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Aud Egede Nissen

Aud Egede Nissen

Aud Egede Nissen (
- 30. Mai 1893 in Bergen, Norwegen; 15. November 1974 in Oslo) war eine norwegische Stummfilmschauspielerin. Aud Egede Nissen wurde als Tochter des norwegischen Politikers Adam Egede-Nissen in Bergen geboren. 1913 debütierte sie im dänischen Film Wenn die Liebe spricht (Scenens børn, Bjørn Bjørnson). 1914 spielte sie erstmals im deutschen Film, der zu ihrer beruflichen Heimat wurde. Sie spielte zunächst vornehmlich in Unterhaltungsfilmen, 1917 unter dem Regisseur Max Mack in Die Lieblingsfrau des Maharadscha. Ihre Rollen tendierten dann mehr zu verführerischen Frauen mit Negativtouch. Bereits 1916 hatte sie in Otto Ripperts sechsteiligem Werk Homunculus gespielt. Das Klischee der Verruchtheit bedient sie auch in Sumurun (1920, Ernst Lubitsch), als Gräfin Cara Carozza in Dr. Mabuse, der Spieler (1921, Fritz Lang) und in Friedrich Wilhelm Murnaus Phantom (1922). Folgerichtig erscheint das ihre Besetzung als Prostituierte in Karl Grunes Die Straße (1923) und in dem Sozialdrama Die Verrufenen (1925) von Gerhard Lamprecht. Der Tonfilm beendet ihre Karriere in Deutschland, auch in Norwegen trat sie nur in zwei Filmen Anfang der 1940er Jahre auf. Aud Egede Nissen war mit den deutschen Schauspielern Georg Alexander und Paul Richter verheiratet. Ihr Sohn Georg Richter wurde ebenfalls Schauspieler und Filmproduzent. Auch ihre vier jüngeren Schwestern und zwei jüngeren Brüder arbeiteten als Schauspieler: Ada Kramm (auch Ada van Ehlers; 1899-1981), Gerd Egede-Nissen (1895-1988), Stig Egede-Nissen (1907-1988), Oscar Egede-Nissen (1903-1976), Gøril Havrevold (1914-1992) und Lill Egede-Nissen

Filme


- 1914 Die Filmprinzessin
- 1914 Mobilmachung in der Küche
- 1915 Das Geheimnis der Mumie
- 1916 Das Phantom der Oper
- 1916 Homunculus
- 1917 Die Lieblingsfrau des Maharadscha
- 1920 Sumurun
- 1920 Das Geheimnis der Chrysanthemen
- 1920 Anna Boleyn
- 1921 Dr. Mabuse, der Spieler (2 Teile)
- 1922 Lucrezia Borgia
- 1922 Phantom
- 1923 Die Austreibung
- 1923 Die Straße
- 1925 Die Verrufenen
- 1926 Menschen untereinander
- 1931 Zwischen Nacht und Morgen

Weblink


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30. Mai

Der 30. Mai ist der 150. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 151. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 215 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1814 - Frankreich. Friede von Paris zwischen Großbritannien, Frankreich, Österreich, Preußen und Russland werden Friedensverträge zur Beendigung der Befreiungskriege geschlossen.
- 1832 – Das Hambacher Fest endet auf dem Hambacher Schloss und gilt als Höhepunkt frühliberaler Opposition in Restauration und Vormärz.
- 1876Murad V. wird Sultan des Osmanischen Reiches. Drei Monate später wird er durch seinen Bruder Abdülhamid II. ersetzt werden.
- 1913 - Die 1912 von Albanien proklamierte Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich wird mit der Unterzeichnung des "Londoner Vertrags" auf der durch die europäischen Großmächte (Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Russland, Österreich-Ungarn und Italien) vermittelten "Londoner Botschafterkonferenz" anerkannt und beendet den Ersten Balkankrieg. Dabei werden auch die Grenzen des neuen Staates festgelegt.
- 1925 - Nationale Revolution in China.
- 1967 - Mit der Unabhängigkeitsproklamation Biafras von Nigeria beginnt ein als "Biafrakrieg" bezeichneter Bürgerkrieg.
- 1968 - Die Notstandsgesetze wurden, in der Zeit der Großen Koalition, vom deutschen Bundestag gegen den Widerstand der außerparlamentarischen Opposition verabschiedet.
- 1980 - Aus einer Demonstration Jugendlicher vor dem Opernhaus Zürich entwickeln sich die Opernhauskrawalle.
- 1981 - Bangladesch. Premierminister Ziaur Rahman, Nachfolger von Mujibur Rahman wurde ermordet.
- 1990 - Die neue, grundlegend überarbeitete Verfassung von Schleswig-Holstein tritt in Kraft.
- 1999 - Armenien. Wasgen Sarkisjan wird Regierungschef.
- 2000 - In Ecuador erfolgt eine Generalamnestie für die am Putsch des Januars Beteiligten.
- 2002 - Parlamentswahlen in Algerien.
- 2002 - Kirgisistan. Der bisherige stellvertretende Regierungschef Nikolai Tanajew wird neuer Ministerpräsident.
- 2005 - Die CDU/CSU benennt mit Angela Merkel erstmals eine Frau als Kandidatin für das Amt des Bundeskanzlers zum 16. Deutschen Bundestag.

Wirtschaft


- 1991 - Die finnische Reichsbank bindet die Finnmark an das Europäische Währungssystem.
- 1995 - Bulgarien. Neues Abkommen mit dem IWF um den Staatsbankrott zu verhindern.

Wissenschaft, Technik


- 1975 - Gründung der Europäischen Weltraumorganisation ESA.

Kultur

ESA
- 1770 - Uraufführung der Oper "Die verlassene Armida" von Niccolò Jommelli am Teatro San Carlo in Neapel.
- 1818 - Uraufführung der Oper "Die Rosenmädchen" von Peter Joseph von Lindpaintner am Theater an der Wien in Wien.
- 1826 - Uraufführung der Oper "Bianca e Fernando" von Vincenzo Bellini am Teatro San Carlo in Neapel.
- 1866 - Uraufführung der Oper "Die verkaufte Braut" von Bedrich Smetana in Prag.
- 1931 - Uraufführung der Operette "La Belle de Moudon" von Arthur Honegger am Théâtre du Jorat in Mézières.
- 1980 - Bob Marley gibt im Zürcher Hallenstadion sein einziges Konzert in der Schweiz.
- 1992 - Der deutsch-französische Fernsehsender ARTE nimmt den Betrieb auf.

Religion


- 1431 - Jeanne d'Arc wird in Rouen auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Katastrophen


- 1883 - In New York verursacht das Gerücht, die Brooklyn Bridge werde einstürzen, eine Panik. 12 Menschen finden den Tod.
- 1935 - Ein Erdbeben der Stärke 7,5 zerstört die Stadt Quetta in der Provinz Balutschistan, Pakistan, etwa 50.000 Tote
- 1947 - Nähe Baltimore, Maryland, USA. Eine DC-4 der Eastern Airlines auf dem planmäßigen Flug von Newark, New Jersey nach Miami, Florida stürzt kurz vor dem regulären Zwischenstopp in Baltimore in ein Waldgebiet. Alle 53 Menschen an Bord sterben.
- 1972 - Tel Aviv, Israel. Japanische Terroristen erschießen im Flughafen 28 Menschen und verletzen weitere 75.
- 1998 - Ein Erdbeben der Stärke 6,6 in Tadschikistan und Afghanistan fordert ca. 4.000 Todesopfer.

