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| Apollo 20 |
Apollo 20Diese Mission wurde 1970 gestrichen als nach Apollo 13 die Risiken zu hoch eingeschätzt wurden. Der Flug war für Mitte 1974 geplant. Kommandant sollte zuerst Charles Conrad werden. Als Pilot der Mondlandefähre war zuerst Jack Lousma vorgesehen und Paul Weitz als Pilot der Kommandokasel. Da Conrad schon mit Apollo 12 auf dem Mond war und die Nasa damals schon aus Kostengründen beschloss den Astronauten "nur" eine Mondlandung zu ermöglichen wurden Teile der schon lange gestrichenen Apollo 21-Besatzung als Alternativbesatzung ernannt. Es wurden dann an Stuart A. Roosa als Kommandant und Don Lind als Pilot der Mondlandefähre vorgesehen. Jack Lousma sollte dann nicht mehr auf dem Mond landen sondern als Pilot der Kommandokapsel fungieren. Tom Stafford der als Apollo 21-Kommandant vorgesehen war wurde bei der Alternativbesatzung nicht mehr berücksichtigt, weil er schon Ende 1969 intensiv für das Apollo-Sojus-Projekt trainierte und fleissig Russisch lernte und Apollo 21 schon zu dieser Zeit nicht mehr als Mondlandung vorgesehen war.
Kategorie:Raumfahrtmission
Charles Conrad
Charles ("Pete") Conrad, Jr. ( - 2. Juni 1930 in Philadelphia, Pennsylvania; † 8. Juli 1999 in Ojai, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Astronaut. Er war der dritte Mensch auf dem Mond.
Nachdem Charles Conrad die Haverford Schule in Haverford, Pennsylvania, und anschließend die Darrow Schule in New Lebanon, New York, absolviert hatte, schloß er 1953 sein Studium an der Princeton Universität als Flugingenieur ab. Bei der US-Marine wurde er danach als Pilot ausgebildet. Eine weitere Ausbildung auf der Testpilotenschule in Patuxent River, Maryland, beendete er 1957. Dort arbeitete er dann einige Zeit als Projekt-Testpilot und Fluglehrer. Anschließend tat er Dienst als Pilot auf dem Flugzeugträger USS Ranger.
Conrad bewarb sich 1962 bei der zweiten Ausschreibung der NASA für die Astronautenausbildung und wurde im September des gleichen Jahres angenommen. Seinen ersten Raumflug unternahm er mit Gemini 5. Bei der Mission Gemini 8 war er als Ersatzpilot vorgesehen. Gemini 11 war dann sein zweiter Weltraumeinsatz.
Als Charles Conrad während der Apollo 12-Mission am 19. November 1969 als dritter Mensch den Mond betrat, rief er aus: „Whoopie! Man, that may have been a small one for Neil, but that's a long one for me.“ Dies zielte auf seine kleine Körperstatur ab.
1969
Seinen letzten Raumflug absolvierte Charles Conrad 1973, als er mit der Skylab 2-Mission zusammen mit seinen Kollegen die erste Besatzung des neuen Weltraumlabors bildete.
Am 1. Februar 1974 verließ Conrad die NASA und wurde Vizepräsident eines Kabelsenders in Denver. 1976 wurde er Vizepräsident der McDonnell Douglas Corporation. Ab 1990 arbeitete er bei der McDonnell Douglas Space Company in Kalifornien als Personalvizepräsident für den Bereich New Business. Dieser beschäftigte sich mit zukünftigen Weltraumaktivitäten wie beispielsweise der Raumstation Freedom und der bemannten Marslandung.
Charles Conrad war zwei Mal verheiratet und hatte vier Kinder. Er starb am 8. Juli 1999 bei einem Motorradunfall.
Siehe auch: Liste der Raumfahrer
Weblinks
- [http://www.jsc.nasa.gov/Bios/htmlbios/conrad-c.html NASA-Biografie]
Conrad, Charles
Conrad, Charles
Conrad, Charles
Conrad, Charles
Conrad, Charles
Conrad, Charles
Conrad, Charles
Apollo 21Diese Mission wurde nie wirklich geplant und eine inoffizielle Bezeichnung für eine Mission im Rahmen des Apollo-Programm, die im Dezember 1974 zum Mond fliegen sollte (wenn man den einmal geplanten halbjährlichen Rhythmus beibehalten hätte). Das Landeziel kann man heute nur noch erraten, vielleicht der Krater Tycho, die Marius-Berge oder ein anderes, das bei den vorangegangenen Missionen nicht zum Zuge kam.
