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Aprilscherz

Aprilscherz

Als Aprilscherz bezeichnet man den Brauch, am 1. April seine Mitmenschen durch erfundene oder verfälschte Geschichten hereinzulegen. Aprilscherze sind in den meisten westeuropäischen Ländern üblich, verbürgt sind sie bereits seit dem 16. Jahrhundert. Erstmals überliefert ist die Redensart "in den April schicken" in Deutschland 1618 in Bayern. Mit den europäischen Auswanderern gelangte diese Tradition auch nach Nordamerika. Mit der Bezeichnung Aprilscherz werden auch Personen bezeichnet, die am 1. April Geburtstag haben. In Spanien veräppelt man sich dagegen am 28. Dezember, dem Día de los Santos Inocentes (Tag der unschuldigen Kinder). Aus diesem Grund trat die spanische Verfassung erst am 29. Dezember 1978 in Kraft und nicht wie ursprünglich geplant einen Tag zuvor. Auch in Zeitungen und Zeitschriften ist es üblich, die Leser durch glaubhaft klingende, erfundene Artikel "in den April zu schicken".

Ursprünge

Woher die Aprilscherze ursprünglich stammen, ist bislang unbekannt. Einige mögliche Erklärungen:
- Im Jahr 1564 führte der französische König Karl IX. eine Kalenderreform durch, bei der der Jahresanfang vom 1. April auf den 1. Januar verlegt wurde. Leute, die dieser Regel nicht folgen wollten oder aus Unwissenheit weiterhin am 1. April Neujahr feierten, konnten von ihren Mitmenschen verspottet werden.
- Auf dem Augsburger Reichstag von 1530 sollte unter anderem das Münzwesen geregelt werden. Aus Zeitgründen kam es jedoch nicht dazu, so dass für den 1. April ein besonderer „Münztag“ ausgeschrieben wurde. Als der 1. April kam, fand dieser Münztag dann doch nicht statt. Zahlreiche Spekulanten, die auf diesen Münztag gesetzt hatten, verloren ihr Geld und wurden auch noch ausgelacht.
- Angeblich bat an einem 1. April eine sechzehnjährige Unbekannte Heinrich IV., König von Frankreich, der sich jungen Damen sehr geneigt zeigte, schriftlich um ein heimliches Rendezvous in einem diskreten Lustschloss. Als Heinrich zu dem Tête-à-Tête erschienen sei, habe ihn überraschend der versammelte Hofstaat begrüßt, vorgestanden von seiner Gemahlin Maria von Medici, welche ihm untertänigst dafür gedankt haben soll, dass er ihrer Einladung zum "Narrenball" gefolgt sei.
- Ein weiterer möglicher Ursprung des Brauchs ist auf ein Ereignis während des Achtzigjährigen Krieges in Holland zurückzuführen. Der verhasste, auf Burg Brill in Holland residierende spanische Statthalter Fernando Álvarez de Toledo, Herzog von Alba wurde an einem 1. April in Abwesenheit - auch seiner Hausmacht - von Freibeutern / Likedeelers vertrieben. In Holland "drehte man ihm daraufhin eine Nase", was sich bis heute in den holländischen Geschichtsbüchern manifestiert: "Am 1. April verlor Alba sein Brill!"
- Der 1. April gilt, je nach Überlieferung, als Geburts- bzw. Todestag des Judas Ischariot, der Jesus Christus verraten hatte. Zudem sei der 1. April angeblich der Tag des Einzugs Luzifers in die Hölle und daher ein Unglückstag, an dem man sich besonders vorsehen müsse.
- Einer angeblich witzigen Bemerkung unbekannten Ursprungs zufolge wurde Jesus am 1. April von „Pontius zu Pilatus“, also „in den April“, geschickt.
- Sowohl das römische Narrenfest Quirinalia als auch das indische Hulifest fallen auf den ersten April.
- Auch das bekannte Aprilwetter („April, April, der tut was er will“) hat bereits als Erklärung herhalten müssen.

Beispiele


- Vor wenigen Jahren bat der Radiosender Schleswig-Holstein (R-SH) um eine "Wasserspende", da der Nord-Ostsee-Kanal drohte auszulaufen. Es sollen tatsächlich hunderte mit Wassereimern "gespendet" haben.
- Die Stuttgarter Zeitung schrieb am 1. April 2003, dass die Discounter-Kette Aldi plane, Benzin in ihren Filialen zu verkaufen.
- Am 1. April 1997 verbreiteten in einem gemeinsamen Aprilscherz der öffentlich-rechtliche Radio-Sender hr3 sowie der Privatsender Hitradio FFH über mehrere Stunden, dass am Tag zuvor bei der Umstellung auf die Sommerzeit ein Fehler unterlaufen sei und gaben daraufhin falsche Zeitangaben in ihren Morgensendungen an.
- Der Zürcher Tages-Anzeiger schrieb sehr glaubwürdig in einem ganzseitigen Bericht, dass Fahrgäste ihre Abfälle gerne in den Strassenbahnen zurücklassen. Die Zürcher Verkehrsbetrieb plane deshalb, einen besonderen Anhänger einzurichten, in dem man jederzeit gegen Gebühr seine Abfallsäcke einwerfen könnte.
- Die Badische Zeitung schrieb in ihrem Aprilscherz-Artikel, dass man Verkehrssündern nun mit einer neu entwickelten Polizei-Straßenbahn zu Leibe rücken wollte. Ein täuschend echtes Bild ergänzte den Beitrag auf der Titelseite.
- Einige RFCs mit Datum vom 1. April sind nicht ganz ernst zu nehmen.
- Einen speziellen Aprilscherz ließ das Basler Radio Edelweiss (heute: Radio Basel 1) verlauten: Es meldete am 1. April 2003, das Basler Fußballstadion würde bis zur EM 2008 um 10.000 Plätze erweitert. Das Radio und die Bevölkerung nahmen dies natürlich als Aprilscherz wahr. Wenig später prüfte der Stadionmieter FC Basel dieses Anliegen ernsthaft und erreichte bald, dass das Stadion wirklich vergrößert werde und es anstelle des Stade de Suisses in Bern das neue Nationalstadion der Schweiz würde. Somit wurde aus einem Aprilscherz doch noch Realität.
- Ebenfalls wahr geworden, zumindest zum Teil, ist auch ein Aprilscherz des O'Reilly-Verlags, der 2001 verkündete, dass die Programmiersprachen Perl und Python zu einer Sprache verschmelzen sollten, die unter dem Namen Parrot (engl. Papagei) firmieren würde. Die Verschmelzung fand nicht statt, aber die virtuelle Maschine von Perl 6 wird Parrot heißen und neben Perl auch Python (sowie einige andere Sprachen) interpretieren können.
- Zahlreiche internationale Nachrichtenagenturen warnten des öfteren zum 1. April vor dem Umweltgift Dihydrogen-Monoxid (H_2O), einem Hauptbestandteil des sauren Regens, welches in Tumoren und Kernkraftwerken zu finden ist und beim Einatmen tödlich wirkt.
- Edmund F. Dräcker hisste am 1. April angeblich die bundesdeutsche Flagge auf einem Antarktis-Archipel. In der DDR habe das in dieser Aktion zum Ausdruck kommende „expansionistische Streben“ für große Empörung gesorgt und zu einer politischen Verstimmung geführt.
- Häufig kursiert zum 1. April auch die Nachricht, dass in Großbritannien und/oder Nordirland der Rechtsverkehr eingeführt werde. Eine interessante Variation brachte in den 80er Jahren eine (West-)Berliner Tageszeitung, die mit einer kunstvollen Fotomontage einer verkomplizierten Autobahnauffahrt an der Sektorengrenze unterstrich, dass im britischen Sektor der Stadt tatsächlich der Linksverkehr eingeführt werden solle.
- Im Jahr 2005 wurde der oberbayrische Ort Kiefersfelden vorübergehend zu einem tiroler Ort, hierfür wurden sogar mehr als 20 Ortstafeln vorübergehend durch „neue österreichische“ überdeckt und so scheinbar ersetzt. (Wobei dieser Aprilscherz auch einen etwas ernsteren Hintergedanken mit sich trug http://www.netzeitung.de/deutschland/331943.html)
- Ebenfalls im Jahr 2005 bot die Fluggesellschaft Condor, 10.000 Gratisflugtickets nach Molwanien an.

