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| Antifaschistischer Rat Der Nationalen Befreiung Jugoslawiens |
Antifaschistischer Rat der Nationalen Befreiung JugoslawiensDer Antifaschistische Rat der Nationalen Befreiung Jugoslawiens (serbokroatisch Antifašističko veće narodnog oslobođenja Jugoslavije, kurz AVNOJ, slowenisch Antifašistični svet narodne osvoboditve Jugoslavije) war das legislative Führungsgremium der während des Zweiten Weltkrieges am Befreiungskampf gegen die italienischen und deutschen Besatzer Jugoslawiens beteiligten Gruppen und Organisationen.
Gegründet wurde der AVNOJ am 26. November 1942 im bosnischen Bihać. Während der zweiten Tagung mit 142 Delegierten von 21. bis 29. November 1943 in Jajce wurden die ursprünglichen, so genannten „AVNOJ-Beschlüsse“ vereinbart. Diese enthielten in erster Linie Vereinbarungen zur Zukunft Jugoslawiens, aber auch die Grundlagen für die 1945 erfolgte Gesetzgebung zu Enteignungen und der Aberkennung der Bürgerrechte Angehöriger deutschsprachiger Minderheiten.
Das Land sollte nach der Befreiung als föderativer Staat neu aufgebaut werden, in dem Serben, Kroaten, Slowenen, Mazedonier, Bosnier und Montenegriner gleichberechtigt in Teilrepubliken leben. Daraus leitet sich auch die Bedeutung der AVNOJ-Beschlüsse für Jugoslawien und seine Nachfolgestaaten und die Kontinuität in deren Gesetzgebung bis in die jüngste Vergangenheit ab. Zudem wurde der in London tagenden Exilregierung die Anerkennung entzogen und König Peter II. die Rückkehr verboten.
Dem AVNOJ als beschlussfassendem Gremium wurde während der Konferenz das „Nationalkomitee zur Befreiung Jugoslawiens“ (serbokroatisch Nacionalni komitet oslobođenja Jugoslavije, kurz NKOJ) mit Josip Broz Tito an der Spitze als Exekutivorgan zur Seite gestellt.
Siehe auch
- Jugoslawischer Bürgerkrieg (1941-1945)
- Balkankrieg (1940-1941)
- Geschichte Jugoslawiens
Kategorie:Europäische Geschichte
Kategorie:Jugoslawien
Serbokroatische Sprache
Serbokroatisch (auch Kroatoserbisch) ist ein umstrittener und de facto veralteter Oberbegriff für die südslawischen Sprachen Serbisch, Kroatisch, Bosnisch und Montenegrinisch. Alle vier schriftsprachlichen Varietäten dieser Sprachen beruhen auf Formen des štokavischen Dialektes und stimmen im größten Teil der Grammatik und in einem großen Teil des Wortschatzes überein, unterscheiden sich jedoch in anderen Teilen des Wortschatzes, in vielerlei Details der sprachlichen Norm und im Gebrauch unterschiedlicher Alphabete (im Kroatischen und Bosnischen das lateinische, im Serbischen überwiegend das kyrillische Alphabet und im Montenegrinischen beide ausgeglichen). Ob es sich um Varietäten einer einzigen Sprache oder um vier eng verwandte eigenständige Sprachen handelt, ist sowohl in der Sprachwissenschaft als auch unter den Sprechern selbst umstritten.
Geschichte
Die Geschichte der südslawischen Völker und infolgedessen auch der südslawischen Sprachen verlief über Jahrhunderte im Bereich der Literatur und der Sprachentwicklung aufgrund der über 500 Jahre dauernden unterschiedlichen Zugehörigkeit des Großteils der Serben zum Osmanischen Reich und der Mehrheit der Kroaten zu Österreich-Ungarn voneinander größtenteils getrennt.
Sowohl bei den Kroaten als auch bei den Serben entwickelten sich schriftsprachliche Varietäten auf der Grundlage des štokavischen Dialektes, jedoch keine einheitlich nationalitätenübergreifende Norm. Gleichzeitig existierten bei den Kroaten auch schriftsprachliche Formen des Kajkavischen und des Čakavischen, während bei den Serben bis zum Mitelalter das Ur-Kirchenslawische als Schriftsprache verwendet wurde. Im Laufe des 18. und 19. Jahrhunderts setzte sich durch den russischen Einfluss auf die slawischen Völker des osmanischen Reiches die russische Form des Kirchenslawischen durch.
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts verfolgte die illyrische Bewegung in Kroatien das Ziel, auf der Grundlage des Štokavischen eine einheitliche Schriftsprache für alle Kroaten zu entwickeln, während gleichzeitig bei den Serben Vuk Karadžić und seine Anhänger bestrebt waren, das Kirchenslawische als Schriftsprache durch die štokavische Volkssprache zu ersetzen. 1813 begann Vuk Karadžić mit seiner Reform. Zu diesem Zweck unermüdlich tätig, veröffentlichte er zahlreiche sprachwissenschaftliche Arbeiten u. a. über Volkslieder, serbische Grammatik und er verfasste ein umfangreiches Wörterbuch (gemäß seinem Leitspruch: Schreibe wie Du sprichst!; all seine Bücher wurden im Štokavisch-ijekavischen Dialekt geschrieben). Unter diesen Umständen kam es 1850/1851 zu einer Übernahme der bisherigen erfolgreichen Reformen und weiterführenden Zusammenarbeit von Vuk Karadžić und kroatischer Linguisten bei der Normierung einer gemeinsamen Schriftsprache auf der Grundlage des štokavischen Dialektes, die schließlich gegen Ende des 19. Jahrhunderts zu einer weitgehend einheitlichen morphologischen Norm und einer Vereinheitlichung der orthographischen Normen des kroatischen lateinischen und des serbischen kyrillischen Alphabetes führte, so dass diese seitdem direkt ineinander transliteriert werden können. In Serbien wird daher Vuk Karadžić als Schöpfer der modernen Serbischen Sprache (teilweise auch Serbokroatischen) angesehen. Beim Ausbau des Wortschatzes kam es hingegen zu keiner systematischen Zusammenarbeit, so dass sich die Unterschiede zwischen der bei den Kroaten und der bei den Serben gebrauchten schriftsprachlichen Form des Štokavischen durch unterschiedliches Vorgehen bei der Bildung von Neologismen und der Übernahme von Fremdwörtern in diesem Zeitraum teilweise noch vergrößerten. Da von der Linguistik der damaligen Zeit im allgemeinen die Morphologie und der aus älteren Sprachformen ererbte Grundwortschatz als entscheidend für die Klassifikation von Sprachen angesehen wurde, setzte sich in der Slawistik der damaligen Zeit die Auffassung durch, dass die in ihrer schriftsprachlichen Form auf diesen Gebieten weitgehend übereinstimmenden Sprachen der Serben und Kroaten als eine einzige Sprache anzusehen seien, für die sich zunächst vor allem in der ausländischen Slawistik die Bezeichnung "Serbokroatisch" einbürgerte.
Nach der Gründung des Königreiches der Serben, Kroaten und Slowenen (des späteren Jugoslawien) als gemeinsamen Staates dieser südslawischen Völker wurde die Amtssprache zunächst im Einklang mit der offiziellen Ideologie, wonach Serben, Kroaten und Slowenen ein einziges Volk seien, als "Serbo-kroato-slowenisch" definiert. Da die slowenische Schriftsprache sich jedoch auf allen Gebieten deutlich von derjenigen der Serben und Kroaten unterschied und auch von der damaligen Slawistik allgemein als eigenständige Sprache betrachtet wurde, wurde innerhalb des slowenischen Siedlungsgebietes de facto weiterhin das Slowenische als Amtssprache verwendet, was auch dadurch begünstigt wurde, dass das Siedlungsgebiet der Slowenen geographisch relativ klar von demjenigen der anderen südslawischen Völker abgrenzbar ist. Im übrigen Staatsgebiet wurde jedoch das Serbokroatische zur einheitlichen Amtssprache erklärt, wobei die Unterschiede zwischen den schriftsprachlichen Varietäten keine Berücksichtigung fanden. Da die Institutionen des neuen Staates zum größten Teil von den Politikern, Beamten und Militärs des bisherigen Königreiches Serbien beherrscht wurden, führte dies in der Praxis dazu, dass die serbische Variante der Schriftsprache als Amtssprache verwendet wurde, während die vor allem auf dem Gebiet des Wortschatzes abweichenden Formen der bis dahin in Kroatien verwendeten schriftsprachlichen Varietät von offizieller Seite als nicht-standardgemäße Regionalismen betrachtet wurde. Dies führte wiederum dazu, dass auf kroatischer Seite zunehmend die Forderung aufkam, dass das Kroatische als eigenständige Sprache anerkannt werden müsse, um die Diskriminierung kroatischer Ausdrücke zu beenden.
