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Antonín Dvořák
Antonín Leopold Dvořák // (Bild:Loudspeaker.png Aussprache) ( - 8. September 1841 in Nelahozeves, Mühlhausen an der Moldau; † 1. Mai 1904 in Prag) war ein böhmischer Komponist.
Leben
Herkunft und Jugend
Komponist
Dvořáks Vater František Dvořák betrieb eine Gaststätte und einen Metzgerladen, den er von seinem Vater geerbt hatte. Seine Mutter Anna Zděnková war die Tochter eines Gutsaufsehers. Die beiden hatten am 17. November 1840 geheiratet, Antonín war das erste von neun Kindern dieser Ehe.
Mit sechs Jahren ging er in die Schule von Nelahozeves und begann, von seinem Lehrer auch Geigenunterricht zu bekommen. 1853 übersiedelte er nach Zlonice, um dort Deutsch zu lernen, ohne das man in Böhmen nicht auskam. Beim dortigen Kantor Antonín Liehmann lernte er weiter Klavier und Orgel. Während dieser Zeit spielte Dvořák gelegentlich aushilfsweise Orgel, wirkte in der Kapelle seines Lehrers mit und fing an zu komponieren. Entgegen einer lange verbreiteten und durch einen gefälschten Gesellenbrief gestützten Legende gibt es keine Anzeichen dafür, dass Dvořáks Eltern ihn ins Metzgerhandwerk drängen wollten oder dass er eine Ausbildung in dieser Richtung anfing.
Im Herbst 1856 ging Dvořák nach Česká Kamenice, vermutlich um seine Deutschkenntnisse aufzubessern und sich für die (deutschsprachige) Prager Orgelschule vorzubereiten. Ab Oktober 1857 besuchte er für zwei Jahre die Orgelschule, daneben eine Allgemeinschule, und gleichzeitig trat er als Bratschist in das zweimal jährlich auftretende Orchester des Cäcilienvereins ein.
Erste Jahre als Berufsmusiker
Da seine Versuche, eine Stelle als Organist zu erlangen, scheiterten, arbeitete er ab Sommer 1859 als Bratschist in der Kapelle von Karl Komzák, die in Kaffeehäusern und auf öffentlichen Plätzen Potpourris, Ouvertüren und Tänze spielte. Dieses Leben als Musiker zog sich über 11 Jahre hin, ohne dass Dvořák mit Kompositionen an die Öffentlichkeit ging. Nach den überlieferten Werken zu urteilen, scheint er jedoch autodidaktisch seinen Kompositionsstil fast planmäßig weiterentwickelt zu haben, angefangen bei Mozart über Mendelssohn und Schumann bis zu Wagner am Ende der 1870er Jahre. In den musikalischen Formen lag der Schwerpunkt zunächst beim Streichquartett.
Ab 1862 spielte Komzáks Kapelle auch im neueröffneten Prager Interimstheater, um 1865 vollständig in dem Opernorchester aufzugehen. Das Interimstheater war – bis zum Bau des Nationaltheaters – das erste Theater, in dem sich national geprägte tschechische Opern und Schauspiel entwickeln konnten. Eine wichtige Rolle in diesem Umfeld spielte Bedřich Smetana, dessen Opern Die Brandenburger in Böhmen und Die verkaufte Braut 1866 uraufgeführt wurden.
Ab 1865 erteilte Dvořák neben seiner Arbeit am Theater Klavierunterricht. Zu seinen Schülerinnen gehörten die Schwestern Josefina und Anna Čermáková. In die 16jährige Josefina verliebte er sich unglücklich, die zu der Zeit 11jährige Anna heiratete er acht Jahre später, am 17. November 1873.
Schritt an die Öffentlichkeit
1870 schrieb Dvořák seine erste Oper Alfred auf ein deutschsprachiges Libretto, die aber zu seinen Lebzeiten nie aufgeführt wurde und wohl eher ein Übungsstück darstellte. Das erste für die Öffentlichkeit bestimmte Werk war die Oper Der König und der Köhler auf ein Libretto in tschechischer Sprache von Bernhard J. Lobeský. Um mehr Zeit für das Komponieren zu haben, gab er im Juli 1871 seine Stelle als Orchestermusiker auf. Gleichzeitig mit der Komposition führte er im Laufe der Jahre 1871-73 Lieder, kammermusikalische Werk und den Hymnus Die Erben des Weißen Berges für Chor und Orchester auf, die gut bis enthusiastisch aufgenommen wurden.
Allein mit seiner Oper Der König und der Köhler hatte er weniger Glück. Die 1873 am Interimstheater aufgenommen Proben wurden bald abgebrochen, weil das Werk als zu schwierig und unsingbar erachtet wurde. Dvořák überdachte daraufhin seinen Kompositionsstil und wandte sich von der Neudeutschen Schule ab. Seine Oper schrieb er komplett neu und führte sie im November 1874 erfolgreich auf.
1874 begann Dvořák an einer privaten Musikschule zu unterrichten und trat im Februar eine Organistenstelle an, die er bis Februar 1877 behielt.
Internationaler Durchbruch
In den Jahren 1874 bis 1877 wurde ihm jährlich ein staatliches Stipendium verliehen. Mitglied der begutachtenden Kommission war Eduard Hanslick, später auch Johannes Brahms. Dieser verhalf ihm 1877 schließlich zu seinem endgültigen Durchbruch, indem er sich bei seinem Verleger Fritz Simrock für die Veröffentlichung der Klänge aus Mähren, einer Sammlung von Duetten, einsetzte. Gleichzeitig war dies der Beginn einer lebenslangen Freundschaft zwischen den beiden Komponisten.
Auslandsreisen
1884 unternahm Dvořák auf Einladung der Philharmonic Society die erste von mehreren Reisen nach London. Als Auftragswerke für Birmingham bzw. Leeds entstanden in diesem und dem folgenden Jahr die Oratorien Die Geisterbraut (nach einer Ballade von Karel Jaromír Erben) und Die Heilige Ludmilla.
Nach der ersten Londonreise legte sich Dvořák eine Sommerresidenz in Vysoka (bei Příbram) zu, wo er fernab der Stadt seiner Liebe zur Natur nachgehen konnte. Auch in seiner öffentlichen Tätigkeit lässt sich ab 1887 eine ruhigere Phase ausmachen, in der er weniger Aufträge annahm, ältere Werke überarbeitete und die Oper Die Jakobiner schrieb.
Anfang 1889 ging Dvořák auf Einladung der kaiserlichen russischen Musikgesellschaft auf eine Konzertreise nach Moskau und Petersburg. Nach einem weiteren Besuch in London kehrte er nach Prag zurück, wo er die Ehrendoktorwürde der Karlsuniversität verliehen bekam. Im Oktober 1890 nahm er schließlich eine Stelle als Professor am Konservatorium an, die ihm schon im Januar 1889 angeboten worden war, die er aber zu der Zeit wegen der anderen Verpflichtungen ausgeschlagen hatte.
In der Neuen Welt
Im September 1892 trat Dvořák eine Stelle als Direktor des National Conservatory of Musik in New York an. Die Stelle war mit 15.000 Dollar jährlich dotiert und somit ein attraktives finanzielles Angebot für Dvořák, wenn er auch für diesen langen Aufenthalt eine Lösung für seine Familie finden musste. Seine Frau, seine Tochter Otilie und sein Sohn Antonín begleiteten ihn. Die anderen vier Kinder kamen nur für die Sommermonate 1893 in die USA, die die Familie in dem tschechisch geprägten Spillville in Iowa verbrachten.
Initiatorin des Angebots war die Präsidentin Jeanette Thurber, die von der Idee geleitet wurde, Amerika von der Vorherrschaft der europäischen Kunstmusik zu lösen und ein nationales amerikanisches Kunstidiom zu fördern. Dvořák ließ sich von dieser Idee begeistern und studierte Spirituals der schwarzen Plantagenarbeiter und Indianermelodien, in denen er die Grundlage für eine charakteristisch amerikanische Musik sah.
