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Antonio Canova

Antonio Canova

Antonio Canova (
- 1. November 1757 in Possagno bei Bassano, † 13. Oktober 1822 in Venedig) war ein italienischer Bildhauer und einer der Hauptvertreter des italienischen Klassizismus. Klassizismus

Leben

Nach seiner Lehre bei Torretti machte Canova sich im Jahre 1775 selbständig. Seine Werke, wie z.B. Orpheus und Eurydike (1776), wurden von venezianischen Patriziern in Auftrag gegeben. Im Jahre 1779 zog Canova nach Rom um, wo er als Gast des venezianischen Botschafters lebte. Der erfolgreiche Künstler kehre nach der Besetzung Roms durch französische Truppen 1798 in seine Heimat zurück. Als Oberaufseher der Kunstschätze des Kirchenstaates (seit 1802) war er 1815 für die Rückführung der von Napoleon geraubten Kunstwerke verantwortlich. Nacktheit ist in den von griechischer Plastik stark beeinflußten Skulpturen Canovas omnipräsent, doch löste er einen Skandal aus, als Napoleons Schwester Pauline Borghese ihm unbekleidet Modell saß.

Werke

Pauline Borghese
- Theseus als Sieger über Minotaurus (1782)
- Amor und Psyche, entstanden 1793, Marmor, Höhe 155 cm; heute im Louvre; nach der gleichnamigen Erzählung, enthalten in "Der goldene Esel" von Apuleius
- Grabmal für die Erzherzogin Marie Christine von Sachsen-Teschen (1801-05), Marmor; [http://www.suf.at/wien/kirchen/augustinerk.htm/ Augustinerkirche, Wien]
- Drei Grazien, 1812-16 im Victoria and Albert Museum, London
- Paolina Borghese (1805-1808), im [http://www.galleriaborghese.it/borghese/it/paolinab.htm Museo e Galleria Villa Borghese]
- "Hebe", (1816), im Museum von Forlì ([http://www.comune.forli.fo.it/cultura/musei1.asp])

Weblinks


- Canova, Antonio Canova, Antonio Canova, Antonio Canova, Antonio

1. November

Der 1. November ist der 305. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 306. in Schaltjahren) - somit bleiben 60 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 996 - Erste urkundliche Erwähnung von "Ostarrichi" - älteste Form des Namen Österreichs - in einer Schenkungsurkunde von Kaiser Otto III. an den Freisinger Bischof. Otto III.
- 1248 - Wilhelm von Holland wird in Aachen gekrönt.
- 1368 - Elisabeth von Pommern wird zur Kaiserin gekrönt.
- 1512 - In der Sixtinischen Kapelle in Rom werden die Deckenfresken von Michelangelo enthüllt.
- 1800 - US-Präsident John Adams bezieht seinen neuen Amtssitz, das spätere Weiße Haus.
- 1809 - Andreas Hofer unterliegt mit 8.500 Tirolern am Bergisel bei Innsbruck gegen 20.000 mit den Franzosen verbündete Bayern.
- 1849 – Das Königreich Bayern gibt mit dem Schwarzen Einser die erste deutsche Briefmarke heraus.
- 1874 - Auf dem Wiener Zentralfriedhof finden erstmals Bestattungen statt.
- 1914 - Das deutsche Ostasiengeschwader siegt im Seegefecht bei Coronel über ein britisches Geschwader.
- 1945 - Australien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 1946 - Gründung des Landes Niedersachsen durch Verordnung Nr. 55 der britischen Militärregierung.
- 1949 – Die erste Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erscheint.
- 1954 – Die algerische Befreiungsfront (FLN) beginnt den Algerienkrieg.
- 1956 - Ungarn erklärt seinen Austritt aus dem Warschauer Pakt
- 1961 - In Deutschland wird mit den vierstelligen Postleitzahlen zum ersten Mal weltweit ein vollständiges Postleitzahlensystem eingeführt.
- 1962 - Die Mongolei wird Mitglied in der UNESCO.
- 1963 - In Südvietnam findet ein Militärputsch statt, der Präsident Ngo Dinh Diem, seinen Bruder Nhu Dinh und weitere Personen das Leben kostet.
- 1970 - Indienststellung des ersten Rettungshubschraubers Christoph 1.
- 1974 - Guinea-Bissau wird Mitglied in der UNESCO.
- 1981 - Antigua und Barbuda erhält seine Unabhängigkeit
- 1981 - Am Flughafen Frankfurt räumt die Polizei das Hüttenlager der Gegner der "Startbahn West"
- 1986 - In Afghanistan verliert Babrak Karmal auch das Amt des Präsidenten des Revolutionsrates und damit seine Funktion als Staatsoberhaupt.
- 1987 - Afghanistan: Die Loja Dschirga verabschiedet die Verfassung der "Republik Afghanistan" und wählt Generalsekretär Mohammed Nadschibullah zum Staatspräsidenten.
- 1993 - Der Vertrag von Maastricht tritt in Kraft
- 1995 - Kamerun wird in das Commonwealth aufgenommen.
- 2000 - Serbien und Montenegro wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 2002 - Branco Crvenkovski wird Ministerpräsident in Mazedonien
  - - (bis 15. November. Volkszählung in Mazedonien

Wirtschaft

Wissenschaft, Technik


- 1770 - Das Berg- und hüttenmännisches Lehrinstitut (Vorgänger der Technischen Universität) wird in Berlin gegründet.
- 1895 - in Berlin im Variete Wintergarten findet durch die Gebrüder Max und Emil Skladanowsky erstmals auf der Welt eine kinematographische Vorführung statt.
- 1952 - US-amerikanische Kernphysiker zünden auf dem Eniwetok-Atoll im pazifischen Ozean die erste Wasserstoffbombe.

Kultur


- 1838 - Uraufführung der komischen Oper "Der Schöffe von Paris" von Heinrich Dorn in Riga.

Religion


- 610 - das Pantheon in Rom wird von Bonifatius IV. in eine Kirche umgewandelt und der Königin der Märtyrer geweiht - die vor den Toren Roms in den Katakomben befindlichen Märtyrergräber wurden den anstürmenden germanischen Stämmen preisgegeben. Die Erinnerung an die Weihe des Pantheons wird später zum Allerheiligenfest und bewahrt das antike Baudenkmal vor dem Verfall.