Im kommunistischen Jugoslawien wurden in den ersten Jahren nach 1945 ebenso wie schon in der Publizistik der Partisanen während des Zweiten Weltkrieges das Serbische und das Kroatische als zwei eigenständige Sprachen anerkannt, so dass der jugoslawische Staat zu dieser Zeit vier Amtssprachen anerkannte (Serbisch, Kroatisch, Slowenisch und Mazedonisch). In den folgenden Jahren änderte sich die offizielle politische Linie jedoch erneut. 1954 wurde im "Abkommen" von Novi Sad festgelegt, dass die Sprache der Kroaten, Bosnier, Herzegowiner, Serben und Montenegriner dieselbe sei, nämlich Serbokroatisch. Lediglich der Unterschied in der Aussprache zwischen Ijekavisch und der Ekavisch und die Verwendung der zwei verschiedenen Alphabete sollten bestehen bleiben. Das Serbische wurde danach gewöhnlich als östliche Variante, das Kroatische als westliche Variante des Serbokroatischen bezeichnet. Das Slowenische und das Mazedonische behielten hingegen ihre Anerkennung als eigenständige Sprachen, und auf regionaler Ebene wurden auch die Sprachen nichtslawischer Minderheiten wie das Ungarische und das Albanische als Amtssprachen anerkannt.
Im Jahre 1974 (nach dem "Kroatischen Frühling") wurde in Kroatien wieder Kroatisch als eigenständige Sprache als Unterrichtsfach in den Schulen eingeführt. In den übrigen Teilrepubliken blieb die Bezeichnung Serbokroatisch jedoch im Gebrauch.
Seit dem Zerfall Jugoslawiens werden das Bosnische, Kroatische und Serbische offiziell als eigenständige Sprachen anerkannt, während der Status der Sprache der Montenegriner nach wie vor umstritten ist. Vor allem in Kroatien werden dabei auch sprachliche Eigenheiten, die seit 1918 verpönt, unterdrückt oder in Vergessenheit geraten waren, wieder verwendet. Das grammatische System und der Grundwortschatz der drei Sprachen sind nach wie vor großteils identisch, jedoch dürfte die nicht mehr gemeinsam erfolgende Sprachpflege zu einer künftigen weiteren Auseinanderentwicklung beitragen.
Das Sprachenkürzel "sh" (nach ISO 639) wird seit dem 18. Februar 2000 als veraltet angesehen (vgl. [http://lcweb.loc.gov/standards/iso639-2/codechanges.html]).
Dialekte
Die von den Serben, Kroaten, Bosniaken und Montenegrinern gesprochenen Dialekte sind Teil eines südslawischen Dialektkontinuums, das über das Serbokroatische hinaus auch das Slowenische, Mazedonische und Bulgarische umfasst. Sie lassen sich in vier Dialektgruppen unterteilen, von denen drei nach der jeweiligen Form des Fragewortes was? benannt sind (und die nicht deckungsgleich mit den Sprecherländern sind): Das Štokavische (nach dem Fragewort für was: što) wird in ganz Bosnien und Herzegowina und Montenegro sowie in einem Teil Serbiens und Kroatiens gesprochen. Das Kajkavische (kajkavski; Fragewort kaj anstatt što) ist im nördlichen Kroatien verbreitet und das Čakavische (čakavski; Fragewort größtenteils ča statt što oder kaj) im nördlichen und mittleren Teil der kroatischen Küste. Die Dialekte des südöstlichen Serbiens, die einen Übergang vom Štokavischen zum Mazedonischen und Bulgarischen bilden, werden als Torlakisch bezeichnet.
Das Štokavische lässt sich wiederum in mehrere Untergruppen einteilen. Der auffälligste Unterschied betrifft die verschiedene Wiedergabe des urslawischen Lautes jat. Nach der Wiedergabe dieses Lautes als ije/je (z.B. svijet - Welt; oder cvijet - Blume), e (svet, cvet; mit einem langen e ausgesprochen) oder i (svit, cvit) werden die štokavischen Dialekte in ijekavische (ijekavica), ekavische (ekavica) und ikavische (ikavica) unterschieden. Ijekavische Dialekte werden in Teilen Kroatiens, dem größten Teil Bosnien und Herzegowina, ganz Montenegro sowie an den Grenzgebieten Westserbiens gesprochen. Ekavische Dialekte werden im größten Teil Serbiens gesprochen. Ikavische Dialekte kommen in Teilen Dalmatiens, im südlichen Istrien, in der westlichen Herzegowina sowie Teilen Westbosniens und des südlichen Slawoniens vor.
Die Schriftsprache aller vier Nationalitäten baut auf dem Štokavischen auf. Die Kroaten, Bosniaken und Montenegriner verwenden dabei nur das Ijekavische, die Serben in Serbien das Ekavische, in Bosnien und Herzegowina hingegen zum größten Teil das Ijekavische. Daneben gibt es einige seltener vorkommende lautliche Unterschiede im Wortschatz slawischer Herkunft. Des weiteren gibt es Unterschiede bei der Übernahme von Fremdwörtern: falsifikovati vs. falsificirati; okean vs. ocean; hemija - kemija. Grundsätzlich werden Fremdwörter im Kroatischen sparsamer eingesetzt als im Serbischen, während das Bosnische viele Turzismen enthält. Es gibt eine große Anzahl von Regionalismen, deren Verbreitungsgebiet jedoch oft nicht den nationalen Grenzen folgt. Die Unterschiede im Grundwortschatz sind dagegen geringer als etwa zwischen vielen deutschen Dialekten.
Politischer Status
Die Diskussion um den Status des Serbokroatischen ist stark von Ideologie geprägt. Während sich Sprecher der Varietäten Serbisch, Kroatisch und Bosnisch gut verständigen können, lehnen es sie gleichzeitig ab, dass dieses Mittel der Verständigung eine gemeinsame Sprache sein soll.
Es gibt grundsätzlich zwei unterschiedliche Sichtweisen:
1. Sichtweise:
Bosnisch, Kroatisch, Montenegrinisch und Serbisch seien keine Einzelsprachen, sondern Sprachvarianten (ähnlich wie österreichisches und deutschländisches Deutsch, oder britisches und amerikanisches Englisch). Die serbische und die kroatische Hochsprache unterscheide sich beispielsweise weniger voneinander als Bairisch und Hochdeutsch. Teilweise (siehe unten: #Dialekte) seien die dialektalen Unterschiede innerhalb Kroatiens größer als die zwischen Kroatien und den anderen beiden serbokroatisch-sprachigen Ländern.
Die Abneigung gegen Serbokroatisch liege vor allem an der historischen Entwicklung im ehemaligen Jugoslawien und der dortigen Ideologisierung des Serbokroatischen. Daher betrachten Politik und die meisten Sprecher die Zugehörigkeit zu einer gemeinsamen Sprache mit den Nachbarn im ehemaligen Jugoslawien in erster Linie als ein Eingeständnis einer Zugehörigkeit zu einer gemeinsamen Kultur, Nation oder Weltanschauung. Aus der gleichen Motivation heraus suchen auch Linguisten aus den betroffenen Ländern nach identitätsstiftenden Besonderheiten ihrer jeweiligen Varietät (siehe #Ideologisierte Linguistik). So habe der Zerfall Jugoslawiens in einzelne Staaten dazu geführt, dass die Regionalvarianten der serbokroatischen Sprache in ihren jeweiligen Sprecherländern in den Status einer eigenen, den Landesnamen tragenden Amtssprache erhoben wurde.
Dennoch mache es für einen Nichtmuttersprachler keinen Sinn, nacheinander Kroatisch, Serbisch und Bosnisch zu lernen, genauso, wie man keine Dolmetscher und Übersetzer zwischen diesen "Sprachen" brauche.
2. Sichtweise:
Der Mythos Serbokroatische Sprache:
Die „Serbokroatische Sprache“ sei ein politisches Konstrukt, dass nie als Standardsprache existiert haben soll.
Die Kroatische und Serbische Sprache seien aufgrund ihrer historischen Entwicklung und Standardisierung als Einzelsprachen zu betrachten und haben sich lediglich einige Jahrzehnte (zur Zeit Jugoslawiens) überlagert.
Der Tatsache, dass sich die drei Standardsprachen Kroatisch, Bosnisch und Serbisch aus dem Neu-Štokavischen entwickelt haben, sei keine allzu große Bedeutung beizumessen:
In der Linguistik gibt es zahlreiche Beispiele für ähnliche, jedoch anerkannte unterschiedliche Standardsprachen wie z. B.
- Hindi und Urdu,
- Bulgarisch und Mazedonisch
- Norwegisch und Dänisch, oder
- Rumänisch und Moldawisch
Die Kroatische und Serbische Standardsprache unterscheiden sich in den Punkten:
- 1. Alphabet (Lateinisch und Kyrillisch)
- 2. Phonetik (Unterschiedliche Akzentuierung)
- 3. Grammatik (zahlreiche Unterschiede)
- 4. Rechtschreibung (z. B. kroatisch New York)
- 5. Morphologie (Zahlreiche unterschiedliche Regelungen)
- 6. Semantik (zahlreiche Unterschiede)
- 7. Wortschatz, näheres hierzu siehe Kroatische Sprache.
Nur von einer "östlichen" und "westlichen Variante" derselben Sprache zu sprechen, sei in diesem Zusammenhang politisch gewollt.
Mit dem Ende Jugoslawiens kam auch das Ende der „Serbokroatischen“ Sprache.
