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Athapasken

Athapasken

Athapaskisch auch Athabaskisch ist eine Sprachfamilie in Amerika. Sie kommt hauptsächlich in Alaska, dem Nordwesten Kanadas sowie im Südwesten und an der Westküste der USA vor. Sie gehört zu den indigenen amerikanischen Sprachen. Sie gehört zur Gruppe der Na-Dene-Sprachen

Klassifikation von Athapasken-Sprachen

I. Nördliche Gruppe # Ahtna # Babine # Chilcotin (Tinneh) # Chipewyan (Dene) ## Yellow Knives # Deg Xinag (Deg Hit’an, Ingalik) # Dogrib (Tli Cho) # Hän # Holikachuk (Innoko) # Koyukon (Ten’a) # Kutchin (Gwich’in) # Kwalhioqua-Clatskanie (†) ## Kwalhioqua (†) ## Clatskanie (Tlatskanie) (†) # Lower Tanana (Minto) # Nicola (†) # Sarcee (Sarsi, Tsuu T’ina) # Sekani # Slave (Slavey) ## Bearlake (Satudine) ## Kawchottine (Hare) ## Mountain ## Slavey # Tahltan (Nahanni) ## Kaska ## Tagish ## Tahltan # Takulli (Carriers, Dakelh) # Tanacross # Tanaina (Dena’ina) # Tsattine (Beaver, Dunneza) # Tsetsaut (†) # Tutchone # Upper Kushokwin (Kolchan) # Upper Tanana II. Inde-Gruppe (Apachen) # Bedonkohe - Mescalero ## Bedonkohe (Chiricahua) ## Mescalero # Diné (Navajo, Navaho) # Jicarilla # Kiowa-Apachen (Plains Apache) # Lipan # Westliche Apachen (Coyotero Apachen) III. Westküste-Gruppe # Galice-Applegate (†) ## Applegate (†) ## Galice (†) # Hoopa (Hupa) # Eel River (†) # Mattole-Bear River (†) ## Bear River (†) ## Mattole (†) # Rogue River (Tututni) # Tolowa # Upper Umpqua (†) † - ausgestorben

Proto-Athapaskisch

Phonologie

(Cook 1981, Krauss & Golla 1981, Cook & Rice 1989)

Konsonanten

Vokale

Literatur


- E.-D. Cook. Athabaskan linguistics: Proto-Athapaskan phonology, «Annual Review of Anthropology», 10, 1981, 253-273.
- E.-D. Cook & K. Rice: Introduction, in: Athapaskan linguistics: Current perspectives on a language family, Mouton de Gruyter, Berlin 1989, 1-61 ISBN 0-8992-5282-6.
- E.-D. Cook & K. Rice (eds.): Athapaskan linguistics: Current perspectives on a language family, Trends in linguistics, State-of-the-art reports (No. 15), Mouton de Gruyter, Berlin 1989 ISBN 0-8992-5282-6.
- E.-D. Cook, A Sarcee Grammar. Vancouver 1984.
- V. Golla, Sketch of Hupa, an Athapaskan Language. Handbook of North American Indians; vol. 17: I. Goddard (ed.), Languages. Washington 1996, 364-389
- H.-J. Pinnow, Die Sprache der Chiricahua-Apachen. Hamburg 1988.
- K. Rice, A Grammar of Slave. Berlin 1989.
- M. E. Krauss: The proto-Athapaskan-Eyak and the problem of Na-Dene: The phonology, «International Journal of American Linguistics», 30 (2), 1964, 118-131.
- M. E. Krauss: The proto-Athapaskan-Eyak and the problem of Na-Dene, II: The morphology, «International Journal of American Linguistics», 31 (1), 1965, 18-28.
- M. E. Krauss: Noun-classification systems in the Athapaskan, Eyak, Tlingit and Haida verbs. «International Journal of American Linguistics», 34 (3), 1968, 194-203.
- M. E. Krauss & V. Golla: Northern Athapaskan languages, in: J. Helm (ed.), Subarctic, Handbook of North American Indians; vol. 6, Smithsonian Institution, Washington, D.C., 1981, 67-85.
- M. E. Krauss & J. Leer: Athabaskan, Eyak, and Tlingit sonorants. Alaska Native Language Center research papers (No. 5). University of Alaska, Alaska Native Language Center, Fairbanks, AK, 1981.

Siehe auch


- Sprache
- Sprachfamilien nach Kontinenten geordnet
- Einzelsprache

Weblinks


- [http://www.indianersprachen.de Indianersprachen]
- [http://home.snafu.de/duerr/NAM.html Nord- und mesoamerikanische Sprachen]
- [http://www.ethnologue.com/web.asp Ethnologue: Languages of the World englisch] Kategorie:Einzelsprache Kategorie:Sprachfamilie

Sprachfamilie

Die Sprachen der Welt lassen sich in Sprachfamilien aufteilen. Eine Sprachfamilie ist eine Gruppe genetisch verwandter, das heißt von einer gemeinsamen Grundsprache (Ursprache, Gemeinsprache) abstammender Sprachen, zwischen denen regelmäßige Lautentsprechungen bestehen. Die genetische Klassifikation steht in Abgrenzung zur typologischen Klassifikation nach Merkmalen der Sprache, und ebenso zur geographischen Klassifikation in Sprachbünde. In manchen Fällen lässt sich diese Ursprache zu weiten Teilen durch Vergleich der einzelnen Sprachen rekonstruieren. Die Liste der Sprachfamilien ist ungefähr nach der Zahl der Muttersprachler der Gesamtfamilie geordnet. Entsprechend der von August Schleicher entwickelten Stammbaumtheorie findet man in der jeweiligen Sprachfamilie ihre Zweige und Unterzweige, bis man zu einzelnen Sprachen, deren Dialektgruppen und Dialekten kommt. Nicht in Sprachfamilien einzuordnen sind, wie der Name schon sagt, isolierte Sprachen. Ferner entziehen sich die Kreolsprachen völlig dem Konzept der genetischen Sprachverwandtschaft. Um zu erfahren, welche Sprachfamilien wo gesprochen werden, siehe: Sprachfamilien nach Kontinenten geordnet

Gesicherte Sprachfamilien


- Indoeuropäische Sprachen (~48% der Menschheit)
- Sino-tibetische Sprachen (~23%)
- Kongo-kordofanische Sprachen (~10%)
- Afro-asiatische Sprachen (~5%)
- Austronesische Sprachen (~3%)
- Dravidische Sprachen (~3%)
- Altaisprachen (~3%) (enthält die Turksprachen)
- Austroasiatische Sprachen (~1 %)
- Uralische Sprachen (~0,4%)
- Kaukasische Sprachen (~0,2%)
- Nilotische Sprachen (~0,12%)
- Hochlandindianer-Sprachen (~0,12%)
- Tupi-Guarani-Sprachen (<0,1%)
- Dagestanische Sprachen (<0,1%)
- Nachische Sprachen (<0,1%)
- Maya-Sprachen (<0,1%)
- Uto-aztekische Sprachen (<0,1%)
- Na-Dene-Sprachen (<0,1%)
- Khoisan-Sprachen (<0,1%)
- Algonkin-Sprachen (<0,1%)
- Salish-Sprachen (<0,1%)
- Wakash-Sprachen (<0,1%)
- Muskogee-Sprachen (<0,1%)
- Sioux-Sprachen (<0,1%)
- Irokesische Sprachen (<0,1%)
- Caddo-Sprachen (<0,1%)
- Hoka-Sprachen (<0,1%)
- Penuti-Sprachen (<0,1%)
- Mixe-Zoque-Sprachen (<0,1%)
- Totonakische Sprachen (<0,1%)
- Kiowa-Tano-Sprachen (<0,1%)
- Otomangue-Sprachen (<0,1%)
- Misumalpan-Sprachen (<0,1%)
- Chibcha-Sprachen (<0,1%)
- Ge-Sprachen (<0,1%)
- Pano-Sprachen (<0,1%)
- Karaibische Sprachen (<0,1%)
- Mataco-Guaicuru-Sprachen (<0,1%)
- Arawak-Sprachen (<0,1%)
- Araukanische Sprachen (<0,1%)
- Eskimo-aleutische Sprachen (<0,1%) weitere Sprachfamilien und Klassifikationen:
- Kam-Tai-Sprachen
- Japonische Sprachen (Japonisch oder auch austronesisch-altaiische Mischform enthält Japanisch. Sie wird von vielen Sprachwissenschaftlern auch zu den Altaisprachen gerechnet oder als Einzelsprache angesehen).

