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| Auge (Tauwerk) |
Auge (Tauwerk)Das Auge bezeichnet (vor allem seemännisch) eine einfache Tauwerksschlinge, die der Ausgangspunkt vieler Knoten ist.
Der Palstek ist ein Knoten mit einem Auge, das sich auch unter hoher Belastung nicht zusammenzieht.
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Bei Augbolzen dient das massive Auge an einem Ende des Bolzens zum Hindurchstecken von Hilfswerkzeug, das Auge von Augbügeln zum Befestigen oder Durchführen von Leinen oder zum Anschäkeln beliebiger Gegenstände (siehe dazu Auge (Technik)).
Kategorie:Schiffbau
Kategorie:Anschlagmittel
Knoten (Knüpfen)
Ein Knoten ist eine Verknüpfung von Fäden oder Seilen. Mit ihm lassen sich Objekte befestigen oder Seile miteinander verbinden.
Anwendung von Knoten
Die häufigste Anwendung für Knoten ist das Verbinden oder Befestigen.
Es können
- zwei Seile miteinander verbunden werden (z.B. beim Schotstek),
- ein Seil an einem Gegenstand befestigt werden (auch Stich genannt)
- oder zwei Gegenstände mittels Seilen miteinander verbunden werden (auch Bund genannt).
Besonders durch die Segelschiffe wurde in der Schifffahrt eine Vielzahl von Knoten für unterschiedlichste Zwecke gebräuchlich. (siehe Schifferknoten)
- nicht zu vergessen sind die Knoten in der Textilindustrie, wo unabhängig von der Herstellungsart immer wieder einzelne Fäden miteinander verknüpft werden müssen.
Oftmals sind Knoten bei verschiedenen Gruppen unter abweichenden Bezeichnungen bekannt. z. B. haben Segler und Taucher teils komplett andere Bezeichnungen als z.B. Pfadfinder, Rettungsorganisationen (siehe Feuerwehrknoten) oder Bergsteiger oder in der Weberei.
Im Alltag sind Knoten insbesondere für das Zubinden von Schuhen (mittels Schleife und teils mit Doppelknoten), für Pakete und zum Bündeln von Waren für den Transport im Einsatz. Dennoch werden Schnüre und Knoten in zunehmendem Maße durch diverse Schnellverschlüsse, z.B. Reißverschluss, Klettband, Kabelbinder, Paketklebeband etc., ersetzt.
Knoten finden sich auch in heutiger Zeit in zahlreichen, teils fixierenden, teils dekorativen Varianten in den sexuellen Praktiken der Bondage-Szene wieder.
In der Mode werden Knoten zu dekorativen Zwecken eingesetzt.
Am bekanntesten sind wohl die Krawattenknoten.
Bei Frisuren gibt es Haarknoten.
Knoten werden auch in der Handwerkskunst verwendet.
Beim Teppichknüpfen müssen viele Knoten geknüpft werden, bei besonders hoher Qualität mehrere Hunderttausend pro Quadratmeter.
Verschiedene Knotenarten gibt es beim Makramee-Knüpfen.
Schwer zu lösende Knoten in Kabeln werden als Kabelsalat bezeichnet.
Anwendung in der Vergangenheit
Knoten wurden früher auch als Schrift verwendet.
Die bekannteste ist Quipu, die Knotenschrift der Inkas.
Aber auch in Deutschland nutzten Bauern und Müller Knoten als Hilfsmittel zum Zählen (Müllerknoten).
Kulturell bzw. Historisch sind der Henkersknoten des Galgens als Hinrichtungshilfe sehr bekannt. Große Berühmtheit erlangte auch der Gordische Knoten der Antike.
Literatur
- Ashley, Clifford W.: Das Ashley-Buch der Knoten - 3800 Knoten - Das Standardwerk über Knoten - ISBN 3-922117-37-6
- Budworth, Geoffrey: Knoten - ISBN 3-8290-0322-6
- J.Tom Burgess: Die praktische Knotenfibel - Knoten, Schlingen, Spleissen - ISBN 3-405-12969-9-
Siehe auch
- Knotenübersicht
- Knotenkunde (kategorisch)
- Liste der Knoten (alphabetisch)
- Knotentheorie
Weblinks
- [http://www.krawatte-binden.com/ Krawattenknoten]
- [http://www.klabautermann.de/ Klabautermann.de - Seite mit animierten Knoten]
- [http://www.land.salzburg.at/hs-kuchl/hsk-math/Knoten.htm Müllerknoten]
- [http://www.via-ferrata.de/alpinismus/knotenkunde.php Knotenkunde - Prusik Knoten, etc.]
Kategorie:Knotenkunde
Kategorie:Tauchen
ja:結び目
Palstek
Der Palstek (auch Pfahlstich) ist ein Knoten seemännischen Ursprungs mit feststehendem Auge und hoher Bruchlast.
