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| Antoine Bussy |
Antoine BussyAntoine Alexandre Brutus Bussy ( - 29. Mai 1794 in Marseille; † 1. Februar 1882 in Paris) war ein französischer Apotheker und Chemiker.
Leben und Werk
Nach einem Chemiestudium an der Pariser École de Pharmazie promovierte er 1823 in Chemie und später auch in Medizin.
Er lehrte anschließend bis 1874 an der École de Pharmacie in Paris. 1828 isolierte er erstmals, unabhängig von Friedrich Wöhler, das Element Beryllium.
In der organischen Chemie stammt die Benennung des Acetons von ihm.
Bussy, Antoine
Bussy, Antoine
Bussy, Antoine
29. MaiDer 29. Mai ist der 149. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 150. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 216 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1453 - Endgültiger Untergang des Byzantinischen Reichs: Nach knapp zweimonatiger Belagerung erobern die Osmanen unter Mehmed II. Konstantinopel.
- 1500 - Zweite portugiesische Indienexpedition (unter Pedro Álvares Cabral): Vier der Schiffe gehen am Kap der guten Hoffnung unter, darunter das des Bartolomëu Diaz.
- 1790 - Rhode Island tritt als 13. Bundesstaat den Vereinigten Staaten von Amerika bei.
- 1809 - In der zweiten Schlacht am Bergisel besiegt Andreas Hofer die mit den Franzosen verbündeten Bayern.
- 1848 - Wisconsin wird 30. Bundesstaat der USA.
- 1865 - In Kiel wird die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger gegründet.
- 1939 - John F. Kennedy erhält zu seinem 21. Geburtstag - wie alle seine Geschwister - ein Treuhandvermögen im Wert von 1 Million Dollar.
- 1949 - Der Vorsitzende der KPD, Max Reimann, wird auf Anordnung der britischen Besatzungsmacht in Paderborn verhaftet.
- 1953 - Edmund Hillary und Tenzing Norgay gelingt die Erstbesteigung des Mount Everest.
- 1974 - In Israel löst Yitzhak Rabin die zurückgetretene Golda Meïr als Ministerpräsident, Shimon Peres den bisherigen Verteidigungsminister Moshe Dayan ab.
- 1978 - Jitzhak Navon wird Staatspräsident Israels.
- 1986 - Die Flagge der EU wird erstmals zu den Klängen der Europahymne vor dem Berlaymont-Gebäude aufgezogen.
- 1990 - Boris Jelzin wird zum Parlamentspräsidenten der sowjetischen Teilrepublik Russland gewählt.
- 1991 - Auf dem SPD-Bundesparteitag wird Björn Engholm zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der Nachfolger von Hans-Jochen Vogel erhält 97,4 % der Stimmen der Delegierten.
- 1996 - Mazedonien unterzeichnet die Schlussakte von Helsinki.
- 1999 - Nigeria wird zur Bundesrepublik mit Präsidialdemokratie. Staatspräsident wird Olusegun Obasanjo.
- 2000 - Fidschi. Das Militär unter Oberbefehlshaber Frank Bainimarama übernimmt die Macht und verhängt das Kriegsrecht.
- 2001 - Afghanistan. Alle nicht-islamischen Menschen müssen ein gelbes Zeichen tragen.
- 2004 - Estland wird Vollmitglied in der NATO.
- 2005 - Frankreichs Wähler lehnen die neue EU-Verfassung in einem Referendum mit 54,8% Nein-Stimmen ab. Allerdings haben 9 EU-Staaten die Ratifizierung bereits abgeschlossen.
Wirtschaft
- 1992 - Mit dem Beitritt zu Weltbank und Internationalem Währungsfond rückt die Schweiz erstmals von ihrer konsequenten Neutralitätspolitik ab.
Wissenschaft und Technik
- 1919 - Eine von Arthur Eddington geleitete Expedition misst bei einer Sonnenfinsternis die Ablenkung von Sternenlicht durch die Schwerkraft – der erste experimentelle Nachweis für Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie.
Kultur
Religion
- 1414 - Das bis 1418 dauernde Konzil von Konstanz beginnt als größte Kongressveranstaltung des Mittelalters und bis heute einziges Kirchenkonzil auf deutschem Boden. Es macht die Stadt zum Mittelpunkt des Abendlandes und zieht an die 50.000 teils großen Hof haltende Teilnehmer und damit auch mehr als 700 Freudenmädchen bzw. Kurtisanen in die Stadt.
- 1934 - Mit der Barmer Theologischen Erklärung wird in Wuppertal auf der ersten Barmer Bekenntnissynode vom 29. bis zum 31. Mai die Bekennende Kirche innerhalb der evangelischen Kirche Deutschlands gegründet, um sich gegen die Gleichschaltung und Beeinflussung der Kirche durch den Nationalsozialismus zu stellen.
Katastrophen
- 1914 - Der Untergang des britischen Passagierdampfers "Empress of Ireland" fordert 1032 Menschenleben.
- 1985 - Vor dem Fußball-Endspiel im Europapokal der Landesmeister im Brüsseler Heysel-Stadion zwischen Juventus Turin und dem FC Liverpool kommt es durch Ausschreitungen von Hooligans zur Massenpanik. 39 Menschen kommen ums Leben und über 200 werden verletzt.
- 1993 - Bei einem Brandanschlag auf ein Wohnhaus im nordrhein-westfälischen Solingen kommen fünf türkische Mädchen und Frauen ums Leben.
