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Athen
Die Stadt Athen (griechisch Αθήνα = Athina), welche ihren Namen der griechischen Kriegsgöttin Athene verdankt, ist die Metropole Griechenlands. Die eigentliche Stadt hat 729.137 Einwohner, die Agglomeration 3.753.726 Einwohner (Stand jeweils 1. Januar 2005). Sie liegt in der weiträumigsten Ebene der Landschaft Attika mit den Flüssen Ilysos und Kephisos und ist an drei Seiten umgeben von Gebirgszügen, vom Hymettos (1.026 m), vom Pentelikon (1.109 m), vom Parnes (1.413 m) und vom Ägaleo (468 m), die vierte Seite öffnet sich zum Meer, dem Saronischen Golf.
Der Überlieferung nach wurde Athen von König Kekrops gegründet. Die Stadt ist seit etwa 5.000 Jahren kontinuierlich besiedelt und damit sicher eine der ältesten Siedlungen Europas. 1985 wurde Athen erste Kulturhauptstadt Europas. In die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO wurde 1987 die Akropolis und 1990 das Kloster Daphni aufgenommen.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Athens
Die Geschichte der Stadt Athen reicht etwa 7.500 Jahre, bis in die Jungsteinzeit zurück. Um 1300 v. Chr. wurde auf der Akropolis ein mykenischer Königspalast errichtet. Die älteste Stadtanlage beschränkte sich auf die obere Fläche eines steilen, nur von Westen her zugänglichen Felshügels, der später als Burg (Akropolis) den militärischen und religiösen Mittelpunkt Athens bildete. Die Fläche wurde bereits sehr frühzeitig eingeebnet und mit einer starken Mauer umgeben, die mit neun hintereinander angeordneten Toren gesichert wurde (Enneapylai). Diese Anlage hieß nach den Pelasgern, denen man den Bau zuschrieb, Pelargikon. Innerhalb dieser Burg wohnten die alten Könige dieses Teils von Attika. Athen stand seit jeher unter dem besonderen Schutz des Zeus, dem ein früh erbauter Altar gewidmet war, sowie der stadtschützenden Athene (Athene Polias), der auch der älteste Tempel der Stadt, der Hekatompedos, geweiht war. Dem äußeren Stadttor gegenüber lag der älteste Markt der Stadt, die Agora.
Die Stadt konnte lange Zeit ihre Einflussgebiete erweitern. Dem sagenhaften König Theseus wird zugeschrieben, die verschiedenen Teile der Landschaft Attika vereinigt zu haben. Den Höhepunkt ihres politischen und kulturellen Einflusses erreichte Athen im 5. Jahrhundert v. Chr. Auch als sie 86 v. Chr. dem Römischen Reich einverleibt wurde, behielt sie ihren Status als intellektuelles Zentrum. Dies änderte sich erst im Jahr 529 n. Chr., als die letzten Philosophieschulen auf Anweisung des byzantinischen Kaisers Justinian I. geschlossen wurden.
1458 wurde Athen von den Osmanen erobert und verlor von diesem Zeitpunkt an immer weiter an Bedeutung. Aufgrund mehrerer Zerstörungen zwischen dem 17. Jahrhundert und dem 19. Jahrhundert war die Stadt praktisch unbewohnt, als sie 1833 zur Hauptstadt des neu gegründeten Griechischen Königreichs erhoben wurde.
Heute ist Athen eine moderne Großstadt.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
Großstadt
- Akropolis, u. a. mit Parthenontempel, Niketempel, Erechtheion, Propyläen (in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen)
- Agora, u. a. mit dem Tempel des Hephaistos und der Athena (der am besten erhaltene Tempel Griechenlands), dem Nachbau der Stoa des Attalos (mit Agoramuseum)
- Kerameikos (antike Stadtmauer mit dem Dipylon, dem größten Athener Stadttor), Gräberstraße
- Dionysostheater (an dieser Stelle wurden die klassischen Tragödien der großen Dramatiker Aischylos, Sophokles und Euripides uraufgeführt sowie die Komödien Aristophanes und ab 330 v. Chr. wurde hier die Volksversammlung abgehalten)
- Odeion des Herodes Attikus
- Römische Agora mit dem Turm der Winde
- Hadrians Bibliothek
Hadrians Bibliothek
- Olympieion (Tempel des Olympischen Zeus, des gewaltigsten Tempels des griechischen Festlands, mit über 17 m hohen Säulen)
- Panathenäisches Stadion (Kallimarmaro-Stadion), 330 v. Chr. wurde das Stadion für die Panathenäischen Spiele erbaut (unter Demosthenes) und 140 n. Chr. von Herodes Atticus mit pentelischem Marmor erneuert. Der heutige Nachbau ist mit Mitteln des griechischen Kaufmanns Georgios Averof gebaut worden. In diesem Stadion fanden 1896 die Olympischen Spiele statt (endgültig fertig wurde das Stadion 1906).
- Syntagmaplatz, U-Bahn-Station Syntagmaplatz (auch als Museum gestaltet mit Ausstellungsstücken von Ort und Stelle), Parlamentsgebäude (Königspalast), stündlicher Wachwechsel der Evzonen vor dem Grabmal des unbekannten Soldaten (Sonntagvormittag Aufmarsch)
- Athener Trilogie, ein neoklassizistisches Ensemble: die Akademie, die Universität, die Nationalbibliothek. Zuerst entstand nach Plänen von Christian Hansen die ottonische Universität (1842). 1891 wurde die Akademie der Wissenschaften nach Plänen von Theophil Hansen (siehe auch Wien, Ringstraße) in der Ausführung von Ernst Ziller eingeweiht (die Fertigstellung verzögerte sich durch die Vertreibung König Ottos aus Athen). Ebenfalls 1891 wurde die Nationalbibliothek nach Entwürfen von Theophil Hansen fertiggestellt.
- Nationalgarten mit Zappeion
- Erster Athener Friedhof, Grabstätten von Heinrich Schliemann und seiner Frau Sophia, Georgios Averof, Melina Mercouri, Andreas Papandreou, Adolf Furtwängler (Archäologe), am Grab von Sophia Afendakis die "Schlafende" (Koimomeni), das Werk eines der bedeutendsten griechischen Bildhauer, Giannoulis Chalepas (1854–1937)
- Lykavettos (Erhebung von 277 m mitten in Athen, hervorragende Aussicht auf Athen, Zahnradbahn)
- Hallen des städtischen Zentralmarkts für Fisch und Fleisch
- Die Plaka ist das älteste Quartier Athens. Dort, unterhalb der Akropolis, findet man in einem labyrinthischen Gewirr von Gassen viele Tavernen, Restaurants und kleine Geschäfte.
- Byzantinische Kirchen, z. B. Hagioi Theodoroi (11. Jahrhundert), Hagios Joannis Theologos (11./12. Jahrhundert) oder Hagios Eleftherios – kleine Metropolis (11./12. Jahrhundert)
- Kloster Dafni (in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen)
- Kloster Kaisariani
Museen
- Archäologisches Nationalmuseum
- Epigraphisches Museum
Weltkulturerbe
Weltkulturerbe
- Neues Akropolismuseum
- Museum für kykladische Kunst
- Benaki-Museum
- Numismatisches Museum
- Byzantinisches Museum
- Nationalgalerie
- Jüdisches Museum (2300 Jahre Geschichte der Juden in Griechenland)
- Archäologisches Museum Piräus
- Hellenisches Marinemuseum Piräus
- Schiffsmuseum Trokadero Marina (Palaio Faliro), mit der Athener Straßenbahn gut zu erreichen. [http://www.richardstokowski.de/athen.html Griechischer Panzerkreuzer Averof] Der schwere Panzerkreuzer mit 6 Geschütztürmen, 140 m lang, 21 m breit, 10.300 Tonnen schwer, 23 Knoten, 670 Mann Besatzung (im Einsatz bis 1.200 Mann), hat den Balkankrieg und zwei Weltkriege überstanden. Er war von 1911 bis 1955 in Dienst und spielte in der neugriechischen Geschichte eine wichtige Rolle. Er war damals ein Geschenk des Kaufmanns G. Averof an sein Land. Ein weiteres Kriegsschiff des Museums ist der Nachbau einer antiken attischen Triere (Dreiruderer) des 5. vorchristlichen Jahrhunderts, 36,90 m lang, 5,50 m breit, 70 Tonnen schwer, 4 Knoten Reisegeschwindigkeit (ein Hauptsegel, ein Vorsegel) beim Einsatz der halben Ruderbesatzung, bis 9 Knoten schnell beim Einsatz aller Ruderer, eine 180-Grad-Drehung in einer Minute, 170 Ruderer, 10 Matrosen, etwa 10 Soldaten. Der Neubau mit dem Namen OLYMPIAS entstand 1987.
