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Auguste Piccard

Auguste Piccard

Auguste Piccard (
- 28. Januar 1884 in Basel; † 24. März 1962 in Lausanne) war ein Schweizer Wissenschaftler, Physiker und Erfinder. Am 27. Mai 1931 stellten Piccard and sein Assistent Paul Kipfer einen Ballon-Höhenrekord von 15.785 m auf, der später auf 23.000 m erhöht wurde. Später entwickelte er den Bathyscaph, ein Unterseeboot zur Erforschung der Tiefsee. Auguste Piccard ist vermutlich die Inspiration für die Figur Professeur Tournesol (Professor Bienlein) im Comic Tim und Struppi. Siehe auch: Sein Sohn Jacques Piccard und sein Enkel Bertrand Piccard

Weblinks


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28. Januar

Der 28. Januar (in Österreich: 28. Jänner) ist der 28. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit bleiben 337 Tage (338 Tage in Schaltjahren) bis zum Jahresende. Er wird oft auch als Carlstag/Karlstag bezeichnet nach dem Todestag Karl des Großen.

Ereignisse


- 1077 Der deutsche König Heinrich IV. wird auf der Burg Canossa in Oberitalien von Papst Gregor VII. vom Bann gelöst, nachdem er seine Bußfertigkeit gezeigt hatte. (Gang nach Canossa)
- 1871 - Frankreich kapituliert im Deutsch-Französischen Krieg.
- 1900 - Leipzig. Gründung des Deutschen Fußballbundes (DFB)
- 1915 - Bildung der United States Coast Guard, der Küstenwache der USA
- 1918 - Der Spartakusbund um Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg ruft zum Spartakusstreik auf.
- 1918 - Estland und Lettland erklären ihre Unabhängigkeit von Russland.
- 1920 - Albanien erhält seine volle Souverenität.
- 1932 - Japanische Truppen besetzen Shanghai.
- 1933 - Deutschland. Rücktritt von Reichskanzler Kurt von Schleicher.
- 1935 - Island legalisiert als erster Staat überhaupt die Abtreibung.
- 1936 - Die Niagarafälle frieren zu.
- 1949 - Die Schweiz wird Mitglied in der UNESCO.
- 1957 - Deutschland. Der Bundesnachrichtendienst (BND) wird offizielles Staatsorgan.
- 1972 - Regierungschefs des Bundes und der Länder beschließen den Radikalenerlass
- 1993 - Kasachstan nimmt eine neue Verfassung an
- 2002 - Kasachstan. Imangali Tasmagambetow wird neuer Regierungschef.
- 2003 - Mexikos Staatspräsident Vicente Fox Quesada zum Staatsbesuch in Deutschland

Wirtschaft


- 1998 - Der US-Konzern Ford kauft den schwedischen Automobilhersteller Volvo.

Kultur


- 1747 - Uraufführung der Oper Die verlassene Dido von Niccolò Jommelli am Teatro Apollo in Rom.
- 1788 - Uraufführung der komischen Oper Der Erntekranz von Justin Heinrich Knecht in Biberach.
- 1821 - Uraufführung der Oper Esop in Lydien von Conradin Kreutzer in Donaueschingen.
- 1830 - Uraufführung der Oper Fra Diavolo oder Das Gasthaus von Terracina von Daniel-François-Esprit Auber am Théâtre Feydeau in Paris.
- 1916 - Uraufführung der Operette Liebeszauber von Oscar Straus am Bürgertheater in Wien.
- 1927 - Uraufführung der Oper Angélique von Jacques Ibert in Paris.
- 1944 - Uraufführung der Feuerzangenbowle mit Heinz Rühmann.
- 1956 - Uraufführung des Theaterstücks Oper von der Kirmes von Emil František Burian in Prag.
- 1957 - Ausstrahlung der erste Sendung von "Panorama"
- 1967 - Jimi Hendrix tritt erstmalig mit seiner Jimi Hendrix Experience in London auf.
- 1972 - Uraufführung der Oper Treemonisha von Scott Joplin in Atlanta, Georgia.

Katastrophen


- 1907 - Deutschland, Schlagwetterexplosion in einer Grube bei St. Johann a. d. Saar, 148 Tote
- 1966 - Bremen, Deutschland. Absturz einer Convair. 46 Tote.
- 1986 - Bei der Explosion der Raumfähre Challenger kurz nach dem Start in Cap Canaveral sterben sieben Astronauten; es ist der bis dahin schwerste Unfall in der Raumfahrtgeschichte der USA.
- 2002 - Eine Boeing 727 Militärmaschine stürzte etwa 30 km vor ihrem Bestimmungsort nahe Tulcan, Kolumbien, ins Gebirge, wobei alle 92 Menschen an Bord sterben.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1900 - der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird in Leipzig gegründet