- 1999 - Ein verheerender Brand nach einem Auffahrunfall unter Beteiligung eines mit Lacken beladenen Lkws im österreichischen Tauerntunnel führt zu 12 Todesopfern und 50 Verletzten.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
Leichtathletik
Leichtathletik
Leichtathletik
- 1439 - Pius III. (Papst),
- 1594 - Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim, Reitergeneral
- 1630 - Karl II., König von England
- 1680 - Ferdinand Albrecht II. (Braunschweig), Herzog von Braunschweig
- 1683 - Antoine Pesne, Hofmaler in Preußen
- 1763 - Joseph Fouché, französischer Polizeiminister unter Napoléon Bonaparte
- 1773 - Wilhelm Heinrich, Herzog von Gloucester und Edinburgh
- 1794 - Johann Heinrich von Mädler, deutscher Astronom
- 1830 - Louise Michel, französische Anarchistin
- 1831 - Anna Barbara Aemisegger, schweizerische Malerin
- 1849 - Lorenz Adlon, deutscher Gastronom und Hotelier
- 1851 - Léon Victor Bourgeois, französischer Diplomat, erster Präsident des Völkerbundrates und Friedensnobelpreisträger 1920
- 1859 - Konrad Burdach, deutscher Germanist
- 1860 - Isaac Albéniz, spanischer Komponist und Pianist
- 1868 - Abdülmecid II., letzter Kalif des osmanischen Reiches
- 1874 - Gilbert Keith Chesterton, englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist
- 1877 - Otto Gebühr, deutscher Schauspieler
- 1880 - Oswald Spengler, deutscher Geschichtsphilosoph und Kulturhistoriker
- 1882 - Jan Schoemaker, niederländischer Fußballspieler
- 1887 - Carl Schröter, deutscher Politiker
- 1892 - Alfonsina Storni, argentinische Dichterin
- 1894 - Josef von Sternberg, österreichischer Filmregisseur
- 1897 - Erich Wolfgang Korngold, österreichischer Komponist
- 1897 - Johannes Winkler, deutscher Raumfahrtpionier
- 1901 - Hermann Kopf, deutscher Politiker und MdB
- 1903 - Bob Hope, US-amerikanischer Komiker
- 1904 - Gregg Toland, US-amerikanischer Kameramann
- 1905 - Kurt Schwabe, deutscher Chemiker
- 1908 - Hans Weigel, österreichischer Schriftsteller
- 1911 - Fernando Chueca Goitia, spanischer Historiker und Architekt
- 1914 - Eduard Pestel, deutscher Ingenieur
- 1915 - Karl Münchinger, deutscher Dirigent
- 1917 - John F. Kennedy, 35. Präsident der USA
- 1917 - Miguel Abloniz, italienischer Musiker und Komponist
- 1920 - John Harsanyi, ungarisch-amerikanischer Wirtschaftswissenschafts-Nobelpreisträger 1994
- 1926 - Abdoulaye Wade, Präsident von Senegal
- 1929 - Peter Higgs, britischer Physiker
- 1930 - Burkhard Hirsch, deutscher FDP-Politiker
- 1930 - Ekkehard Schall, deutscher Schauspieler, Brechtdarsteller
- 1933 - Helmuth Rilling, deutscher Chorleiter, Dirigent und Pädagoge
- 1933 - John Mayall, britischer Sänger
- 1935 - André Brink, südafrikanischer Schriftsteller
- 1936 - Klaus Winter, deutscher Jurist, Richter am Bundesverfassungsgericht
- 1937 - Alois Kothgasser, Erzbischof von Salzburg
- 1937 - Alwin Schockemöhle, deutscher Springreiter
- 1939 - Bernd Schmidbauer, deutscher CDU-Politiker und MdB
- 1941 - Roy Crewson, britischer Musiker
- 1942 - Monti Rock III., US-amerikanischer Musiker
- 1944 - Helmut Berger, österreichischer Schauspieler
- 1944 - Maurice Bishop, Putschist und Staatspräsident Grenadas
- 1945 - Gary Brooker, britischer Musiker, Songschreiber und Sänger
- 1948 - Peter Paziorek, deutscher Politiker und MdB
- 1949 - Johann Krieger, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Ehingen (Donau)
- 1949 - Mike Rossi, britischer Musiker
- 1950 - Lothar Hay, deutscher Politiker
- 1952 - Walter Landin, Pfälzer Mundartdichter
- 1955 - John Hinckley, Attentäter auf Ronald Reagan
- 1956 - LaToya Jackson, US-amerikanische Sängerin
- 1957 - Irmin Schmidt, deutscher Musiker und Songschreiber
- 1957 - Jimmi McShane, irischer Sänger
- 1957 - Ted Levine, US-amerikanischer Schauspieler
- 1958 - Annette Bening, US-amerikanische Schauspielerin
- 1958 - Uwe Rapolder, deutscher Fußballtrainer
- 1959 - Rupert Everett, britischer Schauspieler
- 1961 - Melissa Etheridge, US-amerikanische Rockmusikerin und Gitarristin
- 1963 - Stephan Weidner, deutscher Musiker, Songschreiber und Sänger
- 1967 - Noel Gallagher, britischer Musiker, Songschreiber und Sänger (Oasis)
- 1971 - Bernd Mayländer, deutscher Auto-Rennfahrer, seit 2000 Fahrer des Safety-Cars der Formel 1
- 1979 - Arne Friedrich, deutscher Fußballspieler
- 1984 - Carmelo Anthony, US-amerikanischer Basketballspieler
- 1992 - Anne-Luise Tietz, deutsche Nachwuchsschauspielerin
Gestorben
- 1137 - Bruno II. von Berg, Erzbischof des Erzbistums Köln
- 1207 - Bona von Pisa, Augustinerin und Schutzpatronin
- 1453 - Konstantin XI. Palaeologus, letzter oströmischer Kaiser
- 1458 - Hermann von Sachsenheim, deutscher Dichter
- 1500 - Bartolomeu Dias, portugiesischer Seefahrer und Entdecker
- 1546 - David Beaton, schottischer Kardinal
- 1586 - Adam Lonitzer, deutscher Naturforscher, Arzt und Botaniker
- 1660 - Frans van Schooten, niederländischer Mathematiker
- 1790 - Israel Putnam, britischer Offizier im Franzosen-_und_Indianerkrieg
- 1814 - Joséphine de Beauharnais, Kaiserin von Frankreich
- 1829 - Sir Humphry Davy, britischer Chemiker
- 1833 - Paul Johann Anselm Ritter von Feuerbach, deutscher Rechtsgelehrter und Begründer der modernen deutschen Strafrechtslehre
- 1861 - Joachim Lelewel, polnischer Historiker und Freiheitskämpfer
- 1865 - Bernard-Pierre Magnan, französischer General und Marschall von Frankreich
- 1866 - Winfield Scott, US-amerikanischer Militär und Oberbefehlshaber
- 1869 - Julius Friedrich Heinrich Abegg, deutscher Kriminalist
- 1871 - Blasius Kozenn, österreichischer Kartograph
- 1880 - Maximilian Steiner, österreichischer Schauspieler und Theaterdirektor
- 1883 - Marianne von Oranien-Nassau, Prinzessin von Preußen
- 1892 - Baha'u'llah, Religionstifter der Baha'i-Religion
- 1897 - Julius Sachs, deutscher Botaniker
- 1910 - Mili Alexejewitsch Balakirew, russischer Komponist, Pianist und Dirigent
- 1914 - Peter Mauser, deutscher Waffenkonstrukteur
- 1931 - Wilhelm Exner, Präsident des österreichischen Gewerbevereins
- 1935 - Josef Suk, tschechischer Komponist, Schwiegersohn Anton%C3%ADn_Dvo%C5%99%C3%A1k
- 1935 - Karl Ettlinger, Schriftsteller
- 1942 - John Barrymore, US-amerikanischer Schauspieler
- 1945 - Mihail Sebastian, rumänischer Schriftsteller und Dramaturg
- 1950 - Wilhelm Bendow, deutscher Schauspieler und Komiker
- 1951 - Josef Bohuslav Foerster, tschechischer Komponist
- 1951 - Robert Kahn, deutscher Komponist und Musikpädagoge
- 1955 - Gustav Adolf Baumm, deutscher Grafiker, Motorradkonstukteur und Rennfahrer
- 1956 - Hermann Abendroth, deutscher Dirigent
- 1958 - Juan Ramón Jiménez, spanischer Lyriker, Prosaist und Nobelpreisträger
- 1967 - Georg Wilhelm Pabst, österreichischer Filmregisseur
- 1969 - Wilhelm von Scholz, deutscher Schriftsteller und Dramatiker
- 1972 - Margaret Ruthven Lang, US-amerikanische Komponistin
- 1979 - Mary Pickford, US-amerikanische Schauspielerin
- 1982 - Romy Schneider, österreichische Schauspielerin
- 1987 - Choudhary Charan Singh, Ministerpräsident Indiens
- 1994 - Erich Honecker, letzter Staatsratsvorsitzender der DDR
- 1996 - Antonin Mrkos, tschechischer Astronom
- 1997 - Jeff Buckley, US-amerikanischer Sänger und Gitarrist
- 1997 - Victor Kirst, deutscher Politiker und MdB
- 1998 - Barry Goldwater, US-amerikanischer Politiker
- 2003 - Armando Llamas, spanischer Dramatiker
- 2003 - Hans Peter Willberg, deutscher Typograf, Buchillustrator, Buchgestalter
- 2003 - Pierre Restany, französischer Kunsthistoriker
