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Apollo 19

Apollo 19

Apollo 19 war ein gestrichener Mondflug im Rahmen des US-amerikanischen Apollo-Projektes, der eigentlich Ende 1973 stattfinden sollte. Die Besatzung sollte aus Fred Haise als Kommandant, Gerald P. Carr als Mondfährenpilot und Bill Pogue als Pilot der Kommandokapsel bestehen. Haise, der beim Apollo 13-Mondflug im April 1970 wegen der Explosion im Sauerstofftank nicht die Möglichkeit hatte, auf dem Mond zu landen, sollte als Ersatzkommandant von Apollo 16 dann bei dieser Mission die Chance bekommen, auf dem Mond zu landen. Weil Edgar Mittchell als Ersatz-Mondfährenpilot schon mit Apollo 14 auf dem Mond war und jeder Astronaut nur einmal dort landen sollte, wurde er durch Carr ersetzt, der dann mit Haise auf dem auf dem Erdtrabanten aufsetzen sollte. Kategorie:Apolloprogramm

Apollo-Projekt

Im Rahmen des US-amerikanischen Apollo-Projekts der NASA sollte ein Mensch auf dem Mond landen und unversehrt wieder auf die Erde zurückgebracht werden. Die bemannte Mondlandung wurde sowohl von den USA als auch der UdSSR angestrebt, allerdings nur von ersteren erreicht. Die Mondlandung bildete den Höhepunkt des Wettlaufs ins All.

Planung

Der eigentliche NASA-Plan sah sieben Missionen bis zur ersten bemannten Mondlandung vor. Dies waren die Missionen A bis G.
- Mission A: Unbemannter Test der Saturn V und des Apollo-Raumschiffs in einer Erdumlaufbahn (zweimal durchgeführt mit Apollo 4 und Apollo 6).
- Mission B: Unbemannter Test der Landefähre (LM) (durchgeführt mit Apollo 5).
- Mission C: Bemannter Test der Apollo-Kapsel im Erdorbit (durchgeführt mit Apollo 7).
- Mission D: Test der Kombination aus Kommandomodul und Landefähre in einem erdnahen Orbit (ursprünglich als Apollo 8 vorgesehen, als Apollo 9 neu nummeriert, weil ein Mondflug (Mission C') als Apollo 8 eingeschoben wurde).
- Mission E: Test der Kombination aus Kommandomodul und Landefähre in einem erdfernen Orbit (Mission wurde gestrichen, Mannschaft übernahm die Mission C').
- Mission F: Test der Kombination aus Kommandomodul und Landefähre in einem Mondorbit (durchgeführt mit Apollo 10).
- Mission G: Erste Landung auf dem Mond (durchgeführt mit Apollo 11). Die mit Apollo 8 durchgeführte erste Mondumkreisung, Weihnachten 1968, war von der NASA eigentlich nicht vorgesehen und mit der Bezeichnung Mission C' zwischen die Missionen C und D eingeschoben. Zusätzlich wurden die Missionen H, I und J geplant:
- Mission H: Landung auf dem Mond mit erweiterten wissenschaftlichen Experimenten (durchgeführt mit Apollo 12. Apollo 13 nicht erfolgreich).
- Mission I: Landung auf dem Mond mit erweiterten wissenschaftlichen Experimenten (durchgeführt mit Apollo 14, eine weitere Mission wurde gestrichen).
- Mission J: Landung auf dem Mond mit erweiterten wissenschaftlichen Experimenten und dem Mondrover (durchgeführt mit Apollo 15, Apollo 16 und Apollo 17).

