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Apollo 13 (Film)

Apollo 13 (Film)

Apollo 13 ist ein Drama aus dem Jahr 1995 und die einzige filmische Umsetzung der Beinahe-Katastrophe der Mondmission Apollo 13.

Handlung

Am 11. April 1970 startet von Cape Canaveral Apollo 13, eine Rakete, die auf dem Fra Mauro-Hochland auf dem Mond landen soll. An Bord sind die beiden routinierten Astronauten James A. Lovell und Fred Haise sowie der Ersatzmann John L. Swigert. Die Mission – eine angebliche Routine – nimmt am 13. April eine katastrophale Wendung, als einer der Sauerstofftanks explodiert, und die Mission der Astronauten, auf dem Mond zu landen, zur Nebensache wird. Von nun an blickt ganz Amerika und der Rest nach Welt nach Houston, wo Flight-Director Gene Kranz und der ursprünglich für die Mission ausgewählte Thomas K. Mattingly versuchen, die Kollegen und Freunde wieder sicher auf die Erde zu bringen. Nach zahlreichen Simulationen gelingt es Mattingly, eine Lösung zu finden, die Apollo 13 den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre ermöglicht. Die Kapsel landet schliesslich sicher im Pazifischen Ozean.

Hintergrund

Der mit zum Teil Original-Dialogen inszenierte Film, der auch im Johnson Space Center gedreht wurde, ist der bis heute bekannteste Film über die NASA. Die Alternativbesetzung beinhaltete unter anderem John Cusack als John L. Swigert und unbestätigten Meldungen zufolge auch Kevin Costner als James A. Lovell. Es war übrigens der Wunsch des realen James A. Lovell, dass Costner die Rolle bekommen sollte, jedoch stand Regisseur Ron Howard bereits mit Tom Hanks im Gespräch.

Filmfehler

Dennoch gibt es einige Fehler im Film, die markantesten sind hier aufgelistet
- Lovells Tochter hört im Film eine Schallplatte der Beatles, "Let It Be". Die LP wurde jedoch erst im Mai 1970, einen Monat nach der Mission, veröffentlicht.
- Walter Cronkite erwähnt zu Beginn, dass Neil Armstrong und Apollo 11 18 Monate nach der Katastrophe von Apollo 1 auf dem Mond landeten. In Wahrheit waren es jedoch 30 Monate.

Auszeichnungen

"Apollo 13" erhielt folgende 2 Oscars:
- Bester Schnitt
- Bester Ton und wurde 1996 für folgende 7 weiteren Goldstatuen nominiert:
- Bester Männlicher Hauptdarsteller: Ed Harris
- Beste Weibliche Hauptdarstellerin: Kathleen Quinlan
- Beste Ausstattung
- Beste Spezialeffekte
- Beste Musik
- Bester Film
- Bestes Adaptiertes Drehbuch

Weblink


- ja:アポロ13 Apollo 13 Apollo 13 Apollo 13 Apollo 13

Drama

Das Drama (Theaterstück) als literarische Form wurde in der Antike Griechenlands erstmals formell entwickelt (Aischylos, Sophokles, Euripides), wobei Aristoteles in seiner Poetik das Drama in Tragödie und die Komödie einteilte. In Europa folgte erst seit dem Mittelalter eine Weiterentwicklung des klassischen Dramas. Seither sind Bezeichnungen wie Schauspiel, Lustspiel, Tragikomödie, Bürgerliches Trauerspiel, Charakterstück mit überlappender Bedeutung in Gebrauch. Ältere Dramen sind meist in Versen gefaßt; in neuerer Zeit überwiegt freie Prosa. Musikalisch dargeboten berührt die Dramatik Darstellungsformen wie Oper, Operette und Musical. Das Hauptkennzeichen des Dramas ist die Darstellung der Handlung durch Dialoge. Dramen sind dafür geschrieben, durch Schauspieler im Theater aufgeführt zu werden. Oft enthalten sie daher neben den Dialogtexten auch Anweisungen für die Schauspieler und den Regisseur. Das Lesedrama ist eine spezielle Form des Dramas, die nicht in erster Linie aufgeführt, sondern wie ein Roman gelesen werden soll. Inhaltlich werden Dramen in drei Hauptgattungen eingeteilt: die Tragödie, die Komödie und die Tragikomödie. Die Handlung eines Dramas ist häufig in Akte und diese wiederum in Szenen oder Auftritte gegliedert. Das klassische Drama gliedert sich in fünf Akte. Die Form des Einakters ist besonders bei modernen Stücken beliebt. Die Schlussszene der einzelnen Akte wird als Finale bezeichnet.

Die fünf Akte des klassischen Dramas

Die Aufgaben der fünf Akte des klassischen Dramas wurden durch Aristoteles festgelegt. Viele Dramen der Antike und des 17. und 18. Jahrhunderts halten sich an diese Einteilung; moderne Dramen weichen häufig davon ab. Die klassischen erzählerischen Funktionen der fünf Akte sind wie folgt: # Exposition (Einleitung) #:Die handelnden Personen werden eingeführt, der dramatische Konflikt kündigt sich an. # Komplikation (Steigerung) #:Steigende Handlung – mit erregendem Moment #:Die Situation verschärft sich. # Peripetie (Höhepunkt) #:Die Handlung erreicht ihren Höhepunkt. # Retardation (Fall/Umkehr) #:Fallende Handlung – mit retardierenden (aufschiebenden, hinhaltenden, verlangsamenden) Momenten #:Die Handlung verlangsamt sich, um in einer Phase der höchsten Spannung auf die bevorstehende Katastrophe hinzuarbeiten. # Katastrophe oder Lösung/Dénouement #:a) Es kommt zur Katastrophe #::z. B. Hamlet → sein Tod, Massensterben #:b) Alle Konflikte werden gelöst #::z. B. Nathan der Weise → alle sind verwandt und glücklich, Massenumarmung

Siehe auch


- Dramatik auch genannt "Aristotelisches Dramentheorie"

Literatur


- Bernhard Asmuth: Einführung in die Dramenanalyse. 6. Auflage. Stuttgart 2004
- Hans-Dieter Gelfert: Wie interpretiert man ein Drama?. Ditzingen 2002
- Georg Hensel: Spielplan. Der Schauspielführer von der Antike bis zur Gegenwart. Frankfurt 1986
- Manfred Pfister: Das Drama. 11. Auflage. München 2001

Weblinks

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Apollo 13

Apollo 13 war eine Mission innerhalb des amerikanischen Apollo-Programms. Das Primärziel, eine bemannte Landung auf dem Mond, wurde nicht erreicht. Trotz teilweise dramatischer Vorfälle kehrten alle drei Besatzungsmitglieder lebend zur Erde zurück. Dieser Apolloflug war der einzige, der vorzeitig abgebrochen werden musste.

Besatzung

Am 6. August 1969, kurz nach der erfolgreichen Mondlandung durch Apollo 11 gab die NASA die Mannschaften für die Missionen Apollo 13 und Apollo 14 bekannt. Als Kommandant von Apollo 13 wurde James Lovell anstatt des ursprünglich vorgesehenen Kommandanten Alan Shepard ausgewählt und unternahm damit nach Gemini 7, Gemini 12 und Apollo 8 als erster Raumfahrer einen vierten Weltraumflug. Shepard übernahm den folgenden Flug Apollo 14. Als Pilot der Apollokapsel wurde zuerst Ken Mattingly nominiert, als Pilot der Mondlandefähre Fred Haise. Die beiden waren die ersten der fünften Astronautenauswahlgruppe, die für einen Raumflug in die Hauptmannschaft eingeteilt wurden. Als Kommandant der Ersatzmannschaft wurde John Young eingeteilt. "Jack" Swigert wurde Ersatzpilot der Apollokapsel und Charles Duke übernahm die Rolle des Ersatzpiloten für die Mondlandefähre. Die Unterstützungsmannschaft (Support Crew) bestand aus Jack Lousma, William Pogue und Vance Brand. Alle drei hatten schon Erfahrungen als Support Crew oder Capcom. Einige Tage vor dem Start, am 6. April 1970, stellte sich heraus, dass der Ersatzpilot der Mondfähre, Charles Duke mit Röteln infiziert war, und dass Ken Mattingly nicht dagegen immun war. Um das Risiko zu eliminieren, dass Mattingly während des Mondfluges erkrankte, wurde er am 9. April durch den Reservepilot Swigert ersetzt. Mattingly bekam die Röteln nicht. Später nahm er dann an der Apollo-16-Mission teil, für die eigentlich Swigert vorgesehen war.