Siehe auch


- Brauchtum im April
- Finte
- Humor, Witz

Weblinks


- [http://www.heise.de/newsticker/meldung/58173 Computerbezogene Aprilscherze vom 01.04.05]
- [http://www.heise.de/newsticker/meldung/46224 Computerbezogene Aprilscherze vom 01.04.04]
- http://www.helmut-zenz.de/1april.html
- [http://antwrp.gsfc.nasa.gov/apod/ap050401.html NASA hat Wasser auf Mars entdeckt] Kategorie:Feste & Brauchtum Kategorie:Humor Kategorie:Täuschung ja:エイプリルフール ko:만우절

Brauch

Brauchtum ist ein Begriff der Volkskunde für die Gesamtheit und für Teile der Bräuche und Sitten einer bestimmten menschlichen Gemeinschaft. Das Brauchtum wird in der Regel von der Mehrheit der Individuen dieser Gemeinschaft akzeptiert und tradiert.
Brauchtum ist zu unterscheiden einmal vom Ritus, der die soziale mit der religiösen Welt zu verbinden sucht, zum anderen von der Gewohnheit, die eine nüchterne zweckmäßige, nicht notwendigerweise soziale Routine darstellt. Das Ritual ist Teil des Brauchtums. Ein Brauch (v. althochdt.: bruh = Nutzen) ist eine innerhalb einer festen sozialen Gemeinschaft erwachsene Gewohnheit (=Tradition). Die Gewohnheiten eines Individuums hingegen werden nicht "Brauch" genannt. Aus ethnologischer Sicht bestimmt "Brauch" den Ablauf von Zeremonien, "Sitte" hingegen ist die hinter dem Brauch stehende moralische Ordnung. Ein Brauch äußert sich als Begleitphänomen bestimmter als Einschnitte wahrgenommener Lebenserfahrungen. Die menschliche Kultur hat ein reiches Brauchtum entwickelt, das sich im Bereich der
- biologischen (Geburt, Sexualität, Tod)
- gesellschaftlichen (Jubiläen, Feste, Feiern) bzw.
- transzendenten (Kultus) Erfahrung und Entwicklung äußert. Die Übergangsriten bei Menarche, Geburt und Tod, Mannbarkeit und Hochzeit haben ihr je eigenes traditionelles Brauchtum. Im Jahreskreis bietet dieser Vorrat eine bunte Vielzahl von Höhepunkten, von Advent, Weihnachten, Silvester, Dreikönigstag über Karneval und Ostern bis zum Erntedankfest (siehe auch [http://matriarchat.info/index.php?option=com_content&task=view&id=122&Itemid=158 Schnitterfest]), St. Nikolaus (Nikolaustag). Deren festlicher oder ausgelassener Charakter ermöglicht für einen Moment, sich über den Alltag hinauszuheben. Bräuche dienen der Sinn-, Identitäts- und Integrationsstiftung. Sie vereinen und wirken gemeinschaftsbildend. Bei Staatsbesuchen erklingen die Nationalhymnen und in Gestalt der gehissten Flagge wird die jeweilige Nation geehrt. Sport- und Musikvereine, Zünfte und Universitäten, Kindergruppen, Jugendcliquen oder -banden bilden und bewahren regionales wie nationales Brauchtum. Brauchtum wirkt zudem handlungsorientierend. Es liefert einen Rahmen, einen Satz von Zeichen und Symbolen, Anweisungen und Rollen und passt diese an. Oftmals stellt das Brauchtum eine genaue Formulierung für eine bestimmte Gelegenheit bereit, die durch die Beteiligten erwartet wird. Im Lauf der Entwicklung können Bräuche ihre Bedeutung verlieren und zum leeren Selbstzweck werden. Hierin sind sie dem Ritual verwandt, bei dem es auch durch die Entkopplung von Form und Inhalt zur Aushöhlung, bzw. Sinnentleerung kommen kann. Bräuche und Rituale werden von den sozialen Akteuren nur dann als sinnerfüllt erlebt, wenn Form und Inhalt zusammengehen. Die industrielle Revolution des 19. und 20. Jahrhunderts zeitigte den Übergang von einer überwiegend landwirtschaftlich geprägten zu einer städtisch-industriellen, modernen Gesellschaft. Dieses brachte einen Verlust der Bedeutung vieler kollektiver Gewohnheiten und regionaler Bräuche mit sich, die in der vorindustriellen Welt beheimatet waren. Dies wird häufig als Traditionsverlust bezeichnet und kritisiert. Umgekehrt stellen Volkskundler fest, dass permanent neues Brauchtum entsteht. Dieses Brauchtum hat aber oft nicht die gleiche Bindekraft wie die Bräuche früherer Zeiten. Hintergrund ist, dass die Traditionsketten, die Bräuche überliefern, kürzer werden.

Brauchtum im Jahreslauf


- Nach Jahreszeiten: Neujahrsbrauchtum - Brauchtum im Frühling - Brauchtum im Sommer - Brauchtum im Herbst - Brauchtum im Winter
- Nach Monaten: Brauchtum im Januar - Brauchtum im Februar - Brauchtum im März - Brauchtum im April - Brauchtum im Mai - Brauchtum im Juni - Brauchtum im Juli - Brauchtum im August - Brauchtum im September - Brauchtum im Oktober - Brauchtum im November - Brauchtum im Dezember
- Nach dem Kirchenjahr: Brauchtum zu Weihnachten (inkl. Adventszeit) - Fastnachtsbrauchtum - Karneval - Brauchtum zu Ostern (inkl. Fastenzeit) - Pfingstbrauchtum - Brauchtum zur Kirchweih - Brauchtum zu Allerheiligen
- Nach Tätigkeiten im Bauernjahr: Erntebrauchtum

Religiöses und nationales Brauchtum

Christliches Brauchtum - Jüdisches Brauchtum - Islamisches Brauchtum - Germanisches Brauchtum - Römisches Brauchtum

Brauchtum im Lebenslauf


- Liebesbrauchtum - Verlobungsbrauchtum - Hochzeitsbrauchtum
- Bestattungsbrauchtum

Brauchtum der Berufe und Stände


- Brauchtum zum Abitur - studentisches Brauchtum
- Brauchtum im Bergbau - Brauchtum im Handwerk
- Brauchtum der Schützen - soldatisches Brauchtum

Literatur


- Herbert Schwedt (Hrsg.): Brauchforschung regional. Stuttgart 1988 (Mainzer Studien zur Sprach- und Volksforschung 14)
- Andreas C. Bimmer: Brauchforschung. In: Rolf W. Brednich (Hg.): Grundriss der Volkskunde. Einführung in die Forschungsfelder der Europäischen Ethnologie. 3. überarb. u. erw. Auflage Berlin 2001, S. 445 – 468

Siehe auch

Tradition - Folklorismus - Historizismus - Ethnologie - Volkstanz - Folklore - Tanzverbot

Weblinks


- [http://www.brauchtumsseiten.de Das Brauchtum von A-Z verständlich erklärt] !Brauchtum Kategorie:Volkskunde Kategorie:Soziologie Kategorie:Alltagskultur simple:Custom

1. April

Der 1. April ist der 91. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 92. in Schaltjahren) - somit bleiben 274 Tage bis zum Jahresende. Aprilscherz: In vielen Ländern ist es Tradition, am ersten April anderen Leuten "einen Bären aufzubinden", indem man ihnen eine wenig glaubhafte Geschichte erzählt. Nimmt das Gegenüber dies für bare Münze, so ruft man "April, April!" was soviel heißt wie "stimmt nicht, war nur Spaß!".

