:: wikimiki.org ::
| August Von Parseval |
August von ParsevalAugust von Parseval ( - 5. Februar 1861 in Frankenthal (Pfalz), †22. Februar 1942 in Berlin) war ein deutscher Konstrukteur von Luftschiffen.
Von Parseval besuchte als Junge von 1873 bis 1878 das Königlich Bayrische Pagenkorps in München, das er mit dem Fähnrichexamen abschloss. Danach wechselte er in das Königlich Bayrische 3. Infanterieregiment "Prinz Carl von Bayern". Als Autodidakt beschäftigte er sich mit Problemen der Aeronautik. In der Garnisonsstadt Augsburg kam er in Kontakt mit August Riedinger und lernte dort auch seinen späteren Partner Rudolf Hans Bartsch von Sigsfeld kenne, mit dem er die Drachenballons entwickelte. Diese wurden als Beobachtungsballons beim Militär eingesetzt.
Drachenballons
Im Jahre 1901 begannen Parseval und Sigsfeld mit dem Bau eines lenkbaren Luftschiffes. Nach dem plötzlichen Tod Sigsfelds bei einer Freiballonlandung 1902 wurde die Arbeit bis 1905 unterbrochen.
Durch die Entwicklungen im Motorenbau stand dann auch ein entsprechendes Antriebsaggregat zur Verfügung. Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges wurden noch 22, teils Prall-, teils Kiel-Luftschiffe vom Typ Parseval gebaut. Ende der Zwanziger und Anfang der Dreißiger Jahre wurden vier weitere Kiel-Luftschiffe nach dem Parseval-Naatz-Prinzip gebaut.
Hin und wieder, speziell in historischen Dokumenten, taucht auch die Schreibweise Parzeval oder Parceval auf.
Die Fahrten jedes „Parseval“ erregten, wie die ersten großen Fahrten der Zeppeline, hohes Aufsehen. In Kiel schloss erst 2002 eine Kneipe, die bei dem ersten Besuch eines dieser Luftschiffe 1912 „Zum Parseval“ benannt worden war.
Siehe auch:
-
- Parseval Luftschiff, die einzelnen Schiffe
- das Luftschiff Parseval PL25
Weblinks
-
- [http://www.ilr.tu-berlin.de/htdocs.ILR/ILR/personen/parseval.html Tabellarischer Lebenslauf]
Parseval, August von
Parseval, August von
Parseval, August von
Parseval, August von
Parseval, August von
Parseval, August von
5. Februar
Der 5. Februar ist der 36. Tag des Gregorianischen Kalenders.
Ereignisse
- 1933 - Beginn des Baus der Golden Gate Bridge in San Francisco.
- 1956 - Inbetriebnahme des Stuttgarter Fernsehturms.
- 1985 - Nach 16 Jahren wird der Grenzübergang zwischen Spanien und Gibraltar wiedereröffnet.
- 1990 - Die Europäische Gemeinschaft lehnt den Beitritt der Türkei ab.
- 1994 - Burundi. Cyprien Ntaryamiras wird Staatspräsident.
- 1995 - Kirgisistan. Erste demokratische Parlamentswahlen.
- 1995 - Bei einem Bombenanschlag von Franz Fuchs sterben vier Roma in Oberwart im Burgenland
- 1996 - Andorra wird Mitglied in der WTO (World Tourism Organisation).
- 1996 - Neue Gesetze zur Dezentralisierung in Senegal.
- 1998 - Deutschland. Bundespräsident Roman Herzog auf Staatsbesuch in der Ukraine.
- 2003 - Armenien tritt der WTO bei.
- 2004 - Lettland. Ministerpräsident Einars Repse tritt zurück.
Katastrophen
- 1852 - Der Bilberry-Staudamm in England bricht und verursacht die "Holmfirth Flood" mit mindestens 80 Toten.
- 1991 - Griechenland. Eine Lockheed C-130 der Griechischen Luftwaffe zerschellte an einem Berg. Alle 63 Insassen starben dabei.
- 1997 - Iran. Zwei Erdbeben im Nordosten kosten etwa 100 Menschen das Leben, Mehrere Dörfer werden vernichtet.
- 2004 - Ein Erdbeben der Stärke 7,0 in Papua, Indonesien. 37 Tote
Kultur
- 1695 - Uraufführung der Oper Muzio Scevola von Giovanni Bononcini im Tordinona in Rom.
- 1941 - Uraufführung der Oper Fürstin Tarakanowa von Boris Blacher in Wuppertal.
- 2004 - In Berlin eröffnet der Film Cold Mountain von Anthony Minghella die Internationalen Filmfestspiele.
Sport
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
- 976 - Sanjō, 67. Kaiser von Japan
- 1505 - Aegidius Tschudi, erster Schweizer Historiker und Glarner Politiker
- 1600 - Dr. Johan Picardt, deutsch-niederländischer Arzt, Pastor und Schriftsteller
- 1608 - Caspar Schott, deutscher Wissenschaftler
- 1626 - Marie de Rabutin-Chantal, marquise de Sévigné, französische Autorin, durch ihre hinterlassenen Briefe bekannt
- 1650 - Anne-Jules de Noailles, französischer General
- 1714 - Johann Gottlieb Gleditsch, deutscher Arzt und Botaniker
- 1725 - James Otis, US-amerikanischer Jurist
- 1748 - Christian Gottlieb Neefe, deutscher Organist, Komponist
- 1788 - Robert Peel, britischer Politiker und Regierungschef
- 1795 - Wilhelm Ritter von Haidinger, österreichischer Geologe und Mineraloge
- 1796 - Johannes von Geissel, Erzbischof des Erzbistums Köln
- 1804 - Johan Ludvig Runeberg, finnischer Schriftsteller, der auf Schwedisch schrieb
- 1808 - Carl Spitzweg, deutscher Maler
- 1810 - Ole Bornemann Bull, norwegischer Geiger, Komponist
- 1840 - Hiram Maxim, US-amerikanisch-britischer Erfinder
- 1840 - John Boyd Dunlop, irisch-schottischer Erfinder
- 1843 - Edvard Grieg, norwegischer Komponist
- 1848 - Joris-Karl Huysmans, französischer Schriftsteller der Décadence
- 1856 - Otto Brahm, deutscher Theaterleiter
- 1861 - August von Parseval, deutscher Ingenieur
- 1866 - Rosetter Gleason Cole, US-amerikanischer Komponist
- 1868 - Henri Hinrichsen, deutscher Verleger und Stifter in Leipzig
- 1878 - André Citroën, französischer Automobilkonstrukteur und -bauer
- 1880 - Gabriel Voisin, französischer Flugzeug- und Automobilkonstrukteur
- 1887 - Albert Paris Gütersloh, österreichischer Schriftsteller
- 1891 - Monta Bell, US-amerikanischer Produzent, Regisseur und Drehbuchautor
- 1897 - Martin Blank, deutscher Politiker und MdB
- 1897 - Anton Graf von Arco auf Valley, deutscher Adeliger, Jurist und Attentäter
- 1898 - Will Shade, US-amerikanischer Blues-Musiker
- 1900 - Adlai Stevenson, US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei
- 1900 - Karl Blessing, deutscher Bundesbank-Präsident
- 1902 - Paul Nevermann, Jurist und Politiker
- 1904 - Walter Gross, deutscher Kabarettist
- 1905 - August Haußleiter, deutscher Politiker und Journalist
- 1906 - John Carradine, US-amerikanischer Schauspieler
- 1906 - Sara Lewina, russische Komponistin
- 1907 - Hans Bender (Psychologie), Psychologe und Professor
- 1907 - Pierre Pflimlin, französischer Politiker
- 1909 - Grazyna Bacewitz, polnische Komponistin und Geigerin
- 1911 - Jussi Björling, schwedischer Sänger
- 1914 - Alan Lloyd Hodgkin, britischen Biophysiker und Nobelpreisträger
- 1914 - Silvius Magnago, Südtiroler Jurist und Politiker
- 1914 - William S. Burroughs, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1915 - Margaret Millar, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1915 - Robert Hofstadter, US-amerikanischer Physiker
- 1918 - Kara Karajew, aserbaidschanischer Komponist
- 1919 - Andreas Papandreou, griechischer Politiker
- 1919 - Red Buttons, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1920 - Hans Lipinsky-Gottersdorf, deutscher Schriftsteller
- 1922 - Rudolf Lorenzen, deutscher Schriftsteller
- 1924 - Alexander Matwejewitsch Matrossow, russischer Soldat
- 1924 - Hilde Sochor, Wiener Schauspielerin
- 1929 - Fred Sinowatz, österreichischer Politiker und Bundeskanzler
- 1930 - Alfred Söllner, deutscher Rechtswissenschaftler, Richter am Bundesverfassungsgericht