- 2004 - Archibald Cox, US-amerikanischer Sonderermittler in der "Watergate-Affäre"
- 2004 - Reinhard Döhl, Literatur- und Medienwissenschaftler, Autor und Künstler
- 2004 - Robert Quine, US-amerikanischer Musiker und Gitarrist
- 2005 - Oscar Brown Jr., US-amerikanischer Sänger und Texter
- 2005 - Gé van Dijk, niederländischer Fußballspieler
- 2005 - George Rochberg, US-amerikanischer Komponist
Feier- und Gedenktage
- 29. Mai 1993 Mordanschlag von Solingen
Siehe auch
- 28. Mai - 30. Mai
- 29. April - 29. Juni
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0529
ja:5月29日
ko:5월 29일
simple:May 29
th:29 พฤษภาคม
1794
- 1. Juni: Inkrafttreten des bis 1900 gültigen Allgemeinen Landrechts für die preußischen Staaten
- 27. Juli: Robespierre, Blutrichter der französischen Revolution, wird verhaftet, nachdem sich seine Terrorherrschaft durch das 22.Prairial verschärft hatte
- 3. Oktober: Die Zitadelle von Jülich wird an die Franzosen übergeben
- 4. Oktober: Die Franzosen marschieren in Mönchengladbach ein
- 23. Oktober: Die Franzosen erobern Koblenz und vertreiben den Trierer Kurfürsten Clemens Wenzeslaus von Sachsen
- 19. November: In London unterzeichnen US-Unterhändler John Jay und der Außenminister des Königreichs Großbritannien den Jay-Vertrag
- In Frankreich endet das Schreckensregime der Jakobiner
Kultur
- 26. Februar: Uraufführung der Oper Le Congrès des rois von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris
- 1. Juli: Uraufführung der Komödie Agricol Viala ou Le Héros de la Durance von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris
- 26. August: Uraufführung der musikalischen Komödie Le astuzie femminili (Die weiblichen Listen)]] von Domenico Cimarosa am Teatro dei Fiorentini in Neapel
- 13. Dezember: Uraufführung der Oper Eliza ou Le Voyage au glaciers du Mont Saint-Bernard (Elisa oder Die Reise auf den Großen St. Bernhard) von Luigi Cherubini am Théâtre Feydeau in Paris
- 7. Januar: Eilhard Mitscherlich, deutscher Chemiker und Mineraloge († 1863)
- 16. Januar: Maximilian Joseph von Chelius, deutscher Augenarzt und Chirurg († 1867)
- 8. Februar: Friedlieb Ferdinand Runge, deutscher Chemiker († 1867)
- 17. Februar: Heinrich Schmieder, Theologe und Ehrenbürger Wittenbergs († 1893)
- 21. Februar: Antonio López de Santa Anna, mexikanischer Offizier und Politiker († 1876)
- 15. März: Felician Martin von Zaremba, russischer Diplomat, Prediger und Missionarpolnischer Herkunft († 1874)
- 9. April: Theobald Böhm, bekannter Flöt- und Flötenbaumeister († 1881)
- 10. April: Matthew Perry (Offizier), US-amerikanischer Marineoffizier († 1858)
- 12. April: Germinal Pierre Dandelin, belgischer Mathematiker († 1847)
- 17. April: Carl Friedrich Philipp von Martius, deutscher Naturforscher, Botaniker und Ethnograph († 1868)
- 26. April: Bernhard Thiersch, Gymnasiallehrer und der Dichter des Preußenliedes († 1855)
- 12. Mai: George Cathcart, britischer General († 1854)
- 27. Mai: Cornelius Vanderbilt, einer der erfolgreichsten und reichsten Unternehmer der USA († 1877)
- 29. Mai: Johann Heinrich von Mädler, deutscher Astronom († 1874)
- 28. Juni: John Biscoe, englischer Entdecker († 1843)
- 6. Juli: Wilhelm Hensel, Deutscher Maler († 1861)
- 25. Juli: Amalie Sieveking, Mitbegründerin der organisierten Diakonie in Deutschland († 1859)
- 29. Juli: Auguste Regnaud de Saint-Jean d'Angely, französischer General, Marschall von Frankreich († 1870)
- 30. Juli: Johann Martin Lappenberg, deutscher Historiker († 1865)
- 4. August: Josef Proksch, tschechisch-deutscher Komponist († 1864)
- 10. August: Leopold Zunz, deutscher Wissenschaftler († 1886)
- 15. August: Elias Magnus Fries, schwedischer Botaniker († 1878)
- 2. September: Friedrich August Köttig, Erfinder an der Königlichen Porzellanmanufaktur in Meissen († 1864)
- 10. September: François Benoist, französischer Komponist († 1878)
- 15. September: Heinrich Emanuel Merck, Chemiker und Fabrikant († 1855)
- 1. Oktober: Leopold IV., Herzog von Anhalt-Dessau († 1871)
- 7. Oktober: Johann Ludwig Wilhelm Müller, deutscher Dichter († 1827)
- 7. Oktober: Wilhelm Müller, deutscher Dichter († 1827)
- 19. Oktober: Nikolaus München, Kölner Dompropst († 1881)
- 3. November: William Cullen Bryant, US-amerikanischer Dichter und Journalist († 1878)
- 6. Dezember: Luigi Lablache, italienischer Opernsänger (Bassist) († 1858)
- 4. Januar: Nicolas Luckner, deutscher General in französischen Diensten, Marschall von Frankreich ( - 1722)
- 8. Januar: Justus Möser, deutscher Schriftsteller und Politiker ( - 1720)
- 10. Januar: Johann Georg Adam Forster, deutscher Naturforscher, Ethnologe, Journalist und Revolutionär ( - 1754)
- 16. Januar: Edward Gibbon, britischen Historiker ( - 1737)
- 16. Februar: Étienne Charles de Loménie de Brienne, französischer Politiker und Kleriker ( - 1727)
- 22. Februar: Caspar Friedrich Wolff, deutscher Physiologe und Begründer der modernen Embryologie ( - 1734)
- 24. März: Jacques-René Hébert, französischer Revolutionär ( - 1757)
- 28. März: Marie-Jean-Antoine-Nicolas Caritat, Marquis de Condorcet, französischer Philosoph, Mathematiker, Politiker und Kommunikationstheoretiker ( - 1743)
- 5. April: Marie-Jean Hérault de Séchelles, Politiker während der Französischen Revolution ( - 1759)
- 5. April: Georges Danton, war einer der Führer der Französischen Revolution ( - 1759)
- 5. April: Camille Desmoulins, Führer der Französischen Revolution ( - 1760)
- 13. April: Chamfort, französischer Schriftsteller ( - 1740)
- 15. April: Fabre d'Églantine, französischer Dichter ( - 1750)
- 27. April: James Bruce, schottischer Reisender ( - 1730)
- 27. April: William Jones, Richter am Obersten Gericht in Kalkutta ( - 1746)
- 30. April: Johann Daniel Müller, Theologe ( - 1721)
- 8. Mai: Antoine Laurent de Lavoisier, einer der Begründer der neuzeitlichen Chemie ( - 1743)
- 8. Juni: Gottfried August Bürger, deutscher Dichter ( - 1747)
- 18. Juni: François-Nicolas-Léonard Buzot, französischer Revolutionär ( - 1760)
- 27. Juni: Claude-Victor de Broglie, französischer Politiker und General ( - 1756)
- 27. Juni: Wenzel Anton Graf Kaunitz, österreichischer Politiker ( - 1711)
- 14. Juli: Jean Frédéric Edelmann, elsässischer Komponist ( - 1749)
- 23. Juli: Alexandre de Beauharnais, nahm am amerikanischen Unabhängigkeitskrieg teil ( - 1760)
- 25. Juli: Friedrich Freiherr von der Trenck, ( - 1726)
- 25. Juli: André Chénier, französischer Schriftsteller ( - 1762)
- 28. Juli: Maximilien de Robespierre, französischer Politiker ( - 1758)
- 28. Juli: François Henriot, französischer Politiker ( - 1761)
- 28. Juli: Antoine de Saint-Just, französischer Politiker ( - 1767)
- 14. August: George Colman der Ältere, englischer Schriftsteller ( - 1732)
- 13. September: Jean-Pierre Claris de Florian, französischer Dichter ( - 1755)
- 28. November: Cesare Beccaria, Bedeutender italienischer Rechtsphilosoph ( - 1738)
- 28. November: Friedrich Wilhelm von Steuben, deutscher Auswanderer und US-amerikanischer Oberst ( - 1730)
- 2. Dezember: Johann Gottlob Leidenfrost, deutscher Mediziner und Theologe ( - 1715)
ko:1794년
simple:1794
1. Februar
Der 1. Februar ist der 32. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit bleiben 333 Tage (in Schaltjahren 334 Tage) bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1168 - Heinrich der Löwe heiratet die erst zwölfjährige Tochter Mathilde des englischen Königs Heinrich II., Schwester von Richard Löwenherz.
