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| Atauro |
AtauroAtauro ist eine südostasiatische Insel der Inselgruppe der Molukken. Atauro liegt in der Bandasee etwa 30 km nördlich der Insel Timor und gehört zur Demokratischen Republik Timor-Leste. Auf Atauro wohnen etwa 7.500 Menschen. Atauro ist ein Subdistrikt des Distriktes Dili.
Atauro ist etwa 20 km lang und bis zu 12 km breit. Die Insel ist zerklüftet und rau und von Erdrutschen und Überflutungen bedroht. Allerdings ist die Insel vulkanisch nicht mehr aktiv. Hohe Klippen, die ins Meer ragen und geschützte Buchten mit Sandstränden prägen die Küste. Auf der Insel gibt es nur wenige Straßen, insgesamt ist die Versorgung der Bevölkerung nicht besonders gut.
Geologen der Universität Melbourne arbeiten zusammen mit dem East Timor Energy Minerals and Resources Directorate (EMRD) und dem Polytechnischen Institut von Dili an der ersten geologischen Landkarte der Insel, u.a. um die Infrastruktur der Insel zu verbessern.
Von Atauro verkehrt eine Fähre zur Hauptstadt Dili, die etwa 2 Stunden benötigt. Es gibt auch die Möglichkeit mit Fischerbooten auf die Insel zu gelangen. Atauro wird sich vermehrt dem Öko-Tourismus widmen.
Früher wurde Atauro von den Indonesiern als Gefängnisinsel und Umsiedlungslager genutzt.
Die abgelegene Lage Atauros schützte die Bewohner vor den indonesischen Milizen, die 1999 die Hauptinsel verwüsteten.
Kategorie:Osttimor
Kategorie:Insel (Australien und Ozeanien)
Kategorie:Insel (Asien)
Südostasien
& Indochinesische Halbinsel) und Indonesischem Archipel]]
Südostasien ist ein Teil des asiatischen Kontinents und umfasst etwa die Hinterindische Halbinsel und den Indonesischen Archipel.
Religionen
In Südostasien leben etwa 600 Mio. Menschen.
Buddhismus (240 Mio.) und Islam (230 Mio.) sind die Hauptreligionen in diesem Teil Asiens.
Auch etwa 130 Mio. Christen leben in Südostasien. Die meisten davon auf den Philippinen (rund 80 Mio.), Indonesien (30 Mio.) und Vietnam (etwa 7-8 Mio.)
Der Islam spielt erst seit den religiös inspirierten Aufständen in den siebziger Jahren in Indonesien und den Philippinen politisch eine größere Rolle. Traditionell ist der Islam in Südostasien synkretistisch und gemäßigt; er wurde ab dem 13. Jahrhundert via Indien importiert. Aufgrund der globalen Islam-Renaissance sowie politischer und sozialer Repression gewannen Fundamentalisten in den letzten Jahren aber an Zulauf. Am berüchtigtsten ist die indonesische Jemaah Islamiah (JI), die mit Terror das Ziel eines südostasiatischen Kalifats verfolgt und über enge Kontakte zur al Kaida verfügen soll.
Geographie
Im Norden grenzt Südostasien, welches das Australasiatische Mittelmeer enthält, an China, im Osten an den Pazifischen Ozean (mit Polynesien und Melanesien), im Südosten an Australien und im Süden und Westen an den Indischer Ozean (mit der Andamanensee und dem Golf von Bengalen) und im Westen an Indien.
Teilgebiete & Abgrenzung
Südostasien besteht u.a. aus der Hinterindischen Halbinsel und Chinas Südküste, beides Bereiche des asiatischen Festlands, dem Indonesischen Archipel:
Hinterindische Halbinsel:
- Indochinesische Halbinsel
- Malaiische Halbinsel
Meere
An Südostasien grenzen diese Meere:
alphabetisch sortiert
- Indischer Ozean
- Andamanensee
- Australasiatisches Mittelmeer (siehe dort)
- Golf von Bengalen
- Malakkastraße
- Pazifischer Ozean
- Australasiatisches Mittelmeer (siehe dort)
- Malakkastraße
Inselwelt
Siehe: Australasiatisches Mittelmeer
Geschichte
Unmittelbar nach ihrer Unabhängigkeit in den 1950er Jahren verfolgten die südostasiatischen Staaten einen nationalistisch inspirierten Alleingang. Wirtschaftspolitisch verfolgten sie mit Ausnahme Singapurs bis in die siebziger Jahre das Konzept der Importsubstitution. Äußere Einflüsse – die kommunistische Bedrohung durch China und die Sowjetunion, vor allem der Korea-Krieg 1950-53 und die Indochina-Krisen seit den 1960er Jahren – zeigten auf sicherheitspolitischem Gebiet die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit der westlich orientierten Staaten auf. Erste Gehversuche regionaler Kooperation, vor allem die SEATO, scheiterten jedoch rasch. Der traditionelle bilaterale Ansatz Washingtons in Südostasien erschwerte die regionale Kooperation zusätzlich, die anfänglich ganz unter dem Motto stand, die bilateralen regionale Konflikte einzudämmen, um so einen von Einmischungen freien Entwicklungsweg verfolgen zu können. Regionale Kooperation als solche hatte keinen Wert an sich.
Die Politik hinkte daher der in den siebziger Jahren verstärkt einsetzenden Regionalisierung – vorangetrieben von den Marktkräften, namentlich japanischen Konzernen und auslandchinesischen Firmennetzwerken – lange Zeit hinterher. Erst Anfang der neunziger Jahre begannen die in der Association of Southeast Asian Nations (ASEAN) verbundenen Regierungen, den Integrationsprozess mit der Schaffung einer Freihandelszone (AFTA) aktiv zu steuern. Zu diesem Zeitpunkt hatten alle Mitglieder einen marktwirtschaftlichen, exportorientierten Pfad eingeschlagen. – Seit den 1990er Jahren versteht es ASEAN zudem, sicherheitspolitische und ökonomische Institutionen zu etablieren und damit Brücken zwischen Südost- und Ostasien zu schlagen, wobei auch die USA geschickt einbezogen wurde. Vor allem der nach der Asien-Krise 1997 entstandene Koordinationsmechanismus ASEAN+3, der ASEAN mit China, Japan und Südkorea verbindet, scheint ausbaufähig. Insgesamt gilt ASEAN, der mit Ausnahme Osttimors alle zehn südostasiatischen Nationen angehören, als das erfolgreichste Regionalbündnis nach der EU. Bis 2020 soll gar eine Asiatische Gemeinschaft mit einer ökonomischen, kulturellen und sicherheitspolitischen Säule entstehen; eine supranationale Zusammenarbeit ist indes nicht geplant. Am aktivsten vorangetrieben wird das Integrationsprojekt von Singapur und Thailand, wogegen die ökonomisch weniger entwickelten Staaten, speziell Vietnam, eher bremsen.
Staaten
alphabetisch sortiert
- Bangladesh - wohl nur der äußerste Südosten des Staats
- Brunei - kompletter Staat
- China - wohl nur der äußerste Süden des Staats
- Indonesien - kompletter Staat
- Indien - nur der äußerste Südosten des Nordostteils des Staats
- Andamanen und Nikobaren - komplette Inselgruppe
- Kambodscha - kompletter Staat
- Laos - kompletter Staat
- Malaysia - kompletter Staat
- Myanmar (früher Birma oder Burma) - kompletter Staat
- Osttimor (offiziell Timor-Leste) - kompletter Staat
- Philippinen - kompletter Staat
- Singapur - kompletter Staat
- Taiwan - komplettes Gebiet
- Thailand (früher Siam) - kompletter Staat
- Vietnam - kompletter Staat
Siehe auch
- ASEAN
- Asien
- Nordasien
- Ostasien
- Südasien
- Südostasien
- Hinterindische Halbinsel:
- Indochina
- Indochinesische Halbinsel
- Malaiische Halbinsel
- Vorderasien
- Zentralasien
Ostindien-Kompanie
Literatur
- Reginald le May: Südostasien. Das Erbe Indiens. Zürich 1967
Kategorie:Asien
Kategorie:Südostasien
ja:東南アジア
ko:동남아시아
ms:Asia Tenggara
th:เอเชียตะวันออกเฉียงใต้
zh-min-nan:Tang-lâm-a
MolukkenDie Molukken, in kolonialer Zeit unter dem Namen Gewürzinseln bekannt, sind eine indonesische Inselgruppe zwischen Sulawesi und Neuguinea. Sie umfassen ein Gebiet von 74.505 km2 mit 2,1 Millionen Einwohnern. Die Hauptstadt der Region ist Ambon. Verwaltungsmäßig ist die Inselgruppe in die zwei Provinzen Maluku (Süd-Molukken) und Maluku Utara (Nord-Molukken) geteilt. Die wichtigsten Inseln der nördlichen Gruppe sind Halmahera, Ternate und die Sula-Inseln, die wichtigsten Inseln des südlichen Teils sind Ambon, Seram und Buru sowie die Banda-, Aru- und Tanimbar-Inseln. Die Bevölkerung besteht aus Malaien und Alfuren. Der hohe Anteil von Christen (ca. 33 %) ist durch die zahlreichen islamischen Einwanderer aus anderen Teilen Indonesiens mittlerweile rückläufig.
