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| August Euler |
August EulerAugust Euler eigentlich A. Reith ( - 20. November 1868 in Oelde; † 1. Juli 1957 in Feldberg (Schwarzwald)), deutscher Flugpionier. Erbauer der ersten deutschen Motorflugzeuge und Absolvent der ersten amtlich vorgeschriebenen, international gültigen Pilotenprüfung in Deutschland. Er erhielt am 1. Februar 1910 dafür das Flugzeugführerpatent "Deutschland Nr. 1".
Die Bundeswehr benannte ihm zu Ehren einen Airbus A310 MRT MedEvac.
siehe auch:
- August Euler-Luftfahrtpreis der Technischen Universität Darmstadt
[http://www.bdli.de/geschichte/zivile_luftfahrt/beitrag.cfm?id_nr=75&katid=19&kat_d=Flugzeugbauer Pilotenschein Nr. 1 für August Euler]
Weblinks
-
Euler, August
Euler, August
Euler, August
Euler, August
20. NovemberDer 20. November ist der 324. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 325. in Schaltjahren) - somit bleiben 41 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
Schaltjahr
- 284 - Der Befehlshaber Diokletian wird von seinen Truppen zum römischen Kaiser ausgerufen.
- 1700 - Im Verlauf des Großen Nordischen Krieges schlägt König Karl XII. von Schweden den russischen Zaren Peter I. in der ersten Schlacht von Narva.
- 1780 - England erklärt den Niederlanden den Krieg.
- 1789 - New Jersey ratifiziert als erster US-Bundesstaat die Bill of Rights der Vereinigten Staaten.
- 1815 - Abschluss des Zweiten Friedens von Paris zwischen Großbritannien, Preußen, Russland und Österreich ("Quadrupelallianz"). Nach der Schlacht von Waterloo wird das Staatsgebiet von Frankreich von den Siegern auf den Stand von 1790 begrenzt.
- 1873 - Ungarns Hauptstadt Budapest entsteht durch die Zusammenlegung von der Städte Buda, Óbuda und Pest.
- 1910 - Francisco I. Madero ruft in Texas zur Revolution gegen Porfirio Díaz auf und erkärt sich gleichzeitig selbst zum Präsidenten Mexikos.
- 1917 - Die Schlacht von Cambrai beginnt mit einem massiven britischen Panzerangriff.
- 1940 - Im Zweiten Weltkrieg schließen sich Ungarn, Rumänien und die Slowakei den Achsenmächten an.
- 1945 - Im Justizpalast in Nürnberg beginnt mit der Verlesung der Anklage der Prozess der vier alliierten Besatzungsmächte gegen zwanzig führende Persönlichkeiten des Dritten Reichs, darunter Hermann Göring, Joachim von Ribbentrop und Julius Streicher, wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
- 1947 - Prinzessin Elisabeth heiratet in London Philip Mountbatten, Herzog von Edinburgh.
- 1955 - Der Ärztestreit von Klaksvík erreicht mit dem Attentat auf den Ministerpräsidenten der Färöer Kristian Djurhuus in Tvøroyri einen seiner dramatischsten Höhepunkte. Djurhuus bleibt unversehrt, doch für färöische Verhältnisse sollte es eine der gravierendsten innenpolitisch motivierten Gewalttaten ihrer Geschichte bleiben.
- 1966 - Der Schweizer Kanton Zürich stimmt in einer Volksabstimmung gegen das Frauenwahlrecht.
- 1977 - In einer Rede vor der Knesset erkennt der ägyptische Präsident Anwar as-Sadat das Existenzrecht Israels an..
- 1979 - Bei einer Geiselnahme in der US-amerikanischen Botschaft in Teheran wird die Auslieferung des ehemaligen Schahs an den Iran gefordert.
- 1989 - Die UN-Generalversammlung nimmt die Kinderrechtskonvention an.
- 1994 - Die angolanische Regierung und die Rebellenorganisation UNITA unterzeichnen einen Friedensvertrag, das Lusaka-Protokoll.
- 1998 - Galina Starowoitowa, russische Reformpolitikerin und stellvertretende Vorsitzende der Partei "Demokratisches Russland" wird in St. Petersburg ermordet.
- 2002 - Angola. Offizieller Abschluss der Umsetzung des Lusaka-Protokolls
Wirtschaft
- 1811 - Friedrich Krupp gründet in Essen eine Fabrik zur Produktion von Gussstahl.
Wissenschaft, Technik
- 1928 - Die erste Bewegtbildübertragung durch den Sender Königs Wusterhausen leitet die Ära des Fernsehens ein.
- 1985 - Microsoft veröffentlicht die erste Version des Betriebssystems Windows.
- 2000 - Honda stellt den humanoiden Roboter ASIMO der Öffentlichkeit vor.
Kultur
- 1757 - Uraufführung der Oper "L'Isola disabitata" von Domenico Scarlatti am Teatro San Samuele in Venedig.
- 1805 - Uraufführung der Oper "Fidelio", Ludwig van Beethovens einziger Oper, im Theater an der Wien in Wien.
- 1853 - Uraufführung der Oper "Giulia oder die Corsen" von Peter Joseph von Lindpaintner in Stuttgart.
- 1889 - Die 1. Sinfonie von Gustav Mahler wird in Budapest uraufgeführt.
- 1901 - Uraufführung der Oper "Grisélidis" von Jules Massenet an der Opéra-Comique in Paris.
- 1908 - Die Komödie "Moral" von Ludwig Thoma wird in Berlin uraufgeführt.
- 1910 - Uraufführung der Oper "Semirama" von Ottorino Respighi in Bologna.
- 1913 - Der deutsche Kaiser Wilhelm II. verbietet das Tanzen von Tango in Uniform wegen Unschicklichkeit.
- 1923 - Uraufführung der Oper "Die Höhle von Salamanca" von Bernhard Paumgartner an der Staatsoper in Dresden.
- 1926 - "Dorothea Angermann" von Gerhart Hauptmann wird an siebzehn deutschsprachigen Bühnen gleichzeitig uraufgeführt.
- 1956 - Ein Kulturabkommen zwischen Deutschland und Chile wird abgeschlossen und am 24. Mai 1959 in Kraft treten.
- 1964 - Ein Kulturabkommen zwischen Deutschland und Peru wird abgeschlossen und am 14. Januar 1966 in Kraft treten.
- 1966 - Das Musical "Cabaret" von John Kander und Fred Ebb erlebt seine Premiere im Imperial Theatre am Broadway.
Religion
Katastrophen
- 1974 - Nairobi, Kenia: Eine Boeing 747-130 der Lufthansa verunglückt beim Start vom Jomo Kenyatta International Airport in Nairobi 59 der 157 Personen an Bord sterben. Siehe Lufthansa Flug 540
- 1993 - Mazedonien: Eine Jakowlew Jak-42 der Avioimpex auf dem Flug von Genf, Schweiz nach Skopje wird wegen schlechten Wetters nach Ohrid umgeleitet, wo sie gegen einen Berg prallt. Nur einer der 116 Insassen überlebt.
Sport
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1993 - Die Dopingsperre von Katrin Krabbe, Grit Breuer und Manuela Deer wird durch den Internationalen Leichtathletik-Verband bestätigt.