Katastrophen


- 1755 - Lissabon (Portugal) wird durch ein Erdbeben und einen drauf folgenden Tsunami zu zwei Dritteln zerstört. Dabei kommen etwa 60.000 Menschen allein in Lissabon ums Leben.
- 1949 - Ein Kampfflugzeug P-38 stößt über dem Flughafen von Washington D.C. mit einer DC-4 zusammen. 55 Menschen kommen ums Leben.
- 1955 - Denver, Colorado: Eine Douglas DC-6B explodiert in der Luft, nachdem ein Passagier eine Bombe gezündet hatte. 44 Menschen finden dabei den Tod.
- 1959 - Rio de Janeiro: Eine Lockheed Constellation der deutschen Lufthansa, auf einem planmäßigen Flug aus Hamburg kommend, stürzt beim Landeanflug wegen schlechter Sicht und heftigem Regen kurz vor der Küste ins Meer. 36 Menschen sterben, 3 können gerettet werden.
- 1961 - Eine Douglas DC-7C der brasilianischen Fluggesellschaft Panair do Brasil stürzt beim Landeanflug auf Recife, Brasilien ab. Alle 45 Personen werden dabei getötet.
- 1986 - Großbrand beim Chemiekonzern Sandoz in Schweizerhalle bei Basel, Löschwasser verseucht den Rhein.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 1339 - Rudolf IV. (Österreich), Herzog (und selbst ernannter Erzherzog) von Österreich 1358-1365
- 1452 - Hilger de Burgis, Weihbischof in Köln und Lüttich
- 1596 - Pietro da Cortona, bedeutender Baumeister und Maler des programmatischen, römischen Hochbarocks
- 1607 - Georg Philipp Harsdörffer, deutscher Dichter des Barock
- 1625 - Oliver Plunkett, Erzbischof von Armagh und Primas von Irland
- 1633 - Gerhard Wolter Molanus, Bedeutender Privatgelehrter, Büchersammler und evangelischer Abt des Klosters Loccum
- 1636 - Nicolas Boileau, französischer Schriftsteller
- 1661 - Ludwig von Frankreich, französischer Thronfolger, Sohn Ludwigs XIV.
- 1704 - Paul Daniel Longolius, lexikalischer Hauptredakteur
- 1707 - Giuseppe Bonito, italienischer Maler
- 1755 - Johann Theodor Roscher, deutscher Hütteninspektor
- 1757 - Antonio Canova, italienischer Bildhauer und einer der Hauptvertreter des italienischen Klassizismus
- 1757 - Johann Georg Rapp, württembergischer Separatistenführer
- 1761 - Angelo Anelli, italienischer Librettist und Schriftsteller
- 1771 - Johann Stephan Schütze, Schriftsteller und gehörte zum Goethekreis
- 1778 - Gustav IV. Adolf, König von Schweden von 1792 bis 1809
- 1781 - Karl Joseph Stieler, deutscher Maler
- 1808 - John Taylor, 3. Präsident der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
- 1816 - Friedrich Wilhelm Hackländer, deutscher Schriftsteller
- 1825 - Friedrich Haase, deutscher Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor
- 1832 - Richard B. Hubbard, 17. Gouverneur von Texas
- 1841 - Minna Cauer, deutsche Pädagogin und Frauenrechtlerin
- 1848 - Jules Bastien-Lepage, französischer Maler
- 1849 - William Merritt Chase, US-amerikanischer Maler
- 1855 - Guido Adler, österreichischer Musikwissenschaftler
- 1858 - Ludwig von Struve, Astronom
- 1865 - Sámuel Teleki, österreichisch-ungarischer Politiker, Entdecker und Forschungsreisender
- 1871 - Stephen Crane, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1872 - Friedrich Funder, Herausgeber der Wiener Tageszeitung Reichspost
- 1877 - Else Ury, deutsche Schriftstellerin und Kinderbuchautorin
- 1878 - Carlos Saavedra Lamas, argentinischer Politiker
- 1878 - Paul Beckers, deutscher Komiker
- 1879 - Oskar Barnack, deutscher Feinmechaniker
- 1879 - Pál Teleki, ungarischer Wissenschafter und Politiker
- 1880 - Alfred Wegener, deutscher Meteorologe und Geowissenschaftler
- 1885 - Anton Flettner, deutscher Schiffs- und Flugzeugingenieur
- 1885 - Pierre Dupong, luxemburgischer Politiker
- 1886 - Hermann Broch, österreichischer Autor
- 1887 - Max Trapp, deutscher Komponist
- 1889 - Hannah Höch, Collagekünstlerin des Dadaismus
- 1889 - Philip John Noel-Baker, britischer Politiker und Nobelpreisträger
- 1892 - Alexander Alexandrowitsch Aljechin, russischer Schachspieler und der 4. Schachweltmeister
- 1893 - Andreas Paul Weber, deutscher Lithograph, Zeichner und Maler
- 1902 - Eugen Jochum, deutscher Dirigent
- 1903 - Jean Tardieu, französischer Dichter und Dramatiker
- 1905 - Aldo Fabrizi, italienischer Filmschauspieler und Regisseur
- 1909 - Bruno Bjelinski, kroatischer Komponist
- 1911 - Hermann Bondi, britischer Mathematiker und Kosmologe
- 1920 - Hansjörg Martin, deutscher Schriftsteller
- 1921 - Harald Quandt, deutscher Industrieller
- 1921 - Ilse Aichinger, österreichische Schriftstellerin
- 1923 - Egon von Neindorff, Hippologe
- 1923 - Helmut Moritz, österreichischer Geodät
- 1923 - Victoria de los Angeles, spanische Opernsängerin
- 1925 - Fritz Laband, deutscher Fußballspieler
- 1927 - Marcel Ophüls, deutscher Regisseur (Sohn von Max Ophüls)
- 1928 - Dieter Borkowski, deutscher Schriftsteller, Journalist und Historiker
- 1932 - Edgar Reitz, deutscher Regisseur
- 1932 - Francis Arinze, nigerianischer Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1933 - Helmut Moritz, österreichischer Geodät
- 1934 - Klaus Richtzenhain, deutscher Leichtathlet
- 1934 - Umberto Agnelli, italienischer Industrieller
- 1935 - Edward Said, palästinänsischer Literaturtheoretiker und Kritiker
- 1937 - Jürgen Echternach, deutscher Politiker
- 1937 - Witta Pohl, deutsche Schauspielerin
- 1937 - Bill Anderson, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 1938 - Josef Riegler, österreichischer Politiker
- 1939 - Aras Ören, Schauspieler, Journalist und Schriftsteller
- 1941 - Uffe Ellemann-Jensen, dänischer Politiker
- 1942 - Larry Flynt, US-amerikanischer Verleger
- 1943 - Reinhild Hoffmann, deutsche Choreografin
- 1943 - Salvatore Adamo, belgischer Musiker, Liedermacher und Schlagersänger
- 1944 - Gabriele Geißler, deutsche Tischtennisspielerin
- 1944 - Mike Bernie, britischer Musiker
- 1945 - Ric Grech, britischer Musiker
- 1946 - Dennis Muren, Visual-Effects-Supervisor bei den Star-Wars-Filmen
- 1946 - Robert Yeazel, US-amerikanischer Musiker
- 1948 - Calvin Russell, US-amerikanischer Musiker, Vertreter des Roots Rock
- 1948 - Eddy Stibbe, niederländischer Vielseitigkeitsreiter
- 1948 - Nicholas Thomas Wright, anglikanischer Bischof von Durham
- 1948 - Werner Holz, deutscher Maler
- 1949 - Bernhard Cullmann, deutscher Fußballspieler
- 1949 - Rainer Hunold, deutscher Schauspieler
- 1950 - Barbara Fairchild, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1950 - Dan Peek, US-amerikanischer Musiker (America)
- 1950 - Robert B. Laughlin, US-amerikanischer Physiker
- 1954 - Chris Morris, britischer Musiker
- 1956 - Ralf Isau, deutscher Schriftsteller
- 1962 - Magne Furuholmen, norwegischer Musiker (A-ha)
- 1962 - Ulf Timmermann, deutscher Leichtathlet
- 1963 - Katja Riemann, deutsche Filmschauspielerin
- 1964 - Otto Konrad, österreichischer Fußballspieler
- 1965 - Sandra Redmann, deutsche Politikerin (SPD)
- 1966 - Barbara Becker, deutsche Schmuck- und Modedesignerin
- 1968 - André Nendza, deutscher Musiker
- 1971 - Oliver W. Sakowitz, deutscher Arzt
- 1972 - Mario Barth, deutscher Comedian
- 1973 - Aishwarya Rai, indische Schauspielerin
- 1974 - Emma George, australische Stabhochspringerin
- 1978 - Cosmo Klein, deutscher Sänger und Songwriter
- 1988 - Ai Fukuhara, japanische Tischtennisspielerin

