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Arizona

Arizona

Arizona [] (Indianersprache für kleine Quelle) ist ein Bundesstaat der im Südwestern der USA liegt. Die in Postleitzahlen verwendete Abkürzung ist AZ. Die Hauptstadt Arizonas ist Phoenix. Phoenix

Geschichte

In der Zeit von 300 bis etwa 1200 befand sich in Südarizona die Hohokamkultur. Europäische Missionare kamen spätestens erstmals im 16. Jahrhundert in das Gebiet: Marcos de Niza, ein spanischer Franziskaner, bereiste den heutigen Südwesten der USA um 1539 und beschrieb die Sieben Goldenen Städte von Cibo, was wiederum Francisco Vásquez de Coronado, einen spanischen Conquistador, auf der Suche nach diesen 1540-1542 in die Gegend führte. Die Kolonisierung begann schließlich durch katholisch-spanische Missionare, die damit begannen, die Indianer zum katholischen Glauben zu bekehren. Bald darauf gründete Spanien die ersten befestigten Städte (1752 Tubac, 1775 Tucson), um seinen Herrschaftsanspruch über dieses Gebiet zu festigen. Arizona gehörte schließlich nach Erlangen der mexikanischen Unabhängigkeit im Jahr 1810 zur Gänze zu Mexiko und bildete dessen nordwestliche Grenze. 1848 musste Mexiko nach der Niederlage im Mexikanisch-Amerikanischen Krieg im Vertrag von Guadalupe Hidalgo alle Gebiete nördlich des Gila-River - also die Flächen der heutigen Bundesstaaten Arizona, Neu-Mexiko, Kalifornien, Nevada, Utah, den westlichen Teil Colorados und den südwestlichen Teil Wyomings - gegen eine Zahlung von 15 Mio Dollar an die USA abtreten. 1850 wurde das Territorium Neu-Mexiko mit Arizona, dem westlichen Teil Neu-Mexikos und dem Süden Nevadas gebildet und 1853 mit dem Gadsden-Kauf von Mexiko für 10 Mio. US-Dollar ein weiteres Gebiet von 77,700 km2 südlich des Gila River erworben. Dieses wurde dem Territorium Neu-Mexiko angeschlossen und liegt heute nach dessen Teilung in die Territorien Arizona und Neu-Mexiko am 24. Februar 1863 großteils in Arizona. Am 14. Februar 1912 wurde Arizona als 48. Staat in die USA aufgenommen.

Bevölkerung

In Arizona leben 5.744.000 Einwohner (Stand: 2004), davon 63,8 % Weiße, 25,3 % Hispanics, 5,0 % Indianer, 3,1 % Schwarze und Afro-Amerikaner, 1,8 % Asiaten. Es gibt 1.901.327 Haushalte. Nach der Volkszählung von 2003 hat Arizona mit 286.680 Personen die zweithöchste Anzahl (und prozentual die 6. höchste) an Indianern, aller US-Bundesstaaten. Dies sind 10 % der gesamten indianischen Bevölkerung der USA (2.752.158). Lediglich Kalifornien beheimatet mehr Indianer und Oklahoma knapp weniger. Die häufigsten Abstammungen der Bevölkerung Arizonas sind mexikanisch (21 %), deutsch, britisch, irisch und indianisch. Vor allem die südlichen und zentralen Bezirke sind hauptsächlich mexikanisch geprägt, während die nördlichen Bezirke größtenteils britischstämmig bevölkert sind und der Nordosten indianisch. Seit 2003 bringt die hispanische Bevölkerung mehr Kinder zur Welt, als die weiße, nicht-hispanische Bevölkerung und es wird geschätzt, dass sie im Jahr 2035 die Mehrheit der Bevölkerung stellen werden. 2000 hatten 74,1 % der Bevölkerung Englisch als Muttersprache, 19,5 % Spanisch, 1,9 % Navajo, 0,6 % andere Indianersprachen und 0,5 % Deutsch. 49,9 % der Bevölkerung sind Männer, 50,1 % Frauen. Das Pro-Kopf-Einkommen betrug 2002: 23.573 US-Dollar.

Größte Städte

Religion

Deutsch Vier Fünftel der Bevölkerung Arizonas beschreibt sich selbst als christlich, wobei Katholiken und Protestanten stark vertreten sind und auch Mormonen einen nicht zu vernachlässigenden Anteil haben.
- Christen - 80 %
  - Protestanten - 42 %
  - Katholiken - 31 %
  - Mormonen - 6 %
  - andere christliche Richtungen - 1 %
- andere Religionen - 2 %
- nicht religiös - 18 %

National- und Naturparks in Arizona

Mormonen Arizona ist berühmt für seine Wüstenlandschaften und seine Canyons. So befindet sich z.B. im Norden der Grand-Canyon-Nationalpark, im Nordosten das Canyon De Chelly National Monument, auf der Grenze zu Utah das Monument Valley, im Osten der Petrified-Forest-Nationalpark und im Süden der Saguaro-Nationalpark.

Bildung

In Arizona gibt es zwei Universitäten von nationaler Bedeutung: Die University of Arizona in Tucson und die Arizona State University in Tempe bei Phoenix. Regionale Bedeutung hat die Northern Arizona University in Flagstaff.

Siehe auch


- Liste der Gouverneure von Arizona
- Liste der Countys in Arizona
- Liste der Städte in Arizona

Weblinks


- [http://az.gov Offizielle Website des Staates Arizona]
Kategorie:US-Bundesstaat ja:アリゾナ州 ko:애리조나 주

Indianersprachen

Indigene amerikanische Sprachen sind die Sprachen der Einwohner Amerikas. Sie erstrecken sich von Alaska und Grönland über USA/Kanada bis hin zur südlichen Spitze von Südamerika. Sie bestehen aus Dutzenden von eindeutigen Sprachfamilien sowie vielen isolierten Sprachen. Vorschläge, diese in übergeordnete Familien zu gruppieren, wurden von einigen Linguisten unterbreitet, sind aber nicht allgemein anerkannt worden.

Hintergrund

Bevölkert wurde Amerika, nach archäologischen und DNA-Beweisen, von Völkerwanderungen aus Sibirien vor ungefähr 17.000-10.000 Jahren. Von Alaska fuhren die Nachkommen jener ersten Wanderer fort, den Rest von Nord- und Südamerika zu bevölkern. Die Sprache, oder die Sprachen, welche diese ersten Migranten benutzten, ist ebenso umstritten, wie der Prozess, der zur heutigen Sprachvielfalt der Indigenen Amerikas führte. Einiges deutet darauf hin, daß die Vorfahren der Na-Dene- und Eskimo-Aleutische Sprecher getrennt von Sibirien ankamen, einige Zeit nach den frühesten Einwanderungen. Einige indigene amerikanische Völker haben ihre Sprache in einem eigenen Schriftsystem abgebildet, unter anderem die Maya und die Azteken. Diese und viele andere indigene Sprachen adaptierten später das Lateinische Alphabet oder die Kanadischen Eingeborenenschrift. Aleutisch wurde zuerst von Missionaren im Kyrillischen Alphabet geschrieben, später dann im Lateinischen Alphabet. Nach der Ankunft von Christoph Columbus im Amerika 1492 wurden von europäischen Siedlern Spanisch, Englisch, Portugiesisch, Französisch und Holländisch nach Amerika gebracht und sind heutzutage als amtliche Sprachen der unabhängigen Staaten Amerikas festgelegt, obgleich Bolivien, Paraguay und Peru eine oder mehrere indigene amerikanische Sprachen als amtliche Sprache zusätzlich zum Spanischen haben. Einige eingeborene kreolische Sprachen entwickelten sich im Amerika aus europäischen Sprachen. Die Haltung der meisten europäischen Eroberer und ihrer Nachfolger hinsichtlich der indigenen amerikanischen Sprachen reichte von gutartiger Vernachlässigung bis zu aktiver Unterdrückung. Jedoch predigten die spanischen Missionare den Eingeborenen in deren Sprachen. Sie verbreiteten zum Beispiel Quechua über dessen ursprünglichen geografischen Bereich hinaus. Indigene amerikanische Sprachen schwanken stark in der Zahl der Sprecher, von Quechua, Aymara, Guarani, und Nahuatl mit Millionen aktiver Sprecher zu einer Vielzahl von Sprachen mit nur einer Handvoll älterer Sprecher. Viele der indigenen amerikanischen Sprachen sind vom Aussterben bedroht, andere sind bereits ausgestorben.