- 1381 - Die Stadt Siegen geht vollständig an das Haus Nassau-Siegen.
- 1793 - Ausweitung des 1. Koalitionskrieges gegen die französische Republik, Großbritannien tritt als Verbündeter der österreichisch-preußischen Koalition gegen Frankreich in den Krieg ein.
- 1851 - In der Kieler Innenförde wird der "Brandtaucher", das erste deutsche U-Boot getestet und verunglückt dabei.
- 1864 - Ausbruch des Deutsch-Dänischen Krieges
- 1908 - Carlos I. und Luis Philippe, König und Kronprinz von Portugal werden in einem Hinterhalt getötet.
- 1917 - Die deutsche Marine eröffnet im Zuge des Ersten Weltkrieges den uneingeschränkten U-Boot-Krieg in den Sperrgebieten um Großbritannien, Frankreich und im Mittelmeer.
- 1920 - August Euler erhält die erste amtlich vorgeschriebene, international gültige Pilotenprüfung mit dem Flugzeugführerpatent "Deutschland Nr. 1"
- 1933 - Reichspräsident Paul von Hindenburg löst auf Wunsch von Adolf Hitler den Reichstag auf.
- 1933 - Honduras. Tiburcio Carías Andino wird Staatspräsident.
- 1946 - Amtsantritt von Trygve Lie als erster Generalsekretär der Vereinten Nationen.
- 1958 - Ägypten und Syrien schließen sich zur Vereinigten Arabischen Republik zusammen.
- 1971 - George Harrison und Ravi Shankar organisieren das Konzert für Bangladesh.
- 1977 - Die Charta 77 wird gegründet.
- 1978 - Finnland. Urho Kaleva Kekkonen wird zum fünften Mal in seinem Amt als Staatspräsident bestätigt.
- 1979 - Der Ajatollah Khomeini kehrt nach 15 Jahren im Exil (Nadschaf, Paris) wieder in den Iran zurück, nachdem der Schah Reza Pahlevi das Land verlassen hat.
- 1985 - Gauting, München, Deutschland. Ernst Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Motoren- und Turbinen-Union (MTU), wird in seinem Haus von RAF-Mitgliedern erschossen.
- 1993 - Finnland, Schweden und Österreich. Beginn der Beitrittsverhandlungen zur EU
- 1995 - Assoziierungsabkommen zwischen der EU und Rumänien
- 1998 - Costa Rica. Miguel Anguel Rodriguez Echeverría wird Staats- und Regierungschef.
- 2002 - Neuer Premierminister in Taiwan wird Yu Shyi-kun
Wirtschaft
- 1788 - Isaac Briggs und William Longstreet lassen sich das erste Dampfschiff patentieren.
- 2000 - Frankreich. Das Gesetz zur 35-Stunden-Woche tritt in Kraft.
Wissenschaft und Technik
- 1945 - Die erste Single mit 45 Umdrehungen pro Minute wird veröffentlicht
- 1958 - Start des ersten US-amerikanischen Erdsatelliten Explorer 1
Kultur
- 1814 - Uraufführung der Oper L'Oriflamme von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris.
- 1814 - Uraufführung der Oper L'Oriflamme von Rodolphe Kreutzer in Paris.
- 1828 - Uraufführung der Oper Ali, Pascha von Janina von Albert Lortzing am Stadttheater in Münster.
- 1896 - Uraufführung der Oper La Bohème von Giacomo Puccini am Teatro Regio in Turin.
- 1918 - Uraufführung der Operette A Pacsirta (Wo die Lerche singt) von Franz Lehár an der Königlichen Oper in Budapest.
- 1945 - Uraufführung der Oper Lycksalighetens ö von Hilding Rosenberg an der Königlichen Oper in Stockholm.
- 1986 - Uraufführung der Oper Hunger und Durst von Violeta Dinescu in Freiburg im Breisgau
Religion
Katastrophen
- 1944 - Erdbeben der Stärke 7,4 in der Türkei, etwa 2.800 Tote
- 1953 - Bei der Hollandsturmflut brechen viele Deiche der Niederlande. Dabei kommen 1853 Menschen ums Leben.
- 1954 - Hokkaidō, Japan. Eine Curtiss C-46 der U.S. Air Force stürzt ab.
- 1957 - Rikers Island, New York, USA. Eine Passagiermaschine der Northeast Airlines verunglückt kurz nach dem Start vom Flughafen LaGuardia auf Grund eines Pilotenfehlers in einem Schneesturm. 21 Personen der 101 an Bord befindlichen Menschen werden getötet.
- 1963 - Ankara, Türkei. Eine libanesische Vickers Viscount 754 der Lebanese Middle East Airlines kollidiert mit einer Douglas C-47 der türkischen Luftwaffe. Die Flugzeuge fallen in verschiedene Stadtgebiete. Alle 17 Menschen an Bord der zwei Maschinen sterben, ebenso 87 Einwohner Ankaras. 50 werden verletzt.
- 1991 - Los Angeles, Kalifornien, USA. Eine Boeing 737 der USAir landet, während auf derselben Bahn noch eine Swearingen Metro der Skywest Airlines auf die Startfreigabe wartet. Bei dem Zusammenstoß sterben 22 Menschen an Bord der B737 und alle 12 in der Metro. 65 Menschen überleben. Ursache sind Koordinierungsfehler der Bodenkontrolle.
- 1997 - Bei Tambacoumba, Senegal stürzt ein Flugzeug der Air Senegal ab. Von den 52 an Bord befindlichen Menschen kommen 23 ums Leben.
- 2001 - Angolanische Rebellen schießen über Luena, Angola, eine angolanische Militärmaschine vom Typ Antonow An-26 ab. Alle 22 Insassen kommen ums Leben.