Für New York schrieb Dvořák einige seiner bekanntesten Werke: Die Sinfonie Nr. 9 "Aus der Neuen Welt", das Te Deum und das Streichquartett op. 96, das oft als Amerikanisches Streichquartett bezeichnet wird. Hier zeigte sich der Einfluss des Landes in bestimmten Eigenarten der Komposition, wie Pentatonik, einem erniedrigten Leitton, dem Scotch snap und der Synkopierung.
Zu Dvořáks Hauptaufgaben am Konservatorium zählte der Kompositionsunterricht, bei dem unter anderem Rubin Goldmark sein Schüler war.
Ende des Amerika-Aufenthalts
Offiziell war Dvořáks Vertrag zunächst für zwei Jahre abgeschlossen, dann um zwei Jahre verlängert worden. Jedoch reiste er schon im April 1895 wieder heim. Ein Grund dafür mag die finanzielle Lage seiner Mäzenin Thurber gewesen sein, die sich durch die Wirtschaftskrise dramatisch verschlechtert hatte, so dass er mehrmals auf sein Gehalt warten musste. Er selbst führte aber im wesentlichen seine Kinder an, um deren Obhut in Prag er besorgt war und von denen seine Frau nicht getrennt sein wollte.
So verbrachte Dvořák zunächst einige ruhige Monate in Vysoká, um im November wieder seine Tätigkeit am Prager Konservatorium aufzunehmen. Er erwog kurze Zeit einen Umzug nach Wien, wo er am Konservatorium eine Stelle hätte bekommen können, entschied sich dann aber dagegen. In dieser Zeit entstanden seine letzten Streichquartette.
Sinfonische Dichtungen
Das Jahr 1896 markiert Dvořáks Abkehr von der Absoluten Musik. Er hatte zwar schon vorher Werke geschrieben, die man als Programmmusik bezeichnen konnte, so vor allem 1889 die Poetische Stimmungsbildern für Klavier, die er als "Programmusik, aber im Sinne Schumanns" bezeichnete, oder das Dumky-Trio (ein Klaviertrio) im gleichen Jahr. Doch nun wendete er sich direkt der Sinfonischen Dichtung zu, eine Gattung, die im Streit um die Neudeutsche Schule um Franz Liszt und Wagner eine wichtige Rolle gespielt hatte.
Innerhalb eines Jahres schrieb er den Wassermann, die Mittagshexe, das Goldene Spinnrad und die Waldtaube. Heldenlied, alle nach Balladen aus der Sammlung Kytice des tschechischen Dichters Karel Jaromír Erben. Zusammenfassungen der jeweiligen Handlung gab er den Hörern in Prosaform mit. Dazu kam noch im nächsten Jahr das Heldenlied, dessen Programm er nicht explizit veröffentlichte, das er aber in einem Brief erklärte.
Die letzten Jahre
Karel Jaromír Erben]
Dvořák hatte nun mit seinem Kammermusik- und Orchesterschaffen abgeschlossen. In seinen letzten Jahren komponierte er nur noch Opern: 1898 die Teufelskäthe, 1900 Rusalka und 1902/3 Armida.
Während der Uraufführung der Armida musste Dvořák wegen Hüftschmerzen das Theater verlassen. Nach einigen Tagen Ruhe zog er sich eine Grippe zu und wurde bettlägerig. Er starb am 1. Mai 1904 im Kreis seiner Familie, vermutlich an einem Gehirnschlag.
Musik
In seinem Werk verband er Einflüsse von Klassik und Romantik mit Elementen der Volksmusik. Zu seinen Hauptwerken gehören seine neun Sinfonien (darunter am bekanntesten die Nr. 9, Aus der Neuen Welt), das Cellokonzert, Oratorien von unvergleichlicher Suggestivkraft, wie das Stabat Mater und das Requiem, zahlreiche Kammermusikwerke, die 16 slawischen Tänze und die Oper Rusalka.
Mit Dvořáks vielseitigem Werk fand das tschechische Musikschaffen seine unverwechselbare nationale Identität. Was Bedřich Smetana mit den nationalen Stoffen und folkloristischen Zügen einiger seiner Opern und mit seinem Zyklus "Mein Vaterland" eingeleitet hatte, führte Dvořák zu einem beeindruckenden Höhepunkt. Unbeirrt von ideologischen Strömungen ging er seinen eigenen Weg und ließ es sich nicht nehmen, sowohl Richard Wagner als auch Johannes Brahms in gleicher Weise zu bewundern.
Heimatliebe, Naturverbundenheit, tiefe Religiosität, aber ebenso berauschende Lebensfreude kommen im Werk dieses bescheidenen Menschen zum Ausdruck, der geduldig eine lange Durststecke des Misserfolgs durchstand, bis durch die Empfehlung von Brahms seine "Slawischen Tänze" im Druck erschienen und die Musikwelt auf ihn aufmerksam wurde. Mit unübertrefflichem Einfallsreichtum hat Dvořák stets mitreißende Musik geschaffen. Nachdem zunächst nur wenige seiner Werke im internationalen Musikbetrieb Fuß gefasst hatten, machten Pioniertaten wie die Gesamteinspielung seiner Sinfonien durch István Kertész bewusst, dass das gesamte Werk des böhmischen Meisters Beachtung verdient.
Symphonien
- 1. Symphonie Die Glocken von Zlonice - 1865
- 2. Symphonie - 1865
- 3. Symphonie - 1873
- 4. Symphonie - 1874
- 5. Symphonie - 1875
- 6. Symphonie - 1880
- 7. Symphonie - 1884/85
- 8. Symphonie - 1889
- 9. Symphonie Aus der neuen Welt - 1893
Siehe auch
- Liste der Komponisten
- Portal:Musik
Weblinks
- [http://www.klett-verlag.de/musik/dvorak/start.html Antonín Dvořák auf Klett-Verlag.de]
Dvořák, Antonín
Dvořák, Antonín
Dvořák, Antonín
Dvořák, Antonín
ja:アントニン・ドヴォルザーク
th:แอนโทนิน โวรัก
8. SeptemberDer 8. September ist der 251. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 252. in Schaltjahren) - somit bleiben 114 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1278 - Das Fürstentum Andorra wird mit dem Paréage-Vertrag gegründet.
- 1504 - Michelangelo präsentiert die legendäre, über 4m hohe David-Statue.
- 1565 - Eine spanische Expedition landet in Florida und gründet die erste ständige europäische Siedlung auf amerikanischem Boden.
- 1565 - Ende der türkischen Belagerung Maltas
- 1755 - Briten und Franzosen bekämpfen sich in der Schlacht am Lake George.
- 1760 - Die Garnison von Montréal kapituliert vor den Briten unter General Jeffrey Amherst. Damit endet de facto die französische Herrschaft in Kanada.
- 1805 - Einmarsch österreichischer Truppen in das mit Frankreich verbündete Kurfürstentum Bayern. Beginn des Zerfalls des Heiligen Römischen Reichs
- 1855 - Die Festung Sewastopol ergibt sich der britisch-französischen Armee; die Niederlage Russlands ist der Anfang vom Ende des siebten Russisch-Türkischen Krieges.
- 1926 - Einstimmige Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund
- 1941 - Nach der Eroberung von Schlüsselburg durch die Wehrmacht beginnt die Belagerung von Leningrad.
- 1943 - Beginn der deutschen Besatzung in Albanien
- 1947 - Die "Exodus"-Passagiere werden von der britischen Marine im Hamburger Hafen vor den Augen der internationalen Presse mit Gewalt von Deck gebracht und in Lager bei Lübeck verbracht.
- 1949 - Adolf Grimme wird Generaldirektor des NWDR.