Die ersten europäischen Stützpunkte wurden 1512 von den Portugiesen errichtet, die die Gewürzroute von hier nach Europa kontrollierten. 1663 kamen die Molukken in niederländischen Besitz. Im Krieg mit Napoleon wurden die niederländischen Besitzungen von Großbritannien besetzt (1796 - 1802 und 1810 - 1816). Während des 2. Weltkriegs besetzte Japan die Inseln, die nach dem Ende des Krieges Teil von Indonesien wurden.
1950 proklamierte der christliche Teil der Bevölkerung der Molukken in den Süd-Molukken die unabhängige Republik Maluku Selatan. Der Sezessionsversuch wurde von der indonesischen Armee jedoch mit Waffengewalt unterdrückt. Die Spannungen zwischen Christen und Muslimen blieben aber weiterhin untergründig bestehen, was seit 1998 wiederholt zu bürgerkriegsähnlichen Unruhen führte. 80.000 Menschen verließen bis 2000 das Krisengebiet.
1975 überfallen in den Niederlanden extremistische Mitglieder der 35.000 dort lebenden Ambonesen (Süd-Molukken) am 2. Dezember einen Zug und am 4. Dezember das indonesische Generalkonsulat in Amsterdam und nehmen Geiseln mit dem Ziel, dass sich die niederländische Regierung für die Ambonesen in Indonesien einsetzt. Vier Geiseln werden erschossen. Die niederländische Regierung bleibt hart, die Ambonesen geben am 19. Dezember auf.
Weiterführende Informationen
Literatur
- [http://Antiquariats mit englischer Inhaltsangabe]
- Johann Verken: Molukken -Reise 1607-1612. Neu herausgegeben nach der zu Breslau im Verlag von Urban Spaltholtz im Jahre 1668 erschienenen Original-Ausgabe (Reisebeschreibungen von Deutschen Beamten und Kriegsleuten im Dienst der Niederländischen West- und Ost-Indischen Kompagnien 1602-1797, Band 2). Haag : Nijhoff, 1930. 146 S.
- Johann Sigmund Wurfbain: Reise nach den Molukken, Teil I (1632-1638), Teil II (1638-1646). Neu herausgegeben nach der zu Breslau im Verlag von Urb.Spaltholtz im Jahre 1668 erschienenen Original-Ausgabe, 2 Bände, 1. Auflage, Haag : Nijhoff, 1930.
- Stadtplan von Ambon aus dem Jahre 1718. Kupferstich nach Schley, um 1760
- Rumphius (G. E. Rumpf 1628 – 1702): Amboinischen Raritäten-Kamer von Schnecken und Muscheln. Abhandlung von den Steinschalichten Thieren welche Man Schneicken und Muscheln nennt. Übersetzt vom Holländischen ins Deutsche von P.L.S. Müller, J.H. Chemnitz.Wien, Krantz, 1765.
- Bewohner der Molukken. altkol. Litho. aus Völkergalerie b. Goedsche, um 1840
- E. H. Röttger: Briefe über Hinter-Indien während eines zehnjährigen Aufenthalts daselbst. An seine lieben Freunde in Europa. Originalausgabe Berlin, Müller, 1844.
- S. Friedmann: Die Ostasiatische Inselwelt. Land und Leute von Niederländisch-Indien, den Sunda-Inseln, den Molukken sowie Neu-Guinea. 2 Bände. Leipzig, Otto Spamer 1868. 1.Bd.: Tropen-Eiland Java; 2.Bd.: Sumatra, Borneo, Celebes, die Molukken und Neu - Guinea. 518 Seiten.
- P. von Mökern: Ostindien, seine Geschichte, Cultur und seine Bewöhner. Resultate eigener Forschungen und Beobachtungen and Ort und Stelle. Orig. Ausgabe Leipzig, Burfürst 1857.
- Adolf Bastian: Indonesien oder Die Inseln des Malayischen Archipel: 1. Die Molukken. Reise-Ergebnisse und Studien; 2. Timor und umliegende Inseln. Reise-Ergebnisse und Studien; 3. Sumatra und Nachbarschaft. Reise-Ergebnisse und Studien; 4. Borneo und Celebes. Reise-Ergebnisse und Studien. 5. Java. Reise-Ergebnisse und Studien. Berlin, Dümmler, 1884-1889.
- Dr. Willy Kükenthal: Ergebnisse einer zoologischen Forschungsreise in den Molukken und Borneo im Auftrage der Senckenbergischen naturforschenden Gesellschaft. Zweiter Teil: Wissenschaftliche Reiseergebnisse. Band III, Heft II: Paul Matschie: Die Säugetiere der von W. Kükenthal auf Halmahera, Batjan und Nord-Celebes gemachten Ausbeute. Hans Graf von Berlepsch: Systematisches Verzeichnis der von Herrn Prof. Kükenthal während seiner Reisen im Malayischen Archipel im Jahre 1894 auf den nördlichen Molukken-Inseln gesammelten Vogelbälge. Prof. Dr. O. Boettger; Die Reptilien und Batachier. Dr. Franz Steindachner: Fische. Frankfurt/M., Diesterweg 1901;
- H. Merton und J. Roux: Ergebnisse einer Zoologischen Forschungsreise in den Südöstlichen Molukken, Aru- und Kei – Inseln im Auftrag der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft. Reisebericht. Frankfurt a.Main, Senckenbergische naturforschende Gesellschaft, 1910. 208 S. (Abhandlungen der Senckenbergischen naturforschenden Gesellschaft Bd. 33, Hefte 1 u. 2)
- Odo Deodatus Tauern: Patasiwa und Patalima. Vom Molukkeneiland Seran und seinen Bewohnern. Ein Beitrag zur Völkerkunde. Leipzig,Voigtländer, 1918.
- H. De. Jong: Studien über Eruptiv-und Mischgesteine des Kaibobogebietes (West-Ceram) . Amsterdam 1923.
- H. H. Juynboll: Katalog des Ethnographischen Reichsmuseums, Bände XXI - XXIII: Molukken I - III (3 Bände). Buchh. und Druckerei E. J. Brill, Leiden 1930.
- E. Ad. Jensen (Hrsg.): Hainjuwele. Volkserzählungen von der Molukken-Insel Ceram. Gesammelt und bearbeitet von Ad.E. Jensen und H. Niggemeyer mit Zeichnungen von A. Hahn. Frankfurt am Main, Klostermann, 1939. Lex.8°, 455 S., Abb., eine Faltkarte, OHLn., Veröffentlichungen des Forschungsinstituts für Kulturmorphologie e.V. a. d. Joh. Wolfgang Goethe-Univ. Frankfurt a. Main: Bd. 1. Ebd.
- E. Ad. Jensen: Ergebnisse d. Frobenius-Expedition 1937-38 in d. Molukken u. nach Holländ. Neu-Guinea. Die drei Ströme. Züge aus dem geistigen und religiösen Leben der Wemale, einem Primitiv-Volk in den Molukken. Leipzig, Harrassowitz, 1948.
- J. Röder: Alahatala. Die Religion der Inlandstämme Mittelcerams. Bamberg, 1948. "Ergebnisse der Frobenius-Expedition 1937-'38, Bd. III". (Herausgegeben von A. Jensen & H. Niggemeyer).
- J. G. Bursch: Mikropaläontologische Untersuchungen des Tertiärs von Gross Kei (Molukken). (Abh. d. Schweiz. Paläont. Gesellschaft, Band 65). Basel, 1947
- Ernst Reiner: Die Molukken. Gotha, Haack, 1956. Mit 19 Abb. im Text (davon einige Karten) und 9 (8 farbigen) lose beigelegten Tafeln. 116 S. 4°. Originalhalbleinen. = Petermanns Geographische Mitteilungen, Ergänzungsheft 260.
- Günter Decker: Republik Maluku Selatan: Die Republik der Süd-Molukken; Untersuchungen und Dokumente zum Selbstbestimmungsrecht der Ambonesen, zum Föderalismus und Kolonialismus in Indonesien. Göttingen: Schwartz, 1957. VII, 239 S., Kt. mit Zusammenfassung in engl. Sprache und Literaturverzeichnis S. (219) - 224.
- I. H. Enklaar: Apostel der Molukken. 's-Gravenhage. Boekencentrum. 1963.
- Horst Wenze: Westwärts zu den Molukken. Eine historische Reisebeschreibung über die erste Erdumsegelung, ATB 31, Berlin Kinderbuchverlag 1972 1. Aufl; 318 Seiten.
- Petra Maria Becker: Die ethnische Sonderstellung der Ambonesen in Indonesien in der Zeit vor und nach Erlangung der politischen Unabhängigkeit. 1994. III, 97 Bl.
- Nico de Jonge und Toos van Tanimbar Dijk: Die einzigartigen Molukken -Fotos von Petrus Drabbe. 3-sprachig niederländisch-englisch-deutsch. 1. Aufl., The Ad Agency, Alphen aan den Rijn, 1995
Kategorie:Inselgruppe
Kategorie:Geographie (Indonesien)
Kategorie:Ehemalige Kolonie
Timor
Die Insel Timor ist mit 33.850 km² die größte der Kleinen Sunda-Inseln und gehört politisch zu der indonesischen Provinz Nusa Tenggara Timur im Osten des indonesischen Archipels. Der Timor-Archipel, einschließlich Roti, ist der größte Archipel der östlichen kleinen Sunda-Inseln (Nusa Tenggara Timur). Timor hat etwa drei Millionen Einwohner.