Sport


- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1987 - Mike Tyson verteidigt seinen Boxweltmeistertitel im Schwergewicht gegen Pinklon Thomas im Hilton Hotel, Las Vegas durch KO.
- 2005 - Die Allianz-Arena, das Fußball-WM-Stadion in München, wird offizielle eröffnet.

Geboren


- 1423 - Georg von Peuerbach, österreichischer Astronom
- 1672 - Peter der Große (Pjotr Alexejewitsch Romanow), russischer Zar
- 1686 - Heinrich Johann Friedrich Ostermann, russischer Diplomat und Staatsmann
- 1690 - Anton Sturm, deutscher Bildhauer des Barock und Rokoko
- 1783 - Eugen von Maucler, deutscher Politiker
- 1792 - Karl Bernhard zu Sachsen-Weimar-Eisenach, königlich niederländischer General
- 1797 - Carl Friedrich Naumann, deutscher Geologe
- 1799 - Ferdo Livadić, kroatischer Komponist
- 1800 - Karl Wilhelm Feuerbach, deutscher Mathematiker
- 1814 - Michail Bakunin, russischer Revolutionär und Anarchist
- 1816 - Robert Prutz, deutscher Schriftsteller
- 1819 - Constant Fornerod, Schweizer Politiker und Bundesrat
- 1840 - Anton Fischer, Erzbischof von Köln, Kardinal
- 1846 - Carl Peter Fabergé, russischer Goldschmied und Juwelier
- 1847 - Ottilie Baader, deutsche Frauenrechtlerin und Sozialistin
- 1878 - Raymond Smith Dugan, US-amerikanischer Astronom
- 1880 - Miel Mundt, niederländischer Fußballspieler
- 1881 - Georg Kohl, deutscher Politiker und MdB
- 1882 - Hermine Körner, deutsche Schauspielerin
- 1882 - Wyndham Halswelle, britischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1887 - Alexander Achipenko, ukrainisch-US-amerikanischer Bildhauer
- 1890 - Paul Czinner, österreichischer Filmregisseur
- 1896 - Howard Hawks, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1899 - Irving Thalberg, US-amerikanischer Filmproduzent
- 1901 - Walter Felsenstein, österreichischer Regisseur
- 1906 - Rudolf Hasse, deutscher Autorennfahrer.
- 1907 - Elly Beinhorn, deutsche Sportfliegerin
- 1908 - Hannes Alfvén, schwedischer Physiker, Nobelpreis für Physik 1970
- 1909 - Benny Goodman, US-amerikanischer Musiker
- 1909 - Hilde Coppi, deutsche Widerstandskämpferin
- 1910 - Inge Meysel, deutsche Schauspielerin
- 1910 - Ralph Metcalfe, US-amerikanischer Leichtathlet, Olympiasieger und Politiker
- 1912 - Julius Axelrod, US-amerikanischer Biochemiker, Nobelpreis für Medizin 1970
- 1912 - Hugh Griffith, walisischer Schauspieler
- 1920 - Franklin J. Schaffner, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1924 - Kurt Rebmann, von 1977 bis 1990 Generalbundesanwalt
- 1925 - Horst Dohlus, Mitglied des Politbüros und Sekretär des ZK, SED-Funktionär der DDR
- 1925 - Rolf Illig, deutscher Schauspieler
- 1927 - Tino Schwierzina, deutscher Politiker, Oberbürgermeister von Ost-Berlin
- 1928 - Agnès Varda, französische Filmregisseurin
- 1928 - Gustav Leonhardt, bedeutender niederländischer Dirigent, Cembalist und Organist
- 1930 - Robert Ryman, US-amerikanischer Maler
- 1934 - Alexei Archipowitsch Leonow, sowjetischer Kosmonaut und der erste Mensch, der frei im Weltraum schwebte
- 1935 - Dietrich Kittner, deutscher Kabarettist
- 1941 - Detlev Blanke, Dozent für Interlinguistik
- 1941 - Heribert Faßbender, deutscher Sportjournalist
- 1944 - Lenny Davidson, britischer Musiker
- 1946 - Dragan Dzajic, jugoslawischer Fußballspieler
- 1946 - Henk Bruysten, niederländischer Musiker und Songschreiber
- 1947 - Erik Spiekermann, deutzscher typografischer Gestalter und Schriftentwerfer
- 1947 - Jean-Jacques Kravetz, französischer Musiker
- 1948 - Dieter Kosslick, Leiter der Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale)
- 1952 - Pete Way, britischer Musiker
- 1953 - Colm Meaney, irischer Schauspieler
- 1953 - Eduard Stapel, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD)
- 1957 - Nicky Headon, britischer Musiker
- 1957 - Oxana Bilosir, ukrainische Sängerin und Kulturministerin
- 1958 - Marie Fredriksson, schwedische Musikerin (Roxette)
- 1958 - Robert Tepper, US-amerikanischer Sänger und Musiker
- 1966 - Thomas Häßler, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 1974 - Big L, Rapper aus Harlem, New York

Gestorben

Big L
- 339 - Eusebius von Caesarea, Kirchenvater
- 727 - Hubertus von Lüttich, Bischof von Maastricht und Lüttich
- 1159 - Wladyslaw, Oberherzog von Polen 1138-1146, Herzog von Schlesien
- 1416 - Hieronymus von Prag, böhmischer Gelehrter
- 1431 - Jeanne d'Arc, französische Nationalheldin und Heilige der Katholischen Kirche
- 1434 - Andreas Prokop, Heerführer der Hussiten
- 1575 - Karl IX., König von Frankreich
- 1593 - Christopher Marlowe, englischer Dichter
- 1640 - Peter Paul Rubens, flämischer Maler
- 1712 - Christian Ernst zu Bayreuth, deutscher Landesherr
- 1714 - Gottfried Arnold, deutscher Theologe
- 1744 - Alexander Pope, englischer Dichter, Übersetzer und Schriftsteller
- 1778 - Voltaire, französischer Schriftsteller und Philosoph
- 1779 - Johann Friedrich Hahn, deutscher Lyriker
- 1853 - Ernst Gottlob Pienitz, deutscher Mediziner und Psychiatrie-Reformer
- 1870 - Charles Duncan Cameron, englischer Offizier und Konsul in Abessinien
- 1885 - Jakob Fürchtegott Dielmann, Maler
- 1885 - Paul de Noailles, französischer Staatsmann und Historiker
- 1892 - Maria Lebstück, Offizierin und Freiheitskämpferin in Ungarn
- 1901 - Victor D'Hondt, belgischer Jurist
- 1905 - Albert Ellmenreich, deutscher Schauspieler und Schriftsteller
- 1907 - Ottomar Anschütz, Fotograf, Pionier der Fototechnik
- 1912 - Wilbur Wright, US-amerikanischer Flugpionier und Flugzeugbauer
- 1917 - Bernhard Goldenberg, deutscher Manager
- 1925 - Arthur Moeller van den Bruck, deutscher Kulturhistoriker und Schriftsteller
- 1927 - Vincenzo Cerulli, italienischer Astronom
- 1934 - Heihachiro Togo, japanischer Admiral
- 1940 - Otto Neururer, katholischer Pfarrer
- 1941 - Rama VII., König von Siam (1925 - 1935)
- 1951 - Hermann Broch, österreichischer Schriftsteller
- 1955 - Bill Vukovich, US-amerikanischer Autorennfahrer
- 1955 - Hermann Aumer, deutscher Politiker und MdB
- 1960 - Boris Leonidowitsch Pasternak, russischer Dichter und Schriftsteller
- 1961 - Rafael Leónidas Trujillo Molina, Politiker und Staatschef der Dominikanischen Republik
- 1962 - Hermann Baden, Präsident des Verbandes Jüdischer Gemeinden in der DDR
- 1964 - Leó Szilárd, US-amerikanischer Physiker und Molekularbiologe ungarischer Herkunft
- 1965 - Louis Hjelmslev, dänischer Sprachwissenschaftler
- 1966 - Wäinö Aaltonen, finnischer Bildhauer
- 1967 - Claude Rains, englischer Schauspieler
- 1968 - Martin Noth, deutscher protestantischer Theologe
- 1971 - Marcel Dupré, französischer Komponist, Organist
- 1975 - Michel Simon, französischer Schauspieler
- 1977 - Claire Goll, deutsch-französische Journalistin
- 1977 - Paul Desmond, US-amerikanischer Musiker
- 1982 - Albert Norden, Politiker der DDR
- 1984 - Walter Smetak, schweizer Komponist
- 1986 - Boy Gobert, deutsch-österreichischer Theater- und Filmschauspieler
- 1986 - James Rainwater, US-amerikanischer Physiker, Nobelpreis für Physik 1975
- 1992 - Antoni Zygmund, US-amerikanischer Mathematiker
- 1992 - Karl Carstens, deutscher Politiker und Bundespräsident
- 1992 - Peter Müller, deutscher Boxer
- 1993 - Sun Ra, Jazzkomponist und Jazzmusiker
- 1994 - Juan Carlos Onetti, uruguayischer Schriftsteller
- 1999 - Sanja Milenkovic, ziviles Opfer eines NATO-Bombenangriffs während des Kosovo-Krieges
- 2000 - Jürgen von Woyski, deutscher Bildhauer und Maler
- 2003 - Günter Pfitzmann, deutscher Kabarettist und Schauspieler
- 2003 - Mickie Most, britischer Musikproduzent
- 2004 - Luciano Minguzzi, italienischer Bildhauer
- 2005 - Takanohana Kenshi, japanischer Sumoringer
- 2005 - Tomasz Pacyński, polnischer Autor