Ideologisierte Linguistik
Die Meinungen der Linguisten im ehemaligen Jugoslawien über Ursprünge und Verwandtschaftsbeziehungen innerhalb der Sprache gehen je nach Herkunftsland auseinander:
- Die Hauptströmung der serbischen Linguisten betrachtet Serbokroatisch noch immer als eine Sprache mit zwei Varianten. Außerdem ist die Mehrheit der serbischen Linguisten überzeugt, dass das Serbokroatische grundlegend auf der serbischen Sprache basiere. Eine Minderheit ist dagegen der Meinung, dass Serbokroatisch existiert habe, aber mittlerweile in Einzelsprachen zerfallen sei. Eine andere Minderheit vertritt den Standpunkt, dass eine solche Sprache niemals existierte, und dass die Serbokroatische Sprache lediglich die Kroatische Variante des Serbischen sei.
- Kroatische Linguisten sind mehrheitlich davon überzeugt, dass etwas wie eine vereinheitlichte serbokroatische Sprache niemals existiert habe und anstelle dieser zwei Einzelsprachen existierten, die sich im Laufe der Geschichte mehrfach überschnitten. Sie sind außerdem überzeugt, dass keine Auflösung stattgefunden habe, da niemals eine serbokroatische Standardsprache existiert habe. Eine Minderheit kroatischer Linguisten streitet auch ab, dass die kroatische Standardsprache auf dem Neu-Štokavischen Dialekt basiere. Wiederum eine andere Minderheit hält dagegen, dass die serbische Sprache ein Ableger des Kroatischen sei, da sie als dialektales System betrachtet eine Untermenge des Systems kroatischer Dialekte darstelle.
- Die Mehrheit der bosnischen Linguisten betrachtet Serbokroatisch als immer noch existierende Sprache, die auf der Bosnischen Nationalsprache basiere. Eine Minderheit geht sogar soweit zu behaupten, dass Kroaten und Serben sich ihrer Sprache historisch bemächtigt hätten, um sie als Mittel zur Erreichung ihrer politischen und kulturellen Zielsetzungen zu verwenden.
Weblinks
- [http://www.taz.de/pt/2005/10/15/a0062.nf/text Amela Osmanović: Heiße Luft, geschlagen, Artikel in der taz vom 15. Oktober 2005 zum sich entwickelnden Sprachseparatismus im serbokroatischen Raum]
- [http://www.taz.de/pt/2005/10/15/a0044.nf/text Begrifflichkeiten, eine kurze Zusammenfassung der Geschichte der serbokroatischen Sprache, taz vom 15. Oktober 2005]
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LegislativeDie Legislative (v. lat.: lex, legis (f.) = Gesetz; auch gesetzgebende Gewalt) ist in einer Demokratie eine der drei Gewalten neben Exekutive und Judikative. Als vierte nichtstaatliche Gewalt wird sehr oft die mediale Gewalt genannt, hier haben die Medien die Aufgabe die drei staatlichen Gewalten zu überprüfen. die Legislative ist zuständig für die Beratung und Verabschiedung von Gesetzen (Gesetzgebung) im inhaltlichen und formellen Sinn sowie für die Kontrolle der Exekutive und der Judikative (In Österreich: kontrolliert nur die Exekutive, die Judikative bleibt unabhängig). In einer repräsentativen Demokratie mit Gewaltenteilung steht die Legislative den Parlamenten zu. In Staaten mit Elementen direkter Demokratie tritt im Einzelfall auch das Volk als Gesetzgeber auf (Volksgesetzgebung).
- In der Bundesrepublik Deutschland bilden der Bundestag und Bundesrat sowie die Länderparlamente die Legislative. Die Kreistage, Stadträte und Gemeinderäte bilden die Gesetzgebung (Legislative) der Kommunen.
Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung gebunden.
- In der Schweiz bilden der Nationalrat und der Ständerat die Legislative.
- In Österreich bilden der Nationalrat und der Bundesrat die Legislative.
- In Polen bilden Sejm und Senat die Legislative
Kategorie:Legislative
Italien
Italien (italienisch Italia) ist ein Staat in Europa am Mittelmeer. Angrenzende Staaten sind Frankreich, Schweiz, Österreich, Slowenien, sowie die Enklaven San Marino und die Vatikanstadt (in Rom). Zu Italien gehören die Mittelmeer-Inseln Sizilien, Sardinien und Elba.
Italien ist unter anderem bekannt für seine Küche, Mode- und Designerartikel, Bekleidungsindustrie, Architektur, Kunst, Musik und Touristenziele.
Geografie
Die Form des Landes erinnert an die eines Stiefels. Diese Halbinsel wird vom einem Gebirgszug, dem Appenin, in der Längsachse durchzogen. Im Norden gehört ein Teil der Alpen zu Italien. Entlang der Westküste Italiens ziehen sich von Norden in Richtung Süden u. a. die Italienische Riviera in Ligurien, die Etruskische Riviera in der Toskana sowie der Golf von Neapel in Kampanien. Die Ostküste wird von Triest im Norden bis zum Gargano im Norden Apuliens (nach anderen Darstellungen: bis zur Straße von Otranto) als die Italienische Adriaküste bezeichnet. Siehe auch Riviera.
Die längsten Flüsse sind Po, Etsch, Arno und Tiber. Zu den größten italienischen Seen zählen der Gardasee, der Lago Maggiore und der Comer See in Oberitalien sowie der Lago di Bolsena und der Lago Trasimeno in Mittelitalien.
Neben dem Vesuv auf dem italienischen Festland stehen auf italienischen Inseln gleich zwei weitere bekannte Vulkane: der Ätna und der Stromboli (und weitere kleinere um Sizilien herum).
Neben der Hauptstadt Rom sind die bedeutendsten Städte Mailand, Neapel, Genua, Turin, Venedig, Bologna, Florenz, Bari, Catania und Palermo.
Der höchster Berg Italiens ist der Mont Blanc de Courmayeur 4.748 m.
Bevölkerung
Italien hat eine Einwohnerzahl von 58.462.375 Einwohnern und rangiert in der Weltrangliste auf Platz 22, innerhalb der Europäischen Union liegt das Land auf dem 4. Rang hinter Deutschland, Frankreich und Großbritannien.
Stadt- und Landbevölkerung
Rund 67% der Einwohner Italiens, vornehmlich im Norden, leben in Städten. Vor allem von 1950 bis 1960 herrschte eine starke Abwanderung aus den unterentwickelten Landregionen in die Städte (Landflucht). Seit den 1980er Jahren hat sich dieser Trend zu Gunsten der Vororte und Kleinstädte umgekehrt.
Größte Städte
(Einwohner 31. Dezember 2004)
Lebenserwartung
Italien ist nach Japan das Land mit der höchsten Lebenserwartung der Welt. Sie beträgt bei Männern 78 Jahre, bei Frauen rund 83. Rund 19 % der Italiener sind älter als 65 Jahre. Die Italiener führen somit in Europa vor den Griechen und den Schweden die Liste der "langlebigsten" Bevölkerung an. Als Grund wird häufig die italienische Küche, also die mediterrane Ernährung,angeführt.
Religiöse Zugehörigkeit
Mit 83,2 % Katholiken und 16,2 % Konfessionslosen ist Italien ein katholisch geprägtes Land. Nur 0,6 % der Einwohner gehören anderen Religionen an, darunter 231.226 Zeugen Jehovas und 35.000 Juden sowie Protestanten und Muslime. Die Katholische Kirche ist traditionell sehr stark in Italien, was sich in einer hohen Zahl an Priestern (25,823) und Kardinälen (38) wiederspiegelt [http://www.nationmaster.com/red/country/it/Religion&b_cite=1].
Sprachen
Neben der Amtssprache Italienisch gibt es noch die regionalen Amtssprachen Deutsch, Französisch, Ladinisch und Slowenisch. Darüber hinaus stehen weitere Minderheitensprachen unter besonderem Schutz (durch die Verfassung und ein präzisierendes Gesetz aus dem Jahr 1999): Albanisch, Katalanisch, Griechisch, Kroatisch, Franko-Provenzalisch, Furlanisch, Okzitanisch und Sardisch. Zum Teil streben die jeweiligen Gemeinschaften einen Ausbau ihrer Sprache zur Amtssprache an.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Italiens
Italien, vor allem Mittel- und Süditalien, ist schon seit der Antike ein wichtiges europäisches Kulturzentrum und war Zentrum des Römischen Reichs. Nach dem Einfall der Goten zersplitterte das Land in viele kleine Staaten und wurde so zu einem „politischen Spielball“ der umliegenden Großmächte.
In der Risorgimento-Epoche, Mitte des 19. Jahrhunderts, wurde Italien unter Vorherrschaft des Königreichs Piemont-Sardinien, vor allem durch die Freiwilligenverbände unter Giuseppe Garibaldi, zum Königreich Italien vereinigt. Da Italien sich zu Beginn des ersten Weltkriegs aus dem Dreibund gelöst hatte und der Entente beigetreten war, konnte das Königreich auf der Seite der Siegermächte das österreichische Südtirol annektieren.
Im Oktober 1922 übernahmen Benito Mussolini und seine Fascii genannten Gefolgsleute durch den Marsch auf Rom die Macht in Italien.
Schritt für Schritt wandelte Mussolini das Königreich in einen totalitären Staat um und setzte sich, ähnlich wie später Hitler, selbst als "Duce" an die Spitze von Volk und Staat.