Geboren


- 1457 - Heinrich VII., König von England
- 1533 - Paul Luther, Mediziner und Sohn Martin Luthers
- 1540 - Ludolph van Ceulen, niederländischer Mathematiker
- 1572 - Johanna Franziska von Chantal, Heilige der Katholischen Kirche
- 1600 - Giuglio Rospigliosi, ab 1667 als Klemens IX. Papst bis 1669
- 1600 - Klemens IX. (Papst), Papst von 1667 bis 1669
- 1608 - Giovanni Alfonso Borelli, italienischer Physiker und Astronom
- 1611 - Johannes Hevelius, polnischer Astronom
- 1673 - Georg Gsell, Schweizer Barockmaler
- 1690 - Friedrich Bernhard Werner, europäischer Ansichtenzeichner und -stecher
- 1693 - Anna (Russland), Zarin von Russland von 1730 bis 1740
- 1701 - Charles Marie de La Condamine, französischer Mathematiker und Astronom
- 1706 - John Baskerville, englischer Schriftentwerfer, Schreibmeister, Drucker
- 1717 - Mustafa III., Sultan des Osmanischen Reiches (1757 bis 1774)
- 1722 - Johann Ernst Bach, deutscher Komponist
- 1726 - Christian Felix Weiße, deutscher Schriftsteller
- 1726 - Laurent Angliviel de La Beaumelle, französischer Schriftsteller
- 1751 - Georg Adolf Suckow, Naturwissenschaftler
- 1751 - Georg Heinrich Sieveking, Unternehmer, Aufklärer
- 1755 - Thomas Soemmering, deutscher Anatom
- 1768 - Friedrich VI. (Dänemark), König von Dänemark und Norwegen
- 1784 - George Hamilton-Gordon, 4. Earl of Aberdeen, britischer Staatsmann und Premierminister
- 1800 - Friedrich August Stüler, preußischer Baumeister
- 1807 - Robert John Le Mesurier MacClure, britischer Nordpolarforscher
- 1815 - Andrew J. Hamilton, 12. Gouverneur von Texas
- 1822 - Alexander Mackenzie, kanadischer Politiker und Premierminister
- 1827 - August Wilhelm von Babo, österreichischer Weinbauforscher bayerischer Herkunft
- 1832 - Franz Wüllner, deutscher Komponist und Dirigent
- 1833 - Charles George Gordon, britischer General
- 1838 - James Craig Watson, US-amerikanischer Astronom
- 1841 - Henry Morton Stanley, englischer Journalist und Afrikaforscher
- 1841 - Victor Ernst Nessler, deutscher Komponist
- 1847 - Franziska Ellmenreich, deutsche Schauspielerin
- 1853 - Carl Ulrich, deutscher Politiker, 1. Ministerpräsident des Volkstaates Hessen
- 1853 - José Martí, kubanischer Nationaldichter und Symbol für den Unabhängigkeitskampf
- 1858 - Eugène Dubois, niederländischer Arzt und Anthropologe
- 1858 - Gerhard Korte, Bergwerksbetreiber, Kaufmann und Vorsitzender des Deutschen Kalisyndikats
- 1858 - Tannatt William Edgeworth David, britischer Geologe, Landvermesser und Polarforscher
- 1872 - Otto Braun, deutscher Politiker in der Weimarer Republik
- 1873 - Sidonie-Gabrielle Colette, französische Schriftstellerin, Kabarettistin und Journalistin
- 1874 - Wsewolod Emiljewitsch Meyerhold, russischer Regisseur
- 1878 - Walter Kollo, deutscher Operettenkomponist
- 1879 - Julia Bell, englische Humangenetikerin
- 1880 - Herbert Freundlich, führender Grundlagenforscher in der Kolloidchemie
- 1881 - Siegfried Jacobsohn, deutscher Journalist und Theaterkritiker
- 1884 - Auguste Piccard, Schweizer Tiefseetaucher, Ballonfahrer und Physiker
- 1885 - Fritz Linnert, deutscher Politiker
- 1886 - Hidetsugu Yagi, Physiker
- 1887 - Arthur Rubinstein, US-amerikanisch-polnischer Pianist
- 1888 - Louis Joel Mordell, US-amerikanischer Mathematiker
- 1891 - Karel Boleslav Jirák, tschechischer Komponist
- 1892 - Carlo Emilio Bonferroni, italienischer Mathematiker
- 1892 - Ernst Lubitsch, deutscher Filmregisseur
- 1894 - Felix Fechenbach, deutscher Journalist und Dichter
- 1894 - Fidela Campiña Ontiveros, spanischer Opernsänger
- 1897 - Walentin Petrowitsch Katajew, sowjetischer Dramatiker und Romancier
- 1900 - Alice Neel, US-amerikanische Malerin
- 1900 - Hermann Kesten, deutscher Schriftsteller
- 1900 - Jan Hendrik Oort, niederländischer Astronom
- 1905 - Jörgen Andersen, Politiker
- 1912 - Jackson Pollock, US-amerikanischer Maler
- 1912 - Ursula Herking, deutsche Schauspielerin und Kabarettistin
- 1913 - Ernst Cramer, deutscher Publizist, Vorstand der Axel-Springer-Stiftung
- 1914 - Gudrun Loewe, deutsche Prähistorikerin
- 1918 - Suzanne Flon, französische Schauspielerin
- 1920 - Maria Becker, deutsche Schauspielerin
- 1922 - Robert W. Holley, US-amerikanischer Biochemiker, Nobelpreisträger
- 1925 - Raja Ramanna, indischer Atomwissenschafter
- 1927 - Hans Stefan Seifritz, deutscher Politiker und MdB
- 1927 - Jimmy Bryan, US-amerikanischer Rennfahrer
- 1928 - Edward Schewardnadse, russischer Außenminister und georgischer Präsident
- 1929 - Acker Bilk, britischer Musiker
- 1929 - Claes Oldenburg, Künstler (Pop Art)
- 1929 - Claes Thure Oldenburg, US-amerikanischer Künstler
- 1930 - Kurt Biedenkopf, deutscher Politiker und Ministerpräsident
- 1931 - Lucía Bosé, italienische Schauspielerin
- 1933 - Susan Sontag, US-amerikanische Schriftstellerin und Regisseurin,
- 1935 - David Lodge, englischer Schriftsteller
- 1935 - Gerulf Stix, österreichischer Politiker und Wirtschaftsberater
- 1935 - Hermann Peter Piwitt, deutscher Schriftsteller
- 1936 - Alan Alda, US-amerikanischer Schauspieler
- 1936 - Ismail Kadare, albanischer Schriftsteller
- 1937 - Helmut F. Spinner, deutscher Philosoph, Wissenschaftstheoretiker und Soziologe
- 1938 - William Voltz, deutscher Schriftsteller
- 1940 - Guido Bachmann, Schweizer Schriftsteller und Schauspieler
- 1940 - Miguel Barnet, kubanischer Schriftsteller
- 1941 - Jochen Busse, deutscher Schauspieler und Kabarettist
- 1942 - Hans-Jürgen Bäumler, deutscher Eiskunstläufer
- 1943 - Dick Taylor (Musiker), britischer Musiker und Mitglied der Urformation der Rolling Stones
- 1943 - Manfred Jendryschik, deutscher Erzähler, Lyriker, Essayist und Herausgeber
- 1944 - Achim Reichel, deutscher Musiker, Komponist und Produzent
- 1944 - Arnold Mühren, niederländischer Musiker (Cats)
- 1944 - Brian Keenan, britischer Musiker (Chambers Brothers)
- 1944 - Martin Leslie Fried, US-amerikanischer Musiker (Cyrkle)
- 1944 - Massimiliano Fuksas, italienischer Architekt und Designer
- 1944 - Susan Howard, US-amerikanische Schauspielerin
- 1945 - Marthe Keller, Schweizer Schauspielerin
- 1945 - Robert Wyatt, englischer Musiker
- 1946 - Peter Olesen, dänischer Journalist und Autor
- 1946 - Rick Allen, US-amerikanischer Musiker (Box Tops)
- 1946 - Thomas Mann, deutscher Politiker und EU-Abgeordneter
- 1948 - Corky Laing, britischer Musiker
- 1948 - Heinz Flohe, deutscher Fußballspieler
- 1948 - Michail Barischnikow, US-amerikanischer Ballett-Tänzer, Choreograph und Schauspieler
- 1950 - Ibn Isa Hamad Al-Khalifa, König von Bahrain
- 1955 - Karl Schlögl, österreichischer Politiker
- 1955 - Nicolas Sarkozy, französischer Politiker und Minister
- 1956 - Peter Schilling, deutscher Musiker »Major Tom«
- 1959 - Frank Darabont, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1960 - Robert von Dassanowsky, österreichisch-amerikanischer Kulturkritiker, Schriftsteller und Filmproduzent
- 1961 - Arnaldur Indriðason, isländischer Autor von Kriminalromanen
- 1965 - Nadia Bonfini, italienische Skirennläuferin
- 1966 - Andrea Berg, deutsche Sängerin
- 1966 - Stephan Grüger, deutscher Politiker
- 1969 - Kathryn Morris, US-amerikanische Schauspielerin
- 1971 - Miriam Smolka, deutsche Schauspielerin
- 1975 - Tim Montgomery, US-amerikanischer Leichtathlet
- 1977 - Takuma Sato, Formel-1-Rennfahrer
- 1978 - Gianluigi Buffon, italienischer Fußballspieler
- 1979 - Ali Boulala, professioneller Skateboarder
- 1980 - Nick Carter, US-amerikanischer Sänger
- 1981 - Elijah Wood, US-amerikanischer Schauspieler
- 1983 - Shirli Volk, Schauspielerin
- 1985 - Basharmal Sultani, afghanischer Boxer
- 1985 - Lisbeth Lenton, australische Schwimmerin