- 1933 - Claude King, US-amerikanischer Sänger
- 1935 - Aley Harvey, britischer Sänger und Songschreiber
- 1935 - Sandra Paretti, deutsche Schriftstellerin
- 1936 - Norma Thrower, australische Leichtathletin und Olympionikin
- 1938 - John Guare, US-amerikanischer Bühnenautor
- 1939 - Robert Antretter, Deutscher Politiker und MdB
- 1940 - Hans Ruedi Giger, Schweizer Grafiker und bildender Künstler
- 1941 - Barret Strong, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1941 - Gareth Wyn Williams, britischer Politiker
- 1941 - Henson Cargill, US-amerikanischer Sänger
- 1941 - Kaspar Villiger, Schweizer Politiker
- 1941 - Williams of Mostyn, britischer Lord und Politiker
- 1942 - Cory Wells, US-amerikanischer Sänger
- 1943 - Chuck Winfield, US-amerikanischer Musiker
- 1943 - Ernst Hinsken, deutscher Politiker und MdB
- 1943 - Michael Kenneth Mann, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1943 - Nolan Bushnell, US-amerikanischer Computerpionier
- 1944 - Al Kooper, Rockmusiker, Gittarist, Keyboarder, Sänger, Songschreiber und Produzent
- 1944 - James Robert Cobb, US-amerikanischer Musiker
- 1944 - Thekla Carola Wied, deutsche Schauspielerin
- 1945 - Charlotte Rampling, britische Schauspielerin
- 1948 - Barbara Hershey, US-amerikanische Schauspielerin
- 1948 - Sven-Göran Eriksson, schwedischer Fußballtrainer
- 1949 - Kurt Beck, deutscher Politiker
- 1949 - Nigel Ollon, britischer Musiker
- 1950 - Franz Schausberger, österreichischer Politiker
- 1953 - Gerhard Oppitz, deutscher Pianist
- 1957 - Silke Hinrichsen, deutsche Politikerin
- 1962 - Jennifer Jason Leigh, US-amerikanische Schauspielerin
- 1964 - Bernhard van Treeck, deutscher Buchautor
- 1964 - Duff McKagan, bekannt wurde er 1985 als Bassist der Rockband Guns N' Roses
- 1965 - Gheorghe Hagi, rumänischer Fußballspieler
- 1966 - Rok Petrović, slowenischer Skirennläufer
- 1970 - Astrid Kumbernuss, deutsche Kugelstoßerin
- 1972 - Kronprinzessin Mary, in Australien als Mary Donaldson australische Rechtsanwältin
- 1985 - Cristiano Ronaldo, portugiesischer Fußballspieler
Gestorben
- 1515 - Aldus Manutius, venezianischer Buchdrucker und Verleger
- 1524 - Hans Holbein, deutscher Maler
- 1596 - Georg I. (Hessen-Darmstadt), Regent der Obergrafschaft Katzenelnbogen und Darmstadt
- 1597 - Paul Miki, japanischer katholischer Missionar und Märtyrer
- 1635 - Joos de Momper, belgischer Maler
- 1661 - Shunzhi, Chinesischer Kaiser (Qing-Dynastie)
- 1679 - Joost van den Vondel, niederländischer Dichter und Stückeschreiber
- 1705 - Philipp Jacob Spener, deutscher evangelischer Theologe
- 1740 - Antonio Lotti, italienischer Komponist
- 1766 - Leopold Josef Daun, österreichischer Feldmarschall und Feldherr im Siebenjährigen Krieg
- 1807 - Pascal Paoli, korsischer Revolutionär und Widerstandskämpfer
- 1818 - Karl XIII., König von Schweden und König von Norwegen
- 1820 - Tadeusz Brzozowski, Ordensgeneral der Societas Jesu
- 1822 - Joseph Marius von Babo, deutscher Schriftsteller
- 1861 - Pierre Bosquet, französischer General, Marschall von Frankreich
- 1862 - Ignaz Franz Castelli, österreichischer Dichter und Dramatiker
- 1867 - Estébanez Calderón, spanischer Schriftsteller
- 1874 - Moritz Haupt, klassischer Philologe und Germanist
- 1881 - Thomas Carlyle, schottischer Essayist und Historiker
- 1892 - Emilie Flygare-Carlén, schwedische Schriftstellerin
- 1903 - Henry L. Dawes, US-amerikanischer Politiker
- 1922 - Christian De Wet, Südafrikanischer Politiker und General der Buren
- 1926 - André Gédalge, französischer Komponist
- 1926 - Gustav Eberlein, deutscher Bildhauer, Maler und Schriftsteller
- 1927 - Hazrat Inayat Khan, Sufischer Mystiker
- 1929 - Ehrenfried Günther Freiherr von Hünefeld, deutscher Flugpionier
- 1937 - Lou Andreas-Salomé, deutsch-baltische Psychoanalytikerin und Schriftstellerin
- 1938 - Hans Litten, war jüdischer Rechtsanwalt und Strafverteidiger
- 1941 - Andrew Paterson, australischer Volksdichter
- 1943 - W. S. Van Dyke, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1945 - Hermann Danz, deutscher Politiker und NS-Widerstandskämpfer
- 1945 - Ragnar Östberg, schwedischer Architekt
- 1945 - Theodor Neubauer, Widerstandskämpfer, operative illegale Leitung der KPD
- 1947 - Hans Fallada, deutscher sozialkritischer Schriftsteller
- 1948 - Johannes Blaskowitz, deutscher Generaloberst, Oberbefehlshaber verschiedener Heeresgruppen
- 1959 - Curt Sachs, Musiktheoretiker und Lehrer
- 1960 - Rudolf Nelson, deutscher Musiker, Pianist, Komponist und Theaterdirektor
- 1962 - Gaetano Cicognani, Kardinal, apostolischer Nuntius und Präfekt
- 1963 - Herbert Louis Samuel, britischer Politiker und Diplomat
- 1966 - Ludwig Binswanger, schweizerischer Psychiater und Daseinsanalytiker
- 1970 - Eduard Fraenkel, deutsch-britischer Altphilologe
- 1971 - Matyas Rakosi, ungarischer Politiker
- 1977 - Isaak Boleslawski, sowjetischer Schachgroßmeister
- 1977 - Oskar Klein, schwedischer Physiker
- 1984 - Manès Sperber, österreichisch-französischer Schriftsteller
- 1988 - Stefan Dittrich, deutscher Politiker und MdB
- 1991 - Pedro Arrupe, spanischer Ordensgeneral
- 1993 - Hans Jonas, deutscher Philosoph und Religionswissenschaftler
- 1993 - Joseph L. Mankiewicz, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1994 - Hermann Josef Abs, deutscher Bankier
- 1995 - Doug McClure, US-amerikanischer Schauspieler
- 1996 - Ludwig Ratzel, Politiker
- 1998 - Eduardo Francisco Pironio, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1998 - Timothy Kelly, Gitarrist der amerikanischen Band Slaughter
- 1999 - Wassily Leontief, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger
- 2000 - Claude Autant-Lara, französischer Filmregisseur und Politiker
- 2003 - Manfred von Brauchitsch, deutscher Rennfahrer
- 2005 - Gnassingbé Eyadéma, Gnassingbé Eyadéma Präsident der Republik Togo
- 2005 - Merle Kilgore, Songwriter (Country Music)
Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage:
- Hl. Agatha von Catania, Märtyrin (katholisch, orthodox)
Siehe auch
:4. Februar - 6. Februar
:5. Januar - 5. März
:Historische Jahrestage - Zeitskala
:Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0205
ja:2月5日
ko:2월 5일
simple:February 5
th:5 กุมภาพันธ์
FrankenthalFrankenthal ist der
- Name der kreisfreien Stadt Frankenthal (Pfalz) in Rheinland-Pfalz
- Name einer Gemeinde im Landkreis Bautzen in Sachsen, siehe: Frankenthal (Sachsen)
- Name eines Ortsteils der Gemeinde Samtens im Landkreis Rügen in Mecklenburg-Vorpommern
- Name eines Stadtteils der kreisfreien Stadt Gera in Thüringen
- deutsche Name (Frankenthal bei Neumarkt) des Stadtteils Chwalimierz der polnischen Stadt Środa Śląska in Niederschlesien
1942
- 1. Januar: Philipp Etter wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Der weitere Ausbau der Reichsautobahn wird eingestellt. Nahezu 4.000 km wurden fertiggstellt
- 1. Januar: In Schweden werden Textilien ab sofort rationiert: Einführung der Kleiderkarte
- 1. Januar: Venezuela bricht seine diplomatischen Beziehungen zu Italien, Japan und dem Deutschen Reich ab
- 1. Januar: Unterzeichnung der Gründungserklärung der Vereinten Nationen durch 26 Staaten in Washington, D.C.
