:: wikimiki.org ::
| Apparat |
ApparatEin Apparat (von lat. aparator, „Zubereiter“) ist eine Bezeichnung, die in verschiedenen Fachgebieten unterschiedlich interpretiert wird. Es gibt Normungsbestrebungen, einen Apparat als stoff- oder materieumsetzendes Gebilde zu definieren (ergänzend dazu wird ein Gerät als signalumsetzendes und eine Maschine als energieumsetzendes Gebilde bezeichnet).
- Ein Apparat wird allgemein als ein Gebilde von höherer Komplexität angesehen, z.B. ein Verdampfer oder auch ein Reaktor, kann aber wiederum Teil eines größeren System, einer Anlage, sein.
- In der Filmtheorie bezeichnet der Begriff Apparat eine Filmkamera, siehe Apparatusdebatte und Apparatustheorie.
- In der Anatomie fasst man funktionell zusammengehörige Organe zu einem Apparat zusammen, z. B. Bewegungsapparat, siehe Organsystem
- Apparat als editionswissenschaftlicher Ausdruck
- Der Apparat(lat. apparatus „Zurüstung“, „Ausstattung“)verzeichnet im engeren Sinne die Varianten aus der Überlieferungs- bzw. Entstehungsgeschichte eines Textes in historisch-kritischen Editionen. Im weiteren Sinne enthält er als separat gedruckter Teil im Anschluss an einen edierten Text insbesondere bei Editionen von Texten der neueren Literatur die Beschreibung aller Textträger, die Begründung für die Wahl der Textgrundlage, die Entstehungsgeschichte, das Variantenverzeichnis, Begründungen zur Textgestalt, eine Dokumentation der Quellen und der Textrezeption zu Lebzeiten des Autors sowie Erläuterungen.
- In der Politik, aber auch im Verwaltungswesen, bezeichnet der Begriff Apparat das Vorhandensein eines ausgebauten und bewährten Fundus von Personal, Material und/oder Methoden, um mit den spezifischen oder auch nur denkbaren Problemen, die auftreten können, „fertig zu werden“.
MaterieMaterie (lat.: materia = »Stoff«) ist eine allgemeine Bezeichnung für alles Stoffliche, was uns umgibt und aus dem wir selbst bestehen. Im physikalischen Sinne ist Materie alles was aus Quarks und Leptonen in mehr oder weniger komplexer Struktur aufgebaut ist.
Im philosophischen Sinn bezeichnet Materie die objektive Realität, die von unseren Sinnen abgebildet oder widergespiegelt wird (W.I. Lenin, Materialismus und Empiriokritizismus. Berlin 1962).
Die definierenden Eigenschaften von Materie sind ihre Masse, der Raumbedarf, die Struktur und die innere Wärmeenergie.
Unter Materie im weiteren Sinne werden sowohl Materie im engeren Sinne wie auch Antimaterie zusammengefasst.
Allgemeines
Materie ist aus kleinsten Teilchen aufgebaut, den Atomen, welche wiederum Moleküle bilden können.
Diese kleinsten Teilchen dienen vielen physikalischen Modellen der Mechanik als Grundlage.
Atome bestehen wiederum aus Protonen, Neutronen und Elektronen, den Elementarteilchen, die man häufig auch mit dem Begriff Materie gleichsetzt.
Aggregatzustände
Es gibt mehrere Erscheinungsformen (Aggregatzustände) von Materie:
- fest
- flüssig
- gasförmig
- Plasma
- Bose-Einstein-Kondensat
- Fermionen-Kondensat (Deborah Jin, 2003)
Nach neuerer Definition sind die Begriffe fest und flüssig abgeschafft, und man unterscheidet statt dessen kristallin und amorph.
Wenn Materie von einem Aggregatzustand in den anderen übergeht, dann wird die innere Ordnung der Materie stark verändert. Die Entropie kann sich dabei auch bei gleichbleibender Temperatur stark verändern. Diese Phasenübergangsphänomene werden von der Thermodynamik untersucht.
Entstehung der Materie
Beim Urknall wurden große Energiemengen freigesetzt und die expandierende vierdimensionale Raumzeit entstand.
Diese gewaltigen Energiemengen führten zur Entstehung großer Mengen an dicht gepackten Elementarteilchen. In der so genannten Hadronen-Ära zwischen 10-32 und 10-4 Sekunden nach dem Urknall entstanden die ersten stabilen Protonen und Neutronen.
In der so genannten Leptonen-Ära darauf bis zur 1. Sekunde nach dem Urknall, entstanden die ersten stabilen Elektronen. Bis in diese Zeit vernichteten sich Materie und Antimaterie gegenseitig. Letztlich blieb die Materie zurück. Siehe Supersymmetrie.
In der folgenden Strahlungs-Ära entstanden Wasserstoff (auch: Protium), Deuterium und Tritium.
Eine Million Jahre nach dem Urknall begann die heutige Materie-Ära. Die Wasserstoffwolken bildeten Galaxien und Sterne, und in jenen fusionierte der Wasserstoff zu Helium bis Kohlenstoff und Eisen, den in unserem Universum verbreitetsten chemischen Elementen.
Man vermutet, dass durch die Kollision von Neutronensternen, aber insbesondere auch in Supernovae weitere, schwerere, seltenere Elemente entstanden sind, wie Gold, Blei und Uran.
Eigenschaften von Materie
Materie hat einige wichtige Eigenschaften:
- Masse
- Volumen
- Struktur
- Stoffmenge
- Wärmeenergie
Komplikationen
Mit der Entwicklung der Speziellen Relativitätstheorie
und der Quantenmechanik stellte Albert Einstein die bekannte Formel
E = mc² (Energie = Masse × Lichtgeschwindigkeit²) auf.
Hierdurch kann man auch elektromagnetischer Strahlung (Licht, Wärmestrahlen etc.), deren Elementarteilchen, das Photon, keine Ruhemasse hat, eine 'dynamische' Masse zuordnen.
Umgekehrt haben auch massive Materieteilchen Welleneigenschaften (siehe Materiewelle).
Beispielsweise hat ein Elektronenstrahl eine von der Energie
der Elektronen abhängige De-Broglie-Wellenlänge
(nach Louis Victor de Broglie).
Man spricht vom Welle-Teilchen-Dualismus.
Daher wird die Bedingung, dass Materie Masse haben muss, durch die Bedingung,
dass Materie Ruhemasse haben muss, ersetzt.
Zusammenfassend kann man sagen, dass Materie aus Atomen besteht, welche
wiederum aus Fermionen aufgebaut sind.
Keine Materie
- Dagegen zählt man elektromagnetische Strahlung, genau wie alle anderen (ruhemasselosen) Bosonen, nicht zur Materie.
