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| Auguste Charlotte Von Kielmannsegg |
Auguste Charlotte von KielmannseggAuguste Charlotte Gräfin von Kielmannsegg(e), geb. von Schönberg, verw. von Lynar, ( - 18. Mai 1777 in Hermsdorf bei Dresden, † 26. April 1863 in Dresden) war eine geheime Agentin Napoleons.
Leben
Die Tochter des sächsischen Hausmarschalls Peter August von Schönberg (der Sage nach aber eines jungen Italieners, des Marchese d´Agdolo, der lange auf dem Königstein gefangen war) heiratete in erster Ehe mit Graf Rochus August von Lynar, die zweite schloss sie mit Graf Ferdinand Hans Ludolph von Kielmannsegge, 1809 erfolgte die Trennung, neun Jahre später die Scheidung. 1809 lebte sie am französischen Hof, 1813 folgte die Rückkehr nach Sachsen, nach der Völkerschlacht bei Leipzig wurde sie verhaftet und auf ihre Lausitzer Güter verbannt. 1822 war sie zum katholischen Glauben konvertiert, 1833 lebte sie wieder in Dresden (Marcolinipalais). Sie wohnte seit 1840 in einem Wasserschlößchen nahe bei "Reisewitzens" an der Weißeritz im Plauenschen Grund, das Johann Georg IV. für Sibylle von Neitschütz erbaut hatte, beschäftigte sich mit Literatur, Naturgeschichte und dem Sammeln von Kunstgegenständen sowie mit Wahrsagen vermittels eines „Erdspiegels". 1848 spielte sie wieder eine geheimnisvolle politische Rolle, war befreundet mit der Witwe Robert Blums. Sie hinterließ drei legitime Kinder und einen ihr gerichtlich zugesprochenen, von ihr aber nicht anerkannten Sohn Heinrich. Die Dresdner Sage berichtet: sie habe ihren Ehemann Rochus August von Lynar aus Liebe zu Napoleon ermordet (mit frischem Kirschkuchen vergiftet) und sei von der Feme verurteilt worden, ständig eine Kette und einen Strick um den Hals zu tragen.In Wirklichkeit handelte es sich bei dem schwarzen Halsband um ein Geschenk Napoleons. Auch sollte sie angeblich einen unehelichen Sohn mit Napoleon haben, den „Dresdner Findling", einen späteren Lohndiener mit Namen Ernst Graf, der sich den Namen Napoleon Bonaparte beilegte und eine Broschüre über seine angebliche Abstammung herausgab. Aus Verzweiflung, weil seine angebliche Mutter ihn nicht anerkannte, soll er sich in der Elbe ertränkt haben.
Sie wurde auf dem Alten Katholischen Friedhof bestattet.
Literatur
- Oscar Wilsdorf: 2 Vorträge über die Gräfin Kielmannsegge, gehalten am 21. November 1885 und 22. Januar 1886 im Westendschlößchen zu Plauen; Besprechung ders. in: Über Berg und Tal, Ztschr. des Gebirgsvereins für die sächs.-böhm. Schweiz, 9. Jg. Nr. 1 (1866)
Weblinks
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Kielmannsegg,Auguste Charlotte von
Kielmannsegg,Auguste Charlotte von
Kielmannsegg,Auguste Charlotte von
Kielmannsegg,Auguste Charlotte von
Kielmannsegg,Auguste Charlotte von
Lynar
Lynar (oder auch Linar) ist der Name einer preußischen Adelsfamilie, die ihren Ursprung in Lübbenau, Oberlausitz hat.
Bekannte Träger des Namen sind:
- Rochus Guerini Graf zu Lynar (1525–1596), florentinischer Festungsbaumeister und Militär
- Rochus Friedrich Graf zu Lynar (1708–1783), Diplomat in dänischen Diensten
- Hermann Maximilian Graf zu Lynar (1825-?)
- Fürst Ernst Georg Hermann zu Lynar (1875-?)
- Friedrich Wilhelm Rochus Graf zu Lynar (1899–1944), deutscher Militär und Widerstandskämpfer
18. MaiDer 18. Mai ist der 138. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 139. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 227 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1291 - Akkon, die letzte Kreuzfahrerbastion, fällt. Ende der Kreuzzüge
- 1337 - Krönung der böhmischen Königin Beatrice von Bourbon in Prag.
- 1804 - Frankreich. Napoléon Bonaparte proklamiert das „Französische Kaiserreich“.
- 1848 - Die Frankfurter Nationalversammlung in der Paulskirche in Frankfurt am Main tritt erstmals zusammen, somit existiert zum ersten Mal ein demokratisch gewähltes Parlament für Deutschland.
- 1943 - Die erste internationale Konferenz zu Fragen der Welternährung findet statt.
- 1944 - Das italienische Kloster Monte Cassino wird nach langen, verlustreichen Kämpfen von polnischen Truppen eingenommen.
- 1947 - Durch eine Volksabstimmung wird die Verfassung des Landes Rheinland-Pfalz angenommen.
- 1966 - Ein Weißwal verirrt sich 400 km stromaufwärts in den Rhein.
- 1973 - Deutschland. Staatsbesuch vom Staats- und Parteichef der UdSSR, Leonid Breschnew.
- 1974 - Indien führt unter dem Decknamen Smiling Buddha seinen ersten unterirdischen Atombombenversuch durch. Es wird sechste Atommacht.
- 1980 - In Gwangju (Südkorea) wird eine Demonstration für mehr Demokratie von der Regierung gewaltsam unterdrückt. Bei diesem Vorfall, der heute Gwangju-Massaker genannt wird, sterben nach offiziellen Angaben 207 Menschen, rund 1000 werden schwer verletzt.
- 1990 - Theo Waigel und Walter Romberg unterzeichnen den Deutsch-Deutschen Staatsvertrag zur Bildung einer Wirtschaft-, Sozial- und Währungsunion.
- 1992 - Turkmenistan erhält eine neue Verfassung.
- 1995 - Bulgarien. Regierungschef Wiktor Tschernomyrdin, Russland, zu Besuch in Sofia.
- 1996 - Italien. Romano Prodi wird neuer Ministerpräsident.
- 1999 - Italien. Carlo Azeglio Ciampi wird neuer Staatspräsident.
- 2005 - Estland und Russland unterzeichnen in Moskau den seit 1999 ausverhandelten Grenzvertrag. Die Verzögerung geht auf Putins Weigerung zurück, die estnische Sichtweise einer Annexion 1940 (Estnische Sowjetrepublik) zu akzeptieren.
Wirtschaft
- 1999 - Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Kuwait
Wissenschaft und Technik
- 1974 - Das bis heute höchste Bauwerk der Welt, der (am 10. August 1991 eingestürzte) 648 Meter hohe selbststrahlende Sendemast in Konstantynow, Polen wird fertig gestellt.
Kultur
- 1768 - Uraufführung der komischen Oper "Die Liebe auf dem Lande" von Johann Adam Hiller
- 1894 - Uraufführung der Oper "Raffael" (Orig.: Rafael') von Anton Stepanowitsch Arenski im Bolschoi-Theater in Moskau.
- 1940 - Uraufführung der Oper "Volo di notte" von Luigi Dallapiccola am Teatro comunale in Florenz.
- 1972 - Uraufführung des Theaterstücks "Die neuen Leiden des jungen W." von Ulrich Plenzdorf in Halle
Religion
- 2005 - Der Diözesanbischof von Linz, Maximilian Aichern tritt zurück, weil er über Jahre beim Papst in Rom denunziert worden sei.
Katastrophen
- 1935 - Moskau, Russland. Ein Kunstflieger kollidiert mit einem am Boden befindlichem Flugzeug. 49 Tote.
- 1958 - Casablanca, Marokko. Absturz einer DC-6B der Sabena Airlines.
- 1980 - Der Vulkan Mount Saint Helens im US-Bundesstaat Washington bricht aus, wobei 57 Menschen sterben.
- 2004 - Urumqi autonome Region Xinjiang Uygur, Volksrepublik China, eine aserbaidschanische Iljuschin Il-76 stürzt kurz nach dem Start ab. 7 Tote
Sport
- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1988 - Bayer 04 Leverkusen gewinnt als dritte deutsche Mannschaft den UEFA-Pokal gegen Español Barcelona mit 0:3 (0:1), nV 3:0 (0:0) Elfmeter: 2:3.
- 2005 - ZSKA Moskau gewinnt als erste russische Mannschaft den UEFA-Pokal gegen Sporting Lissabon mit 3:1.