- 1954 - Nach dem Vorbild der NATO gründet sich in Manila die SEATO, mit dem Ziel, die Ausbreitung des Kommunismus in Südostasien zu stoppen.
- 1974 - US-Präsident Gerald Ford begnadigt den wegen der Watergate-Affäre zurückgetretenen Ex-Präsidenten Richard Nixon.
- 1980 - Gründung der Deutschen Schule New York, USA
- 1991 - Mazedonien wird unabhängig.
- 1999 - Die Annäherung der Schweiz an die EU wird vom Parlament unterstützt.
- 2002 - In Österreich treten die Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer (FPÖ) und zwei weitere Minister, ebenfalls FPÖ zurück. Daraufhin kündigt Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP) Neuwahlen an.
Wirtschaft
- 1883 - Die Northern Pacific Railroad von Chicago nach Seattle wird vollendet.
- 2000 - Albanien wird Mitglied der Welthandelsorganisation (WTO).
Wissenschaft, Technik
- 1915 - In England wird der erste von Ingenieur William Tritton entwickelte Panzerkampfwagen fertig gestellt
Kultur
- 1777 - Uraufführung der Oper Medonte, Rè di Epiro von Giuseppe Sarti am Teatro della Pergola in Florenz.
- 1949 - Uraufführung der Operette Abschiedswalzer von Ludwig Schmidseder in Wien.
- 1961 - Unter dem Titel „Unternehmen Stardust“ erscheint Heft 1 der Science Fiction-Serie Perry Rhodan.
- 1966 - Uraufführung der Oper Hero und Leander von Günter Bialas im Nationaltheater Mannheim.
- 1971 - Uraufführung des Theaterstückes Mass von Leonard Bernstein im Kennedy Center in Washington (D.C.)
Religion
- 1907 - Papst Pius X. veröffentlicht die gegen den Modernismus in der Katholischen Kirche gerichtete Enzyklika Pascendi
Katastrophen
- 1900 - Der sogenannte Galveston Hurrikan von 1900 zerstört die texanische Stadt Galveston, die in der Folge zu wirtschaftlicher Bedeutungslosigkeit herabsinkt. Offizielle Berichte schätzen die Anzahl der Toten auf 8000.
- 1905 - Ein Erdbeben der Stärke 7,9 in Kalabrien, Italien fordert etwa 2500 Tote.
- 1923 - Durch einen Navigationsfehler der Geschwaderführung stranden 7 Zerstörer der US-Navy am Point Arguello nördlich von Los Angeles. 22 Tote und der Totalverlust aller 7 Schiffe sind die Folge.
- 1989 - Kopenhagen, Dänemark. Absturz einer Convair 580. 55 Menschen sterben.
- 1994 - Pittsburgh, Pennsylvania, USA. Eine Boeing 737 der USAir aus Chicago stürzt während des Landeanflugs ab, nachdem das Seitenruder außer Kontrolle geraten war. Alle 132 Menschen an Bord sterben.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
Leichtathletik
- 1157 - Richard I. Löwenherz, König von England
- 1207 - Sancho II., vierter König von Portugal aus dem Hause Burgund
- 1474 - Ludovico Ariosto, italienischer Renaissancedichter
- 1591 - Angélique Arnauld, französische Äbtissin
- 1621 - Louis II. de Bourbon, prince de Condé, französischer Feldherr
- 1760 - Luigi Cherubini, italienischer Komponist
- 1774 - Anna Katharina Emmerick, Ordensschwester (im Augustiner-Orden) und Mystikerin
- 1778 - Clemens Brentano, deutscher Schriftsteller
- 1783 - N.F.S. Grundtvig, dänischer Theologe, Philosoph, Nationaldichter und Volkspädagoge
- 1804 - Eduard Mörike, deutscher Lyriker und Erzähler
- 1819 - António Maria de Fontes Pereira de Melo, portugiesischer Politiker und Staatsmann aus der Zeit der portugiesischen Monarchie
- 1830 - Frédéric Mistral, französischer Dichter und Linguist. Literaturnobelpreis 1904
- 1831 - Wilhelm Raabe, deutscher Erzähler
- 1838 - Karl Weyprecht, österreichisch-ungarischer Marineoffizier und Arktisforscher
- 1841 - Antonín Dvořák, tschechischer Komponist
- 1849 - Gustav Schreck, deutscher Komponist (Thomaskantor 1893-1918)
- 1857 - Georg Michaelis, deutscher Jurist und Politiker
- 1864 - Jakob von Uexküll, estnischer Biologe und Philosoph
- 1871 - Franz Karl Ginzkey, österreichischer Dichter und Schriftsteller
- 1873 - Alfred Jarry, französischer Schriftsteller
- 1881 - Harry Hillman, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1893 - Erik Reger, deutscher Schriftsteller
- 1894 - Willem Pijper, niederländischer Komponist
- 1897 - Jimmie Rodgers, US-amerikanischer Musiker
- 1901 - Hendrik Frensch Verwoerd, südafrikanischer Politiker
- 1903 - Milton Brown, US-amerikanischer Musiker
- 1906 - Fritz Schilgen, deutscher Leichtathlet
- 1910 - Jean-Louis Barrault, französischer Schauspieler und Regisseur
- 1910 - Irmfried Eberl, medizinischer Leiter der "Euthanasie"-Anstalten Brandenburg und Bernburg und Leiter des Vernichtungslagers Treblinka
- 1911 - Lee Wallard, US-amerikanischer Rennfahrer
- 1918 - Sir Derek Barton, britischer Chemiker und Nobelpreisträger
- 1920 - Ernst-Alfred Jauch, deutscher Journalist
- 1925 - Peter Sellers, britischer Schauspieler
- 1929 - Christoph von Dohnányi, deutscher Dirigent und Intendant
- 1929 - Harland Howard, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1930 - Mario Adorf, deutsch-italienischer Schauspieler
- 1932 - Patsy Cline, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1933 - Michael Frayn, englischer Schriftsteller
- 1934 - Peter Maxwell Davies, britischer Komponist und Musikpädagoge
- 1934 - Billy Parsons, US-amerikanischer Sänger
- 1935 - John Sylvia, US-amerikanischer Musiker
- 1937 - Helga Hahnemann, deutsche Schauspielerin
- 1938 - Wolfgang Bötsch, deutscher Politiker und Bundespostminister
- 1938 - Wibke Bruhns, deutsche Journalistin
- 1941 - Dante Drawty, US-amerikanischer Sänger
- 1942 - Sal Valentino, US-amerikanischer Sänger
- 1944 - Ulrike Wolf, deutsche Journalistin (Tagesthemen)
- 1944 - Ali Benflis, algerischer Politiker und Premierminister
- 1945 - Kelly Groucutt, britischer Musiker (ELO)
- 1945 - Christiane Krüger, deutsche Schauspielerin (Tochter von Hardy Krüger)
- 1945 - Vinko Puljić, Erzbischof von Sarajevo und Kardinal
- 1946 - Dean Daughtry, US-amerikanischer Musiker
- 1946 - Krzysztof Krawczyk, polnischer Sänger
- 1946 - Ron McKernan, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1947 - Benjamin Orr, US-amerikanischer Musiker
- 1957 - Heather Thomas, US-amerikanische Schauspielerin
- 1962 - Thomas Kretschmann, deutscher Schauspieler
- 1970 - Neko Case, amerikanische Country- und Rocksängerin
- 1971 - David Arquette, US-amerikanischer Schauspieler und Musiker
- 1972 - Markus Babbel, deutscher Fußballspieler
- 1973 - Lorraine Graham, jamaikanische Leichtathletin und Olympionikin
- 1979 - Péter Lékó, ungarischer Schachspieler
- 1979 - Pink, US-amerikanische Sängerin
- 1981 - Jonathan Taylor Thomas, US-amerikanischer Schauspieler
Gestorben
- 394 - Arbogast der Ältere, - fränkischer Feldherr
- 725 - Korbinian, christlicher Missionar in Bayern
- 1102 - Albert von Sabina, als Papst Albert Gegenpapst von Paschalis II.
