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Appalachen

Appalachen

] Die Appalachen (engl. Appalachian Mountains) sind ein bewaldetes Mittelgebirge im Osten Nordamerikas. Sie entsprechen dem nordamerikanischen Teil einer Bergkette die erdgeschichtlich älter ist als der Atlantik und ihre europäische Fortsetzung in den Grampian Mountains in Schottland und an den Bergketten des nördlichen Skandinaviens findet.

Gliederung von Westen nach Osten


- "Ridge and Valley-Zone", mit Längstälern und Klusen
- "Great Valley", großes von mehreren Flussläufen durchzogenes Längstal von Alabama bis zum Hudson. Verkehrstechnisch von großer Bedeutung
- "Blue Ridge", Kristalline Hauptzone (m. Mount Mitchell, in North Carolina)
- Flusszone (Piedmont, 200-500 m ü. M.) Reich an Bodenschätzen (Kohle, Eisenerz), auf deren Basis sich dort die Schwerindustrie in Pittsburgh und Birmingham ansiedelte.

Höchste Berge


- Mount Mitchell, 2037 m (North Carolina)
- Clingman´s Dome, 2025 m (North Carolina, Tennessee)
- Mount Washington, 1931 m (New Hampshire)
- Mount Macy, 1629 m (New York)
- Mount Katahdin, 1606 m, (Maine)
- Mont-Jacques-Cartier, 1268 m, (Quebec)

Historische Bedeutung

Historisch gesehen waren die Appalachen für die ersten Einwanderer die ersten Hürde auf dem Weg nach Westen. 1763, am Ende des Siebenjährigen Krieges setzte Großbritannien den Hauptkamm der Appalachen als Grenze der weißen Besiedlung als Geste für die mit ihm verbündeten Indianervölker fest. Dies wurde jedoch schon in den 1770er- Jahren durch die Besiedelung Kentuckys unter der Leitung von Daniel Boone durchbrochen. Bei ihrer vermessungstechnischen Erschließung wirkte der spätere General und 1. Präsident der USA, George Washington, als Geometer mit.

Geographische Einordnung

Die Appalachen sind Teil eines noch größeren Systems von Bergketten, welches sich in Schottland (Kaledonien), Norwegen, und Grönland fortsetzt und durch das Aufbrechen des Nordatlantik aufgetrennt ist. Die Ausläufer der Appalachen ziehen sich von Florida bis nach Kanada (Neufundland's Long Range Mountains) an der Ostseite des nordamerikanischen Kontinent hin, sehr ähnlich wie dies die Rocky Mountains an der Westseite des Kontinents von Mexiko bis Alaska tun. Diese Konstellation führt dazu, dass die kalte Luft aus dem Norden, von der Hudson Bay kommend, im Süden über dem Golf von Mexiko auf warme Luft trifft und sich besonders im Mittleren Westen der USA die bekannten Tornados mit teilweise katastrophalen Auswirkungen bilden können. Siehe auch: Mount Washington - White Mountains (New Hampshire) - Green Mountains - Longfellow Mountains - Mount Mitchell - Appalachian Trail Kategorie:Gebirge ja:アパラチア山脈

Mittelgebirge

Ein Mittelgebirge ist ein Gebirge, das im Gegensatz zum Hochgebirge eine bestimmte Höhe nicht überschreitet. Diese Höhe ist nicht genau festgelegt, sie liegt etwa zwischen 500 und 1.500 m. Mittelgebirge sind oft alte Rumpfgebirge oder Tafelbergländer und weisen wegen der geringen Höhe keine glazialen Formen auf, so dass flachwellige Oberflächenformen vorherrschen. Im Unterschied zu den Hochgebirgen gibt es wegen der geringen Höhe der Mittelgebirge nur wenige oder gar keine unterschiedlichen Höhenstufen der Vegetation. Bei einer entsprechenden Exposition der Mittelgebirge zur Hauptwindrichtung sind häufig stark ausgeprägte Steigungsregen zu beobachten. Das in Tschechien und Polen gelegene Riesengebirge kann man als Grenzfall zwischen Hoch- und Mittelgebirge einordnen, es überschreitet in mehreren Bereichen die 1.500-m-Marke und weist dort auch eine typische Hochgebirgsvegetation auf, seine Oberflächenformen sind jedoch überwiegend denen von Mittelgebirgen vergleichbar. Alle Gebirge in Deutschland mit Ausnahme der Alpen sind Mittelgebirge. Das höchste deutsche Mittelgebirge ist der Schwarzwald.

Entstehung der Salzlagerstätten im deutschen Mittelgebirge

Vor 45 Millionen bis 10 Millionen Jahren entstanden im Mittelgebirge Deutschlands große Salzlagerstätten. Man kann die Entstehung der enormen Menge an Salz nicht auf ein einzelnes Ereignis in der Erdgeschichte zurückführen, doch haben Geowissenschaftler festgestellt, dass ein mehrfach eingetretener Zyklus die Ursache für die Salzanreicherung im deutschen Mittelgebirge darstellt: Nachdem sich durch Verschiebung und Kollision der Erdplatten unter anderem das deutsche Land bildete (begleitend: Variskische Gebirgsbildung), wurde besonders das Gebiet des heutigen Mittelgebirges von gewaltigen Wassermassen überschwemmt (Transgression). So befand sich mindestens sechs Mal über dem deutschen Mittelgebirge ein vom offenen Meer durch eine flache Schwelle (Barre) abgeschlossenes salzhaltiges Binnenmeer. Mit der Zeit verdunstete das Wasser und das in ihm gelöste Salz blieb auf dem Meeresgrund, der hauptsächlich aus Salz und kleinen Steinen bestand, zurück. Das nun ausgetrocknete Meer wurde wieder und wieder mit Wasser vom offenen Meer gefüllt und der Verdunstungsvorgang setzte erneut ein. Es ist vorgekommen, dass das Binnenmeer nicht ganz austrocknete, sondern gleich mit Wasser aus dem offenen Meer gefüllt worden ist. Dieser Zyklus, der seinen Höhepunkt im Perm hatte, wird als Salinarzyklus bezeichnet. Am Ende waren große Teile des Bodens im Mittelgebirge in abwechselnde Schichten von Salzen, Tonlagen und Steinen unterteilt. Diese Schichten wurden durch das Wirken von endogenen und exogenen Kräften verformt und in andere Höhenlagen befördert. Heute sind im Mittelgebirge Chloride (z.B. Steinsalz), Anhydrit, Gips und Kalisalze zu finden.

Inntal

Als Mittelgebirge bezeichnet man auch die eiszeitlich geformten Terrassen des Tiroler Inntales südwestlich und südöstlich von Innsbruck. Sie überragen den Talboden um etwa 100–500 m.

Deutsche Mittelgebirge

Die Geokoordinaten in der folgenden Tabelle geben die Position der höchsten Erhebung an. An den Namen mancher Erhebungen ist zu erkennen, dass manche Mittelgebirge grenzübergreifend sind. Die Tabelle ist nach der Höhe der höchsten Erhebung sortiert. Kategorie:Physische Geographie

Atlantik

Der bis 9.219 m tiefe Atlantische Ozean bzw. Atlantik (umgangssprachlich in Deutschland Großer Teich genannt) bedeckt mit 106,57 Mio. km² Fläche etwa ein Fünftel der gesamten Erdoberfläche und ist damit der zweitgrößte Ozean der Erde.

Geografie

Der Atlantik, der sich bis auf seinen äußersten Nordostteil und seinen Südostteil auf der Westhalbkugel der Erde befindet, liegt zwischen der Arktis im Norden, Europa im Nordosten, Afrika im Südosten, der Antarktis im Süden, Südamerika im Südwesten und Nordamerika im Nordwesten. Im Norden grenzt er an das Nordpolarmeer, im Süden an das Südpolarmeer.

Daten

Ohne Nebenmeere, wie zum Beispiel Karibik, Mittelmeer und Nordsee beträgt die Fläche des 106,57 Mio. km² großen Atlantiks "nur" noch 83,4 Mio. km². Seine Wassermassen umfassen diesbezüglich ein Volumen von 354,7 Mio. km³ (bzw. 323,6 Mio. km³). Während seine mittlere Tiefe dementsprechend 3.926 m (bzw. 3.332 m) beträgt, liegt seine tiefste Stelle bei 9.219 m unter NN (s.u.).

Namensherkunft

Der Name des Atlantiks entstammt der griechischen Mythologie und bedeutet Meer des Atlas.

