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Attersee (See)

Attersee (See)

Der Attersee (auch Kammersee) in Oberösterreich ist das größte Binnengewässer Österreichs. Er ist ein fischreicher See und beliebtes Tauchrevier. Durch sein riesiges Volumen von ca. 4 Mrd. m³, ist er eigentlich weit größer, als die zB flächenmäßig größeren Seen: Chiemsee oder Starnberger See. Der Name Attersee kommt aus dem Illyrischen vom Wort Ata oder Ada, was Wasser bedeutet. Im Südwesten erhebt sich der Schafberg (1783 m), im Südosten das Höllengebirge (1862 m). Im Südwesten des Sees mündet als größter Zufluss die Seeache (aus dem Mondsee). Abfluss ist die Ager bei Kammer. An den Ufern Reste jungsteinzeitlicher Pfahlbauten und Bronzefunde (Mondseekultur). Schiffsverkehr, wichtiges Fremdenverkehrsgebiet. Bei Litzlberg gibt es ein kleines Inselschloss. Gustav Klimt war dort gerne Sommergast. Fischbestand: Hecht, See- Bach- u. Regenbogenforelle, Seesaibling, Reinanke, Aal, Karpfen, Aalrutte, Barsch und Weißfische.

Historisches

Im August 1870 wurden am Nordende des Sees bei Seewalchen Überreste von Pfahlbauten gefunden. Die Pfahlbauten stammen aus der Zeit 2000 bis 1000 vor Christus.

Weblinks


- [http://www.attersee.at Tourismus Information]
- [http://www.atterseeschiffahrt.at/ Attersee Schifffahrt] Kategorie:Salzkammergutsee Kategorie:Tauchgebiet

Oberösterreich

Oberösterreich (alter Name: Erzherzogtum Österreich ob der Enns) ist eines der neun Österreichischen Länder. Es grenzt an Deutschland, Tschechien und an die österreichischen Bundesländer Niederösterreich, Steiermark und Salzburg. Mit einer Fläche von 11.980 km² und 1,3 Millionen Einwohnern ist Oberösterreich das viertgrößte Bundesland Österreichs (Vergleich: Wien und Niederösterreich haben mehr Einwohner; Steiermark, Tirol und Niederösterreich eine größere Fläche). Im Mühlviertel wohnen einige 100 Sinti, die dort schon seit dem Mittelalter anzutreffen sind. Die wenigsten bekennen sich zu ihrer Volksgruppe.

Geschichte

Das Geburtsjahr von Oberoesterreich König Otokar II, der sein Stammland Böhmen zu einer Höhe emporhob wie kein Herrscher vor ihm, wollte auch in Österreich und Steiermark seine Dynastie gründen und in den Alpenländern seine Macht ebenso gipfeln lassen als in Böhmen. Auch unserem Lande ob der Enns wendete er seine volle Aufmerksamkeit zu und trennte den früher zur Steiermark gehörigen Landstrich von dieser ab, gestaltete das ganze Gebiet zum „Fürstenthum ob der Enns“ aus. Der verlässliche Geschichtsforscher Julius Strnadt bezeichnet mit historischer Wahrscheinlichkeit das Jahr 1260 als Geburtsjahr des Landes ob der Enns. Im Jahre 1264 erscheint der Name Austria superior „Oberösterreich“ oder supra anasum – „Ob der Enns“ urkundlich und Konrad von Sumerau erscheint als „Landrichter der Provinz Oberösterreich“ Seit 1490 erlangte es als Teilfürstentum 'Österreich ob der Enns' eine gewisse Selbstständigkeit. Seit dieser Zeit hielten die oberösterreichischen Stände eigene Landtage in Linz. Neben Herren, Rittern und Prälaten spielten dabei auch die landesfürstlichen Städte eine wichtige Rolle. Seit 1530 öffnete sich das Land der Reformation; 30 Jahre späte waren die Oberösterreicher mehrheitlich evangelisch. Bei der habsburgischen Länderteilung von 1564 fiel Oberösterreich zusammen mit Niederösterreich und den böhmischen Ländern an Kaiser Maximilian II. Nach 1600 setzte unter Kaiser Rudolf II. und seinem Nachfolger Matthias die Gegenreformation ein. Deshalb gingen die oberösterreichen Stände 1619 ein Bündnis mit den böhmischen Ländern ein. Die Aufständischen wurden durch die Truppen des bayerischen Kurfürsten Maximilian im Auftrag Kaiser Ferdinands II. 1620 besiegt. Für einige Jahre kam Oberösterreich unter bayerische Besatzung. Der evangelische Adel musste konvertieren oder das Land verlassen. 1779 kam das Innviertel von Bayern zu Oberösterreich. Während der Napoleonischen Kriege war Oberösterreich mehrfach besetzt. Das Salzburger Land wurde von 1814 bis 1854 von der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz aus verwaltet. 1918 wurde der offizielle Landesname Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 erfolgte die Umbenennung zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs als österreichisches Bundesland.

Verwaltung

Oberösterreich wird traditionell in vier Viertel eingeteilt, das Hausruckviertel, das Innviertel, das Mühlviertel und das Traunviertel. Heutzutage ist es üblich, den Bereich zwischen den Städten Linz, Eferding, Wels, Steyr und Enns als Zentralraum zu bezeichnen. Außerdem erfolgt eine Trennung des Traunviertel in Salzkammergut und die Region Pyhrn-Eisenwurzen. Nach der heutigen Verwaltungseinteilung gliedert sich das Bundesland in 3 Statutarstädte und 15 politische Bezirke.

Statutarstädte


- Linz
- Steyr
- Wels

Bezirke


- Braunau am Inn
- Eferding
- Freistadt
- Gmunden
- Grieskirchen
- Kirchdorf an der Krems
- Linz-Land
- Perg
- Ried im Innkreis
- Rohrbach
- Schärding
- Steyr-Land
- Urfahr-Umgebung
- Vöcklabruck
- Wels-Land Siehe auch: Gemeinden in Oberösterreich

Wichtige Städte in Oberösterreich

Linz (Landeshauptstadt), Wels, Steyr, Leonding, Vöcklabruck, Gmunden, Hallstatt, Braunau am Inn, Ried im Innkreis, Enns, Bad Ischl, Traun, Schärding, Ansfelden, Marchtrenk; Siehe auch: Schulen in Oberösterreich Siehe auch: Landeshymne

Bevölkerung

Geologie

Nördlich des Donautales befindet sich die Böhmische Masse (auch Böhmisches Massiv), die geologisch älteste Landschaft Österreichs. Hier dominieren Granite und Gneise. Nach Süden hin überwiegt der Kalk, etwa im Dachstein/Hallstätterkalk. Dieser, in der Trias entstandene Kalk, ist reich an Fossilien. Besondere Fundorte für Ammoniten sind die Berge um Gosau, westlich des Dachsteines (östlichster Nordalpengletscher) gelegen.

Topografie

Gebirge

Dachsteinmassiv, Höllengebirge, Sengsengebirge, Totes Gebirge

Seen

Praktisch alle der großen oberösterreichischen Seen liegen im Salzkammergut, so etwa Almsee, Attersee, die Gosauseen, Hallstätter See, Irrsee, Langbathsee, Mondsee, Offensee, Traunsee und Wolfgangsee

Flüsse

Alm, Donau, Enns, Inn, Krems, Große Mühl, Kleine Mühl, Naarn, Steyr, Traun, Aist, Antiesen

Weblinks


- [http://www.ooe.gv.at/ Oberösterreichische Landesregierung]
- [http://www.meinereise.at/rioliste.cfm?bundesland=3 Gemeinden in Oberösterreich] Detailinformationen zu allen Gemeinden in Oberösterreich

Siehe auch


- Portal:Oberösterreich Kategorie:Österreich ! Kategorie:Bundesland in Österreich als:Oberösterreich

Chiemsee

Der Chiemsee, auch „bayerisches Meer“ genannt, ist der größte See in Bayern (gemessen am Wasservolumen liegt er nach dem Starnberger See auf Rang zwei). Er entstand wie viele andere Voralpenseen am Ende der letzten Eiszeit vor ca. 10.000 Jahren als Ausschürfung eines Gletschers. Seine Wasserfläche war ursprünglich fast dreimal so groß wie heute. Die Zuflüsse Tiroler Achen und Prien spülen jedoch Sand und Geröll in den See, so dass er langsam verlandet. Innerhalb von 100 Jahren verringert sich die Wasserfläche um ca. 200 ha. Vor 100 Jahren wurde der Wasserspiegel um zirka 1,00 m abgesenkt. Dadurch wurden große Stellen trocken gelegt.