Geboren
- 1774 - Gaetano Rossi, italienischer Librettist
- 1777 - Auguste Charlotte von Kielmannsegg, geheime Agentin Napoleons
- 1778 - Andrew Ure, war ein englischer Mediziner und Professor für Naturgeschichte und Chemie
- 1782 - Ludwig Adolf Wilhelm von Lützow, preußischer General, Gründer des Lützowschen Freikorps
- 1783 - Jabbo Oltmanns, Mathematiker, Astronom und Professor der Angewandten Mathematik
- 1799 - Alexander I., russischer Zar
- 1809 - William Wilson, englisch-deutscher Maschineningenieur (1. deutscher Lokomotivführer)
- 1810 - Francesco Maria Piave, italienischer Librettist für Giuseppe Verdi
- 1824 - Wilhelm Hofmeister, deutscher Botaniker und Professor
- 1850 - Oliver Heaviside, britischer Mathematiker und Physiker
- 1851 - Itzhok Lejb Perez, jiddischer Schriftsteller
- 1865 - Traugott von Jagow, Polizeipräsident von Berlin
- 1868 - Nikolaus II. (Russland), letzter russischer Zar
- 1872 - Bertrand Russell, englischer Mathematiker und Philosoph, Nobelpreisträger
- 1874 - Jérôme Tharaud, französischer Schriftsteller
- 1876 - Hermann Müller, deutscher Politiker und Reichskanzler
- 1883 - Walter Gropius, deutscher Architekt, Gründer des Bauhaus
- 1884 - Martin Elsaesser, deutscher Architektur-Professor und Kirchenarchitekt
- 1887 - Ernst Wiechert, deutscher Schriftsteller
- 1889 - Jakob Levy Moreno, Begründer des Psychodramas
- 1889 - Thomas Midgley, amerikanischer Chemiker und Erfinder
- 1893 - Friedrich Sieburg, deutscher Journalist, Schriftsteller und Literaturkritiker
- 1895 - Kurt Löwenstein, deutscher Politiker
- 1901 - Robert Ochsenfeld, deutscher Physiker
- 1901 - Vincent du Vigneaud, US-amerikanischer Biochemiker
- 1907 - Carl Mydans, US-amerikanischer Fotograf
- 1907 - Sir Clifford Curzon, britischer Pianist
- 1909 - Fred Perry, britischer Tischtennisspieler und Tennisspieler
- 1911 - Joe Turner, US-amerikanischer Blues Sänger
- 1912 - Hermann Langbein, Schriftsteller
- 1912 - Perry Como, US-amerikanischer Sänger
- 1912 - Richard Brooks, US-amerikanischer Regisseur
- 1912 - Walter Sisulu, Antiapartheid-Kämpfer und südafrikanischer Politiker
- 1913 - Nicolás Gómez Dávila, kolumbianischer Philosoph
- 1913 - Charles Trenet, französischer Sänger
- 1913 - Neelam Sanjiva Reddy, indischer Politiker und Staatspräsident
- 1914 - Emmanuel de Graffenried, schweizerischer Rennfahrer
- 1915 - Heinz Funk, deutscher Filmkomponist
- 1918 - Massimo Girotti, italienischer Schauspieler
- 1919 - Boris Christoff, russisch-italienischer Opernsänger
- 1919 - Margot Fonteyn de Arias, englische Tänzerin
- 1920 - Johannes Paul II., Papst der katholischen Kirche
- 1922 - Adrian Hoven, österreichischer Schauspieler
- 1922 - Kai Winding, Jazzposaunist
- 1925 - Justus Dahinden, Schweizer Architekt und Hochschullehrer
- 1927 - Egon Monk, deutscher Regisseur
- 1928 - Pernell Roberts, US-amerikanischer Schauspieler (Bonanza)
- 1931 - Don Martin, amerikanischer Karikaturist
- 1932 - Alma Cogan, britische Sängerin
- 1937 - Jacques Santer, Premierminister von Luxemburg
- 1938 - Erich Arndt, deutscher Tischtennisspieler
- 1939 - Hark Bohm, deutscher Regisseur
- 1940 - Anita Kupsch, deutsche Schauspielerin
- 1941 - Miriam Margolyes, britische Schauspielrin
- 1942 - Albert Hammond, britischer Sänger und Songschreiber
- 1942 - Rodney Dillard, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1943 - Helmut Haussmann, deutscher Politiker, MdB und Bunndesminister
- 1943 - Willy Wimmer, deutscher Politiker und MdB
- 1944 - Justus Frantz, deutscher Pianist und Dirigent
- 1944 - Winfried G. Sebald, deutscher Schriftsteller
- 1947 - John Bruton, irischer Politiker und Regierungschef
- 1948 - Feliciano Taveres, US-amerikanischer Sänger
- 1949 - George Weyman, britischer Musiker
- 1949 - John Wetton, britischer Musiker
- 1949 - Rick Wakeman, britischer Musiker
- 1949 - Uschi Eid, deutsche Politikerin und MdB
- 1949 - William Wallace, kanadischer Musiker
- 1950 - Mark Mothersbaugh, US-amerikanischer Musiker, Komponist und Sänger
- 1950 - Thomas Gottschalk, deutscher Fernsehmoderator
- 1952 - George Strait, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1952 - Jeana Yeager, US-amerikanische Testpilotin
- 1953 - Renée Schröder, österreichische Biochemikerin
- 1954 - Erik Gerets, belgischer Fußballtrainer
- 1954 - Reinhold Heil, deutscher Musiker
- 1954 - Rolf Bietmann, deutscher Politiker
- 1954 - Wreckless Eric, britischer Sänger und Songschreiber
- 1955 - Chow Yun-Fat, Schauspieler (Anna und der König)
- 1957 - Frank Plasberg, deutscher Journalist und Fernsehmoderator
- 1958 - Toyah Willcox, britische Sängerin und Schauspielerin
- 1959 - Ranga Yogeshwar, luxemburger Redakteur und Moderator
- 1957 - Michael Cretu, Komponist und Musik-Produzent (Enigma)
- 1960 - Yannick Noah, ehemaliger französischer Profi-Tennisspieler
- 1962 - Christiane Vera Felscherinow, deutsche Ex-Drogensüchtige (Christiane F. in Wir Kinder vom Bahnhof Zoo)
- 1962 - Sandra Cretu, deutsche Pop-Sängerin »Sandra«
- 1965 - Ingo Schwichtenberg, Ex-Schlagzeuger der deutschen Band Helloween
- 1967 - Heinz-Harald Frentzen, deutscher Rennfahrer
- 1969 - Dennis Bergkamp, niederländischer Fußballspieler
- 1972 - Nordin ben Salah, niederländischer Boxer
- 1975 - Jack Johnson (Surfer), US-amerikanischer Sänger
Gestorben
Jack Johnson (Surfer)
Jack Johnson (Surfer)
Jack Johnson (Surfer)
- 1406 - Balthasar von Thüringen, Markgraf von Meißen, Landgraf von Thüringen
- 1410 - Ruprecht I., römisch-deutscher König und Kurfürst von der Pfalz
- 1450 - Sejong, König der koreanischen Joseon-Dynastie
- 1551 - Domenico Beccafumi, italienischer Maler und Bildhauer
- 1574 - Albert Ritzaeus Hardenberg, deutscher Theologe und Prediger der Reformationszeit
- 1635 - Levin Ludwig von Hahn, Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft
- 1675 - Jacques Marquette, französischer Mönch und Entdecker des Mississippi
- 1708 - Arvid Axel Mardefelt, schwedischer Offizier
- 1733 - Georg Böhm, Komponist
- 1793 - Timur Shah Durrani, der zweite König Afghanistans der Dynastie der Durrani.
- 1795 - Christlieb Ehregott Gellert, deutscher Metallurge und Mineraloge
- 1795 - Robert Rogers, britisch-amerikanischer Offizier
- 1799 - Pierre Augustin Caron de Beaumarchais, französischer Schriftsteller
- 1837 - Hans Christian Lyngbye, dänischer Pfarrer, Botaniker und Herausgeber des ersten Buchs in färöischer Sprache
- 1843 - Friedrich Christoph Perthes, deutscher Buchhändler und Verleger
- 1853 - Lionel Kieseritzky, französisch-polnischer Schachmeister
- 1871 - Eduard Friedrich Weber, deutscher Physiologe und Arzt
- 1884 - Heinrich Göppert, deutscher Botaniker, Paläontologe und Professor
- 1909 - George Meredith, britischer Schriftsteller
- 1909 - Isaac Albéniz, spanischer Pianist und Komponist
- 1910 - Franz Skarbina, deutscher Maler
- 1910 - Pauline Viardot-Garcia, französische Opernsängerin und Pianistin
- 1911 - Gustav Mahler, österreichischer Dirigent und Komponist
- 1912 - Eduard Strasburger, polnisch-deutscher Botaniker
- 1918 - Louis Leitz, deutscher Industrieller und Erfinder
- 1922 - Alphonse Laveran, französischer Mediziner, Nobelpreisträger
- 1931 - Remmer Janssen, evangelisch-lutherischer Pastor, ostfriesischer Erweckungsprediger
- 1941 - Werner Sombart, deutscher Soziologe und Volkswirt
- 1945 - Oskar Picht, Erfinder der der Blindenschreibmaschine
- 1949 - James Truslow Adams, Historiker Schriftsteller
- 1951 - Gaspar Agüero y Barreras, kubanischer Komponist und Pianist
- 1952 - Rosetter Gleason Cole, US-amerikanischer Komponist
- 1953 - Rudolf Nadolny, deutscher Diplomat
- 1965 - Willy Westra van Holte, niederländischer Fußballspieler
- 1966 - Paul Althaus, protestantischer Theologe (Lutherischer Dogmatiker)
- 1969 - Ludwig Berger, deutscher Filmregisseur
- 1975 - Leroy Anderson, US-amerikanischer Komponist
- 1980 - Ian Curtis, englischer Rockmusiker
- 1981 - William Saroyan, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1983 - Alfred Nau, deutscher Politiker
- 1986 - Peter Wehle, österreichischer Komponist, Autor und Kabarettist
