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Apollo 12
Apollo 12 war die zweite bemannte Mondlandung im Apollo-Mondprogramm.
Besatzung
Hauptbesatzung
Am 10. April 1969, kurz nach dem erfolgreichen Flug von Apollo 9, gab die NASA Besatzung für den Flug Apollo 12 bekannt. Sollte der Versuch der bemannten Mondlandung mit Apollo 11 fehlschlagen, würde diese Mannschaft noch einmal den Versuch unternehmen.
Wie erwartet wurde die Ersatzmannschaft von Apollo 9 für diesen Flug eingeteilt. Als Kommandant war Charles Conrad nominiert, der mit Gemini 5 und Gemini 11 bereits zwei Raumflüge hinter sich hatte. Pilot der Kommandokapsel wurde Richard Gordon, der bereits mit Gemini 11 unter Conrad geflogen war. Das Trio wurde durch den Weltraumneuling Alan Bean komplettiert, den letzten Astronaut der dritten Auswahlgruppe, der noch auf seinen Einsatz wartete. Er wurde Pilot der Mondfähre.
Ersatz und Unterstützung
Die Ersatzmannschaft wurde von David Scott angeführt, der gerade mit Apollo 9 seinen zweiten Weltraumflug beendet hatte. Als Pilot der Kommandokapsel war Alfred Worden eingeteilt, als Pilot der Mondfähre James Irwin.
Die Unterstützungsmannschaft (Support Crew) bestand aus Gerald Carr, der bereits bei Apollo 8 in der Support Crew war, aus Paul Weitz und aus Ed Gibson, einem Wissenschaftsastronauten der vierten Auswahlgruppe.
Mannschafts-Rotationen
Die Apollo-Mannschaften wurden nicht erst kurz vor Bekanntgabe der Besatzungen zusammengestellt, sondern sie arbeiteten schon Jahre zuvor zusammen.
Schon lange vor dem ersten bemannten Apollo-Flug, im Laufe des Jahres 1967 wurden sechs Mannschaften zusammengestellt, die die ersten Flüge durchführen sollten. Conrad, Gordon und Bean waren als Ersatzmannschaft der Mission E vorgesehen, einem Test der Kombination aus Kommandomodul und Landefähre in einem erdfernen Orbit. Im November 1967 wurden sie der Mission D als Ersatzmannschaft zugeteilt, dies sollte der erste bemannte Test der Mondlandefähre werden. Damit hatte Conrads Crew gute Chancen, die Hauptmannschaft von Mission G zu werden, bei der die erste bemannte Mondlandung versucht werden sollte, denn üblicherweise konnte eine Ersatzmannschaft drei Flüge später zur Hauptmannschaft werden.
Im Sommer 1968 zeichneten sich jedoch Verzögerungen im Projekt ab, so dass umgeplant werden musste. Mission E wurde gestrichen, und die Mannschaft für einen zuvor nicht geplanten Mondflug (Apollo 8) eingesetzt. Dadurch rückte deren Ersatzmannschaft um Neil Armstrong plötzlich auf den Platz der Hauptmannschaft der Mission G, die dann mit Apollo 11 tatsächlich die erste Mondlandung durchführte. Aus Mission D wurde Apollo 9, so dass Conrad, Gordon und Bean die erste H-Mission, die mit Apollo 12 nummeriert wurde, zugewiesen bekamen.
Wären die Flüge in der Reihenfolge durchgeführt worden, wie es im Frühjahr 1968 noch geplant war, wäre Conrad der erste Mensch auf dem Mond geworden.
Vorbereitung
Die einzelnen Stufen der Saturn-V-Rakete AS-507 wurden zwischen März und Mai 1969 in Cape Kennedy angeliefert. Das Apollo-Raumschiff CSM-108 erhielt den Namen Yankee Clipper, die Mondlandefähre LM-6 den Namen Intrepid.
Das Missionsabzeichen von Apollo 12 zeigt ein Segelschiff (Clipper), das darauf hinweist, dass alle drei Astronauten von der US-Marine kommen. Im Hintergrund sind vier Sterne zu sehen, die die drei Besatzungsmitglieder symbolisieren, sowie den Astronauten Clifton Williams, der als Mondfährenpilot vorgesehen war, aber am 5. Oktober 1967 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam und durch Alan Bean ersetzt wurde.
Am 8. September 1969 konnte die Rakete zur Startrampe 39-A gerollt werden. Zwei Tage vor dem Start wurde ein Leck im Tank des Apollo-Raumschiffs entdeckt. Der Tank wurde ausgebaut und durch ein Exemplar von Apollo 13 ersetzt.
Als Verbindungssprecher (Capcom) arbeiteten die Ersatzmannschaft, die Support Crew, sowie der Astronaut Don Lind.
Flugverlauf
Start und Hinflug
Don Lind
Apollo 12 startete am 14. November 1969 um 16:22 UT, während eines Gewitters. Das Raumfahrzeug wurde während des Starts zweimal von Blitzschlag getroffen. Die Einschläge 36,5 und 52 Sekunden nach dem Start wurden vermutlich durch einen elektrisch leitfähigen Kanal aus ionisiertem Gas hervorgerufen, dem Abgasstrahl der Rakete. Resultat war der zeitweise Ausfall der meisten elektrischen Systeme, die sich jedoch im Orbit problemlos reaktivieren ließen. Bis auf den Verlust von neun unwesentlichen Telemetriesensoren verlief der Start dennoch plangemäß. Nach einem Checkout konnte die S-IVB-Stufe für den dreieinhalb-tägigen Flug zum Mond erfolgreich gezündet werden.
Früher als geplant stiegen Conrad und Bean durch den Tunnel in die Mondfähre und untersuchten gewissenhaft, ob die Blitzschläge beim Start irgendwelche Schäden an Intrepid hinterlassen hatten.
Auf dem Mond
Telemetrie
Für Apollo 12 wurde ein Landeort bei 3 Grad 11 Minuten und 51 Sekunden südlicher Breite und 23 Grad 23 Minuten und 8 Sekunden westlicher Länge im Oceanus Procellarum festgelegt.
Der Landeplatz wurde so gewählt, dass es möglich war, Experimentergebnisse von der am 20. April 1967 auf dem Mond gelandeten Raumsonde Surveyor 3 abzuholen. Conrad und Bean landeten die Mondfähre am 19. November 1969 um 06:54 UT nur 163 Meter entfernt von dieser Sonde.
Conrad konnte das Apollo-Raumschiff mit bloßem Auge erkennen, als es bei der nächsten Mondumkreisung über die Landestelle flog. Ebenso konnte Gordon aus dem Mutterschiff bei der folgenden Umkreisung sowohl Surveyor 3 als auch Intrepid sichten. Die Entfernung betrug ca. 110 km.
Als Conrad den Mond betrat, sagte er: „Whoopie! Man, that may have been a small one for Neil, but that's a long one for me.“ (etwa: "Hoppsa! Mensch, das war vielleicht ein kleiner für Neil, aber für mich ist das ein großer!"). Damit spielte er auf seine kleine Körperstatur an. Außerdem soll der Spruch Gegenstand einer Wette mit der italienischen Journalistin Oriana Fallaci gewesen sein. Conrad hatte behauptet, dass die NASA den Astronauten keine Vorschriften mache, was beim Betreten des Mondes zu sagen sei, und so hatte er sich mit ihr auf diese Worte geeinigt.
Erstmals wurde auch eine Farb-TV-Kamera mitgeführt, die allerdings beim Aufstellen von Bean direkt in die Sonne gerichtet wurde, was zum sofortigen Ausfall der Kamera führte, und TV-Übertragungen vom Beginn der Mission an unmöglich machte.
Conrad und Bean stellten das neue Experiment-Modul ALSEP in etwa 200 Meter Entfernung auf. Das Seismometer war so empfindlich, dass es bereits die Schritterschütterungen der zurücklaufenden Astronauten registrierte und zur Erde funkte.
Nach einer Ruhepause in der Landefähre begaben sich die Astronauten zur Surveyor-Sonde, von der sie Teile abmontierten und zurück auf die Erde brachten. Zur Überraschung der Wissenschaftler entdeckte man bei späteren Untersuchungen auf der Erde noch lebensfähige Bakteriensporen an den Sondenteilen, welche die Reise zum Mond und zurück unbeschadet überstanden hatten.
Rückflug und Landung
Conrad und Bean starteten die Aufstiegsstufe der Mondfähre und ließen das Triebwerk über sieben Minuten lang laufen. Der Aufenthalt auf dem Mond hatte 31 Stunden, 31 Minuten und 11 Sekunden gedauert, wovon die Astronauten knapp acht Stunden außerhalb der Mondfähre verbracht hatten.
Mehrere Kurskorrekturen waren notwendig, bis Intrepid an Yankee Clipper ankoppeln konnte. Nach dem Umsteigen wurde die Mondfähre abgekoppelt und gezielt auf Kollisionskurs mit dem Mond gebracht. Intrepid schlug mit etwa 1,5 km/s Geschwindigkeit etwa 72 km entfernt vom Seismometer auf. Die Daten des folgenden Mondbebens wurden vom ALSEP direkt an die Erde gefunkt.