Olympische Spiele
Triere]
:Siehe auch Olympische Sommerspiele 2004
Im Sommer 2004 fanden in Athen die Olympischen Spiele statt. Im antiken nachgebauten Panathenäischen Stadion (Kallimarmaro-Stadion, hier fanden die Olympischen Spiele von 1896 statt) war der Zieleinlauf des Marathonlaufs von 2004. Man hatte zwar anfangs Probleme mit dem Bau der Stadien, dennoch waren zur Eröffnung alle Stadien funktionstüchtig. Durch die Olympischen Spiele 2004 bekam Athen ein Sicherheitspaket von 1 Mrd. Euro - die größte Sicherheit für olympische Spiele in der Geschichte.
Demographie
Athen wuchs in den vergangenen 150 Jahren extrem schnell zu seiner jetzigen Größe heran. Während es 1832 bei der Gründung des modernen Griechenland kaum 1000 Einwohner hatte, so sind es heute im Großraum Athens etwa 4 Millionen Einwohner. Wichtige Eckdaten sind der Griechisch-Türkische Krieg von 1920/21, als Griechenland im Vertrag von Lausanne das östliche Thrakien und die Provinz Smyrna (heute İzmir) an die Türkei abgeben musste. Über eine Million Griechen mussten daraufhin ihre Heimat verlassen. Viele fanden eine neue Heimat in Athen. Viele Stadtteile tragen so auch noch den Namen der "alten" Heimat. Nea Filadelfia, Nea Smyrni, usw. Auch der Sportverein AEK Athen ist der Verein der Vertriebenen, das K steht für Konstantinopel! Die Entwicklung der Einwohnerzahlen im Gebiet Athen und Piräus nach dem Zweiten Weltkrieg verlief wie folgt:
:1940: 1,1 Mio
:1951: 1,4 Mio
:1961: 1,8 Mio
:1971: 2,5 Mio
:1981: 3,0 Mio
:1991: 3,1 Mio
:2001: 3,7 Mio
Klima
Das Stadtklima Athens ist ein ganz besonderes in Griechenland und auch in Europa. Durch die Lage Athens, umringt im Westen, Norden und Osten von Bergen und die vorherrschenden Winde in Griechenland, ist das Wetter in Athen noch trockener und wärmer als in anderen Regionen des Landes. Sommertemperaturen erreichen während Hitzeperioden, die drei, vier Tage andauern und von Juni bis September auftreten können zwischen 40 °C und 45 °C im Schatten. Durch die dichte Besiedlung kühlt es in der Nacht kaum ab. Temperaturen von +30 °C um Mitternacht sind die Norm im Sommer, 35 °C keine Seltenheit. Erst gegen morgen fällt das Thermometer kurzzeitig unter 30 °C. Damit sind die Athener Nächte die wärmsten in Europa und stehen denen im arabischen Raum nur wenig nach. Im Winter dagegen kommt es häufiger zu Kaltlufteinbrüchen aus dem Norden, die dann vor allem in den nördlichen Stadtbezirken auch in regelmäßigen Abständen zu einer Schneedecke führen. Zweifellos passiert dies aber nicht jedes Jahr. Für mitteleuropäische Verhältnisse sind vor allem die Novembertage noch erstaunlich warm. Während es in anderen südeuropäischen Städten schon "Wintertemperaturen" hat, sind es in Athen oftmals bis Mitte November noch 20-25 °C am Tag. Dafür fängt das Frühjahr später an und März und April sind noch erstaunlich kühl. Insgesamt bleibt die Jahresniederschlagsmenge mit unter 400 mm pro Jahr in Athen auf einem sehr niedrigen Niveau.
Söhne und Töchter der Stadt
Smyrni
- Jo Akepsimas, griechisch-französischer Chansonnier und Komponist
- Clemens von Alexandria, griechischer Theologe
- Andokides (Redner), attischer Redner
- Theo Angelopoulos, griechischer Filmregisseur
- Antiphanes, Dichter der mittleren attischen Komödie
- Antiphon (Sophist), griechischer Philosoph und Sophist
- Antisthenes, griechischer Philosoph der Antike
- Aristophanes, griechischer Komödiendichter
- Irene von Athen, Kaiserin des Oströmischen Reiches
- Peter Auzinger, Schauspieler; bayerischer Mundartdichter
- Stavros Dimas, griechischer Politiker und EU-Kommissar für Umweltpolitik
- Maria Farantouri, griechische Sängerin
- Georges Garvarentz, französischer Komponist und Arrangement (Musik)|Arrangeur
- Glykon von Athen, griechischer Bildhauer
- Isokrates, attischer Redner
- Nikolaos Kaklamanakis, Windsurfer
- Kimon, Athenischer Politiker und Feldherr
- Konstantin I. (Griechenland), König von Griechenland
- Menis Koumandareas, griechischer Künstler
- Lysias, attischer Redner
- Jimmy Makulis, griechischer Schlagersänger
- Melina Mercouri, griechische Schauspielerin, Sängerin, Kultusministerin
- Miltiades der Jüngere, Aus Athen stammender Feldherr und Politiker
- Dimitri Mitropoulos, griechisch-amerikanischer Dirigent
- Stavros Niarchos, griechischer Reeder
- Paul (Griechenland), König von Griechenland (von 1947 bis 1964)
- Wilhelm Petersen, deutscher Komponist
- Phidias, Bildhauer der Antikes griechischen Antike
- Alberto Savinio, italienischer Schriftsteller und Maler
- Giourkas Seitaridis, griechischer Fußballspieler
- Sokrates, griechischer Philosoph
- Solon, griechischer Politiker und Gesetzgeber Athens
- Sophia von Griechenland, Königin von Spanien
- Speusippos, Neffe Platons
- Ekaterini Thanou, griechische Leichtathletin
- Apostolos-Athanasios Tsochatzopoulos, griechischer Politiker
- Maria Vassilakou, österreichische Politikerin
- Georgos Vithoulkas, griechischer Homöopath, erhielt 1996 den alternativen Nobelpreis
Siehe auch: Eulen nach Athen tragen, Metro Athen
Weblinks
- [http://www.cityofathens.gr/ Offizielle Seite]
- [http://www.gnto.gr/ EOT, Griechische Zentrale für Fremdenverkehr]
- [http://www.athen-guide.com/ Athen-Magazin]
- [http://www.dbo.gr/ Deutsche Buchhandlung in Athen]
- [http://www.goethe.de/om/ath/ Goethe-Institut Athen]
- [http://www.athen.diplo.de/el/Startseite.html Deutsche Botschaft Athen]
- [http://www.aia.gr Internationaler Flughafen Athen]
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Kategorie:Hauptstadt in Europa
ja:アテネ
ko:아테네
simple:Athens
th:เอเธนส์
zh-min-nan:Athína
Athene
Pallas Athene, auch Athene Parthenos (attisch und ionisch Athéne, dorisch Athéna, neugriechisch Athína, Beiname Atrytone; Párthenos altgr.: die Jungfrau) ist eine Göttin der griechischen Mythologie (in der römischen Mythologie wird sie analog zur Gestalt der Minerva).
Sie galt als Göttin der Weisheit und war Schirmherrin der Künste und Wissenschaften.
Sie war die wehrhafte Palast- und Schutzgöttin der mykenischen Herrscher und außerdem handwerkskundig. Ihr verdanken unter anderem die Frauen das Weben und die Männer das Zimmern. (vergleiche unten Prometheus). Wie viele griechische Gottheiten war sie leicht gekränkt: Arachne, die versuchte, Athene in der Webkunst zu übertreffen, wurde von ihr in eine Webspinne verwandelt.
Athene ist eine Tochter des Zeus und der Metis (vergleiche die Theogonie des Hesiod). Zeus hatte die von ihm mit zwei Kindern schwangere Metis verschlungen, da prophezeit worden war, dass deren Kind ihn absetzen würde. Hephaistos zerschlug das Haupt des Zeus (was dieser jedoch überstand), daraus entsprang in voller Rüstung Athene. Sie wird damit eine Verkörperung des Geistes (da aus dem Kopf des Zeus) und damit der Weisheit und Intelligenz. Der Bruder der Athene blieb in Metis beziehungsweise in Zeus ungeboren und unbenannt.
In einer anderen Version der Sage entspringt Athene in voller Rüstung dem Mund des Zeus und zwingt ihn ihre verschlungenen Geschwister wieder freizugeben. Als Schutzgöttin der Stadt Athen wird sie daher auch oft in voller Kriegsrüstung dargestellt.
Athene wurde vom Flussgott Triton gemeinsam mit dessen Tochter Pallas aufgezogen, die während eines Kampfspiels mit Wurfspeeren von Athene unbeabsichtigt getötet wurde. Zum Andenken an sie schuf Athene eine Statue, das Palladion, und übernahm ihren Namen (Pallas Athene).
Sie ging niemals eine Liebesbeziehung ein, daher auch der Beiname Parthenos (vergleiche auch Artemis). Doch hat sie auf Bitten ihres Freundes, des Titanen und Freundes der Menschen Prometheus, den Menschen ihr Wissen und die Weisheit eingehaucht.