Gestorben


- 814 - Karl der Große, fränkischer König, seit Weihnachten 800 erster fränkischer Kaiser des heiligen römischen Reiches
- 1061 - Spytihnev II., Fürst von Böhmen
- 1119 - Gelasius II., Papst von 1118 bis 1119
- 1188 - Ferdinand II. (León), war König von León und trug später den Titel König von Spanien
- 1256 - Wilhelm von Holland, römisch-deutscher König
- 1450 - Manfred von Riva, Priester und Einsiedler
- 1547 - Heinrich VIII. (England), war von 1509 an bis zu seinem Tod 1547 König von England, ab 1541 auch König von Irland
- 1596 - Sir Francis Drake, englischer Freibeuter und Admiral
- 1612 - Thomas Bodley, englischer Staatsmann und Gelehrter
- 1621 - Camillo Borghese, Papst von 1605 bis 1621
- 1621 - Paul V. (Papst), war Papst von 1605 bis 1621
- 1627 - Gerhard Rantzau, dänischer Statthalter im königlichen Anteil Schleswig-Holsteins
- 1640 - Heinrich Matthias von Thurn, war einer der Hauptführer des böhmischen Aufstandes gegen
- 1671 - Vollrad Ludolf von Krosigk, Soldat und Kommunalpolitiker
- 1687 - Johannes Hevelius, Astronom, gilt als Begründer der Mondkartographie
- 1754 - Ludvig Holberg, dänisch-norwegischer Dichter
- 1817 - Michel-François Calmelet, französischer Ingenieur
- 1819 - Johann Karl Wezel, Dichter, Schriftsteller und Pädagoge
- 1829 - Albrecht Ludwig Berblinger, deutscher Flugpionier
- 1833 - Ferdinand Hérold, französischer Komponist
- 1859 - Eugen von Maucler, deutscher Politiker
- 1868 - Adalbert Stifter, österreichischer Heimatdichter, Maler und Pädagoge
- 1876 - Ferenc Deák, ungarischer Politiker
- 1876 - Pjotr Romanowitsch Bagration, russischer General und Gouverneur von Twer
- 1880 - James De Mille, kanadischer Professor für klassische Literatur und Schriftsteller
- 1891 - Nikolaus Otto, deutscher Maschinenbauer und Erfinder des Ottomotors
- 1895 - François-Certain Canrobert, französischer General und Marschall von Frankreich
- 1903 - Robert Planquette, französischer Komponist
- 1904 - Karl Emil Franzos, österreichischer Publizist und Schriftsteller
- 1908 - Josef Freinademetz, Katholischer Ordensmann, Chinamissionar, Heiliger
- 1924 - Teófilo Braga, portugiesischer Literat und Staatsmann
- 1935 - Michail Michailowitsch Ippolitow-Iwanow, russischer Komponist und Dirigent
- 1938 - Bernd Rosemeyer, deutscher Autorennfahrer
- 1939 - William Butler Yeats, irischer Dichter
- 1949 - Jean-Pierre Wimille, französischer Rennfahrer
- 1953 - Theophil Wurm, deutscher Theologe
- 1956 - Marie Juchacz, deutsche Sozialreformerin und Frauenrechtlerin
- 1960 - Zora Neale Hurston, US-amerikanische Anthropologin und Schriftstellerin
- 1962 - Genoveva Schauer, deutsche Politikerin
- 1963 - Gustave Garrigou, französischer Radrennfahrer
- 1968 - Sarah McLachlan, kanadische Sängerin
- 1975 - Antonín Novotný, tschechoslowakischer Politiker, Staatspräsident
- 1977 - Benito Quinquela Martín, argentinischer Maler
- 1978 - Arnold Hauser, ungarisch-deutscher Kunsthistoriker und Kunstsoziologe
- 1982 - Stefan Wyszynsky, polnischer Kardinal und Theologe
- 1983 - Billy Fury, britischer Musiker
- 1984 - Al Dexter, US-amerikanischer Country-Musiker und Songwriter
- 1986 - Christa McAuliffe, US-amerikanische Lehrerin und Astronautin in der Challenger
- 1986 - Judith A. Resnik, US-amerikanische Astronautin im Space Shuttle Challenger
- 1988 - Klaus Fuchs, deutsch-britischer Kernphysiker, sowjetischer 'Atomspion'
- 1996 - Jerry Siegel, Cartoonist (Superman)
- 1996 - Joseph Brodsky, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1998 - Ernst Klett, deutscher Verleger
- 2001 - Max Weiler, österreichischer Maler
- 2002 - Astrid Lindgren, schwedische Kinderbuchautorin
- 2005 - Christian Bieniek, deutscher Schriftsteller und Kinderbuchautor
- 2005 - Daniel Branca, argentinischer Maler und Comic-Zeichner
- 2005 - Jacques Villeret, französischer Schauspieler
- 2005 - Jim Capaldi, britischer Maler

Feier- und Gedenktage


- Kirchliche Gedenktage
  - Hl. Jakob der Asket, Einsiedler (katholisch, orthodox)
  - Hl. Josef Freinademetz, Missionar in China (katholisch)
  - Hl. Karl der Große, fränkischer König (katholisch, evangelisch)
  - Hl. Thomas von Aquin, Kirchenlehrer (katholisch, anglikanisch)
- Welt-Lepra-Tag

Siehe auch


- 27. Januar - 29. Januar
- 28. Dezember - 28. Februar
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0128 ja:1月28日 ko:1월 28일 simple:January 28 th:28 มกราคม

1884

Ereignisse


- 9. Juni: Grundsteinlegung des Reichstagsgebäudes in Berlin durch Wilhelm, den späteren Wilhelm II.
- 7. August: Die Kriegsschiffe Leipzig und Elisabeth nehmen in der Bucht von Angra Pequena die Kolonie Südwestafrika für das Deutsche Reich in Besitz
- 16. September: Eröffnung der Lößnitzgrundbahn als 3. sächsische Schmalspurbahn
- 13. Oktober: Die Internationale Meridian Konferenz in Washinghton, DC faellt einen Beschluss über die Zeitzonen. Der Meridian von Greenwich wird internationaler Nullmeridian
- 15. November: Es beginnt die Berliner Kongokonferenz, an deren Ende die Aufteilung Afrikas in Kolonialgebiete steht
- Weltausstellung in New Orleans, Louisiana
- Aufstand der Métis gegen die kanadische Regierung
- Ludwig Boltzmann begründet das von Josef Stefan gefundene Gesetz über die Gesamtstrahlungsleistung (Stefan-Boltzmann-Gesetz, siehe 1879)
- In Neumarkt in der Oberpfalz wird die erste Fahrradfabrik Europas gegründet: Die „Express-Werke“

Kultur


- 25. Januar: Uraufführung der Operette Gasparone von Karl Millöcker am Theater an der Wien in Wien
- 31. Januar: Uraufführung der Oper Pedro de Zalaméa von Benjamin Godard am Théâtre Royal in Antwerpen
- 15. Februar: Uraufführung der Oper Maseppa von Pjotr Iljitsch Tschaikowski am Bolschoi-Theater in Moskau
- 31. Mai: Uraufführung der Oper Le Villi von Giacomo Puccini am Teatro Dal Verme in Mailand
- 31. Oktober: Uraufführung der Operette Der Feldprediger von Karl Millöcker am Theater an der Wien in Wien
- Mark Twain schreibt The Adventures of Huckleberry Finn
- Edwin Abbott Abbott schreibt Flatland

