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| Apollo 10 |
Apollo 10Das Ziel der Apollo-10-Mission war ein Testflug der Mondlandefähre unter realen Bedingungen in der Mondumlaufbahn, in der Abstiegs-, Aufstiegs-, Rendezvous- und Andockmanöver geprobt wurde.
Besatzung
Am 13. November 1968, kurz nachdem die NASA bekanntgab, dass der Flug von Apollo 8 zum Mond führen sollte, wurde auch die Besatzung von Apollo 10, der Generalprobe der Mondlandung, bekannt gegeben. Wie erwartet wurde die Ersatzmannschaft von Apollo 7 für diesen Flug als Hauptmannschaft nominiert: Tom Stafford als Kommandant, John Young als Pilot des Apollo-Raumschiffs und Eugene Cernan als Pilot der Mondlandefähre. Stafford und Young hatten schon zwei, Cernan einen Raumflug im Gemini-Projekt hinter sich. Cernan war bereits bei Gemini 9 mit Stafford als Kommandant geflogen. Apollo 10 war der erste amerikanische Raumflug, bei dem kein einziger Weltraumneuling an Bord war.
Kommandant der Ersatzmannschaft war Gordon Cooper. Er war zu dieser Zeit der letzte verbliebene Mercury-Astronaut, denn Walter Schirra hatte nach Apollo 7 das Apollo-Programm verlassen und Alan Shepard und Deke Slayton waren noch immer als flugunfähig eingestuft. Die beiden anderen Ersatz-Astronauten waren Donn Eisele, der gerade mit Apollo 7 seinen ersten Raumflug hinter sich gebracht hatte, als Pilot der Apollo-Kapsel und Edgar Mitchell, ein Weltraumneuling aus der fünften Auswahlgruppe, als Pilot der Mondfähre. Wenn das normale Rotationsverfahren zur Anwendung gekommen wäre, hätten Cooper, Eisele und Mitchell die Mannschaft von Apollo 13 gebildet.
Die Unterstützungsmannschaft (Support Crew) bestand aus James Irwin, Charles Duke, Joe Engle und Jack Lousma.
Vorbereitung
Die einzelnen Teile der Rakete wurden im November und Dezember 1968 angeliefert. Am 11. März 1969, noch während des Fluges von Apollo 9 konnte die Saturn V zur neuen Startrampe 39B gerollt werden. Die Rakete trug die Seriennummer AS-505, die Kommandokapsel CSM-106 (die Kapsel CSM-105 war für Tests reserviert und sollte nicht ins All fliegen) und die Mondlandefähre LM-4.
Traditionsgemäß wurden die Rufzeichen der beiden Raumschiffe von der Mannschaft ausgewählt. Das Apollo-Raumschiff wurde Charlie Brown genannt, die Mondlandefähre Snoopy. Beide Namen stammen aus der Comicserie Peanuts. Nachdem die Apollo-9-Mannschaft Gumdrop (Fruchtgummi) und Spider (Spinne) als Rufzeichen gewählt hatten, drängten NASA-Manager die Mannschaft von Apollo 11, seriöse Rufzeichen für die erste Mondlandung auszusuchen.
Als Verbindungssprecher (CapCom) während des Fluges dienten Charles Duke, Joe Engle, Jack Lousma und Bruce McCandless.
Flugverlauf
Start
Die Saturn V startete am 18. Mai 1969 um 16:49 UT von Cape Canaveral, Florida. Wie schon bei Apollo 8 wurde zuerst eine Erdumlaufbahn angesteuert. Nach zwei Erdumkreisungen wurde die dritte Stufe der Saturn-Rakete ein zweites Mal gezündet, um die Apollo-Kapsel auf den Weg zum Mond zu bringen.
In der Mondumlaufbahn
Saturn-Rakete
Nach Erreichen der Mondumlaufbahn wurden alle Manöver durchgeführt, wie sie für die reale Landung von Apollo 11 geplant waren. In ca. 110 km Höhe über der Mondoberfläche wurde das Raumschiff (CSM) von der Mondlandefähre (LEM) getrennt. Es begann der Abstieg des LEM, das der Oberfläche bis auf ca. 14 km nahe kam. Das war die geringste Höhe, nach deren Unterschreitung ein direkter Aufstieg nicht mehr möglich gewesen wäre. In 15 km Höhe sollte die Abstiegsstufe abgesprengt werden, um den Wiederaufstieg einzuleiten. Dies gelang erst nach wiederholter Auslösung. Direkt danach versagte die Computersteuerung des Lageregelungssystems und das Modul fing an zu trudeln. Ein erforderlicher Schaltvorgang war in der Checkliste nicht verzeichnet und wurde deshalb auch nicht ausgeführt. So lieferten zwei getrennte Programme sich widersprechende Befehle an die Steuerdüsen. Cernan musste die Computersteuerung abschalten und die korrekte Lage über die manuelle Steuerung wieder herstellen. Auch das Kommando zum Zünden des Haupttriebwerks im Aufstiegsmodul gelang nicht auf Anhieb.
Landung
Beim Wiedereintritt am 26. Mai erreichte die Apollokapsel eine Geschwindigkeit von 11094 m/s. Dies ist nach wie vor die höchste Geschwindigkeit, die von Menschen je erreicht wurde. Um 16:52 UT wasserte Apollo 10 sicher im Pazifik und wurde vom Flugzeugträger USS Princeton geborgen. 19 Fernsehsendungen, erstmals in Farbe, wurden während der Mission zur Erde übertragen.
Bedeutung für das Apollo-Programm
Der erfolgreiche Flug von Apollo 10 zeigte, dass die NASA Apollo-Flüge in kurzer Folge absolvieren konnte. Seit Apollo 7 waren erst sieben Monate vergangen. Apollo 10 war bereits der vierte Flug, und zwei weitere waren bereits für die nächsten Monate in Vorbereitung.
Außerdem hatte Apollo 10 alle notwendigen Manöver für eine Mondlandung, bis auf die Landung selbst, durchgeführt. Die aufgetretenen Probleme erwiesen sich als lösbar, so dass die erste bemannte Mondlandung für Apollo 11 geplant werden konnte.
Weblinks
- [http://www.hq.nasa.gov/office/pao/History/alsj/a410/A10_MissionReport.pdf NASA: Apollo 10 Mission Report] (323 Seiten, engl.)
Kategorie:Apolloprogramm
Apollo-Projekt
Im Rahmen des US-amerikanischen Apollo-Projekts der NASA sollte ein Mensch auf dem Mond landen und unversehrt wieder auf die Erde zurückgebracht werden. Die bemannte Mondlandung wurde sowohl von den USA als auch der UdSSR angestrebt, allerdings nur von ersteren erreicht. Die Mondlandung bildete den Höhepunkt des Wettlaufs ins All.
Planung
Der eigentliche NASA-Plan sah sieben Missionen bis zur ersten bemannten Mondlandung vor. Dies waren die Missionen A bis G.
- Mission A: Unbemannter Test der Saturn V und des Apollo-Raumschiffs in einer Erdumlaufbahn (zweimal durchgeführt mit Apollo 4 und Apollo 6).
- Mission B: Unbemannter Test der Landefähre (LM) (durchgeführt mit Apollo 5).
- Mission C: Bemannter Test der Apollo-Kapsel im Erdorbit (durchgeführt mit Apollo 7).
- Mission D: Test der Kombination aus Kommandomodul und Landefähre in einem erdnahen Orbit (ursprünglich als Apollo 8 vorgesehen, als Apollo 9 neu nummeriert, weil ein Mondflug (Mission C') als Apollo 8 eingeschoben wurde).
- Mission E: Test der Kombination aus Kommandomodul und Landefähre in einem erdfernen Orbit (Mission wurde gestrichen, Mannschaft übernahm die Mission C').
- Mission F: Test der Kombination aus Kommandomodul und Landefähre in einem Mondorbit (durchgeführt mit Apollo 10).
- Mission G: Erste Landung auf dem Mond (durchgeführt mit Apollo 11).
Die mit Apollo 8 durchgeführte erste Mondumkreisung, Weihnachten 1968, war von der NASA eigentlich nicht vorgesehen und mit der Bezeichnung Mission C' zwischen die Missionen C und D eingeschoben.
Zusätzlich wurden die Missionen H, I und J geplant:
- Mission H: Landung auf dem Mond mit erweiterten wissenschaftlichen Experimenten (durchgeführt mit Apollo 12. Apollo 13 nicht erfolgreich).
- Mission I: Landung auf dem Mond mit erweiterten wissenschaftlichen Experimenten (durchgeführt mit Apollo 14, eine weitere Mission wurde gestrichen).
- Mission J: Landung auf dem Mond mit erweiterten wissenschaftlichen Experimenten und dem Mondrover (durchgeführt mit Apollo 15, Apollo 16 und Apollo 17).
Wettlauf der Systeme
Durch den Start des Sputniks im Jahre 1957, die erste unbemannte harte Mondlandung 1959 durch Lunik-2 und den ersten bemannten Raumflug von Juri Gagarin 1961 war die Sowjetunion zu Beginn des Raumfahrtzeitalters zur führenden Raumfahrtnation aufgestiegen. Die US-Amerikaner suchten nach einem Gebiet der Raumfahrt, auf dem sie die Sowjetunion schlagen könnten. Die bemannte Mondlandung wurde dafür als geeignet angesehen.