Im August 1969, kurz nach der erfolgreichen Mondlandung, wurde diese Mission als erste Einsparungsmöglichkeit gestrichen, daher wird die Nr. 21 nur inoffiziell aufgeführt.
Als Kommandant war möglicherweise Tom Stafford vorgesehen. Dr. Don Lind wäre dann Pilot der Mondlandefähre gewesen. Der Pilot der Kommandokapsel wurde nicht mehr benannt. Die Hardware wurden im Apollo-Sojus-Projekt verwendet.
Lind wurde später bei der Space Shuttle-Mission STS-51-B im April 1985 berücksichtigt, bei Skylab 3 und 4 gehörte er zur backup crew.
Stafford hat 1975 das Apollo-Sojus-Projekt geleitet. Dies war sein vierter und letzter Flug ins All.
Kategorie:Apolloprogramm
Tom Stafford
Lieutenant General Thomas Patten (Tom) Stafford ( - 17. September 1930 in Weatherford, Oklahoma, USA) ist ein US-amerikanischer Astronaut.
Stafford wurde 1962 Astronaut der NASA, als Mitglied der zweiten Gruppe von Astronauten. Am 15. Dezember 1965 startete er als Pilot von Gemini 6 zusammen mit Walter Schirra in eine Erdumlaufbahn. Missionsziel war ein Rendezvous mit der zuvor gestarteten Gemini 7-Raumkapsel.
Seinen zweiten Raumflug bestritt Stafford bereits am 3. Juni 1966 als Kommandant der Raumkapsel Gemini 9. Pilot war Eugene Cernan. Es wurden Andockmanöver mit dem zuvor gestarteten Satelliten ATDA durchgeführt.
ATDA
Im Rahmen des Apollo-Projekts war Stafford 1966 zuerst in die Ersatzmannschaft für den zweiten bemannten Apollo-Flug, einen Langzeitflug in der Erdumlaufbahn, eingeteilt. Nach der Katastrophe von Apollo 1 wurde umgeplant, und Stafford wurde Ersatzpilot von Apollo 7.
Als Kommandant flog Stafford mit Apollo 10 am 16. Mai 1969 zum Mond, um die Mondlandefähre (lunar module, LM) im Mondorbit zu testen. Dies war die Generalprobe für die erste Mondlandung durch Neil Armstrong und Edwin Aldrin im Juli desselben Jahres.
Seinen vierten und letzten Raumflug unternahm Stafford am 15. Juli 1975 bei der ASTP-Mission (Apollo-Sojus-Testprojekt). Bei diesem Raumflug wurde erstmalig ein Kopplungsmanöver eines amerikanischen Apollo-Raumschiffs mit einer russischen Kapsel Sojus 19 durchgeführt. Stafford beendete nach diesem Raumflug seine Astronautenkariere.
Im Juni 1990 wurde er als Vorsitzender eines Komitees berufen, das die zukünftigen Möglichkeiten der bemannten Raumfahrt untersuchen sollte.
Siehe auch: Liste der Raumfahrer
Weblinks
- [http://www.jsc.nasa.gov/Bios/htmlbios/stafford-tp.html NASA Biografie (englisch)]
Stafford, Tom
Stafford, Tom
Stafford, Tom
Stafford, Tom
Stafford, Tom
Stafford, Tom
Apollo-Sojus-Projekt
Das Apollo-Sojus Test Projekt (ASTP) war die erste US-amerikanisch-sowjetische Kooperation in der Weltraumfahrt. Ein Apollo- und ein Sojus-Raumschiff koppelten am 17. Juli 1975 in der Erdumlaufbahn aneinander an, so dass die Raumfahrer von einem Raumschiff ins andere umsteigen konnten. Die Mission stellte eine Zäsur in die bis dahin streng getrennten und im Wettbewerb stehenden Weltraumprogramme der Supermächte dar. Die Raketentechnik war eine maßgebliche Basis des Wettrüstens geworden, und so war die friedliche Zusammenarbeit im Weltraum ein politischer Publizitätserfolg und ein pazifistisches Signal.