Geboren
- 1602 - Otto von Guericke, deutscher Politiker
- 1625 - Paulus Potter, niederländischer Maler
- 1752 - Thomas Chatterton, britischer Dichter
- 1761 - Pius VIII. (Papst)
- 1762 - Pierre André Latreille, französischer Etnomologe
- 1779 - Franz Haniel, deutscher Unternehmer (Stahl)
- 1787 - Johann Nikolaus von Dreyse, deutscher Erfinder, Konstrukteur und Unternehmer († 1867)
- 1792 - Nikolai Iwanowitsch Lobatschewski, russischer Mathematiker
- 1806 - Adolf Harless, deutscher protestantischer Theologe
- 1825 - António de Serpa Pimentel, portugiesischer Politiker
- 1841 - Victor D'Hondt, belgischer Professor für Zivil- und Steuerrecht
- 1841 - Wilfrid Laurier, kanadischer Premierminister
- 1858 - Selma Lagerlöf, schwedische Schriftstellerin, Nobelpreisträgerin
- 1873 - Daniel Gregory Mason, US-amerikanischer Komponist
- 1875 - Friedrich Werner von der Schulenburg, deutscher Diplomat
- 1879 - Heinrich Lilienfein, deutscher Schriftsteller und Generalsekretär der Schiller-Stiftung in Weimar
- 1886 - Karl von Frisch, österreichischer Zoologe
- 1889 - Edwin Hubble, US-amerikanischer Astronom
- 1889 - Otto Koehler, deutscher Zoologe und Ethologe
- 1892 - Erik Nölting, deutscher Politiker der SPD
- 1902 - Erik Eriksen, dänischer Politiker
- 1902 - Wolfgang Kunkel, deutscher Jurist und Rechtshistoriker
- 1907 - Henri Georges Clouzot, französischer Filmregisseur
- 1911 - Jean Shiley, US-amerikanische Leichtathletin (Hochsprung)
- 1919 - Alan Brown, englischer Rennfahrer und Teambesitzer
- 1923 - Nadine Gordimer, südafrikanische Schriftstellerin
- 1923 - Tonino Delli Colli, italienischer Kameramann († 2005)
- 1924 - Benoit Mandelbrot, französischer Mathematiker
- 1925 - Maja Plissezkaja, sowjetisch-russische Tänzerin
- 1925 - Robert F. Kennedy, US-amerikanischer Politiker
- 1925 - June Christy, US-amerikanische Sängerin
- 1929 - Raymond Lefèvre, französischer Bandleader
- 1937 - René Kollo, deutscher Tenor
- 1940 - Tony Butala, US-amerikanischer Musiker
- 1941 - Dr. John, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1941 - Aubrey Lee de Cordova, US-amerikanische Musikerin
- 1942 - Norman Greenbaum, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1942 - De Lisle McKenzie Harper, britischer Musiker
- 1944 - Mike Vernon, britischer Musikproduzent
- 1946 - Duane Allman, US-amerikanischer Musiker und Songschreiber
- 1946 - Ray Stiles, britischer Musiker (Mud)
- 1947 - Joe Walsh, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1948 - Barbara Hendricks, US-amerikanische Sängerin
- 1948 - John R. Bolton, US-amerikanischer Politiker und Diplomat
- 1950 - Gary Green, britischer Musiker
- 1954 - Kaspar Heidelbach, deutscher Regisseur
- 1956 - Bo Derek, amerikanische Schauspielerin
- 1956 - Olli Dittrich, deutscher Schauspieler und Komiker
- 1957 - Stefan Bellof, deutscher Autorennfahrer
- 1957 - James Brown, britischer Musiker und Sänger
- 1960 - Paul King, britischer Sänger und Songschreiber
- 1961 - Veronika Maria Bellmann, deutsche Politikerin, Mitglied des Bundestages
- 1965 - Michael Clemens Frey, deutscher Musiker, Sänger, Komponist, Dirigent
- 1973 - Silke Lichtenhagen, deutsche Leichtathletin
- 1975 - Timea Vagvoelgyi, ungarische Schauspielerin
Gestorben
- 967 - Abu I-Faradj al-Isfahani, in Bagdad; arabischer Schriftsteller
- 1022 - Bernward von Hildesheim, Bischof und Gründer der Hildesheimer Werkstätten, Heiliger
- 1593 - Hans Bol, in Amsterdam; niederländischer Maler und Radierer
- 1720 - Peter Wessel Tordenskjöld, in Hannover; dänischer See- und Nationalheld
- 1758 - Johan Helmich Roman, schwedischer Komponist
- 1856 - Farkas Bolyai, in Marosvásárhely, Tîrgu Mures; ungarischer Mathematiker und Dichter
- 1861 - Christian Friedrich Brendel, deutscher Ingenieur
- 1863 - James Bruce, 8. Earl of Elgin, englischer Kolonialbeamter und Diplomat
- 1872 - Lars Johan Hierta, in Stockholm; schwedischer Verleger, Publizist und Politiker
- 1882 - Henry Draper, in New York City; US-amerikanischer Astronom
- 1882 - Béla Kéler, ungarischer Komponist
- 1889 - August Engelbrekt Ahlqvist, in Helsinki; finnischer Sprachwissenschaftler
- 1894 - Anton Rubinstein, russischer Pianist, Komponist und Dirigent
- 1907 - Paula Modersohn-Becker, in Worpswede; deutsche Malerin und Graphikerin
- 1910 - Leo Tolstoi, in Astapowo Tula; russischer Schriftsteller
- 1914 - Dimitrije Tucovic, bei Lazarevac; serbischer Jurist und Publizist
- 1918 - John Bauer, schwedischer Maler
- 1925 - Stefan Żeromski, in Warschau; polnischer Schriftsteller ( -
- 1927 - Wilhelm Stenhammar, in Stockholm; schwedischer Komponist, Dirigent und Pianist
- 1932 - Irene Aldrige, in London; britische Opernsängerin
- 1935 - Fernando António Pessoa, in Lissabon; portugiesischer Dichter
- 1940 - Emanuela Frank, in München; deutsche Mezzosopranistin
- 1945 - Francis William Aston, in Cambridge; englischer Physiker und Chemiker; Nobelpreis für Chemie 1922
- 1947 - Wolfgang Borchert, in Basel; deutscher Schriftsteller
- 1947 - Georg Kolbe, deutscher Bildhauer
- 1950 - Francesco Cilèa, in Varazze, Savona; italienischer Komponist
- 1952 - Benedetto Croce, italienischer Philosoph, Literaturhistoriker und Politiker
- 1967 - Casimir Funk, polnisch-amerikanischer Biochemiker
- 1972 - Ennio Flaiano, in Rom; italienischer Schriftsteller
- 1974 - Alessandro Momo, in Rom; italienischer Schauspieler
- 1975 - Francisco Franco, in Madrid; spanischer General und Politiker
- 1977 - Franz Baur, in Bad Homburg; deutscher Meteorologe
- 1978 - Giorgio de Chirico, italienischer Maler
- 1981 - Herbert Behrens-Hangeler, deutscher Maler und Grafiker
- 1991 - Helga Hahnemann, deutsche Entertainerin
- 1996 - Abdus Salam, pakistanischer Physiker, Nobelpreis für Physik 1979
- 1999 - Amintore Fanfani, in Rom; italienischer Politiker, Regierungschef
- 2003 - Loris Azzaro, italienischer Modeschöpfer
- 2003 - David Dacko, zentralafrikanischer Politiker
- 2003 - Eugene Kleiner, US-amerikanischer Investor
- 2004 - Fred Hale, ältester Mann der Welt
- 2005 - Hans-Peter Reinicke, deutscher Schauspieler
Feiertage und Gedenktage
- Weltkindertag, außer in Deutschland, dort am 20. September (UNICEF)
- Tag der Industrialisierung Afrikas (UNO)
- katholischer und evangelischer Gedenktag: Bernward (Bernward von Hildesheim)
- katholischer, anglikanischer und orthodoxer Gedenktag: Edmund (Edmund von Ostanglien)
- katholischer Gedenktag: Felix (Felix von Valois)
- Felicia
- maronitischer Gedenktag: Joachim (Joachim, Vater der Gottesmutter Maria)
Siehe auch
- 19. November - 21. November
- 20. Oktober - 20. Dezember
- November - Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
1120
ja:11月20日
ko:11월 20일
simple:November 20
th:20 พฤศจิกายน
Oelde
Die Stadt Oelde ist Mittlere kreisangehörige Stadt im Kreis Warendorf im Münsterland mit etwa 30.000 Einwohnern. Sie liegt an der Bundesautobahn 2 (Abfahrt Nr. 21) sowie an der Eisenbahnstrecke Berlin - Ruhrgebiet mit dem Bahnhof Oelde.