- 1987 - Heðin Brú, Färöischer Schriftsteller
- 1989 - Hermann Höcherl, deutscher Politiker, MdB und Bundesminister
- 1990 - Jill Ireland, britische Schauspielerin
- 1991 - Rudolf Nierlich, österreichischer Skirennläufer
- 1992 - Marshall Thompson, US-amerikanischer Schauspieler
- 1993 - Heinrich Albertz, deutscher Politiker und Theologe
- 1995 - Alexander Godunov, russischer Ballett-Tänzer
- 1995 - Gustav Lübbe, Gründer des Bastei-Lübbe Verlags
- 1995 - Sabine Sinjen, deutsche Schauspielerin
- 1999 - Elizabeth Robinson, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 2002 - Wolfgang Schneiderhan, österreichischer Geiger
- 2004 - Francesco Caroli, italienischer Artist und Clown
- 2004 - Heinz Maria Oeftering, Präsident der Deutschen Bundesbahn und des Bundesrechnungshofs
Feier- und Gedenktage
Siehe auch
- 17. Mai - 19. Mai
- 18. April - 18. Juni
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0518
ja:5月18日
ko:5월 18일
simple:May 18
th:18 พฤษภาคม
HermsdorfHermsdorf heißen folgende Orte:
- Hermsdorf, eine Stadt im Saale-Holzland-Kreis in Thüringen
- Hermsdorf, eine Gemeinde im Ohrekreis in Sachsen-Anhalt
- Hermsdorf/Erzgeb., eine Gemeinde im Weißeritzkreis in Sachsen
- Hermsdorf bei Ruhland, eine Gemeinde im Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg
- Hinterhermsdorf, eine Gemeinde im Landkreis Sächsische Schweiz, in Sachsen
- Jerzmanowa, eine Gemeinde bei Głogów (Glogau) in Niederschlesien, Polen
- Heřmanice u Frýdlantu (Hermsdorf in Böhmen), eine Gemeinde bei Frýdlant v Čechách (Friedland in Böhmen), Tschechien
- Berlin-Hermsdorf, ein Stadtteil von Berlin im Bezirk Reinickendorf
- Hermsdorf, ein Stadtteil von Gera
- Hermsdorf, ein Ortsteil der Stadt Frohburg im Landkreis Leipziger Land in Sachsen
- Hermsdorf, ein Ortsteil der Stadt Döbeln in Sachsen
- Sobieszów (Hermsdorf am Kynast), ein Stadtteil von Jelenia Góra (Hirschberg im Riesengebirge), Niederschlesien, Polen
- Hermsdorf, ein Ortsteil der Gemeinde Münchehofe (Schenkenländchen) im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg
- Hermsdorf, ein Ortsteil der Gemeinde Zettlitz im Landkreis Mittweida in Sachsen
- Hermsdorf, ein Ortsteil der Gemeinde Rossau (Sachsen) im Landkreis Mittweida in Sachsen
- Hermsdorf am Wilisch, ein Ortsteil der Gemeinde Reinhardtsgrimma im Weißeritzkreis in Sachsen
- Hermsdorf, ein Ortsteil der Gemeinde Ottendorf-Okrilla im Landkreis Kamenz in Sachsen
- Hermsdorf, ein Ortsteil der Gemeinde Rosenthal-Bielatal im Landkreis Sächsische Schweiz in Sachsen
- Hermsdorf, ein Ortsteil der Gemeinde Bernsdorf (Chemnitzer Land) im Landkreis Chemnitzer Land in Sachsen
- Hermsdorf, ein Ortsteil der Gemeinde Lohsa im Landkreis Kamenz in Sachsen
- Neuhermsdorf, ein Ortsteil der Gemeinde Hermsdorf/Erzgeb.
Dresden
Dresden (sorbisch: Drježdźany; abgeleitet aus dem altsorbischen Drežďany für Sumpf- oder Auwaldbewohner, tschechisch: Drážďany) ist die Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen. Sie liegt nordwestlich des Elbsandsteingebirges und an der Nordabdachung des Osterzgebirges sowie am Übergang vom Ober- zum Mittellauf der Elbe in der Dresdner Elbtalweitung, der letzten durchbruchartigen Tallandschaft des Flusses.
Bereits in der Steinzeit besiedelt und 1206 erstmals urkundlich erwähnt, entwickelte sich Dresden zur kurfürstlichen und königlichen Residenz. Dresden ist das politische und kulturelle Zentrum des Freistaates. Es hat den Status einer kreisfreien Stadt, ist Sitz des Regierungsbezirks Dresden und zahlreicher Hochschulen. Die Einwohnerzahl der Stadt Dresden überschritt ca. 1852 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde.
Dresden bildet den Kern des gleichnamigen Ballungsgebietes in Mitteleuropa und ist dadurch Verkehrsknotenpunkt und ein wirtschaftliches Zentrum. Zusammen mit den Ballungsräumen Chemnitz-Zwickau sowie Leipzig-Halle bildet dieser Ballungsraum die „Metropolregion Sachsendreieck“.
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Geographie
Metropolregion Sachsendreieck, Zschertnitz und Teile der Südvorstadt]]
Dresden liegt beiderseits der Elbe in der Dresdner Elbtalweitung, eingebettet zwischen den Ausläufern des Osterzgebirges, dem Steilabfall der Lausitzer Granitplatte und dem Elbsandsteingebirge auf etwa 113 Meter über Normalnull. Unter anderem wegen seiner landschaftlich reizvollen Lage am Fluss und seiner barocken und mediterranen Architektur sowie der klimatisch vorteilhaften Besonderheiten wird die Stadt auch „Elbflorenz“ genannt. Die höchste Erhebung des erweiterten Dresdner Stadtgebietes ist der 384 m hohe Triebenberg, der nördlich der Elbe liegt.
Die Stadt ist nach teils großflächigen Eingemeindungen, aber auch aufgrund der Siedlungsallokation, ihrer Fläche nach hinter Berlin, Hamburg und Köln die viertgrößte Großstadt Deutschlands und insgesamt die siebtgrößte Stadt Deutschlands.
Wichtige Flüsse in Dresden sind die Elbe, die die Stadt als einziges schiffbares Gewässer durchfließt, die Weißeritz und der Lockwitzbach, beides linke Nebengewässer der Elbe, die im Osterzgebirge entspringen, sowie die Prießnitz, ein rechter Nebenfluss der Elbe.
Siehe auch: Liste der Landschaften in Sachsen, Liste der Gewässer in Sachsen
Natur
Liste der Gewässer in Sachsen
Dresden gehört nach großflächigen Eingemeindungen mit 63 % Grün- und Waldfläche zu den grünsten Großstädten in Europa. Die Dresdner Heide bildet eine geschlossene Waldfläche im Dresdner Norden. Im erweiterten Stadtgebiet gibt es vier Naturschutzgebiete mit einer Fläche von 331 ha, 12 Landschaftsschutzgebiete mit mehr als 11.000 ha teilweise deckungsgleich mit neun FFH-Gebieten mit 1.800 ha Fläche. Zahlreiche denkmalgeschützte Gärten, Alleen und Parkanlagen sowie Friedhöfe bilden 110 Naturdenkmäler oder geschützte Landschaftsbestandteile.
Umgebung
Nahe gelegene deutsche Großstädte sind Chemnitz (80 km südwestlich), Leipzig (100 km nordwestlich) und Berlin (200 km nördlich). 150 km südlich befindet sich die tschechische Hauptstadt Prag, die Goldene Stadt, 230 km östlich liegt Breslau (Wrocław) in Polen.
In der Nachbarschaft liegen der Landkreis Kamenz mit der Stadt Radeberg, der Landkreis Sächsische Schweiz mit den Städten Pirna und Heidenau, der Weißeritzkreis mit der Stadt Freital und der Landkreis Meißen mit Moritzburg und der Stadt Radebeul. Alle erwähnten Städte grenzen direkt an Dresden an und bilden den Kernraum des Ballungsraumes Dresden. Etwas weiter entfernt liegt Riesa und die Bergstadt Freiberg.
Stadtgliederung
Freiberg
Zur ursprünglichen Stadt Dresden gehörten Stadtteile, die in der gegenwärtigen Struktur fast alle den Ortsämtern Altstadt und Neustadt zugehörig sind. Neben den innerhalb der Stadtfestung liegenden Teilen entstanden außerhalb der Stadtmauern, jedoch meist auf Dresdner Flur, Vorstädte, die auf Anweisung sächsischer Herrscher angelegt worden waren und zum Teil nach diesen benannt wurden. Die Antonstadt ist mittlerweile weitestgehend unter dem Begriff Äußere Neustadt bekannt. Die anderen „königlichen“ Vorstädte blieben dagegen als Begriff erhalten. Später wuchs die Stadt vor allem im 19. Jahrhundert, als weitere Dörfer dichter bebaut wurden. Der Begriff Vorstadt wurde später für weitere Stadtteile nicht mehr verwendet.
1958 bereits war das Stadtgebiet von Dresden in die fünf Stadtbezirke Mitte, Ost, West, Süd und Nord eingeteilt worden.
1958
Seit 1991 ist das Stadtgebiet von Dresden in zehn Ortsamtsbereiche eingeteilt. Nach Eingemeindungen kamen später neun Ortschaften hinzu.
Dresden gliedert sich gegenwärtig in zehn Ortsamtsbereiche und neun Ortschaften. Die Ortsamtsbereiche wurden aus dem Stadtgebiet vor 1990 gebildet, während die Ortschaften durch nach 1990 eingemeindete Flächen gebildet wurden. Der Ortsamtsbereich mit der höchsten Bevölkerung ist der um Blasewitz, das flächengrößte der von Loschwitz. Die größte und bevölkerungsreichste Ortschaft ist Schönfeld-Weißig, die sich im Schönfelder Hochland erstreckt. Die Dresdner Innenstadt liegt in den Ortsamtsbereichen Altstadt und Neustadt.