Ereignisse


- 457 - Julius Majorianus wird römischer Kaiser.
- 527 - Der byzantinische Kaiser Justin I. ernennt seinen Neffen Justinian I. als Mitherrscher und Thronfolger.
- 1572 - Erste Eroberung durch die Aufständischer in den Niederlanden (Brielle durch die Geusen). Siehe: Achtzigjähriger Krieg.
- 1789 - In New York City wählt das US-amerikanische Repräsentantenhaus mit Frederick Muhlenberg aus Pennsylvania seinen ersten Sprecher.
- 1795 - In Paris wird ein Aufstand der Sansculotten gegen den Nationalkonvent infolge einer Hungersnot während der Französischen Revolution niedergeschlagen.
- 1814 - In Londons Straßen werden die ersten Gaslaternen in Betrieb genommen.
- 1853 - Die erste deutsche Flotte wird aufgelöst.
- 1881 - Das erste Telefonnetz Deutschlands wird in Berlin mit 48 Teilnehmern in Betrieb genommen.
- 1915 - Roland Garros führt den ersten Jagdfliegereinsatz der Luftfahrtgeschichte durch.
- 1918 - Die Royal Air Force (RAF), die Luftwaffe des Vereinigten Königreichs, wird durch den Zusammenschluss des königlichen Geschwaders und des RNAS unter dem Befehl des Luftfahrtministeriums gebildet.
- 1924 - Adolf Hitler wird zu einer Gefängnisstrafe von fünf Jahren anlässlich seines Putschversuchs vom 9. November 1923 verurteilt.
- 1937 - Das Groß-Hamburg-Gesetz tritt in Kraft.
- 1937 - Aden wird eine britische Kronkolonie.
- 1939 - Francisco Franco erklärt nach der Niederlage der letzten republikanischen Kräfte den Spanischen Bürgerkrieg für beendet.
- 1949 - Neufundland schließt sich Kanada an.
- 1955 - In Felsberg-Berus nimmt der Privatsender "Europa 1" den Sendebetrieb auf.
- 1956 - Der Bundesnachrichtendienst, ein dem Bundeskanzleramt angegliederter bundesdeutscher Geheimdienst, nimmt seine Tätigkeit auf.
- 1963 - Das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) startet in Mainz sein bundesweites Fernsehprogramm.
- 1979 - Die Islamische Republik Iran wird durch den Revolutionsführer Ayatollah Khomeini ausgerufen.
- 1980 - Die SADC, Southern African Development Community wird durch die Staaten Angola, Botswana, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Sambia, Simbabwe, Swasiland und Tansania in Lusaka, Sambia, gegründet.
- 1991 - Auflösung der COMECON.
- 1991 - Detlev Karsten Rohwedder, Chef der Berliner Treuhandanstalt, wird in seinem Düsseldorfer Wohnhaus vermutlich von der RAF erschossen. Zur Tat bekennt sich ein „Kommando Ulrich Wessel“.
- 1994 - Ungarn stellt Antrag auf Beitritt zur EU, die Stiftung der Leucorea wird in Wittenberg begründet
- 1997 - Die Volksrepublik China und Taiwan nehmen erstmals offiziell direkten Schiffsverkehr zueinander auf.
- 1998 - Bolivien, Ecuador, Kolumbien, Peru und Venezuela unterzeichnen einen Vertrag zur besseren Zusammenarbeit und Drogenbekämpfung .
- 1998 - Botswana. Staatspräsident Quett Ketumile Joni Masire tritt im Alter von 72 Jahren zurück. Neuer Staatspräsident wird Festus Gontobanye Mogae.
- 1999 - Deutschland. Das "Gesetz zum Einstieg in die ökologische Steuerreform" tritt in Kraft.
- 1999 - Kanada. Gründung des Territoriums Nunavut
- 2000 - Abdoulaye Wade wird Staatspräsident in Senegal
- 2000 - Italien. Die Helmpflicht für Zweiradfahrer tritt in Kraft.
- 2001 - Der frühere jugoslawische Präsident Slobodan Milošević, der wegen Kriegsverbrechen gesucht wird, ergibt sich Spezialeinheiten der Polizei.
- 2001 - Benedita Souza da Silva wird im Bundesstaat Rio de Janeiro die erste schwarze Gouverneurin Brasiliens.

Wirtschaft


- 1905 - Mit dem preußischen Wassergesetz wird der Bau des Mittellandkanals beschlossen
- 1976 - Steve Jobs und Steve Wozniak gründen die Firma Apple.
- 1994 - Bulgarien führt eine Mehrwertsteuer von 18 % ein.
- 1998 - Die deutschen Stahlkonzerne Thyssen und Krupp-Hoesch fusionieren.

Wissenschaft und Technik


- 1972 - Intel stellt seinen ersten 8-Bit-Prozessor, den 8008 vor.

Kultur


- 1871 - Die Oper "Linda d'Ispahan" von Gian Francesco Malipiero wird im Teatro La Fenice in Venedig zum ersten Mal aufgeführt.
- 1895 - Uraufführung der komischen Oper La Vivandière von Benjamin Godard an der Opéra-Comique in Paris.
- 1909 - Uraufführung der Oper Die Heirat (Orig.: Shenitba) von Modest Petrowitsch Mussorgski an der Hofoper in Sankt Petersburg.
- 1914 - Uraufführung der Oper Notre Dame von Franz Schmidt an der Hofoper in Wien.
- 1916 - "Die Schneider von Schönau", eine komische Oper in drei Akten des niederländischen Komponisten Jan Brandts-Buys wird an der Dresdner Hofoper erstmalig aufgeführt.
- 1923 - Uraufführung der Operette Mädi von Robert Stolz in Berlin.
- 1930 - Der Film "Der blaue Engel" mit Marlene Dietrich in der Hauptrolle wird in Berlin uraufgeführt.
- 1937 -"Amelia geht auf den Ball", eine groteske Oper von Gian Carlo Menotti, wird in Philadelphia uraufgeführt.
- 1943 - Uraufführung der Oper Das Schloss Dürande von Othmar Schoeck an der Staatsoper in Berlin.
- 1954 - Uraufführung der Oper The Tender Land von Aaron Copland in der City Centre Opera in New York.

Religion


- 1605 - Alessandro Ottaviano de'Medici wird zum Papst gewählt und nimmt den Namen Leo XI. an.
- 1904 - In Frankreich werden Kruzifixe und religiöse Bilder aus den Gerichtssälen entfernt, um die laizistischen Grundsätze der linken Regierung weiter zu verwirklichen.
- 2002 - In Irland tritt Bischof Brendan Comiskey zurück und räumt ein, dass er Fall des sexuellen Missbrauchs an Kindern durch einen Priesters seiner Diözese härter hätte durchgreifen müssen.
- 2005 - Rosemarie Wenner wird als Nachfolgerin von Walter Klaiber Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche Deutschlands.