Sprachfamilien nach Anzahl der Einzelsprachen

Gemäß Ethnologue (einer Liste der Sprachen der Welt) haben folgende Sprachfamilien die meisten Sprachen:
- Kongo-kordofanische Sprachen (2061 Sprachen)
- Austronesische Sprachen (1304 Sprachen)
- Indogermanische Sprachen (861 Sprachen)
- Afro-asiatische Sprachen (584 Sprachen)
- Sino-tibetische Sprachen (431 Sprachen)
- Nilo-saharanische Sprachen (279 Sprachen)
- Austro-asiatische Sprachen (227 Sprachen)
- Oto-Mangue-Sprachen (144 Sprachen)
- Australische Sprachen (120 Sprachen)
- Dravidische Sprachen (87 Sprachen)
- Aztekisch-tanoische Sprachen (55 Sprachen)
- Khoisan-Sprachen (51 Sprachen)
- Turksprachen (32 Sprachen) Siehe auch: isolierte Sprachen, Liste von Sprachen ! Kategorie:Historische Linguistik Kategorie:Liste (Sprache) ja:言語の分類一覧 ko:어족 simple:Language families and languages zh-cn:语言系属分类

Kanada

Kanada (engl./frz.: Canada) ist ein Staat in Nordamerika. Der einzige unabhängige Nachbarstaat sind die USA, mit denen Kanada rege Wirtschaftsbeziehungen pflegt. Ferner grenzt Kanada an das zu Dänemark gehörende Grönland und an das zu Frankreich gehörende St. Pierre und Miquelon. Kanada ist ein Flächenstaat, dessen Bevölkerung zum Großteil auf wenige städtische Zentren konzentriert ist. Um die ethnische, sprachliche und kulturelle Vielfalt der einzelnen Bevölkerungsgruppen zu gewährleisten, ist Kanada politisch als Föderation organisiert; ein Mosaik der Kulturen ist (im Gegensatz zum Modell des Schmelztiegels) politisch gewollt. Die Unabhängigkeitsbestrebungen Québecs, die Rechte der französischsprachigen Bevölkerungsgruppe und die Rechte der indianischen Völker prägen zentrale Konfliktlinien innerhalb der kanadischen Gesellschaft.

Geographie

Québec Kanada ist mit einer Fläche von 9.984.670 Quadratkilometern nach Russland das zweitgrößte Land der Erde. Davon sind 9.093.507 km² Landmasse und 891.163 km² Wasserfläche. Die größte Nord-Süd-Ausdehnung über Landfläche beträgt 4.634 Kilometer von Kap Columbia auf den Ellesmere-Inseln, Nunavut nach Mittelinsel auf dem Eriesee in Ontario, die größte Ost-West-Entfernung beträgt 5.514 Kilometer von Kap Spear in Neufundland und Labrador bis zur Grenze des Yukon-Territoriums mit Alaska. Die Gesamtlänge der Grenze zwischen Kanada und den USA beträgt 8.890 Kilometer. Kanada hat mit 202.080 Kilometern die längste Küstenlinie der Welt. Es grenzt an die USA (im Süden und im Westen (Alaska)), den Pazifischen Ozean, das Nordpolarmeer, Grönland (Seegrenze) und den Atlantischen Ozean. Die größte Insel ist die Baffininsel. Der Osten des Landes wird vom Sankt-Lorenz-Strom dominiert, der Norden von der Hudson Bay. In Mittelkanada schließen sich – als nördliche Fortsetzung des US-amerikanischen „Mittleren Westen“ – weitläufige Ebenen an. Westlich davon liegen die Rocky Mountains und die Pazifikküste. Die größte Stadt ist Toronto, gefolgt von Montréal, Vancouver und Calgary. Der Nordteil wird vom kanadisch-arktischen Archipel geprägt. Die nördlichste Halbinsel ist Boothia.

Klima

Kanada umfasst unterschiedliche Klimazonen (vom Polarklima bis zum gemäßigten Klima). Hauptsächlich bestimmt jedoch das Boreale Klima mit langen kalten Wintern (bis zu –35 °C) und kurzen heißen Sommern (bis zu 35 °C) den überwiegenden Teil Kanadas. Aufgrund der Größe des Landes ist das Klima in den einzelnen Bundesstaaten sehr unterschiedlich. So wurden z.B. im Winter 2004 / 2005 Temperaturen von -58 °C in Burwash Landing / Yukon Territory gemessen. An der Westküste findet man angenehmes Seeklima mit hohen Niederschlägen, da sich die feuchte vom Ozean kommende Luft am Westrand des Küstengebirges abregnet. Die Jahreszeiten sind in den Provinzen Quebec und Ontario am deutlichsten zu entdecken. Hier gibt es kalte Winter, angenehme Frühjahre und Herbstmonate und von Juli bis September den oft sehr schwül-heißen Sommer mit Durchschnittstemperaturen um 25 °C.

Bevölkerung

Die Bevölkerung Kanadas beträgt geschätzte 32 Millionen. Der letzte Census-Report von 2001 gibt die kanadische Bevölkerung mit 30.007.094 an. Das ergibt eine Bevölkerungsdichte von ca. 3,2 Einwohner/km², welche damit eine der geringsten der Welt ist. Der Großteil der Bevölkerung lebt in den Provinzen Québec und Ontario entlang des Sankt-Lorenz-Stromes, d. h. rund um Toronto, Montréal, Québec, Ottawa, London und Hamilton. 11,4 Millionen leben in Ontario, 7,2 Millionen in Québec, 3,9 Millionen in British Columbia und 3 Millionen in Alberta. Die restlichen Provinzen und Territorien haben jeweils weniger als 1 Million Einwohner, wobei Nunavut mit knapp 27.000 Einwohnern das bevölkerungsärmste Territorium Kanadas ist.

Sprachen

Landessprachen sind Englisch und Französisch. In Nunavut ist auch Inuktitut Amtssprache. Alle Provinzen mit Ausnahme von Québec (frz.) und Neubraunschweig (bilingual engl./frz.) sind englischsprachig, im Volksmund auch genannt English Canada. Alle Regionen haben nicht-englischsprachige Minderheiten, in der Hauptsache Nachkommen der ursprünglichen Bewohner, Inuit (im Norden) und Indianervölker (siehe auch Indianer Nordamerikas). In Neuschottland gibt es eine Minderheit, die Schottisches Gälisch spricht.