Nachbargemeinden und -städte sind im Uhrzeigersinn, im Norden beginnend: Beelen, Herzebrock-Clarholz, Rheda-Wiedenbrück, Langenberg, Wadersloh, Beckum, Ennigerloh
Die Stadt Oelde richtete im Jahr 2001 die bisher erfolgreichste Landesgartenschau in NRW mit mehr als 2,2 Millionen Besuchern aus. Das Hauptthema hieß "Kinderträume und Blütenzauber", wobei die LGS mit den drei Abschnitten Bredengärten, Park und Aue ein anderes Konzept einschlug als es üblicherweise bei Landesgartenschauen vollzogen wird. In Oelde wurde Wert auf eine schon bestehende Anlage, den alten Stadtpark, gelegt. Das ehemalige Landesgartenschaugelände wird jetzt als Vier-Jahreszeiten-Park weiter gepflegt und genutzt. Im Parkgelände inbegriffen ist auch das städtische Freibad sowie die Sparkassen-Waldbühne auf der regelmäßig kleine und größere Stars auftreten.
Die heimische Wirtschaft wird durch die Möbelindustrie (Loddenkemper, Rose, OBUK), Maschinenbaubetriebe (Westfalia Separator, Haver & Boecker, Hammelmann), einer Brauerei (Pott's), einer über 350 Jahre alten Brennerei (Friedr. Schwarze) sowie einer gesunden Mischung der Handwerksbetriebe geprägt.
Zu erwähnen ist sicherlich der Verlag Holterdorf mit seiner im östlichen Münsterland und im westlich Kreis Gütersloh erscheinenden, immer noch unabhängigen Tageszeitung Die Glocke.
Einwohner
(jeweils zum 31. Dezember)
- 1998 - 29.126
- 1999 - 29.138
- 2000 - 29.227
- 2001 - 29.406
- 2002 - 29.469
- 2003 - 29.376
- 2004 - 29.317
Politik
Kommunalwahl 2004
Die Gemeinderatswahlen am 26. September 2004 ergaben folgendes Ergebnis:
Bürgermeisterwahl:
Helmut Predeick (CDU): 70,5%
Ortsteile
Stadtteile sind
# Oelde
# Stromberg (Oelde)
# Lette (Oelde)
# Sünninghausen
# sowie die Dorfbauernschaften Ahmenhorst und Menninghausen und das ehemalige Kirchspiel Oelde
Stromberg
Der Ortsteil Stromberg hat ca. 4800 Einwohner und liegt leicht süd-östlich von Oelde. Um in den Ortsteil Stromberg zu gelangen muss die Autobahn überquert und später ein leichter Anstieg überwunden werden.
Stromberg wurde 1177 erstmals als Landesburg der Bischöfe von Münster (Westfalen) urkundlich erwähnt. Bis 1803 war es fürstbischöflicher Verwaltungsbezirk, bis 1975 eine eigenständige Gemeinde.
Dominierend sind Möbelindustrie, Landwirtschaft und Obstanbau (Pflaumen).
Sehenswürdigkeiten: Ruinen der einzigen Höhenburg des Münsterlandes, Burgplatz und das älteste Burgmannshaus Westfalens (Mallinckrodthaus; 14. Jh.), Pfarrkirche "St. Lambertus" (12. Jh.), Wallfahrtskirche "Hl. Kreuz" (geweiht 1344), Freilichtbühne (seit 1923).
Lette
Lette liegt mit seinen ca. 2.500 Einwohner im Norden des Oelder Stadtgebietes.
Bevor Lette im Zuge der kommunalen Neugliederung im Jahr 1975 Oelde zugeschlagen wurde, wobei sich die Letter Bevölkerung mehrheitlich für Oelde aussprach, gehörte es zum Amt Herzebrock.
Von Oelde aus kommend liegt am Ortsanfang der größte Arbeitgeber dieses Ortsteiles, der Küchen- und Haushaltsgerätehersteller Miele. Weiterhin sind ein paar mittelständische holzverarbeitende Betriebe der Bauwirtschaft hier ansässig sowie ein Zeltverleih.
Die im Ortskern liegende St. Vitus Kirche ist ein Bestandteil der Seelsorgeeinheit Oelde und wird von der St. Joseph Kirche federführend verwaltet.
Sünninghausen
Die Ortschaft Sünninghausen bildet zusammen mit der Bauernschaft Keitlinghausen den Ortsteil Sünninghausen, in dem ca. 1250 Einwohner leben. Um in diesen Ortsteil zu kommen muss man Oelde in Richtung Süden verlassen um dann vor der Autobahnunterführung einen Schlenker Richtung Süden vorzunehmen.
Der Bereich Keitlinghausen ist durch die Landwirtschaft geprägt, während im dicht besiedelten Ortskern die Firma Tigges mit ihren Gussprodukten als Arbeitgeber hervorsticht.
Weiterhin findet hier jedes Jahr am Karnevalssonntag der einzige Karnevalsumzug in Oelde statt.