Palstek leitet sich von "Pfahl-Knoten" ab. Mit den Festmacherleinen von Schiffen wird ein Palstek um einen Pfahl oder Poller gesteckt, oder über sie gelegt oder geworfen. Ein Palstek öffnet sich belastet oder unbelastet nicht von selbst und sein Auge zieht sich auch unter hoher Beanspruchung nicht zusammen. Auch nach langer und starker Belastung lässt sich der Palstek ohne Hilfsmittel leicht wieder öffnen.
Einfacher Palstek
Name
Der Palstek ist auch unter folgenden Namen bekannt: Rettungsschlinge, einfacher Bulinknoten.
Meist wird nicht explizit darauf hingewiesen, daß man mit der Bezeichnung Palstek die Variante einfacher Palstek meint.
Ebenfalls wird nur selten explizit darauf hingewiesen ob es sich um die innenliegende oder die außenliegende Variante des einfachen Palsteks handelt.
Eigenschaften
Der Palstek ist ein praktischer Knoten, mit dem man eine zuverlässige Schlaufe knoten kann, die sich nicht zuzieht. Auch nach starker Belastung lässt er sich leicht wieder öffnen. Für jeden, der ihn kennt, ist der Palstek ein guter, überall verwendbarer Alltagsknoten.
Knoten
Warnung vor Verwendung zum Klettern
Obengenannte positive Eigenschaften gelten ausschließlich für Anwendungen, bei denen in der Schlinge nur an einem einzigen Punkt eine Kraft wirkt.
Es wird dringend davon abgeraten den einfachen Palstek zum Klettern zu verwenden.
Beim Klettern wird heute ausschließlich der doppelte Palstek (siehe weiter unten) verwendet.
Verwendung im Rettungswesen
Der Pfahlstich wird von Hilfsorganisationen unter dem Namen Rettungsknoten zur Wasser-, sowie Höhenrettung eingesetzt. Hierbei wird dem zu Rettenden ein Brustbund angelegt, welcher mit dem Rettungsknoten eng zusammengeschnürt wird. Bei der Wasserrettung geschieht dies auf dem Rücken, bei der Höhenrettung vor der Brust des zu Rettenden. Der Rettungsknoten ist dabei der einzige Knoten, der hierfür zugelassen ist, da er sich nicht selbstständig lösen kann und die Bruchfestigkeit des Seils deutlich weniger herabsetzt als andere Knoten.
Anwendungsbeispiel beim Segeln
Beim Segeln eignet sich der Palstek zum Beispiel für die Sicherung von Gegenständen, als Abschluss einer Festmacherleine sowie zum längerfristigen Verbinden von zwei Seilen (indem zwei Palsteke ineinander greifen).
Knüpfen
Der Palstek wird geknüpft, indem man das lange Ende mit dem Arm oder unter der Achsel hält, dann ein Auge so legt, dass der weglaufende Teil des kurzen Endes oben abgeht. Das kurze Ende wird nun zurückgeführt und von unten durch das Auge geführt um das lange Ende herum und wieder von oben zurück in das Auge. Beim Zuziehen des Knotens kann die Größe der Schlinge noch leicht variiert werden.
Die allgemeine Merkregel für dieses Verfahren lautet meistens: Der Frosch kommt aus dem Teich, läuft um den Baum, und springt dann wieder in den Teich zurück.
Es gibt noch zahlreiche weitere Möglichkeiten des Knüpfens, etwa den Palstek in einhändiger Weise an hängenden Seilen, die Möglichkeit das Herumführen um das lange Ende durch eine in das Auge geschobene Bucht vom langen Ende zum Hindurchstecken und Hereinziehen des kurzen Endes zu nutzen, sowie die Variation bei der Personensicherung, dass man die Schlinge bereits während des Knüpfens um den eigenen Körper legt.
Bei steifem oder nassem Tauwerk kann es vorkommen, dass der Palstek nicht gut hält. Man macht dann einfach ein doppeltes Auge.
Varianten
Die außen- und innenliegende Variante
Bei dem außenliegenden Palstek (siehe Foto) liegt das Ende außerhalb der entstandenen Schlinge. Der umfasste Gegenstand (zum Beispiel ein Pfahl) kann durch Rüttelbewegung nicht so einfach das Ende in den Knoten stoßen und den Palstek so langsam lösen.
Beim innenliegenden Palstek liegt das Ende innerhalb der Schlaufe. Diese Variante wird bevorzugt, wenn der Knoten harten Stößen von außen ausgesetzt wird, beispielsweise am Schothorn eines schlagenden Vorsegels.
weitere Varianten
Wie bereits beim Punkt Knüpfen erwähnt, existieren weitere Varianten des Palsteks, bei denen zum Beispiel mehr als ein Auge gelegt wird.
Diese Varianten könnten vielleicht in Zukunft ebenfalls in diesen Artikel mit aufgenommen werden.
Doppelter Palstek
Schothorn
Name
Der doppelte Palstek wird von Kletterern auch als doppelter Bulinknoten, oder kurz doppelter Bulin bezeichnet.