Geboren


- 2. Januar: Auguste Piccard, Schweizer Wissenschaftler, Physiker und Erfinder († 1962)
- 4. Januar: Max Brose, Kaufmann und Industrieller († 1968)
- 8. Januar: Viktor Geramb, österreichischer Volkskundler († 1958)
- 15. Januar: Erwin Jacobi, deutscher Staats- und Kirchenrechtler († 1965)
- 16. Januar: Alfred Grünwald, österreichischer Operettenlibrettist († 1951)
- 16. Januar: Frederick Dewhurst Yates, englischer Schachspieler († 1932)
- 20. Januar: Jewgeni Iwanowitsch Samjatin, russischer Revolutionär und Schriftsteller († 1937)
- 26. Januar: Edward Sapir, US-amerikanischer Ethnologe und Linguist († 1939)
- 31. Januar: Theodor Heuss, 1. Bundespräsident der BRD († 1963)
- 12. Februar: Max Beckmann, deutscher Maler und Graphiker († 1950)
- 23. Februar: Casimir Funk, polnischer Biochemiker († 1967)
- 24. Februar: William Theodore Heard, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1973)
- 26. Februar: Francesco Borgongini Duca, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1954)
- 10. März: Franz Kuhn, deutscher Jurist, Sinologe und literarischer Übersetzer († 1961)
- 13. März: Hugh Walpole, britischer Schriftsteller († 1941)
- 15. März: Walter Thomas Layton, britischer Zeitungsverleger und Nationalökonom († 1966)
- 23. März: Else von Hollander-Lossow, deutsche Übersetzerin und Erzählerin
- 24. März: Eugène Gabriel Gervais Laurent Tisserant, Kardinaldekan der katholischen Kirche († 1972)
- 24. März: Petrus Josephus Wilhelmus Debye, niederländischer Physiker und Chemiker († 1966)
- 25. März: Georges Imbert, Chemiker und Erfinder († 1950)
- 26. März: Wilhelm Backhaus, deutscher Pianist († 1969)
- 28. März: Fritz Heckert, Abgeordneter im deutschen Reichstag (Weimarer Republik), KPD-Mitglied († 1936)
- 2. April: Dolf Kessler, niederländischer Fußballspieler
- 4. April: Isoroku Yamamoto, japanischer Großadmiral († 1943)
- 5. April: Hans Ewers, deutscher Politiker der DP († 1968)
- 6. April: Walter Huston, kanadischer Schauspieler († 1950)
- 7. April: Bronislaw Malinowski, britischer Sozialanthropologe († 1942)
- 12. April: Otto Fritz Meyerhof, Deutsch-amerikanischer Biochemiker, Nobelpreisträger († 1951)
- 18. April: Ludwig Meidner, deutscher Maler, Dichter und Grafiker († 1966)
- 21. April: Kees van Nieuwenhuizen, niederländischer Fußballspieler († 1981)
- 24. April: Otto Froitzheim, deutscher Tennisspieler († 1962)
- 27. April: Arthur Wieferich, deutscher Mathematiker († 1954)
- 1. Mai: Felipe Boero, argentinischer Komponist († 1958)
- 8. Mai: Harry S. Truman, der 33. Präsident der USA († 1972)
- 10. Mai: Roberto Firpo, Argentinischer Tango-Musiker († 1969)
- 11. Mai: Charlot Strasser, ; Schweizerischer Psychiater und Schriftsteller († 1950)
- 12. Mai: Josef Brönner, deutscher Politiker († 1958)
- 14. Mai: Claudius Dornier, deutscher Flugzeugkonstrukteur († 1969)
- 18. Mai: Martin Elsaesser, deutscher Architekturprofessor († 1957)
- 23. Mai: Josef Nadler, deutscher Germanist und Literaturhistoriker († 1963)
- 27. Mai: Max Brod, tschechischer Schriftsteller († 1968)
- 28. Mai: Edvard Beneš, tschechoslowakischer Politiker († 1948)
- 4. Juni: Fjodor Iwanowitsch Tolbuchin, Sowjetischer Feldherr und Marschall († 1949)
- 5. Juni: Ralph Benatzky, österreichischer Komponist († 1957)
- 10. Juni: Walther Schreiber, deutscher Politiker († 1958)
- 13. Juni: Anton Drexler, Mitbegründer der Deutschen Arbeiterpartei (DAP) († 1942)
- 13. Juni: Burrill Crohn, Arzt und der Erstbeschreiber des Morbus Crohn († 1905)
- 15. Juni: Harry Langdon, Schauspieler († 1944)
- 17. Juni: Karl Wilhelm, Herzog von Södermanland († 1965)
- 18. Juni: Édouard Daladier, französischer Politiker (Parti Radical Socialiste) († 1970)
- 19. Juni: Agnes von Zahn-Harnack, deutsche Lehrerin, Schriftstellerin und Frauenrechtlerin († 1950)
- 20. Juni: Johannes Heinrich Schultz, deutscher Neurologe († 1970)
- 23. Juni: Werner Krauß, deutscher Schauspieler († 1959)
- 25. Juni: Wilhelm Diess, bayerischer Erzähler, Jurist und Theaterdirektor († 1957)
- 26. Juni: Peter Petersen, Reformpädagoge († 1952)
- 30. Juni: Franz Halder, General der deutschen Wehrmacht im 2. Weltkrieg († 1972)
- 2. Juli: Alfons Maria Jakob, deutscher Neurologe († 1931)
- 4. Juli: Fritz ter Meer, deutscher Chemiker († 1967)
- 6. Juli: Willem Marinus Dudok, Niederlande Architekt aus den Niederlanden († 1974)
- 7. Juli: Lion Feuchtwanger, deutscher Schriftsteller († 1958)
- 12. Juli: Amedeo Modigliani, italienischer Maler und Bildhauer († 1920)
- 15. Juli: Enrique Soro Barriga, chilenischer Komponist († 1954)
- 17. Juli: Boris Wladimirowitsch Assafjew, russischer Komponist († 1949)
- 18. Juli: Alberto di Joric, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1979)
- 18. Juli: Herman Jurgens, niederländischer Fußballspieler († 1964)
- 19. Juli: Carl Eduard (Sachsen-Coburg-Gotha), Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha († 1954)
- 23. Juli: Emil Jannings, deutscher Schauspieler († 1950)
- 24. Juli: Jakob Sprenger (NS-Politiker), nationalsozialistischer Politiker († 1945)
- 28. Juli: Zenzl Mühsam, Frau des Dichters Erich Mühsam († 1962)
- 29. Juli: Fritz Neumayer, deutscher Politiker (FDP und FVP) († 1973)
- 30. Juli: Ernö Szép, ungarischer Dichter, schriftsteller und Jounalist († 1953)
- 31. Juli: Carl Friedrich Goerdeler, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer († 1945)
- 3. August: Constant Feith, niederländischer Fußballspieler († 1958)
- 3. August: Josias Braun-Blanquet, Schweizer Botaniker († 1980)
- 4. August: Dora Herxheimer, bildende Künstlerin († 1905)
- 4. August: Henri Cornet, französischer Radrennfahrer († 1941)
- 5. August: Ludwik Hirszfeld, Mediziner und Immunologe
- 10. August: Robert Pohl, deutscher Physiker († 1976)
- 13. August: Guus Lutjens, niederländischer Fußballspieler († 1974)
- 16. August: Hugo Gernsback, Verleger und Schriftsteller († 1967)
- 20. August: Rudolf Karl Bultmann, Philosoph, Evangelischer Theologe, Neutestamentler († 1976)
- 22. August: Raymonde de Laroche, erste Frau der Welt, die einen Pilotenschein machte († 1919)
- 24. August: Earl Derr Biggers, US-amerikanischer Krimi-Schriftsteller († 1933)
- 27. August: Vincent Auriol, Politiker und Präsident der französischen Republik († 1966)
- 28. August: Christian Stock, deutscher Politiker und erster Ministerpräsident von Hessen († 1967)
- 29. August: Ehm Welk, deutscher Schriftsteller († 1966)
- 30. August: Theodor Svedberg, schwedischer Chemiker († 1971)
- 9. September: Arthur Lieutenant, deutscher Politiker. († 1968)
- 24. September: Gustave Garrigou, französischer Radrennfahrer († 1963)
- 29. September: Wilhelm Bendow, deutscher Schauspieler und Komiker († 1950)
- 7. Oktober: Fritz Noether, deutscher Mathematiker († 1941)
- 8. Oktober: Walter von Reichenau, Generalfeldmarschall im Dritten Reich († 1942)
- 11. Oktober: Friedrich Bergius, deutscher Chemiker, Nobelpreisträger († 1949)
- 11. Oktober: Sig Ruman, Schauspieler († 1967)
- 15. Oktober: Wilhelm Schapp, deutscher Philosoph und Jurist († 1965)
- 16. Oktober: Rembrandt Bugatti, italienischer Bildhauer († 1916)
- 21. Oktober: Claire Waldoff, bekannte deutsche Chanson-Sängerin. († 1957)
- 30. Oktober: Rudolf Forster, österreichischer Schauspieler († 1968)
- 8. November: Christian Mergenthaler, Ministerpräsident von Württemberg († 1980)
- 8. November: Hermann Rorschach, Schweizer Psychiater († 1922)
- 24. November: Michel de Klerk, Niederlande Architekt aus den Niederlanden († 1923)
- 27. November: Paul Alexandre Arnoux, französischer Schriftsteller († 1973)
- 28. November: Anton Lens, niederländischer Fußballspieler († 1955)
- 30. November: John Maurice Clark, US-amerikanischer Ökonom († 1963)
- 1. Dezember: Karl Schmidt-Rottluff, deutscher Maler des Expressionismus († 1976)
- 2. Dezember: Johannes Popitz, Preußischer Finanzminister und Widerstandskämpfer († 1945)
- 3. Dezember: Rajendra Prasad, indischer Politiker und 1. Staatspräsident († 1963)
- 3. Dezember: Walter Stampfli, Schweizer Politiker († 1965)
- 6. Dezember: Izhak Ben Zwi, jüdischer Politiker und Staatspräsident († 1963)
- 11. Dezember: Otto Kneipp, deutscher Politiker der FDP († 1965)
- 12. Dezember: John Heijning, niederländischer Fußballspieler († 1947)
- 14. Dezember: Albert Steffen, Anthroposoph und Literat († 1963)
- 14. Dezember: Erich Ponto, deutscher Schauspieler († 1957)
- 17. Dezember: Heinrich Scholz, Evangelischer Theologe und Philosoph († 1956)
- 18. Dezember: Hans Meyer (Philosoph), deutscher Philosoph († 1966)
- 19. Dezember: Antonín Zápotocký, tschechoslowakischer Politiker († 1957)
- 30. Dezember: Hideki Tojo, 40. japanischer Premierminister und General († 1948)

