover, Oberhaupt des Hauses der Welfen
- 27. Februar: Monika Heubaum, deutsche Politikerin und MdB
- 28. Februar: Alain Crépin, belgischer Komponist und Professor
- 1. März: Monika Pflug, ehemalige deutsche Eisschnellläuferin
- 1. März: Catherine Bach, US-amerikanische Schauspielerin
- 1. März: Ron Howard, US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Filmproduzent
- 3. März: Dieter Drabiniok, deutscher Politiker
- 3. März: Ona Zee, US-amerikanische Pornodarstellerin, -produzentin und -regisseurin
- 6. März: Harald Schumacher, deutscher Fußballer
- 8. März: Rainer Wend, deutscher Politiker
- 8. März: Karl Schnabl, österreichischer Skispringer
- 8. März: Marie-Therese Nadig, Schweizer Skirennläuferin
- 9. März: Roland Methling, deutscher Politiker
- 9. März: Christian Eberl, deutscher Politiker und seit 1981 Mitglied der FDP
- 9. März: Carlos Ghosn, Manager
- 9. März: Bobby Sands, nordirischer Widerstandskämpfer, Abgeordneter im britischen Unterhaus († 1981)
- 10. März: Luc Dardenne, Regisseur, Produzent, Drehbuchautor
- 11. März: Walter Döring, deutscher Politiker
- 11. März: Gale Norton, seit 2001 Innenministerin der USA in der Regierung George W. Bush
- 13. März: Renaud Donnedieu de Vabres, französischer Politiker
- 18. März: Dietrich Siegl, österreichischer Schauspieler
- 20. März: Charlie Simmer, ehemaliger kanadischer Profi-Eishockeyspieler
- 20. März: Christoph Ransmayr, Schriftsteller
- 20. März: Rudi Margreiter, Schweizer Schlagersänger († 2005)
- 20. März: Louis Sachar, US-amerikanischer Schriftsteller
- 21. März: Mike Dunleavy, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 22. März: Ute Schäfer, deutsche Politikerin
- 23. März: Marianne Thomann-Stahl, deutsche Politikerin
- 23. März: Gabriele Eckart, deutsche Schriftstellerin
- 23. März: Catherine Alric, französische Schauspielerin
- 25. März: Silvia Schmidt, deutsche Politikerin
- 26. März: Jutta Speidel, deutsche Schauspielerin
- 26. März: Udo Di Fabio, seit 1999 Richter am Bundesverfassungsgericht
- 27. März: Gerard Batten, deutscher Europaabgeordneter
- 29. März: Maritta Böttcher, deutsche Politikerin, MdB
- 30. März: Bernd Saxe, Bürgermeister der Hansestadt Lübeck
- 31. März: Marion Seib, deutsche Politikerin
- 1. April: Dieter Müller, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 1. April: Giancarlo Antognoni, italienischer Fussballer
- 1. April: Jeff Porcaro, Schlagzeuger der Rockband Toto († 1992)
- 2. April: Gregory Abbott, US-amerikanischer Musiker, Sänger, Komponist und Musikproduzent
- 3. April: Reinhard Gaier, deutscher Richter am Bundesverfassungsgericht
- 3. April: Eckhardt Rehberg, Politiker
- 4. April: Konstantin Kemularia, georgischer Politiker
- 4. April: Michel Camilo, Pianist und Komponist im Jazz- und Klassikgenre
- 5. April: Stan Ridgway, US-amerikanischer Musiker
- 6. April: Frieder Butzmann, deutscher Komponist, Hörspielautor und Performance-Künstler
- 6. April: Sepp Ferstl, deutscher Skirennläufer
- 7. April: Jackie Chan, Schauspieler
- 9. April: Arnold Stadler, deutscher Schriftsteller
- 9. April: Dennis Quaid, US-amerikanischer Schauspieler
- 10. April: Peter MacNicol, US-amerikanischer Schauspieler
- 12. April: Pat Travers, Blues-Rock Gitarrist
- 12. April: Steve Stevaert, populärer belgischer (flämischer) Politiker
- 14. April: Ōtomo Katsuhiro, japanischer Comic-Zeichner, Drehbuchautor und Regisseur
- 15. April: Ewald Schurer, deutscher Politiker und MdB
- 15. April: Wiktor Pynsenyk, ukrainischer Politiker, Finanzminister