Gestorben


- 987 - Harald Blauzahn, König von Dänemark
- 1148 - Malachias, Erzbischof von Armagh
- 1635 - Johann Bernhard Gottsleben, evangelischer Geistlicher in Frohnhausen und Dillenburg
- 1700 - Karl II., König von Spanien
- 1795 - Johann Ulrich Schellenberg, Schweizer Maler und Kupferstecher
- 1832 - Julius von Voß, deutscher Schriftsteller
- 1846 - Franz Anton Ries, deutscher Violinist in der Bonner kurfürstlichen Kapelle
- 1849 - Peter Alois Gratz, katholischer Bibelwissenschaftler
- 1870 - Frederick Chamier, englischer Schriftsteller
- 1877 - Friedrich Graf von Wrangel, preußischer Offizier
- 1888 - Nikolai Michailowitsch Prschewalski, russischer Asienforscher
- 1894 - Alexander III., russischer Zar
- 1903 - Theodor Mommsen, deutscher Historiker
- 1907 - Alfred Jarry, französischer Schriftsteller
- 1914 - Christopher Cradock, britischer Admiral
- 1956 - Pietro Badoglio, italienischer Politiker und Regierungschef
- 1963 - Ngo Dinh Diem, Diktator Südvietnams (hingerichtet)
- 1968 - Georgios Papandreou, Ministerpräsident von Griechenland
- 1971 - Gertrud von Le Fort, deutsche Schriftstellerin
- 1972 - Ezra Pound, US-amerikanischer Lyriker
- 1977 - Franco Albini, italienischer Architekt
- 1979 - Mamie Eisenhower, ehemalige First Lady der USA
- 1982 - James Broderick, US-amerikanischer Schauspieler
- 1982 - King Vidor, US-amerikanischer Regisseur
- 1983 - Anthony van Hoboken, Musikwissenschaftler und Musiksammler
- 1989 - Hoimar von Ditfurth, deutscher Arzt, Journalist, TV-Moderator und Schriftsteller
- 1994 - Joey Stefano, war einer der bekanntesten Porno-Darsteller
- 1995 - Lex Hixon, US-amerikanischer Poet, Philosoph und spiritueller Lehrer
- 2002 - Käte Jaenicke, deutsche Schauspielerin (Mutter von Anja Jaenicke)
- 2003 - Heinz Zahrnt, deutscher Theologe und Publizist
- 2004 - James Hanson, britischer Unternehmer
- 2004 - Klaus-Günter Pods, Richter am Bundesarbeitsgericht
- 2004 - Marco Augusto Quiroa, guatemaltekischer Maler und Schriftsteller

Feiertage und Gedenktage


- Nationalfeiertag in Algerien (Tag der Revolution von 1954)
- Nationalfeiertag in Antigua und Barbuda (Unabhängigkeitstag von 1981)
- Welt-Vegan-Tag
- Allerheiligen

Siehe auch


- 31. Oktober - 2. November
- 1. Oktober - 1. Dezember
- November - Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 1101 ja:11月1日 ko:11월 1일 simple:November 1 th:1 พฤศจิกายน

1757

Ereignisse


- 2. Januar: Britische Truppen nehmen Calcutta in Indien ein
- 5. Januar: Die Preußen verhaften in Leipzig 50 bis 60 Kaufleute und sperren sie ins Rathaus ein, um eine verlangte Geldsumme einzufordern
- 19. März: Der preußische General Hans Karl von Winterfeldt (1707–1757) schlägt vor gegen Königgrätz und Pardubitz vorzugehen
- 30. März: In Schwerin wird ein preußischer Kriegsrat durch General Hans Karl von Winterfeldt und Oberst Johann Wilhelm Graf von der Goltz (17371793) gehalten
- 6. Mai: Friedrich II. siegt in der Schlacht von Prag
- 18. Mai: Die Hauptstadt des Mon-Königreiches wird von den Burmesen zerstört
- 18. Juni: Friedrich II. unterliegt in der Schlacht von Kolín
- 26. Juli: In der Schlacht bei Hastenbeck wird der Duke of Cumberland geschlagen. Im Kloster Zeven stimmt dieser der Auflösung seines Heeres zu
- 30. August: In der Schlacht bei Groß-Jägersdorf besiegten die Russen ein kleines preußisches Heer von 30.000 Mann. Der Weg nach Berlin ist offen, doch der Vormarsch scheitert an der mangelhaften russischen Logistik
- 7. September: In der Schlacht bei Moys schlagen die Preußen am einen Angriff der Österreicher zurück
- 27. September: französische Truppen dringen unter Duc de Richlieu im preußischen Fürstentum Halberstadt ein
- 5. November: Friedrich II. schlägt bei Roßbach die Reichsarmee und die Franzosen in der Schlacht vernichtend
- 5. Dezember: Friedrich II. schägt in der Schlacht bei Leuthen die österreichische Hauptarmee
- Im Januar wird gegen Friedrich II. die Reichsexekution (eine Art Kriegserklärung) erklärt
- Das Pantheon in Paris wird gebaut
- Stiftung des Militär-Maria-Theresien-Ordens
- Im Oktober wird auf Befehl Friedrich II. Schloss Groschwitz geplündert
- Gründung der St. Petersburger Kunstakademie

Kultur


- 5. November: Uraufführung der Oper La clemenza di Tito von Ignaz Holzbauer in Mannheim
- 20. November: Uraufführung der Oper L'Isola disabitata von Domenico Scarlatti am Teatro San Samuele in Venedig
- Eröffnung der Petersburger Kunstakademie

Geboren


- 11. Januar: Alexander Hamilton, US-amerikanischer Politiker († 1804)
- 27. Januar: Gomes Freire de Andrade, portugiesischer General und das Haupt einer liberalen und nationalistischen Verschwörung gegen die absolutistische Monarchie († 1817)
- 3. Februar: Constantin François Volney, Reisender und Geschichtspilosoph († 1820)
- 21. März: James Sowerby, Naturforscher und Maler († 1822)
- 30. März: Jean François Pilâtre de Rozier, französischer Luftfahrtpionier († 1785)
- 22. April: Alessandro Rolla, italienischer Violinspieler und Komponist († 1841)
- 9. Juni: Johann Rudolf Czernin, österreichischer Verwaltungsbeamter († 1845)
- 18. Juni: Ignaz Pleyel, Komponist († 1831)
- 22. Juni: George Vancouver, Britischer Offizier der Royal Navy und Entdecker († 1798)
- 13. August: James Gillray, britischer Karikaturist († 1815)
- 3. September: Karl August (Sachsen), Herzog und Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach († 1828)
- 25. September: Johann Friedrich Lempe, Professor der Mathematik an der heutigen Bergakademie Freiberg
- 5. Oktober: Charles-Malo-François de Lameth, französischer General († 1832)
- 9. Oktober: Karl X. (Frankreich), der letzte König von Frankreich aus dem Haus Bourbon († 1836)
- 26. Oktober: Heinrich Friedrich Karl Freiherr vom Stein, preußischer Politiker († 1831)
- 26. Oktober: Carl Leonhard Reinhold, Wichtigster aus Österreich stammender Vertreter der deutschen Aufklärung. († 1823)
- 1. November: Antonio Canova, italienischer Bildhauer († 1822)
- 1. November: Johann Georg Rapp († 1847)
- 3. November: Robert Smith, US-amerikanischer Außenminister († 1842)
- 4. November (oder 8. November): Francis de Rottenburg, britischer General und Militärschriftsteller deutsch-polnischer Herkunft († 1832)
- 11. November: Pierre-François-Charles Augereau, französischer General, Marschall von Frankreich, († 1816)
- 15. November: Jacques-René Hébert, französischer Revolutionär († 1794)
- 28. November: William Blake, englischer Romantiker († 1827)
- 28. Dezember: Reinhard Woltmann, deutscher Wasserbauingenieur († 1837)
- James Wilkinson, US-amerikanischer General und erster Gouverneur von Louisiana († 1825)

Gestorben


- 9. Januar: Bernard le Bovier de Fontenelle, Französischer Schriftsteller (
- 1657)
- 10. März: Johann Joseph Graf von Trautson, Erzbischof der Erzdiözese Wien und Kardinal (
- 1707)
- 14. März: John Byng, englischer Admiral (
- 1704)
- 27. März: Johann Stamitz, böhmischer Violinist, Kapellmeister und Komponist (
- 1717)
- 15. April: Franz Joseph Spiegler, deutscher Maler (
- 1691)
- 15. April: Rosalba Carriera, venezianische Malerin (
- 1675)
- 16. April: Daniel Gran, war einer der bedeutendsten österreichischen Barockmaler (
- 1694)
- 16. Mai: Kurt Christoph Graf von Schwerin, preußischer Generalfeldmarschall (
- 1684)
- 26. Juni: Maximilian Ulysses Browne, österreichischer Feldmarschall irischer Abstammung (
- 1705)
- 5. Juli: Antoine Pesne, Hofmaler in Preußen (
- 1683)
- 23. Juli: Domenico Scarlatti, italienischer Komponist des Barock (
- 1685)
- 8. September: Hans Karl von Winterfeldt, preußischer General (
- 1707)
- 2. Oktober: Luigi Centurioni, italienischer Ordensgeneral
- 17. Oktober: René Antoine Ferchault de Réaumur, französischer Wissenschaftler (
- 1683)
- 25. Oktober: Anton Sturm, deutscher Bildhauer des Barock und Rokoko (
- 1690)
- 30. Oktober: Osman III., Sultan des Osmanischen Reiches (
- 1699)
- 12. November: Colley Cibber, ein britischer Theaterleiter, Impressario, Dramatiker und Dichter (
- 1681)
- Zacharias Hildebrandt, deutscher Orgelbauer (
- 1688) ko:1757년