See und Umgebung

Der größte Zufluss des Sees ist die Tiroler Achen, der größte Abfluss die Alz. Die Landschaft um den Chiemsee, der Chiemgau, ist eines der beliebtesten Erholungsgebiete Bayerns. Bekannt ist der See vor allem durch zwei seiner drei Inseln:
- Fraueninsel: Insel mit einem Nonnenkloster.
- Herreninsel: Ein Landschaftpark mit dem Alten Schloss (einem ehemaligen Kloster), sowie dem Neuen Schloss Herrenchiemsee des "Märchenkönigs" Ludwig II., das dem Schloss von Versailles nachempfunden ist.
- Die dritte Insel - die Krautinsel - ist unbewohnt. Während diese drei Inseln die Gemeinde Chiemsee bilden und damit zum Landkreis Rosenheim gehören, bildet der See (Wasserfläche) mit einigen Schwemmlandinseln im Mündungsdelta der Tiroler Achen ein gemeindefreies Gebiet des Landkreises Traunstein. Der Chiemsee gliedert sich in den größeren, offenen Weitsee im Nordosten sowie in den Inselsee im Südwesten. Landkreises Traunstein Der landschaftliche Reiz des Chiemsees entsteht durch die unmittelbare Nähe der Chiemgauer Berge (Hochfelln, Hochgern, Kampenwand). Der See steht unter dem Schutz der internationalen Ramsar-Konvention.

Aussprache

"Chiemsee" wird ausschließlich mit einem K-Laut zu Beginn gesprochen.

Kultur

Der Chiemsee hat als reizvolles Motiv zahlreiche Maler inspiriert, weshalb es unzählige Werke in der Malerei gibt, die den Chiemsee und dessen Inseln, aber auch die nähere Umgebung des Chiemgaus thematisieren. Um den Priener Maler Paulus hat sich ein Zirkel von Malern gebildet, die gemeinhin als "Chiemseemaler" bezeichnet werden. Paulus hat seine Bilder nach seinem Tod, der Gemeinde hinterlassen, die eine ständige Ausstellung seiner Werke veranlasst hat.

Literatur


- Michael Lohmann: Chiemsee-Naturführer.

Siehe auch


- Liste der Seen in Deutschland
- Chiemsee-Bahn

Weblinks


- http://www.Chiemsee.de
- [http://www.bayern.de/wwa-ts/projekte/verlandung-chiemsee.htm Seite des Wasserwirtschaftsamtes zur Verlandung des Chiemsees]
- [http://www.chiemsee.bayern-online.de/ Chiemsee.Bayern-online.de] Kategorie:See in Bayern Kategorie:Gewässer im Chiemgau Kategorie:Rosenheim (Landkreis) Kategorie:Traunstein ja:キームゼー湖

Starnberger See

Der Starnberger See liegt südwestlich von München im Freistaat Bayern und ist auf Grund seiner sehr großen Durchschnittstiefe der wasserreichste See Deutschlands, wenn man vom Bodensee (der ein Drei-Länder-See ist) einmal absieht. Vor dem westlichen Ufer, südlich von Possenhofen liegt eine kleine Insel, die Roseninsel. Ursprünglich hieß der See Würmsee nach dem Fluss Würm, der bei Starnberg den einzigen Abfluss des Sees bildet. Seit 1965 heißt er offiziell Starnberger See. Bekannt geworden ist der See auch durch den tragischen Tod König Ludwigs II. 1886 in Berg. Daran erinnern noch heute die Votivkapelle und ein Holzkreuz im See.

Geomorphologie

Der See wurde während der Eiszeiten durch den Isar-Loisach-Gletscher ausgeschoben, während der letzten, der Würmeiszeit, reichte der Gletscher nur noch bis an das Südende des Sees, so dass er nicht wieder verfüllt wurde. Nach Ende der letzten Eiszeit formte das ablaufende Schmelzwasser das Würmtal. Auf den umgebenden Seiten- und Endmoränen liegen zahlreiche gute Aussichtspunkte wie die Ilkahöhe in Tutzing oder der Bismarckturm bei Assenhausen.

Hydrogeologie

Auf Grund seiner Größe kühlt der See nur langsam ab und erwärmt sich ebenso langsam, daher durchmischt er sich wie der Bodensee nur einmal jährlich im Frühjahr, man bezeichnet solche Seentypen als monomiktisch. Er verfügt über keinen alpinen Zufluss, was angesichts seiner geographischen Lage erstaunlich ist, aber durch die Höhenlage zu erklären ist,und speist sich lediglich aus mehreren eher kleineren oberflächlichen Fließgewässern und wenigen unterirdischen Quellen. Die größten Wassermengen erhält der Starnberger See über die Ostersee-Ach im Süden, in die 500 m vor der Mündung noch der Bodenbach fließt. 500 m weiter östlich mündet der Singerbach. Im Norden münden der Georgenbach (Maisinger Bach, 450 westlich des Würm-Abflusses) und der Lüßbach (170 östlich des Würm-Abflusses) ein. Am Westufer ist der Rötlbach (südlich von Tutzing, in den Karpfenwinkel mündend) der bedeutendste Zufluss. Weitere Zuflüsse im Westen sind Starzenbach (bei Pöcking), Martelsgraben (Kalkgraben) in Tutzing, und Seeseitenbach (1500 m nördlich von Seeshaupt). Im Osten münden Grenzgraben (bei Ambach), sowie Eichgraben und Straßgraben weiter südlich. Weiter unbedeutende Zuflüsse sind meist unbenannt. Wegen der unbedeutenden Zuflüsse dauert es rund 21 Jahre, bis der See sein Wasser einmal komplett austauscht, auch zeigt er mit seinem kleinen Einzugsgebiet von rund 315 km² nur geringfügige Seespiegelschwankungen. Während die starken alpinen Zuflüsse zum Beispiel am benachbarten Ammersee oder am Chiemsee den Wasserspiegel um bis zu drei Meter schwanken lassen, liegt die Schwankung am Starnberger See mit maximal 1,3 Metern deutlich niedriger. Der höchste bisher gemessene Seespiegel trat im Juni 1965 auf. An Pfingsten 1999 ließ ein mehrtägiger Dauerregen mit einem Tagesniederschlag, wie er statistisch seltener als ein Mal in hundert Jahren erscheint, den Pegel in nur 36 Stunden um 40 Zentimeter steigen, dabei wurden rund 14 Millionen Kubikmeter Wasser gespeichert. Der See ist als „ungeregelter Speicher“ in der Lage, große Wassermassen zurückzuhalten und bewahrt so die Würmtalgemeinden vor extremem Hochwasser. Der langsame Wasseraustausch des derzeit mesotrophen Sees macht ihn andererseits besonders anfällig für Belastungen. Seit den 1960er Jahren werden die Abwässer der Anliegergemeinden über Ringkanäle vom See ferngehalten, so dass sich die Nährstoffbelastung und die Wasserqualität im Langzeittrend deutlich verbessert hat. Heute ist der See einer der fünf saubersten größeren Seen in Bayern, er weist eine hohe Transparenz und geringe Algenentwicklung auf.

Klima

Unwettervorhersagen treffen bei diesem See wegen seiner besonderen Lage oft nicht zu.