Am 25. Mai 1961, nur eineinhalb Monate nach dem Start von Juri Gagarin, hielt Präsident John F. Kennedy vor dem amerikanischen Kongress seine berühmte Rede, in der er das Ziel vorgab, noch im gleichen Jahrzehnt einen Menschen zum Mond und wieder zurückbringen zu lassen. Mit den folgenden Worten fiel der Startschuss für das Apollo-Projekt:
:I believe that this nation should commit itself to achieving the goal, before this decade is out, of landing a man on the moon and returning him safely to the earth. No single space project in this period will be more impressive to mankind, or more important for the long-range exploration of space; and none will be so difficult or expensive to accomplish.
:(Ich glaube, dass dieses Land sich dem Ziel widmen sollte, noch vor Ende dieses Jahrzehnts einen Menschen auf dem Mond landen zu lassen und ihn wieder sicher zur Erde zurück zu bringen. Kein einziges Weltraumprojekt wird in dieser Zeitspanne die Menschheit mehr beeindrucken, oder wichtiger für die Erforschung des entfernteren Weltraums sein; und keines wird so schwierig oder kostspielig zu erreichen sein.)
[http://spaceflight.nasa.gov/history/shuttle-mir/multimedia/video/v-003.mpg Videoausschnitt der Rede Kennedys]
Obwohl ursprünglich noch weitere Starts geplant waren, wurde das Apollo-Projekt nach der sechsten erfolgreichen Mondlandung von Apollo 17 beendet.
Für den bemannten Mondflug wurde die bis heute größte Rakete entwickelt. Sie erhielt den Namen Saturn V. Maßgeblichen Anteil an ihrer Entwicklung hatte der deutsch-amerikanische Raketenbauer Wernher von Braun, dessen Team die erste Stufe mit den gewaltigen F-1 Triebwerken entwickelte. Alle Starts dieser Rakete waren trotz ihrer großen Leistung und Komplexität erfolgreich, was durchaus beachtenswert ist, da die meisten übrigen Raketensysteme auch Fehlstarts zu verzeichnen haben.
Als Vorbereitung auf die Mondlandung lief parallel zum Apollo-Projekt das Gemini-Projekt, mit dem Erfahrungen zu Rendezvous-Manövern im Weltall gesammelt werden sollten.
Am 27. Januar 1967 erlitt das Apollo-Projekt einen schweren Rückschlag. Bei Bodentests verbrannten die drei Astronauten Virgil Grissom, Edward H. White und Roger B. Chaffee in ihrer Kapsel. Die Rakete war während dieser Tests nicht betankt. Die Kapsel war aber nicht mit gewöhnlicher Luft, sondern mit Sauerstoff bei vollem atmosphärischen Druck gefüllt. Dadurch wurde binnen weniger als einer Minute aus einem kleinen elektrischen Funken ein Feuer, das die Astronauten tötete. Umfangreiche Änderungen an der Mondkapsel waren die Folge. Dem Test wurde nachträglich die Bezeichnung Apollo 1 verliehen.
Trotzdem konnte mit der erfolgreichen Mondlandung von Apollo 11 am 20. Juli 1969 das Ziel Kennedys termingerecht erreicht werden.
Zeitgleich zum Apollo-Projekt arbeitete die Sowjetunion an einem umfangreichen Programm, das ebenfalls mit der Landung eines Menschen auf dem Mond enden sollte. Im Rahmen des Zond-Programms wurden modifizierte Sojus-Raumschiffe unbemannt zum Mond gestartet und nach einem Mondumlauf wieder zur Erde gebracht. Dies diente dem Test des Raumschiffs, das für einen bemannten Mondflug gedacht war. Die Zond-5 Kapsel umkreiste im September 1968 den Mond, kam jedoch bei der Rückkehr vom Kurs ab und wurde bei der Landung über dem Indischen Ozean gesprengt. Im Oktober 1970 wurde das Testprogramm mit Zond-8 beendet, von allen gestarteten Raumschiffen konnte nur Zond-7 erfolgreich zur Erde zurückkehren.
Parallel arbeitete die Sowjetunion auch an einer Mondlandemission, die ähnlich dem Apollo mit einer superschweren Rakete gestartet werden sollte. Dafür wurde die N1-Rakete entwickelt, die jedoch bei allen vier Teststarts, die von 1969 bis 1972 erfolgten, versagte. Daraufhin und angesichts der Tatsache, dass die Amerikaner bereits erfolgreich auf dem Mond gelandet sind, gab die Sowjetunion das bemannte Mondprogramm auf und leugnete auch, jemals eins gehabt zu haben. Erst Anfang der 1990ern sind Informationen über dieses Programm und die N1-Rakete an die Öffentlichkeit gekommen. Für weitere Einzelheiten siehe den Hauptartikel Sowjetisches Mondprogramm.
Die Mondlandung(en)
Im Rahmen des Apollo-Programms wurden insgesamt sechs Mondlandungen durchgeführt. Harrison H. Schmitt - Mondfährenpilot von Apollo 17 - stellte als bislang letzter Mensch am 12. Dezember 1972 seinen Fuß auf den Mondboden. Eugene Cernan - Kommandant von Apollo 17 - ist bislang der letzte Mensch, der auf dem Mond war, indem er als letzter in die Mondfähre einstieg.
Im Rahmen der Mission Apollo 11 landeten am 20. Juli 1969 um 21:17 Uhr (MEZ) die ersten beiden Menschen, Neil Armstrong und Edwin E. "Buzz" Aldrin auf dem Mond. Sechs Stunden später, am 21. Juli um 03:56:20 Uhr MEZ, betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Dabei sprach er den berühmt gewordenen Satz:
Zitat: That's one small step for man, [but] one giant leap for mankind. ()
(deutsch: "Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit.")
:Das 'a' vor 'man' wurde in späteren Texten hinzugefügt, um den Sinn zu erhalten. Im Funkverkehr war es nicht zu hören gewesen. Armstrong wurde später danach befragt, ob er es tatsächlich nicht gesagt habe, aber er konnte sich nicht mehr daran erinnern. Daher bleibt es ungeklärt, ob es durch Störungen im Funkverkehr verloren gegangen ist, oder ob Armstrong dies tatsächlich so gesagt hat.
Der dritte Astronaut, Michael Collins, umkreiste im Apollo-Mutterschiff den Erdtrabanten bis zur Rückkehr der Landeeinheit Eagle.
Die "erfolgreiche" Odyssee von Apollo 13
Als Routineflug gestartet, und von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, starteten mit der Mission Apollo 13 am 11. April 1970 James A. Lovell, John L. Swigert und Fred W. Haise. Erst als auf dem Weg zum Mond ein Sauerstofftank explodierte und damit das Leben der drei Insassen des Apollo-Raumschiffs stark gefährdet war, wurde die gesamte Weltöffentlichkeit auf die Mission aufmerksam. Die Astronauten mussten auf die Mondlandung verzichten und konnten sich dadurch retten, dass sie das Lunar Module als "Rettungsboot" zweckentfremdeten. Der einzige Weg zurück zur Erde führte jedoch zuerst zum Mond, bei dem durch ein Swing-by Manöver das Raumschiff wieder Richtung Erde beschleunigt wurde. Nach Absprengen des Servicemodules kurz vor dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre wurde erst das gesamte Ausmaß der Havarie deutlich; man geht davon aus, dass der Sauerstofftank der Brennstoffzellen explodiert war. Trotz der gescheiterten Mondlandung wird Apollo 13 dennoch als Erfolg gewertet, weil es erstmals gelungen war, Astronauten aus einer katastrophalen Raumnotlage lebend zur Erde zurückzubringen. Nach für die Astronauten und die Bodenmannschaften sehr anstrengenden fünf Tagen gelang (nach einer Mondumrundung ohne Landung) am 17. April 1970 die Landung im Pazifik.
Die Geschichte von Apollo 13 wurde verfilmt.
Typischer Apollo-Missionsverlauf
- Start in Cape Canaveral
- Abtrennung der 1. Stufe in ca. 56 km Höhe (Geschwindigkeit ca. 10.000 km/h - Mach 8)
- Zündung der 2. Stufe in der hohen Stratosphäre und kurz darauf Abtrennung des Rettungsturms
- Abtrennung der 2. Stufe in ca. 185 km Höhe (Geschwindigkeit ca. 24.000 km/h)
- Zündung der 3. Stufe, Einschwenken in eine nahe Erdumlaufbahn (Geschwindigkeit ca. 28.000 km/h), Abschalten der 3. Stufe
- Neuzündung der 3. Stufe, (TLI - Trans Lunar Injection) Ausdehnung des Orbits bis zum Mond (im Gegensatz zu einer häufigen Annahme keine Überschreitung der Fluchtgeschwindigkeit und Erdflucht (Apollo 8 erreichte 10,822 km/s - ca. 39.000 km/h [http://history.nasa.gov/ap08fj/02earth_orbit_tli.htm]) - auch auf dem Mond befindet man sich immer noch in einem Erdorbit).