Raumschiffe und Besatzungen
Wettrüsten
Sojus 19
Das sowjetische Sojus-Raumschiff Sojus 19 wurde mit einer Sojus U-Rakete gestartet. An Bord waren Kommandant Alexei Leonow, der mit Woschod 2 bereits Weltraumerfahrung hatte und dabei den ersten Weltraumspaziergang unternommen hatte, und Flugingenieur Waleri Kubassow, der bereits mit Sojus 6 im All war.
Apollo
Sojus 6
Das amerikanische Apollo-Raumschiff hatte keine offizielle Nummer. Da die letzte Apollo-Mission zum Mond Apollo 17 war, wurde inoffiziell oft die Bezeichnung Apollo 18 verwendet. Als Rakete diente eine Saturn 1B mit der Seriennummer AS-210. Im Gegensatz zu den meisten anderen Apollo-Missionen hatte die Raumkapsel zwar eine Seriennummer (CSM 111), aber kein eigenes Rufzeichen.
An Bord der Apollo waren Kommandant Thomas Stafford, Vance Brand und Deke Slayton.
Stafford war zuvor bereits mit Gemini 6, Gemini 9 und Apollo 10 im All. Mit seinem vierten Raumflug zog er nun Jim Lovell, John Young und Pete Conrad gleich, die diese Marke bereits früher erreicht hatten.
Brand hatte während des ganzen Apollo-Programms Unterstützungsaufgaben übernommen, unter anderem einen einwöchigen Dauertest im Apollo-Raumschiff. Zuletzt war er Reserve-Kommandant für die Skylab-Raumstation.
Slayton hatte zur allerersten Gruppe von Astronauten gehört, konnte aber aus gesundheitlichen Gründen nicht wie vorgesehen mit einer Mercury-Kapsel starten. Er war dann mehrere Jahre für die Auswahl der Apollo-Besatzungen verantwortlich, bis er beim letzten Apollo-Flug tatsächlich selbst zum ersten Mal in den Weltraum fliegen konnte.
Das Dockingmodul
Da die amerikanischen und die sowjetischen Raumschiffe unterschiedliche Atmosphären an Bord hatten, konnten Apollo und Sojus nicht direkt koppeln. Stattdessen führte das Apollo-Raumschiff einen Dockingadapter mit, der als Koppelmodul und Luftschleuse diente. Während des Starts war der Dockingadapter in der Oberstufe der Saturn-I-Rakete verstaut. In der Erdumlaufbahn zog die Apollo dann den Adapter aus der Verkleidung, genau wie in vorgehenden Apollo-Missionen die Mondfähre herausgezogen worden war. Der Dockingadapter befand sich damit an der Spitze der Apollokapsel.
Die Atmosphäre an Bord der Apollo war reiner Sauerstoff mit einem Druck von 34% der Erdatmosphäre. An Bord der Sojus wird dagegen normale Luft (Stickstoff-Sauerstoff-Gemisch) geatmet. Der üblichen Druck von 100% der Erdatmosphäre wurde für diese Mission auf 68% reduziert, damit sich beim Umsteigen von einem Raumschiff in das andere die Atmung leichter anpassen konnte.
Missionsverlauf
Stickstoff
Stickstoff
- Die sowjetische Sojus 19 startete am 15. Juli 1975 vom Kosmodrom Baikonur. Es war der erste sowjetische Raketenstart, der international live im Fernsehen übertragen wurde.
- Etwa sieben Stunden später startete in Cape Canaveral das Apollo-Raumschiff. Da sich zu dieser Zeit zwei weitere Kosmonauten an Bord der sowjetischen Raumstation Saljut 4 befanden, waren damit sieben Raumfahrer gleichzeitig im All.
- In der Erdumlaufbahn zog das Apollo-Raumschiff das Dockingmodul aus seiner Halterung.
- Sichtkontakt der beiden Raumschiffe am 17. Juli
- Bei der Kopplung der beiden Raumschiffe übernahm Apollo die aktive Rolle
- Bei mehreren Gelegenheiten wechseln die Raumfahrer in das jeweilig andere Raumschiff. Dabei blieb jedes Raumschiff zu jeder Zeit mit mindestens einem Raumfahrer besetzt.
- Nach 44 Stunden gemeinsamen Flugs trennten sich Apollo und Sojus. Apollo schob sich vor die Sonne, um für die Sojus-Kosmonauten eine künstliche Sonnenfinsternis zu erzeugen
- Zweites Docking, dieses Mal Sojus als aktives Raumschiff. Die Raumfahrer stiegen dabei aber nicht mehr in das andere Raumschiff.