Bei den neun Ortschaften, die teilweise auch aus mehreren Ortsteilen bestehen, handelt es sich um die erst Ende der 1990er Jahre eingegliederten ehemals selbständigen Gemeinden. Eine Ausnahme ist der Ortsteil Kauscha, der, bis 1999 zu Bannewitz gehörig, dem Ortsamt Prohlis angegliedert wurde.
Geschichte
Siehe auch: Hauptartikel Geschichte Dresdens
Geschichte Dresdens
Erste Siedlungen bestanden im Dresdner Raum bereits in der Jungsteinzeit. Die Furt durch die Elbe in Höhe der heutigen Altstadt bestand wahrscheinlich schon im frühen Mittelalter. Dresdens Besiedlung blieb trotz der lukrativen Lage an der Elbe und der fruchtbaren Böden aufgrund der starken Bewaldung problematisch.
Im Jahre 1206 wird Dresden erstmals urkundlich erwähnt. Die damalige Bezeichnung war Dresdene; sie ist vom slawischen Begriff „Drežďany“ („Auwaldbewohner“) abgeleitet, mit dem ursprünglich die Bewohner des Ortes bezeichnet worden waren.
slawischen
Ende des 15. Jahrhunderts wird Dresden Residenzstadt der sächsischen Herrscher und erfährt mit der Erhebung des wettinischen Herrschaftsbesitzes zum Kurfürstentum und Königreich eine Aufwertung als politisches und kulturelles Zentrum. Durch die Ernennung Sachsens zum Kurfürstentum 1547 wird Dresden Hauptstadt des wichtigsten protestantischen Landes innerhalb des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. In dieser Zeit wurden auch wichtige kulturelle Einrichtungen begründet, die bis in die Gegenwart die besondere Geltung Dresdens ausmachen.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde Dresden nie geplündert oder zerstört, aber durch Pest und Hunger sowie die allgemeine wirtschaftliche Stagnation in seiner Entwicklung gestört. Die Geschichte seit dem Dreißigjährigen Krieg ist dann sehr wechselvoll: Zum Einen entstanden in Dresden die bekannten Bauwerke und Parkanlagen; auf der anderen Seite war Dresden in fast alle großen europäischen Kriege verwickelt und wurde dabei mehrfach beschädigt.
1685 brannte Altendresden komplett ab und wurde über mehrere Jahrzehnte wiederaufgebaut und erst 1732 als „Neue Königliche Stadt“ vollendet. Schon seit längerem wird der Stadtteil deshalb als Neustadt bezeichnet. Unter August II., genannt „August der Starke“, errang Dresden die kulturelle Bedeutung, die es bis in die Moderne besitzt. Im Dezember 1745 wurde Dresden im österreichischem Erbfolgekrieg zum ersten Mal durch Preußen erobert. Erneut wurde Dresden im Siebenjährigen Krieg 1756 durch Preußen eingenommen. Als sich die österreichische Armee der Stadt näherte, ließ der preußische Gouverneur Teile der Stadt abbrennen. 1760 belagerte Preußen Dresden erfolglos und beschoss dabei die Innenstadt. 1785 schrieb Friedrich Schiller die Ode an die Freude, die lyrische Vorlage für die Hymne der Europäischen Union, in Dresden.
Im Frühjahr des Jahres 1791 wurde in Dresden bzw. im nahe gelegenen Ort Pillnitz mit der Pillnitzer Deklaration ein Initial für die mehr als 150 Jahre währende Feindseligkeit zwischen Deutschland und Frankreich gelegt. Darin riefen die vornehmlich deutschen Monarchen die europäischen Mächte zur Zerschlagung der Französischen Revolution auf. Bereits in die Befreiungskriege gegen Napoleon war Dresden intensiv involviert. Im Jahr 1813 fanden zahlreiche vorentscheidende Schlachten der Völkerschlacht bei Leipzig um Dresden herum statt. Sachsen und damit Dresden kämpfte auf der Seite von Frankreich, die Stadt wurde durch die Franzosen weiter befestigt und durch deren Truppen geschützt.
Im weiteren 19. Jahrhundert blieb Dresden von Kriegen verschont und wurde Hauptstadt eines der stärksten Königreiche auch ab 1871 im Deutschen Reich. Vom Ersten Weltkrieg blieb die Stadt unberührt. Nach der Novemberrevolution 1918 wurde Dresden Hauptstadt des Freistaates Sachsen.
Auch im Zweiten Weltkrieg sah es lange so aus, als würde Dresden von Kriegshandlungen verschont bleiben, bis im Frühjahr 1945 weite Teile des Stadtgebietes durch britische und US-amerikanische Luftangriffe schwer beschädigt wurden. Die genaue Zahl der Opfer ist ungewiss. Man nimmt Opferzahlen in Höhe von etwa 25.000 bis 40.000 Toten an. Offiziell anerkannt ist heute die Zahl von 35000 Toten. Dass die Opferzahl höher liegen könnte, ist gegenwärtig stark umstritten und seit Jahrzehnten Diskussionsfokus. So gehen einige Historiker von bis zu 350.000 Toten aus, da viele Menschen in der Bombennacht völlig verbrannten.
Dresden war seit Jahrhunderten ein militärisches Zentrum. Im Dresdner Norden wurde die Albertstadt als autarke Militärstadt angelegt, die unter den Nationalsozialisten weiter ausgebaut wurde. Zwischen 1939 und 1945 wurden auch KZ-Häftlinge, v. a. aus den Lagern in Auschwitz und Flossenbürg, in der Stadt in Baracken interniert. Sie arbeiteten in der Rüstungsindustrie Dresdens.
Nach 1945 standen in und um Dresden die 1. Gardepanzerarmee der Sowjetunion sowie die 7. Panzerdivision der Nationalen Volksarmee. Nie zuvor in Friedenszeiten standen so viele Truppen in Dresden wie zwischen 1945 und 1990. In den Jahren nach der deutschen Wiedervereinigung wurden alle Truppenteile verlegt oder aufgelöst.
Während der Zeit des Sozialismus wurden viele Reste der alten Stadt beseitigt. Ruinen des barocken Dresden sowie Kirchen wurden gesprengt. Die unzerstörte äußere Neustadt blieb aufgrund von Bürgerprotesten erhalten. In Prohlis und Gorbitz entstanden Großsiedlungen in Plattenbauweise auf zuvor unbebautem Land. Die Johannstadt und andere Gebiete im Stadtzentrum wurden ebenso in Großblockbauweise überbaut. Nur wenige alte Gebäude wurden wieder hergerichtet. Das zerstörte Stadtzentrum wurde nach den Idealen des sozialistischen Wohnungsbaus neu angelegt. Erst spät wurden Semperoper, Zwinger und die Kathedrale wiederaufgebaut.
deutschen Wiedervereinigung
Nach der Wende 1989 wurden nochmals einige alte Gebäude abgerissen. Viele andere wurden jedoch mit Hilfe steuerlicher Subventionen wieder hergerichtet. Viele Gebiete Dresdens gelten daher als Beispiele für die gelungene Restauration von Baudenkmälern und stehen als Gesamtensembles unter Denkmalschutz.
Im August 2002 wurde die Stadt von der sogenannten „Jahrhundertflut“ getroffen. Dabei überschwemmten mehrere Nebengewässer und die Elbe die Stadt. Die Elbe erreichte einen Pegelstand, der die bis dato schwersten Hochwasser von 1784, 1799 und 1845 übertraf. Das Reparieren von Straßen und Infrastruktur dauerte nach dem Hochwasser bis in die Gegenwart an. Betroffene Bauwerk waren wesentlich schneller wieder hergerichtet.
Im Jahr 2005 wurde nach zehnjähriger Bauzeit der Wiederaufbau der Frauenkirche im Rohbau fertig gestellt und die Kirche am 30. Oktober geweiht. Im Jahr 2006 feiert die Stadt ihr 800-jähriges Bestehen, formal an der ersten urkundlichen Erwähnung festgemacht.
Religionen
Siehe auch: Hauptartikel Religionen in Dresden
In Dresden gehören etwa 20.000 Menschen einer römisch-katholischen und etwa 75.000 einer evangelisch-lutherischen Gemeinde an. Dies entspricht einem Anteil von 4 bzw. 15 % an der Gesamtbevölkerung mit Erstwohnsitz in Dresden.
Die Reformation setzte sich in Dresden 1539 durch. Ab etwa 1571 vertrat die Stadt ein strenges Luthertum. Im Jahre 1661 gab es in Dresden erstmals wieder katholische Gottesdienste. Kurfürst Friedrich August I. veranlasste 1697 den Wechsel des Hofstaates zum katholischen Glauben, um zum polnischen König August II. gekrönt werden zu können. Die katholischen Gemeinden wurden erst 1807 den evangelischen gleichgestellt und blieben nach Mitgliederzahl bis heute eine kleine Minderheit. Ab 1949 trat die Mehrzahl der Dresdner aus der - meist evangelischen - Kirche aus. Der Anteil der evangelischen Kirchenmitglieder ging von etwa 85 % auf 22 % 1989 zurück. Seit 1980 ist Dresden erstmals in seiner Geschichte Sitz eines Bischofs, wobei die katholische Hofkirche zur Kathedrale des Bistums Dresden-Meißen geweiht wurde.
Die Stadtverwaltung schätzt die heutige Anzahl der Mitglieder von Freikirchen und nicht-christlichen Gemeinden auf etwa 5.000 Menschen.