Fischerei

So alt wie die Siedlungsgeschichte des Seegebietes, etwa 30.000 Jahre, ist auch die Geschichte der Fischerei am und im Starnberger See. Bei einer der ältesten Siedlungsstätten der Gegend, auf der Roseninsel, wurde bei archäologischen Grabungen ein bronzener Angelhaken entdeckt. Ebenfalls bei der Roseninsel barg man 1989 einen Einbaum aus dem 8. oder 9. Jahrhundert v. Christus. Angeln und Fischen mit Netz sowohl als Sport wie zum Nahrungserwerb werden am Starnberger See privat wie gewerblich bis heute betrieben. Die besten Fischfanggründe liegen um die unterseeischen Erhebungen und Berge. Die meisten ansässigen Fischer verbindet eine lange Familientradition mit ihrem Beruf. Sie wohnen häufig noch in den historischen Höfen entlang des Ufers, die in manchen Fällen die überlieferten Zunftzeichen mit dem Jahr der Aufnahme in die Zunft tragen. Zunft Während die früheren Siedler nach Bedarf frei fischen konnten, ließen die bajuwarischen Adelshäuser ab etwa 1.000 n. Chr. die Fischerei durch Leibeigene gegen Abgaben betreiben. Später traten die bayrischen Herzöge die Fischrechte an Landherren oder Klöster ab. Die Fische der bayrischen Seen waren in den besseren Häusern neben Wild die bevorzugte Speise. Am wenigsten hatten die Fischer selbst von diesem System, in dem sie ihre harte und manchmal gefährliche Arbeit nicht immer gut ernährte. Gängig war die Unterteilung der Fische in „edle“, „geringere“ und „letztes Fischwerk“. Renke, Seeforelle und Seesaibling galten als edlere Arten, Brachse, Hecht, Karpfen, Rutte und Waller als geringere. Renken und Hechte wurden lange Zeit als „Brotfische“ des Sees geschätzt, wegen ihres häufigen Vorkommens waren sie ein verbreitetes Hauptnahrungsmittel. Der Bestand an Hechten wurde gegen Ende des 18. Jahrhunderts durch eine Hechtpest derart dezimiert, dass er sich bis heute nicht regenerieren konnte. Saiblinge waren als besondere Delikatesse derart begehrt, dass Fangbücher eingeführt wurden.
- Siehe auch: Liste der Seen in Deutschland

Weblinks


- [http://www.wasserwirtschaftsamt-muenchen.de/app/empfehlen?frameaction=starnberger_see&path=datensteckbriefe/seesteck&null&flash=7 Seenportrait Starnberger See] Wasserwirtschaftsamt München
- [http://www.bayerische-seenschifffahrt.de Bayerische Seenschifffahrt]
- [http://www.5sli.de/starnberger-see Fünf-Seen-Land] Informationsplattform
- [http://www.ferienwohnung-starnberger-see.de/ausfluege/sehenswuerdigkeiten-starnberger-see-dampfer.htm Sehenswürdigkeiten am Starnberger See] Liste der Seen in Deutschland Liste der Seen in Deutschland Liste der Seen in Deutschland] Kategorie:See in Deutschland Kategorie:See in Bayern Kategorie:Tauchgebiet Kategorie:Starnberg

Gustav Klimt

Gustav Klimt (
- 14. Juli 1862 Baumgarten bei Wien; † 6. Februar 1918 Wien-Neubau) war ein österreichischer Maler und einer der berühmtesten Vertreter des Wiener Jugendstils. Zwischen 1876 und 1882 studierte er an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Ferdinand Laufenberger. 1879 arbeitete er bei Hans Makart. 1883-1892 bildete er mit seinem Bruder Ernst und Franz Matsch die Maler-Compagnie, die unter anderem die Lünettenfresken im Kunsthistorischen Museum und die Innendekoration des Burgtheaters produzierte. Nach den vom zeitgenössischen Publikum heftig abgelehnten Entwürfen für die Deckenfresken der Universität Wien kam es zum Bruch mit Matsch. 1897 gehörte er zu den Gründern der Wiener Secession und war von 1897 bis 1899 deren erster Präsident. 1902 schuf er den Beethovenfries für den linken Seitensaal des Secessionsgebäudes (mit Beethovenstatue Klingers); 1905 trat er mit einer Gruppe anderer Künstler, unter anderem Carl Moll, aus der Secession aus. 1907 fand sein erster Kontakt mit Egon Schiele statt. 1909-1911 unternahm er eine Reise nach Paris und nahm an der IX. Biennale von Venedig teil. Darüber hinaus kam es 1916 zu einer Teilnahme an der Ausstellung des "Bundes Österreichischer Künstler" in Berlin mit Schiele und Kokoschka. Eine enge Freundschaft verband Klimt mit den Gründern der Wiener Werkstätte Josef Hoffmann und Koloman Moser. Klimt war nie verheiratet, hatte aber zu mehreren Frauen erotische Beziehungen, darunter Alma Mahler-Werfel und Emilie Louise Flöge. Am 6. Februar 1918 starb Gustav Klimt infolge eines Gehirnschlages. Sein Grab befindet sich auf dem Hietzinger Friedhof. Besonders in der deutschsprachigen Kunstkritik der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts wurde Klimts Werk teilweise völlig ignoriert, teils als reine Dekorationsmalerei abgetan. Erst später erkannte man seine statische Flächenhaftigkeit als richtungsweisend für die Entwicklung der modernen Malerei (Kubismus, abstrakte Malerei). Die Goldhintergründe auf Klimts Bildern erinnern an den japanischen Maler des 17. Jahrhunderts Ogata Korin.

Berühmte Gemälde


- "Judith I", 1901
- "Beethoven-Fries", 1902
- "Adele Bloch-Bauer I", 1903
- "Der Kuss", 1907, Österreichische Galerie im Schloss Belvedere
- "Salome (Judit II)", 1909
- "Oberösterreichisches Bauernhaus", 1911, Österreichische Galerie im Schloss Belvedere
- "Landhaus am Attersee", 1914
- "Kirche in Unterach am Attersee", 1916

Literatur

Gilles Néret: Gustav Klimt 1862-1918, Köln 1992 (Benedikt Taschen Verlag)

Weblinks


-
- [http://www.adele.at/ Causa Bloch-Bauer]
- [http://www.klimt.at/ Gustav Klimt Verein]   Gustav Klimt - Letztes Atelier
- [http://www.expo-klimt.com/ Expo Klimt]
- [http://www.artofklimt.com/ Art of Klimt]
- Klimt, Gustav Klimt, Gustav Klimt, Gustav Klimt, Gustav Klimt, Gustav ja:グスタフ・クリムト

Seeforelle

Die Seeforelle (Salmo trutta lacustris) ist ein Fisch aus der Familie der Forellenfische. Genetisch ist sie dieselbe Fischart wie die Meerforelle und die Bachforelle. Die Seeforelle ist auch unter den Namen Blauforelle, Goldlachs und Grundforelle bekannt.

Aussehen

Der Rücken ist blaugrau bis grünlichgrau, der Bauch hellgrau bis weiß und die Flanken erscheinen silbrig mit vielen unregelmäßig geformten, manchmal x-förmig ausgebildetenschwarzen Flecken. Äußerlich kann man sie von der Bachforelle an ihren fehlenden roten Punkten erkennen. Zur Laichzeit bilden die männlichen Seeforellen (Milchner), wie alle anderen Forellenarten auch, den charakteristischen Laichhaken aus.

Grösse

Eine Seeforelle ist zwischen 40-80 cm lang. Der grösste der gefangen wurde war 113 cm lang.

Gewicht

Die Seeforelle wiegt zwischen 0,8-5,0 Kg. Der schwerste der gefangen wurde wog 15,6 Kg.

Lebensraum und Verhalten

Lebend in Süßwasserseen wird sie bis maximal 140 cm groß und ernährt sich von Insekten und kleinen Fischen. Verbreitet ist die Seeforelle in Skandinavien, Russland, Großbritannien, Irland und in den Alpen. Die Seeforelle wir meist mit zwei bis drei Jahren laichreif. Zum Laichen steigen die Seeforellen in die Zuflüsse der Seen auf, Laichzeit ist von September bis Oktober. Ist dort ein guter Laichplatz gefunden worden, so beginnt das männliche Tier (Milchner) in der Seitenlage mit Schwanzschlägen eine 15 bis 30 cm tiefe Grube zu erzeugen. Der weibliche Fisch (Rogner) gibt nun die Eier (Rogen) in die Grube, der männliche Fisch besamt gleichzeitig. Daraufhin deckt der weibliche Fisch die Grube mit dem Laich wieder zu. Dieses Verhalten wiederholt sich in den folgenden Tagen mit wechselnden Partner dann mehrmals, bis alle Eier abgelegt sind. Die Jungfische wandern dann im Laufe von ein bis zwei Jahren in die Seen zurück. In ihrer Jugend ernähren sich die Seeforellen von Kleintieren und Anflugnahrung, beim Übergang zur Geschlechtsreife dann ausschließlich von Fischen selbst der eigenen Art (Kannibalismus).