Katastrophen


- 1873 - Bei der Strandung des britischen Passagierdampfers Atlantic in der Nähe von Halifax sterben 535 von 957 Menschen an Bord, darunter alle Frauen und alle Kinder bis auf eines.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 1220 - Go-Saga, 88. Kaiser von Japan
- 1282 - Ludwig der Bayer, Herzog von Bayern und Kaiser des HRR
- 1578 - William Harvey, britischer Arzt und Anatom
- 1629 - Jean-Henri d'Anglebert, französischer Komponist, Cembalist und Organist
- 1697 - Abbé Prévost, französischer Schriftsteller
- 1707 - Franz de Paula Penz, Pfarrer und Kirchenbaumeister
- 1721 - Pieter Hellendaal, niederländischer Komponist, Organist und Violinist
- 1730 - Salomon Gessner, schweizerischer Dichter, Maler und Verleger
- 1740 - Karl Klemens Serol, tschechischer Philosoph
- 1745 - Johann Joseph La Roche, österreichischer Schauspieler
- 1750 - Hugo Kollataj, polnischer Politiker und Publizist
- 1755 - Jean Anthelme Brillat-Savarin, französischer Schriftsteller, Philosoph und Gastronomiekritiker
- 1756 - Paul Wolfgang Merkel, Kaufmann, erster Abgeordneter der Stadt Nürnberg im Bayerischen Landtag
- 1761 - Heinrich Stephani, Pädagoge und Schulreformer
- 1774 - Gottfried Daniel Krummacher, protestantischer Theologe
- 1774 - Gustav von Rauch, preußischer General und Kriegsminister
- 1776 - Sophie Germain, französische Mathematikerin
- 1785 - Ferdinand von Oliver, deutscher Maler
- 1786 - William Mulready, irischer Maler
- 1802 - Hubert Ries, deutscher Violinspieler und Komponist
- 1809 - Nikolai Wassiljewitsch Gogol, russischer Schriftsteller
- 1810 - Franz Raveaux, deutscher Revolutionär der Märzrevolution
- 1813 - Karl Friedrich Rammelsberg, deutscher Chemiker
- 1815 - Otto von Bismarck, deutscher Politiker
- 1831 - Albert Anker, schweizerischer Maler
- 1837 - Jorge Isaacs, kolumbianischer Schriftsteller und liberaler Politiker
- 1844 - Johann Georg Eschenburg, Advokat, Notar und Senatssekretär
- 1844 - Verney Lovett Cameron, englischer Afrikaforscher
- 1858 - Friedrich Springorum, deutscher Manager und Industrieller
- 1865 - Richard Adolf Zsigmondy, Chemiker, Bergsteiger
- 1866 - Ferruccio Busoni, Pianist, Komponist, Dirigent und Musiklehrer
- 1868 - Edmond Rostand, französischer Dramatiker
- 1869 - Peter Egge, norwegischer Dichter
- 1872 - Conrad Gröber, deutscher Bischof
- 1873 - Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow, russischer Pianist, Komponist und Dirigent
- 1873 - Sergej Rachmaninow, russischer Pianist, Komponist und Dirigent
- 1875 - Edgar Wallace, englischer Krimi-Schriftsteller
- 1878 - Carl Sternheim, deutscher Dramatiker und Autor von Erzählungen
- 1879 - Alexander Moissi, deutscher Schauspieler
- 1881 - Octavian Goga, rumänischer Dichter, Dramenautor und Politiker
- 1883 - Alexander Wassiljewitsch Alexandrow, russischer Komponist
- 1883 - Karl Arnold, deutscher Maler und Karikaturist
- 1883 - Lon Chaney, US-amerikanischer Schauspieler
- 1885 - Wallace Beery, US-amerikanischer Schauspieler
- 1887 - Leonard Bloomfield, US-amerikanischer Sprachwissenschaftler
- 1888 - Edmund F. Dräcker, deutscher Diplomat
- 1888 - Hermann Pünder, deutscher Politiker und MdB
- 1891 - Hans Döllgast, deutscher Architekt und Graphiker
- 1891 - Hans Kayser, deutscher Komponist und Musiktheoretiker
- 1892 - Anton Storch, deutscher Politiker
- 1895 - Alberta Hunter, US-amerikanische Sängerin
- 1896 - Wilhelm Sauter, deutscher Maler
- 1899 - Herbert Lewin, Präsident des Zentralrates der Juden
- 1904 - Karl Ranseier, deutscher Versager (fiktive Person)
- 1904 - Nikolai Erastowitsch Bersarin, erster sowjetischer Stadtkommandant von Berlin
- 1905 - Gaston Eyskens, belgischer Politiker und Regierungschef
- 1906 - Alexander Jakowlew, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur und Chefingenieur
- 1906 - Alexander Sergejewitsch Jakowlew, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur
- 1908 - Abraham Maslow, US-amerikanischer Psychologe
- 1908 - Bob Nolan, kanadischer Country-Sänger (Sons of the Pioneers)
- 1909 - David Niven, britischer Schauspieler
- 1910 - Sergei Nikolajewitsch Anochin, sowjetischer Testpilot
- 1911 - Adam Kozlowiecki, Kardinal
- 1912 - Joseph Parecattil, Erzbischof von Ernakulam und Kardinal
- 1914 - Willi Meinck, deutscher Schriftsteller
- 1915 - Horst Sindermann, deutscher Kommunist und Politiker
- 1915 - O. W. Fischer, österreichischer Schauspieler
- 1915 - Otto Wilhelm Fischer, österreichischer Schauspieler
- 1920 - H. E. Erwin Walther, deutscher Komponist und Musikpädagoge
- 1920 - Toshiro Mifune, japanischer Schauspieler
- 1921 - William Bergsma, US-amerikanischer Komponist
- 1921 - André Stil, französischer Schriftsteller
- 1921 - Arthur Smith, US-amerikanischer Musiker
- 1922 - Alan J. Perlis, US-amerikanischer Informatiker
- 1924 - Hovhannes Samueli Donabedian, armenischer Architekt, Maler und Zeichner
- 1925 - Wojciech Has, polnischer Filmregisseur
- 1926 - Anne McCaffrey, US-amerikanische SF-und Fantasy-Schriftstellerin
- 1927 - Amos Milburn, US-amerikanischer Musiker
- 1927 - Thomas Holtzmann, deutscher Schauspieler
- 1929 - Milan Kundera, tschechischer Schriftsteller
- 1931 - Rolf Hochhuth, deutscher Dramatiker
- 1932 - Debbie Reynolds, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 1933 - Claude Cohen-Tannoudji, französischer Physiker
- 1933 - Dan Flavin, US-amerikanischer Künstler
- 1934 - Roberto Ciulli, italienischer Theaterregisseur
- 1936 - Jean-Pascal Delamuraz, schweizerischer Politiker
- 1937 - Sylvia Rafael, israelische Agentin
- 1937 - Yilmaz Güney, türkischer Schauspieler und Regisseur
- 1938 - Ali MacGraw, US-amerikanische Schauspielerin
- 1939 - Rudolf Isley, US-amerikanischer Sänger
- 1939 - Wilhelm Bungert, deutscher Tennisspieler
- 1940 - Wangari Muta Maathai, kenianische Biologin, Politikerin und Friedensnobelpreisträgerin
- 1942 - Alan Blakely, britischer Musiker
- 1942 - Frank Gari, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1942 - Philip Margo, US-amerikanischer Musiker
- 1942 - Samuel R. Delany, US-amerikanischer SF-Schriftsteller
- 1943 - Alejandro Núñez Allauca, peruanischer Komponist
- 1943 - Mario Botta, schweizerischer Architekt
- 1945 - John Barbata, US-amerikanischer Musiker
- 1946 - Helmut Kukacka, österreichischer Politiker und Staatssekretär
- 1946 - Jürgen Büssow, deutscher Politiker, Regierungspräsident des Regierungsbezirks Düsseldorf
- 1947 - Alain Connes, französischer Mathematiker
- 1947 - Ingrid Steeger, deutsche Schauspielerin
- 1948 - Jimmy Cliff, jamaikanischer Sänger und Songschreiber
- 1948 - Ronnie Lane, britischer Musiker
- 1948 - Simon Cowe, britischer Musiker
- 1949 - Gil Scott-Heron, US-amerikanischer Sänger
- 1950 - Billy Currie, britischer Musiker
- 1950 - Ed Nijpels, niederländischer Politiker.
- 1950 - Lothar Binding, deutscher Politiker und MdB
- 1953 - Barry Sonnenfeld, US-amerikanischer Kameramann und Filmregisseur
- 1954 - Dieter Müller, deutscher Fußballspieler
- 1954 - Jeff Porcaro, Schlagzeuger der Rockband Toto
- 1954 - Giancarlo Antognoni, italienischer Fussballspieler
- 1955 - Matthias Behr, deutscher Florettfechter
- 1956 - Anton Innauer, österreichischer Skispringer und Springertrainer
- 1959 - Christian Thielemann, deutscher Dirigent
- 1961 - Mark White, britischer Musiker
- 1961 - Regine Mösenlechner, deutsche Skirennläuferin
- 1963 - Gabriele Inaara Begum Aga Khan, Gemahlin von Prinz Aga Khan
- 1969 - Urs Lehmann, schweizerischer Skirennläufer
- 1974 - Sandra Völker, deutsche Schwimmerin
- 1975 - George Bastl, Schweizer Tennisspieler
- 1975 - Gerrit Glomser, österreichischer Radrennfahrer
- 1975 - Singa Gätgens, Fernsehmoderatorin
- 1979 - Ivano Balic, kroatischer Handballspieler
- 1981 - Bjørn Einar Romøren, norwegischer Skispringer
- 1982 - Andreas Thorkildsen, norwegischer Leichtathlet
- 1982 - Robert Vittek, slowakischer Fußballspieler
- 1983 - Christian Schulz, deutscher Fußballspieler
- 1987 - Phillipe Floren Amadeus von Amade, Pianostar in der Athener Philharmonie