- Abwurf des Stufenadapters, Trennung des Mutterschiffes von der 3. Stufe, Ankoppeln und Herausziehen des Lunar Module (Mondlandefähre) aus seiner Parkbucht, Flug zum Mond
- Zündung des Triebwerkes des Service-Modules (LOI - Lunar Orbit Insertion), Einschwenken in den Mondorbit
- Umstieg von 2 Astronauten in das Lunar Module, 1 Astronaut bleibt als Pilot im Mutterschiff zurück
- Abkoppeln des Lunar Moduls, Zündung des Landetriebwerks, Abstieg zur Mondoberfläche und Landung
- Durchführen diverser EVAs (Extra Vehicular Activity) durch die Astronauten
- Rückstart von der Mondoberfläche, Aufstieg in den Mondorbit. Die Landestufe bleibt zurück
- Ankoppeln an das Mutterschiff, Umstieg der Astronauten, Abwurf der LM-Aufstiegsstufe
- Zündung des Triebwerkes des Service Modules, (TEI - Trans Earth Injection) Verlassen des Mondorbits und Rückkehr zur Erde
- EVA zum Bergen der Filme aus dem Service Modul
- Abwurf des Service Modules, Ausrichten der Apollo-Kapsel für den Wiedereintritt
- Auslösen der Hauptfallschirme, Wasserung im Landegebiet
- Bergung durch einen Flugzeugträger
Apollo-Missionen
Kurz nach der erfolgreichen Mondlandung von Apollo 11 veröffentlichte die NASA die weitere Planung, die bis Ende 1972 neun weitere Apolloflüge vorsah. Doch bereits im Januar 1970, noch vor der Verzögerung durch die Panne von Apollo 13, wurde Apollo 20 aus Kostengründen gestrichen. Im September 1970 folgten Apollo 15 und Apollo 19, die verbleibenden Flüge Apollo 16, Apollo 17 und Apollo 18 wurden mit Apollo 15, Apollo 16 und Apollo 17 neu nummeriert.
Die nach dem Abschluss der Mondflüge noch vorhandenen Apollokapseln und Saturnraketen wurden für das Skylab-Projekt 1973/74 und das Apollo-Sojus-Projekt 1975 verwendet.
Mondlandungslüge
Wie bei fast allen Ereignissen von so großer Tragweite, sind auch die Mondlandungen das Objekt zahlreicher Verschwörungstheorien. Von den meisten Anhängern dieser Theorien wird bezweifelt, dass es überhaupt zu einer Mondlandung in den Jahren 1969 bis 1972 gekommen ist. Vielfach wird in diesem Falle von einer Mondlandungslüge oder einer Mondlandungs-NASA-Verschwörung gesprochen.
Literatur
Die Texte sind englischsprachig. Deutschsprachige Literatur ist entsprechend gekennzeichnet.
Apollo-Mission-Reports
- Robert Godwin, Apollo 11 with DVD, Apogee Books, 2002, ISBN 1896522858
- Robert Godwin, Apollo 17: The NASA Mission Reports, Apogee Books, 2002, ISBN 1896522599 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Apollo 16: The NASA Mission Reports, Apogee Books, 2002, ISBN 1896522580 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Apollo 15: The NASA Mission Reports, Volume One, Apogee Books, 2001, ISBN 1896522572 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Apollo 14: The NASA Mission Reports, Apogee Books, 2001, ISBN 1896522564 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Apollo 13: The NASA Mission Reports, Apogee Books, 2000, ISBN 1896522556 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Apollo 12: The NASA Mission Reports, Apogee Books, 1999, ISBN 1896522548 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Apollo 11: The NASA Mission Reports, Apogee Books, 1999, ISBN 1896522491 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Apollo 10: The NASA Mission Reports, Apogee Books, 2000, ISBN 1896522688 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Apollo 9: The NASA Mission Reports, Apogee Books, 1999, ISBN 1896522513 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Apollo 8: The NASA Mission Reports, Apogee Books, 2000, ISBN 1896522661 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Apollo 7: The NASA Mission Reports, Apogee Books, 2000, ISBN 1896522645 (Buch & CD)
Allgemein
- Andrew Chaikin, A Man on the Moon, Penguin Books 1995, ISBN 0140272011
- David M. Harland, Exploring the Moon, Springer, 1999, ISBN 1852330996
- Gene Kranz, Failure is not an option, Berkley Books 2001, ISBN 0425179877
- Chris Kraft, Flight: My Life in Mission Control, Penguin Putnam, 2002, ISBN 0452283043
- Diverse, The Secret of Apollo: Systems Management in American and European Space Programs, Johns Hopkins University Press, 2002, ISBN 080186898X
- Diverse, Taking Science to the Moon: Lunar Experiments and the Apollo Program, Johns Hopkins University Press, 2001, ISBN 0801865999
- Jesco von Puttkamer, Apollo 11, Wir sehen die Erde, Herbig, 2001, ISBN 3776670568 (deutsch)
- Jim Lovell, Apollo 13, Langenscheidt-Longman, 2001, ISBN 3526451842 (deutsch)
- Moon Lander, How We Developed the Apollo Lunar Module, Smithsonian Books, 2001, ISBN 156098998X
- Eugene Cernan, The Last Man on the Moon, Griffin, 2000, ISBN 0312263511
- James E. Webb, Powering Apollo, Johns Hopkins University Press, 2000, ISBN 0801862051
DVDs
- From The Earth To The Moon, 1998
- For All Mankind - Criterion Collection, 1989
Siehe auch
- Apollo-Raumschiff
- Raumfahrt
- Geschichte der Raumfahrt
- Katastrophen der Raumfahrt
- Mercury-Programm
- Gemini-Projekt
- Sowjetisches Mondprogramm
- Luna-Programm
- Skylab
- 100 Wörter des 20. Jahrhunderts
- Mondlandungslüge
- Bemannter Mondflug nach Apollo
- Wettlauf ins All
Weblinks
- Der berühmte Satz von Neil Armstrong im Original ist [http://science.ksc.nasa.gov/history/apollo/apollo-11/sounds/a11step.wav hier]als wav-Datei (260 kb) zu hören
- [http://history.nasa.gov/alsj/frame.html Apollo Lunar Surface Journal] - Alle Landemissionen ausführlich beschrieben und ein sehr umfangreiches Multimedia-Angebot (englisch)
- [http://nssdc.gsfc.nasa.gov/planetary/lunar/apollo.html NASA: The Apollo Program] (englisch)
- [http://www.nasm.si.edu/collections/imagery/apollo/apollo.htm Smithsonian: The Apollo Program] (englisch)
- [http://history.nasa.gov/SP-4029/SP-4029.htm NASA: Apollo By The Numbers] - Umfangreiche Listen und Statistiken (englisch)
- [http://www.spaceflight.nasa.gov/history/apollo/index.html NASA: Apollo-Programm] (englisch)
- [http://www.spaceflight.nasa.gov/history/apollo/lunarlanding.html NASA: Mondkarte mit Landeplätzen] (englisch)
- [http://www.apolloarchive.com/ Viele Details / Ton,- Videomitschnitte] (englisch)
- [http://www.lpi.usra.edu/research/apollo/catalog/70mm/ Tausende, erst 2004 veröffentlichte Fotos der Apollo-Missionen] (englisch)
- [http://www.extrasolar-planets.com/raumfahrt/apollo.php extrasolar-planets.com - Apollo Programm] (deutsch)
- [http://www.apollo-projekt.de Apollo-Projekt.de] (deutsch)
- [http://www.apolloprojekt.de Apolloprojekt.de] (deutsch)
- [http://www.raumfahrer.net/raumfahrt/mondlandung/home.shtml Raumfahrer.net: Mondlandung] (deutsch)
- [http://www.erkenntnishorizont.de/raumfahrt/rueckstoss/lunarmodule.c.php?screen=800 Schon mal eine Mondlandefähre gesteuert? / Online-Mondlandungs-Simulator] (deutsch)
- [http://spaceflight1.nasa.gov/gallery/images/apollo/index.html Photos der NASA zum Apollo Programm] (bemerkenswert: sehr hohe Auflösung)
!Apolloprogramm
ja:アポロ計画
ko:아폴로 계획
Mondlandefähre]]
Die Mondlandefähre (-LM- für Lunar Module, oder auch -LEM- für Lunar Excursion Module) ist ein ab 1963 von der Firma Grumman für die NASA im Rahmen des Apollo-Projekts entwickeltes Raumfahrzeug zur Landung auf dem Mond. Die Vorplanungen der NASA gehen allerdings schon bis ins Jahr 1960 zurück. Insgesamt wurden 16 Stück hergestellt.
Allgemein
Um Menschen auf den Mond zu bringen, gab es die verschiedensten Szenarien, die in der Frühphase des Apollo-Projekts durchdacht wurden. Relativ schnell kam die NASA von einem komplett auf dem Mond landenden Raumfahrzeug, hin zu einem geteilten System, bei dem ein Astronaut in der "Rückkehrkapsel" um den Mond kreist und ein gesondertes "Landefahrzeug" mit zwei Astronauten zur Mondexkursion genutzt werden soll.