Weblinks


- [http://www.pivi.de/_php/adodb/browse.php?Artname=Seeforelle Weitere Infos zur Seeforelle] Kategorie: Lachsartige

Bachforelle

Die Bachforelle (Salmo trutta forma fario) ist ein zu den Salmoniden zählender Raubfisch. Sie wird auch Flussforelle, Bergforelle, Steinforelle oder Fario genannt. Wegen starken Besatz in der Vergangenheit mit der aus Amerika stammenden Regenbogenforelle, die zudem weniger Ansprüche an die Wasserqualität stellt, ist die Bachforelle stark bedroht. Zum Erhalt der heimatlichen Fischarten ist der Besatz mit fremden Arten seit einigen Jahren schon verboten. Die Bachforelle ist ein hervorragender Speisefisch. Kategorie:Lachsartige

Weblinks


- [http://www.pivi.de/_php/adodb/browse.php?Artname=Bachforelle Weitere Infos zur Bachforelle] Kategorie:Lachsartige

Seesaibling

Der Seesaibling (Salvelinus alpinus) gehört zur Gattung der Saiblinge (Salvelinus). Je nach Lebensraum besitzt der Seesaibling eine unterschiedliche Färbung, ist aber am weißen Vorderrand von Bauchflossen und Afterflosse sowie an der größeren Maulspalte leicht von den Forellen zu unterscheiden. Zur Laichzeit im Herbst färbt sich vor allem bei den Rognern der sonst weißliche Bauch und die bauchseitigen Flossen rot. Der Seesaibling hält sich gern in tiefen Gewässern auf und ernährt sich neben Larven und Insekten auch von Plankton, zweischaligen Muscheln sowie von Fischen wie Elritzen, mit welchen er den Lebensraum teilt. Unabhängig von der erreichten Körpergröße gilt der Seesaibling als langlebig. Unter Sonderbedingungen entstehen Zwergwuchsformen, deren Bestände durch eine hohe Individuenzahl charakterisiert sind.

Literatur

Rinnerthaler M., H. Gassner, R.A. Patzner & A. Jagsch, 2004: An arctic charr (Salvelinus alpinus salvelinus) population in a prealpine lake (Mondsee, Austria) undergoing reoligotrophication. Limnology (in Druck)

Weblinks


- [http://www.pivi.de/_php/adodb/browse.php?Artname=Seesaibling Weitere Infos zum Seesaibling] Kategorie:Lachsartige

Reinanke

Die Reinanke oder Renke gehört zur Familie der Renken (Coregonus) und ist verwandt mit den Salmoniden, daher hat sie eine Fettflosse.

Körperbau

Sie hat einen langgestreckten und oft seitlich zusammengedrückten Körper mit tief eingeschnittener Schwanzflosse und kleiner Mundspalte. Sie ist silbern glänzend und hat keine auffallenden Färbungen bzw. Muster. Außerdem hat sie relativ große Schuppen.

Lebensweise

Dieser sauerstoffbedürftige Kaltwasserfisch lebt in kalten, tiefen und kühlen Seen. Er ist ein Schwarmfisch.

Nahrung

Die Renke frisst vor allem kleine Wassertiere am Boden oder Kleintiere in der Freiwasserzone (=Plankton)

Fortpflanzung

Die Laichzeit beginnt meist im Spätherbst. Die Eier werden im tiefen Wasser über Kies oder Sand abgelegt, wo sie einfach zu Boden sinken, oder aber in Ufernähe, wo sie an Wasserpflanzen halten. Alle Arten haben eine lange Entwicklungsdauer der Eier, die über 1000 Tage hält.

Europäischer Aal

Der Europäische Aal (Anguilla anguilla) ist eine Art der Flussaale und in ganz Europa, Kleinasien und Nordafrika beheimatet. Er hat einen schlangenförmigen, langgestreckten, drehrunden Körper. Die Rücken-, Schwanz- und Afterflosse bilden einen durchgängigen Flossensaum. In der dicken Haut sind sehr kleine Rundschuppen eingebettet. Der europäische Aal hat ein oberständiges Maul, das heißt der Unterkiefer ist etwas länger als der Oberkiefer. Die Färbung auf der Oberseite kann zwischen schwarz und dunkelgrün schwanken, wohingegen die Unterseite von gelb (junger, sog. Gelbaal) bis weiß (erwachsener, sog. Blankaal) variieren kann. Erwachsene Weibchen können bis zu 150 cm lang und 6 kg schwer werden, Männchen erreichen nur 60 cm Länge. Solche Größen werden aber bloß extrem selten erreicht, und schon ein Weibchen von einem Meter Länge ist ausgesprochen groß. Vom Amerikanischen Aal ist der Europäische Aal äußerlich kaum zu unterscheiden.

Lebenszyklus und Fortpflanzung

Der Aal ist ein so genannter katadromer Wanderfisch; das heißt, er wandert zum Laichen von den Flüssen und Bächen hinab ins Meer. Aale schlüpfen im Atlantik, in der Sargassosee. Die halb entwickelten Aale werden im so genannten Weidenblattstadium (Leptocephalus-Larve), das etwa 3 Jahre dauert, vom Golfstrom in den nördlichen Atlantik getragen. Golfstrom In dieser Alterstufe spricht man von Glasaalen, diese sind etwa 7 cm lang. Von den europäischen Küsten gelangen sie flussaufwärts in die Binnengewässer des Landesinneren. Dort wachsen sie die nächsten Jahre zur vollen Größe heran. Weibliche Tiere werden mit 12 bis 15 Jahren geschlechtsreif, männliche bereits in einem Alter von sechs bis neun Jahren. Zum Ablaichen wandern die Tiere nun aus den Gewässern des Landesinneren über die Flüsse dahin zurück, wo sie geschlüpft waren: in die Sargassosee. Dabei werden teilweise Strecken von über 5000 Kilometern zurückgelegt. Während der letzten Zeit in den Binnengewässern und auf dem Weg zurück zum Meer verändern sich die Körpermerkmale der Tiere: Sie verlieren ihre ursprüngliche Färbung und werden stattdessen silbrig-grau, der After zieht sich ein und die Augen erweitern sich. Dieser Umwandlungsprozess dauert ca. 4 Wochen. In dieser Zeit ist die Nahrungsaufnahme stark eingeschränkt und der Aal hält sich verborgen. Ab diesem Zeitpunkt werden sie Blankaale genannt. Das Umfärben ist vermutlich eine Anpassung an die Gegebenheiten des offenen Meeres - dort ist ein silbrig-glänzender Unterbauch weniger auffällig als ein gelber. Auch die Augen der Tiere vergrößern sich, eine weitere Anpassung an die Gegebenheiten des Meeres. Die auffallendste Veränderung betrifft jedoch die Nahrungsaufnahme: Die Tiere stellen diese nämlich vollständig ein, und bleiben während der Wanderung auf die angefressenen Fettreserven angewiesen: Der Verdauungstrakt verkümmert und der After bildet sich zurück. In der Sargassosee laichen die Tiere ab und sterben. Die Erforschung der Fortpflanzung und Wanderungen des Aales beschäftigt Naturwissenschaftler seit dem Altertum, siehe hierzu den speziellen Artikel Erforschungsgeschichte des Aals

Ernährung

Aale sind insbesondere in der Dämmerung und in der Nacht aktiv. Sie ernähren sich vorwiegend von Würmern, Kleinkrebsen, Insektenlarven etc., aber auch von Fischlaich. Hierbei unterscheiden sich 2 Varianten von Aalen, die sich nur an der Form ihres Mauls unterscheiden. Variante 1 ist der Spitzmaulaal, der sich vorwiegend von Krebsen etc. ernährt. Variante 2 ist der Breitmaulaal, der sich vorwiegend von kleinen Fischen ernährt. Beide Arten existieren auch nebeneinander in den gleichen Gewässern, wobei die prozentuale Verteilung auf die beiden Sorten ausschließlich von dem vorherrschenden Nahrungsangebot abhängt. So wird man in Gewässern mit einem übermässigen Bestand an kleinen Fischen und einem geringen Bestand an Krebsen bis zu 90% Breitmaulaale im Verhältnis zu Spitzmaulaalen finden und umgekehrt.

Aalfang

Die Aalwanderung in der Ostsee durch die dänischen Belte war die Basis für eine große traditionelle Fischerei mit charakteristischen Netzen (Bundgarn). Meist werden Aale aber in Aalreusen gefangen, die besondere Fallenkostruktionen darstellen. Eine andere Methode ist das Aussetzen eines Pferdekopfes. Diese wurde in der Blechtrommel von Günter Grass literarisch beschrieben.