Weblinks
- [http://www.oelde.de/ Website der Stadt Oelde]
- [http://www.oelde.com/ Website von oelde.com]
- [http://de.weather.com/weather/local/GMXX2856?letter=O Wetter in Oelde]
Kategorie:Ort in Nordrhein-Westfalen
Kategorie:Ort im Münsterland
Kategorie:Kreis Warendorf
1957
Politik
- 1. Januar: Hans Streuli wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Eine neue Straßenverkehrsordnung tritt in der DDR in Kraft
- 1. Januar: In Deutschland werden die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung von 3 auf 2 % gesenkt
- 1. Januar: Das Saarland wird elftes Bundesland der Bundesrepublik Deutschland
- 1. Januar: Die Rentenreform tritt inkraft. Die Rentenversicherung wurde zu einem auf dem Generationenvertrag beruhenden lohnbezogenen und beitragsbezogenen Versicherungssystem ausgebaut
- 5. Januar: Die ersten drei Divisionen der Bundeswehr werden unter das Kommando der NATO gestellt
- 10. Januar: Harold Macmillan wird britischer Premierminister
- 29. Januar: Luftverkehrsabkommen zwischen Deutschland und Schweden
- 14. Februar: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Japan. In Kraft seit dem 10. Oktober 1957
- 6. März: Die Goldküste und Togoland werden als Republik Ghana von Großbritannien unabhängig
- 8. März: Ghana wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 25. März: Gründung der EWG und der Europäischen Atomgemeinschaft durch die Mitglieder der 1951 gegründeten Montanunion
- 26. März: Bestätigung des Bundesverfassungsgerichtes über die Weitergeltung des Reichskonkordats
- 1. April: Die ersten Wehrpflichtigen der Bundeswehr beginnen ihren Wehrdienst
- 12. April: „Göttinger Erklärung“ der Göttinger 18 gegen atomare Bewaffnung der Bundeswehr
- 8. Mai: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Türkei. In Kraft seit dem 9. Juni 1958
- 10. Mai: Erste Nationalversammlung im französischen Ostkamerun
- 19. Mai: In der Bundesrepublik Deutschland wird die Geschwindigkeit in Ortschaften auf 50 km/h begrenzt
- 19. Mai: Die Gesamtdeutsche Volkspartei (GVP) löst sich zugunsten der SPD auf
- 29. Mai: Im Grenzverkehr zwischen Deutschland und Österreich wird kein Reisepass mehr benötigt
- 25. Juli: Tunesien wird Republik, Habib Bourguiba wird zum ersten Präsidenten gewählt
- 29. Juli: Gründung der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA)
- 26. August: Die Sowjetunion gibt den ersten Start einer Interkontinentalrakete bekannt
- 2. September: In Little Rock, Arkansas, USA läßt der Gouverneur Nationalgardisten aufmarschieren, um neun schwarzen Schülern, aus Gründen der Rassentrennung, den Zutritt zur örtlichen Schule zu verwehren
- 17. September: Malaysia wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 3. Oktober: Willy Brandt wird als Nachfolger des verstorbenen Otto Suhr zum Regierenden Bürgermeister von Berlin gewählt
- 4. Oktober: Die Sowjetunion startet vom Weltraumbahnhof Baikonur aus den kugelförmigen Satelliten Sputnik und löst dadurch im Westen den sog. Sputnikschock aus
- 8. Oktober: In Bayern zerbricht die Viererkoalition. Ministerpräsident Wilhelm Hoegner (SPD) tritt zurück und fortan regiert die CSU das Land
- 1. November: Die Frankfurter Prostituierte Rosemarie Nitribitt wird ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden. Dem Callgirl werden Beziehungen zu Prominenten in Wirtschaft und Politik nachgesagt
- 9. November: Handelsabkommen zwischen Deutschland und Kolumbien
- 17. November: 35.000 Südtiroler fordern auf Schloss Sigmundskron eine neue Autonomie
- 13. Dezember: Freundschafts-, Handels- und Schifffahrtsvertrag zwischen Dominikanische Republik und Deutschland
- Max Brauer (SPD) löst in Koalition mit der FDP die Regierung von Kurt Sieveking ab und wird erneut Erster Bürgermeister von Hamburg
Wirtschaft
- 5. Oktober: Zwischen den Umspannwerken Ludwigsburg-Hoheneck und Rommerskirchen wird die erste 380-kV-Hochspannungsleitung in Betrieb genommen
- 15. Dezember: Die Stadt München erreicht eine Million Einwohner
Wissenschaft und Technik
- 1. Januar: Österreich startet die regelmäßige Fernsehausstrahlung
- 12. Januar: Australien eröffnet seine südlichste Polarstation, die Davis-Station
- 1. Juli: Beginn des Internationalen Geophysikalischen Jahres (IGY) (Ende: 31. Dezember 1958)
- 4. Oktober: Die Sowjetunion bringt mit dem Sputnik den ersten künstlichen Satelliten in die Erdumlaufbahn
- 2. Dezember: Der erste kommerzielle Atomreaktor geht in Shippingport, Pennsylvania in Betrieb
- 6. Dezember: Der erste Startversuch eines US-Satelliten schlägt fehl, die Rakete explodiert auf dem Versuchsstand
- 28. Dezember: Capt. James Bowman, USA erreicht mit seinem Hubschrauber Cessna Prototyp YH-41 9.076 m Höhe.: Weltrekord
- Contergan wird von der Chemie Grünenthal GmbH in Stolberg auf den Markt gebracht
- Die Synapsen werden entdeckt
Kultur
- 1. Januar: Im Pariser Louvre wirft ein Besucher einen Stein auf das Bild der „Mona Lisa“. Leonardo da Vincis Bild wird leicht beschädigt
- 26. Januar: Uraufführung der Oper Les dialogues des Carmélites (Gespräche der Karmeliterinnen) von Francis Poulenc am Teatro alla Scala di Milano in Mailand
- 9. Mai: Uraufführung der komischen Oper Der Revisor von Werner Egk bei den Festspielen in Schwetzingen
- 9. Mai: Uraufführung der Oper The Visitors von Carlos Chávez Ramírez in New York
- 8. Juni: Uraufführung der lyrischen Tragödie Bluthochzeit von Wolfgang Fortner in Köln
- 7. Juli: John Lennon und Paul McCartney begegnen sich zum ersten Mal auf einem Kirchenfest in Liverpool. Als Beatles werden sie mit George Harrison und Ringo Starr die bekannteste Rockband der Musikgeschichte
- 23. Juli: Uraufführung des Melodrams A Tale of Two Cities von Arthur Benjamin an der Sadler's Wells Opera an London
- 11. August: Uraufführung der Oper Die Harmonie der Welt von Paul Hindemith am Staatstheater in München
- 24. September: Uraufführung des Tanzdramas Maratona von Hans Werner Henze in Berlin
- 26. September: Uraufführung des Musicals West Side Story von Leonard Bernstein im Winter Garden Theatre in New York
- September: Erste deutsch-amerikanische Steubenparade in New York
Katastrophen
- 1. Februar: Rikers Island, New York, USA. Eine Passagiermaschine der Northeast Airlines verunglückte kurz nach dem Start vom Flughafen LaGuardia in einem Schneesturm. Die Unfallursache war ein Pilotenfehler. 21 Personen der 101 an Bord befindlichen Menschen wurden getötet
- 21. März: Pazifik. Eine Maschine der U.S. Air Force verschwand etwa 400 km vor Tokyo, Japan vom Radar und ist seither verschollen. Die 67 sich an Bord befindlichen Menschen gelten seither ebenfalls als verschollen
- 7. April: Nahe Bage, Brasilien. Eine C-46A verunglückte durch ein Feuer an Bord. Alle Flugbegleiter sowie die 40 Passagiere wurden getötet
- 18. Juni: Schweiz. Eine DC-3 der Swissair stürzte in einen See. Alle 9 Menschen starben
- 27. Juni: Erdbeben unbekannter Stärke in Russland, etwa 1.200 Tote