Wettlauf der Systeme

Durch den Start des Sputniks im Jahre 1957, die erste unbemannte harte Mondlandung 1959 durch Lunik-2 und den ersten bemannten Raumflug von Juri Gagarin 1961 war die Sowjetunion zu Beginn des Raumfahrtzeitalters zur führenden Raumfahrtnation aufgestiegen. Die US-Amerikaner suchten nach einem Gebiet der Raumfahrt, auf dem sie die Sowjetunion schlagen könnten. Die bemannte Mondlandung wurde dafür als geeignet angesehen. Am 25. Mai 1961, nur eineinhalb Monate nach dem Start von Juri Gagarin, hielt Präsident John F. Kennedy vor dem amerikanischen Kongress seine berühmte Rede, in der er das Ziel vorgab, noch im gleichen Jahrzehnt einen Menschen zum Mond und wieder zurückbringen zu lassen. Mit den folgenden Worten fiel der Startschuss für das Apollo-Projekt: :I believe that this nation should commit itself to achieving the goal, before this decade is out, of landing a man on the moon and returning him safely to the earth. No single space project in this period will be more impressive to mankind, or more important for the long-range exploration of space; and none will be so difficult or expensive to accomplish. :(Ich glaube, dass dieses Land sich dem Ziel widmen sollte, noch vor Ende dieses Jahrzehnts einen Menschen auf dem Mond landen zu lassen und ihn wieder sicher zur Erde zurück zu bringen. Kein einziges Weltraumprojekt wird in dieser Zeitspanne die Menschheit mehr beeindrucken, oder wichtiger für die Erforschung des entfernteren Weltraums sein; und keines wird so schwierig oder kostspielig zu erreichen sein.) [http://spaceflight.nasa.gov/history/shuttle-mir/multimedia/video/v-003.mpg Videoausschnitt der Rede Kennedys] Obwohl ursprünglich noch weitere Starts geplant waren, wurde das Apollo-Projekt nach der sechsten erfolgreichen Mondlandung von Apollo 17 beendet. Für den bemannten Mondflug wurde die bis heute größte Rakete entwickelt. Sie erhielt den Namen Saturn V. Maßgeblichen Anteil an ihrer Entwicklung hatte der deutsch-amerikanische Raketenbauer Wernher von Braun, dessen Team die erste Stufe mit den gewaltigen F-1 Triebwerken entwickelte. Alle Starts dieser Rakete waren trotz ihrer großen Leistung und Komplexität erfolgreich, was durchaus beachtenswert ist, da die meisten übrigen Raketensysteme auch Fehlstarts zu verzeichnen haben. Als Vorbereitung auf die Mondlandung lief parallel zum Apollo-Projekt das Gemini-Projekt, mit dem Erfahrungen zu Rendezvous-Manövern im Weltall gesammelt werden sollten. Am 27. Januar 1967 erlitt das Apollo-Projekt einen schweren Rückschlag. Bei Bodentests verbrannten die drei Astronauten Virgil Grissom, Edward H. White und Roger B. Chaffee in ihrer Kapsel. Die Rakete war während dieser Tests nicht betankt. Die Kapsel war aber nicht mit gewöhnlicher Luft, sondern mit Sauerstoff bei vollem atmosphärischen Druck gefüllt. Dadurch wurde binnen weniger als einer Minute aus einem kleinen elektrischen Funken ein Feuer, das die Astronauten tötete. Umfangreiche Änderungen an der Mondkapsel waren die Folge. Dem Test wurde nachträglich die Bezeichnung Apollo 1 verliehen. Trotzdem konnte mit der erfolgreichen Mondlandung von Apollo 11 am 20. Juli 1969 das Ziel Kennedys termingerecht erreicht werden. Zeitgleich zum Apollo-Projekt arbeitete die Sowjetunion an einem umfangreichen Programm, das ebenfalls mit der Landung eines Menschen auf dem Mond enden sollte. Im Rahmen des Zond-Programms wurden modifizierte Sojus-Raumschiffe unbemannt zum Mond gestartet und nach einem Mondumlauf wieder zur Erde gebracht. Dies diente dem Test des Raumschiffs, das für einen bemannten Mondflug gedacht war. Die Zond-5 Kapsel umkreiste im September 1968 den Mond, kam jedoch bei der Rückkehr vom Kurs ab und wurde bei der Landung über dem Indischen Ozean gesprengt. Im Oktober 1970 wurde das Testprogramm mit Zond-8 beendet, von allen gestarteten Raumschiffen konnte nur Zond-7 erfolgreich zur Erde zurückkehren. Parallel arbeitete die Sowjetunion auch an einer Mondlandemission, die ähnlich dem Apollo mit einer superschweren Rakete gestartet werden sollte. Dafür wurde die N1-Rakete entwickelt, die jedoch bei allen vier Teststarts, die von 1969 bis 1972 erfolgten, versagte. Daraufhin und angesichts der Tatsache, dass die Amerikaner bereits erfolgreich auf dem Mond gelandet sind, gab die Sowjetunion das bemannte Mondprogramm auf und leugnete auch, jemals eins gehabt zu haben. Erst Anfang der 1990ern sind Informationen über dieses Programm und die N1-Rakete an die Öffentlichkeit gekommen. Für weitere Einzelheiten siehe den Hauptartikel Sowjetisches Mondprogramm.

Die Mondlandung(en)

Im Rahmen des Apollo-Programms wurden insgesamt sechs Mondlandungen durchgeführt. Harrison H. Schmitt - Mondfährenpilot von Apollo 17 - stellte als bislang letzter Mensch am 12. Dezember 1972 seinen Fuß auf den Mondboden. Eugene Cernan - Kommandant von Apollo 17 - ist bislang der letzte Mensch, der auf dem Mond war, indem er als letzter in die Mondfähre einstieg. Im Rahmen der Mission Apollo 11 landeten am 20. Juli 1969 um 21:17 Uhr (MEZ) die ersten beiden Menschen, Neil Armstrong und Edwin E. "Buzz" Aldrin auf dem Mond. Sechs Stunden später, am 21. Juli um 03:56:20 Uhr MEZ, betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Dabei sprach er den berühmt gewordenen Satz: Zitat: That's one small step for man, [but] one giant leap for mankind. ()
(deutsch: "Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit.") :Das 'a' vor 'man' wurde in späteren Texten hinzugefügt, um den Sinn zu erhalten. Im Funkverkehr war es nicht zu hören gewesen. Armstrong wurde später danach befragt, ob er es tatsächlich nicht gesagt habe, aber er konnte sich nicht mehr daran erinnern. Daher bleibt es ungeklärt, ob es durch Störungen im Funkverkehr verloren gegangen ist, oder ob Armstrong dies tatsächlich so gesagt hat. Der dritte Astronaut, Michael Collins, umkreiste im Apollo-Mutterschiff den Erdtrabanten bis zur Rückkehr der Landeeinheit Eagle.

