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Auflösung

Auflösung

Der Begriff Auflösung bezeichnet # eine endgültige Regelung oder Abwicklung eines Sachverhalts # in der Optik und der Fototechnik #
- das Auflösungsvermögen, nahe beieinanderliegende Objekte zu unterscheiden #
- die Ausbelichtung #
- das Auflösungsvermögen von fotografischen Objektiven von Film, siehe Auflösung (Fotografie) #
- die Bildauflösung bei Digitalkameras, CCD- oder CMOS-Sensoren # in der Computer- und Videotechnik die Auflösung eines Bildschirms, siehe Bildauflösung # in der Elektronik die Genauigkeit bei der Erfassung eines analogen Signals, siehe Digitale Auflösung # in der Musik die Beendigung einer tonalen Spannung und/oder das Aufheben eines Vorzeichens (Auflösungszeichen).

Abwicklung

Unter einer Abwicklung versteht man
- den Abschluss eines Vorgangs oder Auftrags, siehe Abwicklung (Wirtschaft)
- eine Abwicklung im rechtlichen Sinne
- die Abwicklung einer einfach gekrümmten 3D-Fläche in eine Ebene, siehe Abwickelbare Fläche
- die Ermittlung des ebenen Zuschnitts eines Blechteils zur Herstellung eines Fertigprodukts aus Blech, siehe Blechabwicklung, Biegeverkürzung
- ein Euphemismus für die Schließung von Betrieben und Einrichtungen
- das Abtauschen in rascher Folge von Spielsteinen im Schach. Hierdurch wird der Übergang vom Mittelspiel in das Endspiel markiert, siehe Abwicklung (Schach)

Ausbelichtung

Als Ausbelichten bezeichnet man in der Fotografie den Vorgang der Anfertigung von dauerhaften Abzügen auf Fotopapier. Das Ausgangsmaterial für die Ausbelichtung kann sowohl chemisch-mechanisch (Negativ- oder Positivfilm) als auch digital vorliegen; in der Verarbeitung gibt es auch hybride Prozesse wie Agfa Digiprint, bei dem ein Diapositiv nicht optisch ausbelichtet, sondern zunächst digitalisiert wird.

Formate

Ausbelichtungen aus dem Consumer-Fotolabor werden grundsätzlich in Standardformaten angefertigt; das Seitenverhältnis liegt dabei beim Kleinbildformat (Negativgröße von 24 × 36 mm, bei gerahmten Dias etwa 34 × 22 mm) sowie bei digitalen Spiegelreflexkameras in der Regel bei 2:3, während die meisten Digitalkameras einen Sensor mit dem Seitenverhältnis 4:3 besitzen. Folgende Abmessungen bzw. Papierformate sind bei Ausbelichtungen üblich: Standardformate:
- 9 × 13 cm (9 × 12 cm)
- 10 × 15 cm (10 × 13 cm)
- 13 × 18 cm (13 × 17 cm)
- 18 × 24 cm Posterformate:
- 20 × 30 cm (20 × 28 cm), etwa DIN A4
- 30 × 40 cm, etwa DIN A3
- 40 × 60 cm
- 50 × 70 cm
- 60 × 80 cm Professionelle Labors liefern Ausbelichtungen in jedem technisch machbaren Format.

Digitales Ausgangsmaterial

Bei digitalem Ausgangsmaterial wird die sinnvoll erreichbare Größe des ausbelichteten Abzugs unter anderem durch die Auflösung des CCD- bzw. CMOS-Sensors bestimmt, die in Megapixeln (Kurzform für Millionen Pixel) oder dpi (Dots per inch) angegeben werden kann.

Orientierungshilfen

Folgende Werte können als erste Orientierungen verwendet werden:

Weitere Einflussfaktoren

Die Megapixel-Auflösung ist zwar für eine erste Orientierung hilfreich, jedoch spielen auch andere Faktoren eine Rolle:
- Die Bedeutung der optischen Leistung des Objektivs sowie der kamerainternen Bildverarbeitungselektronik und -algorithmen nimmt insbesondere bei Kameras höherer Leistungsklassen (ab etwa 5 Megapixel) zu; eine hochwertige Optik oder eine rauscharme Bildverarbeitung kann bei einer vergleichsweise niedrigen Auflösung zu höherwertigen Ausbelichtungen führen als eine schlechte Optik mit verrauschender Bildverarbeitung aber hoher Auflösung. Insbesondere bei digitalen Kompaktkameras, deren sehr kleine Sensoren seit etwa 2004 Auflösungen mit 5 MegaPixeln anbieten und Ende 2005 bereits 10 Megapixel erreicht haben, ist die Verwendbarkeit für große Ausbelichtungen wegen des sehr hohen Rauschpegels stark eingeschränkt.
- Die Kompression und Schärfungsverfahren bei Formaten wie JPEG sollte behutsam eingesetzt werden; zu hohe Kompressionsraten führen u.a. zu unnatürlichen Hauttönen, treppigen Farbverläufen und anderen Artefakten, übertriebene Schärfung zu Artefakten besonders an scharfen Konturen.
- Unproblematisch sind in der Regel die Farbräume sRGB und Adobe RGB; andere können, müssen aber nicht zu brauchbaren Ergebnissen führen.

Bestimmung der Mindest-Auflösung

Zur präziseren Bestimmung der Mindest-Pixelzahl kann die Faustregel verwendet werden, mindestens 60, besser 100 Pixel pro Zentimeter Bildseite, d. h. 3600 bis 10.000 Pixel pro Quadratzentimeter, zu kalkulieren. Daraus ergibt sich für einen Abzug im Format 10 × 13 cm eine Mindestauflösung von 1,3 Megapixeln bzw. 1000 × 1300 Pixel).

Betrachtungsabstand

Entscheidend für die subjektiv wahrgenommene Bildqualität ist der Betrachtungsabstand in Verbindung mit der Auflösung des menschlichen Auges, die in Winkelminuten angegeben wird und je nach medizinischer Quelle zwischen ein und zwei Winkelminuten liegt. Eine Winkelminute bedeutet, dass das Auge Details unterscheiden kann, die etwa 0,017° voneinander entfernt liegen; ein entsprechend Scharfsichtiger kann mit dieser Sehleistung noch einen Krümel von 0,3 mm Durchmesser auf einen Meter Abstand erkennen (tan 0,017° mal 1 Meter). Als Orientierung kann man beispielsweise bei Ausbelichtungen in Postergrößen eine Sehleistung von einer Winkelminute bzw. bei der Projektion eine Sehleistung von zwei Winkelminuten ansetzen; dies entspricht bei der Projektion einer Mindestauflösung von 1,5 Megapixeln, durch Verdopplung in beiden Raumrichtungen sind dies bei einem Poster dann bereits sechs Megapixel. Ein aus einem Abstand von einem Meter betrachtetes Poster im Format 50 × 70 cm muss also mindestens in 500/0,3 × 700/0,3, also 1666 × 2333 Pixel bzw. 3.886.778 oder rund 4 Megapixel zerlegt werden, um uneingeschränkt scharf zu wirken.

Ausbelichtungs-Einheit

Letztlich beeinflusst auch die Auflösung der Ausbelichtungs-Einheit das Ergebnis; gebräuchlich sind Maschinen mit 150, 300 und 400 dpi bzw. ppi; Zeitschriften werden meist mit einer Druckauflösung von 150 ppi produziert, während die besten Fotobelichter eine Auflösung von 400 ppi erreichen. Die Auflösungen der Fotobelichter werden oft formatabhängig eingestellt: Kleinere Bilder werden z. B. mit 300 dpi belichtet, größere mit 150 dpi. Geht man von einer 1:1 Zuordnung Pixel-zu-Dot aus, dann kann man bei einer 4-MPixel Kamera bei 300 dpi bis 18 cm (lange Achse des fertigen Bilds) mit einer guten Bildqualität rechnen, bei 150 dpi mit 36 cm. Diese Werte dürfen nicht verwechselt werden mit den Angaben von Consumer-Fotodruckern, die nach dem Tintenstrahldruckerprinzip arbeiten; hier werden die Bildpixel zur Halbtonbildung aus bis zu 16 Dots gebildet, eine Auflösungsangabe von 2440 dpi aus der Werbung entspricht dann also effektiv rund 150 dpi bei einem Fotobelichter.