Noch vor Beginn des Zweiten Weltkrieges überfiel Italien Abessinien, diese völkerrechtswidrige Besetzung war Teil von Mussolinis erklärtem Ziel, das alte (antike) Römische Reich wieder aufleben zu lassen. Durch verschiedene Abkommen band sich Mussolini an das Deutsche Reich und Adolf Hitler. Schließlich trat Italien auf der Seite der Achsenmächte, nach merklichem Zögerns des Duce, in den Zweiten Weltkrieg ein. Mit dem Rückzug der italienischen Truppen vor den anrückenden Alliierten und dem Sturz der faschistischen Regierung in Rom im Herbst 1943, wechselte Italien die Fronten und erklärte nunmehr seinem vormals Verbündeten den Krieg. Der folgende Einmarsch der deutschen Wehrmacht wurde mit dem Widerstand der Resistenza beantwortet. Als sich die deutschen Verbände im Juni 1944 bis zur „Gotenlinie“ im Apennin zurückzogen und italienische Partisanen ihre Überfälle auf deutsche Soldaten verstärkten, kam es zu Massakern an der Zivilbevölkerung und weiteren schweren Kriegsverbrechen durch die deutschen Besatzer. Am 28. April 1945 kapitulierten die Wehrmachtsverbände in Italien vor den Westalliierten . Durch den Frontwechsel blieb Italien nach Kriegsende von größeren Gebietsabtretungen verschont. (Umland von Triest an Jugoslawien bzw. Slowenien und Kroatien, Dodekanes an Griechenland, kleinere Grenzberichtigungen zugunsten von Frankreich).
Die jüngste Geschichte Italiens zeichnet sich durch häufige Regierungswechsel und hohe Inflation aus. Italien ist Gründungsmitglied der Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (Vorläufer der EU) und hat 2001 seine Währung „Lira” durch den Euro abgelöst.
Politik
Hauptartikel: Italienische Politik
Italien ist seit 1946 eine parlamentarische Republik. Staatsoberhaupt ist der Staatspräsident, das Parlament besteht aus zwei Kammern (Abgeordnetenkammer und Senat), die alle fünf Jahre gewählt werden und absolut gleichberechtigt sind. Regierungschef ist der Ministerpräsident, seit 2001 Silvio Berlusconi.
Zudem ist Italien Mitglied in mehreren überstaatlichen Organisationen. Mit dem 4. April 1949 erfolgte der Eintritt in die NATO. Seit dem 14. Dezember 1955 gehört Italien den Vereinten Nationen an. Zudem ist das Land als Gründungsmitglied der Europäischen Union am 1. Januar 1958 ein bedeutender Ansprechpartner in Europa.
Siehe auch: Liste der italienischen Premierminister
Schulwesen und Bildung
Hauptartikel: Schulsystem in Italien
Das Schulwesen Italiens ist - vor allem im Pflichtschulbereich - durch große Einheitlichkeit gekennzeichnet. Die wesentlichen Bestimmungen für Unterricht und Erziehung sind in Mailand nicht anders als in Palermo. Unterschiede gibt es lediglich im Bereich der beruflichen Bildung, die zum Kompetenzbereich der einzelnen Regionen gehört.
Das Schulsystem gliedert sich in folgende drei Bereiche: Kindergarten (scuola dell' infanzia, 3-6), Pflichtschule (scuola elementare, 6-11; scuola media 11-14) , Oberstufe (Liceo: classico, scientifico, linguistico, artistico, economico, tecnologico, musicale, delle scienze umane; 14-19). Die früheren Fachoberschulen (istituti tecnici),
die auch schon früher zur allgemeinen Hochschulreife führten, werden in Gymnasien umgewandelt.
Italien hat in der Fremdsprachenausbildung in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte
gemacht: Englisch wird bereits in der Grundschule unterrichtet, eine zweite lebende
Fremdsprache kommt in der Sekundarstufe I dazu. Die 5-jährigen Gymnasien sehen daneben
i.d.R. Lateinunterricht vor, beim altsprachlichen Liceo Classico kommt noch Griechisch dazu.
Die Schulpflicht ist 2004 von 9 Jahren (6-15) auf 12 Jahre (6-18) verlängert worden.
Wer bereits nach der 12. Klasse das Gymnasium ohne Abitur (Diploma di Maturitá, 13. Klasse) verlässt, erhält automatisch eine Zugangsberechtigung zu einer Art Fachhochschule.
Wer mit 14 nicht auf das Gymnasium gehen will, muss eine Ausbildung an einer regionalen
Berufsfachschule machen (die u.U. mit einer Staatsprüfung und dem beruflichen Abitur abgeschlossen werden kann). Nach dem ersten Ausbildungsjahr kann alternativ eine betriebliche Ausbildung durchgeführt werden. Wer vor Vollendung des 18. Lebensjahres einen ersten
berufsqualifizierenden Abschluss erreicht, wird von der zwölfjährigen Schul- und Ausbildungspflicht freigestellt.
Gesundheit und Gesundheitssystem
Das Gesundheitssystem in Italien ist wie in GB als nationaler Gesundheitsdienst stukturiert. Die Hausärzte erhalten eine Kopfpauschale für die Patienten, die in einer Liste registriert wurden. Negativ wird die lange Wartezeit auf stationäre Behandlung gesehen. Trotzdem hat die WHO in einem Ranking der Gesundheitssysteme Italien nach Frankreich auf den 2. Platz gestellt.
Die statistisch etwas längere Lebenserwartung wird mit einer sog. mediterranen Kost erklärt. Diese enthält z.B. viel Fisch und Olivenöl.
Leider ist auch in Italien Übergewichtigkeit auf dem Vormarsch.
Politische Gliederung
WHO
Italien ist politisch in 20 Regionen (regioni) mit jeweils eigener Regierung gegliedert, die allerdings weniger Kompetenzen haben als etwa die deutschen Bundesländer oder gar die Schweizer Kantone. Diese Regionen sind in insgesamt 108 Provinzen (province) und diese in Gemeinden unterteilt. Fünf Regionen haben einen Sonderstatus (statuto speciale), das ihnen eine größere Autonomie gewährt; diese sind in der folgenden Liste mit einem Stern markiert.
- Abruzzen (Abruzzo)
- Aostatal (Valle d'Aosta) -
- Apulien (Puglia)
- Basilikata (Basilicata)
- Emilia-Romagna
- Friaul-Julisch Venetien (Friuli-Venezia Giulia) -
- Kalabrien (Calabria)
- Kampanien (Campania)
- Latium (Lazio)
- Ligurien (Liguria)
- Lombardei (Lombardia)
- Marken (Marche)
- Molise
- Piemont (Piemonte)
- Sardinien (Sardegna) -
- Sizilien (Sicilia) -
- Toskana (Toscana)
- Venetien (Veneto)
- Trentino-Südtirol (Trentino-Alto Adige) -
- Umbrien (Umbria)
Siehe: Liste der italienischen Regionen, Liste der italienischen Provinzen
Wirtschaft
Italien ist eine gelenkte Volkswirtschaft, die in den letzten Jahren zunehmend dereguliert und privatisiert wurde. Die italienische Wirtschaft ist die sechstgrößte der Welt (2003) und ist bezüglich ihres BIP mit der Frankreichs und Großbritanniens vergleichber.
Italien besitzt, bis auf einige Erdgasvorkommen in der Poebene und in der Adria kaum natürliche Ressourcen wie Eisen, Kohle oder Öl. Die Stärke der italienischen Wirtschaft liegt im verarbeitenden Gewerbe, vor allen in kleinen und mittelständischen familiengeführten Unternehmen. Zu den wichtigsten Industrien zählen der Maschinenbau, Autos, Chemie, Pharmaprodukte, elektronische Produkte, Mode und Kleidung.
Seit 2002 ist der Euro in Italien gesetzliches Zahlungsmittel. Dieser löste die italienische Lira ab.
Italien ist mit ca. 52 Millionen Hektolitern der zweitgrößte Weinproduzent der Welt (nach Frankreich, Stand: 2000). Siehe hierzu Weinbau in Italien
Zu den wichtigsten italienischen Exportgütern zählen Maschinenbauerzeugnisse, Textilien/Bekleidung, Kraftfahrzeuge und Erzeugnisse der chemischen Industrie
Italien hatte bis 1990 einige Atomkraftwerke. Ausgelöst durch die Tschernobyl-Katastrophe führte Italien ab 1987 einen schrittweisen Atomausstieg durch. 1990 wurde das letzte italienische Atomkraftwerk abgeschaltet. Heute importiert Italien seinen Strom überwiegend aus Frankreich und der Schweiz.
Nord-Süd-Gefälle
Charakteristisch für Italien ist die Zweiteilung des Landes. Der stark industrialisierte Norden mit seinen großen Wirtschaftzentren und Metropolen Mailand, Turin und Genua verfügt über einen gut entwickelten Dienstleistungssektor und ist somit wirtschaftlich mit den nördlichen Nachbarländern vergleichbar. Der Süden des Landes, auch Mezzogiorno genannt, ist eine der strukturschwächsten Regionen der EU-15 und ist noch immer stark landwirtschaftlich geprägt. Die Folge daraus sind sehr hohe Arbeitslosenraten, die für die Jugend Extreme annimmt, eine erhöhte Kriminalitätsrate und nicht zuletzt das organisierte Verbrechen, das besonders in Kalabrien und auf Sizilien die Macht über viele Wirtschaftszweige ausübt.