- 2003 - Die NASA-Raumfähre Columbia explodiert in 60 km Höhe über Texas; dabei kommen alle 7 Besatzungsmitglieder ums Leben.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
- 1459 - Conrad Celtis, deutscher Dichter und Humanist
- 1462 - Johannes Trithemius, Abt im Kloster Sponheim, Gelehrter und Humanist
- 1690 - Francesco Maria Veracini, italienischer Violinist und Komponist
- 1735 - Blasius Hueber, Landvermesser, Kartenersteller
- 1758 - Gotthard Ludwig Kosegarten, Pastor und Schriftsteller
- 1759 - Karl Friedrich Hensler, Theaterdirektor
- 1761 - Christian Hendrik Persoon, südafrikanischer Mykologe
- 1768 - Alexandre-Jacques-Bernard Law de Lauriston, französischer General
- 1787 - Johann Joachim Wachsmann, deutscher Chordirigent und Komponist
- 1792 - Johann Friedrich Dieffenbach, deutscher Mediziner und Chirurg
- 1796 - Abraham Emanuel Fröhlich, Schweizer Theologe und Schriftsteller
- 1801 - Adolf Fredrik Lindblad, schwedischer Komponist
- 1801 - Thomas Cole, US-amerikanischer Maler
- 1807 - Eduard Blösch, konservativer Schweizer Politiker
- 1823 - Edme Charles Philippe Lepère, französischer Staatsmann
- 1825 - James W. Throckmorton, 13. Gouverneur von Texas
- 1843 - John Isaac Thornycroft, englischer Ingenieur
- 1844 - Eduard Strasburger, deutscher Botaniker und Professor
- 1846 - Granville Stanley Hall, US-amerikanischer Psychologe
- 1853 - Johann Gottlieb Schoch, Gartenarchitekt und Gartendirektor der Stadt Magdeburg
- 1858 - Peter Byrnie Lindeman, norwegischer Komponist
- 1860 - Anders Leonard Zorn, schwedischer Maler, Grafiker, Bildhauer
- 1861 - Jacques-Émile Blanche, französischer Maler
- 1867 - Conrad Ramstedt, deutscher Mediziner
- 1874 - Hugo von Hofmannsthal, Österreichischer Schriftsteller
- 1876 - Prosper L'Orange, Deutscher Ingenieur und Erfinder
- 1877 - Thomas Dunhill, englischer Komponist
- 1881 - Otto Baer, Magdeburger Kommunalpolitiker und Oberbürgermeister
- 1884 - Jewgeni Iwanowitsch Samjatin, russischer Schriftsteller
- 1889 - Karl Gaul, deutscher Politiker und MdB
- 1892 - Johann F. Dieffenbach, deutscher Chirurg
- 1894 - Paul Merker, SED-Funktionär in der DDR
- 1895 - John Ford, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1896 - Anastasio Somoza García, Präsident von Nicaragua
- 1901 - Clark Gable, US-amerikanischer Schauspieler
- 1902 - Erich Lüth, Publizist
- 1902 - James Langston Hughes, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1902 - Langston Hughes, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1905 - Emilio Segrè, US-amerikanischer Physiker
- 1906 - Edwin Rausch, deutscher Psychologe
- 1907 - Günter Eich, deutscher Lyriker und Hörspielautor
- 1910 - Katherine Dunham, US-amerikanische Tänzerin und Choreographin
- 1912 - Albin Kitzinger, deutscher Fußballspieler
- 1914 - Maria Singer, österreichische Volksschauspielerin
- 1915 - Artur London, tschechischer Kommunist und Diplomat
- 1915 - Sir Stanley Matthews, englischen Fußballspieler
- 1918 - Muriel Spark, schottische Schriftstellerin
- 1919 - Eugen Stadelmann, Österreichischer Lehrer und Heimatdichter
- 1922 - Renata Tebaldi, italienische Sopransängerin
- 1925 - Alfred Grosser, deutsch-französischer Publizist und Politikwissenschaftler
- 1926 - Georg Espitalier, deutscher Komponist und Akkordeonist
- 1927 - Günter Guillaume, Referent von Bundeskanzler Willy Brandt deutscher Spion für die DDR
- 1927 - Hans Gmür, Schweizer Autor
- 1930 - Dieter Röttger, norddeutscher Maler und Graphiker
- 1930 - Otto Anton Eder, österreichischer Regisseur und Schauspieler
- 1931 - Boris Nikolajewitsch Jelzin, Russischer Politiker und Staatspräsident
- 1931 - Iajuddin Ahmed, bengalischer Politiker und seit 2002 Staatsoberhaupt Bangladeschs
- 1931 - Madeleine Berthod, schweizer Skirennläuferin
- 1934 - Bob Shane, US-amerikanischer Sänger
- 1935 - Dieter Kühn, deutscher Schriftsteller
- 1937 - Audrys Juozas Bačkis, Erzbischof von Vilnius, litauischer Theologe und Kardinal
- 1937 - Don Everly, US-amerikanischer Sänger
- 1937 - Ray Sawyer, US-amerikanischer Sänger
- 1938 - Edith Mathis, Schweizer Sopranistin
- 1939 - Fritjof Capra, österreichischer Physiker und Buchautor
- 1941 - Jerry Spinelli, Autor von Jugendbüchern und Romanen für junge Erwachsene
- 1941 - Karl Dall, deutscher Fernsehmoderator und Komödiant
- 1942 - Hans Peter Heinzl, österreichischer Kabarettist, Schauspieler, Moderator und Musiker
- 1942 - Terry Jones, britischer Komödiant, Regisseur und Schriftsteller
- 1943 - Marian Opania, polnischer Schauspieler
- 1944 - Tommy Duffy, US-amerikanischer Sänger
- 1945 - Gerhard Welz, deutscher Fußballspieler
- 1947 - Gaston Rahier, belgischer Motocrossfahrer
- 1948 - Rick James, US-amerikanischer Funk-Musiker
- 1950 - Barbara Büchner, österreichische Kinder - und Jugendbuchautorin
- 1950 - Richard Williams, US-amerikanischer Musiker
- 1950 - Walter Seyffer, deutscher Sänger
- 1952 - Norbert Barthle, deutscher Politiker und MdB
- 1952 - Rick James, US-amerikanischer Sänger
- 1954 - Carlo Conti, Schweizer Politiker
- 1954 - Christoph Böhr, deutscher Politiker
- 1955 - Hans-Werner Olm, deutscher Komiker, Kabarettist und Entertainer
- 1957 - Walter Schachner, österreichischer Fußballtrainer
- 1958 - Sören Lerby, dänischer Fußballspieler und -trainer
- 1959 - Barbara Auer, deutsche Schauspielerin
- 1962 - Uwe Arkuszewski, deutscher Moderator, Sänger und Entertainer
- 1965 - Adam Benzwi, US-amerikanischer Pianist
- 1965 - Brandon Lee, US-amerikanischer Schauspieler
- 1965 - Stephanie von Monaco, monegassische Prinzessin und Sängerin
- 1965 - Tobias Pflüger, deutscher Politikwissenschaftler und Friedensforscher
- 1966 - Edyta Jungowska, polnische Schauspielerin
- 1966 - Laurent Garnier, französischer Technoproduzent und DJ
- 1967 - Jessica Stockmann, deutsche Schauspielerin
- 1968 - Lisa Marie Presley, US-amerikanische Sängerin
- 1969 - Brian Krause, US-amerikanischer Schauspieler
- 1969 - Gabriel Batistuta, argentinischer Fußballspieler
- 1972 - Christian Ziege, deutscher Fußballspieler
- 1973 - René Schneider, deutscher Fußballer
- 1974 - Roberto Heras, spanischer Profi-Radrennfahrer
- 1975 - Ekaterini Thanou, griechische Leichtathletin
- 1977 - Frank Stenglein, deutscher Tänzer
- 1978 - Claudia Künzel, deutsche Skilangläuferin
- 1979 - Juan, brasilianischer Fußballspieler
- 1986 - Johan Vonlanthen, Schweizer Fußballnationalspieler