1822

Ereignisse


- 15. Januar: Beim Untergang der chinesischen Dschunke Tek Sing („Wahrer Stern“) sterben mindestens 1600 Menschen, mehr als beim Sinken der Titanic. Nur etwa 200 Menschen werden von einer anderen Dschunke und einem britischen Handelsschiff gerettet
- 30. März: Florida wird United States territory
- 24. Mai: Niederlage spanischer Truppen am südamerikanischen Vulkan Pichincha. Ecuador wird unabhängig und schließt sich Großkolumbien an
- 22. Juni Kabinettsordre betrifft Vereinigung der beiden Provinzen Jülich-Kleve-Berg und Großherzogtum Niederrhein zur preußischen Rheinprovinz
- 7. September: Brasilien erklärt sich für unabhängig von Portugal
- 1. Dezember: Dom Pedro wird als Pedro I. als Kaiser von Brasilien gekrönt
- Mollenhauer, die erfolgreichste Holzblasinstrumentenbauwerkstatt, wird in Fulda (Hessen) gegründet
- Jean-François Champollion gelingt die Entzifferung der ägyptischen Hieroglyphen
- Charles Babbage baut seine Differenzmaschine

Kultur


- 21. Februar: Uraufführung der komischen Oper Le Petit souper von Victor Dourlen an der Opéra-Comique in Paris
- Das erste Buch in färöischer Sprache erscheint: Færøske Kvæder om Sigurd Fofnersbane og hans Æt von Hans Christian Lyngbye. Es trägt einen dänischen Titel, da es gleichzeitig eine Übersetzung der hier gesammelten Balladendichtung enthält

Geboren


- 2. Januar: Rudolf Julius Emanuel Clausius, deutscher Physiker († 1888)
- 4. Januar: Georg Büchmann, deutscher Philologe († 1884)
- 6. Januar: Heinrich Schliemann, deutscher Archäologe († 1890)
- 7. Januar: Theodor Aufrecht, Indologe und Sanskritist († 1907)
- 8. Januar: Alfredo Piatti, italienischer Cellovirtuose und Komponist († 1901)
- 12. Januar: Etienne Lenoir, französischer Erfinder und Geschäftsmann († 1900)
- 12. Januar: Jean Joseph Étienne Lenoir, französischer Erfinder und Geschäftsmann († 1900)
- 16. Januar: Henri d'Orléans, duc d'Aumale, französischer General, Historiker und Kunstsammler († 1897)
- 19. Januar: Joseph Gottsleben, Buchdruckereibesitzer und Zeitungsverleger in Mainz († 1888)
- 28. Januar: Alexander Mackenzie, kanadischer Politiker und Premierminister
- 16. Februar: Francis Galton, britischer Mediziner († 1911)
- 17. Februar: Georg Weerth, deutscher Kaufmann und Schriftsteller († 1856)
- 18. Februar: Georg Oechsner, Politiker († 1895)
- 21. Februar: Ludwig Beckmann, deutscher Maler († 1902)
- 22. Februar: Adolf Kussmaul, deutscher Arzt und medizinischer Forscher († 1902)
- 25. Februar: Wilhelm Amberg, deutscher Genremaler († 1899)
- 3. März: Bernhard Hammer, Schweizer Politiker († 1907)
- 4. März: Jules Antoine Lissajous, französischer Physiker († 1880)
- 7. März: Adolf Foglár, österreichischer Jurist und Schriftsteller († 1900)
- 8. März: Ignacy Lukasiewicz, Polnischer Chemiker, Apotheker und Erfinder. († 1882)
- 20. März: Karl Braun, deutscher Freihändler († 1893)
- 22. März: Rosa Bonheur, französische Malerin († 1899)
- 5. April: Paolo Ferrari, italienischer Lustspieldichter († 1889)
- 16. April: Karl Theodor Robert Luther, deutscher Astronom, der vor allem durch die Entdeckung zahlreicher Asteroiden bekannt wurde. († 1905)
- 16. April: Robert Luther, deutscher Astronom
- 20. April: Auguste Jauch, deutsche Philanthropin († 1902)
- 21. April: Hannibal Goodwin, US-amerikanischer Geistlicher und Erfinder († 1900)
- 25. April: Max Maria von Weber, sächsischer Eisenbahndirektor († 1881)
- 27. April: Ulysses Simpson Grant, US-amerikanischer Politiker, 18. Präsident der USA († 1885)
- 16. Mai: Karl Alexander von Burchtorff, Regierungspräsident von Oberfranken († 1894)
- 20. Mai: Frédéric Passy, französischer Friedensnobelpreisträger und Politiker († 1912)
- 26. Mai: Edmond de Goncourt, französischer Schriftsteller
- 27. Mai: Joachim Raff, schweizer Komponist († 1882)
- 27. Mai: Joseph Joachim Raff, Komponist und Musikpädagoge deutscher Herkunft († 1882)
- 8. Juli: Friedrich Kaulbach, deutscher Maler († 1903)
- 22. Juli: Gregor Mendel, Abt und Naturforscher († 1884)
- 22. Juli: Johann Gregor Mendel, Mönch, Genetiker († 1884)
- 22. Juli: Josef Haltrich, sächsischer Lehrer, Pfarrer und Volkskundler († 1886)
- 26. Juli: Jakob Dubs, Schweizer Politiker († 1879)
- 12. August: Heinrich Louis d'Arrest, Astronom in Berlin, Leipzig und Kopenhagen († 1875)
- 15. August: Wilhelm Rust, deutscher Komponist und Thomaskantor († 1892)
- 11. September: Heinrich Adolph Meyer, deutscher Meeresforscher und Fabrikant († 1889)
- 11. September: Olga Nikolajewna Romanowa, Königin von Württemberg
- 20. September: Peter Mitterhofer, ihm wird die Erfindung der Schreibmaschine zugeschrieben. († 1893)
- 4. Oktober: Rutherford B. Hayes, der 19. Präsident der USA († 1893)
- 7. Oktober: Rudolf Leuckart, deutscher Zoologe und Begründer der Parasitologie († 1898)
- 9. Oktober: Onno Klopp, Publizist und Historiker († 1903)
- 29. Oktober: Mieczyslaw Halka Ledóchowski, Kardinal und Erzbischof von Gniezno († 1902)
- 4. Dezember: Georg Christian Dieffenbach, deutscher Pfarrer und Dichter († 1901)
- 10. Dezember: César Franck, französischer Komponist († 1890)
- 11. Dezember: Karl Heinrich von Weizsäcker, evangelischer Theologe
- 12. Dezember: Johann Anton Wilhelm von Carstenn, Kaufmann, Unternehmer und Stadtplaner († 1896)
- 23. Dezember: Wilhelm Bauer, deutscher Ingenieur († 1875)
- 24. Dezember: Matthew Arnold, englischer Dichter und Kulturkritiker († 1888)
- 24. Dezember: Charles Hermite, französischer Mathematiker († 1901)
- 27. Dezember: Louis Pasteur, französischer Mikrobiologe (Pasteurisierung) († 1895)