Feier- und Gedenktage


- Kirchliche Gedenktage
  - Hl. Johanna von Orléans (franz. Jeanne d'Arc)
  - Hl. Hubertus von Lüttich
- Nationalfeiertag in Kroatien
- Memorial Day in den USA (Gedenktag an die Toten)

Siehe auch

:29. Mai - 31. Mai :30. April - 30. Juni :Historische Jahrestage - Zeitskala :Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0530 ja:5月30日 ko:5월 30일 simple:May 30 th:30 พฤษภาคม

1893

Ereignisse

Politik


- Einführung des Frauenwahlrechts in Neuseeland. Neuseeland ist der erste neuzeitliche Staat, der Frauen dieses Bürgerrecht uneingeschränkt zugesteht. Gründung des Bundes Deutscher Frauenvereine (BDF) in Berlin (Selbstauflösung 1933)
- Gründung der Independant Labour Party
- 12. November: Teilung Afghanistans durch den damaligen Außenminister der Britisch-Indischen Verwaltung „Sir Henry M. Durand“ für 100 Jahre von 1893 bis 1993, das auch Durand-Linie genannt wird
- Erste Eingemeindung der damaligen Vororte der Stadt Zürich

Wissenschaft und Technik


- Anders Jonas Ångström misst die Gesamtintensität der Sonnenstrahlung (mit einem Kompensationspyrheliometer)
- Bohemia (Asteroid) wird entdeckt
- Erfindung des Reißverschlusses
- Charles C. Cretors erfindet die erste Popcornmaschine der Welt, so daß eine Popcorn-Produktion im grossen Maßstab nun möglich ist
- Fertigstellung des „Blauen Wunders“ (Brücke über die Elbe in Dresden)

Kultur


- 27. Januar: Uraufführung der Oper Debora von Josef Bohuslav Foerster am Nationaltheater Prag
- 11. April: Uraufführung der Oper Magic Ring von Isaac Albéniz im Prince of Wales' Theatre in London
- 27. April: Uraufführung der Oper Aljeko von Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow im Bolschoi-Theater in Moskau
- 15. Juni: Uraufführung der Operette Poor Jonathan von Isaac Albéniz im Prince of Wales' Theatre in London
- 23. Dezember: Uraufführung der Märchenoper Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck am Hoftheater in Weimar
- Das Theaterstück „Anatol“ von Arthur Schnitzler wird uraufgeführt
- Erstmaliges stattfinden der Biennale di Venezia

Sport


- 16. Mai: Berliner Schlittschuh-Club e. V., Präsidentschaft von Hugo Ehrentraut
- 9. September: Gründung des VfB Stuttgart
- 15. November: Gründung des Fußballvereins FC Basel