- 2001 - Prinzessin Aiko, Tochter des japanischen Kronprinz Naruhito
Gestorben
- 1604 - Johannes Suidlareus, Theologe und Prediger der Reformationszeit
- 1646 - Johann Peter von Burmann, Weihbischof in Köln
- 1647 - Daniel Heider, deutscher Jurist und Rechtshistoriker
- 1656 - Rudolf von Drachenfels, deutscher Verwaltungsbeamter und Gelegenheitsdichter
- 1691 - Alexander VIII., mit bürgerlichem Namen Pietro Ottoboni, war Papst von 1689 bis 1691
- 1696 - Johann Peter von Burmann, Politiker und Weihbischof in Köln
- 1705 - Sophie Charlotte von Hannover, preußische Königin
- 1718 - Charles Talbot Shrewsbury, englischer Politiker
- 1733 - August der Starke, Kurfürst von Sachsen und König von Polen
- 1799 - Ferdinand Kobell, deutscher Maler
- 1824 - John Lempriere, englischer Lexikograph, Geistlicher und College-Direktor
- 1837 - Friedrich Franz I., Großherzog von Mecklenburg-Schwerin
- 1851 - Mary Wollstonecraft Shelley, englische Schriftstellerin
- 1855 - Claus Harms, deutscher protestantischer Theologe
- 1870 - Auguste Regnaud de Saint-Jean d'Angely, französischer General, Marschall von Frankreich
- 1873 - Matthew Fontaine Maury, US-amerikanischer Marineoffizier und Hydrograph
- 1875 - William Bennett, britischer Pianist und Komponist
- 1878 - George Cruikshank, britischer Maler und Karikaturist
- 1885 - Sidney Thomas, bedeutender britischer Metallurg
- 1903 - George Gabriel Stokes, irischer Physiker und Mathematiker
- 1903 - Rudolf von Delbrück, deutscher Politiker
- 1905 - Heinrich Lanz, Erfinder und Hersteller von Landmaschinen, Lokomobilen und Traktoren
- 1908 - Karl I., König von Portugal aus dem Hause Sachsen-Coburg und Gotha
- 1910 - Oswald Achenbach, deutscher Maler
- 1910 - Otto Julius Bierbaum, deutscher Autor und Schriftsteller
- 1912 - Hugo Bußmeyer, deutscher Komponist
- 1920 - Adolf Albin, Schachmeister und Theoretiker aus Rumänien
- 1922 - Aritomo Yamagata, japanischer Militärführer, Nationalheld und der 3. und 9. Premierminister
- 1923 - Ernst Troeltsch, deutscher Theologe und Politiker
- 1929 - August Halm, Komponist
- 1932 - Farabundo Marti, el-salvadorianischer Freiheitskämpfer
- 1933 - Oscar Drude, deutscher Botaniker
- 1940 - Hedwig Bleuler-Waser, Schweizer Temperenzlerin
- 1941 - Johannes Schlaf, dt. Dramatiker, Erzähler und Übersetzer
- 1941 - Walter Abbott, britischer Fußballspieler
- 1944 - Piet Mondrian, niederländischer Maler
- 1945 - Johan Huizinga, niederländischer Kulturhistoriker
- 1948 - Sergej Eisenstein, sowjetischer Regisseur
- 1949 - Nicolae Cocea, rumänischer Schriftsteller
- 1954 - Edwin Howard Armstrong, US-amerikanischer Elektroingenieur und Erfinder
- 1957 - Friedrich Paulus, deutscher Milität (Schlacht um Stalingrad)
- 1958 - Clinton Joseph Davisson, US-amerikanischer Physiker, Nobelpreisträger
- 1960 - Auguste Herbin, französischer Maler
- 1961 - Gerrit Bouwmeester, niederländischer Fußballspieler
- 1961 - Max Simon, SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS
- 1966 - Buster Keaton, US-amerikanischer Filmschauspieler und Filmregisseur
- 1970 - Eugène Christophe, französischer Radrennfahrer
- 1971 - Raoul Hausmann, österreichisch-deutscher Künstler des Dadaismus
- 1971 - Sultan Amet-Chan, sowjetischer Testpilot
- 1971 - Willi Geiger, deutscher Maler
- 1976 - George Hoyt Whipple, US-amerikanischer Pathologe
- 1976 - Hans Richter, deutscher Maler, Grafiker und Avantgardist
- 1976 - Werner Heisenberg, deutscher Physiker, Nobelpreisträger
- 1977 - Edmond Hamilton, US-amerikanischer Autor
- 1978 - Roland Kohlsaat, deutscher Comiczeichner, Illustrator und Autor
- 1979 - Luise Albertz, deutsche Politikerin
- 1980 - Gastone Nencini, italienischer Radrennfahrer
- 1981 - Donald Wills Douglas, US-amerikanischer Flugzeugbauer
- 1981 - Ernst Pepping, deutscher Komponist
- 1981 - Geirr Tveitt, norwegischer Komponist und Pianist
- 1986 - Alva Myrdal, schwedische Soziologin, Politikerin und Friedensnobelpreisträgerin
- 1987 - Gustav Knuth, deutscher Schauspieler
- 1992 - Karl Gruber, österreichischer Politiker und Diplomat
- 1996 - Willi Bäuerle, deutscher Politiker und MdB
- 2002 - Hildegard Knef, deutsche Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin
- 2003 - Herbert Wilhelmy, deutscher Geograph
- 2004 - Tyoni Batsiua, nauruische Gewichtheberin
- 2004 - Ally McLeod, schottischer Fußballtrainer
- 2004 - Rocco Clein, deutscher Musiker und Musikjournalist
- 2005 - Anderl Heckmair, deutscher Alpinist und Bergführer
- 2005 - John Vernon, kanadischer Schauspieler
- 2005 - Werner Arnold, Schweizer Profi-Radsportler
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage:
- Brigitta von Kildare, irische Äbtissin (katholisch, anglikanisch, orthodox)
- Hl. Perpetua und hl. Felicitas, frühchristliche Märtyrinnen (orthodox)
Siehe auch
:31. Januar - 2. Februar
:1. Januar - 1. März
:Historische Jahrestage - Zeitskala
:Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
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th:1 กุมภาพันธ์
Paris
Paris (dt. [], frz. []) ist die Hauptstadt Frankreichs und der Region Île-de-France. Der Fluss Seine teilt die Stadt in einen nördlichen Teil (rive droite „rechtes Seineufer“) und einen südlichen Teil (rive gauche „linkes Seineufer“). Paris hat im separat verwalteten Stadtgebiet offiziell 2.138.551 Einwohner, in der Agglomeration leben 11.564.680 Menschen (Stand jeweils 1. Januar 2005).
Die außerhalb der Ringautobahn (französisch boulevard périphérique, umschließt die 20 arrondissements) liegenden Ortschaften der Banlieue sind selbständig verwaltet und zählen dadurch nicht zur Stadt Paris im verwaltungsrechtlichen Sinne. Paris ist eine der bedeutendsten Weltstädte und das überragende politische, wirtschaftliche sowie kulturelle Zentrum eines zentralistisch organisierten Landes und sein größter Verkehrsknotenpunkt (unter anderem mit drei Flughäfen und sechs Kopfbahnhöfen). Paris ist auch UN-Stadt (UNESCO).
Geografie
Geografische Lage
UNESCO
UNESCO]
Die Stadt liegt im Zentrum des Pariser Beckens durchschnittlich 65 Meter über dem Meeresspiegel. Sie ist umgeben von großen Wäldern, die der Bevölkerung als Naherholungsgebiete dienen.
Das Stadtgebiet hat eine Fläche von 105,4 Quadratkilometern. Die höchste natürliche Erhebung innerhalb der Stadtgrenzen ist der Hügel Butte Montmartre mit einer Höhe von 129 Metern.