Gestorben


- 5. Februar: Joseph Marius von Babo, deutscher Schriftsteller (
- 1756)
- 10. Februar: Herzog Albert von Sachsen-Teschen, bedeutender Kunstmäzen (
- 1738)
- 22. Februar: Ali Pascha Tepelena, albanischer Großgrundbesitzer und osmanischer Pascha (
- 1741)
- 2. März: Hermann Uber, deutscher Komponist und Kreuzkantor (
- 1781)
- 3. April: Friedrich Justin Bertuch, deutscher Unternehmer und Mäzen (
- 1747)
- 5. Mai: Schack Hermann Ewald, deutscher Hofbeamter und Publizist (
- 1745)
- 8. Mai: John Stark, US-amerikanischer General im US-amerikanischen Unabhängigkeitskrieg (
- 1728)
- 10. Mai: Roch-Ambroise Cucurron Sicard, französischer Geistlicher und „Taubstummen“-Lehrer. (
- 1742)
- 17. Mai: Armand Emmanuel du Plessis, Herzog von Richelieu, französischer Staatsmann (
- 1766)
- 3. Juni: René-Just Haüy, französischer Mineraloge (
- 1743)
- 25. Juni: E.T.A. Hoffmann, deutscher Romantiker (
- 1776)
- 8. Juli: Percy Bysshe Shelley, britischer Schriftsteller (
- 1792)
- 23. Juli: Hieronymus Graf von Colloredo-Mannsfeld, österreichischer General in den Napoleonischen Kriegen (
- 1775)
- 12. August: Robert Castlereagh, war englischer Staatsmann (
- 1769)
- 19. August: Jean-Baptiste Joseph Delambre, französischer Astronom (
- 1749)
- 25. August: Friedrich Wilhelm Herschel, deutscher Astronom, Musiker und Komponist (
- 1738)
- 25. August: Wilhelm Herschel, deutscher Astronom, Musiker und Komponist (
- 1738)
- 8. September: Josef Karel Ambrož, tschechischer Komponist (
- 1754)
- 17. September: Louise Brachmann, deutsche Schriftstellerin
- 13. Oktober: Antonio Canova, italienischer Bildhauer (
- 1757)
- 25. Oktober: Antal Csermák, ungarischer Komponist (
- 1774)
- 25. Oktober: James Sowerby, Naturforscher und Maler (
- 1757)
- 6. November: Claude-Louis Berthollet, französischer Chemiker und Arzt (
- 1748)
- 19. November: Johann Georg Tralles, Mathematiker und Physiker (
- 1763)
- 19. November: Manuel Fernandes Tomás, portugiesischer Jurist und Staatsmann (
- 1771)
- 19. November: Manuel Fernandes Tomás, portugiesischer Jurist und Staatsmann (
- 1771)
- 26. November: Karl August Fürst von Hardenberg, preußischer Staatsmann (
-  1750)
- 8. Dezember: Saul Ascher, deutscher Schriftsteller (
- 1767)
- Peter Puget, britischer Seefahrer (
-  1765)

Sonstiges

Frankfurter Sparkasse von 1822 ko:1822년 simple:1822

Venedig

Venedig [] (ital. Venezia []) ist eine Stadt im Nordosten Italiens an der adriatischen Küste, Hauptstadt der Region Venetien und der Provinz Venedig. Die Stadt ist eines der beliebtesten touristischen Ziele in Europa und ist auch für ihren Karneval bekannt. Auf der UNESCO-Liste der schützenswerten Kulturdenkmäler des Kontinents liegt Venedig auf Platz 1 - vor Český Krumlov in Südböhmen.

Lage und Stadtgliederung

Das historische Zentrum Venedigs liegt auf mehreren Inseln inmitten der Lagune von Venedig einige Kilometer nördlich der Mündung des Po. Am wichtigsten sind dabei die durch den Canal Grande (auf italienischen Karten oft auch als Canale Grande bezeichnet) in zwei Teile getrennte Hauptinsel und die durch den Canale della Giudecca von der Hauptinsel getrennte Giudecca. Auf dem Festland gehören die "hässlichen Schwestern" Mestre und Marghera dazu. Rund um die Lagune finden sich weitere Städte, unter anderem die Fischerstadt Chioggia, die auch den Übernamen "das kleine Venedig" trägt. Der Lido gehört politisch zur Stadt Venedig, ebenso Inseln wie Torcello, Murano, Burano, San Erasmo und Vignole. Vignole Vignole Das historische Zentrum der Stadt ist traditionell aufgeteilt in sechs Stadtteile: Cannaregio, San Polo, Dorsoduro (mit der Insel Giudecca), Santa Croce, San Marco and Castello (mit San Pietro di Castello und Santa Elena).