- 2. Januar: Die 39. sowjetische Armee durchbricht die Ostfront der 9. deutschen Armee
- 2. Januar: Die deutschen und italienischen Truppen in Bardijja, Libyen, kapitulieren
- 2. Januar: Die britische Kronkolonie Singapur wird von der japanischen Luftwaffe bombardiert
- 2. Januar: Japanische Truppen besetzen Manila, die Hauptstadt der Philippinen
- 20. Januar: Wannsee-Konferenz in Berlin
- 20. Januar: Japan marschiert in Burma ein
- 29. Januar: Ecuador verliert fast die Hälfte seines Landes an Peru. (Protokoll von Rio de Janeiro)
- 28. März-29. März: Lübeck wird als erste deutsche Großstadt bombardiert
- 1. Mai: Joseph Frings wird Erzbischof von Köln
- 10. Juni: Vernichtung des tschechischen Dorfes Lidice und seiner erwachsenen Einwohner durch den Nazi-Terror
- 15. Juni: Japans 4 größte Flugzeugträger werden Nähe der Midway-Inseln durch US-amerikanische Kriegsschiffe vernichtet
- 17. August: erster Luftangriff der USAAF in Europa im 2. Weltkrieg (Ziel ist ein Verschiebebahnhof bei Le Havre)
- 19. August: Kommandounternehmen britischer und kanadischer Truppen bei der nordfranzösischen Hafenstadt Dieppe
- 31. August: Generalstreik in Luxemburg gegen die deutsche Besatzungsmacht
- 3. Oktober 15.58 Uhr: erster erfolgreicher Versuchstart der A4-/V2-Rakete in Peenemünde mit einer Gipfelhöhe von 84,5 Kilometern und einer Reichweite von 190 Kilometern. Diesem erfolgreichen Start gingen drei Fehlstarts am 16. März, 13. Juni und 17. August des gleichen Jahres voraus
- 19. November - Zweiter Weltkrieg: In der Schlacht um Stalingrad beginnt die Gegenoffensive der Roten Armee.
- Dezember: Schlacht von Stalingrad, entscheidende Niederlage Deutschlands
- 2. Dezember: Erste Energiegewinnung durch Atomspaltung
- Zusammenschluss der deutschen Baptisten- Elim- und Brüdergemeinden zum Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden
- Gründung der Widerstandsgruppe Weiße Rose
- Schlacht um Singapur
Kultur
- 10. Januar: Uraufführung der Oper Birgitta von Natanael Berg am Kungliga Teatern in Stockholm
- 15. August der Fotograf Toni Catany wird in Llulcmajor auf Mallorca geboren
Katastrophen
- 18. Februar: Der Zerstörer „Truxtun“ (USA) strandet bei schlechtem Wetter während eines Geleiteinsatzes in der Plancentia Bay (Kanada), bricht auseinander und sinkt. Über 100 Tote
- 24. Februar: Der bulgarische Dampfer Struma wird mit 764 jüdischen Flüchtlingen an Bord in der Nähe des Bosporus durch ein sowjetisches U-Boot versenkt. Es gibt nur einen Überlebenden. Die Struma war zuvor von türkischen Behörden zur Rückkehr in das Schwarze Meer gezwungen worden. Man hatte weder eine Weiterreise noch eine Landung der Flüchtlinge gestattet
- 22. August: Untergang des zur Geleitsicherung eingesetzten Zerstörers „Ingraham“ (USA) westlich von Halifax im Nordatlantik nach der Kollision mit dem Tankschiff Chemung. Von den 200 Mann Besatzung des Zerstörers sterben 189 Mann, der Tanker wurde schwer beschädigt
- 2. Oktober: Untergang des Flakkreuzers „Curacoa“ vor der Nordküste Irlands nach einer Kollision mit dem als Truppentransporter fahrenden Passagierschiff „Queen Mary“ (beide Großbritannien). 331 Mann von der 430 Mann starken Besatzung des Kreuzers kommen ums Leben
- 26. November: Erdbeben der Stärke 7,6 in der Türkei, ca. 4.000 Tote
- 20. Dezember: Erdbeben der Stärke 7,3 in Erbaa, Türkei, rund 3.000 Tote
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
1. Halbjahr
- 1. Januar: Anne Duden, deutsche Schriftstellerin
- 1. Januar: Alassane Ouattara, ehemaliger Ministerpräsident der Republik Côte d'Ivoire
- 1. Januar: Joe McDonald, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1. Januar: Edward Joseph Hoffman, US-amerikanischer Wissenschaftler († 2004)
- 2. Januar: Hans Werner Schmöle, deutscher Politiker
- 3. Januar: László Sólyom, ungarischer Politiker, Präsident Ungarns
- 4. Januar: John McLaughlin (Musiker), britischer Musiker, Gittarist, Songwriter
- 5. Januar: Ernst Meincke, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 5. Januar: Maurizio Pollini, italienischer Pianist und Dirigent
- 6. Januar: Bernd Neumann, deutscher Politiker
- 6. Januar: Hilmar Kabas, österreichischer Politiker
- 7. Januar: Wassili Iwanowitsch Alexejew, sowjetischer Gewichtheber
- 7. Januar: Danny Williams (Musiker), südafrikanischer Musiker
- 7. Januar: Paul Revere (Musiker), US-amerikanischer Musiker
- 8. Januar: Stephen Hawking, britischer Physiker
- 8. Januar: Koizumi Junichirō, japanischer Premierminister
- 8. Januar: John Peterson (Musiker), US-amerikanischer Musiker
- 10. Januar: Walter Hill, Action-Regisseur in Hollywood
- 16. Januar: Nicole Fontaine, französische Politikerin
- 16. Januar: Sigrid Combüchen, schwedische Schriftstellerin und Literaturkritikerin
- 16. Januar: Barbara Lynn, US-amerikanische Sängerin, Gitarristin und Songautorin
- 17. Januar: Muhammad Ali, Boxweltmeister
- 17. Januar: Ulf Hoelscher, deutscher Violinist
- 17. Januar: Rudolf Hickel, deutscher Wirtschaftswissenschaftler
- 17. Januar: Ulf Grahn, schwedischer Komponist
- 19. Januar: Michael Crawford, britischer Schauspieler
- 20. Januar: Heinz-Günter Bargfrede, deutscher Politiker, MdB
- 20. Januar: Billy Powell, US-amerikanischer Sänger († 1977)
- 21. Januar: Freddy Breck, deutscher Schlagersänger
- 22. Januar: Anke Hartnagel, deutsche Politikerin († 2004)
- 23. Januar: Willy Bogner junior, deutscher Skirennläufer
- 23. Januar: Hans Alser, schwedischer Tischtennisspieler († 1977)
- 24. Januar: Ingo Friedrich, deutscher Politiker
- 25. Januar: Martin Dolde, Ingenieur und Kirchenpolitiker
- 25. Januar: Eusébio, portugiesischer Fußballspieler
- 27. Januar: Steve Wynn (Unternehmer), Multimillionär und Kasinobetreiber
- 28. Januar: André Waignein, belgischer Komponist und Dirigent
- 28. Januar: Hans-Jürgen Bäumler, deutscher Eiskunstläufer
- 29. Januar: Claudine Longet, französische Sängerin und Schauspielerin
- 29. Januar: Karen Susman, US-amerikanische Tennisspielerin
- 30. Januar: Heidi Brühl, deutsche Schauspielerin und Sängerin († 1991)
- 31. Januar: Derek Jarman, britischer Filmregisseur († 1994)
- 31. Januar: Daniela Bianchi, ehemalige italienische Schauspielerin
- 31. Januar: Daniel Goeudevert, französischer Autoverkäufer, Manager und Unternehmensberater
- 1. Februar: Terry Jones, britischer Komiker, Regisseur und Schriftsteller