Entwicklung
Szenarien]]
Szenarien
Szenarien
Im Jahr 1963 erging dann der Auftrag zum Bau der Landefähre an die Firma Grumman in Bethpage, New York. Thomas J. Kelly, der schon die Frühstudien zur Entwicklung des LM begleitete, wird im allgemeinen als der Vater der Landefähre bezeichnet. Wie er allerdings selbst sagte, war das LM eine Gemeinschaftsproduktion vieler. Beispielsweise waren auch die zukünftigen Apollo-Astronauten an der Entwicklung und Konstruktion beteiligt, da sie das LM ja letztendlich fliegen und landen mussten. Hauptsächlich waren dies Scott Carpenter, Charles Conrad, und Donn Eisele.
Das LM war das größte bemannte Raumfahrzeug, das bis daher je entwickelt und gebaut wurde. Für zwei Astronauten musste im Innern der Landefähre Platz genug vorhanden sein, um das LM evt. auch manuell zu fliegen und zu landen (Dies sollte im Stehen passieren). Die Insassen mussten sich die Raumanzüge an- und auch wieder ausziehen können. Daneben musste auch noch Raum für die mitgebrachten Bodenproben (Mondgestein) vorhanden sein. Des Weiteren mussten für die Astronauten Schlafmöglichkeiten gegeben sein.
Da das LM alleine zum Mond abstieg, musste es auch ein eigenständiges Lebenserhaltungssystem und eine unabhängig arbeitende Elektrik haben. Die Firmen, die den Zuschlag zur Entwicklung dieser Komponenten erhielten waren andere, als die, die für die Apollo Kommando- und Serviceeinheit verantwortlich waren. Bei der Apollo 13 Mission stellte sich das als fataler Fehler heraus, da beide Systeme teilweise inkompatibel waren. Trotzdem konnten auch die Astronauten von Apollo 13 zur Erde zurückkehren, in dem sie sich nach der Explosion in der Serviceeinheit eine längere Zeit im noch funktionsfähigen LM aufhielten. Das LM diente hier sozusagen als Rettungsboot.
Ein spezielles Problem stellten die Landebeine dar. Sie sollten so grazil und leicht wie möglich, aber auch so stabil wie nötig, für eine Landung auf dem Mond sein. Außerdem mussten sie einklappbar sein, da der Transport des LM in einer Raketenstufe schon relativ früh festgelegt wurde. Zu Beginn der Planungen sahen die Entwickler fünf Landebeine vor. Aus Platzgründen wurden dann aber nur vier realisiert, was der Standstabilität aber keinen Abbruch tat. Zum Erreichen der Mondoberfläche bekam ein Landebein eine anmontierte Leiter.
Aber das wohl größte Problem, das sich ergab war die Unmöglichkeit die Flugeigenschaften des LM in der Erdatmosphäre zu testen. Es sollte versucht werden die Mondgravitation nachzubilden, indem den Landern mittels zusätzlicher Triebwerke ein Auftrieb gegeben werden sollte. Da sich Auftrieb und Steuerdüsen aber gegenseitig beeinflussten, stürzten die Lander meist seitlich ab. Auch Tests mit an Helikoptern aufgehängten Landern brachten keine verwertbaren Ergebnisse. So wurden zu Übungszwecken Flugtests mit Landegestellen, den LLTVs durchgeführt. Eine besondere Konstruktion war die LLRF zum Üben der letzten Landesequenz bis zum Aufsetzen.
Während des Starts, zweieinhalb Erdorbits und dem Einschuss in die Mondbahn, verweilte die Landefähre in der dritten Stufe der Saturn V und wurde dann nach Abtrennung des Apollo Raumschiffs und dessen 180° Drehung aus ihr entnommen. Die Gesamtkombination flog dann zum Mond.
Technische Daten
Die Landefähre hatte ein Gesamtgewicht von 14.696 kg, eine Höhe von 6,40m und einen Durchmesser von 4.30m (9,50m bei ausgefahrenen Landebeinen). Sie bestand aus über einer Million Teilen, hatte redundant ausgelegte Funk- und Radargeräte, mehrere Triebwerke und einen Computer.
Die Mondlandefähre wurde nach rein funktionalen Gesichtspunkten entwickelt. Aerodynamik spielte keine Rolle. Das System bestand aus 2 Stufen: der Abstiegsstufe (Descent Stage - DS) und der Aufstiegsstufe (Ascent Stage - AS), von denen jede mit einem Haupttriebwerk ausgestattet war.
Abstiegsstufe (DS)
Die Abstiegsstufe war der untere Teil und enthielt neben dem Triebwerk die Tanks für Treibstoff, Sauerstoff, Wasser und Helium. Weiter die 4 Landebeine und Ausrüstung für die Außenmissionen. Die Landebeine gaben dem Vehikel ein spinnenartiges Aussehen, was ihm bei den Astronauten auch den Spitznamen "Spider" eintrug. Die Stufe war inklusive der Landebeine 3,24 m hoch. An dem Bein, das sich unter der Ausstiegsluke befand, war eine Leiter angebracht. Nach Abschluss der Mission diente die Abstiegsstufe als Startbasis für die Aufstiegsstufe. Ein Sprengmechanismus trennte die beiden Stufen voneinander, wobei die Abstiegsstufe schließlich auf dem Mond zurückblieb. Notfalls konnte die Trennung auch während der Abstiegsphase durchgeführt werden, um den Abbruch einer Landung mit sicherer Rückkehr zum Apollo Raumschiff (CSM) zu ermöglich.
Triebwerk der Abstiegsstufe
Den meisten Platz in der Abstiegsstufe benötigten die vier Tanks, je zwei für den Brennstoff und den Oxidator sowie das Abstiegstriebwerk. Dieses war schwenkbar und lieferte eine Schubleistung von 10.000 lbs. Die Leistung des Triebwerks konnte vom Computer oder manuell auf 1050 lbs gedrosselt werden. Alle Triebwerke an Bord verwendeten als Treibstoff ein Gemisch aus 50% Hydrazin () und 50% Unsymmetrischem Dimethylhydrazin, genannt Aerozine 50. In Verbindung mit dem Oxidator Distickstofftetroxid () ist die Mischung hochexplosiv und hypergol, zündet also bei Kontakt miteinander selbstständig, ohne das ein Zündsystem gebraucht würde. Ein weiterer Tank enthielt Helium welches als Treibgas den Oxidator und den Brennstoff in die Brennkammer presste.
Aufstiegsstufe (AS)
Treibgas
Die Aufstiegsstufe enthielt die Kabine für zwei Astronauten, einen mittleren Abschnitt mit allen Kontrollen und das Aufstiegstriebwerk. Um Gewicht zu sparen, mussten die beiden Astronauten bei der Landung stehen. Sie wurden von Gurten in ihrer Position gehalten. Im vorderen Fußbereich, zwischen den Astronauten, befand sich eine Luke von etwa 1 m Durchmesser, die nach der Landung zum Ausstieg genutzt wurde. Im Mittelabschnitt befanden sich ein großer Teil der Lenk- und Kommunikations- sowie der Drucksysteme. Hier wurden auch die Gesteinsproben für den Rücktranport untergebracht. Eine weitere Luke von etwa 84 cm Durchmesser war im oberen Bereich des mittleren Abschnitts angebracht. Diese Luke war die Verbindung zwischen der Landefähre und dem Kommandomodul.
Triebwerk der Aufstiegsstufe
Das Triebwerk für den Rückstart vom Mond erzeugte lediglich einen Schub von 3.500 Pfund und konnte nur zweimal gestartet werden. Das war ausreichend um die 4,5 Tonnen schwere Aufstiegsstufe zurück in den Mondorbit zu befördern. Die Steuerung während der Abstiegs- und Wiederaufstiegsphase wurde von einem Computer durchgeführt. Eine manuelle Steuerung war aber ebenfalls möglich. Die Lage der Mondlandefähre im Raum wurde durch 16 Steuerdüsen, die in vier Gruppen angeordnet waren, kontrolliert.
Mondauto
Apollo 15 war im Rahmen des Apollo-Projekts die erste der 3 so genannten J-Missionen, die einen längeren Aufenthalt auf dem Mond vorsahen. Ein batteriebetriebenes Mondauto (eng. Lunar Roving Vehicle), das zum Transport zusammengeklappt an der Außenseite der Mondlandefähre angebracht war, erlaubte es, sich freier über die Mondoberfläche zu bewegen und ein größeres Gebiet zu erforschen.
Klimasystem
Das Klimasystem der Mondlandefähre war mit den Raumanzügen der Astronauten so weit kompatibel, dass sie an der Fähre bis zu sechsmal wieder aufgeladen werden konnten.
Historie der 16 Mondlandefähren
LM-2 war für einen unbemannten Test im Erdorbit vorgesehen. Aufgrund des Erfolgs von LM-1 wurde auf diesen Test verzichtet.
LM-9 war für einen Mondflug vorgesehen, der zwischen Apollo 14 und Apollo 15 hätte stattfinden sollen, der aber aus Kostengründen gestrichen wurde. Für Apollo 15 wurde LM-10 verwendet, das eine längere Aufenthaltsdauer ermöglichte, und ein Mondauto mitführen konnte.