Analoges Ausgangsmaterial

Die Schärfeleistung und Körnung eines fotografischen Films bestimmen bei analogem Ausgangsmaterial die mögliche Bildqualität; diese Parameter werden wiederum vor allem von der Filmempfindlichkeit beeinflusst: Hochempfindliche Filme (800 bis 1600 ASA) haben prinzipiell eine geringere Schärfe als niedrigempfindliche Filme (25 bis 50 ASA); die gebräuchlichen Alltagsfilme mit 100/21° ISO genügen jedoch sowohl in Bezug auf Schärfe als auch auf die Körnung allen normalen Anforderungen. Diafilme bieten eine enorme Auflösung von bis zu 10.000 dpi; entsprechend einem Digitalbild liegt die Auflösung eines Diafilms also etwa bei 14.250 × 9.500 Pixeln = 135 Megapixeln, was einer unkomprimierten Dateigröße von rund 387 Megabytes entspräche. Der qualitativ begrenzende Faktor in der Analogfotografie ist jedoch die Optik der Kamera: Je nach Güte schwankt dieses zwischen 1500 und etwa 2600 dpi, dies entspricht etwa drei bis neun Megapixeln unter praktischen Bedingungen.

Siehe auch


- Digitalkamera
- Digitaler Bilderdienst
- Elektronische Bildverarbeitung
- Bildgebendes Verfahren

Literatur


- Carsten Meyer und Peter Walz: Bilderfabriken. Mehr aus Digitalfotos machen: Aus Pixeln werden echte Bilder. In: c't 15/04, S. 180

Weblinks


- [http://www.kefk.net/Fotografie/Kameras/Digital/Leistungsklassen/Auflösung/index.asp Leistungsklassen von Digitalkameras nach Auflösung des Sensors] Kategorie:Fotopraxis

Bildauflösung

Mit Bildauflösung bezeichnet man gemeinhin die Anzahl der Bildpunkte (Pixel) aus denen das dargestellte Bild besteht.

Varianten zur Angabe

Es gibt zwei verschiedene Varianten zur Angabe:
- Die erste Variante gibt einfach nur die Anzahl der Bildpunkte an; dies ist zum Beispiel in der Digitalfotografie mit der Einheit Megapixel üblich.
- Zum anderen kann die Anzahl Bildpunkte pro Zeile (horizontal) und Spalte (vertikal) angegeben werden, wie bei Grafikkarten und Bildschirmen üblich, bspw. 1024 × 768; in der Fernsehtechnik wird gleichbedeutend die Anzahl der Zeilen und die der Punkte pro Zeile verwendet. Vertikale und horizontale Auflösung können sich unterscheiden, was nicht-quadratische Bildpunkte bedeutet. Die zweite Möglichkeit Bildauflösungen anzugeben, hat den Vorteil, dass sie auch das Verhältnis zwischen der Anzahl der Bildpunkte pro Zeile und Spalte angibt, man also eine Vorstellung vom Seitenverhältnis bekommt. Dies funktioniert allerdings nur, wenn die Bildpunkte zeilen- und spaltenweise angeordnet sind. Im Idealfall geht man dann von quadratischen Bildpunkten (es handelt sich eigentlich um Flächen und nicht um Punkte) aus, die dicht an- und übereinander angeordnet sind. Es kann aber auch vorkommen, dass die Bildpunkte unförmig und willkürlich angeordnet sind oder das Bild selbst gar keine Rechteckform besitzt. In diesem Fall ist eine Angabe der Form Breite × Höhe nicht sinnvoll und man begnügt sich mit der Angabe der Gesamtzahl der Bildpunkte wie in der ersten Variante. Bei beiden genannten Fällen handelt es sich um die sog. absolute Auflösung. Daneben spricht man von der relativen Auflösung, wenn man die Pixelanzahl auf eine Längeneinheit bezieht (z.B. dots per inch dpi).

