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| Antiope (Mythologie) |
Antiope (Mythologie)Antiope ist in der griechischen Mythologie die überaus schöne Tochter des Königs Nykteus von Theben und der Polyxo. Mit ihr zeugt Zeus die Zwillinge Zethos und Amphion.
Antiopes Reize wirkten jedoch nicht nur auf den Göttervater, sondern auch auf Epopeus, den König von Sikyon, der dann schließlich die Jungfrau entführte und schändete. (Nach einer anderen Variante wusste Antiope bereits um ihre von Zeus herrührende Schwangerschaft und floh aus freien Stücken zu Epopeus). In einem Krieg, den der Vater Antiopes nun gegen Epopeus führte, wurden beide Herrscher schwer verwundet und starben kurz darauf. Antiope gebar Zwillinge, die man als Frucht der Vergewaltigung sah und im Gebirge aussetzte. Nykteus aber bestimmte auf dem Sterbebett seinen Bruder Lykos zum Nachfolger und Vormund der Tochter, so dass Antiope in des Onkels Haus und in die Hände der überaus gewalttätigen Dirke, der Tante und Gattin des Lykos geriet. Dirke quälte Antiope nun, bis Zeus selbst eingriff und die ehemalige Geliebte befreite. Auf der Flucht in das Gebirge gelangte Antiope dann zu ihren Söhnen Zethos und Amphion, ohne diese zu erkennen. Erst als die rachsüchtige Dirke Antiope einholte und von den Zwillingen forderte, die nicht erkannte Mutter an einen Stier zu binden und zu Tode zu schleifen, griff der Ziehvater der beiden ein und enthüllte deren Herkunft. Die wiedergefundene Mutter wurde so gerettet, die böse Tante aber statt ihrer an den Stier gebunden.
Literatur
- Gustav Schwab, Sagen des klassischen Altertums, Nachtrag: [http://gutenberg.spiegel.de/schwab/sagen/sch371a.htm Zethos und Amphion]; in: Projekt Gutenberg
Siehe auch: Portal:Mythologie
Kategorie:Griechische Mythologie
Kategorie:Literarische Figur
Griechische MythologieDie Griechische Mythologie umfasst Geschichten der Götter und Helden (Heroen) des antiken Griechenlands.
Die Religion der antiken Griechen entstand aus den Religionen der eingewanderten Griechen und der vorgriechischen Bevölkerung in Kleinasien und Griechenland.
Im Vergleich zu den großen monotheistischen Religionen ist das Fehlen klarer Gebote und Verbote auffallend, wenngleich die Göttin Nemesis und die Erinnyen (Eumeniden) Zuwiderhandlungen gegen die Natur und vor allem den Muttermord bestrafen. Es kann, in der Antike seit Xenophanes, von einem Anthropomorphismus - einer Vermenschlichung der Götter - gesprochen werden, sie sind also durch ihren Ursprung als mythologische Gestalten den Menschen vor allem in ihren Schwächen ähnlicher, als der eine Gott der Juden, Christen und Moslems sein kann.
Die Religion war in ihrem Kern polytheistisch, mit verschiedenen Göttergeschlechtern (zum Beispiel dem der Titanen), zahlreichen Naturdämonen, Ortsgöttern und Halbgöttern. Einen geschlossenen Priesterstand gab es nicht, sondern bestimmten Heiligtümern zugeordnete Priester, ferner Seher und Wahrsager.
Die ältesten Quellen sind unter anderem Homers Ilias und Odyssee sowie Hesiods Theogonie. Homer und Hesiod brachten die Götter in eine bestimmte Ordnung: Aus lokalen Götterkulten mit weit gehenden Zuständigkeiten wird ein funktional differenzierter Götterkosmos. Im hellenistischen Zeitalter vermischte sich die Religion mit orientalischen Elementen.