Der Rückflug zur Erde verlief ohne besondere Ereignisse. Die Kommandokapsel Yankee Clipper wasserte am 24. November 1969 um 20:58 GMT, 10 Tage, 4 Stunden, 36 Minuten und 24 Sekunden nach dem Start. Der Aufprall war relativ hart, und Alan Bean wurde von einer herabfallenden Kamera am Auge verletzt. Wie Apollo 11 lag die Raumkapsel zuerst mit der Spitze nach unten, richtete sich aber bald auf.
Die biologischen Vorsichtsmaßnahmen entsprachen denen von Apollo 11: die Astronauten wurden in einen Quarantäne-Container an Bord des Flugzeugträgers USS Hornet gebracht. Fünf Tage später wurden die Astronauten samt Container von Hawaii nach Houston geflogen, wo sie nach insgesamt 16 Tagen aus der Quarantäne entlassen wurden.
Bedeutung für das Apollo-Programm
Mit Apollo 12 gelang erstmals eine nahezu vollautomatische Präzisionslandung. Mit dem ALSEP-Paket konnten auch zu späteren Zeitpunkten wertvolle wissenschaftliche Daten empfangen werden. Insgesamt verlief die Apollo-12-Mission so problemlos, dass für Apollo 13 ein schwierigeres Ziel anvisiert werden konnte: eine Landung im Fra-Mauro-Hochland.
Verbleib der S-IVB-Stufe
Am 3. September 2002 entdeckte der Astronom Bill Yeung einen Asteroiden, dem er den temporären Namen J002E3 gab. Ungewöhnlich an diesem Objekt war, dass es sich in einem Orbit um die Erde zu befinden schien. Dies überraschte die Astronomen, da der Mond das einzige große Objekt ist, das um die Erde kreist. Andere Himmelskörper können sich durch Gravitations-Wechselwirkungen zwischen Erde, Sonne und Mond nicht im Erdorbit halten. Daher musste J002E3 erst vor kurzer Zeit in den Erdorbit eingetreten sein, aber es gab kein vor kurzer Zeit gestartetes Raumfahrzeug, das mit dem Orbit des Objekts übereinstimmte. Eine mögliche Erklärung wäre gewesen, dass es sich um einen Felsen von etwa 30 m Durchmesser handeln könnte. Spektralanalysen eines von den Astronomen Carl Hergenrother und Robert Whiteley geleiteten Teams der University of Arizona ergaben, dass das Spektrum des Objekts mit dem von Titandioxid übereinstimmte. Diese Verbindung war Bestandteil der weißen Farbe, mit der die dritte Stufe der Saturn V-Rakete lackiert war. Eine Rückverfolgung des Orbits zeigte, dass das Objekt 31 Jahre lang die Sonne umkreist hatte und sich zuletzt 1971 in Erdnähe befand. Dieses Datum ließ vermuten, dass es sich um ein Teil der Apollo 14-Mission handeln könnte, aber die NASA konnte den Verbleib sämtlicher Hardware dieser Mission nachweisen. Die dritte Stufe von Apollo 14 hatte man zwecks seismischer Untersuchungen kontrolliert auf dem Mond einschlagen lassen. Die einzige andere mögliche Erklärung war, dass es sich um die S-IVB-Stufe von Apollo 12 handelte. Die NASA wollte die dritte Stufe nach Abtrennung des Apollo-Raumschiffs in einen Orbit um die Sonne bringen, aber die Zündung nach der Trennung dauerte zu lange, sodass nicht mehr genügend Treibstoff übrig war, um der S-IVB die notwendige Fluchtgeschwindigkeit zum Verlassen des Erde-Mond-Systems zu geben. Stattdessen fiel sie in einen halbstabilen Orbit um Erde und Mond, nachdem sie den Mond am 18. November 1969 passierte. Durch eine Serie von Gravitationsstörungen ging sie 1971 in einen Sonnen-Orbit über und tauchte 31 Jahre später wieder auf. Im Juni 2003 verließ J002E3 den Erdorbit und wird etwa im Jahr 2032 zurückkehren.
Weblinks
- [http://nssdc.gsfc.nasa.gov/planetary/lunar/apollo12info.html NASA: Apollo 12 Info] (engl.)
- [http://www.hq.nasa.gov/office/pao/History/alsj/a12/a12.html NASA: Apollo 12 Lunar Surface Journal] (engl.)
- [http://www.hq.nasa.gov/office/pao/History/alsj/a12/a12mr.html NASA: Apollo 12 Mission Report] (310 Seiten, engl.)
- [http://www.astronautix.com/flights/apollo12.htm Encyclopedia Astronautica: Apollo 12 Detaillierter Report] (engl.)
Kategorie:Apolloprogramm
ja:アポロ12号
Apollo-Projekt
Im Rahmen des US-amerikanischen Apollo-Projekts der NASA sollte ein Mensch auf dem Mond landen und unversehrt wieder auf die Erde zurückgebracht werden. Die bemannte Mondlandung wurde sowohl von den USA als auch der UdSSR angestrebt, allerdings nur von ersteren erreicht. Die Mondlandung bildete den Höhepunkt des Wettlaufs ins All.
Planung
Der eigentliche NASA-Plan sah sieben Missionen bis zur ersten bemannten Mondlandung vor. Dies waren die Missionen A bis G.
- Mission A: Unbemannter Test der Saturn V und des Apollo-Raumschiffs in einer Erdumlaufbahn (zweimal durchgeführt mit Apollo 4 und Apollo 6).
- Mission B: Unbemannter Test der Landefähre (LM) (durchgeführt mit Apollo 5).
- Mission C: Bemannter Test der Apollo-Kapsel im Erdorbit (durchgeführt mit Apollo 7).
- Mission D: Test der Kombination aus Kommandomodul und Landefähre in einem erdnahen Orbit (ursprünglich als Apollo 8 vorgesehen, als Apollo 9 neu nummeriert, weil ein Mondflug (Mission C') als Apollo 8 eingeschoben wurde).
- Mission E: Test der Kombination aus Kommandomodul und Landefähre in einem erdfernen Orbit (Mission wurde gestrichen, Mannschaft übernahm die Mission C').
- Mission F: Test der Kombination aus Kommandomodul und Landefähre in einem Mondorbit (durchgeführt mit Apollo 10).
- Mission G: Erste Landung auf dem Mond (durchgeführt mit Apollo 11).
Die mit Apollo 8 durchgeführte erste Mondumkreisung, Weihnachten 1968, war von der NASA eigentlich nicht vorgesehen und mit der Bezeichnung Mission C' zwischen die Missionen C und D eingeschoben.
Zusätzlich wurden die Missionen H, I und J geplant:
- Mission H: Landung auf dem Mond mit erweiterten wissenschaftlichen Experimenten (durchgeführt mit Apollo 12. Apollo 13 nicht erfolgreich).
- Mission I: Landung auf dem Mond mit erweiterten wissenschaftlichen Experimenten (durchgeführt mit Apollo 14, eine weitere Mission wurde gestrichen).
- Mission J: Landung auf dem Mond mit erweiterten wissenschaftlichen Experimenten und dem Mondrover (durchgeführt mit Apollo 15, Apollo 16 und Apollo 17).
Wettlauf der Systeme
Durch den Start des Sputniks im Jahre 1957, die erste unbemannte harte Mondlandung 1959 durch Lunik-2 und den ersten bemannten Raumflug von Juri Gagarin 1961 war die Sowjetunion zu Beginn des Raumfahrtzeitalters zur führenden Raumfahrtnation aufgestiegen. Die US-Amerikaner suchten nach einem Gebiet der Raumfahrt, auf dem sie die Sowjetunion schlagen könnten. Die bemannte Mondlandung wurde dafür als geeignet angesehen.
Am 25. Mai 1961, nur eineinhalb Monate nach dem Start von Juri Gagarin, hielt Präsident John F. Kennedy vor dem amerikanischen Kongress seine berühmte Rede, in der er das Ziel vorgab, noch im gleichen Jahrzehnt einen Menschen zum Mond und wieder zurückbringen zu lassen. Mit den folgenden Worten fiel der Startschuss für das Apollo-Projekt:
:I believe that this nation should commit itself to achieving the goal, before this decade is out, of landing a man on the moon and returning him safely to the earth. No single space project in this period will be more impressive to mankind, or more important for the long-range exploration of space; and none will be so difficult or expensive to accomplish.
:(Ich glaube, dass dieses Land sich dem Ziel widmen sollte, noch vor Ende dieses Jahrzehnts einen Menschen auf dem Mond landen zu lassen und ihn wieder sicher zur Erde zurück zu bringen. Kein einziges Weltraumprojekt wird in dieser Zeitspanne die Menschheit mehr beeindrucken, oder wichtiger für die Erforschung des entfernteren Weltraums sein; und keines wird so schwierig oder kostspielig zu erreichen sein.)