- 1. Februar: Hans Peter Heinzl, österreichischer Kabarettist († 1996)
- 1. Februar: Vural Öger, Türkischstämmiger deutscher Unternehmer („Öger Tours“) und Politiker
- 2. Februar: Graham Nash, britischer Sänger und Songwriter
- 2. Februar: Ron Williams, deutsch-amerikanischer Schauspieler, Sänger, Kabarettist und Moderator
- 3. Februar: Otto Fräßdorf, Fußballspieler
- 4. Februar: Frank Zander, deutscher Musiker und Fernsehstar
- 8. Februar: Terry Melcher, US-amerikanischer Musikproduzent und Songwriter († 2004)
- 9. Februar: Carole King, US-amerikanische Rock-/Pop-Musikerin
- 10. Februar: Lawrence Weiner, US-amerikanischer bildender Künstler, Vertreter der Konzeptkunst
- 11. Februar: Fritz Hähle, deutscher Politiker
- 12. Februar: Ehud Barak, israelischer General, Politiker und Ministerpräsident
- 13. Februar: Otto Bernhardt, deutscher Politiker
- 13. Februar: Volker Bigl, Mediziner († 2005)
- 14. Februar: Michael Gwisdek, deutscher Schauspieler
- 14. Februar: Michael Rubens Bloomberg, US-amerikanischer Politiker
- 14. Februar: Andrew Robinson, US-amerikanischer Schauspieler
- 15. Februar: Glyn Johns, britischer Toningenieur und Musikproduzent
- 16. Februar: Gabriel Brnčić, chilenischer Komponist
- 16. Februar: Kim Jong-il, Machthaber Nordkoreas
- 17. Februar: Heinrich Breloer, deutscher Filmregisseur
- 17. Februar: Dieter Laser, deutscher Schauspieler
- 18. Februar: Martin Ness, deutscher Tischtennisspieler († 1987)
- 18. Februar: Katsuaki Asai, japanischer Aikido--Lehrer, tätig in Deutschland
- 20. Februar: Phil Esposito, Eishockeyspieler (NHL)
- 20. Februar: Claude Miller, französischer Filmregisseur und Drehbuchautor
- 20. Februar: Mitch McConnell, US-Politiker, Senator
- 21. Februar: Margarethe von Trotta, Regisseurin und Drehbuchautorin
- 24. Februar: Chris Doerk, deutsche Schlagersängerin
- 24. Februar: Keto von Waberer, deutsche Schriftstellerin
- 24. Februar: Joseph Lieberman, Kandidat der Demokraten
- 24. Februar: John Neumeier, Tänzer, Choreograph
- 26. Februar: Franz Romer, deutscher Politiker
- 27. Februar: Klaus-Dieter Sieloff, deutscher Fußballspieler
- 27. Februar: Robert Grubbs, US-amerikanischer Chemiker
- 28. Februar: Brian Jones (Musiker), britischer Musiker (The Rolling Stones) († 1969)
- 28. Februar: Dino Zoff, italienisches Fußball-Torwart-Idol
- 28. Februar: Bernado Adam Ferrero, spanischer Komponist und Dirigent
- 1. März: Bernhard Heitz, altkatholischer Bischof Österreichs
- 1. März: Harald Kujat, deutscher General
- 2. März: Lou Reed, US-amerikanischer Musiker und Songautor
- 2. März: John Irving, US-amerikanischer Romanautor
- 5. März: Felipe González, spanischer Rechtsanwalt und Politiker
- 6. März: Paco Cepero, spanischer Flamenco-Gitarrist
- 6. März: Robin Kenyatta, US-amerikanischer Saxofonist († 2004)
- 8. März: Ann Elizabeth Packer, britische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 9. März: John Cale, britischer Artrock-Musiker
- 10. März: Peter Friedrich (Altenburg), deutscher Politiker
- 11. März: Willi Weber, Manager
- 12. März: Ratko Mladić, ehemaliger Oberbefehlshaber der bosnisch-serbischen Truppen
- 12. März: Fred Julsing, niederländischer Cartoonzeichner († 2005)
- 13. März: David N. Cutler, Leiter der Entwicklung von RSX-11, VMS und Windows NT
- 13. März: Scatman John, US-amerikanischer Scat-Sänger († 1999)
- 15. März: Klaus Buß, deutscher Politiker
- 17. März: Monika Wulf-Mathies, Gewerkschaftsfunktionärin
- 17. März: Dietmar Keller, Minister für Kultur in der DDR
- 17. März: John Wayne Gacy, US-amerikanischer Serienmörder († 1994)
- 18. März: Doris Pack, deutsche Politikerin
- 21. März: Françoise Dorléac, französische Schauspielerin († 1967)
- 21. März: Fradique de Menezes, Präsident von São Tomé und Príncipe
- 22. März: Jorge Ben, brasilianischer Popmusiker
- 22. März: Gerhard Stratthaus, deutscher Politiker
- 22. März: Bernd Herzsprung, deutscher Schauspieler
- 23. März: Walter Rodney, Historiker und Politiker aus Guyana († 1980)
- 23. März: Michael Haneke, österreichischer Theater- und Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmkritiker
- 25. März: Aretha Franklin, Bluesmusiker
- 25. März: Eden Kane, britischer Sänger
- 25. März: Richard O'Brien, englischer Schauspieler, Autor und Komponist
- 26. März: Alfred Kieser, Professor für allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Organisation
- 26. März: Erica Jong, US-amerikanische Schriftstellerin
- 27. März: Michael York, britischer Schauspieler
- 27. März: John E. Sulston, britischer Wissenschaftler und Nobelpreisträger
- 27. März: Dick Advocaat, niederländischer Fußballtrainer
- 28. März: Mike Newell, britischer Regisseur
- 28. März: Hartmut Perschau, deutscher Politiker
- 28. März: Conrad Schumann, erster Grenzflüchtling der NVA († 1998)
- 28. März: Jerry Sloan, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 28. März: Daniel Dennett, US-amerikanischer Philosoph
- 28. März: Neil Kinnock, Vizepräsident der EU-Kommission
- 1. April: Samuel R. Delany, US-amerikanischer Science-Fiction-Schriftsteller
- 2. April: Leon Russell, US-amerikanischer Musiker
- 4. April: Horst Schild, Politiker und MdB
- 4. April: Michel Fourniret, Serienmörder
- 5. April: Peter Greenaway, Experimentalkünstler und Filmemacher der Gegenwart
- 5. April: Irmgard Schwaetzer, deutsche Politikerin
- 5. April: Pascal Couchepin, Schweizer Politiker
- 6. April: Barry Levinson, US-amerikanischer Filmregisseur
- 8. April: Roger Chapman, britischer Sänger
- 8. April: Wolf Werner, deutscher Fußballtrainer
- 8. April: Douglas Trumbull, US-amerikanischer Spezialist für Spezialeffekte im Film
- 13. April: Otto Marchi, Schweizer Schriftsteller und Historiker († 2004)
- 13. April: Bill Conti, US-amerikanischer Komponist
- 14. April: Waleri Nikolajewitsch Brumel, sowjetischer Leichtathlet († 2003)
- 16. April: Frank Williams, Teamchef und Mitinhaber des Williams F1 Rennteams
- 17. April: Aziz Mian, einer der bedeutendsten Vertreter des Qawwali († 2000)
- 17. April: Katia Krafft, französische Vulkanologin († 1991)
- 17. April: Lisa Seuster, Politikerin
- 18. April: Jochen Rindt, österreichischer Autorennfahrer († 1970)
- 19. April: Alan Price, britischer Musiker
- 19. April: Frank Elstner, deutscher TV-Showmaster