- 2. Juli: Erdbeben der Stärke 7,4 im Iran, etwa 1.200 Tote
- 15. Juli: Indonesien. Eine Lockheed L-1049C stürzt ins Meer. 58 der 68 Passagieren sterben bei diesem Unfall
- 11. August: Québec, Kanada. Eine DC-4 der Canadian Maritime Central Airways stürzte ab. 79 Tote
- 15. August: Kopenhagen, Dänemark. Eine Iljuschin Il-12 der russischen Aeroflot, auf dem planmäßigen Flug von Moskau, Russland nach Kopenhagen streifte im Sinkflug den Schornstein eines Kraftwerks. Alle 23 Menschen an Bord starben
- 21. September: Untergang des deutschen Segelschulschiffes Pamir in Höhe der Azoren. Nur sechs von 86 Seeleuten überlebten
- 29. September Nukleare Havarie in Majak (Russland)
- 8. Oktober Atomunglück im Atomkraftwerk Windscale/England
- 3. November: Düsseldorf, Deutschland. Eine DC-4 mit zehn Menschen an Bord stürzt auf dem planmäßigen Flug Düsseldorf: New York mit Zwischenlandung in Reykjavik, Island kurz nach dem Start in Düsseldorf in die an den Flughafen angrenzende Nachbarschaft. Mehrere Gebäude wurden in Brand gesteckt. Mehrere Menschen starben, auch ein Anwohner
- 8. November: Eine Boeing B-377 Stratocruiser ist auf dem planmäßigen Flug San Francisco nach Honolulu, Hawaii ungefähr 1.600 km vor ihrem Bestimmungsort abgestürzt. Alle 44 Personen starben. 4 Tage später fanden Rettungskräfte die Verunglückten. Wie sich herausstellte waren die meisten nur leicht verletzt. Die Personen sind vielmehr ertrunken
- 9. November: Pazifik Eine Boeing B-377 Stratocruiser der PanAm verunglückte auf der planmäßigen Route San Francisco nach Honolulu, Hawaii. Die Wrackteile wurden in einem Umkreis von etwa 150 km östlich von Hawaii entdeckt. Alle 52 Menschen starben
- 13. Dezember: Erdbeben der Stärke 7,3 im Iran, 1.130 Tote
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 9. Juni Erstbesteigung des Broad Peak, des zwölfthöchsten Berges der Erde durch Hermann Buhl, Marcus Schmuck, Fritz Wintersteller und Kurt Diemberger
- 1. Januar: Mimi Leder, Tochter des Regisseurs Paul Leder
- 4. Januar: Patty Loveless, US-amerikanische Country-Sängerin
- 5. Januar: Karl Allgöwer, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 7. Januar: Andreas Staribacher, österreichischer Politiker
- 7. Januar: Nicholson Baker, US-amerikanischer Schriftsteller
- 9. Januar: Dirk Metz, Staatssekretär in der Hessischen Staatskanzlei
- 11. Januar: Yslaire, belgischer Comiczeichner
- 11. Januar: Darryl Dawkins, US-amerikanischer Basketballspieler
- 12. Januar: António Vitorino, bis November 2004 EU-Kommissar für Justiz und Inneres
- 12. Januar: John Lasseter, US-amerikanischer Trickfilm-Regisseur
- 16. Januar: Reinhard Eugen Bösch, Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat
- 17. Januar: Bernd Hitzler, Bürgermeister, MdL
- 17. Januar: Nancy Argenta, kanadische Sopranistin
- 20. Januar: Michael Veith, deutscher Skirennläufer
- 22. Januar: Mike Bossy, ehem. kanadischer Eishockeyspieler
- 23. Januar: Paul Steiner, deutscher Fußballspieler
- 23. Januar: Caroline von Hannover, Tochter von Fürst Rainier III von Monaco und Fürstin Gracia Patricia
- 24. Januar: Ramón Martín Huerta, mexikanischer Politiker († 2005)
- 25. Januar: Luis Alfredo Garavito Cubillos, kolumbianischer Serienmörder
- 26. Januar: Masamicz Amano, japanischer Komponist
- 27. Januar: Frank Miller (Comicautor), US-amerikanischer Schriftsteller und Künstler
- 29. Januar: Manuela Groß, deutsche Eiskunstläuferin, Olympiamedaillengewinnerin
- 30. Januar: Payne Stewart, US-amerikanischer Golfspieler († 1999)
- 31. Januar: Bojan Križaj, ehemaliger slowenischer Skirennläufer
- 1. Februar: Walter Schachner, österreichischer Fußballtrainer
- 3. Februar: Ulrich Karger, Religionslehrer und Schriftsteller
- 4. Februar: Erwin Resch, österreichischer Skirennfahrer
- 4. Februar: Don Davis, US-amerikanischer Komponist
- 5. Februar: Silke Hinrichsen, deutsche Politikerin
- 6. Februar: Matthew Best, britischer Dirigent
- 9. Februar: Jaco van Dormael, Regisseur, Autor
- 10. Februar: Stephan Balkenhol, deutscher Bildhauer
- 10. Februar: Steffen Flath, deutscher Politiker
- 14. Februar: Yasmina Reza, französische Schriftstellerin, Regisseurin und Schauspielerin
- 15. Februar: Heribert Klein, Journalist und Organist († 2005)
- 16. Februar: LeVar Burton, US-amerikanischer Schauspieler
- 17. Februar: Loreena McKennitt, kanadische Musikerin und Komponistin
- 18. Februar: Marita Koch, ehemalige Leichtathletin der DDR
- 18. Februar: Vanna White, US-amerikanische „Glücksradfee“
- 19. Februar: Ray Winstone, besser bekannt als Ray Winstone, ist ein britischer Schauspieler
- 19. Februar: Rainer Wieland, deutscher Europaabgeordneter
- 19. Februar: Falco, Sänger, Musiker († 1998)
- 23. Februar: Andreas Schockenhoff, Politiker, MdB
- 24. Februar: Philippe Vandevelde, belgischer Comiczeichner
- 26. Februar: Joe Mullen, US-amerikanischer Eishockeyspieler und -trainer
- 27. Februar: Adrian Smith, Rockmusiker
- 27. Februar: Viktor Fjodorowitsch Markin, sowjetischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 28. Februar: Jan Ceulemans, belgischer Fußballspieler
- 5. März: Dietmar Wischmeyer, deutscher Komiker, Autor und Kolumnist
- 8. März: Kathleen Gertrud Ferrier, niederländische Politikerin
- 8. März: Herbert Pöck, österreichischer Eishockeytrainer und Eishockeyspieler
- 8. März: Axel A. Weber, Präsident der Deutschen Bundesbank
- 10. März: Hans-Peter Friedrich, deutscher Politiker
- 10. März: Shannon Tweed, kanadische Schauspielerin und Fotomodell
- 10. März: Osama bin Laden, saudi-arabischer Terrorist
- 11. März: Rupert Ahrens, Präsident der GPRA, dem Verband der PR-Agenturen in Deutschland
- 12. März: Patrick Battiston, französischer Fußballspieler
- 14. März: Franco Frattini, italienischer Politiker und EU-Kommissar
- 15. März: Juan José Ibarretxe, spanischer Politiker
- 16. März: Dirk Rauin, deutscher Handballspieler und -trainer
- 20. März: Spike Lee, US-amerikanischer Schauspieler
- 23. März: Lucio Gutiérrez, ecuadorianischer Ex-Militär und Politiker, Ex-Präsident von Ecuador
- 26. März: Paul Morley, englischer Musikjournalist
- 26. März: Oliver Hirschbiegel, Regisseur
- 29. März: Helmut Zerlett, deutscher Musiker, Komponist und Produzent
- 29. März: Christopher Lambert, US-amerikanischer Schauspieler
- 31. März: Patrick G. Forrester, US-amerikanischer Astronaut
- 3. April: Johanna Walser, deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin
- 4. April: Peter Kurth (Schauspieler), deutscher Schauspieler
- 4. April: Aki Kaurismäki, finnischer Regisseur
- 6. April: Maurizio Damilano, italienischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 8. April: Andrea Ypsilanti, deutsche Politikerin
- 9. April: Severiano Ballesteros, spanischer Profigolfer
- 12. April: Wolfgang Baasch, deutscher Politiker
- 12. April: Vince Gill, US-amerikanischer Country-Musiker
- 14. April: Michail Wassiljewitsch Pletnew, russischer Pianist, Dirigent und Komponist