Die Insel ist zweigeteilt, in das indonesische Westtimor (Timor Barat) mit etwa 19.000 km² und zwei Dritteln der Bevölkerung und der von Indonesien unabhängigen Republik Osttimor (Timor Timur; portugiesisch Timor-Leste). Die an der Nordwestküste von Westtimor liegende Enklave Oecussi-Ambeno gehört politisch ebenfalls zu Osttimor.
Geographische Lage
Oecussi-Ambeno]
Die Insel Timor (etwa 125° Ost und 9° Süd) ist fast 500 km lang, aber nur 80 km breit und erstreckt sich in west-östlicher Richtung, wobei die Westspitze 150 km südlicher liegt als die Ostspitze. Timor ist die östlichste der Kleinen Sundainseln (indon. timur, Osten). Flores liegt einige hundert Kilometer WNW, Sulawesi (früher Celebes) etwa 1000 Kilometer NW. 1000 Kilometer östlich von Timor liegt Neuguinea, südlich befindet sich jenseits der Timorsee Australien.
Landschaft und Wirtschaft
Timor ist im zentralen Teil gebirgig (bis 2960 m hoch) und von Savanne bedeckt; der ursprünglich vorhandene Regenwald ist ganz verschwunden. Die großen Sandelholzbestände, für die Insel einst berühmt war, und das bis nach China, Indien und Arabien gehandelt wurde, ist heute stark dezimiert. Wiederaufforstungsbemühungen der nationalen Regierungen in West- und Osttimor stehen noch ganz am Anfang. Der trockene Charakter der Savannenlandschaft und die Unzuverlässigkeit der Monsunniederschläge erlauben keinen ausgedehnten Nassreisanbau. Lediglich in den Mündungsgebieten der größeren Flüsse, die eine künstliche Bewässerung zulassen, findet man ausgedehntere Reisfelder (indon. sawah).
Hauptnahrungsmittel in den trockeneren Bergregionen ist der von den Portugiesen eingeführte Mais, der in Hausgärten in den Siedlungen im Brandrodungsfeldbau kultiviert wird. Trockenreis, der in der Vergangenheit ein bedeutenderes Grundnahrungsmittel gewesen sein muss, verschwindet heute aufgrund der knapper gewordenen Wasserressourcen. Verschiedene Quellen sprechen davon, dass Hirse für die Kulturen der Insel einst in rituellen Situationen eine wichtige Rolle spielte. Verschiedene Gemüsesorten und Kleintierhaltung, vor allem Geflügel, ergänzen die Nahrungsproduktion.
hi
wie geht´s?
mir gut,ich hoffe euch auch.
schreibt mir eine antwort
Geschichte
Die Geschichte Timors vor dem 15. Jahrhundert ist kaum bekannt. Die Insel war früher in viele kleine Königreiche (Usiftümer) gegliedert, die in benachbarte Suku-Einheiten (indonesisch suku, Volksgruppe) unterteilt waren.
Timor entdeckte Anfang des 16. Jahrhunderts der portugiesische Seefahrer António de Abreu auf Suche nach den Gewürzinseln. Aufgrund des guten Sandelholzbestandes der Insel und der regen Nachfrage jener Zeit gründeten die Portugiesen, die damals die Vormachtstellung in der Region hatten, an der Westhälfte ein Fort. Über hundert Jahre später landeten die Holländer im Kupang, vertrieben sie in die Osthälfte der Insel. Nach langwierigen Auseinandersetzungen um die Vorherrschaft auf Timor teilten die beiden europäischen Kolonialmächte 1851 die Insel politisch in zwei Teile, den Westteil für die Niederländer und den Ostteil für die Portugiesen, mit einer kleinen portugiesischen Enklave (Oecussi) an der Nordwestküste. Die Streitigkeiten um die Insel konnte auch ein Grenzvertrag 1859 nicht schlichten, erst 1914 wurde die Grenze endgültig festgelegt.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Insel von Japanern erobert. Westtimor wurde indonesisch, Osttimor blieb bis 1975/76 portugiesisch. Indonesien erkannte die Unabhängigkeitserklärung Osttimors nicht an und besetzte den Osten. Erst nach jahrzehntelangem Krieg wurde Osttimor 2002 unabhängig.
Bevölkerung
2002
Einzelne ethnischen Gruppen der Insel, besonders die in Westtimor siedelnden Atoin Meto, wurden erst durch das steigende wissenschaftliche Interesse der niederländischen Kolonialmacht seit dem 19. Jahrhundert in Europa bekannt.
Die unterschiedlichen Kulturen Timors hängen ökonomisch von Nahrungsmitteln wie Mais, Reis und Süßkartoffeln ab. In den Hochlandregionen, welche beispielsweise die Makassae im Osten Osttimors besiedeln dominieren Mais- den Reisanbau, bei den Tetun, die die Ebenen bewohnen, ist es umgekehrt. Dasselbe gilt für die domestizierten Tiere: während Büffel und Schwein auf Timor überall gezüchtet werden, besitzt der Büffel zum Beispiel für die Makassae größere Bedeutung als das Schwein. In anderen Regionen, bei den Ost-Tetun beispielsweise, sind die Büffel von sekundärer wirtschaftlicher Bedeutung im Gegensatz zum Schwein. Andere Haustiere sind Hühner, Ziegen und Pferde.
Die kulturellen Traditionen der Timor-Kulturen zeichnen sich durch unterschiedliche soziale Institutionen aus. Die sozialen Organisationen der einzelnen Timor-Gesellschaften können matrilinear / uxorilokal oder patrilinear / patrilokal strukturiert sein; einzelne Gruppen schwanken zwischen diesen Möglichkeiten verwandtschaftlicher Organisation. Während die soziale Organisation der Atoin Meto, und wahrscheinlich auch die Vaikeno Osttimors, durch eine symmetrische Allianz charakterisiert ist, findet sich die asymmetrische Allianz beispielsweise bei den Makassae, Nauhete und Dagada. Bei den Tetun herrschen bilaterale beziehungsweise kognate Abstammungsregeln vor.
Heiraten und wirtschaftlich-rituelle Allianzen, die sich entlang dieser Organisationsstrukturen bilden, werden über die soziale Institution des sogenannten "Brautpreises" gesteuert, bei dem Frauen und Güter, die zwischen den sozialen Gruppen zirkulieren, immer in eine bestimmte Richtung fließen. Patrilineare und patrilokale Organisationen zeichen sich gegenüber matrilinearen und uxorilokalen durch eindrucksvolle Gütertransaktionen aus. In den meisten Kulturen Timors bestimmt die Vollständigkeit des übergebenen "Brautpreises" die Residenz des Ehepaares. Wird kein oder nur ein unzureichender "Brautpreis" gezahlt, wohnt der Ehemann in der Frauengeberlineage; die Kinder verbleiben ganz in dieser Lineage.
Die Ethnographie der meisten Timor-Ethnien ist nur annähernd bekannt und publiziert. Besonders betroffen sind davon die Kulturen der Karui, Nauhete, Galoli, Vaikeno und Idate. Gut bekannt sind dagegen die Atoin Meto die westlichen Tetun, die Bunaq, die Mambai und die Makassae.
Die Atoin Meto repräsentieren wahrscheinlich die ursprüngliche Bevölkerung Timors. Durch Eindringlinge aus Westindonesien und Malaysia (Malakka), die von Larantuka (Flores) aus Timor erreichten, wurden sie aus ihren Siedlungsgebieten in Zentraltimor vertrieben. Die Migranten waren die Vorfahren der Tetun (Belu), die im 14. Jahrhundert die Benain-Ebene im modernen Regierungsbezirk Waihale, Timors fruchtbarste Landschaft, einnahmen.
Durch die Landnahme einer überlegenen Kultur wurden die Atoin Meto immer weiter nach Westen abgedrängt, die Aristokratie von Waihale (bzw. Wehali) dominierte die östlichen Königreiche in Form einer rituell-politischen Konförderation, bis zur Ankunft der Europäer, für mehrere Jahrhunderte. Dem Modell Wehalis folgend entstand in Westtimor eine zweites Königreich, das des Sonba`i.
Trotz des Bekehrungseifers der Missionare seit dem 16. Jahrhundert, sind Erfolge der Christianisierung erst seit den letzten 50 Jahren zu verzeichnen. Seit dieser Zeit verursacht die Christianisierung einen starke kulturellen Wandel, der die traditionellen Glaubensvorstellungen zunehmend in den Untergrund verdrängt.
Sprache
Während in Westtimor die Sprache der Atoin Meto, das Uab Meto, dominiert, beherbergt Osttimor eine außerordentlich große Anzahl der unterschiedlichen Sprachen, denen ebensoviele Kulturen entsprechen. Die Bezeichnung belu (Freund) der Atoin Meto charakterisiert dieses Konglomerat von Ethnien und Sprachen auf der östlichen Seite der ehemaligen niederländisch-portugiesischen Grenze, und verweist, im Kontrast zu den Atoin Meto, auf die vielen gemeinsamen kulturellen Merkmale der Osttimor-Ethnien. Linguistischen Untersuchungen gehen von 14 Sprachen in Timor aus. Zu den größten ethno-linguistischen Gruppen Timors gehören die austronesische Sprachen sprechenden Atoin Meto, Vaikeno, Tetun, Galoli, Mambai, Tokode und Idate und die Papua-Sprachen sprechenden Makassae, Karui, Bunaq und Dagada.
Neben diesen indigenen Sprachen dient die Bahasa Indonesia in Westtimor als Lingua Franca, in Osttimor wird portugiesisch gesprochen. Hauptstädte sind Kupang im indonesischen Teil Timors und Dili in Osttimor.