Meeresboden

Innerhalb des Atlantiks bzw. auf dessen Meeresboden befindet sich ein hoher und sehr langgestreckter Mittelozeanischer Rücken, viele niedrigere Schwellen, Tiefseebecken, Tiefseerinnen und verschiedene Meerestiefs. Zu den Mittelozeanischen Rücken gehört der Mittelatlantische Rücken, der sich ungefähr in der Mitte des Atlantiks von Nord nach Süd durch den Ozean zieht. Er stellt eine divergierende Plattengrenze dar. Der Ozeanboden wird immer älter, je weiter er vom Mittelozeanischen Rücken entfernt ist. Durch die ständig aus dem Mittelozeanischen Rücken hervorquellende Lava verbreitert sich der Atlantik und schiebt die Kontinente auseinander. Zu den Tiefseerinnen bzw. Meerestiefs gehört der Puerto-Rico-Graben mit seiner 9.219 m unter NN liegenden Milwaukeetief, welche die tiefste Stelle des Atlantiks darstellt. Man kann den Atlantik in Nord-, Zentral- und Südatlantik einteilen. Hierbei weisen die Böden des Zentralatlantiks das größte Alter auf - hier öffnete sich der Ozean zuerst.

Nebenmeere

Inseln

Einige der größten Inseln der Erde liegen im Atlantischen Ozean, so beispielsweise Grönland, Island, Großbritannien, Irland und Neufundland. Inselgruppen im Atlantik sind die Kanaren, die Azoren, die Bahamas, die Antillen, die Kapverden und die Falklandinseln. Kleinere, isolierte Inseln sind Madeira, Ascension, St. Helena und Tristan da Cunha.

Literatur


- Holger Afflerbach (2001): Das entfesselte Meer. Die Geschichte des Atlantik, ISBN 3492239897

Siehe auch


- Globales Förderband
- Meerestief
- Meerestiefe
- Tiefseebecken
- Tiefseerinne
- Wasser Kategorie:Ozean als:Atlantik ja:大西洋 ko:대서양 simple:Atlantic Ocean th:มหาสมุทรแอตแลนติก zh-min-nan:Tāi-se-iûⁿ

Europa

Europa ist das westliche Fünftel der eurasischen Landmasse und wird von Europäern üblicherweise als eigenständiger Kontinent betrachtet, obwohl es eigentlich ein Subkontinent ist. Insgesamt hat Europa eine Fläche von 8,327 Millionen Quadratkilometern, was Europa nach Australien zum zweitkleinsten Kontinent macht. Dennoch besitzt Europa mit rund 730 Millionen Einwohnern die drittgrößte Bevölkerung aller Kontinente. Die Ausdehnung erstreckt sich von der Nordsee und dem Atlantischen Ozean im Westen bis zum Ural im Osten. Ural

Geographie

Europa hat eine Fläche von 8,327.000 km² und eine Küstenlänge von 37.200 km. Der nördlichste Punkt des Kontinents liegt bei ca. 71,2° n. Br. in Knivskjelodden, Norwegen, der südlichste Punkt in Tarifa im Süden Spaniens. Damit beträgt die Nord-Süd Ausdehnung ca. 3.800 Kilometer. Von Ost nach West erstreckt sich die Landmasse Europas vom Uralgebirge in Russland bis zur Atlantikküste Portugals, was ca. 6.000 Kilometer West-Ost Ausdehnung bedeutet. Insgesamt ist Europa stark zergliedert. Es beinhaltet einige größere Halbinseln, wie die Iberische Halbinsel, die Apenninhalbinsel, die Skandinavische Halbinsel und die Balkanhalbinsel, sowie viele weitere, kleinere Halbinseln wie Bretagne und Jütland. Außerdem gibt es noch eine Vielzahl von Inseln, die größten sind die Britischen Inseln, Island, Sardinien und Sizilien. Sizilien Im Norden grenzt Europa an einzelne Randmeere des Nordpolarmeeres wie die Barentssee und das Europäische Nordmeer. Obwohl sich die Nebenmeere Nord- und Ostsee streng genommen innerhalb des Kontinents befinden, wird die Nordsee auch als seewärtige Grenze angesehen. Im Südosten grenzt Europa an das Kaspische Meer, im Süden an das Schwarze Meer und an das Mittelmeer, und im Westen an den Atlantischen Ozean. Der höchste Punkt des Kontinents liegt je nach Definition der "Grenzen" Europas entweder im nördlichen Kaukasus in Russland (Elbrus (5.642 Meter)) oder aber in den Alpen zwischen Frankreich und Italien (Montblanc (4.808 Meter)). Der niedrigste Punkt Europas liegt mit 28 Metern unter dem Meeresspiegel an der Nordküste des Kaspischen Meeres. Siehe auch: Mittelpunkt Europas

Innereurasische Grenze

Das Ural-Gebirge, der Ural-Fluss, das Kaspische Meer, die Manytschniederung nördlich des Kaukasus, das Schwarze Meer sowie Bosporus, Marmarameer und Dardanellen bilden unter anderem die Grenze zwischen Europa und Asien. Siehe auch: Innereurasische Grenze

Untergliederung


- Nordeuropa
  - Nordwesteuropa
  - Nordosteuropa
- Mitteleuropa
  - Ostmitteleuropa
- Osteuropa
- Südeuropa
  - Südosteuropa
- Westeuropa

Flüsse

Westeuropa Die längsten Flüsse Europas (über 1.000 km) sind: #Wolga (3.531 km) #Donau (2.850 km) #Ural (2.428 km) (an der "innereurasischen" Grenze) #Dnjepr (2.200 km) #Don (1.870 km) #Petschora (1.809 km) #Kama (1.805 km) #Oka (1.500 km) #Belaja (1.430 km) #Dnjestr (1.352 km) #Rhein (1.320 km) #Wjatka (1.314 km) #Elbe (1.165 km) #Desna (1.130 km) #Weichsel (1.047 km) #Düna (1.020 km) #Loire (1.020 km) #Choper (1.010 km) #Tajo (1.007 km) Siehe auch: Liste europäischer Flüsse, Die längsten Flüsse der Erde

Berge

Die höchsten Berge in Europa sind: #Elbrus (5.642 m), Russland, Kaukasus (umstritten, weil innereurasische Grenze unterschiedlich festgelegt ist) #Dykh Tau (5.203 m), Russland, Kaukasus (umstritten) #Rustaveli (5.201 m), Georgien, Kaukasus (umstritten) #Koshtan Tau (5.150 m), Russland, Kaukasus (umstritten) #Pushkin (5.100 m), Russland, Kaukasus (umstritten) #Shkhara (5.068 m), Russland/Georgien, Kaukasus (umstritten) #Kazbek (5.047 m), Russland/Georgien, Kaukasus (umstritten) #Mizhirgi (5.025 m), Russland, Kaukasus (umstritten) #Katyn (4.974 m), Russland, Kaukasus (umstritten) #Shota Rustaveli (4.960 m), Russland, Kaukasus (umstritten) #Borovikovs topp (4.888 m), Russland, Kaukasus (umstritten) #Mont Blanc (4.808 m; mit Eiskappe), Grenze Frankreich-Italien, Alpen #Dufourspitze (4.634 m; Monte-Rosa-Massiv), Grenze Schweiz-Italien, Alpen #Dom (4.545 m), Schweiz, Alpen #Weisshorn (4.505 m), Schweiz, Alpen #Lyskamm (4.480 m), Grenze Schweiz-Italien, Alpen #Matterhorn (4.478 m), Grenze Schweiz-Italien, Alpen #Dent Blanche (4.357 m), Schweiz, Alpen #Finsteraarhorn (4.274 m), Schweiz, Alpen #Zinalrothorn (4.221 m), Schweiz, Alpen #Alphubel (4.206 m), Schweiz, Alpen #Rimpfischhorn (4.199 m), Schweiz, Alpen #Aletschhorn (4.192 m), Schweiz, Alpen #Dent d'Hérens (4.171 m), Grenze Schweiz-Italien, Alpen #Breithorn (4.164 m), Grenze Schweiz-Italien, Alpen #Jungfrau (4.158 m), Schweiz, Alpen #Mönch (4.107 m), Schweiz, Alpen #Ecrins (4.101 m), Frankreich, Alpen #Schreckhorn (4.078 m), Schweiz, Alpen #Gran Paradiso (4.061 m), Italien, Alpen #Großes Fiescherhorn (4.049 m), Schweiz, Alpen #Piz Bernina (4.049 m), Grenze Schweiz-Italien, Alpen #Weissmies (4.023 m), Grenze Schweiz-Italien, Alpen #Ortler (3.905), Italien, Alpen Die bekanntesten Vulkane in Europa sind:
- Ätna (italien. Etna) (veränderlich um 3.370-3.400 m), Sizilien, Italien
- Hvannadalshnjúkur (2.119 m, unter dem Vatnajökull), höchster Berg auf Island
- Grímsvötn (1.725 m; unter dem Vatnajökull), Island
- Herðubreið (1.682 m, unter dem Vatnajökull), Island
- Vesuv(io) (ca. 1.200 m), Italien
- Stromboli (ca. 926 m), vulkanische Insel, Italien
- Santorini (Σαντορίνη) (575 m), vulkanische Insel, Griechenland