Kultur
Italien hat in Europa schon sehr früh eine entscheidende Rolle in Kunst und Kultur gespielt. Die römische Antike war in der Zeit des Römischen Reiches Vorbild aller Bauwerke Europas. Auch im Mittelalter und in der Zeit der Renaissance war Italien das Ausgangsland der europäischen Kunst, Kultur und Forschung. Auf dem Gebiet der Malerei, Bildhauerei und Architektur brachte Italien eine Fülle bedeutender Persönlichkeiten wie Leonardo da Vinci, Botticelli, Raphael, Fra Angelico und Michelangelo hervor.
Italien ist weltbekannt für seine Kunst und Kultur, für seine Gebäude wie das Kolosseum und der schiefe Turm von Pisa, genauso wie für sein Essen (Pizza, Pasta, etc.), Wein, Lebensart, Eleganz, Design, Film, Theater, Literatur, Poesie, Malerei, Musik (insbesondere die Oper) und allgemein gesprochen, für guten Geschmack.
Bedeutende Personen Italiens
Hauptartikel: Liste berühmter Italiener
Feiertage
Medien
Italien verfügt über ein sehr großes Netz an Massenmedien. Neben der traditionellen Zeitung und dem Fernsehen setzt sich immer stärker das Internet durch. Das Mobiltelefon hat einen sehr großen Erfolg in Italien erlebt, der immer noch anhält. Dabei haben Prepaid-Karten die Überhand, da die Tarife im Vergleich mit anderen Staaten der EU, vor allem aber mit Postpaid-Tarifen billig sind. Die Organisation Freedom House stufte die italienischen Medien 2004 von "frei" auf "teilweise frei" herab. Dies lässt sich mit dem zunehmenden und großen Einfluss Silvio Berlusconis auf das italienische Fernsehen und Teile der italienischen Presse zurückführen.
Presse
Die italienische Tagespresse hat ein Angebot aus überregionalen Zeitungen und vielen regional sehr bedeutsamen Blättern. Sie unterscheiden sich weniger in ihrem Inhalt als viel mehr in ihrer Verbreitung und Prestige. Neben den großen Tageszeitungen La Repubblica aus Rom, Il Corriere della Sera aus Mailand und La Stampa aus Turin existieren viele bedeutsame Lokalzeitungen, z. B. La Nazione aus Florenz oder Il Mattino aus Neapel. Sowohl die Zeitungen regionalen als auch überregionalen Charakters haben inhaltlich Nachrichten aus In- und Ausland, regionale und lokale Geschehnisse werden ebenfalls in den großen Tageszeitungen erwähnt.
Die meisten Tageszeitungen nennen sich zwar quotidiano indipendente, also "täglich unabhängig" sind jedoch mehr oder weniger von politischen und kommerziellen Interessen beeinflusst. Die Bezeichnung stammt daher, weil sie sich von den reinen Parteizeitungen wie der kommunistischen L'Unita oder der christlich-demokratischen Il Popolo unterscheiden, welche ihre Parteizugehörigkeit nicht leugnen.
Die meisten Tageszeitungen sind in einer relativ anspruchsvollen Aufmachung und Gestaltung, es wird sehr bewusst nach einem qualitativen und intellektuellen Schreibstil gestrebt. Dennoch wird im europäischen Vergleich in Italien wenig Zeitung gelesen, Italien rangiert dabei relativ weit unten.
Die Bandbreite der italienischen Wochenzeitschriften ist vergleichbar mit der des deutschsprachigen Raumes. Dabei kann man auch die Unterscheidung zwischen Klatschpresse und anspruchsvollen Magazinen erkennen. Doch auch populäre Wochenzeitschriften, z. B. Oggi, Gente oder La Domenica del Corriere, bemühen sich um sehr hohe Qualität. Einige Tageszeitungen geben ebenfalls Sonntagsausgaben heraus.
Rundfunk und Fernsehen
Die drei nationalen Radioprogramme sowie die Fernsehsender RAI Uno, RAI Due sowie RAI Tre sind unter der staatlich kontrollierten Organisation RAI-TV zusammengefasst. Daneben existieren eine große Menge verschiedener Privatsender, die ihre Stationen in fast jeder größeren Stadt haben. Diese finanzieren sich durch einen sehr hohen Anteil an Werbung, das Programm besteht zu großen Teilen aus Musik und Shows.
Dennoch ist die Qualität der Privatanstalten sehr differenziert. Einige wenige etablierte Sender schlossen sich zu einem großen Sendernetz zusammen, andere hingegen beschränken sich auf die Ausstrahlung von Filmen, deren Qualität teilweise fraglich ist. Insgesamt existieren in Italien rund 1.700 Fernsehanstalten, die rund 30 Millionen Zuschauer erreichen.
Unbestritten ist dabei der große Einfluss des amtierenden Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi auf die Medien. Seit seiner Präsidentschaft nimmt er auch zunehmend Einfluss auf die öffentlich-rechtlichen Medien, etwa auf die Organisation RAI.
Weiterhin sind drei italienweit terrestrisch empfangbare Sender im Privatbesitz Berlusconis. Unter dem Namen Mediaset sind die Privatsender Canale 5, Italia 1 und Rete 4 zusammengefasst. Berlusconi hat diese Sender in den Jahren 1980-1984 aufgekauft und sie erreichen täglich ein Millionenpublikum und strahlen populäre Sendeformate wie Reality Shows und Sportübertragungen aus. In die Kritik gerieten die Sender vor allem durch die einseitige innenpolitische Berichtserstattung während der letzten Präsidentschaftswahlen in Italien.
Sport
Die beliebteste italienische Sportart
ist der Fußball (Calcio). Der italienische Fußball verfügt über sehr bekannte Fußballvereine, die bei internationalen Turnieren viele Erfolge errangen. Diese Vereine sind Juventus Turin, Inter Mailand, AC Mailand, Lazio Rom, AS Roma, AC Parma.
Vor allem in den nördlichen Landesteilen, im Aostatal, im Veltlin und in Südtirol hat der Skisport große Beliebtheit erlangt. Viele Touristen verbringen ihren Urlaub in der Nähe einer dieser italienischen Skigebiete. Zwei der heutzutage bekanntesten Skifahrer bei den Herren ist Giorgio Rocca und bei den Damen Isolde Kostner. Der im Ausland vermutlich berühmteste italienische Skifahrer ist Alberto Tomba.
Italien gilt als ein Radsportland. Der Giro d'Italia gilt nach der Tour de France als zweitbedeutendstes Radrennen der Welt. Wichtige Eintagesrennen, die zu den Klassikern gerechnet werden, sind Mailand-San Remo und die Lombardei-Rundfahrt. Zu den wichtigsten Radsportlern gehören unter anderem der verstorbene Marco Pantani und Mario Cipollini bzw in der Radsportgeschichte Fausto Coppi und Gino Bartali.
Daneben gehören Basketball und Volleyball in Italien zu den beliebtesten Sportarten.
Weblinks
20px Wiki-Portal Italien
- [http://www.infoitalien.de/ Seite der ENIT, des Staatlichen Italienischen Fremdenverkehrsamts]
- [http://www.italien-inseln.de/italia/index.html Italien - Inseln & Regionen]
Kategorie:Staat
Kategorie:Land in der EU
Kategorie:Mittelmeer
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JugoslawienJugoslawien (»Südslawien«) bezeichnete von 1929 bis 2003 einen Staat in Südosteuropa. Während es zwischen dem ersten und dem zweiten jugoslawischen Staat eine juristische Kontinuität gibt, ist das 1992 gegründete dritte Jugoslawien nach vorherrschender Rechtsaufassung nur einer von fünf Nachfolgestaaten des zweiten Jugoslawien.
Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen bzw. Königreich Jugoslawien (1918-1941)
Der jugoslawische Staat entstand nach dem Ersten Weltkrieg aus den vorher unabhängigen Königreichen Serbien und Montenegro und südslawisch besiedelten Teilen Österreich-Ungarns (hpts. Krain, Kroatien-Slawonien, Dalmatien, Bosnien und die Vojvodina). Es nannte sich zunächst Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen (1918-1920 Kraljevstvo Srba, Hrvata i Slovenaca, seit 1920 Kraljevina Srba, Hrvata i Slovenaca, abgekürzt auch SHS-Staat). Am 3. Oktober 1929 ließ es König Alexander I. während einer Staatskrise in Königreich Jugoslawien (Kraljevina Jugoslavija) umbenennen. 1941 wurde das Königreich Jugoslawien von Deutschland und Italien besetzt und aufgelöst: Während Serbien militärisch besetzt blieb, wurde Slowenien zwischen Deutschland und Italien geteilt, Kroatien (mitsamt großen Teilen Bosnien-Herzegovinas) zu einem schein-unabhängigen faschistischen Vasallenstaat, während Montenegro und einige weitere südliche Gebiete, die zu Albanien geschlagen wurden, italienisch besetzte Vasallenstaaten wurden.
- Gliederung:
- ab 1929 9 Banschaften (Banovine)
- ab 1939 7 normale Banschaften und die autonome Banschaft Kroatien (Banovina Hrvatska)
FV Jugoslawien bzw. SFR Jugoslawien (1945-1992)
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Jugoslawien als sozialistischer Bundesstaat aus 6 Teilrepubliken (Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Serbien und Mazedonien) und zwei Autonomen Provinzen innerhalb der Republik Serbien (Vojvodina und Kosovo) wiederhergestellt. Es hieß ab 1945 offiziell zunächst Demokratisches Föderatives Jugoslawien (Demokratska Federativna Jugoslavija), ab 1946 Föderative Volksrepublik Jugoslawien (Federativna Narodna Republika Jugoslavija), ab 1963 Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien (Socijalistička Federativna Republika Jugoslavija/SFRJ).