Als weitere Apollo-Flüge abgesagt wurden, waren LM-13 bis LM-16 bereits im Bau. LM-15 wurde von Grumman verschrottet.
Weblinks
- [http://www.hq.nasa.gov/office/pao/History/SP-4205/ch6-1.html Die Landefähre (NASA: Chariots for Apollo, Kapitel 6) - englisch]
- [http://www.nasm.si.edu Smithsonian National Air and Space Museum]
- [http://www.ksc.nasa.gov John F. Kennedy Space Center]
- [http://www.cradleofaviation.org The Cradle of Aviation Museum]
- [http://www.msichicago.org Museum of Science and Industry]
- [http://users.specdata.com/home/pullo Detaillierte Daten des LEM Teams]
- [http://www.northgrum.com Nachfolge des Mergers zwischen Grumman und Northrop]
- [http://nssdc.gsfc.nasa.gov/movie/as17_liftoff.mov Start der Apollo 17 vom Mond als Quicktime Movie.]
Kategorie:Apolloprogramm
Rendezvous (Raumfahrt)
angedockt am Pressurized Mating Adapter (PMA-2) der ISS (STS-111)]]
Ein Rendezvous ist die gezielte Annäherung zweier Flugkörper im Weltall. Zwar kann damit auch gemeint sein, dass eine Raumsonde ihren Zielplaneten erreicht, meist bezieht sich der Ausdruck aber auf die Annäherung zweier Raumschiffe oder eines Raumschiffes mit einer Raumstation. Nur eines der beiden Raumfahrzeuge wird aktiv gesteuert und bewegt sich auf das andere, passive Raumfahrzeug zu.
Dabei zu beachten, dass ein Beschleunigen eines Raumschiffes dazu führt, dass es sich in eine höhere, und damit langsamere Umlaufbahn bewegt. Soll ein vorausfliegendes Raumfahrzeug erreicht werden, muss die Geschwindigkeit paradoxerweise verringert werden. Dabei sinkt das aktive Raumschiff dichter zur Erde und kommt schneller voran. Im richtigen Augenblick muss dann wieder beschleunigt werden, damit beide Raumschiffe die gleiche Umlaufbahn haben.
Das Ziel eines Rendezvous ist oft ein Ankoppeln (Docken). Dabei müssen beide Raumfahrzeuge mit kompatiblen Docking-Mechanismen ausgestattet sein. Zum Transfer von Raumfahrern oder Material müssen die Raumfahrzeuge entsprechende Luken haben. Meist erfolgt der Austausch über Schleusen, nur in seltenen Fällen im freien Weltraum.
Geschichtlicher Überblick über Rendezvous und Dockings der bemannten Raumfahrt
- 13. August 1962: Wostok 3 und Wostok 4 nähern einander auf 6,5 km. Dies beruht auf präzisen Berechnungen beim Start und nicht auf einer Steuerung der Raumkapseln.
- 16. Juni 1963: Wostok 5 und Wostok 6 wiederholen dieses Manöver.
- 15. Dezember 1965: erstes Rendezvous zweier gesteuerter bemannter Raumschiffe durch Gemini 6 und Gemini 7. Der Abstand beträgt zeitweise nur 30 cm.
- 16. März 1966: erste Kopplung in der bemannten Raumfahrt: Gemini 8 dockt an einen unbemannten Zielsatelliten.
- 19. Juli 1966: Gemini 10 dockt an einen unbemannten Zielsatelliten und benutzt dessen Triebwerk, um in eine andere Umlaufbahn zu kommen, wo ein Rendezvous mit einem weiteren Satelliten stattfindet.
- 30. Oktober 1967: erste Kopplung zweier unbemannter Sojus-Raumschiffe unter den Bezeichnungen Kosmos 186 und Kosmos 188.
- 26. Oktober 1968: Rendezvous von Sojus 3 mit unbemannter Sojus 2, aber Kopplung misslingt.
- 16. Januar 1969: Kopplung von Sojus 4 und Sojus 5. Zwei Kosmonauten steigen aus ihrem Raumschiff aus und in das andere ein. Das ist der erste Transfer von Raumfahrern zwischen Raumschiffen.
- 3. März 1969: Apollo 9 vollzieht erstes Docking eines Apollo-Raumschiffs mit der Mondlandefähre. Zwei Tage später erstes Umsteigen von Raumfahrern von einem Raumschiff in ein anderes durch einen Tunnel.
- 23. Mai 1969: erstes Rendezvous und Docking in der Mondumlaufbahn durch Apollo 10: die Landefähre Snoopy trifft sich mit dem Mutterschiff Charlie Brown.
- 13. Oktober 1969: erstes Rendezvous von drei Raumschiffen durch Sojus 6, Sojus 7 und Sojus 8. Geplantes Docking misslingt.
- 23. April 1971: Sojus 10 dockt an die Raumstation Saljut 1, kein Umsteigen der Kosmonauten.
- 6. Juni 1971: Sojus 11 dockt an die Raumstation Saljut 1. Erstes Umsteigen in eine Raumstation.
- 26. Mai 1973: erstes Docking eines Apollo-Raumschiffs an die amerikanische Raumstation Skylab
- 17. Juli 1975: erstes internationales Docking zweier Raumschiffe im Rahmen des Apollo-Sojus-Projekts
- 22. Januar 1978: erster unbemannter Transporter Progress 1 dockt an Raumstation Saljut 6
- 11. April 1987: nach mehrtägigen Versuchen gelingt es, das Modul Kvant 1 an die Raumstation Mir anzudocken. Damit wird zum ersten Mal eine Raumstation in der Erdumlaufbahn erweitert.
- 26. Februar 1995: das amerikanische Space Shuttle Discovery führt ein Rendezvous mit der russischen Raumstation Mir durch und umkreist sie zur Inspektion. Ein Docking wird nicht durchgeführt.
- 29. Juni 1995: das amerikanische Space Shuttle Atlantis dockt an die russische Raumstation Mir (Shuttle-Mir-Programm).
Weblinks
- [http://www.irs.uni-stuttgart.de/skript/RS2/RS-II-WS041108_www.pdf Automated Rendezvous and Docking] Vorlesungsskript von Dr. W. Fehse an der Universität Stuttgart (englisch, 54 Seiten, 333 KB, PDF-Format)
Kategorie:Raumfahrt
13. NovemberDer 13. November ist der 317. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 318. in Schaltjahren) - somit bleiben 48 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
Schaltjahren
- 1002 - Der englische König Aethelred II. gibt den Befehl alle Dänen im Reich zu töten, um einen angeblichen Volksaufstand zu verhindern.
- 1244 - Durch ein von Erzbischof Siegfried III. von Eppstein verliehenes Stadtprivileg wird Mainz zur Freien Stadt.
- 1805 - Einnahme Wiens: Napoléons Truppen können im Rahmen der Koalitionskriege kampflos in die Stadt einrücken.
- 1945 - Charles de Gaulle wird von der französischen Nationalversammlung zum Ministerpräsidenten gewählt.
- 1945 - Mit dem Bayrischen Tag in Bamberg erscheint letztmals im besetzten Deutschland eine US-amerikanische Armeegruppenzeitung.
- 1945 - Panama und Äthiopien werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 1946 - Bolivien wird Mitglied in der UNESCO.
- 1956 - Der Oberste Gerichtshof der USA erklärt Gesetze, mit denen eine Rassentrennung in öffentlichen Nahverkehrsmitteln angeordnet wurde, für verfassungswidrig.
- 1974 - Jassir Arafat, damals Chef der palästinenschen Widerstandsorganisation PLO, fordert bei der UNO Freiheit für sein Land und spricht sich gegen den Zionismus aus.
- 1981 - Der Schauspieler Karlheinz Böhm gründet die Hilfsorganisation Menschen für Menschen.
- 1989 - Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein wird Staatsoberhaupt von Liechtenstein.
- 1989 - Die Volkskammer wählt – erstmals in geheimer Abstimmung – Günther Maleuda zu ihrem Präsidenten und Hans Modrow zum Ministerpräsidenten der DDR. Bei Erich Mielkes Rechtfertigungsrede fallen die berühmt gewordenen Worte „Ich liebe ... ich liebe doch alle ... alle Menschen“.
- 1994 - Die Schweden entscheiden sich in einem landesweiten Referendum mit 52% für den Beitritt zur EU.
- 1998 - Der Bundestag beschließt den Bundeswehreinsatz zur Nato-Luftüberwachung im Kosovo-Krieg.
- 1998 - PKK-Chef Abdullah Öcalan wird in Rom festgenommen.
- 2000 - Finnland wird Mitglied der WEAG (Western European Armament Group)
- 2004 - US-Außenminister Colin Powell, Landwirtschaftsministerin Ann Veneman, Energieminister Spencer Abraham und Bildungsminister Rod Paige reichen ihre Rücktrittschreiben ein und machen somit den Weg frei für eine erste Regierungsumbildung nach dem Wahlsieg von George W. Bush.
Wirtschaft
Wissenschaft, Technik
- 1907 - Paul Cornu startet den ersten Hubschrauber.
- 1971 - Die US-amerikanische Raumsonde Mariner 9 erreicht den Planeten Mars und schwenkt als erste irdische Sonde überhaupt in die Umlaufbahn eines anderen Planeten ein.