Vorbereitung

Die einzelnen Stufen der Saturn-V-Rakete AS-508 wurden im Juni und Juli 1969 in Cape Kennedy angeliefert. Das Apollo-Raumschiff CSM-109 erhielt den Namen Odyssey, die Mondlandefähre LM-5 den Namen Aquarius. Ähnlich wie die Besatzung von Apollo 11 verzichteten die Astronauten von Apollo 13 darauf, dass ihre Namen auf dem Missionsabzeichen erschienen. Stattdessen erhielt es das lateinische Motto Ex Luna, Scientia. Insofern musste das Logo nicht geändert werden, als einige Tage vor dem Start der Pilot Mattingly durch Swigert ersetzt werden musste. Nachfolgende Besatzungen bestanden darauf, dass ihre Namen auf dem Logo erschienen. Am 15. Dezember 1969 konnte Apollo 13 zur Startrampe 39-A gerollt werden. Als Verbindungssprecher (Capcom) während des Fluges dienten Brand, Lousma, Young und Mattingly, sowie der Wissenschaftsastronaut Joseph Kerwin. Vorgesehen war die Landung auf dem Mond in der Fra Mauro, wo das ALSEP (Apollo Lunar Surface Experiments Package) aufgestellt werden sollte.

Flugverlauf

ALSEP ALSEP

Start

Der Start von Apollo 13 erfolgte am 11. April 1970, 19:13:00 GMT ab Cape Canaveral, Florida. Aufgrund starker Vibrationen schaltete das mittlere Triebwerk der zweiten Stufe selbsttätig ab, was die Flugleitung dadurch ausglich, dass sie die verbliebenen vier Triebwerke länger brennen ließ. Auch die dritte Stufe brannte etwas länger. Trotz der unerwarteten Störung war die Abweichung von der geplanten Umlaufbahn minimal. Nach 1,5 Erdumkreisungen wurde die dritte Stufe ein zweites Mal gezündet, um Apollo 13 auf den Weg zum Mond zu bringen.

Der Saturn-Crash

Ein vor dem Hintergrund der folgenden Tragödie schnell vergessenes Experiment war der Saturn-Crash auf dem Mond. Kurz nach Abtrennung der Apollo und Ankopplung des Landemoduls wurde die dritte Stufe der Saturn V noch einmal gezündet und erfolgreich auf Kollisionskurs mit dem Mond gebracht. Drei Tage später schlug die fast 14.000 kg schwere Stufe ca. 120 km westnordwestlich des Apollo-12-Landeplatzes mit 2,5 km/s Geschwindigkeit auf. Der Einschlag entsprach der Sprengwirkung von gut 10 t TNT. Nach ungefähr 30 Sekunden registrierte das Seismometer von Apollo 12 den Einschlag. Das Beben dauerte mehr als drei Stunden an. Schon kurz vorher wurde vom Ionosphärendetektor eine Gaswolke registriert. Sie war für mehr als eine Minute nachweisbar. Man nimmt an, dass der Einschlag Partikel des Mondbodens bis in eine Höhe von 60 Kilometern schleuderte, wo sie vom Sonnenlicht ionisiert wurden.

"Houston, we have had a problem."

(Houston, wir hatten ein Problem.) 55 Stunden nach dem Start, schon recht weit auf dem Weg zum Mond, explodierte einer der Sauerstofftanks der "Odyssey", als er in Betrieb genommen werden sollte. In der Folge stellte die Crew einen Abfall in der Stromversorgung und einen weiteren signifikanten Verlust von Sauerstoff fest. Betroffen war auch die Wasserversorgung. Anstelle einer Landung auf dem Mond musste der Kurs so geändert werden, dass die Flugbahn um den Mond herum und wieder zurück zur Erde führte. Das Überleben der Mannschaft war in dem für die Reise ausgerüsteten Servicemodul nicht mehr möglich. Die Versorgung musste von der Mondlandefähre "Aquarius" übernommen werden. Das Lebenserhaltungssystem der Fähre war jedoch nicht dafür ausgelegt, drei Personen mehrere Tage am Leben zu erhalten. Während des Fluges musste das überlastete Luftreinigungssystem umgebaut werden, um mit dem Kohlendioxid-Filter der "Odyssey" arbeiten zu können, der eigentlich mit dem der "Aquarius" inkompatibel war. Hierzu musste aus an Bord vorhandenen Dingen, wie zum Beispiel Tüten, Klebeband, Flugpläne, usw. ein Adapter gebaut werden. Das Bodenzentrum in Houston erarbeitete eine Prozedur, die an die Crew gefunkt wurde, die dann erfolgreich den Adapter nachbaute.

Landung

Erst kurz vor dem Ende des Fluges wurde die für den Wiedereintritt benötigte Kapsel von der Besatzung bestiegen und von dem restlichen Wrack getrennt. Die Mondlandefähre verglühte in der Erdatmosphäre, ebenso ging die an Bord befindliche ALSEP-Station mit ihrer nuklearbetriebenen Stromversorgung verloren. Jedoch wurde keine freigesetzte Radioaktivität nachgewiesen, da dieser Fall im Design des Behälters eingeplant war und er einen Wiedereintritt schadlos überstehen konnte. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme wurde der Wiedereintritt so gewählt, dass ein Punkt im Pazifik mit einer sehr großen Wassertiefe getroffen wurde. Am 17. April 1970 um 13:07 wasserte Apollo 13 im Pazifik, wo die Crew von der USS Iwo Jima (LPH-2) aufgenommen wurde.

Bedeutung für das Apollo-Programm

Weil es gelang, die drei Astronauten trotz widriger Umstände lebend zurück auf die Erde zu bringen, bezeichnete die NASA die Apollo-13-Mission später als einen "erfolgreichen Fehlschlag".

Film

Die Mission wurde im Jahr 1995 mit Tom Hanks, Kevin Bacon, Ed Harris, Gary Sinise und Bill Paxton in den Hauptrollen verfilmt. Das Drama kam unter dem Titel Apollo 13 in die Kinos und wurde mit zwei Oscars ausgezeichnet.

Weblinks

NASA (alles englisch)


- [http://history.nasa.gov/SP-4029/Apollo_13a_Summary.htm Komplette Missionsbeschreibung]
- [http://history.nasa.gov/SP-4029/Apollo_13h_Timeline.htm Genau aufgezeichneter Flugverlauf]
- [http://history.nasa.gov/Timeline/apollo13chron.html Apollo 13 Funkverkehr-Mitschnitt (schriftlich)]
- [http://history.nasa.gov/alsj/a13/images13.html Reichhaltige Apollo-13-Fotosammlung]
- [http://nssdc.gsfc.nasa.gov/planetary/lunar/apollo13info.html Apollo-13-Linkliste der NASA]
- [http://www.hq.nasa.gov/office/pao/History/alsj/a13/a13mr.html NASA: Apollo 13 Mission Reports] (168 und 345 Seiten)

Film


- [http://www.kinopolis.de/filminfo/a/apollo13.htm Filmographie Apollo 13]
-
- [http://www.filmmusikwelt.de/index.php?D=5de4e35a5a4bc63bc513f83a2ab925ac&V=file&file=ef5108a0cb385a3e4069aa662cd5a5fd Besprechung der Filmmusik]
- [http://www.sf-radio.net/filmwelt/abenteuer/apollo_13/ Apollo 13 in der Filmwelt von SF-Radio.net] Kategorie:Apolloprogramm ja:アポロ13号