Klima

Der Kontinent liegt hauptsächlich in den gemäßigten Breiten. Das Klima ist in Europa im Vergleich mit Gebieten gleicher geographischer Breite in anderen Erdteilen wegen des Einflusses des relativ warmen Golfstroms milder. Die durchschnittliche Jahrestemperatur von Neapel beträgt beispielsweise 16 °C, während das auf nahezu gleicher Breite liegende New York 12 °C erreicht. Schwankungen der Temperatur innerhalb eines Jahres sind in den größten Teilen des Erdteils relativ gering. Kühlen Winter stehen milde Sommer gegenüber. Nur in Gebieten, die weit vom Meer, also auch von dessen klimatisch ausgleichenden Einfluss entfernt liegen, sind die Temperaturunterschiede in verschiedenen Jahreszeiten stärker. In größten Teilen Osteuropas ist das Klima durch das Fehlen des Meeres in unmittelbarer Nähe vorwiegend kontinental geprägt. Kalte Winter und heiße Sommer sind in diesen Regionen vorherrschend. Durch die Erdrotation und der damit verbundenen ablenkenden Kraft kommen Winde hauptsächlich aus westlicher Richtung. Da in den Küstengebieten Westeuropas deswegen Winde vornehmlich vom Atlantischen Ozean wehen, kommt es fast ganzjährig zu Regen. In Ost-und Mitteleuropa ist die Niederschlagsmenge dagegen vergleichsweise gering, da wiederum der Einfluss des Meeres auf diese Regionen zu gering ausfällt. Hochgebirge können die Niederschlagsmenge ebenfalls stark beeinflussen. So ist der mittlere Jahresniederschlag nördlich der Alpen deutlich geringer als südlich. Die Alpen wirken in diesem Fall als Barriere, durch den es nur wenige Regenfronten schaffen durchzudringen. In Gebieten nahe des Mittelmeers herrscht überwiegend mediterranes Klima, das heißt trockene und heiße Sommer, während es im Winter mild und feucht ist. Im Sommer gibt es vorwiegend Winde aus nördlicher Richtung, im Winter bringen westliche Winde aus Richtung des Atlantischen Ozeans dagegen häufigen Niederschlag mit. Im Norden Europas herrscht arktisches Klima, im Südosten an der Wolga dagegen Kontinentalklima mit heißen Sommern und geringem Niederschlag.

Bevölkerung

Europa hat mit ca. 730 Millionen Einwohnern nach Asien und Afrika die drittgrößte Bevölkerungszahl aller Kontinente und gehört zu den dichter besiedelten Teilen der Erde. Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte beträgt 66/km². Vor allem in West-, Mittel- und Südeuropa ist die Bevölkerungsdichte relativ hoch, während sie weiter nach Norden und Osten stark abnimmt.

Sprachen

Mehr als 90 Prozent der Einwohner Europas sprechen indogermanische Sprachen. Am weitesten verbreitet sind slawische, germanische und romanische Sprachen. Auch Griechisch, Albanisch, die baltischen und keltischen Sprachen, sowie das Romani zählen zu den indogermanischen Sprachen. Die uralischen Sprachen stellen die zweitgrößte Sprachfamilie Europas dar. Sie unterteilen sich weiter in die samojedischen Sprachen, die von einigen wenigen Tausend im Menschen im äußersten Nordosten Europas gesprochen werden, und in die finno-ugrischen Sprachen. Hierzu zählen vor allem Finnisch, Ungarisch, Estnisch als Amtssprachen, ferner die in Lappland gesprochenen samischen Sprachen und einige Minderheitensprachen, vor allem in Russland. Im europäischen Teil der Türkei ist mit Türkisch eine altaische Sprache Amts- und Titularsprache. Andere Turksprachen sind als Minderheitensprachen in Ost- und Südosteuropa verbreitet, so etwa das Gagausische und das Tatarische. Mit Kalmückisch wird am Ostrand des Kontinents auch eine Sprache des mongolischen Zweigs der Altaisprachen in Europa gesprochen. Mit Maltesisch ist auf der Insel Malta zudem eine Sprache des semitischen Zweigs der afroasiatischen Sprachen Amtssprache. Die in Spanien und Frankreich gesprochene baskische Sprache wird keiner größeren Sprachfamilie zugerechnet, ihr Ursprung konnte durch die moderne Sprachwissenschaft nicht rekonstruiert werden und ist nach wie vor unbekannt. Darüber hinaus werden heute in Europa zahlreiche weitere Sprachen aus anderen Sprachfamilien gesprochen, die durch Einwanderer in jüngerer Zeit hierher gelangt sind. Am gebräuchlichsten in Europa ist das lateinische Alphabet, gefolgt von dem kyrillischen Alphabet (in Russland, Weißrussland, der Ukraine, Bulgarien, Serbien, Mazedonien und Teilen Montenegros) und dem griechischen Alphabet. Siehe auch: Liste von Sprachen in Europa, Minderheitensprachen in der Europäischen Union, Amtssprachen der Europäischen Union

Religionen

Ca. 75% der Europäer sind Christen (vor allem katholisch, protestantisch, orthodox). 7 % sind Muslime (vor allem in Südosteuropa sowie Einwanderer aus islamischen Ländern in England, Frankreich, Deutschland, Italien), außerdem gibt es Juden sowie eine größere Zahl von in jüngerer Zeit aus anderen Teilen der Welt nach Europa gekommener oder neu entstandenener Religionen. Ca. 18 % der Europäer sind konfessionslos, besonders in den Städten und den ehemals kommunistischen Ländern im Osten, zum Teil aber auch in Deutschland. Das Christentum erreichte Europa erstmals im 1. Jahrhundert nach Chr. Der Islam breitete sich im 8. Jahrhundert auf der Iberischen Halbinsel, wurde aber im Zuge der "Reconquista" vom 13. bis zum 15. Jahrhundert wieder verdrängt. Europäer verbreiteten das Christentum durch Einwanderung und Mission in Amerika, Australien und in geringerem Maße auch auf anderen Kontinenten (Teile Südostasiens, Afrikas und Ozeaniens). Heute ist Europa weitgehend säkularisiert.

Städte und Metropolen

Ozeanien Lissabon war eine der ersten kosmopolitischen Metropolen der Welt, da sie in Zeiten des Imperialismus Zentrum eines großen Kolonialreiches war. Noch 1950 befanden sich vier Städte der heutigen Europäischen Union unter den zwanzig größten der Welt, seitdem wachsen die europäischen Städte kaum noch, verlieren teilweise an Einwohnerzahlen. Diese vier größten EU-Städte waren London auf dem zweiten Platz hinter New York, Paris auf dem vierten Platz hinter Tokio, Mailand und Neapel belegten noch Platz 13 bzw. 19. Doch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts holten die Städte der restlichen Welt, besonders die der Entwicklungsländer, z. B. Mexiko-Stadt, Manila oder São Paulo, bei den Einwohnerzahlen auf und führen jetzt die Tabelle der Welt an. Problematisch beim Vergleich der Metropolen ist die in Deutschland übliche Abgrenzung anhand der Gemeindegrenzen, da andere Staaten dies in ihren Statistiken nicht tun (z.B. USA, Frankreich, Australien, Großbritannien). Daher fehlen in der unteren Auflistung der Metropolen polyzentrische Stadtregionen wie Rhein-Ruhr und Rhein-Main in Deutschland oder das oberschlesische Industriegebiet in Polen. Die europäischen Hauptstädte finden sich in der Liste der Hauptstädte der Welt. Entfernungen verschiedener europäischer Städte (Alle Messungen sind in Luftlinie angegeben):
- Amsterdam (NL) – Warschau (PL), ca. 1.100 km
- Helsinki (FIN) – Rom (I), ca. 2.200 km
- Belgrad (SCG) – Dublin (IRL), ca. 2.150 km
- Edinburgh (GB) – Hamburg (D), ca. 900 km
- Istanbul (TR) – Lissabon (P), ca. 3.200 km
- Sagres (P) – Ust Kara (RUS), ca. 5.580 km
- Wien (A) – Bratislava (SK), ca. 60 km