- mathematische Konzepte wie Punkt, Gerade, Ebene sind materielos
- Vakuum enthält wenig oder keine Materie
Literatur
- Thomas Ziegler: Warum gibt es Materie? Physik in unserer Zeit 34(2), S. 61 – 62 (2003), ISSN 0031-9252
- James M. Cline: Der Ursprung der Materie. Spektrum der Wissenschaft, November 2004, S. 32 - 41, ISSN 0170-2971
- Hubertus M. Thomas, Gregor E. Morfill: Plasmakristalle an Bord der ISS: Komplexe Plasmen in Schwerelosigkeit. Physik in unserer Zeit 36(2), S. 76 - 83 (2005), ISSN 0031-9252
- Reinhard Stock: Die Geburt der Materie im Urknall. Physik in unserer Zeit 36(3), S. 107 (2005), ISSN 0031-9252
Siehe auch
- Weiche Materie
- Immaterialität, Stoff, Form, Hylemorphismus, Materia prima
- Feststoff, Flüssigkeit, Gase, Plasma (Physik), Kristall
- chemische Verbindung, Lösung (Chemie), Gemisch
- Elementarteilchen
- Materialität
Weblinks
- [http://www.reisegeschichte.de/chem_begriffe.htm Definition chemischer Grundbegriffe]
- [http://www-public.tu-bs.de:8080/~zelesnik/materie/ Was ist Materie?] (Referat über 'Philosophische Probleme der modernen Physik')
- [http://www.neues-weltbild.de/awm.htm Materie als Hierarchie von Zeit, Raum, Energie und Masse]
Kategorie:Physik
Kategorie:Metaphysik
Kategorie:Ontologie
ja:物質
ko:물질
ms:Jirim
simple:Matter
SignalDer Begriff Signal (v.lat. signalis = dazu bestimmt, ein Zeichen (signum) zu geben) ist ein optisches oder akustisches Zeichen mit einer bestimmten Bedeutung.
# Am häufigsten bedeuten Signale eine Gefahr oder die Aufforderung zum Beginn (freie Fahrt, Signal zum Angriff usw). Darüber hinaus wird der Begriff besonders in 2 Fachgebieten verwendet:
# im Eisenbahnverkehr für aufgestellte Schilder, Semaphore oder fernbediente Lichtsignale (in der Schweiz auch allg. für Verkehrszeichen)
# in der Physik und Kybernetik als Träger einer Information - z.B. die Modulation einer Trägerwelle oder eine lokal abweichende Wirkung in einem Kraftfeld.
Allgemeines
Falls das Signal eine Bedeutung enthält, kann es zur Übertragung einer Nachricht genutzt werden. Auch ohne dass ein Signal eine im vorhinein bekannte Bedeutung enthält (Fall 3), kann es Information tragen. Auch von elektrischen, chemischen oder körpersprachlichen Zeichen kann Signalwirkung ausgehen - z.B. bei einem Duftstoff oder einer "sprechenden Geste".
Wird ein Signal zur Auswertung von Information genutzt, nennt man es Nutzsignal. Behindert es die Übertragung von Information, so heißt es Störsignal.
Forscher der Universität Genf konnten 2004 erstmals experimentell nachweisen, dass die Signalgeschwindigkeit niemals größer sein kann, als die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum (299 792,5 km/s). Dies gilt, obwohl die sogenannte Gruppengeschwindigkeit, d.h. die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Lichtpulse in einem Glasfaserkabel (oder einem anderen dichten Medium), fast das Doppelte der Lichtgeschwindigkeit erreichen kann (N. Gisin et al., Physical Review Letters Vol.93, Art. 203902).
Spezielle Bedeutungen
In bestimmten Fachgebieten hat der Signalbegriff eine speziellere Bedeutung:
Verkehrswesen
im Verkehrswesen ein für den Verkehrsteilnehmer an der Strecke aufgestelltes Zeichen, das z.B. Aussagen über Befahrbarkeit und Höchstgeschwindigkeit eines bestimmten Streckenabschnitts trifft. Man unterscheidet folgende Signale:
- Eisenbahnsignale, v.a. Haltesignale
- Lichtsignalanlagen im Straßenverkehr
- Signale nach der Verordnung über den Bau und Betrieb der Straßenbahnen (BOStrab)
Prozesssymbol
eine bestimmte, definierte, wiedererkannte Form eines dynamischen Vorgangs, der als Verweis auf ein anderes Ereignis oder einen anderen Vorgang dient. Insbesondere Prozess- oder Zustandsänderungen. (Prozesssymbol) Als Symbol Ausdruck einer wie auch immer gearteten Kommunikation bzw. eines Benachrichtigungsvorganges innerhalb
eines Sinnessystems.
Messwesen
Messsignale im Zeitbereich, die meist in Form eines analogen Spannungsverlaufs vorliegen, werden auch Zeitsignale genannt.
Computer
eine kurze, vordefinierte Nachricht an ein Computerprogramm.
Elekrotechnik
in der Elektrotechnik der Zeitverlauf einer übertragenen elektrischen Größe, s. auch Zeitsignal.
Militär
Im Militärwesen verwendet man Signale, um freundlichen oder feindlichen Truppen Informationen zukommen zu lassen; siehe Schamade, Flaggensignal.
Ein politisches Signal ist eine Handlung, von deren Vorbild- und anderer Wirkung oder deren kulturell implizierten Bedeutungen eine Beeinflussung der Akteure eines politischen Systems erwartet wird.
Politische Zeitschrift
"Signal" war außerdem der Name eines Propagandamagazins der Nationalsozialisten im dritten Reich, das eine Auflage von bis zu 2.500.000 erreichte und in 25 Sprachen veröffentlicht wurde.
Sicherheit
Siehe Notsignal.
Siehe auch:
- Funksignal, Radiosignal, Lichtsignal
- Not- und Warnsignal, Leuchtkugel
- Startsignal, Fanfare, Pausenzeichen, Zeitzeichen
- Kompander, Signaltaste, Signalisierung
- Hochwacht.
Kategorie:Kommunikation
Kategorie:Nachrichtentechnik
ja:??
Energie
Energie ist eine physikalische Zustandsgröße. Üblicherweise wird für die Energie das Formelzeichen E verwendet. Die Energie E eines Systems lässt sich selbst nicht messen, sie wird berechnet oder über die durch sie verrichtete Arbeit bestimmt.
Der Begriff wurde von dem schottischen Physiker William John Macquorn Rankine im Jahr 1852 im heutigen Sinn in die Physik eingeführt und leitet sich aus dem Griechischen ab: εν = in, innen und εργον = Werk, Wirken. Energie bedeutet ganz allgemein also eine den in der Physik betrachteten Objekten innewohnende Wirksamkeit. Zuvorderst wird sie als etwas verstanden, das in Arbeit umgewandelt werden kann. Energie ist danach die Fähigkeit eines Körpers, Arbeit zu verrichten. Vor 1852 wurde für Energie der Begriff Kraft, in Deutschland auch "lebendige Kraft", benutzt. Der neuerdings an Stelle von Wärmeenergie benutzte Begriff innere Energie ist ebenso pleonastisch gebildet wie etwa nasser Regen oder weißer Schimmel; philologisch korrekt müsste hier von innerer Energie gesprochen werden.
Energieformen
Bei den physikalischen Vorgängen treten viele verschiedene Energieformen auf, die hier zu 4 Gruppen zusammengefasst sind. Da diese Einteilung willkürlich ist, gibt es Sammelbegriffe für Energieformen, die spezielle Energieformen aus unterschiedlichen Gruppen kombinieren.
Energie ist, unabhängig von der Energieform, eine charakterisierende Größe für den Zustand eines Systems, eine so genannte Zustandsgröße.
Mechanische Energie
Die Energie eines mechanischen Systems kann immer als Summe von kinetischer und potenzieller Energie dargestellt werden. Die beiden Begriffe werden über die klassische Mechanik und die Quantenmechanik hinaus in fast allen Bereichen der Physik verwendet.
- Kinetische Energie wird auch als Bewegungsenergie bezeichnet. Sie wird durch die Bewegung eines Systems gegenüber eines anderen Systems und durch seine Masse bestimmt und setzt sich aus Translationsenergie und Rotationsenergie zusammen.
- Potentielle Energie wird auch als Lageenergie bezeichnet. In der Mechanik ist sie die Energie eines Systems, die es durch seine Lage in einem Kraftfeld besitzt, zum Beispiel im Gravitationsfeld der Erde.