Angeltechnik

Fangsaison für den Europäischen Aal ist von Mai bis September. Aale werden beim Grundfischen erbeutet; als Köder dienen Würmer, Krebsstücke oder tote Köderfische. Angler weisen darauf hin, dass Aale nach dem Anbiss möglichst rasch gelandet werden sollten, da sie gerne um Hindernisse unter Wasser herumschwimmen und sich so festsetzen. Auch Käse (Edamer, Emmentaler) soll mittlerweile ein beliebter Köder sein. Hauptsache er riecht stark. Vor dem Angeln einen Madenteppich von ca. 5x6 Meter auslegen (-werfen).

Bedeutung in der Küche

Der Aal ist ein beliebter Speisefisch, der sich durch sein extrem fettreiches Fleisch auszeichnet. Aufgrund seines Fettgehaltes eignet er sich besonders zum Räuchern. Er wird aber auch gebraten oder gekocht. Darreichungsformen sind neben Räucheraal,der Aalspieß und die Aalsuppe. Die berühmte Hamburger Aalsuppe ist dagegen ursprünglich nicht mit Aal gekocht, heute gehört Räucheraal jedoch meist zu den Zutaten. Die ersten Aalesser waren wohl die Skandinavier, denn in deren Küchenabfällen aus der Zeit zwischen dem Spätpaläolithikum und der Eisenzeit wurden Aalskelette gefunden. Das Blut des Aals enthält ein Nervengift, welches allerdings beim Kochen, Braten oder Räuchern neutralisiert wird. Aalblut sollte daher nicht mit den Augen oder Schleimhäuten in Berührung kommen. Glasaale gelten im asiatischen Raum als Delikatesse, weswegen sie in großen Mengen vor den europäischen Küsten gefangen werden. In den letzten Jahren gingen die Fangzahlen dramatisch zurück. Das deutet darauf hin, dass sich der Aal in naher Zukunft von einer einst sehr verbreiteten Fischart zu einer äußerst Gefährdeten entwickeln könnte.

Siehe auch


- Systematik der Knochenfische: weitere Aalarten

Weblinks


- [http://www.pivi.de/_php/adodb/browse.php?Artname=Aal Weitere Infos zum Aal]
- [http://www.fangtechnik.de Fangtechniken]
- [http://www.fishbase.org/Summary/SpeciesSummary.cfm?ID=35&genusname=Anguilla&speciesname=anguilla info auf fishbase]
- [http://www.wikipedia.org/wiki/Eel_story Eel story] Kategorie:Aalartige

Aalrutte

Die Quappe (Lota lota) ist ein Knochenfisch aus der Familie der Quappen (Lotidae). Die Quappe kommt gerne in tieferen Seen vor, aber auch in großen Flüssen wie der Elbe und in der östlichen Ostsee. Ihr Lebensraum umfasst Europa, Sibirien und Nordamerika. Am Bodensee wird sie Trüsche genannt, anderenorts auch Rutte, Aalrutte, Aalquappe oder Aalraupe. Die Leber der Trüsche war bereits im Römischen Reich sehr begehrt von Feinschmeckern. Die Quappe erreicht eine Länge von etwa 50 cm, einzelne Exemplare werden sogar bis zu 80 cm lang. Sie laicht im Winter, etwa von November bis März. Der Körper ist im vorderen Teil im Querschnitt rundlich, im hinteren Bereich (ab der Afterflosse) schlank. Zwei Rückenflossen, die hintere ist sehr lang und reicht fast über die Hälfte des Körpers. Die Afterflosse ist ebenfalls lang, jedoch etwas kürzer als die zweite Rückenflosse. Der Kopf ist flach mit breitem Maul. Am Maul befindet sich unterständig eine einzelne, lange Bartel. Quappen sind meist bräunlich marmoriert gefärbt. Eine treffende Beschreibung des eigenartigen Körperbaus stammt von Tom Dickson, DNR Minnesota: Looks part eel, part catfish (Halb Aal, halb Wels). Die Quappe ist einer der wenigen größeren Süßwasserfische, die in Seen sehr tief vorkommen. Im Bodensee kann sie an den Steilabhängen in mehr als 100 m Tiefe gefunden werden, im Oberen See (USA/Kanada) sogar in 300 m Tiefe. In der Erstbeschreibung von Linnee wurde sie noch Gadus lota genannt, der Gattungsname Lota ist späteren Datums. Im englischen Sprachgebrauch heißt sie Lawyer (Rechtsanwalt), Burbot oder Eelpout. Die Quappe gilt als vom Aussterben bedroht. Sie war Fisch des Jahres im Jahre 2002. Siehe auch: Systematik der Knochenfische

Weblinks


- http://www.dnr.state.mn.us/volunteer/janfeb00/burbot_profile.html (auf Englisch) Kategorie:Dorschartige

1870

Ereignisse

Ereignisse
- 18. Juli: Das I. Vatikanische Konzil verkündet das Dogma von der Unfehlbarkeit des Papstes
- 19. Juli: Mit der Kriegserklärung Frankreichs an Preußen beginnt der Deutsch-Französische Krieg
- 4. August: 1. Schlacht im Deutsch-Französischen Krieg bei Wissembourg/Weissenburg, Nord-Elsass
- 6. August: Erstürmung der Spichener Höhen (Saarland) durch deutsche Truppen
- 18. August: Sturm auf St. Privat (Metz, Frankreich) der französischen Hauptarmee
- 1. September: Schlacht bei Sedan
- 2. September: Nach der Niederlage bei Sedan im Deutsch-Französischen Krieg kapituliert Frankreich; Treffen Otto von Bismarcks mit Napoleon III. in Donchery
- 3. September: Napoleon III. wird im Schloss Wilhelmshöhe in Kassel interniert
- 19. September: Beginn der Belagerung von Paris
- 20. September: Italienische Truppen besetzen Rom, die Hauptstadt des Kirchenstaates. Papst Pius IX. betrachtet sich im Vatikan als "Gefangener".
- 2. Oktober: Die Bewohner des Kirchenstaates haben der Vereinigung mit dem Königreich Italien zugestimmt; Unabhängigkeit Italiens; Rom wird an Stelle von Florenz Hauptstadt.

Politik


- 13. Juli: Die sog. "Emser Depesche" veranlasst Frankreich Preußen (und somit dem Schutz- und Trutzbündnis) den Krieg (Deutsch-Französischer Krieg) zu erklären.
- 15. Juli: Manitoba wird kanadische Provinz

Wirtschaft


- 26. Februar: Gründung der Commerzbank AG in Hamburg
- 9. April: In Berlin eröffnet die Deutsche Bank AG ihren Betrieb
- 25. Juni: Der erste Verkaufstag der „Korrespondenzkarten“ bringt in Berlin einen Absatz von 45.000 Stück dieser neuen Postkarten

Wissenschaft und Technik


- Troja wird wiederentdeckt und ausgegraben
- Washburn-Langford-Doane-Expedition durch das Gebiet des heutigen Yellowstone-Nationalparks, USA
- Erste Fahrversuche mit einem primitiven benzinbetriebenen Fahrzeug durch Siegfried Marcus