1970

Ereignisse

Jahreswidmungen


- 1970 ist „Internationales Jahr der Bildung“

Politik und Weltgeschehen


- 1. Januar: Hans-Peter Tschudi wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: In Deutschland werden Arbeiter den Angestellten gleichgestellt und erhalten nun ebenfalls Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
- 1. Januar- Die Volljährigkeit wird in Großbritannien von 21 auf 18 heruntergesetzt
- 1. Januar: Der neue Allgemeine Römische Kalender der katholischen Kirche tritt in Kraft
- 24. Januar: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Pakistan
- 23. Februar: Gründung der kooperativen Republik Guyana
- 18. März: Lon Nol entmachtet Prinz Norodom Sihanouk von Kambodscha
- 19. März: Der deutsche Bundeskanzler Willy Brandt trifft sich im Erfurter Hotel Erfurter Hof mit dem Ministerpräsidenten der DDR Willi Stoph
- 1. April: Gründung der Gemeinde Barnitz durch Zusammenschluss der bisher selbständigen Dörfer Groß Barnitz, Klein Barnitz und Lokfeld
- 21. April: Ausgründung des Fürstentums Hutt River Province aus West Australien
- 24. April: Gambia wird Republik. Staatspräsident wird Daouda Jawara
- 1. Mai: US-Invasion in Kambodscha mit dem Ziel Nachschubwege der Nord-Vietnamesen nach Südvietnam abzuschneiden
- 4. Mai – Während Protesten gegen den Vietnamkrieg werden in Ohio, USA, auf dem Campus der Kent State Universität vier Studenten von Nationalgardisten erschossen
- 14. Mai: Gründung der Rote Armee Fraktion
- 16. Mai: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Südkorea. In Kraft seit dem 16. August 1972
- 21. Mai: Der deutsche Bundeskanzler Willy Brandt trifft sich in Kassel mit dem stellvertretenden Staatsratsvorsitzenden der DDR Willi Stoph
- 4. Juni: Tonga erlangt Unabhängigkeit von Großbritannien
- 23. Juli: Sultan Qabus bin Said bin Taimur Al Said wird Staatspräsident in Oman
- 1. Oktober: In Kairo wird der verstorbene ägyptische Staatspräsident Gamal Abdel Nasser zu Grabe getragen. Der Trauerzug, an dem acht Millionen Menschen teilnehmen, gerät außer Kontrolle, chaotische Zustände herrschen
- 10. Oktober: Fidschi erhält die Unabhängigkeit von Großbritannien
- 13. Oktober: Fidschi wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 25. November: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Liberia
- 30. November: Umbenennung Südjemens in Demokratische Volksrepublik Jemen
- 2. Dezember: Gründung der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Agency)
- 7. Dezember: Unterzeichnung des Warschauer Vertrags durch Deutschland und Polen
- 7. Dezember: Bundeskanzler Brandt Kniefall von Warschau

Kultur


- 10. April: Trennung der Beatles
- 24. Mai: Uraufführung der Oper Hus med dubbel ingång (Das Haus mit den zwei Eingängen) von Hilding Rosenberg an der Königlichen Oper in Stockholm
- Oktober: Abaton, das erste Programmkino Deutschlands wird eröffnet
- 29. November: Der erste Tatort („Taxi nach Leipzig“) wird in Deutschland ausgestrahlt
- Erstmalige Veröffentlichung des Kunstkompass

Luft- und Raumfahrt


- 11. Februar: Start des ersten japanischen Satelliten Osumi mit einer Lambda-4 Rakete
- 11. April: Start der Apollo 13 Mission
- 17. April: Landung der Apollo 13 Mission
- 24. April: China schickt seinen ersten Satelliten Dongfanghong Nr.1 in den Weltraum
- 29. August: Long Beach,CA (USA): Erstflug der McDonnell Douglas DC-10
- 1. November: Indienststellung des ersten Rettungshubschraubers in Deutschland, Christoph 1
- 17. November: Lunochod 1 landet als erstes ferngesteuertes Fahrzeug auf dem Mond
- 19. Dezember: Kurt Cannon flog mit seinem Hubschrauber Sikorsky S-67 Blackhawk den Geschwindigkeitsweltrekord von 355,5, km/h

Katastrophen


- 4. Januar: Erdbeben der Stärke 7,5 in der Provinz Yunnan, Volksrepublik China, rund 10.000 Tote
- 4. Januar: Die Frías-Talsperre in Argentinien, Provinz Mendoza, versagt. Durch die Flutwelle kommen bis zu 100 Menschen ums Leben
- 10. Februar: Lawinenunglück in Val d'Isère, 39 Tote
- 15. Februar: Santo Domingo, Dominikanische Republik. Eine dominikanische Douglas DC-9 stürzte direkt nach dem Start ins Meer. Alle 102 Menschen an Bord starben
- 21. Februar: Schweiz. Eine CV-990 stürzte nach einer Bombenexplosion ab. Alle 47 Menschen an Bord starben
- 28. März: Erdbeben bei Gediz, West-Türkei, etwa 1.100 Tote
- 1. April: Eine Antonov AN-24 der russischen Aeroflot stüzte nach einer Kollision mit einem Heißluftballon ab. Alle 45 Insassen fanden den Tod
- 2. Mai: Saint Croix, Amerikanische Jungferninseln. Eine Douglas DC-9, auf dem planmäßigen Flug von New York nach Saint-Martin wurde wegen schlechter Sicht umgeleitet nach San Juan, Puerto Rico. Einige Minuten später wurde der Crew mitgeteilt, dass sich das Wetter über Saint-Martin gebessert habe und die Maschine ging wieder auf alten Kurs. Nach 3 misslungenen Landeversuchen bat die Crew darum nach Saint Thomas umgeleitet zu werden. Leider war zu diesem Zeitpunkt der Treibstoff fast völlig aufgebraucht. Die Maschine stürzte ins Meer. 23 Menschen starben, 40 wurden gerettet
- 31. Mai: Erdbeben in Nord-Chile und Peru, etwa 66.000 Tote
- 3. Juli: Barcelona, Spanien. Eine britische Comet der Dan-Air stürzte ins Mittelmeer. Körper oder Wrackteile wurden nie gefunden. Alle 112 Personen an Bord sind verschwunden und wahrscheinlich tot
- 5. Juli: Toronto, Kanada. Absturz einer Douglas DC-8 der Air Canada. Alle 108 Menschen starben
- 9. August: Cuzco, Peru. Eine Lockheed L-188A Verkehrsmaschine stürzte wegen eines Defekts des 3. Motors ab. 99 Menschen der 100 an Bord und zwei Menschen des Bodenpersonals starben
- 12. November: Ein Zyklon mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 230 km/h und meterhohen Flutwellen trifft Bangladesch (damals Ostpakistan): 300’000 Tote
- 27. November: Anchorage, Alaska, USA. Eine mit Soldaten besetzte Douglas DC-8 der Capitol International Airway schaffte es nicht beim Start an Höhe zu gewinnen und schoss über das Ende der Landebahn hinaus. 46 Menschen starben, 170 konnten gerettet werden
- 16. Dezember: Das südkoreanische Fährschiff „Namjung-Ho“ kentert. 270 Tote
- 31. Dezember: St. Petersburg, Russland. Absturz einer russischen Iljuschin-18 der Aeroflot. Alle 93 Personen an Bord starben
- November: Wirbelstürme u. Flutwellen in Bengalen, etwa 300.000 Tote

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 16. Februar: Joe Frazier gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertiel im Schwergewicht gegen Jimmy Ellis im Madison Square Garden, New York, USA, durch technischen KO
- 21. Juni: Das Finale der Fußball-WM in Mexiko gewinnt Brasilien (4:1 gegen Italien); die deutsche Mannschaft wird Dritter
- 18. November: Joe Frazier gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertiel im Schwergewicht gegen Bob Foster in der Cobo Arena, Detroit, USA, durch KO

Sonstige Ereignisse


- 1. Januar: Über die zugefrorene Elbe gelingt einer achtköpfigen Familie die Flucht aus der DDR nach Niedersachsen
- 1. Januar: Beginn der Unix-Zeitrechnung (Epoch)
- 1. Juli: Naurus wichtigste Firma, die Nauruische Phosphatgesellschaft, wird gegründet