Die "erfolgreiche" Odyssee von Apollo 13

Als Routineflug gestartet, und von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, starteten mit der Mission Apollo 13 am 11. April 1970 James A. Lovell, John L. Swigert und Fred W. Haise. Erst als auf dem Weg zum Mond ein Sauerstofftank explodierte und damit das Leben der drei Insassen des Apollo-Raumschiffs stark gefährdet war, wurde die gesamte Weltöffentlichkeit auf die Mission aufmerksam. Die Astronauten mussten auf die Mondlandung verzichten und konnten sich dadurch retten, dass sie das Lunar Module als "Rettungsboot" zweckentfremdeten. Der einzige Weg zurück zur Erde führte jedoch zuerst zum Mond, bei dem durch ein Swing-by Manöver das Raumschiff wieder Richtung Erde beschleunigt wurde. Nach Absprengen des Servicemodules kurz vor dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre wurde erst das gesamte Ausmaß der Havarie deutlich; man geht davon aus, dass der Sauerstofftank der Brennstoffzellen explodiert war. Trotz der gescheiterten Mondlandung wird Apollo 13 dennoch als Erfolg gewertet, weil es erstmals gelungen war, Astronauten aus einer katastrophalen Raumnotlage lebend zur Erde zurückzubringen. Nach für die Astronauten und die Bodenmannschaften sehr anstrengenden fünf Tagen gelang (nach einer Mondumrundung ohne Landung) am 17. April 1970 die Landung im Pazifik. Die Geschichte von Apollo 13 wurde verfilmt.

Typischer Apollo-Missionsverlauf


- Start in Cape Canaveral
- Abtrennung der 1. Stufe in ca. 56 km Höhe (Geschwindigkeit ca. 10.000 km/h - Mach 8)
- Zündung der 2. Stufe in der hohen Stratosphäre und kurz darauf Abtrennung des Rettungsturms
- Abtrennung der 2. Stufe in ca. 185 km Höhe (Geschwindigkeit ca. 24.000 km/h)
- Zündung der 3. Stufe, Einschwenken in eine nahe Erdumlaufbahn (Geschwindigkeit ca. 28.000 km/h), Abschalten der 3. Stufe
- Neuzündung der 3. Stufe, (TLI - Trans Lunar Injection) Ausdehnung des Orbits bis zum Mond (im Gegensatz zu einer häufigen Annahme keine Überschreitung der Fluchtgeschwindigkeit und Erdflucht (Apollo 8 erreichte 10,822 km/s - ca. 39.000 km/h [http://history.nasa.gov/ap08fj/02earth_orbit_tli.htm]) - auch auf dem Mond befindet man sich immer noch in einem Erdorbit).
- Abwurf des Stufenadapters, Trennung des Mutterschiffes von der 3. Stufe, Ankoppeln und Herausziehen des Lunar Module (Mondlandefähre) aus seiner Parkbucht, Flug zum Mond
- Zündung des Triebwerkes des Service-Modules (LOI - Lunar Orbit Insertion), Einschwenken in den Mondorbit
- Umstieg von 2 Astronauten in das Lunar Module, 1 Astronaut bleibt als Pilot im Mutterschiff zurück
- Abkoppeln des Lunar Moduls, Zündung des Landetriebwerks, Abstieg zur Mondoberfläche und Landung
- Durchführen diverser EVAs (Extra Vehicular Activity) durch die Astronauten
- Rückstart von der Mondoberfläche, Aufstieg in den Mondorbit. Die Landestufe bleibt zurück
- Ankoppeln an das Mutterschiff, Umstieg der Astronauten, Abwurf der LM-Aufstiegsstufe
- Zündung des Triebwerkes des Service Modules, (TEI - Trans Earth Injection) Verlassen des Mondorbits und Rückkehr zur Erde
- EVA zum Bergen der Filme aus dem Service Modul
- Abwurf des Service Modules, Ausrichten der Apollo-Kapsel für den Wiedereintritt
- Auslösen der Hauptfallschirme, Wasserung im Landegebiet
- Bergung durch einen Flugzeugträger

Apollo-Missionen

Kurz nach der erfolgreichen Mondlandung von Apollo 11 veröffentlichte die NASA die weitere Planung, die bis Ende 1972 neun weitere Apolloflüge vorsah. Doch bereits im Januar 1970, noch vor der Verzögerung durch die Panne von Apollo 13, wurde Apollo 20 aus Kostengründen gestrichen. Im September 1970 folgten Apollo 15 und Apollo 19, die verbleibenden Flüge Apollo 16, Apollo 17 und Apollo 18 wurden mit Apollo 15, Apollo 16 und Apollo 17 neu nummeriert. Die nach dem Abschluss der Mondflüge noch vorhandenen Apollokapseln und Saturnraketen wurden für das Skylab-Projekt 1973/74 und das Apollo-Sojus-Projekt 1975 verwendet.

Mondlandungslüge

Wie bei fast allen Ereignissen von so großer Tragweite, sind auch die Mondlandungen das Objekt zahlreicher Verschwörungstheorien. Von den meisten Anhängern dieser Theorien wird bezweifelt, dass es überhaupt zu einer Mondlandung in den Jahren 1969 bis 1972 gekommen ist. Vielfach wird in diesem Falle von einer Mondlandungslüge oder einer Mondlandungs-NASA-Verschwörung gesprochen.