Diese Mythologie wurde von den Römern unter analoger Götter-Zuordnung griechischer zu römischen Gottheiten teilweise übernommen (siehe römische Mythologie, auch: Etrusker). Sie hat trotz Christianisierung und Wegfall der Götterverehrung die Jahrtausende überdauert. Die Gestalten der griechischen Mythologie haben immer wieder die Vorlagen für neuere Werke der Kultur geliefert. Ungezählt sind die Gemälde, Opern oder Theaterstücke, die den antiken Stoff neu aufnehmen und verarbeiten.
Mythos (griechisch mýthos) bedeutet ursprünglich "Rede", "Kunde" oder "Überlieferung", später verschiebt sich die Bedeutung mehr auf das Unwahrscheinliche. Bereits antike Autoren verändern den Stoff erheblich, so dass man teilweise unterschiedliche Abstammungen und/oder Nachkommen bei den einzelnen Gestalten finden kann.
Griechischer Götterhimmel
Mythos
Schöpfungsgötter
- Chaos - ungeordneter und ungeformter Weltzustand, aus dem die Götter hervorgingen
- Nyx - die Nacht, entstand aus dem Chaos; nach anderen Quellen auch aus der Paarung des Chaos mit der Dunkelheit
- Gaia - die Erde in Göttergestalt, entstand aus dem Chaos
- Erebos - die Finsternis, entsand aus dem Chaos; nach anderen Quellen auch aus der Paarung des Chaos mit der Dunkelheit
- Aether - Sohn von Erebus und Nyx die reine Luft des oberen Himmels, die die Götter atmen und in der die Gestirne schweben
- Uranos - Himmel in Göttergestalt, durch Gaia ohne Zeugungsakt geboren
- Hemera - der Tag, Tochter des Erebos und der Nyx
Titanen
Die Titanen stammen der Sage nach von Uranos und Gaia ab.
- Okeanos - Herr des Ozean, stärkster der Titanen, zeugte mit seiner Schwester und Gattin Tethys die Flussgötter, Meeres- und Quellnymphen
- Koios - wurde nach der Niederlage gegen die olympischen Götter in den Tartaros gestoßen
- Hyperion - Licht- und Sonnengott, zeugte mit Gattin Theia den Sonnengott Helios, die Mondgöttin Selene und die Göttin der Morgenröte Eos
- Kreios - Gatte der Eurybia
- Iapetos - Gatte der Nymphe Klymene (Tochter des Okeanos), wurde nach der Niederlage gegen die olympischen Götter in den Tartaros verbannt
- Kronos - Vater des Zeus, wurde nach der Entmannung des Vaters Uranos zum Herrscher der Welt; Gatte von Rhea; wurde von seinem Sohn Zeus entmachtet und herrscht nun auf der Insel der Seligen
- Tethys - Meeresgöttin, Gattin des Okeanos, als Amme der Hera verfluchte sie Hera zuliebe die Sternbilder, immer über den Himmel zu wandern
- Rheia - Mutter von Hestia, Demeter, Hera, Hades, Poseidon und Zeus; herrscht mit Gatte Kronos seit dessen Entmachtung auf der Insel der Seligen
- Themis - Göttin der Gerechtigkeit und der Ordnung, zweite Gattin (nach Methis) des Zeus, sie kennt die Zukunft und ermöglicht so Deukalion und Pyrrha, die Sintflut zu überleben und die Erde neu zu bevölkern
- Mnemosyne - Mutter der neun Musen
- Phoibe - Frau des Koios, Mondgöttin
- Theia - Gattin des Koios, fordert für ihre Kinder einen Herrschaftsanspruch neben den Titanen, woraufhin Hyperion und Helios getötet werden und Selene Selbstmord begeht