Gestorben


- 2. Januar: Johann Gerhard Oncken, Begründer der deutschen Baptistengemeinden (
- 1800)
- 5. Januar: Eduard Lasker, Politiker und Jurist (
- 1829)
- 6. Januar: Gregor Mendel, Abt und Naturforscher (
- 1822)
- 6. Januar: Johann Gregor Mendel, Mönch, Genetiker (
- 1822)
- 9. Januar: Daniel Harrwitz, deutscher Schachmeister (
- 1823)
- 10. Januar: Graf Alexei Sergejewitsch Uwarow, russischer Archäologe (
- 1825)
- 22. Januar: Karl Georg Ludwig Guido, Graf von Usedom, war ein preußischer Diplomat (
- 1805)
- 25. Januar: Johann Gottfried Piefke, Militärmusiker und Komponist (
- 1817)
- 2. Februar: Julius Köbner, Mitbegründer der deutschen Baptistengemeinden (
- 1806)
- 3. Februar: Josefine Gallmeyer, österreichische Schauspielerin (
- 1838)
- 12. Februar: Aaron Bernstein, deutscher Schriftsteller (
- 1812)
- 24. Februar: Georg Büchmann, deutscher Philologe (
- 1822)
- 26. Februar: Johann Daniel Eschenburg, Senator der Freien und Hansestadt Lübeck (
- 1809)
- 10. März: Wladimir Fjodorowitsch Adlerberg, russischer General und Minister (
- 1791)
- 14. März: Robert Oettel, Kaufmann, Stadtverordneter, Begründer der dt. Rassegeflügelzucht (
- 1798)
- 16. März: Paul Pogge, Afrikareisender (
- 1838)
- 19. März: Elias Lönnrot, finnischer Mediziner (
- 1802)
- 31. März: Konrad Deubler, österreichischer Landwirt, Bauernphilosoph (
- 1814)
- 6. April: Emanuel Geibel, deutscher Lyriker (
- 1815)
- 22. April: Marie Taglioni, italienische Tänzerin (
- 1804)
- 12. Mai: Bedrich Smetana, Musiker (
- 1824)
- 12. Mai: Friedrich Smetana, böhmischer Komponist (
- 1824)
- 15. Mai: Georg Friedrich Kolb, deutscher Politiker (
- 1808)
- 18. Mai: Heinrich Göppert, deutscher Botaniker, Paläontologe und Professor (
- 1800)
- 26. Mai: Joaquim António de Aguiar, portugiesischer Politiker (
- 1792)
- 26. Mai: Wilhelm Achtermann, deutscher Bildhauer (
- 1799)
- 31. Mai: Bethel Henry Strousberg, deutscher Unternehmer der Gründerzeit (
- 1823)
- 13. Juni: Anton Zwengauer, deutscher Maler (
- 1810)
- 19. Juni: Johann Gustav Droysen, deutscher Historiker (
- 1808)
- 25. Juni: Hans Rott, österreichischer Komponist und Organist (
- 1858)
- 1. Juli: Allan Pinkerton, Gründer einer Privatdetektei (
- 1819)
- 8. Juli: Prof. Georg Eberlein, deutscher Baumeister und Maler (
- 1819)
- 10. Juli: Karl Richard Lepsius, deutscher Ägyptologe und Afrikaforscher (
- 1810)
- 10. Juli: Paul Morphy, amerikanischer Schachspieler (
- 1837)
- 10. Juli: Paul Morphy, US-amerikanischer Schachspieler (
- 1837)
- 18. Juli: Ferdinand von Hochstetter, Geologe, Naturforscher und Entdecker (
- 1829)
- 30. Juli: Mark Pattison, englischer Autor (
- 1813)
- 1. August: Heinrich Laube, deutscher Schriftsteller und Dramatiker (
- 1806)
- 3. August: Paul Abadie d. J., französischer Baumeister (
- 1812)
- 13. August: Arthur Wellesley, 2. Duke of Wellington, britischer General (
- 1807)
- 14. August: Moritz Thausing, Kunstschriftsteller. (
- 1838)
- 30. September: Louis Lacombe, französischer Komponist (
- 1818)
- 3. Oktober: Hans Makart, österreichischer Maler und Dekorationskünstler (
- 1840)
- 25. Oktober: Carlo Alberto Castigliano, italienischer Baumeister, Ingenieur und Wissenschaftler (
- 1847)
- 29. Oktober: Albert Dulk, deutscher Freidenker, Dramatiker, Revolutionär (
- 1819)
- 31. Oktober: Marie Bashkirtseff, russische Malerin, Schriftstellerin und Philosophin (
- 1858)
- 11. November: Alfred Brehm, deutscher Zoologe (
- 1829)
- 25. November: Adolph Wilhelm Hermann Kolbe, deutscher Chemiker (
- 1818)
- 25. November: Mathilde F. Anneke, Herausgeberin einer deutschen Frauenzeitungen (
- 1817)
- 25. November: Mathilde Franziska Anneke, Schriftstellerin und Journalistin (
- 1817)
- 10. Dezember: Jules Bastien-Lepage, französischer Maler (
- 1848)

Staatsoberhäupter

Amerika


- Mexiko: Porfirio Diaz, Präsident (1884–1911)

Asien


- Afghanistan (Barakzai-Dynastie): Emir Abdur Rahman Khan
- Japan: Mutsuhito, Kaiser (18671912)

Europa


- Portugal: Ludwig I., König von Portugal, (18611889)
- Schweiz: Emil Welti, Bundespräsident der Schweiz, (1884) ko:1884년 simple:1884 th:พ.ศ. 2427

Basel

Basel (franz. Bâle, ital. Basilea) ist eine Stadt in der Schweiz am Dreiländereck Schweiz-Deutschland-Frankreich. Sie bildet zusammen mit den Gemeinden Riehen und Bettingen den Halbkanton Basel-Stadt. Basel wird unterteilt in Kleinbasel auf der rechten und Grossbasel mit dem Münsterhügel auf der linken Rheinseite. In die Stadt eingegliedert ist das frühere Fischerdorf Kleinhüningen. Das eigentliche Zentrum Basels ist die Altstadt in Grossbasel rund um den Marktplatz und das Rathaus aus dem 14. Jahrhundert. Mit ihren engen Strassen und Gassen lädt die Altstadt auf beiden Seiten der Mittleren Rheinbrücke zum Flanieren ein. In die vom Autoverkehr befreite Innenstadt gelangen die Besucher mit dem Tram. Basel ist nach Zürich und Genf die drittgrösste Stadt der Schweiz und Zentrum der Chemie- und Pharmaindustrie. Sie bildet einen Eisenbahnknotenpunkt mit einem der grössten Rangierbahnhöfe Europas im benachbarten Muttenz. Mit den Frachthäfen der Region Basel, den einzigen der Schweiz, besteht über den Rhein eine Verbindung zur Nordsee. Der Flughafen Basel Mulhouse Freiburg wird gemeinsam mit den französischen Nachbarn betrieben. Er liegt auf französischem Territorium, ist jedoch durch eine exterritoriale Strasse von der Schweiz aus erreichbar. Innerhalb des Flughafen-Areals verläuft daher eine Zollgrenze. Basel wird manchmal als deutschsprachiger Teil der Romandie bezeichnet. Wie diese ist Basel eher liberal und europafreundlich, währenddessen der Rest der Deutschschweiz eher konservativ und europakritisch eingestellt ist. Entsprechend auch das Motto von Basel Tourismus: "Basel tickt anders".