Gestorben


- 678 - Donus, Bischof von Rom und Papst
- 1129 - Celsus, irischer Erzbischof von Armagh
- 1132 - Hugo von Grenoble, französischer Bischof
- 1204 - Eleonore von Aquitanien, Königin von England und Frankreich
- 1651 - Johann von Hessen-Braubach, Soldat, Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft
- 1766 - Johann Leonhard Dober, Missionar der Herrnhuter Brüdergemeine
- 1859 - Amalie Sieveking, Mitbegründerin der organisierten Diakonie in Deutschland
- 1863 - Jakob Steiner, Schweizer Mathematiker
- 1872 - Hugo von Mohl, deutscher Botaniker
- 1897 - Thekla von Gumpert, deutsche Kinder- und Jugendschriftstellerin
- 1913 - Otto March, deutscher Architekt
- 1915 - Johann Joseph Abert, Sudetendeutscher Komponist
- 1917 - Scott Joplin, US-amerikanischer Komponist und Pianist
- 1922 - Karl I., letzter Kaiser von Österreich-Ungarn
- 1923 - Kaspar Kögler, deutscher Maler und Schriftsteller
- 1930 - Cosima Wagner, Leiterin der Bayreuther Festspiele
- 1939 - Anton Semjonowitsch Makarenko, sowjetischer Pädagoge und Schriftsteller
- 1939 - Makarenko, sowjetischer Pädagoge und Schriftsteller
- 1945 - Jakob Buchli, Schweizer Konstrukteur im Bereich des Lokomotivbaus
- 1945 - Josef Capek, tschechischer Maler, Zeichner und Illustrator
- 1946 - Leo Reuss, deutsch-österr. Schauspieler und Regisseur (in der Emigration auf Manila)
- 1946 - Cesare Orsenigo, apostolischer Nuntius in Deutschland
- 1947 - Carl Christian Krayl, Architekt
- 1947 - Carl Krayl, deutscher Architekt
- 1947 - Franz Seldte, Mitbegründer des Stahlhelm, NSDAP-Politiker und Reichsarbeitsminister
- 1947 - Georg II., König von Griechenland
- 1950 - Charles R. Drew, US-amerikanischer Transfusionsmediziner
- 1952 - Ferenc Molnár, ungarischer Schriftsteller und Journalist
- 1954 - Jan Thomée, niederländischer Fußballspieler
- 1960 - Tuanku Abdul Rahman, König des Malaiischen Bundes in Istana Nagara
- 1966 - Flann O'Brien, irischer Schriftsteller
- 1968 - Lev Landau, russischer Physiker
- 1968 - Lew Dawidowitsch Landau, russischer Physiker
- 1975 - Georg Baur, deutscher Politiker
- 1975 - Lorenz Jaeger, Erzbischof von Paderborn
- 1976 - Max Ernst, deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer
- 1984 - Marvin Gaye, US-amerikanischer Soulmusiker
- 1986 - Erik Bruhn, dänischer Ballett-Tänzer
- 1989 - Erich Lüth, Publizist
- 1991 - Detlev Karsten Rohwedder, Manager und deutscher Politiker
- 1991 - Martha Graham, US-amerikanische Tänzerin, Choreografin und Pädagogin
- 1994 - Robert Doisneau, französischer Graveur und Photograph
- 2002 - Heinrich Popitz, deutscher Soziologe
- 2003 - Leslie Cheung, chinesischer Filmschauspieler
- 2004 - Carrie Snodgress, US-amerikanische Schauspielerin
- 2004 - Edgar Dören, deutscher Autorennfahrer
- 2004 - Enrique Grau, kolumbianischer Maler und Bildhauer
- 2005 - Harald Juhnke, deutscher Entertainer
- 2005 - Thomas Kling, deutscher Lyriker

Feier- und Gedenktage


- Römisches Reich - Veneralia zu Ehren von Venus

Siehe auch


- 31. März - 2. April
- 1. März - 1. Mai
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0401 ja:4月1日 ko:4월 1일 simple:April 1 th:1 เมษายน

16. Jahrhundert

Das 16. Jahrhundert begann am 1. Januar 1501 und endete am 31. Dezember 1600. Mit der Reformation Luther im Jahre 1517 endete das Spätmittelalter in Europa, und es begann damit die Epoche der frühen Neuzeit.

Ereignisse/Entwicklungen


- Weitergehende Reformation der Kirche
- König Heinrich VIII. (England) bricht mit der katholischen Kirche (1533)
- Religionskrieg zwischen Katholiken und Hugenotten in Frankreich
- Die Zeit der großen europäischen Hexenverfolgung beginnt gegen Ende des Jahrhunderts
- Erste Erdumseglung von Ferdinand Magellans Expedition.
- Die Türken schlagen Ungarn (Schlacht bei Mohács, 1526) und belagern Wien (Erste Wiener Türkenbelagerung, 1529)
- Kopernikus veröffentlicht seine Theorie vom heliozentrischen Weltbild (1543)
- Der Gregorianische Kalender wird in vielen katholischen Ländern eingeführt (1582)
- Die britische Flotte unter Sir Francis Drake schlägt die spanische Armada vernichtend (1588)

Persönlichkeiten


- Martin Luther, religiöser Reformator
- Michelangelo Buonarotti, Maler und Bildhauer
- Thomas More, englischer Politiker und Schriftsteller
- Miguel de Cervantes, spanischer Schriftsteller
- Elizabeth I., englische Königin
- Philip II., spanischer König
- Nostradamus, Arzt, wurde berühmt für seine Prophezeiungen
- Nikolaus Kopernikus, Astronom
- Mary Queen of Scots, Königin Schottlands und Mutter James I of England and VI of Scotland
- William Shakespeare, englischer Dichter und Dramatiker

Erfindungen und Entdeckungen


- Erfindung des Spinnrads. 01-16 ! ja:16世紀 ko:16세기

Nordamerika

Nordamerika ist der nördliche Teil des amerikanischen Doppelkontinentes, umgeben nördlich vom Arktischer Ozean, östlich vom Atlantischen Ozean, südlich von der Karibik und westlich vom Pazifischen Ozean. Es ist der drittgrößte Kontinent der Erde, nach Asien und Afrika und umfasst einschließlich Grönland, der mittelamerikanischen Landbrücke und der Karibik eine Fläche von 24.230.000 km² . Nordamerika hat 454.225.000 Einwohner und ist damit Nr. 4 hinter Asien, Afrika und Europa. Südamerika und Nordamerika wurden nach Amérigo Vespucci benannt. Er kam als Erster auf die Idee, dass das Land, das Christoph Kolumbus entdeckt und als Indien angesehen hatte, ein eigener Kontinent sei. Die Verbindung von Nord- und Südamerika ist die Landenge von Panama. Häufig wird Mittelamerika oder Zentralamerika als eigener Kontinent genannt, jedoch ist Mittelamerika höchstens eine Region wie z.B. Westeuropa und gehört zu Nordamerika.