Entwicklung des Stadtgebiets
Siehe: Hauptartikel Entwicklung des Dresdner Stadtgebiets für detaillierte Werte und Statistiken
Entwicklung des Dresdner Stadtgebiets
Entwicklung des Dresdner Stadtgebiets
Ursprünglich lag der älteste Teil der Stadt rechtselbisch, daher nördlich der Elbe. Den Stadtteil Altendresden gibt es nicht mehr. Nachdem er abbrannte, wurde er 1732 als Neue Königliche Stadt, später vereinfacht Neustadt, neu angelegt und ist mit der heutigen Inneren Neustadt deckungsgleich. Der Stadtteil südlich der Elbe wird daher mittlerweile als die historische Altstadt bezeichnet. Gleichzeitig hat sich damit die gesamte Stadt nach Süden verlagert. Auch die Tallage ist südlich der Elbe wesentlich flacher, was die starke Entwicklung dort begünstigte. Gerade auf Grund der Tallage, in die sich die Stadt legt, dehnt sich die Stadt nicht gleichmäßig aus, sondern folgt dem Tal in süd-östliche bzw. nord-westliche Richtung.
Eingemeindungen von umliegenden Gemeinden gab es seit 1835, als Dresden sich nach Norden und Westen ausdehnte. Seitdem wurden 64 Landgemeinden, zwei Gutsbezirke und zwei Städte nach Dresden eingemeindet.
Landgemeinden, die in Dresden nach 1990 eingemeindet wurden, erhielten den Sonderstatus „Ortschaft“ innerhalb der kommunalen Struktur von Dresden. Die größte Eingemeindung dabei war die von Schönfeld-Weißig im Osten des Stadtgebietes.
Der Bereich Dresdens mit der dichtesten Besiedlung ist der Ortsamtsbereich Blasewitz. Dabei ist dichte Besiedlung nicht mehr Anzeichen für schlechteren Wohnraum, wie es zu Zeiten enger Hinterhofbebauung noch gelten konnte. Die Elbe wirkt im Bereich von Blasewitz als Grenze des urbanen Raums, weshalb diese dicht besiedelte und die quasi unbewohnten Flächen der Dresdner Heide sehr nah beieinander liegen. Blasewitz selbst wurde erst 1921 an Dresden angegliedert, wobei zu dieser Zeit schon weite Teile des heutigen Ortsamtsbereichs zur Stadt Dresden gehörten. Die Dresdner Heide liegt im Ortsamtsbereich Loschwitz, das mit 268 Einwohnern je Quadratkilometer das am dünnsten besiedelte Ortsamt Dresdens ist.
Wie feinstrukturiert und unterschiedlich die urbanen Räume Dresdens besiedelt sind, zeigt sich beim Vergleich von Äußerer und Innerer Neustadt. Die Äußere Neustadt ist mit mehr als 11.000 Bewohnern pro Quadratkilometer der am dichtesten besiedelte Stadtteil Dresdens, während die Innere (historische) Neustadt mit etwa 3.000 Einwohnern pro km² eine weit geringere Bevölkerungsdichte hat.
Dresden hat gegenwärtig etwa 489.000 Einwohner. Am Anfang des 20. Jahrhunderts gehörte Dresden zu den fünf bevölkerungsreichsten Städten in Deutschland. 1933 wurde mit 642.143 Einwohner der höchste Wert in der Geschichte Dresdens gezählt. Durch den Zweiten Weltkrieg verringerte sich die Stadtbevölkerung zur Zählung von 1946 auf etwa 468.000. Zwischenzeitlich wieder auf mehr als 500.000 Einwohner angestiegen, sank die Anzahl an wohnberechtigter Bevölkerung mit Erstwohnsitz durch Abwanderung und Urbanisierung bis 1995 erneut auf etwa 469.000 Einwohner und damit nur knapp mehr als kriegsbedingt 1946. Danach wurde sie durch Eingemeindungen erhöht und steigt mittlerweile auch dauerhaft durch einen leichten Wanderungsüberschuss.
Politik
Stadtverwaltung, -gremien und -politik
Der Oberbürgermeister leitet die Stadtverwaltung, verantwortet laufende Tagesgeschäfte und repräsentiert die Stadt. Er wird für eine Amtszeit von 7 Jahren direkt gewählt. Ihm unterstellt sind mehrere Bürgermeister für einzelne Fachbereiche. Der derzeitige Oberbürgermeister Ingolf Roßberg trat sein Amt am 1. August 2001 an, weshalb die nächsten planmäßigen Oberbürgermeisterwahlen im Jahr 2008 liegen.
Der Stadtrat definiert die Grundlagen nach der die Stadtverwaltung handelt und kann über Beschlüsse auch dem Oberbürgermeister Aufträge erteilen. Sofern einzelne Entscheidungen nicht im Kompetenzbereich des Oberbürgermeisters liegen, bestimmt der Stadtrat über Angelegenheiten der Stadt. In der Tat ist der Stadtrat wesentlich an Fragen der Stadtentwicklung beteiligt. Er nimmt bezogen auf die Stadt gesetzgebende Kompetenzen wahr, in dem er Stadtverordnungen und Satzungen erlässt. Die Stadträte werden über ein Drei-Stimmen-System für eine Amtszeit von 5 Jahren gewählt. Im Stadtrat gibt es 70 Stadträte. Für Senioren und Ausländer in der Stadt gibt es Beiräte.
In den letzten Jahren und Monaten wurden mehrere Themen in der Dresdner Kommunalpolitik sehr kontrovers diskutiert: Über den Bau einer weiteren Elbquerung, der Waldschlößchenbrücke, entschied ein Volksentscheid zustimmend. Weitere Themen waren der Neubau für die Staatsoperette, die Modernisierung eines der Stadien der Stadt und in letzter Zeit der geplante Verkauf der städtischen Wohnungsbaugesellschaft.
Räumliche Gliederung der Kommunalpolitik
Dresden ist in Ortsamtsbereiche gegliedert. Diese sind in Ortsteile bzw. Stadtteile unterteilt und haben jeweils ein Ortsamt, sozusagen ein Rathaus vor Ort, sowie einen Ortsbeirat im Sinne von § 71 der Sächsischen Gemeindeordnung, der zu allen wichtigen Angelegenheiten, die den Ortsamtsbereich betreffen, vom Stadtrat und seinen Ausschüssen anzuhören ist. Vorsitzender des Ortsbeirats ist der Oberbürgermeister oder eine von ihm beauftragte Person. In der Regel ist dies der Ortsamtsleiter des Ortsamtsbereiches. Die ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Ortsbeiräte werden vom Stadtrat von Dresden nach einem Parteien- und Listenproporz gewählt, der sich an den Wahlergebnissen bei der Stadtratswahl in den einzelnen Ortsamtsbereichen orientiert. Diese Mitglieder müssen ihren Hauptwohnsitz im jeweiligen Ortsamtsbereich haben.
Nach 1990 eingemeindete Gebiete bilden in Dresden Ortschaften. Für die Ortschaften wurden insgesamt fünf Verwaltungsstellen eingerichtet. Die Ortschaft Altfranken wird jedoch vom Ortsamt Cotta mitverwaltet. Die Ortschaften haben jeweils einen Ortschaftsrat, der im Gegensatz zu den Ortsbeiräten der Ortsamtsbereiche direkt von den Bürgern der Ortschaft zeitgleich mit dem Stadtrat von Dresden gewählt wird. Jeder Ortschaftsrat wählt für seine Ortschaft einen Ortsvorsteher.
Historische Entwicklung
An der Spitze der Stadt Dresden gab es seit dem 13. Jahrhundert (1292) einen Rat mit einem Bürgermeister. Dieser wurde vom Rat gewählt und wechselte jährlich. Er war ehrenamtlich tätig. Nach Einführung der Allgemeinen Städteordnung des Königreichs Sachsen im Jahre 1832 gab es neben dem Bürgermeister noch gewählte Stadträte. 1853 erhielt der Bürgermeister den Titel Oberbürgermeister.
Bereits 1874 schied Dresden aus der Amtshauptmannschaft aus und wurde eine „exemte Stadt“. In der gegenwärtigen Landesstruktur bezeichnet man solche Städte als „kreisfreie Stadt“. Sie blieb aber weiterhin Sitz der Amtshauptmannschaft Dresden sowie der Kreishauptmannschaft Dresden. Aus der Amtshauptmannschaft wurde später der Landkreis Dresden, aus der Kreishauptmannschaft der Regierungsbezirk Dresden.
Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden Oberbürgermeister und Ratsherren entsprechend der Deutschen Gemeindeordnung von der NSDAP eingesetzt.
1945, nach dem Zweiten Weltkrieg, setzte zunächst die sowjetische Stadtkommandantur eine Verwaltung ein. Im September 1946 wurde als Stadtparlament eine Stadtverordnetenversammlung gewählt. Bei späteren Wahlen bis 1989 traten alle Parteien und Organisationen auf einer gemeinsamen Liste auf.
Nach dem Beitritt der DDR zur BRD wurde das zunächst als Stadtverordnetenversammlung, nunmehr als Stadtrat bezeichnete Gremium wieder frei gewählt. Vorsitzender dieses Gremiums war zunächst ein besonderer Präsident bzw. eine Präsidentin (ab 1990 Evelyn Müller, CDU). Aufgabe der Stadtverordnetenversammlung war es auch, den Oberbürgermeister zu wählen. Nach Einführung der Süddeutschen Ratsverfassung in Sachsen ist seit 1994 der nunmehr direkt vom Volk gewählte Oberbürgermeister auch Vorsitzender des Stadtrates.