- 1989 - Das Europäische Kernforschungslabor CERN bei Genf eröffnet den mit einem Umfang von 27 Kilometern größten Teilchenbeschleuniger der Welt.
- 1990 - Einen Tag nach Tim Berners-Lees und Robert Cailliaus Konzept für ein weltweites Hypertext-Projekt wird die erste Webseite veröffentlicht.
Kultur
- 1843 - Uraufführung der Oper Dom Sébastien de Portugal von Gaetano Donizetti an der Grand Opéra Paris.
- 1894 - Uraufführung der Oper Ingwelde von Max von Schillings am Hoftheater in Karlsruhe.
- 1925 - Eröffnung der ersten Surrealismus-Ausstellung in Paris mit Werken von Pablo Picasso, Man Ray, Hans Arp, Paul Klee, Max Ernst, Giorgio de Chirico, André Masson, Joan Miró und Pierre Roy.
- 1928 - Der Regisseur Max Reinhardt gründet in Schönbrunn eine Schauspielschule, das Max-Reinhardt-Seminar.
- 1931 - Uraufführung der Oper Friedemann Bach von Paul Graener in Schwerin.
- 1943 - Der 25-jährige Leonard Bernstein leitet als Ersatz für den erkrankten Maestro ein Konzert der New Yorker Philharmoniker und beginnt damit seine Weltkarriere.
- 1973 - Das Musical Gigi von Frederick Loewe und Alan Jay Lerner wird im Uris Theatre in New York City uraufgeführt.
Religion
Katastrophen
- 1985 - Vulkanausbruch: Ein Lahar des Nevado del Ruiz verwüstet die kolumbianische Stadt Armero und kostet mindestens 20.000 Einwohnern das Leben.
- 2002 - Vor der galicischen Küste sinkt der Öltanker Prestige; dies verursacht eine Ölpest, von der große Teile der spanischen Atlantikküste betroffen sind.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1992 - Riddick Bowe gewinnt seinen Boxkampf gegen Evander Holyfield im Thomas & Mack Center (Las Vegas) durch Sieg nach Punkten - und damit den Weltmeistertitel im Schwergewicht.
- 1999 - Lennox Lewis gewinnt seinen Boxkampf gegen Evander Holyfield im Thomas & Mack Center durch Sieg nach Punkten und wird damit Boxweltmeistertitel im Schwergewicht.
Geboren
- 354 - Augustinus, einer der vier westlichen Kirchenlehrer
- 1312 - Eduard III., König von England
- 1316 - Johann I., Sohn von Ludwig X. von Frankreich
- 1486 - Johannes Eck, katholischer Theologe
- 1493 - Wilhelm IV., Herzog von Bayern (1508-1550)
- 1504 - Philipp I., Landgraf von Hessen
- 1559 - Albrecht VII. von Österreich, Erzherzog von Österreich und Regent der spanischen Niederlande
- 1567 - Moritz von Oranien, Statthalter der Niederlande
- 1572 - Daniel Heider, deutscher Jurist und Rechtshistoriker
- 1595 - Georg Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg
- 1689 - Philipp von Zesen, deutscher Barockdichter
- 1699 - Johann Zach, böhmischer Komponist und kurfürstlich mainzischer Hofkapellmeister
- 1715 - Dorothea Christiane Erxleben, erste promovierte deutsche Ärztin
- 1760 - Jiaqing, Chinesischer Kaiser (Qing-Dynastie)
- 1768 - Bertel Thorvaldsen, dänischer Bildhauer
- 1782 - Esaias Tegnér, schwedischer Lyriker
- 1782 - Joseph Kornhäusel, österreichischer Architekt
- 1801 - Amalie Auguste, Königin von Sachsen
- 1801 - Elisabeth, Königin von Preußen
- 1811 - Juri Arnold, russischer Komponist
- 1814 - Joseph Hooker, General der Nordstaaten im Amerikanischen Bürgerkrieg
- 1817 - Louis Lefébure-Wely, Organist, Komponist
- 1826 - Charles Frederick Worth, Modemacher, Begründer der Haute Couture
- 1833 - Edwin Booth, US-amerikanischer Schauspieler
- 1838 - Anna Marie Geibelt, Schuf mehrere mildtätige Stiftungen in Pirna
- 1838 - Joseph F. Smith, 6. Präsident der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
- 1850 - Robert Louis Stevenson, schottischer Schriftsteller
- 1853 - Arnold von Siemens, deutscher Industrieller und der älteste Sohn von Werner von Siemens
- 1854 - George Whitefield Chadwick, US-amerikanischer Komponist
- 1869 - August Heisenberg, deutscher Byzantinist
- 1869 - Helene Stöcker, deutsche Frauenrechtlerin und Pazifistin
- 1874 - Wilhelm Dittmann, deutscher Politiker
- 1874 - Marguerite Long, französische Pianistin
- 1880 - Editha Klipstein, deutsche Schriftstellerin und Journalistin
- 1881 - Rudolf Minger, Schweizer Politiker
- 1882 - Joseph Cardijn, Begründer der internationalen Christlichen Arbeiterjugend
- 1886 - Mary Wigman, deutsche Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin
- 1888 - Leopold Schönbauer, österreichischer Chirurg
- 1890 - Albert Stohr, Bischof von Mainz
- 1892 - Karl Jakob Hirsch, deutscher Künstler und Schriftsteller
- 1893 - Edward Adelbert Doisy, US-amerikanischer Biochemiker
- 1894 - Arthur Nebe, Chef des Reichskriminalpolizeiamtes
- 1894 - August Dresbach, deutscher Politiker und MdB
- 1897 - Martin Gumpert, deutscher-amerikanischer Mediziner und Schriftsteller
- 1904 - Günter Reimann, deutscher Ökonom und Journalist
- 1904 - Peter Graf Yorck von Wartenburg, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer
- 1906 - Willibald Kress, deutscher Fußballspieler
- 1911 - Heinz von Foerster, Philosoph
- 1911 - Karl Baur, deutscher Pilot und Ingenieur
- 1913 - Jack Dyer, Fußballspieler Australiens
- 1914 - Paul Lücke, deutscher Politiker und Minister
- 1920 - Lieselotte Berger, deutsche Politikerin
- 1921 - Yoshiro Irino, japanischer Komponist
- 1922 - Oskar Werner, österreichischer Schauspieler und Deklamator
- 1930 - Annemone Haase, deutsche Schauspielerin
- 1933 - Peter Härtling, deutscher Schriftsteller
- 1935 - Hartmut Löwe, deutscher evangelischer Theologe und Militärbischof
- 1935 - Tom Atkins, US-amerikanischer Schauspieler
- 1938 - Jean Seberg, US-amerikanische Schauspielerin
- 1940 - Rudolf Schwarzkogler, österreichischer Fotograf und Künstler
- 1941 - Eberhard Diepgen, deutscher Politiker
- 1942 - John Paul Hammond, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1942 - Lothar Zagrosek, deutscher Dirigent
- 1943 - Detlev Albers, deutscher Politiker und Politikwissenschaftler
- 1943 - Roberto Boninsegna, italienischer Fußballspieler
- 1944 - Timmy Thomas, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1946 - Ray Wylie Hubbard, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1949 - Terry Reid, britischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1953 - Frances Conroy, US-Schauspielerin
- 1955 - Whoopi Goldberg, US-amerikanische Schauspielerin
- 1957 - Stephen Baxter, britischer Autor
- 1958 - Michael Kreißl, österreichischer Politiker
- 1959 - Hari Kostov, Ministerpräsident von Mazedonien
- 1959 - Leo Faltus, österreichischer SW-Trainer
- 1960 - Petra Bierwirth, deutsche Politikerin und MdB
- 1960 - Wayne Parker, kanadischer Musiker
- 1960 - Wolfgang Murnberger, österreichischer Filmregisseur
- 1963 - Kerstin Müller, deutsche Politikerin
- 1969 - Ayaan Hirsi Ali, niederländische Politikerin
- 1971 - Noah Hathaway, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 1985 - Mischall El-Madany, Deutsch-palestinensischer Großunternehmer
Gestorben
- 867 - Nikolaus I., der Große, Papst
- 1130 - Adolf I., Graf von Schauenburg und Holstein
- 1093 - Malcolm III., König von Schottland
- 1314 - Albrecht der Entartete, deutscher Graf
- 1460 - Heinrich der Seefahrer, König von Portugal ( - 1394)
- 1726 - Sophie Dorothea, Kurfürstin von Hannover
- 1763 - Joseph-François Dupleix, französischer Kolonialpolitiker ( - 1697)
- 1779 - Thomas Chippendale, britischer Tischler ( - 1718)
- 1849 - William Etty, britischer Maler
- 1868 - Gioacchino Rossini, italienischer Komponist
- 1885 - Anselmo José Braamcamp, Vorsitzender der Progressiven Partei Portugals
- 1897 - Carlos Otto, deutscher Chemiker und Unternehmer
- 1903 - Wilhelm von Polenz, deutscher Schriftsteller
- 1914 - Alfred Lichtwark, deutscher Kunsthistoriker, Museumsleiter und Kunstpädagoge