Beispiel

Das folgende Beispiel eines Textbildes von einem Smiley soll zur Verdeutlichung dienen. Es besteht aus 41 × 19 Bildpunkten, die entweder ein „X“ als dunkle Fläche oder ein „.“ als helle Fläche enthalten. Die Bildpunkte sind in diesem Fall aber nicht quadratisch, so dass sich trotz unterschiedlicher Breite und Höhe in der Auflösung ein ungefähr quadratisches Bild ergibt. ......................................... ............XXXXXXXXXXXXXXXXX............ ........XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX........ .....XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX..... ....XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX.... ..XXXXXXXXX....XXXXXXXXXXX....XXXXXXXXX.. ..XXXXXXXXX....XXXXXXXXXXX....XXXXXXXXX.. .XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX. .XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX. .XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX. .XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX. .XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX. ..XXXXXXX...XXXXXXXXXXXXXXXXX...XXXXXXX.. ..XXXXXXXXX...XXXXXXXXXXXXX...XXXXXXXXX.. ....XXXXXXXXX...............XXXXXXXXX.... .....XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX..... ........XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX........ ............XXXXXXXXXXXXXXXXX............ ......................................... Je weiter man sich vom Bild entfernt, desto weniger fällt die Form der Bildpunkte auf. Ist man jedoch dicht genug am Bild, so fällt diese Form sehr deutlich auf. Bei gleichem Abstand und größerer Auflösung verringert sich dieser Effekt. Andererseits hängt die Stärke dieses Effektes auch von der Stärke des Kontrastes der Farben benachbarter Bildpunkte ab. Den Effekt nennt man Treppcheneffekt. Neben der Erhöhung der Auflösung gibt es noch das Verfahren des Antialiasings um diesen Effekt zu vermindern. Dabei wird das Bild weichgezeichnet, wodurch der Kontrast benachbarter Bildpunkte verringert, das Bild insgesamt aber auch unschärfer wird. weichgezeichnet Auf einem Bildanzeigegerät wie zum Beispiel einem Fernseher oder Monitor ist die Anzahl der Bildpunkte fest vorgegeben. Diese kann sich aber von der Auflösung des übertragenen Bildes unterscheiden. Zur möglichst korrekten Darstellung muss das Bild dann auf die Auflösung des Anzeigegerätes skaliert werden, wobei es insbesondere bei der Verkleinerung zu einem Informationsverlust kommen kann. Aber auch bei der Vergrößerung können Informationen verloren gehen. Je nach Art der Skalierung des Bildes unterscheidet sich die Qualität dieses aber auch der Aufwand der Skalierung selbst. Ein Testbild, um die Auflösung eines optischen Gerätes zu bestimmen, ist z.B. der Siemensstern. Neben der Bildauflösung gibt es noch die Farbauflösung, die angibt, welche Farben ein Bildpunkt annehmen kann. Man kann beide Angaben auch kombinieren. In diesem Zusammenhang spricht man oft auch von interpolierten Auflösungen, wenn die Farbauflösung groß, die Bildauflösung aber gering ist. Man gibt dann eine interpolierte Auflösung an, die zwar geringere Farbauflösung, aber höhere Bildauflösung besitzt. Dieses Verfahren wird häufig bei Scannern angewandt. Siehe hierzu auch Interpolation. Die Stiftung Warentest hat bei Sehtests herausgefunden, dass das Auge und das Gehirn auf Farben viel empfänglicher reagieren als auf die Auflösung. Das Auflösungsvermögen des bloßen Auges beträgt unter guten Bedingungen etwa eine Winkelminute, das entspricht rund 1 mm auf 3,5 Meter. Ein Bild wird bei Darstellung auf einem Bildschirm bei einer gegenüber einem Foto über 4fach geringeren Auflösung bereits als scharf empfunden. Ein 30dpi Bild ist schon ab einem Betrachtungsabstand von 1,8 Metern genauso scharf wie Bilder mit einer höheren Auflösung zu sehen. Computermonitore benötigen eine Auflösung von 72 dpi, da der Betrachtungsabstand gering ist und Schriften eine höhere Auflösung als Bilder benötigen um als scharf empfunden zu werden. Aus welcher Entfernung ist ein Fernsehbild in welcher Auflösung scharf? Der hiesige Fernsehstandard PAL kann aus etwa dem 4fachen der Höhe des TVs betrachtet werden, während bei HDTV auf das 3 - 2fache herangerückt werden kann. Aus einem Betrachtungsabstand des vielfachen der Höhe des TVs ist kein Unterschied zwischen PAL und HDTV zu sehen. Die Angaben zum Vergleich des Betrachtungsabstands gelten für ideale Bedingungen. Unberücksichtigt ist der Unterschied zwischen Voll- und Halbbildverfahren und die Signalverarbeitung des TVs. Ein 80cm TV mit 540 Zeilen zeigt HDTV 720 und HDTV 1080 schärfer an als Geräte mit 768 Zeilen, da es die Auflösungen einfacher umrechnen kann. SDTV und HDTV 1080 arbeiten mit den selben Bildübertragungsverfahren. HDTV 720p (Vollbildverfahren) wird bei gleichem Betrachtungsabstand bis zu einer Bildschirmdiagonalen von etwa 106 cm als schärfer gegenüber HDTV 1080i (Halbbildverfahren)empfunden. Die Bildqualität der HDTV Geräte für PAL Fernsehen ist systembedingt immer schlechter als bei Fernsehern mit PAL Auflösung. Die Menge der ausgestrahlten Bildpunkte muss künstlich hochgerechnet ("aufgeblasen") werden, wie bei einem digitalen Zoom einer Kamera. Die Folge: Das Interpolieren des Signals verursacht Bildrauschen, Schatten und Unschärfen durch Blockbildung. Gesichter wirken oft flächig und pixelig.