Sie war (neben Poseidon) die Schutzgöttin der Stadt Athen, ihr Heiligtum war der Parthenon.
In den zwei größten Epen Griechenlands, der Ilias und der Odyssee von Homer, ist Athene (auch als Gegnerin Trojas) die Schutzgöttin des Odysseus. Ihr bei Homer stehendes Attribut "eulenäugig" (glaukopis) verweist vielleicht darauf, dass sie im Dunkeln sehen konnte; jedenfalls war die Eule ihr symbolisch zugeordnet (und erschien auch auf den athenischen Münzen - daher die Redensart "Eulen nach Athen tragen" für "etwas Überflüssiges tun".)
In Buchtiteln erscheint ihr Name häufig. Im klassischen Jahrhundert der deutschen Literatur (etwa bei Friedrich Schiller) wird für "Athene" oft der damals geläufigere lateinische Name "Minerva" benutzt, so auch in Hegels berühmtem Zitat zu der Tatsache, dass die Philosophie den Ereignissen oft erst hinterdrein folge: Es muss Dämmerung werden, ehe die Eule der Minerva ihren Flug beginnt.
Siehe auch:
- Athenäum,
- Parisurteil,
- Prometheus,
- Die Spinnerinnen - Künstlerische Verarbeitung der Legende über den Wettstreit zwischen Athene und Arachne durch den Maler Diego Velazquez
Weblinks
Kategorie:Griechische Gottheit
ja:アテナ
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Agglomeration
Eine Agglomeration (lat. agglomerare „fest anschließen“) ist nach Definition der UNO von 1998 eine Kernstadt, die einen suburbanen Rand oder zumindest dicht besiedeltes Gebiet besitzt, das außerhalb der Stadtgrenzen liegt, aber direkt an sie angrenzt. Eine einzelne solche Agglomeration kann aus mehreren Städten mit ihren jeweiligen Vorstadt- bzw. Speckgürteln, sowie dem Stadtgebiet angeschlossenen Trabanten- und Satellitenstädten bestehen, wobei gesetzliche Grenzen keine Rolle spielen.
Andere häufig verwendete Bezeichnungen für solch ein Gebiet sind Stadtregion und Ballungsraum/-gebiet. Zwar meinen diese Begriffe im wesentlichen das gleiche, doch gibt es je nach Auslegung kleine Bedeutungsnuancen. So beinhaltet die Stadtregion im Gegensatz zu den weiter gefassten Begriffen Großregion, Metropolregion oder Wirtschaftsregion nicht deren ländlich geprägte periphere Teilräume, sondern nur die unmittelbare, dicht bebaute Umgebung der Kernstadt. Aber auch Siedlungen, die nicht direkt an die Kernstadt angrenzen, können zur Stadtregion gezählt werden, wenn der Großteil der Einwohner in der Kernstadt arbeitet.
Nach welchen Kriterien Zahlen für sämtliche dieser Begriffe berechnet werden, hängt aber letztendlich von der jeweiligen Gesetzesdefinition oder von den Institutionen ab, welche derartige Berechnungen zur Verfügung stellen. Ein oft verwendetes Kriterium ist die Pendlerrate. Pendelt ein gewisser Prozentsatz der Bevölkerung von Umlandgemeinden in die Kernstadt, so wird diese auch zur Agglomeration gezählt, obwohl baulich keine Verbindung zwischen dieser Gemeinde und der Kernstadt besteht. Da dies der Definition der UNO widerspricht, aber häufig, und in unterschiedlichem Maße, Gang und Gebe bei der Berechnung von Agglomerations-Einwohnerzahlen ist, erklärt dies die Tatsache, dass verschiedene Erhebungen selten den gleichen Wert ergeben. Besonders stark variieren die Zahlen bei Gebieten mit unzureichender statistischer Erfassung der Einwohner, sowie bei Kernstädten mit einem stark überhöhten Arbeitsplatzangebot im Verhältnis zu deren Bevölkerung.
Man unterscheidet zudem zwischen polyzentrischen und monozentrischen Agglomerationen. Je nach dem, ob ein oder mehrere Zentren existieren.
regionale Definitionen
Die Definition von Agglomerationen kann allerdings von Land zu Land anders im Gesetz verankert sein, was allerdings nur bei Rechtsfragen im jeweiligen Land von Bedeutung ist. An der Definition der UNO, nach welcher Einwohnerzahlen von Agglomerationen für internationale Statistiken ermittelt werden, ändert das allerdings nichts.
In Deutschland ist der Begriff Agglomeration kaum normiert, wird aber in verschiedenen Kontexten verwendet. So ist bei Verkaufsflächen über 700 m², welche im Regelfall als raumwirksam angesehen werden, eine Untersuchung der Auswirkung auf die Raumordnung und Regionalplanung vor Genehmigung zwingend erforderlich. Eine Agglomeration von Einzelhandelsflächen kann auch dann raumwirksam sein, wenn nur die Summe, nicht jedoch die einzelnen Teile, eine Verkaufsläche von 700 m² überschreiten. Als Einzelhandelsagglomerationen zählen daher auch Einkaufszentren, Fachmarktzentren oder Factory Outlet Center.
In der Schweiz hingegen ist der Begriff vom Bundesamt für Statistik exakt festgelegt:
- a) Agglomerationen sind zusammenhängende Gebiete mehrerer Gemeinden mit insgesamt mindestens 20'000 Einwohnern.
- b) Jede Agglomeration besitzt eine Kernzone, die aus der Kernstadt (als Städte zählen Gemeinden mit mindestens 10.000 Einwohnern) und gegebenenfalls weiteren Gemeinden besteht, von denen jede mindestens 2'000 Arbeitsplätze insgesamt und mindestens 85 Arbeitsplätze pro 100 wohnhafte Erwerbstätige aufweist. Diese Gemeinden müssen ferner entweder mindestens 1/6 ihrer Erwerbstätigen in die Kernstadt entsenden oder mit dieser baulich verbunden sein oder an sie angrenzen.
- c) Eine nicht der Kernzone zugehörige Gemeinde wird einer Agglomeration zugeteilt, wenn:
- mindestens 1/6 ihrer Erwerbstätigen in der Kernzone arbeitet und mindestens drei der fünf folgenden Kriterien erfüllt sind:
- 1.) Baulicher Zusammenhang mit der Kerngemeinde; Baulücken durch Nichtsiedelgebiet (Landwirtschaftsflächen, Wald) dürfen 200 Meter nicht überschreiten.
- 2.) Die kombinierte Einwohner-/Arbeitsplatzdichte je Hektare Siedlungs- und Landwirtschaftsfläche (ohne Alpweiden) übersteigt 10.
- 3.) Das Bevölkerungswachstum im vorangegangenen Jahrzehnt lag um 10 Prozent über dem schweizerischen Mittel. (Dieses Kriterium findet nur Anwendung für Gemeinden, die noch keiner Agglomeration angehört haben; für bestehende Agglomerationsgemeinden gilt es unabhängig vom erreichten Wert als erfüllt).
- 4.) Mindestens 1/3 der wohnhaften Erwerbstätigen arbeitet in der Kernzone. Schwellengemeinden, die an zwei Agglomerationen angrenzen, erfüllen dieses Kriterium auch dann, wenn mindestens 40% der Erwerbstätigen in beiden Kernzonen zusammen arbeiteten und auf jede einzelne mindestens 1/6 entfällt.
- 5.) Der Anteil der im 1. Wirtschaftssektor Erwerbstätigen darf das Doppelte des gesamtschweizerischen Anteils nicht überschreiten.
Verhältnis innerhalb einer Agglomeration
Agglomerationen sind in den seltensten Fällen in einer politischen Verwaltungseinheit zusammengefasst. Im Regelfall herrscht zwischen Kernstadt und politisch eigenständigen Vororten ein starker politischer Gegensatz, der in manchen Fällen durch traditionelle Rivalitäten, fast immer aber durch die sozialen, fiskalischen und siedlungsstrukturellen Auswirkungen der Suburbanisierung verstärkt wird.
Durch die anhaltende intraregionale Bedeutungs- und Bevölkerungsverschiebung zugunsten des Umlands, die Akkumulation sozial Benachteiligter in den Kernstädten, die Bereitstellung bzw. Finanzierung stadtregional bedeutsamer Infrastruktur (z.B. Verkehrsnetze, Kultur- und Freizeiteinrichtungen) durch die Kernstädte ohne finanzielle Beteiligung der davon profitierenden Vororte sowie den ruinösen Wettbewerb um die Ansiedlung von Unternehmen (Gewerbesteuer-Dumping) geraten die Kernstädte in immer größere Schwierigkeiten. Die finanzielle und funktionale Auszehrung kann eine Kernstadt so weit schwächen, dass sie zur Erfüllung ihrer gesamtregionalen Zentralfunktionen nicht mehr in der Lage ist, was letztlich der gesamten Stadtregion einschließlich der Vororte schadet.