Geboren


- 2. Januar: Ernst Barlach, deutscher Schriftsteller, Bildhauer und Zeichner († 1938)
- 6. Januar: Eduard Stemplinger, deutscher Schriftsteller († 1964)
- 6. Januar: Gustav Bauer, deutscher Politiker, Ministerpräsident und Reichskanzler († 1944)
- 8. Januar: Miguel Primo de Rivera, spanischer General und Diktator († 1930)
- 16. Januar: Wilhelm Normann, deutscher Chemiker († 1939)
- 22. Januar: Charles Tournemire, Komponist († 1939)
- 25. Januar: Helge von Koch, schwedischer Mathematiker († 1924)
- 2. Februar: Annette Kolb, deutsche Schriftstellerin († 1967)
- 7. Februar: Alfred Adler, österreichischer Psychologe und Nervenarzt († 1937)
- 12. Februar: Hugo Stinnes, deutscher Großindustrieller und Politiker († 1924)
- 13. Februar: Leopold Godowski, polnischer Pianist und Komponist († 1938)
- 24. Februar: Jules-Géraud Saliège, Erzbischof von Toulouse und Kardinal († 1956)
- 3. März: Géza Maróczy, ungarischer Schachspieler († 1951)
- 5. März: Frank Norris, US-amerikanischer Schriftsteller († 1902)
- 6. März: Oscar Straus, österreichischer Operettenkomponist († 1954)
- 12. März: Grigol Zereteli, georgischer Altphilologe und Stalin-Opfer († 1938)
- 13. März: Albert Meyer, Schweizer Politiker († 1953)
- 20. März: Ernst Lejeune, deutscher Kaufmann und Numismatiker († 1944)
- 20. März: Paul von Lettow-Vorbeck, preußischer Generalmajor und Schriftsteller († 1964)
- 31. März: George Holt Thomas, britischer Verleger und Luftfahrtpionier († 1929)
- 6. April: Oskar Vogt, deutscher Hirnforscher († 1959)
- 7. April: Gustav Landauer, Theoretiker und Aktivist des deutschen Anarchismus († 1919)
- 15. April: Mina Benson Hubbard, kanadische Forschungsreisende († 1956)
- 17. April: Max Berg, deutscher Architekt († 1947)
- 17. April: Rudolf Pöch, österreichischer Ethnograph, Anthropologe und Forscher († 1921)
- 22. April: Lenin, russischer Politiker, Kopf der Oktoberrevolution († 1924)
- 24. April: Otto Reutter, deutscher Komiker († 1931)
- 30. April: Franz Lehár, österreichischer Komponist ungarischer Herkunft († 1948)
- 5. Mai: Erdmann Graeser, deutscher Schriftsteller († 1937)
- 9. Mai: Hans Baluschek, deutscher Maler, Graphiker und Schriftsteller († 1935)
- 10. Mai: Franz Xaver Müller, österreichischer Komponist, Priester und Domkapellmeister († 1948)
- 24. Mai: Jan Christiaan Smuts, südafrikanischer Staatsmann und Soldat († 1950)
- 13. Juni: Jules Bordet, belgischer Biologe und Immunologe († 1961)
- 14. Juni: Sophie von Preußen, Ehefrau von Konstantin I. von Griechenland († 1932)
- 21. Juni: Clara Immerwahr, zweite Frau mit Doktorwürde in Deutschland († 1915)
- 1. Juli: Léonard Misonne, Fotograf († 1905)
- 8. Juli: Gertrud Grunow, deutsche Opernsängerin und Pianistin († 1944)
- 21. Juli: Emil Orlik, böhmischer Maler, Grafiker und Kunsthandwerker († 1932)
- 2. August: Marianne Weber, deutsche Frauenrechtlerin, Soziologin und Rechtshistorikerin († 1954)
- 7. August: Gustav Krupp von Bohlen und Halbach, Leiter des Krupp-Konzerns († 1950)
- 12. August: Karl Denke, deutscher Serienmörder († 1924)
- 30. August: Lawr Georgijewitsch Kornilow, russischer General († 1918)
- 31. August: Maria Montessori, italienische Ärztin, Philosophin und Philanthropin († 1952)
- 19. September: Willem Jan Aalders, niederländischer Theologe († 19. März 1945)
- 22. September: Iwan Alexejewitsch Bunin, russischer Schriftsteller, Nobelpreisträger († 1953)
- 23. September: Georg Langerhans, Bürgermeister von Köpenick († 1918)
- 26. September: Christian X. (Dänemark), König von Dänemark († 1947)
- 28. September: Florent Schmitt, französischer Komponist († 1958)
- 30. September: Jean-Baptiste Perrin, französischer Physiker († 1942)
- 2. Oktober: Johannes Baptista Sproll, Bischof und Gegner des Nationalsozialismus († 1949)
- 10. Oktober: Josephine Siebe, Redakteurin, Kinderbuchautorin († 1941)
- 2. November: Gustav Ricker, Wissenschaftler und Arzt († 1948)
- 6. November: Herbert Louis Samuel, britischer Politiker und Diplomat († 1963)
- 21. November: Alexander Berkman, litauischer Anarchist und Schriftsteller († 1936)
- 21. November: Sigfrid Edström, schwedischer Unternehmer und Sportfunktionär († 1964)
- 22. November: Howard Brockway US-amerikanischer Komponist († 1951)
- 25. November: Maurice Denis, französischer Maler des Symbolismus († 1943)
- 27. November: Juho Kusti Paasikivi, finnischer Politiker und Staatspräsident († 1956)
- 30. November: Gertrud Eysoldt, deutsche Schauspielerin und Regisseurin († 1955)
- 5. Dezember: Vítězslav Novák, tschechischer Komponist († 1949)
- 10. Dezember: Adolf Loos, österreichischer Architekt und Architekturtheoretiker († 1933)
- 14. Dezember: Karl Renner, österreichischer Bundeskanzler und Bundespräsident († 1950)
- 15. Dezember: Alexander Lion, Arzt, Pfadfinder († 1962)
- 15. Dezember: Josef Hoffmann, österreichischer Architekt und Designer († 1956)
- 18. Dezember: Hector Hugh Munro, britischer Schriftsteller († 1916)
- 28. Dezember: Charles Bennett, britischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1949)
- 30. Dezember: Josef Müller, Schweizer Spitalpfarrer und Sammler von Volkssagen († 1929)

Gestorben


- 9. Januar: George De Lacy Evans, britischer General (
- 1787)
- 10. Januar: Heinrich Gottlieb Kühn, Arkanist und Direktor der Königlichen Porzellanmanufaktur (
- 1788)
- 25. Januar: Victor de Broglie, französischer Staatsmann und Diplomat (
- 1785)
- 25. Januar: Victor de Broglie, Französischer Staatsmann und Diplomat (
- 1785)
- 1. Februar: Auguste Regnaud de Saint-Jean d'Angely, französischer General, Marschall von Frankreich (
- 1794)
- 25. Februar: Henrik Hertz, dänischer Schriftsteller (
- 1798)
- 1. März: Francisco Solano López, Präsident Paraguays (
- 1827)
- 9. März: Theodore Labarre, französischer Harfenvirtuose und Komponist (
- 1805)
- 15. März: Matthäus Friedrich Chemnitz, schrieb den Text für das Schleswig-Holstein-Lied (
- 1815)
- 29. März: Paul Émile Botta, französischer Archäologe und Konsul (
- 1802)
- 2. April: Patrick Gass, US-amerikanischer Soldat und Entdecker (
- 1771)
- 5. April: Heinrich Gustav Magnus, deutscher Physiker und Chemiker (
- 1802)
- 7. April: Claude Félix Abel Niepce de Saint-Victor, französischer Chemiker, Erfinder und Fotograf (
- 1805)
- 8. April: Charles Auguste de Bériot, belgischer Violinist, Violinpädagoge und Komponist (
- 1802)
- 11. April: Justo José de Urquiza, Präsident Argentiniens 1856–1864 (
- 1801)
- 16. April: Maria-Carolina von Bourbon-Sizilien, älteste Tochter König Franz I. von Neapel (
- 1798)
- 1. Mai: Gabriel Lamé, französischer Mathematiker und Physiker (
- 1795)
- 15. Mai: Harro Paul Harring, Revolutionär, Dichter und Maler (
- 1798)
- 30. Mai: Charles Duncan Cameron, englischer Offizier und Konsul in Abessinien
- 9. Juni: Charles Dickens, englischer Schriftsteller (
- 1812)
- 18. Juni: Karl Eduard Vehse, deutscher Geschichtsschreiber (
- 1802)
- 20. Juni: Jules de Goncourt, französischer Schriftsteller (
- 1830)
- 22. Juli: Josef Strauß, österreichischer Komponist und Dirigent (
- 1827)
- 14. August: David Glasgow Farragut, bekannter US-amerikanischen Marineoffiziere (
- 1801)
- 21. August: Gustav von Struve, deutscher Politiker, Rechtsanwalt, Publizist und Revolutionär von 1848/49 (
- 1805)
- 1. September: Charles Joseph Flahaut, französischer General und Politiker (
- 1785)
- 11. September: Joseph Anton von Maffei, deutscher Industrieller, Eisenbahnfabrikant (
- 1790)
- 12. September: Carl August von Steinheil, deutscher Physiker (
- 1801)
- 20. September: John Brinckman, plattdeutscher Schriftsteller (
- 1814)
- 23. September: Prosper Mérimée, französischer Schriftsteller (
- 1803)
- 6. Oktober: Johann Andreas Schubert, er war Architekt (
- 1808)
- 12. Oktober: Robert Edward Lee, General der US-Armee und im Sezessionskrieg (
- 1807)
- 20. Oktober: Michael William Balfe, irischer Komponist und Sänger (
- 1808)
- 24. Oktober: Antonius Maria Claret, heiliger spanischer Bischof und Ordensgründer (
- 1807)
- 29. Oktober: Frédéric Bazille, französischer Maler (
- 1841)
- 1. November: Frederick Chamier, englischer Schriftsteller (
- 1796)
- 24. November: Comte de Lautréamont, französischer Schriftsteller des 19. Jahrhunderts (
- 1846)
- 24. November: Isidore Ducasse, war französischer Dichter (
- 1846)
- 5. Dezember: Alexandre Dumas, französischer Schriftsteller (
- 1802)
- 12. Dezember: August von Voit, deutscher Architekt (
- 1801)

