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Atari ST

Atari ST

Der Atari ST war ein Heimcomputer von Atari aus dem Jahr 1985. Die ST/TT-Serie eignete sich allerdings auch für professionelle Büroanwendungen. Die Abkürzung "ST" steht dabei für Sixteen/Thirty-Two (16/32), da der verwendete Hauptprozessor, der Motorola 68000, einen 16 Bit breiten Datenbus hat und intern mit 32 Bit arbeitet. Der Adressbus ist 24 Bit breit.

Geschichte

Der Atari ST war eines der ersten verbreiteten Modelle mit einer grafischen Benutzeroberfläche, dem GEM von Digital Research; der Hauptspeicher lag zwischen 512 kByte und einem MByte, diese Zahl wurde, nach Aufrunden, Teil der Modellbezeichnung (520 ST - 512 KB; 1040 ST - 1024 KB = 1 MB). Einzige Ausnahme bildeten der 260 ST (wurde mit 512 KB ausgeliefert) und der 520ST+ (1 MB). Zusätzliche Buchstaben gaben weitere Ausstattungsmerkmale an, der 1040 STF besaß etwa ein internes 3,5"-Floppylaufwerk und der 1040 STFM einen TV-Modulator. Anfangs wurde der Atari ST mit dem Betriebssystem auf Diskette ausgeliefert (TOS 1.0), spätere Modelle hatten das Betriebssystem fest im ROM eingebaut. Die Mega ST Serie besaß eine abgesetzte Tastatur und einen Hauptspeicher von bis zu 4 MB. Festplatten waren ebenfalls verfügbar (anfangs 20 MB, MFM) und direkt an den Atari ST anschließbar (DMA-Port, auch ACSI-Port genannt). Der Atari ST besaß die Möglichkeit, entweder einen hochauflösenden Schwarzweiß-Monitor oder einen Farbmonitor mit geringerer Auflösung anzuschließen. Die Farbauflösung betrug 320×200 Pixel bei 16 Farben und 640×200 bei 4 Farben, jeweils aus einer Palette von 512 Farben. Der monochrome Monitor SM124 hatte eine Auflösung von 640×400 Pixeln bei 72 Hz Bildwiederholrate. Dies waren für die damalige Zeit hervorragende Werte, im PC-Sektor gab es gerade CGA, Hercules und für besonders teure Rechner EGA. Daher wurde der Rechner besonders im CAD- oder DTP-Bereich populär. Im deutschsprachigen Raum überwogen auch ansonsten eher Büroanwendungen wie Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation. In den USA wurde der ST vorwiegend mit Farbmonitor eingesetzt und galt eher als Spiele- und Demomaschine (siehe: Atari Demos). Weltweit brachte dem Atari ST eine fest eingebaute MIDI-Schnittstelle eine weite Verbreitung bei Musikern und Tonstudios ein. Des Weiteren war der Atari ST sozusagen ein Mittler zwischen den Welten. Das Dateisystem der Disketten war mit dem von MS-DOS weitgehend kompatibel, so dass man beispielsweise Zugriff auf Textdateien hatte, die auf einem PC erstellt wurden. Es gab auch einen Apple-Emulator, und er wurde, mit entsprechender Software versehen, als intelligentes Terminal und Entwicklerstation an verschiedensten Mainframes und Mini-Computern von HP sowie Workstations von Texas Instruments und HP eingesetzt. Der Atari ST stand in Konkurrenz zum etwas später auf den Markt gekommenen Amiga 500 von Commodore. Als Nachfolgemodelle des Atari ST gab es noch den Atari TT, den 1040 STE, den Atari MegaSTE, den Laptop Atari STacy aber auch ein Notebook STBook und ab Anfang der 1990er den Falcon. Letzterer hatte dann aber keinen großen Markterfolg mehr. Mehrere Fachzeitschriften wie ST-Computer, ST-Format, ST-Magazin, TOS, XEST oder Atari Inside versorgten die Nutzer mit Informationen zu diesem Rechner.

Hardware


- Prozessor: Motorola MC68000, 8 MHz
- Arbeitsspeicher: 512 bis 1 MB (max 4 MB über Speichererweiterungen von Drittanbietern möglich), von dem Speichercontrollerchip "MMU" verwaltet.
- Grafikchip: "Shifter", benutzte eine Teil des Hauptspeichers als Framebuffer, wird heutzutage als "Shared Memory Architektur" bezeichnet. Auflösungen und Farbtiefen siehe oben
- Blitter-Chip: Erst ab 1040STFM möglich, Unterstützung der CPU bei Grafik- und Speicheroperationen
- GLUE-Chip: Systemlogik, die das System zusammenhält (Adressierung, Takt, etc.)
- Sound: Yamaha YM-2149, dreistimmiger Synthesizer-Chip
- Floppy-Controler WF1772: MFM-Controler für Laufwerke mit Standard-Shugart-Bus.
- DMA-Controller, von Atari, steuert die ACSI-Schnittstelle (Atari Computer System Interface) an. ACSI ist eine auf Gruppe-1-Kommandos und einiger Signale erleichterte SCSI-Schnittstelle.
- 2x Motorola 6850 Interface-Bausteine, 1x für die Midischnittstelle, 1x für die serielle Kommunikation mit der Tastatur

Modelle

Desktop

tragbar

Peripherie von Atari


- SF314, externes Diskettenlaufwerk, 3,5 Zoll, doppelseitig, 720 kB, Format weitgehnd MS-DOS-kompatibel
- SF354, externes Diskettenlaufwerk, 3,5 Zoll, einseitig, 360 kB, Format weitgehnd MS-DOS-kompatibel
- SH 204, 20 MB MFM Festplatte mit Adaptec ACB 4000 Controller, ACSI-Schnittstelle, Gehäuse im Schuhkarton-Format
- SH 205, 20 MB MFM Festplatte mit Adaptec ACB 4000 Controller, ACSI-Schnittstelle, Gehäuse in Form eines Atari MEGA ST
- Megafile 20, umbenannte SH 205
- Megafile 30, 30 MB RLL Festplatte mit Adaptec ACB 4000 Controller, ACSI-Schnittstelle, Gehäuse in Form eines Atari MEGA ST
- Megafile 60, 60 MB RLL Festplatte mit Adaptec ACB 4000 Controller, ACSI-Schnittstelle, Gehäuse in Form eines Atari MEGA ST
- Megafile 44, 44 MB Wechslefestplatte von Syquest, mit ACSI-to-SCSI-Hostadapter, Gehäuse in Form eines Atari MEGA ST
- SLM 804, 300 dpi Laserdrucker. Ähnlich wie heutige GDI-Drucker wurde die zu druckende Seite im Hauptspeicher des Atari ST/TT berechnet und erst dann zum Drucker gesandt.
- SLM 605, 300 dpi Laserdrucker. Nachfolger des SLM 804, anderes Druckerk.
- SM-124, 12-Zoll 640x400 Monochrom Monitor, 70 Hz Bildwiederholfrequenz
- SC-1224, 12-Zoll, 320x200, 640x200 Farbmonitor nach PAL-Norm, mit RGB-Signaleingang und Atari-spezifischem Stecker
- SM-144, 14-Zoll, 640x400 Monochrom Monitor, 70 Hz Bildiederholfrequent, wurde zusammen mit dem Atari MEGA STE in den Markt eingeführt.
- SC-1425, 640x480 Farbmonitor, mit SCART-Ausgang (vgl. Commodore 1084)
- SC-1435, 320x200, 640x200 Farbmonitor mit Stereolautsprecher (vgl. Philips CM-8833-II)
- SM-194, 19-Zoll 1280x1024 Monochrom-Monitor, 70 Hz Bildfwiederholfrequenz, konnte mit spezieller Grafikkarte auf dem Systembus der MEGA-ST-Serie betrieben werden.
- SM-195, 19-Zoll 1280x1024 Monochrom-Monitor, 70 Hz Bildwiederholfrequenz, ECL-Signal, konnte vom Atari TT direkt angesteuert werden

Peripherie von Drittherstellern (Auswahl)


- Autoswitch-Overscan, die kleine Platine erforderte einige Lötarbeiten an der ST/MEGA-ST-Serie. Der Sinn der Erweiterung war die Erhöhung der Bildauflösung, im Monochrommodus waren z.B. 768x520 Bildpunkte erreichbar. Hierfür mussten allerdings die SM-124-Monitore teilweise nachjustiert werden.
- ACSI-to-SCSI-Hostadapter, z.B. von ICD, ICP-Vortex, und anderen. Hierdurch wurde es möglich, preiswertere SCSI-Peripherie wie Festplatten, CD-ROM-Laufwerke, Streamer, etc. an die Atari ST-Serie anzuschliessen. Genannte Hersteller lieferten auch in Konkurrenz zur Megafile-Serie von Atari auf den Hostadaptern basierende Konkurrenzprodukte. Besondere Verbreitung fanz z.B. die Vortex HD-20 in Konkurrenz zur SH-204 bzw. Megafile 20.
- Hardware-PC-Emulator Beta-Systems Supercharger, eine kleine weiße Box, in derem Inneren ein NEC-V20 mit 1 MB Arbeitsspeicher, 8 MHz Taktgeschwindigkeit und einem speziellen Chipsatz residierte. Der Chipsatz stellte zum einen eine PC-kompatible Hardwareumgebung zur Verfügung, und erledigte die Kommunikation mit dem Atari ST/TT über die ACSI-Schnittstelle. Der Supercharger stellte somit einen PC/XT-Kompatiblen PC dar, dessen Tastatur/Maus und Grafikkarte (CGA- und Hercules-kompatibel) der Atari-Computer war. Auch die Massenspeicheranbindung erfolgte über den Atari. Auf dem Atari konnten parralell auch TOS/GEM-Programme ausgeführt werden, und man konnte mit einem Hotkey zwischen beiden Systemen wechseln.
- PAK68, PAK68/2, PAK68/3, Prozessor Austausch Karte. Diese Erweiterungen dienten der Beschleunigung der ST-Systeme durch Austausch des Motorola 68000-Prozessors durch seine nicht pinkompatiblen Nachfolger 68020 und 68030. Die PAK wurde anstelle des Original-Prozessors auf die Hauptplatine gesetzt, und erledigte die mechnische und elektronische Anpassung an den neuen Prozessor. Mit Hilfe der PAK konnte die Systemgeschwindigkeit der ST-Computer erheblich gesteigert werden, je nach Taktfrequenz erreichten die so aufgerüsteten Systeme die Geschwindigkeit der Nachfolger TT und Falcon, oder übertrafen diese sogar. Die PAK war ein Projekt des c't magazins im Heise-Verlag.