Kultur und Bildung

In allen Staaten Europas gibt es eine Schulpflicht oder mindestens eine Bildungspflicht, die oft vom 6. oder 7. bis zum 15. oder 16. Lebensjahr dauert. Die Grundschulzeit beträgt vier bis fünf Jahre in den meisten, sieben oder acht Jahre in den wenigsten Ländern. Danach folgt meist eine weiterführende Schule, die auch verschiedene Schultypen und -arten umfassen kann. Die Analphabetenrate ist in fast allen Ländern durch verschiedene Förderungen des Bildungssystems sehr niedrig. In vielen Ländern gibt es außerdem sehr renommierte Hochschulen und Universitäten, teilweise auch mit bestimmten fachlichen Schwerpunkten. Bildhauerei, Malerei, Literatur, Architektur und Musik haben in Europa eine lange Tradition. Viele Städte, wie beispielsweise Paris, Rom, Berlin und Moskau werden heute als kulturelle Zentren betrachtet. Außerdem besitzen viele Städte wichtige Theater, Museen, Orchester und weitere bedeutende Einrichtungen.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Europas Für den Menschen war Europa erst die dritte Wahl. Vor etwa 800.000 Jahren soll die Besiedlung durch den Homo antecessor begonnen haben, etwa eine halbe Million Jahre, nachdem Ostasien von Afrika aus besiedelt worden war. Während die Entwicklung des Homo sapiens in Afrika ablief, war Europa die Domäne von Homo heidelbergensis und Homo neanderthalensis. Trotz - oder vielleicht auch wegen - der widrigen Bedingungen durch die Eiszeit sollen diese Menschen vor etwa 100.000 Jahren angefangen haben, die Kultur der Altsteinzeit zu verfeinern. Mit der Jungsteinzeit und der Bronzezeit begann in Europa eine lange Geschichte großer kultureller und wirtschaftlicher Errungenschaften, zunächst im Mittelmeerraum, dann auch im Norden und Osten. Besonders die griechische Kultur, das Römische Reich und das Christentum hinterließen ihre Spuren bis heute. In der späteren Antike vereinigte das Römische Reich erstmals das gesamte südliche Europa zusammen mit den anderen Küstenländern des Mittelmeeres in einem Großreich. Im Römischen Reich konnte sich die neue Religion des Christentums schnell ausbreiten. Trotz aller Verfolgungen wurde das Christentum unter Kaiser Konstantin I. Staatsreligion und wirkt bis heute fort. Das Mittelalter war geprägt von der Konkurrenz zwischen dem neuen römischen Kaiser im Westen und dem alten römischen Kaiser in Byzanz, auf deren beiden Einflussspären die Spaltung in ein westliches und östliches Europa zurückgeht. Missionare verbreiteten das Christentum über Nord- und Osteuropa, so dass ganz Europa christlich wurde. Im westlichen Europa gab es Auseinandersetzungen zwischen von Kaiser und Papst um die Vorherrschaft. Die Reformation im 16. Jahrhundert spaltete die Kirche in einen katholischen und evangelischen Teil. Religionskriege waren die Folge. 1618 bis 1648 verwüstete der Dreißigjährige Krieg weite Teile Mitteleuropas. Seit dem 15. Jahrhundert bauten europäische Nationen (besonders Spanien, Portugal, Russland, die Niederlande, Frankreich und das Vereinigte Königreich) koloniale Imperien mit großen Besitztümern in Afrika, Amerika und Asien. Europa ist der Kontinent, der die anderen Erdteile am meisten beeinflusst hat (zum Beispiel durch christliche Missionierung, Kolonien, Sklavenhandel, Warenaustausch und Kultur). Im 18. Jahrhundert setzte die Bewegung der Aufklärung neue Akzente und forderte Toleranz, die Achtung der Menschenwürde, Gleichheit und Freiheit. 1789 kam durch die Französische Revolution zum ersten Mal das Bürgertum an die Macht. Im frühen 19. Jahrhundert musste sich halb Europa nach dem Willen des französischen Kaisers Napoleon richten, bis er 1812 in Russland ein Fiasko erlebte. Die Industrialisierung begann in Teilen Europas im 18. Jahrhundert und veränderte rasant den Alltag breiter Bevölkerungsschichten. Als Folge der Verarmung der Arbeiter entstand im 19. Jahrhundert die Kommunistische Bewegung. Daneben war das 19. Jahrhundert stark bestimmt vom Gedanken der Demokratie, vom Reaktionismus und vom Imperialismus. Sowohl der Erste Weltkrieg (1914 bis 1918) als auch der Zweite Weltkrieg (1939 bis 1945) brachen in Europa aus und richteten riesige Zerstörungen an. Nach dem Zweiten Weltkrieg und im Kalten Krieg war Europa in zwei große politisch-ökonomische Blöcke geteilt: pseudo-sozialistische Nationen in Osteuropa und kapitalistische Nationen in Westeuropa. Man sprach auch vom Eisernen Vorhang, der die Staaten Europas voneinander trennte. Erst Perestroika und Glasnost führten in der Sowjetunion Mitte der 1980er Jahre zu einem politischen Kurswechsel. 1989 brach der Ostblock auf, die Berliner Mauer fiel, und die Sowjetunion und der Warschauer Pakt lösten sich auf. Seit den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wachsen die Kulturen Europas verstärkt zusammen, was sich zum einen durch Institutionen wie die EU, aber auch durch die Bevölkerungs- und Wirtschaftsschwerpunkte zeigt (siehe auch Blaue Banane). Siehe auch: Wiege Europas, Alteuropa

Politik

Europäische politische Organisationen

In der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde als erste gemeinsame europäische Institution der Europarat gegründet, der nach Ende des Ost-West-Konfliktes 47 Staaten umfasst. Ebenfalls von großer Bedeutung ist die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), die 1975 als Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbei in Europa (KSZE) damals blockübergreifend gegründet wurde, und der neben europäischen Ländern auch die USA und Kanada angehören. Wer im politischen Sinne von "Europa" spricht, meint aber meist die Europäische Union (EU) oder ihre Vorläufer: 1951 schlossen sich Belgien, die Niederlande, Luxemburg, Deutschland, Italien und Frankreich zur Montanunion bzw. EGKS (Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl) zusammen. Der Versuch, eine Europäische Verteidigungsgemeinschaft (EVG) sowie eine Europäische Politische Gemeinschaft (EPG) zu gründen, scheiterte 1954 an der französischen Nationalversammlung. Daraufhin wurden 1957 mit den Römischen Verträgen die Europäische Atomgemeinschaft (Euratom) sowie die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) gegründet. Der Sammelbegriff Europäische Gemeinschaften (für EGKS, Euratom und EWG) wurde im alltäglichen Sprachgebrauch mehr und mehr durch den Singular Europäische Gemeinschaft verdrängt. Mit dem Maastrichter Vertrag wurde schließlich die die alten Gemeinschaften und Kooperationsformen überwölbende Europäische Union gegründet. Ein Großteil der Mitgliedsländer der ebenfalls in den 50er Jahren gegründeten EFTA (European Free Trade Association) ist mittlerweile in die EG/EU übergetreten - die verbliebene EFTA ist ihr über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) eng verbunden. Nach der Erweiterung der EU um Polen, Tschechien, Ungarn, die Slowakei, Estland, Lettland, Litauen, Slowenien, Malta und Zypern im Jahre 2004 zählt diese 25 Mitglieder. Siehe auch: Europäisches Parlament, NATO, Europawahl, Politische Architektur Europas

Staaten in Europa

Politische Architektur Europas
- Albanien
- Andorra
- Belgien
- Bosnien und Herzegowina
- Bulgarien
- Dänemark (einschließlich der autonomen Färöer; das ebenfalls autonome Grönland ist geografisch Teil Nordamerikas)
- Deutschland
- Estland
- Finnland (mit den staatliche Besonderheiten aufweisenden Ålandinseln)
- Frankreich (mit Ausnahme der überseeischen Territorien in Nord- und Südamerika, Afrika, Ozeanien)
- Griechenland (einschließlich der souveränen Mönchsrepublik Athos)
- Großbritannien und Nordirland (einschließlich der direkt der Krone unterstehenden Insel Man und der Kanalinseln sowie des Überseegebietes Gibraltar)
- Irland
- Island (liegt geografisch auf dem mittelatlantischen Rücken)
- Italien
- Kroatien
- Lettland
- Liechtenstein
- Litauen
- Luxemburg
- Malta
- Mazedonien
- Moldawien
- Monaco
- Niederlande
- Norwegen
- Österreich
- Polen
- Portugal (mit Ausnahme des näher an Nordafrika liegenden Madeira und der auf dem mittelatlantischen Rücken liegenden Azoren)
- Rumänien
- Russland (ein Viertel der Landmasse in Europa, dies ist das historische Kernland Russlands mit 75 % seiner Bevölkerung)
- San Marino
- Schweden
- Schweiz
- Serbien und Montenegro (Staatenbund aus Serbien und Montenegro)
- Slowakei
- Slowenien
- Spanien (mit Ausnahme der spanischen Plazas de soberanía und der Kanarischen Inseln in Nordafrika)
- Tschechien
- Ukraine
- Ungarn
- Vatikanstadt
- Weißrussland Siehe auch: Liste europäischer Nachbarstaaten