Sprachfamilien und isolierte Sprachen nach Regionen

Südamerika

Obgleich auch sowohl Nord- als Mittelamerika Gebiete mit großer Sprachenvielfalt sind, hat Südamerika eine linguistische Verschiedenartigkeit, die mit ungefähr 350 noch existierenden Sprachen und geschätzten 1500 Sprachen zur Zeit des ersten europäischen Kontaktes nur durch wenige Orte in der Welt erreicht wird. Die Situation der Klassifizierung der Sprachen in genetische Familien ist nicht so fortgeschritten wie in Nordamerika (das in vielen Bereichen verhältnismäßig gut erforscht ist). Folglich sind viele Beziehungen zwischen Sprachen und Sprachfamilien nicht bestimmt und einige der vermuteten Beziehungen stehen auf wackeligem Grund. Die Liste der Sprachfamilien und isolierten Sprachen ist ziemlich konservativ und basiert auf Campbell (1997). Viele der vorgeschlagenen (und häufig spekulativen) Gruppierungen der Familien können in Campbell (1997), Gordon (2005), Kaufman (1990, 1994), Key (1979) und Loukotka (1968) nachgelesen werden.

Sprachfamilien im Süden

# Alacalufan (2) # Arauan (8) (a.k.a. Arahuan, Arawán) # Araucanian (Chile, Argentinien) (2) (a.k.a. Mapudungu) # Arawakan (Südamerika & Karibik) (60) (a.k.a. Arahuacan, Maipurean, Maipuran, Maipúrean) # Arutani-Sape (2) # Aymara (3) (Jaqi, Aru) # Barbacoan (6) (a.k.a. Barbakóan) # Cahuapanan (2) (a.k.a. Jebero, Kawapánan) # Carib (29) # Catacaoan (Katakáoan) # Chapacura-Wanham (9) (a.k.a. Chapacuran, Txapakúran, Chapakúran) # Charruan (Charrúan) # Chibcha (Mittelamerika & Südamerika) (22) # Chimuan # Chipaya-Uru (Sprache) (Uru-Chipaya) # Choco (10) (a.k.a. Chocoan, Chokó) # Cholonan # Chon (2) (Patagonian) # Guajiboan (4) (a.k.a. Wahívoan) # Guaykuruan (Waikurúan) # Harákmbut (2) (a.k.a. Tuyoneri) # Jirajaran (3) # Jivaroan (4) (a.k.a. Hívaro) # Katukinan (3) (a.k.a. Catuquinan) # Lule-Vilela (Lule-Viléran) # Macro-Ge (32) # Maku (6) # Mascoyan (5) (Maskóian, Mascoian) # Mataco-Guaicuru (11) # Mosetenan (Mosetén) # Mura (4) (Muran) # Nambiquaran (5) # Otomacoan (2) (a.k.a. Otomákoan) # Paezan (6) (a.k.a. Páesan) # Pano-Tacanan (30) (Pano-Takana, Pano-Tákanan) # Peba-Yaguan (2) (a.k.a. Yaguan, Yáwan, Peban) # Puinavean (a.k.a. Makú) # Quechua (46) # Salivan (2) # Timotean (2) # Tiniguan (2) (a.k.a. Tiníwan) # Tucanoan (25) (a.k.a. Tukánoan) # Tupi (70) # Uru-Chipaya (2) # Witotoan (6) (a.k.a. Huitotoan, Bora-Witótoan) # Yanomam (4) # Zamucoan (2) # Zaparoan (7) (a.k.a. Sáparoan)

Sprachisolate oder nicht klassifiziert im Süden

# Aikaná (Brasilien: Rondônia) # Ahuaqué (a.k.a. Auaké, Uruak, Awaké) # undoque (Kolumbien, Peru) (a.k.a. undoke) # Aushiri (a.k.a. Auxira) # Baenan (Brasilien: Bahia) (Baenán, Baenã) # Betoi (Kolumbien) (a.k.a. Betoy, Jirara) # Camsá (Kolumbien) (a.k.a. Sibundoy, Coche, Kamsá) # Cundoshi (a.k.a. Maina, Kundoshi) # Canichana (Bolivien) (a.k.a. Canesi, Kanichana) # Cayubaba (Bolivien) # Cofán (Kolumbien, Ecuador) (a.k.a. Kofán) # Cueva # Culle (Peru) (a.k.a. Culli, Linga, Kulyi) # Cunza (Chile, Bolivien, Argentinien) (a.k.a. Atacama, Atakama, Atacameño, Lipe, Kunsa) # Esmeralda (a.k.a. Takame) # Gamela (Brasilien: Maranhão) # Gorgotoqui (Bolivien) # Guamo (Venezuela) (a.k.a. Wamo) # Huamoé (Brasilien: Pernambuco) # Huarpe (Warpe) # Irantxe (Brasilien: Mato Grosso) # Itonama (Bolivien) (a.k.a. Saramo, Machoto) # Jotí (Venezuela) # Kaliana (a.k.a. Caliana, Cariana, Sapé, Chirichano) # Kapixaná (Brasilien: Rondônia) (a.k.a. Kanoé, Kapishaná) # Karirí (Brasilien: Paraíba, Pernambuco, Ceará) # Kaweskar (Alacaluf, Alakaluf, Kawaskar, Kawesqar, Qawasqar, Qawashqar, Halawalip, Aksaná, Hekaine, Chono, Caucau, Kaueskar, Aksanás, Kaweskar, Kawéskar, Kakauhau, Kaukaue) # Koayá (Brasilien: Rondônia) # Kukurá (Brasilien: Mato Grosso) # Leco (Lapalapa, Leko) # Maku (a.k.a. Macu) # Malibú (a.k.a. Malibu) # Mapudungun (Chile, Argentinien) # Matanawí # Mocana # Movima (Bolivien) # Munichi (Peru) (a.k.a. Muniche) # Mutú (a.k.a. Loco) # Nambiquaran (Brasilien: Mato Grosso) # Natú (Brasilien: Pernambuco) # Old Catío-Nutabe (Kolumbien) # Omurano (Peru) (a.k.a. Mayna, Mumurana, Numurana, Maina, Rimachu, Roamaina, Umurano) # Otí (Brasilien: São Paulo) # Palta # Pankararú (Brasilien: Pernambuco) # Panzaleo (Ecuador) (a.k.a. Latacunga, Quito, Pansaleo) # Puelche (a.k.a. Guenaken, Gennaken, Pampa, Pehuenche, Ranquelche) # Puquina (Bolivien) # Resígaro (Kolumbien-Peru border area) # Sabela (Ecuador, Peru) (a.k.a. Auca, Huaorani) # Sechura (Atalan, Sec) # Salumã (Brasilien) # Tairona (Kolumbien) # Tarairiú (Brasilien: Rio Grunde do Norte) # Taushiro (Peru) (a.k.a. Pinchi, Pinche) # Tequiraca (Peru) (a.k.a. Avishiri, Tekiraka) # Ticuna (Kolumbien, Peru, Brasilien) (a.k.a. Magta, Tikuna, Tucuna, Tukna, Tukuna) # Trumai (Brasilien: Xingu, Mato Grosso) # Tuxá (Brasilien: Bahia, Pernambuco) # Urarina (a.k.a. Shimacu, Itukale) # Warao (Guyana, Surinam, Venezuela) (a.k.a. Guarao) # Xokó (Brasilien: Alagoas, Pernambuco) # Xukurú (Brasilien: Pernambuco, Paraíba) # Yaghan/Yámana (Chile) (a.k.a. Yagan, Yahgan, Yaghan, Yamana, Yámana) # Yaruro (a.k.a. Jaruro) # Yuracare (Bolivien) # Yuri (Kolumbien, Brasilien) (a.k.a. Jurí) # Yurumanguí (Kolumbien) (a.k.a. Yirimangi)

Mexiko und Mittelamerika

Sprachfamilien in Mittelamerika

# Algische (Nordamerika & Mexiko) (29) # Chibcha (Mittelamerika & Südamerika) (22) # Comecrudan (Texas & Mexiko) (3) # Guaicurian (8) (a.k.a. Waikurian) # Jicaquean # Lencan # Maya (31) # Misumalpan # Mixe-Zoque (19) # Na-Dene (Nordamerika & Mexiko) (40) # Otomangue (27) # Tequistlatecan (3) # Totonacan (2) # Uto-Aztekische (Nordamerika & Mexiko) (31) # Xincan # Cochimí-Yuma (Nordamerika & Mexiko) (11)

Isolierte oder nicht klassifizierte Sprachen in Mittelamerika

# Alagüilac
(Guatemala) # Coahuilteco (USA: Texas; Nordosten Mexiko) # Cotoname (Nordosten Mexiko; USA: Texas) # Cuitlatec (Mexiko: Guerrero) # Huetar (Costa Rica) # Huave (Mexiko: Oaxaca) # Maratino (Nordosten Mexiko) # Naolan (Mexiko: Tamaulipas) # Quinigua (Nordosten Mexiko) # Seri (Mexiko: Sonora) # Solano (Nordosten Mexiko; USA: Texas) # Tarascan (Mexiko: Michoacán) (a.k.a. Purépecha)