Demographische Struktur und Entwicklung

Schottisches Gälisch Kanada ist ein klassisches Einwandererland. Große Einwanderergruppen kamen in der Vergangenheit aus dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Deutschland, der Ukraine, Polen und aus den USA. Heutzutage wächst die Bedeutung der Einwanderer aus Fernost, vor allem aus der Volksrepublik China. Die Geburtenrate betrug 2003 10,99 Geburten pro 1000 Einwohner, die Sterberate 7,61 Todesfälle pro 1000 Einwohner. Das Bevölkerungswachstum betrug 0,94 %. Die durchschnittliche Lebenserwartung in Kanada liegt bei 73,6 Jahren. 26 % der Kanadier sind 19 Jahre oder jünger, 13 % 65 Jahre oder älter. Das mittlere Alter der erwerbsfähigen Bevölkerung liegt bei 42 Jahren, die Schätzung für 2011 bei 43,7.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Kanadas Der erste Versuch einer europäischen Besiedlung erfolgte durch die Wikinger unter Leif Eriksson um 1000. Die Siedlung hatte jedoch nicht lange Bestand. Die erste dauerhafte Siedlung gründeten, mit Québec, die Franzosen 1608. Nach mehreren Kriegen zwischen Frankreich und England fielen alle nordamerikanischen Kolonien 1763 an die englische Krone. 1812 bis 1814 kam es zwischen den unabhängigen USA und Großbritanniens verbliebenen Kolonien in Kanada zu einem Krieg. 1867 erhielten die britischen Kolonien eine Verfassung und eine gewisse Eigenständigkeit gegenüber Großbritannien. Formal erhielt Kanada erst 1982 die vollständige Unabhängigkeit.

Politik

Kanada ist eine Föderation mit zehn Provinzen und drei von der Regierung verwalteten Territorien. Kanada ist eine repräsentative parlamentarische Demokratie mit einer symbolischen konstitutionellen Monarchie innerhalb des Britischen Commonwealth of Nations. Das symbolische Staatsoberhaupt ist die britische Königin Elizabeth II., sie wird durch einen Generalgouverneur vertreten. Der Premierminister ist der liberale Paul Martin. Das Parlament besteht aus dem demokratisch gewählten Unterhaus und dem Senat, dessen Mitglieder ernannt werden. Die Legislaturperiode dauert fünf Jahre, aber der Premierminister kann das Unterhaus vorzeitig auflösen und Neuwahlen ausrufen.

Außenpolitik

Militär

Hauptartikel: Kanadische Streitkräfte

Provinzen und Territorien

Kanadische Streitkräfte Hauptartikel: Provinzen und Territorien Kanadas Kanada ist in 10 Provinzen und 3 Territorien gegliedert. Das sind von West nach Ost:
- Yukon-Territorium (Whitehorse), Territorium
- Nordwest-Territorien (engl. Northwest Territories, fr. Territoires du Nord-Ouest, Yellowknife), Territorium
- Nunavut (Iqaluit), Territorium
- Britisch-Kolumbien (engl. British Columbia, fr. Colombie-Britannique, Victoria)
- Alberta (Edmonton)
- Saskatchewan (Regina)
- Manitoba (Winnipeg)
- Ontario (Toronto)
- Québec (Québec)
- Neubraunschweig (engl. New Brunswick, fr. Nouveau-Brunswick, Fredericton)
- Prinz-Eduard-Insel (engl. Prince Edward Island, fr. Île-du-Prince-Édouard, Charlottetown)
- Neuschottland (engl. Nova Scotia, fr. Nouvelle-Écosse, Halifax)
- Neufundland und Labrador (engl. Newfoundland and Labrador, fr. Terre-Neuve-et-Labrador, Saint John's) Der Unterschied zwischen kanadischen Provinzen und Territorien besteht darin, dass die Bundesregierung eine direktere Macht auf die Territorien ausübt, während die Provinzen durch eigene Provinzregierungen verwaltet werden.

Wirtschaft

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) betrug im Jahr 2003 preisbereinigt 756,25 Mrd. Euro gegenüber 727,42 Mrd. Euro im Jahr 2002. Damit ist Kanada gemessen am BIP pro Kopf mit 23.909 Euro an achter Stelle in der Welt. Real wuchs das BIP im Jahr 2003 um 2,2 %, ein Jahr zuvor waren es noch 3,4 %. Die Inflationsrate betrug 2003 2,6 %. Kanada ist Mitglied im NAFTA (North-American Free Trade Agreement) zwischen Kanada, den USA und Mexiko.

Kultur

Das heutige Kanada wird überwiegend durch die europäischen Einflüsse der Pioniere, Forscher, Händler und Fischer aus Großbritannien, Frankreich und Irland geprägt, die ab 1497 den nördlichen Teil des Kontinents erforscht und bald besiedelt haben. Viele ihrer Traditionen bleiben weiterhin Teil von Kanada, etwa ihre Nahrung, Sprache, Erzählungen, Geschichte, Feiertage und Sport. Viele Kanadier können ihre Wurzeln zurück zu diesen Ländern verfolgen und sind stolz auf ihre Herkunft. Kanada und Großbritannien teilen eine gemeinsame Geschichte und arbeiten durch viele Organisationen wie den Commonwealth, die G-8 und die NATO zusammen. Die beiden Länder teilen das gleiche Staatsoberhaupt und zählen zu den ältesten parlamentarischen Demokratien in der Welt. Großbritannien ist Kanadas drittgrößter Handelspartner und nach den USA auf Platz zwei der ausländischen Touristen, die Kanada besuchen. Vielfältig sind die kulturellen Überlieferungen der kanadischen Indianer oder der first nations, wie sie sich selbst nennen. Jedes Volk hat seine eigene Kultur, Sprache und Geschichte. Ihre Kultur wurde ausschließlich mündlich übertragen. Verschiedene Stämme schufen einzigartige Kunstwerke wie geflochtene Körbe, gemalte Abbildungen und geschnitzte Tier-Skulpturen. Eine besondere Rolle spielen die Inuit (auch Eskimos genannt) im Norden des Landes. Ihre Kultur ist in besonderem Maße von der Anpassung an die widrigen Klimaverhältnisse geprägt. Viel dieses kulturellen Vermächtnis wird bis heute in Kanada gefeiert. Das Emblem der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver ist ein inukshuk (Steinmand'l) aus aufeinander gestapelten Steinen in menschlicher Form, als Symbol für die Inuitkultur. Seit den 1990er Jahren sind in Kanada viele Asiaten, vorwiegend aus Hongkong, China und Korea, eingewandert. Insbesondere in Vancouver und Toronto bilden sie eine starke nationale Minderheit. Kanada hat viele namhafte Künstler der Rock- und Popmusik hervorgebracht, z.B. Joni Mitchell, Bryan Adams, Michael Bublé, Leonard Cohen, Céline Dion, Shania Twain, Nelly Furtado, Avril Lavigne, Alanis Morissette, Nickelback, NoMeansNo, Rush, Simple Plan, Skye Sweetnam, Smashing Pumpkins, Sum 41 und Neil Young. Populäre Jazzmusiker sind u. a. Oscar Peterson und Diana Krall. Zu den bekannten kanadischen Schauspielern gehören Keanu Reeves, Carrie-Anne Moss, Pamela Anderson, Jim Carrey, Michael J. Fox, William Shatner und Mike Myers. Auf dem Gebiet der klassischen Musik ist der bekannteste Kanadier sicherlich Glenn Gould (1932–1982), der einer breiteren Öffentlichkeit als begnadeter Interpret vor allem der Werke Bachs bekannt ist. Berühmtheit erlangte der damals 22-Jährige im Jahr 1955 mit einer aufsehenerregenden Einspielung der Goldberg-Variationen. Kanada verfügt über eine reiche, wenn auch junge literarische Tradition. Insbesondere seit den 1960er Jahren genießen Autoren wie Leonard Cohen, Margaret Atwood und Michael Ondaatje auch außerhalb ihrer Landesgrenzen erhebliche Bekanntheit. Der eigentliche Nationalsport ist Lacrosse, jedoch ist in Kanada auch Eishockey sehr beliebt, was nicht nur den US-amerikanischen Mannschaften in der NHL beim Kampf um den begehrten Stanley Cup bestens bekannt sein dürfte, sondern auch weit über die Grenzen Kanadas hinaus. Außerdem erfreut sich auch Curling großer Beliebtheit. Siehe auch: Kanadische Literatur, Liste kanadischer Schriftsteller