Folgende Staaten liegen mit weniger als 5% ihrer Landfläche in Europa


- Kasachstan (nur ein sehr kleiner Teil der Landfläche liegt in Europa, der Rest in Asien; bei Sportveranstaltungen wird Kasachstan gelegentlich Europa zugerechnet)
- Türkei (nur 3% der Fläche liegt geographisch in Europa, der Rest in Asien; bei Kulturveranstaltungen wird die Türkei Europa zugeordnet (in allen internationalen Sportveranstaltungen, Eurovision Song Contest u.a.); sie ist Mitglied des Europarats und hat eine Zollunion mit der EU, ist Beitrittskandidat der EU und in allen anderen europäischen Gremien vertreten)

Weitere Staaten, die gelegentlich zu Europa gerechnet werden

Aus historischen, kulturellen oder politischen Gründen werden gelegentlich auch folgende Staaten zu Europa gerechnet:
- Armenien (geschichtlich eng mit Europa verbunden, christliche Bevölkerung mit indogermanischer Sprache, Territorium liegt geographisch in Asien, Mitglied des Europarates)
- Aserbaidschan (liegt geographisch in Asien; bei Sportveranstaltungen wird es Europa zugerechnet; Mitglied des Europarates)
- Georgien (geschichtlich eng mit Europa verbunden, christliche Bevölkerung, Territorium liegt geographisch in Asien; Mitglied des Europarates)
- Israel (liegt geographisch in Asien; bei Kulturveranstaltungen wird Israel oft Europa zugeordnet (Fußball-Europameisterschaft, Eurovision Song Contest).)
- Zypern (Insel im östlichen Mittelmeer, die geographisch zu Asien gezählt wird; geschichtlich eng mit Europa verbunden, seit Mai 2004 Mitglied der EU)

Abhängige Gebiete in Europa


- Åland (autonome Inselgruppe und Provinz vor Finnland)
- Berg Athos (autonome Mönchsrepublik unter Oberhoheit Griechenlands)
- Färöer (autonome Region innerhalb Dänemarks)
- Gibraltar (Überseeterritorium des Vereinigten Königreiches)
- Isle of Man (untersteht direkt der britischen Krone)
- Oblast Kaliningrad (Teil Russlands, Exklave zwischen Polen und Litauen)
- Kanalinseln (unterstehen direkt der britischen Krone)

Von europäischen Staaten abhängige Gebiete auf anderen Kontinenten


- Alborán, vulkanische spanische Mittelmeerinsel, unbewohnt, unter Naturschutz, zwischen Andalusien und Nordafrika
- Anguilla, eine britische Insel in der Karibik (Mittelamerika)
- Die Niederländischen Antillen (De Nederlandse Antillen: Bonaire, Curaçao, Saba, Sint Eustatius (Statia), Sint Maarten) gehört zu den Niederlanden, jedoch nicht zur EU, in der Karibik (Mittelamerika)
- Aruba, intern autonomer Landesteil der Niederlande in der Karibik (Mittelamerika)
- Die Azoren, portugiesische Inselgruppe zwischen Europa und Nordamerika im Atlantik
- Bermuda, britisches Überseegebiet, Inselgruppe östlich North Carolinas im Atlantik
- Britisches Antarktis-Territorium (British Antarctic Territory) ein völkerrechtlich nicht anerkannter Teil des Südpols wird von Großbritannien beansprucht: die Antarktische Halbinsel, die Südlichen Orkneyinseln, die Südlichen Shetlandinseln, einen Festlandsektor bis zum Pol (Antarktis)
- Britische Jungferninseln (the British Virgin Islands) in der Karibik (Mittelamerika)
- Das Britische Territorium im Indischen Ozean (British Indian Ocean Territory) britisches Überseegebiet, die Kronkolonie Tschagos-Archipel (Flottenstützpunkt), sechs weitgehend unbewohnte Atolle im Indischen Ozean
- Ceuta, autonom verwaltete Exklave Spaniens, Nordmarokko, 21 km vor Gibraltar (Nordafrika)
- La Islas Chafarinas, unbewohnter spanischer Archipel, 4 km vor der Küste Ostmarokkos (Nordafrika)
- Clipperton-Insel oder Passionsinsel (Île Clipperton, Île de la Passion) unbewohntes französisches Atoll südwestlich von Mexiko (Pazifik)
- Îles éparses (Les Îles éparses de l'océan Indien) unselbständige und weitgehend unbewohnte zu Frankreich gehörige Inseln und Atolle um Madagaskar und im Indischen Ozean
- Falklandinseln, britisches Überseegebiet, östlich Feuerland im südlichen Atlantik (Südamerika)
- Guadeloupe, Überseedépartement Frankreichs, Inselgruppe in der Karibik (Mittelamerika)
- Französisch-Guayana (Guyane française) Überseedépartement Frankreichs in Südamerika
- Grönland (Grønland) autonomes Gebiet Dänemarks (jedoch nicht Teil der EU) in Nordamerika
- Die Kaimaninseln (Cayman Islands) britisches Überseegebiet in der Karibik (Mittelamerika)
- Die Kanarischen Inseln gehören zu Spanien und liegen westlich von Nord-Afrika
- Madeira, autonome Provinz Portugals, Archipel aus mehreren bewohnten und unbewohnten kleinen und der Hauptinsel Madeira ca. 600 km westlich vor Marokkos im Atlantik
- Martinique, Überseedépartement Frankreichs in der Karibik (Mittelamerika)
- Mayotte, französisches Überseeterritorium am Rande der Komoren zwischen Madagaskar und Ostafrika
- Melilla, autonom verwaltete Exklave Spaniens in Ostmarokko (Nordafrika)
- Montserrat, britisches Überseegebiet in der Karibik (Mittelamerika)
- Neukaledonien (Nouvelle-Calédonie) französische Überseegemeinschaft mit besonderem Status, Inselgruppe nahe Vanuatu vor der Nordküste Australiens
- Isla Perejil, winzige zwischen Spanien und Marokko umstrittene Felseninsel 200 m vor der Mittelmeerküste Marokkos (Nordafrika)
- Pitcairninseln (Pitcairn Islands Group) britische Kronkolonie, weit verteilt und isoliert gelegene Gruppe von vier Inseln, davon eine bewohnt, im südöstlichen Pazifik
- Französisch-Polynesien (Polynésie Française) französisches Überseedépartement (Südlicher Pazifik)
- Réunion (La Île de la Réunion) gehört zu Frankreich, liegt im Indischen Ozean östlich vor Madagaskar
- St. Helena (the Crown Colony of Saint Helena and Dependencies) britische Kronkolonie, relativ zentral zwischen Afrika (Angola) und Südamerika im Südatlantik gelegen
- Saint-Martin (Sint Maarten) karibische Insel mit einem französischen Teil (Saint-Martin) und einen niederländischen Teil (Sint Maarten) (Mittelamerika)
- St. Pierre und Miquelon, mehrere kleine unselbständige französische Inseln östlich vom kanadischen Neufundland (Nordamerika)
- Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln, britisches Überseegebiet, meist unbewohnte Inselgruppe im Südatlantik
- Französische Süd- und Antarktisgebiete (Terres australes et antarctiques françaises) ein völkerrechtlich nicht anerkannter Teil des Südpols und einige Inseln und Inselgruppen im Indischen Ozean südöstlich von Afrika
- Turks- und Caicosinseln, britisches Überseegebiet, Gruppe aus acht Inseln am westlichen Rande der Karibik zum Atlantik
- Peñón de Vélez de la Gomera, spanische Halbinsel an der marokkanischen Mittelmeerküste (Nordafrika)
- Wallis und Futuna (Territoire des Iles Wallis et Futuna) französisches Überseeterritorium nordöstlich von Fidschi (Südlicher Pazifik)

Wirtschaft

Im 19. Jahrhundert war Europa durch die in England beginnende und auf den ganzen Kontinent übergreifende Industrielle Revolution konkurrenzlos die führende Wirtschaftskraft. Später brachten verschiedene internationale Einrichtungen und Organisationen, wie die EFTA (Europäische Freihandelszone) und die Europäische Union einen Wachstumsschub, der in vielen Teilen Europas bis in die 70er und teilweise in die 80er anhielt. Die Versorgung der Bevölkerung Europas konnte durch die Verringerung von Handelsbeschränkungen ebenfalls weiter ausgebaut werden. Seit dem 1. Januar 1999, gilt in 12 Staaten der EU der Maastricht-Vertrag, mit dem alle 12 Länder eine Währungsunion bilden und somit ihre jeweiligen Landeswährungen abschafften und den Euro, zunächst noch als bargeldloses Zahlmittel einführten. Heute ist Europa ein wohlhabender Kontinent mit großen Industriemetropolen, gewinnbringender Landwirtschaft und einem boomenden