Geologische Eigenheiten

Westeuropa Fast die gesamte Fläche Nordamerikas SeX sich auf der Nordamerikanischen Platte. Teile Kaliforniens sind bekannt als Rand der Pazifischen Platte, wo die zwei Platten an der San-Andreas-Verwerfung aufeinandertreffen. Seit 1931 ist Rugby, North Dakota offiziell der geographische Mittelpunkt Nordamerikas. Die Position wurde mit einem 4,5 m hohen Steinobelisken markiert.
Image:North america rock metamorphic.jpg|Metamorphe Gesteine Image:North america rock plutonic.jpg|Magmatisches Gestein Image:North america rock sedimentary.jpg|Sedimentgestein Image:North america rock volcanic.jpg|Vulkangestein

Wirtschaft

Die Wirtschaft Nordamerikas umfasst mehr als 440 Millionen Menschen in 23 Staaten und ist geprägt von den starken Unterschieden zwischen den reichen Ländern USA und Kanada, welche zu den wohlhabensten Ländern der Welt gezählt werden. Auf der anderen Seite sind die armen Länder Mittelamerikas und der Karibik. Mexiko ist irgendwo dazwischen. Obwohl Mexiko Teil der NAFTA und der OECD ist, ist es trotzdem um einiges ärmer als die nördlichen Nachbarn. Handelsvereinigungen in Nordamerika:
- Asia-Pacific Economic Cooperation (APEC) ist eine Wirtschaftsvereinigung von weltweit 21 Staaten. Von Nordamerika sind Mexiko, USA und Kanada Mitglieder.
- Karibische Gemeinschaft (CARICOM) ein Zusammenschluss 15 karibischer Staaten.
- Central American Free Trade Agreement (CAFTA) ist ein Freihandelsabkommen zwischen den Vereinigten Staaten, Costa Rica, der Dominikanischen Republik, El Salvador, Guatemala, Honduras und Nicaragua.
- North American Free Trade Agreement (NAFTA, Nordamerikanische Freihandelsabkommen) ist ein ausgedehnter Wirtschaftsverbund zwischen Kanada, den USA und Mexiko und bildet eine Freihandelszone.

Geschichte

Freihandelszone Viele nordamerikanische Urvölker waren bei der Entdeckung durch die Europäer sesshaft (auch in großen Städten) und betrieben bereits ausgiebig Ackerbau und Viehzucht, einige waren Sammler und Jäger. Nachdem sich ihre Bevölkerungszahl aufgrund von fehlender Resistenz gegenüber aus Europa eingeschleppten Krankheiten um etwa 90% dezimiert hatte, waren Sie zahlenmässig stark unterlegen. So gründeten viele Urvölker neue Stämme und Vereinigungen als Reaktion zur Europäischen Besiedlung. Bekannte Gruppen sind Huron, Mohawk, Apache, Cherokee, Sioux, Mohegan, Iroquois und Inuit. Die ersten Europäer, die Nordamerika erreichten (Neufundland), waren die Wikinger, welche es Vinland bezeichneten. Sie erreichten es um das Jahr 1000. Obwohl sie einige Siedlungen errichteten, hinterließen sie kaum bleibende Spuren am Kontinent. Nachdem Christopher Columbus 1492 Amerika entdeckte, waren die Spanier die ersten Europäer die in Nordamerika blieben. Sie kontrollierten bald die großen Inseln der Karibik und besiegten die Azteken, und erhielten auch die Kontrolle über Mittelamerika und Mexiko. Während einige kleinere Länder wie die Niederlande oder die Schweden nur kleinere Besitzungen auf dem Kontinent hatten, wurde der Kontinent zwischen den Spaniern, den Franzosen und den Englischen Erobern aufgeteilt. Die ersten englischen Siedlungen waren Jamestown und Plymouth Rock, welche jetzt Virginia und Massachusetts sind. Die ersten französischen Siedlungen waren Port Royal und Québec in den jetzigen kanadischen Provinzen Nova Scotia und Québec.

Regionale und politische Unterteilung

Québec Auf der Hauptlandmasse befinden sich drei große und relativ bevölkerungsreiche Länder:
- Kanada - viele kleine Inseln am Ufer von Nordamerika gehören zu Kanada, inklusive der Vancouver Island und der Queen Charlotte Islands im Westen; der Prinz-Edward-Insel, Neufundland und Cape Breton im Osten sowie der Ellesmere Insel , Baffininsel und der Victoria Insel im Norden.
- Mexiko - die Revillagigedo Inseln und unzählige kleinere Inseln gehören zu Mexiko.
- die Vereinigten Staaten - Die 48 zusammenhängenden Staaten und Alaska sind im Gegensatz zu Hawaii im Pazifischen Ozean Teil von Nordamerika. Am Südende des Kontinents, in dem relativ kleinen Bereich Mittelamerika, befinden sich folgende Länder:
- Belize
- Costa Rica
- El Salvador
- Guatemala
- Honduras
- Nicaragua
- Panama 1 Am Südostende des Kontinentes befinden sich viele Inselstaaten, die Karibik:
- Antigua und Barbuda
- Bahamas
- Barbados
- Kuba
- Dominica
- Dominikanische Republik
- Grenada
- Haiti
- Jamaika
- Saint Kitts und Nevis
- Saint Lucia
- St. Vincent und die Grenadinen
- Trinidad und Tobago 1 und die abhängigen Inseln:
- Anguilla (britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs)
- Aruba 2 (Teil des Königreiches der Niederlande)
- Kaimaninseln (britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs)
- Guadeloupe (Überseedépartement und eine Region Frankreichs)
- Martinique (Überseedépartement und eine Region Frankreichs)
- Montserrat (britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs)
- Navassa (nichtinkorporiertes amerikanisches Außengebiet der USA)
- Niederländische Antillen 1 (Teil des Königreiches der Niederlande)
- Puerto Rico (nichtinkorporiertes amerikanisches Außengebiet der USA)
- Turks- und Caicosinseln (britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs)
- Britische Jungferninseln (britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs)
- Amerikanische Jungferninseln (nichtinkorporiertes amerikanisches Außengebiet der USA) Im Atlantischen Ozean befindlich, aber trotzdem zu Nordamerika gezählt werden folgende abhängige Inseln:
- Bermuda, ein (britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs) das sich ca. 1.072 km südöstlich von New York City
- Grönland, die größte Insel der Welt ist ein autonomer Bestandteil des Königreichs Dänemark
- St. Pierre und Miquelon ist eine französische Gebietskörperschaft bestehend aus mehreren Inseln an der Südküste von Neufundland 1 Diese Staaten abhängige Inseln befinden sich sowohl in Nord- als auch Südamerika.
2 Diese abhängigen Inseln befinden sich in Südamerika, werden aber wegen historischer und kultureller Gründe trotzdem zu Nordamerika gezählt.
Die USA, Kanada und andere englischsprachige Nationen Amerikas werden manchmal als Angloamerika bezeichnet, während die anderen nord- und südamerikanischen Nationen als Lateinamerika bezeichnet werden. Die Bezeichnung "Nordamerika" hat öfters verschiedene Bedeutung für verschiedene Menschen. Im Alltagsgebrauch in Kanada und den USA bezeichnet Nordamerika manchmal nur die USA und Kanada. Die Menschen in Mexiko und den Ländern in Mittelamerika sehen sich selbst aber sehr wohl als Teil Nordamerikas. ja:北アメリカ ko:북아메리카 simple:North America th:ทวีปอเมริกาเหนือ zh-min-nan:Pak Bí-chiu

28. Dezember

Der 28. Dezember ist der 362. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 363. in Schaltjahren) - somit bleiben 3 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1836 - Spanien erkennt die Unabhängigkeit Mexikos an.
- 1848 - Verkündung der Grundrechte des deutschen Volkes im Reichs-Gesetz-Blatt .
- 1957 - Capt. James Bowman, USA erreicht mit seinem Hubschrauber Cessna Prototyp YH-41 9.076 m Höhe. - Weltrekord
- 1972 - Die sterblichen Überreste von Martin Bormann werden in Berlin identifiziert
- 2000 - Prof. Dr. Adrian Năstase wird Premierminister in Rumänien
- 2001 - Die 24. Rallye Paris-Dakar startet in Arras.