- 20. April: Arto Paasilinna, Schriftsteller Finnlands
- 23. April: Sandra Dee, US-amerikanische Schauspielerin († 2005)
- 24. April: Werner Teske, Hauptmann des MfS und letztes Opfer der Todesstrafe in Deutschland († 1981)
- 24. April: Barbra Streisand, US-amerikanische Filmschauspielerin, Sängerin und Filmregisseurin
- 26. April: Manfred Korfmann, deutscher Archäologe († 2005)
- 26. April: Werner Biskup, deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer
- 26. April: Wolfgang Börnsen, deutscher Politiker
- 26. April: Bobby Rydell, US-amerikanischer Sänger und Entertainer
- 2. Mai: Jacques Rogge, belgischer orthopädischer Chirurg und Präsident des IOC
- 2. Mai: Udo Ehrbar, deutscher Politiker
- 2. Mai: Bernd Ziskofen, Persönlichkeit in der Geschichte des Rallycross († 1993)
- 2. Mai: Wojciech Pszoniak, polnischer Schauspieler
- 3. Mai: Henning Frenzel, deutscher Fußballer
- 3. Mai: Udo Steinke, deutschsprachiger Schriftsteller († 1999)
- 3. Mai: Antoni Piechniczek, ehemaliger polnischer Fußballspieler und Fußballtrainer
- 3. Mai: Věra Čáslavská, Kunstturnerin
- 5. Mai: Peter Rubin, deutscher Sänger, Moderator und Gitarrist
- 5. Mai: Tammy Wynette, US-amerikanische Country-Sängerin († 1998)
- 5. Mai: Marc Alaimo, US-amerikanischer Schauspieler
- 6. Mai: Ariel Dorfman, chilenischer Autor und Dramatiker
- 6. Mai: Amadeus August, deutscher Schauspieler († 1992)
- 7. Mai: Gerhard Polt, bayerischer Kabarettist
- 7. Mai: Justin Hinds, jamaikanischer Sänger († 2005)
- 9. Mai: John Ashcroft, US-amerikanischer Politiker
- 10. Mai: Jim Calhoun, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 11. Mai: Elisabeth Gehrer, österreichische Politikerin
- 12. Mai: Klaus Solmecke, Alt-Bürgermeister von Gevelsberg
- 12. Mai: Friedhelm Hofmann, Bischof von Würzburg
- 12. Mai: Heinz Köhler, deutscher Politiker
- 12. Mai: Ian Dury, englischer Musiker, Songwriter und Schauspieler († 2000)
- 12. Mai: Barry B. Longyear, US-amerikanischer SF-Autor
- 13. Mai: Pál Schmitt, ungarischer Fechter, Diplomat und Politiker
- 14. Mai: Dieter Pützhofen, deutscher Politiker
- 14. Mai: Jörg-Otto Spiller, deutscher Politiker und MdB
- 14. Mai: Rüdiger Vogler, Schauspieler
- 14. Mai: Prentis Hancock, schottischer Schauspieler
- 17. Mai: Eberhard David, Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld
- 17. Mai: Taj Mahal (Musiker), US-amerikanischer Blues-Musiker
- 18. Mai: Rodney Dillard, US-amerikanischer Country-Musiker
- 19. Mai: Doris Nefedov, deutsche Sängerin († 1969)
- 19. Mai: Otto Jägersberg, deutscher Schriftsteller und Filmemacher
- 19. Mai: Hans-Jürgen Ewers, Präsident der TU Berlin († 2002)
- 19. Mai: Gary Kildall, US-amerikanischer Informatiker († 1994)
- 20. Mai: Egon Jüttner, deutscher Politiker und MdB
- 20. Mai: Charles B. Blankart, Schweizer Volkswirt
- 22. Mai: Theodore Kaczynski, US-amerikanischer Briefbomben- Attentäter
- 27. Mai: Karl Heinz Roth, Historiker, Sozialforscher und Arzt
- 27. Mai: Kenneth Bernard, Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 27. Mai: Peter Grottian, Professor für Politikwissenschaft
- 28. Mai: Stanley Prusiner, Professor für Biochemie
- 3. Juni: Michael Bürsch, deutscher Politiker
- 3. Juni: Curtis Mayfield, US-amerikanischer Soul-Musiker († 1999)
- 5. Juni: Teodoro Obiang Nguema Mbasogo, Präsident von Äquatorialguinea
- 5. Juni: Charles Dodge, US-amerikanischer Komponist
- 6. Juni: Klaus Bednarz, deutscher Journalist
- 6. Juni: Norberto Rivera Carrera, Erzbischof von Mexiko-Stadt und Kardinal
- 7. Juni: Anneke Grönloh, niederländische Sängerin
- 8. Juni: Horst Wolter, deutscher Fußballspieler
- 8. Juni: Patrizius, deutscher Sänger, Komponist, Moderator und Musikverleger
- 10. Juni: Herwig van Staa, Landeshauptmann von Tirol
- 11. Juni: Reinhard Riegel, deutscher Rechtswissenschaft und Datenschutzexperte († 2000)
- 11. Juni: Gunter Gabriel, deutscher Sänger
- 11. Juni: Peter Blusch, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 12. Juni: Helga Daub, deutsche Politikerin und MdB
- 12. Juni: Bert Sakmann, deutscher Nobelpreisträger
- 15. Juni: John McLaughlin (Politiker), Direktor der Central Intelligence Agency
- 15. Juni: Herman Berkien, niederländischer Entertainer und Sänger († 2005)
- 16. Juni: Giacomo Agostini, italienischer Mototrradrennfahrer
- 16. Juni: Walter Schwimmer, österreichischer Politiker, Generalsekretär des Europarats
- 17. Juni: Mohammed el-Baradei, Generaldirektor der IAEO, Friedensnobelpreisträger
- 18. Juni: Nick Tate, australischer Schauspieler
- 18. Juni: Paul McCartney, britischer Sänger, Musiker und Komponist (The Beatles)
- 18. Juni: Thabo Mbeki, derzeitiger Staatspräsident von Südafrika
- 18. Juni: Jürgen May, deutscher Leichtathlet
- 18. Juni: Wolfgang Zöller, deutscher Politiker und MdB
- 18. Juni: Roger Ebert, Filmkritiker der USA
- 18. Juni: Hans Vonk, niederländischer Dirigent († 2004)
- 20. Juni: Heinz Kindermann, deutscher Europaabgeordneter
- 20. Juni: Brian Wilson, US-amerikanischer Musiker (The Beach Boys)
- 21. Juni: Helmut Linssen, deutscher Politiker
- 22. Juni: Erhart Körting, deutscher Politiker
- 22. Juni: Laila Freivalds, schwedische Politikerin
- 23. Juni: Hannes Wader, Liedermacher, Sänger und Gitarrist
- 24. Juni: Eduardo Frei Ruiz-Tagle, chilenischer Politiker
- 24. Juni: Gerhard Roth (Autor), österreichischer Schriftsteller
- 25. Juni: Volker David Kirchner, deutscher Komponist
- 25. Juni: Ivan Binar, tschechischer Schriftsteller und Übersetzer
- 25. Juni: Willis Reed, US-amerikanischer Basketballspieler
- 27. Juni: Waltraud Schoppe, deutsche Politikerin
- 28. Juni: Rupert Sheldrake, britischer Autor und Biologe
- 28. Juni: Hans-Joachim Walde, deutscher Leichtathlet
- 28. Juni: Chris Hani, südafrikanischer Politiker († 1993)
- 29. Juni: Gilberto Gil, brasilianischer Musiker und Politiker
- 30. Juni: Friedrich von Thun, österreichischer Schauspieler
- 30. Juni: Robert Ballard, US-amerikanischer Schriftsteller und Tiefsee-Wissenschaftler
2. Halbjahr
- 1. Juli: Geneviève Bujold, frankokanadische Filmschauspielerin
- 2. Juli: Gert Neumann, deutscher Schriftsteller
- 2. Juli: Vicente Fox, Präsident von Mexiko
- 3. Juli: Uwe Nickel (Maler), Grafiker und Maler
- 5. Juli: Hennes Löhr, ehemaliger deutscher Fußballspieler und Trainer