Im Laufe der Jahre 1991-1992 erklärten nach den ersten demokratischen Wahlen und einem Referendum alle Teilrepubliken bis auf Serbien und Montenegro ihre staatliche Unabhängigkeit.
- Gliederung: 6 Teilrepubliken (Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Serbien, Slowenien) und 2 Autonome Provinzen innerhalb Serbiens (Kosovo, Vojvodina)
- Bevölkerung: Serben, Kroaten, Slowenen, Mazedonier, Bosnier, Jugoslawische Roma und Sinti, Montenegriner, Albaner
- Religionen: Serbisch-Orthodoxe, Katholiken, Muslime, Juden
- größte Städte: Belgrad (Beograd) 1.500.000 Einw., Zagreb 780.000 Einw., Skopje 500.000 Einw., Sarajevo ca. 400.000 Einw.
Sarajevo
Bundesrepublik Jugoslawien (1992-2003)
Im Jahre 1992 bildeten die Republiken Serbien und Montenegro die Bundesrepublik Jugoslawien (Savezna Republika Jugoslavija). Diese wurde am 4. Februar 2003 durch den Staatenbund Serbien und Montenegro (Srbija i Crna Gora) abgelöst.
- Gliederung: 2 Teilrepubliken (Montenegro und Serbien)
Die Vollversammlung der Vereinten Nationen beschloss am 22. September 1992 durch Mehrheitsbeschluss (Billigung von 127 Ländern bei 26 Enthaltungen und sechs Gegenstimmen), dass die aus Serbien und Montenegro bestehende Bundesrepublik Jugoslawien nicht automatisch die Rechtsnachfolge der SFRJ als Mitgliedstaat der UN antreten könne, sondern sich ebenso wie die anderen Nachfolgestaaten der SFRJ neu um die Mitgliedschaft bewerben müsse. Die Bundesrepublik Jugoslawien dürfe deshalb den Sitz der SFRJ in der Vollversammlung der UN nicht mehr wahrnehmen. Da die Bundesrepublik Jugoslawien sich weigerte, diesen Beschluss zu akzeptieren, verlor sie de facto ihren Sitz in der UN-Vollversammlung. Erst im Jahre 2000 wurde die Bundesrepublik Jugoslawien, nachdem sie sich wie gefordert neu beworben hatte, wieder in die UN aufgenommen.
Siehe auch
- Geschichte Jugoslawiens
- Liste der Staatsoberhäupter Jugoslawiens
- [http://www.serbien-montenegro.de/html/jugoslawien.html Jugoslawien im Internet - SFRJ-Linkliste]
Kategorie:Staat (historisch)
ja:ユーゴスラビア
26. NovemberDer 26. November ist der 330. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 331. in Schaltjahren) - somit bleiben 35 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
Schaltjahr
- 1346 - Karl IV. wird in Bonn zum König gekrönt
- 1394 - Seoul wird endgültig Hauptstadt Koreas
- 1924 - Als zweiter kommunistischer Staat der Welt wird in Ulaanbaatar die Mongolische Volksrepublik gegründet
- 1941 - Eine Flotte von sechs Flugzeugträgern verlässt unter dem Kommando des Japanischen Vizeadmirals Chuichi Nagumo Hitokapu Bay unter strengster Geheimhaltung, um Pearl Harbor anzugreifen.
- 1949 - Indien konstituiert sich als Republik.
- 1956 - Der Sudan wird Mitglied in der UNESCO.
- 1989 - Auf den Komoren wird Präsident Ahmed Abdallah unter Mitwirkung des französischen Söldners Bob Denard ermordet.
- 1992 - Ein Großbrand in der Wiener Hofburg in der Nacht auf den 27. November zerstört das Gebäude weitgehend.
- 2000 - Ein Bericht stellt fest, dass britische Beamte und Politiker versucht haben, die Übertragungsgefahr von BSE von Rindern auf den Menschen zu vertuschen. In Deutschland wird das erste infizierte BSE-Rind gefunden.
Religion
- 1523 - Kardinal Giulio de Medici, seit 1513 Erzbischof von Florenz, wird als Papst Clemens VII. inthronisiert.
Wissenschaft, Technik
- 1832 - Die erste Straßenbahn der Welt geht in New York City in Betrieb.
- 1922 - Howard Carter und Lord Carnavon betreten erstmals das Grab des Pharaos Tutanchamun.
- 1965 - Frankreich startet von Hammaguir in Algerien mit einer Rakete vom Typ "Diamant A" den Satelliten Asterix. Dies ist der erste Satellitenstart ohne Beteiligung der USA oder der ehemaligen UdSSR
- 1966 - Das erste Gezeitenkraftwerk der Welt wird in Frankreich an der Rance-Mündung in Betrieb genommen.
Kultur
- 1718 - Uraufführung der Oper Il trionfo dell'onore von Alessandro Scarlatti am Teatro dei Fiorentini in Neapel.
- 1721 - Uraufführung des musikalischen Dramas Arianna e Teseo von Leonardo Leo am Teatro S. Bartolomeo in Neapel.
- 1862 - Charles Dodgson - besser bekannt als Lewis Carroll - schickt das tatsächlich noch handgeschriebene Manuskript von "Alice's Adventures Underground" an die Zehnjährige Alice Liddell.
- 1942 - Der Film Casablanca von Michael Curtiz hat seine Premiere am Hollywood Theater in New York City.
Katastrophen
- 1914 - Das Linienschiff "Bulwark" (Großbritannien) sinkt nach einer Explosion bei der Munitionsübernahme in Sheerness. Von der 750 Mann starken Besatzung kommen 738 Mann ums Leben.
- 1942 - Erdbeben der Stärke 7,6 in der Türkei, ca. 4.000 Tote
- 1979 - Jidda, Saudi Arabien. Eine Boeing 707 der Pakistan International Airlines, voll besetzt mit Pilgern aus Mekka, stürzte kurz nach dem Start ab. Alle 156 Menschen starben.
- 1991 - Bugulma, Tatarstan, Russland. Vermutlich wegen vereister Steuerflächen verunglückte eine Antonow An-24 der Aeroflot mit 41 Menschen beim Landeanflug. Niemand überlebte.
- 2002 - Das Orkantief "Jeanett" fegt über Deutschland mit bis zu 183 km/h. Elf Menschen sterben dabei.
Sport
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1982 - Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Randall (Tex) Cobb im Astrodome, Houston, Texas, USA, durch Sieg nach Punkten
Geboren
- 1288 - Go-Daigo, 96. Kaiser von Japan
- 1588 - Anton von Ditfurth, Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft
- 1604 - Johann Bach, der erste der Bach-Komponisten
- 1607 - John Harvard, amerikanischer Theologe
- 1731 - William Cowper, englischer Dichter
- 1795 - Carl Philip Fohr, deutscher Maler
- 1800 - Anton Martin Slomšek, slowenischer Geistlicher, Schriftsteller und Dichter
- 1810 - William Armstrong, englischer Ingenieur
- 1814 - Louise Aston, deutsche Frauenrechtlerin
- 1826 - Christian Wilhelm Ludwig von Abeken, deutscher Politiker
- 1827 - Ellen G. White Mitbegründerin und Prophetin der Siebenten-Tags-Adventisten
- 1847 - Dagmar von Dänemark, Ehefrau von Zar Alexander III.