[http://spaceflight.nasa.gov/history/shuttle-mir/multimedia/video/v-003.mpg Videoausschnitt der Rede Kennedys]
Obwohl ursprünglich noch weitere Starts geplant waren, wurde das Apollo-Projekt nach der sechsten erfolgreichen Mondlandung von Apollo 17 beendet.
Für den bemannten Mondflug wurde die bis heute größte Rakete entwickelt. Sie erhielt den Namen Saturn V. Maßgeblichen Anteil an ihrer Entwicklung hatte der deutsch-amerikanische Raketenbauer Wernher von Braun, dessen Team die erste Stufe mit den gewaltigen F-1 Triebwerken entwickelte. Alle Starts dieser Rakete waren trotz ihrer großen Leistung und Komplexität erfolgreich, was durchaus beachtenswert ist, da die meisten übrigen Raketensysteme auch Fehlstarts zu verzeichnen haben.
Als Vorbereitung auf die Mondlandung lief parallel zum Apollo-Projekt das Gemini-Projekt, mit dem Erfahrungen zu Rendezvous-Manövern im Weltall gesammelt werden sollten.
Am 27. Januar 1967 erlitt das Apollo-Projekt einen schweren Rückschlag. Bei Bodentests verbrannten die drei Astronauten Virgil Grissom, Edward H. White und Roger B. Chaffee in ihrer Kapsel. Die Rakete war während dieser Tests nicht betankt. Die Kapsel war aber nicht mit gewöhnlicher Luft, sondern mit Sauerstoff bei vollem atmosphärischen Druck gefüllt. Dadurch wurde binnen weniger als einer Minute aus einem kleinen elektrischen Funken ein Feuer, das die Astronauten tötete. Umfangreiche Änderungen an der Mondkapsel waren die Folge. Dem Test wurde nachträglich die Bezeichnung Apollo 1 verliehen.
Trotzdem konnte mit der erfolgreichen Mondlandung von Apollo 11 am 20. Juli 1969 das Ziel Kennedys termingerecht erreicht werden.
Zeitgleich zum Apollo-Projekt arbeitete die Sowjetunion an einem umfangreichen Programm, das ebenfalls mit der Landung eines Menschen auf dem Mond enden sollte. Im Rahmen des Zond-Programms wurden modifizierte Sojus-Raumschiffe unbemannt zum Mond gestartet und nach einem Mondumlauf wieder zur Erde gebracht. Dies diente dem Test des Raumschiffs, das für einen bemannten Mondflug gedacht war. Die Zond-5 Kapsel umkreiste im September 1968 den Mond, kam jedoch bei der Rückkehr vom Kurs ab und wurde bei der Landung über dem Indischen Ozean gesprengt. Im Oktober 1970 wurde das Testprogramm mit Zond-8 beendet, von allen gestarteten Raumschiffen konnte nur Zond-7 erfolgreich zur Erde zurückkehren.
Parallel arbeitete die Sowjetunion auch an einer Mondlandemission, die ähnlich dem Apollo mit einer superschweren Rakete gestartet werden sollte. Dafür wurde die N1-Rakete entwickelt, die jedoch bei allen vier Teststarts, die von 1969 bis 1972 erfolgten, versagte. Daraufhin und angesichts der Tatsache, dass die Amerikaner bereits erfolgreich auf dem Mond gelandet sind, gab die Sowjetunion das bemannte Mondprogramm auf und leugnete auch, jemals eins gehabt zu haben. Erst Anfang der 1990ern sind Informationen über dieses Programm und die N1-Rakete an die Öffentlichkeit gekommen. Für weitere Einzelheiten siehe den Hauptartikel Sowjetisches Mondprogramm.
Die Mondlandung(en)
Im Rahmen des Apollo-Programms wurden insgesamt sechs Mondlandungen durchgeführt. Harrison H. Schmitt - Mondfährenpilot von Apollo 17 - stellte als bislang letzter Mensch am 12. Dezember 1972 seinen Fuß auf den Mondboden. Eugene Cernan - Kommandant von Apollo 17 - ist bislang der letzte Mensch, der auf dem Mond war, indem er als letzter in die Mondfähre einstieg.
Im Rahmen der Mission Apollo 11 landeten am 20. Juli 1969 um 21:17 Uhr (MEZ) die ersten beiden Menschen, Neil Armstrong und Edwin E. "Buzz" Aldrin auf dem Mond. Sechs Stunden später, am 21. Juli um 03:56:20 Uhr MEZ, betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Dabei sprach er den berühmt gewordenen Satz:
Zitat: That's one small step for man, [but] one giant leap for mankind. ()
(deutsch: "Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit.")
:Das 'a' vor 'man' wurde in späteren Texten hinzugefügt, um den Sinn zu erhalten. Im Funkverkehr war es nicht zu hören gewesen. Armstrong wurde später danach befragt, ob er es tatsächlich nicht gesagt habe, aber er konnte sich nicht mehr daran erinnern. Daher bleibt es ungeklärt, ob es durch Störungen im Funkverkehr verloren gegangen ist, oder ob Armstrong dies tatsächlich so gesagt hat.
Der dritte Astronaut, Michael Collins, umkreiste im Apollo-Mutterschiff den Erdtrabanten bis zur Rückkehr der Landeeinheit Eagle.
Die "erfolgreiche" Odyssee von Apollo 13
Als Routineflug gestartet, und von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, starteten mit der Mission Apollo 13 am 11. April 1970 James A. Lovell, John L. Swigert und Fred W. Haise. Erst als auf dem Weg zum Mond ein Sauerstofftank explodierte und damit das Leben der drei Insassen des Apollo-Raumschiffs stark gefährdet war, wurde die gesamte Weltöffentlichkeit auf die Mission aufmerksam. Die Astronauten mussten auf die Mondlandung verzichten und konnten sich dadurch retten, dass sie das Lunar Module als "Rettungsboot" zweckentfremdeten. Der einzige Weg zurück zur Erde führte jedoch zuerst zum Mond, bei dem durch ein Swing-by Manöver das Raumschiff wieder Richtung Erde beschleunigt wurde. Nach Absprengen des Servicemodules kurz vor dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre wurde erst das gesamte Ausmaß der Havarie deutlich; man geht davon aus, dass der Sauerstofftank der Brennstoffzellen explodiert war. Trotz der gescheiterten Mondlandung wird Apollo 13 dennoch als Erfolg gewertet, weil es erstmals gelungen war, Astronauten aus einer katastrophalen Raumnotlage lebend zur Erde zurückzubringen. Nach für die Astronauten und die Bodenmannschaften sehr anstrengenden fünf Tagen gelang (nach einer Mondumrundung ohne Landung) am 17. April 1970 die Landung im Pazifik.
Die Geschichte von Apollo 13 wurde verfilmt.
Typischer Apollo-Missionsverlauf
- Start in Cape Canaveral
- Abtrennung der 1. Stufe in ca. 56 km Höhe (Geschwindigkeit ca. 10.000 km/h - Mach 8)
- Zündung der 2. Stufe in der hohen Stratosphäre und kurz darauf Abtrennung des Rettungsturms
- Abtrennung der 2. Stufe in ca. 185 km Höhe (Geschwindigkeit ca. 24.000 km/h)
- Zündung der 3. Stufe, Einschwenken in eine nahe Erdumlaufbahn (Geschwindigkeit ca. 28.000 km/h), Abschalten der 3. Stufe
- Neuzündung der 3. Stufe, (TLI - Trans Lunar Injection) Ausdehnung des Orbits bis zum Mond (im Gegensatz zu einer häufigen Annahme keine Überschreitung der Fluchtgeschwindigkeit und Erdflucht (Apollo 8 erreichte 10,822 km/s - ca. 39.000 km/h [http://history.nasa.gov/ap08fj/02earth_orbit_tli.htm]) - auch auf dem Mond befindet man sich immer noch in einem Erdorbit).
- Abwurf des Stufenadapters, Trennung des Mutterschiffes von der 3. Stufe, Ankoppeln und Herausziehen des Lunar Module (Mondlandefähre) aus seiner Parkbucht, Flug zum Mond
- Zündung des Triebwerkes des Service-Modules (LOI - Lunar Orbit Insertion), Einschwenken in den Mondorbit
- Umstieg von 2 Astronauten in das Lunar Module, 1 Astronaut bleibt als Pilot im Mutterschiff zurück
- Abkoppeln des Lunar Moduls, Zündung des Landetriebwerks, Abstieg zur Mondoberfläche und Landung
- Durchführen diverser EVAs (Extra Vehicular Activity) durch die Astronauten
- Rückstart von der Mondoberfläche, Aufstieg in den Mondorbit. Die Landestufe bleibt zurück
- Ankoppeln an das Mutterschiff, Umstieg der Astronauten, Abwurf der LM-Aufstiegsstufe
- Zündung des Triebwerkes des Service Modules, (TEI - Trans Earth Injection) Verlassen des Mondorbits und Rückkehr zur Erde
- EVA zum Bergen der Filme aus dem Service Modul
- Abwurf des Service Modules, Ausrichten der Apollo-Kapsel für den Wiedereintritt
- Auslösen der Hauptfallschirme, Wasserung im Landegebiet
- Bergung durch einen Flugzeugträger
Apollo-Missionen
Kurz nach der erfolgreichen Mondlandung von Apollo 11 veröffentlichte die NASA die weitere Planung, die bis Ende 1972 neun weitere Apolloflüge vorsah. Doch bereits im Januar 1970, noch vor der Verzögerung durch die Panne von Apollo 13, wurde Apollo 20 aus Kostengründen gestrichen. Im September 1970 folgten Apollo 15 und Apollo 19, die verbleibenden Flüge Apollo 16, Apollo 17 und Apollo 18 wurden mit Apollo 15, Apollo 16 und Apollo 17 neu nummeriert.