Stadtgliederung
Im Jahre 1790 wurde Paris Verwaltungssitz des Départements Seine (75). Seit der Neugliederung der Départements der Île-de-France im Jahre 1968 ist Paris gleichzeitig Stadt und Département.
Die Stadt ist in 20 nummerierte Gebiete aufgeteilt, die Arrondissements genannt werden und die Postleitzahlen 75001 bis 75020 tragen. Jedes Arrondissement besteht aus vier Quartiers. Die Arrondissements von Paris sind:
Louvre, Bourse, Temple, l'Hôtel de Ville, Panthéon, Luxembourg, Palais Bourbon, l'Élysée, l'Opéra, l'Entrepôt, Popincourt, Reuilly, Gobelins, l'Observatoire, Vaugirard, Passy, Batignolles-Monceaux, Butte-Montmartre, Buttes-Chaumont und Ménilmontant.
Klima
Paris befindet sich in der gemäßigten Klimazone. Die Jahresmitteltemperatur beträgt 10,6 Grad Celsius und die durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge 639 Millimeter.
Der wärmste Monat ist der Juli mit 18,4 Grad Celsius im Mittel, der kälteste der Januar mit durchschnittlich 3,4 Grad Celsius. Der meiste Niederschlag fällt im Monat Juni mit 65 Millimeter im Mittel, der wenigste im Februar und April mit jeweils durchschnittlich 45 Millimeter.
Geschichte
April]]
Die Stadt entwickelte sich seit Mitte des 3. Jahrhunderts v. Chr. aus der keltischen Siedlung Lutuhezi des Stammes der Parisier auf der Seine-Insel, die heute Île de la Cité heißt. Der erste Bestandteil des Namens stammt von der keltischen Wurzel luta „Sumpf“, so dass der gesamte keltisch-römische Name Lutetia Parisiorum, also „Sumpfebene der Parisier“ bedeutet. Der Hinweis auf den Sumpf ging im Laufe der Zeit verloren.
Nach der Eroberung der Siedlung durch die Römer im Jahr 52 v. Chr. brannten die Parisii ihr Inselfort nieder und überließen es den Römern. Diese bauten die Stadt als Lutetia wieder auf und dehnten die nunmehr befestigte Stadt auf das linke Seineufer aus. Dort entstanden Thermen, ein Forum und ein Amphitheater. Die Stadt wurde im römischen Reich als Civitas Parisiorum oder Parisia bekannt, blieb aber im besetzten Gallien zunächst recht unbedeutend.
52 v. Chr.
Im 5. Jahrhundert wurde die römische Herrschaft durch die Merowinger beendet. Im Jahre 508 ist Paris Hauptstadt des Merowingerreiches unter Chlodwig I. (466-511) geworden. Danach wurde sie unter einem seiner Söhne zu einem fränkischen Teilkönigreich Paris. Während der Karolingerherrschaft überfielen die Normannen wiederholt die Stadt. Die Kapetinger machten Paris zur Hauptstadt Frankreichs. Philipp II. Augustus (1165-1223) ließ die Stadt befestigen. 1190 wurden eine Mauer am rechten Ufer der Seine und im Jahre 1210 ein Wall am linken Ufer errichtet. Zu jener Zeit gab es am rechten Seineufer zahlreiche Händler. Auf Veranlassung Philipp II. entstand am westlichen Stadtrand der Louvre.
1181 ist die erste überdachte Markthalle eröffnet worden und 1301 ist auf der Île de la Cité ein Königspalast gebaut worden. Die Sorbonne im Süden von Paris hat sich aus mehreren kleinen Schulen entwickelt. Karl V. (1338-1380) ließ am linken Seineufer die Mauer zum Schutz der Stadt vor den Engländern erneuern. 1370 ist auf seine Veranlassung am rechten Ufer, wo heute die grands boulevards verlaufen, ebenfalls eine Mauer errichtet worden. Während des Hundertjährigen Krieges war Paris von 1420 bis 1436 von englischen Streitkräften besetzt.
1436]
Während der Hugenottenkriege zwischen 1562 und 1598 blieb die Stadt in katholischem Besitz. In der Bartholomäusnacht am 24. August 1572 sind in Paris Tausende von Hugenotten ermordet worden. Auf Veranlassung Ludwig XIV. (1638-1715) sind Straßenbeleuchtungen angebracht, die Wasserversorgung modernisiert und die Krankenhäuser Invalides und Salpêtrière erbaut worden. Er ließ die Stadtmauern von Paris abtragen und an deren Stelle die „Großen Boulevards“ errichten. Die Residenz des Königs wurde nach Versailles verlegt. Dennoch blieb Paris das politische Zentrum Frankreichs, was auf seine hohe Bevölkerungszahl und seine führende wirtschaftliche Rolle im Land zurückzuführen war.
Als im Jahre 1789 die Französische Revolution ausbrach, war es die Bevölkerung von Paris, die den Weg zur Abschaffung der Monarchie und zur Einführung der ersten französischen Republik ebnete. 1844 ist zu Verteidigungszwecken an Stelle des heutigen Boulevard Périphérique eine neue Stadtbefestigung errichtet worden. Diese hatte eine Länge von 39 Kilometern und ist mit ihren 94 Bastionen und 16 Forts die größte Befestigungsanlage der Welt gewesen.
Paris war in den Jahren 1855, 1867, 1878, 1889, 1900 und 1937 Veranstaltungsort von sechs Weltausstellungen, welche die kulturelle und politische Bedeutung der Stadt unterstrichen. Nach dem Niedergang des 2. Kaiserreiches und der Einnahme der Stadt durch deutsche Truppen erhob sich 1871 die so genannte Pariser Kommune, die sich aus Arbeitern, Handwerkern und Kleinbürgern zusammensetzte, gegen die konservative provisorische Regierung der Republik. Paris erlebte zwischen 1871 und 1914 eine Blütezeit in der belle époque. Am Gare de Lyon, der Pont Alexandre III. und den U-Bahnstationen ist der Stil dieser Zeit beispielhaft zu erkennen.
1921 hatte Paris mit knapp drei Millionen die höchste Einwohnerzahl seiner Geschichte erreicht. Der städtische Wohnungsbau konnte mit der Nachfrage nicht mehr Schritt halten. Während des 2. Weltkrieges war die Stadt zwischen 1940 und 1945 von der deutschen Wehrmacht besetzt. 1968 kam es in der Stadt zu Studentenrevolten und Massenstreiks.
Im Verlauf des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Paris zu einer multikulturellen, kosmopolitischen Stadt. Kamen anfangs noch Italiener, so gibt es mittlerweile eine kulturelle Vielfalt, die in einigen Gegenden die Quartiers dominiert. Sehr bekannt sind vor allem das ostasiatisch-chinesisch geprägte 13. Arrondissement und das afrikanisch-maghrebinisch geprägte 18. Arrondissement. Darüber hinaus gibt es auch jüdisch, japanisch und tamilisch dominierte Viertel.
2005 kommt es zu großen Ausschreitungen von Randalierern in den Vorstädten von Paris, die sich zu einem Flächenbrand über ganz Frankreich ausweiteten.
Einwohnerentwicklung
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1784 handelt es sich um Schätzungen, von 1790 bis 1999 um Volkszählungsergebnisse und 2005 um eine Berechnung.
Ausschreitungen
Politik
Städtepartnerschaften
Paris unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften. In Klammern das Jahr der Etablierung.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Siehe auch: Sehenswürdigkeiten in Paris
Theater
Sehenswürdigkeiten in Paris
Die wichtigsten Musical- und Theaterensembles des Landes haben ihren Sitz in Paris.