Literatur

Die Texte sind englischsprachig. Deutschsprachige Literatur ist entsprechend gekennzeichnet.

Apollo-Mission-Reports


- Robert Godwin, Apollo 11 with DVD, Apogee Books, 2002, ISBN 1896522858
- Robert Godwin, Apollo 17: The NASA Mission Reports, Apogee Books, 2002, ISBN 1896522599 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Apollo 16: The NASA Mission Reports, Apogee Books, 2002, ISBN 1896522580 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Apollo 15: The NASA Mission Reports, Volume One, Apogee Books, 2001, ISBN 1896522572 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Apollo 14: The NASA Mission Reports, Apogee Books, 2001, ISBN 1896522564 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Apollo 13: The NASA Mission Reports, Apogee Books, 2000, ISBN 1896522556 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Apollo 12: The NASA Mission Reports, Apogee Books, 1999, ISBN 1896522548 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Apollo 11: The NASA Mission Reports, Apogee Books, 1999, ISBN 1896522491 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Apollo 10: The NASA Mission Reports, Apogee Books, 2000, ISBN 1896522688 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Apollo 9: The NASA Mission Reports, Apogee Books, 1999, ISBN 1896522513 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Apollo 8: The NASA Mission Reports, Apogee Books, 2000, ISBN 1896522661 (Buch & CD)
- Robert Godwin, Apollo 7: The NASA Mission Reports, Apogee Books, 2000, ISBN 1896522645 (Buch & CD)

Allgemein


- Andrew Chaikin, A Man on the Moon, Penguin Books 1995, ISBN 0140272011
- David M. Harland, Exploring the Moon, Springer, 1999, ISBN 1852330996
- Gene Kranz, Failure is not an option, Berkley Books 2001, ISBN 0425179877
- Chris Kraft, Flight: My Life in Mission Control, Penguin Putnam, 2002, ISBN 0452283043
- Diverse, The Secret of Apollo: Systems Management in American and European Space Programs, Johns Hopkins University Press, 2002, ISBN 080186898X
- Diverse, Taking Science to the Moon: Lunar Experiments and the Apollo Program, Johns Hopkins University Press, 2001, ISBN 0801865999
- Jesco von Puttkamer, Apollo 11, Wir sehen die Erde, Herbig, 2001, ISBN 3776670568 (deutsch)
- Jim Lovell, Apollo 13, Langenscheidt-Longman, 2001, ISBN 3526451842 (deutsch)
- Moon Lander, How We Developed the Apollo Lunar Module, Smithsonian Books, 2001, ISBN 156098998X
- Eugene Cernan, The Last Man on the Moon, Griffin, 2000, ISBN 0312263511
- James E. Webb, Powering Apollo, Johns Hopkins University Press, 2000, ISBN 0801862051

DVDs


- From The Earth To The Moon, 1998
- For All Mankind - Criterion Collection, 1989

Siehe auch


- Apollo-Raumschiff
- Raumfahrt
- Geschichte der Raumfahrt
- Katastrophen der Raumfahrt
- Mercury-Programm
- Gemini-Projekt
- Sowjetisches Mondprogramm
- Luna-Programm
- Skylab
- 100 Wörter des 20. Jahrhunderts
- Mondlandungslüge
- Bemannter Mondflug nach Apollo
- Wettlauf ins All

Weblinks


- Der berühmte Satz von Neil Armstrong im Original ist [http://science.ksc.nasa.gov/history/apollo/apollo-11/sounds/a11step.wav hier]als wav-Datei (260 kb) zu hören
- [http://history.nasa.gov/alsj/frame.html Apollo Lunar Surface Journal] - Alle Landemissionen ausführlich beschrieben und ein sehr umfangreiches Multimedia-Angebot (englisch)
- [http://nssdc.gsfc.nasa.gov/planetary/lunar/apollo.html NASA: The Apollo Program] (englisch)
- [http://www.nasm.si.edu/collections/imagery/apollo/apollo.htm Smithsonian: The Apollo Program] (englisch)
- [http://history.nasa.gov/SP-4029/SP-4029.htm NASA: Apollo By The Numbers] - Umfangreiche Listen und Statistiken (englisch)
- [http://www.spaceflight.nasa.gov/history/apollo/index.html NASA: Apollo-Programm] (englisch)
- [http://www.spaceflight.nasa.gov/history/apollo/lunarlanding.html NASA: Mondkarte mit Landeplätzen] (englisch)
- [http://www.apolloarchive.com/ Viele Details / Ton,- Videomitschnitte] (englisch)
- [http://www.lpi.usra.edu/research/apollo/catalog/70mm/ Tausende, erst 2004 veröffentlichte Fotos der Apollo-Missionen] (englisch)
- [http://www.extrasolar-planets.com/raumfahrt/apollo.php extrasolar-planets.com - Apollo Programm] (deutsch)
- [http://www.apollo-projekt.de Apollo-Projekt.de] (deutsch)
- [http://www.apolloprojekt.de Apolloprojekt.de] (deutsch)
- [http://www.raumfahrer.net/raumfahrt/mondlandung/home.shtml Raumfahrer.net: Mondlandung] (deutsch)
- [http://www.erkenntnishorizont.de/raumfahrt/rueckstoss/lunarmodule.c.php?screen=800 Schon mal eine Mondlandefähre gesteuert? / Online-Mondlandungs-Simulator] (deutsch)
- [http://spaceflight1.nasa.gov/gallery/images/apollo/index.html Photos der NASA zum Apollo Programm] (bemerkenswert: sehr hohe Auflösung) !Apolloprogramm ja:アポロ計画 ko:아폴로 계획

Gerald Paul Carr

Gerald Carr (
- 22. August 1932 in Denver, Colorado) ist ein US-amerikanischer Astronaut.