- 1918 - Paul Wieczorek - erster Kommandeur der Volksmarinedivision
- 1944 - Paul Graener, deutscher Komponist
- 1948 - Alexander Wischnewskij, sowjetischer Chirurg ( - 1874)
- 1951 - Hertha Kräftner, österreichische Schriftstellerin
- 1957 - Antonín Zápotocký, tschechoslowakischer Politiker
- 1964 - Alexander Uriah Boscovich, israelischer Komponist
- 1973 - Elsa Schiaparelli, französische Modeschöpferin
- 1973 - Bruno Maderna, italienischer Komponist und Dirigent
- 1974 - Vittorio De Sica, italienischer Schauspieler und Regisseur
- 1974 - Karen Silkwood, US-amerikanische Gewerkschafterin und Umweltaktivistin
- 1981 - Mestre Pastinha, brasilianischer Sportler
- 1986 - Rudolf Schock, deutscher Tenor
- 1991 - Henryk Borowski, polnischer Schauspieler
- 1992 - Karin Brandauer, österreichische Filmemacherin
- 1998 - Kenny Kirkland, US-amerikanischer Jazz-Pianist
- 2002 - Bill Berry, US-amerikanischer Jazz-Trompeter
- 2002 - Juan Schiaffino, uruguayischer Fußballspieler
- 2004 - John Balance, britischer Musiker
- 2004 - Russell Tyrone Jones aka Ol' Dirty Bastard, US-Rapper
- 2004 - Harry Lampert, US-amerikanischer Comiczeichner („The Flash“)
- 2004 - Carlo Rustichelli, italienischer Filmkomponist ( - 1916)
- 2005 - Eddie Guerrero, amerikanischer Profi-Wrestler ( - 1967)
- 2005 - Vine Deloria Jr., indianischer Autor und Aktivist ( - 1933)
Feiertage und Gedenktage
- katholisch: Nikolaus, Brictius
- Bill, Eugen, Helmut, Karl, Livia, Sieghard, Stanislaus, Traute, Willi, Wim
Siehe auch
- 12. November - 14. November
- 13. Oktober - 13. Dezember
- November - Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
1113
ja:11月13日
ko:11월 13일
simple:November 13
1968
Jahreswidmungen
- 1968 ist „Internationales Jahr der Menschenrechte“
Politik und Weltgeschehen
- 1. Januar: Willy Spühler wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: In der Angestelltenversicherung wird die Versicherungspflichtgrenze in Deutschland aufgehoben
- 1. Januar: Die Mehrwertsteuer wird in der Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Sie beträgt 10 %, ist aber für bestimmte Produkte (Nahrungsmittel, Druckerzeugnisse, ...) auf 5 % ermäßigt
- 2. Januar: Scheich Mohammed Abdullah, ehemaliger Regierungschef von Kaschmir, wird von der indischen Regierung freigelassen
- 30. Januar: Nordvietnamesische und Vietcong-Einheiten beginnen die Tet-Offensive. Die Offensive unter General Vo Nguyen Giap kommt für die amerikanischen und südvietnamesischen Truppen völlig überraschend. Besonders betroffen sind die Städte Saigon und Hue (das fast vollständig zerstört wird). Zwar scheitert die Offensive militärisch, aber sie ist sowohl politisch als auch psychologisch sehr wirksam. Danach regen sich starke Proteste gegen den Vietnamkrieg der USA in aller Welt und leiten den sukzessiven Rückzug der USA aus Vietnam ein (März 1973)
- 31. Januar: Nauru wird von Australien unabhängig
- 12. März: Gabun. Gründung der Einheitspartei „Parti Démocratique Gabonais“
- 12. März: Mauritius wird unabhängig
- 18. März: Der Kongress der USA hebt die Bestimmung auf, dass Goldreserven für US-Währung gebildet werden müssen
- 3. April: eine Gruppe um Andreas Baader und Gudrun Ensslin begeht in Frankfurt am Main einen Brandanschlag auf ein Kaufhaus
- 4. April: Martin Luther King wird in einem Hotel in Memphis (Tennessee) ermordet
- 11. April: Josef Bachmann fügt dem Studentenführer Rudi Dutschke lebensgefährliche Schussverletzungen zu
- 24. April: Mauritius wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 3. Mai: In Paris beginnt die Besetzung der Sorbonne (Universität)
- 6. Mai: Paris (Frankreich), erste Straßenschlacht um die besetzte Sorbonne (Mai-Unruhen)
- 17. Mai: Frankreich: Generalstreik dehnt sich auf gesamte Industriezweige aus
- 5. Juni: Ermordung von Robert Kennedy
- 7. Juni: Wien: Aktionisten sorgen in einer Universität für einen Skandal: Uni-Ferkelei
- 20./21. August: Einmarsch von Truppen des Warschauer Pakts in der Tschechoslowakei (Ende des Prager Frühling)
- 6. September: Swasiland wird von Großbritannien unabhängig
- 17. September: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Italien
- 23. September: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Senegal. In Kraft seit dem 1. Juli 1969
- 24. September: Swasiland wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 12. Oktober: Äquatorialguinea erlangt die Unabhängigkeit von Spanien
- 24. Oktober: Barbados wird Mitglied in der UNESCO
- 25. Oktober: Mauritius wird Mitglied in der UNESCO
- 5. November: der Republikaner Richard Milhous Nixon gewinnt die Wahl zum 37. Präsidenten der USA
- 11. November: Malediven. Neue Verfassung
- 12. November: Äquatorialguinea wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 20. Dezember: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Iran
- 68er-Bewegung
- Veröffentlichung des Neuen Testaments der modernen Bibelübersetzung „Gute Nachricht“
- Die Hongkong-Grippe fordert ¾ bis 1 Millionen Menschenleben
Kultur
- 1. Januar: Uraufführung des Kurz-Dramas Ariadne von Boris Blacher in Berlin
- 8. Januar: Ein mutmaßlich Geistesgestörter ritzt im Pariser Louvre mit einem Messer durch das Gemälde „Die Jungfrau mit den Engeln“ von Peter Paul Rubens
- 3. April: Uraufführung der Operette Drottningen av Golconda (Die Königin von Golconda) von Franz Berwald am Königlichen Theater in Stockholm
- 3. Juni: Die radikale Frauenrechtlerin Valerie Solanas verübt ein Attentat auf Andy Warhol, bei dem dieser durch zahlreiche Schusswunden lebensgefährlich verletzt wird
- 29. September: Uraufführung der Oper Ulisse von Luigi Dallapiccola an der Deutschen Oper in Berlin
Katastrophen
- 1. Januar: Überschwemmungen im Bundesstaat Bahia in Brasilien. Über 200 Tote und rund 50.000 Obdachlose
- 15. Januar: Erdbeben in Sizilien, 231 Tote und 263 Verletzte, Opferzahlen sind Dank der Flucht der Menschen auf die Straßen nach einem ersten Beben verhältnismäßig gering
- 8. März: Explosion an Bord des sowjetischen U-Boots K-129, woraufhin es sinkt. 98 Besatzungsmitglieder finden den Tod. Auftakt zum Jennifer-Projekt, dem geheimen Versuch der CIA, ein sowjetisches U-Boot aus über 5.000 Metern Tiefe zu bergen
- 8. April: Flughafen Heathrow, London, Großbritannien. Ein Motor einer Boeing 707 der BOAC fing direkt nach dem Start an zu brennen. Nach der anschließenden geglückten Notlandung breitete sich das Feuer rasant aus. 5 Menschen starben, 117 wurden gerettet
- 20. April: Windhoek, Namibia. Absturz einer südafrikanischen Verkehrsmaschine. 129 Tote
- 3. Mai: Dawson, Texas, USA. Explosion einer Lockheed L-188 Electra in der Luft. Alle 88 Menschen starben
- 22. Mai: Paramount, Kalifornien, USA. Ein Hubschrauber vom Typ Sikorsky S-61, auf dem planmäßigen Flug von Disneyland, stürzte kurz vor der Landung ab. Alle 23 Personen starben
- 14. Juni: Der unter liberianischer Flagge fahrende Öltanker „World Glory“ bricht im Indischen Ozean in zwei Teile auseinander. Nur 9 der 35 Besatzungsmitglieder können sich retten
- 10. Juli: Pforzheim, Baden-Württemberg, Deutschland. Ein für Deutschland ungewöhnlich heftiger Tornado der Stärke F4 richtete in der Stadt und dem Umland erhebliche Schäden an Fahrzeugen und Gebäuden an. 2 Menschen starben, über 200 Menschen wurden verletzt
- 11. Juli: Bitterfeld, DDR, Bei einem Explosionsunglück innerhalb der PVC Produktion im VEB Elektorchemischen Kombinat Bitterfeld starben 41 Menschen, 260 wurden verletzt