Wappen

Basel Tourismus Das Wappen der Stadt Basel sowie des Halbkantons Basel-Stadt ist ein nach links (heraldisch rechts) gerichteter schwarzer Krummstab auf weissem Feld, Baselstab genannt. Drei Querbalken unterbrechen diesen Stab, der nach unten breiter wird und in drei Zacken ausläuft. Das Sinnbild des Baselstabs ist der gekrümmte Hirtenstab der Bischöfe. Wappenschildhalter sind Löwen, wilde Männer, Engel und seit dem 15. Jahrhundert auch Basilisken - das sind Drachen mit einem Hahnenkopf und einem Schlangenschwanz.

Geographie

Lage

Die im äussersten Nordwesten gelegene und gleichzeitig drittgrösste Stadt der Schweiz liegt zu beiden Seiten des Rheins. Dieser macht zwischen den Vorhöhen des Schwarzwaldes und des Schweizer Jura eine 90°-Biegung, die man Rheinknie nennt. An dieser Stelle endet der Rheinabschnitt Hochrhein und es beginnt der Oberrhein. Am höher gelegenen südlichen Rheinufer fliesst die Birs in den Rhein und bildet die Grenze zum Kanton Basel-Landschaft. Auf dem flacheren nördlichen Ufer dehnen sich grosse Industriegebiete aus. Dank dieser Lage wurde Basel schon früh zum Knotenpunkt wichtiger Verkehrswege und damit ein bedeutender Handelsplatz. Die Stadt zählt deshalb zu den am dichtesten besiedelten Gebieten Europas und verfügt dennoch über 320 ha Grünfläche und 71 ha Wald. Die Stadt Basel und die zwei Landgemeinden Riehen und Bettingen weisen einschliesslich ihrer Wasserflächen 3694 ha auf und sind damit der flächenmässig kleinste Schweizer Kanton. Dennoch sind innerhalb dieses verhältnismässig kleinen Landstücks beträchtliche Höhenunterschiede vorhanden. Den tiefsten Punkt im Kanton Basel-Stadt misst man am Rheinhafen in Kleinhüningen mit 245 m, der Münsterplatz im Zentrum liegt 270 m über dem Meeresspiegel und die höchste Erhebung liegt oberhalb Bettingen bei St. Chrischona mit 522 m. Dort befindet sich auch der Fernsehturm St. Chrischona, das höchste Gebäude der Schweiz.
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Blick vom Basler Münster auf Kleinbasel und das Rheinknie. In der Mitte erkennt man den Messeturm.

Klima

Die Stadt Basel hat durch die von der Burgundischen Pforte einströmende mediterrane Luft ein äusserst mildes und sonniges Klima. Im Jahresdurchschnitt liegt die Temperatur bei 9,4° C. Pro Jahr misst man 785 Liter pro Quadratmeter Niederschlag. Im Winter liegt Basel meist nur unter einen dünnen Schneedecke. Durchschnittlich liegt in Basel an 30 Tagen im Jahr Schnee. Die Winde sind relativ schwach und wehen bei gutem Wetter von Osten, bei schlechtem von Westen.

Quartiere

Die Stadt Basel kennt keine Bezirke oder Stadtteile, sondern gliedert sich nach Wohnvierteln, den sogenannten Quartieren. Es gibt insgesamt 19 dieser Quartiere, die sich links und rechts des Rheins verteilen.
- Die linksrheinischen Quartiere: Altstadt (Grossbasel), Vorstädte, Am Ring, Breite, St. Alban, Gundeldingen, Bruderholz, Bachletten, Gotthelf, Iselin, St. Johann.
- Die rechtsrheinischen Quartiere: Altstadt (Kleinbasel), Clara, Wettstein, Hirzbrunnen, Rosental, Matthäus, Klybeck und seit 1893 Kleinhüningen. Die zwei Landgemeinden Riehen und Bettingen gehören nicht dem Stadtgebiet Basels an. Bettingen

Bevölkerung


- Einwohner:
  - Stadtgemeinde Basel: 166'000 Einwohner (2004)
  - Trinationale Agglomeration Basel (TAB, mit Frankreich und Deutschland): rund 731'000 Einwohner (2004; Quelle: TAB)
  - Kanton Basel-Stadt: 188'000 Einwohner (2004)
- Auto-Kennzeichen (Kanton Basel-Stadt): BS

Wirtschaftsleben

Trinationale Agglomeration Basel Basel kommt aufgrund seiner zentralen Lage in Mitteleuropa eine besonders wichtige und bevorzugte handelgeografische Bedeutung zu. Der Lebens- und Wirtschaftsraum am Dreiländereck umfasst über 2,3 Millionen Einwohner und über 1 Million Erwerbstätige (Stand 2001). Basel ist Standort und teilweise Hauptsitz vieler chemischer Betriebe. Zusammen mit den Fabriken im benachbarten Schweizerhalle stellt Basel 20% des Schweizer Exports und erwirtschaftet ein Drittel des Sozialproduktes. Neben der Chemie sind ebenfalls die Industriezweige der Maschinen- und Metallproduktion, Textilien und der Nahrungs- und Genussmittel angesiedelt. Die jahrhunderte lange Tradition im Buchdruck und in der Papierherstellung hat dazu geführt, dass mehrere Verlage in Basel beheimatet sind. Seit 1917 hat sich aus der Schweizer Mustermesse, einer nationalen Leistungsschau, ein europaweit bedeutender Messestandort entwickelt. Die Messe Basel trägt jedes Jahr zahlreiche Fachmessen und Kongresse aus, unter anderem die "Art Basel", die weltweit wichtigste Messe für zeitgenössische Kunst und die BASELWORLD, die weltweit grösste Uhren- und Schmuckmesse. Ebenfalls traditionell begründet ist die starke Bedeutung Basels als Kapital- und Bankenzentrum. Seit dem späten Mittelalter war Basel ein bedeutender Bankenplatz. Neben vielen Banken und Versicherungen hat die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hier ihren Sitz. Die Schweizer Nationalbank (SNB) hat in Basel eine Niederlassung.

In Basel ansässige Unternehmen

Die folgenden bedeutenden Unternehmen haben ihren Sitz in Basel:
- Novartis AG (vorm. Ciba-Geigy AG und Sandoz AG)
- Roche Holding AG (F. Hoffmann-La Roche & Co. AG)
- Die Stadt ist Hauptsitz der UBS AG, einer Schweizer Grossbank.
- Die SWISS International Air Lines AG (vorm. Crossair)
- Die mch Messe Schweiz AG, mit den weltbekannten Messen Art Basel (Kunst) und Baselworld (Uhren und Schmuck)
- Der deutsche Bayer-Konzern errichtet seine Europazentrale der rezeptfreien Medikamente nach der Übernahme der Roche-Consumer Health (RCH) ab 2005 in Basel.