Leben

Carr kam 1966 zur NASA. Er war Kommandant der dritten Skylab-Besatzung, die vom 16. November 1973 bis zum 8. Februar 1974 den bis dahin längsten Raumflug absolvierte. Carr ist Absolvent einer technischen Hochschule und war vor seiner Astronautenzeit Pilot bei der US-Navy. Carr, Gerald Paul Carr, Gerald Paul Carr, Gerald Paul Carr, Gerald Paul Carr, Gerald Paul

Apollo 13

Apollo 13 war eine Mission innerhalb des amerikanischen Apollo-Programms. Das Primärziel, eine bemannte Landung auf dem Mond, wurde nicht erreicht. Trotz teilweise dramatischer Vorfälle kehrten alle drei Besatzungsmitglieder lebend zur Erde zurück. Dieser Apolloflug war der einzige, der vorzeitig abgebrochen werden musste.

Besatzung

Am 6. August 1969, kurz nach der erfolgreichen Mondlandung durch Apollo 11 gab die NASA die Mannschaften für die Missionen Apollo 13 und Apollo 14 bekannt. Als Kommandant von Apollo 13 wurde James Lovell anstatt des ursprünglich vorgesehenen Kommandanten Alan Shepard ausgewählt und unternahm damit nach Gemini 7, Gemini 12 und Apollo 8 als erster Raumfahrer einen vierten Weltraumflug. Shepard übernahm den folgenden Flug Apollo 14. Als Pilot der Apollokapsel wurde zuerst Ken Mattingly nominiert, als Pilot der Mondlandefähre Fred Haise. Die beiden waren die ersten der fünften Astronautenauswahlgruppe, die für einen Raumflug in die Hauptmannschaft eingeteilt wurden. Als Kommandant der Ersatzmannschaft wurde John Young eingeteilt. "Jack" Swigert wurde Ersatzpilot der Apollokapsel und Charles Duke übernahm die Rolle des Ersatzpiloten für die Mondlandefähre. Die Unterstützungsmannschaft (Support Crew) bestand aus Jack Lousma, William Pogue und Vance Brand. Alle drei hatten schon Erfahrungen als Support Crew oder Capcom. Einige Tage vor dem Start, am 6. April 1970, stellte sich heraus, dass der Ersatzpilot der Mondfähre, Charles Duke mit Röteln infiziert war, und dass Ken Mattingly nicht dagegen immun war. Um das Risiko zu eliminieren, dass Mattingly während des Mondfluges erkrankte, wurde er am 9. April durch den Reservepilot Swigert ersetzt. Mattingly bekam die Röteln nicht. Später nahm er dann an der Apollo-16-Mission teil, für die eigentlich Swigert vorgesehen war.

Vorbereitung

Die einzelnen Stufen der Saturn-V-Rakete AS-508 wurden im Juni und Juli 1969 in Cape Kennedy angeliefert. Das Apollo-Raumschiff CSM-109 erhielt den Namen Odyssey, die Mondlandefähre LM-5 den Namen Aquarius. Ähnlich wie die Besatzung von Apollo 11 verzichteten die Astronauten von Apollo 13 darauf, dass ihre Namen auf dem Missionsabzeichen erschienen. Stattdessen erhielt es das lateinische Motto Ex Luna, Scientia. Insofern musste das Logo nicht geändert werden, als einige Tage vor dem Start der Pilot Mattingly durch Swigert ersetzt werden musste. Nachfolgende Besatzungen bestanden darauf, dass ihre Namen auf dem Logo erschienen. Am 15. Dezember 1969 konnte Apollo 13 zur Startrampe 39-A gerollt werden. Als Verbindungssprecher (Capcom) während des Fluges dienten Brand, Lousma, Young und Mattingly, sowie der Wissenschaftsastronaut Joseph Kerwin. Vorgesehen war die Landung auf dem Mond in der Fra Mauro, wo das ALSEP (Apollo Lunar Surface Experiments Package) aufgestellt werden sollte.

Flugverlauf

ALSEP ALSEP

Start

Der Start von Apollo 13 erfolgte am 11. April 1970, 19:13:00 GMT ab Cape Canaveral, Florida. Aufgrund starker Vibrationen schaltete das mittlere Triebwerk der zweiten Stufe selbsttätig ab, was die Flugleitung dadurch ausglich, dass sie die verbliebenen vier Triebwerke länger brennen ließ. Auch die dritte Stufe brannte etwas länger. Trotz der unerwarteten Störung war die Abweichung von der geplanten Umlaufbahn minimal. Nach 1,5 Erdumkreisungen wurde die dritte Stufe ein zweites Mal gezündet, um Apollo 13 auf den Weg zum Mond zu bringen.