Liste der Oberbürgermeister seit 1853
Entwicklung des Wappens
Blasonierung: Gespaltener goldener Schild; vorn ein schwarzer Löwe, hinten zwei schwarze, senkrechte Pfähle.
Bedeutung: Der Löwe steht für die Markgrafschaft Meißen, die Pfähle für die Grafschaft Landsberg, welche die Stadt im späten Mittelalter beherrschten. Beide Wappensymbole sind bereits seit dem 14. Jahrhundert in den Siegeln der Stadt nachweisbar. Die Symbole fanden auch Einzug in das Wappen von Sachsen, welche später über die Stadt herrschten. Früher waren die Pfähle blau (vgl. auch das Wappen von Leipzig und Chemnitz), doch wurden sie zur Unterscheidung vom Landeswappen derer von Meißen-Landsberg später in schwarz geändert. Die Stadtfarben sind schwarz und gelb.
Bundestagsabgeordnete
Dresden teilt sich in zwei Bundestagswahlkreise auf. Der Wahlkreis 160 erlangte bei der Wahl zum 16. Deutschen Bundestag Berühmtheit, weil in ihm zwei Wochen später gewählt werden musste. Da das Ergebnis der anderen Wahlkreise bereits bekannt war, fiel das Ergebnis insbesondere durch die Überhangmandate sehr taktisch aus.
Im Wahlkreis 160 ist Andreas Lämmel von der CDU gewählter Abgeordneter. Stärkste Partei wurde die SPD.
Der Wahlkreis 161 (Dresden II) schließt alle Stadtteile nördlicher der Elbe und einige westliche südlich der Elbe ein. Er reicht aber auch aus der Stadt in den Landkreis Meißen. Abgeordneter dieses Wahlkreises wurde Arnold Vaatz von der CDU, die in dem Wahlkreis auch stärkste Partei wurde.
Städtepartnerschaften
Dresden unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:
- Coventry, Vereinigtes Königreich, seit 1959
- St. Petersburg, Russland, seit 1961
- Breslau, Polen, seit 1963
- Skopje, Mazedonien, seit 1967
- Ostrava, Tschechien, seit 1971
- Brazzaville, Republik Kongo, seit 1975
- Florenz, Italien, seit 1978
- Hamburg, Deutschland, seit 1987
- Rotterdam, Niederlande, seit 1988
- Straßburg, Frankreich, seit 1990
- Salzburg, Österreich, seit 1991
- Columbus, Ohio, USA, seit 1992
Kultur und Sehenswürdigkeiten
USA
Dresden ist eine Kunst- und Kulturstadt von hohem internationalem Rang und ist Weltkulturerbestätte. Die Stadt besitzt kostbare Kunstsammlungen, bekannte Klangkörper und bedeutende Bauwerke in zahlreichen Epochen und für verschiedenste Zwecke. In der Regel befinden sich kulturelle Einrichtungen in besonderen Bauwerken; der Übersicht halber, sind Bauwerk und Einrichtung in getrennten Kapiteln beschrieben auch um die jeweilige Verknüpfung wiedergeben zu können. Zahlreiche Großveranstaltung ziehen jedes Jahr viele Gäste aus dem In- und Ausland an. Nennenswert ist auch die Verzahnung von Kunst mit Wissenschaft und Technik, wie sie übergangslos in vielen Sammlungen erkennbar ist.
Theater und Bühnen
Epoche
Die Sächsische Staatsoper Dresden im bekannten Bauwerk der Semperoper (s. u.) wurde 1841 an heutigem Ort gegründet. Das Bauwerk der Oper wurde in seiner Geschichte zwei mal zerstört. Insgesamt war die Staatsoper in mehr als 50 Jahren ihrer etwa 160-jährigen Geschichte gezwungen, an einem anderen Ort als der Semperoper zu spielen. In der Semperoper wurden Opern von Richard Wagner und Richard Strauss uraufgeführt. Das Orchester der Oper ist die Sächsische Staatskapelle (s. u.).
Das Staatsschauspiel Dresden betreibt das „Schauspielhaus am Zwinger“ (das Große Haus) und damit das größte eigentliche Theater der Stadt. Weitere Theater des Staatsschauspiels sind das „Schlosstheater am Theaterplatz“ und das „Kleine Haus“. Ebenfalls am Theaterplatz befindet sich der Theaterkahn, eine Bühne auf einem Elbschiff.
Für die Staatsoperette Dresden wird seit Jahren nach einer Spielstätte in der Innenstadt gesucht. Derzeit ist ein Neubau am Wiener Platz, direkt am Hauptbahnhof im Gespräch. Entgegen seiner Bezeichnung als Staatseinrichtung ist die Stadt Dresden Besitzer und Betreiber der Operette.
Die bedeutenden Kabaretttheater der Stadt sind „Die Herkuleskeule“ und die Komödie Dresden. Das Theater für moderne Formen von Aufführungen ist das Theater der Jungen Generation, zu dem auch ein Puppentheater gehört. Weitere Theater und Aufführungsstätten sind „Das Societaetstheater“, „die bühne“, „Das Projekttheater“ in der Dresdner Neustadt und das Theater „Wechselbad“. Auch die Kulturvereine „Mimenstudio Dresden e. V.“, „Kulturverein riesa efau“ und die „Motorenhalle – Projektzentrum für zeitgenössische Kunst“ zeigen Aufführungen.
Musik
In Dresden existieren mehrere berühmte Orchester.
Die Sächsische Staatskapelle Dresden gilt als das älteste durchgängig musizierende Orchester der Welt und zählt nach wie vor zu den besten Klangkörpern überhaupt. Der Vorgänger die Königliche Hofcantorey wurde von Moritz von Sachsen bereits 1548 gegründet. Anfang des 17. Jahrhunderts begann die Staatskapelle Opernaufführungen zu begleiten und wurde später das Orchester der Sächsischen Staatsoper (Semperoper). Musikdirektoren waren u. a. Carl Maria von Weber, Heinrich Marschner sowie als Assistent Richard Wagner. Ab 2007 wird Fabio Luisi Generalmusikdirektor.
Die Dresdner Philharmonie, das Konzertorchester der Stadt Dresden, ebenfalls international berühmtes und renommiertes Orchester, wurde 1870 gegründet. Bis 1915 trug es den Namen „Orchester des Gewandhauses Dresden“. Chefdirigenten in jüngerer Zeit war u. a. Kurt Masur und Marek Janowski. Derzeitiger Chefdirigent ist Rafael Frühbeck de Burgos.
Die Dresdner Sinfoniker sind ein sehr junges Orchester und gründeten sich 1996. Das Sinfonieorchester trägt sich über die Mitglieder nahezu selbst. Es widmet sich ausschließlich der zeitgenössischen Musik abseits des normalen Konzertrepertoires und im Crossoverbereich. 2004 wurde es mit dem Echo Klassik ausgezeichnet und vertonten zusammen mit den Pet Shop Boys den Film Panzerkreuzer Potemkin neu.
Weitere Orchester in Dresden sind das „ensemble courage“, ein Spezialensemble für zeitgenössische (Kammer-)Musik, 2004 mit dem Förderpreis der Stadt Dresden ausgezeichnet und „sinfonietta dresden“, ein Kammerorchester mit vielfältigen Aufgaben im Dresdner Musikleben und einer eigenen Konzertreihe.
In Dresden befindet sich auch bekannte Chöre mit langer Historie und Aufmerksamkeit.
Der Dresdner Kreuzchor (Capella sanctae crucis) ist der Knabenchor der Kreuzkirche. Der Chor ist in etwa so alt, wie die Stadt selbst und wurde im 13. Jahrhundert gegründet. Der Knabenchor der Kathedrale (ehemalige katholischen Hofkirche) sind die Dresdner Kapellknaben.
Weitere Chöre in Dresden sind:
- Dresdner Kammerchor – international und in Dresden aktiver Chor mit dem Schwerpunkt Alte Musik, gegründet (1985) und geleitet von Hans-Christoph Rademann
- Philharmonischer Chor Dresden – Der Chor wurde 1967 gegründet und arbeitet hauptsächlich mit der Philharmonie zusammen, derzeitiger Leiter ist Matthias Geißler
- Knabenchor Dresden – gegründet im Jahr 1971 durch Studienrat Manfred Winter. Der Chor wird von Matthias Jung geleitet.
- Singakademie Dresden – einer der bedeutendsten Laienchöre Mitteldeutschlands, hervorgegangen aus dem 1884 gegründeten Dresdner Lehrergesangverein, bestehend aus Kinder-, Kammer-, Oratorien- und Seniorenchor, geleitet von Ekkehard Klemm
Museen und Galerien
Ekkehard KlemmEkkehard Klemm
Ekkehard Klemm
Staatliche Museen und Landesmuseen
Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) enthalten die berühmtesten staatlichen Museen Dresdens. Zahlreiche einzelne Exponate ziehen international Besucher an oder werden weltweit an andere Museen und Ausstellungen verliehen. Eine zentrale Einrichtung der Kunstsammlungen wird wieder das Dresdner Schloss, das derzeit noch in Teilen aufgebaut wird. Neben diesem befinden sich noch zahlreiche Museen im Zwinger.
Die Gemäldegalerie Alte Meister befindet sich im Semperbau des Zwingers. Der Standort des Museums liegt dort seit 1855. Das berühmteste Exponat dieser Galerie ist die Sixtinische Madonna von Raffael, die ursprünglich 1512/13 als Altarbild gemalt wurde. Mit weiteren Werken unter anderem von Rembrandt, Rubens und Canaletto führt die Galerie Bilder der Renaissance und des Barock. Der Begriff „Alte Meister“ soll dabei die epochale Abgrenzung zu den Malern der Galerie Neue Meister späterer Epochen schaffen.