Kanada und USA

Nordamerikanische Sprachen im Norden Mexikos, in Kanada und den USA. USA

Sprachfamilien im Norden

# Algisch (30) # Alsea (2) # Caddo (5) # Chimakuan (2) # Chinook (3) # Chumash (6) # Cochimí-Yuma (11) # Comecrudan (Nordamerika & Mexiko) (3) # Coos (2) # Eskimo-Aleutische (7) # Irokesisch (11) # Kalapuya (3) # Keres
(USA: New Mexiko) # Kiowa-Tano (7) # Maidu (4) # Muskogee (6) # Na-Dene (Nordamerika & Mexiko) (40) # Palaihnihan (2) # Plateau Penuti (4) (a.k.a. Shahapwailutan) # Pomo (7) # Salish (23) # Shasta (4) # Sioux (16) # Tsimshian (2) # Uti (12) # Uto-Aztekische (31) # Wakash (6) # Wintu (4) # Yokut (3)

Isolierte oder nicht klassifizierte Sprachen im Norden

# Adai
(USA: Louisiana, Texas) # Aranama-Tamique (USA: Texas) # Atakapa (USA: Louisiana, Texas) # Beothuk (Kanada: Newfoundlund) # Cayuse (USA: Oregon, Washington) # Chimariko (USA: Kalifornien) # Chitimacha (USA: Lousiana) # Coahuilteco (USA: Texas; Nordosten Mexiko) # Cotoname (Nordosten Mexiko; USA: Texas) # Esselen (USA: Kalifornien) # Haida (Kanada: British Kolumbien; USA: Alaska) # Karankawa (USA: Texas) # Karok (a.k.a. Karuk) (USA: Kalifornien) # Konomihu (USA: Kalifornien) # Kootenai (Kanada: British Kolumbien; USA: Idaho, Montana) # Natchez (USA: Mississippi, Louisiana) # Salinan (USA: Kalifornien) # Siuslaw (USA: Oregon) # Solano (Nordosten Mexiko; USA: Texas) # Takelma (USA: Oregon) # Timucua (USA: Florida, Georgia) # Tonkawa (USA: Texas) # Tunica (USA: Mississippi, Louisiana, Arkansas) # Wappo (USA: Kalifornien) # Washo (USA: Kalifornien, Nevada) # Yana (USA: Kalifornien) # Yuchi (USA: Georgia, Oklahoma) # Yuki (USA: Kalifornien) # Zuni (a.k.a. Shiwi) (USA: New Mexiko)

Vorschläge

Viele hypothetische Vorschläge zu den Stämmen amerikanischer Sprachen werden in den populäreren Schriften unstrittig zitiert. Jedoch sind viele, wenn nicht alle dieser Vorschläge tatsächlich nie völlig bewiesen worden. Einige Vorschläge werden von Fachleuten als wahrscheinlich angenommen, zum Beispiel Penuti. Sie glauben, daß genetische Verhältnisse sehr wahrscheinlich sind. Andere Vorschläge sind bei vielen Linguisten umstrittener (zum Beispiel Hoka). Noch andere Vorschläge werden fast einmütig von den Fachleuten verworfen wie beispielsweise Amerindisch). Hier ist eine unvollständige Liste einiger solcher Vorschläge: # Algonkian-Gulf  
(= Algic+Beothuk+Gulf) # Almosan   (= Algic+Kutenai+Salishan+Wakashan+Chimakuan) # Almosan-Keresiouan (= Almosan+Keresiouan) # Amerindisch   (= alle Sprachen ohne Eskimo-Aleut und Na-Dene) # Aztec-Tanoan   (= Uto-Aztecan+Kiowa-Tanoan) # Chibchan-Paezan # Coahuiltecan   (= Coahuilteco+Cotoname+Comecrudan+Karankawa+Tonkawa) # Dene-Caucasian # Gulf   (= Muskogean+Natchez+Tunica) # Hoka   (= Karok+Chimariko+Shastan+Palaihnihan+Yana+Pomoan+Washo+Esselen+Yuman-Cochimí+Salinan+Chumashan+Seri+ Tequistlatecan) # Hoka-Siouan   (= Hoka+Subtiaba-Tlappanec+Coahuiltecan+Yukian+Keresan+Tunican+Iroquoian+Caddoan+Siouan-Catawba+Yuchi+Natchez+Muskogee+Timucua) # Keresiouan # Macro-Carib # Macro-Ge # Macro-Mayan # Macro-Panoan # Macro-Siouan   (= Siouan+Iroquoian+Caddoan) # Macro-Tucanoan # Mosan   (= Salishan+Wakashan+Chimakuan) # (Sapir's) Nadene (including Haida)   (= Haida+Tlingit+Eyak+Athabaskan) # Nostratic-Amerind # Penuti   (= many Sprache of Kalifornien und sometimes Sprache in Mexiko) ## Kalifornien Penutian   (= Wintuan+Maiduan+Yokutsan+Utian) ## Oregon Penutian   (= Takelma+Coosan+Siuslaw+Alsean) ## Mexican Penutian   (= Mixe-Zoque+Huave) # Quechumaran # Takelman   (= Takelma+Kalapuyan) # Tunican   (= Tunica+Atakapa+Chitimacha) # Wappo-Yukian   (= Wappo+Yukian) # Yok-Utian   (= Yokutsan+Utian) Diskussionen über die letzten Vorschläge werden bei Campbell (1997) und Campbell & Mithun (1979) gefunden.

Pidgins, Mischsprachen und Geschäftssprachen

# Labrador Eskimo Pidgin (a.k.a. Labrador Inuit Pidgin) # Hudson Strait Pidgin # Greenlundic Eskimo Pidgin # Eskimo Trade Jargon (a.k.a. Herschel Islund Eskimo Pidgin, Ship's Jargon) # Mednyj Aleut (a.k.a. Copper Islund Aleut, Medniy Aleut, CIA) # Haida Jargon # Chinook Jargon # Nootka Jargon # Broken Slavey (a.k.a. Slavey Jargon, Broken Slavé) # Kutenai Jargon # Loucheux Jargon (a.k.a. Jargon Loucheux) # Inuktitut-English Pidgin # Michif (a.k.a. French Cree, Métis, Metchif, Mitchif, Métchif) # Broken Oghibbeway (a.k.a. Broken Ojibwa) # Basque-Algonquian Pidgin (a.k.a. Micmac-Basque Pidgin, Souriquois) # Montagnais Pidgin Basque (a.k.a. Pidgin Basque-Montagnais) # American Indian Pidgin English # Delaware Jargon (a.k.a. Pidgin Delaware) # Pidgin Massachusett # Jargonized Powhatan # Ocaneechi # Lingua Franca Creek # Lingua Franca Apalachee # Mobilian Jargon (a.k.a. Mobilian Trade Jargon, Chickasaw-Chocaw Trade Sprache, Yamá) # Güegüence-Nicarao # Carib Pidgin (a.k.a. Ndjuka-Amerindian Pidgin, Ndjuka-Trio) # Carib Pidgin-Arawak Misch Sprache # Guajiro-Spanish # Media Lengua # Catalangu # Callahuaya (a.k.a. Machaj-Juyai, Kallawaya, Collahuaya, Pohena) # Nheengatú (a.k.a. Lingua Geral Amazônica, Lingua Boa, Lingua Brasílica, Lingua Geral do Norte) # Lingua Geral do Sul (a.k.a. Lingua Geral Paulista, Tupí Austral)

Sprachgebiete

Die Sprachen Amerikas können häufig in
Sprachgebiete oder Sprachbunde gruppiert werden (auch Konvergenzbereiche). Die Sprachgebiete, die bis jetzt gekennzeichnet werden, verdienen mehr Forschung, um ihre Gültigkeit festzustellen, ebenso um zu helfen, zwischen den geteilten Gebieten Merkmale und zutreffendes genetisches Verhältnis zu unterscheiden. Die folgende vorläufige Liste von Sprachgebieten basiert hauptsächlich auf Lyle Campbell (1997):
- Plateau
- im Norden Kalifornien
- Clear Lake
- südliche Küsten Bereich
- im Süden Kalifornien-im Westen Arizona
- Great Basin
- Pueblo
- Plains
- Nordosten
- Südosten
- Mesoamerican
- Kolumbien-Mittelamerika
- Venezuela-Antillen
- undean
  - Ecuador-Kolumbien
- Orinoco-Amazonas
- Amazonas (a.k.a. Amazonien)
- Lowlund Südamerika
- Südliches Cone

Literatur


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Language, 5, 1-7.
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Siehe auch


- Indigene Sprachen Nordamerikas
- Sprache
- Sprachfamilie
- Sprachfamilien nach Kontinenten geordnet
- Einzelsprache