- 15. April: Seka, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 16. April: Sibylle Lewitscharoff, deutsche Schriftstellerin
- 16. April: Ellen Barkin, US-amerikanische Schauspielerin
- 17. April: Michael Sembello, US-amerikanischer Sänger und Musiker
- 18. April: Rick Moranis, kanadischer Schauspieler und Komödiant
- 18. April: Hans Liberg, niederländischer Musikcomedian
- 18. April: Torsten Persson, schwedischer Ökonom
- 19. April: Ingrid Peters, deutsche Sängerin
- 19. April: Trevor Francis, englischer Fußballspieler und Fußballtrainer
- 20. April: Gero von Boehm, deutscher Regisseur, Journalist und Autor
- 21. April: Walter Freiwald, deutscher Hörfunk- und Fernsehmoderator
- 22. April: Ulla Burchardt, deutsche Politikerin
- 23. April: Michael Moore, US-amerikanischer Dokumentarfilmer und Autor
- 24. April: Captain Sensible, britischer Sänger, Gitarrist und Bassist
- 24. April: Mumia Abu-Jamal, US-amerikanischer Journalist
- 28. April: Günther Hasinger, deutscher Astrophysiker
- 29. April: Tina York, deutsche Schlagersängerin
- 29. April: Heinz Schaden, österreichischer Kommunalpolitiker
- 29. April: Jerry Seinfeld, US-amerikanischer Schauspieler und Comedian
- 30. April: Jane Campion, Filmregisseurin
- 2. Mai: Werner Melzer, deutscher Fußballspieler
- 2. Mai: Elliot Goldenthal, US-amerikanischer Komponist
- 4. Mai: Pia Zadora, US-amerikanische Sängerin
- 5. Mai: Dagmar G. Wöhrl, deutsche Politikerin
- 6. Mai: Marcel Konrad, Schweizer Schriftsteller
- 12. Mai: Friðrik Þór Friðriksson, isländischer Filmregisseur und Filmemacher
- 13. Mai: Georg Gafron, deutscher Journalist
- 13. Mai: Jean-Louis Costes, französischer Performance-Künstler, Sänger, Schauspieler, Regisseur und Autor
- 13. Mai: Johnny Logan, irischer Sänger und Komponist
- 14. Mai: Peter Cestonaro, deutscher Fußballspieler
- 18. Mai: Reinhold Heil, deutscher Komponist, Tonmeister, Produzent, Pianist, Keyboarder und Sänger
- 18. Mai: Rolf Bietmann, deutscher Politiker, MdB
- 18. Mai: Ekkehardt Belle, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 18. Mai: Erik Gerets, Fußballspieler und Fußballtrainer
- 19. Mai: Phil Rudd, Schlagzeuger der australischen Hardrock-Band AC/DC
- 20. Mai: Esko Aho, finnischer Staatsmann und ehemaliger Premierminister
- 21. Mai: Josef Steinkogler, österreichischer Politiker
- 22. Mai: Clemens Eich, deutscher Schauspieler und Schriftsteller († 1998)
- 24. Mai: Rainald Goetz, deutscher Schriftsteller
- 26. Mai: Alan Hollinghurst, britischer Schriftsteller
- 26. Mai: Marian Gold, deutscher Musiker und Mitbegründer der Band Alphaville
- 26. Mai: Erich Hackl, österreichischer Schriftsteller
- 29. Mai: Jacqueline Todten, deutsche Leichtathletin
- 29. Mai: John Hencken, Schwimmer aus den USA
- 31. Mai: Petra Gerstenkorn, deutscher Politiker und MdB
- 31. Mai: Lissy Gröner, MdEP für die SPD
- 31. Mai: Wolfgang Pollanz, österreichischer Schriftsteller, Publizist und Musiker
- 31. Mai: Anders Hilborg, schwedischer Komponist und Professor
- 1. Juni: Jan Söffing, deutscher Politiker
- 2. Juni: Dennis Haysbert, US-amerikanischer Schauspieler
- 3. Juni: Hans-Werner Senfft, deutscher Politiker
- 4. Juni: Hermann Gerland, deutscher Fußballtrainer
- 5. Juni: Robert Hochbaum, deutscher Politiker
- 5. Juni: Nicko McBrain, Musiker und Schlagzeugspieler der Gruppe Iron Maiden
- 5. Juni: Peter Erskine, US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger
- 7. Juni: Louise Erdrich, indianisch-amerikanische Schriftstellerin