- 5. Juli: Matthias Bamert, Schweizer Komponist und Dirigent
- 7. Juli: Rosel Zech, Theaterschauspielerin
- 10. Juli: Mirjana Marković, Ehefrau des jugoslawischen und serbischen Präsidenten Slobodan Miloševic'
- 10. Juli: Hermann Burger, Schweizer Schriftsteller († 1989)
- 11. Juli: Andrae Crouch, Gospelsänger und Komponist
- 11. Juli: Tomasz Stańko, polnischer Jazztrompeter
- 12. Juli: Lothar Ledderose, deutscher Kunsthistoriker
- 13. Juli: Rudolf Albrecht, Vertreter der kirchlichen Friedensbewegung in der DDR
- 13. Juli: Roger McGuinn, US-amerikanischer Musiker
- 13. Juli: Harrison Ford, US-amerikanischer Schauspieler
- 14. Juli: Javier Solana, spanischer Politiker und Außenminister der EU
- 16. Juli: Margaret Smith Court, australische Tennisspielerin
- 16. Juli: Desmond Dekker, jamaikanischer Reggae-Sänger
- 17. Juli: Connie Hawkins, US-amerikanischer Basketballspieler
- 18. Juli: Giacinto Facchetti, ehemaliger italienischer Fußballspieler
- 18. Juli: Adolf Ogi, Schweizer Politiker
- 21. Juli: Alfred Gomolka, deutscher Politiker und Mitglied des Europäischen Parlaments
- 21. Juli: Klaus-Rüdiger Landowsky, Politiker
- 22. Juli: Bernd Schröder, deutscher Fußballtrainer
- 22. Juli: Peter Habeler, Extrembergsteiger, Abenteurer
- 23. Juli: Edda Müller, deutsche Politikerin
- 23. Juli: Myra Hindley, englische Serienmörderin († 2002)
- 26. Juli: Hannelore Elsner, deutsche Schauspielerin
- 26. Juli: Barry Graves, Journalist, Autor und Radiomoderator († 1994)
- 26. Juli: Vladimír Mečiar, slowakischer Politiker
- 29. Juli: Sten Nadolny, ein deutscher Schriftsteller
- 30. Juli: Harald Bretschneider, deutscher evangelischer Pfarrer
- 30. Juli: Sergio Ferrero, Politikwissenschaft
- 31. Juli: Hartmut Mehdorn, Maschinenbauingenieur und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG
- 1. August: Adriano Sofri, italienischer Journalist
- 1. August: Jerry Garcia, Musiker und Bandleader der Grateful Dead († 1995)
- 1. August: Claes-Håkan Ahnsjö, schwedischer Tenor
- 2. August: Chester Leo Helms, Mitgründer der Gruppe Big Brother & the Holding Company († 2005)
- 2. August: Leo Beenhakker, niederländischer Fußballtrainer
- 3. August: Friedel Grützmacher, deutsche Politikerin
- 4. August: David Lange, Premierminister von Neuseeland 1984–1989 († 2005)
- 4. August: Walter Stürm, Schweizer Ausbrecherkönig in den 1970er bis 1990er Jahren († 1999)
- 4. August: Don S. Davis, US-amerikanischer Schauspieler
- 4. August: Gunter Thielen, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann AG
- 5. August: Sergio Ramírez, nicaraguanischer Schriftsteller und Politiker
- 6. August: Evelyn Hamann, deutsche Schauspielerin
- 7. August: Caetano Veloso, brasilianischer Sänger, Komponist und Liedermacher
- 7. August: Sigfried Held, deutscher Fußballspieler
- 9. August: Jack DeJohnette, US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger und Pianist
- 12. August: Wolfgang Huber, Ratsvorsitzender der evangelischen Kirche
- 13. August: Sheila Armstrong, englische Sopranistin
- 13. August: Son Seals, US-amerikanischer Blues-Musiker († 2004)
- 15. August: Pete York, britischer Rockmusiker, Schlagzeuger
- 15. August: Friede Springer, deutsche Verlegerin
- 15. August: Gerhard Roth (Biologe), Professor für Verhaltensphysiologie
- 16. August: Reinhard Klimmt, deutscher Politiker
- 16. August: Lesley Turner, ehemalige australische Tennisspielerin
- 20. August: Hannelore Hoger, deutsche Schauspielerin
- 20. August: Bernd Kannenberg, deutscher Leichtathlet
- 20. August: Isaac Hayes, US-amerikanischer Soulmusiker und Komponist
- 21. August: Herbert Bönnen, deutscher Fußballspieler
- 21. August: Tommy Kent, deutscher Schlagersänger, Schauspieler, Maler und Architekt
- 21. August: Ernst Welteke, deutscher SPD-Politiker und Volkswirt; ehemal. Bundesbankpräsident
- 21. August: Volker Danner, ehemaliger Fußballspieler († 2005)
- 22. August: Harald Norpoth, ehemaliger deutscher Leichtathlet
LuftschiffLuftschiffe sind lenkbare Luftfahrzeuge der Kategorie Leichter als Luft, die über einen eigenen Antrieb verfügen. Das Haupteinsatzgebiet heutzutage sind Rundflüge, Luftwerbung, Überwachungsaufgaben und vereinzelt auch Forschungsaufgaben.
Im 19. Jahrhundert und im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts hatten Luftschiffe eine weitaus größere Bedeutung. Sie sind die Pioniere des Luftverkehrs, waren Verkehrsmittel der ersten Fluggesellschaft und auch die ersten Fluggeräte, die Passagiere im Liniendienst ohne Zwischenstop über den Atlantik beförderten. Im Ersten Weltkrieg waren sie Langstreckenaufklärer und die einzigen Fluggeräte, die eine größere Bombenlast tragen konnten, später schützten sie Konvois vor feindlichen U-Booten und überwachten den Luftraum. Die großen Luftschiffe dieser Zeit kamen jedoch auch immer wieder durch Unglücke in die Schlagzeilen.
Der Luftschiffergruß lautet im Gegensatz zum Bergbau "Glück ab!"
Bergbau
Beschreibung
Aufbau/Funktion
Luftschiffe bestehen aus einem meist aerodynamisch geformten Auftriebskörper, der das Traggas enthält. An ihm sind je nach Bauart eine oder mehrere Gondeln befestigt. Darin, bei einigen großen Luftschiffen auch innerhalb des Auftriebskörpers, ist Platz für die Besatzung, Passagiere, Frachtgut und die Aggregate. Triebwerke sorgen für eine Vortriebskraft, mit Leitwerken wird gesteuert.
Das Traggas verleiht Luftschiffen ihren statischen Auftrieb, da es eine geringere Dichte als Luft aufweist. Luftschiffe "schwimmen", ähnlich wie Seeschiffe auf dem Wasser, in der Luft. Daher wird die Fortbewegung von Leichter-als-Luft-Geräten als "Fahren" und nicht als Fliegen bezeichnet. Als Traggas wird heute Helium verwendet. Früher, vor allem bis zum Ende der 1940er Jahre, kam überwiegend Wasserstoff bzw. Leuchtgas zu Anwendung.
Ihr großes Volumen verleiht ihnen jedoch einen hohen Luftwiderstand. Die Höchstgeschwindigkeiten sind daher auf rund 100 bis 150 km/h begrenzt. Da sich das Traggas mit zunehmender Höhe noch weiter ausdehnt, beträgt die maximale Flughöhe normalerweise nur etwa 2000-3000 Meter. Eine Ausnahme bilden die unbemannten speziell für höhere Luftschichten konstruierten unbemannten Höhenplattformen, die derzeit entwickelt werden und die Kriegsluftschiffe im Ersten Weltkrieg, die höher als die meisten damals verfügbaren Flugzeuge steigen konnten.