Verlagswesen und Medien

Die Gründung der Universität Basel im Jahr 1460 brachte der Stadt und auch dem Druckgewerbe und Verlagswesen grossen Aufschwung. Zu den Papiermachern kamen über 50 Drucker, darunter so berühmte wie Petri, Amerbach und Froben. 1468 erschien eine lateinische Bibel, welche mit beweglichen Lettern von Bertold Ruppel gesetzt wurde. 1488 gründete Petri seinen Verlag, der heute das älteste bestehende Druck- und Verlagshaus ist (heute: Schwabe & Co.). Mit dem berühmtesten aller Basler Drucker, Johann Froben, wurde nach 1500 Basel zum führenden Verlags- und Druckort Europas. Heute zählt Basel über 15 Buchverlage, darunter beispielsweise der namhafte Birkhäuser Verlag. Medien der Stadt Basel Die Basler Zeitung (baz) ist die grösste Tageszeitung der Nordwestschweiz. Daneben gibt es die kleinere Basellandschaftliche Zeitung, die in Liestal erscheint. Regionale Nachrichten erscheinen auch in den Gratiszeitungen 20 Minuten und Baslerstab. Neben der Sendung Regionaljournal des Radiosenders DRS gibt es in der Region Basel eigene Radiosender wie Radio Basilisk, Radio Basel 1 und Radio X Basel. Ausserdem bedienen die Fernsehsender Telebasel und NW1 die Stadt und die Nordwestschweiz mit eigenen Programmen, die aber auf zahlreiche Wiederholungen angelegt sind.

Verkehr

Rheinschifffahrt und Rheinhafen Basel

NW1 Seit dem Mittelalter ist Basel ein bedeutender Handels- und Umschlagplatz für den Warenverkehr zwischen dem Mittelmeer und der Nordsee. Die Fahrt auf dem Rhein zwischen Basel und Rotterdam beträgt 832 km und dauert für heutige Motorschiffe bergab zwischen 3 und 4 Tagen, bergauf etwa eine Woche. Die Fahrt zwischen Basel und Strassburg wird durch den Rheinseitenkanal erleichtert. Durch diesen Kanal umgehen die Schiffe die gefährlichen Stromschnellen von Istein. Die Mannheimer Akte aus dem Jahr 1868 gewährleistet der Schweiz die vollen Verkehrsrechte. Der Rhein gilt bis zur Mittleren Rheinbrücke in Basel als Internationales Gewässer. Rund 15% des gesamten schweizerischen Exports werden in den Rheinhäfen umgeschlagen, das sind jährlich etwa 9 Millionen Tonnen. Basel besitzt insgesamt vier Häfen, zwei davon liegen auf dem Stadtgebiet von Basel (Rheinhafen Kleinhünigen und St. Johann). An den vier Häfen sind beide Kantone Basel-Stadt und Basel-Land beteiligt. #Der rechtsrheinische Rheinhafen Kleinhüningen #Der linksrheinische Rheinhafen St. Johann ist der älteste von allen vieren. #Der linksrheinische Hafen Birsfelden #Der linksrheinische Auhafen Muttenz Siehe auch: Rheinhäfen beider Basel

Eisenbahn und Luftfahrt

Auf dem Stadtgebiet befinden sich drei Fern-Bahnhöfe. Der Bahnhof Basel SBB (Centralbahnhof) mit den nationalen Linien nach Zürich, Bern/ Luzern und Delémont und den internationalen Linien (Deutschland/ Italien). Zum selben Gebäudekomplex gehört auch der Französische Bahnhof Basel SNCF (Elsässerbahnhof) mit den Linien nach Mulhouse - Paris/ Brüssel. Der Badische Bahnhof (Basel Bad Bf) befindet sich im Norden der Stadt und wird von der Deutschen Bahn betrieben. Hier halten sämtliche Züge von und nach Deutschland, hier beginnt auch die Hochrheinstrecke in Richtung Waldshut und die mittlerweile durch die Schweizerische Bundesbahnen bediente Wiesentalbahn nach Zell im Wiesental. Daneben existieren die beiden Regionalbahnhöfe St. Johann (an der Bahnlinie Basel SNCF-St. Louis) und St. Jakob (an der Linie Basel SBB-Muttenz, wobei diese Station normalerweise nur von Extrazügen während Veranstaltungen im Stadion St. Jakob-Park bedient wird). Der internationale Flughafen EuroAirport befindet sich nordwestlich der Stadt in Frankreich; es führt eine exterritoriale Strasse von Basel aus zum Flughafen. Es ist der weltweit einzige binationale Flughafen (betrieben von Basel und Mulhouse, mitbenutzt von Freiburg im Breisgau).

Automobil

Die Stadt Basel ist Knotenpunkt wichtiger Strassenverbindungen nach Deutschland und Frankreich. Aus Luzern bzw. Zürich verbindet die A2 bzw. die A3 die deutsche A 5 Richtung Karlsruhe und die französische A 35 Richtung Mulhouse. Fünf Strassen- und eine Eisenbahnbrücke verbinden die beiden Teile Basels über den Rhein. In Flussrichtung sind das die Schwarzwaldbrücke (Autobahn- und Eisenbahnbrücke), die Wettsteinbrücke, die Mittlere Rheinbrücke, die Johanniterbrücke sowie die doppelstöckige Dreirosenbrücke. Siehe auch: Basler Brücken Insbesondere in Grossbasel durchziehen drei Strassenzüge in konzentrischer Ringform das Stadtgebiet. Viele Strassen in den Quartieren sind im rechtwinkligen Karomuster angeordnet. Der Stadtkern ist weitestgehend als Fussgängerzone vom Autoverkehr befreit.

Nahverkehr - Tram/Bus

Basel ist im Tarifverbund Nordwestschweiz und wird im Nahverkehr durch die Basler Verkehrsbetriebe und den Baselland Transport erschlossen. Eingesetzt werden Trams und Busse. Zur Zeit findet eine Kontroverse über die Abschaffung der Trolleybusse statt; die BVB plant, diese abzuschaffen und sie durch Erdgasbusse zu ersetzen. Eine Volksinitiative wurde eingereicht, sodass in nächster Zeit das Stimmvolk darüber befinden kann. Das Nahverkehrssystem im Baseler Stadtgebiet ist gut konzipiert, die Tramlinien verkehren im Fünf- bis Zehnminutentakt.

Bildung

Basel ist eine humanistisch geprägte Universitätsstadt. Bedeutende Angebote für die höhere Ausbildung:
- Die Universität Basel mit 8720 Studierenden und Doktorierenden (WS 03/04) in verschiedenen Fakultäten (Rechtswissenschaften, Medizin, Geisteswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Naturwissenschaften, Psychologie). Weitherum bekannt ist unter anderem das Biozentrum der Universität Basel.
- Die Fachhochschule beider Basel mit etwa 2500 Studierenden (Departemente: Industrie, Bau, Wirtschaft, Gestaltung und Kunst)
- Die Hochschule für Pädagogik und Soziale Arbeit beider Basel (HPSA-BB)
- Die Musik-Akademie mit etwa 10'000 Unterrichteten, davon über 400 in der Musikhochschule (2000/2001)
- Die Volkshochschule (Erwachsenenbildung)

Kunst und Kultur

Basel geniesst den Ruf, eine Stadt der Musik und der Museen zu sein. Paul Sacher gründete bereits in den 1930er Jahren die Schola Cantorum Basiliensis, was zum Zentrum der Erforschung und Pflege alter Musik wurde. Das Angebot an Konzerten ist überaus reichhaltig und hochstehend. Die Knabenkantorei Basel (KKB) gilt als bester Knabenchor der Schweiz. Das Musical Theater Basel an der Messe bietet regelmässig Vorführungen an und gilt als eine der modernsten Bühnen Europas. Basel hat viele kleinere und grössere Kinos im gesamten Stadtgebiet verteilt. Die grösste Ansammlung an Kinos findet sich entlang der Steinenvorstadt an der Heuwaage. Viele der Filme werden im Originalton mit Untertitel gezeigt. Über 30 Museen prägen das Kulturleben in Basel. In Basel findet jährlich eine der weltweit bedeutendsten Kunstmessen, die Art Basel, statt.