Weiternutzung von Atari ST Daten auf aktuellen Rechnern

Im Netz kursieren eine Fülle von Emulatoren für Atari ST. Sie dürfen jedoch aus lizenzrechtlichen Gründen nur dann benutzt werden, wenn der Benutzer selbst Eigner eines Atari ST ist. Praktisch überprüfbar ist dies jedoch kaum, so dass es bisweilen auch ehemalige Atari ST Benutzer wagen, die ihren alten Atari verschenkt oder weggeworfen haben. Alte Disketten können nur teilweise vom PC gelesen werden, zuverlässig funktioniert das nur mit unter TOS 2.05 (Mega STE, modifizierte ST-Rechner) und höher formatierten Disketten. Ältere Disketten müssen meist umformatiert werden. In den zahlreichen Foren im Netz findet sich immer jemand der die Disketten auf aktuelle, für Windows lesbare Formate umformatieren kann.

Bekannte Software für Atari ST


- 1st Word Plus - Textverarbeitung
- 1st Adress - schnelles Adressbuch, makrofähig für Telefonwahl, Serienbriefe mit 1st Word u.v.a.
- 1st Base - ultraschnelle relationale Datenbank, die im Speicher läuft (Weiterentwicklung aus 1st Adress)
- 1st Prop - Hilfsprogramm zu 1st Word Plus zum Generieren von Proportionalschrift
- 2nd Word - Textverarbeitung für gekippten SM124
- Adimens ST - Relationale Datenbank
- Bouncing Bubbles
- Calamus - Desktop-Publishing-System mit Vektorfonts
- Campus 2D CAD Programm
- CAT (E-Mail-Client) - Mail- und Newsreader (offline) für das MausNet und Internet
- Cubase - professioneller MIDI-Sequenzer und Notensatzprogramm von Steinberg
- Dungeon Master - Spiel
- EasyBase - RAM basierte Datenbank mit Volltextsuche
- Empire - Spiel
- Gemini, erweiterter grafischer Desktop mit Shell (Mupfel)
- GfA-Basic
- Highwire - Internet-Browser in Entwicklung
- HP-250 - Terminalemulator für HP250 Mini mit Atari ST als intelligentes Terminal
- International Karate Plus - Spiel
- jinnee - der zauberhafte Desktop
- K-Spread - Tabellenkalkulation
- Lavadraw - für die Zeit fortschrittliches Zeichenprogramm (pixelbasiert)
- Leonardo ST - vereinigte erstmals technisches CAD und künstlerisches Design in nur einem Programm
- GNU/Linux - bekanntes Betriebssystem
- Megamax Modula 2 - Modula-2-Compiler und IDE
- Mortimer - Multifunktionales Tool mit nettem Butler
- Notator SL - professioneller MIDI-Sequenzer und Notensatzprogramm von C-Lab
- Notator Logic - Nachfolgeprogramm zu Notator SL von C-LAB (später Emagic, heute als Logic Pro/Express von Apple)
- MagiC - Moderne Benutzeroberfläche für alle TOS-Systeme
- Midi-Maze - Multiplayer-Spiel
- Omikron-Basic - ab 1987 das von Atari mitgelieferte BASIC
- Oxyd - preisgekröntes Spiel, das auf dem PC seine Vorsetzung fand
- PureC - ANSI-C-Compiler mit IDE, früher Turbo C genannt
- PurePascal - TurboPascal - kompatibler Compiler und IDE
- Phoenix - Relationale Datenbank von SSH
- Signum - Textverarbeitung und DTP
- Sozobon C, Ansi C Compiler als Public Domain
- Spacola - Weltraumballer- und Handelsspiel des Oxyd-Erfinders
- STaD - frühes Zeichenprogramm
- SunDog Frozen Legacy - Spiel
- TempusWord - Ultraschnelle Textverarbeitung aus dem Hause CCD ("Creative Computer Design") in Eltville
- Ultima II, III und IV
- Voilà - Textverarbeitung
- Write - Textverarbeitung
- Elite - Spiel

Literatur


- "Atari ST/TT-Profibuch", Julian Reschke, Sybex-Verlag
- "Scheibenkleister - Massenspeicher am Atari ST", Klaus Brod & Anton Stepper, Maxxon Verlag

Emulatoren


- STeem: http://steem.atari.org
- STonX: http://stonx.sourceforge.net
- Hatari: http://hatari.sourceforge.net
- WinSTon: http://sourceforge.net/projects/winston/
- MagicMac: http://www.application-systems.de/magicmac/index.html
- Magic PC: http://www.application-systems.de/magicpc/index.html
- Magic Mac X: http://www.application-systems.de/magicmacx/
- NoSTalgia: http://users.skynet.be/sky39147/
- ARAnyM: http://aranym.sourceforge.net/
- PaCifiST http://www.atari.st/pacifist/
- SainT http://leonard.oxg.free.fr/

Weblinks


- [http://www.classic-computing.de Verein zum Erhalt klassischer Computer e.V.]
- [http://www.atari-computermuseum.de atari-computermuseum.de] + [http://www.atari-computermuseum.de/phpBB2/portal.php Forum]
- [http://atari-home.de atari-home.de]
- [http://www.atari.org Atari.org] Kategorie:Atari-Heimcomputer

Heimcomputer

"Heimcomputer" war eine in den 1980er Jahren gebräuchliche Bezeichnung für Computer, die vor allem privat genutzt wurden. Obwohl Heimcomputer als persönliche Rechner der Definition eines Personal-Computers entsprachen und von den Herstellern teils auch als solche bezeichnet wurden, waren sie in Preis und Ausstattung vor allem auf den privaten Anwender und auf die Verwendung für Unterhaltungszwecke zugeschnitten. Der Begriff Heimcomputer wurde in den 1980er Jahren daher vorwiegend zur Unterscheidung vom teureren, vorwiegend geschäftlich eingesetzten Personal-Computer gebraucht. Die Entwicklung der Heimcomputer ging dabei einher mit der Entwicklung der Spielkonsolen und Computerspiele. Zu einigen Heimcomputermodellen gab es sogar technisch fast identische Geräte als Spielkonsole, welchen nur die Tastatur fehlte.

Die Anfänge

Die Anfänge der Heimcomputer liegen in den 1970er Jahren, als von einigen kalifornischen Firmen Bausätze für kleine Computer an Hobby-Elektronikbastler vertrieben wurden (zum Beispiel für den Altair 8800). Die drei ersten Computer für Heimanwender und Kleinbetriebe, die nicht als Bausatz vertrieben wurden, waren der TRS-80 von Radio Shack, einer Ladenkette für Radios und Fernseher in den USA, der Apple II und der Commodore PET 2001. Alle drei wurden im April 1977 auf der Consumer Electronics Show, einer Handelsmesse in Las Vegas vorgestellt. Als einer der ersten Heimcomputer kam 1980 der ZX-80 von Sinclair in den Handel, 1981, der Nachfolger ZX-81, bald darauf der ZX-Spectrum. Alle 3 basierten auf dem Z-80 Prozessor von Zilog. Ein weiterer früher Heimcomputer, aber mit dem 6502-Prozessor von Motorola war der VC20 von Commodore.