- Schwingungsenergie: Beim Pendel wechselt die potentielle Energie bei maximaler Auslenkung mit der gleich großen kinetischen Energie während des Durchgangs durch die Ruhelage ab. Über die Mechanik hinaus sind Schwingungen allgemein durch einen periodischen Wechsel zwischen zwei Energieformen charakterisiert.
- Elastische Energie ist die potentielle Energie der aus ihrer Ruhelage verschobenen Atome oder Moleküle in einem elastisch deformierten Körper, beispielsweise einer mechanischen Feder. Allgemein bezeichnet man die Energie, die bei der elastischen oder plastischen Verformung in dem Körper gespeichert (oder freigesetzt) wird, als Deformationsenergie.
- Schallenergie: Beim Schall schwingen die Atome in Folge der Elastizität eines Festkörpers oder der Kompression einer Flüssigkeit oder eines Gases im Takt der Frequenz zwischen der potenziellen Energie der Auslenkung aus ihrer Ruhelage und der kinetischen Energie beim Durchgang durch diese Ruhelage. Der Begriff akustische Energie bezieht sich auf alle akustische (teils nicht von Menschen wahrnehmbare) Schwingungen.
- Wellenenergie ist ein Sammelbegriff, der nicht nur auf die akustischen Wellen zutrifft, sondern auf alle räumlich ausgebreiteten Schwingungsphänomene wie z. B. Wasserwellen und elektromagnetische Wellen.
Weder Schwingungs-, noch Schall- noch Wellen-Energie sind eigene Energien als Zustandsgrössen, denn Schwingung, Schall und Welle beschreiben in der Zeit ablaufende Vorgänge, also keine Zustände. In den Erläuterungen werden auch richtig die Energien (potentielle und kinetische) genannt, die als mechanische Energien alleine bei diesen Vorgängen wesentlich sind.
Elastische Energie ist die potentielle Energie in der Ruhelage. Wird ein Körper aus der Ruhelage verschoben, so ergibt sich eine potentielle Energieänderung, die durch die Verschiebung bewirkt wird und die in die Energiebilanz gehört.
Solche unscharfen Erläuterungen zu Energien erschweren ihre sorgfältigen Definitionen.
Thermische und innere Energie
Thermische Energie ist die Energie, die in der ungeordneten Bewegung der Atome oder Moleküle eines Stoffes gespeichert ist. Thermische Energie wird umgangssprachlich oft auch fälschlicherweise als Wärmeenergie, Wärmeinhalt oder Wärmemenge bezeichnet. Die Erscheinungsformen der thermischen Energie werden durch die Thermodynamik beschrieben. Ein anschauliches Beispiel für die komplexen Abhängigkeiten der dabei zu beobachtenden physikalischen Phänomene ist das Schmelzen von Eis und das Entstehen von Wasserdampf aus Wasser durch Zufuhr von thermischer Energie.
Die Summe aus thermischer Energie, Schwingungsenergie im Körper und Bindungsenergie bezeichnet man als Innere Energie (philologisch korrekt eigentlich innere Ergie; vgl. Einleitung des Artikels Energie).
Elektrische und magnetische Energie
- Elektrische Energie ist als potenzielle Energie im elektrostatischen Feld von elektrischen Ladungen gespeichert.
- Magnetische Energie ist im magnetischen Feld enthalten.
- Elektromagnetische Schwingungsenergie: Durch Induktion wechselt elektrische Energie im Takt der Frequenz mit magnetischer Energie. Dies findet in elektrischen Schwingkreisen statt, aber auch im Raum, in dem sich das elektromagnetische Feld ausbreitet. Dann spricht man von elektromagnetischer Strahlungsenergie oder Photonenenergie und speziell für den sichtbaren Frequenzbereich von Lichtenergie.
Bindungsenergie
- Chemische Energie: Energie, welche in der chemischen Bindung von Atomen oder Molekülen enthalten ist. Sie wird bei exothermen Reaktionen frei und muss für endotherme Reaktionen hinzugefügt werden.
- Kernenergie: Energie der Bindung der Protonen und Neutronen im Atomkern. Sie wird bei einer Kernreaktion in die Bindungsenergie der Reaktionsprodukte, also neuer Atomkerne umgesetzt, und in verschiedene Arten von Strahlung.
Materie
Masse und Energie sind äquivalent (Albert Einstein).
:
Dies wird z. B. bei der Kernspaltung und der Kernfusion ausgenutzt. Außer bei Experimenten in der Elementarteilchenphysik und manchen Kapiteln der Astrophysik ist jedoch die mit Energieänderungen des Systems einhergehende Massendifferenz weit unterhalb der Messgenauigkeit. In einigen Bereichen der Physik rechnet man in natürlichen Einheiten (), sowohl für Energie als auch für Masse benutzt man die Einheit Elektronenvolt.
Umwandlung der Energieformen und Energienutzung
Energie kann in physikalischen Vorgängen weder erzeugt noch vernichtet, sondern nur in verschiedene Energiearten umgewandelt werden. In einem geschlossenen System gilt der Energieerhaltungssatz, der einer der am genauesten experimentell gesicherten Sätze der Physik ist. Auch die Theorie unterstützt diese Überzeugung: In abgeschlossenen Systemen ist Energie eine Erhaltungsgröße.
In offenen Systemen hat die Energie Neigung, den zur Verfügung stehenden Raum gleichmäßig auszufüllen. Die dabei auftretenden und zu beobachtenden physikalischen Gesetzmäßigkeiten führen zur Entropie, einer thermodynamischen Zustandsgröße mit dem gleichen Stellenwert wie die Energie.
Durch eine am System verrichtete Arbeit wird die Energie des Systems erhöht. Verrichtet das System selbst Arbeit, so wird seine Energie geringer. Die Arbeit verursacht hier also eine Zustandsänderung in Form einer Temperatur-, Form-, Lage- oder Beschleunigungsänderung.
Der Begriff Energienutzung bezieht sich auf die Umwandlung von einer Energieform in eine andere Energieform (→ Arbeit). Eine Energieerzeugung ist aufgrund des Energieerhaltungssatzes nicht möglich. Das gleiche gilt für Energieverbrauch, Energieverschwendung, Energiesparen und Energieverlust. In der Umgangssprache werden diese Worte oft mit moralischer Wertung für die Energieumwandlung verwendet. Weiterhin ist es nicht möglich, die Energieformen beliebig ineinander umzuwandeln. Insbesondere ist es unmöglich, dass ein System seine Wärmeenergie komplett als Arbeit abgibt.
Beispiele für die Energieumwandlung sind die Erzeugung von Licht und Wärme aus elektrischer Energie über einen elektrischen Widerstand und die Umwandlung der elektrischen Energie mit Hilfe des Elektromagnetismus über magnetische Felder in einem Elektromotor in kinetische Energie.
Chemische Energie eines Brennstoffs wird bei der Verbrennung in Wärmeenergie verwandelt oder in Verbrennungsmotoren (als Kraftstoff) in kinetische Energie umgewandelt. Abhängig vom Wirkungsgrad der Motoren wird ein relativ großer Anteil der verbrauchten Energie direkt in Abwärme umgewandelt.
Kinetische Energie wird bei der Bewegung entgegen dem Schwerefeld der Erde, also bergauf, in potentielle Energie oder über Reibung in Wärmeenergie oder akustische Energie umgewandelt.