- Atlas - Sohn von Iapetos und Klymene, musste als Strafe für seine Teilnahme am Titanenkampf das Himmelsgebirge tragen, nachdem er von Perseus versteinert wurde trägt er als Atlasgebirge den Himmel auf seinen Schultern
Olympische Götter
- Zeus - Sohn von Kronos und Rhea, Göttervater
- Hera - Tochter von Kronos und Rhea, Gattin des Zeus, Göttin der Ehe und der Niederkunft
- Poseidon - Sohn von Kronos und Rhea, wurde durch Zeus vor Kronos gerettet, Gott des Meeres
- Aphrodite - entstand aus dem Samen des durch Kronos abgeschnittenen Geschlechts des Uranos, Göttin der Liebe und Schönheit
- Hephaistos - Sohn von Zeus und Hera, von Meernymphen aufgezogen, Gott des Feuers und der Schmiede
- Dionysos - Sohn von Zeus und Semele, Gott des Weines, der Masken und somit der Tragödie
- Apollon - Sohn von Zeus und Leto, Gott des Frühlings, des Lichts, der Sittlichkeit und der Künste
- Hermes - Sohn von Zeus und Maia, Götterbote, somit Schutzgott der Wege, Wanderer, Kaufleute und Diebe
- Demeter - Tochter von Kronos und Rhea, Göttin der Fruchtbarkeit der Erde, des Getreides, der Saat und der Jahreszeiten
- Artemis - Tochter von Zeus und Leto, Göttin der Jagd, des Wachstums und der Geburt
- Athene - Tochter von Zeus und Methis, Göttin der Weisheit, der Wissenschaft, der Web- und Zimmererkunst
- Ares - Sohn von Zeus und Hera, Gott des Krieges
- Hestia - Tochter von Kronos und Rhea, Göttin des Feuers, des Herdes und der Familieneintracht
- Eris - Göttin der Zwietracht und des Streites
- Hades - Ort und Gott der Toten, der Unterwelt
Mythologische Gestalten (andere Götter/Halbgötter/Heroen/Menschen)
Hades
Hades
- Achilleus, Achilles
- Acheloos
- Agamemnon
- Agenor
- Aias
- Aigisthos
- Aletheia
- Alkmene
- Amazone
- Amphitryon
- Andromeda
- Arachne
- Ariadne
- Asklepios
- Atalanta
- Bellerophon
- Chloris
- Dädalus
- Danaiden
- Deukalion
- Elektra
- Europa (Mythologie)
- Eurystheus
- Hektor
- Herakles (römisch: Hercules)
- Hero
- Hypnos
- Ikarus
- Ixion
- Jason
- Kassandra
- Laokoon
- Leander
- Medea
- Menelaos
- Morpheus
- Nestor
- Ödipus
- Odysseus (etruskisch: Uthuze) Odysseus
- Oknos
- Orestes
- Orpheus
- Paris
- Perseus
- Plutos
- Priamos
- Prometheus, Titan, der den Menschen das Feuer brachte
- Pyrrha
- Sisyphos
- Tantalos
- Telemachos
- Theseus
- Tytios
Mythologische Gestalten (Ungeheuer/Tiere/andere)
- Androphonos
- Circe
- Charybdis
- Chimäre
- Erinnyen (röm. Myth. Furien)
- Alekto
- Megaira
- Tisiphone
- Gorgonen
- Euryale
- Medusa
- Stheno
- Hesperiden
- Horen
- Chione
- Irene
- Minotaurus Minotaurus
- Moiren
- Atropos
- Klotho
- Lachesis
- Musen
- Erato (Liebes-Lyrik)
- Euterpe (Flötenspiel, Gesang)
- Kalliope (Epische Dichtung)
- Klio (Geschichtsschreibung)
- Melpomene (Tragödie)
- Polyhymnia (Hymnische Dichtung)
- Terpsichore (Tanz)
- Thalia (Komödie)
- Urania (Sternkunde)
- Nymphen
- Amphitrite
- Orseis
- Thetis
- Pan Pan
- Pegasus
- Satyr
- Sirene
- Skylla
- Zelos
- Zentaur
- Zephyros