Die nach dem Abschluss der Mondflüge noch vorhandenen Apollokapseln und Saturnraketen wurden für das Skylab-Projekt 1973/74 und das Apollo-Sojus-Projekt 1975 verwendet.
Mondlandungslüge
Wie bei fast allen Ereignissen von so großer Tragweite, sind auch die Mondlandungen das Objekt zahlreicher Verschwörungstheorien. Von den meisten Anhängern dieser Theorien wird bezweifelt, dass es überhaupt zu einer Mondlandung in den Jahren 1969 bis 1972 gekommen ist. Vielfach wird in diesem Falle von einer Mondlandungslüge oder einer Mondlandungs-NASA-Verschwörung gesprochen.
Literatur
Die Texte sind englischsprachig. Deutschsprachige Literatur ist entsprechend gekennzeichnet.
Apollo-Mission-Reports
- Robert Godwin, Apollo 11 with DVD, Apogee Books, 2002, ISBN 1896522858
- Robert Godwin, Apollo 17: The NASA Mission Reports, Apogee Books, 2002, ISBN 1896522599 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Apollo 16: The NASA Mission Reports, Apogee Books, 2002, ISBN 1896522580 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Apollo 15: The NASA Mission Reports, Volume One, Apogee Books, 2001, ISBN 1896522572 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Apollo 14: The NASA Mission Reports, Apogee Books, 2001, ISBN 1896522564 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Apollo 13: The NASA Mission Reports, Apogee Books, 2000, ISBN 1896522556 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Apollo 12: The NASA Mission Reports, Apogee Books, 1999, ISBN 1896522548 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Apollo 11: The NASA Mission Reports, Apogee Books, 1999, ISBN 1896522491 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Apollo 10: The NASA Mission Reports, Apogee Books, 2000, ISBN 1896522688 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Apollo 9: The NASA Mission Reports, Apogee Books, 1999, ISBN 1896522513 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Apollo 8: The NASA Mission Reports, Apogee Books, 2000, ISBN 1896522661 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Apollo 7: The NASA Mission Reports, Apogee Books, 2000, ISBN 1896522645 (Buch & CD)
Allgemein
- Andrew Chaikin, A Man on the Moon, Penguin Books 1995, ISBN 0140272011
- David M. Harland, Exploring the Moon, Springer, 1999, ISBN 1852330996
- Gene Kranz, Failure is not an option, Berkley Books 2001, ISBN 0425179877
- Chris Kraft, Flight: My Life in Mission Control, Penguin Putnam, 2002, ISBN 0452283043
- Diverse, The Secret of Apollo: Systems Management in American and European Space Programs, Johns Hopkins University Press, 2002, ISBN 080186898X
- Diverse, Taking Science to the Moon: Lunar Experiments and the Apollo Program, Johns Hopkins University Press, 2001, ISBN 0801865999
- Jesco von Puttkamer, Apollo 11, Wir sehen die Erde, Herbig, 2001, ISBN 3776670568 (deutsch)
- Jim Lovell, Apollo 13, Langenscheidt-Longman, 2001, ISBN 3526451842 (deutsch)
- Moon Lander, How We Developed the Apollo Lunar Module, Smithsonian Books, 2001, ISBN 156098998X
- Eugene Cernan, The Last Man on the Moon, Griffin, 2000, ISBN 0312263511
- James E. Webb, Powering Apollo, Johns Hopkins University Press, 2000, ISBN 0801862051
DVDs
- From The Earth To The Moon, 1998
- For All Mankind - Criterion Collection, 1989
Siehe auch
- Apollo-Raumschiff
- Raumfahrt
- Geschichte der Raumfahrt
- Katastrophen der Raumfahrt
- Mercury-Programm
- Gemini-Projekt
- Sowjetisches Mondprogramm
- Luna-Programm
- Skylab
- 100 Wörter des 20. Jahrhunderts
- Mondlandungslüge
- Bemannter Mondflug nach Apollo
- Wettlauf ins All
Weblinks
- Der berühmte Satz von Neil Armstrong im Original ist [http://science.ksc.nasa.gov/history/apollo/apollo-11/sounds/a11step.wav hier]als wav-Datei (260 kb) zu hören
- [http://history.nasa.gov/alsj/frame.html Apollo Lunar Surface Journal] - Alle Landemissionen ausführlich beschrieben und ein sehr umfangreiches Multimedia-Angebot (englisch)
- [http://nssdc.gsfc.nasa.gov/planetary/lunar/apollo.html NASA: The Apollo Program] (englisch)
- [http://www.nasm.si.edu/collections/imagery/apollo/apollo.htm Smithsonian: The Apollo Program] (englisch)
- [http://history.nasa.gov/SP-4029/SP-4029.htm NASA: Apollo By The Numbers] - Umfangreiche Listen und Statistiken (englisch)
- [http://www.spaceflight.nasa.gov/history/apollo/index.html NASA: Apollo-Programm] (englisch)
- [http://www.spaceflight.nasa.gov/history/apollo/lunarlanding.html NASA: Mondkarte mit Landeplätzen] (englisch)
- [http://www.apolloarchive.com/ Viele Details / Ton,- Videomitschnitte] (englisch)
- [http://www.lpi.usra.edu/research/apollo/catalog/70mm/ Tausende, erst 2004 veröffentlichte Fotos der Apollo-Missionen] (englisch)
- [http://www.extrasolar-planets.com/raumfahrt/apollo.php extrasolar-planets.com - Apollo Programm] (deutsch)
- [http://www.apollo-projekt.de Apollo-Projekt.de] (deutsch)
- [http://www.apolloprojekt.de Apolloprojekt.de] (deutsch)
- [http://www.raumfahrer.net/raumfahrt/mondlandung/home.shtml Raumfahrer.net: Mondlandung] (deutsch)
- [http://www.erkenntnishorizont.de/raumfahrt/rueckstoss/lunarmodule.c.php?screen=800 Schon mal eine Mondlandefähre gesteuert? / Online-Mondlandungs-Simulator] (deutsch)
- [http://spaceflight1.nasa.gov/gallery/images/apollo/index.html Photos der NASA zum Apollo Programm] (bemerkenswert: sehr hohe Auflösung)
!Apolloprogramm
ja:アポロ計画
ko:아폴로 계획
10. AprilDer 10. April ist der 100. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 101. in Schaltjahren) - somit bleiben 265 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1821 - Als Folge des Griechischen Unabhängigkeitskrieges wird der Ökumenische Patriarch Grigorios V. in Istanbul an einer Kirchentür erhängt
- 1864 - Ausrufung des österreichischen Erzherzogs Maximilian zum Kaiser von Mexiko.
- 1912 - In Southampton beginnt die Jungfernfahrt der Titanic. Ihr Ziel - New York - wird sie nie erreichen.
- 1915 - Pierre de Coubertin bestimmt vertraglich, dass das Internationale Olympische Komitee künftig seinen ständigen Sitz in Lausanne haben soll.
- 1941 - Die deutsche Wehrmacht marschiert in Zagreb ein.
- 1946 - Japan. Bei den ersten Parlamentswahlen nach dem 2. Weltkrieg dürfen erstmals auch Frauen wählen. Das Wahlalter wird auf 20 Jahre gesenkt.
- 1957 - Nach dreimonatiger Schließung wird der Sueskanal wieder geöffnet.
- 1974 - Die israelische Ministerpräsidentin Golda Meïr tritt zurück, nachdem ein Untersuchungsausschuss eine Mitschuld ihrer Regierung am Ausbruch des Jom-Kippur-Kriegs festgestellt hat.
- 1998 - In Belfast unterzeichnen 8 nordirische Parteien sowie die Regierungen von Großbritannien und der Republik Republik Irland ein Abkommen, das den Bürgerkrieg beenden soll.
- 2000 - Indien. 20 Berge im Himalaya ab 6.000 Meter werden durch die Regierung zur Besteigung freigegeben.
- 2003 - Estland. Juhan Parts wird Ministerpräsident
Wirtschaft
- 1883 - Der Maschinenbauingeneur Emil Rathenau gründet in Berlin die "Deutsche Edison-Gesellschaft für angewandte Elektrizität".