Die Technik der ersten Jahre

Als Massenspeicher wurden außerhalb der USA vor allem handelsübliche Compact Cassetten (Audiokassetten) genutzt, teilweise mit speziellen einfachen Kassettenrekordern, den Datasetten, teilweise über gewöhnliche Musik-Kassettenrekorder. Diskettenlaufwerke, gewöhnlich im Format 5¼ Zoll, gab es meist als Zubehör, wobei diese oft den Preis des Grundgeräts erreichten oder übertrafen. In den USA waren sie dennoch verbreiteter als die langsamen und fehleranfälligen Datasetten. Als Bildschirm diente meist der Fernseher statt eines speziellen Computermonitors, weshalb auch von den meisten Heimcomputer-Modellen leicht unterschiedliche PAL- und NTSC-Modelle existierten, je nach der Fernsehnorm des Verkaufslandes. Die Heimcomputer waren meist mit einem Grafikchip und einem Soundchip bestückt und dadurch in der Lage, einfache Grafiken darzustellen sowie Klänge zu erzeugen. Die ersten Heimcomputer nutzten 8-Bit-Prozessoren, zum Beispiel den Z80 oder 6502-Derivate, gegen Mitte bis Ende der 80er Jahre wurden diese von 16-bit-Typen wie dem Motorola 68000 verdrängt. Die Grafik- und Soundfähigkeiten wurden komplexer und der Anschluss von Festplatten und anderer PC-Peripherie wurde möglich. Motorola 68000 Betriebssystem und BASIC als Programmiersprache waren oft im ROM gespeichert und bildeten eine Einheit, mussten also nicht beim Start geladen werden, weshalb die meisten Heimcomputer nach dem Einschalten innerhalb weniger Sekunden einsatzbereit sind. Mit MSX wurde der Versuch unternommen, Betriebssystem und BASIC zu standardisieren und einen Programmaustausch zwischen Computern unterschiedlicher Hersteller zu ermöglichen. Der MSX-Standard war unter anderem in Südamerika und Japan erfolgreich, konnte sich in Deutschland aber nicht durchsetzen.

Die 80er-Jahre

In den Jahren von 1977 bis 1980 beherrschte der Apple II den Markt der so genannten Mikrocomputer in den USA. Sowohl im Büroeinsatz als auch als Heimcomputer war er der führende "Personal Computer". Außerhalb der USA war der Markt für Mikrocomputer damals noch sehr klein, was auch mit den viel höheren Preisen für solche Geräte außerhalb der USA zusammenhing. IBM dagegen beherrschte den Markt der Großrechner und Abteilungsrechner; lange Zeit hatte die Unternehmensführung den neuen Markt der "Personal Computer" für nicht lukrativ gehalten und vernachlässigt. 1981 änderte sich dies: Innerhalb kürzester Zeit entwickelte IBM auf Grundlage von Standard-Elektronikelementen einen eigenen Personal Computer und warf diesen auf den Markt, den IBM-PC. Nachdem ein Vertrag mit dem damals führenden Anbieter von Mikrocomputer-Betriebssystemen Digital Research scheiterte, wurde auf ein Angebot von Microsoft zurückgegriffen, das MS-DOS. Die Marktposition von IBM sorgte dafür, dass sich der IBM-PC im Bürobereich schnell durchsetzte - viele Unternehmen wollten ihre Rechnersysteme aus einer Hand beziehen und bestellten ihre PCs daher bei demselben Anbieter, von dem auch ihre größeren Systeme kamen. Ende 1982 brachte Commodore den C64 als Nachfolger des VC20 auf den Markt. Aufgrund seines im Vergleich mit den "professionellen" Computern wie dem Apple II und dem IBM PC wesentlich günstigeren Preises wurde dieser "Brotkasten" schnell zum meistverkauften Homecomputer aller Zeiten. Apple konzentrierte sich mittlerweile nach einigen Misserfolgen mit neuen Modellen auf den avantgardistischen Apple Macintosh und errang mit diesem im High-End-Bereich und insbesondere beim Desktop Publishing eine führende Position. 1985 kam mit dem Commodore Amiga und dem Atari ST jedoch bereits eine neue Generation von Heimcomputern auf den Markt, die in der damaligen technologischen Spitzenklasse mitspielte. Beide verwendeten Prozessoren aus der Motorola 68xxx-Serie, die auch im Macintosh eingesetzt wurden, und boten bisher im Heimbereich unbekannte grafische Möglichkeiten. Prozessor- und Speicheraustattung konnten locker mit dem Spitzenmodell der IBM-PC-Serie, dem IBM AT, mithalten. Neu war auch die grafische Benutzeroberfläche. Beim Atari ST lehnte sich das "Look & Feel" stark an den Apple Macintosh an, der Amiga zeigte hier mehr Eigenständigkeit. Windows dagegen steckte damals noch in den Kinderschuhen; kein IBM-PC-Benutzer kam ohne DOS-Kenntnisse aus. Insbesondere der Atari ST erreichte aufgrund dieser Vorteile in Verbindung mit dem günstigen Preis in Europa bald hohe Verkaufszahlen und wurde auch im professionellen Bereich eingesetzt (Desktop Publishing, Buchhaltung, Sekretariat, Kassencomputer). Durch die eingebauten MIDI-Schnittstellen eroberte er sich aber vor allem eine führende Stellung im Musikbereich. Etwa zur selben Zeit erschienen auch der erste Archimedes-Computer des britischen Herstellers Acorn, der auf 32-Bit-RISC-Prozessoren beruhte und damit technologisch seiner Zeit weit voraus war. Er erreichte aber nie eine ausreichende Marktdurchdringung, das Software-Angebot blieb klein. Bereits 1990 musste der Hersteller aufgeben.

Konsolidierung des Marktes

Der Markt für Heimcomputer war Ende der 1980er-Jahre in viele nicht zueinander kompatible Systeme zersplittert. Von Anfang bis etwa Mitte der 1990er Jahre folgte eine Konsolidierungsphase, nach der außer den unter Microsofts Windows-Betriebssystemen laufenden, zum IBM-PC kompatiblen Geräten keine Heimcomputer im engeren Sinne mehr angeboten wurden. Schon Ende der 80er verschwanden die älteren Systeme vom Markt, die noch auf einer 8-Bit-Architektur beruhten und den neuen 16-Bit Prozessoren mit ihrem größerem Adressraum unterlegen waren. Klare Sieger waren zunächst die Atari- und Amiga-Systeme. Den beteiligten Firmen unterliefen jedoch einige unternehmerische Fehler - unter anderem durch Vernachlässigung des US-Markts und erfolglose Konzentration auf den europäischen Markt -, die sie letztlich in die Verlustzone führten und eine Weiterentwicklung der Technologie verhinderten. Damit hatte sich der IBM-PC durchgesetzt, der
- vom Apple II Heimcomputer die Idee des offenen Systems übernommen hatte, d.h. man konnte diese Systeme dank vorhandener freier Slots durch Erweiterungskarten (z.B. Grafikkarten, Soundkarten) aufrüsten. Die Konkurrenzprodukte setzten dagegen meist auf Komplettsysteme mit nur wenigen Erweiterungsmöglichkeiten.
- dank offener technischer Spezifikationen von vielen Drittherstellern günstig und/oder besser nachgebaut wurde, wie schon vorher beim Apple II auch; im Gegensatz zum Apple II waren diese Nachbauten auch legal, was den Einsatz der Nachbauten auch in Unternehmen förderte.
- durch die Marktmacht von IBM schnell einen großen Marktanteil im Office-Anwendungsbereich erzielt hatte; dadurch waren viele Software-Hersteller daran interessiert, professionelle Software für dieses System anzubieten. Das breite Angebot von Anwendungen für Büro und Heim war auch schon beim Apple II Grundlage des Erfolgs gewesen. Nachdem Microsoft Anfang der 1990er nicht nur den Rückstand der Windows-Oberfläche gegenüber den Betriebssystemen der Atari- und Amiga-Systeme aufholen konnte, sondern gleichzeitig offensiv die Entwicklung von Spielen für das eigene Betriebssystem forcierte und Hardware-Hersteller bei der Entwicklung von Grafik- und Sounderweiterungen förderte, die die auf dem IBM-PC basierenden "Personal Computer" zu attraktiven Unterhaltungsgeräten machten, wurde Windows schnell zum beliebtesten Betriebssytem für Heimcomputer. Dadurch wiederum wurde die Marktmacht von Microsoft stark genug, dass auch die Versuche von IBM und anderen Hardware-Herstellern, durch die Entwicklung eigener Betriebssysteme unabhängiger zu werden, scheiterten; OS/2 und andere Neuentwicklungen erreichten nie den Heimcomputer-Markt, der mittlerweile ebenso bedeutend für die Weiterentwicklung des PC-Bereiches geworden war wie die Anwendung als Bürocomputer. Heute wird nur noch vom PC gesprochen, der beide Funktionen abdecken soll; die technische Weiterentwicklung orientiert sich aber (wie beim klassischen Heimcomputer) stärker an der Verbesserung der Unterhaltungsfunktionen als am Bedarf beim Einsatz in Unternehmen bzw. im Office-Bereich.

Siehe auch


- Liste der Heimcomputer
- Heimcomputer in Osteuropa

Weblinks


- [http://www.hchistory.de/ Heimcomputergeschichte]
- [http://www.8bit-museum.de Größtes deutsches virtuelles Computermuseum]
- http://www.homecomputermuseum.de
- [http://www.classic-computing.de Verein zum Erhalt klassischer Computer e.V.]
- [http://www.zock.com/ 8-Bit-Nirvana] 8-Bit-Community mit einer Ausstellung von Heimcomputern und Videospielen inkl. Forum und Flohmarkt

Atari

Die US-amerikanische Unterhaltungselektronikfirma Atari wurde in den 1970er Jahren von Nolan Bushnell und Ted Dabney gegründet und gilt als technologische Keimzelle und Vorreiter vieler Entwicklungen der Kommunikationsbranche in der heutigen Zeit. Anfang bis Mitte der 1980er Jahre stieg die nun auch international operierende Firma Atari Corp. zum größten Entwickler und Hersteller von Videospielen für Spielhallenautomaten, Heimvideospielsysteme (z.B. Atari VCS 2600) und -computer (Atari 400/800/XL/XE) auf. Nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch der Videospielbranche im Jahre 1984 und nach dem Wechsel der Firmenführung verlagerte Atari erfolgreich den Schwerpunkt der Produkte durch Einführung der ST-Computerbaureihe auf den Heimanwenderbereich. Fehler in der Öffentlichkeitsarbeit und Fehlentscheidungen zur Ausrichtung der Produktpalette ließen ab Anfang der 1990er Jahre den Umsatz und die Gewinne drastisch einbrechen; 1996 wurden die letzten noch verbliebenen Abteilungen aufgelöst. Der Markenname Atari ging im Jahre 2001 an den französischen Konzern Infogrames über.