- 7. Juni: Günther Platter, Politiker, österreichischer Minister
- 8. Juni: Jochen Schümann, deutscher Segelsportler, Olympiasieger, Gewinner des America's Cup
- 9. Juni: Peter Campa, österreichischer Schriftsteller
- 11. Juni: Gerhard Grandke, Politiker
- 13. Juni: Andrzej Lepper, polnischer Politiker
- 14. Juni: Willem Schuth, deutscher Europaabgeordneter
- 14. Juni: Gianna Nannini, italienische Liedermacherin
- 15. Juni: Mario Kempes, ehemaliger argentinischer Fußballspieler und heutiger Fußballtrainer
- 15. Juni: James Belushi, US-amerikanischer Schauspieler und Musiker
- 19. Juni: Kathleen Turner, US-amerik. Schauspielerin
- 20. Juni: Karlheinz Brandenburg, deutscher Elektrotechniker, einer der Väter des MP3-Audiocodecs
- 20. Juni: Michael Anthony, Musiker
- 21. Juni: Friedlinde Gurr-Hirsch, deutsche Politikerin
- 21. Juni: Robert Menasse, österreichischer Schriftsteller und Essayist
- 21. Juni: Augustus Pablo, Reggae- und Dubmusiker († 1999)
- 21. Juni: Robert Pastorelli, US-amerikanischer Schauspieler († 2004)
- 24. Juni: Mark Edmondson, ehemaliger australischer Tennisspieler
- 25. Juni: David Paich, Keyboarder und Sänger der US-Rockband Toto
- 26. Juni: Mathias Bröckers, Journalist
- 26. Juni: Miroslav Nemec, Schauspieler
- 26. Juni: Luis Arconada, spanischer Fußballspieler
- 26. Juni: Steve Barton, US-amerikanischer Sänger († 2001)
- 28. Juni: Benoît Sokal, belgischer Comic-Autor
- 28. Juni: Alice Krige, Schauspielerin
- 29. Juni: Leslie G. Hunt, deutsch-US-amerikanischer Maler und Radierer
- 29. Juni: Marcello Viotti, italienischer Dirigent († 2005)
- 29. Juni: Beat Tschümperlin, Schweizer Politiker († 2004)
- 30. Juni: Pierre Charles, dominicanischer Politiker († 2004)
- 30. Juni: Kathy Kreiner, kanadische Skirennläuferin
- 1. Juli: Herbert Zimmermann (Fußballspieler), ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 1. Juli: Eva Lichtenberger, österreichische Politikerin
- 4. Juli: Günter Parche, Attentäter
- 4. Juli: Julian Dawson, britischer Musiker und Songpoet
- 10. Juli: Neil Tennant, britischer Musiker
- 12. Juli: Wolfgang Dremmler, deutscher Fußballspieler
- 12. Juli: Dave Irwin, ehemaliger kanadischer Skirennläufer
- 17. Juli: Angela Merkel, deutsche Politikerin
- 17. Juli: Joseph Michael Straczynski, US-amerikanischer Autor und Filmproduzent
- 18. Juli: Johann-Dietrich Wörner, Präsident der Technischen Universität Darmstadt
- 18. Juli: Ricky Skaggs, US-amerikanischer Country- und Bluegrass-Musiker
- 22. Juli: Axel Horstmann, deutscher Politiker und Minister des Landes Nordrhein-Westfalen
- 22. Juli: Al di Meola, italienisch-US-amerikanischer Fusion- und Jazz-Gitarrist
- 23. Juli: Annie Sprinkle, US-amerikanische Prostituierte und Pornodarstellerin
- 25. Juli: Wilhelm Priesmeier, deutscher Politiker
- 25. Juli: Jürgen Trittin, deutscher Politiker, Bundesminister
- 26. Juli: Mareike Carrière, deutsche Schauspielerin
- 26. Juli: Vitas Gerulaitis, US-amerikanischer Tennisspieler († 1994)
- 28. Juli: Gerd Faltings, deutscher Physiker und Mathematiker sowie Träger der Fields-Medaille
- 28. Juli: Steve Morse, Gitarrist und Gründer der Dixi Dregs
- 28. Juli: Hugo Chávez, seit 1999 venezolanischer Staatspräsident
- 1. August: Benno Möhlmann, deutscher Fußballtrainer
- 1. August: Michael Badnarik, US-amerikanischer Software-Ingenieur und Politiker
- 4. August: Anatolij Kinach, ukrainischer Politiker, Erster Vizepremierminister der Ukraine
- 5. August: Bill Gilligan, US-amerikanischer Eishockeytrainer