Zur Schaffung eines gerechten Interessenausgleichs innerhalb der Stadtregion und zur Koordination der Stadtregion im überregionalen Wettbewerb gibt es in zahlreichen Stadtregionen Institutionen zu interkommunalen Kooperation:
Freiwillige Kooperationen
- Gemeinschaftliche Kooperationen privaten Rechts (GmbH u.a.)
- Regionalkonferenzen, Regionalforen u.a.
Verbandsmodelle
- Zweckverbände zur Lösung von Einzelaufgaben (z.B. Abfallwirtschaft, Wasserversorgung, ÖPNV).
- Planungsverbände zur gemeinsamen Flächennutzungsplanung, Regionalplanung oder Verkehrsplanung.
- Stadt-Umland-Verbände, in denen mehrere solcher Aufgaben gebündelt werden, wodurch eine bessere Möglichkeit zur Kompromissfindung entsteht.
Gebietskörperschaftliche Modelle
- z.B. Regionalkreise (BRD), Stadtprovinzen (Niederlande)
- Regionalstädte
Agglomerationen in einzelnen Ländern
Deutschland
Liste der größten Agglomerationen Deutschlands. Aufgeführt sind sämtliche Agglomerationen über 1.000.000 Einwohner. Die Einwohnerzahlen beziehen sich auf den 1. Januar 2005. Für die Metropolregionen siehe Tabelle der deutschen Metropolregionen
- - inkl. Raum Bochum-Dortmund-Duisburg; ohne Raum Düsseldorf-Köln-Bonn; vgl. Metropolregion Rhein-Ruhr
Österreich
Stand: 2001
Schweiz
Seit 1930 werden alle zehn Jahre die städtischen Agglomerationen anhand der Ergebnisse der Volkszählungen statistisch neu abgegrenzt. Seit 1980 werden bei grenzüberschreitenden Agglomerationen auch die im Ausland liegenden Gemeinden berücksichtigt, was bei Basel, Genf und Lugano von Bedeutung ist.
Die 10 grössten Agglomerationen der Schweiz laut Bundesamt für Statistik (In Klammern die Bevölkerungszahl ohne ausländischen Teil):
Grössten Agglomerationen mit Einzug in der Schweiz laut Bundesamt für Statistik:
Agglomerationen weltweit
Die größten Agglomerationen der Erde sind (2005):
Siehe auch
- Liste von Bezeichnungen für große Städte
- System der Zentralen Orte
Literatur
- United Nations (1998). Principles and recommendations for population and housing censuses
- Burgdorff, Stephan / Janssen, Dr. Hauke: Jahrbuch 2003 – Die Welt in Zahlen Daten Analysen, Spiegel-Buchverlag, Deutscher Taschenbuch Verlag, S.490f
- Häussermann, Hartmut: Grossstadt: soziologische Stichworte, Leske + Budrich Verlag, Opladen 1998, ISBN 3-8100-2126-1
Weblinks
- [http://www.citypopulation.de/World_d.html Die größten Agglomerationen der Welt laut citypopulation.de]
- [http://www.bbr.bund.de/infosite/rob_karten_abb/karte28.htm Karte deutscher Verdichtungsgebiete]
Kategorie:Raumplanung
Kekrops
Kekrops, erster König und Begründer der Kultur in Attika, war nach der Sage ein Autochthone und von Gestalt halb Mann, halb Drache. So zeigt ihn ein Vasenbild des Nationalmuseums in Palermo
Seine Gemahlin war des Aktaios Tochter Agraulos (auch ein Beiname der Athene, mit Bezug auf den Segen des Feldbaues), welche ihm den Erysichthon, die Aglauros, Herse und Pandrosos (Wesen göttlicher Natur, welche mit dem Dienste der Athene in Zusammenhang standen) gebar.
Er vereinte die Urbewohner des Landes in zwölf Demen (Gemeinden), baute die Burg Kekrupia und führte die Ehe, die ersten staatlichen Einrichtungen und das Recht auf Eigentum ein. Als Schiedsrichter in dem Streit zwischen Poseidon und Athene um den Besitz von Attika bestimmte er die Nützlichkeit eines
Geschenks als ausschlaggebend. Poseidon schuf das Pferd; Athene pflanzte am Pandroseion den so wichtigen Ölbaum und erhielt darauf das Land, dem sie den Namen Attika gab. Dem Kekrops schreibt man auch
die Einführung unblutiger Opfer und die Erdbestattung der Toten zu.
Kekrops war der Heros eines altpelasgischen, über Attika, Böotien und die Umgegend verbreiteten Stammes; die ägyptische Herkunft, welche man ihm zuschreiben wollte, ist längst widerlegt. Auch andre sagenhafte Könige von Attika haben diesen Namen.
Kategorie:Griechische Mythologie
Kulturhauptstadt EuropasDer Titel Kulturhauptstadt Europas (vor 1999: Kulturstadt Europas, ab 2005: Europäische Kulturhauptstadt) wird jährlich von mindestens einer europäischen Stadt geführt. Vorübergehend wird der Titel auch zwei Städten zugebilligt.
Der Vorschlag, jährlich eine europäische Kultur(haupt)stadt zu benennen, kam ursprünglich von der früheren griechischen Kulturminsterin Melina Mercouri. Unter deutscher Präsidentschaft (1999) wurde das Verfahren auf europäischer Ebene geregelt durch den Beschluss 1419/1999/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Mai 1999 über die Einrichtung einer Gemeinschaftsaktion zur Förderung der Veranstaltung "Kulturhauptstadt Europas" für die Jahre 2005 bis 2019 (Amtsblatt der EG, S. L 166/1). Danach verleiht der Rat den Titel auf Empfehlung der Europäischen Kommission, die die Stellungnahme des Europäischen Parlaments berücksichtigen muss. Seit 1985 wird der Titel kontinuierlich jeweils für ein Jahr verliehen.
In dem entsprechenden Jahr finden in den "Kulturhauptstädten" zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt. Die Städte erhoffen sich vom Tragen dieses Titels für ein Jahr eine erhöhte Aufmerksamkeit und zahlreiche Besucher.
Vergabeverfahren
Jeweils ein EU-Mitgliedstaat darf nach einer festgelegten Reihenfolge eine Stadt vorschlagen, die dann auf Empfehlung der EU-Kommission vom Rat zur Kulturhauptstadt ernannt wird.
Derzeit verhandeln der Rat der EU-Kulturminister mit dem Europäischen Parlament über einen Vorschlag der Europäischen Kommission darüber, wie die neuen EU-Mitgliedstaaten in die Aktion miteinbezogen werden. Ab 2009 sollen die neu hinzugekommenen EU-Staaten dergestalt am Programm teilhaben, als dann jeweils zwei Kulturhauptstädte ernannt werden. Kommission und Rat einigten sich bereits auf eine Liste von Ländern bis 2018. Dabei stellt je einer der bisherigen 15 EU-Staaten und einer der zehn Erweiterungsstaaten eine der beiden Kulturhauptstädte. Ab 2019 soll es jährlich wieder nur eine Europäische Hauptstadt der Kultur geben, wobei bis dahin vermutlich weitere Staaten der EU beitreten werden(Bulgarien, Rumänien, Kroatien, eventuell Türkei). Die Regelung ist noch nicht abschließend, weil das Europäische Parlament darauf dringt, das Vergabeverfahren zu modifizieren. Insbesondere soll es künftig nicht mehr möglich sein, statt mehrerer nur eine Stadt zu nominieren (so Griechenland im Falle von Patras für das Jahr 2006). Nach dem Votum des Parlaments sollen von 2009 an jeweils mindestens zwei Städte vom Staat benannt werden, um der europäischen Jury Wahlmöglichkeiten zu eröffnen.
Deutsche Bewerbungen für 2010
Für den Titel Kulturhauptstadt Europas 2010 bewarben sich ursprünglich viele deutsche Städte.
- Augsburg und Bamberg,
- Braunschweig, http://www.braunschweig2010.de/
- Bremen, http://www.bremen2010.de/
- Görlitz, http://www.goerlitz2010.de/
- Halle, http://www.kulturhauptstadt.halle.de/
- Karlsruhe, http://www.karlsruhe2010.de/
- Kassel, http://www.kassel2010.de/
- Köln,
- Lübeck, http://www.kulturhauptstadt-luebeck.de/
- Münster,
- Osnabrück, http://www.osnabrueck.de/kulturhauptstadt2010/
- Potsdam, http://www.potsdam2010.com/content/home/
- Regensburg, http://www.regensburg2010.de/
- Wittenberg und das
- Ruhrgebiet (Gemeinschaftsbewerbung mehrerer Städte unter der Führung von Essen), http://www.kulturhauptstadt-europas.de/
Unter den Städten Köln, Münster (Westfalen) und Essen, welche für NRW ins Rennen gegangen sind, wurde Essen als Vertreter für die weitere Selektierung ausgewählt. Als bayerischer Bewerber erhielt Regensburg den Vorzug vor Augsburg und Bamberg.