- 1134 - Alfons I., König von Aragon
- 1613 - Carlo Gesualdo, italienischer Fürst und Komponist
- 1654 - Petrus Claver, spanischer Jesuit, Missionar und Priester
- 1659 - Friedrich V. von Baden-Durlach, Markgraf von Baden-Durlach
- 1660 - Daniel Czepko, deutscher Dichter
- 1696 - Heinrich Anselm von Ziegler und Kliphausen, deutscher Schriftsteller
- 1757 - Hans Karl von Winterfeldt, preußischer General und der Intimfreund Friedrich II.
- 1811 - Peter Simon Pallas, deutscher Naturforscher
- 1822 - Josef Karel Ambrož, tschechischer Komponist
- 1851 - Joseph Anselm Feuerbach, Archäologe und Professor der Philologie
- 1864 - Johannes von Geissel, Erzbischof des Erzbistums Köln
- 1882 - Joseph Liouville, französischer MathematikerJoseph Liouville
- 1894 - Hermann von Helmholtz, deutscher Physiologe und Physiker
- 1895 - Adam Opel, Gründer der Firma Opel
- 1901 - Johannes von Miquel, preußischer Politiker und Reformer
- 1902 - James Hobrecht, deutscher Stadtplaner
- 1911 - Jan Maurycy Pawel Puzyna de Kosielsko, Kardinal und Bischof von Krakau
- 1920 - Rudolf Mosse, deutscher Geschäftsmann und Verleger
- 1922 - Léon Bonnat, französischer Maler
- 1928 - Ulrich Graf Brockdorff-Rantzau, erster Außenminister der Weimarer Republik
- 1932 - Christian von Ehrenfels, österreichischer Philosoph
- 1933 - Faisal I., Herrscher in Irak und Syrien
- 1933 - Theodor Fritsch, deutscher Publizist
- 1943 - Julius Fučík, tschechischer Schriftsteller und Kulturpolitiker
- 1944 - Josef Wirmer, deutscher Widerstandskämpfer, NS-Opfer
- 1944 - Paul Lejeune-Jung, Reichstagsabgeordneter, Widerstandskämpfer, NS-Opfer
- 1944 - Ulrich von Hassell, deutscher Diplomat und Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944
- 1944 - Ulrich Wilhelm Graf Schwerin von Schwanenfeld, deutscher Großgrundbesitzer, Offizier und Widerstandskämpfer
- 1947 - Victor Horta, belgischer Architekt
- 1948 - Georg Schmückle, deutscher Schriftsteller
- 1949 - Richard Strauss, deutscher Komponist und Dirigent
- 1953 - Johannes Baumann, Schweizer Politiker und Bundespräsident
- 1955 - Jan de Jong, Erzbischof von Utrecht und Kardinal
- 1962 - Josef Ferdinand Kleindinst, deutscher Politiker und MdB
- 1965 - Dorothy Dandridge, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 1965 - Hermann Staudinger, deutscher Chemiker
- 1969 - Alexandra David-Néel, französische Reiseschriftstellerin
- 1976 - Willem Janssen, niederländischer Fußballspieler
- 1977 - Carl von Campe, deutscher Politiker
- 1977 - Zero Mostel, US-amerikanischer Schauspieler
- 1979 - Jean Seberg, US-amerikanische Schauspielerin
- 1980 - Hermann Claudius, deutscher Heimatdichter
- 1980 - Willard Frank Libby, US-amerikanischer Chemiker
- 1981 - Hideki Yukawa, japanischer Physiker
- 1983 - Antonin Magne, französischer Radrennfahrer
- 1984 - Johnnie Parsons, US-amerikanischer Rennfahrer
- 1985 - John Franklin Enders, US-amerikanischer Bakteriologe
- 1987 - Gordon M. Gollob, deutscher Jagdflieger und General der Jagdflieger
- 1987 - Klaus Immelmann, deutscher Verhaltensbiologe
- 1991 - Brad Davis, US-amerikanischer Schauspieler
- 1995 - Erich Kunz, österreichischer Opernsänger
- 1995 - Zhang Ailing, chinesisch-amerikanische Schriftstellerin
- 1997 - Vladimir Sommer, tschechischer Komponist
- 1999 - Lagumot Harris, nauruischer Politiker und ehemaliger Präsident
- 1999 - Moondog, US-amerikanischer Komponist
- 2002 - Georges-André Chevallaz, schweizerischer Politiker
- 2003 - Leni Riefenstahl, deutsche Fotografin, Schauspielerin und Regisseurin
- 2004 - Fritha Goodey, britische Schauspielerin
- 2004 - James A. Westphal, US-amerikanischer Astronom und Geologe
- 2004 - Raymond Marcellin, französischer Politiker
Feier- und Gedenktage
- Nationalfeiertag in Andorra (Unabhängigkeitstag von 1278)
- Weltbildungstag/Weltalphabetisierungstag (UNESCO)
- katholischer Festtag "Mariä Geburt"
- Sergius I., Papst
- Korbinian, erster Bischof von Freising
- Isaak, Bischof in Armenien
- Heilige Adela
Siehe auch
- 7. September - 9. September
- 8. August - 8. Oktober
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0908
ja:9月8日
ko:9월 8일
simple:September 8
1841
- 13. Januar: Die Aufhebung aller Klöster im Schweizer Kanton Aargau führt zum Aargauer Klosterstreit
- 13. April: Die Semper-Oper in Dresden wird eingeweiht
- 24. Juni: Die Berliner Schwermaschinenfabrik August Borsig liefert ihre erste Lokomotive aus
- P. T. Barnum übernimmt das American Museum und baut es zu einem der größten Entertainmentkonzerne des 19. Jahrhunderts aus
- Dardanellen-Vertrag zwischen den 5 Großmächten und der Türkei: Dardanellen und Bosporus für Kriegsschiffe gesperrt; Unabhängigkeit der Türkei
Kultur
- 21. Januar: Uraufführung der komischen Oper Le Guittarero von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris
- 6. März: Uraufführung der Oper Les Diamants de la couronne (Die Krondiamanten) von Daniel-François-Esprit Auber an der Opéra-Comique in Paris
- 13. März: Uraufführung der Oper Il Proscritto von Otto Nicolai am Teatro alla Scala di Milano in Mailand
- 31. März: Uraufführung der 1. Sinfonie („Frühlingssinfonie“) von Robert Schumann durch das Gewandhausorchester Leipzig, Dirigent ist Felix Mendelssohn Bartholdy
- 3. Dezember: Uraufführung der tragischen Oper Catarina Cornaro, Königin von Cypern von Franz Lachner in München
- 22. Dezember: Uraufführung der Oper La Reine de Chypre von Fromental Halévy in Paris
- 26. Dezember: Uraufführung der Oper Maria Padilla von Gaetano Donizetti am Teatro alla Scala di Milano in Mailand
- Der Braunschweiger Gewerbeverein gründet das Zeichen-Instituth
- 5. Januar: Henryk Dobrzycki, polnischer Arzt, Philantrop und Komponist († 1914)
- 5. Januar: Hermann Howaldt, war ein bekannter Bildhauer, Erzgießer und Kupfertreiber († 1891)
- 11. Januar: Otto von Gierke, deutscher Jurist und Historiker († 1921)
- 14. Januar: Berthe Morisot, französische Malerin des Impressionismus († 1895)
- 18. Januar: Emmanuel Chabrier, französischer Komponist und Pianist († 1894)
- 28. Januar: Victor Ernst Nessler, deutscher Komponist († 1890)
- 29. Januar: Henry Morton Stanley, britisch-amerikanischer Journalist, Afrikaforscher und Buchautor († 1904)