- 5. August: Richard Preston, US-amerikanischer Schriftsteller
- 7. August: Jonathan Pollard, US-Bürger und Spion für den israelischen Geheimdienst Mossad
- 11. August: Tilo Braune, deutscher Politiker
- 11. August: Joe Jackson, englischer Musiker
- 12. August: Max Straubinger, deutscher Politiker und MdB
- 12. August: François Hollande, französischer Politiker
- 12. August: Pat Metheny, US-amerikanischer Jazzgitarrist
- 14. August: Christian Gross, Schweizer Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler
- 16. August: George Galloway, britischer Berufspolitiker und Pazifist
- 16. August: James Cameron, Regisseur
- 17. August: Andrés Pastrana Arango, kolumbianischer Politiker und Präsident
- 17. August: Ingrid Daubechies, Professorin und Direktorin an der Princeton University
- 19. August: Roger Kusch, deutscher Politiker, Justizsenator von Hamburg
- 21. August: Edgar Geenen, deutscher Fußball-Funktionär
- 21. August: Humbert Balsan, französischer Filmproduzent († 2005)
- 21. August: Didier Six, französischer Fußballnationalspieler
- 21. August: Karekin II., Katholikos der armenisch-gregorianischen Apostelkirche
- 21. August: Archie Griffin, US-amerikanischer Footballspieler
- 21. August: Siegfried Jaschinski, Vorstandsvorsitzender Landesbank Baden-Württemberg
- 25. August: Elvis Costello, englischer Musiker
- 25. August: Gilbert Duclos-Lassalle, französischer Radprofi
- 25. August: Bruno Manser, Schweizer Ethnologe und Umweltaktivist
- 30. August: Aljaksandr Lukaschenka, Präsident Weißrusslands
- 31. August: Robert Kotscharjan, Präsident der Republik Armenien
- 1. September: Axel Troost, deutscher Wirtschaftswissenschaftler und Politiker
- 3. September: Markus Boysen, deutscher Filmschauspieler
- 6. September: Carly Fiorina, Managerin
- 9. September: Jeffrey Combs, US-amerikanischer Schauspieler
- 10. September: Karl-Heinz Podzielny, deutscher Schachspieler
- 10. September: Silvia Chibás, kubanische Leichtathletin und Olympionikin
- 11. September: Herbert Bösch, österreichischer Politiker und MdEP
- 12. September: Robert Gober, US-amerikanischer Künstler
- 12. September: Peter Scolari, US-amerikanischer Schauspieler
- 13. September: Steve Kilbey, Musiker, Sänger, Songwriter, Dichter und Maler
- 16. September: Franz Thönnes, deutscher Politiker
- 16. September: Michael Nava, US-amerikanischer Schriftsteller und Rechtsanwalt
- 18. September: Jayne-Ann Igel, deutsche Schriftstellerin
- 18. September: Einar Már Guðmundsson, isländischer Schriftsteller
- 18. September: Peter Bofinger, Ökonom, einer der Wirtschaftsweisen
- 18. September: Steven Pinker, Psychologe an der Harvard University
- 20. September: Bernd Feustel, deutscher Schachspieler
- 22. September: Uwe Lyko, deutscher Kabarettist und Komiker
- 22. September: Shari Belafonte-Harper, US-amerikanische Schauspielerin
- 22. September: Thomas Oelmayer, Landtagsabgeordneter in Baden-Württemberg
- 23. September: Cherie Blair, britische Rechtsanwältin, Ehefrau von Ministerpräsident Tony Blair
- 24. September: Monika Knoche, deutsche Politikern (Die Grünen
- 28. September: Margot Wallström, schwedische Vizepräsidentin der EU-Kommission
- 29. September: Helene Flöss, österreichische Schriftstellerin
- 2. Oktober: Lorraine Bracco, US-amerikanische Schauspielerin
- 3. Oktober: Stevie Ray Vaughan, Bluesmusiker († 1990)
- 3. Oktober: Alfred Charles Sharpton, Kandidat für die US-Präsidentschaftswahlen 2004
- 3. Oktober: Monika Griefahn, Umweltaktivi