- 1991- Der letzte "Wartburg" läuft im thüringischen Eisenach vom Band.
Wissenschaft und Technik
Kultur
- 1840 - Uraufführung der Oper Die Märtyrer von Gaetano Donizetti in Paris.
- 1851 - Uraufführung der Oper Die Heimkehr aus der Fremde von Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig.
- 1913 - Die Oper "Die Liebe der drei Könige" von Halo Montemezzi wird an der Mailänder Scala uraufgeführt.
- 1919 - Uraufführung der musikalischen Komödie Masques et bergamasques von Gabriel Fauré in Monte Carlo.
- 1970 - Paul McCartney gibt seine Trennung von den Beatles bekannt.
Religion
Katastrophen
- 1963 - Der Untergang des US-amerikanischen Atom-U-Boots USS Thresher fordert 129 Menschenleben.
- 1972 - Bei einem Erdbeben der Stärke 7,1 sterben im Iran 5.054 Menschen.
- 1973 - Während des Landeanflugs stürzt eine Maschine der Invicta International Airlines bei Hochwald nahe der Stadt Basel in einem bewaldeten Hügelgebiet ab. 108 der 145 Fluggäste sterben bei dem Unglück.
- 1991 - Italien. Die italienische Fähre Moby Dick kollidiert mit dem Tanker Agip Abruzzo und sinkt. 132 Tote.
Sport
- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 2005 - Finian Maynard erreicht den Weltrekord für das schnellste segelbetriebene Wasserfahrzeug als Windsurfer mit 90,2 km/h.
Geboren
- 1502 - Ottheinrich von der Pfalz, Wittelsbacher Pfalzgraf bei Rhein, Kurfürst von der Pfalz (1556-1559)
- 1512 - Jakob V., König von Schottland von 1513 bis 1542
- 1579 - August der Jüngere, Herzog zu Braunschweig-Lüneburg
- 1583 - Hugo Grotius, niederländischer Philosoph und Rechtsgelehrter
- 1636 - Balthasar Kindermann, deutscher Dichter
- 1651 - Ehrenfried Walther von Tschirnhaus, deutscher Philosoph und Mathematiker
- 1727 - Samuel Heinicke, deutscher Pädagoge
- 1755 - Samuel Hahnemann, deutscher Arzt (Begründer der Homöopathie)
- 1780 - Heinrich Luden, deutscher Historiker
- 1783 - Hortense de Beauharnais, Königin von Holland und Mutter des Kaisers Napoléon III.
- 1794 - Matthew Perry (Offizier), US-amerikanischer Seeoffizier, zuletzt im Rang eines Commodore
- 1796 - James Bowie, nordamerikanischer Pionier und Trapper
- 1801 - Paul Devaux, belgischer Staatsmann
- 1802 - Johann Peter Lange, deutscher protestantischer Theologe
- 1803 - Adolf Heinrich Graf von Arnim-Boitzenburg, preußischer Politiker
- 1827 - Lew Wallace, US-amerikanischer Militär, Politiker und Schriftsteller
- 1829 - Johannes Janssen, deutscher Historiker
- 1829 - William Booth, Gründer und erster General der Heilsarmee
- 1838 - Johann Hinrich Fehrs, deutscher Erzähler und Lyriker
- 1847 - Joseph Pulitzer, US-amerikanischer Journalist und Herausgeber
- 1851 - Gennaro Granito Pignatelli di Belmonte, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1864 - Eugen d'Albert, deutscher Komponist und Pianist
- 1864 - Friedrich Wilhelm Nohe, 1. Vorsitzender des Deutschen Fußballbundes
- 1864 - Michael Mayr, österreichischer Historiker und Politiker
- 1866 - Theodor Lerner, deutscher Journalist und Polarforscher
- 1868 - Max Eckert-Greifendorff, deutscher Professor
- 1876 - Jean-Marie Musy, schweizerischer Politiker
- 1877 - Alfred Kubin, österreichischer Grafiker und Buchillustrator
- 1877 - Massimo Massimi, italienischer Kardinal
- 1880 - Aloys Fischer, deutscher Pädagoge
- 1886 - John Hayes, US-amerikanischer Marathonläufer, Olympiasieger
- 1887 - Bernardo Alberto Houssay, argentinischer Physiologe und Nobelpreisträger
- 1887 - Heinz Tiessen, deutscher Komponist
- 1893 - Heinrich Georg Ritzel, deutscher Politiker (SPD)
- 1894 - Ben Nicholson, englischer Maler und Objektkünstler
- 1897 - Theodor Bogler, deutscher Keramiker, Architekt und Benediktiner-Pater
- 1899 - Friedrich Traugott Wahlen, schweizerischer Politiker und Professor für Landwirtschaft
- 1903 - Hugh Adcock, britischer Fußballspieler
- 1903 - Willy Stahl, deutscher Politiker
- 1904 - Joachim Gottschalk, deutscher Schauspieler
- 1904 - Scott E. Forbush, US-amerikanischer Geophysiker
- 1910 - Abu-Bakr Khairat, ägyptischer Komponist
- 1911 - Alois Niederalt, deutscher Politiker
- 1911 - Martin Denny, US-amerikanischer Jazzpianist
- 1913 - Stefan Heym, deutscher Schriftsteller
- 1914 - Herbert Fischer, Botschafter der DDR in Indien
- 1917 - Robert B. Woodward, US-amerikanischer Chemiker und Nobelpreisträger
- 1919 - Richard Bergmann, österreichischer Tischtennisspieler
- 1921 - Sheb Wooley, US-amerikanischer Sänger
- 1924 - Wolfgang Menge, deutscher Reporter und Drehbuchautor
- 1926 - William H. Danforth, Vorstandsdirektor der Washington University
- 1928 - Rolf-Hans Müller, deutscher Bandleader
- 1929 - Hanns Lothar, deutscher Schauspieler
- 1929 - Max von Sydow, schwedischer Schauspieler
- 1929 - Mike Hawthorn, englischer Rennfahrer und Formel-1-Weltmeister
- 1931 - Bruno Weber, schweizerischer Architekt und Bildhauer
- 1932 - Mae Faggs, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1932 - Nat Nelson, US-amerikanischer Sänger
- 1932 - Omar Sharif, ägyptischer Schauspieler
- 1937 - Reinhard Brandt, deutscher Philosoph
- 1937 - Wolfgang Jehn, deutscher Komponist
- 1940 - Ricky Valance, britischer Sänger
- 1941 - Paul Theroux, US-amerikanischer Reiseschriftsteller
- 1944 - Thüring Bräm, Schweizer Dirigent und Komponist
- 1947 - Bunny Wailer. jamaicanischer Musiker
- 1948 - Bernd Clüver, deutscher Schlagersänger
- 1949 - Larry Wall, US-amerikanischer Linguist, Programmierer, und Autor
- 1950 - Dave Peverett, britischer Sänger
- 1951 - Steven Seagal, US-amerikanischer Schauspieler
- 1952 - Grigori Alexejewitsch Jawlinski, liberaler russischer Politiker und Vorsitzender der Partei Jabloko
- 1953 - Heiner Lauterbach, deutscher Schauspieler
- 1958 - Kathleen Glynn, Grafik-Designerin und Film-Produzentin
- 1959 - Brian Setzer, US-amerikanischer Musiker
- 1959 - Jochen Nickel, deutscher Schauspieler
- 1959 - Katrina Leskanich, britische Sängerin
- 1959 - Stanislaw Tillich, deutscher Politiker
- 1963 - Doris Leuthard, schweizer Politikerin
- 1963 - Mark Oliver Everett, US-amerikanischer Musiker
- 1965 - Bernd Schneider, deutscher Schachspieler
- 1966 - Heinz Barwich, Kernphysiker der DDR
- 1970 - Pauline Konga, kenianische Leichtathletin und Olympionikin
- 1973 - Tatjana Prinzessin von und zu Liechtenstein, Tochter des amtierenden Fürsten von Liechtenstein
- 1975 - Chris Carrabba, US-amerikanischer Musiker (Dashboard Confessional)
- 1976 - Sara Renner, kanadische Skilangläuferin
- 1978 - Eva Bramböck, österreichische Triathletin
- 1981 - Liz McClarnon, britische Sängerin
- 1984 - Mandy Moore, US-amerikanische Pop-Sängerin und Schauspielerin
- 1988 - Haley Joel Osment, US-amerikanischer Schauspieler
Gestorben
- 1055 - Konrad III. (Bayern), Herzog von Bayern seit 1054
- 1152 - Eberwin von Helfenstein, deutscher Prämonstratenser, katholischer Heiliger
- 1331 - Engelbert von Admont, österreichischer Benediktiner, katholischer Heiliger
- 1349 - Wilhelm von Ockham, englischer Philosoph und Scholastiker
- 1533 - Friedrich I. (Dänemark), König von Dänemark, Herzog von Schleswig und Holstein
- 1548 - Gonzalo Pizarro, spanischer Konquistador, hingerichtet in Cuzco
- 1553 - Friedrich I. (Dänemark), König von Dänemark und Norwegen (1523-1553)
- 1585 - Gregor XIII. (Papst), Papst seit 1572
- 1599 - Gabrielle d'Estrées, Geliebte Heinrichs IV. von Frankreich
- 1640 - Agostino Agazzari, italienischer Komponist und Musiktheoretiker
- 1646 - Santino Solari, italienischer Barockbaumeister (Salzburger Dom)
- 1648 - Hans Jakob von Koseritz, Mitglied der "Fruchtbringenden Gesellschaft"
- 1657 - Johann Konrad Varnbüler, württembergischer Freiherr und Diplomat
- 1694 - Katharina Regina von Greiffenberg, geistliche Lyrikerin
- 1749 - Gottfried Anshelm von Lindenau, Rittergutsbesitzer
- 1756 - Giacomo Antonio Perti, italienischer Kirchenmusiker und Komponist
- 1758 - Lorenz Heister, deutscher Anatom
- 1786 - John Byron, englischer Südseeforscher
- 1807 - Anna Amalie von Sachsen-Weimar-Eisenach, deutsche Herzogin und Komponistin
- 1813 - Christian Daniel von Finckh, Tribunalrichter in Oldenburg
- 1813 - Joseph-Louis Lagrange, italienischer Mathematiker und Astronom
- 1823 - Carl Leonhard Reinhold, österreichischer Vertreter der deutschen Aufklärung.