Zu den Neuen Meistern zählen Maler wie Caspar David Friedrich, Max Liebermann, Max Slevogt, Otto Dix und Künstler der Vereinigung Die Brücke. Damit führt die Galerie Werke der Romantik, des Impressionismus und des Expressionismus. Im Gegensatz zu den Alten Meistern hatten bei den Künstlern dieser Galerie sehr viele einen persönlichen Bezug zu Dresden, in dem sie an der Kunstakademie studierten, lehrten oder in Dresden lebten. Die Galerie Neue Meister reißt als einziges großes Museum in Dresden die Moderne der Bildenden Künste an.
Eine weitere berühmte Einrichtung der SKD ist das Grüne Gewölbe. Es beherbergt den Schatz des ehemaligen sächsischen Königs ist also eine Sammlung europäischer Goldschmiedekunst und des Feinhandwerks. Besonders bekannt ist der Kirschkern, der mit zahlreichen menschlichen Köpfen beschnitzt ist. Insgesamt besitzt die Sammlung etwa 3.000 Stücke von denen derzeit baubedingt 1.000 ausgestellt sind. Eng verbunden ist die Sammlung mit der Münzsammlung aber auch mit der Rüstkammer.
Ein besonderes Museum der SKD ist der Mathematisch-Physikalische Salon, der sich ebenfalls im Zwinger befindet. Er enthält mathematische und physikalische Instrumente aus der Zeit des Barock und der Aufklärung aber auch Globen und astronomische Kartografien. Er ist eins der frühsten Zeugnisse für die Verbindung von Kultur und Wissenschaft in Dresden und wurde 1728 aus der allgemeinen Kunstsammlung ausgegründet. Die Grundlagen dieser Sammlung wurden dort schon Jahrhunderte vorher gelegt.
Weitere Einrichtungen der Kunstsammlungen sind das Kunstgewerbemuseum im Schloss Pillnitz, das Kupferstich-Kabinett, das Museum für Sächsische Volkskunst, die Porzellansammlung – eine Sammlung Meißner Porzellans –, die Puppentheatersammlung und die Skulpturensammlung.
Weitere Landesmuseen und Sammlungen des Landes in Dresden sind:
- Landesmuseum für Vorgeschichte
- Staatliche Naturhistorische Sammlungen Dresden
- Staatliches Museum für Völkerkunde Dresden
- Universitätssammlung Kunst + Technik der Technischen Universität Dresden
- Verkehrsmuseum Dresden
Nationale Museen
Das Deutsche Hygiene-Museum wurde 1928 bis 1930 in einer Zeit errichtet, in der durch zahlreiche (öffentliche) Sanitäreinrichtungen und Schulneubauten der Gesundheitszustand auch ärmerer Bevölkerungsteile verbessert werden sollte. Seit seiner Gründung 1912 dient das Museum der gesundheitlichen, humanbiologischen und medizinischen Aufklärung der breiten Bevölkerung. Bekanntestes Exponat ist die Gläserne Frau, die einen plastischen Einblick auf alle inneren Organe zulässt. Das Maskottchen zur gesundheitlichen Aufklärung von Kindern vor 1990 war Kundi.
Im Norden der Stadt, in der ehemaligen Kasernenvorstadt Albertstadt liegt das Militärhistorisches Museum der Bundeswehr. Es wird derzeit nach Plänen von Daniel Libeskind umgebaut (s. u.) und führt eine Sammlung von Waffen und Kriegsgeräten aus mehreren Jahrhunderten.
Städtische Museen
Das Stadtmuseum Dresden sitzt mit seiner Hauptstelle im Landhaus (dem ersten Tagungsgebäude für die Landstände) am Pirnaischen Platz. Diese Stelle enthält neben der städtischen Galerie Ausstellungen zur Stadtentwicklung. Weitere Museen des Stadtmuseums sind das Carl Maria von Weber Museum, das Kraszewski-Museum, das Kügelgenhaus – Museum der Dresdner Romantik, das Schillerhäuschen und das Heimat- und Palitzschmuseum.
Die Technischen Sammlungen der Stadt Dresden liegen im Stadtteil Striesen und belegen den Ernemannbau, eine alte Fabrik für fotografische Apparaturen. Sie stellt technische Objekte der Industrialisierung aber auch Rechen- und Datenverarbeitungsmaschinen aus. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf sächsischen Entwicklungen, die die Industrialisierung in Sachsen beeinflussten.
Weitere Museen
- Erich Kästner Museum
- Fahrradmuseum
- Gedenkstätte Münchner Platz Dresden
- Kleinbauernmuseum Reitzendorf
- Kulturverein riesa efau
- Buchmuseum
- Lichtdruck-Werkstatt-Museum
Zeitgenössische Kunst in Dresden
Zeitgenössische Kunst ist in Dresden in folgenden nicht kommerziellen Instituten und Galerien zu sehen:
- Kunsthaus Dresden- Städtische Galerie für Gegenwartskunst
- Motorenhalle – Projektzentrum für zeitgenössische Kunst
- Doppel.De - Autonome Projektgalerie Studierender der Hochschule für Bildende Künste Dresden
- 7 Stock – useful information
- Oktogon - Ausstellungsräume der Hochschule für Bildende Künste Dresden
Bibliotheken
Hochschule für Bildende Künste Dresden
Die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB, s. u.) befindet sich im Campus der TU Dresden integriert im Süden der Stadt. Sie besitzt als Landesbibliothek das Pflichtexemplarrecht für in Sachsen daher vor allem in der Verlagsstadt Leipzig erschienene und erscheinende Bücher. Sie gehört mit etwa 7 Millionen Bestandseinheiten zu den größten Bibliotheken in Deutschland, und entstand 1996 durch den Zusammenschluss mit der Universitätsbibliothek. In der Bibliothek befindet sich die Deutsche Fotothek. Gegründet wurde die Landesbibliothek als Hofbibliothek 1556.
Die Stadt selbst betreibt mit den städtischen Bibliotheken eine der intensivst genutzten Bibliotheken in Deutschland. Jährlich entleiht sie mehr als 5 Millionen Bücher und andere Medien. Sie unterteilt sich in 18 Stadtteilbibliotheken, 28 Haltestellen der Fahrbibliothek und eine Hauptstelle.
Kinos
Dresden hat eine ausgesprochen vielfältige Kinolandschaft. Mit dem CinemaxX in Blasewitz, dem Metropolis am Waldschlösschen, dem UCI im Elbe-Park und dem UFA-Palast an der Prager Straße wurden in den letzten Jahren insgesamt vier Multiplex-Kinos in Dresden eröffnet. Besonders der UFA-Palast ist architektonisch interessant, der vom Architekturbüro Coop Himmelb(l)au entworfene auffällige „Glaskristall“ (s. u.) steht direkt neben dem derzeit nicht mehr als Kino genutzten und ebenso markanten „Rundkino“ aus DDR-Zeiten.
Trotz der Häufung von Multiplex-Kinos bestehen in Dresden weiterhin verschiedene Programmkinos und mit der Schauburg in der Neustadt auch ein großes „klassisches“ Kino. Trotz der Konkurrenz wurde bspw. die Schauburg wiederholt bei Umfragen eines Dresdner Stadtmagazins zum beliebtesten Kino gewählt. Unter den Programmkinos sind vor allem das Programmkino Ost, das Casablanca, das Kino im Dach, das Kino im Kasten und das Thalia zu nennen.
Bauwerke
Programmkino
Programmkino
Dresden ist berühmt als Stadt des Barock. Dabei hat sich im Bereich der Architektur der Dresdner Barock entwickelt. Die erhaltenen Bauwerke des Barock sind im Allgemeinen für sächsische Monarchen errichtet und teilweise auch dem Neobarock zuzuordnen. Für bürgerlichen Barock gibt es in Dresden wenige erhaltene Beispiele. Auf der anderen Seite werden viele Gebäude irrtümlich dem Barock zugeordnet. Weitere Bauwerke sind im Stil der Renaissance und der Klassik, vor allem aber im „Neobaustil“ des Historismus errichtet.
Kulturelles Erbe
Zum kulturellen Erbe gehört als Gesamteinheit das Weltkulturerbe Elbtal. Diese erst kürzlich von der UNESCO aufgenommene Weltkulturerbestätte wird jedoch durch den geplanten Bau der Waldschlößchenbrücke gefährdet. Im November 2005 äußerte sich der zuständige Direktor des Unesco-Welterbezentrums besorgt über die mögliche Beeinträchtigung der Landschaft.
Der eigentlichen barocken Zielsetzung einer Beherrschung der Natur und Einordnung in klare symmetrische Formen entgegengestellt, achtete man dabei auf Freiräume für die Elbe. Die Elbe durchläuft die Stadt deshalb immer noch in weiten Mäandern. Dieser Umgang mit den elbnahen Räumen setzte sich dabei über Jahrhunderten bis in die Gegenwart durch. Zu diesem Kulturraum zählen auch bürgerliche und industrielle Bauwerke.
Die beiden kulturellen Wahrzeichen der Stadt sind die Semperoper und der Zwinger. Die Semperoper wurde von 1977 bis 1985 nach Originalplänen des zweiten Opernbaus (1878 bis 1945) von Gottfried Semper wiedererrichtet. Sie ist ein Bauwerk des Historismus und trägt vor allem Elemente der Klassik.