- 30. Januar: Félix Faure, 7. Präsident Frankreichs († 1899)
- 30. Januar: Samuel Loyd, Amerikas berühmtester Spiele-Erfinder und Rätselspezialist († 1911)
- 2. Februar: François-Alphonse Forel, Schweizer Arzt, Naturforscher und Gründer der Limnologie († 1912)
- 4. Februar: Samuel J. Tilden, US-amerikanischer Politiker († 1886)
- 7. Februar: Hermann Menge, Autor einer nach ihm benannten Bibelübersetzung, der Menge-Bibel († 1939)
- 9. Februar: Quintin Steinbart, Schulleiter († 1912)
- 19. Februar: Elfrida Andrée, schwedische Organistin und Komponistin († 1929)
- 21. Februar: Hugo Licht, Architekt und Stadtbaurat in Leipzig († 1923)
- 25. Februar: Pierre-Auguste Renoir, französischer Maler des Impressionismus († 1919)
- 6. März: Alfred Cornu, französischer Physiker († 1902)
- 7. März: Olegario Víctor Andrade, argentinischer Dichter († 1882)
- 24. März: Georg Howaldt, Kommerzienrat, Ingenieur († 1909)
- 7. Mai: Gustave Le Bon, französischer Arzt und Soziologe († 1931)
- 16. Mai: Hermann Joseph Schmitz, Weihbischof in Köln († 1899)
- 4. Juni: Karl Binding, deutscher Professor für Strafrecht († 1920)
- 18. Juni: Lester Frank Ward, US-amerikanischer Soziologe († 1913)
- 26. Juni: Paul Wallot, deustcher Architekt († 1912)
- 13. Juli: Otto Wagner, österreichischer Architekt († 1918)
- 18. Juli: Henriette Johanne Marie Müller, Hamburger Original († 1916)
- 24. Juli: Francisco António da Veiga Beirão, portugiesischer Politiker († 1916)
- 12. August: Franz Schwechten, deutscher Architekt († 1924)
- 18. August: Lothar Anton Alfred Pernice, Professor für römisches Recht
- 25. August: Emil T. Kocher, Schweizer Chirurg und Nobelpreisträger († 1917)
- 28. August: Julius Stinde, deutscher Chemiker, Journalund Schriftsteller († 1905)
- 2. September: Julius Payer, österreichisch-ungarischer Polar- und Alpenforscher († 1915)
- 8. September: Antonín Dvořák, tschechischer Komponist († 1904)
- 28. September: Georges Clemenceau, französischer Politiker († 1929)
- 1. Oktober: Hermann Credner, deutscher Geowissenschaftler († 1913)
- 6. Oktober: Frédéric Bazille, französischer Maler. († 1870)
- 11. Oktober: Friedrich Hegar, Schweizer Komponist und Dirigent († 1927)
- 16. Oktober: Hirobumi Ito, japanischer Politiker, Staatsmann und Premierminister († 1909)
- 16. Oktober: Ito Hirobumi, japanischer Staatsmann und erster Ministerpräsident († 1909)
- 29. Oktober: Rudolph Sohm, deutscher Rechtswissenschaftler († 1917)
- 1. November: Minna Cauer, deutsche Pädagogin und Frauenrechtlerin († 1922)
- 9. November: Eduard VII., britischer König und Prince of Wales († 1910)
- 20. November: Victor D'Hondt, belgischer Jurist († 1901)
- 20. November: Wilfrid Laurier, kanadischer Premierminister († 1919)
- 22. November: Gustav Haensel, Stadtverordnetenvorsteher und Ehrenbürger von Pirna († 1923)
- 25. November: Ernst Schröder, deutscher Mathematiker und Logiker († 1902)
- 6. Dezember: Carl August von der Meden, erstee Präsident des Deutschen Tennis Bundes († 1911)
- 10. Dezember: Joseph Henry Blackburne, britischer Schachgroßmeister († 1924)
- 20. Dezember: Ferdinand Buisson, französischer Pädagoge († 1932)
- 27. Dezember: Philipp Spitta (Musikwissenschaftler)
- 4. Januar: Thomas Rickman, britischer Architekt ( - 1776)
- 6. Januar: Benedikt Arnstein, Schriftsteller ( - 1761)
- 6. Februar: Anton Hasenhut, österreichischer Schauspieler und Komiker ( - 1766)
- 10. Februar: Josef Alois Gleich, österreichischer Beamter und Theaterdichter ( - 1772)
- 11. Februar: Ferdinand Olivier, deutscher Maler ( - 1785)
- 19. Februar: Sebastian Fahrländer, Schweizer Arzt und Politiker ( - 1768)
- 20. Februar: Friedrich Wilhelm Adam Sertürner, deutscher Apotheker und Entdecker des Morphiums ( - 1783)
- 21. Februar: Dorothea Tieck, deutsche Shakespeare-Übersetzerin ( - 1799)
- 28. Februar: Claude Chauveau-Lagarde, französischer Advokat ( - 1756)
- 1. März: Claude Victor-Perrin, Marschall von Frankreich, französischer General ( - 1764)
- 8. März: Christoph August Tiedge, deutscher Dichter ( - 1752)
- 11. März: Wilhelmine Halberstadt, deutsche Pädagogin und Schriftstellerin ( - 1776)
- 16. März: Felix Savart, Frazösischer Arzt und Physiker ( - 1791)
- 31. März: George Green, britischer Mathematiker und Physiker ( - 1793)
- 2. April: Gustav von Rauch, preußischer General und Kriegsminister ( - 1774)
- 4. April: William H. Harrison, US-amerikanischer General und der 9. Präsident der USA ( - 1773)
- 28. April: Pierre Chanel, erster Märtyrer in Ozeanien ( - 1803)
- 30. April: Peter Andreas Heiberg, dänischer Satiriker ( - 1758)
- 23. Mai: Franz von Baader, deutscher Arzt, Bergbauingenieur und Philosoph ( - 1765)
- 1. Juni: David Wilkie, britischer Maler ( - 1785)
- 27. Juli: Michail Jurjewitsch Lermontow, russischer Dichter ( - 1814)
- 29. Juli: Friederike von Mecklenburg-Strelitz, Tochter des Herzogs Karl II. (Mecklenburg-Strelitz) ( - 1778)
- 14. August: Johann Friedrich Herbart, deutscher Philosoph, Psychologe und Pädagoge ( - 1776)
- 27. August: Ignaz Xaver von Seyfried, österreichischer Komponist ( - 1776)
- 15. September: Alessandro Rolla, italienischer Violinspieler und Komponist ( - 1757)
- 24. September: Karl Stülpner, erzgebirgischer Volksheld ( - 1762)
- 28. September: Johann Georg von Dillis, deutscher Maler ( - 1759)
- 9. Oktober: Karl Friedrich Schinkel, preußischer Architekt und Maler ( - 1781)
- 28. Oktober: Johan August Arfvedson, schwedischer Chemiker ( - 1792)
- 14. November: Thomas Bruce, britischer Diplomat ( - 1788)
- 14. November: Lord Thomas Bruce, 7. Earl of Elgin, britischer Diplomat und Archäologe
- 18. November: Agustín Gamarra, Staatspräsident von Peru ( - 1785)
- 8. Dezember: Johann Heinrich Dannecker, deutscher Bildhauer ( - 1758)
- 22. Dezember: Daniil Nikititsch Kaschin, russischer Komponist ( - 1769)
ko:1841년
1. MaiDer 1. Mai ist der 121. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 122. in Schaltjahren) - somit bleiben 244 Tage bis zum Jahresende!
Ereignisse
- 305 - Diokletian und Maximian, die beiden Augusti in der Tetrarchie im Römischen Reich der Spätantike, danken ab.
- 1707 - England, Schottland und Wales werden zu Großbritannien vereinigt.