- 15. April: Evelyn Ashford, ehemalige US-amerikanische Leichtathletin
- 16. April: Olexander Sintschenko, ukrainischer Politiker und stellvertretender Parlamentspräsident
- 17. April: Nick Hornby, britischer Schriftsteller
- 19. April: Tony Martin, britischer Rock-Sänger
- 19. April: Lilli Gruber, Südtiroler Journalistin und Politikerin
- 20. April: Kristin Clemet, norwegische Politikerin
- 22. April: Donald Tusk, polnischer Politiker und Mitbegründer der Partei Platforma Obywatelska
- 23. April: Peter Nebelo, deutscher Politiker
- 23. April: Dominique Horwitz, deutscher Schauspieler
- 23. April: Neville Brody, Grafikdesigner, Typograf und Art Director
- 26. April: Georg Kofler, Manager
- 27. April: Michael Henke, deutscher Fußballtrainer
- 28. April: Benny Schnier, deutscher Schlagersänger, Schauspieler und Moderator
- 28. April: Christopher Young, US-amerikanischer Komponist
- 29. April: Daniel Day-Lewis, englischer Schauspieler
- 29. April: Timothy Treadwell, US-amerikanischer Umweltschützer († 2003)
- 2. Mai: Markus Stockhausen, deutscher Trompeter und Komponist
- 3. Mai: William Clay Ford Junior, Vorsitzender und Generaldirektor der Ford Motor Company
- 6. Mai: Gabriele Fograscher, deutsche Politikerin und MdB
- 8. Mai: Lennart Björneborn, dänischer Wissenschaftler
- 8. Mai: Bernd Krauss, ehemaliger Fußballspieler und Fußballtrainer
- 8. Mai: Marie Myriam, französische Sängerin portugiesischer Abstammung
- 10. Mai: Sid Vicious, britischer Punkrock-Musiker († 1979)
- 10. Mai: Steve Mahre, ehemaliger US-amerikanischer Skirennläufer
- 10. Mai: Phil Mahre, ehemaliger US-amerikanischer Skirennläufer
- 11. Mai: Manfred Hausleitner, österreichischer Schlagzeuger
- 11. Mai: Peter North, US-amerikanischer Schauspieler und Pornodarsteller
- 13. Mai: Andrea Klump, Ex-Terroristin
- 13. Mai: Koji Suzuki, japanischer Schriftsteller
- 14. Mai: Gaby Hauptmann, deutsche Schriftstellerin
- 14. Mai: Oliver Simon, deutscher Sänger
- 15. Mai: Jürgen Kucharczyk, deutscher Politiker und MdB
- 16. Mai: Joan Benoit, US-amerikanische Marathonläuferin
- 17. Mai: Wilfried Hannes, deutscher Fußballspieler
- 18. Mai: Frank Plasberg, deutscher Journalist und Fernsehmoderator
- 18. Mai: Michael Cretu, Musikproduzent
- 21. Mai: Renée Soutendijk, niederländische Schauspielerin
- 23. Mai: Lars Sponheim, norwegischer liberaler Venstre Politiker
- 24. Mai: Angelika Beer, deutsche Politikerin, MdB
- 25. Mai: Éder Aleixo, brasilianischer Fußballspieler
- 25. Mai: Olivia Pascal, deutsche Schauspielerin
- 26. Mai: Margareta Wolf, deutsche Politikerin
- 26. Mai: Ulrike Lunacek, österreichische Politikerin
- 28. Mai: Paul van Buitenen, europäischer Beamter
- 29. Mai: Jean-Christophe Yoccoz, französischer Mathematiker
- 29. Mai: Mohsen Makhmalbaf, iranischer Filmregisseur und Autor
- 30. Mai: Oxana Bilosir, ukrainische Sängerin und Politikerin, Kulturministerin der Ukraine
- 31. Mai: Gabriel Barylli, österreichischer Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur
- 2. Juni: Sara Douglass, australische Autorin
- 3. Juni: Ingrid Eberle, österreichische Skirennläuferin
- 4. Juni: Manfred Beckmann, deutscher Fechter
- 4. Juni: Norbert Nachtweih, deutscher Fußballspieler
- 5. Juni: Thomas Kling, deutscher Lyriker († 2005)
- 7. Juni: Paddy McAloon, britischer Sänger und Songwriter
- 7. Juni: Rolf Stöckel, deutscher Politiker
- 7. Juni: Fred Vargas, französische Krimi-Autorin
- 7. Juni: Juan Luis Guerra, Sänger, Gitarrist und Komponist aus der Dominikanischen Republik
- 8. Juni: Dietmar Vettermann, deutscher Politiker und Oberbürgermeister von Zwickau
- 8. Juni: Scott Adams (Comiczeichner), US-amerikanischer Comiczeichner
- 9. Juni: Jürg Beeler, Schriftsteller
- 10. Juni: Doris Meyer, deutsche Politikerin
- 12. Juni: Matthias Domaschk, Bürgerrechtler in der DDR († 1981)
- 17. Juni: Joachim Król, deutscher Schauspieler
- 18. Juni: Irene Epple, ehemalige deutsche Skirennläuferin
- 19. Juni: Anna Lindh, schwedische Politikerin († 2003)
- 20. Juni: Elke Hoff, deutscher Politiker und MdB
- 23. Juni: Frances McDormand, US-amerikanische Schauspielerin
- 25. Juni: Ingrid Fischbach, deutsche Politikerin
- 27. Juni: Peter Eckhart Reichel, deutscher Autor, Hörspielregisseur und Hörbuchproduzent
- 27. Juni: Gabriella Dorio, italienische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 28. Juni: Georgi Parwanow, bulgarischer Staatspräsident
- 30. Juni: Hans Vermeersch, belgischer Komponist und Dirigent
- 1. Juli: Yasuhiro Yamashita, japanischer Judoka
- 2. Juli: Bret Hart, Wrestler
- 3. Juli: Hannelore Roedel, deutsche Politikerin
- 3. Juli: Thomas Flierl, deutscher Politiker, Berliner Senator für Wissenschaft, Forschung und Kultur
- 3. Juli: Laura Branigan, US-amerikanische Popsängerin († 2004)
- 4. Juli: Milan Mokros, deutscher Eishockeytrainer
- 9. Juli: Kelly McGillis, US-amerikanische Schauspielerin
- 11. Juli: Peter Murphy, britischer Musiker
- 11. Juli: Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales von Nordrhein-Westfalen
- 12. Juli: Götz Alsmann, deutscher Musiker und Entertainer
- 13. Juli: Rinat Dassajew, russischer Fußballspieler
- 13. Juli: Phil Margera, US-amerikanischer Fernsehstar
- 13. Juli: Cameron Crowe, US-amerikanischer Regisseur und Schauspieler
- 14. Juli: Julian Bethwaite, Konstrukteur von Segeljollen insbesondere Skiffs aus Sydney
- 16. Juli: Adam Robak, polnischer Florettfechter
- 18. Juli: Edmund Becker, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 23. Juli: Rufus Beck, deutscher Theater- und Filmschauspieler
- 23. Juli: Theo van Gogh, niederländischer Filmregisseur, Publizist und Satiriker († 2004)
- 24. Juli: Pam Tillis, US-amerikanische Country-Sängerin
- 25. Juli: Steve Podborski, kanadischer Skirennläufer
- 26. Juli: Eugen Ray, deutscher Leichtathlet († 1986)
- 26. Juli: Nana Visitor, US-amerikanische Schauspielerin
- 27. Juli: Hansi Müller, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 28. Juli: Oscar Muller, französischer Fußballspieler († 2005)
- 29. Juli: Ulrich Tukur, deutscher Schauspieler und Musiker
- 29. Juli: Thomas Borer, Schweizer Botschafter in Deutschland
- 30. Juli: Ingo Schmitt, deutscher Europaabgeordneter
- 30. Juli: Detlev Müller-Siemens, deutscher Komponist und Dirigent
- 1. August: Beate Merk, deutsche Politikerin
- 1. August: Klaus Brähmig, deutscher Politiker
- 3. August: Bodo Rudwaleit, deutscher Fußballer
- 4. August: Olaf Beyer, deutscher Mittelstreckenläufer
- 6. August: James McGreevey, US-amerikanischer Politiker, Gouverneur von New Jersey
- 7. August: Harald Effenberg, deutscher Schauspieler
- 9. August: Paul Frommelt, ehemaliger Skirennfahrer aus Liechtenstein
- 9. August: Melanie Griffith, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 10. August: Ronald Borchers, deutscher Fußballspieler
- 11. August: Ian Stuart Donaldson, Sänger und „Kopf“ der neonazistischen Skinband Skrewdriver († 1993)