Der Saturn-Crash

Ein vor dem Hintergrund der folgenden Tragödie schnell vergessenes Experiment war der Saturn-Crash auf dem Mond. Kurz nach Abtrennung der Apollo und Ankopplung des Landemoduls wurde die dritte Stufe der Saturn V noch einmal gezündet und erfolgreich auf Kollisionskurs mit dem Mond gebracht. Drei Tage später schlug die fast 14.000 kg schwere Stufe ca. 120 km westnordwestlich des Apollo-12-Landeplatzes mit 2,5 km/s Geschwindigkeit auf. Der Einschlag entsprach der Sprengwirkung von gut 10 t TNT. Nach ungefähr 30 Sekunden registrierte das Seismometer von Apollo 12 den Einschlag. Das Beben dauerte mehr als drei Stunden an. Schon kurz vorher wurde vom Ionosphärendetektor eine Gaswolke registriert. Sie war für mehr als eine Minute nachweisbar. Man nimmt an, dass der Einschlag Partikel des Mondbodens bis in eine Höhe von 60 Kilometern schleuderte, wo sie vom Sonnenlicht ionisiert wurden.

"Houston, we have had a problem."

(Houston, wir hatten ein Problem.) 55 Stunden nach dem Start, schon recht weit auf dem Weg zum Mond, explodierte einer der Sauerstofftanks der "Odyssey", als er in Betrieb genommen werden sollte. In der Folge stellte die Crew einen Abfall in der Stromversorgung und einen weiteren signifikanten Verlust von Sauerstoff fest. Betroffen war auch die Wasserversorgung. Anstelle einer Landung auf dem Mond musste der Kurs so geändert werden, dass die Flugbahn um den Mond herum und wieder zurück zur Erde führte. Das Überleben der Mannschaft war in dem für die Reise ausgerüsteten Servicemodul nicht mehr möglich. Die Versorgung musste von der Mondlandefähre "Aquarius" übernommen werden. Das Lebenserhaltungssystem der Fähre war jedoch nicht dafür ausgelegt, drei Personen mehrere Tage am Leben zu erhalten. Während des Fluges musste das überlastete Luftreinigungssystem umgebaut werden, um mit dem Kohlendioxid-Filter der "Odyssey" arbeiten zu können, der eigentlich mit dem der "Aquarius" inkompatibel war. Hierzu musste aus an Bord vorhandenen Dingen, wie zum Beispiel Tüten, Klebeband, Flugpläne, usw. ein Adapter gebaut werden. Das Bodenzentrum in Houston erarbeitete eine Prozedur, die an die Crew gefunkt wurde, die dann erfolgreich den Adapter nachbaute.

Landung

Erst kurz vor dem Ende des Fluges wurde die für den Wiedereintritt benötigte Kapsel von der Besatzung bestiegen und von dem restlichen Wrack getrennt. Die Mondlandefähre verglühte in der Erdatmosphäre, ebenso ging die an Bord befindliche ALSEP-Station mit ihrer nuklearbetriebenen Stromversorgung verloren. Jedoch wurde keine freigesetzte Radioaktivität nachgewiesen, da dieser Fall im Design des Behälters eingeplant war und er einen Wiedereintritt schadlos überstehen konnte. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme wurde der Wiedereintritt so gewählt, dass ein Punkt im Pazifik mit einer sehr großen Wassertiefe getroffen wurde. Am 17. April 1970 um 13:07 wasserte Apollo 13 im Pazifik, wo die Crew von der USS Iwo Jima (LPH-2) aufgenommen wurde.

Bedeutung für das Apollo-Programm

Weil es gelang, die drei Astronauten trotz widriger Umstände lebend zurück auf die Erde zu bringen, bezeichnete die NASA die Apollo-13-Mission später als einen "erfolgreichen Fehlschlag".

Film

Die Mission wurde im Jahr 1995 mit Tom Hanks, Kevin Bacon, Ed Harris, Gary Sinise und Bill Paxton in den Hauptrollen verfilmt. Das Drama kam unter dem Titel Apollo 13 in die Kinos und wurde mit zwei Oscars ausgezeichnet.

Weblinks

NASA (alles englisch)


- [http://history.nasa.gov/SP-4029/Apollo_13a_Summary.htm Komplette Missionsbeschreibung]
- [http://history.nasa.gov/SP-4029/Apollo_13h_Timeline.htm Genau aufgezeichneter Flugverlauf]
- [http://history.nasa.gov/Timeline/apollo13chron.html Apollo 13 Funkverkehr-Mitschnitt (schriftlich)]
- [http://history.nasa.gov/alsj/a13/images13.html Reichhaltige Apollo-13-Fotosammlung]
- [http://nssdc.gsfc.nasa.gov/planetary/lunar/apollo13info.html Apollo-13-Linkliste der NASA]
- [http://www.hq.nasa.gov/office/pao/History/alsj/a13/a13mr.html NASA: Apollo 13 Mission Reports] (168 und 345 Seiten)

Film


- [http://www.kinopolis.de/filminfo/a/apollo13.htm Filmographie Apollo 13]
-
- [http://www.filmmusikwelt.de/index.php?D=5de4e35a5a4bc63bc513f83a2ab925ac&V=file&file=ef5108a0cb385a3e4069aa662cd5a5fd Besprechung der Filmmusik]
- [http://www.sf-radio.net/filmwelt/abenteuer/apollo_13/ Apollo 13 in der Filmwelt von SF-Radio.net] Kategorie:Apolloprogramm ja:アポロ13号

Apollo 14

Apollo 14 war ein bemannter Mondflug im Rahmen des US-amerikanischen Apollo-Programms.