Im März 2004 wurden Essen und Görlitz von einer Jury ausgewählt. Die Wahl muss vom Bundesrat bestätigt werden. Die endgültige Entscheidung, welcher der beiden Bewerber den Titel erhält, wird auf EU-Ebene getroffen.
Ungarische Bewerber für 2010
- Budapest - http://deutsch.budapest.hu/engine.aspx?page=bp2010#A2
- Debrecen - http://www.debrecen.hu/page.php?c=1251
- Eger - http://www.eger.hu/
- Györ - http://www.kultinf.gyor.hu/
- Pécs (Fünfkirchen) - http://www.pecs.hu/ - Gewinner
- Szeged - http://www.szegedportal.hu/
Liste der Kulturhauptstädte Europas
- 1985: Athen
- 1986: Florenz
- 1987: Amsterdam
- 1988: Berlin
- 1989: Paris
- 1990: Glasgow
- 1991: Dublin
- 1992: Madrid
- 1993: Antwerpen
- 1994: Lissabon
- 1995: Luxemburg
- 1996: Kopenhagen
- 1997: Thessaloniki
- 1998: Stockholm
- 1999: Weimar
- 2000: Avignon, Bergen, Bologna, Brüssel, Helsinki ("Wissen, Technik und Zukunft"), Krakau, Prag ("Kulturelles Erbe"), Reykjavik ("Kultur und Natur") und Santiago de Compostela ("Europa und die Welt")
- 2001: Porto - Rotterdam
- 2002: Salamanca - Brügge ("Brügge Plus")
- 2003: Graz ("GrazZweitausenddrei")
- 2004: Lille - Genua
- 2005: Cork (Irland)
- 2006: Patras (Griechenland)
- 2007: Luxemburg - Sibiu (Hermannstadt) in Rumänien
- 2008: Liverpool (Großbritannien) - Stavanger (Norwegen)
- 2009: Linz (Österreich) - Vilnius (Litauen)
- 2010: (Deutschland) - Pécs (Ungarn)
- 2011: (Finnland) - (Estland)
- 2012: (Portugal) - (Slowenien)
- 2013: (Frankreich) - (Slowakei)
- 2014: (Schweden) - (Lettland)
- 2015: (Belgien) - (Tschechien)
- 2016: (Spanien) - (Polen)
- 2017: (Dänemark) - (Zypern)
- 2018: (Niederlande) - (Malta)
- 2019: (Italien)
Literatur
- Zur Kulturhaupstadt Berlin 1988
- Drucksache des Abgeordnetenhauses von Berlin Nr. 10/1473 vom 2. April 1987 über "Konzeptionelle Leitlinien und Programmplanung für Berlin als Kulturstadt Europas 1988".
- Drucksache des Abgeordnetenhauses von Berlin Nr. 10/1670 vom 29. August 1987 über "Programm für Berlin als Kulturstadt Europas 1988".
- Berlin - Kulturstadt Europas 1988. Herausgegeben im Auftrag des Senators für Kulturelle Angelegenheiten von Lorenz Tomerius, Berlin 1988 (ISBN 3-548-34483-6).
- Berlin - Kulturstadt Europas 1988. Dokumentation. Herausgegeben im Auftrag des Senators für Kulturelle Angelegenheiten von Lorenz Tomerius, Berlin 1989 (ISBN 3-548-34635-9).
Weblinks
- Aktuelle Seite: http://www.welterbestaetten.de/de/kulturstaedte.htm
- Netzwerk der Kultur(haupt)städte Europas: http://www.eccm.net/
- Informationsportal zur Kulturhauptstadt Europas 2010: http://www.kultur2010.de/
- Europäische Kulturstädte in Deutschland und Ungarn: http://www.kulturstaedte-2010.de/
- Deutscher Kulturrat: http://www.deutscher-kulturrat.de/
Kategorie:Kultur
Kategorie:Europäische Union
Kategorie:Liste
United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization
Die United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (dt. Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur ), kurz UNESCO, ist eine der 16 rechtlich eigenständigen UNO-Sonderorganisationen und hat ihren Sitz in Paris.
Zu den Aufgabengebieten der UNESCO gehört die Förderung von Bildung, Wissenschaft, Kommunikation, Information und Kultur. Sie besitzt eine eigene Verfassung, die am 16. November 1945 von 37 Staaten in London verabschiedet wurde und am 4. November 1946 in Kraft trat. Erster Generaldirektor war Julian Huxley.
Aus der Erfahrung des Zweiten Weltkrieges zogen die Gründungsstaaten die folgende Lehre:
:“Ein ausschließlich auf politischen und wirtschaftlichen Abmachungen von Regierungen beruhender Friede kann die einmütige, dauernde und aufrichtige Zustimmung der Völker der Welt nicht finden. Friede muss – wenn er nicht scheitern soll – in der geistigen und moralischen Solidarität der Menschheit verankert werden.”
Weiter aus der Präambel der Verfassung der UNESCO:
:“Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden.”
Am 11. Juli 1951 wurde die Bundesrepublik Deutschland Mitglied der UNESCO, im November 1972 auch die damalige Deutsche Demokratische Republik.
1982 wurde bei der UNESCO-Weltkulturkonferenz "Mondiacult" in Mexiko ein so genannter "erweiterter Kulturbegriff" festgeschrieben. Die 126 Teilnehmer-Staaten nahmen damit eine konzeptionelle Entwicklung zur Kenntnis. Dabei ging es im Grunde darum den elitären, bildungsbürgerlichen Kulturbegriff abzulösen. Heute zählt die UNESCO 191 Mitgliedstaaten (Stand: April 2005).
Aufgaben
Im Bereich der Bildung setzt sich die UNESCO vor allem für eine Grundbildung für alle ein. Aber auch die Gesundheitserziehung zur Drogen- und Aids-Prävention und der Wiederaufbau des Bildungswesens in Katastrophen- und Krisengebieten gehören zum Wirkungsfeld. Im wissenschaftlichen Bereich fördert die Sonderorganisation vorrangig die zwischenstaatliche Zusammenarbeit bei Ozeanographie, Hydrologie, Geologie und Umweltwissenschaft, mit dem Hauptziel des Erhalts der biologischen Arten und der Trinkwasserressoucen. Aber nicht nur die Wissenschaften selbst, sondern auch ihre Gefahren und Folgen für die Zukunft sind wichtige Themen.
Im Bereich „Kommunikation und Information“ setzt sich die UNESCO mit den Problemen der Informationsgesellschaft auseinander. Dazu engagiert sie sich für die Pressefreiheit und den Informationszugang, indem sie unter anderem in Entwicklungsländern Medienkompetenz vermittelt, Journalisten ausbildet und Radiostationen bzw. Nachrichtenagenturen aufbaut. Zum Aufgabenbereich der UNESCO gehört zudem das UNESCO-Schulprojekt.
Eine der Aufgaben der UNESCO ist die Verwaltung des Welterbes der Menschheit, welche durch die Unterorganisation World Heritage Committee durchgeführt wird.
Zwei der vielen weiteren derzeit (Juni 2005) aktuellen Prioritäten der UNESCO sind die Erarbeitung eines Übereinkommens zum Schutz und zur Förderung der kulturellen Vielfalt sowie die Steuerung und die Koordination der Weltdekade der Vereinten Nationen "Bildung für nachhaltige Entwicklung, 2005 - 2014".