Wie groß ist ein Bild zu sehen?

Wie groß ist ein Bild von x Zentimetern Höhe aus einem Betrachtungsabstand von y Metern zu sehen? Es ist eine Relation. Wird der Betrachtungsabstand verdoppelt halbiert sich die gesehene Größe des Bilds. (umgekehrte Proportionalität y = 1 geteilt durch x) Ein andere wäre zu sagen, dass aus 75 cm Entfernung das Objekt seine Größe hat. Das ist realistisch, wenn man aus dieser der Entfernung auch ein Objekt mit einem Lineal zu messen ist. Entfernst du dich nun von dem Objekt, kannst du seine gesehene Größe ja auch messen, wenn du das Lineal in 75 cm Abstand vor dir hältst. Beispiel: Mein Monitor ist 32 cm breit. Aus einem Meter Abstand ist er so gemessen ca. 16,5 cm breit. Aus zwei Metern ist er so gemessen ca. 9,5 cm Breit. Wenn 32 cm = Abstand 1. Ein Meter wäre demnach die Verdopplung. 2 Meter ist die Verdopplung von 1 Meter. Abstand 1 müsste demnach 50 cm oder 60 cm sein. Also seine "normale Größe" hat ein Monitor im Abstand von 50 cm - 60 cm. Das könnte man vielleicht in der Trigonometrie wiederum verwenden um eine Formel aufzustellen. 10cm gemessen aus 75 cm sind 10 cm. 1,5 m wäre die Verdopplung. Da bild müsste also 5 cm groß erscheinen. Gemessen aus 1,5 m habe ich 4 cm. Legt man 50 cm zu Grunde, wird der Abstand verdreifacht. Das Bild müsste also 3 mal kleiner sein. Auch dass haut so nicht hin. Aus 2 Metern waren es gemessen ca. 3 cm. Der Abstand hatte sich also ver 3,33facht. Abstand 1 wäre dann 60 cm. 1,5 m von 60 cm sind dass 2,5fache. Das Bild würde 2,5mal kleiner - ergo ein 10 cm Bild wie gemessen 4 cm groß erscheinen. Es ergibt sich daraus die Formel: Gesehenes Bild (cm) = Bildgröße (cm) geteilt durch den Abstand (cm) mal dem Betrachtungsabstand 1 ( 60cm) Eigentlich möchte ich nur herausfinden, wie stark ich ein Bild verkleinern muss, damit es am Monitor so groß erscheint wie in einem Betrachtungsabstand von 1,5 m. Man könnte auch mit den dpi Zahlen argumentieren. Für die Monitoranzeige benötigt man 72 dpi. Diese zeigt bei errechnet 77,78 cm ein scharfes Bild an, was auch beim messen hinkommt. Aus 1,5 Meter Entfernung reichen 36,6 dpi. Das Bild wäre also 5 cm groß zu sehen. Aus zwei Metern Entfernung reichen 27,4 dpi. Das Bild wäre dann 3,81 cm groß zu sehen. Bei 10m Entfernung reichen 5,5 dpi. Das 10 cm Bild wäre dann 0,76cm groß zu sehen. Demnach wäre der Betrachtungsabstand 1 = 76 cm. Bei einem Betrachtungsabstand 1 von 60 cm wäre das 10 cm Bild aus 10 m Entfernung noch 0,6 cm groß zu sehen. Ich denke mal, dass zwischen 60 cm und 76 cm dieser Betrachtungsabstand 1 irgendwo schon genau definiert wurde und er je nach Größe des Objekts anders gewählt werden muss. Denn: Gesehenes Bild (m) = Bildgröße (m) geteilt durch den Abstand (m) mal dem Betrachtungsabstand 1 (0, 6m) ergäbe für einen 100 Meter hohen Turm bei einem Betrachtungsabstand von 2m gerade mal 30 Meter und bei einem Betrachtungsabstand von 10m eine gesehene Größe von 6 m. Wird der Betrachtungsabstand 1 mit 10 m gewählt ergibt sich folgendes: Dann sieht der 100 m Turm nach Formel bei 2 Meter Entfernung 500 m hoch aus. Aus 10m Entfernung 10 m und aus 100 m Entfernung sähe er 10 Meter hoch aus. Aus 1000 m Entfernung sähe er nur 1 Meter hoch aus. Aber sieht ein Turm aus 10 m Entfernung 100 m hoch aus? Man muss sich also fragen, wann sieht etwas so groß aus wie es ist. Das ist der Betrachtungsabstand 1. Ganz genau läßt sich das wohl nicht definieren, und das Gehirn rechnet das gesehene Bild aus Erfahrungen und Erwartungen in eine Schätzung der realen Größe des Objektes um. Aber was singt Reinhard Mai "Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein, alle Ängste alle Sorgen, sagt man, blieben darunter verborgen, und dann, würde was uns groß und wichtig erscheinen plötzlich nichtig und klein". Aus 10.000 m Höhe ist der Turm bei einem Betrachtungsabstand 1 von 10 m noch etwa 10 cm groß zu sehen. Es sind aber wohl eher 10 Millimeter - oder?