- 1775 - Der Wiener Augarten wird zugänglich für die Allgemeinheit.
- 1840 - Im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Irland beginnt der Verkauf der One Penny Black, der weltweit ersten Briefmarke (gültig ab 6. Mai 1840)
- 1844 - In München kommt es wegen einer Bierpreiserhöhung zu schweren Ausschreitungen. Ende April wurden jedes Jahr die Sommerbierpreise angeschlagen. Das Sommerbier war in der Produktion teurer als das Winterbier. Die fast 30%ige Erhöhung von 5 auf 6,5 Kreuzer brachte Soldaten und Arbeiter in Rage. Ein Arbeiter verdiente damals rund 40 Kreuzer am Tag.Bier
- 1851 - Im eigens dafür errichteten Crystal Palace im Londoner Hyde Park wird die Great Exhibition, die allererste Weltausstellung, feierlich eröffnet.
- 1859 - In Ecuador wird Gabriel García Moreno Staatspräsident.
- 1865 - Kaiser Franz Joseph eröffnet die vier Kilometer lange und 57 Meter breite Wiener Ringstraße.
- 1878 - In Paris wird die erste Weltausstellung mit Länderpavillons eröffnet.
- 1890 - Der Erste Mai wird im Gedenken an die Haymarket Riot erstmals international als „Kampftag der Arbeiterbewegung“ begangen.
- 1909 - Der deutsche Offizier Paul Graetz erreicht Swakopmund und beendet damit die erste Durchquerung Afrikas mit dem Automobil.
- 1920 - Sieben Thüringische Staaten werden zum Land Thüringen vereinigt.
- 1929 - In Berlin kommt es zum sog. Blutmai, als die Polizei auf aufständische Arbeiter schießt.
- 1945 - Karl Dönitz, von Hitler testamentarisch zum Reichspräsidenten bestimmt, erklärt in einer Rundfunkansprache die Fortsetzung des militärischen Kampfes gegen „den vordrängenden bolschewistischen Feind“; in Berlin nehmen sich Joseph Goebbels, testamentarisch zum Reichskanzler bestimmt, und seine Frau Magda nach Ermordung ihrer Kinder das Leben.
- 1950 - Palästinensisches Flüchtlingsproblem: Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNRWA nimmt seine Arbeit auf.
- 1958 - In Argentinien wird Arturo Frondizi neuer Staatspräsident.
- 1960 - Kalter Krieg: Über der Sowjetunion wird ein U-2-Spionageflugzeug der USA abgeschossen.
- 1960 - Einweihung des DDR-Überseehafens Rostock
- 1970 - US-Invasion in Kambodscha mit dem Ziel Nachschubwege der Nord-Vietnamesen nach Südvietnam abzuschneiden.
- 1974 - Beim Überschreiten der Punktzahl in der Flensburger Verkehrssünderkartei ist seit heute in der Bundesrepublik Deutschland das Wiederholen der theoretischen Fahrprüfung vorgeschrieben.
- 1976 - In Italien wird Giulio Andreotti erneut Regierungschef.
- 1977 - Bei der größten 1. Mai-Demo in der Geschichte der Türkei werden 37 Menschen durch Angriffe türkischer Counterguerillakräfte getötet. In der Türkei und in Nordkurdistan sterben Ende der 70er Jahre bei politischen Auseinandersetzungen zwischen revolutionären und faschistischen Kräften täglich bis zu 25 Menschen.
- 1979 - Dänemark entlässt Grönland in die Selbstverwaltung
- 1986 - Afghanistan. Dr. Mohammad Najibullah löst Babrak Karmal als Generalsekretär der DVPA ab
- 1987 - Ausschreitungen in Berlin-Kreuzberg mit Brandstiftungen, Plünderungen und Barrikadenbau lassen die Polizei für eine Nacht die Kontrolle über den Stadtteil verlieren, siehe Erster Mai in Kreuzberg.
- 1997 - Die meisten Botschafter der Staaten der EU kehren in den Iran zurück, da sich die Lage in Teheran nach den gewalttätigen Studentenprotesten gegen das Berliner Mykonos-Urteil etwas stabilisiert hat.
- 1999 - Nauru wird Vollmitglied des Commonwealth of Nations
- 1999 - Der Nigerianer Marcus Omofuma stirbt während der Abschiebung aus Österreich, nachdem ihm österreichische Polizisten Mund und Nase verklebten
- 2000 - In Island wird Staatspräsident Ólafur Ragnar Grimsson in seinem Amt bestätigt.
- 2002 - Das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und Jordanien tritt in Kraft
- 2003 - Von US-Präsident George W. Bush offiziell erklärtes Ende von größeren Kampfhandlungen im Irak (Dritter Golfkrieg)
- 2004 - Im Rahmen der EU-Osterweiterung werden 10 neue Staaten in die Europäische Union aufgenommen: Estland, Lettland, Litauen, Polen, die Slowakei, Slowenien, Ungarn, Tschechien, Malta und Zypern. In vielen Städten finden Freudenfeiern und große Feuerwerke statt, in Athen ein großer Festakt mit den 25 Staats- und Regierungschefs.
- 2005 - Der Jahrestag der großen EU-Erweiterung (inzwischen durch Volksabstimmungen klar bestätigt) wird vielerorts gefeiert. Außenkommissarin Ferrero-Waldner gibt ausführliche Interviews zur Situation.
Wirtschaft
- 1821 - Die Bank von England tauscht ihre Banknoten wieder gegen Gold ein; damit endet die seit Ende 1797 bestehende "bank-restriction".
- 1886 - In Chicago beginnt ein Streik, in dessen Verlauf es zum Haymarket Riot und mit Toten kommt. Dieses Ereignis wird zum Bezugsdatum für den Tag der Arbeit.
- 1995 - Beitritt Liechtensteins zum EWR (Europäischer Wirtschaftsraum)
- 2000 - Horst Köhler, Deutschland, wird Direktor des IWF (Internationaler Währungsfond)
- 2001 - In Guatemala wird der US-Dollar als zweite Währung neben dem Quetzal eingeführt.
- 2004 - In Polen gilt für Investitionen ab sofort das EU-Recht.
Wissenschaft und Technik
Kultur
- 1775 - Uraufführung des Melodrams Medea von Georg Benda in Leipzig.
- 1776 - Gründung des Geheimordens "Bayrische Illuminaten" durch Adam Weißhaupt in Ingolstadt
- 1786 - Die Oper "Die Hochzeit des Figaro" von Wolfgang Amadeus Mozart wird in Wien uraufgeführt.
- 1863 - Uraufführung der Oper Le Jardinier et son seigneur von Léo Delibes am Théâtre-Lyrique in Paris.
- 1983 - Uraufführung des Musicals My One and Only von George Gershwin am St. James Theatre in New York.
- 1954 - Pablo Picasso malt das Portät Sylvette
Religion
- 1942 - Joseph Frings wird Erzbischof von Köln
Katastrophen
- 1854 - Der britische Passagierdampfer City of Glasgow sinkt auf der Überfahrt nach New York City mit 480 Menschen an Bord.
- 1929 - Ein Erdbeben der Stärke 7,4 fordert im Iran ca. 3.300 Todesopfer.
- 1991 - Flutkatastrophe in Bangladesch. Eine Flutwelle von 20 m Höhe überflutet das tiefliegende Ganges-Delta. Nach späteren Schätzungen von Hilfsorganisationen kommen 500.000 Menschen ums Leben.
- 2002 - Bangladesch. Untergang einer Fähre auf dem Meghna. 400 Tote.
- 2003 - Ein Erdbeben der Stärke 6,4 im Osten der Türkei fordert 177 Todesopfer.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1905 Der Fußballklub Arminia Bielefeld wird gegründet
- 1979 Uli Hoeneß wird Manager des FC Bayern München
- Jährlich - Radrennen Rund um den Henninger-Turm in Frankfurt am Main, Main-Taunus-Kreis und Hochtaunuskreis.