Umwelt

Der Kohlenstoffdioxidausstoß pro Kopf des Landes gehört zum weltweit höchsten, was an der wirtschaftlichen Ausrichtung und der Größe des Landes liegt. Zum einen wird dort viel geflogen, zum anderen baut die Wirtschaft vor allem auf Holzhandel und Fischfang auf. Ein großes Problem stellt der Lachsfang auf dem Yukon River dar. In der Vergangenheit waren immer genügend große Lachsbestände vorhanden, mittlerweile musste jedoch der Lachsfang zum Teil schon saisonell verboten werden (Saison 2002). Schuld für das Fehlen der Fischzüge zu den Quellen des Yukon sind US-amerikanische Fischtrawler, welche vor der Mündung des Yukon River großzügig alles abfischen und somit die Rückwanderung und das Ablaichen der Lachse erschweren. Ein Einspruch der Kanadischen Regierung ist nicht zu erwarten, da gefürchtet wird, dass sonst die amerikanischen Kreuzfahrtschiffe auf dem Weg nach Alaska nicht mehr an der kanadischen Küste halt machen. Der Tourismus würde somit in den betroffenen Regionen stark geschädigt. Ein noch nicht gelöster Konflikt zwischen Interessenvertretern von Naturschutz und Industrie ist die teilweise recht rabiate Tötung von Robben zur Fell- und Fleischgewinnung. Hier gerät Kanada einerseits unter den moralischen Druck der Weltöffentlichkeit, andererseits unter den Druck der neufundländischen Bevölkerung, für welche die Robbenjagd einen notwendigen Nebenverdienst darstellt. In Kanada gibt es eine Reihe bekannter Nationalparks und Provinzparks (Provicial Parks, z. B. Algonquin Park, Ontario). Siehe Nationalparks in Kanada Nach einer Studie der Simon Fraser Universität, die auf Betreiben der David Suzuki Foundation durchgeführt wurde, gehört Kanada zu jenen Industrienationen mit der schlechtesten Umweltschutz-Bilanz. So liegt Kanada auf dem 28. Platz von 30 untersuchten Staaten auf dem Gebiet der Ökonomischen Zusammenarbeit und Entwicklung. Auch teilt sich das Land den 30. Rang bei der Produktion von Atommüll und der Kohlenmonoxidemission. Außerdem nimmt man beim Wasserverbrauch den 29. Platz ein. Europäische Staaten wie Schweden, die Schweiz, Dänemark und Deutschland rangieren an der Spitze dieser Umweltbilanz, während Kanada, Belgien und die USA an derem unteren Ende stehen. „The ability of other high-income countries, such as Sweden, to achieve much lower levels of pollution shows it can be done,“ teilte einer der Wissenschaftler in einer Stellungsnahme dazu mit. „There's no excuse - all it requires is a strong commitment from government.“

Portal Kanada

In unserem Portal Kanada findet man weitere Artikel zu Kanada nach Themen sortiert. Auch aktuelle Nachrichten aus Kanada sowie Hinweise, wie man sich an der Arbeit im Wikipedia-Bereich Kanada engagieren kann, sind vorhanden.

Weblinks


- [http://www.canada.ca Offizielle Homepage von Kanada]
- [http://www.kanada.de Die Kanadische Botschaft in Deutschland]
- [http://www.travel-images.com/canada.html Kanada-Bilder]
- [http://www.kanada-studien.de/ Gesellschaft für Kanada-Studien]
- [http://www.weltkarte.com/nordamerika/landkarte-kanada.htm Landkarten und Stadtpläne von Kanada]
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Indigene amerikanische Sprachen

Indigene amerikanische Sprachen sind die Sprachen der Einwohner Amerikas. Sie erstrecken sich von Alaska und Grönland über USA/Kanada bis hin zur südlichen Spitze von Südamerika. Sie bestehen aus Dutzenden von eindeutigen Sprachfamilien sowie vielen isolierten Sprachen. Vorschläge, diese in übergeordnete Familien zu gruppieren, wurden von einigen Linguisten unterbreitet, sind aber nicht allgemein anerkannt worden.

Hintergrund

Bevölkert wurde Amerika, nach archäologischen und DNA-Beweisen, von Völkerwanderungen aus Sibirien vor ungefähr 17.000-10.000 Jahren. Von Alaska fuhren die Nachkommen jener ersten Wanderer fort, den Rest von Nord- und Südamerika zu bevölkern. Die Sprache, oder die Sprachen, welche diese ersten Migranten benutzten, ist ebenso umstritten, wie der Prozess, der zur heutigen Sprachvielfalt der Indigenen Amerikas führte. Einiges deutet darauf hin, daß die Vorfahren der Na-Dene- und Eskimo-Aleutische Sprecher getrennt von Sibirien ankamen, einige Zeit nach den frühesten Einwanderungen. Einige indigene amerikanische Völker haben ihre Sprache in einem eigenen Schriftsystem abgebildet, unter anderem die Maya und die Azteken. Diese und viele andere indigene Sprachen adaptierten später das Lateinische Alphabet oder die Kanadischen Eingeborenenschrift. Aleutisch wurde zuerst von Missionaren im Kyrillischen Alphabet geschrieben, später dann im Lateinischen Alphabet. Nach der Ankunft von Christoph Columbus im Amerika 1492 wurden von europäischen Siedlern Spanisch, Englisch, Portugiesisch, Französisch und Holländisch nach Amerika gebracht und sind heutzutage als amtliche Sprachen der unabhängigen Staaten Amerikas festgelegt, obgleich Bolivien, Paraguay und Peru eine oder mehrere indigene amerikanische Sprachen als amtliche Sprache zusätzlich zum Spanischen haben. Einige eingeborene kreolische Sprachen entwickelten sich im Amerika aus europäischen Sprachen. Die Haltung der meisten europäischen Eroberer und ihrer Nachfolger hinsichtlich der indigenen amerikanischen Sprachen reichte von gutartiger Vernachlässigung bis zu aktiver Unterdrückung. Jedoch predigten die spanischen Missionare den Eingeborenen in deren Sprachen. Sie verbreiteten zum Beispiel Quechua über dessen ursprünglichen geografischen Bereich hinaus. Indigene amerikanische Sprachen schwanken stark in der Zahl der Sprecher, von Quechua, Aymara, Guarani, und Nahuatl mit Millionen aktiver Sprecher zu einer Vielzahl von Sprachen mit nur einer Handvoll älterer Sprecher. Viele der indigenen amerikanischen Sprachen sind vom Aussterben bedroht, andere sind bereits ausgestorben.

Sprachfamilien und isolierte Sprachen nach Regionen

Südamerika

Obgleich auch sowohl Nord- als Mittelamerika Gebiete mit großer Sprachenvielfalt sind, hat Südamerika eine linguistische Verschiedenartigkeit, die mit ungefähr 350 noch existierenden Sprachen und geschätzten 1500 Sprachen zur Zeit des ersten europäischen Kontaktes nur durch wenige Orte in der Welt erreicht wird. Die Situation der Klassifizierung der Sprachen in genetische Familien ist nicht so fortgeschritten wie in Nordamerika (das in vielen Bereichen verhältnismäßig gut erforscht ist). Folglich sind viele Beziehungen zwischen Sprachen und Sprachfamilien nicht bestimmt und einige der vermuteten Beziehungen stehen auf wackeligem Grund. Die Liste der Sprachfamilien und isolierten Sprachen ist ziemlich konservativ und basiert auf Campbell (1997). Viele der vorgeschlagenen (und häufig spekulativen) Gruppierungen der Familien können in Campbell (1997), Gordon (2005), Kaufman (1990, 1994), Key (1979) und Loukotka (1968) nachgelesen werden.