England

England ist das größte und am dichtesten besiedelte Gebiet des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland. Fälschlicherweise wird England oft als Synonym für den Staat des Vereinigten Königreichs oder die Insel Großbritannien gebraucht.

Geografie

England umfasst die südlichste Hälfte der Insel Großbritannien, grenzt im Norden an Schottland und im Westen an Wales und die Irische See. Im Osten grenzt England an die Nordsee, im Süden liegt England am Ärmelkanal.

Politik

Die Regierung des Königreichs hat, ebenso die königliche Familie, ihren Sitz in der englischen Hauptstadt London. England hat - im Gegensatz zu Schottland, Wales oder Nordirland - kein Landesparlament oder eine Landesregierung. Deren Aufgaben werden vom Parlament und der Regierung des Vereinigten Königreiches wahrgenommen. Dabei ist es heute üblich, dass sich bei Abstimmungen im Parlament, die nur England betreffen, die Abgeordneten der anderen Landesteile ihrer Stimme enthalten. Jedoch ist in Planung, England in verschiedene administrative Regionen mit eigener Verwaltung aufzuteilen (Devolution). Siehe auch: Liste der britischen Premierminister.

Heraldik

Liste der britischen Premierminister Die englische Flagge, bekannt als St. Georgs-Kreuz, ist ein rotes Kreuz auf einem weißen Hintergrund. Weitere heraldische Symbole sind die Tudor-Rose und die Drei Löwen.

> Konstitutionelle Demokratie

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Englands

Sport

Siehe: Fußball in England, Rugby, Cricket, Snooker, Fernwanderwege (Vereinigtes Königreich) Können nicht Fußball spielen, obwohl sie es erfunden haben.

Verwaltungsgliederung

Die 39 historischen Grafschaften (engl. Counties)

Diese 39 historischen Grafschaften bestehen seit dem hohen Mittelalter. In ihrer Funktion als Verwaltungsbezirke sind sie seit Mitte des 20. Jahrhunderts mehrmals neu gegliedert worden, jedoch bestehen die historischen Grafschaften im Bewusstsein der Bevölkerung weithin fort. Größere Städte galten als Teil der Grafschaften, wurden jedoch als Boroughs eigenständig verwaltet.
- Siehe Traditionelle Grafschaften Englands