Kultur


- 1717 - Uraufführung der Oper Jobates und Bellerophon von Reinhard Keiser am Theater am Gänsemarkt in Hamburg.
- 1827 - Uraufführung der Oper Le Mal du pays ou La Bâtelière de Brientz von Adolphe Adam am Théâtre du Gymnase in Paris.
- 1850 - Uraufführung der komischen Oper La Dame de pique von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris.
- 1858 - Uraufführung der Oper Satanella or the Power of Love von Michael William Balfe im Covent Garden in London.
- 1927 - Uraufführung der Oper Antigone von Arthur Honegger am Théâtre de la Monnaie in Brüssel.
- 1944 - Uraufführung des Musicals On the Town von Leonard Bernstein im Adelphi Theater in New York.

Wissenschaft, Technik


- 1895 - Gustav Kaiser macht in Wien an seinem 24. Geburtstag die ersten drei Röntgen-Aufnahmen der Welt.
- 1895 - Die erste Vorstellung des Filmes L'arroseur arrosé (Der begossene Begießer) der Brüder Lumière findet in Paris statt.

Katastrophen

Brüder Lumière
- 1879 - Tay-Katastrophe: Die Firth-of-Tay-Brücke über den Tay in Schottland bricht zusammen, als sie ein Zug überquert. 74 Menschen sterben.
- 1908 - Die süditalienischen Städte Messina und Reggio di Calabria werden durch ein schweres Erdbeben zerstört und über 70.000 Menschen sterben.
- 1974 - Erdbeben der Stärke 6,2 in Pakistan, ca. 5.300 Tote
- 1999 - Bei einem [http://www.steinmandl.de/jamtal Lawinenunglück im Jamtal] (Gemeindegebiet von Galtür, Österreich) sterben neun Deutsche, nachdem am 23. Februar des gleichen Jahres bereits zahlreiche Menschen in Galtür durch eine Lawine gestorben waren.

Geboren


- 1164 - Rokujo, 79. Kaiser von Japan (1165–1168)
- 1619 - Antoine Furetière, französischer Schriftsteller und Gelehrter, speziell Lexikograf
- 1625 - Johann Christoph Arnschwager, deutscher Kirchenliederdichter
- 1630 - Ludolf Backhuysen, niederländischer Marinemaler
- 1700 - Franz Anton von Dücker, Priester und Domherr in Köln
- 1729 - Giuseppe Sarti, italienischer Komponist
- 1731 - Christian Cannabich, deutscher Violinist, Kapellmeister und Komponist
- 1753 - Johann Friedrich Hahn, deutscher Lyriker
- 1757 - Reinhard Woltmann, deutscher Wasserbauingenieur
- 1775 - João Domingos Bomtempo, portugiesischer Komponist, Pianist, Dirigent und Musikorganisator
- 1781 - Christian Peter Wilhelm Beuth, Politiker und Gründer des Preußischen Gewerbeinstituts
- 1784 - Ernst Wilhelm Gottlieb Wachsmuth, deutscher Geschichtsforscher
- 1802 - Henry Grey, 3. Earl Grey, britischer Kolonialpolitiker und Staatsmann
- 1812 - Julius Rietz, deutscher Dirigent, Kompositionslehrer und Komponist
- 1812 - Ernst Wilhelm Johannes Gäbler, deutscher Unternehmer, Politiker
- 1814 - John Bennet Lawes, britischer Agrikulturchemiker
- 1818 - Carl Remigius Fresenius, deutscher Chemiker
- 1823 - Thomas Alexander Scott, stellvertretender Kriegsminister im amerikanischen Bürgerkrieg
- 1826 - Conrad Busken Huet, niederländischer Schriftsteller und Kritiker
- 1849 - Herbert von Bismarck, Sohn von Otto von Bismarck
- 1856 - Thomas Woodrow Wilson, 1913 bis 1921 Präsident der USA
- 1862 - Morris Rosenfeld, jiddischer Lyriker
- 1870 - Charles Bennett, britischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1879 - Manuel Arteaga y Betancourt, Erzbischof von Havanna und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1880 - Janko Binenbaum, türkischer Komponist
- 1882 - Arthur Stanley Eddington, britischer Astrophysiker
- 1885 - Wladimir Jewgrafowitsch Tatlin, russischer Bildhauer
- 1887 - Walter Ruttmann, deutscher Filmregisseur
- 1888 - Friedrich Wilhelm Murnau, deutscher Regisseur
- 1888 - Alfred Wolfenstein, expressionistischer Lyriker, Dramatiker und Übersetzer
- 1893 - Ernst Römer, österreichisch-mexikanischer Dirigent, Musikpädagoge und Komponist
- 1894 - Hermanis Matisons, lettischer Schachspieler
- 1896 - Philippe Étancelin, Autorennfahrer
- 1896 - Wilhelm Brese, deutscher Politiker
- 1896 - Roger Sessions, US-amerikanischer Komponist
- 1898 - Otto Hübener, deutscher Widerstandskämpfer
- 1898 - Mischa Spoliansky, Komponist (Revue, Filmmusik)
- 1899 - Eugeniusz Bodo, polnischer Schauspieler, Filmregisseur und -produzent
- 1901 - Thomas Benjamin Cooray, Erzbischof von Colombo und Kardinal
- 1903 - John von Neumann, Chemiker, Mathematiker und Physiker
- 1904 - Joseph Offenbach, deutscher Schauspieler
- 1906 - Helene Schmidt, deutsche Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 1907 - Erich Mielke, Minister für Staatssicherheit der DDR
- 1907 - Heinrich Maria Janssen, deutscher Bischof
- 1908 - Lew Ayres, US-amerikanischer Schauspieler
- 1912 - Georg Klaus, deutscher Philosoph, Schachspieler und Schachfunktionär.
- 1922 - Ivan Desny, französisch-deutscher Schauspieler
- 1922 - Stan Lee, Comicautor
- 1922 - Otto Eckl, österreichischer Tischtennisspieler
- 1923 - Josef Hassid, polnischer Violinist
- 1924 - Milton Obote, Präsident Ugandas
- 1925 - Hildegard Knef, deutsche Schauspielerin, Chansonsängerin und Autorin.
- 1927 - Edward Babiuch, polnischer Politiker, Ministerpräsident von Polen im Jahre 1980
- 1928 - Dariush Forouhar, führender iranischer Opositioneller
- 1928 - Erich Köhler, deutscher Schriftsteller
- 1929 - Terrance Gordon Sawchuk, Eishockeytormann (NHL)
- 1929 - Maarten Schmidt, niederländischer Astronom
- 1930 - Ed Thigpen, US-amerikanischer Jazz-Schlagzeugspieler (drummer)
- 1930 - Franzl Lang, deutscher Sänger, Jodler, Gitarrist und Akkordeonspieler
- 1931 - Guy Debord, Künstler und Philosoph
- 1932 - Manuel Puig, argentinischer Schriftsteller und Drehbuchautor
- 1933 - Nichelle Nichols, US-Amerikanische Schauspielerin
- 1934 - Maggie Smith, englische Schauspielerin
- 1934 - Rudi Faßnacht, Fußballtrainer
- 1936 - Engelbert Obernosterer, österreichischer Schriftsteller
- 1936 - Jacques Mesrine, Gewaltverbrecher
- 1936 - Jim McDermott, US-amerikanischer Psychiater und Politiker (Demokraten)
- 1940 - Peter Göring, als Mauerschütze von zwei West-Berliner Polizisten erschossen
- 1941 - Teruo Higa, Professor für Gartenbau, Entdecker der Effektiven Mikroorganismen (EM)
- 1941 - Peter-Christian Fueter, Schweizer Filmproduzent
- 1943 - Kurt-Dieter Grill, deutscher Politiker, MdB
- 1943 - Juan Luis Cipriani Thorne, Erzbischof von Lima und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1943 - Siegfried Helias, deutscher Politiker
- 1944 - Kary Banks Mullis, US-amerikanischer Biochemiker
- 1945 - Birendra Bir Bikram Schah Dev, ehemaliger König von Nepal
- 1949 - Hildegard Wester, deutsche Politikerin
- 1949 - Bruce Jenner, US-amerikanischer Leichtathlet, Schauspieler und Produzent
- 1950 - Hugh McDonald, Musiker
- 1951 - John Gray, US-amerikanischer Paar- und Familientherapeut
- 1953 - Richard Clayderman, französischer Pianist
- 1954 - Denzel Washington, US-amerikanischer Schauspieler
- 1955 - Klaus Barthel, deutscher Politiker
- 1956 - Burkhard Spinnen, deutscher Schriftsteller
- 1956 - Birgitt Bender, deutsche Politikerin, MdB
- 1956 - Nigel Kennedy, britischer Violinist
- 1956 - Hans-Joachim Dose, Richter am deutschen Bundesgerichtshof.
- 1957 - Petra Weis, deutsche Politikerin
- 1958 - Joe Diffie, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1959 - Hansjörg Kunze, deutscher Leichtathlet
- 1960 - Ray Bourque, Eishockeyspieler (NHL)
- 1960 - Terri Garber, US-amerikanische Fernsehschauspielerin
- 1962 - Michel Petrucciani, französischer Jazzpianist
- 1962 - Dagmar Hartge, Datenschutzbeauftragte Brandenburg
- 1964 - Martin Fiala, österreichischer Komponist
- 1965 - Goldie, britischer Künstler und Musiker
- 1969 - Linus Benedict Torvalds, Gründer des Software-Projekts Linux
- 1969 - Heike Dederer, deutsche Politikerin, Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg
- 1972 - Patrick Rafter, australischer Tennisspieler
- 1972 - Anastasia Zampounidis, deutsch-griechische Fernsehmoderatorin
- 1977 - Derrick Brew, US-amerikanischer Leichtathlet
- 1978 - John Legend, Musiker
- 1979 - B-Tight, deutscher Rapper
- 1979 - Daniel Forfang, norwegischer Skispringer
- 1981 - Sienna Miller, US-amerikanische Schauspielerin