Weblinks


- [http://www.indianersprachen.de Indianersprachen]
- [http://home.snafu.de/duerr/NAM.html Nord- und mesoamerikanische Sprachen]
- [http://www.linguist.de/reese/Laender/amerika.html Die Staaten und Territorien der Erde und ihre sprachliche Situation: Amerika]
- [http://www.ailla.utexas.org/site/welcome.html The Archive of the Indigenous Languages of Latin America]
- [http://www.yvwiiusdinvnohii.net/language.html First People's Language Resources] (Online, Offline, Commercial & Non-Commercial)
- [http://www.ssila.org/ The Society for the Study of the Indigenous Languages of the Americas] (SSILA)
- [http://www.ydli.org/ydindex.htm The Yinka Déné Language Institute] (YDLI)
- [http://www.ydli.org/fnlgsbc.htm The First Nations Languages of British Columbia] (YDLI)
  - [http://www.ydli.org/synindex.htm Index of Variant Language Names (in British Columbia)] (YDLI)
- [http://soda.sou.edu/tribal.html Southern Oregon Digital Archives First Nations Tribal Collection] (beautiful collection of ethnographic, linguistic, & historical material)
- [http://www.nmnh.si.edu/anthro/handbook.htm Handbook of the North American Indians]
- [http://stripe.colorado.edu/~linguist/cesnalps.html Center for the Study of the Native Languages of the Plains and Southwest]
- [http://www.albany.edu/anthro/maldp/ Project for the Documentation of the Languages of Mesoamerica]
- [http://www.proeibandes.org/ Programa de Formación en Educación Intercultural Bilingüe para los Países Andinos]
- [http://www.yukoncollege.yk.ca/ynlc/ Yukon Native Language Centre]
- [http://www.mip.berkeley.edu/cilc/bibs/toc.html Bibliographies of Northern and Central California Indians]
- [http://nas.ucdavis.edu/NALC/home.html Native American Language Center] (University of California at Davis)
- Sprachen Karten in den USA - William C. Sturtevant. (1967).
Early Indian tribes, culture areas, and linguistic stocks.:
  - [http://www.lib.utexas.edu/maps/united_states/early_indian_alaska.jpg Alaska & Hawai‘i]
  - [http://www.lib.utexas.edu/maps/united_states/early_indian_west.jpg Western US]
  - [http://www.lib.utexas.edu/maps/united_states/early_indian_east.jpg Eastern US]
- [http://www.native-languages.org/ Native Languages of the Americas]
- [http://www.journals.uchicago.edu/IJAL/home.html International Journal of Linguistics] Kategorie:Sprache


US-Bundesstaat

Ein US-Bundesstaat ist einer der (derzeit) 50 Bundesstaaten, die mit dem District of Columbia die Vereinigten Staaten von Amerika bilden. Auf der Flagge der USA repräsentieren die 50 Sterne die heutigen Staaten, während die 13 Streifen für die Gründerstaaten stehen. Es gibt eine klare Trennung der Machtbefugnisse zwischen den einzelnen US-Bundesstaaten und dem Bund: Entsprechend der Verfassung der USA besitzt der Bund nur jene gesetzgeberischen Kompetenzen, die ihm durch die Verfassung eindeutig übertragen wurden, der Rest fällt in die Zuständigkeit der Einzelstaaten. Vier dieser Staaten - Kentucky, Massachusetts, Pennsylvania, und Virginia - tragen die formelle Bezeichnung Commonwealth, ohne dass daraus weitere Rechte oder Pflichten entstünden - im Gegensatz zu den US-Commonwealth Territories Puerto Rico und den Nördlichen Marianen. Karte der USA mit Namen der US-Bundesstaaten

Geschichte

Mit der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776 von England bestanden die USA zunächst aus 13 Staaten (in Klammer die jeweiligen Unterzeichner der Deklaration):
- New Hampshire, (Josiah Bartlett, William Whipple, Matthew Thornton)
- Massachusetts, (John Hancock, Samuel Adams, John Adams, Robert Treat Paine, Elbridge Gerry)
- Rhode Island, (Stephen Hopkins, William Ellery)
- Connecticut, (Roger Sherman, Samuel Huntington, William Williams, Oliver Wolcott)
- New York, (William Floyd, Philip Livingston, Francis Lewis, Lewis Morris)
- New Jersey, (Richard Stockton, John Witherspoon, Francis Hopkinson, John Hart, Abraham Clark)
- Pennsylvania, (Robert Morris, Benjamin Rush, Benjamin Franklin, John Morton, George Clymer, James Smith, George Taylor, James Wilson, George Ross)
- Delaware, (Caesar Rodney, George Read, Thomas McKean)
- Maryland, (Samuel Chase, William Paca, Thomas Stone, Charles Carroll of Carrollton)
- Virginia, (George Wythe, Richard Henry Lee, Thomas Jefferson, Benjamin Harrison, Thomas Nelson, Jr., Francis Lightfoot Lee, Carter Braxton)
- North Carolina, (William Hooper, Joseph Hewes, John Penn)
- South Carolina, (Edward Rutledge, Thomas Heyward, Jr., Thomas Lynch, Jr., Arthur Middleton)
- Georgia, (Button Gwinnett, Lyman Hall, George Walton) Die dreizehn Staaten bildeten zunächst nur einen lockeren Staatenbund, zusammengehalten durch die Konföderationsartikel. Ein Bundesstaat entstand erst mit Inkrafttreten der US-Verfassung am 4. März 1789. Mit diesem Jahr sind 12 der Gründungsstaaten in der Tabelle verzeichnet. Rhode Island ratifizierte die Verfassung erst 1790. Mit der Annahme der Verfassung traten die 13 Staaten die vorher unter ihnen aufgeteilten Landgewinne zwischen Appalachen und Mississippi an die Union ab, so dass dort nach und nach neue Staaten gebildet werden konnten. Schon 1791 wurde aus einem vorher zwischen New York, New Hampshire und Massachusetts strittigen Gebiet der vierzehnte Staat, nämlich Vermont, gebildet. 1792 wurde mit Kentucky der erste Staat westlich der Appalachen gebildet, also jenseits der in Kolonialzeiten gültigen Siedlungsgrenze für Weiße. Von 1796 bis 1819 wurden in den 1783 eroberten Gebieten die Staaten Tennessee, Ohio, Indiana, Mississippi, Illinois und Alabama gebildet. Louisiana wurde schon 1812 rund um die 1803 von Frankreich gekaufte Stadt New Orleans gebildet. Damit und mit der 1821 erfolgenden Gründung von Missouri, dem ersten Staat, der komplett westlich des Mississippi liegt, verschob sich das Gewicht zugunsten der sklavenhaltenden Staaten. Deshalb wurde 1820 aus der nordöstlichen Landreserve von Massachusetts der Bundesstaat Maine als freier Staat gebildet. Arkansas und Michigan als sklavenhaltender beziehungsweise freier Staat wurden kurz nacheinander aufgenommen. 1845 wurde das 1819 von Spanien gekaufte Florida Bundesstaat, ebenso Texas, das sich 1836 von Mexiko gelöst hatte (außer den 13 Gründungsstaaten der einzige, der nicht aus einem Territorium gebildet wurde, das vorher bereits den USA gehörte). Als Ausgleich für diese beiden Sklavenstaaten wurden 1846/48 Iowa und Wisconsin aufgenommen. Der Sieg über Mexiko in dem durch die Annexion Texas' ausgelösten Krieg drohte das Gleichgewicht aus der Waage zu bringen, wenn ganz Mexiko annektiert würde und auf seinem Territorium neue sklavenhaltende Staaten gebildet würden. Daher wurde „nur“ etwa die Hälfte des Landes annektiert. Nach den Goldfunden 1848 im neu erworbenen Kalifornien wuchs die Bevölkerung so schnell, dass es schon 1850 als erster Staat am Pazifik in die Union aufgenommen wurde. Mit Minnesota und Oregon wurden zwei weitere freie Staaten aufgenommen, Kansas wurde 1861 nach blutigen Kämpfen nur knapp als sklavenhaltender Staat Mitglied, einer der Auslöser für den Bürgerkrieg. 1861 traten elf Südstaaten aus der Union aus, was von Präsident Abraham Lincoln als nicht zulässig betrachtet wurde und zum Bürgerkrieg führte. Die Frage, ob individuelle Staaten ein Recht zur Sezession von der Union der Vereinigten Staaten hätten, wurde bis zum Ausbruch des Sezessionskrieges diskutiert. Der Gewinn des Krieges durch die unionstreuen Nordstaaten führte zur Überzeugung, dass sie dieses Recht nicht besitzen. 1863 wurde (nicht ganz verfassungskonform) aus dem in den Appalachen gelegenen Teil des abtrünnigen Virginia ein neuer Staat gebildet, West Virginia. Im Westen wurde der Mormonenstaat Nevada aufgenommen. Von 1867 bis 1890 wurde fast der ganze Westen in Staaten organisiert. Colorado wurde 1876, genau 100 Jahre nach Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung, ein eigener Bundesstaat und trägt daher den Spitznamen "Centennial State". Das Indianer-Territorium wurde 1907 als Oklahoma ebenfalls Staat, als letzte der 48 territorial zusammenhängenden Staaten wurden 1912 Arizona und New Mexico in die Union aufgenommen. 1959 wurden das 1867 von Russland gekaufte Alaska sowie das 1898 annektierte Hawaii (erster Staat außerhalb des Kontinents Amerika) als bisher letzte Staaten Mitglieder der Union. Nicht als Staat organisiert ist der District of Columbia, die Bundeshauptstadt Washington, D.C. Deren Einwohner nehmen nicht an den Wahlen zum Kongress teil, wählen aber den Präsidenten mit. Die nördlichen Marianen und Puerto Rico sind wie oben erwähnt Commonwealth-Territorien. Ihre Einwohner zählen als US-Bürger, sind aber zu den Bundesorganen nicht wahlberechtigt, solange sie nicht in einem der Staaten ihren Wohnsitz nehmen. Die Bevölkerung Puerto Ricos hat sich in Volksabstimmungen mehrfach gegen die Aufnahme in die Union als Staat ausgesprochen. US-Bundesstaaten in der Reihenfolge ihres Beitritts:

Die Adressierkürzel der amerikanischen Post

(United States Postal Service)
- Staaten: zweibuchstabige Kürzel (siehe die obige Tabelle)
- Bundesdistrikt: DC = District of Columbia
- Inselterritorien: AS = American Samoa, GU = Guam, MP = Northern Mariana Islands, PR = Puerto Rico, VI = U.S. Virgin Islands
- Freie assoziiierte Staaten: FM = Federated States of Micronesia, MH = Marshall Islands, PW = Palau
- Militärregionen: AE = Armed Forces Africa, AA = Armed Forces Americas (except Canada), AE = Armed Forces Canada, AE = Armed Forces Europe, AE = Armed Forces Middle East, AP = Armed Forces Pacific, APO = Army/Air Force Post Office, FPO = Fleet Post Office
- abgeschaffte Kürzel: CZ = Canal Zone, TT = Trust Territory of the Pacific Islands

Siehe auch


- Liste der US-Bundesstaaten, geordnet nach Einwohnerzahl
- Liste der US-Bundesstaaten, geordnet nach Fläche
- US-Bundesstaaten und der Postleitzahlen-Code ZIP Code

Weblinks


- [http://www.nationalatlas.gov/printable/images/pdf/outline/states_capitals.pdf Hochaufgelöste Karte der US-Bundesstaaten und der jeweiligen Hauptstädte. Quelle: nationalatlas.gov (PDF 1,1 MB)]
- [http://www.nationalatlas.gov/printable/images/pdf/territory/pagetacq3.pdf Hochaufgelöste Karte der historischen Entwicklung der USA. Quelle: nationalatlas.gov (PDF 1,9 MB)] Bundesstaat ! ja:アメリカ合衆国の地方行政区画 simple:List of U.S. states th:มลรัฐของสหรัฐอเมริกา

Phoenix (Arizona)

Phoenix [] ist die Hauptstadt und die größte Stadt des US-Bundesstaats Arizona. Die Volkszählung von 2000 ergab:
- Phoenix ist die sechstgrößte Stadt der USA (seit 2004) - mit 1.321.045 Einwohnern.
- der Großraum Phoenix steht mit 3.251.876 Einwohnern an 14. Stelle der US-amerikanischen städtischen Großräume. Am 1.7.2004 betrug die Bevölkerung 1.418.041. Phoenix ist seit dem 5. Februar 1881 der Verwaltungssitz des Maricopa County.

Geographie

Phoenix liegt in der Mitte von Arizona im Tal von Phoenix (Phoenix Valley, "Valley of the Sun") in der Sonora auf einer Höhe von durchschnittlich 340 m. Die geografische Lage ist 33° 32' n. Br., 112° 05' w. L. Das erweiterte Stadtgebiet hat 3,2 Millionen Einwohner und umfasst Mesa, Scottsdale, Glendale, Tempe, Chandler, Gilbert, Peoria und viele kleinere Orte wie Goodyear, Litchfield Park, and Anthem, sowie überwiegend von Rentnern bewohnte Gemeinden (retirement communities) wie Sun City, Sun City West und Fountain Hills. Der Salt River fließt vom Nordosten des Maricopa County durch den Süden von Phoenix, es ist allerdings nicht ungewöhnlich, wenn der Fluss komplett ausgetrocknet ist. Der Großraum Phoenix wird von den McDowell-Bergen im Norden, South Mountain Park und Estrella Mountains im Süden, den White Tanks im Westen und den Superstition-Bergen weiter im Osten begrenzt. Die Stadt hat eine Fläche von 1.230,5 km². Davon sind 1.229,9 km² Land und 0,6 km² Wasser (0,05% der Gesamtfläche).

Wetter

Klarer blauer Himmel ist der typische Anblick in Phoenix, das im Mittel 300 Tage Sonnenschein im Jahr hat. Allerdings ist in den frühen Morgenstunden (gegen 6h) der Himmel meist in lilatönen gefärbt! Was für uns wie ein wunderschönes Naturschauspiel aussieht, sind in Wahrheit die Abgase der Millionenstadt. Ein Drittel des Jahres (von Mitte Mai bis Mitte September) liegen die Temperaturem über 38°C (100°F). Die trockene Wüstenluft in Arizona macht die hohen Temperaturen allerdings etwas erträglicher ("trockene Hitze"). Trotzdem können 4 Monate derart heißen Wetters sehr anstrengend sein, wenn man sich viel im Freien aufhält. Die Bevölkerung setzt sich allerdings der Hitze nur im geringen Maße aus - die allermeisten Gebäude und Fahrzeuge sind klimatisiert. Der ständige Wechsel zwischen stark klimatisierten Räumen, in denen man Pullover tragen muss um nicht zu frieren, und der Hitze im Freien ist nichts für einen schwachen Kreislauf! Die tiefsten Temperaturen im Winter liegen bei 0°C (30°F), bleiben aber selten über längere Zeit derart niedrig. Messbare Mengen an Schnee gab es in den letzten Jahren zwei Mal: 1 cm im Jahr 1939 und 2,5 cm im Jahr 1985. Im Jahresdurchschnitt fallen in der Gegend 19,5 cm Regen. Der wenige Regen fällt verteilt über den Zeitraum des Südwest-Monsuns von Juli bis Mitte September, wenn gelegentlich feuchtwarme Luft vom Golf von Kalifornien die heiße Wüstenluft verdrängt. Fährt man allerdings von Phoenix aus Richtung Norden (Grand Canyon) erreicht man schnell Gefilde (wie Pine...) in denen der Schnee auch liegen bleibt.

Sport

Mannschaften

:Arizona Diamondbacks, Major League Baseball ::Neun Teams der Cactus League trainieren im Frühling in der Umgebung von Phoenix. :Arizona Cardinals, National Football League :Phoenix Suns, National Basketball Association :Phoenix Mercury, Women's National Basketball Association :Phoenix Coyotes, National Hockey League :Arizona Rattlers, Arena Football League :Arizona Thunder, Hallenfußball

Veranstaltungsorte

:Phoenix International Raceway, Autorennen :Manzanita Speedway, Dragster-Rennen :Firebird International Raceway, Bootsrennen

Tourismus

Verkehr


- Sky Harbor International Airport
- Williams Gateway Airport (aus der 1993 geschlossenen Williams Air Force Base entstanden)
- Falcon Field Airport
- Valley Metro Rail, ein Nahverkehrsprojekt in Planung
- Der Scottsdale Municipal Airport im nahegelegenen Scottsdale wird vorwiegend von Privatmaschinen angeflogen.