Sprachfamilien im Süden

# Alacalufan (2) # Arauan (8) (a.k.a. Arahuan, Arawán) # Araucanian (Chile, Argentinien) (2) (a.k.a. Mapudungu) # Arawakan (Südamerika & Karibik) (60) (a.k.a. Arahuacan, Maipurean, Maipuran, Maipúrean) # Arutani-Sape (2) # Aymara (3) (Jaqi, Aru) # Barbacoan (6) (a.k.a. Barbakóan) # Cahuapanan (2) (a.k.a. Jebero, Kawapánan) # Carib (29) # Catacaoan (Katakáoan) # Chapacura-Wanham (9) (a.k.a. Chapacuran, Txapakúran, Chapakúran) # Charruan (Charrúan) # Chibcha (Mittelamerika & Südamerika) (22) # Chimuan # Chipaya-Uru (Sprache) (Uru-Chipaya) # Choco (10) (a.k.a. Chocoan, Chokó) # Cholonan # Chon (2) (Patagonian) # Guajiboan (4) (a.k.a. Wahívoan) # Guaykuruan (Waikurúan) # Harákmbut (2) (a.k.a. Tuyoneri) # Jirajaran (3) # Jivaroan (4) (a.k.a. Hívaro) # Katukinan (3) (a.k.a. Catuquinan) # Lule-Vilela (Lule-Viléran) # Macro-Ge (32) # Maku (6) # Mascoyan (5) (Maskóian, Mascoian) # Mataco-Guaicuru (11) # Mosetenan (Mosetén) # Mura (4) (Muran) # Nambiquaran (5) # Otomacoan (2) (a.k.a. Otomákoan) # Paezan (6) (a.k.a. Páesan) # Pano-Tacanan (30) (Pano-Takana, Pano-Tákanan) # Peba-Yaguan (2) (a.k.a. Yaguan, Yáwan, Peban) # Puinavean (a.k.a. Makú) # Quechua (46) # Salivan (2) # Timotean (2) # Tiniguan (2) (a.k.a. Tiníwan) # Tucanoan (25) (a.k.a. Tukánoan) # Tupi (70) # Uru-Chipaya (2) # Witotoan (6) (a.k.a. Huitotoan, Bora-Witótoan) # Yanomam (4) # Zamucoan (2) # Zaparoan (7) (a.k.a. Sáparoan)

Sprachisolate oder nicht klassifiziert im Süden

# Aikaná (Brasilien: Rondônia) # Ahuaqué (a.k.a. Auaké, Uruak, Awaké) # undoque (Kolumbien, Peru) (a.k.a. undoke) # Aushiri (a.k.a. Auxira) # Baenan (Brasilien: Bahia) (Baenán, Baenã) # Betoi (Kolumbien) (a.k.a. Betoy, Jirara) # Camsá (Kolumbien) (a.k.a. Sibundoy, Coche, Kamsá) # Cundoshi (a.k.a. Maina, Kundoshi) # Canichana (Bolivien) (a.k.a. Canesi, Kanichana) # Cayubaba (Bolivien) # Cofán (Kolumbien, Ecuador) (a.k.a. Kofán) # Cueva # Culle (Peru) (a.k.a. Culli, Linga, Kulyi) # Cunza (Chile, Bolivien, Argentinien) (a.k.a. Atacama, Atakama, Atacameño, Lipe, Kunsa) # Esmeralda (a.k.a. Takame) # Gamela (Brasilien: Maranhão) # Gorgotoqui (Bolivien) # Guamo (Venezuela) (a.k.a. Wamo) # Huamoé (Brasilien: Pernambuco) # Huarpe (Warpe) # Irantxe (Brasilien: Mato Grosso) # Itonama (Bolivien) (a.k.a. Saramo, Machoto) # Jotí (Venezuela) # Kaliana (a.k.a. Caliana, Cariana, Sapé, Chirichano) # Kapixaná (Brasilien: Rondônia) (a.k.a. Kanoé, Kapishaná) # Karirí (Brasilien: Paraíba, Pernambuco, Ceará) # Kaweskar (Alacaluf, Alakaluf, Kawaskar, Kawesqar, Qawasqar, Qawashqar, Halawalip, Aksaná, Hekaine, Chono, Caucau, Kaueskar, Aksanás, Kaweskar, Kawéskar, Kakauhau, Kaukaue) # Koayá (Brasilien: Rondônia) # Kukurá (Brasilien: Mato Grosso) # Leco (Lapalapa, Leko) # Maku (a.k.a. Macu) # Malibú (a.k.a. Malibu) # Mapudungun (Chile, Argentinien) # Matanawí # Mocana # Movima (Bolivien) # Munichi (Peru) (a.k.a. Muniche) # Mutú (a.k.a. Loco) # Nambiquaran (Brasilien: Mato Grosso) # Natú (Brasilien: Pernambuco) # Old Catío-Nutabe (Kolumbien) # Omurano (Peru) (a.k.a. Mayna, Mumurana, Numurana, Maina, Rimachu, Roamaina, Umurano) # Otí (Brasilien: São Paulo) # Palta # Pankararú (Brasilien: Pernambuco) # Panzaleo (Ecuador) (a.k.a. Latacunga, Quito, Pansaleo) # Puelche (a.k.a. Guenaken, Gennaken, Pampa, Pehuenche, Ranquelche) # Puquina (Bolivien) # Resígaro (Kolumbien-Peru border area) # Sabela (Ecuador, Peru) (a.k.a. Auca, Huaorani) # Sechura (Atalan, Sec) # Salumã (Brasilien) # Tairona (Kolumbien) # Tarairiú (Brasilien: Rio Grunde do Norte) # Taushiro (Peru) (a.k.a. Pinchi, Pinche) # Tequiraca (Peru) (a.k.a. Avishiri, Tekiraka) # Ticuna (Kolumbien, Peru, Brasilien) (a.k.a. Magta, Tikuna, Tucuna, Tukna, Tukuna) # Trumai (Brasilien: Xingu, Mato Grosso) # Tuxá (Brasilien: Bahia, Pernambuco) # Urarina (a.k.a. Shimacu, Itukale) # Warao (Guyana, Surinam, Venezuela) (a.k.a. Guarao) # Xokó (Brasilien: Alagoas, Pernambuco) # Xukurú (Brasilien: Pernambuco, Paraíba) # Yaghan/Yámana (Chile) (a.k.a. Yagan, Yahgan, Yaghan, Yamana, Yámana) # Yaruro (a.k.a. Jaruro) # Yuracare (Bolivien) # Yuri (Kolumbien, Brasilien) (a.k.a. Jurí) # Yurumanguí (Kolumbien) (a.k.a. Yirimangi)

Mexiko und Mittelamerika

Sprachfamilien in Mittelamerika

# Algische (Nordamerika & Mexiko) (29) # Chibcha (Mittelamerika & Südamerika) (22) # Comecrudan (Texas & Mexiko) (3) # Guaicurian (8) (a.k.a. Waikurian) # Jicaquean # Lencan # Maya (31) # Misumalpan # Mixe-Zoque (19) # Na-Dene (Nordamerika & Mexiko) (40) # Otomangue (27) # Tequistlatecan (3) # Totonacan (2) # Uto-Aztekische (Nordamerika & Mexiko) (31) # Xincan # Cochimí-Yuma (Nordamerika & Mexiko) (11)