Geboren


- 1. Januar: Sergei Kirjakow, russischer Fußballspieler
- 1. Januar: Paul Thomas Anderson, US-amerikanischer Regisseur und Drehbuchautor
- 2. Januar: Andreas Wecker, deutscher Kunstturner
- 5. Januar: Jens Todt, deutscher Fußballspieler und Journalist
- 5. Januar: Elfi Eder, ehemalige österreichische Skirennläuferin
- 5. Januar: Ylva Nowen, schwedische Skirennläuferin
- 7. Januar: Christian Thomé, deutscher Musiker
- 7. Januar: Miroslav Stević, serbischer Fußballspieler
- 9. Januar: Lara Fabian, belgisch-kanadische Sängerin
- 10. Januar: Carsten Schatz, deutscher Politiker
- 10. Januar: Alisa Marić, serbische Schachspielerin
- 11. Januar: Mustafa Sandal, türkischer Musiker
- 12. Januar: Zack De La Rocha, US-amerikanischer Sänger
- 13. Januar: Marco Pantani, italienischer Profi-Radrennfahrer († 2004)
- 16. Januar: Garth Ennis, nordirischer Comicautor
- 17. Januar: Jeremy Roenick, Eishockeyspieler (NHL)
- 17. Januar: Genndy Tartakovsky, russisch-US-amerikanischer Filmanimator
- 18. Januar: Peter van Petegem, belgischer Radrennfahrer
- 19. Januar: Steffen Freund, deutscher Fußballspieler
- 21. Januar: Michael Jakosits, deutscher Sportler
- 21. Januar: Alen Bokšić, ehemaliger kroatischer Fußballspieler
- 22. Januar: Alex Ross, US-amerikanischer Comic-Zeichner
- 23. Januar: Jonathan Meese, Performancekünstler
- 26. Januar: Kirk Franklin, US-amerikanischer Gospel-Musiker
- 27. Januar: Fabian Harloff, deutscher Schauspieler
- 29. Januar: Heather Graham, US-amerikanische Schauspielerin
- 31. Januar: Minnie Driver, britische Schauspielerin, Sängerin und Songschreiberin
- 3. Februar: Warwick Davis, englischer Schauspieler
- 5. Februar: Astrid Kumbernuss, deutsche Kugelstoßerin und Diskuswerferin
- 14. Februar: Giuseppe Guerini, italienischer Radrennfahrer
- 15. Februar: Mark Warnecke, deutscher Schwimmer
- 16. Februar: Peter Schlickenrieder, ehemaliger deutscher Skilangläufer
- 16. Februar: Serdar Ortaç, türkische Sänger
- 17. Februar: Hiroaki Samura, Mangaka
- 17. Februar: Tommy Moe, US-amerikanischer Skirennläufer
- 18. Februar: Björn Casapietra, Tenor, TV-Moderator und Schauspieler
- 20. Februar: Julia Franck, deutsche Schriftstellerin
- 22. Februar: Leo Stefan, deutscher Eishockey-Profi
- 22. Februar: Wolfram Waibel junior, erfolgreicher österreichischer Sportschütze
- 23. Februar: Marie-Josée Croze, kanadische Schauspielerin
- 27. Februar: Joachim Haedke, deutscher Politiker
- 28. Februar: Noureddine Morceli, ehemaliger algerischer Leichtathlet
- 28. Februar: Lemony Snicket, US-amerikanischer Schriftsteller und Drehbuchautor
- 2. März: Ben Oxenbould, australischer Schauspieler und Comedian
- 2. März: Ciriaco Sforza, Schweizer Fußballspieler
- 5. März: Yuu Watase, japanische Mangaka
- 5. März: John Frusciante, kalifornischer Gitarrist
- 8. März: Ed Podivinsky, kanadischer Skirennläufer
- 8. März: Harry Decheiver, niederländischer Fussballer
- 8. März: Martina Accola, Schweizer Skirennläuferin
- 9. März: Hilmi Sözer, deutsch-türkischer Schauspieler und Comedian
- 13. März: Stéphane Goubert, französischer Radrennfahrer
- 13. März: Tim Story, US-amerikanischer Regisseur
- 14. März: Andree Wiedener, deutscher Fußballspieler
- 14. März: Roselyn Sanchez, Puertorikanische Schauspielerin
- 14. März: Thomas Fogdö, schwedischer Skirennläufer
- 16. März: Joakim Berg, schwedischer Komponist, Texter und Sänger der Rockband Kent
- 17. März: Patrick Lebeau, kanadischer Eishockeyspieler
- 18. März: Suzan Anbeh, deutsche Schauspielerin
- 18. März: Michael Neumann, deutscher Politiker
- 18. März: Queen Latifah, US-amerikanische Hip-Hop-Musikerin und Schauspielerin
- 19. März: Rick Mirer, American Footballspieler
- 20. März: Bernhard Hoëcker, Dt. Schauspieler, Comedy-Darsteller und Moderator
- 21. März: Anke Koglin, deutsche Schachspielerin
- 22. März: Anja Kling, deutsche Schauspielerin
- 22. März: Volker Wissing, deutscher Politiker und MdB
- 22. März: Hwang Young-Cho, koreanischer Marathonläufer
- 22. März: Leontien Zijlaard-van Moorsel, niederländische Radrennfahrerin und Olympiasiegerin
- 24. März: Judith Draxler, Schwimmerin
- 24. März: Lara Flynn Boyle, US-amerikanische Schauspielerin
- 27. März: Uwe Rosenberg, deutscher Spieleautor
- 27. März: Marianne Kjørstad, norwegische Skirennläuferin
- 27. März: Mariah Carey, US-amerikanische Sängerin
- 28. März: Vince Vaughn, US-amerikanischer Schauspieler
- 2. April: Dag Bjørndalen, norwegischer Biathlet
- 4. April: Barry van Galen, niederländischer Fußballspieler
- 6. April: Olaf Kölzig, Eishockeyspieler (NHL)
- 7. April: Leif Ove Andsnes, norwegischer Pianist
- 10. April: Pauline Konga, kenianische Leichtathletin und Olympionikin
- 11. April: Whigfield, dänische Sängerin
- 14. April: Richard Sainct, französischer Motorradrennfahrer († 2004)
- 15. April: Lafayette Fredrikson, Komponist
- 17. April: Petr Borkovec, tschechischer Dichter
- 18. April: Esther Schweins, Schauspielerin und Komödiantin
- 19. April: Kelly Holmes, britische Leichtathletin
- 25. April: Kate Allen, österreichische Triathletin
- 26. April: Tionne Watkins, US-amerikanische Rapperin
- 28. April: Inge Posmyk, deutsche Nachrichtenmoderatorin
- 28. April: Nicklas Lidström, schwedischer Eishockeyspieler
- 29. April: Andre Agassi, ist ein armenisch-stämmiger US-amerikanischer Tennisspieler
- 29. April: Uma Thurman, US-amerikanische Schauspielerin
- 3. Mai: Stanisław Mucha, polnischer Dokumentarfilmregisseur
- 4. Mai: Karla Homolka, Serienmörderin
- 5. Mai: Olimpiada Wladimirowna Iwanowa, russische Leichtathletin und Olympionikin
- 8. Mai: Carsten Müller, deutscher Bundestagsabgeordneter
- 8. Mai: Luis Enrique Martinez Garcia, ehemaliger spanischer Fußballspieler
- 9. Mai: Sybille Waury, deutsche Schauspielerin
- 11. Mai: Harold Ford Jr., US-amerikanischer Politiker
- 16. Mai: Gabriela Sabatini, argentinische Profi-Tennisspielerin
- 20. Mai: Andreas Walzer, ehemaliger deutscher Radrennfahrer
- 21. Mai: Brigita Bukovec, slovenische Leichtathletin und Olympionikin
- 22. Mai: Naomi Campbell, ehemaliges britisches Fotomodell
- 24. Mai: Bo Hamburger, dänischer Radrennfahrer
- 26. Mai: Nobuhiro Watsuki, Mangaka
- 27. Mai: Joseph Fiennes, britischer Schauspieler
- 27. Mai: Michele Bartoli, italienischer Radrennfahrer
- 2. Juni: Georgi Donkow, BulgareFußballspieler
- 2. Juni: Dr. Ring-Ding, deutscher Ska- und Reggae-Künstler
- 3. Juni: Peter Tägtgren, skandinavischer Metal-Musiker, Komponist und Produzent
- 4. Juni: Mark Kirchner, ehemaliger Biathlet
- 4. Juni: Deborah Compagnoni, italienische Skirennläuferin
- 4. Juni: Izabella Scorupco, polnisch-schwedische Schauspielerin und Sängerin
- 4. Juni: Richie Hawtin, Techno-Musikproduzent
- 6. Juni: Jens Bogner, deutscher Sänger
- 7. Juni: Cafu, brasilianischer Fußballer
- 7. Juni: Mike Modano, Eishockeyspieler in der NHL
- 12. Juni: Gordon Michael Woolvett, kanadischer Schauspieler
- 13. Juni: Barry Pinches, englischer Snookerspieler
- 13. Juni: Mikael Ljungberg, schwedischer Ringer († 2004)
- 15. Juni: Leah Remini, US-amerikanische Schauspielerin
- 16. Juni: Phil Mickelson, US-amerikanischer Profi-Golfspieler
- 19. Juni: Rahul Gandhi, indischer Politiker und Mitglied das indischen Parlaments
- 19. Juni: Quincy Watts, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 20. Juni: Andrea Nahles, deutsche Politikerin
- 23. Juni: Henri Fuchs, deutscher Fußballspieler
- 23. Juni: Yann Tiersen, Komponist und Musiker aus Frankreich
- 24. Juni: Barbara Lesjak, Politikerin
- 24. Juni: Glenn Medeiros, US-amerikanischer Popmusiker
- 25. Juni: Sven Stricker, deutscher Hörspielregisseur
- 25. Juni: Erki Nool, estnischer Leichtathlet
- 27. Juni: Régine Cavagnoud, eine französische Skirennläuferin († 2001)
- 28. Juni: Ghostface Killah, US-amerikanischer Rapper
- 29. Juni: Melanie Paschke, deutsche Leichtathletin
- 2. Juli: Holger Gaißmayer, deutscher Fußballspieler
- 2. Juli: Detlef Soost, deutscher Musiker, Tänzer und Choreograf
- 2. Juli: Sven Thiemann, deutscher Schauspieler
- 2. Juli: Derrick Adkins, ehemaliger US-amerikanischer Leichtathlet
- 6. Juli: Tobias Abstreiter, deutscher Eishockeyspieler (Stürmer)
- 6. Juli: Christer Fursth, SchwedeFußballspieler
- 7. Juli: Guido Fulst, deutscher Olympiasieger und Weltmeister im Radsport
- 7. Juli: Erik Zabel, deutscher Radrennfahrer
- 8. Juli: Todd Martin, ehemaliger US-amerikanischer Tennisspieler
- 8. Juli: Beck Hansen, US-amerikanischer Sänger
- 9. Juli: Ilmārs Bricis, lettischer Biathlet
- 10. Juli: Jason Orange, Mitglied der Popgruppe Take That
- 10. Juli: Helen Sjöholm, schwedische Sängerin
- 11. Juli: Justin Chambers, US-amerikanischer Schauspieler
- 13. Juli: Andrej Tiwontschik, deutscher Leichtathlet
- 13. Juli: Glenn Corneille, niederländischer Jazz- und Pop-Pianist († 2005)
- 13. Juli: Roman Dostál, tschechischer Biathlet
- 16. Juli: Pjotr Alexandrowitsch Klimow, russischer Komponist und Dichter
- 17. Juli: Altin Rraklli, albanischer Fußballspieler
- 22. Juli: Leonore Capell, deutsche Schauspielerin
- 23. Juli: Thea Dorn, Dt. Schriftstellerin und Fernsehmoderatorin