Geschichte

Zur Geschichte der Republik siehe den Hauptartikel Republik Venedig. Republik Venedig Was heute Venedig ist, entwickelte sich schon seit der späten Antike in Form verstreuter Siedlungen auf den Inseln der entstehenden Lagune. Der Name Venedig zeugt vom Volk der Veneter,das hier ansässig gewesen war. Die Stadt wurde durch Flüchtlinge aus Oberitalien besiedelt, die sich vor der Invasion der Hunnen 452 und später der Langobarden 568 in den Sümpfen und auf den zahllosen Inseln der Brenta-Mündung verbargen. Die vor den Hunnen Flüchtenden sollen sich mit der Losung Veni etiam (etwa: "Auch ich bin (hierher) gekommen") gegrüßt haben. Von dieser Losung soll sich nach einer anderen gängigen Erklärung der Name Venedig ableiten. Venedig trat die politische Nachfolge der Laguneninsel Torcello an, die als bedeutende Bischofsstadt aus noch unbekannten Gründen (Malaria?) von ihren Bewohnern in Richtung Venedig verlassen wurde und dabei eine Abgegangene wurde. Als Außenposten des Byzantinischen Reiches, gelang es den Venezianern, im Gegensatz zu den übrigen oberitalienischen Städten, ihre Selbstständigkeit gegenüber dem Fränkischen bzw. dem Heiligen Römischen Reich zu bewahren. Außerdem profitierten sie davon, dass Byzanz angesichts der Invasionen von Langobarden, Franken, Slawen, Awaren, Persern und Arabern nicht in der Lage war, diesen Außenposten wirklich zu beherrschen. Im Gegenteil gelang es Venedig sehr erfolgreich zwischen den Kaiserreichen zu lavieren und äußerst günstige Handelsverträge zu erwirken, die ihm eine jahrhundertelange Monopolstellung im Handel zwischen Westeuropa und Byzanz sicherten. Schon früh unter Führung eines Dogen und seiner verschiedenen Ratsgremien, wie etwa des Kleinen und des Großen Rates, erreichte der venezianische Stadtadel eine Stabilisierung seiner Vorherrschaft in der Stadt durch Handelsprivilegien, Abschließung gegen aufsteigende Familien (1297) und die Einführung von Überwachungsgremien mit fast unbeschränkter Vollmacht (wie etwa dem Rat der Zehn). Es bildete sich die Republik Venedig heraus, die sich im Lauf des 14. Jahrhunderts auch auf das Festland ausdehnte. Bereits im 10. Jahrhundert unterstützte die Stadt ihre einstige Herrin Byzanz gegen die in Süditalien eingefallenen Muslime. Der byzantinische Einfluss in der Stadt ist auch an vielen Bauten erkennbar, wie beispielsweise am Markusdom. Markusdom Im 9. Jahrhundert wurde der heilige Markus zum Schutzpatron erkoren, er gesellte sich zum heiligen Theodor. Die Säulen der beiden Heiligen befinden sich noch heute auf der Piazzetta, dem zum Meer weisenden Nebenplatz des Markusplatzes. In San Marco werden die Gebeine des heiligen Markus aufbewahrt, die der Legende zufolge aus Alexandria gestohlen wurden. Dieser Akt zeugt bereits von einem gestiegenen Selbstbewusstsein. Durch ihre Beziehungen zu Byzanz konnte die Stadt in diesem Raum enorme wirtschaftliche Vorteile gewinnen. Seit sie ihre Flotte gegen die seldschukischen Türken eingesetzt hatte, gestand ihr Kaiser Alexios I. 1081 ein Handelsabkommen zu, das ihr das De-Facto-Monopol im Byzantinischen Reich gab. Im Zuge der ersten Kreuzzüge und bedingt durch diese Handelsprivilegien, die sich auch in einem Kaufmannsviertel in der Hauptstadt niederschlugen, nahmen die Feindseligkeiten zwischen Venezianern und Byzantinern zu. Anlässlich des Vierten Kreuzzuges nützte der Doge Enrico Dandolo die Gelegenheit, sich des reichen Konstantinopel zu bemächtigen, und "dirigierte" ihn um. 1204 wurde Konstantinopel erobert und geplündert; das neu entstandene Lateinische Kaiserreich wurde von Venedig dominiert - die Stadt hatte den ersten Höhepunkt ihrer Macht erreicht. Zahllose geplünderte Kunstschätze gelangten von Byzanz in den Westen, so auch die bronzene Quadriga der Markuskirche. Aus diesem 'Coup' - der die Hauptursache für das bis heute andauernde misstrauische Verhältnis der orthodoxen Völker Osteuropas, insbesondere der Russen, gegenüber dem Westen war - folgte allerdings auch ein endloser Konflikt mit Genua, der Ursache für vier verheerende Kriege war. Im letzten Krieg eroberten die Genuesen 1381 das am Südrand der Lagune gelegene Chioggia, aber letztlich mussten sie erfolglos abziehen. Während Genua den Handel über das Schwarze Meer zunehmend dominierte, herrschte Venedig im Levantehandel vor. Durch die Heirat von Caterina Cornaro mit dem letzten König von Zypern fiel die Insel nach dem Tod des Königs und auch des Thronfolgers an Venedig. Zypern Seit dem Fall von Konstantinopel 1453 musste Venedig seine Positionen im östlichen Mittelmeer nach und nach den Osmanen überlassen, seine Bedeutung nahm auch infolge der Verlagerung des Weltverkehrs auf den Atlantik immer mehr ab. Portugal findet den Seeweg um Afrika nach Indien (Vasco da Gama), das Monopol Venedigs auf den Gewürzhandel mit den Gebieten der Levante geht verloren. Nach dem Verlust von Zypern an das Osmanische Reich 1571 wird das Osmanische Reich von der Heilige Liga, bestehend aus Papst, Spanien und Venedig zwar besiegt Seeschlacht von Lepanto, doch der Sieg kann den Verlust Zyperns sowie den weiteren machtpolitischen Niedergang Venedigs nicht aufhalten. Insel um Insel in der Ägäis geht an die Osmanen verloren, die Republik zieht sich mehr und mehr in die Lagune zurück. Mit dem Aufblühen der Länder Portugal, Spanien und schließlich England sowie Holland als neue Seemächte und der einhergehenden Entdeckung und Ausbeutung Amerikas, sind die Tage Venedigs als dominierende See- und Handelsmacht gezählt. In der Folge übernahm die Luxusindustrie (vor allem die Glasbearbeitung) die Rolle des Levantehandels, ebenso der Tourismus. Venedig und Florenz waren die ersten Orte, die zum größeren Teil vom Tourismus lebten. Venedig konnte Dalmatien und zeitweilig den Peloponnes (unter dem Namen Morea) sowie einige griechische Inseln unter seiner Hoheit halten. Der Niedergang der Stadt im 18. Jahrhundert, zumal der ökonomische, wird in der jüngsten Forschung generell zumeist als Mythos behandelt; politisch war sie seitdem unbedeutender als vorher. 1797 verlor die Republik Venedig durch Napoleon ihre Selbstständigkeit und wurde 1815 ein Teil des Lombardo-Venezischen Königreiches, das unter österreichischer Oberhoheit stand. Im Revolutionsjahr 1848 (vgl. Märzrevolution#Italienische Staaten) wurde nach verschiedenen Aufständen in weiten Teilen der ganzen Lombardei am 23. März 1848 unter Daniele Manin erneut eine Republik in Venedig ausgerufen, die über ein Jahr ihre Unabhängigkeit von Österreich behaupten konnte. Am 24. August 1849 wurde die Stadtrepublik von österreichischen Truppen blutig niedergeschlagen, nachdem davor in zwei kurzen Revolutionskriegen zwischen Österreich und Sardinien-Piemont auch die anderen revolutionären Unabhängigkeitsbewegungen in ganz Oberitalien erfolgreich unterdrückt worden waren. In Folge der Niederlage Österreichs gegen Preußen im Deutschen Krieg von 1866, in dem das 1861 neu gegründete Königreich Italien Verbündeter Preußens war, kam Venedig gemäß dem Wiener Friedensvertrag vom 3. Oktober 1866 an Italien (vgl. auch Risorgimento). Risorgimento Kunsthistorisch ist Venedig zur Zeit der Renaissance und des Barock von höchster Bedeutung: es war der "Gegenpol" zu Florenz und beherbergte viele Künstler wie Correggio, Giorgione, Giovanni Bellini, Tizian und später Tintoretto und Giovanni Battista Tiepolo. Der venezianische Stil ist dem Florentiner komplementär: während in Florenz mehr Wert auf Zeichnung und Komposition eines Bildes gelegt wurde, dominierten in Venedig Licht und Farbe. Man kommt allerdings nicht umhin zu konstatieren, dass das Seicento, also das 17. Jahrhundert, in Bezug auf die Kunst in Venedig eine weniger glückliche Zeit war. 17. Jahrhundert Die Kunst, einen Gegenstand durch Farbe und Lichteffekte plastisch erscheinen zu lassen, wurde hier erfunden. So wurde auch ein großer Reichtum in der Farbpalette entwickelt. Dieser "Widerstreit" zwischen Florenz und Venedig lässt sich durch die ganze spätere abendländische Kunstgeschichte bis 1900 weiterverfolgen.

Hochwasser

1900 Die Gebäude Venedigs sind auf Holzpfählen erbaut, die in verschiedene Schichten von Ton und Sand eingerammt sind. Die Technik der "palificazione" hat sich, abgesehen von einer Mechanisierung, bis heute im Wesentlichen nicht geändert. Venedig ist oft von Hochwasser (Acqua Alta) bedroht. Auf dem Markusplatz steht im Schnitt inzwischen an etwa 100 Tagen im Jahr das Wasser. 1966 ereignete sich eine große Sturmflut. Der Meeresspiegel in der Lagune liegt heute 23 cm höher als noch zu Beginn des 20. Jhdts., teils wegen der inzwischen gestoppten Absenkung des Lagunenbodens durch Wasserentnahme und durch den allgemeinen Anstieg des Meeresspiegels. Diese Entwicklung bedroht die historische Bausubstanz der Stadt. Ein Schleusensystem an den Hafeneinfahrten soll die Stadt vor den wiederkehrenden Hochwassern schützen. Das seit Ende 2004 in Bau befindliche Projekt MOSE (modulo sperimentale elettromeccanico) besteht aus 79 Schleusentoren auf dem Meeresgrund, die ab einem Hochwasser von 110 cm über dem Normalpegel durch Druckluft aufgerichtet werden sollen. Die Fertigstellung ist für 2011 vorgesehen. 2011 Kritiker führen gegen das Projekt an, dass der Meeresspiegel durch die weltweite Klimaerwärmung noch weiter steigen könnte und die Ökologie in der Lagunenstadt durch die Schleusen beeinträchtigt wird. In der Tat sind die zur Befriedigung der Bedürfnisse der Erdölindustrie (Industriehafen Porto Marghera) und des Fremdenverkehrs (Kreuzfahrtschiffe) immer weiter vertieften Hafeneinfahrten, darunter namentlich die nördliche bei Punta Sabbioni, das Hauptproblem.