Weblinks
- [http://www.travel-images.com/timor.html Timor: Fotografien Osttimor]
- [http://www.vingilot.de/Vingilot/PDFs/galerie/t_gal_in.html Impressionen aus Westtimor]
Kategorie:Indonesische Insel
Kategorie:Osttimor
zh-min-nan:Timor
Dili (Distrikt)Dili ist ein Distrikt des südostasiatischen Inselstaates Osttimor (Timor-Leste). In Dili leben 167.800 Einwohner auf 372 Quadratkilometern. Distrikthauptstadt ist Dili, das gleichzeitig Hauptstadt Ost-Timors ist.
Dili ist der kleinste Distrikt des Landes, hat aber die mit Abstand die meisten Einwohner. Dili liegt an der Nordküste Ost-Timors und grenzt im Osten an Manatuto, im Süden an Aileu und im Westen an Liquica. Die Insel Atauro nördlich von Timor ist ein Subdistrikt von Dili.
Dili ist das wirtschaftliche und politische Zentrum Ost-Timors.
Kategorie:Osttimor
Melbourne
Melbourne [] ist die Hauptstadt des Bundesstaates Victoria in Australien.
Überblick
Die Einwohnerzahl beträgt 3.384.671 in der eigentlichen Stadt und 3.730.212 im Ballungsraum (Stand jeweils 1. Januar 2005). Melbourne wurde 1837 nach dem damaligen britischen Premierminister Lord Melbourne benannt und ist katholischer sowie anglikanischer Erzbischofsitz.
Die Stadt ist das wichtigste wirtschaftliche, kulturelle und politische Zentrum Victorias. Zur Bevölkerung der Stadt gehören zahlreiche chinesische, britische, griechische, italienische, irische und vietnamesische Einwanderer. Melbourne ist außerdem ein Zentrum der jüdischen Immigration.
Geografie
Geografische Lage
Die Stadt liegt am Yarra River nahe dessen Mündung in die Port-Phillip-Bucht durchschnittlich 14 Meter über dem Meeresspiegel.
Die Metropolregion erstreckt sich von Nord nach Süd über etwa 70 Kilometer und von Ost nach West über rund 50 Kilometer. Die geografischen Koordinaten sind 37,51 Grad südlicher Breite und 144,44 Grad östlicher Länge.
Stadtgliederung
Metropolitan Melbourne gliedert sich in folgende 31 Local Government Areas: Banyule, Bayside, Boroondara, Brimbank, Cardinia, Casey, Darebin, Frankston, Glen Eira, Greater Dandenong, Hobsons Bay, Hume, Kingston, Knox, Manningham, Maribyrnong, Maroondah, Melbourne, Melton, Monash, Moonee Valley, Moreland, Mornington Peninsula, Nillumbik, Port Phillip, Stonnington, Whitehorse, Whittlesea, Wyndham, Yarra und Yarra Ranges.
Klima
Melbourne liegt in der gemäßigten Klimazone. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 14,6 Grad Celsius. Der wärmste Monat ist der Februar mit einer Durchschnittstemperatur von 20 Grad Celsius. Der kälteste Monat ist der Juli mit 9,4 Grad Celsius im Mittel.
Die mittlere Jahresniederschlagsmenge beträgt 567 Millimeter. Der meiste Niederschlag fällt im Oktober mit durchschnittlich 62 Millimeter, der wenigste im März mit nur 34 Millimeter im Mittel.
Geschichte
1803 wurde das Gebiet, in dem die Stadt liegt, erstmals von Europäern erkundet. 1835 siedelten sich dort rivalisierende Gruppen aus Tasmanien an und gaben ihm den Namen Port Phillip.
Als Gründer gelten John Batman und John Pascoe Fawkner. Batman war ein Repräsentant der im selben Jahr durch eine Gruppe von Geschäftsmännern aus Launceston gegründeten Port Phillip Association. Er kaufte rund 240.000 Hektar Land von den ansässigen Aborigine-Stämmen und gründete auf der Nordseite des Yarra-Flusses eine Siedlung. Im Oktober 1835 schlossen sich John Pascoe Fawkner, der im Folgenden die Siedlungaktivitäten zielstrebig vorantrieb, und eine Gruppe tasmanischer Siedler an.
1835
Melbourne war im Gegensatz zu anderen Siedlungen im Südosten Australiens nie eine Strafkolonie, sondern wurde von Anfang an als Wohngebiet mit breiten Straßen und weitläufigen Parks geplant.
Im Jahre 1837 erhielt die Stadt zu Ehren des damaligen Premierministers von Großbritannien, William Lamb, Second Viscount Melbourne, ihren heutigen Namen. Um 1840 lebten bereits über 10.000 Menschen in der Region rund um Melbourne.
1851 kam die Stadt von New South Wales zu der neugegründeten britischen Kolonie Victoria und wurde deren Hauptstadt. Melbournes größte Wachstumsperiode begann in den frühen 1850er Jahren, als in Victoria Gold entdeckt wurde (insbesondere bei Bendigo und Ballerat). Zu dieser Zeit entwickelte sich die Stadt zum Handels- und Geschäftsszentrum der aus Übersee herbeiströmenden Goldgräber.
Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Stadt ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt, ihr Hafen wurde ausgebaut, und bedeutende Industriebetriebe siedelten sich an. Nach der Gründung des Australischen Bundes im Jahre 1901 war Melbourne zeitweise Sitz der australischen Bundesregierung. 1913 wurde Canberra die neue Bundeshauptstadt, aber die Regierung des Landes zog erst 1927 dorthin um. 1956 fanden die Olympischen Sommerspiele in Melbourne statt.
Einwohnerentwicklung
Die Einwohnerzahl von Melbourne hat sich seit Ende der 1950er Jahre auf 3,4 Millionen im Jahre 2005 verdoppelt. Das Stadtgebiet (Urbanized Area) hat eine Fläche von 1.705,1 Quadratkilometer. Die Bevölkerungsdichte beträgt 1.985 Einwohner je Quadratkilometer. In Berlin sind es zum Vergleich 3.800.
In den ländlichen Regionen außerhalb der Stadt leben etwa 350.000 Menschen auf einer Fläche von 7.125 Quadratkilometer. Dort liegt die Bevölkerungsdichte nur bei 48 Einwohnern je Quadratkilometer. In Mecklenburg-Vorpommern sind es zum Vergleich 74. In der gesamten Metropolregion (Melbourne Statistical Division) leben auf einer Fläche von 8.830 Quadratkilometer 3.730.212 Menschen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 362 Einwohner je Quadratkilometer.
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1871 handelt es sich um Schätzungen, von 1881 bis 2001 um Volkszählungsergebnisse und 2005 um eine Berechnung. Die Zahlen beziehen sich auf die eigentliche Stadt ohne Vorortgürtel (Urbanized Area).
Metropolregion
Politik
Melbourne umfasst 31 Bezirke (sogenannte "local councils") mit eigenständigen Bürgermeistern. Diese "local councils" sind vergleichbar mit den Stadtbezirken in den deutschen Großstädten Berlin und Hamburg, wobei es in Melbourne eine größere Anzahl von Bezirken gibt.
Der Bürgermeister der City of Melbourne wird Lord Mayor genannt, obwohl er keine Jurisdiktion über die anderen Stadtteile hat. Diese liegt bei der Regierung des Bundesstaates Victoria. Der zentrale Bezirk Melbourne (City) hat circa 52.000 Einwohner.
Städtepartnerschaften
Melbourne unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften. In Klammern das Jahr der Etablierung.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
Mit dem Melbourne Museum wurde im November 2000 der größte Museumskomplex der Südhalbkugel eröffnet. Der architektonisch anspruchsvolle Bau beherbergt auf rund 80.000 Quadratmetern über 16 Millionen Exponate. Die bedeutendste Attraktion ist die 30 Meter hohe Forrest Gallery, in der 82 Pflanzen- und 25 Tierarten versammelt sind. Zum Museumskomplex gehören weiterhin die Royal Exhibition Hall, das Scienceworks Museum sowie das Immigration Museum.
Weitere bekannte Museen im Stadtgebiet sind das Museum of Victoria, in dem das frühere National Museum of Victoria mit seinen Abteilungen für Zoologie, Geologie und Anthropologie aufgegangen ist und die National Gallery of Victoria mit Sammlungen von Gemälden und Photographien.
Bauwerke
Anthropologie
Das Stadtbild Melbournes beherrschen zahlreiche Bürohochhäuser. Sehenswerte Bauwerke sind unter anderem das State Parliament House, die Royal Exhibition Buildings, die 1968 eröffnete Börse, die Saint Patrick’s Cathedral und Flinders Street Station.
In den Fitzroy Gardens wurde das Haus aufgebaut, in dem der englische Seefahrer und Entdecker James Cook (1728-1779) seine Kindheit verbrachte. Er nahm im Jahre 1770 die Ostküste Australiens für Großbritannien in Besitz. Ebenfalls erwähnenswert sind das Government House, das National Herbarium und die Royal Botanic Gardens. Die St. Patrick's Cathedral ist eine 105 Meter hohe Kirche, sie wurde 1937 fertiggestellt.
2005 wird das 1 Freshwater Place mit 205 Metern Höhe und 62 Stockwerken eröffnet, es wird das zweitgrößte Gebäude Melbournes hinter dem Eureka Tower sein. Für das Jahr 2006 wird die Fertigstellung des Eureka Towers bevorstehen, er wird dann das größte Gebäude Melbournes sein mit 291 Metern Höhe und 91 Stockwerken.