Siehe auch
- Portal:Vereinte Nationen
- Liste der Mitgliedstaaten der UNESCO
- Memory of the World
- Liste des Welterbes der Menschheit (Weltkultur- und Weltnaturerbe)
- International Programme for the Development of Communication (IPDC)
- Internationales Jahr der Kleinstkredite
- Biosphärenreservate
Weblinks
- [http://www.unesco.de Deutsche Unesco-Kommission]
- [http://www.unesco.at Österreichische UNESCO-Kommission]
- [http://www.unesco.ch Schweizerische UNESCO-Kommission]
- [http://www.unesco.org Internationale Homepage der UNESCO]
- [http://whc.unesco.org Das Welterbekomitee]
- [http://www.unesco.ch/unescokurier Zeitschrift UNESCO-Kurier]
Kategorie:UN-Sonderorganisation
Kategorie:UNESCO
ja:国際連合教育科学文化機関
ko:유네스코
simple:United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization
th:องค์การศึกษา วิทยาศาสตร์ และวัฒนธรรมแห่งสหประชาชาติ
zh-min-nan:Unesco
1987
Jahreswidmungen
- 1987 ist „Internationales Jahr zur Beschaffung von Unterkünften für Obdachlose“
- Das Braunkehlchen (lat. Saxicola rubetra) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- 1. Januar: Pierre Aubert wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Radio Moskau sendet in Russland die Neujahrsansprache des US-Präsidenten Ronald Reagan an das sowjetische Volk
- 16. Januar: Michel Camdessus, Frankreich, wird Direktor des IWF (Internationaler Währungsfond)
- 25. Januar: Bei der Bundestagswahl in Deutschland wird die Regierungskoalition aus CDU/CSU und FDP in ihrem Amt bestätigt
- 23. Februar: Die Supernova 1987A wird entdeckt. Sie ist die erste Supernova seit 1604, die mit bloßem Auge beobachtet werden kann
- 12. März: Der EuGH verurteilt die Bundesrepublik Deutschland das Inverkehrbringen von Bier, das in einem anderen EG-Mitgliedstaat rechtmäßig gebraut wurde, zuzulassen, auch wenn dieses nicht dem deutschen Reinheitsgebot entspricht. (EuGH, Rs. 178/84; Klage der EG-Kommission vom 6. Juli 1984)
- 23. März: Willy Brandt gibt seinen vorzeitigen Rücktritt als SPD-Parteivorsitzender bekannt
- 26. März: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Bosnien und Herzegowina sowie zwischen Deutschland und Kroatien
- 8. April: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Venezuela. In Kraft seit dem 2. März 1988
- 20. April: Antrag der Türkei auf EG-Mitgliedschaft (Europäischer Rat bestätigt diesen Antrag aber erst 1997)
- 4. Mai: Papst Johannes Paul II. weilt in Augsburg, besucht die Basilika St. Ulrich und Afra zum Gebet und nimmt die Benediktion des Priesterseminars vor
- 5. Mai: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Uruguay
- 21. Mai: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Kenia. In Kraft seit dem 29. Juni 1988
- 28. Mai: Mathias Rust landet am Tag der Grenzstreitkräfte mit einer Cessna auf dem Roten Platz in Moskau, daraufhin werden einige altgediente, hohe Militärs vorzeitig pensioniert und die Perestrojka auch in der Armee vorgetrieben
- 2. Juni: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Bulgarien
- 3. Juni: Erster Staatsbesuch von Erich Honecker, (DDR), in den Niederlanden
- 19. Juni: Bei einem Bombenanschlag der ETA auf ein Kaufhaus in Barcelona kommen 18 Menschen ums Leben
- 22. Juni: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Uruguay. In Kraft seit dem 8. Mai 1989
- 1. Juli: Die Einheitliche Europäische Akte zur Schaffung des Europäischen Binnenmarkts tritt in Kraft
- 14. Juli: Der Antrag von Marokko auf Beitritt zur EG wird abgelehnt
- 28. August: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Benin. In Kraft seit dem 13. Mai 1988
- 31. August: Dschibuti wird Mitglied in der UNESCO
- 3. September: Das erste Konzert der Musikgruppe Fugazi findet statt im Wilson Center, Washington, D.C. (USA)
- 3. September: Burundi. Militärputsch
- 6. Oktober: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Marokko. In Kraft seit dem 15. Januar 1990
- 11. Oktober: Barschel-Affäre erregt die deutsche Öffentlichkeit: Uwe Barschel wird in einem Hotel in Genf tot aufgefunden
- 15. Oktober: Burkina Faso. Blaise Compaoré wird Staats- und Regierungschef
- 17. Oktober: Die Cookinseln werden Mitglied in der UNESCO
- 20. Oktober: Aruba wird assoziiertes Mitglied in der UNESCO
- 24. Oktober: Kiribati wird Mitglied in der UNESCO
- 1. November: Afghanistan. Loja Dschirga verabschiedet die Verfassung der „Republik Afghanistan“ und wählt Generalsekretär Nadschibullah zum Staatspräsidenten
- 5. November: Spanien unterzeichnet den Atomwaffensperrvertrag
- 7. November: Tunesien. Zine El Abidine Ben Ali wird Staatspräsident
- 8. Dezember: Michail Gorbatschow und Ronald Reagan unterzeichnen den INF-Vertrag über den vollständigen Abbau aller nuklearen Mittelstreckenwaffen
- 8. Dezember: Bilaterales Umschuldungsabkommen zwischen Deutschland und Ägypten
- 8. Dezember: Beginn der ersten Intifada
- 11. Dezember: Ein Anschlag der ETA auf eine Kaserne der Guardia Civil in Saragossa fordert 11 Todesopfer
- 23. Dezember: Die Kinder des Drogerieketten-Besitzers Anton Schlecker werden entführt
- 31. Dezember: Robert Gabriel Mugabe wird zum Staatsoberhaupt in Simbabwe
- Mai: Der Privatsender Eureka TV beginnt den Sendebetrieb; aus ihm wird am 1. Januar 1989 ProSieben
- Backnang feiert das 750-jährige Jubiläum
Kultur
- 29. Januar: Uraufführung der Oper Habemeajaja von Boris Blacher an der Akademie der Künste in Berlin
- 22. Oktober: Uraufführung der Oper Nixon in China von John Adams an der Grand Opera an Houston, Texas
Katastrophen
- 6. März: Das Fährschiff Herald of Free Enterprise (Großbritannien) kentert vor dem Hafen von Zeebrugge. 188 Tote
- 10. März: Erdbeben der Stärke 7,0 in Kolumbien und Ecuador, über 1.000 Tote
- 9. Mai: Warschau, Polen. Eine gecharterte Verkehrsmaschine Iljuschin Il-62 der polnischen LOT, auf dem Weg nach New York, USA, stürzte kurz nach dem Start ab. 183 Menschen starben
- 7. Juli: In Herborn rast ein Tanklastzug in eine Eisdiele. Sechs Menschen sterben in den Flammen
- 16. August: Detroit, Michigan, USA. Eine McDonnell Douglas MD-80 der Northwest Airlines, auf dem Weg nach Phoenix stürzte kurz nach dem Start ab und kracht in eine belebte Straße. 156 Menschen starben, ein Kind wurde gerettet
- 15. November: Denver, Colorado, USA. Absturz einer Douglas DC-9 der Continental Airlines kurz nach dem Start wegen vereister Tragflächen. 28 von 82 Passagieren starben
- 28. November: Mauritius. Eine Boeing 747 der South African Airways, auf dem regulären Flug von Taiwan nach Südafrika, versuchte nach einem Feuerausbruch im Frachtraum eine Notlandung auf Mauritius. Dies missglückte und die Maschine stürzte ins Meer. Alle 160 Menschen an Bord starben
- 29. November: Burma. In einer Boeing 707 der Korean Air explodierte eine vorher an Bord gebrachte Bombe. Alle 115 Menschen an Bord starben
- 7. Dezember: Nähe Paso Robles, Kalifornien, USA.Eine BAe 146 der Pacific Southwest Airlines stürzte ab, nachdem ein ehemaliger Mitarbeiter der USAir seinen früheren Vorgesetzten an Bord erschossen hatte. Alle 43 Personen an Bord starben
- 20. Dezember: Nähe Mindoro, Philippinen. Beim Untergang der philippinischen Fähre Dona Paz nach einer Kollision mit dem Tanker „Vector“ sterben 4.375 Passagiere und Besatzungsmitglieder der „Dona Paz“ und 11 Besatzungsmitglieder der „Vector“. Es gibt insgesamt nur 26 Überlebende. Es handelt sich damit um das schwerste Schiffsunglück in Friedenszeiten
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1. Januar: Das Neujahrs-Skispringen in Garmisch-Partenkirchen gewinnt der Deutsche Andreas Bauer
- 7. März: Mike Tyson gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen James (Bonecrusher) Smith im Hilton Hotel, Las Vegas, Nevada, USA, durch Sieg nach Punkten
- 30. Mai: Mike Tyson gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Pinklon Thomas im Hilton Hotel, Las Vegas, Nevada, USA, durch K. o.
- 26. Juli bis 2. August: Deutschland (mit Steffi Graf und Claudia Kohde-Kilsch) gewinnt das Fed Cup-Finale gegen die USA (in Vancouver, Kanada)
- 1. August: Mike Tyson gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Tony Tucker im Hilton Hotel, Las Vegas, Nevada, USA, durch Sieg nach Punkten
- 16. Oktober: Mike Tyson gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Tyrell Biggs in der Convention Hall, Atlantic City, New Jersey, USA, durch technischen K. o.