Isolierte oder nicht klassifizierte Sprachen in Mittelamerika

# Alagüilac
(Guatemala) # Coahuilteco (USA: Texas; Nordosten Mexiko) # Cotoname (Nordosten Mexiko; USA: Texas) # Cuitlatec (Mexiko: Guerrero) # Huetar (Costa Rica) # Huave (Mexiko: Oaxaca) # Maratino (Nordosten Mexiko) # Naolan (Mexiko: Tamaulipas) # Quinigua (Nordosten Mexiko) # Seri (Mexiko: Sonora) # Solano (Nordosten Mexiko; USA: Texas) # Tarascan (Mexiko: Michoacán) (a.k.a. Purépecha)

Kanada und USA

Nordamerikanische Sprachen im Norden Mexikos, in Kanada und den USA. USA

Sprachfamilien im Norden

# Algisch (30) # Alsea (2) # Caddo (5) # Chimakuan (2) # Chinook (3) # Chumash (6) # Cochimí-Yuma (11) # Comecrudan (Nordamerika & Mexiko) (3) # Coos (2) # Eskimo-Aleutische (7) # Irokesisch (11) # Kalapuya (3) # Keres
(USA: New Mexiko) # Kiowa-Tano (7) # Maidu (4) # Muskogee (6) # Na-Dene (Nordamerika & Mexiko) (40) # Palaihnihan (2) # Plateau Penuti (4) (a.k.a. Shahapwailutan) # Pomo (7) # Salish (23) # Shasta (4) # Sioux (16) # Tsimshian (2) # Uti (12) # Uto-Aztekische (31) # Wakash (6) # Wintu (4) # Yokut (3)

Isolierte oder nicht klassifizierte Sprachen im Norden

# Adai
(USA: Louisiana, Texas) # Aranama-Tamique (USA: Texas) # Atakapa (USA: Louisiana, Texas) # Beothuk (Kanada: Newfoundlund) # Cayuse (USA: Oregon, Washington) # Chimariko (USA: Kalifornien) # Chitimacha (USA: Lousiana) # Coahuilteco (USA: Texas; Nordosten Mexiko) # Cotoname (Nordosten Mexiko; USA: Texas) # Esselen (USA: Kalifornien) # Haida (Kanada: British Kolumbien; USA: Alaska) # Karankawa (USA: Texas) # Karok (a.k.a. Karuk) (USA: Kalifornien) # Konomihu (USA: Kalifornien) # Kootenai (Kanada: British Kolumbien; USA: Idaho, Montana) # Natchez (USA: Mississippi, Louisiana) # Salinan (USA: Kalifornien) # Siuslaw (USA: Oregon) # Solano (Nordosten Mexiko; USA: Texas) # Takelma (USA: Oregon) # Timucua (USA: Florida, Georgia) # Tonkawa (USA: Texas) # Tunica (USA: Mississippi, Louisiana, Arkansas) # Wappo (USA: Kalifornien) # Washo (USA: Kalifornien, Nevada) # Yana (USA: Kalifornien) # Yuchi (USA: Georgia, Oklahoma) # Yuki (USA: Kalifornien) # Zuni (a.k.a. Shiwi) (USA: New Mexiko)

Vorschläge

Viele hypothetische Vorschläge zu den Stämmen amerikanischer Sprachen werden in den populäreren Schriften unstrittig zitiert. Jedoch sind viele, wenn nicht alle dieser Vorschläge tatsächlich nie völlig bewiesen worden. Einige Vorschläge werden von Fachleuten als wahrscheinlich angenommen, zum Beispiel Penuti. Sie glauben, daß genetische Verhältnisse sehr wahrscheinlich sind. Andere Vorschläge sind bei vielen Linguisten umstrittener (zum Beispiel Hoka). Noch andere Vorschläge werden fast einmütig von den Fachleuten verworfen wie beispielsweise Amerindisch). Hier ist eine unvollständige Liste einiger solcher Vorschläge: # Algonkian-Gulf  
(= Algic+Beothuk+Gulf) # Almosan   (= Algic+Kutenai+Salishan+Wakashan+Chimakuan) # Almosan-Keresiouan (= Almosan+Keresiouan) # Amerindisch   (= alle Sprachen ohne Eskimo-Aleut und Na-Dene) # Aztec-Tanoan   (= Uto-Aztecan+Kiowa-Tanoan) # Chibchan-Paezan # Coahuiltecan   (= Coahuilteco+Cotoname+Comecrudan+Karankawa+Tonkawa) # Dene-Caucasian # Gulf   (= Muskogean+Natchez+Tunica) # Hoka   (= Karok+Chimariko+Shastan+Palaihnihan+Yana+Pomoan+Washo+Esselen+Yuman-Cochimí+Salinan+Chumashan+Seri+ Tequistlatecan) # Hoka-Siouan   (= Hoka+Subtiaba-Tlappanec+Coahuiltecan+Yukian+Keresan+Tunican+Iroquoian+Caddoan+Siouan-Catawba+Yuchi+Natchez+Muskogee+Timucua) # Keresiouan # Macro-Carib # Macro-Ge # Macro-Mayan # Macro-Panoan # Macro-Siouan   (= Siouan+Iroquoian+Caddoan) # Macro-Tucanoan # Mosan   (= Salishan+Wakashan+Chimakuan) # (Sapir's) Nadene (including Haida)   (= Haida+Tlingit+Eyak+Athabaskan) # Nostratic-Amerind # Penuti   (= many Sprache of Kalifornien und sometimes Sprache in Mexiko) ## Kalifornien Penutian   (= Wintuan+Maiduan+Yokutsan+Utian) ## Oregon Penutian   (= Takelma+Coosan+Siuslaw+Alsean) ## Mexican Penutian   (= Mixe-Zoque+Huave) # Quechumaran # Takelman   (= Takelma+Kalapuyan) # Tunican   (= Tunica+Atakapa+Chitimacha) # Wappo-Yukian   (= Wappo+Yukian) # Yok-Utian   (= Yokutsan+Utian) Diskussionen über die letzten Vorschläge werden bei Campbell (1997) und Campbell & Mithun (1979) gefunden.

Pidgins, Mischsprachen und Geschäftssprachen

# Labrador Eskimo Pidgin (a.k.a. Labrador Inuit Pidgin) # Hudson Strait Pidgin # Greenlundic Eskimo Pidgin # Eskimo Trade Jargon (a.k.a. Herschel Islund Eskimo Pidgin, Ship's Jargon) # Mednyj Aleut (a.k.a. Copper Islund Aleut, Medniy Aleut, CIA) # Haida Jargon # Chinook Jargon # Nootka Jargon # Broken Slavey (a.k.a. Slavey Jargon, Broken Slavé) # Kutenai Jargon # Loucheux Jargon (a.k.a. Jargon Loucheux) # Inuktitut-English Pidgin # Michif (a.k.a. French Cree, Métis, Metchif, Mitchif, Métchif) # Broken Oghibbeway (a.k.a. Broken Ojibwa) # Basque-Algonquian Pidgin (a.k.a. Micmac-Basque Pidgin, Souriquois) # Montagnais Pidgin Basque (a.k.a. Pidgin Basque-Montagnais) # American Indian Pidgin English # Delaware Jargon (a.k.a. Pidgin Delaware) # Pidgin Massachusett # Jargonized Powhatan # Ocaneechi # Lingua Franca Creek # Lingua Franca Apalachee # Mobilian Jargon (a.k.a. Mobilian Trade Jargon, Chickasaw-Chocaw Trade Sprache, Yamá) # Güegüence-Nicarao # Carib Pidgin (a.k.a. Ndjuka-Amerindian Pidgin, Ndjuka-Trio) # Carib Pidgin-Arawak Misch Sprache # Guajiro-Spanish # Media Lengua # Catalangu # Callahuaya (a.k.a. Machaj-Juyai, Kallawaya, Collahuaya, Pohena) # Nheengatú (a.k.a. Lingua Geral Amazônica, Lingua Boa, Lingua Brasílica, Lingua Geral do Norte) # Lingua Geral do Sul (a.k.a. Lingua Geral Paulista, Tupí Austral)