Freizeit und Erholung
Die Stadt Melbourne feiert jährlich den "Melbourne Cup Day", der im Stadtgebiet allgemein arbeitsfrei ist. Am ersten Dienstag im November findet das allseits beliebte Pferderennen um den Melbourne Cup statt.
In den Sommermonaten läuft das "Summer-Fun-in-the-Parks"-Programm. Hier finden am Abend kostenlose Open-Air-Jazz-Konzerte in den diversen Parks und Beobachtungsnächte des Südsternhimmels von der Victoria Astronomical Society statt. Zu diesen und vielen weiteren Angeboten erscheinen die Melbourner selten ohne die Begleitung eines Picknick-Korbes.
Das Künstlerviertel von Melbourne findet sich im südöstlichen Stadtteil Prahran, wo sich, vor allem in der Chapel St., viele Galerien, Boutiquen und bei jungen Leuten und Künstlern angesagte Bars und Restaurants befinden.
Wichtige internationale Sportveranstaltungen, die alljährlich in Melbourne stattfinden, sind das Tennis-Grand-Slam-Turnier Australian Open und der Auftakt zur Formel 1, der Großer Preis von Australien auf dem Albert Park Circuit in St. Kilda. Ebenfalls in Melbourne findet alljährlich das Finale der Australien Football League (AFL) im Melbourne Cricket Ground (MCG) statt.
Eine der bedeutendsten touristischen Attraktionen ist das zum Teil im Flussbett des Yarra River unterirdisch angelegte Aquarium. Ein beliebtes Erholungsgebiet für die Bewohner der Stadt sind auch die Dandenong Ranges, eine Bergkette östlich von Melbourne.
Wirtschaft und Infrastruktur
In Melbourne werden unter anderem Schiffe und Erdölprodukte aus den Werften und Raffinerien an der Port Phillip Bay sowie Chemikalien, Druckerzeugnisse, Metalle, Kraftfahrzeuge, elektrische und elektronische Geräte, Maschinen, Textilien, Kleidung, Papier und Nahrungsmittel hergestellt.
Mit dem Stahl- und Bergbaukonzerns Broken Hill Proprietary Company, Ltd. (BHP), dessen Hauptquartier sich in der Stadt befindet, beherbergt Melbourne das größte Industrieunternehmen Australiens. Andere Firmen des Landes mit Sitz in Melbourne sind die National Australian Bank und Pacific Dunlop, ein Unternehmen, das verschiedene Konsumgüter herstellt und vermarktet.
Verkehr
Die Stadt ist ein Eisenbahn- und Verkehrsknotenpunkt. Der Hauptflughafen Melbourne International Airport liegt 22 Kilometer nordwestlich vom Zentrum im Vorort Tullamarine. Ein weiterer Flughafen, der von Billig-Airlines genutzt wird, liegt südwestlich von Melbourne in Avalon.
Der öffentliche Nahverkehr wird von vielen Melbournians auch seit der Privatisierung und Aufspaltung in verschiedene Firmen immer noch 'The Met' genannt. Das am 11. November 1885 eröffnete Straßenbahnnetz in Melbourne ist neben den Straßenbahnen in Adelaide und Sydney das letzte verbliebene auf dem australischen Kontinent und mit 238 Kilometern Länge eines der größten der Welt. Daneben gehört zur Met auch noch ein Eisenbahnnetz und zahlreiche Buslinien. Im Kraftfahrzeugverkehr ist der Hook Turn eine Melbourner Besonderheit. Dabei biegen Rechtsabbieger an einigen Kreuzungen aufgrund des Straßenbahnverkehrs von der linken Spur ab.
Bildung
Die 1853 erbaute Universität von Melbourne befindet sich in Parkville. Weitere Bildungseinrichtungen der Metropolregion sind die La Trobe University (eröffnet 1964) in Bundoora, die Monash University (eröffnet 1958) in Clayton, die Swinburne University of Technology in Hawthorn (eröffnet 1968), die Deakin University (eröffnet 1974)in Geelong sowie das Royal Melbourne Institute of Technology - RMIT(eröffnet 1882) und die Victoria University of Technology (eröffnet 1990), die sich beide in der City of Melbourne befinden.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Weblinks
- [http://www.melbourne.vic.gov.au Homepage der Stadt] (englisch)
- [http://www.theage.com.au The Age Newspaper (Melbournes größte Tageszeitung)]
- [http://www.metlinkmelbourne.com.au/ Metlink - Öffentlicher Nahverkehr] (englisch)
- [http://abc-australien.de/melbourne/ Reiseführer Melbourne] (deutsch)
Kategorie:Ort in Australien
Kategorie:Victoria
ja:メルボルン
ko:멜버른
simple:Melbourne
Dili
Dili (auch Díli, Dilli, Dilly) ist die Hauptstadt Osttimors und hat etwa 60.000 Einwohner. Dili ist auch die Hauptstadt des Distriktes Dili.
Dili liegt an der Nordküste der Insel Timor und ist wichtigste Hafenstadt und das wirtschaftliche Zentrum Osttimors. Es verfügt über einen Flughafen, der sowohl zivil als auch militärisch genutzt wird.
Geschichte
Dili wurde um 1520 von den Portugiesen gegründet, die es im Jahre 1596 zur Hauptstadt ihrer Besitzungen auf Timor machten.
Während des 2. Weltkrieges war Dili von den Japanern besetzt.
Osttimor erklärte sich am 28. November 1975 von Portugal unabhängig.
Neun Tage später, am 7. Dezember, besetzten indonesische Truppen mit Billigung der USA die Stadt.
Am 7. Juli 1976 annektierte Indonesien, ebenfalls mit Billigung der USA, die ein sozialistisch orientiertes, unabhängiges Osttimor verhindern wollten, das gesamte Territorium der ehemaligen portugiesischen Kolonie und nannten es Timor Timur.
Die Einwohner Osttimors versuchten sich gegen diese Aggression zu verteidigen, was zu einem brutalen Guerilla-Krieg führte, der Hunderttausende das Leben kostete.
Über 270 Menschen verlieren am 12. November 1991 ihr Leben im sogenannten Santa-Cruz-Massaker von Dili, bei dem indonesische Militärs bei einer Beerdigung ein Blutbad anrichteten.
Im folgenden Jahr wurde der Bürgermeister Jose Abilio Osorio Soares Gouverneur der Provinz und beteiligte sich maßgeblich an dem Aufbau der Milizen, die im ganzen Land Terror und Angst verbreiteten. Nach der Volksabstimmung über die Unabhängigkeit Osttimors am 30. August 1999 stattfand, eskalierte die Gewalt. Die Milizen zogen plündernd und mordend durch die Stadt, als am 4. September das Ergebnis veröffentlicht wurde.
Am 20. September 1999 landeten die ersten Einheiten der internationalen Friedenstruppe INTERFET, darunter hauptsächlich Angehörige der australischen Luftwaffe RAAF, auf dem Flughafen bei Dili. Es kam zu leichten Zusammenstößen mit Mitgliedern pro-indonesischer Milizen, bei denen es mehrere Festnahmen gab. Nach wenigen Tagen hatte die Eingreiftruppe die Lage vollständig unter Kontrolle. Die meinsten Milizen hatten sich bereits in den Westteil der Insel zurückgezogen.
Am 20. Mai 2002 wurde Dili schließlich Hauptstadt des unabhängigen Staates Osttimor.
Weblink
- http://www.discoverdili.com (Engl.)
Kategorie:Hauptstadt in Asien
Kategorie:Ort in Osttimor
ja:ディリ
InfrastrukturDer Sammelbegriff Infrastruktur ist dem lateinischen infra (unten, unterhalb) abgeleitet.
Infrastruktur und Suprastruktur sind Begriffe, die erstmals von der NATO verwendet wurden. Infrastruktur bezeichnete ursprünglich die im Boden befindlichen Leitungen wie Rohrleitungen und Kabel.
Infrastruktur' (somit Unterbau) bezeichnet alle langlebigen Grundeinrichtungen personeller, materieller und institutioneller Art, die das Funktionieren einer arbeitsteiligen Volkswirtschaft garantieren. Meist wird sie Öffentliche Infrastruktur genannt.
Die Planung, Erstellung und Instandhaltung einer Infrastruktur ist im Normalfall die Aufgabe des Staates oder ihm assoziierter Organe (öffentlich-rechtliche Einrichtungen, Staatsbetriebe).
Im Zuge der Privatisierung von öffentlichen/staatlichen Betrieben und staatlichen Aufgaben werden insbesondere Erstellung und Instandhaltung der Infrastruktur vermehrt privaten bzw. privatrechtlich organisierten Firmen übertragen. Die Planungshoheit bleibt aber weiterhin beim Staat.
Die Nutzung einer Infrastruktur ist jedem Bürger eines Staates möglich bzw. verpflichtend (z. B. Müllentsorgung). Nutzungsgebühren sind in der Regel durch den Nutzer zu entrichten.
Die Erstellung einer (öffentlichen) Infrastruktur wird dagegen meist durch Steuergelder finanziert.
Bei der Infrastruktur gibt es mitunter nationale Besonderheiten. So verfügen die Schweiz, Österreich und Deutschland über ein Bahnstromnetz, während in den anderen Ländern der elektrische Bahnbetrieb im Regelfall mit Strom des allgemeinen Elektrizitätsnetzes durchgeführt wird.