- 11. August: Richie Ramone, US-amerikanischer Schlagzeuger bei den Ramones
- 12. August: Wolfram Paulus, österreichischer Filmregisseur und Drehbuchautor
- 17. August: Ralf Richter, deutscher Schauspieler
- 17. August: Robin Cousins, englischer Eiskunstläufer
- 17. August: Boris Nemsic, österreichischer Manager bosnischer Herkunft
- 18. August: Tan Dun, chinesischer Komponist und Dirigent
- 18. August: Harald Schmidt, deutscher Schauspieler, Kabarettist und Moderator
- 18. August: Carole Bouquet, französische Schauspielerin
- 19. August: Rudolf Bommer, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 19. August: Engelbert Hüging, deutscher Tischtennisspieler
- 21. August: Peter Clarke, britischer Schlagzeuger
- 21. August: John Howe, kanadischer Buchillustrator
- 22. August: Steve Davis, englischer Snooker-Spieler
- 22. August: Hiltrud Breyer, deutsche Politikerin und MdEP
- 23. August: Heidemaria Onodi, österreichische Politikerin
- 24. August: Stephen Fry, britischer Schriftsteller, Drehbuchautor, Schauspieler und Regisseur
- 24. August: Norbert Trieloff, deutscher Fußballer
- 25. August: Kai Taschner, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 26. August: Christian Schmidt (CSU), deutscher Politiker und MdB
- 26. August: Dr. Alban, Pop-Musiker, Rapper und Musikproduzent
- 27. August: Bernhard Langer, deutscher Golfspieler
- 28. August: Christoph Konrad, deutscher Europaabgeordneter
- 29. August: Dmitri Dmitrijewitsch Swetschnikow, Künstler der abstrakten Malerei
- 29. August: Miki Malör, österreichische Theatermacherin
- 29. August: Grzegorz Ciechowski, polnischer Rockmusiker († 2001)
- 31. August: Walter Brookmann, deutscher Politiker
- 31. August: Uwe Hobler, deutscher Politiker
- 1. September: Gloria Estefan, kubanische Sängerin
- 2. September: Ingrid Auerswald, deutsche Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 2. September: Steve Porcaro, Keyboarder, Songwriter und Gründungsmitglied der Rockband Toto
- 4. September: Patricia Tallman, eine US-amerikanische Schauspielerin, Stuntwoman
- 6. September: José Sócrates Carvalho Pinto de Sousa, portugiesischer Politiker und Ministerpräsident
- 8. September: David Carson, US-amerikanischer Typograf, Grafiker, Designer, Lehrer und Surfer
- 8. September: Heather Thomas, US-amerikanische Schauspielerin
- 10. September: Paweł Huelle, polnischer Schriftsteller
- 11. September: Preben Elkjær Larsen, dänischer Fußballspieler
- 12. September: Rachel Ward, britisch-australische Filmschauspielerin
- 12. September: Hans Zimmer (Komponist), deutscher Komponist
- 17. September: Christian Loidl, deutscher Schriftsteller und Performer († 2001)
- 17. September: Andris Piebalgs, lettischer Diplomat, Politiker und EU-Kommissar
- 20. September: Peter Schneider (Psychoanalytiker), Psychoanalytiker und Radiokolumnist
- 21. September: Ernst Höfner (Sportler), Eishockeyspieler und -trainer
- 21. September: Sidney Moncrief, US-amerikanischer Basketballspieler
- 22. September: Nick Cave, australischer Musiker, Texter, Dichter und Schauspieler
- 22. September: Giuseppe Saronni, italienischer Radrennfahrer
- 23. September: Gerold Wucherpfennig, deutscher Politiker
- 23. September: Suzanne von Borsody, Schauspielerin
- 24. September: Wolfgang Wolf, deutscher Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler
- 25. September:
Deutschland
Deutschland (die Langform der amtlichen Staatsbezeichnung lautet Bundesrepublik Deutschland) ist ein Bundesstaat in Mitteleuropa und hat gemeinsame Grenzen mit Dänemark, Polen, Tschechien, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien und den Niederlanden. Im Norden bilden die Nordsee und die Ostsee die natürlichen Staatsgrenzen.
Bundeshauptstadt und Regierungssitz ist Berlin; einige Bundesministerien befinden sich in der Bundesstadt Bonn, dem ehemaligen Regierungssitz. Das politische System ist föderal und als parlamentarische Demokratie organisiert: Nach Artikel 20 des Grundgesetzes versteht sich Deutschland als demokratischer und sozialer Bundesstaat und Rechtsstaat. Dieser Bundesstaat besteht aus 16 teilsouveränen Bundesländern. Deutschland ist mit über 82 Mio. Einwohnern der bevölkerungsreichste Staat Europas. Die Bundesrepublik Deutschland ist unter anderem Mitglied der Vereinten Nationen, der Europäischen Union, der NATO und der G8.
Viele Links zu Artikeln mit Deutschlandbezug finden sich im Portal Deutschland.
Geografie
Lage
Deutschland liegt in Mitteleuropa zwischen 47°16′15″ und 55°05′33″ nördlicher Breite und 5°52′01″ und 15°02′37″ östlicher Länge. Die Nord-Süd-Ausdehnung reicht von List auf Sylt (Schleswig-Holstein) bis Oberstdorf (Bayern) und beträgt 876 km; die West-Ost-Ausdehnung zwischen der Gemeinde Selfkant (NRW) und Deschka (Sachsen) beträgt 640 km.
Nachfolgend sind die an Deutschland angrenzenden Staaten und Meere im Uhrzeigersinn aufgeführt. Die Grenzlänge (insgesamt 3.757 km lang) ist hinter den jeweiligen Staaten in Klammern angegeben.
Im Norden grenzt Deutschland an Dänemark (67 km), im Nordosten an Polen (442 km), im Osten an Tschechien (811 km), im Südosten an Österreich (815; ohne Grenze im Bodensee), im Süden an die Schweiz (316 km; mit Grenzen der Exklave Büsingen, aber ohne Grenze im Bodensee), im Südwesten an Frankreich (448 km), im Westen an Luxemburg (135 km) und Belgien (156 km) und im Nordwesten an die Niederlande (567 km). Während im Nordwesten die Küsten der Nordsee und im Nordosten die Ostsee die natürlichen Staatsgrenzen bilden, hat Deutschland im Süden Anteil an den Alpen.
Exklaven
Eine Exklave Deutschlands ist das am Hochrhein gelegene Büsingen, das zum Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg gehört. Sie ist 7,62 km² groß und gänzlich von den drei Schweizer Kantonen Schaffhausen, Thurgau und Zürich umgeben.
Daneben existiert eine zweite Exklave auf irischem Territorium, unweit von Dublin. Es handelt sich um einen Friedhof, auf dem während des Zweiten Weltkrieg gefallene deutsche Soldaten beerdigt wurden. Um nach dem Krieg eine kostspielige und aufwändige Überführung der Leichen zu vermeiden, wurde das Gebiet an die Bundesrepublik Deutschland übergeben.
Mittelpunkt Deutschlands
Der geographische Mittelpunkt Deutschlands liegt laut dem Statistischen Jahrbuch Deutschland (Stand: 2000) in der Gemeinde Niederdorla im westlichen Thüringen auf der .
Großlandschaften
Die landschaftlichen Großräume unterscheiden sich vor allem in der Abfolge von Nord nach Süd, da das Gelände nach Süden hin tendenziell höher und steiler wird. Der nördliche Teil Deutschlands, die Norddeutsche Tiefebene, ist ein hauptsächlich von den Eiszeiten geformtes Tiefland, an das sich nach Süden die bewaldeten Mittelgebirge im Zentrum und in südlicheren Teilen des Landes anschließen. Insbesondere in Bayern, aber auch in Baden-Württemberg, gehen diese Landschaften in das relativ hoch liegende Nördliche Alpenvorland und dies wiederum in das Hochgebirge der Alpen über.