Besatzung

Am 6. August 1969, kurz nach der erfolgreichen Mondlandung durch Apollo 11 gab die NASA die Mannschaften für die Missionen Apollo 13 und Apollo 14 bekannt. Intern war bereits beschlossen worden, dass der Mercury-Veteran Alan Shepard einen der nächsten Mondflüge kommandieren würde. Er war der erste Amerikaner im Weltall, wenn auch sein Flug mit Mercury-Redstone 3 acht Jahre zuvor keine vollständige Erdumkreisung vollbrachte. Shepard war aufgrund seines Ménière-Syndroms, einer Ohren-Druckkrankheit, die Flugfähigkeit abgesprochen worden, aber er konnte nach einer Innenohroperation wieder aktiv werden. Shepard war zuerst als Kommandant von Apollo 13 vorgesehen, auf Kosten von Gordon Cooper, der als Ersatzkommandant von Apollo 10 eigentlich an der Reihe gewesen wäre. Dann wurde aber entschieden, dass Shepard Apollo 14 übernehmen sollte, um ihm mehr Zeit zur Vorbereitung zu geben. Das Kommando von Apollo 13 ging dabei aber nicht an Cooper, sondern an Jim Lovell. Cooper verließ kurz danach die NASA. Als Pilot der Kommandokapsel von Apollo 14 wurde Stuart Roosa eingeteilt, dem der Vorzug vor Donn Eisele gegeben wurde. Eisele hatte wie Cooper zur Ersatzmannschaft von Apollo 10 gehört und wäre damit üblicherweise in die Hauptmannschaft von Apollo 14 nominiert worden. Pilot der Mondlandefähre wurde Edgar Mitchell. Sowohl Roosa als auch Mitchell waren aus der fünften Astronautenauswahlgruppe und hatten noch keinen Raumflug absolviert. Die Ersatzmannschaft waren Eugene Cernan als Kommandant, Ron Evans als Pilot der Apollokapsel und Joe Engle als Pilot der Landefähre. Die Unterstützungsmannschaft (Support Crew) bestand aus Bruce McCandless, William Pogue und Philip Chapman. Chapman war der erste Astronaut der sechsten Auswahlgruppe, der für eine Mannschaft nominiert wurde. Pogue würde das letzte Mitglied einer Support Crew werden, das später noch für einem Apolloflug nominiert wurde: er startete 1973 mit Skylab 4.

Vorbereitung

Die einzelnen Stufen der Saturn-V-Rakete AS-509 wurden zwischen Januar und Mai 1970 in Cape Kennedy angeliefert. Das Apollo-Raumschiff CSM-110 erhielt den Namen Kitty Hawk, nach dem Ort, an dem die Gebrüder Wright den ersten Motorflug unternommen hatten. Die Mondlandefähre LM-8 erhielt den Namen Antares nach dem Stern im Sternbild Skorpion. Aufgrund der Probleme von Apollo 13 wurden drei größere Änderungen am Apollo-Raumschiff vorgenommen: Die interne Struktur der Sauerstofftanks wurde geändert, ein dritter Sauerstofftank wurde hinzugefügt und eine weitere Batterie eingebaut. Am 9. November 1970 konnte die Rakete zur Startrampe 39-A gerollt werden. Als Verbindungssprecher (CapCom) während des Fluges dienten Ron Evans von der Ersatzmannschaft, Fred Haise von Apollo 13, Bruce McCandless von der Unterstützungsmannschaft, sowie Gordon Fullerton.

Flugverlauf

Start und Hinflug

Der Start der Apollo 14 zum Mond erfolgte am 31. Januar 1971, 16:03 Uhr Ortszeit (21:03 GMT) ab Cape Canaveral, Florida. Am Starttag herrschte schlechtes Wetter, und kurz vor dem Start wurde der Countdown unterbrochen, um eine Regen- und Gewitterfront vorüberziehen zu lassen. Apollo 12 war während des Starts vom Blitz getroffen worden, was zum Ausfall mehrerer Systeme geführt hatte. Dieses Risiko wollte man nicht nochmals eingehen. Wie bei allen Mondflügen im Apollo-Programm wurde erst eine Erdumlaufbahn angesteuert, bevor die dritte Stufe ein zweites Mal gezündet wurde, um das Raumschiff auf den Weg zum Mond zu bringen. Probleme bereitete das Flugmanöver, mit dem auf dem Hinflug die Mondlandefähre 'Antares' an die Nase des Apollo Kommandomoduls 'Kitty Hawk' verbracht wird. Es benötigte sechs Anläufe, bis es gelang.