Es gibt folgende Arten von öffentlichen Infrastrukturen:
Technische Infrastruktur
- Versorgung
- Energieversorgung
- Strom
- Gas
- Fernheizung
- Wasserwirtschaft
- Entsorgung
- Müllentsorgung
- Abwasser
- Wertstoffverwertung
- Kommunikation
- Telefon
- Rundfunk
- Fernsehen
- Internet
- Sonstige Funkdienste (wie Zeitzeichensender)
- Verkehrsinfrastruktur
- öffentlicher Verkehr
- Binnengewässer
- Seeschifffahrt
- Eisenbahnen
- Öffentlicher Personenverkehr
- Luftverkehr
- Flughäfen
- Navigationsfunksender für Luft- und Seefahrzeuge
- Individualverkehr
- Straßen
- Radwege
- Gehwege
Infrastrukturrecht
Infrastrukturrecht ist das Recht, dass sich mit der staatlichen und kommunalen Infrastruktur und der Gewährleistung flächendeckender Angebote der Daseinsvorsorge beschäftigt (Wasser, Abwasser, Energie, Verkehr, Telekommunikation, Post). Dabei handelt es sich um ein Querschnittsrecht. D.h., es gibt keinen Gesetztext, in dem zentral Infrastrukturrecht geregelt wäre. Bestimmungen des Infrastrukturrechts finden sich daher in:
- Grundgesetz (GG),
- EG-Vertrag (EGV),
- EU-Verordnungen, EU-Richtlinien und EU-Entscheidungen,
- EG-Beihilfenrecht,
- EU-Wettbewerbsrecht, EU-Kartellrecht,
- Rechtsprechung des EuGH (europäischer Gerichtshof),
- Kartellrecht (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen - GWB),
- Wettbewerbsrecht (GWB, Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb – UWG),
- Freistellungsverordnungen,
- Vergaberecht (GWB, Vergabeverordnungen – VgV)
- Rechtsprechung der Vergabesenate und Kartellsenate des BGH und der Oberlandesgerichte,
- Entscheidungen der Kartellbehörden und der EU-Kommission
- Beschlüssen der Vergabenachprüfungsinstanzen.
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Im Infrastrukturrecht sind insbesondere folgende Aspekte von Bedeutung:
- Offener und diskriminierungsfreier Netzzugang,
- Ausschreibungspflicht,
- Missbrauch marktbeherrschender Stellung,
- Durchleitungsentgelte,
- Gemeinsame Nutzung (ggf. Finanzierung) von Infrastruktureinrichtungen,
- Berechtigung zum Erhebungen von Maut und Gebühr (Beleihung),
- Gebührenhöhe, Mauthöhe,
- Erhebung von Erschließungsbeträgen / Erschließungsgebühren,
- Vermeidung von Doppelbelastungen für Nutzer / Bürger,
- Privatfinanzierung staatlicher und kommunaler Infrastruktur.
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Die herausragende Bedeutung des Infrastrukturrechts beruht auf der großen Bedeutung staatlicher und kommunaler Infrastruktur.
Staatliche und kommunale Infrastruktur ist:
- Wasser (z.B. Wasserleitungen, Brunnen, Wasserwerke, Wasseraufbereitung)
- Abwasser (z.B. Kanalisation, Klärwerk, Vorfluter, Versickerungsanlage)
- Straßen (z.B. Straßen, Autobahn, Umgehungsstraße, Straßenbau, Straßenausbau, Autobahnbau, Autobahnausbau, Brücken, Tunnel, Pässe, Umgehungsstraßen)
- Immobilien (z.B. Verwaltungsgebäude, Rathaus, Schule, Turnhalle, Schwimmbad)
- Schienenverkehr (z.B. Schienennetze, Schienenstrecken, Hochgeschwindigkeitsstrecken, Streckenausbau, zweigleisiger Ausbau, Errichtung von Haltestellen und Bahnhöfen, Sanierung von Bahnhöfen)
- Nahverkehr (z.B. Ausbau von U-Bahn-Strecken, Errichtung von Ergastankstellen / Wasserstofftankstellen für den ÖPNV, Ausbau von Straßenbahnen, Haltepunkte, Park ans Ride Gelegenheiten)
- Abfall (z.B. Abfalleinsammlung, Abfallsammlung, Abfallbeseitung, Müllverbrennung, Mülldeponie)
- Strom (z.B. Stromnetz, Hausanschlüsse, Kraftwerke, Umspannwerke)
- Fernwärme (z.B. Leitungsnetz, Kraftwerke)
- Gas (z.B. Leitungen, Hausanschlüsse)
- Telekommunikation (z.B. Leitungen, Netzknoten, Hausanschlüsse)
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Nähere Informationen zur Privatfinanzierung staatlicher und kommunaler Infrastruktur finden Sie auf den folgenden Seiten:[http://www.infrastruktur-recht.de/ infrastruktur-recht]
Rechtliche und Soziale Infrastruktur
- Rechtsordnung
- Verwaltung
- Dienstleistungen
- Schulen und andere Bildungseinrichtungen
- Kinderbetreuungs-Einrichtungen
- Krankenhäuser und Pflegedienste
- Polizei
- Feuerwehr und Rettungsdienste
- Kulturelle Einrichtungen
- Bibliotheken
- Museen
- Ausstellungsräume
- Sehenswürdigkeiten
Siehe auch
Freie Informationsinfrastruktur
Kategorie:Volkswirtschaftslehre
Kategorie:Politik
Kategorie:Öffentliches Recht
Kategorie:Struktur
Kategorie:IT-Management
ja:インフラストラクチャー
ms:Infrastruktur
1999
Jahreswidmungen
- 1999 ist „Internationales Jahr der Senioren“ von den Vereinten Nationen
- Die Silberweide (Salix alba) ist Baum des Jahres (Kuratorium Baum des Jahres/Deutschland)
- Der Satansröhrling (Boletus satanas) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Die Goldammer (Emberizidae citrinella) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Die Bocks-Riemenzunge (Himantoglossum hircinum) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Fischotter (Lutra lutra) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
Politik
- 1. Januar: Ruth Dreifuss wird die erste Bundespräsidentin der Schweiz
- 1. Januar: Polen reduziert im Rahmen einer Verwaltungsreform die Anzahl der Regionen (Woiwodschaften) von 49 auf 16
- 2. Januar: Ein Büro der OSZE wird in Bischkek, Kirgisistan, eröffnet
- 2. Januar: Osama bin Laden bekennt sich zu den Bombenanschlägen auf die US-Botschaften in Nairobi und Daressalam
- 2. Januar: Juan José Ibarretxe wird Ministerpräsident der spanischen Autonomen Region des Baskenlandes
- 10. Januar: Parlamentswahlen in Kasachstan
- 23. Januar: Aussetzung der Wirtschaftssanktionen gegen Burundi
- 2. Februar: Hugo Rafael Chávez Frías wird Staatspräsident von Venezuela
- 7. Februar: Tod König Husseins von Jordanien
- 21. Februar: Die Opposition in Togo blockiert die Parlamentswahlen
- 26. Februar: Iran. Erste Kommunalwahlen
- 27. Februar: König Abdullah II. wird Staatspräsident in Jordanien
- 6. März: Kambodscha. Ta Mok, letzter Führer der Khmer Rouge (Roten Khmer) wird festgenommen
- 11. März: Bundesfinanzminister Oskar Lafontaine tritt nach Richtungsänderung der Regierung von allen seinen Ämtern ab
- 7. März: Parlamentswahlen in Äquatorialguinea
- 12. März: NATO-Osterweiterung: Polen, Tschechien und Ungarn treten der NATO bei
- 16. März: Die Mitglieder der Europäischen Kommission treten nach Korruptionsvorwürfen zurück
- 23. März: Paraguay. Ermordung von Vizepräsident Dr. Luis Argaña
- 24. März: Beginn des NATO-Einsatzes und der NATO-Luftschläge gegen Jugoslawien
- 24. März: Der EU-Rat einigt sich auf Romano Prodi als neuen EU-Kommissionspräsidenten
- 25. März: Das Investitionsschutz- und -förderabkommen zwischen dem Libanon und Deutschland tritt in Kraft
- 28. März: Paraguay. Der Staatspräsident Cubas Grau tritt zurück
- 28. März: Luis Angel González Macchi wird Staatspräsident in Paraguay
- 1. April: Kanada. Gründung des Territoriums Nunavut
- 9. April: Republik Niger. Ermordung Staatspräsident Baré
- 27. April: Georgien wird Mitglied des Europarats
- 30. April: Kambodscha erhält die Vollmitgliedschaft in der ASEAN (Assoziation südostasiatischer Staaten)
- 30. April: Militärputsch auf den Komoren. Die Regierung wird aufgelöst
- 1. Mai: Nauru wird Vollmitglied des Commonwealth of Nations
- 8. Mai: Ismail Omar Guelleh wird Staats- und Regierungspräsident in Dschibuti
- 17. Mai: Staatsbesuch von Bundespräsident Roman Herzog in Litauen
- 18. Mai: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Kuwait
- 23. Mai: 50-jähriges Jubiläum der Gründung der Bundesrepublik Deutschland
- 23. Mai: Johannes Rau wird zum Bundespräsidenten gewählt
- 28. Mai: Dr. Rudolf Schuster wird Staatspräsident der Slowakei
- 29. Mai: Nigeria wird zur Bundesrepublik mit Präsidialdemokratie. Staatspräsident wird Olusegun Obasanjo
- 7. Juni: Indonesien Erste freie Wahlen
- 9. Juni: Ruanda. Verlängerung der politischen Übergangsphase
- 10. Juni: Mazedonien nimmt den Stabilitätspakt in Köln, Deutschland, an
- 10. Juni: Einstellung der NATO-Luftschläge in Jugoslawien