- 1835 - Magdalena Gabriela von Canossa, italienische Ordensgründerin
- 1863 - Giovanni Battista Amici, italienischer Astronom und Optiker
- 1863 - Hermann Steudner, Naturforscher und Afrikaforscher
- 1874 - Heinrich von Kittlitz, Ornithologe, Naturforscher, Reisender, Zeichner
- 1887 - Wilhelm Adolf Schmidt, deutscher Historiker
- 1897 - Friedrich Franz III., Großherzog von Mecklenburg-Schwerin
- 1911 - Samuel Loyd, US-amerikanischer Spiele-Erfinder und Rätselspezialist
- 1912 - Ernst Christian Achelis, evangelischer Theologe
- 1919 - Emiliano Zapata, Führer in der mexikanischen Revolution gegen Porfirio Diaz
- 1920 - Moritz Benedikt Cantor, erster deutscher Professor für die Geschichte der Mathematik
- 1924 - Hugo Stinnes, deutscher Großindustrieller und Politiker
- 1931 - Khalil Gibran, libanesischer Künstler und Dichter
- 1938 - King Oliver, US-amerikanischer Musiker
- 1948 - Wilhelm Külz, deutscher Politiker
- 1953 - Carol II., König von Rumänien (1930-1940)
- 1954 - Auguste Lumière, französischer Filmpionier
- 1954 - Ludwig Michael Curtius, deutscher Archäologe und Kunsthistoriker
- 1955 - Pierre Teilhard de Chardin, französischer Jesuit und Paläontologe
- 1958 - Chuck Willis, US-amerikanischer Musiker
- 1962 - Stuart Sutcliffe, Maler und Musiker, frühes Mitglied der Beatles
- 1966 - Evelyn Waugh, britischer Schriftsteller
- 1966 - Heinz Barwich, Kernphysiker der DDR
- 1970 - Rudolf Bergander, deutscher Maler und Kartenzeichner der Wehrmacht
- 1975 - Josephine Baker, amerikanische Tänzerin
- 1979 - Dom Paul Benoît, luxemburger Komponist
- 1979 - Nino Rota, italienischer Komponist
- 1979 - Paul Benoît, Luxemburger Komponist
- 1981 - Christa Johannsen, deutsche Schriftstellerin
- 1981 - Gerhard Grüneberg, SED-Funktionär
- 1982 - Peter Brückner, deutscher Sozialpsychologe
- 1986 - Eugen Grimminger, Mitglied der Widerstandsbewegung Weiße Rose
- 1987 - Berta Drews, deutsche Schauspielerin
- 1988 - Oktay Rifat, Schriftsteller
- 1992 - Peter Dennis Mitchell, britischer Chemiker und Nobelpreisträger
- 1995 - Günter Guillaume, Agent
- 1995 - Morarji Desai, indischer Politiker und Regierungschef
- 2000 - Walter Stöhrer, deutscher Maler
- 2002 - Manfred Köhnlechner, deutscher Heilpraktiker
- 2003 - Little Eva, US-amerikanische Sängerin
- 2004 - Jacek Kaczmarski, polnischer Liedermacher
- 2004 - Roland Rainer, österreichischer Architekt
- 2004 - Sakip Sabanci, Gründer der Sabanci Holding
- 2005 - Norbert Brainin, österreichisch-britischer Violinist
Feier- und Gedenktage
- Eberwin - Eberwin von Helfenstein, Prämonstratenser (katholisch)
- Engelbert - Engelbert von Admont, österreichischer Benediktiner, Abt von Admont (katholisch)
- Gerold - Gerold von Großwalsertal, (katholisch, auch 19. April)
- Hulda - Prophetin des Alten Bundes (orthodox)
- Magdalena - Magdalena von Canossa, italienische Ordensgründerin (katholisch)
Siehe auch
- 9. April - 11. April
- 10. März - 10. Mai
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0410
ja:4月10日
ko:4월 10일
simple:April 10
th:10 เมษายน
1969
- 1. Januar: Ludwig von Moos wird Bundespräsident der Schweiz
- 20. Januar: der Republikaner Richard Milhous Nixon wird als 37. Präsident der USA vereidigt
- 13. März: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Ecuador. In Kraft seit dem 22. März 1970
- 18. März: Demokratische Republik Kongo. Investitionsförderungsvertrag zwischen Deutschland und dem ehemaligen Zaire
- 20. März: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Indien. In Kraft seit dem 11. September 1969
- 31. März: Deutschland schließt mit Argentinien ein Rahmenabkommen über die Zusammenarbeit in der wissenschaftlichen Forschung und technologischen Entwicklung
- 28. April: Charles de Gaulle tritt nach einem gescheiterten Referendum und den Folgen der Maiunruhen 1968 vom Amt des Staatspräsidenten zurück
- 9. Juni: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Brasilien. In Kraft seit dem 17. Dezember 1970
- 15. Juni: Frankreich. Georges Pompidou wird neuer Staatspräsident
- 27. Juni: New York: Stonewall-Aufstand in der Christopher Street (Christopher Street Day)
- 1. Juli: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Senegal
- 20. Juli: Erste bemannte Mondlandung von Apollo 11
- 21. Juli: Neil Armstrong betritt um 3 Uhr 56 MEZ als erster Mensch den Mond
- 28. Juli: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Jugoslawien. In Kraft seit dem 26. Januar 1970
- 9. August: Charles Manson und seine Anhänger ermorden Sharon Tate und ihre Freunde
- 13. August: schwere Grenzkonfrontation zwischen der Sowjetunion und China
- 14. August: Einsatz britischer Truppen in Nordirland
- 15. August: 17. August: Woodstock Music and Art Festival
- 1. September: Umsturz in Libyen
- 5. September: Gründung der Universität Bielefeld
- 3. Oktober: Eröffnung des Berliner Fernsehturms am Alexanderplatz
- 21. Oktober: Willy Brandt wird Bundeskanzler Westdeutschlands nach dem Sieg der SPD bei den Bundestagswahlen am 28. September
- 19. November: Apollo 12 landet auf dem Mond, Charles Conrad betritt als dritter Mensch den Mond.