Staatsoberhäupter

Europa


- Portugal: Ludwig I., König von Portugal, (1861–1889)
- Schweiz: Jakob Dubs, Bundespräsident der Schweiz, (1870) ko:1870년 simple:1870

Seewalchen am Attersee

Seewalchen am Attersee ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Vöcklabruck im Hausruckviertel mit 4.761 Einwohnern. Der zuständige Gerichtsbezirk ist Vöcklabruck.

Geografie

Seewalchen am Attersee liegt auf 498 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 6,3 km, von West nach Ost 6,6 km. Die Gesamtfläche beträgt 23,9 km². 12,1 % der Fläche sind bewaldet, 58,2% der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt. Ortsteile der Gemeinde sind: Ainwalchen, Buchberg, Gerlham, Haidach, Haining, Kemating, Kraims, Litzlberg, Moos, Neißing, Neubrunn, Pettighofen, Reichersberg, Roitham, Rosenau, Seewalchen am Attersee, Staudach, Altsteindorf, Neusteindorf, Unterbuchberg.

Wappen

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Grün über drei silbernen Wellenleisten ein goldenes, schwebendes Tatzenkreuz. Die Gemeindefarben sind Grün-Gelb-Rot.

Geschichte

Die ersten Menschenansiedlungen im heutigen Gemeindegebiet von Seewalchen sind durch Funde von Pfahlbauten nachweisbar.

Römerzeitfunde in Seewalchen

Dass - wie in älteren Schriften behauptet - die wichtige Verkehrsverbindung von Wels nach Salzburg am Attersee entlang führte, ist historisch vermutlich nicht haltbar, und die Ansicht, dass Seewalchen auf dem römischen Laciacis liegt, ist wissenschaftlich ebenfalls nicht belegt, aber in der Literatur über Seewalchen weit verbreitet. Mehrere Funde deuten jedoch auf römische Besiedlung hin: Im Schloss Litzlberg wurde 1916 eine römische Inschrift gefunden. In die Nordseite (Außenwand) der Pfarrkirche ist ein Bruchstück eines römischen Grabsteines eingemauert, ungewöhnlich kostbar war der Schatzfund, der 1950 bei Planierungsarbeiten am Seeufer gemacht wurde: 100 Silberdinare, mehrere Ringe und Armreifen; vermutlich aus dem Jahre 200 nach Christo. Die wertvollen Funde sind heute im Heimathaus Vöcklabruck ausgestellt.

Das Mittelalter

Die Ortsbezeichnungen in der Gemeinde Seewalchen stammen zum Großteil von den Baiern, die zwischen 500 und 550 in unsere Gegend einwanderten, nachdem die Römer 488 abzogen. Die einwandernden Baiern folgen den Römerstraßen und treffen auf romanisierte Einheimische, wie Ortsbezeichnungen wie Seewalchen oder Ainwalchen beweisen. Die althochdeutsche Phase erstreckt sich von zirka 500 bis 1100. Ortsbezeichnungen, die in dieser Phase entstanden sind. Die Namen mit der Endung -ing (etwas älter) und -heim (etwas jünger)deuten darauf hin. Es gibt allerdings auch unechte -ing-Namen. Die echten -ing-Namen stammen aus Grundsiedlungen von 600 - 800. In der Ausbauphase zwischen 800 und 1000 waren vor allem -heim-Namen produktiv. Um 1000 beginnt die mittelhochdeutsche Phase. Die zweite Ausbauphase ist gekennzeichnet durch -dorf, - berg und -bach-Namen. Die dritte Phase der Ausbausiedlung ist gekennzeichnet durch -reit, -schlag, und -eck-Namen. Die vielen Rodungen führten allerdings zum Absinken des Grundwasserspiegels. -reit und -öd-Namen korrespondieren miteinander. In der Zeit der Christianisierung wurden folgende Ortsnamen erstmals erwähnt: Steindorf 750, Ainwalchen 807 und Kemating 822. Die Pfarrkirche weist auf die Zeit Karls des Großen hin. Aus der Tatsache, daß die Kirche dem heiligen Jakobus dem Älteren geweiht ist, schließen Forscher, daß bereits zur Römerzeit eine Kirche gestanden ist. Im Mittelalter wurden ausgehend von Seewalchen die umliegenden Gebiete in die kirchliche Gliederung einbezogen. Somit war Seewalchen eine typische Rodungspfarre, deren Sprengel das gesamte Atterseegebiet bis zur Wasserscheide zum Traunsee umfaßte. Ein großer Teil des heutigen Gemeindegebietes kam durch Schenkungen in den Besitz der Klöster Kremsmünster, Mondsee und Michaelbeuern. Seit dem Jahr 1135, wo die Kirche dem Benediktinerstift eingegliedert und der Name "Seewalchen" erstmals urkundlich aufscheint, war Seewalchen 748 Jahre mit dem Kloster engstens verbunden.

Neuzeit

Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Schloss Litzlberg

Das Schloss Litzlberg befindet sich auf einer Halbinsel und war ursprünglich in Mondseer Besitz. Der heutige Schlossbau stammt aus dem Jahre 1896. Seit 1974 ist das Schloss im Besitz von Karl Leitl.

Politik

Bürgermeister ist Mag. Johann Reiter von der ÖVP.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 4.253 Einwohner, 2001 dann 4.761 Einwohner; im Jahr 2005 konnte in Seewalchen die 5.000ste Einwohnerin begrüßt werden.

Bauwerke

Seewalchen verfügt über die längste Autobahnauffahrt Österreichs mit etwa 2,5km Länge.

Naturdenkmäler

Das Gerlhamer Moor oder "Gföhret" liegt westlich des Ortsgebietes von Seewalchen. Es dehnt sich südlich der St. Georgner Bezirksstraße aus. Die nächstgelegenen Siedlungen sind Naißing und Gerlham. Die exakte geografische Lage ist mit 47°15’10" und 13°33‘30" definiert. Das in einer Senke zwischen zwei Jungmoränenwällen liegende Moor weist eine Fläche von rund 15 ha auf. Das Moor vom Typus eines "Flachmoores" liegt auf einer Hochterrasse in 517 m Meereshöhe, und ist aus Resten von nacheiszeitlichen Seen entstanden. Der Name "Gföhret" deutet auf Föhren hin, doch wachsen heute hier keine Föhren mehr. Die früheren Föhrenbestände wurden jedoch in einer Pollenanalyse nachgewiesen. Als Hinweis auf die Entstehungsgeschichte aus einem nacheiszeitlichen See können einige Tümpel im Kerngebiet des Moores und die ausgedehnten Schwimmrasenflächen angesehen werden. Diese Sauerwiesen weisen auf wasserdichten Ton- und Kreideablagerungen nur eine dünne Moorbodenschicht auf, und "schwimmen" auf dem Grundwasserhorizont (der Boden schaukelt beim Aufspringen). Verkehr

Anbindung an die A1. Straßennetz: 100 km Gemeindestraßen

Öffentliche Einrichtungen


- Strandbad Seewalchen
- Freibadeanlage Litzlberg
- 28 Öffentliche Grünanlagen
- Volksschule
- Sonderpädagogisches Zentrum
- Hauptschule
- Polytechnische Schule
- Landesmusikschule
- Pfarrcaritsakindergarten
- Kindergarten d.Evang.Pfarrgemeinde Rosenau
- 3 Öffentliche Kinderspielplätze
- 3 Feuerwehren (Seewalchen, Kemating, Steindorf)
- Rot-Kreuz-Dienststelle
- Bauhof
- Altstoffsammelzentrum
- Kompostieranlage
- Wassergenossenschaft Seewalchen
- Wassergenossenschaft Steindorf
- Wasserrettung Litzelberg Kategorie:Ort in Oberösterreich

Pfahlbauten

Pfahlbau oder Pfahlbauten (auch Stelzenbauten) sind Ansiedlungen auf Pfählen auf dem Festland, in stehenden oder fließenden Gewässern und auch in Sümpfen.