- 12. Juni: NATO-Truppen marschieren in den Kosovo ein
- 13. Juni: Einmarsch der ersten mit UN-Mandat ausgestatteten KFOR-Truppen in das Kosovo
- 15. Juni: Armenien. Vasgen Sarkissian wird Regierungschef
- 19. Juni: G7-Gipfel in Köln beschließt die Kölner Schuldeninitiative begleitet von der Menschenkette der Erlassjahr-Kampagne
- 24. Juni: Deutschland bringt die Altauto-Richtlinie der EU zu Fall
- 1. Juli: Das Kooperationsabkommen zwischen dem Jemen und EG tritt in Kraft
- 1. Juli: Inkrafttreten des Partnerschafts- und Kooperationsabkommens zwischen der EU und Kasachstan
- 1. Juli: Partnerschafts- und Kooperationsabkommen zwischen Kirgisistan und der EU
- 1. Juli: Inkrafttreten des Partnerschafts- und Kooperationsabkommens zwischen der EU und Kirgisistan
- 1. Juli: Simbabwe. Tod von Vizepräsident Joshua Nkomo
- 7. Juli: Lettland. Vaira Vīķe-Freiberga wird Staatspräsidentin
- 26. Juli: Als erster ranghoher Vertreter der Palästinenser besucht der palästinensische Parlamentspräsident Ahmed Kurie das israelische Parlament
- 29. Juli: Stabilitätsgipfel in Sarajevo, Mazedonien
- 7. August: Jean-Claude Juncker wird erneut als Premierminister von Luxemburg vereidigt
- 12. August: Tadschikistan. Nach Parteienverbot können sich jetzt alle Parteien registrieren lassen
- 1. September: Sellapan Rama Nathan wird Staatspräsident in Singapur
- 7. September: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Usbekistan
- 8. September: Die Annäherung der Schweiz an die EU wird vom Parlament unterstützt
- 14. September: Nauru wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 14. September: Kiribati wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 19. September – Bei der Landtagswahl in Sachsen verteidigt die CDU ihre absolute Mehrheit, die SPD erhält nur noch etwas mehr als 10 %, die PDS gewinnt hinzu
- 20. September: Palau wird Mitglied in der UNESCO
- 23. September: Erste Direktwahl des Staatspräsidenten im Jemen. Staatspräsident Ali Abdullah Saleh wird im Amt bestätigt
- 26. September: Ägypten. Präsident Muhammad Husni Mubarak wird durch ein Referendum für eine vierte, sechsjährige Amtsperiode bestätigt
- 30. September: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Tschechien, in Kraft seit dem 15. Juni 2001
- 3. Oktober: Parlamentswahlen in Österreich
- 12. Oktober: Das Parlament von Pakistan wird nach einem unblutigen Militärputsch suspendiert; General Pervez Musharraf übernimmt die Macht
- 15. Oktober: Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen beschließt die Einrichtung eines Verbindungsbüros in Angola
- 19. Oktober: Mikronesien wird Mitglied in der UNESCO
- 20. Oktober: Indonesien. Abdurrahman Wahid wird zum Präsidenten gewählt
- 24. Oktober: Tunesien. Zine El Abidine Ben Ali wird als Staatspräsident in seinem Amt bestätigt
- 27. Oktober: Armenien. Terroranschlag auf das Parlamentsgebäude. Der Parlamentspräsident, der Regierungschef, zwei Stellvertreter, ein Minister und 4 Abgeordnete werden erschossen
- 30. Oktober: Kaimaninseln werden assoziiertes Mitglied in der UNESCO
- 31. Oktober: Georgien. Zweite demokratische Parlamentswahlen
- 2. November: Der französische Wirtschafts- und Finanzminister Dominique Strauss-Kahn tritt aufgrund eines Korruptionsverdachts zurück
- 3. November: Armenien. Aram Sarkissian wird zum Regierungschef ernannt
- 4. November: Albanien. Ilir Meta wird als Ministerpräsident vom Parlament bestätigt
- 4. November: Mexiko nimmt Beobachterstatus im Europarat ein
- 6. November: Emomali Rachmonow wird als Staatspräsident in Tadschikistan in seinem Amt bestätigt
- 6. November: Präsidentschaftswahlen in Tadschikistan
- 14. November: Wiederwahl von Leonid Kutschma als Staatspräsident der Ukraine
- 16. November: Ibero-Amerika-Gipfel in Havanna, Kuba
- 17. November: Tunesien. Mohamed Ghannouchi wird Ministerpräsident
- 18. November: OSZE-Gipfeltreffen in Istanbul
- 19. November: Russland zieht sein Militär aus Georgien ab
- 24. November: Mamadou Tandja wird Staatspräsident der Republik Niger
- 24. November: Republik Niger. Erneute Präsidentschaftswahlen
- 26. November: Der niedersächsische Ministerpräsident Gerhard Glogowski (SPD) tritt nach Vorwürfen privater Vorteilnahme zurück
- 1. Dezember: Nordirland erhält nach 27 Jahren britischer Herrschaft seine Autonomie zurück
- 7. Dezember: Gerhard Schröder wird mit 86,3 % der Stimmen als Parteivorsitzender beim Bundesparteitag der SPD bestätigt
- 8. Dezember: Kroatien. Tod von Staatspräsident Franjo Tudjman
- 10. Dezember: Albanien. Das Verfassungsgericht erklärt die Todesstrafe für verfassungswidrig
- 10. Dezember: Beschluss des Europarats in Helsinki, Finnland, über die Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen mit Bulgarien
- 10. Dezember: Helen Clark wird Premierministerin in Neuseeland
- 11. Dezember: Türkei stellt den Antrag auf Beitritt zur EU
- 12. Dezember: Aserbaidschan. Erste Kommunalwahlen
- 14. Dezember: Das Abkommen „Gemeinsame Strategie EU-Ukraine“ zwischen der EU und der Ukraine wird unterzeichnet
- 15. Dezember: Venezuela. Aufgrund wochenlanger, ungewöhnlich intensiver Regenfälle kam es in der Küstenregion zu katastrophalen Erdrutschen. Vor allem in dem vor Caracas gelegenen Bundesstaat Vargas wurden mehrere Ortschaften zum Teil völlig von Schlamm- und Geröllmassen begraben. Schätzungen sprechen von bis zu 50.000 Toten, über 200.000 Menschen wurden obdachlos
- 15. Dezember: Israel und Syrien nehmen nach vier Jahren wieder Friedensverhandlungen auf
- 19. Dezember: Boris Trajkovski wird Staatspräsident in Mazedonien
- 19. Dezember: Wahl einer neuen Duma in Russland
- 20. Dezember: Rückgabe von Macau an die Volksrepublik China
- 21. Dezember: Frau Chandrika Bandaranaike Kumaratunga wird als Staatsoberhaupt in Sri Lanka in ihrem Amt bestätigt
- 23. Dezember: Côte d'Ivoire. Putsch des Militärs
- 26. Dezember: Portugal übergibt Macau an die Volksrepublik China
- 30. Dezember: Eine neue Verfassung tritt in Venezuela in Kraft
- 31. Dezember: Hama Amadou wird Regierungschef der Republik Niger
- 31. Dezember: Wladimir Putin wird Präsident Russlands
- 31. Dezember: Russland. Präsident Boris Jelzin tritt zurück
- In Deutschland erschüttert eine Spendenaffäre die CDU
Wirtschaft
- 1. Januar: Der Euro wird in elf Staaten der EU als Buchgeld eingeführt. In Belgien wird der belgische Franc offiziell durch den Euro ersetzt
- 1. Januar: Finnland wird Mitglied der Europäischen Währungsunion
- 15. Januar: Die Zentralbank Brasiliens gibt den Wechselkurs des „Real“ frei
- 28. Januar: Volvo verkauft seine Automobilproduktion an die Ford Motor Company
- 10. Februar: Die Aktien der Air France werden ans Publikum verkauft
- 19. Februar: Öffnung der Strommärkte in der Europäischen Union
- 26. März: Renault kauft 36,8 % von Nissan
- 2. Juli: Renault kauft 51 % von Dacia
- 13. Juli: Rhône Poulenc und Hoechst fusionieren zu Aventis
- 3. September: Die Deutsche Mark wird offizielle Währungseinheit im Kosovo
- 29. September: in Deutschland wird der letzte Gießereikoks produziert
- 30. November: Der Atomreaktor Barsebäck I bei Malmö, Schweden, wird stillgelegt
Wissenschaft und Technik
- 7. Februar: Start der NASA-Raumsonde Stardust zur Erforschung von Kometen
- 16. Februar: Ringförmige Sonnenfinsternis über Australien
- 26. März: Der Wurm Melissa verbreitet sich über das Internet
- 4. Juli: Zwei Schatzsucher finden die Himmelsscheibe von Nebra
- 11. August: Totale Sonnenfinsternis über Europa (u. a. Deutschland), sowie dem westlichen Asien
- 4. September: Einweihung der neue Langwellen-Sendeanlage des polnische Rundfunks in Solec Kujawski. Diese Anlage ist der Nachfolger der Sendeanlage in Konstantynów, deren Sendemast, das bis heute höchste Bauwerk der Erde, bei Renovierungsarbeiten 1991 einstürzte
- 20. Dezember: Start des NASA-Satelliten ACRIMSat zur Erforschung der Energieabstrahlung der Sonne