- Zyklopen
- Polyphem
Mythologische Gegenstände und Orte
- Aigis
- Ambrosia
- Delphi
- Nektar (Mythologie)
- Goldene Äpfel der Hesperiden
- Hades
- Tartaros
- Elysion
- Asphodeliengrund
- Lethe
Literatur
- Karl Kerényi: Die Mythologie der Griechen - Die Götter- und Menschheitsgeschichten, Klett-Cotta (Bd.1), ISBN 3-608-91824-8, dtv, ISBN 3-423-30030-2
- Karl Kerényi: Die Heroengeschichten (Bd.2), Klett-Cotta, ISBN 3-608-91873-6
- Karl Kerényi: Töchter der Sonne - Betrachtungen über griechische Gottheiten, Klett-Cotta, ISBN 3-608-91837-X
- Robert von Ranke-Graves: Griechische Mythologie. Quellen und Deutung. A. d. Engl. v. Hugo Seinfeld. 15. Aufl. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2003 (Rowohlts Enzyklopädie; rororo, Bd. 55404). 759 S. ISBN 3-499-55404-6
- Rose, Herbert Jennings: Griechische Mythologie. Ein Handbuch. 9. Aufl. München: C. H. Beck, 1997. IX, 441 S. ISBN 3-406-33223-4
- Gustav Schwab: Die schönsten Sagen des klassischen Altertums (dies Buch kann - in vielen Auflagen - als eherner Hausbuchbestand bei allen Abiturienten Deutschlands bis in die 1960er Jahre voraus gesetzt werden und ist also zumal für ein Studium der Literaturwissenschaft unabdingbar)
- Tripp, Edward: Reclams Lexikon der antiken Mythologie. 7. Aufl. Stuttgart: Reclam, 2001. 560 S. ISBN 3-15-010230-8 (geb.), ISBN 3-15-010451-3 (kart.)
Siehe auch
- Portal:Mythologie
- Klassische Mythologie
- Stammbaum der griechischen Götter
- Liste griechischer Götter
- Liste von Göttinnen
- Olympische Götter (mit ihren Attributen)
Weblinks
- http://gutenberg.spiegel.de/autoren/schwab.htm - Gustav Schwab bei Projekt Gutenberg-DE
- http://gutenberg.spiegel.de/moritz/goetterl/goetterl.htm - Karl Philipp Moritz, Götterlehre oder Mythologische Dichtungen der Alten
- http://www.mythologica.de Beschreibt die einzelnen Gestalten
- http://www.perseus.tufts.edu/ (Englisch) Aber mit einer unglaublichen Funktionsvielfalt, inkl. Volltextsuche über antike Texte. Sehr viele weiterführende Links.
- http://www.br-online.de/alpha/mythen/ Auf dem BR-alpha Bildungskanal läuft eine interessante Serie zu den Griechischen Mythen
- http://home.arcor.de/karger/buechernachlese-archiv/uk_kerenyi_karl_griechen.html - Karl Kerényi: Die Mythologie der Griechen + Die Heroengeschichten
- http://home.arcor.de/karger/buechernachlese-archiv/uk_kerenyi_karl_sonne.html - Karl Kerényi: Töchter der Sonne
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ja:ギリシア神話
ko:그리스 신화
NykteusNykteus, König von Theben, ist in der griechischen Mythologie der Sohn des Hyrieus und Bruder des Lykos.
Als König Labdakos von Theben stirbt, ist sein Sohn Laios (Vater des Ödipus) erst 1 Jahr alt. Darum übernimmt Nykteus, ein entfernter Verwandter, die Herrschaft. Seine schöne Tochter Antiope wird von Zeus vergewaltigt und aus Angst vor ihrem Vater flieht sie nach Sikyon. Sie heiratet den dortigen König. Im Sterben bittet Nykteus seinen Bruder Lykos (der nach ihm König werden wird), ihn zu rächen.