- 23. Juli: Charisma Carpenter, US-amerikanische Schauspielerin
- 24. Juli: Carl-Christian Dressel, deutscher Politiker und Mitglied des Bundestages
- 25. Juli: René Meyer, deutscher Journalist
- 27. Juli: Birgitta Weizenegger, deutsche Schauspielerin und Sängerin
- 30. Juli: Christopher Noland, britisch-US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent
- 1. August: David James, englischer Fußballspieler
- 1. August: Fabio Casartelli, italienischer Radrennfahrer († 1995)
- 2. August: Kevin Smith, US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Schauspieler
- 3. August: Masahiro Sakurai, japanischer Game Designer
- 5. August: Dennis Schmidt-Foß, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 5. August: Gabriela Zingre-Graf, Schweizer Skirennläuferin
- 6. August: Arne Zank, deutscher Musiker
- 6. August: M. Night Shyamalan, US-amerikanischer Drehbuchautor und Regisseur
- 9. August: Mirjam Unger, Hörfunkmoderatorin und Regisseurin
- 13. August: Alan Shearer, englischer Fußballspieler
- 15. August: Chris Byrd, US-amerikanischer Boxer
- 16. August: Saif Ali Khan, indischer Schauspieler
- 17. August: Jim Courier, ehemaliger US-amerikanischer Tennisspieler
- 18. August: Cédric Vasseur, französischer Radrennfahrer
- 20. August: John Carmack, Programmierer,Spielentwickler
- 21. August: Erik Dekker, niederländischer Radrennfahrer
- 22. August: Ricco Groß, deutscher Biathlet
- 22. August: Nadir Vassena, Schweizer Komponist Neuer Musik
- 22. August: Tímea Nagy, ungarische Degen-Fechterin
- 23. August: Brad Mehldau, US-amerikanischer Jazzpianist
- 23. August: River Phoenix, US-amerikanischer Schauspieler und Musiker († 1993)
- 24. August: Michael Roth, deutscher Politiker und MdB
- 25. August: Matthias Opdenhövel, deutscher Fernsehmoderator
- 25. August: Alexander Bade, deutscher Fußballspieler
- 25. August: Claudia Schiffer, Fotomodell
- 25. August: Robert Horry, US-amerikanischer Basketballspieler
- 26. August: Mark Benecke, deutscher Kriminalbiologe
- 27. August: Peter Ebdon, englischer Profi-Snooker-Spieler
- 27. August: Kelly Trump, Pornodarstellerin
- 31. August: Rania von Jordanien, Königin von Jordanien
- 31. August: Arie van Lent, niederländisch-deutscher Fußballspieler
- 3. September: Gareth Southgate, englischer Fußballspieler
- 4. September: Daisy Dee, Sängerin, Schauspielerin und Fernsehmoderatorin
- 6. September: Stéphane Guivarc'h, ehemaliger französischer Fußballspieler
- 6. September: Macy Gray, US-amerikanische Sängerin
- 10. September: Julie Halard-Decugis, erfolgreiche, ehemalige französische Tennisspielerin
- 14. September: Matthias Zimmermann, deutscher Fußballspieler
- 14. September: Francesco Casagrande, italienischer Radrennfahrer
- 18. September: Didier Rous, französischer Radrennfahrer
- 18. September: Daniel Steiner, Musiker (Violoncellist) († 2002)
- 19. September: Takanori Nishikawa, japanischer Pop-Musiker
- 19. September: Victor Williams, US-amerikanischer Schauspieler
- 22. September: Marc-Kevin Goellner, deutscher Tennisspieler
- 23. September: Franz Almer, österreichischer Profifußballspieler
- 23. September: Ani DiFranco, eine US-amerikanische Songwriterin
- 24. September: Karen Forkel, deutsche Leichtathletin
- 24. September: Lupus Shaun, Fotograf und Künstler
- 27. September: Tamás Bódog, ungarischer Profi-Fußballspieler
- 29. September: Emily Lloyd, britische Schauspielerin
- 1. Oktober: Moses Kiptanui, kenianischer Mittel- und Langstreckenläufer
- 2. Oktober: Klaus Schmeh, deutscher Sachbuchautor und Informatiker
- 2. Oktober: Badly Drawn Boy, britischer Musiker und Songwriter
- 4. Oktober: Olga Sergejewna Kusenkowa, russische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 8. Oktober: Matt Damon, US-amerikanischer Schauspieler
- 9. Oktober: Annika Sörenstam, schwedische Golf-Spielerin
- 9. Oktober: Savannah, US-amerikanische Pornodarstellerin († 1994)
- 10. Oktober: Matthew Pinsent, britischer Ruderer
- 10. Oktober: Bai Ling, chinesische Schauspielerin
- 10. Oktober: Silke Kraushaar, deutsche Rennrodlerin
- 10. Oktober: Corinna May, deutsche Sängerin
- 12. Oktober: Julian Andretti, ist ein US-amerikanischer Pornostar
- 12. Oktober: Charlie Ward, US-amerikanischer Basketball- und Footballspieler
- 14. Oktober: Olav Gutting, deutscher Politiker
- 14. Oktober: Pär Zetterberg, schwedischer Fußballspieler
- 15. Oktober: Pernilla Wiberg, schwedische Skirennläuferin
- 16. Oktober: Vincent Rijmen, belgischer Kryptologe
- 16. Oktober: Mehmet Scholl, deutscher Fußballspieler
- 16. Oktober: Holger Krahmer, deutscher Politiker
- 19. Oktober: Nouria Mérah-Benida, algerische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 19. Oktober: Chris Kattan, US-amerikanischer Comedian
- 22. Oktober: Anne Debet, französische Datenschutzexpertin
- 23. Oktober: Jasmin St. Claire, Wrestlerin, Fotomodell und Pornodarstellerin
- 28. Oktober: Jamal Ahmidan, einer der mutmaßlichen Täter der Madrider Zuganschläge († 2004)
- 29. Oktober: Edwin van der Sar, niederländischer Fußballspieler
- 29. Oktober: Jan Plewka, Sänger der Hamburger Rockband Selig
- 30. Oktober: Xie Jun, chinesische Schachspielerin
- 31. Oktober: Karlheinz Pflipsen, deutscher Fußballspieler
- 3. November: Hiroki Endo, japanischer Mangaka
- 3. November: Andrzej Juskowiak, polnischer Fußballspieler
- 4. November: Steven Merting, Schauspieler
- 4. November: Sean John Combs, US-amerikanischer Rapper
- 6. November: Joyce Chepchumba, kenianische Leichtathletin und Olympionikin
- 6. November: Ethan Hawke, US-amerikanischer Schauspieler und Schriftsteller
- 7. November: Marc Rosset, Schweizer Tennisspieler
- 7. November: Morgan Spurlock, US-amerikanischer Regisseur, Dokumentarfilmer und Drehbuchautor
- 8. November: Uwe Stäglin, deutscher Politiker
- 8. November: Johann Mühlegg, deutscher Wintersportler (hauptsächlich Skilanglauf)
- 8. November: Lolo Ferrari, französische Pornodarstellerin und Sängerin († 2000)
- 10. November: Danutė Jočienė, litauische Richterin
- 12. November: Frank Schwabe, deutscher Politiker und MdB
- 13. November: Rebecca Immanuel, deutsche Schauspielerin
- 15. November: Uschi Disl, deutsche Biathletin
- 15. November: Jack Ingram, US-amerikanischer Country-Musiker
- 17. November: Silvana Koch-Mehrin, deutsche Politikerin
- 17. November: Mark Gillespie, Gitarrist und Sänger
- 18. November: Anna Loos, deutsche Schauspielerin
- 18. November: Peta Wilson, Model und australische Schauspielerin
- 19. November: Tanja Jonak, deutsche Schlagersängerin
- 19. November: Ayse Polat, deutsch-türkische Filmregisseurin
- 20. November: Nicole de Boer, kanadische Schauspielerin
- 20. November: Q-Tip, Rapper
- 20. November: Matt Blunt, US-amerikanischer Politiker
- 23. November: Karsten Müller, deutscher Schachspieler
- 23. November: Christoph Mory, deutscher Schauspieler
- 24. November: Paul Laciga, Schweizer Beachvolleyball-Spieler
- 27. November: Monika Aeijae, schwedische Skirennläuferin
- 2. Dezember: Alexander Cejka, deutscher Golfer
- 3. Dezember: Fra Mauro (
- um 1385; † 1459) war ein venezianischer Mönch und Kartograf. Der Kamaldulenser Fra Mauro lebte im Kloster San Michele auf der gleichnamigen Insel in der Lagune von Venedig. Berühmt wurde er durch seine zwischen 1457 und 1459 im Auftrag des portugiesischen Königs Alfons V. gefertigte Weltkarte, die zwar auf der antiken Geographie des Ptolemäus basierte, aber schon entscheidend durch zeitgenössische Erkenntnisse ergänzt und berichtigt werden konnte. So verwendete er die Berichte über portugiesische Entdeckungsfahrten entlang der afrikanischen Küste und hielt u. a. fest, dass es im Gegensatz zum ptolemäischen Weltbild keine Verbindung Afrikas mit einem großen Südland gab. Seine Karte eröffnete deshalb erstmals die Möglichkeit, eine Seereise um Afrika herum zu unternehmen, da er den Indischen Ozean nicht mehr als Binnenmeer darstellte. Des Weiteren bildet in der kreisförmigen (Durchmesser 1,96 m) Weltkarte Jerusalem nicht mehr das Zentrum der geographischen Welt. Diese Arbeit stellt in der Kartographie den Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit dar. Die Kenntnisse über die Landschaften im Osten Asiens, die weit über die antiken Vorstellungen hinausgingen, erhielt er entweder von seinem Landsmann Marco Polo oder dem Venezianer Niccolo di Conti. Darüber hinaus verarbeitete er sicher auch die in den italienischen Städten wie Venedig, Genua, oder Florenz über Jahrzehnte gesammelten topographischen Kenntnisse italienischer Seefahrer sowie das in den Portulanen gesammelte nautische und topographische Wissen der Mittelmeerseefahrt. Bemerkenswert ist die relativ exakte Darstellung des Kaps der Guten Hoffnung. In den Dokumenten zur Geschichte der europäischen Expansion (siehe Literatur) wird die Arbeit Fra Mauros als "geographische Quintessenz ihrer Zeit" bezeichnet: "Sie ist unter den letzten Radkarten gewiß die beste und überhaupt die gehaltvollste Darstellung der damaligen Welt in europäischer Sicht." Die Karte ist im Bestand der Biblioteca Marciana. Nach ihm ist ein Krater auf dem Erdmond benannt.