- 2. Januar: Sören Halfar, deutscher Fußballspieler
- 13. Januar: Radosław Wojtaszek, polnischer Schachspieler
- 8. Februar: Carolina Kostner, italienische Eiskunstläuferin
- 11. Februar: Robert Fleßers, deutscher Fußballspieler
- 19. Februar: Martin Büchel, Fußballspieler
- 6. März: Hannah Taylor-Gordon, britische Filmschauspielerin
- 6. März: Kevin-Prince Boateng, deutscher Fußballspieler
- 12. März: Teymur Rəcəbov, aserbaidschanischer Schachgroßmeister
- 20. März: Nizamettin Çalışkan, türkischer Fußballspieler
- 31. März: Humpy Koneru, indische Schachspielerin
- 9. April: Jesse McCartney, US-amerikanischer Schauspieler und Musiker
- 11. April: Joss Stone, britische Soulsängerin
- 19. April: Maria Jurjewna Scharapowa, russische Profi-Tennisspielerin
- 4. Mai: Francesc Fabregas, spanischer Fußballspieler
- 3. Juni: Rafael Nadal, spanischer Tennisspieler
- 3. Juni: Lalaine Vergara-Paras, US-amerikanische Schauspielerin
- 4. Juni: Christiane Stenger, deutsche Gedächtnissportlerin
- 11. Juni: Gonzalo Castro, spanischer Fußballspieler
- 29. Juni: Marc-André Kruska, deutscher Fußballspieler
- 7. August: Sidney Crosby, kanadischer Eishockeyspieler
- 14. August: Rosalie Thomass, deutsche Schauspielerin
- 22. August: Dan Weekes-Hannah, neuseeländischer Schauspieler
- 5. September: Pierre Casiraghi, Tochter von Prinzessin Caroline von Hannover
- 6. September: Anna Anatoljewna Pawlowa, russische Turnerin und Olympiateilnehmerin
- 7. September: Evan Rachel Wood, US-amerikanische Schauspielerin
- 22. September: Tom Felton, britischer Schauspieler
- 26. September: Zlatko Junuzovic, österreichischer Profifußballspieler
- 28. September: Hilary Duff, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 24. Oktober: Anthony Vanden Borre, ist ein belgischer Fußballnationalspieler
- 25. Oktober: Fabian Hambüchen, deutscher Gerätturner
- 3. November: Gemma Ward, australisches Mannequin
- 13. November: Rina Thieleke, deutsche Eiskunstläuferin
- 7. Dezember: Angel Carter, Model
- 7. Dezember: Aaron Carter, Sänger
- 9. Dezember: Hikaru Nakamura, US-amerikanischer Schachgroßmeister
- 23. Dezember: Daniela Götz, Schwimmerin
- 31. Dezember: Jan Smit, niederländischer Sänger
- 5. Januar: Jesco von Puttkamer (Publizist), deutscher Politiker und Diplomat ( - 1919)
- 14. Januar: Douglas Sirk, erfolgreicher Bühnenregisseur und später Filmregisseur der UFA ( - 1897)
- 14. Januar: Johann Cramer, deutscher Politiker ( - 1905)
- 14. Januar: Rauli Somerjoki, finnischer Rockmusiker und Sänger ( - 1947)
- 17. Januar: Hugo Fregonese, ehemaliger Regisseur argentinischer Herkunft ( - 1908)
- 22. Januar: Fabio Metelli, Psychologe ( - 1907)
- 23. Januar: Elly Linden, deutsche Politikerin ( - 1895)
- 26. Januar: James Barnes, US-amerikanischer Komponist und Professor ( - 1949)
- 28. Januar: Grete Rehor, österreichische Politikerin ( - 1910)
- 30. Januar: Joe Lederer, österreichische Journalistin und Schriftstellerin ( - 1904)
- 31. Januar: Benno von Wiese, deutscher Germanist ( - 1903)
- 1. Februar: Christian Broda, österreichischer Politiker ( - 1919)
- 1. Februar: Gustav Knuth, deutscher Schauspieler ( - 1901)
- 2. Februar: Alistair MacLean, schottischer Schriftsteller ( - 1922)
- 2. Februar: Jakow Borissowitsch Estrin, russischer Schachspieler ( - 1923)
- 4. Februar: Liberace, US-amerikanischer Entertainer ( - 1919)
- 4. Februar: Carl Rogers, US-amerikanischer Psychologe und Jugend-Psychotherapeut ( - 1902)
- 9. Februar: Costante Girardengo, italienischer Radrennfahrer ( - 1893)
- 10. Februar: Anton Donhauser, deutscher Politiker ( - 1913)
- 10. Februar: Hans Rosenthal, deutscher TV-Showmaster ( - 1925)
- 12. Februar: Rudolf Henz, österreichischer Schriftsteller; Programmdirektor des österr. Rundfunks ( - 1897)
- 16. Februar: Alois Brems, katholischer Bischof von Eichstätt ( - 1906)
- 19. Februar: Kirsten Walther, dänische Schauspielerin ( - 1933)
- 20. Februar: Joseph Parecattil, Erzbischof von Ernakulam und Kardinal ( - 1912)
- 20. Februar: Adrian Cruft, britischer Komponist und Professor ( - 1921)
- 20. Februar: E. P. Jacobs, belgischer Zeichner von Comics. ( - 1904)
- 22. Februar: Hildegard Domizlaff, deutsche Bildhauerin, Holzschnitt- und Schmuckkünstlerin ( - 1898)
- 22. Februar: Andy Warhol, Begründer und der bedeutendste Künstler der Pop-Art ( - 1928)
- 23. Februar: José Afonso, portugiesischer Sänger und Komponisten ( - 1929)
- 28. Februar: Anny Ondra, deutsch-tschechische Schauspielerin ( - 1903)
- 28. Februar: Karl Emerich Krämer, deutscher Schriftsteller ( - 1918)
- 3. März: Danny Kaye, US-amerikanischer Schauspieler, Komiker und Sänger ( - 1913)
- 5. März: Josef Gregor, deutscher Volksliedpädagoge ( - 1903)
- 13. März: Bernhard Grzimek, Tierarzt, Tierfilmer, Autor und Herausgeber von Tierbüchern ( - 1909)
- 17. März: Georg Lammers, deutscher Leichtathlet ( - 1905)
- 18. März: Karl Heinz Robrahn, kath. Lyriker ( - 1913)
- 19. März: Louis-Victor de Broglie, französischer Physiker ( - 1892)
- 21. März: Jacob Taubes, Judaist, Religionssoziologe, Philosoph ( - 1923)
- 21. März: Robert Preston, US-amerikanischer Schauspieler ( - 1918)
- 26. März: Eugen Jochum, deutscher Dirigent ( - 1902)
- 26. März: Georg Muche, Maler, Graphiker, Bauhausstil ( - 1895)
- 27. März: Max Spangenberg, Mitglied des Politbüros des ZK der SED inn der DDR ( - 1907)
- 28. März: Maria Augusta von Trapp, US-amerikanische Sängerin und Schriftstellerin ( - 1905)
- 2. April: Buddy Rich, US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger ( - 1917)
- 4. April: C. L. Moore, Science Fiction und Fantasy Autorin ( - 1911)
- 10. April: Berta Drews, deutsche Schauspielerin ( - 1901)
- 11. April: Erskine Caldwell, US-amerikanischer Schriftsteller ( - 1903)
- 11. April: Primo Levi, italienischer Schriftsteller und Chemiker ( - 1919)
- 12. April: René Hardy, Mitglied der Résistance, vermutlich der Verräter von Jean Moulin ( - 1911)
- 13. April: Herbert Blumer, US-amerikanischer Soziologe ( - 1900)
- 14. April: Karl Höller, deutscher Komponist ( - 1907)
- 15. April: Lawrence Kohlberg, US-amerikanischer Psychologe und Professor ( - 1927)
- 17. April: Carlton Barrett, jamaikanischer Reggae-Schlagzeuger (The Wailers) ( - 1950)
- 19. April: Maxwell Taylor, General und Diplomat der Vereinigten Staaten ( - 1901)
- 21. April: Hermann Götz, deutscher Politiker ( - 1914)
- 21. April: Gustav Bergmann, österreichischer Wissenschaftstheoretiker ( - 1906)
- 27. April: Attila Hörbiger, österreichischer Schauspieler ( - 1896)
- 27. April: Walther Kauer, Schweizer Schriftsteller ( - 1935)
- 28. April: Emil Staiger, Professor der Germanistik an der Universität Zürich ( - 1908)
- 1. Mai: Walther G. Oschilewski, deutscher Publizist, Lyriker und Kulturhistoriker ( - 1904)
- 3. Mai: Dalida, Schlagersängerin und Schauspielerin ( - 1933)
- 4. Mai: Paul Butterfield, Musiker ( - 1942)
- 10. Mai: Hermann Glöckner, deutscher Maler ( - 1889)
- 14. Mai: Rita Hayworth, US-amerikanische Schauspielerin ( - 1918)
- 17. Mai: Georgi Iwanowitsch Petrow, russischer Ingenieur ( - 1912)
- 17. Mai: Gunnar Myrdal, schwedischer Ökonom ( - 1898)
- 18. Mai: Heðin Brú, Färöischer Schriftsteller ( - 1901)
- 19. Mai: James Tiptree, Jr, US-amerikanischer Science-Fiction-Schriftsteller ( - 1915)