Geboren
Rund um den Henninger-Turm
- 1218 - Rudolf I. von Habsburg, römisch-deutscher König
- 1225 - Jean de Joinville, Begleiter und Chronist von Ludwig den IX.
- 1531 - Katharina Thomás, spanische Nonne und Mystikerin
- 1592 - Adam Schall von Bell, deutscher Wissenschaftler und Missionar
- 1623 - Hans Ernst von Wied-Runkel, deutscher Soldat und Hofbeamter
- 1672 - Joseph Addison, britischer Schriftsteller und Politiker († 17. Juni 1719)
- 1754 - Bernhard Heinrich Overberg, deutscher Theologe und Pädagoge
- 1759 - Jacob Albrecht, deutsch-amerikanischer Prediger († 18. Mai 1808)
- 1760 - Friedrich Albrecht Carl Gren, deutscher Chemiker
- 1769 - Arthur Wellesley, 1. Herzog von Wellington, britischer Feldmarschall († 14. September 1852)
- 1772 - Karl Friedrich von Gärtner, deutscher Botaniker und Arzt
- 1777 - Vincenz Eduard Milde, Erzbischof von Wien
- 1780 - Philip Marheineke, deutscher Theologe
- 1803 - James Clarence Mangan, irischer Schriftsteller († 20. Juni 1849)
- 1805 - Johann Jacoby, preußischer Politiker und führender deutscher Radikaldemokrat
- 1814 - Carlos Auersperg, österreichischer Politiker († 4. Januar 1890)
- 1817 - Karl Isidor Beck, österreichischer Schriftsteller († 9. April 1879)
- 1825 - Johann Jakob Balmer, schweizerischer Mathematiker und Physiker
- 1830 - Guido Gezelle, flämischer Dichter
- 1837 - Walter Hauser, schweizerischer Bundesrat, Bundespräsident
- 1839 - Adolf Guyer-Zeller, schweizerischer Unternehmer, Gründer von Eisenbahnlinien
Adolf Guyer-Zeller
- 1852 - Calamity Jane, US-amerikanische Westernheldin
- 1852 - Santiago Ramón y Cajal, spanischer Mediziner und Nobelpreisträger
- 1855 - Cecilia Beaux, US-amerikanische Malerin
- 1862 - Marcel Prévost, französischer Schriftsteller
- 1863 - Stephan Kekulé von Stradonitz, deutscher Jurist, Privatgelehrter und Genealoge
- 1868 - Väinö I., Prinz und Landgraf zu Hessen sowie zwei Monate lang König von Finnland
- 1872 - Hugo Alfvén, schwedischer Komponist und Dirigent
- 1872 - Sidónio Pais, portugiesischer Militär, Putschist und Präsident
- 1874 - Romaine Brooks, US-amerikanische Malerin
- 1877 - Otto Palandt, Herausgeber der nach ihm benannten BGB-Kommentare
- 1881 - Pierre Teilhard de Chardin, französischer Jesuit, Theologe und Philosoph
- 1883 - Karel Heijting, niederländischer Fußballspieler
- 1884 - Felipe Boero, argentinischer Komponist
- 1886 - Walter Cramer, Beteiligter am Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944
- 1887 - Hans Demmelmeier, deutscher CSU-Politiker und MdB
- 1888 - Willy Knothe, deutscher Politiker und MdB
- 1892 - Ehrenfried Günther Freiherr von Hünefeld, deutscher Flugpionier
- 1894 - Maria Restituta, österreichische Ordens- und Krankenschwester, selig gesprochen 1998
- 1896 - Herbert Backe, deutscher Reichsminister für Ernährung in der Endphase des Dritten Reichs
- 1897 - Otto Brües, deutscher Schriftsteller
- 1899 - Jón Leifs, isländischer Komponist
- 1900 - Ignazio Silone, italienischer Schriftsteller
- 1901 - Antal Szerb, ungarischer Schriftsteller
- 1905 - Henry Koster, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1905 - Theodor Oberländer, NS-Funktionär, später Bundesvertriebenenminister
- 1908 - Giovanni Guareschi, italienischer Journalist, Karikaturist und Schriftsteller
- 1909 - Giannis Ritsos, griechischer Schriftsteller
- 1910 - Roland Rainer, österreichischer Architekt
- 1912 - Otto Kretschmer, deutscher U-Boot-Kommandant
- 1914 - Rudolf Gellesch, deutscher Fußballspieler
- 1915 - Archie Williams, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1915 - Hanns-Martin Schleyer, deutscher Jurist und Arbeitgeberpräsident
- 1916 - Glenn Ford, US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler
- 1923 - Joseph Heller, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1924 - Big Maybelle, US-amerikanische Sängerin
- 1924 - Grégoire Kayibanda, ruandischer Politiker
- 1924 - Wiktor Petrowitsch Astafjew, russischer Schriftsteller und literarischer Weggefährte Alexander Solschenizyns
- 1925 - Gary Bertini, jüdischer Komponist und Dirigent
- 1927 - Horst Drinda, deutscher Schauspieler
- 1929 - Ralf Gustav Dahrendorf, deutsch-englischer Soziologe, Politiker und Publizist
- 1929 - Sonny James, US-amerikanischer Musiker
- 1930 - Little Walter, US-amerikanischer Musiker
- 1934 - Laura Betti, italienische Schauspielerin
- 1934 - Shirley Horn, US-amerikanische Jazzmusikerin
- 1936 - Danièle Huillet, französische Regisseurin
- 1939 - Judy Collins, US-amerikanische Sängerin
- 1941 - Juraj Hatrík, slowakischer Komponist
- 1943 - Franziskus Eisenbach, Titularbischof von Sigo und Weihbischof emeritus von Mainz
- 1943 - Willi Kraus, deutscher Fußballspieler
- 1944 - Costa Cordalis, griechischer Sänger deutscher Schlager
- 1944 - Rita Coolidge, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1945 - Mimi Farina, US-amerikanische Sängerin
- 1946 - Joanna Lumley, britische Schauspielerin und ein ehemaliges Model
- 1946 - John Woo, aus Hongkong stammender Regisseur und Filmproduzent
- 1946 - Peter Kostelka, österreichischer Politiker
- 1947 - Danilo Popivoda, jugoslawischer ehemaliger Fußballspieler
- 1953 - Detlev Samland, deutscher SPD-Politiker
- 1953 - Joanna Szczepkowska, polnische Schauspielerin
- 1953 - Pierre Franckh, deutscher Schauspieler
- 1954 - Ray Parker Jr., US-amerikanischer Musiker
- 1956 - Andreas Vitásek, österreichischer Kabarettist, Schauspieler und Regisseur
- 1957 - Rick Driscoll, britischer Musiker
- 1957 - Steve Farris, US-amerikanischer Musiker
- 1959 - Phil Smith, britischer Musiker
- 1960 - Jennifer Grey, amerikanische Schauspielerin
- 1962 - Maia Morgenstern, rumänische Schauspielerin
- 1962 - Owen Paul, britischer Sänger
- 1964 - Yvonne van Gennip, niederländische Eisschnellläuferin
- 1966 - Olaf Thon, deutscher Fußballspieler
- 1967 - Tim McGraw, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1968 - Oliver Bierhoff, deutscher Fußballspieler
- 1969 - Javier Bardem, spanischer Schauspieler
- 1969 - Wes Anderson, US-amerikanischer Regisseur
- 1973 - Oliver Neuville, deutscher Fußballspieler
- 1974 - Marc Seliger, deutscher Eishockeytorhüter
- 1975 - Marc-Vivien Foé, kamerunischer Mittelfeldspieler
- 1975 - Michael Mehlem, österreichischer Fußballspieler
- 1979 - Lars Berger, norwegischer Biathlet
- 1979 - Pauli Rantasalmi, finnischer Musiker (The Rasmus)
- 1980 - Julia Tabakowa, russische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 1981 - Aliaksandr Hleb, weißrussischer Fusballspieler
- 1982 - Tommy Robredo, spanischer Tennisspieler
Gestorben
- 1308 - Albrecht I., war Römischer König sowie Herzog von Österreich und der Steiermark
Albrecht I.