Geboren


- 1. Januar: Artur Wypochowicz, Antifaschist und Kommunalpolitiker († 1972)
- 5. Januar: Gerhard Lütkens, deutscher Politiker († 1955)
- 5. Januar: Paramahansa Yogananda, indischer Yogi und Guru († 1952)
- 5. Januar: Richard Schneider, katholischer Geistlicher und im KZ Dachau inhaftiert († 1987)
- 12. Januar: Alfred Rosenberg, Ideologe und Politiker des Nationalsozialismus († 1946)
- 12. Januar: Hermann Göring, führender Politiker in der Zeit des Nationalsozialismus († 1946)
- 12. Januar: Michail Iossifowitsch Gurewitsch, († 1976)
- 13. Januar: Sergej Wassiljewitsch Jewsejew, russischer Komponist († 1956)
- 13. Januar: Clark Ashton Smith, US-amerikanischer Dichter, Bildhauer, Maler und Autor († 1961)
- 17. Januar: Ernst Egli, österreichischer Architekt und Stadtplaner († 1974)
- 19. Januar: Johannes Dieckmann, deutscher Journalist und Politiker († 1969)
- 22. Januar: Conrad Veidt, deutscher Schauspieler († 1943)
- 23. Januar: Fritz Baade, deutscher Politiker und MdR († 1974)
- 26. Januar: Bessie Coleman, US-amerikanische Pilotin († 1926)
- 29. Januar: Marţian Negrea, rumänischer Komponist († 1973)
- 31. Januar: Freya Madeline Stark, englische Forschungsreisende und Reiseschriftstellerin
- 2. Februar: Omar Bradley, US-amerikanischer Fünf-Sterne-General († 1981)
- 3. Februar: Gaston Maurice Julia, französischer Mathematiker († 1978)
- 5. Februar: Roman Ingarden, polnischer Philosoph († 1970)
- 16. Februar: Michail Nikolajewitsch Tuchatschewski, Marschall der Roten Armee in der Sowjetunion († 1937)
- 22. Februar: Lucien Buysse, belgischer Radrennfahrer († 1980)
- 28. Februar: Wsewolod Illarionowitsch Pudowkin, Filmemacher und Filmtheoretiker der Sowjetunion († 1953)
- 1. März: Edlef Köppen, deutscher Schriftsteller und Rundfunkredakteur († 1939)
- 1. März: Mercedes de Acosta, Schriftstellerin, Modedesignerin († 1968)
- 5. März: Guus de Serière, niederländischer Fußballspieler († 1980)
- 6. März: Molla Mallory, norwegische Tennisspielerin († 1959)
- 7. März: Siegfried Rädel, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer († 1943)
- 9. März: Roland Jacobi, ungarischer Tischtennisspieler († 1951)
- 11. März: Leopold Szondi, ungarischer Mediziner und Psychologe († 1986)
- 12. März: Erwin Planck, deutscher Politiker († 1945)
- 16. März: Friedrich von Basse Beteiligter am Hitlerattentat vom 20. Juli, Oberbürgermeister in Weißenfels und der Lutherstadt Wittenberg, Dozent an den Universitäten Leipzig und Halle
- 18. März: Costante Girardengo, italienischer Radrennfahrer († 1987)
- 19. März: José María Velasco Ibarra, Staatspräsident Ecuadors († 1979)
- 21. März: Bo Carter, US-amerikanischer Blues-Musiker († 1964)
- 21. März: Hans Zulliger, Schweizer Volksschullehrer († 1965)
- 24. März: Walter Baade, deutscher Astronom und Astrophysiker († 1960)
- 27. März: Karl Mannheim, deutscher Philosoph und Soziologe († 1947)
- 31. März: Clemens Krauss, Dirigent († 1954)
- 31. März: Samuel Münchow, dänisch-deutscher Politiker († 1976)
- 3. April: Leslie Howard, britischer Schauspieler († 1943)
- 6. April: Robert Noorduyn, niederländischer Pilot und Flugzeugkonstrukteur († 1959)
- 8. April: Mary Pickford, Schauspielerin der Stumm- und frühen Tonfilmzeit († 1979)
- 10. April: Heinrich Georg Ritzel, deutscher Politiker († 1971)
- 10. April: Heinrich Ritzel, deutscher Politiker († 1971)
- 11. April: Dean Gooderham Acheson, US-Außenminister von 1949 bis 1953 († 1971)
- 13. April: Willi Hammelrath, Gründer der Arbeiterhochschule Burg Vondern († 1966)
- 17. April: Marguerite Broquedis, französische Tennisspielerin († 1993)
- 20. April: Harold Lloyd, US-amerikanischer Schauspieler († 1971)
- 20. April: Joan Miró, spanischer Maler († 1983)
- 21. April: Walter Bartram, deutscher Politiker († 1971)
- 21. April: Walter Christaller, deutscher Geograf († 1969)
- 23. April: Adolf Cillien, deutscher Politiker und MdB († 1960)
- 23. April: Allen Welsh Dulles, Direktor der CIA († 1969)
- 23. April: Frank Borzage, US-amerikanischer Filmregisseur († 1962)
- 23. April: Willi Busch, deutscher Schauspieler († 1951)
- 29. April: Harold Clayton Urey, US-amerikanischer Chemiker († 1981)
- 29. April: Johann Reichhart, letzter Scharfrichter Deutschlands († 1972)
- 30. April: Joachim von Ribbentrop, Politiker in der Zeit des NS-Regimes und Außenminister († 1946)
- 30. April: Ullrich Friedrich Willy Joachim von Ribbentrop, deutscher Außenminister († 1946)
- 3. Mai: Konstantin Gamsachurdia, georgischer Schriftsteller († 1975)
- 5. Mai: Joseph Maria Lutz, deutscher Schriftsteller († 1972)
- 6. Mai: Wilhelm Kohlhoff, deutscher Maler und Graphiker († 1971)
- 6. Mai: Hinrich Wilhelm Kopf, erster Ministerpräsident von Niedersachsen († 1961)
- 11. Mai: Martha Graham, US-amerikanische Tänzerin, Choreografin und Pädagogin († 1991)
- 18. Mai: Friedrich Sieburg, deutscher Journalist, Schriftsteller und Literaturkritiker († 1964)
- 27. Mai: Hermann Dörnemann, der älteste Mann der Welt seiner Zeit
- 28. Mai: Mina Witkojc, niedersorbische Dichterin und Publizistin († 1975)
- 31. Mai: Jos van Son, niederländischer Fußballspieler († 1956)
- 6. Juni: Otto Pankok, deutscher Maler, Zeichner und Bildhauer († 1966)
- 11. Juni: Karl Weissenberg, Physiker und einer der ersten Rheologen
- 13. Juni: Dorothy L. Sayers, englische Krimi-Schriftstellerin und Übersetzerin († 1957)
- 13. Juni: Reinhold Tiling, deutscher Ingenieur, Pilot und Raketenpionier († 1933)
- 17. Juni: Hermann Matern, SED-Funktionär der DDR († 1971)
- 20. Juni: Wilhelm Zaisser, Minister für Staatssicherheit in der DDR († 1958)
- 21. Juni: Alois Hába, tschechischer Komponist († 1973)
- 23. Juni: Ernst Theodor Eichelbaum, deutscher Politiker und MdB († 1991)
- 25. Juni: Otto Lasch, deutscher Offizier der Wehrmacht († 1971)
- 28. Juni: Florence Henri, US-amerikanische Malerin und Fotografin († 1982)
- 28. Juni: Hugo Scharnberg, deutscher Politiker († 1979)
- 30. Juni: Horst Wolfram Geißler, deutscher Schriftsteller († 1983)
- 30. Juni: Walter Ulbricht, Staatsratsvorsitzender der DDR († 1973)
- 3. Juli: Mississippi John Hurt, US-amerikanischer Blues-Sänger und Gitarrist († 1966)
- 3. Juli: Sándor Bortnyik, ungarischer Maler († 1976)
- 8. Juli: Fritz Perls, deutsch-jüdischer Psychiater und Psychotherapeut († 1970)
- 10. Juli: Paul Ortwin Rave, deutscher Kunsthistoriker († 1962)
- 17. Juli: Boris Rajewsky, deutscher Biophysiker und Strahlenforscher († 1974)
- 17. Juli: Wilhelm Dieckmann, Widerstandskämpfer im Dritten Reich
- 19. Juli: Wladimir Majakowski, russischer Dichter, († 1930)
- 20. Juli: Alexandros I., König von Griechenland († 1920)
- 21. Juli: Eugen Schüfftan, deutscher Kameramann und Erfinder († 1977)
- 21. Juli: Hans Fallada, deutscher sozialkritischer Schriftsteller († 1947)
- 23. Juli: Heinrich Imig, deutscher Politiker († 1956)
- 25. Juli: Wilhelm Cleven, Weihbischof in Köln († 1983)
- 26. Juli: George Grosz, deutscher Maler und Grafiker († 1959)
- 28. Juli: Meinrad Inglin, Schweizer Schriftsteller († 1971)
- 28. Juli: Rued Langgaard, dänischer Komponist und Organist († 1952)
- 30. Juli: Hyazinth Graf Strachwitz, deutscher General und Panzerkommandeur in der Wehrmacht († 1968)
- 8. August: Ludwig Grote, deutscher Kunsthistoriker († 1974)
- 12. August: Willy Marschler, deutscher nationalsozialistischer Politiker († 1951)
- 16. August: Hans Koch, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer († 1945)
- 17. August: Walter Noddack, deutscher Chemiker († 1960)
- 19. August: Richard Reitzner, deutscher Politiker und MdB († 1962)
- 22. August: Dorothy Parker, US-amerikanische Schriftstellerin († 1967)
- 22. August: Ernst Waldow, deutscher Schauspieler († 1964)
- 23. August: Georgi Wassiljewitsch Florowski, orthodoxer Theologe († 1979)
- 31. August: Lilly Laskine, französische Harfenistin († 1988)
- 8. September: Erik Reger, deutscher Schriftsteller († 1954)
- 10. September: Fritz Fink, deutscher Schriftsteller, Buchhändler und Heimatforscher († 1945)
- 10. September: Johanna Bormann, Angehörige der SS und Wärterin in Konzentrationslagern († 1945)
- 16. September: Albert von Szent-Györgyi Nagyrapolt, ungarischer Biochemiker († 1986)
- 18. September: Arthur Benjamin, australischer Komponist († 1960)
- 20. September: Hans Scharoun, deutscher Architekt († 1972)
- 21. September: Erna Scheffler, deutsche Juristin († 1983)
- 22. September: Hans Leip, deutscher Dichter, Schriftsteller († 1983)
- 22. September: Linus Kather, deutscher Politiker MdB, MdL († 1983)
- 23. September: Cläre Lotto, deutsche Tänzerin und Schauspielerin († 1952)
- 26. September: Milos Crnjanski, ungarische Dichter, Erzähler, Reiseautor und Bühnendichter († 1977)
- 27. September: Birger Forell, Pfarrer, Flüchtlingshelfer († 1958)
- 30. September: Harold Joseph Laski, britischer Politiker und Politologe († 1950)
- 1. Oktober: Marianne Brandt, deutsche Malerin, Bildhauerin und Designerin († 1983)
- 6. Oktober: Ernst Gäumann, Schweizer Botaniker, Mykologe, Universitätsprofessor († 1963)
- 9. Oktober: Heinrich George, deutscher Schauspieler († 1946)
- 9. Oktober: Mário Raúl de Morais Andrade, brasilianischer Schriftsteller und Lyriker († 1945)
- 12. Oktober: Matthias Joseph Mehs, deutscher Politiker und Heimatschriftsteller († 1976)
- 13. Oktober: Hans Severus Ziegler, deutscher Publizist, Intendant, Lehrer und nationalsozialistischer Politiker († 1978)
- 14. Oktober: Lillian Gish, US-amerikanische Schauspielerin († 1993)
- 15. Oktober: Carol II., von 1930 bis 1940 König von Rumänien († 1953)
- 20. Oktober: Jomo Kenyatta, Ministerpräsident Kenias († 1978)
- 23. Oktober: Ernst Julius Öpik, estnischer Astronom († 1985)
- 24. Oktober: Kurt Huber, deutscher Professor, Volksliedforscher, Mitglied der Weißen Rose († 1943)
- 26. Oktober: Andreas Predöhl, deutscher Ökonom († 1974)
- 28. Oktober: Karl Farkas, österreichischer Schauspieler und Kabarettist († 1971)
- 30. Oktober: Roland Freisler, Richter und Präsident des Volksgerichtshofes († 1945)
- 1. November: A. Paul Weber, deutscher Zeichner († 1980)
- 1. November: Andreas Paul Weber, deutscher Lithograph, Zeichner und Maler († 1980)
- 6. November: Edsel Ford, Sohn von Henry Ford († 1943)
- 8. November: Rama VII., König von Siam († 1941)
- 13. November: Edward Adelbert Doisy, US-amerikanischer Biochemiker († 1986)
- 15. November: Carlo Emilio Gadda, italienischer Schriftsteller († 1973)
- 22. November: Raymond Collishaw, englischer Militärpilot und Befehlshaber († 1976)
- 27. November: Max Burghardt, deutscher Intendant, Vorsitzender des Kulturbundes der DDR († 1977)
- 1. Dezember: Ernst Toller, deutscher Politiker, Revolutionär und Schriftsteller († 1939)
- 9. Dezember: Dom Paul Benoît, luxemburger Komponist († 1979)
- 12. Dezember: Edward G. Robinson, US-amerikanischer Schauspieler
- 17. Dezember: Erwin Piscator, deutscher Regisseur und Theaterleiter († 1966)
- 21. Dezember: Anton Dietzenschmidt, deutscher Dramatiker († 1955)
- 24. Dezember: Wout Buitenweg, niederländischer Fußballspieler († 1976)
- 26. Dezember: Elisabet van Randenborgh, deutsche Schriftstellerin († 1983)
- 26. Dezember: Mao Zedong, chinesischer Politiker († 1976)
- 28. Dezember: Ernst Römer, österreichisch-mexikanischer Dirigent, Musikpädagoge und Komponist