Geschichte

Die frühen Jahre

1972 gründeten Nolan Bushnell und Ted Dabney in Kalifornien (USA) die Firma Atari. Der Begriff "Atari" wurde dabei dem Wortschatz des Go-Spiels entlehnt; später ein Logo in Form des stilisierten japanischen Berges Fuji dazugefügt. Die von Bushnell ursprünglich vorgesehene Firmenbezeichnung Syzygy war bereits anderweitig vergeben. Inspiriert vom in Studentenkreisen beliebten Großrechner-Spiel Spacewar entwickelten Bushnell und Dabney Anfang der 1970er Jahre ein Automatenspiel namens Computer Wars, wobei diesem Projekt aufgrund der umständlichen Steuerung kein kommerzieller Erfolg beschieden war. Der wirtschaftliche Durchbruch gelang schließlich mit einem Pong-Automaten und der Heimversion in Form eines am Fernseher anschließbaren portablen Gerätes. Diese Pong-Konsole markiert den Beginn der kommerziellen Videospieleära. 1975 arbeiteten Steve Jobs und Steve Wozniak, die späteren Mitgründer von Apple Computer, kurze Zeit für Atari. Unter ihrer Federführung entstanden u.a. eine verbesserte Pong-Heimkonsole (mit einem Minimum an Transistoren) und das Videospiel Breakout. Ab 1976 arbeiteten die Atari-Entwickler an der Fertigstellung des revolutionären Videospielsystems mit dem Codenamen Stella (später als Atari VCS 2600 vermarktet). Der Mangel an Eigenkapital zur Deckung der Entwicklungskosten resultierte im Verkauf von Atari an Warner Communications im Oktober 1976 für 28 Millionen US-Dollar.

Warner Communications und Atari

1978 verließ Nolan Bushnell Atari. In den nächsten beiden Jahren wurden zahlreiche Studien zu Heimcomputern und verschiedenen Videospielkonsolen angefertigt und entsprechende Prototypen teilweise bis zur Produktionsreife gebracht. 1979 startete die Produktion und der Verkauf der ersten Atari Heimcomputer sowie der Atari VCS 2600 Videospielkonsole, die sich bald zu Verkaufssschlagern entwickelten. In dieser Zeit entstanden zudem der erste Spielhallenautomat mit Vektorbildschirm (Lunar Lander, 1979) und mit Battlezone (1980) ein völlig neues Spielegenre: der sog. First-Person-Shooter. 1980 trennten sich aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit der Geschäftsleitung die Programmierer David Crane, Larry Kaplan, Alan Miller und Bob Whitehead von Atari, um am 25. April 1980 Activision zu gründen. Bald darauf (1981) kehrte auch der Chefentwickler der Heimcomputerabteilung Jay Miner Atari den Rücken und gründete die Firma Amiga, um eigene ambitionierte Projekte zu verfolgen, deren Verwirklichung ihm unter Ataris Federführung unmöglich schienen. Ein Börsenskandal im Dezember 1982 zwang Raymond Kassar am 7. Juli 1983 die Geschäftsführung aufzugeben. Unter der Leitung seines Nachfolgers James Morgan wurde die Zusammmenarbeit mit Jay Miner und dessen Firma Amiga verstärkt, bishin zur gemeinsamen Konzeption des sog. Lorraine-Projekts, eines auf der Motorola 68000-CPU basierten Heimcomputersystems.

Die Tramiel-Ära

Nach überragenden geschäftlichen Erfolgen im Videospielemarkt kam es bald zur ersten ernsthaften Krise - 1983 machte Atari einen operativen Verlust von 536 Millionen US-Dollar. Daraufhin suchte Warner Communications verlustträchtige Firmensektionen Ataris abzustoßen und fand am 2. Juli 1984 im kurz zuvor bei Commodore entlassenen Jack Tramiel einen Käufer für die kriselnde Heimcomputer-Sparte. Die Spielhallenautomaten-Abteilung verblieb bei Warner Communications, nun jedoch unter dem Namen Atari Games Corp. (existent bis 2003). Unter Jack Tramiels Ägide wurde von Shiraz Shivji, dem "Vater" des Commodore 64, der Atari ST in einer Rekordzeit von nur fünf Monaten entwickelt und bereits auf der CES im Januar 1985 in Las Vegas in Form des Atari 130ST und 520ST der Öffentlichkeit vorgestellt. Im April erfolgte bereits die Auslieferung der ersten 520ST Computer, eines Modells, das in den nächsten Jahren zum Verkaufsschlager wurde und der sich insbesondere im Bereich der professionellen Musikproduktion großer Beliebtheit erfreute. Bis 1993 wurde die Palette um etliche ST-Modelle erweitert.

Das Ende

Im November 1993 startete Atari mit der Videospielkonsole Jaguar eine weitere Produktoffensive im Videospielesegment. Die erhofften Verkaufzahlen blieben jedoch weit hinter den Erwartungen und den Entwicklungskosten zurück und zehrten die letzten Rücklagen auf. Am 30. Juli 1996 übernahm die JTS Corporation, ein Hersteller von Festplatten, vermutlich als Werbeaktion, alle Aktien von Atari und läutete damit das Ende des Videospieleherstellers Atari ein. Die Rechte an Atari gingen am 22. Februar 1998 von der inzwischen insolventen JTS Corporation für fünf Millionen US-Dollar an Hasbro Interactive über. Schließlich übernahm 2001 der französische Computerspielehersteller Infogrames von Hasbro die Markenrechte und firmiert seit dem zweiten Quartal 2003 selbst unter dem Namen Atari.

Videospielkonsolen


- Home Pong (1975)
- Super Pong (1977)
- Atari 2600 (1977, auch als Atari VCS bezeichnet)
- Atari 2800 (1982, hauptsächlich in Japan verkauft)
- Atari 5200 (1982)
- Atari 7800 (1986)
- Atari Jaguar (1993)

Tragbare Videospielkonsolen


- Touch Me (1978)
- Super Breakout (1980)
- Space Invaders (1980)
- Atari Lynx (1989)

Konzeptstudien im Prototyp-Stadium


- Atari 2000 "Val" (1981)
- Atari 2200 "Bonnie" (1983)
- Atari 2500 (1981)
- Atari 2700 "RC Stella" (1982)
- Atari 3200 "Video System X" (1982)
- Atari 3600 "Maria" (1983)
- Atari Panther (1991)
- Atari JagDuo (1995)
- Atari Jaguar2 (1996)

Heimcomputer

Mit MOS 6502-CPU (8-Bit Systeme)


- Atari 400 und Atari 800 (29. August 1979)
- Atari 1200XL (1982)
- Atari 600XL, Atari 800XL (September 1983)
- Atari 65 XE, 800XE und Atari 130 XE (April 1985)
- Atari XE Game System (November 1987)

Mit Motorola 680X0-CPU

16-Bit Systeme


- Atari 260 ST, STD, STFM (1985)
- Atari 520 ST, ST+, STM, STF, STFM (1985) Atari 130 XE
- Atari 1040 STF, STFM (1986)
- Atari Mega ST 1 (1987)
- Atari Mega ST 2 (1987)
- Atari Mega ST 4 (1987)
- Atari 1040 STE (1989)
- Atari STacy (1989, portables Gerät)
- Atari Mega STE (1991)
- Atari ST Book (1992, portables Gerät, in geringen Stückzahlen verkauft - ca. 1000 Einheiten)

32-Bit Systeme


- ATW 800 (1988, Atari Transputer Workstation)
- Atari TT (1990)
- Atari Falcon 030 (1992)
- Transputer (Inmos T800)

PC/IBM-kompatible Geräte

Von 1987 bis 1991 produzierte Atari ebenfalls IBM-kompatible PCs.
- PC1, PC2, PC3, PC4, PC5
- ABC 286/30, ABC 386SX II, ABC 386DX II
- Atari Portfolio (1989, portables Gerät)

Siehe auch


- TOS, GEM, MIDI, Spielkonsole, Portal:Computerspiele, ARAnyM

Weblinks


- http://www.atari.de - Offizielle Atari-Internetseite.

Online-Museen und Archive


- [http://www.atarimuseum.com AtariMuseum] - Vollständige Dokumentation aller Computer und Videospielekonsolen von Atari nebst Fotos, Entwicklungsunterlagen, Prototypen und Firmeninterna (in Englisch).
- [http://www.atarimania.com AtariMania] - Umfangreiches Programmarchiv (in Englisch).