Auf dem Mond

Kommandomoduls Als Ziel war das Fra-Mauro-Hochland anvisiert, das eigentlich von Apollo 13 besucht werden sollte. Nachdem ein Problem mit der Bordelektrik der Antares behoben war, wartete ein sehr umfangreiches wissenschaftliches Programm auf die Astronauten. Neben einem erweiterten ALSEP (Apollo Lunar Surface Experiments Package) hatte die Mannschaft eine ganze Reihe kleinerer Messgeräte im Gepäck. Dazu gehörten
- ein Radioisotope Thermoelectric Gererator (RTG)
- ein passives seismisches sowie
- ein aktives seismisches Experiment, welches Ladungen in die Mondoberfläche schoß
- ein Suprathermal Ion Detector Experiment, zum Aufspüren von Gasen
- ein Cold Cathode Gage Experiment
- ein Charged Particle Lunar Environment Experiment, eine Art Mörser
- ein Laser Ranging Retro-Reflector
- ein Lunar Portable Magnetometer Experiment,
- ein Solar Wind Experiment
- sowie Instrumente zur Untersuchung der Mondgeologie und des Mondgesteins. Die erste EVA dauerte 5.03 Stunden, in der die Astronauten hauptsächlich die Experimente aufstellten. Der zweite Ausflug am nächsten Tag hatte zum Ziel, am oberen Rand des Cone Kraters, der einen beachtlichen Durchmesser von 300 m hat und 40 m tief ist, Gesteinsproben zu nehmen. Sie erreichten den Krater jedoch nicht. Den erstmals mitgeführten "Modular Equipment Transporter" (MET) durch den tiefen Mondstaub zu bewegen war anstrengend und kostete mehr Zeit und Atemluft als gedacht. Außerdem verliefen sich die beiden Astronauten. In den 4 h 23 min legten die Astronauten rund drei Kilometer Wegstrecke auf dem Mond zurück. Am Ende der letzten EVA wurde Shepard dann auch zum ersten Golfspieler auf dem Mond. Er zog zwei Golfbälle aus seiner Tasche und schlug sie mittels einer Stange mehrere hundert Meter weit, was er mit "Miles and miles and miles" kommentierte.

Rückflug und Landung

Golfspieler Der Rückflug ging ohne Probleme vonstatten. Am 9. Februar 1971 um 16:05 Uhr wasserte Apollo 14 nur 7 km von der USS New Orleans entfernt im Pazifik. Die Kapsel verfehlte den anvisierten Zielpunkt nur um 1,1 km und hatte damit die genaueste Landung aller Apollo-Missionen. Wie die Besatzungen von Apollo 11 und Apollo 12 mussten auch Shepard, Roosa und Mitchell nach der Landung Schutzanzüge anlegen und sich 16 Tage lang in Quarantäne begeben. Wie bei den zwei vorigen Besatzungen wurden keinerlei Anzeichen von "Mondviren" entdeckt, so dass bei späteren Flügen auf diese Vorsichtsmaßnahme verzichtet werden konnte.

Bedeutung für das Apollo-Programm

Die Apollo-14-Mission war zu diesem Zeitpunkt die wissenschaftlich erfolgreichste. So lieferte das mitgebrachte Gestein mit einem Gesamtgewicht von 42,9 kg viele wertvolle Informationen zur Datierung des Mondalters. Auch die im Umfeld der Antares aufgestellten Messinstrumente lieferten reichlich Daten. Das Seismometer registrierte beispielsweise Mondbeben vorwiegend dann, wenn der Mond sich am erdnächsten Punkt seiner Bahn, dem im Perigäum befand. Das Gelingen dieser Mission machte dann auch den Weg frei für die Missionen Apollo 15, 16 und 17. Vor Beginn der Mission hatten die Astronauten im Nördlinger Ries ein field training absolviert, da die vielen Steinbrüche in diesem Gebiet und das dort vorkommende Suevit-Gestein der Oberfläche des Mondes sehr ähnlich sind. Als Dank für die Unterstützung schenkte die NASA der Stadt Nördlingen 1972 einen Mondstein von der Apollo-16-Mission, der im dortigen Rieskratermuseum besichtigt werden kann. Apollo-16 Mitchell und Shepard waren die einzigen Apollo-Astronauten, die während des Fluges zugenommen statt abgenommen hatten.

Weblinks


- [http://nssdc.gsfc.nasa.gov/planetary/lunar/apollo14info.html NASA: Apollo 14 Info] (engl.)
- [http://www.hq.nasa.gov/office/pao/History/alsj/a14/a14.html NASA: Apollo 14 Lunar Surface Journal] (engl.)
- [http://www.hq.nasa.gov/office/pao/History/alsj/ktclips/ap14_golf_on_the_Moon.rm NASA-Video: Shepard spielt Golf auf dem Mond] (1:35 Minuten; Real Media; 4,1 MB)
- [http://www.hq.nasa.gov/office/pao/History/alsj/a14/a14mr.html NASA: Apollo 14 Mission Report] (264 Seiten, engl.) Kategorie:Apolloprogramm th:ยานอะพอลโล 14

Kategorie:Apolloprogramm

Apolloprogramm Kategorie:US-Amerikanische bemannte Raumkapsel Kategorie:Erdmond

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