- 1852 - Hermann Howaldt, deutscher Ingenieur
- 1855 - Franz Xaver Nagl, österreichischer Priester und Theologe
- 1857 - Ferdinand de Saussure, schweizer Sprachwissenschaftler
- 1864 - Auguste Charlois, französischer Astronom
- 1879 - Hans Bredow, deutscher Radiopionier
- 1885 - Heinrich Brüning, deutscher Politiker
- 1892 - Charles Brackett, US-amerikanischer Drehbuchautor
- 1894 - Norbert Wiener, US-amerikanischer Mathematiker
- 1895 - William Griffith Wilson, US-amerikanischer Mitbegründer der Anonymen Alkoholiker
- 1898 - Paul Gibbert, deutscher Politiker der CDU
- 1898 - Karl Ziegler, deutscher Chemiker
- 1904 - Paul Klüber, deutscher Maler
- 1906 - Heinz Frommhold, deutscher Politiker
- 1909 - Fritz Buchloh, deutscher Fußballspieler
- 1909 - Eugène Ionesco, französischer Dramatiker rumänischer Herkunft
- 1910 - Cyril Cusack, US-amerikanischer Schauspieler
- 1911 - Samuel Reshevsky, US-amerikanischer Schachspieler polnischer Abstammung
- 1914 - Cuno Fischer, deutscher Maler
- 1918 - Patricio Aylwin, chilenischer Präsident
- 1919 - Marie Schlei, deutsche Politikerin und MdB
- 1919 - Ryszard Kaczorowski, polnischer Staatspräsident im Exil
- 1922 - Charles M. Schulz, Comiczeichner und Schöpfer der Peanuts
- 1924 - George Senegal, US-amerikanischer Bildhauer
- 1926 - Ralf Wolter, deutscher Schauspieler
- 1927 - Wolfgang Ecke, deutscher Schriftsteller
- 1929 - Slavko Avsenik, slowenischer Komponist und Akkordeonist
- 1931 - Adolfo Maria Pérez Esquivel, argentinischer Bürgerrechtler
- 1931 - Adrianus Johannes Simonis, Erzbischof von Utrecht und Kardinal
- 1933 - Robert Goulet, US-amerikanischer Sänger und Schauspieler
- 1936 - Freimut Duve, deutscher Publizist und Politiker (SPD)
- 1937 - Phil Humphrey, US-amerikanischer Musiker
- 1937 - Jim Sundquist, US-amerikanischer Musiker
- 1937 - Ganrnet Mimms, US-amerikanischer Sänger
- 1938 - Hans Georg Wagner, deutscher Politiker
- 1939 - Tina Turner, US-amerikanische Sängerin
- 1945 - John McVie, britischer Musiker (Fleetwood Mac und John Mayall)
- 1945 - Daniel Davis, US-amerikanischer Schauspieler
- 1946 - Burt Ruiter, niederländischer Musiker (Focus)
- 1948 - John Rossell, britischer Musiker
- 1949 - Martin Lee, britischer Sänger
- 1949 - Mari Bin Amude Alkatiri, osttimoresischer Politiker
- 1950 - Dieter Burdenski, deutscher Fußballspieler
- 1951 - Angelika Barbe, DDR-Oppositionelle, Gründungsmitglied der DDR-SPD, Bundestagsabgeordnete, heute CDU-Politikerin
- 1952 - Jan Philipp Reemtsma, deutscher Sozialforscher
- 1956 - Udo Tischer, deutscher Politiker und MdB
- 1957 - Matthias Reim, deutscher Schlagersänger
- 1958 - Ellen Fiedler, deutsche Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 1975 - Stefan Mross, deutscher Trompeter und Schlagerstar
- 1977 - Ivan Basso, italienischer Radrennfahrer
- 1980 - Robert Vujević, kroatisch-deutscher Fußballspieler
- 1981 - Natasha Bedingfield, britische Sängerin
Gestorben
- 1504 - Isabella I. von Kastilien, Königin von Kastilien
- 1624 - Benedikt Carpzov der Ältere, deutscher Professor der Rechtswissenschaften
- 1822 - Karl August Fürst von Hardenberg, preußischer Staatsmann
- 1842 - Robert Smith, US-amerikanischer Außenminister
- 1849 - Julius Eduard Hitzig deutscher Schriftsteller und Kammergerichtsrat
- 1855 - Adam Mickiewicz, polnischer Nationaldichter
- 1857 - Joseph Freiherr von Eichendorff, deutscher Dichter
- 1873 - Carl Friedrich Naumann, deutscher Geologe
- 1883 - Sojourner Truth, US-amerikanische Abolitionistin und Frauenrechtlerin
- 1896 - Antonio Cecchi, italienischer Entdecker
- 1917 - Leander Starr Jameson, britischer Arzt und Politiker
- 1925 - Johannes Haarklou, norwegischer Komponist
- 1927 - Giovanni Bonzano, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1928 - Reinhard Scheer, deutscher Admiral
- 1930 - Otto Sverdrup, norwegischer Polarforscher
- 1936 - Max Schreck, deutscher Schauspieler
- 1942 - Francesco Agello, italienischer Pilot
- 1950 - Hedwig Courths-Mahler, deutsche Schriftstellerin
- 1956 - Tommy Dorsey, US-amerikanischer Musiker
- 1961 - Alexander Borissowitsch Goldenweiser, russischer Pianist und Komponist
- 1965 - Emil Kemmer, deutscher Politiker und MdB ( - 1914)
- 1968 - Arnold Zweig, deutscher Schriftsteller
- 1973 - John Rostill, britischer Musiker (The Shadows)
- 1975 - Anton Storch, deutscher Politiker und MdB
- 1981 - Max Euwe, niederländischer Schachspieler und 5. Schachweltmeister
- 1987 - Ove Joensen, färöische Ruderlegende
- 1990 - Ludwig von Moos, Schweizer Politiker
- 1991 - Heinz Marten, Sänger und Professor an der Musikhochschule in Köln
- 1995 - Wim Thoelke, deutscher Fernsehmoderator
- 1996 - Hans Klein, deutscher Politiker
- 1996 - Geoffrey Wilkinson, britischer Chemiker und Nobelpreisträger
- 2001 - Regine Hildebrandt, deutsche Politikerin
- 2003 - Sadegh Chalchali, iranischer oberster Richter
- 2004 - Philippe de Broca, französischer Regisseur
- 2004 - Johann Lang, deutscher Briefbombenattentäter
- 2004 - Hans Schaffner, Schweizer Politiker
- 2005 - Richard Burns, britischer Rallye-Weltmeister
Feiertage und Gedenktage
- katholisch, evangelisch und orthodox: Konrad
Siehe auch
- 25. November - 27. November
- 26. Oktober - 26. Dezember
- November - Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
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ja:11月26日
ko:11월 26일
simple:November 26
th:26 พฤศจิกายน
Bosnien
Bosnien ist der nördliche Landesteil Bosnien und Herzegowinas und umfasst etwa zwei Drittel des Staatsgebiets. Es bildet heute keine administrative Einheit, sondern ist innerhalb des Staates Bosnien und Herzegowina auf die Republika Srpska und die Bosniakisch-Kroatische Föderation aufgeteilt.
Den Namen bekam es von dem Fluss Bosna, der bei Sarajevo entspringt und über Zenica und Doboj bei Bosanski Šamac in die Save fließt.
Landschaft
Bosnien ist ein großteils bergiges Land mit kontinentalem Klima und teilweise sehr kalten Wintern. Die Vegetation ist im Wesentlichen typisch mitteleuropäisch. In den ausgedehnten Wäldern gibt es noch heute u. a. Wölfe, Bären und Wildschweine. Die olympischen Winterspiele 1984 machten die Skigebiete Jahorina und Bjelašnica (beide bei Sarajevo) weltbekannt.
BjelašnicaBjelašnica
Bosnien wird im Süden und Westen vom dinarischen Gebirge und der Herzegowina begrenzt. Im Norden endet es an den Flüssen Una und Sava, und im Osten geht es ungefähr bis zur Drina.
Mit Ausnahme des nördlichen Landstrichs, der sich an der Save hinzieht, ist das Land von mehr oder weniger hohen Bergketten durchsetzt, deren höchste Gipfel in den Ausläufern der Dinarischen Alpen zu finden sind:
- Treskavica (2.128 m)
- Bjelasnica (2.067 m)
- Branica Planina (2.070 m)
- Bolujak mit dem Maglić (2.386 m)
Die Hauptgebirgszüge im nördlichen Bosnien erstrecken sich von Südosten nach Nordwesten und bilden hohe, langgestreckte Rückenformen sowie fruchtbare Täler. Im südlichen Bereich überwiegen Berge mit scharfem Profil und Karstcharakter, felsige Zacken und kraterförmige Kesseltäler, deren meist langgestreckte Sohlen zur Regenzeit mit Wasser angefüllt werden. Im Sommer trocknen sie aus und bilden tiefe Risse. Die Randgebirge dieser Kessel werden polje genannt und erheben sich bis auf 700 bis 900 m. Sie sind kahle und zerklüftete Kalkfelsen. Statt Wald findet sich hier nur spärliches Gestrüpp.
Im Waldbereich überwiegen mitteleuropäische Bäume, wie Buchen, Fichten, Birken, Erlen und Ahorn. Über etwa 1.600 m endet der Baumwuchs typischerweise und es treten alpine Kräuter auf.
Hauptfluss von Bosnien ist die Save, die eine natürliche nördliche Grenze gegen Slawonien bildet. Die Save ist schiffbar für leichte Fahrzeuge und bildet einen der wichtigsten Transportwege. Ihr fließen die Una, die Vrbas, die Ukrina, die Bosna und die Drina zu.
Geschichte
Schon in der Antike war Bosnien ein wichtiges Transitland zwischen Adria und Donauraum, so dass sich in dem kargen und gebirgigen Land einige wohlhabende Handelsstädte herausbilden konnten. In der Antike gehörte Bosnien zur römischen Provinz Illyricum. Von der römischen Präsenz zeugen auch heute noch viele Ausgrabungsstücke und Befestigungsanlagen.
Nach der Einwanderung der Slawen im 11. und 14. Jahrhundert stand Bosnien zumeist formal unter byzantinischer Herrschaft, jedoch gelang es den Fürsten, eine weitgehende Autonomie zu erwerben.
Es war zeitweise auch Teil der kroatischen und serbischen Reiche, später auch Teil Ungarns. Alle fremdländischen Herrschaften vermochten jedoch nicht, direkten Einfluss auf die Politik des Landes auzuüben, die Macht verblieb in den Händen des lokalen Adels und der Fürsten.
Der Landesname Bosnien taucht erstmals um das 10. Jahrhundert auf, allerdings bezieht er sich hier nur auf das Kernland am Oberlauf der Bosna. In den Jahren 1154 bis 1463 war es meist ein selbstständiges Fürstentum bzw. später Königreich.