- 24. November: Gustav Heinemann besucht als erster deutscher Bundespräsident die Niederlande
- November: Gründung des ARPANET, dem Vorläufer des Internet
- Joseph Höffner wird Erzbischof von Köln
- Baubeginn der Wiener U-Bahn an der Station Karlsplatz
- Eröffnung des ersten Zöppkesmarktes in Solingen
Kultur
- 30. April: Uraufführung der Oper Maître Pathelin oder Die Hammelkomödie von Rainer Kunad an der Staatsoper in Dresden
- 15. Mai: Uraufführung der Oper Das Märchen von der schönen Lilie von Giselher Klebe bei den Schwetzinger Festspielen
- 20. Juni: Uraufführung der Oper Die Teufel von Loudun von Krzysztof Penderecki an der Hamburgischen Staatsoper
- 14. August: In den bundesdeutschen Filmtheatern läuft der Sergio Leone-Western „Spiel mir das Lied vom Tod“ an. Die Musik von Ennio Morricone prägt sich den Kinogängern ein
- 25. September: Uraufführung der Oper Zweihunderttausend Taler von Boris Blacher im Städtischen Opernhaus Berlin
- 13. Dezember: Uraufführung der Oper Die Geschichte von Aucassin und Nicolette von Günter Bialas am Cuvilliés-Theater in München
- 19. Dezember: Uraufführung der Oper Lanzelot von Paul Dessau an der Deutschen Oper Berlin
- Eröffnung des Archiv der sozialen Demokratie
Katastrophen
- 6. Januar: Bradford, Pennsylvania, USA. Absturz einer Convair CV 440 der Allegheny Airlines während der Landung bei schlechter Sicht. 11 der 28 Menschen an Bord starben
- 13. Januar: Santa Monica Bay, Los Angeles, Kalifornien, USA. Eine Douglas DC-8 der Scandinavian Air System stürzte während der Landung ins Meer. 15 Menschen starben, 30 konnten gerettet werden
- 21. Januar: Lucens, Kanton Waadt, Schweiz. Nur wenige Stunden nach der Inbetriebnahme des Kernreaktors, kommt es in Brennelement 59 zu einer Explosion, welche zu einer sofortigen Abschaltung und schliesslich zur Aufgabe des Reaktors führt
- 18. Januar: Santa Monica Bay, Los Angeles, Kalifornien, USA. Eine Boeing 727 der United Airlines stürzte nach einem Elektronikausfall kurz nach dem Start ins Meer. Alle 28 Menschen an Bord starben
- 16. März: Maracaibo, Venezuela. Eine venezuelanische Douglas DC-8 mit 83 Menschen an Bord stürzte in einen Vorort. 155 Menschen starben, 100 wurden verletzt
- 19. März: das seinerzeit höchste Bauwerk Europas, der 365 Meter hohe UKW- und TV-Sendemast in Emley Moor, Großbritannien, stürzt während eines Wintersturms in Folge starker Vereisung ein
- 3. Juni: Der Zerstörer Frank E. Evans (USA) sinkt im Südchinesischen Meer bei einem SEATO-Manöver nach der Kollision mit dem Flugzeugträger Melbourne (Australien). Von der 274 Mann starken Besatzung des Zerstörers sterben 74 Mann
- 12. Juli: Nähe Hitauda, Nepal. Absturz einer Douglas DC-3 der Royal Nepal Airlines. Alle 35 Menschen an Bord starben
- 25. Juli: Erdbeben unbekannter Stärke in der Volksrepublik China, rund 3.000 Tote
- 9. August: Shelbyville, Indiana, USA. Kollision einer Douglas DC-9 und einer Piper Cherokee. Alle 83 Menschen starben
- 17. August: Die US-Golfküste wird von Stufe-5-Hurrikan Camille heimgesucht, 256 Menschen verlieren ihr Leben
- 20. November: Nigeria. Absturz einer McDonnell Douglas DC-10 der Nigerian Airlines
- 8. Dezember: Athen, Griechenland. Absturz einer Douglas DC-6B der griechischen Olympic Airways
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 19. November - Der beim FC Santos spielende brasilianische Fußballstar Pelé erzielt in seiner Vereinslaufbahn das tausendste Tor.
- 1. Januar: Sophie Okonedo, britische Filmschauspielerin
- 2. Januar: Christy Turlington, US-amerikanisches Fotomodell
- 3. Januar: Marie Darrieussecq, französische Schriftstellerin
- 3. Januar: James Carter, US-amerikanischer Tenorsaxophonist
- 4. Januar: Markus Seidel, deutscher Schriftsteller
- 5. Januar: Petra Behle, deutsche Biathletin
- 5. Januar: Brian Hugh Warner, Musiker und Mitglied der gleichnamigen Rockband Marilyn Manson
- 6. Januar: Stephan Harlander, deutscher Basketballtrainer
- 6. Januar: Norman Reedus, US-amerikanischer Schauspieler
- 10. Januar: Andreas Reinke, deutscher Profi-Fußballspieler
- 12. Januar: Eduardo Hurtado, ecuadorianischer Fußballspieler
- 12. Januar: Robert Prosinečki, kroatischer Fußballspieler
- 12. Januar: Holger Zastrow, deutscher Politiker und MdL
- 13. Januar: Stephen Hendry, schottischer Snooker-Spieler
- 14. Januar: Dave Grohl, US-amerikanischer Musiker
- 15. Januar: Meret Becker, deutsche Schauspielerin und Sängerin
- 15. Januar: Wita Pawlysch, ukrainische Leichtathletin
- 16. Januar: Axel Britz, deutscher Fußballspieler
- 16. Januar: Roy Jones Jr., US-amerikanischer Boxer
- 17. Januar: Naveen Andrews, britischer Schauspieler
- 17. Januar: Tiësto, DJ und Produzent
- 19. Januar: Predrag Mijatović, serbischer Fußballspieler
- 22. Januar: Markus Eggler, Schweizer Curling-Sportler
- 23. Januar: Stefano Zanini, italienischer Radrennfahrer
- 24. Januar: Franz-Josef Dickhut, deutscher Spieler im asiatischen Brettspiel Go
- 25. Januar: Tanja Brakensiek, deutsche Politikerin
- 26. Januar: Leif Schrader, deutscher Politiker
- 26. Januar: Maarten den Bakker, niederländischer Radrennfahrer
- 27. Januar: Patton Oswalt, US-amerikanischer Schauspieler
- 28. Januar: Eduard Glieder, österreichischer Fußballspieler
- 28. Januar: Kathryn Morris, US-amerikanische Schauspielerin
- 29. Januar: Mirjam Müntefering, deutsche Schriftstellerin
- 29. Januar: Sasa Obradovic, ehemaliger Basketballspieler
- 29. Januar: Lara Magoni, italienische Skirennläuferin
- 30. Januar: Alexei Sergejewitsch Drejew, russischer Schachspieler
- 31. Januar: Katjuša Pusnik, slowenische Skirennläuferin
- 1. Februar: Gabriel Batistuta, argentinischer Fußballspieler
- 1. Februar: Brian Krause, US-amerikanischer Schauspieler
- 2. Februar: Michael Sheen, walisischer Schauspieler
- 4. Februar: Claudia Michelsen, deutsche Schauspielerin
- 6. Februar: David Hayter, US-amerikanischer Synchronsprecher, Schauspieler und Drehbuchautor
- 7. Februar: Wiktor Wiktorowitsch Maigurow, ehemaliger russischer Biathlet
- 11. Februar: Jennifer Aniston, US-amerikanische Schauspielerin
- 12. Februar: Steve Backley, britischer Leichtathlet, mehrfacher Olympiateilnehmer
- 12. Februar: Petra Kronberger, Skirennläuferin, Olympiasiegerin
- 12. Februar: Darren Aronofsky, US-amerikanischer Filmregisseur und Drehbuchautor
- 13. Februar: Holger Müller, deutscher Comedian und Schauspieler
- 13. Februar: Kate Pace, kanadische Skirennläuferin, Weltmeisterin
- 15. Februar: Anja Andersen, dänische Handballspielerin und -trainerin
- 15. Februar: Fulvio Valbusa, italienischer Skilangläufer
- 16. Februar: Zlatko Perica, Gitarrist
- 16. Februar: Fermín Cacho Ruiz, spanischer Leichtathlet
- 17. Februar: Željko Mavrović, Boxer und Ex-Europameister im Schwergewicht
- 18. Februar: Alexander Gennadijewitsch Mogilny, russischer Eishockeyspieler
- 22. Februar: Marc Wilmots, belgischer Fußballspieler und Trainer
- 23. Februar: Michael Campbell, neuseeländischer Golf-Profi
- 23. Februar: Maria Vassilakou, österreichische Politikerin
- 24. Februar: Katrin Schreiter, deutsche Leichtathletin
- 28. Februar: Eva Glawischnig-Piesczek, Politikerin, Nationalratsabgeordnete
- 4. März: Henrik Rödl, ehemaliger deutscher Basketballspieler
- 4. März: Matthias Kahle, Rallye-Fahrer
- 5. März: MC Solaar, französischer Rap und Hip Hop Musiker
- 6. März: Amy Pietz, US-amerikanische Schauspielerin
- 6. März: Andrea Elson, US-amerikanische Schauspielerin
- 8. März: Andrea Parker (Schauspielerin), Schauspielerin
- 10. März: Ximena Restrepo, kolumbianische Leichtathletin und Olympionikin
- 12. März: Graham Coxon, Gitarrist und Maler