Gestorben


- 1524 - Johann von Staupitz, deutscher Theologe
- 1547 - Konrad Peutinger, deutscher Politiker
- 1568 - Christoph, Herzog von Württemberg
- 1622 - Franz von Sales, Bischof von Genf/Annecy, Ordensgründer, Kirchenlehrer. Heiliger.
- 1663 - Francesco Maria Grimaldi, italienischer Theologe, Physiker und Mathematiker
- 1671 - Johann Friedrich Gronovius, deutscher klassischer Philologe und Textkritiker
- 1679 - Johann Friedrich, Herzog des Fürstentums Calenberg
- 1694 - Maria II., englische Königin
- 1706 - Pierre Bayle, französischer Philosoph und Schriftsteller
- 1734 - Robert Roy MacGregor, schottischer Volksheld und Geächteter des frühen 18. Jahrhunderts
- 1736 - Antonio Caldara, italienischer Komponist
- 1737 - Georg Gustav von Rosen, livländischer General
- 1751 - Erich Philipp Ploennies, Mathematiker und Kartograph
- 1767 - Emer de Vattel, Schweizer Völkerrechtler
- 1772 - Ernst Johann von Biron, Herzog von Kurland
- 1796 - Friedrich Ludwig Karl Prinz von Preußen, preußischer Prinz
- 1825 - James Wilkinson, US-amerikanischer General
- 1826 - Simon Moritz Bethmann, deutscher Bankier
- 1827 - Robert Woodhouse, britischer Professor der Mathematik
- 1829 - Jean-Baptiste de Lamarck, bedeutender Biologe des 19. Jahrhunderts
- 1830 - Therese Krones, österreichische Schauspielerin
- 1832 - Charles de Lameth, französischer General
- 1850 - Heinrich Christian Schumacher, Astronom
- 1859 - Thomas Babington Macaulay, englischer Historiker
- 1870 - Alexei Fedorowitsch Lwow, russischer Violinist und Komponist
- 1876 - Frederik Paludan-Müller, dänischer Schriftsteller
- 1878 - José Bernardo Alcedo, peruanischer Komponist
- 1893 - Richard Spruce, englischer Botaniker und Naturforscher
- 1903 - George Robert Gissing, Englischer Schriftsteller
- 1904 - Otto Intze, Professor und Ingenieur, besonders Talsperrenbauer
- 1916 - Eduard Strauß, österreichischer Komponist und Kapellmeister
- 1919 - Johannes Rydberg, schwedischer Physiker
- 1923 - Alexandre Gustave Eiffel, französischer Ingenieur
- 1924 - Albert Koebele, deutsch-amerikanischer Entomologe
- 1925 - Sergei Alexandrowitsch Jessenin, russischer Dichter
- 1931 - Curt Karl Bruno von Francois, Offizier der deutschen Schutztruppe im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika
- 1932 - Malcolm Whitman, US-amerikanischer Tennisspieler
- 1933 - Anatoli Wassiljewitsch Lunatscharski, russischer Volkskommissar für das Bildungswesen
- 1934 - Georg Moog, Bischof der Alt-Katholischen Kirche in Deutschland
- 1937 - Maurice Ravel, französischer Komponist
- 1942 - Alfred Flatow, deutscher Turner und Olympiasieger
- 1944 - Richard Hesse, Zoologe
- 1945 - Theodore Dreiser, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1947 - Vittorio Emanuele III., König von Italien und Kaiser von Äthiopien
- 1949 - John Lovelock, neuseeländischer Leichtathlet und Olympiasieger und Mediziner
- 1952 - Fletcher Henderson, US-amerikanischer Jazz-Pianist, Bandleader und Komponist
- 1952 - Carlo Agostini, Erzbischof und Patriarch von Venedig und Kardinal
- 1954 - Heinrich Uhlendahl, deutscher Bibliothekar
- 1956 - Iwan Albertowitsch Puni, russischer Maler
- 1959 - Ante Pavelić, kroatischer Politiker, Nationalist und Führer des Unabhängigen Staates Kroatien
- 1963 - Paul Hindemith, deutscher Komponist und Musiker
- 1964 - Kees Bekker, niederländischer Fußballspieler
- 1971 - Max Steiner, österreichischer Komponist
- 1973 - Rudi Schuricke, deutscher Sänger und Schauspieler
- 1976 - Freddie King, Bluesmusiker, Blues-Musiker
- 1976 - Franz Seraph Reicheneder, deutscher Historiker und Heimatforscher
- 1978 - Wilhelm Troll, deutscher Botaniker
- 1979 - Walter Hochmuth, deutscher Politiker und Antifaschist
- 1981 - Allan Dwan, US-amerikanischer Regisseur, Produzent, Drehbuchautor
-