Foren und Portale


- [http://www.atariage.com AtariAge] - Der Treffpunkt für Atari-Enthusiasten weltweit (in Englisch).
- [http://www.abbuc.de ABBUC e.V] - AtariBitByterUserClub. Der ABBUC e.V. ist der größte Atari 8-Bit User-Club der Welt.
- [http://f6.parsimony.net/forum6332/index.htm Atari-World-Forum] - Heimcomputer-Forum.
- [http://www.atari-home.de Atari-Home] - Private Atariseite, fundierte Foren mit vielen Tipps zu Hard- und Software. Kategorie:Hardwarehersteller Kategorie:Softwarehersteller Kategorie:Spielesoftwarefirma Kategorie:Atari Kategorie:Unternehmen (USA) ja:アタリ (ゲーム)

1985

Ereignisse

Jahreswidmungen


- 1985 ist „Jahr der Vereinten Nationen“.
- 1985 ist „Internationales Jahr der Jugend“.
- Der Neuntöter (lat. Lanius collurio) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)

Januar bis Dezember


- 1. Januar: In Deutschland geht SAT.1 auf Sendung
- 1. Januar: Die Schweiz führt die Autobahngebühr für Pkw ein
- 1. Januar: Die DDR vergrößert ihr See-Territorium von 3 auf 12 Seemeilen
- 1. Januar: Kurt Furgler wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: In den meisten EG-Mitgliedsstaaten werden die ersten Europäischen Pässe ausgestellt
- 15. Januar: Der 298 Meter hohe Sendemast des Westdeutschen Rundfunks auf dem Bielstein im Teutoburger Wald stürzt um, nachdem durch starke Vereisung eine Pardune zerrissen ist
- 5. Februar: Nach 16 Jahren wird der Grenzübergang zwischen Spanien und Gibraltar wiedereröffnet
- 12. Februar: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Saarland
- 23. Februar: Dr. Martin Bangemann wird auf dem Parteitag in Saarbrücken als Nachfolger von Hans-Dietrich Genscher zum neuen Bundesvorsitzenden der FDP gewählt
- 4. März: In Ahaus nimmt der erste deutsche Bürgerbus seinen Betrieb auf
- 10. März: Wahlen zum Abgeordnetenhaus von Berlin (West-Berlin), die Koalition von CDU und FDP unter dem Regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgen (CDU) wird bestätigt. Die SPD erzielt ihr schlechtestes Wahlergebnis seit Kriegsende
- 11. März: Michail Gorbatschow wird Generalsekretär der KPdSU
- 15. März: Wiederherstellung der Demokratie in Brasilien
- 2. April: Verurteilung der führenden RAF-Terroristen Christian Klar und Brigitte Mohnhaupt
- 11. April: Albanien. Tod von Enver Hoxha, Ramiz Alia übernimmt die Führung der Kommunistischen Partei, Beginn einer vorsichtigen Öffnung des Landes
- 16. April: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und der Türkei
- 8. Mai: Richard von Weizsäcker hält im Deutschen Bundestag die vielbeachtete Rede Zum 40. Jahrestag der Beendigung des Krieges in Europa und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft
- 20. Mai: Sendestart von Radio Martí
- 10. Juni: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und der Volksrepublik China
- 11. Juni: Im geteilten Berlin kommt es zum größten Agentenaustausch in der Nachkriegsära. 25 Westspione wechseln auf der Glienicker Brücke gegen 4 Ostagenten die Demarkationslinie
- 21. Juni: Syrien wird Mitglied in der FAO (VN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation)
- 9. Juli: Der österreichische Glykolwein-Skandal nimmt seinen Lauf. Vor dem Genuss von Prädikatsweinen, die mit dem Frostschutzmittel Diethylenglykol gepanscht sein können, warnt das deutsche Bundesgesundheitsministerium
- 10. Juli: Das Greenpeace-Schiff Rainbow Warrior wird von Agenten des französischen Geheimdiensts im Hafen von Auckland versenkt
- 13. Juli: Mit Live Aid findet das bis dahin größte Benefizkonzert parallel in London und Philadelphia statt
- 23. Juli: Commodore stellt den Amiga (später in Amiga 1000 umbenannt) im Lincoln Center in New York, USA, vor. Mit dabei sind unter anderem der Künstler Andy Warhol und Debbie Harry (Blondie). Er überbietet an Grafikleistung alles bisher da gewesene
- 6. August: Bolivien. Dr. Victor Paz Estenssoro wird zum 4. Mal Präsident
- 27. August: General Ibrahim Babangida übernimmt die Macht in Nigeria
- 23. September: Malediven. Staatspräsident Gayoom wird für 5 Jahre wiedergewählt
- 7. Oktober: Das Kreuzfahrtschiff Achille Lauro wird durch Palästinenser unter dem Kommando Abu Abbas' entführt
- 26. Oktober - 120 Aborigines erhalten den australischen Uluru-Nationalpark mit dem Felsen Ayers Rock zurückübertragen. Sie vereinbaren im Gegenzug mit der Regierung in Canberra, den Park für 99 Jahre auch dem Tourismus zu öffnen.
- 27. Dezember: Bei einem Terroranschlag am Flughafen Wien-Schwechat werden drei vor dem Schalter der israelischen Fluggesellschaft El Al wartende Passagiere getötet und mehr als dreißig teils schwer verletzt
- 31. Dezember: Großbritannien tritt aus der UNESCO aus
- Alexey Pajitnov programmiert das Computerspiel Tetris
- Aus dem ersten Privatsender Deutschlands, PKS, wird SAT.1
- UNO: Jahr der Jugend

Kultur


- 16. Februar - Uraufführung der Oper Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke von Siegfried Matthus an der Staatsoper in Dresden
- 19. Februar Die erste Folge der Fernsehserie Eastenders wird zum ersten Mal in der BBC ausgestrahlt.
- 22. April - Eröffnung des Käthe Kollwitz Museum in Köln.
- 13. Juni - Durch einen Brandanschlag wird im Kunsthaus Zürich das Gemälde Bildnis des spanischen Königs Philipp IV. von Peter Paul Rubens völlig zerstört
- Eröffnung der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in München
- Die Stadt Augsburg feiert ihren 2000. Geburtstag

Katastrophen


- 17. Februar: In der Nähe von Düren, Deutschland ereignet sich einer der schwersten Autobahnunfälle der deutschen Nachkriegszeit, bei dem sechs Menschen ums Leben kommen. Ein auf ein Stauende treffender Fahrer hält direkt hinter einer Anhöhe und wegen der an diesem Tag häufig vorhandenen Nebelbänken fährt ein LKW mit zu hoher Geschwindigkeit auf das Stauende zu. Es kommt zur Katastrophe, bei der mehrere Menschen regelrecht zerquetscht wurden. Insgesamt werden mehr als 60 Fahrzeuge in die Massenkarambolage verwickelt
- 29. Mai: Brüssel, Belgien. Beim Europapokal-Finale zwischen Juventus Turin und Liverpool im Brüsseler Heyselstadion kommt es zur Katastrophe, als englische Fans in den gegnerischen Block stürmen und die Italiener gegen eine Mauer treiben. Bei deren Einsturz kommen 39 Menschen ums Leben
- 23. Juni: Atlantik, eine Boeing 747 der indischen Luftfahrtgesellschaft Air India stürzt nach einer Bombenexplosion in den Atlantik. Es waren 329 Todesopfer zu beklagen
- 19. Juli: Bei Téséro im Val di Stava (Stavatal) in Trentino-Südtirol, Italien bricht der Absetzdamm eines Bergwerks und verursacht eine Flutwelle, die zwischen 200 und 361 Todesopfer fordert
- 2. August: Fort Worth, Dallas, Texas, USA. Eine Lockheed L-1011 TriStar der Delta Air Lines stürzte während eines Sturms in der Nähe des Flughafens ab. 134 Menschen starben, 30 wurden gerettet
- 12. August: In der Nähe der Stadt Otsuki, Japan stürzte eine Boeing 747 der Japan Airlines, Flugnummer 123, ab und zerschellte. Von den 524 Menschen an Bord überlebten nur vier. Die Firma Boeing entschuldigte sich öffentlich für den Vorfall, da dieser Unfall auf eine unsachgemäß durchgeführte Reparatur zurückzuführen war
- 22. August: Manchester, Großbritannien. Eine Boeing 737 der British Airtours mit 137 Menschen an Bord, startet zum Flug nach Korfu, Griechenland. Während des Startvorgangs bricht zunächst unbemerkt an einem Triebwerk Feuer aus. Sekunden danach brachen die Piloten den Startvorgang ab. Aber der Wind intensivierte die Flammen und der Treibstoff fing ebenfalls Feuer. 55 Personen starben in den Flammen und an den Rauchvergiftungen
- 6. September: Milwaukee, Wisconsin, USA. Eine Douglas DC-9 der Midwest Express stürzte kurz nach dem Start ab. Alle 31 Menschen an Bord starben
- 19. September: Erdbeben der Stärke 8,1 in Michoacán, Mexiko, etwa 15.000 Tote
- 13. November: Ausbruch des Vulkans Nevado del Ruiz, Nähe Armero, Kolumbien. Die Stadt Armero wurde verwüstet. 31.000 Tote
- 12. Dezember: Eine gecharterte Douglas DC-8 mit US-Soldaten der Sinai-Friedenstruppe auf dem Flug nach Hause in die Weihnachtsferien stürzte unmittelbar nach dem Start in Neufundland ab. 256 Menschen kamen ums Leben

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 15. Juni: Pinklon Thomas gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Mike Weaver in Las Vegas, Nevada, USA, durch technischen KO
- 7. Juli: Boris Becker siegt als erster Deutscher und jüngster Tennisspieler aller Zeiten beim Grand Slam-Turnier von Wimbledon
- Bernhard Langer gewinnt als erster deutscher Golfer die US Masters in Augusta