- 14. März: Axel Hager, deutscher Volleyballspieler
- 18. März: Wassyl Iwantschuk, ukrainischer Schachgrossmeister
- 19. März: Connor Trinneer, US-amerikanischer Schauspieler
- 21. März: Ali Daei, iranischer Fußballspieler
- 23. März: Franz Stocher, österreichischer Bahn-Radrennfahrer
- 24. März: Stephan Eberharter, Skirennläufer, Olympiasieger
- 25. März: Cathy Dennis, Sängerin, Songwriterin und Produzentin
- 26. März: Mahsun Kırmızıgül, berühmter Sänger in der Türkei
- 26. März: Hanns-Christian Kaiser, deutscher Künstler
- 28. März: Ilke Wyludda, deutsche Leichtathletin
- 28. März: Ingrid Stöckl, österreichische Skirennläuferin
- 28. März: Brett Ratner, US-amerikanischer Regisseur
- 29. März: Kim Batten, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 31. März: Fredy Chassot, Schweizer Fußballspieler
- 1. April: Urs Lehmann, ehemaliger Schweizer Skirennläufer
- 2. April: Mariella Ahrens, Schauspielerin
- 3. April: Ben Mendelsohn, australischer Schauspieler und Musiker
- 5. April: Stefan Romberg, deutscher Politiker
- 6. April: Paul Rudd, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 7. April: Marc Acardipane, deutscher Musikproduzent und DJ
- 8. April: Arabella Kiesbauer, österreichische Fernsehmoderatorin
- 8. April: Dulce Pontes, portugiesische Sängerin
- 9. April: Linda Kisabaka, deutsche Leichtathletin
- 11. April: Michael von Grünigen, Schweizer Skirennläufer
- 15. April: Jimmy Waite, kanadischer Eishockey-Goalie
- 16. April: Olivia Del Rio, brasilianische Pornodarstellerin
- 16. April: Marcus Jehner, deutscher Eishockey-Profi
- 17. April: Kim Fisher, deutsche Sängerin und Fernsehmoderatorin
- 18. April: Anja Greb, Inlinehockey-Nationalspielerin, Eishockeyspielerin
- 19. April: Stefanie Schuster, österreichische Skirennläuferin
- 19. April: Zsuzsa Polgár, ungarisch-US-amerikanische Schachspielerin
- 20. April: Marietta Slomka, deutsche Journalistin
- 21. April: Toby Stephens, britischer Schauspieler
- 24. April: Melinda Clarke, US-amerikanische Schauspielerin
- 25. April: Renée Zellweger, US-amerikanische Schauspielerin
- 1. Mai: Javier Bardem, spanischer Schauspieler
- 1. Mai: Wes Anderson, US-amerikanischer Filmregisseur
- 6. Mai: Marc Debus, Kampfsportler, Sifu im Kung Fu
- 7. Mai: Marie Bäumer, deutsche Schauspielerin
- 10. Mai: Georg Nüßlein, deutscher Politiker und MdB
- 10. Mai: Hilary Lindh, US-amerikanische alpiner Ski-Fahrerin
- 12. Mai: Ramón Ramírez, mexikanischer Fußballspieler
- 14. Mai: Cate Blanchett, australische Filmschauspielerin
- 15. Mai: Michael Gudo, deutscher Biologe und Philosoph
- 16. Mai: Marco Kurz, deutscher Fußballprofi und Trainer
- 16. Mai: Steve Lewis, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 18. Mai: Dennis Bergkamp, niederländischer Fußballspieler
- 19. Mai: Thomas Vinterberg, dänischer Regisseur
- 20. Mai: Alberto Mancini, ehemaliger argentinischer Tennisspieler
- 20. Mai: Laurent Dufaux, ehemaliger Schweizer Radrennfahrer
- 21. Mai: Heorhij Gongadse, ukrainischer Journalist († 2000)
- 22. Mai: Jörg Roßkopf, deutscher Tischtennisspieler
- 23. Mai: Laurent Aiello, französischer Auto-Rennfahrer
- 23. Mai: Lars Frederiksen, US-amerikanischer Punkmusiker
- 25. Mai: Anne Heche, US-amerikanische Schauspielerin
- 28. Mai: Eric Fish, deutscher Musiker
- 28. Mai: Werner Amon, österreichischer Politiker
- 30. Mai: Bernd Flessner,
- 1. Juni: Taylor St. Clair, eine US-amerikanische Pornodarstellerin
- 2. Juni: Alexander Leipold, deutscher Ringer
- 7. Juni: Alina Astafei, deutsche Leichtathletin
- 7. Juni: Álex Aguinaga, Ecuadorianischer Fußballspieler
- 7. Juni: Joachim (Dänemark), Prinz von Dänemark
- 8. Juni: Dariusz Wosz, deutscher Fußballspieler
- 12. Juni: Heinz-Christian Strache, österreichischer Politiker
- 13. Juni: Swetlana Wladimirowna Kriweljowa, russische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 14. Juni: Steffi Graf, deutsche Profi-Tennisspielerin
- 15. Juni: Oliver Kahn, deutscher Fußball-Torwart, mehrfacher Welttorhüter
- 15. Juni: Uwe Scheuch, österreichischer Politiker
- 15. Juni: Ice Cube, US-amerikanischer Rap-Musiker und Filmschauspieler
- 17. Juni: Paul Tergat, kenianischer Leichtathlet
- 19. Juni: Tobias Barnerssoi, deutscher Skirennläufer
- 20. Juni: MaliVai Washington, US-amerikanischer Tennisspieler
- 21. Juni: Lloyd Avery II, US-amerikanischer Schauspieler († 2005)
- 21. Juni: Gabriella Paruzzi, italienische Skilangläuferin
- 23. Juni: Fernanda Ribeiro, portugiesische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 26. Juni: Colin Greenwood, Mitglied der Rockband Radiohead
- 27. Juni: Khadja Nin, Musikerin
- 28. Juni: Stéphane Chapuisat, Schweizer Fußballspieler
- 30. Juni: Uta Rohländer, deutsche Leichtathletin
- 3. Juli: Gedeon Burkhard, deutscher Schauspieler
- 6. Juli: Liz Baffoe, deutsche Schauspielerin
- 7. Juli: Clemens Haipl, Autor, Zeichner, Kabarettist und Musikproduzent
- 7. Juli: Sylke Otto, deutsche Rodlerin
- 7. Juli: Joe Sakic, Eishockeyspieler (NHL)
- 9. Juli: Munkhbayar Dorjsuren, deutsch-mongolische Sportschützin
- 10. Juli: Juliane Banse, deutsche Violinistin und Sopranistin
- 16. Juli: Sahra Wagenknecht, Politiker Autorin
- 16. Juli: Bjørn Dunkerbeck, Windsurfer
- 17. Juli: Jaan Kirsipuu, estnischer Radrennfahrer
- 19. Juli: Sabine Bau, eine deutsche Florett-Fechterin
- 20. Juli: Josh Holloway, US-amerikanischer Schauspieler
- 21. Juli: Isabell Werth, deutsche Dressurreiterin
- 21. Juli: Volker Wertich, Erfinder und Entwickler von Computerspielen
- 22. Juli: Ronny Weller, deutscher Gewichtheber
- 23. Juli: Tanja Gönner, deutsche Politikerin
- 23. Juli: Marco Bode, deutscher Fußballspieler
- 23. Juli: Kai Meyer, Schriftsteller, Journalist, Drehbuchautor
- 24. Juli: Jennifer Lopez, US-amerikanische Rhythm and Blues-Sängerin und Schauspielerin
- 25. Juli: Alexander Falk, deutscher Unternehmer und Verlagserbe
- 25. Juli: Artur Partyka, ehemaliger polnischer Leichtathlet
- 27. Juli: Pavel Hapal, ehemaliger tschechischer Fußballspieler
- 27. Juli: Maria Grazia Cucinotta, italienische Schauspielerin
- 27. Juli: Paul Levesque, US-amerikanischer Wrestler
- 2. August: Erik Meijer, niederländischer Fußballspieler
- 2. August: Fernando Couto, portugiesischer Fußballspieler
- 2. August: Ioan Codruţ Şereş, rumänischer Politiker und Vize-Präsident
- 3. August: Ingo Oschmann, deutscher Comedian & Zauberer/Kleinkünstler
- 4. August: Max Cavalera, brasilianischer Rockmusiker
- 6. August: Elliott Smith, US-amerikanischer Songwriter und Musiker († 2003)
- 7. August: Günter Krings, deutscher Politiker und MdB
- 7. August: Domino Harvey, US-amerikanisches Fotomodell und Kopfgeldjägerin († 2005)
- 8. August: Faye Wong, chinesische Sängerin und Schauspielerin
- 8. August: Stefan Krempl, Journalist
- 9. August: Divine Brown, US-amerikanische Prostituierte mit Hugh Grant als Kunde
- 11. August: Dru Berrymore, deutsche Pornodarstellerin
- 11. August: Vanderlei de Lima, ein brasilianischer Marathonläufer
- 12. August: Tanita Tikaram, britische Sängerin
- 17. August: Donnie Wahlberg, US-amerikanischer Sänger und Schauspieler
- 18. August: Peter Wurm, österreichischer Dokumentarfilmer, Bildhauer und Aktionskünstler
- 18. August: Everlast, US-amerikanischer Rapper
- 18. August: Christian Slater, US-amerikanischer Schauspieler
- 18. August: Edward Norton, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur
- 19. August: Clay Walker, Country-Sänger
- 19. August: Matthew Perry (Schauspieler), US-amerikanischer Schauspieler
- 21. August: Oliver Geissen, deutscher Fernsehmoderator
- 25. August: Enrico Poitschke, deutscher Radrennfahrer
- 26. August: Sarah Sorge, | | |