Archäologie

Die [http://www.archaeobasel.ch/index.php Archäologische Bodenforschung] ist eine kantonale Fachstelle, die sich um das archäologische Erbe des Kantons bemüht. Lebensumstände und Stadtentwicklung

Architektur

Für besondere Verdienste um den Ortsbildschutz erhielt Basel vom Schweizer Heimatschutz im Jahre 1996 den Wakkerpreis. Auf dem Münsterberg erhebt sich das 1019 von den Stiftern Kaiser Heinrich II. und Kaiserin Kunigunde geweihte Basler Münster als Denkmal romanischer und gotischer Baukunst in rotem Sandstein. Basel beherbergt viele interessante architektonische Preziosen. Nebst Zeugnissen der frühen Moderne mit Bauten von Karl Moser (Betonkirche St. Antonius 1925-27), Hans Bernoulli, Hannes Meyer oder Hans Schmid, sind in den 80er und 90er Jahren Bauten der Basler Büros Herzog & de Meuron, Diener und Diener oder Morger und Degelo dazugekommen. Auch international bekannte Architekten wie Renzo Piano oder Donald Judd haben in Basel gebaut. Der 105 Meter hohe Messeturm mit 31 Etagen ist das höchste Nutzgebäude der Schweiz. Er wurde von der Architektengemeinschaft Morger & Degelo konzipiert und zwischen Juli 2001 und Oktober 2003 erbaut. Die Grundstückfläche beträgt rund 1230 Quadratmeter Das Gesamtgewicht beträgt circa 50'000 Tonnen. Das höchste Gebäude der Schweiz ist der 250 Meter hohe Fernsehturm auf St. Chrischona bei Basel.

Museen

Basel gilt als eine der europaweit bedeutendsten Museumsstädte. Das Kunstmuseum Basel ragt dabei als die älteste städtische Kunstsammlung der Welt überhaupt heraus. Schwerpunkte des Museums liegen bei Künstlern der Renaissance sowie des 19. und 20. Jahrhunderts. Werke ab etwa 1960 werden im Museum für Gegenwartskunst ausgestellt. Weitere bedeutende Kunstsammlungen sind unter anderem das Tinguely-Museum Basel und die private Fondation Beyeler, die in einem von Renzo Piano entworfenen Haus Bilder und Plastiken vor allem der klassischen Moderne zeigt. Das Schaulager wurde 2003 eröffnet und ist vom Konzept her eine Mischung zwischen öffentlichem Museum, Konservatorium und Kunstforschungsinstitut. Sehenswert sind auch die anderen Museen, wie etwa das Antikenmuseum, das Architekturmuseum, das Naturhistorische Museum und das Museum für Völkerkunde. Daneben gibt es eine Vielzahl kleinerer Sammlungen und Museen, wie beispielsweise die Anatomische Sammlung der Universität, die im Anatomischen Museum zu sehen ist, das Pharmaziehistorische Museum, das Jüdische Museum (Kornhausgasse) oder das Spielzeugmuseum sowie das Puppenmuseum am Barfüsserplatz. Auf deutscher Seite in Weil am Rhein unweit der Grenze befindet sich ausserdem das von Frank O. Gehry entworfene Vitra Design Museum. Tipp für alle Baselbesucher: Städtische Museen gewähren am ersten Sonntag im Monat freien Eintritt. Siehe auch: Die Liste der Basler Museen

Theater und Musik

Basel hat eine Fülle musikalischer Angebote wie kaum eine andere Stadt in der Schweiz. Das Sinfonieorchester Basel gehört zu den renommierteren Orchestern Europas. Daneben haben sich in jüngster Zeit einige spezialisierte Orchester einen Namen gemacht wie Capricio, und das Ensemble Phoenix oder das Kammerorchester Basel[http://www.kammerorchesterbasel.com/], das mit Christopher Hogwood einen reputierten ersten Gastdirigenten hat. Auch die vielen Chöre stehen für eine herausragende Chorkultur in Basel. Bekannt sind vor allem der Basler Gesangsverein und die Knabenkantorei Basel (KKB). Alle drei Jahre findet das Europäischen Jugendchorfestival (EJCF) statt. Als gösstes Mehrspartentheater der deutschsprachigen Theaterlandschaft tat sich das Theater Basel mit vielbeachteten modernen Schauspiel-Inszenierungen, mit Tanztheater, Opernaufführungen und -uraufführungen hervor (Macbeth, Zauberflöte, La Traviata). Basel verfügt über eine Musikakademie mit weltbekannten Unterabteilungen wie Schola Cantorum Basiliensis und Musikhochschule. Auch die Paul-Sacher-Stiftung hat ihren Sitz in Basel. Die Basler Musikszene bringt immer wieder national und international bekannte Bands hervor, z. B. Lovebugs, Cloudride, oder The Glue. Seit 2001 ist das jährliche Festival Imagine fester Bestandteil der regionalen Musikszene, wie auch im Sommer das Stimmenfestival.

Basler Fasnacht

Stimmenfestival Siehe Hauptartikel: Basler Fasnacht Basel ist weit über seine Grenzen hinaus bekannt für seine Fasnacht. Beginn und zugleich Höhepunkt der Basler Fasnacht ist der Morgestraich, der in der Nacht von Sonntag auf Montag nach Aschermittwoch um vier Uhr beginnt. Aktive beim Morgestraich sind ausschliesslich Trommler, Pfeifer (Piccoloflötenspieler), sowie Vorträbler. Ganz wichtig sind die hell erleuchteten Laternen, die die aktiven Fasnächtler auf ihrem Kopf tragen. Jede Clique (Fasnachtsgesellschaft) hat zudem eine grosse Laterne mit dabei, auf der das Sujet (das Thema), das während der Fasnacht ausgespielt wird, auf künstlerische Art und Weise abgehandelt wird. Die Laternen erzeugen eine ganz spezielle Atmosphäre, da in der Innenstadt während dieser Zeit kein anderes Licht brennt. Blitzfotografie ist ebenfalls unerwünscht. Zur Fasnacht gehören auch die kabarettistischen Schnitzelbänke in Baseldeutscher Sprache. Traditionelle Speise zur Fasnacht ist die Mehlsuppe und die Zwiebelwähe. Nach 72 Stunden endet die Basler Fasnacht am Donnerstag Morgen um vier Uhr.

Gastgewerbe

Basel hat eine Vielzahl geschichtsträchtiger Gastbetriebe und Hotels. Das Hotel Drei Könige, im Grossbasel neben der Mittleren Brücke, ist eines der ältesten verbrieften Hotels Europas, in dem schon zahlreiche Persönlichkeiten der Geschichte abgestiegen sind. Weitere bekannte Lokale sind das Restaurant Atlantis am Klosterberg, die Hasenburg und das Gifthüttli in der Grossbasler Altstadt.

Sport


- Basel war einer von sechs Spielorten der Fussball-Weltmeisterschaft 1954.
- Hier fand die 5. Gymnaestrada 1969 statt.
- Die St. Jakobshalle war 1986 einer der Austragungsorte der Handball-Weltmeisterschaft und ist 2006 einer von fünf Austragungsorten der Handball-Europameisterschaft.
- Das Stadion St. Jakob Park ist einer von acht Austragungsorten der Fussball-Europameisterschaft 2008.
- Basel ist Schauplatz der Swiss Indoors (Tennis).
- Der Ski-Club Basel ist der älteste Skiclub der Schweiz.
- In Basel wurde die UEFA gegründet.
- Basel ist Sitz der International Handball Federation.
- FC Basel: 11x Schweizer Meister im Fussball.
- Herausragende Sportler aus Basel sind oder waren:
  - Murat und Hakan Yakin, Fussballer
  - Marco Streller, Fussballer
  - Alexander Frei, Fussballer
  - Karl Odermatt, ehem. Fussballer
  - Gottfried Dienst, ehem. Fussballschiedsrichter
  - Emil Handschin, ehem. Eishockeyspieler
  - Roger Federer, Tennisspieler
  - Patty Schnyder, Tennisspielerin
  - Gianna Hablützel, Fechterin

Geschichte

Gianna Hablützel] Gianna Hablützel
- ab 500 v. Chr. - Die Kelten lassen sich am Rheinknie nieder
- 44 v.