Verkehr

Neben den Landverkehrswegen in der Altstadt in Form von Gassen (Calle, pl. Calli) bilden für den Warentransport noch immer die rund 180 Kanäle das Rückgrat. Wasserbusse (vaporetti) wurden gegen Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt. Für ihren Betrieb zeichnet heute die städtische Verkehrsgesellschaft ACTV (Azienda del Consorzio Trasporti Veneziano) verantwortlich. Über die 3,6km lange, sog Ponte della Libertà (Brücke der Freiheit) für KFZ und Eisenbahn ist die Altstadt an das Festland angebunden. Es bestehen zwei Hauptbahnhöfe: Venezia Santa Lucia als Kopfbahnhof auf der Insel sowie der Knotenbahnhof Venezia Mestre im gleichnamigen Festlandsstadtteil, dem sich westlich ein stillgelegter, aber noch für den örtlichen Güterverkehr benützter Rangierbahnhof anschliesst. Unter Bürgermeister Paolo Costa wurde zuletzt die Schaffung einer U-Bahn-Linie mit direktem Ausstieg auf dem Markusplatz und Murano forciert. Costas seit April 2005 amtierender Nachfolger, der Philosoph Massimo Cacciari, mißt dem Projekt hingegen keine hohe Priorität bei, so daß mittelfristig nicht mit dem Bau einer Metro zu rechnen ist. Venedig verfügt über zwei Flughäfen: Flughafen Venedig (Marco Polo) und den von Billigfluggesellschaften angeflogenen Flughafen Venedig (Treviso).

Kultur

Architektur

Profanbauten

Ein Palast wird im allgemeinen in Venedig als Casa (abgekürzt Ca′) bezeichnet. In der öffentlichen Wahrnehmung gab es nur drei Paläste, die als solche bezeichnet wurden: den Dogenpalast (Palazzo Ducale), den Bischofspalast sowie die Residenz des Patriarchen von Grado. Von den sogenannten byzantinischen Palästen gibt es heute nur noch wenige, und diese sind im 19. Jahrhundert weitgehend verändert worden. Viel alte Substanz ist noch an der Ca' da Mosto (am Canal Grande nordwestlich der Rialtobrücke) erhalten. Die dekorativen Details des Komplexes Loredan und Farsetti, heute Rathaus und Kommunalverwaltung, entstammt weitgehend dem 19. Jahrhundert. Dennoch lässt sich die Fassadenkomposition einer typischen "casa-fondaco" noch klar ablesen: eine Arkadenreihe im Erdgeschoss, welche zum Ein- und Ausladen von Waren geeignet war und ein ebenfalls durchgehend aufgerissener Piano Nobile. Im Grundriss äußert sich dies in einem zentralen Saal, der sich zur Fassade T-förmig erweitert. Im Verlaufe der Gotik wurden die Saalproportionen steiler, und der T-förmige Grundriss wurde zugunsten eines leicht L-artigen, später nur noch geraden durchgehenden Saales aufgegeben. Der sogenannte "gotico fiorito" (keine Übersetzung sinnvoll) verwendet im 15. Jahrhundert an manchen Architekturen am Canal Grande Maßwerk, welches sich vom Dogenpalast herleitet. Der größenmäßig bedeutendeste Bau ist die Ca' Foscari an der ersten Biegung des Canal Grande. Für die Ca'd'Oro ("Goldenes Haus") wurde kürzlich eine farbige Bemalung in Blau und Gold nachgewiesen. Bilder, insbesondere von Vittore Carpaccio und Gentile Bellini, lassen eine intensive Polychromie der gotischen Architektur erkennen. Gentile Bellini] Bedeutende Häuser des 16. Jahrhunderts sind vor allem die beiden Paläste Mauro Codussis, die Ca' Vendramin und der Pal. Corner Spinelli, ersterer mit einem Rückgriff auf einen T-förmigen Saal. Was den Profanbau angeht, so konnte, ganz im Gegensatz zum Sakralbau, Andrea Palladio in Venedig nie Fuß fassen. In seinen "Quattro Libri" sind zwar Entwürfe für die Ca'Corner della Ca' Granda und den Palazzo Grimani überliefert, doch war die konservative Haltung der Venezianer in Bezug auf die architektonische Gestaltung Ihrer Heimatstadt hier nicht zu überwinden. Eben die nach Entwurf von Jacopo Sansovino entstandene Ca' Corner, ein am Canal Grande gelegener Palast der Familie Cornaro, ist ein epochemachender Bau der Hoch-Renaissance mit einen quadratischen Innenhof nach römischem Vorbild. Ein anderer bedeutender Architekt des Cinquecento (also des 16. Jahrhunderts), Sebastiano Serlio, konnte manche seiner Vorstellungen in Kooperation mit dem Patrizier Francesco Zeno bei dessen neu zu errichtendem Palazzo verwirklichen. Bis ins 18. Jahrhundert bleibt man der tradierten dreigeteilten Gebäudetypologie des Palastbaus weitgehend treu. Die letzten Großbauten, heute allesamt museal genutzt und zu diesem Zwecke nicht immer sorgfältig genug umgebaut, sind die Ca'Pesaro, die Ca'Rezzonico und der Palazzo Grassi. Neben dem opulenten Barock des Architekten Baldassare Longhena, der sich in den erstgenannten Gebäuden niederschlug, sind auch neoklassische, "antibarocke" Tendenzen unter Antonio Diedo und dem Architekten Andrea Tirali festzustellen.

Musik und Theater

Seit der Barockzeit ist Venedig eines der wichtigsten Zentren der abendländischen Musik, der Oper und des Theaters. Im nach Brandkatastrophen mehrfach wiederaufgebauten barocken Teatro La Fenice finden ganzjährig Symphoniekonzerte statt, die Opernsaison dauert von Dezember bis Juni.

Biennale

Die Biennale von Venedig gilt als eine der wichtigsten internationalen Kunstausstellungen und wird seit 1895 alle zwei Jahre - bei mehrjährigen Unterbrechungen in den Kriegsjahren - zwischen Juni und November veranstaltet. Mittlerweile findet eine Unterteilung in Kunst, Musik, Tanz, Theater, Film und Architektur statt. Die Kunstbiennale findet in den ungeraden, die Architekturbiennale in den geraden Jahre statt. Die Filmfestspiele sowie das Festival für Musik, Tanz und Theater finden jählrich statt. Die seit 1932 Ende August/Anfang September stattfindenden Filmfestspiele gelten als das älteste und, neben dem Filmfestival Cannes und der Berlinale, als eines der drei bedeutendsten Filmfestivals weltweit.

Bildung

Von den zahlreichen Bildungseinrichtungen der Stadt ist besonders die Universität Venedig erwähnenswert.

Persönlichkeiten

Universität Venedig
- Tomaso Albinoni, Komponist
- Giovanni Bellini, Maler
- Bernardo Bellotto, Maler
- Lord Byron, englischer Dichter
- Giovanni Antonio Canale, genannt Canaletto, Maler
- Rosalba Carriera, Malerin
- Giacomo Casanova, Reisender, Gelehrter, Schriftsteller und Liebhaber
- Francesco Cavalli, Komponist
- Gasparo Contarini, Theologe, Kardinal und Diplomat
- Vincenzo Maria Coronelli, Kartograph
- Andrea Gabrieli, Komponist
- Antonio Caldara, Komponist
- Giorgione, Maler
- Baldassare Galuppi, Opernkomponist
- Carlo Goldoni, Komödiendichter
- Donna Leon, US-amerikanische Schriftstellerin
- Lorenzo Lotto, Maler
- Bruno Maderna, Komponist und Dirigent
- Gian Francesco Malipiero, Komponist
- Daniele Manin, radikaldemokratischer Revolutionär
- Claudio Monteverdi, Komponist
- Luigi Nono, Komponist
- Marco Polo, Forschungsreisender
- Paolo Sarpi, Theologe und Historiker
- Giovanni Battista Tiepolo, Maler
- Jacopo Tintoretto, Maler
- Tiziano Vecellio, Maler
- Antonio Vivaldi, Komponist
- Richard Wagner, deutscher Komponist
- Ermanno Wolf-Ferrari, deutsch-italienischer Komponist

Galerie

Image:Lightmatter_gondolas_in_venice.jpg|...Postkarten-Motiv Image:IMG_0230.JPG|Blick über die Dächer Venedigs, von einer Dachterrasse am Campo Santa Margherita Image:Venice1-2004.jpg|Venedig, Canal Grande Image:venice2-2004.jpg|Venedig, San Giorgio Maggiore Image:venice3-2004.jpg|Venedig, Canal Grande Image:venice-12.jpg|Venedig Image:venice2004-12.jpg|Venedig Image:Venedig11.jpg|Venedig Siehe auch: Galerie im Artikel über Canaletto