Geologie
Deutschland ist geologisch vielgestaltig. Während die glazial geprägten Landschaften, die Flussniederungen und -becken erst ab dem Tertiär ihre Gestalt annahmen, sind die Mittelgebirge deutlich älteren Datums.
Die kristallinen Rumpfgebirge (z. B. der Schwarzwald) sind bereits im Erdaltertum entstanden und bestehen hauptsächlich aus metamorphem und Tiefengestein wie Gneisen und Granit. Ähnlich alt ist das Rheinische Schiefergebirge, dessen Entstehung auf Silur und Devon zu datieren ist. An dessen Nordrand finden sich auch Formationen aus dem Karbon, in denen die gewaltigen Steinkohlevorkommen im Ruhrgebiet eingelagert waren.
Die süddeutsche Landschaft ist größtenteils auf die Entwicklungen im Erdmittelalter zurück zu führen: Während die Pfalz, Thüringen, Teile Bayerns und Sachsens geologisch im Trias gebildet wurden, ist die sich quer durch den süddeutschen Raum ziehende Schwäbische und Fränkische Alb ein Ergebnis der Auffaltung und Hebung von Meeresboden aus dem Jurazeitalter. Erstere Regionen weisen Sandstein, letztere Kalkstein als vorherrschende geologische Formation auf.
Vulkanismus wird in Deutschland nicht beobachtet. Dennoch findet sich in einigen Gebieten vulkanisches Gestein aus früherer Aktivität, insbesondere in der Vulkaneifel und auf dem Vogelsberg in Hessen. Auch Erdbeben mit schweren Folgen kommen praktisch nicht vor, da Deutschland vollständig auf der Eurasischen Platte liegt. Das Land wird daher nicht von Grenzen zwischen aneinander anstoßenden großen Platten der Erdkruste durchzogen.
Dennoch ist der Rheingraben in Nordrhein-Westfalen als mäßig gefährdete Erdbebenzone eingestuft, die sich bis in die Nachbarländer Belgien und Niederlande erstreckt (siehe auch Erdbebengebiet Kölner Bucht).
Gewässer
Erdbebengebiet Kölner Bucht bei Koblenz (Deutsches Eck)]]
Deutschland grenzt mit den Bundesländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein an die Nordsee. Diese ist ein Randmeer des Atlantiks und das am dichtesten befahrene Seegebiet der Erde. Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein liegen an der Ostsee, einem Binnenmeer, das über den Skagerrak mit der Nordsee verbunden ist. Der Tidenhub an der Ostsee ist wesentlich geringer als an der Nordsee.
Die deutschen Flüsse gehören zu sechs großen Flusssystemen, deren Einzugsbereiche fast die gesamte Fläche einnehmen. Diese sind der Rhein, die Donau, die Elbe, die Oder, die Weser, und die Ems. Der längste dieser Flüsse ist die Donau; sie ist mit 2.845 km ab dem Zusammenfluss von Brigach, Breg und der Donauquelle in Donaueschingen beziehungsweise 2.888 km ab der Breg-Quelle am Rande des Schwarzwaldes nach der Wolga der zweitlängste Strom in Europa. Allerdings verläuft nur ein kleiner Teil der Donau-Gesamtstrecke durch Deutschland. Die Donau mündet ins Schwarze Meer.
Alle anderen deutschen Flüsse entwässern in die Nord- oder Ostsee. Der Abschnitt der Europäischen Wasserscheide durch Deutschland verläuft östlich des Oberrheingrabens über den Hauptkamm des Schwarzwaldes, danach folgt sie der Schwäbischen und Fränkischen Alb. Der Rhein ist von diesen Strömen derjenige, der die längste Strecke innerhalb Deutschlands zurücklegt: Von seinem 1.320 km langen Flusslauf führen 852 km durch Deutschland. Er hat zudem für die Deutschen eine identitätsstiftende Rolle inne, die sich aus der Geschichte und zahlreichen Mythen und Sagen speist. Auch seine wirtschaftliche Funktion ist bedeutend: er ist eine der am stärksten befahrenen Wasserstraßen Europas.
Die Elbe entspringt im Riesengebirge an der Grenze Tschechiens zu Polen und mündet nach ungefähr 1.165 km – davon 770 km in Deutschland – bei Cuxhaven in die Nordsee. Sie gehörte zeitweilig zu den am meisten mit Schadstoffen belasteten Flüssen Europas, doch mittlerweile hat sich die Wasserqualität deutlich verbessert.
Die Oderquellen befinden sich in den tschechischen Beskiden. Nach wenigen Kilometern fließt die Oder nach Polen und in ihrem Mittellauf durch Schlesien. In ihrem Unterlauf bildet sie die deutsch-polnische Grenze um dann wieder in Polen bei Stettin in das Stettiner Haff zu münden. Als Swine fließt sie schließlich zwischen den Inseln Usedom und Wollin durch Swinemünde in die Ostsee.
Die Weser speist sich aus den Flüssen Werra und Fulda und entwässert den mittleren Teil Deutschlands. Die Einzugsgebiete von Oder und Ems liegen im äußersten Osten bzw. Westen.
Die Seen in Deutschland sind größtenteils in der Folge der Eiszeit entstanden, nach deren Ende sich ehemalige Gletschertäler (Gletscher- und Gletscherwasserabflussrinnen) teilweise mit Wasser füllten. Daher finden sich die meisten der großen Seen in ehemals von Inlandeis bedeckten Gebieten oder deren Vorland, insbesondere in Mecklenburg und dem Alpenvorland. Der größte mit deutschem Anteil ist der Bodensee, an den auch Österreich und die Schweiz grenzen. Der größte vollständig zu deutschem Staatsgebiet gehörende See ist die Müritz, die Teil der mecklenburgischen Seenplatte ist.
Siehe auch: Liste der Flüsse in Deutschland, Liste der Seen in Deutschland
Gebirge und Senken
Liste der Seen in Deutschland
Die Alpen sind das einzige Hochgebirge, an dem Deutschland Anteil hat. Hier befindet sich mit der Zugspitze (2.962 m) der höchste Berg Deutschlands. Die Mittelgebirge nehmen tendenziell von Nord nach Süd an Höhe und Ausdehnung zu. Höchster Mittelgebirgsgipfel ist der Feldberg im Schwarzwald mit 1.493 m, gefolgt vom Großen Arber im Bayerischen Wald mit 1.453 m. Gipfel über 1.000 m erreichen außerdem das Erzgebirge, das Fichtelgebirge, die Schwäbische Alb und als Sonderfall der Harz, der sich recht isoliert als nördlichstes Mittelgebirge in Deutschland mit dem Brocken auf 1.141 m erhebt. Nördlich der Mittelgebirgsschwelle erheben sich nur noch vereinzelte Formationen über 100 m, von denen der Hagelberg im Fläming mit 200 m die höchste ist.
Details finden sich in der Liste der höchsten Berge Deutschlands und der Liste der Gebirge Deutschlands.
Die niedrigste begehbare Landesstelle Deutschlands liegt bei 3,54 m unter Normalnull in einer Senke bei Neuendorf-Sachsenbande in der Wilstermarsch (Schleswig-Holstein). Ebenfalls in diesem Bundesland befindet sich die tiefste Kryptodepression: Sie liegt mit 39,10 m u. NN am Grund des Hemmelsdorfer Sees nord-nordöstlich von Lübeck. Die tiefste künstlich geschaffene Stelle liegt bei 293 m u. NN am Grund des Tagebau Hambach östlich von | | |