Die gegenwärtige Verwaltungsgliederung

Traditionelle Grafschaften Englands Traditionelle Grafschaften Englands Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde die Verwaltungsgliederung teilweise den neu entstandenen Ballungsgebieten angepasst. Dadurch veränderten sich auch die Grenzen der oben genannten 39 (historischen) Grafschaften (Counties). So wurde z.B. 1965 die Verwaltungseinheit Greater London eingerichtet. 1974 entstanden 6 Metropolitan Counties und die so genannten Non-Metropolitain Counties, darunter auch einige kleinere neue Grafschaften wie Avon, Humberside und Cleveland, die jedoch in den 1990er Jahren zum Teil wieder aufgelöst wurden (so auch Rutland oder Westmorland). Die Counties untergliedern sich in Bezirke (Metropolitain Districts bzw. Districts), die aufgrund ihrer Aufgabenstellung etwa den Stadtverwaltungen Deutschlands entsprechen. Diese Distrikte bestehen meist aus einer Vielzahl von Städten und kleineren Siedlungen, die jedoch keine eigene Verwaltung haben. Man spricht von einer "zweistufigen Verwaltung" (1. Stufe Grafschaften; 2. Stufe Districs) 1986 wurden die Grafschaftsräte bzw. -verwaltungen der Metropolitain Counties aufgelöst. Ihre Aufgaben wurden an die untergliederten Metropolitain Districts delegiert, so dass diese alle Aufgaben der Grafschaften und der Districs erledigen ("einstufige Verwaltung"). In ihrer Funktion können die Metropolitain Districts seither als "Unitary Authorities" bezeichnet werden. Dennoch wurde die Bezeichnungen der 6 Metropolitain Counties beibehalten und ist seither aber nur noch für die Beschreibung der geografischen Lage bzw. für statistische Zwecke von Bedeutung. Zahlreiche Non-Metropoltain Distrikts wurden Mitte der 1990er Jahre als Unitary Authorities aus den Grafschaften ausgegliedert. Sie erledigen seither die Verwaltungseinheiten der Grafschaften mit und sind somit den Metropolitain Districts vergleichbar. Die Grafschaften und Unitary Authorities Englands sind heute zu 9 Regionen zusammen gefasst. Zur Untergliederung der Regionen und Grafschaften siehe Verwaltungsgliederung Englands und Verwaltungsgrafschaften Englands.

Großstädte

Verwaltungsgrafschaften Englands In der englischen Sprache macht man einen Unterschied zwischen den Begriffen City und Town, was, ins Deutsche übersetzt, beides "Stadt" bedeutet. Das Recht, als "City" bezeichnet zu werden, besiegelt eine königliche Ernennungsurkunde, die so genannte Royal Charter. Meist orientierte man sich dabei daran, ob die betreffende Ansiedlung eine Kathedrale besitzt. Während beispielsweise das kleine Hereford mit nicht einmal 60.000 Einwohnern eine "City" darstellt, ist Stockport mit seinen 285.000 Einwohnern "Town". Die folgende Liste der "Großstädte" Englands beinhaltet auch die so genannten Metropolitan Boroughs. Manche dieser einzelnen Verwaltungsbezirke bestehen aus mehren Städten ("Town" oder "City"). So besteht der Metropolitan Borough Salford aus der City of Salford und anderen Städten, die man als "Town" bezeichnet, während der Metropolitan Borough Manchester lediglich aus der City of Manchester besteht. Diese Metropolitan Boroughs sind einstufige Verwaltungseinheiten, die man mit unseren kreisfreien Städten vergleichen kann. Metropolitan Boroughs fasst man in England zu Metropolitan Counties zusammen, die allerdings als Gebietskörperschaften keine Rolle mehr spielen. (Mehr dazu siehe: Verwaltungsgliederung Englands). Siehe auch: Greater London, Unitary Authority Die größten städtischen Verwaltungsbezirke in England mit mehr als 200 000 Einwohner (gemäß dem UK Census 2001 in tausend) sind:
- London (7 172)
- Birmingham (977)
- Leeds (715)
- Sheffield (513)
- Bradford (468)
- Liverpool (439)
- Manchester (393)
- Kirklees (389)
- Bristol (381)
- Wakefield (315)
- Wirral (312)
- Dudley (305)
- Wigan (301)
- Coventry (301)
- Doncaster (287)
- Stockport (285)
- Sefton (283)
- Sandwell (283)
- Sunderland (281)
- Leicester (279)
- Nottingham (266)
- Bolton (261)
- Newcastle-upon-Tyne (260)
- Walsall (253)
- Rotherham (248)
- Kingston upon Hull (244)
- Stoke-on-Tren