Sportvereine in Phoenix


- Arizona Diamondbacks (Major League Baseball)
- Arizona Cardinals (National Football League) (spielen in Tempe)
- Phoenix Suns (National Basketball Association)
- Phoenix Mercury (Women's National Basketball Association)
- Phoenix Coyotes (National Hockey League) (spielen in Glendale)
- Phoenix International Raceway (Indy Racing League and NASCAR)

Museen und Attraktionen


- Heard Museum
- Taliesin West and Gammage Auditorium, both designed by Frank Lloyd Wright
- Phoenix Art Museum
- Fleischer Museum
- Arizona Science Center
- Hall of Flame
- Pueblo Grande Museum and Cultural Park
- Phoenix Museum of History
- Arizona Historical Society Museum
- America West Arena
- Bank One Ballpark
- Glendale Arena
- Desert Botanical Garden, Phoenix Zoo and Hole-in-the-Rock in Papago Park
- Tovrea Castle
- Wrigley Mansion
- St. Mary's Basilica
- Symphony Hall for the Phoenix Symphony at the Phoenix Civic Plaza
- South Mountain Park is the largest municipal park in the world
- Mystery Castle
- Camelback Mountain
- Squaw Peak Recreation Area
- Encanto Park
- Arizona Veterans Memorial Coliseum at the Arizona State Fairgrounds
- Metrocenter Mall
- Castles N' Coasters amusement park
- Hotel San Carlos
- Arizona Biltmore

Militär


- Luke Air Force Base
- 3. Deutsche Luftwaffenausbildungsstaffel USA in Goodyear

Söhne und Töchter der Stadt


- Nancy Farmer, US-amerikanische Schriftstellerin
- Barry Goldwater, Politiker und Mitbegründer der modernen konservativen Bewegung in den USA
- Chalmers Johnson, ehemaliger Berater des CIA und Asienkenner
- Shawn Michaels, US-amerikanischer Wrestler
- Stevie Nicks, US-amerikanische Sängerin

Weblinks


- [http://phoenix.gov/ Offizielle Website] (engl.) Kategorie:Ort in Arizona Kategorie:Hauptstadt in den USA ja:フェニックス (アリゾナ州)

1200

Ereignisse

Politik und Weltgeschehen


- Beginn der Arbeiten am Münster in Freiburg im Breisgau, Fertigstellung des Benediktinerklosters Maria Laach.
- Belegung Philipps II. von Frankreich mit dem Kirchenbann durch Papst Innozenz III.
- Um 1200: Verbreitung des Kompasses in Europa

Geboren


- 19. Januar - Zen-Meister Dōgen in Japan († 1253)
- 28. Oktober - Ludwig IV., Landgraf von Thüringen ab 1217 († 1227)

Gestorben


- 25. Oktober - Konrad I. von Wittelsbach, Erzbischof von Mainz, Kardinalbischof (
- um 1120-25)
- Joscelin III., Titulargraf von Edessa (
- um 1135) ko:1200년

16. Jahrhundert

Das 16. Jahrhundert begann am 1. Januar 1501 und endete am 31. Dezember 1600. Mit der Reformation Luther im Jahre 1517 endete das Spätmittelalter in Europa, und es begann damit die Epoche der frühen Neuzeit.

Ereignisse/Entwicklungen


- Weitergehende Reformation der Kirche
- König Heinrich VIII. (England) bricht mit der katholischen Kirche (1533)
- Religionskrieg zwischen Katholiken und Hugenotten in Frankreich
- Die Zeit der großen europäischen Hexenverfolgung beginnt gegen Ende des Jahrhunderts
- Erste Erdumseglung von Ferdinand Magellans Expedition.
- Die Türken schlagen Ungarn (Schlacht bei Mohács, 1526) und belagern Wien (Erste Wiener Türkenbelagerung, 1529)
- Kopernikus veröffentlicht seine Theorie vom heliozentrischen Weltbild (1543)
- Der Gregorianische Kalender wird in vielen katholischen Ländern eingeführt (1582)
- Die britische Flotte unter Sir Francis Drake schlägt die spanische Armada vernichtend (1588)

Persönlichkeiten


- Martin Luther, religiöser Reformator
- Michelangelo Buonarotti, Maler und Bildhauer
- Thomas More, englischer Politiker und Schriftsteller
- Miguel de Cervantes, spanischer Schriftsteller
- Elizabeth I., englische Königin
- Philip II., spanischer König
- Nostradamus, Arzt, wurde berühmt für seine Prophezeiungen
- Nikolaus Kopernikus, Astronom
- Mary Queen of Scots, Königin Schottlands und Mutter James I of England and VI of Scotland
- William Shakespeare, englischer Dichter und Dramatiker

Erfindungen und Entdeckungen


- Erfindung des Spinnrads. 01-16 ! ja:16世紀 ko:16세기

Franziskaner

Die Franziskaner sind ein im 13. Jahrhundert von Franz von Assisi (Franziskus) gegründeter Bettelorden. Die Franziskaner (OFM), lat. ordo fratrum minorum, dt. Orden der Minderen Brüder, bilden – neben den Kapuzinern OFMCap und den Minoriten OFMConv – einen der drei Zweige des ersten Ordens des Heiligen Franz von Assisi.

Anliegen und Merkmale

Die Franziskaner sind ein sogenannter Bettelorden. Sie leben in Armut und verdienen ihren Lebensunterhalt durch Arbeiten von handwerklicher, sozialer, pastoraler und pädagogischer Art. Franz von Assisi schreibt auch in seinem Testament an seine Brüder: "Ich arbeitete mit meinen Händen und will arbeiten; und es ist mein fester Wille, dass alle anderen Brüder eine Handarbeit verrichten, die ehrbar ist. Die es nicht können, sollen es lernen ...". Zur Not sollen Franziskaner auch vom Betteln leben. Sie kümmerten sich stärker um die Seelsorge als andere, kontemplative Orden. Gottes Wort vom Frieden und der Erlösung sollen sie vor allem durch ihr Beispiel, aber auch durch Predigt verkünden. Ihre Kirchen beherbergen kaum Kunstschätze, und das Leben der Franziskanerbrüder ist - jedenfalls im Idealfall - sehr bescheiden. Eng mit der Abkehr von irdischem Reichtum hängt der Selbstanspruch zusammen, ein bewusstes Leben mit der Natur bzw. - in den Augen des Christentums – mit der Schöpfung zu führen. Durch die Betonung dieses Aspektes erlangen die Franziskaner seit Beginn der ökologischen Bewegung in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts ein verstärktes Ansehen.

Gründung und frühe Ausbreitung

Der Franziskanerorden wurde 1210 gegründet. Der Heilige Franziskus wollte eigentlich keinen Orden gründen. Als charismatische Persönlichkeit fand er aber begeisterte Anhänger, die ein Leben nach seinem Vorbild wählten. Mit der Zeit stellte sich aber heraus, dass wie bei allen Orden eine zu große Freiheit zu Verweltlichung und Auflösung führte. Deshalb wurden die Brüder nach und nach immer fester organisiert und die Ordensregeln stärker an den „klassischen“ benediktinischen Regeln orientiert. 1217 teilte man den Orden in Provinzen ein. Von dort an trafen sich die Brüder jährlich zu so genannten Kapiteln, um miteinander zu diskutieren und Beschlüsse zu fassen. Beim Kapitel 1219 wurde beschlossen, auch heidnische Länder zu besuchen und die Heiden zu missionieren. Mit dieser Mission zog Franziskus selbst in die „Provinz vom Heiligen Land“, die damals den gesamten südöstlichen Mittelmeerraum umspannte. Es war die Zeit der Kreuzzüge, und ein Kreuzfahrerheer war 1217 nach Ägypten aufgebrochen, um die Hafenstadt Damiette zu erobern (siehe (Fünfter) Kreuzzug). Franziskus schiffte sich daher zunächst nach Ägypten ein. Mit einigen Gefährten brach er unbewaffnet aus dem Lager der Kreuzfahrer auf, um zu Fuß nach Israel zu pilgern und dabei den „Ungläubigen“ zu predigen. Arabische Soldaten nahmen ihn gefangen. Als er Sultan al-Kamil vorgeführt wurde, predigte er diesem unerschrocken sein Evangelium von der Armut und dem Frieden. Der beeindruckte Sultan ließ Franziskus unversehrt gehen. Franziskus setzte seine Pilgerreise fort und hielt sich mehrere Monate in Jerusalem auf. Er hatte wenig Erfolg, die „Ungläubigen“ zu bekehren, begegnete aber christlichen Rittern, deren grausames Verhalten und deren Plünderungen ihm den Aufenthalt verleideten. Er predigte vergeblich den gewaltlosen Weg der Liebe. 1220 eilte er aufgrund von Nachrichten über Streit und Schwierigkeiten im Orden zurück und bestimmte Pietro Cattanei als Nachfolger in der Ordensleitung. 1221 starb Pietro Cattanei. Br. Elias wurde Generalvikar. 1223 verfasste Franziskus in Fonte Colombo eine zweite Fassung der Ordensregel. Sie wurde im Juni auf dem Generalkapitel behandelt und am 29. November von Papst Honorius III bestätigt (darum Bullierte Regel). Ein knappes Jahr später zog sich Franziskus auf den Berg La Verna zurück, um das Michaels-Fasten zu halten. Am 14. oder 15. September empfing er der Überlieferung nach die Wundmale Christi (Stigmata). Nach seiner Rückkehr nach Portiuncala unternahm Franziskus auf einem Esel eine Predigtreise durch Umbrien und die Marken. In den kommenden Jahren verschlimmerte sich sein Augenleiden bis fast zur völligen Erblindung; andere Krankheiten schwächten ihn zusätzlich. 1226 starb Franziskus; er wurde schon zwei Jahre später von Papst Gregor IX. heilig gesprochen.