Zweck

Sie dienen auf dem Festland der Absicherung gegen Raubtiere und feindliche Nachbarn oder auch nur gegen schädliche Ausdünstungen des Bodens. Pfahlbauten sind aus vorgeschichtlicher Zeit in Europa dokumentiert, insbesondere an Schweizer Seen und am Bodensee gibt es zahlreiche Beispiele. In vielen Fällen standen die Pfahlbausiedlungen jedoch ursprünglich auf feuchtem Grund am Ufer von Seen und liegen nur durch einen Seespiegelanstieg heute unter der Wasserlinie.

Erste Funde

Die ersten derartigen Bauten entdeckte man im Winter 1853/54 am Zürichsee, der seinerzeit einen ungewöhnlich niedrigen Wasserstand hatte. Deshalb wollte man dem Gewässer eine größere Landfläche abgewinnen und zog Mauern und Dämme. Als die Arbeiter den Seegrund zum Füllen der neu gewonnen Flächen abtrugen, stießen sie auf eine dunkle Schicht mit regelmäßigen Pfahlreihen und Überresten einer menschlichen Kultur. Der Schweizer Altertumsforscher Ferdinand Keller interpretierte sie als Reste von Siedlungen und prägte den Begriff Pfahlbauten.

Technik

An seichten Stellen rammte man Pfähle ein, die als ganze oder gespaltene Stämme ausgebildet waren und die typischerweise zwei zu zwei angeordnet waren. Die Pfähle waren meist nicht stärker als 15 cm, die Länge betrug je nach Höhe des Wasserstandes meist zwischen 3 m und 5 m. Oft wurden am Fuß der Pfähle schwere Steine versenkt, die für mehr Stabilität gegen Wellenschlag sorgen sollten. Die Hütten selbst waren ebenfalls aus Pfahlwerk geschaffen, von außen mit einer Lehmschicht verkleidet und mit Stroh, Rinden und Reisig bedeckt. Die Größe solche Siedlungen variiert stark. Sie können bis 60.000 m² bedecken.

Geschichte

Siedlungen lassen sich bis in die Steinzeit zurückverfolgen. Meist fördern die Grabungsarbeiten zahlreiche Alltagsgegenstände der jeweiligen Kultur zutage. Pfahlbauten sind auch aus der Kupfer-, Bronze- und Eisenzeit bekannt, beispielsweise bei La Tène. La Tène] La Tène] Auch heute noch werden Pfahlbauten verwendet, insbesondere in Südostasien, auf den Nikobaren, in Westafrika, auf der chilenischen Insel Chiloé und in Neuguinea. Im Nordseebad Sankt Peter-Ording beherbergen Pfahlbauten Restaurants und andere Freizeiteinrichtungen; sie sind mit den andernorts zu findenen Seebrücken verwandt.

Fundorte (Auswahl)


- La Tène (Eisenzeit, am Neuenburgersee, Schweiz)
- Zürichsee (Schweiz, Entdeckt: Winter 1853/54)
- Bodensee (Schweiz, Funde v.a. im thurgauischem Teil)
- Greifensee (Mittelsteinzeit, Schweiz)
- Mörigen
- Auvernier
- Corcelettes
- Mondsee
- Attersee (Jungsteinzeit-Bronzezeit, Oberösterreich, Entdeckt: August 1870)
- Laibacher Moor
- Ledrosee (Bronzezeit, Norditalien)

Museen

In Unteruhldingen am Bodensee gibt es ein Pfahlbaumuseum. Am und auf dem Wasser wurden Ufersiedlungen aus verschiedenen Epochen rekonstruiert. Die ersten Häuser des Freilichtmuseums wurden 1922 erbaut. In der Zwischenzeit entstanden 18 weitere Rekonstruktionen. 2002 wurden die letzten Häuser eingeweiht. Dem Museum ist ein Forschungsinstitut angegliedert. [http://www.pfahlbauten.de/ Weblink]

Weblinks


- [http://www.pfahlbauten.ch/ Pfahlbauten im Kanton Thurgau]
- [http://www.chalain.culture.gouv.fr/ Les Hommes des Lacs]
- [http://www.pfahlbaumuseum.de/ Pfahlbaumuseum Unteruhldingen (Bodensee)] Kategorie:Baukonstruktion Kategorie:Archäologie !

Kategorie:Tauchgebiet

Kategorie:Tauchen Kategorie:Tourismus

Heinrich Brüning

Dr. Heinrich Brüning (26 November 188530 Maret 1970) adalah seorang politikus Jerman yang menjadi Kanselir Jerman. Lahir di Münster di Westphalia, dia mempelajari ilmu sejarah, hukum dan ekonomi nasional di beberapa universitas Jerman dan Sekolah Ekonomi Lonfon sebelum bekerja dengan jabatan opsir dalam angkatan tentara dalam Perang Dunia I sebagai penembak mesin. Pada tahun 1925 dia menjadi anggota Reichstag, Parlemen Jerman, di mana dia mewakili Breslau, dan pada tahun 1929, dia menjadi ketua Partai Tengah Katolik, dengan menyokong sayap kanan. Dikenal akan kemampuan ekonominya, dia dilantik sebagai Kanselir Jerman pada 29 Maret 1930 setelah runtuhnya pemerintah koalisi Hermann Müller, seorang Demokrat Sosial, dalam usaha memperbaiki krisis ekonomi yang disebabkan Depresi Hebat. Namun dalam waktu sebulan langkah penyembuhan ekonominya -- meningkatkan pajak dan pemotongan anggaran belanja negara yang berat -- ditolak Reichstag dan hanya diterapkan pada musim panas, ketika Presiden Paul von Hindenburg mulai memerintah dengan keputusan yang berdasarkan Artikel 48 dari Konstitusi Weimar, melewati Parlemen. Langkah-langkah tersebut ternyata gagal, dan ketika negosiasi mengenai rencana untuk mempersenjatai ulang para tentara pun gagal, Brüning mundur dari jabatannya sebagai Kanselir pada 30 Mei 1932. Dia digantikan Franz von Papen, anggota bagian sayap kanan partainya sendiri, untuk masa yang pendek, sebelum Adolf Hitler menjadi Kanselir pada 30 Januari 1933. Brüning melarikan diri dari Jerman pada 1934 untuk menghindari penindasan politik yang dilakukan Hitler. Dia menetap di Britania Raya dan kemudian di Amerika Serikat, di mana dia mengajar di Sekolah Administrasi Bisnis Universitas Harvard. Dia kembali ke Jerman pada 1952 dan, setelah tidak diperbolehkan meneruskan karir politiknya, meninggal di AS pada tahun 1970. Selama pengasingan, dia menulis buku memoir berjudul "Memoir 1918 - 1934". Brüning, Heinrich Brüning, Heinrich Brüning, Heinrich

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Cocina de Tuxtla Gutiérrez

Platos típicos

Durante la Feria de San Marcos y de Guadalupe, eran muy apetecidas las sopas de fiestas, así llamaban a las sopas de fideo y de pan que incluyen aceitunas, pasas, ciruela pasa, rebanadas de huevos duros, rebanadas de plátanos fritos y/o almendras, también se les incluían trocitos de mollejas e hígado. Otros platillos servidos en cualquier fiesta y celebración son: El cochito horneado, el estofado, la


Roger Esteller
Roger Esteller Juyol. Baloncestista catalán, nacido en Barcelona el 6 de julio de 1972. Con una altura de 1,91 metros, y 101 kg. de peso, está condiderado como uno de los mejores aleros españoles de los años 90'. Destacó por su gran fortaleza física y rapidez de movimientos, tanto a la hora de penetrar en la zona como en los contraataques. También fue
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