- 1555 - Marcellus II., Papst 1555
- 1572 - Pius V., Papst seit 1566
- 1578 - Wilhelm II. von der Mark, Admiral der Wassergeusen und Gouverneur von Holland
- 1731 - Johann Ludwig Bach, deutscher Komponist
- 1737 - Jean-Alphonse Turrettini, reformierter Theologe
- 1772 - Gottfried Achenwall, Begründer der moderenen Statistik
- 1816 - Justus Perthes, Gründer eines geografisch-kartografischen Verlags
- 1870 - Gabriel Lamé, französischer Mathematiker und Physiker
- 1871 - Andreas Andresen, deutscher Kunstbuchautor
- 1873 - David Livingstone, schottischer Missionar und Afrikaforscher
- 1874 - Vilém Blodek, tschechischer Komponist
- 1874 - Niccolò Tommaseo, italienischer Schriftsteller
- 1875 - Leonhard Kohl von Kohlenegg, österreichischer Schriftsteller und Schauspieler
- 1875 - Alfred George Stevens, britischer Bildhauer
- 1881 - Romolo Gessy, Italienischer Afrikareisender
- 1889 - Heinrich Adolph Meyer, deutscher Meeresforscher und Fabrikant
- 1891 - Ferdinand Gregorovius, deutscher Schriftsteller und Historiker
- 1893 - Alexander Kaufmann, deutscher Schriftsteller
- 1898 - Louis Appia, Chirurg und Mitbegründer des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz
- 1899 - Ludwig Büchner, jüngerer Bruder des Revolutionärs Georg Büchner
Ludwig Büchner
- 1904 - Antonín Dvořák, tschechischer Komponist
- 1911 - Otto Lueger, Professor der Wasserbautechnik
- 1914 - Hermann Frasch, deutsch-US-amerikanischer Chemiker und Technologe
- 1916 - Rudolf Hirth du Frênes, Maler und Bruder des Schriftstellers und Verlegers Georg Hirth
- 1917 - William Knox D'Arcy, britischer Unternehmer
- 1920 - Margaret von Connaught, Kronprinzessin von Schweden
- 1927 - Oscar Swahn, schwedischer Sportschütze und ältester Olympiasieger aller Zeiten
- 1933 - Carl Roman Abt, schweizerischer Ingenieur und Erfinder
- 1935 - Henri Pélissier, französischer Radrennfahrer
- 1939 - Wilhelm Normann, deutscher Chemiker
- 1942 - Georg von Eucken-Addenhausen, Jurist und Staatsmann
- 1944 - Jizchak Katzenelson, jüdischer Lyriker und Dramatiker
- 1945 - Joseph Goebbels, deutscher Nationalsozialist
- 1945 - Magda Goebbels, Ehefrau von Joseph Goebbels
- 1946 - William Johnston, US-amerikanischer Tennisspieler
- 1946 - Edward Bairstow, englischer Organist, Pädagoge, Komponist, Chorleiter und Dirigent
- 1949 - Wilhelm Thöny, österreichischer Maler und Grafiker
- 1950 - Ernst Laemmle, deutsch-US-amerikanischer Filmregisseur
- 1950 - Lothrop Stoddard, US-amerikanischer Eugenier, Autor und Bewunderer Adolf Hitlers
- 1954 - Käte Duncker, deutsche Politikerin
- 1963 - Veza Canetti, österreichische Schriftstellerin, seit 1938 im Exil in London
- 1965 - Spike Jones, US-amerikanischer Musik-Komiker
- 1967 - Maria Probst, deutsche CSU-Politikerin
- 1973 - Asger Jorn, dänischer Künstler
- 1976 - Michael Gartenschläger, Opfer der deutsch-deutschen Grenze
Michael Gartenschläger
- 1978 - Aram Chatschaturian, sowjetischer Komponist
- 1978 - Hans Severus Ziegler, deutscher Publizist, Intendant, Lehrer und nationalsozialistischer Politiker
- 1981 - Vern Sneider, US-amerikanischer Autor
- 1981 - Robert Stauch, deutscher CDU-Politiker
- 1982 - Walther Wenck, deutscher Oberbefehlshaber der 12. Armee im Zweiten Weltkrieg
- 1982 - Wolfgang Stammberger, deutscher Politiker
- 1991 - Richard Thorpe, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1993 - Pierre Bérégovoy, französischer Politiker der Sozialisten
- 1994 - Ayrton Senna, Formel-1-Rennfahrer und dreifacher Formel-1-Weltmeister
- 1996 - Irene Koss, Schauspielerin und die erste deutsche Fernsehansagerin
- 1997 - Bo Widerberg, schwedischer Regisseur
- 1998 - Eldridge Cleaver, US-amerikanischer Schriftsteller und der Mitbegründer der Black Panther
- 2004 - Felix Haug, schweizerischer Popmusiker
- 2004 - Irina Pabst, deutsche Modedesignerin
- 2004 - Lojze Kovacic, slowenischer Schriftsteller und Pädagoge
- 2004 - Scott R. Lemmon, Programmierer
Feier- und Gedenktage
- Tag der Arbeit in vielen Staaten ("Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse")
- Die Nacht zum ersten Mai wird auch als Walpurgisnacht bezeichnet
- Kirchliche Gedenktage:
- Hl. Josef der Arbeiter (katholisch)
- Hl. Maria (katholisches Hochfest in Bayern: Patrona Bavariae);
- in England: Hl. Walburga, Äbtissin von Heidenheim (katholisch)
- Hl. Philippus, Apostel, Märtyrer (anglikanisch)
- Hl. Jakobus, der Sohn des Alphäus, Apostel, Märtyrer (anglikanisch)
- Marshallinseln - Tag der Unabhängigkeit (1979)
- Österreich - Staatsfeiertag
Siehe auch
- Erster Mai
- 30. April - 2. Mai
- 1. April - 1. Juni
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0501
ja:5月1日
ko:5월 1일
simple:May 1
th:1 พฤษภาคม
1904
- Frauenkongreß in Berlin unter Vorsitz von Lina Morgenstern
- 14. Juni: Die deutsche Kaiserin Auguste Viktoria empfängt eine Abordnung des in Berlin tagenden internationalen Frauenkongresses in Privataudienz
Politik
- 1. Januar: Robert Comtesse wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Erstes Staatsministerium für Verkehrsangelegenheiten wird in Bayern eingerichtet
- 1. Januar: Das „Büro für Sozialpolitik“ wird in Berlin eröffnet
- 1. Januar: Leistungsänderung auf 26 Wochen Leistung im Krankenversicherungsgesetz tritt in Kraft
- 1. Januar: Das Kinderschutzgesetz tritt in Deutschland in Kraft. Es verbietet die Arbeit von Kindern unter 12 Jahren in allen gewerblichen Betrieben
- 12. Januar: Während des Aufstands der Herero im damaligen Deutsch-Südwestafrika erlässt der deutsche General von Trotha seinen berüchtigten „Aufruf an das Volk der Herero“
- 16. Januar: Rosa Luxemburg wird vom Amtsgericht Zwickau wegen Majestätsbeleidigung zu einer dreimonatigen Haftstrafe verurteilt. Während des Wahlkampfes 1903 hatte sie Kaiser Wilhelm II. Inkompetenz vorgeworfen. Die Sozialdemokratin tritt ihre Haftstrafe aber erst am 26. August 1904 an
- 6. Februar: | | |