Literatur


- Dokumente zur Geschichte der europäischen Expansion, Bd.I, Die mittelalterlichen Ursprünge der europäischen Expansion, hrsg. von Charles Verlinden und E. Schmitt, München (Beck), 1986, 450 Seiten, bes. Dok. 11 Kenntnisse des 15. Jahrhunderts von der Umschiffbarkeit Afrikas: die Weltkarte des "geographus incomparibilis" Fra Mauro als Beispiel (1459), S. 66 - 70. Mauro, Fra Mauro, Fra Mauro, Fra Mauro, Fra Mauro, Fra Mauro, Fra

James A. Lovell

James (Jim) Arthur Lovell, Jr. (
- 25. März 1928) ist ein ehemaliger US-amerikanischer NASA-Astronaut. Er war Kommandant des Raumflugs Apollo 13, der wegen einer Explosion auf dem Weg zum Mond abgebrochen werden musste.

Beginn der Karriere

Lovell wurde am 25. März 1928 in Cleveland, Ohio geboren. Er studierte an der University of Wisconsin und an der United States Naval Academy und schloss diese 1952 mit einem Bachelor of science ab. Lovell diente bei der US-Marine als Pilot, bevor er die Testpilotenschule in Patuxent River, Maryland besuchte. Von 1958 bis 1962 diente er bei der amerikanischen Marine als Testpilot. Während dieser Zeit nahm er auch an den NASA-Tests für zukünftige Astronauten teil. Er kam in die engere Wahl, schaffte es aber nicht zu den Mercury Seven, die für das Mercury-Programm ausgewählt wurden.

Gemini

Als die NASA eine zweite Astronautengruppe suchte, bewarb sich Lovell erneut und wurde dieses Mal akzeptiert. Am 17. September 1962 wurde er mit der zweiten Astronautengruppe der Öffentlichkeit vorgestellt. Als Spezialgebiet während der Ausbildung wurde ihm die Bergung der Raumkapsel nach der Wasserung übertragen. Seine erste Einteilung zu einem Raumflug erhielt er bereits im Juni 1965: er wurde als Ersatzpilot für Gemini 4 eingeteilt. Wäre Edward White ausgefallen, hätte Lovell wohl als erster Amerikaner sein Raumschiff in der Erdumlaufbahn für einen Weltraumspaziergang verlassen. Am 1. Juli 1965 wurde er dann als Pilot Gemini 7 nominiert. Am 4. Dezember 1965 startete er zusammen mit Frank Borman zu diesem Langzeitflug. Mit 14 Tagen Aufenthalt im All stellten die beiden einen neuen Rekord auf, der erst 1973 mit den Skylab-Missionen gebrochen wurde. Als nach dem Tod der Astronauten Elliot See und Charles Bassett im März 1966 die Mannschaftszuteilungen der Gemini-Flüge neu geplant wurden, erhielt Lovell den Posten als Ersatzkommandant von Gemini 9. Bei Gemini 8 im März und bei Gemini 9 im Juni 1966 arbeitete Lovell als Verbindungssprecher (Capcom) in der Flugleitzentrale in Houston. Kurz nach der Landung von Gemini 9, am 17. Juni 1966, erhielt Lovell dann die Nominierung für seinen zweiten Weltraumflug und sein erstes eigenes Kommando. Zusammen mit Edwin Aldrin sollte er den letzten Geminiflug durchführen. Gemini 12 wurde im November 1966 durchgeführt. Lovell war innerhalb von weniger als einem Jahr zum erfahrensten Astronauten der NASA geworden.