Grampian Mountains

Die Grampian Mountains (auch Grampians) sind eine der drei Hauptgebirgszüge
Schottlands im Norden des Landes. Sie erstrecken sich von Südwesten nach Nordosten zwischen dem so genannten Higland Boundary fault und dem Glen More. Sie nehmen fast die Hälfte der Landfläche Schottlands ein. Der höchste Berg der britischen Inseln, der Ben Nevis (1343 m), sowie der der zweithöchste Berg Ben Macdui mit 1309 m in der Region Cairngorm, liegen in den Grampians. Das Gebiet ist, abgesehen von einigen Regionen wie Aviemore, ein Winter- und Schneesportzentrum, sehr dünn besiedelt. Die Berge bestehen aus Granit, Gneis, Marmor, Schist und Quartzgestein. Zahlreiche Flüsse wie die Spey, Don, Dee, Esk oder die Tay, entspringen in dem Gebirge. Die beiden anderen Gebirgszüge neben den Grampians sind die Northwest Highlands und die Cheviot Hügel. Kategorie:Schottland Kategorie:Geografie Schottland

Schottland

Schottland (Gälisch: Alba, lat.-kelt.: Caledonia) ist ein Land im Nordwesten Europas und Teil des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland. Schottland besteht aus dem nördlichen Teil auf Großbritannien und mehreren Inselgruppen, nämlich den Shetlandinseln, Orkney und den inneren und äußeren Hebriden.

Geografie

Schottland bildet den nördlichen Teil der Insel Großbritannien und bedeckt etwa ein Drittel der Fläche. Schottland teilt sich in drei geografische Regionen auf: die Highlands, die Lowlands und die Southern Uplands. Der höchste Berg Schottlands (und ganz Grossbritanniens) ist der Ben Nevis, bei Fort William. Er gehört zu den Munros. Die südlich gelegenen Lowlands sind aufgrund des leichteren Zugangs zu diesen Regionen stärker von England geprägt. So ergaben sich die kulturellen Unterschiede in den beiden Gebieten. Die bevölkerungsreichste Gegend ist der sogenannte Central Belt zwischen Edinburgh und Glasgow.

Bevölkerung

Die Schotten stammen ethnisch von den Angelsachsen, Kelten und Skandinaviern ab, haben zum Teil aber auch irische Einflüsse. Die meisten sprechen Englisch oder Lowland Scots, auch als 'Lallans', d.h. 'Lowlands' bekannt. Eine Minderheit, größtenteils vertreten auf den westlichen Inseln, spricht noch schottisches Gälisch. Vor der Vereinigung mit England im Jahr 1707 wurde Lowland Scots in den Gerichten und im schottischen Parlament gesprochen.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Schottlands
- seit ca. 10.000 v. Chr. erste Zuwanderung über die Landbrücke, welche bis etwa 4.000 v.Chr. die Britischen Inseln mit dem europäischen Festland verbindet und dann durch den Meeresanstieg aufgrund des Abschmelzens der eiszeitlichen Gletscher verschwindet. Die frühesten Einwohner sind mesolitische Jäger und Fischer bzw. ab etwa 4.500 v.Chr. einwandernde neolitische Bauern.
- 6.000 v. Chr. Früheste archäologische Hinweise auf menschliche Siedlungen und Kultstätten.
- 82-208 n. Chr. Die Römer marschieren mehrmals in die Region ein, können aber keine dauerhafte Herrschaft aufrichten. Der Hadrianswall wird in den Jahren 122 bis 128 zwischen den Mündungen von Tyne und Solway gebaut und wird zur endgültigen Nordgrenze von Römisch-Britannien.
- 503 Die Skoten, Kelten aus Irland, landen an der Westküste Schottlands.
- 843 Kenneth Mac Alpin vereint die Skoten und Pikten als eine Nation. Diese keltische Monarchie dauert bis zum Ende der Regentschaft von Macbeth im Jahre 1057.
- 1057 Malcolm III. tötet Macbeth und wird König. Unter seiner Herrschaft wird der englische Einfluss stark.
- 1296 Annexion Schottlands durch den englischen König Edward I.
- 1314 Schlacht von Bannockburn: Die Schotten unter Robert the Bruce schlagen die Engländer, angeführt von Edward II.
- 1320 Die Declaration of Arbroath wird aufgesetzt. Sie soll den Papst dazu bringen, die schottische Unabhängigkeit von England anzuerkennen. Der Papst akzeptiert die Erklärung.
- 1603 James VI. von Schottland, Sohn Maria Stuarts, wird König James I. von England. So werden die beiden Kronen vereinigt. Schottland und England bleiben separate Königreiche unter einem Monarchen.
- 1692 Beim Massaker von Glencoe werden 38 Mitglieder des MacDonald Clan auf Anordnung der englischen Regierung in einer Strafaktion ermordet. Dieses Ereignis hat sich tief in das schottische Nationalbewusstsein eingebrannt.
- 1707 Act of Union: Schottland wird formal mit England zum Königreich Großbritannien vereinigt. Schottland löst sein Parlament auf und schickt Abgeordnete ins Parlament von Westminster.
- 1746 Schlacht bei Culloden: Der von Prinz Charles Edward Stuart ("Bonnie Prince Charlie") angeführte letzte schottische Aufstand wird blutig niedergeschlagen.
- ab 1780 Highland Clearances: Beginn der Vertreibung von Kleinbauern ("Crofters") um Platz für Schafzucht zu schaffen.
- 1820 Die industrielle Revolution erreicht Schottland. Schiffbau, Kohlebergbau, Eisen- und Stahlhütten ersetzen die Textilwirtschaft als Schottlands Hauptindustrie.
- 1975 Das erste Öl wird von der Nordsee an Land gepumpt. Schottland wird ein Erdöl förderndes Land.
- 1997 Die schottische Bevölkerung stimmt mit überwältigender Mehrheit für ein eigenes Parlament mit begrenzten Kompetenzen innerhalb des Vereinigten Königreichs.
- 1999 Ein neues schottisches Parlament wird gewählt. Es wird in Zukunft über innerschottische Angelegenheiten und Einkommenssteuern entscheiden können. siehe auch: Prinzen von Schottland

Kultur

Der Dudelsack, die Kilts und der Whisky sind die bekanntesten schottischen Kulturgüter, wobei alle drei keinen schottischen Ursprung haben. Der Whisky wurde zuerst von katholischen Mönchen in Irland gebraut und ist dann im Rahmen von Missionierungen in Schottland gelandet. Der Dudelsack kommt aus Kleinasien und der Kilt wurde zuerst in London getragen. Shortbread (Butter-, Spritzgebäck), Haggis, Harris Tweed und das schottische Clansystem sind dagegen schottischem Urpsrung und auch weitläufig bekannt. Das Clansystem, vor allem in den Highlands, stellt eine schottische Besonderheit dar. Ein paar der bekanntesten Clans sind:
- MacGregor
- Stewart
- MacDonald
- MacLeod
- Robertson
- Campbell
- MacKenzie Regelmäßig finden die so genannten "highland games" (Hochlandspiele) statt. Es gibt keine offizielle Nationalhymmmne, jedoch wird traditionell Scotland the Brave verwendet; besonders bei Fußball- und Rugby-Spielen ist jedoch Flower of Scotland der schottischen Band The Corries zu hören.
- Siehe auch: Schottische Literatur

Religion

siehe auch:
- Free Church of Scotland
- Freie Presbyterianische Kirche Schottlands
- Scottish Episcopal Church

Schulsystem

siehe Schulsystem in Großbritannien

Wirtschaft

Schottland ist neben Irland das Zentrum der Whisky-Industrie. Die zweite dort gewonnene Flüssigkeit ist das Nordsee-Öl; das Zentrum der Erdölförderung ist Aberdeen. Hier hat das Ölgeschäft die Fischerei längst abgelöst. Hauptexportprodukt ist allerdings Computer Software. Als Beispiel ist z.B. Rockstar North zu nennen, welche ihre Büros in Edinburgh haben. Eine schottische Eigenheit gibt es bei der Währung. Zwar wird in Schottland, wie im Rest des Vereinigten Königreiches, in Pfund Sterling bezahlt - allerdings dürfen die drei großen schottischen Banken Bank von Schottland, Royal Bank of Scotland und Clydesdale Bank ihre eigenen Banknoten herausgeben. Zusammen mit den Noten der Bank of England gibt es in Schottland also vier verschiedene Geldscheine in jedem Nennwert.