Standards

Computer

Es existieren im IT-Bereich diverse (De-Facto-)Standards für Auflösungen: In der Praxis gibt es bei Desk- und Laptopmonitoren nur die Seitenverhältnisse 5:4 (1,25), 4:3 (1,¯3), 16:10 (1,6) und 16:9 (1,¯7). Bei abweichenden Seitenverhältnissen werden die Pixel gestaucht oder gestreckt, insbesondere wird aus 15:9 meist 16:9. Manche Bezeichnungen wie zum Beispiel WXGA wurden von den Werbeabteilungen so überladen, dass sie inzwischen beinahe nutzlos geworden sind. Quad (Q) steht für eine Vervierfachung der Pixelzahl der Basisauflösung (Verdopplung von Breite und Höhe), Quarter (ebenfalls Q) für eine Viertelung (Halbierung von Breite und Höhe) und Hex (H) für eine Versechzehnfachung (Vervierfachung von Breite und Höhe). Bei den Breitbildauflösungen wird das W manchmal auch mit einem Bindestrich abgetrennt und/oder nach hinten gestellt, z.B.: WXGA, W-XGA, XGAW, XGA-W. Die Auflösungen unterhalb von VGA kommen heute vor allem in Mobiltelefon- und PDA-Anzeigen vor und häufig auch hochkant.

Digitalfotografie

In der Digitalfotografie wird meist nur die gerundete Gesamtzahl der Bildpunkte in Megapixeln (MP) angegeben, was unter anderem darin begründet ist, dass es anfangs fast nur das Seitenverhältnis 4:3 gab. Zunehmend gibt es aber auch das Format 3:2 der klassischen, analogen Fotografie.

Video

In der folgenden Tabelle finden sich geläufige Formate für digitale Videodaten. Vor allem bei der analogen Fernsehübertragung gibt es oft rechteckige statt quadratische Bildpunkte, bspw. müssen CIF-Bilder um über 8% horizontal gestreckt werden (352 auf 384 Punkte), damit sie verzerrungsfrei dargestellt werden. Theoretisch kann jedes dieser Formate noch ein „p“ (für progressive) oder ein „i“ (für interlaced) tragen. Bei HDTV-Geräten ist die entsprechende Kennzeichnung durchaus üblich, weswegen auch hier darauf verwiesen wird.

Siehe auch


- Videoauflösung, VCD, SVCD, DVD, DVB,PAL, SECAM, NTSC,MPEG

Weblinks


- [http://www.filmscanner.info/Aufloesung.html Bestimmung der Auflösung eines Filmscanners mit Hilfe eines USAF-Testcharts]
- [http://www.nbf.din.de/sixcms_upload/media/1767/offener%20Brief_Missbrauch_NBF%20final-1.pdf Missbrauch technischer Datenblätter von digitalen Kameras und Scannern als Marketinginstrument] - Offener Brief an die Hersteller von Digitalkameras und Scannern (Normenausschuss Bild und Film (NBF) im DIN)
- [http://www.edv-tip.de/dvd/004_aufloesung.htm Bildauflösungen u.a. Berechnung PAL] Kategorie:Fototechnik

Digitale Auflösung

Bit-Genauigkeit ist ein Maß für die Genauigkeit von digitalen Meß- oder Rechenoperationen. Eine Genauigkeit von 8 Bit, also 1 Byte entspricht beispielsweise einer Genauigkeit von 1/(2^8) = 1/256 oder 0,390625%-Schritten. Das ist insbesondere beim Wandeln von Analog-Signal zum Digital-Wert wichtig, wenn ein Messwert eines Sensors (Helligkeit, Lautstärke oder ähnliches) digital weiterverarbeitet werden soll.