Geboren


- 8. Januar: Elisabeth Pähtz, Schachspielerin
- 11. Januar: Mark Yeates, irischer Fußballspieler
- 15. Januar: René Adler, deutscher Fußballspieler
- 19. Januar: Ulrich Maurer (Sportler), deutscher Eishockeyspieler
- 19. Januar: Daniyel Cimen, Profifußballer
- 22. Januar: Thomas Bröker, deutscher Fußballspieler
- 25. Januar: Paul Thomik, deutscher Fußballspieler
- 28. Januar: Basharmal Sultani, afghanischer Boxer
- 29. Januar: Athina Onassis, Enkelin und Erbin des Vermögens von Aristoteles Onassis
- 2. Februar: Massoud Azizi, afghanischer Leichtathlet
- 4. Februar: David Lazzaroni, französischer Skispringer
- 5. Februar: Cristiano Ronaldo, portugiesischer Fußballspieler
- 7. Februar: Tina Majorino, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 9. Februar: David Gallagher, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 26. Februar: Sanya Richards, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1. März: Andreas Ottl, deutscher Fußballspieler
- 3. März: Mariel Zagunis, US-amerikanische Säbel-Fechterin
- 11. März: Sascha Rammel, deutscher Fußballspieler
- 11. März: Hakuho Sho, mongolischer Sumo-ringer
- 18. März: Marc Heitmeier, deutscher Fußballspieler
- 26. März: Keira Knightley, britische Schauspielerin
- 29. März: Christiane Fürst, deutsche Volleyball-Nationalspielerin
- 2. April: Stéphane Lambiel, Schweizer Eiskunstläufer
- 12. April: Şəhriyar Məmmədyarov, aserbaidschanischer Schachgroßmeister
- 14. April: Olena Kostewytsch, ukrainische Sportschützin
- 19. April: Jan Zimmermann, deutscher Fußballspieler
- 26. April: Jure Bogataj, slowenischer Skispringer
- 30. April: Elena Fanchini, italienische Skirennläuferin
- 1. Mai: Philipp Fleischmann, österreichischer Schauspieler und Kurzfilmregisseur
- 2. Mai: Sarah Hughes, US-amerikanische Eiskunstläuferin
- 16. Mai: Anja Mittag, deutsche Fußballspielerin
- 19. Mai: Christopher Reinhard, deutscher Fußballspieler
- 22. Mai: Tranquillo Barnetta, Schweizer Fußballspieler
- 23. Mai: Nicky Adler, deutscher Fußballspieler
- 25. Mai: Markus Brzenska, deutscher Profi-Fußballspieler
- 30. Mai: Michael Phelps, US-amerikanischer Schwimmer und Weltrekordhalter
- 31. Mai: Lichtenfels (DJ), deutscher Disc-Jockey
- 1. Juni: Tirunesh Dibaba, äthiopische Leichtathletin
- 4. Juni: Anna-Lena Grönefeld, deutsche Tennisspielerin
- 4. Juni: Lukas Podolski, deutscher Fußballer
- 5. Juni: Bashir Ahmad Rahmati, afghanischer Ringer
- 8. Juni: Alexandre Despatie, kanadischer Wasserspringer
- 9. Juni: Sebastian Telfair, US-amerikanischer Basketballspieler
- 11. Juni: Tim Hoogland, deutscher Fußballspieler
- 11. Juni: Petter Tande, norwegischer Nordisch Kombinierer
- 12. Juni: Blake Ross, Softwareentwickler
- 20. Juni: Kai Hesse, deutscher Fußballspieler
- 22. Juni: Martin Liebers, deutscher Eiskunstläufer
- 27. Juni: Nico Rosberg, Rennfahrer
- 27. Juni: Swetlana Alexandrowna Kusnezowa, russische Tennisspielerin
- 1. Juli: Michael Delura, deutscher Fußballspieler
- 7. Juli: Marc Stein, deutscher Fußballspieler
- 9. Juli: Paweł Korzeniowski, polnischer Schwimmer
- 10. Juli: Mario Gomez, Profifußballspieler beim VfB Stuttgart
- 12. Juli: Timo Röttger, deutscher Fußballspieler
- 17. Juli: Francis Banecki, deutscher Fußballspieler
- 24. Juli: Teagan Presley, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 28. Juli: Christian Süß, deutscher Tischtennisspieler
- 30. August: Leisel Jones, australische Schwimmerin
- 30. August: Tianna Madison, US-amerikanische Leichtathletin
- 3. September: Friba Razayee, afghanische Judoka
- 7. September: Marcio Rafael Ferreira de Souza, brasilianischer Fußballspieler
- 11. September: Shaun Livingston, US-amerikanischer Basketballspieler
- 14. September: Felix Hell, Organist
- 16. September: Madeline Zima, US-amerikanische Schauspielerin
- 17. September: Tomáš Berdych, tschechischer Tennisspieler
- 25. September: Marvin Matip, deutscher Fußballspieler
- 9. Oktober: Lukas Sinkiewicz, deutscher Fußballspieler
- 10. Oktober: Silvie Ketelaars, Schwimmerin der niederländischen Antillen
- 11. Oktober: Michelle Trachtenberg, US-amerikanische Schauspielerin
- 24. Oktober: Wayne Rooney, englischer Fußballspieler
- 24. Oktober: Victoria Max-Theurer, österreichische Dressurreiterin
- 25. Oktober: Arkadij Naiditsch, deutscher Schachspieler lettischer Herkunft
- 31. Oktober: Sascha Rabe, deutscher Eiskunstläufer
- 31. Oktober: Kerron Clement, US-amerikanischer Leichtathlet
- 3. November: Philipp Tschauner, deutscher Profifußballspieler beim 1. FC Nürnberg
- 4. November: Vanessa Struhler, eine deutsche Sängerin
- 14. November: Veroljub Salatic, Schweizer/Bosnischer Fußballspieler
- 18. November: Allyson Felix, US-amerikanische Leichtathletin und Olympionikin
- 27. November: Dominik Stroh-Engel, deutscher Fußballspieler
- 3. Dezember: László Cseh, ungarischer Schwimmer
- 3. Dezember: Amanda Seyfried, US-amerikanische Schauspielerin
- 5. Dezember: Frankie Muniz, US-amerikanischer Schauspieler
- 8. Dezember: Dwight Howard, US-amerikanischer Basketballspieler
- 18. Dezember: Heidi Andreasen, erfolgreiche Schwimmerin bei den Paralympics
- 27. Dezember: Thomas Ower, deutscher Eishockey-Torwart
- 27. Dezember: Karolina Swiderski, Bundesvorsitzende der Schüler Union Deutschlands