Gestorben


- 7. Januar: Josef Stefan, österreichischer Mathematiker und Physiker (
- 1835)
- 11. Januar: Benjamin Franklin Butler, US-amerikanischer General (
- 1818)
- 13. Januar: Melitta Otto-Alvsleben, deutsche Sängerin (
- 1842)
- 17. Januar: Rutherford B. Hayes, 19. Präsident der USA (
- 1822)
- 22. Januar: Vinzenz Lachner, deutscher Komponist und Dirigent (
- 1811)
- 18. Februar: Gerson Bleichröder, deutscher Bankier (
- 1822)
- 20. Februar: Pierre Gustave Toutant Beauregard, General der Konföderierten Staaten von Amerika (
- 1818)
- 22. April: Franziska Berg, deutsche Schauspielerin (
- 1813)
- 1. Mai: Alexander Kaufmann, deutscher Schriftsteller (
- 1817)
- 14. Mai: Ernst Eduard Kummer, deutscher Mathematiker (
- 1810)
- 23. Mai: Anton von Schmerling, österreichischer Politiker und Jurist (
- 1805)
- 5. Juni: Julio Popper, Kartograph von Havanna, Freimaurer (
- 1857)
- 7. Juni: Edwin Booth, US-amerikanischer Schauspieler (
- 1833)
- 15. Juni: Ferenc Erkel, ungarischer Komponist (
- 1810)
- 26. Juni: Konstantin Karlowitsch Albrecht, russischer Komponist (
- 1836)
- 29. Juni: Johann Anton Friedrich Baudri, Weihbischof und Generalvikar in Köln (
- 1804)
- 6. Juli: Guy de Maupassant, französischer Schriftsteller und Dichter (
- 1850)
- 10. Juli: Henry Nettleship, englischer klassischer Philologe (
- 1839)
- 14. Juli: Karl Braun, deutscher Freihändler (
- 1822)
- 25. Juli: Paul d'Abrest, böhmischer Schriftsteller (
- 1850)
- 6. August: Jean-Jacques Challet-Venel, Schweizer Politiker (
- 1811)
- 7. August: Alfredo Catalani, italienischer Opern-Komponist (
- 1854)
- 11. August: Heinrich Schmieder, Theologe und Ehrenbürger Wittenbergs (
- 1794)
- 16. August: Jean-Martin Charcot, französischer Neurologe (
- 1825)
- 27. August: Peter Mitterhofer, Zimmermann und Erfinder (Schreibmaschine) (
- 1822)
- 5. September: Hermann Hunaeus, Architekt (
- 1812)
- 11. September: Adolphe Yvon, französischer Maler (
- 1817)
- 14. September: Antoine Louis John Ruchonnet, Schweizer Politiker (
- 1834)
- 25. September: Marie Louise von François, deutsche Schriftstellerin (
- 1817)
- 8. Oktober: Patrice de Mac-Mahon, Marschall von Frankreich und zweiter Präsident der Dritten Republik (
- 1808)
- 11. Oktober: Ford Madox Brown, britischer Maler (
- 1821)
- 18. Oktober: Charles Gounod, französischer Komponist (
- 1818)
- 27. Oktober: Friedrich Wilhelm Dörpfeld, deutscher Pädagoge (
- 1824)
- 30. Oktober: John Joseph Caldwell Abbott, der erste „einheimische“ kanadische Premierminister (
- 1821)
- 30. Oktober: Karl Bodmer, Schweizer Maler (
- 1809)
- 6. November: Pjotr Iljitsch Tschaikowski, russischer Komponist (
- 1840)
- 1. Dezember: Eduard Franck, deutscher Komponist (
- 1817)
- 4. Dezember: Heinrich Göbel, deutsch-amerikanischer Erfinder (
- 1818)
- 4. Dezember: John Tyndall, irischer Physiker (
- 1820)
- 27. Dezember: Charles Merivale, englischer Historiker und Dekan der Kathedrale von Ely (
- 1808)
- 30. Dezember: Samuel White Baker, englischer Afrikaforscher (
- 1821)