In Elektrizitätswerken wird elektrischer Strom erzeugt. Entweder wird dabei vorhandene potentielle Energie (Speicherkraftwerk) oder kinetische Energie (Laufkraftwerk, Windenergieanlage) über Generatoren in elektrische Energie umgewandelt oder es wird der Umweg über eine Wärmekraftmaschine gewählt, um aus Wärme Energie zu gewinnen. Beispiele dafür sind Wärmekraftwerke, die mit Kohle, Öl, Gas, Biomasse, Kernkraft oder auch Müll betrieben werden.
Strahlungsenergie, auch in Form von akustischer Energie, wird beim Auftreffen auf eine absorbierende Fläche meistens in Wärmeenergie verwandelt.
Energieversorgung und -verbrauch
Mit Energieversorgung und -verbrauch( - ) wird die Nutzung von verschiedenen Energien in für Menschen gut verwendbaren Formen bezeichnet. Die von Menschen am häufigsten benutzten Energieformen sind Wärmeenergie und Elektrizität. Die menschlichen Bedürfnisse richten sich vor allem auf die Bereiche Heizung, Nahrungszubereitung und den Betrieb von Einrichtungen und Maschinen zur Lebenserleichterung. Hierbei ist das Thema Fortbewegung und der Verbrauch z. B. fossiler Energieträger in Fahrzeugen nicht unerheblich.
Die verschiedenen Energieträger können über Leitungen die Verbraucher erreichen, wie typischerweise elektrischer Energie, Erdgas, Fernwärme und Nahwärme, oder sie sind weitgehend lagerfähig und beliebig transportfähig, wie z. B. Steinkohle und Braunkohlen, Heizöle, Kraftstoffe (Benzine, Dieselkraftstoffe), Industriegase,
Kernbrennstoffe (Uran), Biomassen (Holz u. a.).
Der Energieverbrauch ist weltweit sehr unterschiedlich und in den Industrieländern um ein vielfaches höher als z. B. in der dritten Welt.
In industriell hoch entwickelten Ländern haben sich seit dem 19. Jahrhundert Unternehmen mit der Erzeugung und Bereitstellung von Energie für den allgemeinen Verbrauch beschäftigt. Hierbei steht die zentrale Erzeugung von elektrischer Energie sowie die Übertragung an die einzelnen Verbraucher im Vordergrund. Weiterhin ist die Beschaffung, der Transport und die Verwandlung von Brennmaterial zu Heizzwecken ein wichtiger Wirtschaftszweig.
Ca. 40 Prozent des weltweiten Energiebedarfes wird durch elektrische Energie gedeckt. Spitzenreiter im Verbrauch dieses Anteils sind mit ca. 20 Prozent elektrische Antriebe. Danach ist die Beleuchtung mit 19 Prozent, die Klimatechnik mit 16 Prozent und die Informationstechnik mit 14 Prozent am weltweiten elektrischen Energiebedarf beteiligt.
( - ) Energie kann nicht im eigentlichen Sinne verbraucht werden, sie kann nur von einer Form in eine andere umgewandelt werden. (Energieerhaltungssatz)
Energieträger
Hauptartikel: Energieträger
Erschöpfliche Energieträger
- Kohle (Steinkohle, Braunkohle)
- Torf
- Erdöl
- Ölsande/Ölschiefer
- Erdgas
- Gashydrat (noch ungenutzt auf dem Meeresboden)
(alles chemische Energie)
- Uran (Kernspaltung)
- Plutonium (Kernspaltung)
- Wasserstoff (Deuterium und Tritium in Kernfusionsreaktoren)
(alles Kernenergie)
Erneuerbare Energieträger
(siehe auch Erneuerbare Energie)
- Bioenergie/Biomasse (chemische Energie)
- Geothermie (thermische Energie)
- Solarenergie (Strahlungsenergie)
- Wasserkraft (potentielle und kinetische Energie)
- Windenergie (kinetische Energie)
Formeln
- Potenzielle Energie im Gravitationsfeld: ist gleich Gewichtskraft mal Höhe.
Diese Formel ist im Schwerefeld eines Himmelskörpers mit Radius nur eine Näherung, genauer ist: .
- Potenzielle Energie einer gespannten Feder: , wobei D die Federkonstante und s die Auslenkung der Feder aus der Ruhelage ist.
- Energie eines elektrischen Feldes: , wobei Q die Ladung und C die Kapazität ist.
- Äquivalenz von Masse und Energie: , wobei die Ruhemasse des Körpers und c die Lichtgeschwindigkeit ist.
- Nach dem Welle-Teilchen-Dualismus ist Strahlungsenergie , wobei h das Planck’sche Wirkungsquantum und die Frequenz ist.
- Klassische kinetische Energie:
- Relativistische kinetische Energie:
- Energie eines Erdbebens: , wobei M die Magnitude auf der Richterskala ist und E die Einheit „Tonnen TNT“ besitzt.
- Arbeit (Energieänderung) , wobei P die Leistung und t die Zeit ist.
Bemerkungen:
1. Die hier aufgeführten "Formeln" sind die Definitionen der verschiedenen Energien als Zustandsgrößen. Formeln, z. B. die für den freien Fall, sind die mathematische Darstellung für den Vorgang.
2. Für alle Energiedefinitionen wird ein großes E für Energie verwendet, obwohl in einigen Fällen nicht Energien E, sondern bezogene Energien e definiert werden. Die "Federenergie" ist die auf eine Feder bezogene Energie e =E/Feder. Die "Strahlungsenergie" ist die auf auf ein Photon bezogene Energie e = E/Photon. Jede Energieform Ej besteht aus einer Quantitätgröße Mj und der bezogenen Energie ej : Ej = Mj ej. Nur die so definierten Energieformen Ej treten primär in Energiebilanzen auf.
3. Arbeit ist keine energetische Zustandsgröße, wie die anderen hier definierten Energieformen. Arbeit ist eine Vorgangsgröße, die eine Energieänderung in einem System bewirken kann. Eine andere übliche Definition ist Arbeit ist
Die SI-Einheit der Energie ist das Joule.
1 J = 1 Nm = 1 Ws = 107 erg = 0,2388 cal = 0,102 kpm = 0,2778·10-6 kWh
Die folgende Aufstellung soll helfen, ein Gefühl für die Größenordnungen von Energie zu erhalten. Der Hauptartikel findet sich unter Größenordnung (Energie).
; 1 J = 1 Ws = 1 Nm : potentielle Energie, die beim Anheben einer Schokoladentafel (ca. 100 g) um 1 Meter in dieser gespeichert wird.
; 1,0·100 J = 10-3 kJ : ungefährer täglicher körperlicher Energieumsatz eines Menschen.
; 3,6·106 J = 3600 kJ = 3600 kWs = 1 kWh : Abrechungseinheit für Strom, Gas usw.
; 2,9·107 J = 8,141 kWh = 1 kg SKE : eine Steinkohleeinheit entspricht der Energiemenge, die beim Verbrennen von 1 kg Steinkohle umgewandelt wird. Dies ist ein gängiges Maß bei der Angabe von Primärenergie-Mengen. (1998 betrug der weltweite Primärenergie-Umsatz 14,1 Gt SKE = 390·1018 J)
; 1 eV = 1,602 176 462(63) · 10-19 J : Die Einheit Elektronvolt wird unter anderem in der Festkörper-, Kern- und Elementarteilchenphysik verwendet. Ein Photon von violettem Licht hat eine Energie von ca 3 eV, eines von rotem ca. 1,75 eV.
Siehe auch
- Größenordnung (Energie) - eine wertmäßige Zusammenstellung von alltäglichen und unalltäglichen Energien, die uns umgeben, ideal um Größenvergleiche aufzustellen.