Armutsstreit

Nach dem Tod von Franziskus wurde in seiner Heimatstadt über seinem Grab ein Kloster mit Basilika errichtet. Einige der Anhänger störte die Pracht des Baus, da dies sich nicht mit den Armutsidealen des Ordens vereinbaren ließ. Zur Beendigung des daraufhin entbrennenden Streites verfügte Papst Gregor IX., dass eine gewählte Ordensverwaltung Gelder besitzen dürfe und der Bau von Klöstern den Absichten des Ordensgründers nicht widerspräche. Dies führte zur Spaltung des Franziskanerordens. Im Jahr 1517 wurde diese von Papst Leo X. anerkannt. Er teilte den Orden in die Konventualen (Minoriten), denen ein gemeinschaftlicher Besitz erlaubt wurde, und die Observanten (Franziskaner), die eine möglichst enge Befolgung der Regel des Franziskus anstrebten. Sie bilden bis heute die größere Gruppe; von ihnen spalteten sich wenig später die Kapuziner ab, um sich als unabhängiger Orden zu organisieren.

Observanzbewegung, 14./15. Jahrhundert

Die heutigen Franziskaner gingen aus der Observanzbewegung innerhalb des ursprünglichen Minderbrüderordens hervor. Erste Gruppen entstanden etwa um die Mitte des 14. Jahrhunderts in Italien, bald aber auch in Spanien und Frankreich. Kennzeichnend für diese Bewegung, die zu dieser Zeit auch in anderen Orden auftrat, war die Rückkehr zu einer strengeren Beachtung (lat. Observanz) der ursprünglichen Ordensregel. Dazu gehörten eine strenge Befolgung des Armutsideals, eine Abwendung von den Städten und die Niederlassung in Einsiedeleien. Diese Gruppen, zu denen im 15. Jahrhundert beispielsweise Bernhardin von Siena, Johannes von Capestrano, Albert von Sarteano und Jakobus von der Mark gehörten, erhielten regen Zulauf und wurden, auch bedingt durch die Schwächung des ursprünglichen Stammordens, den sog. Konventualen, durch verschiedene äußere Einflüsse (Hundertjähriger Krieg, die Pest in den Städten, das Abendländische Schisma), schnell zu einer Mehrheit im Minderbrüderorden.

Unterteilungen der Orden

Die Orden und Kongregationen, die sich auf den hl. Franziskus berufen, teilen sich in drei Gruppen auf: Der Erste Orden, der auf die von Franziskus gegründeten Minderbrüder-Orden zurückgeht, umfasst die Franziskaner (OFM), die Kapuziner (OFMCap) und die Minoriten (Konventualen, OFMConv). Der Zweite Orden besteht aus den verschiedenen Zweigen der Klarissen, deren Regel auf die hl. Klara von Assisi, eine enge Vertraute des hl. Franziskus, zurückgeht. Zum 1221 begründeten Dritten Orden gehören Laiengruppen, die sich in Deutschland als Franziskanische Gemeinschaft (FG) organisiert haben. Aus dem Dritten Orden haben sich eine Vielzahl neuer Gemeinschaften entwickelt, besonders im 19. Jh., die als Franziskusbrüder und Franziskanerinnen den Regulierten Dritten Orden bilden. Heute betrachten sich alle diese Gemeinschaften als Äste der Franziskanischen Familie; im deutschsprachigen Raum haben sie sich in der INFAG, der Interfranziskanischen Arbeitsgemeinschaft, organisiert. Auch im außerkatholischen Raum gibt es franziskanische Gemeinschaften, so z. B. die Ökumenische Franziskanische Bruderschaft (OFB) im brandenburgischen Zehdenick, anglikanische Franziskaner und evangelische Tertiaren.

Kirchenbauten


- Sophienkirche (Dresden)
- Franziskanerkirche (Salzburg)
- St. Katharinen (Lübeck)
- Kloster Pupping

Weblinks


- http://www.heiligenlexikon.de/index.htm?Orden/Franziskaner.htm
- http://www.franziskaner.de/
- http://www.franziskaner-werd.ch/
- http://www.franziskaner.at/
- http://www.franziskushof.de/
- http://minoriten.orden.de/
- http://www.kapuziner.org/
- http://www.infag-zentrum.de/
- http://www.ofm.org/
- Franziskanisches Begegnungszentrum Bautzen, Link: http://www.klarabaum-bautzen.de.vu Siehe auch: Ordensgemeinschaft, Kloster, Liste von Franziskanern Kategorie:Katholizismus ! ja:フランシスコ会

1539

Ereignisse

Politik und Weltgeschehen


- Mai: Hernando de Soto landet bei Tampa Bay an der Küste Floridas und beginnt seine vierjährige Expedition durch den nordamerikanischen Südosten
- Der französische König Franz I. erlässt die „Ordonnance de Villers-Cotterêt“, in der verfügt wird, dass jedes offizielle Dokument in Französisch verfasst werden muss

Geboren


- 17. April: Tobias Stimmer, schweizer Maler († 1584)
- 22. Oktober: Luigi Gonzaga, Italienischer Adliger († 1595)
- 20. Dezember: Paul Melissus, neulateinischer humanistischer Schriftsteller († 1602)

Gestorben


- Marco Palmezzano, italienischer Maler (
- 1459 oder 1463 in Forlì)
- 6. Februar: Johann III. (Kleve), Regent der Vereinigten Herzogtümer Jülich-Kleve-Berg (
- 1490)
- 6. Februar: Ogimachi, 106. Kaiser von Japan (1557–1586) (
- 1517)
- 13. Februar: Isabella d'Este, eine der wichtigsten Personen in der Kultur und Politik der italienischen Renaissance (
- 1474)
- 11. März: Johannes Baptist Righi, franziskanischer Einsiedler (
- 1469)
- 17. April: Georg der Bärtige, Herzog von Sachsen (
- 1471) ko:1539년 simple:1539

Conquistador

Conquistador (span. Eroberer) wird als Sammelbegriff für die spanischen und portugiesischen Soldaten, Entdecker und Abenteurer benutzt, die während des 16. und 17. Jahrhunderts große Teile von Nord- und Südamerika für Spanien in Besitz nahmen. Den über ein Jahrhundert dauernden Prozess der Eroberung und Erschließung des mittel- und südamerikanischen Festlandes bezeichnet man als Conquista.

Geschichte

In dem Jahrhundert nach der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus betraten Abenteurer und Glücksritter die Neue Welt, die später von spanischen Chronisten als los conquistadores bezeichnet wurden. Ihr Ziel war es, durch Eroberung zu schnellem Reichtum zu kommen. Die Conquistadoren unternahmen ihre Expeditionen in die Weiten Südamerikas auf eigene Rechnung und riskierten ihr Leben ohne Unterstützung der spanischen Krone. Oftmals handelte es sich bei den Conquistadoren um mittellose Spanier oder Veteranen der Reconquista. Ab 1560 verringerte sich der Einfluss Spaniens, und erstmals stritten sich auch englische und französische Conquistadoren um lukrative Provinzen. Mit der zunehmenden Besiedlung und der Gründung von Vizekönigreichen ab 1600 war auch die Zeit der Conquistadoren zu Ende.

Theorie der Conquista

Im Prinzip konnte jeder Conquistador werden, dem es gelang, finanzielle Unterstützung zu finden. Zunächst schloss der Conquistador einen Vertrag (Capitulación, Asiento) mit der Casa de Contratación, der eigens zu diesem Zweck eingerichteten Behörde. Der Vertrag hatte den Charakter einer Lizenz oder eines Monopols und legte die Rahmenbedingungen für das Unternehmen fest. Der Lizenznehmer verpflichtete sich zur Erschließung einer Provincia, eines begrenzten Gebietes, dessen Ausdehnung aufgrund der unklaren geographischen Verhältnisse oft unterschätzt wurde. Dazu gehörte insbesondere der Bau von Siedlungen und Städten sowie die Unterweisung der indianischen Eingeborenen im christlichen Glauben. Außerdem wurden in dem Vertrag die Zollbestimmungen für die Ein- und Ausfuhr von Waren genau festgelegt. Der fünfte Teil aller Erträge der Kolonie musste als Steuer an die Krone abgeführt werden (Quinto Real, "königliches Fünftel"). Im Gegenzug durfte der Lizenznehmer mit dem Gouverneur (Adelantado) und dem Generalkapitän (Capitán General) die jeweils höchsten zivilen und militärischen Repräsentanten bestimmen und hatte bei der Durchführung des Unternehmens weitgehend freie Hand. Die Gefolgsleute der Conquistadoren waren keine offiziellen Soldaten, sondern freie Bürger und direkt am Gewinn beteiligt. Nur wenige Conquistadoren konnten es sich leisten, echte Söldner anzuheuern.