Kategorie:Griechische Mythologie
Polyxo (Mythologie)Polyxo (Πολυξώ) war der griechischen Mythologie nach die Gattin des Königs Nykteus von Theben und Mutter der schönen Antiope.
Kategorie:griechische Mythologie
Amphion
Amphion ist in der griechischen Mythologie ein Sohn des Zeus und der Antiope, der Zwillingsbruder von Zethos und mit diesem der Herrscher über Theben sowie der Gatte von Niobe, der Tochter des Tantalos.
Sowohl Amphion wie Zethos wurden, nachdem sie in einem Gebüsch am Wegrand geboren worden waren, von ihrem Onkel Lykos, dem König von Theben - bzw. von Kadmeia, wie es damals noch genannt wurde - auf dem Berge Kithairon ausgesetzt und von Hirten aufgezogen.
Amphion, der diesen einen Hermes-Altar errichtet hatte, wurde vom Gott mit einer viersaitigen Leier beschenkt und ergänzte diese um weitere Saiten, so dass sie derer sieben besaß, wie es bei den Lydier üblich war, denn seine Gattin stammte von dort. Von Zethos wegen seiner Hinwendung zur Musik oft verspottet, erwies sich seine Begabung beim Bau der Unterstadt von Theben allerdings den Talenten des Viehzüchters und Kriegsherrn Zethos überlegen: Die Steine fügten sich bei seinem Spiel von selbst zusammen, und aus diesem Grund wurde die Stadtmauer auch mit sieben Toren erbaut. Er herrschte gemeinsam mit Zethos über Theben und muss als Herrscher beliebt gewesen sein, denn nach seinem Tod sei er von allen betrauert worden.
Mit Niobe hatte er vierzehn Kinder, die jedoch alle bis auf Amyklas und Meliboias getötet wurden, da sich Niobe ihrer großen Fruchtbarkeit gerühmt und Leto, die Geliebte des Zeus verspottet hatte. Amphion brachte sich entweder selbst um, wurde von Apollon gemeinsam mit seinen Söhnen getötet - oder auch erst, als er von Gedanken an Rache getrieben einen Tempel des Apollon überfiel.
Der Name Amphion soll nach Robert von Ranke-Graves "beschützt vom Mond" oder "mit dem Mond auf beiden Seiten" bedeuten und ihn in die Nähe der Dreifachen Göttin, die in der Luft, auf der Erde und in der Unterwelt herrscht. Das Leierspiel beim Bau der Stadtmauern sollte demnach auch deren Türme, Tore und Grundmauern mit dem Schutz der Göttin versehen. Deshalb glaubt Ranke-Graves auch, dass die Leier nur drei Saiten gehabt haben kann.
Literatur
- Karl Kerényi, Die Mythologie der Griechen - Die Heroen-Geschichten; München (dtv) 1992 (ISBN 3-423-30031-0)
- Michael Grant und John Hazel, Lexikon der antiken Mythen und Gestalten, München (dtv) 1980 (ISBN 3-423-32508-9)
- Robert von Ranke-Graves, Griechische Mythologie, Reinbek bei Hamburg (Rowohlt) 2003 (ISBN 3-499-55404-6)
Siehe auch: Portal:Mythologie, Romulus und Remus
Kategorie:Griechische Mythologie
Kategorie:Literarische Figur
EpopeusEpopeus ist in der griechischen Mythologie der
König von Sikyon, der die schöne Antiope entführte.
Nach dieser Tat und nachdem er die Jungfrau geschändet hatte (nach anderer Lesart jedoch ist Epopeus lediglich Ziel der fliehenden Antiope) kam es zur bewaffneten Auseinandersetzung mit Nykteus, dem Vater der Antiope. Für beide Männer endete diese Auseinandersetzung mit einer tödlichen Verletzung.