- Drei Stunden später: Entdocken
- Sojus 19 verließ die Erdumlaufbahn und landete am 21. Juli 1975 in der Wüste von Kasachstan. Die Landung wurde erstmals im Fernsehen übertragen.
- Die Apollo-Kapsel wasserte am 24. Juli 1975 im Pazifischen Ozean und wurde von der USS New Orleans geborgen.
Beinahe-Katastrophe bei der Apollo-Landung
Durch eine Fehlbedienung und eine Verkettung unglücklicher Umstände wäre es bei der Landung der letzten Apollokapsel beinahe noch zum Tod der drei Astronauten gekommen.
Aus einem nicht mehr nachvollziehbaren Grund wurden nach dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre zwei Schalter nicht betätigt, die das automatische Erdlandesystem auslösen sollten.
Als in ca. 7.000 Metern Höhe die Hilfs-Bremsfallschirme nicht wie vorgesehen automatisch ausgelöst wurden, wurde dies von den Astronauten manuell vorgenommen. Die Stabilisationsdüsen, die automatisch hätten deaktiviert werden sollen, zündeten jedoch, weil die Lage der Raumkapsel nun nicht mehr mit der bisher vorgeschriebenen übereinstimmte. Dadurch kam die Kapsel ins Pendeln.
Nach etwa 30 Sekunden wurden diese Düsen von den Astronauten ausgeschaltet. Während dieser Zeit drangen aber unverbrannte Gase durch ein Ausgleichsventil in die Kapsel ein.
Da die Hauptfallschirme ebenfalls nicht automatisch ausgelöst wurden, betätigte Brand auch diese manuell bei 2700 m. Nach der etwas harten Wasserung schwamm die Kapsel kopfüber und Brand musste das Aufrichtsystem manuell betätigen, um sie in eine aufrechte Position zu bringen.
Brand war etwa 40 Sekunden bewusstlos. Stafford gelang es, ihm eine Sauerstoffmaske überzustülpen.
Nachdem sich die Kapsel aufgerichtet hatte und die Luke geöffnet werden konnte, strömte Frischluft herein und die Gase verflüchtigten sich.
Die Besatzung musste nach der Bergung noch zwei Wochen im Krankenhaus zur Beobachtung bleiben.
Die Auswirkungen
Es war der letzte Flug eines Apollo-Raumschiffes und der Trägerrakete Saturn IB. Gleichzeitig war es auch das letzte amerikanische Raumschiff, das an einem Fallschirm wasserte. Damit schloss aus amerikanischer Sicht das ASTP die Ära der bemannten Raumfahrt mit Verlustraketen ab. Es sollte eine Periode von sechs Jahren folgen, in denen es keine bemannten amerikanischen Starts gab, bis 1981 das Space Shuttle in Betrieb genommen wurde.
Das ASTP blieb eine einmalige Aktion der beiden Weltraummächte USA und UdSSR, bis zwanzig Jahre später das Shuttle-Mir-Programm anlief.
Weblinks
- [http://www.flug-revue.rotor.com/FRHeft7X/FRHeft75/FRH7510/FR7510b.htm Rolf Dutzmann: Internationales Raumflugtreffen Apollo-Sojus] in der Flugrevue 10/1975
- [http://www-lib.ksc.nasa.gov/lib/archives/apollo/pk/soyuz.pdf NASA-Pressemappe] (123 Seiten im PDF-Format, engl.)
- [http://science.ksc.nasa.gov/history/astp/astp.html NASA: Programmübersicht] (engl.)
- [http://www.hq.nasa.gov/office/pao/History/SP-4209/cover.htm NASA:A History of the Apollo-Soyuz Test Project] (engl.)
Kategorie:Apolloprogramm
Kategorie:Sojusprogramm
ja:アポロ・ソユーズテスト計画
Kategorie:Raumfahrtmission
Diese Kategorie enthält Artikel zu Missionen der Raumfahrt.
Raumfahrtmission John Kyrle High SchoolJohn Kyrle High School is a school situated in Ross-on-Wye, Herefordshire, United Kingdom.
External links
- [http://www.john-kyrle.hereford.sch.uk Official site]
Category:Schools in Herefordshire
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