- Energieerhaltung
- Energieeinsparung
- Energiemix
- Nutzpflanzen#Energie und Kraftstoffe liefernde Pflanzen
Weblinks
- [http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v=alpha/centauri/v/&g2=1&f=021110.rm Was ist Energie?] Real Video (Aus der Fernsehsendung Alpha Centauri)
- [http://www.physik.uni-muenchen.de/leifiphysik/web_ph09/materialseiten/06_energie.htm Versuche und Aufgaben zur Energie]
- [http://www.energie-evolution.de/ Beschreibung von regenerativen Energiequellen]
- [http://www.rettet-unsere-welt.de/index.php?page=wissen&p2=geraete_leistungen Energiebedarf einiger typischer Haushaltsgeräte]
- [http://www.energie-zeitung.de/ Energie sparen, Heizung,Geothermie und Wärmepumpe]
- [http://www.hellfirez.de/web/referate/inhalte/Physik_Energie.htm Erzeugung von elektrischer Energie allgemein und anhand verschiedener Beispiele]
- [http://www.erdwaerme-zeitung.de/ Infos über Erdwärmeheizung und Geothermie]
- http://www.greenribbonpledge.com (engl.)
Kategorie:Physik
Kategorie:Erneuerbare Energie
ja:エネルギー
ko:에너지
ms:Tenaga
simple:Energy
th:พลังงาน
ApparatusdebatteAls Apparatusdebatte bezeichnet man in der Filmtheorie einen Versuch, den Film auf neue Weise in der Technik- und Kulturgeschichte zu verorten. Im Mittelpunkt standen die Begriffe des Dispositivs und der der Ideologie.
Die Diskussion wurde ab 1969 vor allem in Frankreich und bis Mitte der 80er Jahre dann in USA fortgesetzt.
Siehe auch
- Apparatustheorie
- Dispositivwechsel
Literatur
- Jean-Louis Baudry: Effets idéologiques produits par l'appareil de base. In: Cinéthique, Nr. 7/8, 1970 (englisch Übersetzung: Ideological Effects of the Basic Cinematographic Apparatus. In: Film Quarterly, Nr. 27, Winter 1974/75)
- Jean-Louis Baudry: Le dispositif. Approches métapsychologiques de l'impression de réalité. In: Communications, Nr. 23, 1975, S. 56-72 (engl. Übersetzung: The Apparatus. Metapsychological Approaches to the Impression of Reality in Cinema. In: Philip Rosen (Hrsg.): Narrative, Apparatus, Ideology. A Film Theory Reader. Ney York 1986, S. 299-318
- Jean-Louis Comolli: Machines of the Visible. In: Teresa de Lauretis und Stephen Heath (Hrsg.): The Cinematic Apparatus. London 1980, S. 121-143.
- Jean-Louis Comolli: Technique et idéologie. Caméra, perspective profondeur du champ. In: Cahiers du cinéma, Nr. 229, Mai 1971 bis Nr. 241, Sept./Okt. 1972 (englische Übersetzung: Technique and Ideology. Camera, Perspective Depth of Field (Part 1). In: Film Reader, Nr. 2, Jan 1977, Northwestern University, Film Division, Evanston (USA), 128-140, und: Technique and Ideology. Camera, Perspective Depth of Field (Parts 3 and 4). In: Philip Rosen (Hrsg.): Narrative, Apparatus, Ideology. A Film Theory Reader. New York 1986, S. 421-443
- Marcelin Pleynet: Économique, idéologique, formel... In: Cinéthique, Nr. 3, 1969, S. 7-14
- Heide Schlüpmann: Schaulust und Ästhetik: Reflexionen zwischen Apparatusdebatte und feministischer Filmtheorie, S. 35-42. In: Knut Hickethier und Hartmut Winkler (Hrsg.): Filmwahrnehmung. Berlin 1990
Weblinks
- http://wwwcs.upb.de/~winkler/flogging.html - Flogging a dead horse? Zum Begriff der Ideologie in der Apparatusdebatte bei Bolz und bei Kittler (von Hartmut Winkler)
Kategorie:Film
BewegungsapparatDer Bewegungsapparat (lat. Apparatus locumotorius) ist ein Organsystem, welches für die Aufrechterhaltung der Form des Körpers und dessen Bewegung dient. Zum Bewegungsapparat zählen die Knochen, die Gelenke und die Muskeln.
Die Gesamtzahl der Knochen stellt das Skelett oder Skelettsystem (Systema skeletale) dar, welches bei höheren Tieren einschließlich des Menschen als Endoskelett (im Inneren des Körpers) ausgebildet ist. Dieses Körpergerüst bestimmt maßgeblich die Gestalt eines Individuums und verleiht ihm Stabilität. Die Knochen sind durch Gelenke beweglich miteinander verbunden. Knochen und Gelenke werden auch als "passiver Bewegungsapparat" zusammengefasst.
Die Skelettmuskeln dienen der Ausführung von Bewegungen der Knochen zueinander in den Gelenken. Sie werden auch als "aktiver Bewegungsapparat" bezeichnet.
Neben der Bewegungsfunktion ist der Bewegungsapparat in weitere Körperfunktionen einbezogen. So ist das Skelett Speicher für Kalzium und Phosphor, welche bei Bedarf aus den Knochen mobilisiert werden. Die bei der Muskelarbeit entstehende Wärme ist ein wichtiger Beitrag zur Thermoregulation.
Literatur
Norbert Ulfig, Frank Neudörfer: Bewegungsapparat, 2002 (ISBN 3805573154)
Kategorie:Anatomie
Fundus
Der Fundus (lat. Grundstock, Bestand) ist eine Sammlung von Gegenständen (Requisiten), die für die Realisation von Aufführungen oder Ausstellungen der darstellenden Kunst benötigt werden. Im übertragenen Sinne bezeichnet man auch den Raum, in dem die Sammlung aufbewahrt wird, als Fundus. Andere Bereiche benutzen den Begriff im Sinne von "Grund" oder "Basis".
darstellenden Kunst
Requisiten
Theater
Für Aufführungen auf Bühnen (Schauspiel, Musiktheater, Show) werden stilgenaue Requisiten aus der Epoche benötigt, in der die Aufführung handelt. Der Requisiteur / die Requisiteurin greift dafür zunächst auf den Bestand an Requisiten aus früheren Produktionen zurück, die im eigenen Theaterfundus wohlgeordnet nach Zeiträumen und/oder Themenkreisen eingelagert sind. Fehlen die benötigten Requisiten, werden sie in den hauseigenen Werkstätten hergestellt oder im Handel zugekauft. Diese Gegenstände ergänzen dann nach Abschluss der Aufführungen den eigenen Fundus. Im Bedarfsfall werden Requisiten auch von fremden Theaterfundus oder kommerziellen Anbietern ausgeliehen. Viele Theater öffnen ihre Fundus (zeitweise) auch für die Allgemeinheit und bieten die Möglichkeit, Kostüme auszuleihen.
Film
Jede größere Filmgesellschaft (MGM, Bavaria ...) besitzt einen eigenen, umfangreichen Fundus an großen Requisiten wie Fahrzeuge, Einrichtungen oder Bauteile. Eine große Kostümsammlung gehört ebenso zum Fundus eines Filmateliers wie Waffenimitationen jeder Art. Kleinrequisiten hingegen werden oft von Theatern ausgeliehen. Einige kommerzielle Fundus haben sich spezialisiert und verleihen zum Beispiel seltene Automobile, historische Flugzeuge oder Schiffe.