Sprachgebiete

Die Sprachen Amerikas können häufig in
Sprachgebiete oder Sprachbunde gruppiert werden (auch Konvergenzbereiche). Die Sprachgebiete, die bis jetzt gekennzeichnet werden, verdienen mehr Forschung, um ihre Gültigkeit festzustellen, ebenso um zu helfen, zwischen den geteilten Gebieten Merkmale und zutreffendes genetisches Verhältnis zu unterscheiden. Die folgende vorläufige Liste von Sprachgebieten basiert hauptsächlich auf Lyle Campbell (1997):
- Plateau
- im Norden Kalifornien
- Clear Lake
- südliche Küsten Bereich
- im Süden Kalifornien-im Westen Arizona
- Great Basin
- Pueblo
- Plains
- Nordosten
- Südosten
- Mesoamerican
- Kolumbien-Mittelamerika
- Venezuela-Antillen
- undean
  - Ecuador-Kolumbien
- Orinoco-Amazonas
- Amazonas (a.k.a. Amazonien)
- Lowlund Südamerika
- Südliches Cone

Literatur


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Handbook of American Indian languages (Vol. 1). Bureau of American Ethnology, Bulletin 40. Washington: Government Print Office (Smithsonian Institution, Bureau of American Ethnology).
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Handbook of American Indian languages (Vol. 2). Bureau of American Ethnology, Bulletin 40. Washington: Government Print Office (Smithsonian Institution, Bureau of American Ethnology).
- Franz Boas (1929). Classification of American Indian languages.
Language, 5, 1-7.
- Franz Boas (1933).
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- Voegelin, Carl F.; & Voegelin, Florence M. (1965). Classification of American Indian languages.
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- Voegelin, Carl F.; & Voegelin, Florence M. (1977).
Classification and index of the world's languages. Amsterdam: Elsevier. ISBN 0-4440-0155-7.

Siehe auch


- Indigene Sprachen Nordamerikas
- Sprache
- Sprachfamilie
- Sprachfamilien nach Kontinenten geordnet
- Einzelsprache

Weblinks


- [http://www.indianersprachen.de Indianersprachen]
- [http://home.snafu.de/duerr/NAM.html Nord- und mesoamerikanische Sprachen]
- [http://www.linguist.de/reese/Laender/amerika.html Die Staaten und Territorien der Erde und ihre sprachliche Situation: Amerika]
- [http://www.ailla.utexas.org/site/welcome.html The Archive of the Indigenous Languages of Latin America]
- [http://www.yvwiiusdinvnohii.net/language.html First People's Language Resources] (Online, Offline, Commercial & Non-Commercial)
- [http://www.ssila.org/ The Society for the Study of the Indigenous Languages of the Americas] (SSILA)
- [http://www.ydli.org/ydindex.htm The Yinka Déné Language Institute] (YDLI)
- [http://www.ydli.org/fnlgsbc.htm The First Nations Languages of British Columbia] (YDLI)
  - [http://www.ydli.org/synindex.htm Index of Variant Language Names (in British Columbia)] (YDLI)
- [http://soda.sou.edu/tribal.html Southern Oregon Digital Archives First Nations Tribal Collection] (beautiful collection of ethnographic, linguistic, & historical material)
- [http://www.nmnh.si.edu/anthro/handbook.htm Handbook of the North American Indians]
- [http://stripe.colorado.edu/~linguist/cesnalps.html Center for the Study of the Native Languages of the Plains and Southwest]
- [http://www.albany.edu/anthro/maldp/ Project for the Documentation of the Languages of Mesoamerica]
- [http://www.proeibandes.org/ Programa de Formación en Educación Intercultural Bilingüe para los Países Andinos]
- [http://www.yukoncollege.yk.ca/ynlc/ Yukon Native Language Centre]
- [http://www.mip.berkeley.edu/cilc/bibs/toc.html Bibliographies of Northern and Central California Indians]
- [http://nas.ucdavis.edu/NALC/home.html Native American Language Center] (University of California at Davis)
- Sprachen Karten in den USA - William C. Sturtevant. (1967).
Early Indian tribes, culture areas, and linguistic stocks.:
  - [http://www.lib.utexas.edu/maps/united_states/early_indian_alaska.jpg Alaska & Hawai‘i]
  - [http://www.lib.utexas.edu/maps/united_states/early_indian_west.jpg Western US]
  - [http://www.lib.utexas.edu/maps/united_states/early_indian_east.jpg Eastern US]
- [http://www.native-languages.org/ Native Languages of the Americas]
- [http://www.journals.uchicago.edu/IJAL/home.html International Journal of Linguistics] Kategorie:Sprache


Na-Dene

Na-Dene ist eine indigene nordamerikanische Sprachfamilie, welche sich von Alaska bis nach New Mexico erstreckt. Bekannteste Mitglieder sind die Inde (Apachen). Na-Dene gehört nach traditioneller Einordnung innerhalb der Dene/Dakelne-Familie zur Dayuhyu/Dene-Makrofamilie im Tlingit/Dene-Stamm des Na-Dene-Phylums. Diese Einordnung ist jedoch heute umstritten; dagegen ist die Verwandtschaft der Na-Dene-Sprachen untereinander unzweifelhaft. Hier noch einmal die Stellung der Na-Dene-Sprachfamilie in der Klassifikation der Indianersprachen nach traditioneller Einordnung, grafisch dargestellt:
- Jenissejisch-Transamerikanischer Sprachbereich
  - Na-Dene-Phylum
    - Tlingit/Dene-Stamm
      - Daxuhyu/Dene-Makrofamilie
      -
- Dene/Dakelne-Familie

Zur Na-Dene-Sprachfamilie gehören:


- Haida
- Tlingit (Sprache)
  - Auk
  - Chilkat (Chikat)
  - Sitka
  - Stikine
  - Taku
  - Yokutat
- Eyak # Ahtna (Ahtena) # Babine # Chilcotin (Tinneh) # Chipewyan (Dene, Montagnais) ## Yellow Knives (Yellowknife) # Deg Xinag (Deg Hit’an, Ingalik) # Dogrib (Tli Cho) # Hän (Han) # Holikachuk (Innoko) # Koyukon (Ten’a) # Kutchin (Gwich’in) # Kwalhioqua-Clatskanie ## Kwalhioqua ## Clatskanie (Tlatskanie) # Lower Tanana (Minto) # Nicola # Sarcee (Sarsi, Tsuu T’ina) # Sekani # Slave (Slavey) ## Bearlake (Satudine) ## Kawchottine (Hare, Kawchodinne) ## Mountain ## Slavey # Tahltan (Nahanni) ## Kaska ## Tagish ## Tahltan (Thaltan) # Takulli (Carriers, Dakelh) # Tanacross # Tanaina (Dena’ina) # Tsattine (Beaver, Dunneza) # Tsetsaut # Tutchone # Upper Kushokwin (Kolchan) # Upper Tanana ## Nabesna Inde Gruppe (Apachen) # Bedonkohe - Mescalero ## Chiricahua ###Bedonkohe ###Chokonen ###Chihenne ###Nednhi ## Mescalero # Diné (Navajo, Navaho) # Jicarilla # Kiowa-Apachen (Plains Apache) # Lipan # Westliche Apachen (Coyotero Apachen) ##Cibecue-Apache ##San Carlos-Apache ##White Mountain-Apache ##Tonto-Apache Westküste Gruppe # Galice-Applegate ## Applegate ## Galice # Hoopa (Hupa) # Eel River ## Kato (Cahto) ## Wailaki # Mattole-Bear River ## Bear River ## Mattole # Rogue River (Tututni) ## Coquille ## Tutuni # Tolowa ## Chetco # Upper Umpqua
- Touga (?) Kategorie:Sprachfamilie