Praktische Durchführung

Söldner Das oberste Ziel der Conquistadoren war jedoch nicht die Gründung von Siedlungen, sondern die Unterwerfung indianischer Gold- und Silberreiche, wobei der Mythos von El Dorado eine nicht zu unterschätzende Rolle spielte. Um dieses Ziel zu erreichen, gingen sie meist mit großer Brutalität gegen die eingeborene Bevölkerung vor. Das 1513 eingeführte Requerimiento gab den Conquistadoren und den sie begleitenden Missionaren eine pseudooffizielle Genehmigung und Rechtfertigung ihres Tuns. Mit Glocken ausgerüstete Pferde und Feuerwaffen ermöglichten es den Eroberern, auf dem Schlachtfeld Furcht unter den Indios, die noch nie ein Pferd oder eine Feuerwaffe gesehen hatten, zu verbreiten und dadurch auch Schlachten gegen zahlenmäßig weit überlegene Gegner zu gewinnen. Die Conquistadoren zerstörten durch ihre Eroberungen die Großreiche der Inkas, Mayas und Azteken. Man schätzt die Zahl der Indios, die zwischen 1500 und 1600 direkt durch die Conquistadoren oder indirekt durch Hungersnöte oder aus Europa eingeschleppte Krankheiten wie die Pocken ihr Leben verloren, auf ca. 50 Millionen. Nach dem Gewinn der Beute versuchten viele Conquistadoren, sowohl den Staat als auch ihre eigenen Gefolgsleute und Geldgeber zu übervorteilen, so dass viele Conquista-Unternehmen in einem Rechtsstreit endeten.

Berühmte Conquistadoren und Entdecker (alphabethisch)


- Diego de Almagro (Peru, 1524-1535, Chile, 1535-1537)
- Pedro de Alvarado (Mexiko, 1519-1521, Guatemala 1523-1527, Peru, 1533-1535, Mexiko, 1540-1541)
- Lucas Vázquez de Ayllón (USA Ostküste, 1524-1527)
- Miguel Lopez de Legazpi
- Vasco Núñez de Balboa (Panama, 1510-1519)
- Sebastián de Belalcázar (Ecuador und Kolumbien, 1533-1536)
- Álvar Núñez Cabeza de Vaca (Südwesten der USA, 1527-1536, Südamerika, 1540-1542)
- Francisco Hernández de Córdova (Yucatán, 1517)
- Francisco Vázquez de Coronado (Südwesten der USA, 1540-1542)
- Hernán Cortés (Mexiko, 1518-1522, Honduras, 1524, Baja California, 1532-1536)
- Pedro Arias Dávila (Panama, 1514-1526)
- Juan de Grijalva (Yucatán, 1518)
- Gonzalo Jiménez de Quesada (Kolumbien, 1536-1537, Venezuela, 1569-1572)
- Alvaro de Mendaña de Neyra
- Francisco de Montejo (Yucatán, 1527-1546)
- Pánfilo de Narváez (Florida, 1527-1528)
- Diego de Nicuesa (Panama, 1506-1511)
- Alonso de Ojeda (süd- und mittelamerikanisches Festland, 1493-1515)
- Cristóbal de Olid (Honduras, 1523-1524)
- Francisco de Orellana (Amazonas, 1541-1543)
- Pizarro
  - Francisco Pizarro (Peru, 1509-1535)
  - Gonzalo Pizarro (Peru, 1540-1542)
- Juan Ponce de León (Puerto Rico, 1508, Florida, 1513 und 1521)
- Hernando de Soto (Südosten der USA, 1539-1542)
- Rodrigo de Quiroga López de Ulloa
- Martín de Ursúa, Guatemala, 1696-1697
- Pedro de Valdivia (Chile, 1540-1552)
- Diego Velázquez de Cuéllar (Kuba, 1511-1519)

Berühmte Conquistadoren und Entdecker (chronologisch)


- 1493-1515 - süd- und mittelamerikanisches Festland - Alonso de Ojeda
- 1506-1511 - Panama - Diego de Nicuesa
- 1508         - Puerto Rico - Juan Ponce de León
- 1509-1535 - Peru - Francisco Pizarro
- 1510-1519 - Panama - Vasco Núñez de Balboa
- 1511-1519 - Kuba - Diego Velázquez de Cuéllar
- 1513         - Florida - Juan Ponce de León
- 1514-1526 - Panama - Pedro Arias Dávila
- 1517         - Yucatán - Francisco Hernández de Córdoba
- 1518         - Yucatán - Juan de Grijalva
- 1518-1522 - Mexiko - Hernán Cortés
- 1519-1521 - Mexiko - Pedro de Alvarado
- 1521         - Florida - Juan Ponce de León
- 1523-1524 - Honduras - Cristóbal de Olid
- 1523-1527 - Guatemala - Pedro de Alvarado
- 1524         - Honduras - Hernán Cortés
- 1524-1527 - USA (Ostküste) - Lucas Vázquez de Ayllón
- 1524-1535 - Peru - Diego de Almagro
- 1527-1528 - Florida - Pánfilo de Narváez
- 1527-1536 - USA (Südwesten) - Álvar Núñez Cabeza de Vaca
- 1527-1546 - Yucatán - Francisco de Montejo
- 1532-1536 - Baja California - Hernán Cortés
- 1533-1535 - Peru - Pedro de Alvarado
- 1536 - Chile, Valparaíso - Juan de Saavedra
- 1533-1536 - Ecuador und Kolumbien - Sebastián de Belalcázar
- 1535-1537 - Chile - Diego de Almagro
- 1536-1537 - Kolumbien - Gonzalo Jiménez de Quesada
- 1539-1542 - USA (Südwesten) - Hernando de Soto
- 1540-1541 - Mexiko - Pedro de Alvarado
- 1540-1542 - Südamerika - Álvar Núñez Cabeza de Vaca
- 1540-1542 - USA (Südwesten) - Francisco Vázquez de Coronado
- 1540-1542 - Peru - Gonzalo Pizarro
- 1540-1552 - Chile - Pedro de Valdivia
- 1543-1545 - Süd-Chile - Juan Bautista Pastene
- 1541-1543 - Amazonas - Francisco de Orellana
- 1569-1572 - Venezuela - Gonzalo Jiménez de Quesada
- 1696-1697 - Guatemala - Martín de Ursúa

Conquistadoren aus Extremadura

Extremadura war im Mittelalter eine kahle, öde und verarmte spanische Landschaft. Während der Erstgeborene gewöhnlich das Land des Vaters erbte, konnten die Zweit- oder Drittgeborenen nur als Soldaten ihren Lebensunterhalt sichern. So strömten zahlreiche solcher Leute aus Extremadura in die Neue Welt. Etwa 1500 Missionare aus Extremadura gingen nach Amerika.

Liste der Conquistadoren aus Extremadura


- Hernán Cortés aus Medellín
- Pizarro-Brüder aus Trujillo
- Vasco Núñez de Balboa aus Jeréz de los Caballeros
- Hernando de Soto aus Jeréz de los Caballeros
- Pedro de Alvarado, Eroberer Guatemalas, aus Badajóz
- Pedro de Valdivia, Eroberer Chiles, aus La Serena (Badajóz)
- Nicolás de Ovando, erster Gouverneur von Westindien, aus Brocense
- Francisco de Orellana, Entdecker des Amazonas, aus Trujillo
- Pedro Cieza de León aus Llerena
- Nuño de Chaves, Gründer von Santa Cruz de la Sierra/BOL, aus Santa Cruz
- Diego Garcia de Paredes, Gründer der Stadt Trujillo/VEN, aus Trujillo
- Doña Mencias Calderón, Missionarin in Chile, aus Trujillo
- Doña Ines Suaréz, Missionarin in Chile, aus Placensia

Filme


- Aguirre, der Zorn Gottes (1972), Film von Werner Herzog
- Cabeza de Vaca (1990), Film vom Nicolas Echevarria

Literatur


- Wolfram zu Mondfeld: Blut, Gold und Ehre - die Conquistadoren erobern Amerika, München 1981, Bertelsmann
- Fernand Salentiny: Santiago! Die Zerstörung Altamerikas, Frankfurt am Main 1980
- Max Zeuske: Die Conquista, Leipzig 1992

Weblinks


- [http://www.bigoid.de/ Die Eroberungen Mexikos und Perus durch Hernán Cortés und Francisco Pizarro] ! Kategorie:Transkulturation ja:コンキスタドール

1542

Ereignisse

Politik und Weltgeschehen


- Gründung der römischen Inquisition
- Franz I., König von Frankreich, und Karl V., Kaiser des Heiligen Römischen Reichs deutscher Nation und spani