Apollo

Gemini 12 Im Rahmen des Apollo-Projekts wurde er im November 1967 zuerst in die Ersatzmannschaft des dritten bemannten Apolloflugs, der Mission E eingeteilt. Während der Vorbereitungen der Apolloflüge führte Lovell vom 5. April bis zum 7. April 1968 zusammen mit Stuart Roosa und Charles Duke eine simulierte Notwasserung durch, bei der sie zwei Tage lang in einer Apollokapsel im Golf von Mexiko trieben. Aufgrund von gesundheitlichen Problemen musste sich Michael Collins aus der Hauptmannschaft der Mission E einer Operation unterziehen, so dass Lovell im Sommer 1968 in die Hauptmannschaft nachrückte. Weil aber die Mondlandefähre noch nicht verfügbar war, wurden Missionen und Mannschaften neu geplant. Die Mission E wurde als Mission C' vor Mission D gezogen, als Apollo 8 nummeriert und bekam ein neues Ziel: ein Flug zum Mond ohne Mondlandefähre. Die Öffentlichkeit wurde aber erst nach dem erfolgreichen Ende von Apollo 7 von diesen Plänen informiert. Der Flug von Apollo 8 fand vom 21. Dezember bis zum 27. Dezember 1968 statt. Es war der erste bemannte Start der Rakete Saturn V und der erste Flug zum Mond. Kurz danach wurde Lovell als Ersatz-Kommandant von Apollo 11 nominiert. Wäre Neil Armstrong ausgefallen, hätte Lovell als erster Mensch den Fuß auf den Mond gesetzt. Lovell war zuerst als Kommandant für Apollo 14 vorgesehen, während Alan Shepard, der lange Zeit aus gesundheitlichen Gründen gefehlt hatte, Apollo 13 leiten sollte. Das Management der NASA wollte Shepard jedoch mehr Zeit geben, deswegen übernahm Shepard Apollo 14 und Lovell wurde am 6. August 1969 als Kommandant von Apollo 13 nominiert. Er war somit vorgesehen, als fünfter Mensch den Mond zu betreten. Mit dem Flug von Apollo 13 wurde Lovell auch der erste Mensch, der vier Raumflüge absolvierte. Der Start erfolgte am 11. April 1970, eine Explosion an Bord des Raumschiffes zwang die Besatzung jedoch, den Mond nur zu umrunden, ohne zu landen. Lovell und seine Mannschaft (Fred Haise und John Swigert) entgingen nur knapp dem Tod. Lange Zeit hielt Lovell mit 715 Stunden den Dauerrekord für bemannte Weltraumflüge, der erst 1973 von der Besatzung Skylab 2 gebrochen wurde. Einen Rekord, den er heute noch zusammen mit Haise und Swigert hält ist die größte Entfernung eines Astronauten von der Erde: 400.171 km.

Nach der NASA

Zusammen mit Jeffrey Kluger verfasste Lovell ein Buch über seine Erlebnisse auf Apollo 13: Apollo 13: Lost Moon. In der Verfilmung der Apollo 13 Mission wird Lovell von dem Schauspieler Tom Hanks verkörpert. Er selbst hat einen Cameo-Auftritt als Kapitän des Schiffes, das die Kapsel birgt.

Weblinks


- [http://www.jsc.nasa.gov/Bios/htmlbios/lovell-ja.html NASA-Biografie] (engl.)

Siehe auch:


- Liste der Raumfahrer Lovell, James A. Lovell, James A. Lovell, James A. Lovell, James A. Lovell, James A.

Fred Haise

Fred Wallace Haise, Jr. (
- 14. November 1933 in Biloxi, Mississippi) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Astronaut. Sein einziger Weltraumflug verlief ohne den erhofften Erfolg: Aufgrund einer Panne mit Apollo 13 auf dem Weg zum Mond musste die geplante Mondlandung entfallen. Es gelang jedoch, die Besatzung gesund und unversehrt zur Erde zurück zu bringen.

Das Apolloprogramm

Haise gehörte zu den 19 Männern, welche die NASA am 4. April 1966 in der fünften Astronautengruppe ausgewählt hatte, und die für das Apollo-Projekt ausgebildet wurden. Für den Flug von Apollo 8 im Dezember 1968 war er als Ersatz für William A. Anders eingeteilt, kam aber nicht zum Einsatz. Wie damals üblich sollte die Ersatzmannschaft eines Apolloflugs drei Flüge später die Hauptmannschaft bilden, und so war Haise als Pilot für die Mondfähre von Apollo 11 im Juli 1969 nominiert, das heißt, dass er einer der beiden ersten Menschen auf dem Mond werden sollte. Doch Michael Collins, der aus gesundheitlichen Gründen nicht an Apollo 8 teilnehmen konnte, wurde für Apollo 11 als Pilot der Apollokapsel nachnominiert. Diese Aufgabe hätte eigentlich Edwin Aldrin übernehmen sollen, der dafür Pilot der Mondfähre Eagle wurde. Haise musste in die Ersatzmannschaft rücken und kam wieder nicht zum Einsatz. So kam er am 11. April 1970 mit Apollo 13 zu seinem ersten Weltraumflug. Haise steuerte die Landefähre Aquarius und war dafür vorgesehen, als sechster Mensch die Mondoberfläche zu betreten. Aufgrund einer Explosion im Apollo-Raumschiff auf dem Weg zum Mond wurde die Mondlandung jedoch abgesagt, und Haise konnte froh sein, zusammen mit James A. Lovell und John L. Swigert lebend zur Erde zurückzukehren. Während des Apollo-14-Flugs (31. Januar bis 9. Februar 1971) diente Haise als Verbindungssprecher (CapCom). Für Apollo 16 im April 1972 war er wieder in die Ersatzmannschaft eingeteilt, dieses Mal als Kommandant. Damit hätte Haise gute Chancen gehabt, als Kommandant von Apollo 19 doch noch die Mondoberfläche zu betreten, aber die NASA hatte diesen ursprünglich für 1973 geplanten Flug bereits 1970 aus Kostengründen gestrichen.

Das Space Shuttle

Haise blieb bei der NASA und wechselte im April 1973 in das Space Shuttle Projekt, wo er bis Januar 1976 Technischer Assistent des Managers war. Haise kommandierte eines der beiden Zwei-Mann-Teams, die die umfangreichen Anflug- und Landetests (ALT) des Shuttles Enterprise durchführten. Haise und sein Kopilot Gordon Fullerton flogen am 18. Juni und am 26. Juli 1977 zwei der drei Space Shuttle Tests, bei denen die Enterprise auf dem Rücken einer Boeing 747 montiert war und nicht gelöst wurde. Bei fünf weiteren Tests wurde die Enterprise von der 747 im Flug gelöst und landete im Gleitflug innerhalb von wenigen Minuten selbständig. Drei dieser Tests wurden von Haise und Fullerton am 12. August, am 23. September und am 26. Oktober 1977 geflogen. Während dieser Zeit war noch geplant, dass der Erstflug des Space-Shuttles im Jahre 1979 erfolgen sollte. Haise war vorgesehen, den zweiten Flug, STS-2A, in den Weltraum zu übernehmen, bei dem das Shuttle Columbia an der Raumstation Skylab ankoppeln sollte, um sie in eine höhere Umlaufbahn zu befördern. Aufgrund von Verzögerungen im Shuttle-Programm kam es nicht mehr dazu, denn Skylab verglühte am 11. Juli 1979. Haise war dann dafür vorgesehen, einen der anderen Orbitalflüge mit der Columbia durchzuführen, aber er verließ die NASA am 29. Juni 1979, ohne ein zweites Mal im Weltraum oder gar auf dem Mond gewesen zu sein.