Knüpfen und Variante
Dabei wird das Seil als Bucht doppelt geführt und anstelle des Herumführens um das lange Ende wird die Bucht einmal um die komplette eigentliche Schlinge geführt, so dass sie am Schluss um das lange Ende zu liegen kommt.
Es besteht auch die Möglichkeit, ähnlich wie beim Aufschießen von Leinen, die umgestülpte Bucht fest zu ziehen. Die größte Spannkraft erzielt man dabei unterhalb des Knotenteils, was eine gewisse Abweichung zur Urform bedeutet.
Eigenschaften
Besonders beim Klettern ist dieser Knoten deutlich sicherer als der einfache Palstek, da er sich nicht so leicht lösen kann, wenn etwa in der Schlinge ein weiterer Karabinerhaken eingehängt wird.
Querverweise
Referenz
- Der Palstek ist Knoten Nr. 1010 im Ashley-Buch der Knoten
Wikibook Knotenkunde
Im Wikibook Knotenkunde - Knotenfibel für Outdoor-Aktivitäten wird an der Stelle zum einfachen Bulinknoten, http://de.wikibooks.org/wiki/Knotenkunde_-_Knotenfibel_für_Outdoor-Aktivitäten#Bulinknoten, in Bild und Schrift auf die Gefahr eingegangen, die die Verwendung des einfachen Palsteks beim Klettern mit sich bringt.
Außerdem wird hier schrittweise gezeigt wie sowohl einfacher Palstek als auch doppelter Palstek geknüpft werden können.
Webseite www.bergwacht.at
Als Teil des Webangebotes der Seite http://www.bergwacht.at/ findet sich, wenn auch etwas versteckt, im MSWord-Dokument "Bulinknoten.doc" in der Zip-Datei http://www.bergrettung.at/uploads/manuals/AlpineGefahrenTipps.zip eine weitere Warnung vor der Verwendung des einfachen Bulinknotens beim Klettern.
Webseite www.klabautermann.de
Hier finden sich animierte Bilder des innenliegenden einfachen Palsteks, des außenliegenden einfachen Palsteks sowie des doppelten Palsteks.
http://www.klabautermann.de/knotentafel/palstek/start.htm
Sonstige
Siehe auch:
- Knotenkunde (kategorisch)
- Liste der Knoten (alphabetisch)
Kategorie:Feuerwehrknoten
Kategorie:Seglerknoten
Auge (Technik)
Unter einem Auge versteht man in der Technik und in der Seemannschaft ein lösbares Lastaufnahmemittel, welches eine Öffnung vollständig umschließt und durch das ein gegenüberliegendes Lastaufnahmemittel hindurchgesteckt wird, etwa ein Schäkel, ein Haken oder ein Bolzen.
Beispiele:
- gespleißtes (Augspleiß) oder geknotetes (als einfacher oder Doppelter Palstek) Auge am Ende eines Seils, mit oder ohne Kausch
- Schweißauge, ein angeschweißtes Dreieck aus Grobstahlblech mit einer verstärkten Bohrung, im Schiffbau sehr gebräuchlich, z.B. unter einem Schiffsheck als Montagehilfe für Ruder und Propeller
- Ende der Deichsel eines LKW-Anhängers, siehe Anhängerkupplung
- ringförmiger Kopf einer Augenschraube
Kategorie:Technik
Kategorie:SchiffbauKategorie:Technik
Kategorie:Schifffahrt
Kategorie:Maritime Technologie
Kategorie:AnschlagmittelKategorie:Hebezeug Tincture of time:This article is about alcoholic liquids. For the colors used in a coat of arms, see tincture (heraldry).
In medicine, a tincture is an alcoholic extract (e.g. of a herb) or solution of a nonvolatile substance (e.g. of iodine, mercurochrome.) Solutions of volatile substances were called spirits, although that name was also given to several other materials obtained by distillation, even when they did not include alcohol. Some examples that were formerly common in medicine include:
- Tincture of benzoin
- Tincture of cantharides
- Tincture of ferric citrochloride (a chelate of citric acid and Iron(III) chloride)
- Tincture of green soap (which also contains lavender)
- Tincture of guaiac
- Tincture of iodine
- Tincture of opium (laudanum)
- Camphorated opium tincture (paregoric)
The phrase "Tincture of time" refers to the tendency of many things to resolve themselves if one simply waits.
Examples of spirits include:
- Spirit of ammonia (also called spirit of hartshorn)
- Spirit of camphor
- Spirit of ether, a solution of diethyl ether in alcohol
- "Spirit of Mindererus", ammonium acetate in alcohol
- "Spirit of nitre" is not a spirit in this sense, but an old name for nitric acid (but "sweet spirit of nitre" was ethyl nitrite)
- Similarly "spirit of salt" actually meant hydrochloric acid,
- "Spirit of vinegar" was glacial acetic acid and
- "Spirit of vitriol" was sulfuric acid.
- "Spirit of wine" or "spirits of wine" is an old name for alcohol (especially food grade alcohol derived from the distillation of wine)
- "Spirit of wood" means methanol, often derived from the destructive distillation of wood
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