Politik und Verwaltung

Schottland wird von einem "Ersten Minister" (vergleichbar einem deutschen Ministerpräsidenten) regiert. Seinen Amtssitz hat er in Edinburgh, wo auch das schottische Parlament seinen Sitz hat. Siehe auch:
- Verwaltungsgliederung Schottlands
- Traditionelle Grafschaften Schottlands

Literatur


- Markus Hilpert/Bernhard Kräußlich (Hrsg.), Schottland : eine sozial- und wirtschaftsgeografische Exkursion, Augsburg 2004, 252 S., ISBN 3-923273-55-X

Weblinks


- [http://www.visitscotland.com/ visitscotland] -- Offizielle Seite des "Scottish Tourist Board"
- [http://www.schottlandportal.de/ Das Schottlandportal] -- Allgemeine und spezielle Infos rund um Schottland
- [http://www.al2.ch/boeby/scot/ Eine Schottlandreise] -- Private Seite zur Reise durch Schottland mit dem Auto mit Bildern und Karte
- [http://www.schottlandgeschichte.de/ Schottlandgeschichte.de] -- Umfangreiche Zeittafel zur Geschichte sowie Informationen zum Land, zum Clan MacLeod und zum Whisky
- [http://www.scottishmusiccentre.com/ Musik in Schottland]
- [http://www.hebriden-online.de Schottische Hebriden]
- [http://www.scottishsundials.co.uk Schottische Sonnenuhren]
- [http://www.undiscoveredscotland.co.uk/ Undiscoveredscotland] -- Sehr umfangreiche Reiseseite über Schottland (engl.)
- [http://www.scottishdevelopmentinternational.com/ scottishdevelopmentinternational] -- Offizielle Seite der Wirtschaftsförderung als:Schottland ja:スコットランド ko:스코틀랜드 ms:Scotland simple:Scotland

Klus (Tal)

Eine Klus ist eine Bezeichnung für ein Quertal. Der Ausdruck, vom lateinischen clusa (Engpass) wird in der Schweiz für die Quertäler im Jura verwendet. Die Klusen sind einerseits dadurch entstanden, dass ein Fluss quer zu einem sich neu auffaltenden Hügelkamm floss. Die Erosion konnte mit dem Tempo der Auffaltung mithalten. Dieser Vorgang wird Antezedenz genannt. Die zweite Variante ist, dass ein Gewässer eine Deckschicht seitwärts durchbricht (Beisiel: durch ein Kluftsystem). Dadurch entsteht eine Halbkluft. Wird diese nun durch die Erosion, respektiv durch die Korrosion rückwärts angegriffen, so entsteht ein Quertal (Klus). Im Jura sind sie wichtige Verkehrsverbindungen zwischen den grossen Längstälern. Kategorie:Tal

Hudson River

Der Hudson River ist ein 493 km langer Fluss im Osten der USA (Nordamerika).

Flusslauf

Der Hudson entspringt im US-Bundesstaat New York in den Adirondacks. Von dort fließt er überwiegend in südlicher Richtung durch diesen Staat und nimmt bei Albany das Wasser des Mohawk River auf. Nur im Unterlauf bildet er teilweise die Grenze zum Nachbarstaat New Jersey und erreicht unter anderen New York City. Den Atlantik erreicht er zwischen der Insel Manhattan und New Jersey. Der Hudson entwässert zusammen mit seinen Nebenflüssen, insbesondere mit dem Mohawk River, ein großes Gebiet im Osten der USA. Der Fluss ist flussaufwärts bis Albany schiffbar. Der im 19. Jahrhundert gebaute Eriekanal verbindet den Hudson mit dem Eriesee. Er ist über ein Kanalsystem mit dem Champlainsee verbunden. Wegen der atemberaubenden Schönheit des Hudsontals wurde dem Hudson River die Bezeichnung Der Rhein Amerikas verliehen.

Geschichte

Der Hudson River wurde 1524 von dem Italiener Giovanni da Verrazano entdeckt und nach Henry Hudson benannt, einem englischen Seefahrer, der ihn 1609 erkundet hat.

Weblinks


- [http://www.travelhudsonvalley.org/ Hudson Valley Tourism]
- [http://www.hudsonrivervalley.com/ Hudson River Valley National Heritage Area] Kategorie:Fluss in den USA Kategorie:New York State Kategorie:New York City ja:ハドソン川

North Carolina

North Carolina [] (dt. Nordkarolina) ist ein US-Bundesstaat an der Südostküste der USA, der an die Bundesstaaten South Carolina und Georgia (im Süden), Tennessee (im Westen) und Virginia (im Norden) grenzt. Die Hauptstadt von North Carolina ist Raleigh, die bevölkerungsreichste Stadt ist Charlotte.

Geschichte

Vor der Ankunft der ersten Europäer lebten in North Carolina die Indianerstämme der Cherokee, Creek, Tuscarora, Lumbee und Catawba. Als erster Europäer betrat Giovanni de Varrazano im Jahre 1524 das Gebiet des heutigen North Carolina. Zwischen 1580 und 1590 versuchte England zwei Kolonien in North Carolina zu gründen. Beide endeten mit einem Fehlschlag. Erst zu beginn des 17. Jahrhunderts gelang eine permanente Besiedlung des Staatsgebietes durch Einwanderer aus Virginia. Im Jahre 1705 wird Bath, die erste Stadt North Carolinas, errichtet. 1718 wird der Pirat Blackbeard an der Küste von North Carolina getötet. Während des Sezessionskrieges (1861-1865) gehörte der Staat der Südstaaten-Union der Konföderierten Staaten von Amerika an. 1903 starten die Gebrüder Wright den ersten bemannten Flug der Menschheit in Kitty Hawk, North Carolina.

Bevölkerung

Die Bevölkerung North Carolinas wuchs von 1990 bis 2000 von 6,6 Mio. auf 8 Mio. Einwohner. Die Mehrheit der schwarzen Bevölkerung lebt im Küstengebiet und in den Teilen des Piedmont Plateau, welche ursprünglich von der Plantagenwirtschaft geprägt waren. Etwa 100.000 Einwohner North Carolinas sind Indianer. Sie gehören mehrheitlich zum Stamm der Cherokee und Lumbee.

Größte Städte

Geographie

Geographisch lässt sich North Carolina in drei Teile gliedern: Das Piedmont Plateau, die Küstenebene am Atlantik und die Appalachen. Der höchste Gipfel der Appalachen, der Mount Mitchell (2.037 m ü. NN), liegt in North Carolina. Etwa zwei Drittel des Landes werden von der atlantischen Küstenebene eingenommen. Der Boden besteht aus weichen, unverdichteten Sedimentschichten wie Sand und Tonerde. Der Küste vorgelagert ist eine schmale Inselkette, die auch als Outer Banks bekannt ist. Etwa zwei Fünftel der Fläche North Carolinas nimmt das Piedmout Plateau ein. Es liegt westlich der Küstenebene. Die Appalachen bilden die Westgrenze des Staates.

Wirtschaft

Zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Produkten zählen Tabak, Mais, Sojabohnen und Erdnüsse. Die Viehwirtschaft verstärkte sich nach dem 2. Weltkrieg. Die wichtigsten Industriezweige sind Maschinenbau, Textilindustrie und Elektrotechnik.

Weblinks


- [http://www.northcarolina-usa.de/ Die offizielle Seite von North Carolina]
- [http://www.visitnc.com/ www.visitnc.com]

Siehe auch


- Liste der Gouverneure von North Carolina
- Liste der Städte in North Carolina
- Liste der Countys in North Carolina Carolina, North ja:ノースカロライナ州 ko:노스캐롤라이나 주

Birmingham (Alabama)

Birmingham ist eine Stadt im Jefferson County im US-Bundesstaat Alabama, USA, mit 233.149 Einwohnern (Stand: 2004). Die geographischen Koordinaten sind: 33,53° Nord, 86,80° West. Die Stadtfläche beträgt 393,5 km². Birmingham ist eine Industriestadt hauptsächlich mit Baumwoll-, Elektro-, Zement- und chemische Industrie. Aus Birmingham stammt u. a. die Oscar-Preisträgerin Louise Fletcher.

Geschichte

Birmingham, benannt nach der gleichnamigen Stadt in England, wurde bereits 1871 an der damals im Bau befindlichen Eisenbahnlinie gegründet. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wuchs die Stadt sehr schnell durch den Abbau der reichlichen Erzvorkommen und dem damit verbundenen Aufbau der Stahlindustrie.