Einteilung
Bei Luftschiffen lassen sich drei grundsätzliche Bauweisen unterscheiden:
- Prallluftschiffe, die häufigste Bauform, auch Blimp genannt, erhalten ihre Form durch einen Überdruck in der Hülle. Gondel und Leitwerk sind direkt an der Hülle befestigt. Zu dieser Kategorie zählen auch Heißluft-Luftschiffe, deren Traggas wie bei Heißluftballons warme Luft ist.
- halbstarre Luftschiffe besitzen eine zusätzliche Tragstruktur, an der Hülle, Gondel und Leitwerk angebracht sind.
- Starrluftschiffe, haben eine feste Struktur, durch ein inneres Gerüst, das die Form des Schiffskörpers vorgibt. Alle Komponenten sind an diesem Gerüst befestigt. Die bekanntesten Vertreter sind die Zeppeline.
Der Begriff Hybridluftschiff wird für Luftfahrzeuge verwendet, die die Leichter-als-Luft-Technik mit der Schwerer-Als-Luft-Technik kombinieren. Genaugenommen trifft dies auf alle Luftschiffe zu, jedoch wird dieser Begriff häufig für Fluggeräte benutzt, bei denen der dynamische Auftrieb einen großen Anteil am Gesamtauftrieb hat. „Vollwertige“ Hybridluftschiffe existieren nur als Projekt, von einigen wurden Protoypen, jedoch bis jetzt nur mit bescheidenem Erfolg gebaut.
In Deutschland bilden Luftschiffe luftrechtlich eine eigene Luftfahrzeugklasse, Heißluft-Luftschiffe gelten jedoch als Ballon mit Hilfsantrieb.
Antrieb
Als Antrieb kommen hauptsächlich Benzin-Flugmotoren mit Luftschrauben zum Einsatz. Es gab Versuche Blaugas oder das Wasserstofftraggas als Kraftstoff zu verwenden. Einige Schiffe besaßen auch Dieselmotoren, gegenwärtig (Stand 2005) verfügt darüber jedoch nur das ATG AT-10. Dieselmotoren verfügen über einen vergleichsweise hohen Wirkungsgrad und der Kraftstoff hat eine höhere Energiedichte als Benzin. Das einzige Luftschiff mit Gasturbinenantrieb (Turboprop) war das Goodyear GZ-22 „Spirit of Akron“ (1987-1999).
Elektroantriebe wurden in den 1880er Jahren, bei einigen der ersten Luftschiffe überhaupt verwendet, als noch keine leistungfähigen Verbrennungsmotoren zur Verfügung standen. Heute gewinnen sie bei unbemannten Höhenplattformprojekten oder Solarluftschiffen wieder an Bedeutung. Hauptproblem ist jedoch nach wie vor das schlechte Leistungs-Gewichts-Verhältnis der Energiespeicher.
Neben dem statischen Auftrieb können Luftschiffe durch ihren Antrieb auch dynamischen Auftrieb nutzen. Durch Anstellen des Luftschiffkörpers gegenüber der Horizontalen können sie mit ihrer Hülle ähnlich wie ein Flugzeug mit seinen Tragflächen einen Auftrieb erzeugen. Dieser Effekt wird beispielsweise genutzt, wenn das Luftschiff während der Fahrt durch Regenwasser, das auf die Hülle fällt, schwerer wird. Auch beim Start, wenn das Luftschiff noch viel Kraftstoff mitführt, wird dieser Effekt manchmal genutzt, indem das Luftschiff mit etwas „Anlauf“ ähnlich wie ein Flugzeug startet.
Die meisten modernen Luftschiffe verfügen über schwenkbare Luftschrauben. Sie vereinfachen das Manövrieren und erlauben es dem Schiff, auch aus dem Stand aufzusteigen, wenn sie etwas schwerer als Luft sind, und zu landen, wenn sie leichter als Luft sind. Dazu drückt der Pilot das Luftschiff mit der Triebwerkskraft auf den Boden, wo es meist sofort mit etwas Ballast beschwert und an den Ankermast gelegt wird. Auf diese Weise braucht kein teures Helium abgelassen werden.
Verwendung
Helium
Helium
Luftschiffe zeichnen sich gegenüber anderen Fluggeräten durch ihre Fähigkeit aus, ruhig und vibrationsarm mit relativ geringem Kraftstoffverbrauch eine sehr lange Einsatzdauer zu erreichen. Sie können stundenlang über einem Gebiet verweilen und bei Bedarf die Geschwindigkeit auch bis fast zum Stillstand drosseln.
Aus diesen Eigenschaften leiten sich folgende Haupteinsatzgebiete ab:
- Luftwerbung: Mit ihren riesigen Auftriebkörpern sind Luftschiffe ein unübersehbarer Blickfang am Himmel. Bereits 1906 wurde versucht diese Potential zu nutzen, indem man nachts mit einem Projektor Bilder auf die Unterseite des Parseval PL 6 projizierte, später wurden die Hüllen mit großen Werbeschriftzügen gestaltet. Heute tragen viele Luftschiffe eine Fläche aus Leuchtelementen, mit denen sie Grafiken und Text an den Himmel zeichnen oder können sogar bewegte Bilder von innen gegen die transparente Hülle projizieren. Die meisten Luftschiffe sind farblich für einen Werbekunden gestaltet, oder werden je nach Anlass mit verschiedenen Motiven beklebt. Umfragen haben ergeben das Luftschiffe eine sehr hohen Wiedererkennungswert besitzen und mit einem positven Image belegt sind, das sich auch auf die beworbenen Marken überträgt.
- Rundflug: Als Pioniere der Luftfahrt boten Luftschiffe als erste motorisierte Luftfahrzeuge schon seit beginn des 20. Jahrhunderts die Attraktion einer Rundfahrt. Ihr ruhiger Flug erlaubt auch Nichtfliegern den Blick von der Höhe auf die Erde. Ihre geringe Geschwindigkeit und geringe Flughöhe macht sie zu einem guten Mittel für Rundflüge. Bei vielen Luftschiffen können auch die Fenster geöffnet werden.
- Überwachung (z.B. Großereignisse, Verkehr, Militär, Relaisstation)
- Forschungsaufgaben, Geologie, Minensuche
Geschichte
Schon etwa im Jahr 1670 hatte der portugiesische Jesuitenpater Francesco Lana di Terzi die Idee für die Konstruktion eines „Luftschiffs“. Er wollte ein Boot an luftleer gepumpten Kugeln aufhängen. Die Idee wurde nie realisiert.
Das erste wirkliche Luftschiff, die „Giffard I“, führte seine Jungfernfahrt am 24. September 1852, rund fünfzig Jahre vor dem ersten Motorflug eines Flächenflugzeugs durch. Es war von Henri Giffard gebaut worden und wurde durch eine 2,2 kW (3 PS) starke Dampfmaschine, die nur 45 Kilogramm wog, angetrieben. Die Fahrt führte von Paris nach Trappes über eine Strecke von 27 Kilometern. Die Geschwindigkeit betrug etwa 9 km/h und die Flughöhe bis zu 1800 Meter. Der Langballon, in den Giffard seine Dampfmaschine eingebaut hatte, war 44 m lang und hatte ein Volumen von 2.500 Kubikmetern. Gondel und Motor hingen an einem Balken unter dem Ballon. Gesteuert wurde mit einem dreieckigen Segel. 1857 wollte Giffard eine zweite Fahrt durchführen, dabei wurde sein Gefährt jedoch zerstört.
Fünfzehn Jahre später, 1872, erreichte der deutsche Ingenieur Paul Haenlein mit einem über 50 m langen Luftschiff eine Geschwindigkeit von 18 km/h. Es wurde von einem Lenoirschen Gasmotor angetrieben.