Literatur
- Karl Kerényi: Die Mythologie der Griechen - Die Götter- und Menschheitsgeschichten, dtv, München 1994. ISBN 3-423-30030-2 <[http://z3950gw.dbf.ddb.de/z3950/zfo_search_scan.cgi ddb]>
- Michael Grant und John Hazel: Lexikon der antiken Mythen und Gestalten. dtv, München 2004. ISBN 3-423-32508-9 <[http://cbsprod.rz.uni-frankfurt.de/DB=2.1/CHARSET=ISO-8859-1/IMPLAND=Y/LNG=DU/SRT=YOP/TTL=1/SID=3e99dc86-6/SET=1/SHW?FRST=. kvk]>
- Robert von Ranke-Graves: Griechische Mythologie - Quellen und Deutung. rororo, Hamburg 2001. ISBN 3-499-55404-6 <[http://z3950gw.dbf.ddb.de/z3950/zfo_search_scan.cgi ddb]>
Kategorie:Griechische Mythologie
Kategorie:Literarische Figur
DirkeDirke ist die überaus gewalttätige Gattin des Königs Lykos, die in der griechischen Mythologie ihre verwitwete Nichte Antiope quält.
Antiope war nach dem Tod ihres Vaters Nykteus von dessen Bruder Lykos aufgenommen worden. Nykteus starb, als er seine schöne Tochter aus den Händen des Entführers Epopeus befreite, der die Jungfrau jedoch schon geschändet hatte. Als diese später die Zwillinge Zethos und Amphion gebar, wurde die vermeintliche Frucht der Schändung im Gebirge ausgesetzt - erst später erkannte man, dass Zeus der Vater der Knaben war.
Antiope gelangte aber in den Haushalt des Lykos und dessen Gattin Dirke. Dirke sperrte, von Eifersucht angenagt, die schöne Antiope in einen Keller, ließ sie bei Wasser und Brot spinnen und angekettet auf einem Stein schlafen. Auch brannte sie der Nichte mit einem glühenden Eisen die Locken weg und schlug ihr mit der Faust ins Gesicht. Erst Zeus erlöste Antiope, indem er Ketten und Tore öffnete. Als Antiope daraufhin ins Gebirge floh, geriet sie unvermittelt in die Obhut ihrer Söhne, die jedoch weder sie erkannten, noch von ihr erkannt wurden. Erst als die herbeigeeilte Dirke von den Zwillingen forderte, man möge die Ausreisserin an einen Stier binden und zu Tode schleifen und diese auch bereit waren, der Königin zu gehorchen, enthüllte ein herbeigeeilter Hirte und Ziehvater der Zwillinge die verwandtschaftlichen Beziehungen und rettete Antiope vor der Dirke. An ihrer statt banden die beiden Zwillinge nun die böse Tante an den Stier und brachten diese so zu Tode.
Literatur
Gustav Schwab, Sagen des klassischen Altertums, Nachtrag: [http://gutenberg.spiegel.de/schwab/sagen/sch371a.htm Zethos und Amphion]; in: Projekt Gutenberg
Kategorie:Griechische Mythologie
Kategorie:Literarische Figur
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Kategorie:Mythologie
Mythologie
Kategorie:Religion (Griechenland)
ja:Category:ギリシア神話
Kategorie:Literarische Figur
Kategorie:Literarischer Gegenstand
Kategorie:Fiktive Person
ja:Category:文学の登場人物
StonewyldeStonewylde is a fictional community in the series of books by Kit Berry, the first being Magus of Stonewylde. The community is based in the 21st century, but its members still practise paganism. The village is divided into Villagers and Hallfolk, the Hallfolk getting an academic education and being considered as 'better' than the Villagers, who receive very little formal education.
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Alois Lexa Graf von Ährenthal ( - 1854 in Böhmen; † 1912) war ein österreich-ungarischer Politiker, der von 1906-1912 als Außenminister tätig war.
Graf Ährenthal studierte in Bonn und Read More... |
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