Gestorben


- 1. Januar: Hermann Reutter, deutscher Komponist und Musiker (
- 1900)
- 6. Januar: O. F. Weidling, Talkmaster und Conférencier im Fernsehen der DDR (
- 1924)
- 6. Januar: Wladimir Konstantinowitsch Kokkinaki, sowjetischer Testpilot (
- 1904)
- 10. Januar: Anton Karas, österreichischer Komponist und Musiker (
- 1906)
- 14. Januar: Lama Anagarika Govinda, deutscher Interpret desBuddhismus (
- 1898)
- 14. Januar: Rudolf Agricola, Wirtschaftswissenschaftler, Journalist (
- 1900)
- 14. Januar: Robert T. Odeman, deutscher Kabarettist (
- 1904)
- 19. Januar: Eric Voegelin, Politologe und Philosoph (
- 1901)
- 20. Januar: Johannes Thimme, RAF-Mitglied (
- 1956)
- 22. Januar: Bernhard Sprengel, deutscher Schokoladenfabrikant und Kunstmäzen (
- 1899)
- 22. Januar: Yusuf Lule, ugandischer Politiker (
- 1912)
- 22. Januar: Michail Michailowitsch Gromow, sowjetischer Pilot (
- 1899)
- 26. Januar: Jacob Yuchtman, starker SchachspielerSchachspieler (
- 1935)
- 1. Februar: Anton Kutter, deutscher Regisseur und Konstrukteur des Kutter-Schiefspieglers (
- 1903)
- 6. Februar: Eduard Wahl, deutscher Politiker (
- 1903)
- 8. Februar: Ernst Brüche, deutscher Physiker und Wegbereiter der Elektronenoptik (
- 1900)
- 10. Februar: Werner Hinz, deutscher Schauspieler (
- 1903)
- 11. Februar: Henry Hathaway, US-amerikanischer Filmregisseur (
- 1898)
- 11. Februar: Jochen Müller, deutscher Fußballspieler (
- 1925)
- 19. Februar: Katharina Schroth, deutsche Physiotherapeutin (
- 1894)
- 20. Februar: Isaac Kashdan, US-amerikanischer Schach-Großmeister und Autor (
- 1905)
- 22. Februar: Albert Volkmann, deutscher Problemkomponist (
- 1908)
- 22. Februar: Emilie Kiep-Altenloh, deutsche Politikerin (
- 1888)
- 22. Februar: Efrem Zimbalist, US-amerikanischer Komponist, Musikpädagoge und Dirigent (
- 1889)
- 26. Februar: Gerd Böttcher, deutscher Schlagersänger und Schauspieler (
- 1936)
- 26. Februar: Tjalling Koopmans, US-amerikanischer Ökonom niederländischer Abstammung (
- 1910)
- 27. Februar: Henry Cabot Lodge Jr., US-amerikanischer Politiker und Diplomat (
- 1902)
- 28. Februar: David Byron, englischer Musiker (
- 1947)
- 3. März: Kyril Bonfiglioli, englischer Kunsthändler und Schriftsteller (
- 1928)
- 7. März: Tamara Ramsay, Kinderbuchschriftstellerin (
- 1895)
- 10. März: Israel Regardie, Okkultist (
- 1907)
- 10. März: Konstantin Ustinowitsch Tschernenko, russischer Politiker (
- 1911)
- 14. März: Josef Spies, deutscher Politiker (
- 1906)
- 15. März: Emmy Meyer-Laule, deutsche Politikerin (
- 1899)
- 16. März: Roger Sessions, US-amerikanischer Komponist (
- 1896)
- 21. März: Michael Redgrave, britischer Schauspieler (
- 1908)
- 23. März - Zoot Sims, US-amerikanischer Jazzmusiker (
- 1925
- 24. März: George London, Opernsänger (
- 1920)
- 26. März: Anders Cleve, finnischer Schriftsteller (
- 1937)
- 28. März: Hannelore Schlaf, deutsche Tischtennisspielerin und -funktionärin (
- 1930)
- 29. März: Gerhard Stöck, deutscher Leichtathlet und Olympiasieger (
- 1910)
- 30. März: Sœur Sourire, Zeichenlehrerin, Ordensschwester und Chansonnière (
- 1933)
- 1. April: Herman Roelstraete, belgischer Komponist und Dirigent (
- 1925)
- 6. April: Mark Lothar, deutscher Komponist (
- 1902)
- 7. April: Carl Schmitt, deutscher Staatsrechtler und Philosoph (
- 1888)
- 8. April: Boris Tichonowitsch Koschewnikow, russischer Komponist und Professor (
- 1906)
- 11. April: Enver Hoxha, politischer Führer Albaniens (
- 1908)
- 11. April: Bunny Ahearne, Präsident der IIHF (
- 1900)
- 20. April: Charles Francis Richter, US-amerikanischer Seismologe (
- 1900)
- 20. April: Rudolf Gnägi, Schweizer Politiker (
- 1917)
- 21. April: Joe Hembus, Filmkritiker (
- 1933)
- 21. April: Tancredo Neves, brasilianischer Politiker (
- 1910)
- 22. April: Alfred C. Gimson, englischer Sprachwissenschaftler (
- 1917)
- 23. April: Sam Ervin, US-amerikanischer Politiker (
- 1896)
- 26. April: Adolf Maislinger, KZ-Häftling im KZ Dachau (
- 1903)
- 29. April: Karen Fredersdorf, deutsche Schauspielerin (
- 1892)
- 8. Mai: Karl Marx, deutscher Komponist und Pädagoge (
- 1897)
- 8. Mai: Ulrich Dübber, Journalist und Politiker (
- 1929)
- 8. Mai: Theodore Sturgeon, Science-Fiction-Autor (
- 1918)
- 11. Mai: Piet van Mever, niederländischer Komponist (
- 1899)
- 12. Mai: Jean Dubuffet, französischer Maler und Bildhauer (
- 1901)
- 13. Mai: Alexander Alexandrowitsch Mikulin, sowjetischer Triebwerkskonstrukteur (
- 1895)
- 13. Mai: Mildred Scheel, deutsche Ärztin, Gattin von Walter Scheel (
- 1932)
- 19. Mai: Hilding Rosenberg, schwedischer Komponist und Digirent (
- 1892)
- 19. Mai: Johannes Petzold, Kirchenmusiker, Komponist mehrerer Gesangbuchlieder (
- 1912)
- 21. Mai: Karl Weber, deutscher Politiker (
- 1898)
- 25. Mai: Johannes Holthusen, Slawist und Professor an der Universität Würzburg (
- 1924)
- 26. Mai: Harold Hecht, US-amerikanischer Filmproduzent (
- 1907)
- 2. Juni: Franz Korinek, österreichischer Politiker und Minister (
- 1907)
- 3. Juni: Karl Obermayr, bayerischer Volksschauspieler (
- 1930)
- 5. Juni: Josef Maria Reuss, Weihbischof in Mainz und Titularbischof von Sinope (
- 1906)
- 5. Juni: Diarmaid Ó Súilleabháin, Irischer Schriftsteller (
- 1932)
- 6. Juni: Kurt Ranke, Germanist und Volkskundler (Erzählforscher) (
- 1908)
- 7. Juni: Georgia Hale, US-amerikanische Schauspielerin (
- 1905)
- 12. Juni: Helmuth Plessner, deutscher Philosoph und Soziologe (
- 1892)
- 15. Juni: Andy Stanfield, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger (
- 1927)
- 16. Juni: Alois Mertes, deutscher Politiker (
- 1921)
- 21. Juni: Tage Erlander, schwedischer Premierminister (
- 1901)
- 21. Juni: Marianne Frostig, Sozialarbeiterin, Lehrerin und Psychologin (
- 1906)
- 28. Juni: Mischa Spoliansky, Komponist (Revue, Filmmusik) (
- 1898)
- 2. Juli: Josef Mühlberger, deutscher Schriftsteller und Journalist (
- 1903)
- 3. Juli: Friedrich Ruge, Marineoffizier; Admiral; Inspekteur der Marine (
- 1894)
- 4. Juli: Lotte Strauss, deutsche Pathologin (
- 1913)
- 7. Juli: Guido Kisch, Jurist und Rechtshistoriker (
- 1889)
- 8. Juli: Simon Smith Kuznets, Nobelpreisträger und Ökonom (
- 1901)
- 9. Juli: Charlotte, von 1919 bis 1964 Großherzogin von Luxemburg (
- 1896)
- 9. Juli: Jimmy Kinnon, Gründer von Narcotics Anonymous (
- 1911)
- 13. Juli: Matthias Hoogen, deutscher Politiker (
- 1904)
- 16. Juli: Heinrich Böll, deutscher Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger (
- 1917)
- 17. Juli: Susanne K. Langer, US-amerikanische Philosophin (
- 1895)
- 17. Juli: Wynn Stewart, US-amerikanischer Country-Musiker (
- 1934)
- 25. Juli: Willie Perryman, US-amerikanischer Blues-Musiker (
- 1911)
- 26. Juli: Walter Richter, deutscher Schauspieler (
- 1905)
- 1. August: Sam Wooding, Jazz-Pianist, -Arrangeur und -Bandleader (
- 1895)
- 1. August: Alois Carigiet, Schweizer Künstler, Maler und Kinderbuchautor (
- 1902)
- 6. August: Forbes Burnham, guyanischer Politiker und Präsident von Guyana (
- 1923)
- 8. August: Milton Greene, US-amerikanischer Fotograf (
- 1922)
- 8. August: Louise Brooks, US-amerikanische Filmschauspielerin (
- 1906)
- 11. August: Karel Berman, tschechischer Komponist und Opernsänger (
- 1919)
- 12. August: Jakob Adlhart, Bildhauer (
- 1898)
- 12. August: Manfred Winkelhock, deutscher Formel-1-Rennfahrer (
- 1951)
- 15. August: Hubert Ehrengut, deutscher Arzt (
- 1911)
- 22. August: Paul Peter Ewald, deutscher Physiker (
- 1888)
- 24. August: Paul Creston, US-amerikanischer Musiker und Komponist (
- 1906)
- 24. August: Morrie Ryskind, US-amerikanischer Autor (
- 1895)
- 27. August: Ernst Aust, deutscher Politiker (
- 1923)
- 28. August: Ruth Gordon, US-amerikanische Schauspielerin (
- 1896)
- 30. August: Taylor Caldwell, englische Schriftstellerin (
- 1900)
- 31. August: Frank MacFarlane Burnet, australischer Mediziner (
- 1899)
- 1. September: Stefan Bellof, Autorennfahrer (
- 1957)
- 7. September: George Pólya, US-amerikanischer Mathematiker (
- 1887)
- 7. September: Rodney R. Porter, englischer Biochemiker (
- 1917)
- 8. September: John Franklin Enders, US-amerikanischer Bakteriologe (
- 1897)
- 9. September: Paul John Flory, US-amerikanischer Chemiker und Nobelpreisträger (
- 1910)
- 11. September: William Alwyn, englischer Komponist (
- 1905)
- 13. September: Werner Trillmich, deutscher Historiker (
- 1914)
- 13. September: Benno Sterzenbach, deutscher Theater- und Film-Schauspieler (
- 1916)
- 14. September: Cootie Williams, US-amerikanischer Jazztrompeter (
- 1910)
- 15. September: Wolfgang Abendroth, deutscher Politologe (
- 1906)
- 19. September: John Caldwell Holt, US-amerikanischer Autor und Pädagoge (
- 1923)
- 19. September: Italo Calvino, italienischer Schriftsteller (
- 1923)
- 22. September: Axel Springer, Gründer und Inhaber des Axel Springer Verlags (
- 1912)
- 24. September: Antonio Poma, Erzbischof von Bologna und Kardinal (
- 1910)
- 28. September: Günther Sare, deutscher antifaschistischer Demonstrant (
- 1949)
- 30. September: Herbert Bayer, österreichischer Grafikdesigner, Typograf, Maler und Fotograf (
- 1900)
- 2. Oktober: Hugo Decker, deutscher Politiker (
- 1899)
- 2. Oktober: Rock Hudson, US-amerikanischer Filmschauspieler (
- 1925)
- 2. Oktober: Alexander Möller, deutscher Politiker (
- 1903)
- 2. Oktober: George Savalas, US-amerikanischer Schauspieler (
- 1926)
- 5. Oktober: Karl Menger, österreichischer Mathematiker (
-