Grafikaufnahmen

Beim Schwarzweißsignal reicht eine Genauigkeit von 8 Bit aus, um mit den daraus resultierenden 256 Schattierungen ein natürlich erscheinendes Bild abzuspeichern Grauwertbild). Nur wenn der Kontrast später stark erhöht werden soll, ist eine höhere Genauigkeit nötig. Anders verhält es sich mit Farbbildern: 256 Farben führen zu mangelhaften, körnigen oder comichaften Aufnahmen, sodass heute meistens jeder der drei Farbkanäle (rot, grün, blau) mit 8 Bit gespeichert wird. Wie kommt man von einem Farbbild zu einem Grauwertbild? Man addiert die Werte vom R G B Kanal und dividiert durch drei. Jetzt schreibt man diesen Wert in jeden R-, G- und B- Farbkanal. Diese Operation ist für jedes Pixel durchzuführen. Was ist ein Pixel? Das kleinste Element eines Bildes.

Tonaufnahmen

Bis ungefähr 1995 arbeiteten die meisten Soundkarten mit Acht-Bit-Genauigkeit, wo noch ein leises Hintergrundrauschen zu hören ist. Bei CDs und moderneren Soundkarten sind je 16 Bit pro Kanal üblich (rechts und links). Bei der Sprachübertragung mittels ISDN wird das analoge Eingangssignal mit einer Genauigkeit von 12 Bit pro Wert abgetastet und anschließend auf 8 Bit komprimiert, um die Besonderheiten der menschlichen Wahrnehmung zu berücksichtigen. Kategorie:Numerische Mathematik Kategorie:Multimedia Kategorie:Computergrafik

Taisho

Der Taishō-Kaiser (jap. 大正天皇) (
- 31. August 1879; † 25. Dezember 1926) war der 123. Tennō von Japan und der zweite der modernen Periode. Sein Eigenname war Yoshihito (嘉仁). Er war ein Sohn des Meiji-Kaisers Mutsuhito mit Yanagiwara Naruko, einer Mätresse am Kaiserlichen Hof. Die Kaiserin Shoken (Haruko) wurde offiziell als Mutter anerkannt. Er erhielt am 6. September 1879 von Kaiser Mutsuhito den Geburtsnamen Yoshihito und den Titel Haru no miya (Prinz Haru). Er wurde am 31. August 1887 offiziell zum Thronanwärter ernannt und hatte seine formale Einführung als Kronprinz am 3. November 1888. Am 25. Mai 1900 heiratete er die Tochter des Prinzen Kujo Mitchitaka Sadako. Er hatte mit ihr zusammen vier Kinder, die allesamt männliche Nachkommen waren:
- Sein Nachfolger Kaiser Showa (Eigenname Hirohito)
- Prinz Chichibu (Yasuhito)
- Prinz Takamatsu (Nobuhito)
- Prinz Mikasa (Takahito) Durch eine Hirnhautentzündung im Kindesalter war Yoshihito Zeit seines restlichen Leben körperlich und geistig behindert. Trotzdem bestieg er nach dem Tod seines Vaters Meiji 1912 den Thron, wurde aber von der Öffentlichkeit auch als Kaiser weitestgehend ferngehalten. Einer seiner seltenen öffentlichen Auftritte war die Eröffnung des Parlaments im Jahr 1913. Dabei rollte er die auf einem Blatt Papier vorbereitete Rede zu einem Fernrohr und schaute sich dadurch die Versammlung an, anstatt sie vorzulesen. Nach 1919 hatte er keine öffentlichen Auftritte mehr. 1921 wurde sein Sohn Hirohito bis zum Tode des Vaters im Jahr 1926 Regent. ---- Taishō nennt sich auch die Periode der Regierungszeit Kaisers Taishō, siehe Taishō-Zeit. Kategorie:Mann Kategorie:Kaiser (Japan) ja:大正天皇 ko:다이쇼 천황

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