Museum
Im Fundus eines Museums werden die derzeit nicht ausgestellten Objekte eingelagert. Bei Sonder- und Themenausstellungen gelangen sie dann in die Ausstellungsräume oder werden auch für einen bestimmten Zeitraum an andere Museen oder Wanderausstellungen ausgeliehen. Eine "Dauerleihgabe" stammt in der Regel aus dem Fundus eines fremden Museums oder Sammlers.
Kosten
Anlage und Unterhaltung eines Fundus verursachen hohe Kosten für Lagerhaltung (Erstellung oder Miete, Energie), Pflege (Reinigung, Reparatur, Raumklima) und Verwaltung (Personal, Katalogisierung, Fremdausleihe). Um diese Kosten zu mindern, werden regelmäßig Teile des Fundus veräußert.
Verkauf
In der Natur eines Fundus liegt es, dass er durch ständige Neuzugänge immer größer wird. Wenn eine räumliche Erweiterung nicht möglich ist, bleibt neben der Auslagerung in ortsfremde Gebäude nur der Verkauf eines Teils der Sammlung. Dies geschieht in der Regel durch Auktionen, die, handelt es sich zum Beispiel um Kostüme berühmter Darsteller, weltweit Beachtung finden und beträchtliche Erlöse erzielen.
andere Bedeutungen
Mode und Design
Im Zusammenhang mit Mode und Textildesign greifen die Macher gerne auf bereits Dagewesenes zurück. Hierfür sind die eingelagerten, vergangenen Kollektionen der Konfektionisten unerlässlich. Auch diese Branche nennt ihre "Kleidersammlung" Fundus.
Medizin
Außerdem bezeichnet der Mediziner mit Fundus den Teil eines Hohlorgans. Besonders hingewiesen sei auf den "Fundus uteri" (den Gebärmuttergrund) und den "Fundus ventriculi" (den Magenboden). Ausführlicheres siehe Fundus (Medizin)
Journalismus
Im Bemühen, Synonyme für die Begriffe "Erfahrung" und "Wissensschatz" zu finden, benutzen Journalisten gerne ebenfalls das Wort Fundus und bezeichnen damit die Sammlung alles Erlernten und Erfahrenen, die ein Mensch in seinem Gehirn gespeichert hat.
Architektur
In der Architektur bezeichnet man die Sammlung von Stilelementen vergangener Bauepochen ebenfalls als Fundus, aus dem der Planer jederzeit Teile entnehmen und in neue Entwürfe einfließen lassen kann.
Musik
Ähnlich der Architektur bedienen sich Komponisten und Arrangeure aus dem Musikfundus, der Sammlung zeitgenössischer musikalischer Stilelemente und Tonfolgen.
allgemein
Umgangssprachlich werden alle selten benutzten Gegenstände des Hausrats oder der Arbeitsmittel, die irgendwo verstaut sind, oft etwas abwertend als Fundus bezeichnet.
Weblinks
[http://www.fta-fundus.de Fundus der Bavaria-Film]
[http://www.fundus-berlin.de Kommerzieller Fundus in Berlin]
[http://www.deutsche-oper-am-rhein.de Theaterfundus Düsseldorf]
Kategorie:Theater
MaterialDas Aussehen von Objekten mit definiertem Material kann in der 3D-Computergrafik simuliert werden, siehe dazu Material (3D-Computergrafik).
----
Material ist in der Fertigungstechnik ein Sammelbegriff für Rohstoffe, Werkstoffe, Halbzeuge, Hilfsstoffe, Betriebsstoffe, Teile und Gruppen. Es ist der Grundstoff zur Produktion oder Herstellung bestimmter Erzeugnisse bzw. Produkte.
Meist liegt das Material in Rohform vor, manchmal ist auch eine Vorbearbeitung nötig (z. B. bei Textilien – Spinnen und Weben). Grob gesagt kann man Material als nicht fertiges Gebrauchsgut oder als Arbeitsgegenstand des Menschen bei der Arbeit bezeichnen. In der Materialwissenschaft unterscheidet man Material nach der stofflichen Zusammensetzung und den jeweiligen Bearbeitungs- und Gebrauchseigenschaften, also neben den Werkstoffen z. B. Naturstein, Metall, Textilien, Beton, Papier, Kohle, Salze und Gase.
Siehe auch: Werkstoff
Material ist auch ein Pseudonym eines Musikers: Bill_Laswell
!
Kategorie:Produktionswirtschaft
ja:材料
simple:Material
ProblemAls Problem bezeichnet man die Abweichung des Istzustandes vom Optimum.
Unter der Lösung eines Problems versteht man die Beseitigung dieser Abweichung mit dem Ziel der Annäherung an das Optimum oder dessen Erreichung.
Ein Problem ist gekennzeichnet durch ein Spannungsfeld zwischen dem Ziel (eines oder mehrerer Individuen) und einer gegebenen Ausgangssituation, die von diesem Ziel abweicht. Das Beseitigen eines Problems durch die Überwindung des beschriebenen Spannungsfeldes bezeichnet man als Problemlösen. Außerdem kann auch ein Konflikt ein Problem sein. Dieser besteht in unterschiedlichen, manchmal antagonistischen Auffassungen oder Einschätzungen einer Situation, in unterschiedlicher Bewertung, in unterschiedlichen Zielen, nicht in mangelndem Wissen.
Ein Problem ist nicht gleich einer Aufgabe. Für Aufgaben besitzen wir Regeln zur Lösung. Da wir alle über ein unterschiedliches Maß an Wissen verfügen, sind Probleme bzw. Aufgaben personenspezifisch.
Man unterscheidet Probleme, die nur für ein einzelnes Individuum existieren, von solchen, die für mehrere Individuen bestehen. Letztere können antagonistische Probleme sein. Beim Lösen antagonistischer Probleme kann es typischerweise zu neuen Problemen kommen, die auf Interessenkonflikten der beteiligten Individuen beruhen.
Lässt sich ein Gesamtproblem in mehrere Teilprobleme zerlegen, so bezeichnet man es als hierarchisch. Ist dies nicht möglich, so handelt es sich um ein elementares Problem.
Problemstrukturen
Wohldefiniertes vs. Nicht-Wohldefiniertes Problem
Bei einem Wohldefinierten Problem stehen die Merkmale der Lösung von vornherein fest. Beispiel: xxx oder ooo in einer Reihe beim xox-Spiel.
Dagegen ist bei einem Nicht-Wohldefinierten Problem keine Zielvorgabe definiert. Es ist Teil der Problemlösung, die Kriterien, welchen die Lösung des Problems gerecht werden soll, festzulegen. Beispiele: Entscheidung für einen Beruf, Wahl eines Urlaubsortes, behelfsmäßige Reparatur eines Defektes.
Entscheidungsprobleme vs. Optimierungsprobleme
Will man für bestimmte Problem nur wissen, ob eine Lösung existiert, ist jedoch nicht an deren weiterer Struktur interessiert, so spricht man von Entscheidungsproblemen. Will man jedoch wissen, wie genau eine Lösung des Problems aussieht, so spricht von Optimierungsproblemen.
Ein Beispiel hierfür:
; Entscheidungsvariante : Lässt sich eine Zahl x in ihre Primfaktoren zerlegen? Dies gilt für alle Zahlen .
; Optimierungsvariante : Wie sieht die Primfaktorzerlegung von x aus? Welche Primfaktoren hat x? Dies ist bei großen Zahlen nicht mehr so einfach zu bestimmen, es gibt verschiedene Verfahren zur Faktorisierung.