Abschied von der NASA

Anschließend hatte Haise verschiedene Manager-Posten in der Firma Grumman Aerospace Corporation inne, bevor er sich 1996 zur Ruhe setzte. Siehe auch: Liste der Raumfahrer

Weblinks


- [http://www.jsc.nasa.gov/Bios/htmlbios/haise-fw.html Biografie der NASA] (engl.) Haise Jr., Fred Wallace Haise Jr., Fred Wallace Haise Jr., Fred Wallace Haise Jr., Fred Wallace Haise Jr., Fred Wallace

13. April

Der 13. April ist der 103. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 104. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 262 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1111 - Heinrich V. trifft in Rom ein, um die Kaiserkrone einzufordern. Als ihm dies nicht gelingt, nimmt er Papst Paschalis II. und viele seiner Kardinäle gefangen und erzwingt neben seiner Krönung auch noch das Investiturrecht.
- 1204 - Während des vierten Kreuzzugs erobern christliche Kreuzfahrer die oströmische Residenzstadt Konstantinopel und töten bei der folgenden Plünderung und Brandschatzung etwa 2000 Griechen.
- 1598 - Der französische König Heinrich IV. unterzeichnet das Edikt von Nantes.
- 1809 - Die Franzosen kapitulieren vor Andreas Hofer in Witten (Tirol).
- 1839 - Guatemala tritt aus der Zentralamerikanischen Föderation aus.
- 1839 - Der mittelamerikanische Staat El Salvador erlangt seine Unabhängigkeit.
- 1909 - Reaktionärer Putschversuch gegen die jungtürkische Regierung im Osmanischen Reich.
- 1919 - Die erste Volksabstimmung in Deutschland wird vom Freistaat Baden veranstaltet.
- 1932 - Das Verbot der SA wird in Deutschland verfügt.
- 1941 - Nichtangriffspakt und Neutralitätsvertrag zwischen Japan und UdSSR (Siehe: Japanisch-Sowjetischer Neutralitätspakt)
- 1945 - Zweiter Weltkrieg: Die Sowjets erobern Wien .
- 1975 - Ausbruch von Kämpfen im Libanon in Beirut
- 1980 - Die USA beschließen, die Olympischen Spiele in Moskau zu boykottieren.
- 1985 - Albanien: Ramiz Alia übernimmt die Macht.
- 1987 - Portugal und China beschließen ein Abkommen über die Rückgabe von Macao.
- 1990 - Die Sowjetunion gibt das Massaker von Katyn zu.
- 1992 - Die RAF kündigt eine Abkehr von ihrer bisherigen gewaltsamen Strategie an und fordert die Freilassung der einsitzenden RAF-Häftlinge.
- 1997 - Präsidentschaftswahlen in Mali.
- 1997 - In Teheran demonstrieren bis zu 100.000 Demonstranten vor der deutschen Botschaft gegen das Mykonos-Urteil in Berlin.

Wirtschaft


- 1996 - Die Finanzminister der EU einigen sich auf ein neues europäisches Währungssystem und die spätere Einführung des Euro als Zahlungsmittel.

Wissenschaft und Technik


- 1956 - Der Physiknobelpreisträger Erwin Schrödinger hält nach jahrelangem Exil in Dublin seine Antrittsrede als Professor in Wien.
- 1970 - Ein Sauerstofftank des Raumschiffs Apollo 13 explodiert auf dem Weg zum Mond. Die Mission wird abgebrochen, die drei Astronauten kehren unversehrt zur Erde zurück.

Kultur


- 1627 - Die erste deutsche Oper, "Die Tragicomoedia von der Dafne" von Heinrich Schütz, wird auf Schloss Hartenfels uraufgeführt.
- 1784 - Uraufführung von Schillers Kabale und Liebe in Frankfurt am Main.
- 1841 - Die Semper-Oper in Dresden wird eingeweiht.
- 1912 - Die erste Oper von Ferrucio Busconi, "Die Brautwahl", wird im Hamburger Stadttheater uraufgeführt.
- 1940 - Die Oper "Romeo und Julia" von Heinrich Sutermeister wird in Dresden uraufgeführt.
- 1962 - Eröffnung des Star-Club in Hamburg.
- 1972 - Erscheinen des ersten ZACK-Heftes mit der Nummer 17/1972.

Religion


- 1055 - Gebhard von Dollnstein-Hirschberg, der im November 1054 in Mainz von Kaiser Heinrich III. zum Papst ernannt worden ist, wird in Rom als Viktor II. inthronisiert.
- 1986 - Johannes Paul II. besucht als erster Papst überhaupt ein jüdisches Gotteshaus, nämlich die Synagoge in Rom.

Sport


- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren

Leichtathletik
- 1229 - Ludwig der Strenge,
- 1506 - Peter Faber, Mitbegründer der Jesuiten
- 1519 - Katharina von Medici, französische Königin
- 1570 - Guy Fawkes, katholischer Attentäter
- 1582 - Bernhard von Krosigk, anhaltischer Offizier
- 1593 - Thomas Wentworth, Earl of Strafford, Minister Karls I. von England
- 1699 - Alexander Ross, schottischer Dichter
- 1732 - Lord North, Premierminister von Großbritannien
- 1743 - Thomas Jefferson, US-amerikanischer Politiker (3. Präsident der USA)
- 1747 - Ludwig Philipp Joseph, Herzog von Orléans
- 1758 - Johann von Klenau, österreichischer General
- 1764 - Laurent de Gouvion Saint-Cyr, französischer Politiker und Militär
- 1769 - Thomas Lawrence, britischer Maler
- 1771 - Richard Trevithick, britischer Erfinder und Maschinenbauer
- 1781 - Johann N. Reithoffer, Begründer der österreichischen Gummiindustrie
- 1784 - Friedrich Graf von Wrangel, preußischer Offizier mit Kampfeinsätzen in den Napoleonischen Kriegen
- 1808 - Antonio Meucci, US-amerikanischer Erfinder
- 1816 - William Bennett, britischer Komponist und Pianist
- 1819 - Prof. Georg Eberlein, deutscher Baumeister und Maler
- 1823 - Oskar Schlömilch, deutscher Mathematiker
- 1845 - Richard Aßmann, deutscher Meteorologe, entwickelte das nach ihm benannte Aspirationspsychrometer
- 1846 - Poul La Cour, dänischer Meteorologe, Windenergieanlagenpionier
- 1847 - Karl Kloß, deutscher Gewerkschafter, Schreiner
- 1848 - Oskar Lenz, deutsch-österreichischer Afrikaforscher, Mineraloge und Geologe
- 1849 - Ludwig Rehn, deutscher Chirurg
- 1852 - F.W. Woolworth, US-amerikanischer Geschäftsmann
- 1855 - Ludwig Edinger, deutscher Arzt Mediziner, Neurologe und Gehirnforscher
- 1860 - James Ensor, belgischer Maler und Zeichner
- 1862 - Maximilian Modde, deutscher Maler
- 1864 - Berta Zuckerkandl-Szeps, österreichische Schriftstellerin, Journalistin und Kritikerin
- 1866 - Butch Cassidy, US-amerikanischer Gesetzloser
- 1872 - Alexander Roda Roda, österreichischer Schriftsteller und Publizist
- 1877 - Georg Kolbe, deutscher Bildhauer
- 1880 - Fritz Tarnow, deutscher Politiker, Gewerkschafter und Reichstagsabgeordneter
- 1880 - Ludwig von Ficker, deutscher Schriftsteller und Verleger
- 1881 - Hermann Thorade, deutscher Meereskundler
- 1883 - Alexander Wassiljewitsch Alexandrow, russischer Komponist
- 1885 - Georg Lukács, ungarischer Philosoph, Literaturwissenschaftler und -kritiker
- 1886 - Paul Schwarzkopf, Pulvermetallurg
- 1891 - Robert Scholl, Vater der Geschwister Scholl
- 1892 - Arthur Harris, Luftmarschall der britischen Royal Air Force
- 1893 - Willi Hammelrath, Gründer der Arbeiterhochschule Burg Vondern
- 1897 - Heinz Matthes, deutscher Politiker
- 1899 - Alfred Butts, US-amerikanischer Architekt und Spieleautor
- 1901 - Jacques Lacan französischer Psychoanalytiker
- 1906 - Samuel Beckett, irischer Schriftsteller
- 1910 - Walter Bargatzky, deutscher Jurist, Staatssekretär und Präsident de