- 21. Mai: Emmy Damerius-Koenen, Journalistin, Mitbegründerin des DFD ( - 1903)
- 24. Mai: Detlef Struve, deutscher Politiker ( - 1903)
- 24. Mai: Niklot Beste, Bischof in der ehemaligen DDR ( - 1901)
- 26. Mai: Norbert Kubat, Junger Berliner, der in Untersuchungshaft Selbstmord begann
- 29. Mai: Choudhary Charan Singh, Ministerpräsident Indiens ( - 1902)
- 1. Juni: Anthony de Mello, Jesuitenpriester und einer der bedeutendsten spirituellen Lehrer ( - 1931)
- 7. Juni: Clara Döhring, deutsche Politikerin und MdB ( - 1899)
- 12. Juni: Paul Janes, deutscher Fußballspieler ( - 1912)
- 13. Juni: Geraldine Page, US-amerikanische Schauspielerin ( - 1924)
- 19. Juni: Ian Donald, britischer Gynäkologe ( - 1910)
- 23. Juni: Adrienne Gessner, österreichische Schauspielerin ( - 1896)
- 26. Juni: Henk Badings, niederländischer Komponist und Professor ( - 1907)
- 1. Juli: Philip Charles Lithman, britischer Rockgitarrist ( - 1949)
- 4. Juli: Bengt Strömgren, ein Bruce-Medailliengewinner ( - 1908)
- 7. Juli: Hannelore Schroth, deutsche Schauspielerin ( - 1922)
- 9. Juli: Rudolf Lenz, Schauspieler in Heimatfilmen ( - 1920)
- 10. Juli: John Hammond, US-amerikanischer Plattenproduzent, Musiker und Musikkritiker ( - 1910)
- 17. Juli: Jörg Fauser, deutscher Schriftsteller und Journalist ( - 1944)
- 17. Juli: Howard McGhee, US-amerikanischer Jazz-Trompeter ( - 1918)
- 18. Juli: Gilberto Freyre, brasilianischer Soziologe und Anthropologe ( - 1900)
- 24. Juli: Eugen Kogon, deutscher Publizist, Soziologe und Politikwissenschaftler ( - 1903)
- 1. August: Pola Negri, polnische Schauspielerin und ein Star des Stummfilms ( - 1894)
- 3. August: Bruno Heusinger, zweiter Präsident des Bundesgerichtshofs ( - 1900)
- 9. August: Jutta Balk, Malerin, Mitbegründerin des städtischen Puppentheaters in Magdeburg ( - 1902)
- 10. August: Patrick Aloysius O'Boyle, Erzbischof von Washington und Kardinal ( - 1896)
- 11. August: Alexander Ziegler, Schauspieler, Publizist und Schriftsteller ( - 1944)
- 14. August: Vincent Persichetti, US-amerikanischer Komponist und Professor ( - 1915)
- 16. August: Arthur Grundmann, deutscher Politiker ( - 1920)
- 17. August: Clarence Brown, US-amerikanischer Filmregisseur ( - 1890)
- 17. August: Rudolf Heß, nationalsozialistischer Politiker ( - 1894)
- 17. August: Carlos Drummond de Andrade, brasilianischer Lyriker ( - 1902)
- 21. August: Imre Reiner, ungarischer Maler, Grafiker und Typograf ( - 1900)
- 23. August: Siegfried Borris, deutscher Komponist, Musikwissenschaftler und Musikpädagoge ( - 1906)
- 1. September: Gerhard Fieseler, Industrieller, Nationalsozialist, Flugzeugkonstrukteur, Kunst- und Jagdflieger ( - 1896)
- 2. September: William Borm, FDP-Politiker und DDR-Agent ( - 1895)
- 3. September: Morton Feldman, US-amerikanischer Komponist ( - 1926)
- 6. September: Richard Schneider, katholischer Geistlicher und im KZ Dachau inhaftiert ( - 1893)
- 8. September: Gordon M. Gollob, deutscher Jagdflieger und General der Jagdflieger ( - 1912)
- 8. September: Klaus Immelmann, deutscher Verhaltensbiologe ( - 1935)
- 9. September: Gunnar de Frumerie, schwedischer Pianist und Komponist ( - 1908)
- 11. September: Lorne Greene, kanadischer Schauspieler ( - 1915)
- 11. September: Peter Tosh, jamaikanischer Sänger ( - 1944)
- 13. September: Mervyn LeRoy, US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent ( - 1900)
- 18. September: Américo Tomás, Admiral, portugiesischer Staatspräsident (1958 bis 1974) ( - 1894)
- 19. September: Einar Gerhardsen, norwegischer sozialdemokratischer Politiker ( - 1897)
- 21. September: Jaco Pastorius, US-amerikanischer Jazzmusiker und Komponist ( - 1951)
- 23. September: Bob Fosse, US-amerikanischer Filmregisseur ( - 1927)
- 23. September: Maria Müller-Gögler, deutsche Schriftstellerin. ( - 1900)
- 25. September: Mary Astor, US-amerikanische Schauspielerin ( - 1906)
- 26. September: Herbert Tichy, Schriftsteller, Bergsteiger ( - 1912)
- 26. September: Ethel Catherwood, kanadische Leichathletin ( - 1908)
- 27. September: Jochen Steffen, Politiker ( - 1922)
- 28. September: Mario von Galli, Jesuit, theologischer Redaktor und Publizist ( - 1904)
- 29. September: Henry Ford II, Enkel von Henry Ford, Präsident der Ford Motor Company von 1945–1960 ( - 1917)
- 30. September: Alfred Bester, US-amerikanischer Science-Fiction-Autor ( - 1913)
- 3. Oktober: Kalervo Palsa, finnischer Maler des Expressionismus ( - 1947)
- 3. Oktober: Jean Anouilh, französischer Schriftsteller ( - 1910)
- 3. Oktober: Hans Gál, österreichischer Komponist ( - 1890)
- 9. Oktober: William Parry Murphy, US-amerikanischer Arzt, Nobelpreisträger ( - 1892)
- 9. Oktober: Eugen Steimle, Chef des SD in Stuttgart ( - 1909)
- 11. Oktober: Uwe Barschel, CDU-Politiker, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein ( - 1944)
- 11. Oktober: Fritz Rößler, deutscher Politiker ( - 1912)
- 12. Oktober: Martin Ness, deutscher Tischtennisspieler ( - 1942)
- 12. Oktober: Fahri Korutürk, türkischer Politiker und Admiral ( - 1903)
- 12. Oktober: Heinz Vollmar, deutscher Fußballspieler ( - 1936)
- 13. Oktober: Walter H. Brattain, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger. ( - 1902)
- 13. Oktober: Gisela Andersch, deutsche Malerin, Graphikerin und Collagekünstlerin ( - 1913)
- 14. Oktober: Otto Bertram, Luftwaffenoffizier im Dritten Reich und Bundeswehr ( - 1916)
- 15. Oktober: Thomas Sankara, charismatischer, linksgerichteter Politiker in Burkina Faso ( - 1949)
- 16. Oktober: Joseph Höffner, deutscher Kardinal ( - 1906)
- 19. Oktober: Igor Newerly, polnischer Schriftsteller und Pädagoge ( - 1903)
- 19. Oktober: Jacqueline du Pré, englische Cellistin ( - 1945)
- 19. Oktober: Hermann Lang, deutscher Rennfahrer ( - 1909)
- 20. Oktober: Andrei Nikolajewitsch Kolmogorow, russischer Mathematiker ( - 1903)
- 23. Oktober: Diether Ritzert, Maler und Graphiker ( - 1927)
- 23. Oktober: Karlfranz Schmidt-Wittmack, deutscher Politiker, MdB ( - 1914)
- 28. Oktober: André Masson, französischer Maler ( - 1896)
- 29. Oktober: Jakob Bräckle, deutscher Maler ( - 1897)
- 29. Oktober: Woody Herman, US-amerikanischer Jazzmusiker, Klarinettist und Bandleader ( - 1913)
- 30. Oktober: Joseph Campbell, US-amerikanischer Professor und Autor ( - 1904)
- 4. November: Paulin Soumanou Vieyra, Pionier des afrikanischen Kinos ( - 1925)
- 6. November: Sydney Morris Cockerell, britischer Buchbinder, Buchrestaurator und Papierdesigner ( - 1906)
- 6. November: Jean Rivier, französischer Komponist ( - 1896)
- 10. November: Seyni Kountché, ehemaliger Präsident von Niger ( - 1931)
- 12. November: Maria Felchlin, erste praktizierende Ärztin des Kantons Solothurn ( - 1899)
- 12. November: Cornelis Vreeswijk, holländisch-schwedischer Troubadur, Komponist und Dichter ( - 1937)
- 18. November: Jacques Anquetil, französischer Radrennfahrer ( - 1934)
- 19. November: Wilhelm Käber, Politiker Landesminister ( -
1990
Jahreswidmungen
- 1990 ist „Internationales Jahr der Literatur“
- Der Pirol (Oriolus oriolus) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Die Buche (Fagus sylvatica) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Die Pyramiden-Hundswurz (< | | |