- 25. Dezember: Das Weltraumteleskop Hubble wird erfolgreich repariert
Kultur
- 16. September: Uraufführung der Oper What Next? von Elliott Carter in Berlin
- 13. Oktober: Gründung des Bistum Witebsk
- Erstmaliges stattfinden der Ortung Schwabach
- Erstmalige Verleihung des Hanna-Strack-Preis
Katastrophen
- 25. Januar: Erdbeben der Stärke 6,2 in Kolumbien, 1.185 Tote
- 2. Februar: Luanda, Angola. Eine Antonow An-12 Frachtmaschine stürzte kurz nach dem Start in bewohntes Gebiet. 30 Personen starben
- 11. Februar: Ein Erdbeben der Stärke 6,0 in Afghanistan. 70 Tote
- Februar, März: In Bovenkarspel (Niederlande) werden 230 Besucher einer Messe krank durch einen Ausbruch der Legionärskrankheit. Von ihnen sterben 28 an der Seuche
- 23. Februar: 31 Menschen sterben bei einem Lawinenunglück in Galtür
- 7. März: Neu Delhi, Indien. Eine Militärmaschine stürzte in ein kleines Dorf. 21 Menschen starben
24. März: Flammeninferno im Montblanc-Tunnel. 41 Tote
- 28. März: Ein Erdbeben der Stärke 6,6 in der Region Xinjiang, Volksrepublik China, und Indien. 100 Tote
- 12. April: In Wuppertal stürzt die Schwebebahn ab, weil eine Stahlkralle am Gerüst vergessen wurde. 5 Menschen sterben, 47 werden verletzt
- 20. April: Zwei Schüler laufen an der Columbine Highschool in Littleton (Colorado) Amok und töten 12 Schüler, einen Lehrer sowie sich selbst
- 30. April: Bei einem US-amerikanischen Luftangriff wird der Fernsehturm Belgrad-Avala zerstört
- 6. Mai: Ein Erdbeben der Stärke 6,2 im Iran. 26 Tote
- 22. Mai: Pfingsthochwasser von Isar und Amper
- 29. Mai: Riesiges Flammeninferno im österreichischen Tauerntunnel
- 1. Juni: Eine McDonnell Douglas MD-82 der American Airlines setzte durch Gewitter und heftigen Wind hart auf dem Flughafen von Little Rock, Arkansas, USA, auf und zerbrach in mehrere Teile. 12 der 143 Personen ließen ihr Leben
- 15. Juni: Ein Erdbeben der Stärke 7,5 in Mexiko. 20 Tote
- 17. August: Erdbeben der Stärke 7,6 im Nordwesten der Türkei mit dem Epizentrum Nähe der Stadt İzmit, etwa 18.000 Tote und 44.000 Verletzte
- 22. August: Hongkong, Volksrepublik China. Eine McDonnell Douglas MD-11 der China Airlines wird während eines Tropensturms und starkem Regen beim Landeanflug auf ca. 20 m Höhe über Grund von einer Windböe erfasst, auf den Rücken gedreht und neben der Landebahn zu Boden geworfen. Bei dem Unglück sterben 3 von 315 Passagieren, was einem Wunder gleicht
- 31. August: Buenos Aires, Argentinien. Eine Boeing 737 der Lineas Aereas Privadas Argentinas, mit annähernd 100 Menschen an Bord, schoss beim Start über die Start- und Landebahn hinaus auf einen Golfplatz, wo sie Feuer fing. 80 Menschen starben, 26 konnten zum Teil mit schweren Verletzungen gerettet werden
- 5. September: Katmandu, Nepal. Eine kleine Verkehrsmaschine streifte einen Telekommunikationsturm und stürzte ab. Alle 15 Menschen an Bord starben
- 7. September: Ein Erdbeben der Stärke 6,0 in Griechenland. 143 Tote
- 20. September: Erdbeben der Stärke 7,7 auf Taiwan, 2.297 Tote
- 30. September: Ein Erdbeben der Stärke 7,5 in Oaxaca, Mexiko. 35 Tote
- 5. Oktober: Zugunglück in London, England, 30 Tote und 245 Verletzte
- 31. Oktober: Eine Boeing 767, Flugnummer 990, der Luftfahrtgesellschaft Egypt Air stürzte auf dem Flug von New York City (USA) nach Kairo (Ägypten) ab. Der Absturzort liegt knapp 100 km vor der Küste von Massachusetts. Das Flugzeug ging kurz vor Absturz in einen von dem Co-Piloten ausgelösten Sturzflug über; alle 217 Menschen an Bord kamen beim Aufprall auf die Meeresoberfläche ums Leben
- 9. November: Uruapan, Mexiko. Eine Douglas DC-9 explodierte in der Luft etwa 10 km nach dem Start südwestlich der Stadt Uruapan. Die Maschine stürzte in eine Gebirgsregion etwa 250 km von Mexiko-Stadt entfernt. Alle 18 Personen an Bord starben
- 12. November: Erdbeben im Nordwesten der Türkei, etwa 370 Tote
- 2. Dezember: Eine Gasexplosion bringt im niederösterreichischen Wilhelmsburg ein Wohnhaus zum Einsturz und fordert zehn Menschenleben
- 5. Dezember: Flughafen Domodedovo, Moskau, Russland. Eine Iljuschin Il-114 stürzte kurz nach dem Start ab. 5 Menschen starben
- 5. Dezember: Manila, Philippinen. Absturz einer Iljuschin Il-114. 17 Menschen starben
- 11. Dezember: Azoren, Portugal. Eine Turboprop stürzte auf die Insel Sao Jorge. Alle 35 Menschen an Bord starben
- 21. Dezember: Guatemala-Stadt, Guatemala. Eine McDonnell Douglas DC-10 der Cubana de Aviacon schoss über die Start- und Landebahn hinaus und stürzte in bewohntes Gebiet. 26 Menschen starben
- 22. Dezember: Ein Erdbeben der Stärke 5,5 in Algerien. 24 Tote
- 26. Dezember: Der Orkan Lothar richtet in Nordeuropa schwere Schäden an. Infolge des Sturms und der Aufräumarbeiten sterben mehrere Menschen. Kritik wird auch am Deutschen Wetterdienst geübt, der trotz modernster, kurz zuvor angeschaffter Computer keine Sturmwarnung herausgegeben hatte: im Gegensatz zu zahlreichen ausländischen Wetterdiensten
- 28. Dezember: Bei einem Lawinenunglück im Jamtal (Gemeindegebiet von Galtür, Österreich) sterben neun Deutsche
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 8. Januar: Der SK Rapid Wien feiert mit einem Turnier im Ernst-Happel-Stadion sein 100-jähriges Bestehen
- 13. Februar: Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Zoran Vujecic in Stuttgart, Deutschland, durch K. o.
- 20. Februar: Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Ismael Youla in Hamburg, Deutschland, durch technischen K. o.
- 23. Februar: Martin Schmitt gewinnt Weltmeisterschaft der Ski-Springer in Bischofshofen
- 8. März: Eintracht Frankfurt wird 100 Jahre alt
- 18. April: Wayne Gretzky beendet seine Eishockey-Karriere
- 24. April: Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Everett (Bigfoot) Martin im Zirkus Krone in München, Deutschland, durch technischen K. o.
- 22. Mai: Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Tony LaRosa im Sportpalace, Budapest, Ungarn, durch technischen K. o.
- 26. Juni: Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Herbie Hide in der London Arena, London/Großbritannien, durch K. o.
- 17. Juli: Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Joseph Chinganguin der Phillipshalle in Düsseldorf, Deutschland, durch technischen K. o.
- 25. Juli: Lance Armstrong gewinnt die Tour de France
- 25. September: Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Axel Schulz in der Kölnarena in Köln, Deutschland, durch technischen K. o.
- 13. August: Steffi Graf gibt auf einer Pressekonferenz ihren Rücktritt vom Profi-Tennis bekannt
- 6. Oktober: Jan Ullrich wird Weltmeister im Einzelzeitfahren
- 9. Oktober: Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Ed Mahone in der Arena Oberhausen, Oberhausen, Deutschland, durch technischen K. o.
- 12. November: Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Phil Jackson im Orleans Hotel and Casino in Las Vegas, Nevada, USA, durch K. o.
- 13. November: Lennox Lewis gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Evander Holyfield im Thomas & Mack Center, Las Vegas, Nevada, USA, durch Sieg nach Punkten
- 24. November: Steffi Graf und Max Schmeling werden zu den deutschen Sportlern des Jahrhunderts gewählt
- 4. Dezember: Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Lajos Erös in der Stadion-Sporthalle in Hannover, Deutschland, durch K. o.
- 11. Dezember: Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Obed Sullivan in der Alsterdorfer Sporthalle, Hamburg, Deutschland, durch technischen K. o.
- 20. April: Prinz Georg, Sohn von Erbprinz Alois von Liechtenstein, und Sophie Prinzessin von Bayern
- 20. Juli: Alexandra von Hannover, Tochter von Prinzessin Caroline von Monaco und Prinz Ernst August Prinz von Hannover
- 28. August: Nikolai William Alexander Frederik Prinz von Dänemark, Sohn von Prinz Joachim von Dänemark und Alexandra Manley
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