Viele Optimierungsprobleme sind nicht wesentlich schwieriger als ihre Entscheidungsvarianten, obwohl dies auf den ersten Blick durchaus zu sein scheint. Wie Probleme bezüglich ihrer Schwierigkeit eingeteilt werden können und wie sich diese Einteilungen zueinander verhalten, damit beschäftigt sich die Komplexitätstheorie der Informatik.
Problemeigenschaften
- Regularität
- Konsistenz
- Vorhersagbarkeit
- Kontinuität
- Zerlegbarkeit
- Lösungsdichte
- Merkmalsnamen
- Komplexität
- Grenzenlosigkeit
- Verschiedenheit
- Seltenheit von Lösungen
- Unvorhersagbarkeit
Berühmte Probleme
- Drei-Türen-Problem
- Hamiltonkreis-Problem
- Königsberger Brückenproblem
- Quadratur des Kreises
- Traveling-Salesman-Problem (Problem des Handlungsreisenden)
- Vier-Farben-Problem
- Turm von Hanoi
Charakterisierung von Problemen in der Informatik
In der Informatik spricht man von einem Problem, wenn von einem gegebenen Ausgangszustand eines Systems der gewünschte Zielzustand nicht ohne weiteres erreicht werden kann. Die zwischen Ist- und Soll-Zustand liegende Barriere muss durch Einsatz von Regeln oder Operatoren beseitigt werden. Ein formaler Ansatz zur Beschreibung von Problemen sieht folgendermaßen aus:
Ein Problem ist ein Quadrupel P = mit
- P: einer Menge von Problemzuständen
- : ist der Anfangszustand
- : eine Menge von Zielzuständen
- Op: eine Menge von (partiellen) Operationen o: P -> P.
Psychische Probleme
Psychische Probleme stellen oft eine erhebliche Belastung für den Betroffenen dar und können selten auf einfache Weise überwunden werden. Sie können Ursache oder Wirkung von Angst und Depressionen sein. Mit Ursachen und Beseitigung psychischer Probleme befassen sich beispielsweise Psychologie und Psychiatrie.
Gesellschaftliche Probleme
Gesellschaftliche Probleme entstehen durch unterschiedliche Traditionen, durch Ressourcenknappheit, durch unterschiedliche Eigentumsverhältnisse, konflikte zwischen gesellschaftlichen Gruppen. Auch gesellschaftliche Probleme werden heute mit wissenschaftlichen Methoden untersucht, zum Beispiel der Spieltheorie. Große Anstrengungen werden unternommen, um Problemlösungen auf friedlichem Wege zu erreichen. Oft erzeugen Problemlösungen neue Probleme, wie zum Beispiel bei Hartz IV. Gesellschaftliche Probleme können auch durch Grenzen des Wachstums, klimatische Änderungen oder Naturkatastrophen hervorgerufen werden.
Zitat
Auch Probleme möchten gerne am Leben bleiben. - Werner Winkler (Probleme schnell und einfach lösen, ISBN 3636070010, S. 13)
Probleme sind Probleme, weil sie aufrecht erhalten werden. - Steve de Shazer, zit. ebd. S. 24)
Es gibt keine Lösung, weil es kein Problem gibt. - Marcel Duchamp
Ein Problem ist die Differenz zwischen der Realität und einer Wunschvorstellung. - Ing. Andreas Grabenweger
Siehe auch
Problemlösungsprozess -- Lösung -- Intelligenz -- Denken und Problemlösen -- Rätsel -- Hindernis -- Gödelscher Unvollständigkeitssatz -- Entscheidbarkeit
Literatur
- Funke, J. (2003). Problemlösendes Denken. Stuttgart: Kohlhammer.
- Polya, George: Schule des Denkens (1995). Vom Lösen mathematischer Probleme. Tübingen und Basel: Francke.
- Edelmann, W. (1996). Lernpsychologie. Weinheim: Psychologie Verlags Union.
Kategorie:Abstraktum
Ripley's Believe It or Not!Ripley's Believe It or Not! deals in bizarre events and items so strange and unusual that readers might question the claims. The "Believe It or Not" franchise started in 1918 as a newspaper cartoon panel featuring unusual, hard-to-believe facts from around the world. Conceived and drawn by Robert Ripley, the panel proved popular and was later adapted into a wide variety of formats, including a radio program, a television show, a chain of museums, a pinball game and a series of books. They are all owned by the company Ripley's Entertainment.
Syndicated feature panel
Ripley's Entertainment
Originally involving sports feats, Ripley first called his feature Champs and Chumps, but less than a year later he changed the title to Believe It or Not, and it premiered on December 19, 1918 in the New York Globe. When the Globe folded in 1923, Ripley moved to the New York Evening News. That same year, Ripley hired Norbert Pearlroth as his researcher, and Pearlroth spent the next 52 years of his life in the New York Public Library, working ten hours a day and six days a week in order to find unusual facts for Ripley. Artists who worked on the feature after Ripley included Paul Frehm, his brother Walter Frehm and Don Wimmer.
At the peak of its popularity, the syndicated feature was read daily by about 80 million readers, and during the first three weeks of May, 1932, alone, Ripley received over two million pieces of fan mail. Dozens of paperback editions reprinting the newspaper panels have been published over the decades. Other strips and books borrowed the Ripley design and format, such as Strange As It Seemsby John Hix and It Happened in Canada. Recent Ripley's Believe It or Not! books containing new material have mostly done away with comic art in favor of photographs.
Believe It or Not! was the publication of artwork by Peanuts creator Charles M. Schulz. Schulz submitted an entry that claimed his dog "Spike" (later the inspiration for Snoopy) was "a hunting dog who eats pins, tacks and razor blades." Schultz drew the image of his dog himself.
Radio programs
In April of 1930, Ripley brought "Believe It or Not" to radio, the first of several series heard on NBC, CBS and Mutual. As noted by [http://www.otr.com/ripley_on_radio.html Ripley On Radio], Ripley's broadcasts varied in length from 15 minutes to 30 minutes and aired in numerous different formats. When Ripley's 1930 debut on The Collier Hour brought a strong listener reaction, he was given a Monday night NBC series beginning April 14, 1930, followed by a 1931-32 series airing twice a week. After his strange stories were dramatized on NBC's Saturday Party, Ripley was the host of The Baker's Broadcast from 1935 to 1937. He was scheduled in several different 1937-38 NBC timeslots and then took to the road with popular remote broadcasts. See America First with Bob Ripley (1939-40) on CBS expanded geographically into See All the Americas, a 1942 program with Latin music. In 1944, he was heard five nights a week on Mutual in shows with an emphasis on WWII. Romance, Rhythm and Ripley aired on CBS in 1945, followed by Pages from Robert L. Ripley's Radio Scrapbook (1947-48).
The early years of these radio shows were marked by nervousness on the part of Ripley who could sometimes be heard stuttering or dropping the scripts. As the years went on, the show became less about oddities and featured guest-driven entertainment such as comedy routines. Sponsors over the course of the program included Brown & Williamson's Pall Mall Cigarettes and General Foods. The program ended its successful run in 1948 as Ripley prepared to convert the show format to television syndication.
TV programs
To date, there have been at least four television series based upon the newspaper feature.
- The first Believe it or Not TV series, a live show hosted by Ripley, premiered March 1, 1949. Shortly after the 13th episode, Ripley died May 27, 1949 of a heart attack and was replaced by Robert St. John who served as host until the series ended on October 5, 1950. Prior to that TV series, Ripley had hosted a series of Believe it or Not! theatrical short films dating back to the 1930s.
- Ripley's Believe it or Not! aired from 1982 to 1986 on the American ABC Network. Character actor Jack Palance hosted the popular series throughout its run, while several different co-hosts appeared from season to season, including Palance's daughter, Holly Palance, actress Cathie Shirriff, and singer Marie Osmond. The 1980s series reran on the Sci-Fi Channel during the late 1990s.