Literatur

Galerie im Artikel über Canaletto
- Peter Feldbauer und John Morrissey: Weltmacht mit Ruder und Segel. Venedig 800-1600, Essen 2004. ISBN 3-88400-419-0
- Richard Goy: Stadt in der Lagune. Leben und Bauen in Venedig, Stuttgart 1998. ISBN 3-89660-030-3
- Norbert Huse: Venedig. Von der Kunst, eine Stadt im Wasser zu bauen, München 2005. ISBN 3-40652-746-9
- Lothar Müller: Casanovas Venedig. Ein Reiselesebuch. Berlin 1998. - ISBN 3-80311-170-6
- Gerhard Rösch: Venedig. Geschichte einer Seerepublik, Stuttgart 2000. ISBN 3-17-014547-9
- Wolfgang Wolters: Architektur und Ornament, München 2000. ISBN 3-406-45906-4

Weblinks


- [http://english.comune.venezia.it/ Offizielle Seite der Stadt, englisch und italienisch]
- [http://www.jc-r.net/venezia/palazzi/indexd.html Architektur in Venedig: Paläste]
- [http://library.ucsc.edu/slides/decou/venice1.html Branson De Cou: Handkolorierte Glas-Dias von Venedig 1920 bis 1941]
(The De Cou Archive, University of California, Santa Cruz)
- [http://gutenberg.spiegel.de/goethe/italien/ital142.htm Tagebucheinträge Goethes über seinen Aufenthalt in Venedig] (aus Johann Wolfgang von Goethes "Italienische Reise")
- Kategorie:Ort im Veneto Kategorie:Weltkulturerbe Kategorie:Hauptstadt in Italien ! Kategorie:Ort mit Seehafen Kategorie:Byzantinische Geschichte ja:ヴェネツィア ko:베네치아 simple:Venice

1779

Ereignisse


- 17. Januar: Uraufführung der komischen Oper Das Grab des Mufti oder Die beiden (zwei) Geizigen von Johann Adam Hiller
- 14. Februar: Uraufführung der Oper Gli Astrologi immaginari (Die eingebildeten Astrologen) von Giovanni Pacini in Sankt Petersburg
- 25. April: Uraufführung der Oper La vera costanza (Der flatterhafte Liebhaber) von Joseph Haydn in Esterház
- 20. September: Uraufführung des Melodrams Pygmalion von Georg Benda in Gotha
- 6. Dezember: Uraufführung der Oper L'isola disabitata (Die unbewohnte Insel) von Joseph Haydn in Esterház
- Lessing schreibt Nathan der Weise
- Erstes Erscheinen der Neuen Zürcher Zeitung

Geboren


- 18. Januar: Peter Mark Roget, englischer Arzt und Lexikograph († 1869)
- 21. Februar: Friedrich Carl von Savigny, deutscher Rechtsgelehrter († 1861)
- 2. März: Johann Albrecht Friedrich von Eichhorn, preußischer Staatsmann, Kultusminister. († 1856)
- 6. März: Antoine-Henri Jomini, schweizerischer Militärtheoretiker und General († 1869)
- 15. März: William Lamb, 2. Viscount Melbourne, britischer Innenminister und Premierminister († 1848)
- 28. Mai: Thomas Moore, irischer Schriftsteller († 1852)
- 3. Juni: Marie von Brühl, stammt aus einer aristokratischen Familie († 1905)
- 11. Juni: Bernhard von Lindenau, Astronom; sächsischer Minister; Kunstsammler († 1854)
- 30. Juni: Adam Heinrich Müller, deutscher Philosoph und Staatstheoretiker († 1829)
- 13. Juli: William Hedley, englischer Grubendirektor († 1843)
- 18. Juli: Gottlob König, deutscher Forstwissenschaftler († 1849)
- 1. August: Francis Scott Key, US-amerikanischer Rechtsanwalt und Amateurdichter († 1843)
- 1. August: Lorenz Oken, Naturgeschichtler und Naturwissenschaftler († 1851)
- 7. August: Carl Ritter, Begründer der wissenschaftlichen Geographie († 1859)
- 7. August: Louis de Freycinet, französischer Entdecker († 1842)
- 20. August: Jöns Jakob Berzelius, schwedischer Chemiker († 1848)
- 2. September: Ludwig Bonaparte, einer der drei Brüder Kaiser Napoleons I († 1846)
- 5. September: Franz von Sonnenberg, Dichter
- 8. September: Mustafa IV., Sultan des Osmanischen Reiches von 1807 bis 1808 († 1808)
- 10. September: Ludolph Christian Treviranus, deutscher Botaniker († 1864)
- 21. September: Hermann Wedel-Jarlsberg, norwegischer Politiker († 1840)
- 5. November: Washington Allston, US-amerikanischer Maler und Dichter († 1843)
- 14. November: Adam Oehlenschläger, dänischer Nationaldichter der Romantik († 1850)
- 20. November: Franz Haniel, deutscher Unternehmer († 1868)
- 22. November: Toussaint von Charpentier, Geologe und Entomologe († 1847)
- 13. Dezember: Sophie Barat, Gründerin des katholischen Frauenordens der Sacré Coeur-Schwestern († 1865)

Gestorben


- 20. Januar: David Garrick, britischer Schauspieler (
- 1717)
- 26. Januar: Thomas Hudson, britischer Maler (
- 1701)
- 14. Februar: James Cook, britischer Entdecker und Seefahrer (
- 1728)
- 24. Februar: Paul Daniel Longolius, lexikalischer Redakteur (
- 1704)
- 30. Mai: Johann Friedrich Hahn, deutscher Lyriker (
- 1753)
- 29. Juni: Anton Raphael Mengs, Maler, der in Rom, Dresden und Madrid arbeitete (
- 1728)
- 13. November: Thomas Chippendale, englischer Möbeldesigner (
- 1718)
- 28. November: Wilhelm Sebastian von Belling, preußischer Husarengeneral (
- 1719)
- 6. Dezember: Jean-Baptiste-Siméon Chardin, französischer Maler (
- 1699)
- 16. Dezember: Go-Momozono, 118. Kaiser von Japan (
- 1758)
- Lord Monboddo, ein schottischer Advokat und Literat (
- 1714) ko:1779년

1798

Ereignisse


- 4. Januar: Die Republik Mülhausen stimmt für ihren Beitritt zu Frankreich
- 15. Februar: Frankreich zerstört den Kirchenstaat und errichtet die „Römische Republik”
- 12. April: Ausrufung der Helvetischen Republik, nachdem seit der Jahreswende 1797/1798 Revolutionen in verschiedenen Kantonen der Alten Eidgenossenschaft ausgebrochen und französische Truppen eingefallen waren
- 1. Mai: Das von den Franzosen besetzte linksrheinische Gebiet führt das staatliche Personenstandswesen ein
- Mai: Napoléon startet mit einem französischen Heer von 40 000 Mann nach Ägypten
- 24. Juli: Napoléon besiegt das ägyptische Heer und zieht in Kairo ein
- 1. August: Der britische Admiral Horatio Nelson vernichtet die französische Flotte im Nildelta
- 8. November: Der britische Kapitän John Fearn entdeckt die Insel Nauru
- Georgia verbietet als letzter der US-Bundesstaaten den Sklavenhandel, nur der Handel, der Einsatz von Sklaven ist nicht verboten
- England schlägt einen Aufstand in Irland blutig nieder
- Napoléon besetzt die Insel Malta und vertreibt die dort ansässigen Ritter des Malteserordens
- Henry Cavendish entwickelt sein Verfahren zur Messung der Gravitationskonstante
- Goethe gibt die erste Nummer der periodische Schrift Propyläen heraus (Organ für die Anschauungen der Weimarer Klassik)

Kultur


- 6. Juli: Uraufführung der Oper Die Geisterinsel von Johann Friedrich Reichardt an der Hofoper Berlin
- 25. Juli: Uraufführung der Oper L'Hôtellerie portugaise von Luigi Cherubini am Théâtre Feydeau in Paris
- 5. August: Uraufführung der Oper Le Rendez-vous supposé ou Le Souper de famille von Henri Montan Berton an der