Der Zwinger kann noch als im Original erhalten bezeichnet werden. Er wurde von 1711 bis 1722 im barocken Baustil als Ort für Feierlichkeiten verbunden mit Kunstausstellungen auf einer ehemaligen Bastion der Stadtfestung errichtet. Auf seiner Südseite blieben dabei Reste der Stadtmauer erhalten in der sich das sehr bekannte Kronentor befindet, das der königlichen Krone nachempfunden ist. Als eines der ersten Gebäude wurde er nach dem zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut und restauriert. Zusammen mit dem Italienischen Dörfchen und der Hofkirche (s. u.) bilden Zwinger und Semperoper die architektonische Einheit des Theaterplatzes.
Die Brühlsche Terrasse erstreckt sich in der Innenstadt entlang des Elbufers. Sie ist eine Zusammenstellung aus mehreren Bauwerken und befindet sich auf der alten Stadtbefestigung etwa 10 Meter über der Elbe. Die Kasematten, die ehemaligen unzugänglichen Wehranlagen der Stadt, unter der Terrasse sind in Form eines Museums begehbar. Gebäude die zur Brühlschen Terrasse gezählt werden, sind zum Beispiel das Albertinum, die Kunstakademie und die Secundogenitur, die ihren Namen daher erhielt, dass immer der zweitgeborene Sohn (lat. secundo) der sächsischen Könige dieses Gebäude als Ausgleich erhielt. Am östlichen Ende befindet sich die Jungfernbastei bzw. der Brühlsche Garten.
Das Dresdner Residenzschloss war Wohnsitz der sächsischen Kurfürsten und später Könige. Es ist im Verlauf seiner Geschichte häufig erweitert und verändert worden. Es weist daher sehr viele Baustile in verschiedenen Flügeln und Teilen des Gesamtbauwerks auf. Die ältesten Strukturen lassen sich auf Stiche
26. AprilDer 26. April ist der 116. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 117. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 249 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1220 - Der Staufer-König Friedrich II. erlässt die „Confoederatio cum principibus ecclesiasticis“ und übergibt den Bischöfen damit wesentliche Königsrechte.
- 1336 - Erste touristische Bergbesteigung. Der Dichter Petrarca erklimmt mit seinem Bruder den Mont Ventoux.
- 1506 - Feierliche Eröffnung der Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).
- 1925 - In Deutschland wird der Kandidat der Rechten, der frühere Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg, als Nachfolger des Sozialdemokraten Friedrich Ebert zum zweiten Reichspräsidenten der Weimarer Republik gewählt. Der 78-jährige Hindenburg erhält 14,7 Millionen Stimmen; auf Wilhelm Marx, den Kandidaten des Zentrums und der Sozialdemokratie, entfallen 13,7 Millionen.
- 1935 - In Berlin wird die erste Welt-Hunde-Ausstellung mit Vertretern von 124 Rassen aus 15 Ländern eröffnet.
- 1937 - Guernica wird im Spanischen Bürgerkrieg von deutschen (Legion Condor) und italienischen Flugzeugen bombardiert.
- 1945 - Mit dem letzten größeren deutschen Panzerangriff des 2. Weltkriegs wird Bautzen zurückerobert.
- 1964 - Gründung der Vereinigten Republik Tansania.
Tansania
- 1976 - In Ost-Berlin wird nach 32-monatiger Bauzeit der Palast der Republik eröffnet.
- 1991 - In Finnland wird der 37jährige Politikwissenschaftler Esko Aho Ministerpräsident, nachdem er eine Vierparteienkoalition gebildet hat.
- 1994 - Beginn der ersten freien Wahlen in Südafrika.
- 1996 - Deutschland. Nach Lösegeldzahlung kommt Jan Philipp Reemtsma wieder frei.
- 1997 - Bundespräsident Roman Herzog hält in Berlin seine vielbeachtete "Ruck-Rede"
- 2000 - Italien. Der ehemalige Finanzminister Giuliano Amato wird neuer Regierungschef.
- 2001 - Japan. Junichiro Koizumi wird neuer Ministerpräsident.
- 2002 - Bei einem Amoklauf an einem Erfurter Gymnasium werden 16 Menschen getötet (siehe Amoklauf von Erfurt).
Wirtschaft
- 1950 - Der (1886 von Samuel Fischer gegründete und nach der Nazi-Machtübernahme 1933 unterdrückte) Verlag S. Fischer wird in Frankfurt am Main neu gegründet.
- 1967 - Der deutsche Bundestag beschließt die Einführung der Mehrwertsteuer.
- 1992 - Mazedonien trennt sich vom serbisch-jugoslawischen Dinar
Wissenschaft und Technik
- 1755 - Nach Anregung des Universalgelehrten und Schriftstellers Michail Lomonossow und einen Erlass der Zarin Elisabeth I. wird in Moskau die erste russische Universität eröffnet.
- 1865 - Annibale de Gasparis entdeckt den Asteroid 83 (Beatrix) im Asteroidengürtel.
- 1828 - Die "Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin" wird gegründet.
- 1962 - Zum ersten Mal erreicht mit "Ranger 4" eine Raumsonde den Mond, allerdings ohne vor dem planmäßigen Zerschellen an der Oberfläche Bilder übermitteln zu können.
Kultur
- 1767 - Uraufführung der Oper L'amore artigiano (Handwerkerliebe) von Florian Leopold Gassmann am Burgtheater in Wien.
- 1840 - Wilhelm Schröders Fabel "De Has un de Swinegel" (Vom Wettlauf zwischen Hase und Igel) wird im "Hannoverschen Volksblatt" erstmals (in niederdeutscher Sprache) veröffentlicht und drei Jahre später von den Gebrüdern Grimm als Nummer 187 in ihre Märchensammlung übernommen.
- 1923 - Die Oper "Belfagor" von Ottorino Respighi wird an der Mailänder Scala uraufgeführt.
- 1925 - "Der Prozess", ein Roman von Franz Kafka, wird posthum von Max Brod herausgegeben.
Religion
- 1977 - Papst Paul VI. und der Erzbischof von Canterbury, Donald Coggan treffen sich in Rom, um Gespräche zur Aussöhnung der katholischen und anglikanischen Kirche zu führen.
- 1998 - Weihbischof Juan Gerardi Conedera, der Leiter des kirchlichen Menschenrechtsbüros, wird in Ciudad de Guatemala erschlagen, nachdem er zwei Tage zuvor einen Bericht über die während des Bürgerkriegs verübten Verbrechen der Militärdiktatur vorgelegt hat.
Katastrophen
- 1942 - Das weltweit bisher schwerste Bergwerksunglück mit 1.549 Toten ereignet sich in der Honkeiko Kohlenmine (Mandschurei, China).
- 1966 - Ein Erdbeben richtet starke Zerstörungen in der usbekischen Hauptstadt Taschkent an.
- 1986 - Im ukrainischen Tschornobyl kommt es zu einem Super-GAU im dortigen Kernkraftwerk, siehe Katastrophe von Tschernobyl.
- 1993 - Eine Boeing 737 der Indian Airlines rammt in Aurangabad während des Starts einen Lastwagen. Von 118 Menschen an Bord sterben 55.
- 1994 - Ein aus Taipeh kommender Airbus A300 der taiwanischen China Airlines stürzt beim Landeanflug auf Nagoya in Japan ab, wobei 264 Menschen sterben und 7 das Unglück überleben.
Sport
Nagoya
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1876 - Der Kjøbenhavns Boldklub (KB) wird gegründet. Es ist der älteste Fußballverein Nordeuropas, heute bekannt als FC København (FCK).
- 1966 - Das Internationale Olympische Komitee (IOC) vergibt die Austragung der Olympischen Sommerspiele 1972 nach München.
Geboren
München
- 121 - Marcus Aurelius, römischer Kaiser
- 1573 - Maria von Medici, Königin von Frankreich
- 1648 - Peter II. (Portugal), König von Portugal aus dem Hause Braganza
- 1711 - David Hume, schottischer Philosoph und Historiker
- 1721 - Prinz Wilhelm August, Herzog von Cumberland, Sohn König Georgs II., britischer Heerführer
- 1774 - Christian Leopold von Buch, deutscher Geologe
- 1783 - Ferdinand Heinrich Friedrich (Hessen-Homburg), General und letzter Landgraf von Hessen-Homburg
Ferdinand Heinrich Friedrich (Hessen-Homburg)
- 1785 - John James Audubon, amerikanischer Ornithologe und Zeichner
- 1787 - Ludwig Uhland, deutscher Dichter, Philologe, Jurist und Politiker
- 1794 - Bernhard Thiersch, deutscher Gymnasiallehrer, Dichter des Preußenliedes
- 1798 - Eugène Delacroix, französischer Maler
- 1812 - Alfred Krupp, deutscher Industrieller und Erfinder
- 1829 - Theodor Billroth, deutscher Chirurg
- 1838 - Carl Wilhelm Heine, deutscher Mediziner
- 1845 - Jorge Montt Álvarez, chilenischer Offizier und Politiker
- 1848 - Johan Thomas Lundbye, deutscher Maler
- 1863 - Arno Holz, deutscher Schriftsteller
- 1868 - Max Geißler, deutscher Redakteur und Schriftsteller
- 1875 - Syngman Rhee, koreanischer Staatspräsident von 1948-1960
- 1876 - Otto Linnemann, deutscher Maler
- 1877 - Alliott Verdon Roe, britischer Luftfahrtpionier
- 1879 - Owen Willans Richardson, britischer Physiker (Nobelpreis für Physik 1928)
- 1885 - Carl Einstein, deutscher Kunsthistoriker und Schriftsteller
- 1886 - | | |