- An animated series, Ripley's Believe it or Not!, was produced in 1999 and followed the adventures of "Michael Ripley", Robert Ripley's nephew.
- The most recent series based upon the comic strip, once again titled Ripley's Believe it or Not! also debuted in 1999 on TBS. Hosted by actor Dean Cain, the series took a slightly more sensationalistic approach to its subject matter, often finding excuses to show scantily clad women between coverage of legitimate oddities from the Ripley archives. It was also criticized for using subtitles when interviewing people with non-American accents. The series was cancelled in October of 2003. Like the previous syndicated live-action series before it, the series has been moved to the Sci-Fi Channel as reruns, as of 2005.
Museums
subtitles
subtitles
When Ripley first displayed his collection to the public at the Chicago World’s Fair in 1933, it was labeled Ripley’s Odditorium and attracted nearly two million visitors during the run of the fair. That successful exhibition led to trailer shows across the country during the 1930s, and Ripley's collections were exhibited at many major fairs and expositions, including San Francisco, San Diego, Dallas and Cleveland. In New York, the famed Times Square exhibit opened in 1940 on Broadway. In 1950, a year after Ripley's death, the first permanent Odditorium opened in St. Augustine, Florida.
As of October, 2005, there are 29 Ripley's Believe It or Not! Odditoriums around the world. Odditoriums, in the spirit of Believe It or Not!, are often more than simple museums cluttered with curiosities. Some include theatres and arcades, such as the one in Gatlinburg, Tennessee which features a motion theater. Others are constructed oddly themselves, such as the Orlando, Florida Odditorium which is built off-level. The first one was opened in Chicago in 1933, where apparently, Ripley had to place beds in the odditorium as over a hundred people fainted each day!
Ripley's second Odditorium, is located in the Castle Warden, which was purchased shortly after his death in 1949 and opened in 1950. Prior to becoming home to Ripley's vast collections from his many travels, "The Castle" as it is known, was a hotel which played host to many famous guests, including Ripley, himself who was a regular, and author Marjorie Kinnan Rawlings. "The Castle" was originally a Moorish Revival style mansion, built in 1887 by millionaire William Warden as a winter home. The popularity and success of this Museum, led Robert Ripley's heirs to open new establishments throughout the United States and the world. But "The Castle" remains the permanent home of Ripley's personal collections and the flagship of Odditoriums. Perhaps not surprisingly, it is also rumored to be haunted.
Gatlinburg
The original Gatlinburg, Tennessee museum, built in the 1970s, was destroyed by a massive fire caused by a faulty light fixture on July 14, 1992. The museum had to be completely rebuilt. Many of Ripley's most prized and unique possessions were consumed by the blaze. The current museum opened in 1995, with a tribute to the city's firefighters included among the collections. Artifacts salvaged from the blaze sport "I Survived The Fire" decals. The new building also has nearly twice the amount of exhibit space as the original. Ironically, the new building has caught fire twice since being rebuilt, in 2000 and again in 2003. Both of those fires were also caused by faulty light fixtures and caused only cosmetic damage.
As with some other Ripley museums, this building has a theme. The museum looks as if it has survived a major earthquake. The interior and exterior of the building feature "cracks" throughout, adhering to the theme. The original museum featured the same theme, although the 1995 museum features a much more elaborate design. In fact, the only remaining artifact of the original museum's building is one of the "cracks" that still stretches onto the city sidewalk.
The Ripley's Company has since opened several other attractions in the area, including a "four-dimensional" theater, a state-of-the-art aquarium, a haunted mansion, several arcades and miniature golf attractions, all of which carry the Ripley's brand name and signature logo.
Hong Kong
The Hong Kong Odditorium is located in the second and third floor of the Peak Tower. There are eleven different galleries in it:
- Robert Ripley
- Sharks
- Primitive & Jungle
- Chamber of Tortures
- Bathing Beauty
- Make-a-face
- Animal and Human Oddities
- Dangerous Driver
- Ripley's Adventures
- Interactive Fun Zone
- Rotating Tunnel
Apart from the special galleries, it contains a lot of special and valuable exhibits, which make many tourists feel surprised after seeing them.
Malaysia
The Ripley's Believe or Not! museum is located inside the First World Hotel in Genting Highlands, Malaysia.
Niagara Falls
The museum in Niagara Falls, Ontario, Canada is shaped like the Empire State Building fallen over, with King Kong standing on top of it.
Pinball game
A pinball machine based on Ripley's Believe It or Not! was produced by Stern Pinball, Inc. in 2004.
External links
- [http://www.tbs.com TBS Super Station] Ripley's Believe It or Not official broadcaster
- [http://www.comics.com/comics/ripleys/index.html Ripley's Believe It or Not comic strip]
- [http://www.ripleypress.com/cgi-bin/cp-app.cgi?usr=51G2967354&rnd=267386&rrc=N&affl=&cip=69.174.218.12&act=&aff=&pg=cat&ref=museum_photos Ripley's Believe It or Not Museums]
- [http://www.toonopedia.com/believit.htm Toonopedia:Ripley's Believe It or Not]
- [http://www.otr.com/ripley_on_radio.html Ripley on Radio]
- [http://www.ripleypress.com Ripley Entertainment, Inc.]
Category:Comic strips
Category:United States radio programs
Category:ABC network shows
Category:1980s TV shows in the United States
Category:2000s TV shows in the United States
snowboard w austrii cheap tickets dieta kopenhaska prace magisterskie media
|
|
|
| :: RELATED NEWS :: |
Jon Krakauer
Jon Krakauer (born April 12, 1954) is an American non-fiction author and mountaineer, well-known for outdoor and mountain-climbing writing. In 2003, he entered the field of investigative journalism.
Early life
Krakauer was born in Rear Admiral Richard Evelyn Byrd, USN (October 25, 1888 – March 11, 1957) was an pioneering American polar explorer and famous aviator.
Biography
Richard Evelyn Byrd was born into one of
|
Carcinoma
In medicine, carcinoma is any cancer that arises from epithelial cells. It is malignant by definition: carcinomas invade surrounding tissues and organs, and may spread to lymph nodes and distal sites (metastasis). Carcinoma in situ (CIS) is a pre-malignant condition, in which cytological signs of m
|
Retroflex
In phonetics, retroflex consonants are consonant sounds used in some languages. The tongue is placed behind the alveolar ridge, and may even be curled back to touch the palate: that is, they are articulated in the postalveolar to gull which breeds on the Atlantic coasts of Europe. It is migratory, wintering from the British Isles south to West Africa. It is also a regular winter visitor to the east coast of North Ame
|
|
De La Salle University
:For colleges and degree programs, please see the article Colleges of De La Salle University.
De La Salle University (DLSU) was established in 1911 by the Brothers of Christian Schools, or in Latin, Fraternum Christianarum Scholarum. The University draws inspiration from the life and the works of the institution's founding father, St. John Baptist De La Salle (Saint Jean Baptiste de
|
Spetnaz
Spetsnaz (Войска специального назначения - спецназ/Voiska spetsialnogo naznacheniya - spetsnaz, in IPA) is a general term for "Special Forces, SpecOps" in Russian, literally "special purpose units". In Russian the term is commonly used to denote special forces of all countries, but in
|
Compound document
In computing, a compound document is a document type typically produced using word processing software, and is a regular text document intermingled with e.g. spreadsheets, pictures, digital videos, digital audio, and other multimedia features. It can also b
|
|