Graphical Environment Manager

Der Graphical Environment Manager, kurz GEM, war eine grafische Benutzeroberfläche von
Digital Research, die vor allem durch den Rechner Atari ST unter dem Betriebssystem TOS bekannt wurde. Es gab auch Versionen für den IBM-PC sowie eine Unix-Variante. Bei GEM handelt es sich weitgehend um eine Nachbildung der Macintosh-Oberfläche. Der Dateimanager „Desktop“ entspricht dabei der Apple-Applikation „Finder“. Digital Research wurde wegen GEM von Apple verklagt und musste die PC-Variante, d. h. den Dateimanager „Desktop“, bis zur Unbrauchbarkeit verstümmeln. Erst dadurch gewann die konkurrierende Benutzeroberfäche Microsoft Windows an Bedeutung. Das Urteil, dass es ein Copyright auf Benutzerschnittstellen gebe, führte zu einem zeitweisen Apple-Boykottaufruf durch die Free Software Foundation. Später verklagte Apple ohne Erfolg die Firma Microsoft. Nicht betroffen von den Einschränkungen war die Atari-Version, da deren Entwicklung in der Verantwortung von Atari lag. Auf den Atari-Rechnern der ST-Serie bestand das TOS zudem aus dem ebenfalls von Digital Research entwickelten GEMDOS, das sich stark an den bereits bestehenden CP/M und MS-DOS orientierte.

Interner Aufbau

Die Oberfläche GEM besteht üblicherweise aus folgenden Komponenten: Das Virtual Device Interface (VDI) stellt geräteabhängige Zeichenfunktionen zur Verfügung. Darauf aufbauend stellen die Application Environment Services (AES) Routinen für die Darstellung verschiedener Bedienelemente bereit. Der Desktop zuguterletzt ist ein Dateimanger und Programmstarter, der wie eine Schreibtisch-Arbeitsfläche aussieht.

Applikationen

Zu GEM lieferte Digital Research vorwiegend visuell orientierte Software. Dies waren unter anderem das Vektorprogramm „Draw“, das Pixelprogramm „Paint“, die Balkengrafikanwendung „Graph“, den Präsentationssoftware-Vorläufer „Wordchart“.

GEM heute

PC-Version

Nach der Übernahme von Digital Research durch Caldera wurde die PC-Version unter die GPL gestellt. Einige Enthusiasten machten daraufhin die Einschränkungen rückgängig (z. B. ließen sie das Desktop-Programm 1.x unter GEM 2.x laufen) und sammelten alte Anwendungen, so dass PC-GEM heute wieder eine einigermaßen brauchbare Benutzeroberfläche für einfache, weniger leistungsstarke PCs darstellt. Der verwendbare Arbeitsspeicher ist noch immer auf 640 KByte begrenzt.

Atari-Version

Die Atari-Version von GEM wird seit dem Verschwinden der Firma Atari nicht mehr weiterentwickelt und ist auch keine freie Software. Stattdessen wurde das Betriebssystem TOS, einschließlich GEM, komponentenweise als freie Software neuimplementiert (siehe auch: MiNT, fVDI, XaAES, TeraDesk). Ebenso entstanden kommerzielle Projekte (siehe auch: MagiC!, NAES), die z.T. das TOS sogar komplett ersetzen und nur noch zum Hochfahren („Booten“) benötigen. Durch diese neuen Projekte bietet es nun auch Multitasking-Funktionalität. Der Wechsel zwischen den einzelnen gleichzeitig laufenden Programmen kann dabei, ähnlich wie beim Apple, über Einträge in der Menüleiste erfolgen.

Weblink


- [http://www.geocities.com/SiliconValley/Vista/6148/gem.html GEM-Nostalgie]
- [http://gem.shaneland.co.uk/index.html OpenGEM]
- [http://www.deltasoft.com/downloads-gemworld.htm Download: DeltaSoft] Kategorie:Benutzerschnittstelle Kategorie:Desktop-Environment Kategorie:Dateimanager

Digital Research

Digital Research war ein Softwarehersteller in den USA, der u.a. die Betriebssysteme CP/M und DR-DOS sowie die Benutzeroberfläche GEM auf den Markt brachte. Gegründet wurde Digital Research von Gary Kildall im Jahre 1976. Damit war DR die erste große Softwarefirma der Mikrocomputerwelt und bis zum Beginn der 1980er Jahre der führende Hersteller von Betriebssystemen für Personal Computer. Auch für IBMs ersten PC sollte Digital Research das Betriebssystem liefern. Die Verhandlungen gestalteten sich jedoch zu schwierig. So beauftragte IBM kurzerhand eine kleine Firma namens Microsoft (damals Anbieter eines Basic-Interpreters für Home- und Personal Computer) mit der Aufgabe. Bis Digital Research den Fehler erkannte und eine IBM-PC kompatible Version ihres Betriebssystems auf den Markt brachte, war es bereits zu spät. Auch der Versuch, mit dem GEM-System den Mitte der 1980er-Jahre noch recht wenig erfolgreichen Windows-Versionen Konkurrenz zu machen, war nur zu Anfang erfolgreich. Mit der Version 3.0 von MS-Windows geriet Digital Research immer weiter unter Druck und das Ende von GEM war nur noch eine Frage der Zeit. Obwohl GEM noch deutlich länger als Oberfläche der Atari ST-Computer eingesetzt wurde, war Digital Research anfang der 1990er als Hersteller von Betriebssystemen aus dem Rennen. 1991 wurde DR von Novell aufgekauft. Kategorie:Softwarehersteller ja:デジタル・リサーチ

Byte

Ein Byte // ist eine Bezeichnung in der Digitaltechnik und Informatik für: # eine adressierbare Speichereinheit, die groß genug ist, um ein beliebiges Zeichen der englischen Sprache aus dem Basis-Zeichensatz aufzunehmen. (bei ASCII: 1 Zeichen = 8 Bit = 1 Byte; bei UTF-32: 1 Zeichen = 32 Bit = 4 Oktette = 1 Byte, jedoch wird auch hierbei meist von 4 Byte gesprochen) # umgangssprachlich die Bezeichnung eines Tupels von 8 Bit, deren formale ISO-konforme Bezeichnung Oktett ist. (1 Byte = 8 Bit) # einen Datentyp in einigen Programmiersprachen für eine 8 Bit breite Einheit (1 Byte = 8 Bit) # eine Maßeinheit für 8 Bit bei Größenangaben (1 Byte = 23 Bit = 8 Bit) (nach: IEC 60027-2, Second Edition, 2000-11). # eine Datenmenge von zwei Nibbles, die 256 verschiedene Werte annehmen kann und durch zwei hexadezimale Ziffern (00 bis FF) darstellbar ist (1 Nibble = 4 Bit = 1/2 Byte; 2 Nibbles = 8 Bit = 1 Byte) Bei den meisten heutigen Rechnern fallen alle diese Definitionen in eins zusammen. Der Begriff Byte wird aufgrund der großen Verbreitung von Systemen, die auf acht Bit (beziehungsweise Zweierpotenzvielfache davon) basieren, für die Bezeichnung einer acht Bit breiten Größe verwendet, die in formaler Sprache (entsprechend ISO-Normen) aber korrekt Oktett (engl. octet) heißt. Als Maßeinheit bei Größenangaben wird in der deutschen Sprache der Begriff Byte (im Sinne von 8 Bit) verwendet. Bei der Übertragung kann ein Byte parallel (alle Bits gleichzeitig) oder seriell (alle Bits nacheinander) übertragen werden. Zur Sicherung der Richtigkeit werden oft Prüfbits angefügt. Bei der Übertragung größerer Mengen sind weitere Übertragungsprotokolle möglich. So werden bei 32-Bit-Rechnern oft 32 Bit (vier Byte) gemeinsam in einem Schritt übertragen, auch wenn nur ein 8-Bit-Tupel übertragen werden muss. Das ermöglicht eine Vereinfachung der zur Berechnung erforderlichen Algorithmen und einen kleineren Befehlssatz des Computers. Um Datenmengen zum Beispiel von Festplatten anzugeben, wird der Einheit Byte (die dort für ein Oktett steht) ein Präfix wie z. B. k (für Kilo, 1000) oder Ki (für Kilo-binary, 1024) vorangestellt. Bezeichnungen wie kOktett und MOktett sind im Deutschen ungebräuchlich, finden sich aber z. B. im Französischen.

Geschichte des Begriffs Byte

Das Wort Byte ist künstlich und stammt von englisch bit (deutsch: bisschen) und bite (deutsch: Happen; Quelle: The New Shorter Oxford English Dictionary). Verwendet wurde es, um eine Speichermenge oder Datenmenge zu kennzeichnen, die ausreicht, um ein Zeichen darzustellen. Der Begriff wurde 1956 von Werner Buchholz geprägt in einer frühen Designphase eines IBM-Computers[http://medic.bgu.ac.il/comp/course/defs/byte.html]. Im Original beschrieb er eine Breite von 6 Bit und stellte die kleinste direkt adressierbare Speichereinheit eines Computers dar. Bereits 1956 erfolgte der Übergang zu 8 Bit. Die Schreibweise Bite wurde zu Byte ge