Söhne und Töchter der Stadt


- Courteney Cox, US-amerikanische Schauspielerin
- Angela Davis, Bürgerrechtlerin, Soziologin und Schriftstellerin
- Louise Fletcher, Schauspielerin
- Emmylou Harris, Country-, Folk- und Pop-Sängerin und Songwriter
- Kate Jackson, Schauspielerin
- Theodore R. Long, Ringrichter und Manager im Wrestling
- Loulie Jean Norman, US-amerikanische Sopranistin und Sängerin der ursprünglichen Star-Trek-Titelmelodie
- Walker Percy, US-amerikanischer Schriftsteller
- Sun Ra, experimenteller, avantgardistischer Jazzkomponist und Jazzmusiker
- Condoleezza Rice, erste afroamerikanische Frau und zweite Frau überhaupt als Außenministerin der USA
- Edward Osborne Wilson, Entomologe und Biologe Kategorie:Ort in Alabama ja:バーミンハム

Mount Mitchell

Der Mount Mitchell in North Carolina, USA ist mit 2037 Metern (6684 Fuß) der höchste Berg der Appalachen und Namensgeber des gleichnamigen Nationalparks. Nebenbei der höchste Punkt östlich des Mississippi in Nordamerika und wird vom Appalachian Trail überquert. Mitchell

Mount Washington

Der Berg Mount Washington - von den Indianern Agiocochook, d.h. das Zuhause des Großen Geistes genannt - erhebt sich im US-Bundesstaat New Hampshire, und gehört zu den White Mountains innerhalb der Appalachen. Mit 1917 m ist er die höchste Erhebung im Nordosten der USA, näher in den Neuengland-Staaten. Der Gipfel zählt klimatisch zu den kargsten und windreichsten Gegenden der Erde. Hier wurde - außerhalb von Taifunen - 1934 mit 372 km/h die höchste Windgeschwindigkeit gemessen. Im Winter - oft schon im Herbst, wenn es im Tal noch weit über 0°C ist, - werden Temperaturen von -40°C und darunter gemessen, die durch den wind chill factor die gefühlte Kälte noch wesentlich tiefer empfinden lässt. Ab Mitte des 19. Jahrhundert wurde der Berg touristisch erschlossen, indem zunächst eine Straße zum Gipfel und dort das Tip Top Hotel gebaut wurden, die noch immer existieren, letzteres wurde erst in den letzten Jahren restauriert. Zur großen Attraktion aber wurde - und ist noch immer - die älteste auf einen Berg führende, auch heute noch mit Dampfloks betriebene Zahnradbahn - die Mount Washington Cog Rail -, die in den Jahren 1866 bis 1869 fertiggestellt wurde. Von der Marshfield Base Station aus, 10 km östlich der Route 302 in der Nähe von Bretton Woods auf 2700 feet (823 m) Höhe gelegen, überwindet sie zwischen Mai und Oktober den 5 km langen und ca. 1200 m hohen Aufstieg an der Westflanke des Berges in 90 Minuten. Hierbei werden etwa 1 t Kohle und 3800 l Wasser verbraucht. Jede der sieben alten, nach dem ursprünglichen Arbeitsprinzip aufgebauten kleinen Loks schiebt schnaufend und schwarze Rauchwolken ausstoßend einen Wagen mit 56 bzw.70 Passagieren den Berg hinauf. Dabei geht es über eine aus Baumstämmen gezimmerte Unterkonstruktion mit einer mittleren Steigung von 25%. Schon bald wird der Wald verlassen, der mit Gras bewachsenen Hängen Platz macht. Zwei Ausweichstellen werden angefahren, um die talwärts fahrenden Züge auf der eingleisigen Strecke vorbeizulassen. Vor der ersten, auf 1200 m gelegenen, wird nochmals Wasser aufgenommen bevor die Fahrt über die Jakobsleiter geht, die mit über 37% Steigung nur von der Pilatusbahn in der Schweiz an Steilheit übertroffen wird. Bergab - Wagen und Lok sind nicht miteinander verkoppelt - wird der Wagen vom Wagenbremser manövriert. Die Lok bremst sich allein, hauptsächlich über die Dampfkolben. Auf dem Gipfel trifft man Bergwanderer - auch solche die über den Appalachian Trail gehen, der hier vorbeiführt. Am amerikanischen Nationalfeiertag, dem 4. Juli ist Sommerskifahren für viele zum traditionellen Vergnügen geworden. Im Winter und Sommer wird der Schnee des Mount Washington, beim einzigen Berg östlich des Mississippi, durch Lawinenabgänge zur Gefahr. WashingtonKategorie:New Hampshire

New Hampshire

New Hampshire ist ein US-Bundesstaat in Neuengland. New Hampshire ist einer der ersten 13 Staaten (1788 in die Union aufgenommen) und wurde von John Mason, dem Charles I. 1629 das Land zuwies, nach der englischen Grafschaft Hampshire benannt. Er wird auf Grund seiner vielen Steinbrüche auch Granit-Staat genannt. Zugleich spiegelt der Spitzname auch die Bewahrung von Traditionen und die Geschichte einer sparsamen Regierung wider. Es gibt keine allgemeinen Mehrwert- oder Einkommensteuern, was dem Staatsmotto „Frei leben oder sterben“ entspricht. Obwohl es ein relativ kleiner Staat ist, spielt New Hampshire in den Präsidentschaftswahlen alle vier Jahre eine wichtige Rolle, denn hier findet die erste Vorwahl (primary election) statt. New Hampshire wurde schon im Jahre 1623, nur drei Jahre nachdem die Pilgerväter in Massachusetts gelandet waren, besiedelt. New Hampshires Geschichte beschreibt den Weg von der Wildnis über eine Ackerbaugesellschaft zu einer Industriegesellschaft.

Gliederung

New Hampshire besteht aus den Counties:
- Rockingham,
- Strafford,
- Belknap,
- Merrimack,
- Hillsborough,
- Cheshire,
- Sullivan.
- Grafton,
- Carrol und
- Coos Größte Städte (Einwohner 1. Juli 2004)
- Manchester - 109.310
- Nashua - 87.411
- Concord - 42.345
- Rochester - 29.757
- Dover - 28.495
- Keene - 22.955
- Portsmouth - 20.786 Siehe auch: Sherman Adams, Liste der Gouverneure von New Hampshire, Liste der Städte in New Hampshire, Liste der Countys in New Hampshire

Weblinks


- http://usa.usembassy.de/newhampshire.htm - Public Domain Quelle dieses Textes
- [http://www.nh.gov/ Regierung von New Hampshire]
- [http://www.visitnh.gov/ Visit New Hampshire (Touristik-Auskunft)] Kategorie:US-Bundesstaat ! Kategorie:Neuengland ja:ニューハンプシャー州 ko:뉴햄프셔 주 simple:New Hampshire

New York (Bundesstaat)

New York ist ein Bundesstaat im Nordosten der USA. Er grenzt an den Eriesee, den Ontariosee, Kanada, Vermont, Massachusetts, Connecticut, New Jersey, Pennsylvania und den Atlantischen Ozean. Die drei Inseln Long Island, Manhattan und Staten Island bilden einen wichtigen Teil New Yorks. Im Osten New Yorks fließt der Hudson River. New York hat eine Fläche von 141.080 Quadratkilometern und ist mit 18,98 Millionen Einwohnern (Stand: 2000) nach Kalifornien und Texas der drittbevölkerungsreichste Bundesstaat der USA. Die Hauptstadt New Yorks ist Albany und die größte Stadt ist New York City. Andere größere Städte sind Binghamton, Buffalo, Rochester und Syracuse.

Größte Städte

Geschichte

1621 wird New York als niederländische Kolonie Nieuw Nederland gegründet. Im Jahre 1664 kommt es zur Inbesitznahme durch die englische Krone. Nieuw Nederland wird in New Jersey und New York geteilt. New York wurde nach dem Herzog von York, dem späteren König Jakob II., der die Kolonie als Geschenk von seinem Bruder, König Karl II. bekam, benannt. Die Niederländer treten Nieuw Nederland 1667 im Frieden von Breda endgültig an England ab; 1685 wird es eine Kronkolonie. Drei Jahre später, im Jahre 1688, wird New York Teil des Dominion of New England. Im Jahr 1788 tritt New York schließlich als elfter Staat der amerikanischen Union bei.
- Liste der Gouverneure von New York
- Liste der Countys in New York
- Liste der Städte in New York

Weblinks


-
- [http://www.state.ny.us/ Webseite des Staates New York]
- [http://www.nylovesu.de/ Offizielle deutschsprachige New York State Tourismus-Webseite]
Kategorie:US-Bundesstaat