- 9. August: Pfaffenhofen, Deutschland. Eine Vickers Viscount 739A der British Eagle Airways zerbrach in der Luft aufgrund von Materialermüdungen. Alle 48 Menschen an Bord starben
- 14. August: Compton, Kalifornien, USA. Ein Hubschrauber vom Typ Sikorsky S-61 der Los Angeles Airways, auf dem Flug nach Disneyland, stürzte ab. Alle 21 Menschen starben
- 15. August: Erdbeben auf Celebes, etwa 68.200 Tote
- 31. August: Erdbeben der Stärke 7,3 im Iran, 12.000 bis 20.000 Tote
- 11. September: Nizza, Frankreich. Absturz einer Caravelle der Air France
- 24. Dezember: Bradford, Pennsylvania, USA. Absturz einer Convair CV 580 der Allegheny Airlines während der Landung in einem Schneesturm. 20 der 37 Menschen an Bord starben
- 31. Dezember: Port Hedland, Australien. Absturz einer Vickers Viscount 720 der Robertson-Miller-Airlines nach Abbruch der rechten Tragfläche. Alle 26 Menschen starben
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1. Januar: Das Neujahrs-Skispringen in Garmisch-Partenkirchen gewinnt der norwegische Skispringer Björn Wirkola
- X. Olympische Winterspiele in Grenoble, Frankreich
- XIX. Olympische Sommerspiele in Mexiko-Stadt, Mexiko
- Italien gewinnt die Fußball-EM im eigenen Land
Wissenschaft und Technik
- 2. Januar: Christiaan Barnard vollbringt im Groote-Schuur-Hospital von Kapstadt, Südafrika die zweite erfolgreiche Herztransplantation
- 11. Oktober: Mit Apollo 7 wird der erste bemannte Flug eines Apollo-Raumschiffs durchgeführt
- 21. Dezember: Start von Apollo 8. Mit Apollo 8 wird die erste bemannte Mondumkreisung durchgeführt
- 31. Dezember: Jungfernflug des ersten Überschall-Passagierflugzeuges Tupolew Tu-144. Die sowjetische Tu-144 fliegt am 5. Juni 1969 erstmals mit Überschall-Geschwindigkeit
- ASCII, der standardisierte Zeichensatz für Computer und andere Kommunikationseinrichtungen zur Textdarstellung wird als ANSI-Standard X3.4 eingeführt
- Georges Charpak erfindet einen Teilchendetektor, der in einer gasgefüllten Kammer eine große Anzahl parallel angeordneter Drähte zur besseren Orts- und Energieauflösung enthielt. Er revolutioniert damit den Teilchennachweis
- Gründung der Universität Dortmund
- 1. Januar: Cheb Hasni, algerischer Sänger († 1994)
- 1. Januar: Davor Šuker, kroatischer Fußballspieler
- 1. Januar: Joey Stefano, US-amerikanischer Porno-Darsteller († 1994)
- 1. Januar: Ceri Seel, walisischer Schauspieler
- 2. Januar: Hannes Trinkl, ehemaliger österreichischer Skirennfahrer
- 2. Januar: Anky van Grunsven, niederländische Dressurreiterin
- 2. Januar: Cuba Gooding Jr., US-amerikanische Schauspieler
- 3. Januar: Kent Carlsson, ehemaliger schwedischer Tennisspieler
- 4. Januar: Andreas Weiß, deutscher Autor, Regisseur und Produzent
- 4. Januar: Ernst Mader, ehemaliger österreichischer Profifußballer
- 5. Januar: Giorgi Baramidse, georgischer Staatsminister
- 5. Januar: DJ Bobo, schweizer DJ und Popmusiker
- 7. Januar: Simone Beckmann, deutsche Künstlerin
- 14. Januar: Andreas Sassen, deutscher Profi-Fußballspieler († 2004)
- 14. Januar: Karsten Mende, ehem. deutscher Eishockey-Profi, heute Manager
- 14. Januar: LL Cool J, US-amerikanischer Rapper
- 16. Januar: David Chokachi, US-amerikanischer Schauspieler
- 17. Januar: Swetlana Alexandrowna Masterkowa, ehemalige russische Leichtathletin
- 18. Januar: Armin Falk, deutscher Ökonom
- 19. Januar: Timo Lange, deutscher Fußballspieler
- 22. Januar: Franka Dietzsch, deutsche Leichtathletin
- 23. Januar: Petr Korda, ehemaliger tschechischer Tennisspieler
- 23. Januar: Alexander Zinn, deutscher Soziologe, Bundespressesprecher des Lesben- und Schwulenverbands
- 23. Januar: Tracy Lawrence, US-amerikanischer Country-Sänger
- 24. Januar: Michael Kiske, deutscher Rockmusiker und Schriftsteller
- 24. Januar: Mary Lou Retton, US-amerikanische Kunstturnerin
- 25. Januar: Matthias Wahls, deutscher Schachspieler
- 27. Januar: Tricky, britischer Musiker
- 27. Januar: Matt Stover, US-amerikanischer Footballspieler
- 27. Januar: Mike Patton, US-amerikanischer Sänger und Songwriter
- 28. Januar: Sarah McLachlan, kanadische Sängerin
- 29. Januar: Susi Erdmann, deutsche Rodlerin und Bobpilotin
- 30. Januar: Felipe von Spanien, spanischer Thronfolger
- 31. Januar: Markus Foser, ehemaliger liechtensteiner Skirennläufer
- 1. Februar: Javier Sánchez, ehemaliger spanischer Tennisspieler
- 1. Februar: Mark Recchi, kanadischer Eishockeyspieler
- 1. Februar: Lisa Marie Presley, US-amerikanische Sängerin
- 3. Februar: Mary Onyali, nigerianische Leichtathletin und Olympionikin
- 4. Februar: Astrid Klug, deutsche Politikerin
- 5. Februar: Marcus Grönholm, finnischer Rallyefahrer
- 7. Februar: Katja Kean, dänische Pornodarstellerin
- 7. Februar: Peter Bondra, slowakischer Eishockey-Profi
- 8. Februar: Georg Fahrenschon, deutscher Politiker
- 12. Februar: Josh Brolin, US-amerikanischer Schauspieler
- 14. Februar: Martin Bader, deutscher Fußball-Funktionär
- 15. Februar: Kaspar Henny, deutscher Gleitschirmpilot
- 18. Februar: Robert Orth, deutscher Politiker
- 19. Februar: Stochelo Rosenberg, niederländischer Sinti und Jazz-Gitarrist
- 20. Februar: Dirk Dufner, deutscher Fußball-Funktionär
- 21. Februar: Florian Meyer, deutscher Fußballschiedsrichter
- 22. Februar: Bradley Nowell, US-amerkianischer Sänger und Gitarrist († 1996)
- 22. Februar: Jeri Ryan, US-amerikanische Schauspielerin
- 24. Februar: Martin Wagner, deutscher Fußballspieler
- 24. Februar: Steven St. Croix, US-amerikanischer Pornodarsteller
- 25. Februar: Sandrine Kiberlain, französische Filmschauspielerin
- 26. Februar: Hennes Bender, deutscher Kabarettist
- 2. März: Chris Hülsbeck, deutscher Spieleentwickler und Musiker
- 3. März: Jörg Stiel, ehemaliger Schweizer Fußballspieler
- 3. März: Brian Leetch, US-amerikanischer Eishockeyspieler
- 3. März: Scott Radinsky, US-amerikanischer Sänger und Footballspieler
- 4. März: Patsy Kensit, englische Schauspielerin und Musikerin
- 5. März: Theresa Villiers, deutsche Europaabgeordnete
- 6. März: Smudo, deutscher Musiker
- 8. März: Wolfram Köhler, deutscher Politiker
- 8. März: Michael Bartels, deutscher Rennfahrer
- 9. März: Youri Djorkaeff, französischer Fußballspieler
- 10. März: Simone Violka, deutsche Politikerin
- 10. März: Michael Morgan, deutscher Schlagersänger
- 10. März: Tommy Denander, schwedischer Gittarist
- 11. März: Simone Buchanan, australische Schauspielerin
- 14. März: Gerd Audehm, deutscher Radfahrprofi
- 15. März: Sabrina Salerno, italienische Discosängerin
- 19. März: Khaled Mardam-Bey, jordanischer Softwareentwickler
- 20. März: Alexander Strehmel, deutscher Fußballspieler
- 21. März: Günter Vallaster, österreichischer Schriftsteller
- 23. März: Fernando Hierro, spanischer Fußballspieler
- 26. März: Laurent Brochard, französischer Radrennfahrer
- 26. März: Alessio Galletti, italienischer Radrennfahrer († 2005)
- 26. März: Kenny Chesney, US-amerikanischer Countrysänger
- 26. März: Jutta Müller, deutsche Windsurferin
- 29. März: Ulrich Kelber, deutscher Politiker
- 29. März: Lucy Lawless, neuseeländische Schauspielerin
- 30. März: Patrick Bach, deutscher Schauspieler
- 30. März: Céline Dion, franko-kanadische Popsängerin
- 31. März: Christian Liebig, deutscher Journalist († 2003)
- 1. April: Sergei Wassiljewitsch Lukjanenko, russische Science-fiction- und Fantasy-Autor
- 2. April: Garrelt Duin, deutscher Politiker und MdB
- 3. April: Bernd Karbacher, ehemaliger deutscher Tennisspieler
- 3. April: Sebastian Bach, US-amerikanischer Sänger
- 6. April: Konstantina Vassiliou-Enz, deutsch-griechische Radiomoderatorin
- 8. April: Patricia Girard-Léno, französische Lei | | |