Ahtna

Die Ahtna (auch Ahtena, Atna bzw. Copper River) ist einer der Athabaskan-Stämme in Alaska und bedeutet übertragen Eis-Menschen. Ihre Sprache heißt Ahtna und ist vom Aussterben bedroht. Sie leben in einer Reservation am Fluss Copper River im Süden Alaskas. ja:アトナ

Chilcotin

Die Chilcotin, auch Tsilhqot'in, sind ein Indianer-Stamm aus der Sprachfamilie der Na-Dene. Sie lebten und leben heute noch in British Columbia. Ursprünglich lag ihr Siedlungszentrum im Tal des Chilcotin Rivers, welches die Chilcotin jedoch im Lauf der Zeit bis zum Similkarneen Valley ausdehnten. Ihre Nachbarn waren im Norden die Takulli, im Westen die Bellacoola, die Shuswap im Osten, mit denen sie des öfteren kriegerischen Kontakt hatten. Im Süden schließlich waren die Lillooet ihre Nachbarn. Heute liegt der Mittelpunkt westlich des Williams-Lake. 1982 sprachen von ca. 1800 Chilcotin noch 705 ihre Muttersprache. Siehe auch: Liste nordamerikanischer Indianerstämme Kategorie:Nordamerikanische Ethnie

Nicola

Nicola ist
- ein Vorname, siehe Nikola.
- ein Nachname, siehe Nicola (Familienname)
- ein Indianer-Volk, siehe Nicola (Volk).

Slave

Slave (engl. Sklave) steht für:
- Eine Konfigurationseinstellung von ATA-Geräten (Festplatten, CD-Brenner etc.)
- Einen Fluss in Kanada (siehe Slave River)
- Den Namen einer Band
- Für eine devote Person (auch "Sub" genannt) im BDSM
- Ein fotografisches Blitzlichtgerät, dass per Lichtsignal von einem anderen Blitzlicht ausgelöst wird.
- Eine Sprache der Na-Dene-Sprachfamilie

Mountain

Die Hard Rock-Formation Mountain wurde im Anschluss an die Veröffentlichung der gleichnamigen LP von Leslie West 1969 in New York gegründet.

Bandgeschichte

Neben Leslie West (
- 1945), beteiligten sich Felix Pappalardi (
- 1939), Steve Knight und Laurence "Corky" Laing an einem Projekt, das sich als Nachfolger der legendären Gruppe Cream verstand. Pappalardi war zuletzt Produzent von "Cream" gewesen, ehe sich diese Gruppe auflöste. Auch die Nachfolgegruppe von Mountain, "West, Bruce & Laing", wies ab 1972 mit dem Bassisten Jack Bruce sogar einen ehemaligen Cream-Musiker auf. Nach 1972 war "Mountain" mehrmals neu formiert worden, z.B. 1985 mit dem Bassisten Mark Clarke (ehemals Colosseum). Die Band änderte sich in ihrer Zusammensetzung im Laufe der 80er und 90er Jahre noch mehrmals und besteht auch heute (2005) noch mit der seit einigen Jahren aktuellen Besetzung Leslie West (g, voc), Corky Laing (dr) und Richie Scarlett (b). Das Repertoire von Mountain besteht heute sowohl aus den alten Klassikern der späten 60er und frühen 70er Jahre, als auch aus neuen Nummern die härter und lauter denn je klingen.

Stil

Mountain imponierte einerseits durch extreme Lautstärke und stark verzerrte Gitarrensoli von West, andererseits aber auch mit lyrischen Balladen, die von der weichen Stimme Pappalardis getragen wurden. Dessen Frau Gail Collins steuerte eine Reihe von Texten sowie einzelne Coverentwürfe bei. Am 17. April 1983 jedoch wurde Pappalardi von seiner Frau nach einem Streit erschossen.

Diskografie


- Mountain (1969)
- Mountain Climbing (1970)
- Nantucket Sleighride (1971)
- Flowers of Evil (1971)
- Mountain (Live)Road Goes On Forever (1972)
- Best of (1973)
- Avalanche (1974)
- Twin peaks (1974)
- Go for your life (1985)
- Over the Top (Best Of) (1995)
- Blood of the Sun 1969-1975 (1996)
- Super Hits (1998)
- Man'S World (1999)
- King Biscuit - Live Greatest Hits (2000)
- Mystic Fire (2002)
- On The Mark (2002)
- High (2002)
- Eruption (2005)
- Got Blooze (2005)

Offizielle Bootlegserie


- Live Fillmore East 27. 12. 1970 (2005)
- Live at Swing Auditorium, 20. 12.71 (2005)
- Live at Shepherds Bush, 17. 09. 97 (2005)
- Live Capitol Theatre, New Jerse (2005)
- Brandwine Club, Live 1981 (2005)
- Live in Karlshamn, Sweden 1994 (2005)
- Olympic Auditorium, Live 1970 (2005)
- Live from Woodstock 16. 08. 1969 (2005)
- Live at Pineknob Theatre 1985 (2005)

DVD


- Sea of Fire (2002)
- From the Front Row...Live (2004)

Weblinks


- [http://www.mountaintheband.com offizielle Website] Kategorie:Rockband Kategorie:US-amerikanische Band Kategorie:1970er Band Kategorie:1980er Band Kategorie:1990er Band Kategorie:2000er Band ja:マウンテン

Pěnice vlašská

Pěnice vlašská (Sylvia nisoria)je pták velký jako vrabec domácí. Je však stavbou těla mohutnější a popelavě šedá. Po stranách těla a na hrudi je příčně proužkovaná a má zářivě žluté oči. Samice je na svrchu těla hnědší a proužkování má méně výrazné. Mláďata jsou podobná samici, avšak téměř bez proužků. Hlas - varování nápadně vrzavé „errr“ a „ce“, zpěv připomíná pěnici slavíkovou, je však kratší a často proložený tóny „errr“. Hnízdění - obývá horské stráně, luční lesíky a mýtiny s hustým, trnitým křovím. Hnízdí v květnu a červnu jednou ročně. Hnízdo je dosti velká miska ze stébel, stonků, kořínků a zvířecí srsti umístěné nízko v trnitém křoví. Samice snáší 5 - 6 bílých vajec s hustými šedými skvrnami na kterých oba rodiče sedí po dobu 14 - 15 dnů a mláďata poté oba rodiče krmí po dobu 14 - 16 dní. Potrava - hmyz, bobule a ovoce. Pěnice vlašská je tažný pták, ze zimovišť v Africe přilétá začátkem května a odlétá na přelomu srpna a září.

Externí odkazy


- [http://www.rozhlas.cz/hlas/pevci-p/_zprava/73871 hlasová ukázka z projektu Českého rozhlasu Hlas na každý den]
- [http://images.google.com/images?q=Sylvia+nisoria obrázky pěnice vlašské] kategorie:ptáci ČR kategorie:pěnicovití

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