1299 führte der Ban Pavao Šubić Bribirski den Titel „Herr über ganz Bosnien“ (totius Bosniae Dominus). Seine Gebiete reichten von Gvozd bis an das Adriatische Meer, die Neretva und die Drina. Mladen II wurde sein Nachfolger.
1299 – 1321 herrschten die Fürsten von Bribir (Bribirski knezovi) über Bosnien und Hum.
1377 hat sich der bosnische Ban Stjepan Tvrtko Kotromanić zum „König von Bosnien, Serbien/Rascien und Herzegowina/Hum sowie aller Serben“ im Kloster Milesevo bei Prijepolje vor der Grabstätte des ersten serbischen Patriarchen St. Sava gekrönt, was ihn in politischen Konflikt mit den regulären Nachfolger der serbischen Königskrone Marko Mrnjavcević, der im Gebiet des heutigen Mazedoniens herrschte, brachte. Tvrtko, selber wohl kroatischen Ursprungs, war der Enkel der Elisbeth Nemanja, weshalb er sich als rechtmässigen Erben der serbischen Krone betrachtete. Die mittelalterliche Hauptstadt und Sitz des Königs war Kraljeva Sutjeska, heute noch eine kleine Ortschaft mit dem ältesten Franziskanerkloster, Bücherei und zahlreichen historischen Andenken von BiH. Markos Onkel Ugljesa Mrnjavcević herrschte über die Hum, die heutige Herzegowina mit Sitz in Trebinje. Das Königreich Bosnien wurde für fast ein Jahrhundert der mächtigste Staat der Region.
1389 folgte König Stjepan Tvrtko Kotromanić dem Aufruf des serbischen Fürsten Lazar Hrebeljanović und entsandte ein Teil seines Heeres zum Amselfeld um sich dort mit den serbischem Heer den Osmanen entgegen zu stellen.
1443 bis 1461 König Stjepan Tomaš Kotromanić.
1463 wurde Bobovac (die damalige Stadt), nähe Kraljeva Sutjeska, von den Osmanen eingenommen. König Stjepan Tomaš Kotromanic wurde umgebracht. Mit dem Tod seiner Frau [[Katarina Kosača-Kotromanić]] [[1478 in Rom erlosch die bosnische Krone.
Erst 70 Jahre nach Sarajevo fiel Bihać als letzte bosnische Stadt. Bosnien wurde damit zu einem osmanischen Vilayet (Provinz).
Mit der Rückeroberung Südungarns und Slawoniens durch Prinz Eugen wurde das Land zur Grenzzone. Österreichische Truppen versuchten mehrmals, auch Bosnien zu erobern, was aber scheiterte, so dass sich die Savegrenze stabilisieren konnte. Allerdings zerstörte Prinz Eugen bei einem Feldzug Sarajevo.
In den Gebieten um Bihać und entlang der Save wurden Befestigungen und Wehrdörfer eingerichtet. In diesem Grenzgebiet wurden auch viel Serben angesiedelt, die damals auch als Vlachen bezeichnet wurden.
Bosnien war eine der wichtigsten Provinzen des Osmanischen Reiches, da es die europäische Grenze des Reiches schützte. Der bosnische Beylerbey, Statthalter des Sultans, war wie kein anderer Statthalter ausgestattet mit unumschränkter Gewalt. Die Statthalter Bosniens gehörten neben dem Sultan zu den mächtigsten Männern des Reiches. Der Titel des "Beylerbey" war neben den bosnischen Statthaltern nur wenigen anderen Statthaltern des Reiches vorbehalten. Während der osmanischen Zeit erreichte Bosnien-Herzegowina eine zweite, orientalische Blüte, es ging vollends auf in der Kultur des Osmanischen Reiches und viele Männer aus Bosnien und der Herzegowina erwarben hohe Würden am Hofe des Sultans und wurden zu Militärführern, Diplomaten und Großwesiren des Reiches.
Nach der Reconquista in Spanien siedelten sich auch vertriebene sephardische Juden in Bosnien an.
sephardische Juden
1878 wurde Bosnien österreichisch-ungarischer Verwaltung unterstellt, während es bis 1908 formell weiterhin dem Sultan unterstand. In dieser Zeit wurde der Begriff Bosnien und Herzegowina (Bosna i Hercegovina) geprägt.
Auf das mittelalterliche Bosnien fiel die aus Bulgarien kommende Bogomilen-Bewegung, hier auch als bosnische Kirche bekannt, auf fruchtbaren Boden und konnte sich länger halten als in Bulgarien selbst. Die Behauptung, die von der katholischen Kirche verfolgten Bogomilen haben den Grundstock für die Islamisierung Bosniens gelegt, ist vermutlich wahr.
Siehe auch
- Balkankonflikt
- Herzegowina
- Jugoslawien
Weblinks
http://www.geocities.com/kraljevasutjeska/turizamde
http://www.kraljeva-sutjeska.cjb.net
Kategorie:Region
Kategorie:Geographie (Bosnien und Herzegowina)
BihaćBihać (dt.: Bist) ist eine Stadt im äußersten Nordwesten der Föderation Bosnien-Herzegowina, einem der Teilstaaten der Republik Bosnien-Herzegowina, nahe der Grenze zu Kroatien. Es ist Hauptstadt des Kantons Una-Sana. Die Gemeinde Bihać, die neben der eigentlichen Stadt auch das nähere Umland umfasst, hat 60.707 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2003).
Geschichte
Im Mittelalter gehörte Bihać zu Kroatien. Im 16. Jahrhundert wurde es als Festung gegen die Osmanen verteidigt, bis es schließlich in deren Hände fiel. Innerhalb des Osmanischen Reiches wurde es Teil des Paschaluks Bosnien, dessen Geschichte es seitdem teilte. Als osmanische Festung nahe der Grenze zur österreichischen Militärgrenze wurde Bihać in den Türkenkriegen mehrmals von österreichischen Armeen belagert, aber nicht erobert.
Im Balkankonflikt bildete das Gebiet um Bihać 1992 bis 1995 eine von serbischen Milizen (aus der Republika Srpska auf der einen und aus der Republik Serbische Krajina auf der anderen Seite) umzingelte Enklave, die sich über die gesamte Länge des Krieges in bosniakischer Hand befand und zur UN-Schutzzone erklärt wurde.
Zeitweise wurde von Verantwortlichen aus dem nördlich der Stadt gelegenen Gebiet ein Sonderfrieden mit den Belagerern vereinbart. Dies wurde jedoch von der Führung des bosniakischen Armeekorps in Bihać abgelehnt, was zeitweilig zu Kämpfen zwischen bosniakischen Truppen führte. Die Rückeroberung der Republik Serbische Krajina durch die kroatische Armee und des 5. Armeekorpus des bosnische Armee im Sommer 1995 (Militäroperation Oluja) beendete schließlich die Belagerung der Stadt.
Kategorie:Ort in Bosnien und Herzegowina
21. NovemberDer 21. November ist der 325. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 326. in Schaltjahren) - somit bleiben 40 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1259 v. Chr. (nach Beckeraths Berechnung) - Der Ägyptisch-Hethitische Friedensvertrag wird geschlossen.
- 1272 - Nach dem Tod von Heinrich III. fünf Tage zuvor wird sein Sohn Edward in Abwesenheit neuer Köng von England.
- 1803 - Deutschland: Nach einem mehrwöchigen Prozess wird der Schinderhannes mit 19 Kumpanen in Mainz hingerichtet.
- 1806 - Frankreich: Kaiser Napoléon Bonaparte verhängt eine Kontinentalsperre gegen Großbritannien
- 1918 - Am Ende des Ersten Weltkrieges verlassen die deutschen Truppen das Elsass
- 1945 - Radio RIAS (Radio im amerikanischen Sektor) wird in Berlin gegründet.
- 1945 - Guatemala wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 1946 - Peru und die Philippinen werden Mitglieder der UNESCO.
- 1948 - Gründung Radio Bremen
- 1958 - Im Hüttenwerk Oberhausen wird erstmals in Deutschland die Lohnzahlung überwiesen.
- 1967 - Rahmenabkommen zwischen Deutschland und Paraguay über deutsche Entwicklungshilfe
- 1991 - Gemeinsame Erklärung des deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl und des russischen Präsidenten Michail Gorbatschow
- 1995 - In Dayton, Ohio, finden die Präsidenten von Bosnien, Kroatien und Rest-Jugoslawien zu einer Einigung über die künftige Gestaltung Bosniens.
- 2000 - Peru. Der Kongress enthebt Staatspräsident Alberto Fujimori seines Amtes.
- 2002 - Mir Zafarullah Khan Jamali wird Regierungschef in Pakistan.
- 2002 - Auf ihrem Gipfeltreffen in Prag werden von der NATO sieben Staaten Mittel- und Osteuropas zum Beitritt eingeladen.
- 2005 - Der israelische Premierminister Ariel Scharon verlässt die von ihm mitgegründete Likud-Partei.
Wirtschaft
- 1956 - Per Jacobsson, Schweden, wird Direktor des IWF (Internationaler Währungsfond).
- 1993 - Die Fusion der Fluggesellschaften KLM, SAS, AUA und Swissair scheitert sowohl am Machthunger der Airline-Manager wie auch am Widerstand der öffentlichen Meinung.
Wissenschaft, Technik
- 1783 - Paris: Start des ersten bemannten Heißluftballons der Gebrüder Montgolfier | | |