Staatsoberhäupter

Afrika


- Ägypten: Abbas II. Hilmi, Khedive (18921914)
- Äthiopien: Menilek II., Kaiser (18891909)

Amerika


- Mexiko: Porfirio Diaz, Präsident (1884–1911)

Asien


- Afghanistan (Barakzai-Dynastie): Emir Abdur Rahman Khan
- Japan: Mutsuhito, Kaiser (18671912)

Europa


- Belgien (Sachsen-Coburg-Gotha/Wettiner): Leopold II., König der Belgier (18651909)
- Dänemark (Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg/Oldenburger): Christian IX., König (18631906)
- Deutsches Reich (Hohenzollern): Wilhelm II., Deutscher Kaiser (18881918)
- Frankreich Marie François Sadi Carnot, Präsident (18871894)
- Griechenland (Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg/Oldenburger): Georg I., König der Hellenen (1863–1913)
- Großbritannien und Irland: (Welf: Este) Victoria, Königin (18371901)
- Italien: Humbert I., König (18781900)
- Liechtenstein: Johann II., Fürst (18581929)
- Luxemburg (Haus Nassau): Adolf, Großherzog (18901905)
- Montenegro (Haus Petrowitsch Rjegosch): Nikita Petrović, Fürst (1878–1918)
- Niederlande (Haus Nassau)- Wilmelmina, Königin (1890–1948)
- Österreich-Ungarn (Habsburg): Franz Joseph I., Kaiser (18481916)
- Portugal (Sachsen-Coburg-Saalfeld/Wettiner): Karl I., König (18891908)
- Rumänien (Hohenzollern-Sigmaringen): Karl I., König (1878–1914)
- Russisches Reich (Romanow-Holstein-Gottorp/Oldenburger) Alexander III., (Kaiser/Zar) (1881–1894)
- Schweden (Haus Bernadotte): Oskar II., König (18721907)
- Schweiz: Karl Schenk, Bundespräsident, (1894)
- Serbien: Aleksandar I. Karađorđević, König (1889–1903)
- Spanien: Alfons XIII., König (18861931)
- Türkisches Reich: Abdulhamid II., Großsultan (1876–1909) ko:1893년 simple:1893 th:พ.ศ. 2436

Norwegen

Das Königreich Norwegen (norwegisch: Kongeriket Norge/Noreg) ist ein Land in Nordeuropa. Das skandinavische Land grenzt im Osten an Schweden und im Nordosten an Finnland und Russland. Die Wirtschaftszone Norwegens in der Nordsee grenzt im Süden an die Dänemarks und im Westen an jene Schottlands. Norwegens Staatsform entspricht einer parlamentarischen Monarchie (Königreich mit parlamentarischer Legislative) und ist als Zentralstaat organisiert.

Geographie

Zentralstaat Hauptartikel: Geographie Norwegens Die Geographie Norwegens ist von Gebirgsketten und kargen Hochebenen, den Fjells geprägt. Das "Land der Trolle und Fjorde" macht seinem Namen alle Ehre: Die etwa 20.000 km lange Atlantikküste wird unzählige Male von den schmalen und tiefen Buchten unterbrochen, die Meerwasser bis weit ins Landesinnere bringen. Die charaktervolle Landschaft lädt Naturliebhaber und Romantiker ein, ebenfalls an die kleinen Fabelwesen zu glauben, die jeder Norweger als Trolle kennt. Im Landesinneren gestalten hohe Wasserfälle und fischreiche Flüsse die Oberflächenstruktur. Die Bevölkerung ist nicht nur in den größten Städten konzentriert, sondern über das Land ausgebreitet - von Süd nach Nord nimmt die Bevölkerungsdichte allerdings ab. Außer Oslo hat Norwegen drei Städte mit über 100.000 Einwohnern, nämlich Bergen, Trondheim und Stavanger. Norwegen besitzt fünf überseeische Regionen:
- Svalbard (Spitzbergen und Bäreninsel) im Nordatlantik und Nordpolarmeer
- Jan Mayen im Nordatlantik
- Bouvetinsel im Südpolarmeer
- Peter-I.-Insel im Südpolarmeer
- Königin-Maud-Land in der Antarktis Siehe auch: Liste der Städte in Norwegen, Nationalparks in Norwegen

Bevölkerung

Nationalparks in Norwegen

Einwohnerzahl

Im Herbst 2004 ist die Zahl der Norweger auf über 4,6 Mio. gestiegen und sie steigt um ca. 30.000 Menschen jedes Jahr. Viele davon sind zugewanderte Flüchtlinge oder Einwanderer. Norwegen hat außerdem eine höhere Geburtenrate als andere Länder Europas.

Zusammensetzung

92,1 % der Bevölkerung sind Norweger, dazu zählen auch die Minderheiten der ca. 40.000 Saami (Lappen) und ca. 10.000 Finnen (Kvener). Am 1. Januar 2005 wohnten 364.981 Ausländer in Norwegen; ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung betrug 7,9%. Die nicht-norwegische Bevölkerung verteilt sich nach den folgenden Herkunftsländern: Pakistan (26.950), 0,6 %; Schweden (22.859), 0,5 %; Dänemark (19.197), 0,4 %; Irak (18.369), 0,4 %; Vietnam (17.864), 0,4 %; Somalia (16.765), 0,4 %; Bosnien (14.641), 0,3 %; Iran (13.983), 0,3 %; Türkei (13.504), 0,3 %; Serbien (12.455), 0,3 %. (Stand jeweils: 1. Januar 2005) 75 % der Norweger leben in Städten.

Größte Kommunen

Religion

Es gibt eine amtlich Evangelisch-lutherische Staatskirche: die protestantische, basierend auf der evangelisch-lutherischen Religion. Oberhaupt der protestantischen Staatskirche ist der König. Alle Einwohner Norwegens haben das Recht, ihre Religion frei auszuüben. Rund 10% nehmen regelmäßig an Gottesdiensten oder anderen religiösen Veranstaltungen teil. Verteilung nach Religionen:
- Mitglieder der lutherischen Staatskirche: 85,7 %
- andere Protestanten: 3,5 %
- Katholiken: 1,0  %
- Moslems: 1,7 %
- Buddhisten: 0,2 %
- ohne Religion: 5,6 % Stand: 1. Januar 2004