Die Comédie-Française oder Théâtre français ist ein Nationaltheater mit vorwiegend klasssischem Repertoire in der Tradition von Molière. Es entstand 1680; berühmte Schauspieler waren unter anderem Sarah Bernhardt und Jean-Louis Barrault. Weitere Theater sind das Moulin Rouge, das Théâtre des Bouffes-Parisiens, das Théâtre des Champs-Elysées und das Théâtre Feydeau.
Museen
Die Vielzahl bedeutender Museen in Paris ist einzigartig.
Der 1793 eröffnete Louvre mit über 30000 Exponaten von der Antike bis zum Ende des 19. Jhds zählt zu größten und wichtigsten Museen der Welt.
In einem ehemaligen Bahnhof am linken Seineufer befindet sich seit 1986 das Musée d'Orsay, welches gemalte und plastische Werke von Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum ersten Weltkrieg beherbergt.
Das 1977 eröffnete Centre National d’Art et de Culture Georges-Pompidou (Centre Pompidou) ist eine der touristischen Hauptattraktionen der Stadt.
Im Jahre 1985 ist das Picasso-Museum, das die weltweit größte Sammlung von Werken des Künstlers beherbergt, eröffnet worden. Es ist im Hôtel Salé untergebracht. Anfang des Jahres 1997 öffnete das Musée de la Musique seine Tore für die interessierte Öffentlichkeit.
Bauwerke
- Straßen und Plätze
Die Avenue des Champs-Élysées ist die wahrscheinlich berühmteste Straße der Welt. Der 71 Meter breite Boulevard bildet das Rückgrat einer einzigartigen südöstlich-nordwestlichen Sichtachse, die beim Louvre und den Tuilerien beginnt, der Place de la Concorde und den Arc de Triomphe umfasst und bis zur Grande Arche im neuen westlichen Stadtteil La Défense reicht.
Der Place de la Concorde ist der größte und letzte der Königsplätze von Paris. Ab 1755 errichtet, war während der Revolutionszeit auf dem in Place de la Révolution umbenannten Platz die Guillotine aufgestellt. Seit 1836 wird der Platz vom Obelisk von Luxor dominiert. Neben dem 23 Meter hohen Obelisken befinden sich zwei aufwändig gestaltete Brunnen.
Der Place des Vosges ist ein unter Heinrich IV. angelegter quadratischer Platz im Distrikt Marais. Der Platz bietet heute ein einzigartig geschlossenes Ensemble von Bauten des frühen 17. Jahrhunderts. Das Ensemble der Place Vendôme wurde für den „Sonnenkönig“ Ludwig XIV. zwischen 1690 und 1720 erbaut. Der von einem geschlossen erhalten gebliebenen, harmonisch angeordneten Palais umfasste Platz wird heute von einer 44 Meter hohen Triumphsäule dominiert, die Napoléon Bonaparte 1806 errichten ließ.
Der Pont Neuf (Neue Brücke) ist die älteste noch erhaltene Brücke über die Seine. Auf dem Place Igor Strawinsky neben dem Centre Pompidou sieht man den bekannten Strawinsky-Brunnen von Jean Tinguely und Niki de Saint Phalle.
- Weltliche Bauwerke
Niki de Saint Phalle]]
Das Wahrzeichen der Stadt ist der Eiffelturm, eine Stahlkonstruktion aus dem Jahre 1889, die für die Weltausstellung eigentlich nur temporär errichtet werden sollte. Der Triumphbogen wurde von 1806 (unter Napoléon) bis 1836 (unter Louis-Philippe) errichtet. Als Inspiration diente der allerdings deutlich kleinere Titusbogen in Rom. Das Hôtel de Ville ist das Ende des 19. Jahrhunderts errichtete neoklassizistische Rathaus von Paris.
Paris hat eine Reihe kunstgeschichtlich bedeutender Adelspaläste, ehemalige Stadtresidenzen bedeutender Adliger, Prälaten und Ministerialen. Erhalten sind zahlreiche Bauwerke aus dem späten 15. bis 18. Jahrhundert, insbesondere in den Distrikten Marais und St-Germain-des-Près.
Das Panthéon, errichtet von 1764 bis 1790, wechselte mehrmals seine Bestimmung: Als Kirche konstruiert, wurde der Kuppelbau nach der französischen Revolution 1789 zur nationalen Ruhmeshalle erklärt. Nach mehreren Umwidmungen im 19. Jahrhundert ist sie seit 1885 erneut Ruhmeshalle Frankreichs. Entsprechend illuster ist die Liste hier beigesetzten Personen: Voltaire, Victor Hugo, Émile Zola, Jean-Jacques Rousseau, Marie Curie. 1849 gelang dem Physiker Foucault mit dem nach ihm benannten Pendel hier der empirische Nachweis der Erdrotation. Das Pendel befindet sich heute in der Kapelle des Musée des arts et métiers. Im ausgehenden 19.Jahrhundert entstand auch der so typische Pariser Haussmann-Stil.
Die Sorbonne ist die älteste Universität nördlich der Alpen. Sie wurde im 13. Jahrhundert im Quartier Latin gegründet. An der Universität studierten und lehrten einige der bedeutendsten Philosophen des Mittelalters. Der heutige Bau der Sorbonne wurde 1885 bis 1901 errichtet.
Im seit Ende der 1950er Jahre im Westen von Paris entstandenen Büro- und Geschäftsviertel La Défense, in dem Wolkenkratzer dominieren, befindet sich als westliche Fortführung der berühmten Pariser Achse die so genannte Grande Arche. Der gigantische, 110 Meter hohe Kubus des dänischen Architekten Johann Otto von Spreckelsen wurde 1989 eingeweiht.
Der Elysée-Palast ist der Amtssitz des französischen Präsidenten.
Das [http://fr.wikipedia.org/wiki/Grand_Palais| Grand Palais] war Ausstellungshalle zur Weltausstellung vergleichbar mit dem Londoner Spiegelpalast. Im Unterschied dazu - er steht noch.
- Kirchen
Elysée-Palast]
Die ehemalige Abteikirche Saint-Denis nördlich von Paris war seit dem 8. Jahrhundert Grablege fast aller französischen Könige. Der 1147 begonnene Neubau der Klosterkirche markierte überdies den Beginn der Gotik. Die Kathedrale Notre-Dame de Paris gilt allgemein als der Inbegriff frühgotischer Baukunst. Sie wurde als Bischofskirche im 12. und 13. Jahrhundert auf der Île de la Cité erbaut und erreicht eine Höhe von 69 Metern. Die gotische Kirche Sainte-Chapelle, in einer kurzen Zeitspanne in den 1240er Jahren entstanden, liegt gegenüber von Notre-Dame auf der Île de la Cité. Sie diente dem König als Aufbewahrungsort für religiöse Reliquien.
Der Invalidendom wurde im 17. und 18. Jahrhundert errichtet. Die prächtige Kuppelkirche dient als Grabstätte bedeutender französischer Feldherren, darunter Napoléon, der 1840 hierher überführt wurde. Die zwischen 1876 und 1914 im Zuckerbäckerstil errichtete Kuppelkirche Sacré-Cœur befindet sich weithin sichtbar auf dem Hügel Montmartre.
Im Quartier Latin befinden sich St. Séverin-et-St-Nicolas, St. Julien-le-Pauvre und St. Etienne-du-Mont, im Marais Temple des Filles de la Visitation Sainte-Marie, St. Paul-et-St-Louis und St-Gervais-et-St-Protais sowie im Stadtteil St-Germain-des-Prés die Kirchen St. Germain-des-Prés und | | |