Gasmotor 1883)]]
Weitere 12 Jahre später, 1884, bauten die Hauptmänner der französischen Luftschifferschule Charles Renard und Arthur C. Krebs ein Elektroluftschiff mit Akkubetrieb und führten mehrere Fahrten durch. Am 9. August dieses Jahres gelang es ihnen zum ersten Mal, mit einem Luftschiff nach dem Start zum Ausgangspunkt zurückzukehren. Das Luftschiff „La France“ besaß als Antrieb einen Elektromotor mit einer Leistung von 6,25 kW (8,5 PS). Die Fahrt dauerte 23 Minuten. Sie legten dabei eine Strecke von 7,6 Kilometern in einer Höhe von bis zu 300 Metern zurück. Später führten Renard und Krebs noch weitere Fahrten durch. Dabei erreichten sie eine Höchstgeschwindigkeit von 6,2 m/s (entspricht 22,32 km/h).
Der russische Raumfahrtpionier Konstantin Eduardowitsch Ziolkowski richtete seine Überlegungen 1885 neben anderem auch auf Ganzmetall-Luftschiffe. Bereits ein Jahr später veröffentlichte er seine Studie „Theoria Aerostatika“, der 1892 die „Aerostat Metallitscheski“ (Theorie eines Ganzmetall-Luftschiffes) folgte. Bis zu seinem Tod 1935 veröffentlichte er 35 Bücher, Artikel und Schriften zur Luftschiffthematik.
In Deutschland konstruierte derweil der Leipziger Buchhändler Dr. Friedrich Hermann Wölfert einen Lenkballon. Er sollte mit Muskelkraft gesteuert werden, was sich jedoch als nicht praktikabel erwies. Mit Hilfe von Gottlieb Daimler wurde das Gefährt stattdessen mit einem Verbrennungsmotor, der so genannten „Standuhr“, mit 1,5 kW (2 PS) ausgestattet. Am 10. August 1888 startete Michael, der langjährige Begleiter von Dr. Wölfert, von Daimlers Versuchswerkstatt auf dem Seelberg in Cannstatt zu einer Fahrt nach Aldingen. Wölfert kam später bei einer Vorführfahrt für die preußische Luftschifferabteilung ums Leben, als sein Luftschiff „DEUTSCHLAND“ am 12. Juni 1897 in Berlin-Tempelhof aus 600 Metern Höhe abstürzte.
Das erste Starrluftschiff wurde 1895/1896 von David Schwarz in Berlin entwickelt. Es bestand aus einem Holzgerüst und war mit Aluminiumblech, einem damals erst seit kurzer Zeit zur Verfügung stehenden neuen Werkstoff beplankt. Er verstarb noch vor der ersten Testfahrt. Die fand am 3. November 1897 auf dem Tempelhofer Feld in Berlin statt. Das Gefährt wurde bei der Landung irreparabel beschädigt und anschließend verschrottet. Graf Ferdinand von Zeppelin war damals Augenzeuge.
Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert baute der gebürtige Brasilianer Alberto Santos-Dumont in Frankreich eine ganze Reihe von Prallluftschiffen. 1894 nutzte er den Benzinmotor seines Dreirades für ein Luftschiff. Vier Jahre später, 1898, baute er in relativ kurzer Zeit insgesamt 14 Luftschiffe. Mit dem sechsten umkreiste er am 19. Oktober 1901 zum ersten Mal den Eiffelturm in Paris. Es hatte einen 12 PS-Motor und erreichte eine Geschwindigkeit von 70 km/h. Mit einem insgesamt gut 11 Kilometer langen Flug von St. Cloud bei Paris zum Eiffelturm und zurück in nicht mehr als 30 Minuten gewann er auch den mit 100 000 Franc dotierten Deutsch-Preis.
Das erste englische Luftschiff war das „Mellin's Food Airship“ von Stanley Spencer. Der Erstflug fand 1902 über London statt. Stanleys „No.2“ machte seine Jungfernfahrt im September 1903 über dem Londoner Kristallpalast.
Walter Wellman (1858-1934) aus den USA startet 1906, 1907 und 1909 erstmals mit einem lenkbaren Luftschiff Richtung Nordpol. Alle drei Versuche scheiterten jedoch. Am 15. Oktober 1910 versucht er mit dem Luftschiff „America“ den Atlantik zu überqueren. Auch dieser Versuch scheitert 1600 km von der Küste entfernt im Ozean. Bei dieser Gelegenheit setzte er mit seinem Notruf jedoch erstmals einen Funkspruch von einem Luftfahrzeug zu einem Seefahrzeug ab. Dieser Spruch lautete: „Kommt und holt die verdammte Katze!“ Damit war eine Katze gemeint, die sich als blinder Passagier an Bord geschmuggelt hatte.
Unter der Bezeichnung Parseval entstanden in Deutschland unter August von Parseval zwischen 1909 und 1919 insgesamt 22 Luftschiffe, deren Popularität sehr hoch war, jedoch häufig von der Zeppelinbegeisterung überstrahlt wird. Einige davon wurden ins Ausland verkauft. Ferner unternahm das Luftschiff „Erbslöh“ ab 1909 rund um Leichlingen (NRW) mehrere Fahrten, bevor es am 13. Juli 1910 abstürzte. Von der Luftschiffhalle in Biesdorf/Berlin aus startete am 23. Januar 1911 das Siemens-Schuckert-Luftschiff (SSL1) zu seiner ersten Probefahrt.
Erster Weltkrieg
Siemens-Schuckert-Luftschiff
Große technische Fortschritte bewirkte der Ausbruch des Weltkrieges 1914. Allerdings nutzte nur Deutschland während der Kriegszeit in größerem Umfang Militärluftschiffe für den Luftkrieg über Land und See. Alle anderen Nationen verwendeten ihre Luftkreuzer hauptsächlich bei der Marine. Während des Krieges kamen insgesamt mehrere hundert Luftschiffe (Größenordnung um die 300) zum Einsatz.
Die USA hatten in der Zeit von 1919 bis 1933 insgesamt 31 Prallluftschiffe, sowie ein halbstarres Luftschiff für das Heer im Dienst, danach wurden alle Schiffe an die Marine abgegeben. Italiens 18 Heeresschiffe kämpften fast ausschließlich bei der Marine. Auch die Briten gliederten ihre sechs dem Heer zugeteilten Prallluftschiffe bei Kriegsausbruch der Marine an. Insgesamt waren während des Krieges rund 300 nichtstarre Luftschiffe in Dienst, die vor allem für die Seeraumüberwachung und als Eskorte für Handelsschiff-Konvois erfolgreich arbeiteten. Dazu kamen die Starrluftschiffe von Zeppelin Schütte-Lanz und die Englischen Modelle, die vor allem als Aufklärer und Bomber eingesetzt wurden.
Zeppelin und Schütte-Lanz
Die bekannteste Persönlichkeit in der Luftschifffahrt war und ist der deutsche Luftschiffpionier Ferdinand Graf von Zeppelin, der die Entwicklung der Starrluftschiffe vorantrieb, welche deshalb nach ihm häufig Zeppeline genannt werden. Durch die Verwendung eines starren Skeletts konnten wesentlich größere Luftschiffe gebaut werden, die insgesamt eine größere Nutzlast tragen konnten und einen größeren Einsatzradius hatten. Zeppelins erstes Luftschiff LZ 1 stieg am 2. Juli 1900 am Bodensee zu seiner Jungfernfahrt auf. Zeppelin etablierte auch den Werkstoff Aluminium in der Luftfahrt. Bei der Bezeichnung der Zeppelin-Luftschiffe wurde traditionell das männliche Geschlecht verwendet. Es hieß der „LZ 127“, der „Graf Zeppelin“ bzw. der „Hindenburg“. Nach dem Ende der deutschen Luftschifffahrt, bzw. ihrem Verschwinden aus dem öffentlichen Interesse nach dem Zweiten Weltkrieg, ging diese Sprachregelung jedoch teilweise verloren.
Die größte deutsche Konkurrenz der Firma Luftschiffbau Zeppelin GmbH war die Firma Luftschiffbau Schütte-Lanz in Mannheim, 1909 gegründet von Johann Schütte. Das erste Schiff „S.L.-I“ stieg 1911 auf. Dieses Luftschiff bewährte si | | |