Gesundheit, Soziales und Bildung

Sprachen

Norwegisch ist eine nordgermanische Sprache, z. T. stark geprägt vom Niederdeutschen. Die Schriftsprache teilt sich in zwei Varianten: Etwa 85-90 % der Einheimischen schreiben Bokmål (wörtlich: 'Buch-Sprache'). Das Bokmål ist sowohl vom Dänischen als auch von den verschiedenen Mundarten beeinflusst. Etwa 10-15 % schreiben Nynorsk ('Neu-Norwegisch'). Das Nynorsk, das bis 1929 als Landsmål bekannt war und 1885 als zweite offizielle Schriftsprache anerkannt wurde, ist eine künstliche, von Ivar Aasen aus den Dialekten des westlichen Teils des Landes geformte Sprache und wird heute vor allem an der Westküste, in der Fjordregion und in Telemark verwendet. Als gesprochene Sprache spielen heute Dialekte immer noch eine große Rolle.In der Schule müssen norwegische Schüler sowohl Bokmål als auch Nynorsk lernen. Zu den verschiedenen Sprachen siehe ausführlich Norwegische Sprache. Neben Norwegisch werden vor allem im Norden des Landes von den nationalen Minderheiten noch Samisch und Finnisch gesprochen. Norweger lernen wahlfrei Deutsch oder Französisch (die Mehrheit Deutsch) und obligatorisch Englisch als Fremdsprachen in der Schule. Deutsch war traditionell (bis etwa 1950) die erste Fremdsprache in Norwegen (wie auch im restlichen Skandinavien). Heute ist Englisch der Verbreitung nach die erste Fremdsprache, vor Deutsch als zweiter Fremdsprache und Französisch als dritter Fremdsprache. Englisch, Deutsch und Französisch haben einen offiziellen Status als Primärfremdsprachen.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Norwegens Die menschliche Besiedlung Norwegens begann nach der letzten Eiszeit etwa im 8. Jahrtausend v. Chr., als Jäger und Sammler dem schmelzenden Eis nach Norden folgten. Die bisher ältesten Funde menschlicher Besiedlung sind rund 10.300 Jahre alt. Sie wurden bei Tunnelarbeiten unweit des Nordkaps gefunden. Der steinzeitlichen Megalithkultur Skandinaviens folgten in der Bronze- und Eisenzeit germanische Einflüsse. In der Zeit der Wikinger (800-1050) wurde Norwegen durch König Harald Hårfagre um das Jahr 900 geeint. In dieser Zeit erfolgte von Norwegen aus die Besiedlung Islands, der Färöer und Grönlands. Einige erreichten sogar Neufundland im heutigen Amerika. Aber auch die Normandie in Frankreich wurde von den 'Nordmännern' besiedelt. Normandie Ab 1380 in Personalunion mit Dänemark, trat Norwegen 1397 der Kalmarer Union bei und wurde darin ein relativ unbedeutendes Mitglied. Das Kalmarer Reich hielt formell bis 1523 (Ausscheiden Schwedens), mit Dänemark jedoch bis 1814. Wegen politischer Unterstützung Frankreichs musste Dänemark Norwegen nach den Napoleonischen Kriegen im Frieden von Kiel an den König von Schweden abtreten. Die Übergabe geschah allerdings nicht direkt, weshalb Norwegen für kurze Zeit unabhängig war und sich am 17. Mai 1814 in Eidsvoll seine Verfassung gab, die mit leichten Änderungen bis heute gültig ist. Der 17. Mai ist seitdem Nationalfeiertag. Es folgten 91 Jahre einer Personalunion mit Schweden, bevor sie nach einer Volksabstimmung am 13. August 1905, in der sich eine überwältigende Mehrheit der männlichen Norweger für die Beendigung der Zwangs-Union aussprachen, aufgelöst wurde. Neuer König wurde Prinz Carl aus dem Hause Glücksburg als Haakon VII. Im Ersten Weltkrieg erklärte Norwegen zusammen mit Dänemark und Schweden seine Neutralität. 1920 trat das Land dem Völkerbund bei. Im Zweiten Weltkrieg, im April 1940, wurde das neutrale Norwegen von Deutschland im Rahmen der Operation Weserübung besetzt. Als Reichskommissar für das besetzte Norwegen wurde Josef Terboven ernannt. Militärisch wurde die Okkupation mit den strategisch wichtigen Häfen an der norwegischen Küste und besonders auch mit dem Hafen Narvik zum Nachschub von Eisenerz aus dem schwedischen Kiruna und einer bevorstehenden englischen Landung begründet. Die Bedeutung Narviks für die deutsche Kriegswirtschaft ist jedoch umstritten, denn das Dritte Reich war weniger auf die schwedischen Eisenerzlieferungen angewiesen als gemeinhin angenommen. Vielmehr galt es, durch die Besetzung des Hafens England von seinen schwedischen Erzzufuhren abzuschneiden. Dies findet seine Bestätigung in der Anweisung Hitlers, die Hafenanlagen für den Gegner und damit zwangsläufig auch für Deutschland unbrauchbar zu machen. Von größerer Bedeutung waren die norwegischen Rohstoffe für die deutsche Kriegswirtschaft, was die Besetzung des Landes vor dem Hintergrund der Schaffung eines "Europäischen Großwirtschaftsraumes" unter deutscher Hegemonie erforderlich machte. Als Hauptrohstoffe seien Eisenerz, Schwefelkies, Molybdän und Aluminium genannt. Gerade der Ausbau der Aluminiumindustrie wurde im "Leichtmetallausbau Norwegen" besonders gefördert. Es handelte sich hierbei um ein gigantisches Investitionsprojekt, durch das die Aluminiumproduktion verachtfacht werden sollte ("Koppenberg-Plan") und an dem auch die deutsche Großindustrie (IG-Farben) aktiv beteiligt war. Letztendlich führte der Kriegsverlauf bereits 1943 zu einer weitgehenden Einstellung der Vorhaben. Norwegen leistete zwar sechs Wochen lang militärischen Widerstand, war aber der deutschen Marine unterlegen. Außerdem gab es auch norwegische Nationalsozialisten (unter ihnen Vidkun Quisling), die sich mit den Deutschen verbündeten und dadurch schließlich an die Macht kamen. Da der größte Teil der norwegischen Bevölkerung ihnen aber ablehnend gegenüberstand, erlangten Widerstandsorganisationen einen hohen Stellenwert. In der Folge kam es immer wieder zu Gefechten der deutschen Truppen mit Großbritannien. Beim Rückzug der deutschen Truppen wandten diese die Politik der verbrannten Erde an. Viele Orte und Anlagen in Nord-Norwegen wurden vollständig niedergebrannt. Die moderne Geschichte seit 1969 ist geprägt von Wachstum und Reichtum durch das Erdöl. Siehe auch: Norwegische Kolonien

Politik

Verfassung

Norwegische Kolonien Das norwegische Grundgesetz vom 17. Mai 1814 ist von der französischen Verfassung Ende des 18. Jahrhunderts inspiriert. Das Prinzip der Gewaltenteilung von Montesquieu war wesentliches Vorbild. Trotz dieses liberalen Einflusses waren Juden und Jesuiten im Reich bis in die 1850er Jahre illegale Minderheiten. Die in der Verfassung festgeschriebene Gewaltenteilung führte zu mehreren Machtproben zwischen der Regierungsbürokratie (Exekutive), die wesentlich vom schwedischen Königshaus kontrolliert wurde, und dem Storting (der norwegischen Nationalversammlung; Legislative). Die Krone versuchte, ihre Privilegien als Exekutivmacht auszubauen und das Storting unter Berufung auf die Verfassung weitgehend von den Regierungsgeschäften auszuschließen. Der Konflikt spitzte sich weiter zu, als sich im Zuge der Industrialisierung die Klassenunterschiede zwischen der beamteten Machtelite und dem aufsteigenden Bürgertum auch in Norwegen verschärften. In der Gesellschaft wuchs die Ablehnung des königlichen Beamtenstaates. In der Kommunalpolitik war der nationale Regierungsapparat bereits 1837 durch die Einführung der lokalen Selbstverwaltung praktisch entmachtet. Entsprechend energisch bemühte sich der schwedische Adel um die Wahrung seines Einflusses auf nationaler Ebene. Die Spannungen eskalierten bis 1884, dem Jahr, das in Norwegen die Einführung des Parlamentarismus markiert. Der bürgerlich-liberale Stortings-Abgeordnete Johan Sverdrup setzte gegen den Widerstand des Königs Oskar II. von Norwegen das staatsrechtliche Prinzip durch, dass eine Regierung für den eigenen Machterhalt die Unterstützung des Storting benötigt. Durch diese Abhängigkeit war die durch die Gewaltenteilung festgeschriebene politische Souveränität der Monarchie zugunsten einer Stärkung des Parlaments faktisch aufgehoben. Der König musste Sverdrup als neuen Ministerpräsidenten mit der Regierungsbildung beauftragen. In Norwegen gilt das Prinzip des Parlamentarismus. Das Parlament, das aus 165 Abgeordneten besteht, besitzt die Macht. Alle vier Jahre werden neue Repräsentanten gewählt (bis 1936 jedes dritte). Das Parlament (Stortinget, buchstäblich übersetzt "Das große Thing") besteht aus zwei Teilen, Odelstinget und Lagtinget. Der Unterschied ist aber nicht sehr deutlich, so dass man es als Einkammer-System bezeichnen kann. Zudem gibt es die gemeindliche Selbstverwaltung. Die 437 norwegischen Kommunen wählen auch jedes vierte Jahr ihre Repräsentanten für die lokale Verwaltung. Norwegen ist jedoch ein Zentralstaat, in dem die lokalen Behörden immer mehr an Einfluss verloren haben. Traditionell ist aber das Prinzip von lokaler Macht wichtig. In Norwegen haben Große Koalitionen keine Tradition. Minderheiten mit Unterstützung des Parlamentes sind häufiger. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es nur zweimal eine Mehrheitsregierung. Die Sammlungsregierung von Einar Gerhardsen gleich nach dem Krieg, und die Arbeiterpartei-Regierung (Sozial-Demokraten) von 1959. In den letzten Jahren haben die Minderheitsregierungen zu "Stortingsregjering" (Parlamentsregierung) geführt und sind unter Druck geraten. Bei den Wahlen am 12. September 2005 konnte die "Arbeiderpartiet" (Sozialdemokratische Arbeiterpartei) mit 32,8 % die meisten Stimmen erlangen, so dass zusammen mit der Senterpartiet (grüne Zentrumspartei) und der Sosialistisk Venstreparti (Sozialistischen Linkspartei) die bei den Wahlen angestrebte rot-grüne Regierungsalternative gebildet werden konnte. Neuer Premierminister wurde Jens Stoltenberg. Das Staatsoberhaupt ist König Harald V.. In Norwegen gab es bisher 6 Volksabstimmungen:
- 1905 über die Auflösung der Union mit Schweden. (Ergebnis: Ja)
- 1905 über die Einsetzung Prinz Carls von Dänemark als König Haakon VII. (Ergebnis: Ja)
- 1916 über das Verbot von Alkohol. (Ergebnis: Ja)
- 1927 über die Aufhebung dieses Verbots. (Ergebnis: Ja)
- 1972 über den Beitritt in die Europäische Gemeinschaft. (Ergebnis: Nein)
- 1994 über den Beitritt in die Europäische Union. (Ergebnis: Nein) Siehe auch: Liste von norwegischen Regierungen, Liste der norwegischen Könige

Parteien

im Storting sind zur Zeit vertreten:
- Arbeiderpartiet (Arbeiterpartei / Sozialdemokratische Partei)
- Høyre (Rechte / Konservative)
- Fremskrittspartiet (Fortschrittspartei / Rechte Protestpartei)
- Sosialistisk Venstreparti (Sozialistische Linkspartei)
- Kristelig Folkeparti (Christliche Volkspartei)
- Senterpartiet (Zentrumspartei / Interessenvertretung der Bauern)
- Venstre (Linke / Liberale) andere kleine Parteien:
- Kystpartiet (Küstenpartei / Partei für Menschen an der Küste in Nord-Norwegen)
- Arbeidernes Kommunistparti (Kommunistische Partei der Arbeiter / kommunistisch)
- Norges Kommunistiske Parti (Kommunistische Partei Norwegen / kommunistisch)
- Rød Valgallianse (Rotes Wahlbündnis / Norwegens größte kommunistische Partei)
- Kristent Samlingsparti (Christliche Sammlungspartei / christlich, extrem-konservativ)
- Demokratene (Die Demokraten / extrem konservativ)
- Det Liberale Folkepartiet (Die liberale Volkspartei / liberal)
- Pensjonistpartiet (Rentner-Partei / Partei für alte Menschen)
- Miljøpartiet De Grønne (Umweltpartei die Grünen" / Umweltpartei)

Verwaltungsgliederung

Kystpartiet Das Land ist in 19 Verwaltungsprovinzen (Fylker) eingeteilt. Die kleinste Provinz nach Fläche ist die Hauptstadt Oslo.

Wirtschaft

Die gültige Währung Norwegens ist die Norwegische Krone. Norwegen besitzt laut HDI-Rang 2005 den höchsten Lebensstandard der Welt. Das Pro-Kopf-Einkommen ist eines der höchsten.

Erdöl

Norwegen ist der siebtgrößte Erdölförderer der Welt. 2003 wurden 151,7 Mio. Tonnen Erdöl gefördert. Die Reserven betrugen 2003 noch 10,1 Mrd. Barrel.

Tourismus


- Tourismus in Norwegen
- Skigebiete in Norwegen Bild:Hammerfest Meridiandenkmal 1975.jpg|Hammerfest Meridianmonument Bild:AK2 ubt.JPEG|Häuserzeile in Kristiansand. Bild:Lofoten_Hamnoy.jpg|Hafen von Hamnøy auf den Lofoten. Bild:Karl johan statue_1.jpg|Kgl. Schloss in Oslo. Bild:Gudbransdalen Bahnhof 1975.jpg|Bahnhof im Gudbrandsdalen. Bild:Fjord in Norway.jpg|Nærøyfjord Bild:Preikestolen_platform2.png|Preikestolen am Lysefjord Bild:Trondheim Laden 1975.jpg|Laden in Trondheim Bild:Hanseviertel Bergen.jpg|Hanseviertel Bergen Bild:Oslofjord.jpg|Oslofjord Bild:Oslo Skyline.jpg|Skyline von Oslo Bild:Oslo Hafen.jpg|Gorch Fock im Osloer Hafen

Kultur

Bibliothekswesen

Das Bibliothekswesen Norwegens wird von der bibliothekarischen Fachwelt als vorbildlich angesehen. Es gibt 892 kommunale öffentliche Bibliotheken, 336 wissenschaftliche Bibliotheken und 19 Landesbibliotheken sowie die Norwegische Nationalbibliothek. Das seit 1947 bestehende Bibliotheksgesetz schreibt den kostenlosen Zugang zu Bibliotheken vor. Norwegen hat eines der umfassendsten Systeme für Pflichtexemplarabgabe weltweit.

Literatur

Norwegen erlebte in der letzten Hälfte des 19. Jahrhunderts einen kulturellen Aufschwung, an dem Autoren wie Henrik Ibsen, Bjørnstjerne Bjørnson, Alexander Kielland, Jonas Lie, Amalie Skram, Arne Garborg, Hans E. Kinck und Knut Hamsun einen maßgeblichen Anteil hatten. Drei Norweger erhielten den Nobelpreis für Literatur: Bjørnstjerne Bjørnson (1903), Knut Hamsun (1920) und Sigrid Undset (1928). Der Friedensnobelpreis wird nach Beschluss des norwegischen Nobelkomitees in Oslo verliehen.
Siehe auch: Liste norwegischsprachiger Schriftsteller

Musik, Theater, bildende Kunst

Die wichtigsten Theaterbühnen sind
Den Norske Opera (Oper, die auch das Nationalballett beherbergt), da